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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreitQuelle: Sputnik © SERGEI AWERIN
  • 31.01.2026 13:57 Uhr

    13:57 Uhr

    Etwa anderthalb Tage bis zur Stabilisierung der Stromversorgung in der Ukraine

    Bis sich das ukrainische Stromnetz stabilisiert hat und die Kernkraftwerke wieder vollumfänglich Energie erzeugen, wird es noch 24 bis 36 Stunden dauern. Dies erklärte der Rada-Abgeordnete Sergei Nagornjak.

    Zuvor hatte das Energieministerium der Ukraine mitgeteilt, die Stromversorgung werde innerhalb von zwei bis drei Stunden wiederhergestellt sein.

    Laut dem ukrainischen Energieminister Denis Schmygal kam es landesweit zu einem kaskadierenden Stromausfall.

  • 13:38 Uhr

    Brigade Litauen als deutsche Vergangenheitsbewältigung

    Ein Panel der Körber-Stiftung hat sich mit den Auswirkungen der NS-Vergangenheit auf den Litauen-Einsatz der Bundeswehr beschäftigt. Das Fazit: Man fürchtet eine gegnerische Instrumentalisierung, sieht aber auch die Chance einer Rehabilitierung der Deutschen.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena auf unserer Webseite.

  • 13:04 Uhr

    Flächendeckender Stromausfall in der Ukraine gemeldet

    In den meisten Regionen der Ukraine ist es aufgrund schwerwiegender Probleme im Stromnetz zur Notabschaltung gekommen. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenseite Strana.ua. Wie es heißt, sind unter anderem die Gebiete Tschernigow, Sumy, Schitomir und Odessa betroffen.

    In Kiew und Charkow sei der U-Bahnverkehr eingestellt worden. In einigen Gebieten soll es zum Ausfall der Trinkwasserversorgung gekommen sein. Zuständige Behörden in Charkow meldeten Spannungsschwankungen und Probleme mit der Stromversorgung "im Zusammenhang mit der Situation im landesweiten Stromnetz".

    Die Stromnetz-Krise in der Ukraine hat sich auch auf das Nachbarland Moldawien ausgewirkt, wie das Energieministerium mitteilte. Es kam zu Stromausfällen in weiten Teilen der Hauptstadt Chişinău, gab der Bürgermeister Ion Ceban bekannt. Vielerorts verkehrten keine Oberleitungsbusse mehr.

  • 12:36 Uhr

    Nach Befreiung von Petrowka: Russisches Militär kann Truppenrotation erfolgreich verhindern  

    Russlands Verteidigungsministerium gab am heutigen Samstag bekannt, dass der Truppenverband Ost das Dorf Petrowka im Gebiet Saporoschje befreit hat.

    Die Befreiung der Ortschaft ermöglicht es der russischen Armee, die Feuerkontrolle über die Wege zu verstärken, welche das ukrainische Militär für die Rotation eigener Einheiten nutzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

    Es handelt sich demnach um die Routen, über die Kiew Personal an Stellungen entlang der Frontlinie westlich von Guljaipolje verlegt.

  • 12:09 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf Telegram schreibt, hat der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Marjino, Sosnowka und Miropolje im Gebiet Sumy sowie Sybino und Grafskoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner verlor mehr als 90 Armeeangehörige. Dabei wurden acht Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, zwei Munitionslager und ein Lager mit Militärzubehör zerstört.

    Der Truppenverband West hat seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Petrowka, Studenok, Kutkowka, Palamarewka, Gluschkowka, Nowoplatonowka, Borowaja und Nowojegorowka im Gebiet Charkow sowie Sosnowoje und Krasny Liman in der DVR getroffen hat. Mehr als 150 ukrainische Soldaten wurden getötet oder verletzt. Das russische Militär hat zudem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen, ein Geschütz und vier Munitionslager zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd hat seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Sakotnoje, Nikiforowka, Minkowka, Resnikowka, Kondratowka und Konstantinowka in der DVR getroffen hat. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 130 Kämpfer. Der Gegner verlor darüber hinaus 13 Wagen, ein Geschütz, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und zehn Lager mit Munition, Militärzubehör und Brennstoff.

    Der Truppenverband Mitte hat die Ortschaft Torezkoje in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Grischino, Murawka, Kriworoschje und Nowy Donbass in der DVR sowie Nowopodgorodnoje und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner verlor mehr als 420 Soldaten. Dabei wurden 13 gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Wagen, ein Geschütz und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt.           

    Der Truppenverband Ost setzt seinen Vormarsch fort, indem er die Ortschaft Petrowka im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht hat. Außerdem hat er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Nowoje Pole, Risdwjanka, Kopani, Gorkoje und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 375 Kämpfer. Dabei wurden zwölf Wagen und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt.

    Der Truppenverband Dnjepr hat ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Nowodanilowka, Pawlowka und Magdalinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei wurden bis zu 40 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Der Gegner verlor außerdem fünf Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager.

    Ferner berichtet das Ministerium in Moskau über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsinfrastrukturen und 138 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hat in den letzten 24 Stunden vier Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 47 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 111.681 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.423 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.653 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.972 Geschütze und Mörser verloren.

  • 11:40 Uhr

    Gouverneur meldet ukrainische Angriffe auf sieben Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden sieben Ortschaften in drei Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens zehn Geschosse ab und setzte elf Drohnen ein, von denen sieben abgeschossen wurden.

    In der Statistik meldet der Politiker keine Opfer unter der Zivilbevölkerung innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Er präzisiert aber, dass eine Frau, die noch am 29. Januar in der Stadt Graiworon bei der Detonation einer Drohne ein Barotrauma erlitten hatte, am Freitag eine medizinische Einrichtung aufsuchte und in ein Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod eingewiesen wurde.

    Gladkow berichtet zudem über Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zwei Einfamilienhäuser, ein Betrieb, eine Gasleitung, eine Stromleitung und zwei Autos beschädigt. Die Siedlung Siborowka ist teilweise ohne Stromversorgung, nachdem ein ukrainisches Geschoss dort eingeschlagen war.

  • 11:07 Uhr

    Gebiet Wologda unterstützt Grenzgebiet Belgorod mit Stromgeneratoren

    Die Situation im russischen Grenzgebiet Belgorod bleibt nach wie vor angespannt. Infolge der andauernden ukrainischen Angriffe besteht dort weiterhin die Gefahr von Stromausfällen. Die örtliche Regierung sorgt daher für den Ernstfall vor. Nach dem Gebiet Leningrad hat auch das russische Gebiet Wologda Stromgeneratoren und Akkus in die betroffene Grenzregion geschickt.

    Auf Telegram dankt Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur des Gebiets Belgorod, seinem Amtskollegen aus Wologda, Georgi Filimonow, für die humanitäre Hilfe. Die rund 300 Stromgeneratoren und 100 Akkus seien am Freitag eingetroffen. Man werde sie bei Bedarf in den Bezirken Krasnaja Jaruga, Graiworon, Borissowka, Schebekino und Belgorod einsetzen. Darüber hinaus bedankt sich der Politiker dafür, dass das Gebiet Wologda Kinder aus dem Gebiet Belgorod aufnehme und verpflege. Diese Unterstützung sei notwendig und sehr wertvoll.

    Auf dem Telegram-Kanal von Filimonow wurde eine Videoaufnahme veröffentlicht, die den Transport der Stromgeneratoren von Wologda nach Belgorod zeigt.

  • 10:33 Uhr

    Guterres: Prinzip der Selbstbestimmung ist für Krim und Donbass nicht anwendbar

    UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat erklärt, er glaube an das Recht der Nationen, über ihr Schicksal selbst zu entscheiden. Seiner Meinung nach gelte dies jedoch nicht für die Bewohner der Gebiete, die für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt hätten.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 10:05 Uhr

    Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 30. Januar bis 5 Uhr MEZ am 31. Januar 16 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 30-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Chinstein meldet weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Infrastrukturschäden.

  • 09:30 Uhr

    Pistorius zweifelt Russlands Friedensabsichten an

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat Russlands Präsident Wladimir Putin "Terror" gegen die ukrainische Zivilbevölkerung vorgeworfen. Zugleich äußerte der SPD-Politiker im Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) Zweifel an der Friedensbereitschaft des Kremlchefs. Bislang sehe er "keine Anzeichen dafür, dass Russland ernsthaft Frieden will", erklärte Pistorius.

    Wenn es darauf ankomme, halte Putin immer an seinen Maximalforderungen fest und zeige sich an keiner Stelle kompromissbereit, sagte der Verteidigungsminister. Während der Friedensgespräche in Abu Dhabi habe er die Ukraine in einer Art und Weise bombardieren lassen wie kaum zuvor in diesem Krieg.

    "Das hat nichts mehr mit einer militärischen Auseinandersetzung zu tun. Das ist Terror, der sich ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung richtet, in einem Winter mit Temperaturen von minus 20 Grad."

    Skeptisch äußerte sich der Verteidigungsminister daher auch mit Blick auf Russlands Bereitschaft zu einer begrenzten Feuerpause.

    "Ich habe große Zweifel, dass die Angriffspause auch nur ansatzweise von Moskau ernst genommen wird."

    Russland betont immer wieder, lediglich militärisch relevante Ziele im Nachbarland anzugreifen. Die Attacken auf ukrainische Energieanlagen rechtfertigt das russische Verteidigungsministerium damit, dass das ukrainische Militär sie zu Kriegszwecken nutze.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.