International

Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Selenskij warnt Verbündete vor russischer Offensive im Sommer

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Selenskij warnt Verbündete vor russischer Offensive im Sommer© Urheberrechtlich geschützt
  • 7.05.2026 11:25 Uhr

    11:25 Uhr

    Gebiet Perm: Ukrainische Drohne trifft Industrieanlage – keine Verletzten

    Im Gebiet Perm ist nach Angaben von Gouverneur Dmitri Machonin eine Drohne der Ukraine auf ein Industrieunternehmen eingeschlagen. Alle Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz. Es gibt keine Toten oder Verletzten. Weitere Drohnen seien abgeschossen worden. An den Absturzstellen der Trümmer arbeiten die Einsatzkräfte. In der Region gilt weiterhin der Zustand der Drohnengefahr. Der operative Krisenstab ist im Einsatz.

  • 11:00 Uhr

    Verluste bei ukrainischen Soldaten führen zu Drohungen gegen Kommandeure

    Nach hohen Verlusten im Raum Krasny Liman sollen ukrainische Soldaten ihre eigenen Kommandeure bedroht haben. Dies berichten russische Sicherheitsstrukturen der Nachrichtenagentur TASS.

    "Im Raum Krasny Liman erleidet der Gegner schwere Verluste. Die ukrainischen Soldaten drohen ihren Kommandeuren in Panik mit Vergeltung und Tötung, weil ihnen der Rückzug untersagt wird und sie faktisch dem Tod überlassen werden."

    Gleichzeitig soll das ukrainische Kommando wiederum Soldaten mit Konsequenzen bis hin zur Vernichtung drohen, sollten diese ihre Stellungen eigenmächtig verlassen.

  • 10:40 Uhr

    Selenskijs falsches Spiel mit seiner Waffenruhe

    Was soll das, eine Waffenruhe zu erklären, die man selbst ohnehin nicht einhält, nur um eine andere, zwei Tage später, zu verhindern? Für ein paar weitere westliche Schlagzeilen, wie wenig Russland doch zum Frieden bereit sei?

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Dagmar Henn.

  • 10:22 Uhr

    Gebiet Charkow meldet Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    Im Dorf Tawolschanka bei Kupjansk im Gebiet Charkow sind zwei Menschen bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt der Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Charkow, Witali Gantschew, mit. Demnach wurde eine 1962 geborene Frau leicht am Bauch durch Splitter verletzt. Ein Mann des Jahrgangs 1959 erlitt eine Kopfverletzung sowie eine Gehirnerschütterung. 

  • 10:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff auf Dienstfahrzeug getötet

    Im Dorf Wosnessenowka im Gebiet Belgorod ist nach Angaben des Gouverneurs Wjatscheslaw Gladkow eine Frau bei einem gezielten Drohnenangriff auf ein Dienstfahrzeug getötet worden. Zwei weitere Männer wurden verletzt.

    Einer der Männer erlitt schwere Verletzungen. Laut Gladkow wurden bei dem Mann im Krankenhaus ein offenes Schädel-Hirn-Trauma sowie weitere schwere Verletzungen diagnostiziert. Die Ärzte tun derzeit alles in ihrer Macht Stehende, um ihn zu retten.

    Der zweite Mann wurde mit einer durch eine Mine verursachten Explosionsverletzung und Splitterwunden in ein Krankenhaus nach Belgorod gebracht. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.

  • 09:39 Uhr

    Gebiet Sumy: FPV-Drohnen zerstören US-Humvee der ukrainischen Streitkräfte

    Ein in den USA produzierter gepanzerter HMMWV der ukrainischen Streitkräfte ist nach Angaben russischer Militärquellen im Gebiet Sumy durch FPV-Drohnen des Truppenverbandes zerstört worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf den Leiter der Drohnenbesatzung mit dem Rufzeichen "Gera". 

    Der Zielaufklärung zufolge wurde das Fahrzeug während der Luftaufklärung im rückwärtigen Gebiet entdeckt und anschließend angegriffen.

    "Die Technik ist insgesamt ziemlich anfällig. Probleme mit ihrer Zerstörung gibt es keine."

    Nach Angaben des Militärs versuche die ukrainische Seite, Humvees zu tarnen und verdeckt einzusetzen. Man wisse jedoch, dass diese Fahrzeuge bei Drohnenkontakt kaum Überlebenschancen hätten. Sobald ein solches Ziel entdeckt werde, könne es nicht mehr entkommen und werde zerstört.

  • 09:09 Uhr

    Bloomberg: Selenskij äußert Sorge vor russischer Offensive im Sommer

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sich laut Bloomberg gegenüber westlichen Staats- und Regierungschefs besorgt über eine mögliche russische Offensive im Sommer geäußert. Gleichzeitig verschärfe sich demnach der Mangel an Waffen bei den ukrainischen Streitkräften. In dem Bericht heißt es:

    "Nach Angaben mit den Gesprächen vertrauter Quellen teilte Selenskij seinen Verbündeten mit, dass er eine weitere russische Offensive in diesem Sommer erwartet."

    Die wachsende Sorge Kiews sei laut Autor vor allem auf die eingeschränkten Möglichkeiten Europas zurückzuführen, die frühere militärische Unterstützung der USA vollständig zu ersetzen. Besonders kritisch sei die Lage bei Luftabwehrsystemen.

    "Die Bestände an Flugabwehrraketen stehen unter noch größerem Druck, da die USA die Finanzierung der militärischen Unterstützung Kiews faktisch eingestellt haben. Europäische Raketensysteme werden auf absehbare Zeit nicht als tragfähige Alternative betrachtet. Nach Angaben von Quellen reicht ihre Zahl nicht aus, und allein können sie den Schutz des ukrainischen Himmels nicht gewährleisten."

    Zuvor hatte das Magazin Foreign Policy unter Verweis auf einen nicht genannten Diplomaten berichtet, US-Vertreter gingen davon aus, dass die Ukraine ohne internationale Hilfe nur sehr kurze Zeit überleben könne. Auch europäische Diplomaten äußerten demnach Zweifel an künftigen Unterstützungsprogrammen. Zudem sende die Administration von Donald Trump "kaum ermutigende Signale" an Kiew.

  • 08:38 Uhr

    Ukrainischer Angriff auf Wohnviertel in Brjansk: 13 Verletzte, darunter ein Kind

    Bei dem Angriff der Ukraine auf die Wohnhäuser in Brjansk sind nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets, Alexander Bogomas, 13 Menschen verletzt worden, darunter ein Kind. Den Verletzten wurde demnach die notwendige medizinische Hilfe geleistet. Laut Bogomas wurden zudem zwei Mehrfamilienhäuser, mehr als 20 Wohnungen und 40 Fahrzeuge beschädigt.

  • 08:18 Uhr

    Verteidigungsministerium: 347 ukrainische Drohnen in der Nacht abgefangen

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Luftabwehrkräfte in der Nacht über mehreren Regionen Russlands sowie über dem Asowschen, Kaspischen und Schwarzen Meer 347 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört.

    "In der vergangenen Nacht von 21:00 Uhr Moskauer Zeit am 6. Mai bis 07:00 Uhr am 7. Mai haben die diensthabenden Luftabwehrmittel 347 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nowgorod, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Moskau, der Region Krasnodar, der Republik Adygeja, der Republik Kalmückien, der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen, Kaspischen und Schwarzen Meeres zerstört."

  • 07:53 Uhr

    Nach Drohnenangriff auf Rschew 350 Menschen evakuiert

    Nach einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Rschew im Gebiet Twer sind 350 Menschen, darunter 60 Kinder, evakuiert worden. Dies teilte Gouverneur Witali Koroljow auf der Plattform Max mit.

    "Die Bewohner der Häuser – 350 Menschen, darunter 60 Kinder – wurden zügig evakuiert und in einem örtlichen Hotel untergebracht."

    Spezialdienste hätten die Gebäude bereits auf Sicherheit überprüft. Anschließend sei entschieden worden, die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren zu lassen. Zuvor hatte der Gouverneur berichtet, dass bei dem Angriff die Dachkonstruktion eines fünfstöckigen Wohnhauses beschädigt und in drei Wohnhäusern Fenster zerstört worden seien.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.