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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee wehrt mehrere nächtliche Drohnenangriffe ab

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee wehrt mehrere nächtliche Drohnenangriffe abQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski
  • 4.04.2025 11:00 Uhr

    11:00 Uhr

    FSB vereitelt von Kiew vorbereiteten Terroranschlag in Kadettenwohnheim

    Russlands Föderaler Sicherheitsdienst (FSB) hat einen Terroranschlag in einem Wohnheim für Militärkadetten in der Region Moskau vereitelt, teilt die Sprecherin des Russischen Untersuchungsausschusses Swetlana Petrenko auf Telegram mit.

    Wie es heißt, wurde ein 49-jähriger Militärangehöriger des russischen Verteidigungsministeriums festgenommen, der von den ukrainischen Sonderdiensten rekrutiert worden war und den Anschlag vorbereiten sollte.

    "In der Region Moskau wurde ein von den ukrainischen Sonderdiensten geplanter Terroranschlag in einer Militäreinheit des russischen Verteidigungsministeriums verhindert. Bei der Beschlagnahme aus dem Versteck von Komponenten für die Herstellung eines Sprengsatzes wurde ein Angehöriger des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation festgenommen."

    Bei dem Verdächtigen wurde ein Nachrichtenaustausch mit einem ukrainischen Kontaktmann entdeckt, in dem das geplante Verbrechen besprochen wurde. Auf seine Anweisung sollte der Agent einen Sprengstoffgürtel bauen, ihn anlegen und nahe einer vom ukrainischen Kontaktmann angegebenen Zielpersonen auslösen.

    TASS teilt auf Telegram ein Video von der Festnahme des Verdächtigen.

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  • 10:26 Uhr

    Ukrainische Armee unternimmt Gegenangriff im Gebiet Kursk

    Einheiten der ukrainischen Streitkräfte haben einen Gegenangriff in Richtung der Siedlung Wesjelowka im Gebiet Kursk unternommen. Eine Gruppe ukrainischer Kämpfer wurde dabei eliminiert, berichtet TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsdienste.

    "In der Gegend von Wesjelowka haben die ukrainischen Streitkräfte erneut einen erfolglosen Gegenangriff unternommen. Eine Gruppe aus dem Dorf Wodolagi im Gebiet Sumy rückte in Richtung der russischen Siedlung vor und wurde eliminiert."

  • 09:54 Uhr

    Gebiet Tambow: Ukrainische Drohne beschädigt Gasleitung

    Bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf das Gebiet Tambow wurde eine Gasleitung beschädigt, mehrere Haushalte bleiben ohne Gasversorgung, teilt der amtierende Gouverneur Jewgeni Perwyschow auf Telegram mit.

    "Im Gebiet Tambow wurde durch einen Angriff ukrainischer Drohnen das Dach eines Privathauses leicht beschädigt. Außerdem wurde das Rohr der Verteilungsleitung gebrochen, die Gasversorgung von 15 Haushalten wurde vorübergehend unterbrochen."

    Perwyschow meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

    Am Morgen berichtete das russische Verteidigungsministerium, dass die Luftabwehr drei ukrainische Drohnen über dem Gebiet abgefangen hat.

  • 09:17 Uhr

    Kampfflugzeug Su-34 greift ukrainischen Stützpunkt im Gebiet Kursk an

    Ein Überschall-Jagdbomber Su-34 der russischen Luft- und Weltraumkräfte hat unter dem Schutz eines Kampfjets einen vorübergehenden Stützpunkt der ukrainischen Armee im Grenzgebiet Kursk getroffen. Das russische Verteidigungsministerium teilt hierzu mit:

    "Vor dem Flug erhielt die Besatzung die Koordinaten des gegnerischen Stützpunktes. Der Kampfschutz wurde durch die Besatzung des Su-35-Flugzeugs mit Luft-Luft-Raketen gewährleistet. Nach Beendigung des Kampfeinsatzes kehrten die Besatzungen erfolgreich zu ihrem Heimatflugplatz zurück."

    Laut Geheimdienstdaten wurde das Ziel erfolgreich getroffen.

    Auf Telegram teilt die Nachrichtenagentur TASS die vom Verteidigungsministerium bereitgestellten Videoaufnahmen.

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  • 08:39 Uhr

    Gebiet Brjansk: Gouverneur meldet Opfer nach Drohnenangriffen durch ukrainische Armee

    Einheiten der ukrainischen Streitkräfte haben zwei Drohnenangriffe auf die Siedlung Belaja Berjoska im Gebiet Brjansk durchgeführt. Zwei Zivilisten erlitten Verletzungen, einer davon erlag seinen Wunden, berichtet Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram.

    "Es wurden gezielte Attacken auf Zivilisten in der Siedlung Belaja Berjoska durchgeführt. Infolge des Drohnenangriffs erlitten zwei Bewohner der Siedlung Schrapnellwunden. Die Verletzten wurden umgehend in das Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Leider ist eines der Opfer, ein Mann, gestorben."

    Wie es heißt, wurden die Fenster und der Balkon eines Wohnhauses sowie mehrere Autos durch den Abwurf von Sprengkörpern beschädigt.

  • 08:01 Uhr

    DVR meldet mehrere Angriffe ukrainischer Armee

    Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 15 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Wie es heißt, wurden auf das Territorium der Volksrepublik 49 Geschosse abgefeuert.

    Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 03. April bis 0:00 Uhr am 04. April (Ortszeit) wurden zwei Zivilisten verletzt. Bei den Attacken wurden ein Wohnhaus und ein Pkw beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Bei den Attacken erlitten vier Zivilisten Verletzungen. Zwei Wohnhäuser und ein Pkw wurden beschädigt.

  • 07:27 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht mehrere Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 107 ukrainische Drohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lautet die Zahl der über russischen Gebieten zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Kursk – 34, 
    • Gebiet Orjol – 30,
    • Gebiet Lipezk – 18, 
    • Gebiet Kaluga – 7, 
    • Gebiet Rostow – 4,
    • Gewässer des Asowschen Meeres – 4,
    • Gebiet Tambow – 3,
    • Region Moskau – 3,
    • Gebiet Brjansk – 2,
    • Gebiet Woronesch – 1,
    • Gebiet Tula – 1.
  • 3.04.2025 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Rutte: Ukraine-Konflikt hat globalen Charakter

    Der Konflikt in der Ukraine hat einen globalen Charakter, behauptet der Generalsekretär der NATO, Mark Rutte. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga in Brüssel kündigte er an:

    "Es ist ganz offensichtlich, dass dies kein regionaler, sondern ein globaler Konflikt ist, denn Russland arbeitet mit Unterstützung von China, Nordkorea und Iran. Und im Endeffekt gibt es ein Publikum, das den Ausgang dieses Kriegs beurteilen wird ‒ wer als Sieger daraus hervorgeht: Russland oder der Westen."

    Rutte behauptete weiter, dass die Ergebnisse des Konflikts die "Grundlage für Chinas weitere Schritte im Indopazifik" bilden werden.

  • 21:40 Uhr

    NATO will weitere F-16 an Kiew übergeben

    Zusätzliche Kampfflugzeuge vom Typ F-16 werden für die Übergabe an die Ukraine vorbereitet, sagt der Befehlshaber der NATO-Kräfte in Europa, General Christopher Cavoli. Während einer Sitzung des zuständigen Ausschusses des US-Senats führt er aus:

    "Es sind F-16 da, es sind Piloten da, mehr F-16 werden für den Einsatz vorbereitet."

    Laut Cavoli fliegen die zuvor von den Niederlanden und Dänemark übergebenen Jets "jeden Tag". Sie würden von ukrainischen Piloten gesteuert. Der General fügt hinzu, dass zusätzliche Piloten in westlichen Ländern ausgebildet werden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.