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Liveticker Ukraine-Krieg: Über 150 Opfer ukrainischer Angriffe binnen einer Woche unter Zivilisten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Über 150 Opfer ukrainischer Angriffe binnen einer Woche unter ZivilistenQuelle: Sputnik © Pawel Lissizyn
  • 31.03.2026 08:50 Uhr

    08:50 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Passagierbus im Gebiet Belgorod an 

    Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Passagierbus in der Stadt Schebekino mit einer Drohne angegriffen. Dies teilt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Gebiets Belgorod, auf Telegram mit. 

    Nach seinen Angaben erlitten zwei Zivilisten Verletzungen: Ein Mann und eine Frau werden medizinisch versorgt. Der Bus selbst wurde bei der Attacke beschädigt.

  • 08:02 Uhr

    Über 150 Zivilisten wurden binnen einer Woche Opfer ukrainischer Angriffe 

    Binnen einer Woche wurden mehr als 150 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

    "In der vergangenen Woche wurden 157 Zivilisten Opfer der Beschüsse durch die Nazis: 137 Personen erlitten Verletzungen, darunter drei Minderjährige. 20 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Minderjähriger. Die größte Anzahl der Opfer unter Zivilisten wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje, Kursk, Brjansk und Rostow verzeichnet. In diesen Regionen wurden zivile Objekte und die Zivilbevölkerung von Kiews Streitkräften mit Drohnen, Raketen und Artillerie angegriffen."

    Etwa 90 Prozent der Verletzten – 142 Zivilisten – erlitten ihre Verletzungen bei Drohnenattacken. Miroschnik zufolge wurden diese Woche auch Fälle der ferngesteuerten Verminung der Gebiete registriert.

    Insgesamt hat die ukrainische Armee in den vergangenen sieben Tagen mehr als 3.900 unterschiedliche Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

  • 07:24 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 92 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Leningrad, Kursk, Nowgorod, Rostow, Samara, Smolensk, Orjol, Kaluga, Twer und der Region Moskau zerstört.

  • 30.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Fast 100 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Am Nachmittag und Abend des heutigen Montags haben Russlands Luftabwehrkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 98 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie das Ministerium meldet, wurden zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 41 Starrflügler-Drohnen über dem Gebiet Brjansk, 23 über dem Gebiet Kursk, 20 über dem Gebiet Belgorod und 14 über dem Gebiet Smolensk zerstört.

  • 21:29 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Frontbericht zeigt Schlagkraft moderner Artillerie

    Am Frontabschnitt Charkow setzen russische Artillerieeinheiten des 11. Armeekorps ihre Einsätze zur Schaffung einer Sicherheitszone fort. Iwan Poljanskij berichtet aus nächster Nähe über verschiedene Geschütze der Hyanzith-Reihe, die flexibel gegen Infanterie, Fahrzeuge und Stellungen eingesetzt werden.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:06 Uhr

    Teheran wirft Ukraine Teilnahme an Aggression gegen Iran vor

    Iran hält die Ukraine neben den USA und Israel für einen weiteren Aggressor gegen das Land. Dies berichtet die iranische Nachrichtenagentur IRNA unter Verweis auf Said Irawani, Irans Botschafter bei der UNO. In einem Schreiben an den UN-Generalsekretär und den Sicherheitsrat der Organisation verwies Irawani auf die Entsendung ukrainischer Drohnenabwehrexperten in arabische Staaten und schrieb:

    "Im Grunde wird das als materielle und operative Unterstützung der anhaltenden illegalen militärischen Aggression gegen Iran bewertet."

    Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij die arabischen Golfstaaten besucht. Die USA hatten Kiew um Unterstützung beim Schutz militärischer Einrichtungen in der Region vor iranischen Angriffen gebeten. Dabei vereinbarte Kiew eine Zusammenarbeit unter anderem mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar.

  • 20:41 Uhr

    Mehrere Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Melitopol

    Das ukrainische Militär hat die Stadt Melitopol im Gebiet Saporoschje mit Drohnen angegriffen, berichtet der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

    "Durch den Angriff einer Kampfdrohne wurde zivile Infrastruktur beschädigt, es gibt Verletzte."

    Balizki fügt hinzu, dass vier Frauen und zwei Männer Verletzungen erlitten haben.

  • 20:02 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zwei Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf die Stadt Schebekino im Gebiet Belgorod sind zwei Menschen verwundet worden. Wie Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region, berichtet, erlitt eine Frau Verletzungen, als eine FPV-Drohne ihr Auto angriff. Bei einem weiteren Drohnenangriff wurde zudem ein Mann verwundet, der in ein Krankenhaus eingewiesen werden musste.

  • 19:26 Uhr

    Ukraine und Bulgarien unterzeichnen Sicherheitsabkommen

    Die Ukraine und Bulgarien haben ein Sicherheitsabkommen mit einer Laufzeit von zehn Jahren unterzeichnet, meldet der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem bulgarischen Interims-Ministerpräsidenten Andrei Gjurow verkündete Selenskij:

    "Ich bin sehr froh, dass wir ein solches zehnjähriges Abkommen zwischen unseren Ländern haben. Die Hauptpunkte, die ich hervorheben möchte, umfassen die Fortsetzung der militärischen Unterstützung der Ukraine durch Bulgarien und die gemeinsame Produktion von Waffen, einschließlich Drohnen, auf dem Gebiet unserer Länder."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.