International

Liveticker Ukraine-Krieg: Odessa und Tschernomorsk unter massiven Angriffen durch "Geran"-Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Odessa und Tschernomorsk unter massiven Angriffen durch "Geran"-DrohnenQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Ewgenij Bijatow
  • 6.06.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Kiew bereit für Evakuierung der Bevölkerung in den Gebieten Tschernigow und Sumy

    Die Abgeordnete der Werchowna Rada, Anna Skorochod, erklärte in einem Interview mit dem ukrainischen Journalisten Witalij Dikij, dass sich die ukrainischen Behörden darauf vorbereiten, im Bedarfsfall eine Evakuierung im Gebiet von Tschernigow und im Gebiet von Sumy durchzuführen. Sie merkte dazu an:

    "In den Regionen Tschernigow und Sumy wurde die Anweisung erteilt, sich für den Fall der Fälle auf eine Evakuierung vorzubereiten."

  • 20:31 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zwei Zivilisten bei ukrainischem Angriff verletzt

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den Einsatzstab der Region beruft, wurden zwei Zivilisten beim Angriff einer ukrainischen Drohne in der Region Belgorod verletzt. Der Einsatzstab teilte der Agentur mit:

    "Im Bezirk Belgorod, im Bauernhof Zerkownyj, erlitt ein Mann infolge eines Drohnenangriffs auf sein Fahrzeug ein Sprengtrauma und Splitterverletzungen an der Hand. In dem Dorf Jasnye Sori im Bezirk Belgorod griff eine FPV-Drohne einen Motorradfahrer an. Der Mann erlitt leichte Splitterverletzungen im Gesicht und am Kopf und wurde im Bezirkskrankenhaus Oktjabrskaja erstversorgt."

  • 20:05 Uhr

    Vorsitzender der ukrainischen nationalistischen Partei "Swoboda" an der Front verletzt

    Der ehemalige Abgeordnete der Werchowna Rada und Vorsitzende der nationalistischen Partei "Swoboda", Oleg Tjagnibok, wurde an der Front durch einen Drohnenangriff auf sein Fahrzeug verletzt. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Iwano-Frankowsk, Ruslan Marzinkiw, gegenüber ukrainischen Medien mit.

    Der Vorsitzende der ukrainischen nationalistischen Partei "Swoboda", Oleg Tjagnibok, der von einer Drohne getroffen wurde, habe "eine ordentliche Kontusion" erlitten, er habe eine Gehirnerschütterung und ein Barotrauma, erklärte sein Dienstkollege, Oberleutnant Timur Knysch von der 128. Brigade "Dikoje Pole" der ukrainischen Streitkräfte. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

  • 19:38 Uhr

    Militärexperte: Drohnenangriff auf Gebiet Leningrad vermutlich von baltischen Staaten aus durchgeführt

    Der Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Leningrad könnte von den baltischen Staaten aus durchgeführt worden sein, erklärte der Militärexperte Wassili Dandykin gegenüber Journalisten. Im Gespräch mit dem Portal News.ru merkte der Experte an:

    "Im Großen und Ganzen ist es durchaus möglich, dass diese Drohnen von den baltischen Staaten aus gestartet wurden. Derzeit unternimmt das Kiewer Regime alles, um die moralische Standhaftigkeit der Gesellschaft zu brechen. Dazu gehören auch die Angriffe auf die Grenzregionen."

  • 19:04 Uhr

    Kämpfer: Gegner wirft unter russischen Trockennahrungsrationen getarnte Minen ab

    Das ukrainische Militär setzt im Raum Dobropolje getarnte Sprengkörper ein, die äußerlich den Trockennahrungsrationen russischer Soldaten ähneln. Dies berichtete ein Soldat der Marineinfanterieeinheit der russischen Truppengruppe "Zentrum" mit dem Rufzeichen "Buscha" gegenüber der Agentur RIA Nowosti.

    Seinen Angaben zufolge werden solche Sprengkörper von Drohnen abgeworfen und sollen die Aufmerksamkeit der Soldaten auf sich ziehen. Laut dem Militärangehörigen kann sich im Inneren solcher Vorrichtungen eine 82-Millimeter-Mine befinden, und zur Tarnung wird Styropor verwendet. Er merkte außerdem an, dass man bei genauer Betrachtung an solchen Gegenständen Drähte und andere Anzeichen eines Sprengkörpers erkennen könne.

  • 18:33 Uhr

    Kommandant: Hauptziel der russischen Streitkräfte sind die Kontrollpunkte der gegnerischen Drohnen

    Der Kommandant der Drohnenabteilung des 14. Armeekorps der Truppengruppe "Nord" mit dem Rufzeichen "Swat" erklärte, dass die UAV-Kontrollzentren der Ukraine derzeit das Hauptziel der russischen Streitkräfte in allen Einsatzgebieten der Militäroperation seien. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Im Gespräch mit der Agentur betonte der Kommandant:

    "Die Steuerungszentren der Drohnen sind derzeit das Ziel Nummer eins in jeder Richtung. Wir haben die Taktiken des Gegners bereits recht gut analysiert: die Tarnmethoden, die Bewegungswege und die Reichweiten, in denen ihre Drohnen operieren. Dank dessen gelingt es uns, die Startpunkte der ukrainischen Drohnen schnell zu entdecken und rechtzeitig einen Schlag zu führen."

  • 17:59 Uhr

    Papst ruft Putin zu Verhandlungen mit Ukraine auf

    Papst Leo XIV. hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Verhandlungen mit der Ukraine aufgefordert. Während seines Flugs in die spanische Hauptstadt Madrid sagte der Pontifex:

    "Man sollte zu Verhandlungen zurückkehren. Man muss Druck ausüben, damit Gewalt und Krieg enden und eine Lösung gefunden wird."

    Der Papst betonte, dass er sich große Sorgen um die Ukraine mache. Die Lage werde immer schlimmer.

    "Zu viele Menschen sterben dort, wir müssen der Gewalt und dem Krieg ein Ende setzen."

  • 17:28 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Sewastopol an: Schäden und zwei Verletzte

    Am Samstag hat auch die Stadt Sewastopol auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim eine ukrainische Drohnenattacke überstanden. Gouverneur Michail Raswoschajew gibt auf Telegram bekannt, dass die russische Luftabwehr über vier Bezirken der Stadt acht unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen habe. Der Politiker meldet zwei Verletzte: Ein Mann sei während der Attacke draußen gewesen, ein anderer habe sich in seinem Haus befunden. Beide hätten leichte Splitterverletzungen erlitten.

    Darüber hinaus berichtet Raswoschajew über Sachschäden. Demnach sei eine abgeschossene Drohne gegen ein fünfgeschossiges Wohnhaus geprallt. Da die Drohne nicht detoniert sei, seien die Bewohner in Sicherheit gebracht worden. Etliche Fensterscheiben seien zerborsten. In einer Wohnung seien der Balkon und eine Wand beschädigt worden.

  • 16:52 Uhr

    Bürgermeister von Energodar: Kiew ändert Taktik bei Angriffen auf die Stadt

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Bürgermeister von Energodar, der Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje, Maxim Puchow, berichtet, haben die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffstaktik gegen Energodar geändert und greifen die Stadt nun nachts an. Dabei setzen sie schwere Hexacopter vom Typ "Baba-Jaga" ein. In seinen Profilen in den sozialen Netzwerken schrieb Puchow:

    "Die Lage in Energodar bleibt sehr angespannt. Die Angriffe im Mai wurden durch solche im Juni abgelöst, und der Feind hat seine Taktik geändert. Nun schweben nachts schwere Hexakopter vom Typ Baba-Jaga über der Stadt und werfen gezielt Sprengstoff auf unser friedliches Leben ab. Allein in den letzten beiden Nächten: Am 4. Juni wurden etwa 20 Fahrzeuge beschädigt, Fenster und Fassaden von Wohnhäusern zerstört. Am 5. Juni brach ein Feuer in dem Gebäude in der Zentralstraße 4 aus. Das Feuer zerstörte ein Postamt, eine Bank, ein Parteibüro und ein Sportgeschäft. Dabei handelt es sich um Räumlichkeiten, die an ein Wohnhaus angebaut sind, in dem Menschen leben."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.