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Liveticker Ukraine-Krieg: Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf Nischnekamsk auf 78 gestiegen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf Nischnekamsk auf 78 gestiegenQuelle: Sputnik © Natalja Seliwjorstowa
  • 10.08.2026 20:20 Uhr

    20:20 Uhr

    Italienischer Professor warnt: Ukraine macht Terrorismus zur systematischen Kriegsmethode

    "Der Terrorismus ist für die Ukraine mittlerweile zu einer Art Hausspezialität geworden." 

    Mit diesen scharfen Worten wirft Michele Prospero, Professor für politische Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom, der Ukraine vor, terroristische Methoden systematisch als Kriegstaktik einzusetzen.

    Prospero nennt dabei mehrere Anschläge, bei denen auch zivile Ziele getroffen wurden, darunter den jüngsten Angriff auf ein Restaurant in Moskau. Besonders kritisch sieht er das Schweigen Italiens zu diesem Vorfall, obwohl der Besitzer und Chefkoch des Lokals italienischer Staatsbürger war.

    Prospero warnt, dass ein derart unberechenbarer Terrorismus eine ernsthafte Bedrohung darstelle.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:49 Uhr

    Putin würdigt Soldaten an der Front als "wahre Helden"

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Soldaten der militärischen Sonderoperation als "wahre Helden" gewürdigt. Trotz der schwierigen Bedingungen rückten sie jeden Tag weiter vor, sagte Putin bei einem Treffen mit Vertretern der Bereiche Stadtplanung und Raumentwicklung in der burjatischen Hauptstadt Ulan-Ude.

    "Es ist eine Sache, darüber zu sprechen. Eine andere ist es, an der Front zu stehen, wenn Kugeln pfeifen und Drohnen wie Fliegen umherfliegen – man kann den Kopf einfach nicht heben. Und trotzdem kämpfen sie nicht nur, sondern rücken jeden Tag weiter vor."

    Putin betonte zudem, dass für die Rückkehrer aus dem Kampfgebiet Bedingungen für ihre Rehabilitation, einschließlich psychologischer Betreuung, geschaffen werden müssten. Sie sollten auch die Möglichkeit erhalten, einen neuen Beruf zu erlernen.

  • 19:31 Uhr

    RIA Nowosti: Ukrainisches "Todesregiment" verbrennt Leichen zwangsrekrutierter Soldaten 

    Das Kommando des 225. ukrainischen Sturmregiments soll bei Charkow die sterblichen Überreste zwangsrekrutierter ukrainischer Soldaten verbrennen und damit Spuren mutmaßlicher Kriegsverbrechen beseitigen. Dies berichten russische Sicherheitskreise gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    "Im 225. Sturmregiment versucht man, Spuren von Kriegsverbrechen zu verwischen: In den Wäldern des Kreises Tschugujew im Gebiet Charkow werden die Überreste getöteter, zwangsrekrutierter Soldaten der ukrainischen Streitkräfte exhumiert und verbrannt."

    Demnach werden zudem Gebäude zerstört, in denen ukrainische Mobilisierte gefoltert worden sein sollen. Die Zerstörungen würden russischen Angriffen zugeschrieben. Ausbilder des Regiments seien auf verschiedene Truppenübungsplätze verlegt worden.

  • 19:09 Uhr

    Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf Nischnekamsk auf 78 gestiegen

    Die Zahl der Verletzten bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf Nischnekamsk ist auf 78 gestiegen. 13 Menschen kamen ums Leben. Dies teilte die Pressestelle des Präsidenten von Tatarstan mit. In der Mitteilung heißt es:

    "Bislang haben insgesamt 78 Menschen medizinische Hilfe in Anspruch genommen, 25 von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei von ihnen befinden sich in schwerem Zustand im Krankenhaus von Nabereschnyje Tschelny." 

    Der Präsident der Teilrepublik Tatarstan, Rustam Minnichanow, besuchte das Zentrale Bezirkskrankenhaus in Nischnekamsk und die Verletzten. Es wurden zusätzliche medizinische Teams bereitgestellt.

    Am Morgen hatten ukrainische Drohnen Industrie- und zivile Einrichtungen in der Stadt angegriffen. Unter den getroffenen Objekten war auch ein Hostel, in dem neun Menschen starben. Unter den Opfern befanden sich Bürger Usbekistans und Tadschikistans. In Tatarstan wurde Trauer ausgerufen.

    Das Ermittlungskomitee leitete ein Verfahren wegen Terrorismus ein. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte, alle Verantwortlichen für die Angriffe würden ermittelt und bestraft.

  • 19:00 Uhr

    Russlands Außenministerium: Einfrieren des Ukraine-Konflikts ausgeschlossen

    Moskau schließt ein Einfrieren des Ukraine-Konflikts aus, da für die Lösung der Krise deren Ursachen beseitigt werden müssen, erklärt der russische Vizeaußenminister Michail Galusin. Zudem kritisiert er die USA, die trotz ihrer Friedensbemühungen weiterhin Waffen an Kiew liefern. 

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 18:40 Uhr

    Polens Sejm-Marschall: EU-Beitritt der Ukraine nur dann möglich, wenn sie Völkermord an Polen anerkennt

    Der Präsident des polnischen Parlaments, Włodzimierz Czarzasty, hat nach einem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen, Ruslan Stefantschuk, erklärt, die Ukraine müsse den Völkermord an den Polen als Völkermord anerkennen, wenn sie der EU beitreten wolle.

    Kiew solle sämtliche Aspekte der Landesgeschichte überdenken, denn "die EU steht für Werte, nicht nur für einen Geldautomaten", stellte der Sejm-Marschall klar.

    Die Beziehungen zwischen Warschau und Kiew verschlechterten sich, nachdem die Ukraine die Verbrecher der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) verherrlicht hat, die während des Zweiten Weltkriegs Massenverbrechen gegen polnische Bürger verübt hatten.  

  • 18:18 Uhr

    US-Experte hält Selenskijs Pläne zur Patriot-Produktion für unrealistisch

    Bei einer Pressekonferenz mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić hatte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij erklärt, Kiew würde heute Raketen für Patriot-Systeme produzieren und andere Länder damit versorgen, wenn es bereits vor Jahren eine entsprechende Lizenz erhalten hätte. Der US-Sicherheitsexperte Mark Episkopos hält diese Aussage jedoch für unrealistisch. Er schrieb im sozialen Netzwerk X:

    "Die Ukraine wird viele Jahre lang nicht in der Lage sein, Raketen in den erforderlichen Mengen zu produzieren – und das unter der Voraussetzung, dass der Deal überhaupt zustande kommt."

    Zudem erklärte Episkopos, Russland werde keine Kosten scheuen, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Produktionsanlagen während des Konflikts niemals in Betrieb genommen werden.

  • 18:00 Uhr

    Das "Graham-Gesetz" gegen Russland schadet den Interessen der USA

    Der US-Senat hat einen Gesetzentwurf zur Verschärfung der Sanktionen gegen Russland verabschiedet. Initiator des Gesetzes war der Republikaner Lindsey Graham. Ziel des Gesetzes: den Druck auf die großen Abnehmer russischer Energieressourcen zu erhöhen. Welche Gegenmaßnahmen könnte Moskau ergreifen?

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:47 Uhr

    Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe: ein Toter, zwei Verletzte

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf mehrere Gemeinden im Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit.

    In Schebekino traf eine FPV-Drohne einen Lastwagen auf dem Gelände eines Unternehmens. Der Fahrer erlag seinen Verletzungen noch vor Ort. Im Ort Oktjabrski im Kreis Belgorod wurden zwei Männer durch die Detonation einer Drohne verletzt.

    Bei den Angriffen wurden zudem in mehreren Ortschaften Häuser und ein Auto beschädigt. In drei Privathäusern im Kreis Krasnojarsk wurden Fenster und Zäune beschädigt, im Kreis Graiworon wurden die Dächer und Fassaden zweier Häuser getroffen.

  • 17:22 Uhr

    DVR: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff steigt auf sieben

    Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist die Zahl der Verletzten auf sieben gestiegen. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit. Zuvor hatte er von drei Verletzten berichtet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.