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Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-US-Gesandter Kellogg befürwortet Mobilisierung ukrainischer Frauen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-US-Gesandter Kellogg befürwortet Mobilisierung ukrainischer Frauen© Urheberrechtlich geschützt
  • 24.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Moskau ruft seinen Botschafter in London zurück – Spekulationen über Herabstufung der Beziehungen

    Seit mehr als einem Monat ist das Amt des Botschafters Russlands in London unbesetzt. Das nährt das Gerücht, dass Russland die Beziehungen zu Großbritannien herabstufen will. Moskau dementiert das, nennt die Beziehungen jedoch "beispiellos" schlecht.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Britischer Premierminister fordert mehr Patriot-Systeme für die Ukraine

    Der britische Premierminister Andy Burnham hat die Verbündeten der Ukraine aufgefordert, dem Land weitere Patriot-Luftabwehrsysteme zur Verfügung zu stellen. Dies erklärte er bei der ersten Sitzung der "Koalition der Willigen" in Kiew, wie die italienische Zeitung La Repubblica berichtet. Die Ukraine benötige derzeit zusätzliche Unterstützung, um ihre Bevölkerung zu schützen, sagte Burnham.

    Darüber hinaus forderte der britische Regierungschef den US-Kongress auf, den wirtschaftlichen Druck auf Russland zu verstärken. Burnham war am 24. August gemeinsam mit dem ukrainischen Botschafter in London und dem früheren Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny, nach Kiew gereist.

    Am selben Tag genehmigte die Europäische Kommission die Bereitstellung von 6,1 Milliarden Euro für den Kauf von Waffen für die Ukraine. Die Mittel sollen unter anderem für Luftabwehrsysteme, Raketen, Munition und Radarsysteme verwendet werden, die die Ukraine dringend benötigt.

  • 21:40 Uhr

    NBC: US-Vertreter bleiben Treffen der Ukraine-Unterstützer in Kiew fern

    Entgegen den Erwartungen sind hochrangige Vertreter der US-Regierung nicht nach Kiew gereist, um über die Unterstützung der Ukraine zu beraten. Dies berichtet der US-Sender NBC. Am Montag fand in der ukrainischen Hauptstadt ein Treffen der Staats- und Regierungschefs der sogenannten "Koalition der Willigen" statt.

    Der Initiative gehören mehr als 30 Länder an, angeführt wird sie von Großbritannien und Frankreich. Bei der öffentlichen Demonstration der Unterstützung für die Ukraine seien jedoch auffällig keine hochrangigen Vertreter des langjährigen Unterstützers USA anwesend gewesen, schreibt NBC.

    Nach Einschätzung des Senders deutet das Fernbleiben hochrangiger Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump darauf hin, dass Washington die Ukraine in einem entscheidenden Moment zunehmend auf Abstand hält.

  • 21:25 Uhr

    DVR: Mehrere Zivilisten bei ukrainischem Angriff in Gorlowka verletzt

    In der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind drei Zivilisten bei einem ukrainischen Angriff verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister Iwan Prichodko auf der Plattform Max mit.

  • 21:10 Uhr

    Ex-US-Gesandter Kellogg befürwortet Mobilisierung ukrainischer Frauen

    Der ehemalige US-Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg, hat sich dafür ausgesprochen, auch Frauen in der Ukraine zum Militärdienst zu mobilisieren. Das ukrainische Portal Strana.ua zitiert Kellogg mit entsprechenden Äußerungen. Demnach erklärte Kellogg, Frauen kämpften nicht schlechter als Männer und sollten als Teil der Gesellschaft ebenfalls Militärdienst leisten.

    Der pensionierte General betonte, dass er darin weder aus persönlicher noch aus beruflicher Sicht ein Problem sehe. Als Beispiele führte er an, dass seine Tochter in Afghanistan gedient habe und seine Frau als Fallschirmjägerin in Grenada eingesetzt worden sei. Ukrainische Medien und Telegram-Kanäle bezeichnen Kellogg laut Strana.ua vielfach als "Freund der Ukraine".

    Der Vorstoß fällt in eine Zeit, in der die ukrainischen Streitkräfte mit einem Mangel an Personal konfrontiert sind. Anfang August wurde auf der Website der ukrainischen Regierung eine Petition veröffentlicht, die eine Ausweitung der Wehrpflicht auf kinderlose Frauen fordert. Zur Begründung wird auf den in der ukrainischen Verfassung verankerten Grundsatz verwiesen, wonach die Verteidigung des Landes eine Pflicht aller Bürger ist.

  • 20:42 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. Im Dorf Tawrowo detonierte demnach eine Drohne auf dem Gelände eines Gewerbeobjekts. Zwei Männer erlagen ihren Verletzungen.

    Im Dorf Oktjabrski wurde eine Frau durch die Explosion einer FPV-Drohne im Hof eines Privathauses verletzt. Sie erlitt Splitterverletzungen am Brustkorb und an der Schulter und wird in einem örtlichen Krankenhaus behandelt. Eine weitere Drohne traf den Parkplatz eines Gewerbeobjekts. Dabei erlitt ein Mann eine Splitterverletzung am Oberschenkel und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Zudem wurden die Fassade eines Gebäudes sowie ein Lastwagen und ein Pkw beschädigt.

    Auch aus dem Gebiet Brjansk wurde ein Todesfall gemeldet. Ein Mann kam dort ums Leben, nachdem er auf einen Sprengkörper getreten war. Angehörige der Nationalgarde Rosgwardija entdeckten und entschärften am Unglücksort nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Jegor Kowaltschuk weitere 15 Sprengkörper. Das Gebiet wurde abgesperrt. Die Entschärfungsarbeiten sollen bei Tageslicht fortgesetzt werden.

  • 20:29 Uhr

    Kursk: Russische Luftabwehr holt Kiews "Wunderwaffe Flamingo" mit Maschinengewehr vom Himmel

    Eine mobile russische Luftabwehreinheit hat in der Nacht zu Sonntag, dem 23. August 2026, einen ukrainischen Marschflugkörper FP-5 Flamingo abgeschossen. Die aus Freiwilligen bestehende Einheit "BARS-Kursk" soll den Marschflugkörper mit einem Maschinengewehr unter Beschuss genommen haben.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:10 Uhr

    Russland meldet Treffer gegen Militärlogistik in ukrainischen Häfen

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte am Montag militärisch genutzte Hafen- und Logistikinfrastruktur in der Ukraine angegriffen. Im Hafen Juschny wurden demnach drei Tanks mit Treib- und Schmierstoffen sowie vier Lager mit militärischem Material für die ukrainischen Streitkräfte getroffen. Zudem seien Anlagen beschädigt worden, die zur Entladung von Waffen und militärischer Ausrüstung genutzt werden.

    Im Raum Odessa wurden den Informationen zufolge außerdem zwei Logistikzentren getroffen, die der Lagerung von Munition, Waffen, Militärtechnik und weiterem militärischem Material dienten. Im Hafen von Odessa wurde zudem ein Trockenfrachter getroffen, der militärische Güter geliefert hatte. Die Angriffe wurden demnach mit Kampfdrohnen und luftgestützten Präzisionswaffen durchgeführt.

    Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Streitkräfte setzten damit ihre Angriffe auf die von den ukrainischen Streitkräften genutzte Logistikinfrastruktur fort. Ziel sei es, den militärisch-wirtschaftlichen Nachschub der Ukraine zu beeinträchtigen.

  • 19:40 Uhr

    DVR: Mehr als 60 Verletzte und acht Tote binnen einer Woche

    In der vergangenen Woche sind in der Donezker Volksrepublik (DVR) mehr als 60 Menschen bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Acht Menschen, darunter ein Kind, kamen ums Leben. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte Darja Morosowa mit.

    Seit Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen im Jahr 2014 wurden in der DVR insgesamt 17.331 Menschen verletzt, darunter 1.092 Kinder. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich demnach auf 10.020, darunter 257 Kinder.

    Unterdessen befinden sich nach Angaben der Regionalregierung mehr als 100 Menschen, die in der Region Belgorod angegriffen wurden, in Krankenhäusern. Insgesamt würden derzeit 119 Verletzte medizinisch behandelt, sieben von ihnen auf Intensivstationen. Alle Patienten erhalten die notwendige medizinische Versorgung.

    Allein am vergangenen Tag seien in der Region weitere zehn Menschen bei Angriffen verletzt worden. Sieben von ihnen werden stationär und drei ambulant behandelt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.