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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreitQuelle: Sputnik © SERGEI AWERIN
  • 1.02.2026 13:57 Uhr

    13:57 Uhr

    Ukrainische Drohnen töten Zivilisten bei Mariupol

    Bei einem Angriff ukrainischer Kampfdrohnen auf die Ortschaft Sartana im Vorort von Mariupol wurden eine Frau des Jahrgangs 1991 und ein im Jahr 2020 geborener Junge getötet. Dies gibt Denis Puschilin, Chef der Volksrepublik Donezk, bekannt.  

    "Ich spreche den Familien und Freunden der Verstorbenen mein tiefstes Beileid aus", schreibt der Beamte auf Telegram.

    Laut Puschilin erlitt auch ein Achtjähriger Verletzungen. Er werde derzeit medizinisch versorgt.

    Durch die Drohnenattacken wurden außerdem drei Wohngebäude zerstört.

  • 13:40 Uhr

    Vizeaußenminister: Russland gegen Stationierung jeglicher westlicher Truppen in Ukraine

    Moskau hat mehrfach erklärt, dass die Präsenz ausländischer Militärs in der Ukraine ebenso inakzeptabel sei wie die NATO-Mitgliedschaft des Landes. Alexander Gruschko, stellvertretender Außenminister Russlands, äußerte sich dazu in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    "Es spielt keine Rolle, ob beispielsweise ein französischer Korporal ein Käppi mit der Aufschrift 'NATO' oder 'EU' trägt. Das ändert nichts an der Situation. Deshalb sind wir von unserer Position nicht abgewichen."

    US-Außenminister Marco Rubio gab kürzlich bekannt, dass die vorläufige Variante von Sicherheitsgarantien die Entsendung "eines kleinen europäischen Truppenkontingents" in die Ukraine beinhalte. Es handele sich vor allem um französische und britische Armeeangehörige. Rubio nannte jedoch keine Einzelheiten.

    Wie Gruschko klarstellte, werde die Sicherheit der Ukraine nur dann gewährleistet sein, wenn Moskau erkennen würde, dass das Gebiet des Nachbarlandes nicht als Brückenkopf für die Schaffung von Bedrohungen für Russland genutzt werde.

  • 13:03 Uhr

    Selenskij kündigt weitere trilaterale Gespräche für Mittwoch und Donnerstag an

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat für die kommende Woche neue Gespräche über eine Beendigung des Krieges angekündigt. Auf der Plattform X teilte der Politiker mit:

    "Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest – 4. und 5. Februar in Abu Dhabi."

    Er habe einen entsprechenden Bericht seines Verhandlungsteams erhalten, fügte Selenskij hinzu.

    "Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näherbringt."

    In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate hatte es schon am vorigen Wochenende trilaterale Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington gegeben.

  • 12:39 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Seljonoje im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und darüber hinaus ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Sumy, Schiteiskoje, Uljanowka, Terny und Buryn im Gebiet Sumy sowie Grafskoje, Tscherkasskije Tischki und Solotschew im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 130 Kämpfer verloren. Neun Wagen, ein Artillerieaufklärungsradar, ein Munitionslager und zwei Lager mit Militärzubehör seien dabei zerstört worden.

    Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Krasny Liman in der Donezker Volksrepublik (DVR) sowie Petrowka, Schijkowka, Kutkowka, Palamarewka, Gluschkowka, Nowoplatonowka und Borowaja im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien mehr als 150 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zehn Wagen und sechs Munitionslager zerstört.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nikiforowka, Stepanowka, Resnikowka, Belokusminowka, Kramatorsk, Kriwaja Luka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die Personalverluste des Gegners auf bis zu 125 Soldaten. Das ukrainische Militär habe einen Kampfpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 27 Wagen, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie drei Munitions- und zwei Materiallager verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaft Suchezkoje in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Belizkoje, Sergejewka, Krasnojarskoje, Swjatogorowka und Nowy Donbass in der DVR sowie Nowopawlowka, Tschugujewo und Nowopdgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr als 375 Armeeangehörige verloren. Dabei seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Wagen, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Wosdwischewka, Nowoje Pojle, Uljanowka, Komsomolskoje und Sarniza im Gebiet Saporoschje sowie Malomichailowka und Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 275 Armeeangehörige. Dabei seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, ein Geschütz und ein Munitionslager zerstört worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Balabino und Magdalinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe elf Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Munitionslager verloren.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Verkehrsinfrastrukturen, welche das ukrainische Militär im eigenen Interesse nutze, und 158 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den letzten 24 Stunden habe die russische Luftabwehr ihrerseits vier Lenkbomben, ein HIMARS-Geschoss und 94 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 111.775 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.437 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.653 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.985 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:10 Uhr

    Gouverneur meldet vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 17 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 17 Ortschaften in vier Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 20 Geschosse abgefeuert und 66 Drohnen eingesetzt, von denen 51 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik berichtet der Politiker über vier Verletzte. In der Stadt Graiworon seien zwei Angehörige der Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt worden. Nahe der Siedlung Beljanka seien ein Mann und ein 17 Jahre altes Mädchen zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne ihr Auto angegriffen habe.   

    Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden sechs Einfamilienhäuser, ein Gebäude, eine soziale Einrichtung und fünf Autos beschädigt worden.

  • 11:37 Uhr

    Nord-Stream-Sprengung: BGH bestätigt Festnahme – Opposition fordert Schadensersatz

    Der Bundesgerichtshof hat die Rechtmäßigkeit der Festnahme eines ukrainischen Staatsbürgers bestätigt, der an der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines beteiligt gewesen sein soll. Russlands Außenministerium bezeichnete den Vorfall erneut als Akt internationalen Terrorismus und forderte eine umfassende Untersuchung sowie die Bestrafung aller Verantwortlichen.

    Im Bundestag lösten Berichte über eine mögliche Beteiligung Kiews Empörung aus. AfD-Abgeordnete verlangten eine vollständige Aufklärung und kündigten an, Deutschland müsse im Falle eines Nachweises Schadensersatz fordern.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 11:04 Uhr

    Gouverneur meldet wiederholte ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 31. Januar bis 5 Uhr MEZ am 1. Februar 37 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 17-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Sachschäden in der Stadt Kursk und im Dorf Nikolajewka. In der Gebietshauptstadt seien Fenster in drei Mehrfamilienhäusern und mehrere Autos durch Splitter beschädigt worden. In Nikolajewka sei das Dach eines Einfamilienhauses zu Schaden gekommen. Der Politiker verspricht den Betroffenen Unterstützung bei den Reparaturarbeiten.

  • 10:35 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 31. Januar 25 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Pestschanowka — 3,
    • Ljubimowka — 6,
    • Kachowka — 8,
    • Nowaja Kachowka — 5,
    • Aljoschki — 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Proletarka, Korsunka, Aljoschki und Welikaja Lepeticha seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:02 Uhr

    Ukraine und SpaceX treffen Gegenmaßnahmen gegen russische Drohnen

    Laut Medienberichten nutzen die russischen Streitkräfte das Satellitennetzwerk Starlink, um Drohnenangriffe tief im Inneren der Ukraine zu fliegen. Die Ukraine ist auf die Technologie maßgeblich angewiesen, weil sie der ukrainischen Armee entlang der Kontaktlinie den Internetzugang ermöglicht. Um die Nutzung des Satellitennetzwerks durch Russland zu verhindern, ergreift das Unternehmen von Elon Musk offenbar auf Ersuchen der Behörden in Kiew Maßnahmen.

    Sergei Beskrestnow, Berater des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow, entschuldigt sich auf Telegram bei seinen Landsleuten für mögliche Unannehmlichkeiten. In der Ukraine würden viele Starlink-Nutzer schon jetzt die ersten Gegenmaßnahmen beobachten.        

    "Ich darf nicht alles öffentlich bekannt geben, was mittlerweile getan worden ist, woran gerade gearbeitet wird und was noch kommen wird. Aber all diese Schritte dienen einem einzigen Zweck – dem Schutz der Menschen (sowohl Soldaten als auch Zivilisten) in unserem Land und unserer Infrastrukturen vor gegnerischen Drohnenangriffen."

    Beskrestnow betont dabei, dass es sich um vorübergehende Notlösungen handele. Die Entwicklung einer umfassenden und durchdachten Lösung werde eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Es sei außerdem höchste Zeit, alle Informationen über die Starlink-Nutzer in den ukrainischen Streitkräften zu sammeln. Der US-Betreiber SpaceX sei in die Arbeit involviert und unterstütze die Fachleute im ukrainischen Verteidigungsministerium.

  • 09:30 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Gebiet Orjol an: Häuser und Autos beschädigt

    Am Sonntagmorgen hat Gouverneur Andrei Klytschkow auf Telegram ukrainische Drohnenangriffe auf das Gebiet Orjol gemeldet. Wie der Politiker mitteilte, seien in den vergangenen 24 Stunden über der Region vier unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden. Klytschkow meldete zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtete aber über Sachschäden. In etlichen Wohnungen und Einfamilienhäusern seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Auch Autos seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Weitere Einzelheiten gab Klytschkow nicht bekannt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.