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Liveticker Ukraine-Krieg: Angriff ukrainischer Kämpfer bei Kupjansk abgewehrt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Angriff ukrainischer Kämpfer bei Kupjansk abgewehrtQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 30.01.2026 12:36 Uhr

    12:36 Uhr

    Kreml bestätigt, dass Russland auf Bitte von Trump Angriffe auf Ukraine ausgesetzt hat

    Russland hat auf Bitte von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, Langstreckenangriffe auf ukrainische Ziele teilweise auszusetzen, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte.

    "Präsident Trump hat Präsident Putin tatsächlich persönlich gebeten, bis zum 1. Februar eine Woche lang von Angriffen auf Kiew abzusehen, um günstige Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen."

    Auf die Frage, ob die Aussetzung bis einschließlich 1. Februar gelte, antwortete Peskow: "Bis zum 1. Februar".

    Er lehnte es ab, weitere Details zu dieser Vereinbarung zu nennen, darunter auch, ob Kiew irgendwelche Gegenleistungen zugesagt hat.

  • 11:59 Uhr

    Über 1.000 Zivilisten im Jahr 2025 infolge der Kiewer Aggression getötet

    Nach Angaben von Rodion Miroschnik, dem für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständigen Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, seien im vergangenen Jahr bei den ukrainischen Angriffen mehr als 1.000 zivile Einwohner getötet worden. Gegenüber Journalisten führte der Diplomat die genauen Zahlen an: 

    "Im Jahr 2025 wurden mindestens 6.483 Zivilisten zum Opfer der kriminellen Attacken, Terroranschläge und außergerichtlichen Hinrichtungen, die von den bewaffneten Formationen der Ukraine organisiert wurden. Darunter erlitten mindestens 5.418 Menschen unterschiedliche Verletzungen. Nicht weniger als 1.065 Zivilisten wurden getötet."

    Im Vergleich zum Jahr 2024 sei die Anzahl der Verletzten um 1.080 Menschen gestiegen, und die Anzahl der Toten habe sich um 256 erhöht, so Miroschnik weiter.

    Seinen Angaben zufolge seien seit Februar 2022 insgesamt mindestens 7.746 zivile Einwohner durch die Aggression des Kiewer Regimes ums Leben gekommen. Die Anzahl der Verletzten belief sich auf mindestens 18.402 Zivilisten. 

  • 11:35 Uhr

    Ukrainische Armee nimmt Gebiet Kursk unter Beschuss

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages neun Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Bei einem Drohnenangriff erlitten zwei Zivilisten Verletzungen.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 29. Januar bis 7:00 Uhr am 30. Januar wurden insgesamt acht Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat neunmal Artillerie gegen evakuierte Bezirke eingesetzt. Viermal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Beschädigungen.

  • 10:53 Uhr

    Russischer Diplomat: Kiew reagiert auf Friedensinitiativen mit Anschlägen

    Auf jede Initiative zur Regulierung des Ukraine-Konflikts reagiert die Regierung in Kiew mit einer Eskalation der Angriffe auf Russlands Territorium und mit Terroranschlägen. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der Verbrechen des Kiewer Regimes. Der Diplomat betont, dass die Intensität der Angriffe und die Anzahl der zivilen Opfer "sprunghaft angestiegen und unmittelbar mit der Aktivierung des Friedensprozesses verbunden" waren.

    Laut Miroschniks Angaben forderten im Jahr 2025 die Monate März, Mai und Juli die meisten zivilen Opfer:

    "Im März reagierte Kiew mit einer Steigerung der Angriffe auf die Wiederherstellung der Kommunikation und erste Friedensinitiativen, die im Dialog zwischen den Präsidenten Russlands und der USA entstanden waren. Im März erreichte die Anzahl der geschädigten Zivilisten 636, davon starben 117."

    In Bezug auf die Angriffe der folgenden Monate erklärte Miroschnik:

    "Die Zunahme der Anzahl von Angriffen gegen Zivilisten kann als Versuch betrachtet werden, einen provokativen Hintergrund zur zweiten und dritten Sitzung im Istanbul-Verhandlungsformat zur Regulierung des Konflikts zu schaffen."

  • 10:19 Uhr

    Selenskij weigert sich, nach Moskau zum Treffen mit Putin zu reisen

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij gibt am Freitag bekannt, dass er nicht zu Verhandlungen nach Moskau reisen werde. Seine Worte werden von der Nachrichtenagentur RBC-Ukraine zitiert:

    "Es ist natürlich unmöglich, dass ich mich mit Putin in Moskau treffe." 

    Diese Woche bekräftigte Juri Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten, dass Selenskij nach Moskau kommen könnte, wenn er mit Wladimir Putin zusammentreffen will. Uschakow betonte, dass Moskau solche Kontakte nie abgelehnt habe. Er versicherte, dass Moskau bereit sei, Selenskij "Sicherheit und notwendige Bedingungen für die Arbeit" zu garantieren.

  • 09:57 Uhr

    FSB vereitelt Attentat auf russischen Militärangehörigen in Sankt Petersburg

    Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben in Sankt Petersburg ein Attentat auf einen russischen Militärangehörigen durch einen ukrainischen Agenten vereitelt. Der Pressedienst des FSB gibt dazu bekannt:

    "Russlands föderale Sicherheitsdienst hat in Sankt Petersburg die rechtswidrige Tätigkeit eines Anhängers einer in Russland verbotenen ukrainischen Terrororganisation unterbunden. Im Auftrag ukrainischer Geheimdienste plante er ein Attentat auf einen russischen Militärangehörigen."

    Der FSB teilt ein Video der Festnahme. Dabei wurde bei dem Verdächtigen eine Pistole mit Schalldämpfer sichergestellt. Wie aus der vom FSB veröffentlichten Befragung des Festgenommenen hervorgeht, sei er auf eigene Initiative über Telegram mit einem ukrainischen Anwerber in Kontakt getreten und habe die Bereitschaft zu einem Terroranschlag geäußert, "um sich nützlich zu machen". Von seinem Kurator erhielt er die Waffe und erkundete zur Vorbereitung des Mords den Wohnort seines potenziellen Ziels.

    Gegen den Festgenommenen ist ein Verfahren wegen Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung eingeleitet worden. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.

  • 09:29 Uhr

    Gebiet Cherson: Lage im Bezirk Aljoschki wegen der ukrainischen Angriffe sehr ernst

    Die operative Lage im Bezirk Aljoschki sei aufgrund der Handlungen der ukrainischen Streitkräfte eine der kritischsten im Gebiet Cherson, erklärt der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo, gegenüber TASS. Insbesondere betrifft das die Logistik. Die Routen müssten aus Sicherheitsgründen ständig angepasst werden, so Saldo.

    Am 25. Januar berichtete der Leiter des Bezirks Ruslan Chomenko, dass ukrainische Streitkräfte zwischen dem 17. und 23. Januar 674 Artillerie- und Drohnenangriffe auf Aljoschki durchgeführt hätten.

  • 08:44 Uhr

    Ukrainische Saboteure in Dimitrow außer Gefecht gesetzt

    Kämpfer der FSB-Einheit "Gorynytsch" haben ukrainische Saboteure am Stadtrand von Dimitrow in der Volksrepublik Donezk eliminiert, berichtet TASS unter Berufung auf die Pressestelle des FSB.

    "Die Antiterroreinheit 'Gorynytsch' des regionalen FSB-Abteilung fahndet am Stadtrand von Dimitrow nach Sabotagegruppen ukrainischer Soldaten. Die FSB-Kämpfer spürten eine feindliche Sabotage- und Aufklärungsgruppe auf und eliminierten sie. Diese versuchten, einen Minenhinterhalt entlang der Route russischer Militärfahrzeuge zu legen."

  • 08:01 Uhr

    Gegenangriff ukrainischer Kämpfer bei Kupjansk abgewehrt

    Russische Einheiten haben einen Gegenangriff ukrainischer Sturmgruppen abgewehrt, die versuchten, in Kupjansk im Gebiet Charkow einzudringen. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, gegenüber TASS.

    "In den vergangenen 24 Stunden wurde am Frontabschnitt Kupjansk ein Gegenangriff der Sturmgruppen in der Nähe der Ortschaft Blagodatowka abgewehrt. Fünf Kämpfer wurden dabei eliminiert."

  • 07:34 Uhr

    Merz bremst EU-Beitritt der Ukraine – Kritik an Selenskij nimmt zu

    Europäische Politiker sichern der Ukraine zwar weiterhin Unterstützung zu, weisen jedoch Forderungen nach einem schnellen EU-Beitritt zunehmend zurück. 

    Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, ein beschleunigter Beitritt der Ukraine zum 1. Januar 2027 sei ausgeschlossen, da alle Kandidaten die Kopenhagener Kriterien erfüllen müssten. Auch Luxemburgs Vizepremier mahnte Präsident Wladimir Selenskij, keine Ultimaten zu stellen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.