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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland testet im Kampfgebiet das neueste Kamikaze-Geschoss

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland testet im Kampfgebiet das neueste Kamikaze-GeschossQuelle: TASS © Alexander Reka
  • 8.02.2026 18:43 Uhr

    18:43 Uhr

    Ex-Premier: Ukraine wollte Teil eines europäischen Energiesystems werden, das nicht existiert

    Laut dem ehemaligen ukrainischen Regierungschef Nikolai Asarow hat die Krise in der Ukraine mehrere Ursachen. Dazu äußert er sich in einem auf Telegram veröffentlichten Post.

    Nach dem Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 seien sämtliche systematische Aktivitäten zur Erhaltung, Entwicklung und Modernisierung des Energiesektors eingestellt worden, meint Asarow.

    Und weiter:

    "Geld wurde veruntreut. Die Gebühren wurden erhöht, angeblich um die Ausrüstung zu modernisieren, doch dies wurde nicht umgesetzt."

    Wie Asarow betont, verließ die Ukraine erstens das mit Russland vereinigte Energiesystem und erklärte, sie werde Teil des einheitlichen europäischen Energiesystems werden.

    Ex-Premier führt hierbei aus:

    "Es gibt kein einheitliches europäisches Energiesystem – nur mehrere Stromnetzringe, die verschiedene Länder miteinander verbinden."

    Zweitens sei alles im Land zerstört worden: Transformatoren- und Kabelfabriken sowie andere elektrotechnische Betriebe, die zur Aufrechterhaltung der Stromerzeugung, der Stromnetze und der Hauptverteilungssysteme beigetragen hätten.

    Dann habe Kiew angekündigt, alles im Westen erwerben zu wollen. "Aber Europa produziert so etwas nicht!", betont der Ex-Premier der Ukraine.

  • 18:19 Uhr

    Präzise Treffer an gesamter Front: Russische Drohnenpiloten am Werk (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme entlang der Front im Einsatz. Wie es heißt, machten die Drohnenpiloten Fahrzeuge, Artilleriegeschütze, Teile der Funkmeldesysteme, Anlagen der elektronischen Kampfführung, Drohnenleitstellen, temporäre Truppenstandorte, Drohnen und Erdbunker der ukrainischen Armee samt Personal unschädlich.  

  • 17:53 Uhr

    Zivilist durch ukrainische Drohnenattacke im Raum Brjansk verletzt

    Ukrainische Kämpfer haben am Sonntagnachmittag (Ortszeit) die Siedlung Ponurowka gezielt mit FPV-Drohnen angegriffen. Dies gibt Gouverneur Alexander Bogomas bekannt.

    "Infolge der terroristischen Aktionen des Kiewer Regimes erlitt leider ein Zivilist eine Quetschwunde", schreibt der Beamte auf Telegram. Der Mann sei mittlerweile medizinisch versorgt worden. Bei dem Angriff sei auch ein Auto beschädigt worden.

    Rettungskräfte sind laut dem Gouverneur vor Ort im Einsatz.

  • 17:33 Uhr

    Orbán: Ein westlicher Soldat ohne russische Zustimmung in Ukraine bedeutet Krieg

    Ungarns Premier Viktor Orbán hat auf einer Veranstaltung am Samstag gewarnt, dass sich sein Land im Krieg befinden würde, wenn auch nur ein einziger westlicher Soldat ohne Absprache mit den Russen auf ukrainischem Gebiet auftauchen sollte.

    "Ich sehe keine Vereinbarung, in der die Russen akzeptieren würden, dass amerikanische – solange Trump Präsident ist, ist dies keine Gefahr – oder europäische Soldaten auf ukrainischem Gebiet stationiert sind."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 17:03 Uhr

    Russland testet im Kampfgebiet das neueste Kamikaze-Geschoss

    Der russische Waffenhersteller Kalaschnikow präsentiert auf der Rüstungsmesse World Defense Show 2026 in Saudi-Arabien seine neueste Entwicklung – das Kamikaze-Geschoss vom Typ Rus-PE. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen Sprecher des Unternehmens.

    "Die Entwicklung dieses Produkts dauerte mehrere Jahre, und es wurde bereits im Kampfeinsatz an der Frontlinie getestet", berichtete der Sprecher. "Wir glauben, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, unseren Kunden dieses Produkt vorzustellen."

    Wie es heißt, ist das Kamikaze-Geschoss Rus-PE die erste tragbare Munition aus russischer Produktion. Die gesamte Ausstattung könne von einem Soldaten getragen werden, was ihr Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Produkten sei, teilte der Vertreter des Herstellers mit.

    "Es werden keine zusätzlichen Fahrzeuge oder Infrastruktur zum Starten benötigt. Nach der Zielerfassung stellt der Soldat die Startanlage auf und feuert das Geschoss ab."

    Zuvor war berichtet worden, dass es sich beim Rus-PE-Geschoss um ein System handelt, das für den 24/7-Betrieb ausgelegt worden ist und in einem Temperaturbereich von minus 40 bis plus 50 Grad Celsius eingesetzt werden kann.

    Die Waffenmesse in Saudi-Arabien findet vom 8. bis 12. Februar statt.

  • 16:29 Uhr

    Verletzte durch ukrainischen Beschuss im Raum Cherson

    Drei Zivilisten wurden in den vergangenen 24 Stunden durch ukrainische Angriffe auf Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson verletzt. Dies gibt der Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram bekannt. Bei den Betroffenen gehe es um zwei Männer und eine Frau aus der Stadt Kachowka. Diese hätten sich auf einem örtlichen Markt aufgehalten, als Kiews Kräfte zugeschlagen hätten.  

    Ferner berichtet Saldo, dass bei Angriffen auf weitere Siedlungen ein Krankenhaus und ein Kleinbus beschädigt worden seien. Darüber hinaus sei ein Eigenheim durch den Beschuss in Brand geraten.  

  • 15:45 Uhr

    Artillerie nimmt Stellungen ukrainischer Armee im Raum Saporoschje auseinander (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artilleriebesatzungen des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe einer D-30-Haubitze mehrere Stützpunkte der ukrainischen Armee im Gebiet Saporoschje. Die gegnerischen Ziele seien zuvor von Drohnenpiloten aufgespürt worden.   

  • 15:20 Uhr

    Tschechiens Premier: Frieden in Ukraine hätte 2022 erreicht werden können

    Laut dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš hätte in der Ukraine schon bald nach Konfliktbeginn, im April 2022, Frieden geschlossen werden können. Damals sei der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson ins Spiel gekommen und habe die Beilegung verhindert, sagte Babiš im Interview mit TN.cz. Es habe damals Interesse an diesem Konflikt gegeben.

    Die Europäische Union werde ohne US-Präsident Donald Trump nicht in der Lage sein, die Beilegung der Ukraine-Krise zu beeinflussen, fügte Tschechiens Regierungschef hinzu. Es sei jedoch von Bedeutung, dass "wichtige Akteure" aus Europa, wie der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premier Keir Starmer oder Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni an den Gesprächen teilnehmen.

  • 14:49 Uhr

    Raketenabwehr Donbass Dome verhindert Hunderte ukrainische Drohnenattacken

    Das System der elektronischen Kampfführung Donbass Dome hat innerhalb einer Woche 205 terroristische Drohnenangriffe des ukrainischen Militärs auf die Volksrepublik Donezk (DVR) abgewehrt. Dies gab die regionale Direktion des Inlandsgeheimdienstes FSB bekannt. 

    Wie die Behörde mitteilte, versuchen Kiews Kräfte weiterhin, die Zivilbevölkerung und Infrastruktureinrichtungen der Republik mit Kampfdrohnen anzugreifen.

    Unter den abgefangenen feindlichen Drohnen befanden sich demnach zwei schwere unbemannte Fluggeräte vom Typ Baba Jaga, die als "Mutterdrohnen" eingesetzt wurden, um kleinere Kampfdrohnen zu der stark befahrenen Autobahn Donezk-Gorlowka zu bringen.

    In der Stadt Gorlowka wurde laut dem FSB ein Schwarm von FPV-Drohnen, die mit improvisierten Sprengsätzen mit kumulativen Gefechtsköpfen bestückt waren, abgefangen. Diese auf Granatwerfergeschossen basierenden Sprengköpfe sind Spezialmunition, die zur Zerstörung gepanzerter Fahrzeuge und Befestigungsanlagen entwickelt wurde.

  • 14:23 Uhr

    Der Frieden wird die Ukraine nicht retten: Was nach dem Krieg kommt, könnte noch schlimmer sein

    Die Folgen des Krieges werden für die Ukraine auch nach einem endgültigen Schweigen der Waffen noch lange nachhallen. Die Geschichte lässt vermuten, dass die physisch und psychisch geschwächte Bevölkerung des Landes auf Jahre hinaus mit anhaltenden sozialen Unruhen zu kämpfen haben wird.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Dmitri Pauk auf unserer Website.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.