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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee schießt fünf britische Storm-Shadow-Raketen ab

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee schießt fünf britische Storm-Shadow-Raketen ab© Nicolas Economou/NurPhoto via Getty Images
  • 23.06.2026 15:54 Uhr

    15:54 Uhr

    TASS: Dutzende ukrainische Soldaten im Gebiet Tschernigow wegen Regierungskritik festgenommen

    Mehr als 50 ukrainische Soldaten seien im Gebiet Tschernigow festgenommen worden, weil sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hätten. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Im Gebiet Tschernigow verschärft der Sicherheitsdienst der Ukraine seine Maßnahmen, um Bürger und ukrainische Soldaten zu identifizieren, die die Politik des Kiewer Regimes nicht unterstützen. In der vergangenen Woche wurden über 50 ukrainische Soldaten festgenommen und in Untersuchungshaft genommen, nachdem sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hatten. Einige von ihnen sprechen sich offen gegen Präsident Selenskij aus und unterstützen die Politik Russlands."

  • 15:35 Uhr

    Lantratowa: Moskau und Kiew könnten bald Gefangenen- und Zivilistenaustausch durchführen

    Ein weiterer Gefangenen- und Zivilistenaustausch zwischen Russland und der Ukraine könnte bald stattfinden, erklärte Jana Lantratowa, die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation.

    "Ein weiteres persönliches Treffen [mit dem ukrainischen Ombudsmann Dmitri Lubinez] wird demnächst stattfinden. Unser Treffen wird im Rahmen des Austauschs von Kriegsgefangenen und Zivilisten erfolgen.

  • 14:56 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischem Gebiet zerstört, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt. Zwischen 8 und 14 Uhr Moskauer Zeit wurden 47 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk und Tula, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer abgefangen und zerstört.

  • 14:20 Uhr

    Putin: Über 1.000 Waffen unter Kampfbedingungen im Jahr 2025 getestet

    Mehr als 1.000 neue Waffen seien im vergangenen Jahr unter Einsatzbedingungen erprobt worden. Dies gab der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Absolventen von Militärhochschulen bekannt. Er merkte an, dass es "mit dem Beginn der Sonderoperation zu einer qualitativen Weiterentwicklung vieler Waffensysteme" gekommen sei.

    "Ich möchte nur eine Zahl nennen: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1.000 Waffen- und Technikmodelle unter Kampfbedingungen getestet, darunter Drohnen mit verbesserten Leitsystemen und Kamikaze-Drohnen, Robotersysteme für verschiedene Einsatzzwecke und vieles mehr."

  • 13:45 Uhr

    Putin: Russisches Militär befreit historische Gebiete im Rahmen der Sonderoperation 

    Russische Soldaten befreien im Rahmen der militärischen Sonderoperation Russlands historische Gebiete, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Absolventen von Militärhochschulen.

    "Russische Offiziere und Soldaten erfüllen ihre Aufgaben im Rahmen der militärischen Sonderoperation mutig und effektiv, befreien unsere historischen Gebiete und schützen unsere Menschen."

  • 13:12 Uhr

    Frontbericht: Russische Armee schießt fünf britische Storm-Shadow-Raketen ab

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.295 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 215 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwölf Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung und eine Radaranlage vom Typ RADA RPS-42 aus israelischer Produktion.

    Der Truppenverband West setzt die Offensive im Raum Krasny Liman in der DVR fort. Innerhalb von 24 Stunden wurden fünf Stützpunkte des Gegners eingenommen und 52 Gebäude befreit. Im Zuständigkeitsbereich des Verbands verlor das ukrainische Militär mehr als 200 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Senator aus kanadischer Produktion, 13 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

    In der Stadt Konstantinowka in der DVR setzten die Einheiten des Truppenverbands Süd ihren Vormarsch fort und befreiten im Laufe des Tages 128 Gebäude. In dem Frontabschnitt des Verbands büßte das ukrainische Militär mehr als 185 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 24 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 330 Kämpfer. Die russischen Streitkräfte setzten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und ein Artilleriegeschütz außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Feldartilleriegeschütz und sieben Autos.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 50 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband ein Artilleriegeschütz, zwölf Autos und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.

    Kampfflugzeuge, Drohnen sowie die Raketen- und Artillerietruppen der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, Brennstofflager, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Produktionsstätten und Lager für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 148 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte haben 13 gelenkte Bomben, fünf Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion und 462 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 167.506 unbemannte Luftfahrzeuge, 662 Flugabwehrraketensysteme, 29.880 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.746 Mehrfachraketenwerfer, 35.464 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 64.732 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 12:35 Uhr

    Schule im Gebiet Saporoschje angegriffen

    Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur des Gebiets Saporoschje, hätten die ukrainischen Streitkräfte eine Schule in der Siedlung Wodjanoje im Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja mit fünf Drohnen angegriffen. Ihm zufolge gebe es keine Verletzten. Infolge des Angriffs seien die Kantine und mehrere Fensterscheiben beschädigt worden.

  • 11:59 Uhr

    Lawrow: Es gibt Versuche, Minsk in den Ukraine-Konflikt hineinzuziehen

    Es gebe Versuche, Weißrussland direkt in den Ukraine-Konflikt zu verwickeln und damit eine diplomatische Lösung zu erschweren. So kommentierte der russische Außenminister Sergei Lawrow eine Äußerung der EU-Kommissionsvertreterin Anitta Hipper, die Wladimir Selenskijs jüngste Drohungen gegen Minsk unterstützt habe.

    "Dies zielt offensichtlich darauf ab, Weißrussland direkt in den Konflikt hineinzuziehen und das Kampfgebiet auszuweiten, wodurch die Möglichkeiten einer Beilegung des Konflikts mit politisch-diplomatischen Mitteln erschwert werden."

  • 11:15 Uhr

    Russlands Außenministerium: Brüssel hat kein Interesse an Ukraine-Verhandlungen

    Die Europäische Union habe kein Interesse an Verhandlungen zur Ukraine, erklärte Russlands stellvertretender Außenminister Alexander Gruschko.

    "Sie sprechen immer wieder davon, dass Europa am Verhandlungstisch sitzen müsse, aber dieser Wunsch führt nicht zu praktischen Schritten. Darüber hinaus ist es gut bekannt, dass in der Europäischen Union noch immer interne Diskussionen darüber geführt werden, wer Europa bei diesen Verhandlungen vertreten soll. Ich werde keine Namen nennen, sie sind bekannt. Das ist kein Geheimnis. Aber allein das beweist, dass die Europäische Union eigentlich gar kein Interesse an der Durchführung dieser Verhandlungen hat."

  • 10:32 Uhr

    Russlands Ermittlungskomitee nennt Organisatoren des Angriffs auf Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk

    Das russische Ermittlungskomitee hat die ukrainischen Militärangehörigen identifiziert, die an dem Drohnenangriff auf einen Passagierbus mit Kindern aus Weißrussland im Gebiet Brjansk beteiligt gewesen sein sollen. Dies erklärte die offizielle Sprecherin der russischen Behörde, Swetlana Petrenko.

    Unter den Organisatoren des Angriffs seien Robert Browdi, der Kommandeur der ukrainischen Drohneneinheiten, und Oleg Iwaschtschenko, Leiter der Hauptnachrichtendirektion des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Wie es heißt, hätten Browdi und Iwaschtschenko "einen rechtswidrigen Befehl zum Angriff auf zivile Fahrzeuge auf russischem Territorium" erteilt.

    Darüber hinaus habe das Ermittlungskomitee die mutmaßlichen Täter des Terroranschlags identifiziert:

    • Dmitri Tkatschenko, ein Angehöriger der Drohneneinheit "Chimera" der 105. Grenzschutzabteilung des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine,
    • Igor Schukow, ein Angehöriger der Grenzschutzkommandantur für schnelle Angriffsoperationen "Schkwal" der 7. Grenzschutzabteilung des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine,
    • Wladislaw Naum, ein Angehöriger des 73. Marinezentrums für Spezialeinsätze der Streitkräfte der Ukraine.

    Die Ermittlungen würden unter Beteiligung des Ermittlungskomitees der Republik Weißrussland fortgesetzt, so Petrenko.

    Ein Passagierbus mit einer weißrussischen Kinderfußballmannschaft wurde am 17. Juni von ukrainischen Streitkräften im Gebiet Brjansk angegriffen. Bei dem Drohnenangriff kam eine Person ums Leben, acht weitere wurden verletzt, darunter sechs Kinder.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.