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Liveticker Ukraine-Krieg: Peskow kündigt Dreiertreffen zwischen Moskau, Washington und Kiew an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Peskow kündigt Dreiertreffen zwischen Moskau, Washington und Kiew anQuelle: Gettyimages.ru © sb2010
  • 28.01.2026 16:51 Uhr

    16:51 Uhr

    Mironow: Selenskij träumt davon, "so viele Russen wie möglich zu töten"

    Wladimir Selenskij wolle dem Westen seine Wichtigkeit demonstrieren und träume davon, Russen zu töten. Diese Meinung vertritt Sergei Mironow, der Vorsitzende der Partei "Gerechtes Russland". In einem Gespräch mit TASS bezeichnete er den ukrainischen Politiker als einen "pathologischen Lügner und Verräter des ukrainischen Volkes", der "sich mit aller Kraft wichtigtut und versucht, seinen westlichen Herren seine Bedeutung zu zeigen". 

    "Er träumt davon, so viele Russen wie möglich zu töten, aber vernichtet in der Tat die Ukrainer."

    Mironow fügte hinzu, dass das Hauptziel der russischen Armee darin bestehe, Russen zu schützen und die Ukraine "von solchen Nazis wie Selenskij zu befreien". Er betonte weiter:

    "Auch wie der Verteidigungsminister bekräftigte der Ukroführer Selenskij seinen Wunsch, monatlich 50.000 russische Soldaten zu töten. Mit diesen Äußerungen erinnert er uns daran, dass wir alles richtig machen. Gleichzeitig demonstriert er der ganzen Welt, ob es sich lohnt, mit ihm Verhandlungen zu führen."

  • 16:15 Uhr

    Ukrainisches Außenministerium bekundet Ungarn Protest

    Das ukrainische Außenministerium bestellte den ungarischen Botschafter in Kiew ein, um die Einwände gegen die Forderungen Budapests nach einer Einstellung der Finanzhilfen für die Ukraine zum Ausdruck zu bringen. Dies gab der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft, Péter Szijjártó, auf seiner Facebook-Seite bekannt:

    "Die Ukrainer haben erneut ihre Unzufriedenheit darüber zum Ausdruck gebracht, dass das ungarische Volk in einer nationalen Petition seine Meinung zu den Absichten Brüssels und Kiews äußern wird, ungarische Gelder für das Funktionieren und die Bewaffnung der Ukraine auszugeben."

    Szijjártó betonte, dass dies die ungarische Regierung nicht dazu bewegen werde, ihre Politik gegenüber der Ukraine zu ändern.

  • 15:48 Uhr

    Putin-Berater: Wenn Selenskij zu einem Treffen mit Putin bereit ist, wird er in Moskau erwartet

    Wladimir Selenskij könnte nach Moskau kommen, wenn er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammentreffen will. An diese Position Russlands erinnerte der Berater des russischen Staatschefs, Juri Uschakow.

    "In den Gesprächen mit Journalisten hat unser Präsident mehrfach bekräftigt, dass, wenn Selenskij wirklich zu einem Treffen bereit ist, wir ihn nach Moskau einladen."

    Uschakow versicherte:

    "Wir garantieren ihm Sicherheit und notwendige Bedingungen für die Arbeit."

  • 15:20 Uhr

    Peskow kündigt Dreiertreffen zur Ukraine an

    Das dreiseitige Treffen zwischen Russland, den USA und der Ukraine ist für den 1. Februar in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate Abu Dhabi geplant. Dies kündigte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten an:

    "Ja, am 1. Februar, ja, vorläufig, davon gehen wir derzeit aus."

  • 14:46 Uhr

    Kreml sieht Fortschritte in Diskussionen zur Ukraine

    Im Kreml wird allein die Tatsache, dass schwierige Themen im Zusammenhang mit der Beilegung des Konflikts in der Ukraine diskutiert werden, als Fortschritt gewertet. Dies erwiderte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, auf die Frage, ob es Fortschritte im Verhandlungsprozess gibt:

    "Insgesamt kann die Tatsache, dass auf Expertenebene eine ganze Reihe komplexer Themen im Zusammenhang mit der Beilegung des Konflikts diskutiert wird, bereits als Fortschritt – der Beginn eines solchen Dialogs – angesehen werden."

  • 14:27 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Verletzte und Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 42 Orte in elf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 33 Geschosse abgefeuert und 80 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 57 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Vier Menschen, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen.

    Infolge der Angriffe wurden acht Privathäuser, zwei Betriebe, ein Landwirtschaftsbetrieb sowie 13 Fahrzeuge beschädigt.

  • 13:59 Uhr

    Selenskij befiehlt Armee, "Zehntausende Russen" zu töten

    Das ukrainische Militär soll Russland möglichst hohe Verluste zufügen, erklärte Wladimir Selenskij. 50.000 russische Verluste pro Monat bezeichnete er als "optimales Niveau". Dies sei die Aufgabe des Verteidigungsministeriums, der Armee und aller Sicherheitskräfte.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 13:23 Uhr

    Dutzende ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Die russische Flugabwehr zerstört weitere gegnerische Drohnen, wie das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram mitteilt.

    "Zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 41 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: 28 Drohnen über der Republik Krim, zwölf Drohnen über Gewässern des Schwarzen Meeres und eine Drohne über dem Gebiet Kursk."

  • 12:51 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.125 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 145 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, drei Autos, einen Mehrfachraketenwerfer und ein Feldartilleriegeschütz aus westlicher Produktion sowie vier Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 180 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, vier Artilleriegeschütze, darunter zwei aus westlicher Produktion, sowie vier Munitionslager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 100 Kämpfer einbüßen. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 13 Autos, drei Artilleriegeschütze, darunter eins aus westlicher Produktion, zwei Stationen für elektronische Kampfführung sowie drei Munitions- und Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 390 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte fünf gepanzerte Kampffahrzeuge und acht Autos.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 270 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge und 20 Autos.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 40 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband vier Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung der ukrainischen Armee.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen sowie ein Treibstofflager angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 158 Bezirken getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben 175 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 111.406 unbemannte Luftfahrzeuge, 646 Flugabwehrraketensysteme, 27.364 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.652 Mehrfachraketenwerfer, 32.903 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  53.043 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 12:18 Uhr

    Medien: USA fordern von der Ukraine Vereinbarung mit Russland im Austausch für Garantien

    Die Vereinigten Staaten sollen der Ukraine eine Bedingung gestellt haben, wonach Kiew ein Friedensabkommen mit Moskau unterzeichnen muss, um Sicherheitsgarantien zu erhalten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine ungenannte Quelle.

    Der mit den Diskussionen vertraute Gesprächspartner wies darauf hin, dass Washington "der Ukraine gegenüber die Notwendigkeit bekundet habe, ein Friedensabkommen mit Russland zu unterzeichnen, um Sicherheitsgarantien seitens der USA zu erhalten".

    Zugleich wies er die Information der Financial Times zurück, dass die Sicherheitsgarantien vom Abzug der Truppen aus dem Donbass abhängig seien. Seinen Worten zufolge "sagen die Vereinigten Staaten der Ukraine nicht, was in das Friedensabkommen aufgenommen werden soll, und die Annahme, dass Washington versucht, die Ukraine zu territorialen Zugeständnissen an Russland zu zwingen, ist irreführend".

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.