Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 77 gegnerische Drohnen

21.02.2026 08:34 Uhr
08:34 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von zwei Stunden zwölf ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über andauernde Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 Uhr bis 7 Uhr MEZ zwölf unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Rostow – 5,
- Region Krasnodar – 3,
- Gebiet Belgorod – 2,
- Gebiet Astrachan – 1,
- Gebiet Wolgograd – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
08:02 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen zwei Industriegelände im russischen Gebiet Samara an
In der Nacht zum Samstag wurde auch das russische Gebiet Samara Ziel einer ukrainischen Drohnenattacke. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew schrieb auf der Plattform Max, dass der Angriff Industrieobjekten in der Wolga-Region gegolten habe. Ohne Einzelheiten mitzuteilen, gab der Politiker bekannt, dass bei der Attacke zwei Industriegelände getroffen worden seien. Er meldete keine Opfer.
Russlands Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von fünf Drohnen über dem Gebiet Samara.
07:35 Uhr
Elf Verletzte durch ukrainische Drohnenattacke auf russische Teilrepublik Udmurtien
In der vergangenen Nacht hat das ukrainische Militär in der russischen Teilrepublik Udmurtien zugeschlagen. Der Republikchef Alexander Bretschalow schrieb auf Telegram, dass ein Objekt getroffen worden sei. Einzelheiten über das Objekt gab Bretschalow nicht bekannt. Er meldete allerdings Sachschäden und Verletzte.
"Die Aufgabe des Feindes ist es, Panik auszulösen, aber wir halten zusammen."
Bretschalow rief seine Landsleute dazu auf, auf Provokationen nicht einzugehen und keine falschen Informationen zu verbreiten.
Am frühen Morgen teilte der udmurtische Gesundheitsminister Sergei Bagin auf Telegram mit, dass bei der ukrainischen Drohnenattacke elf Menschen verletzt worden seien. Drei von ihnen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Die restlichen Betroffenen habe man an Ort und Stelle ärztlich versorgt. Den Zustand eines Patienten bezeichnete Bagin als schwer. Der Schwerverletzte sei mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in der Regionalhauptstadt Ischewsk eingeliefert und dort umgehend operiert worden. Weitere Einzelheiten gab der Minister nicht bekannt.
07:00 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 77 ukrainische Drohnen

SymbolbildJEWGENI BIJATOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 77 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Region Krasnodar – 24,
- Teilrepublik Krim – 13,
- Gebiet Kursk – 9,
- Gebiet Rostow – 9,
- Gebiet Belgorod – 8,
- Gebiet Samara – 5,
- Asowsches Meer – 4,
- Gebiet Saratow – 3,
- Gebiet Wolgograd – 1,
- Gebiet Woronesch – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
20.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
RT DE Exklusiv: Mut, Angst und Auftrag — Stimmen von der Front

Am Tag des Verteidigers des Vaterlandes, einem staatlichen Feiertag in Russland, richtet sich der Blick auf jene, für die der Dienst an der Front tägliche Realität ist. Der Kommandant einer Einheit des 177. Marieninfanterieregiments mit dem Kampfnamen Kasper berichtet im Gespräch mit dem Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij über seinen Weg vom Infanteristen zum FPV Drohnenoperator.
Der Kommandant einer Einheit des 177. Marieninfanterieregiments mit dem Kampfnamen Kasper berichtet im Gespräch mit dem Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij über seinen Weg vom Infanteristen zum FPV Drohnenoperator, über Einsätze unter schwerem Beschuss, erste Kampferfahrungen, technische Rückschläge und mehr als 2000 absolvierte Drohnenflüge.
Er schildert, wie Angst in den ersten Minuten weicht und der Fokus allein auf der Auftragserfüllung liegt, spricht über zerstörte gegnerische Technik, seine Auszeichnung für Tapferkeit nach der Rettung eines verwundeten Kompaniechefs unter Feuer und über seine Pläne, sich weiter im Drohnenkrieg zu spezialisieren, um dem Gegner taktisch überlegen zu sein.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:44 Uhr
Selenskij: USA und Russland fordern Rückzug aus dem Donbass

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij.Nuran Erkul Kaya/Anadolu / Gettyimages.ru Russland und die USA verlangen den Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass. Dies erklärte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Agence France-Presse:
"Die Amerikaner und die Russen sagen: Wenn ihr wollt, dass der Konflikt morgen endet, dann zieht euch aus dem Donbass zurück."
Wie zuvor im Kreml betont wurde, hätten die USA eingeräumt, dass ohne eine territoriale Lösung nach der auf dem Alaska-Gipfel vereinbarten Formel nicht mit einer langfristigen Regelung zu rechnen sei. Der Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass sei eine zentrale Forderung Moskaus.
Zudem räumte Selenskij ein, dass die ukrainischen Streitkräfte Probleme mit den Satellitenkommunikationsterminals von Starlink hätten.
"Es gibt Probleme, es gibt Herausforderungen. Ich habe den Verteidigungsminister gebeten, alles in seiner Macht Stehende zu tun."
Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hatte zuvor das Militär aufgerufen, alle Starlink-Terminals zu verifizieren, damit sie auch nach einer Blockierung weiter funktionieren.
21:30 Uhr
"Nord Stream gesprengt und Druschba lahmgelegt": Orbán beschuldigt Kiew

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat bei einem Besuch in Washington, D.C. erklärt, Ungarn habe in Abstimmung mit der Slowakei die Treibstofflieferungen an die Ukraine gestoppt. Zuvor hatte Kiew den Transit von russischem Erdöl über die Pipeline Druschba ("Freundschaft") in die beiden Länder eingestellt.
Orbán warf der Kiewer Führung "politische Erpressung" vor und erklärte, die Ukraine stecke sowohl hinter der Lahmlegung der Druschba-Pipeline als auch hinter der Sprengung von Nord Stream. Zudem sagte er, ein erheblicher Teil der ukrainischen Stromversorgung laufe über Ungarn, und äußerte die Hoffnung, Kiew werde seinen Kurs ändern.
Außenminister Péter Szijjártó forderte zudem die EU-Kommission dazu auf, europäische Interessen zu schützen und die Ukraine an ihre Verpflichtungen aus dem EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen zu erinnern, wonach die Energieversorgung von Mitgliedsstaaten der Union nicht gefährdet werden dürfe.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:20 Uhr
Ungarn blockiert 90-Milliarden-Euro-Kredit an Ukraine wegen Öltransit
Der ungarische Außen- und Wirtschaftsminister Péter Szijjártó kündigte an, dass Ungarn die Auszahlung eines 90-Milliarden-Euro-Militärkredits der EU an die Ukraine blockiert, solange Kiew den Transit von Öl über die Druschba-Pipeline nach Ungarn stoppt. In einem Video auf Facebook sagte er:
"Solange die Öltransporte durch die Ukraine nach Ungarn nicht wieder anlaufen, wird Ungarn die Auszahlung dieses Militärkredits an die Ukraine blockieren."21:11 Uhr
Guardian: Biden rief Putin im Jahr 2021 wegen Ukraine-Problemen an
Der ehemalige US-Präsident Joe Biden soll im April 2021 wegen Sorgen um die Ukraine den russischen Präsidenten Wladimir Putin direkt angerufen haben, berichtet The Guardian.
Kurz vor Putins jährlicher Rede sei Biden so beunruhigt gewesen, dass er ein direktes Telefonat gesucht habe. Laut Avril Haines, damals Direktorin der US-Geheimdienste, schlug Biden zudem einen Gipfel zur Ukraine in den kommenden Monaten vor.
Putins Rede konzentrierte sich 2021 vor allem auf innere Themen wie Gesundheit, Sozialpolitik und Wirtschaft. Der Kreml teilte mit, dass Putin und Biden während des Gesprächs ihre Bereitschaft betonten, den Dialog zur globalen Sicherheit fortzusetzen. Auch das Weiße Haus bekräftigte die Absicht, Gespräche zur strategischen Stabilität zu führen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



