Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreite binnen einer Woche zwölf Ortschaften

31.07.2026 15:21 Uhr
15:21 Uhr
Bus in DVR angegriffen – mindestens acht Verletzte
Mindestens acht Menschen haben bei einem ukrainischen Angriff auf einen Bus in der Donezker Volksrepublik (DVR) Verletzungen erlitten.
Nach Angaben der Behörden wurde das Fahrzeug früh am Freitagmorgen im Osten der Teilrepublik auf der Route zwischen Krasnodar und Donezk getroffen. Einer der Verletzten werde aktuell auf der Intensivstation behandelt.
14:40 Uhr
Ein Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Sewastopol umgekommen
In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Sewastopol angegriffen. Laut Gouverneur Michail Raswoschajew wurden insgesamt zehn Flugziele zerstört.
Ein Mann kam ums Leben. Zum Zeitpunkt der Attacke befand er sich auf der Straße.
Durch den Absturz einer Drohne kamen darüber hinaus elf Wohnhäuser und ein Auto zu Schaden, betont Raswoschajew.
13:51 Uhr
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In den vergangenen sieben Tagen haben die ukrainischen Streitkräfte während der Kampfhandlungen in der Zone der militärischen Sonderoperation 9.635 Soldaten verloren, heißt es im wöchentlichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russischen Truppen setzten zudem folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- 94 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 585 Kraftfahrzeuge,
- 45 Artilleriegeschütze,
- 25 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artillerieaufklärungsradare.
Die Flugabwehr fing 69 Flugbomben, sieben HIMARS-Raketen, vier Neptun-Marschflugkörper und 5.103 Drohnen ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten drei unbemannte Boote.
13:11 Uhr
Russland führt mehrere massive Angriffe gegen Militärziele in der Ukraine durch
Vom 25. bis zum 31. Juli haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff und 15 Gruppenattacken gegen Ziele in der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium kamen dabei boden-, luft- und seegestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite sowie unbemannte Flugzeuge zum Einsatz. Getroffen wurden Rüstungsbetriebe, Logistikzentren, Objekte der Treibstoff-, Energie- und Transportinfrastruktur, die von gegnerischen Truppen betrieben wurden, militärische Flugplätze, Lager mit Waffen und Munition, Montagehallen und Speicher für Drohnen samt Komponenten sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Außerdem griffen russische Truppen Infrastruktur in ukrainischen Häfen an, die für die Entladung und Lagerung von Militärgütern sowie Treib- und Kraftstoffen benutzt wurde. Im Laufe der Woche wurden insgesamt 31 Schiffe getroffen, darunter 23 Frachter, vier Massengutfrachter, zwei Schlepper, ein Ankerziehschlepper und ein Landungsboot.
12:38 Uhr
Russische Armee befreite binnen einer Woche zwölf Ortschaften

SymbolbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik In den zurückliegenden sieben Tagen haben russische Truppen zwölf Ortschaften befreit. Laut dem wöchentlichen Bericht von Russlands Verteidigungsministeriums handelt es sich dabei um:
- Nowaja Setsch, Mogriza, Malaja Slobodka im Gebiet Sumy;
- Jurtschenkowo im Gebiet Charkow;
- Schewtschenko, Torskoje, Krasny Kut, Swetloje, Krasnojarskoje in der Donezker Volksrepublik;
- und Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.
Außerdem wurden am Donnerstag Werowka im Gebiet Charkow und Stenki in der Donezker Volksrepublik eingenommen.
11:57 Uhr
Polizei in Polen nimmt Mann wegen Aufrufen zum Mord an Selenskij fest
Die Polizei in Polen hat einen Mann wegen Verdachts auf Aufrufe zum Mord an Wladimir Selenskij festgenommen. Laut dem Sender RMF24 soll der 40-Jährige in Beiträgen in sozialen Medien öffentlich zum Mord an dem ukrainischen Präsidenten aufgerufen und ihn beleidigt haben.
Die Festnahme sei am Donnerstag im Kreis Nowy Sącz in Südpolen erfolgt. Während des Verhörs habe der Mann zugegeben, seine Tat zu bereuen. Es sei Anklage erhoben worden. Dem Festgenommene droht nun eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.
11:02 Uhr
Bericht: Russische Truppen haben Fabrik eines US-Unternehmens in Kiew attackiert
Eine Drohnenfabrik in Kiew, die vergangene Woche bei einem russischen Raketenangriff zerstört worden war, gehörte dem US-Unternehmen Terminal Autonomy mit Sitz in Delaware. Dies berichtet The Guardian mit Verweis auf eigene Quellen.
Das Unternehmen produziert demnach hochpräzise unbemannte Flugzeuge für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet. Die Drohnen seien mit störsicheren Leitsystemen ausgestattet.
Russlands Verteidigungsministerium hatte über den Angriff am Sonntag berichtet. Es sei das Unternehmen Smart Intelligent System getroffen worden, hieß es. Das Ressort präzisierte nicht, dass die Fabrik einem US-Firma gehörte, erwähnte aber "Fachleute eines US-ukrainischen Unternehmens". Laut The Guardian gab es bei dem Angriff keine Opfer oder Verletzten.
10:20 Uhr
Medien: Die Ukraine kann den USA im Krieg mit Iran im Austausch für Waffen helfen
Die Ukraine könnte den USA und den Golfstaaten Abfangdrohnen im Austausch für Waffenlieferungen zur Verfügung stellen. Das berichtet Politico mit Verweis auf eine namentlich nicht genannte Quelle unter ukrainischen Beamten. Die Publikation zitiert die Quelle mit den Worten:
"Wir sind bereit, diejenigen zu unterstützen, die uns unterstützen. Die Ukraine verfügt über umfassende Erfahrung, moderne Technologien und Expertise in der Entwicklung von Systemen für die Drohnenabwehr. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch unsere Partner im Nahen Osten sind an einer Zusammenarbeit mit der Ukraine interessiert, und dieses Interesse beruht auf Gegenseitigkeit."
09:53 Uhr
Trump zweifelt an Patriot-Produktionslizenz für die Ukraine
Donald Trump ist sich nicht sicher, ob die USA der Ukraine eine Lizenz zur Produktion von Patriot-Raketen geben sollten. Washington sollte bei der Vergabe der Lizenzen vorsichtig sein, erklärt der US-Präsident gegenüber der Financial Times:
"Es ist eine wirklich außergewöhnliche Waffe, und… wir müssen bei der Lizenzvergabe etwas vorsichtig sein. Wir lizenzieren normalerweise keine Ausrüstung."
Oberste Priorität sei die Lösung des Konfliktes, fügte Trump hinzu:
"Ganz einfach gesagt, wir wollen, dass der Krieg in der Ukraine mit Russland endet. Ich will keine Raketen. Wir wollen Frieden."
09:15 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als 370 Drohnen über Russland
In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 371 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über elf Regionen Russlands sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
