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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee vertreibt Kiewer Kräfte aus Krasny Liman

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee vertreibt Kiewer Kräfte aus Krasny LimanQuelle: TASS © Wiktor Antonjuk
  • 30.06.2026 10:56 Uhr

    10:56 Uhr

    OSZE-Botschafter Poljanski: EU könnte bis 2030 Konflikt mit Russland provozieren

    Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Dmitri Poljanski, einen bewaffneten Konflikt zwischen der EU und Russland nicht ausgeschlossen.

    Das Risiko eines solchen Szenarios könnte noch vor dem Jahr 2030 entstehen, warnte der hochrangige Diplomat. Dabei machte er auf zwei Probleme aufmerksam. Einerseits liefen in den EU-Mitgliedsstaaten "eine gezielte Kriegsvorbereitung und eine aktive Militarisierung".

    "Ein anderes Problem besteht darin, dass die Schwelle für mögliche Provokationen, die Europa unabhängig davon, ob es jemand wünscht oder nicht, noch früher in einen Krieg hineinziehen könnten, konsequent gesenkt wird."

    Poljanski warf der EU in diesem Zusammenhang vor, die Angst vor einem angeblich aggressiven Russland zu schüren und Russland zu unterstellen, seine Nachbarländer angreifen zu wollen.

    Erst in der vergangenen Woche hatte der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko erklärt, dass sich der Westen bis zum Jahr 2030 auf einen bewaffneten Konflikt mit Russland vorbereite. Die Hauptaufgabe der EU und der NATO sei ihm zufolge, der Führung in Moskau eine strategische Niederlage zuzufügen.

  • 10:21 Uhr

    Kleinkind bei ukrainischem Drohnenangriff in Moskauer Umland getötet

    In der Nacht zum Dienstag hat das ukrainische Militär insgesamt zwölf Ortschaften in der Nähe der russischen Hauptstadt angegriffen. Russlands Luftverteidigung zerstörte 60 Drohnen.  

    Wie Gouverneur Andrei Worobjow auf der Plattform Max bekanntgibt, geriet ein Eigenheim in Jegorjewsk durch herabfallende Wrackteile in Brand. Laut Worobjow bargen die Rettungskräfte zwei Erwachsene und zwei Kinder aus den Trümmern. "Leider verstarb das sechs Monate alte Baby auf dem Weg ins Krankenhaus", schreibt der Beamte in seinem Beitrag.

    Wie es heißt, wurde in Dubna ein Verwaltungsgebäude durch Trümmerteile beschädigt. Eine Drohne stürzte in Fatejewo auf ein Privathaus. Wrackteile der unbemannten Fluggeräte wurden auch in Ramenskoje und Kolomna gefunden.

  • 09:44 Uhr

    Artillerie nimmt Frontstellungen der ukrainischen Armee auseinander (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artilleriesoldaten der Truppenverbände Mitte und Dnjepr in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe von D-30-Haubitzen und Nona-S-Selbstfahrlafetten gegnerische Stützpunkte samt Personal außer Gefecht.   

  • 09:07 Uhr

    Truppenverband Süd eliminiert an einem Tag 31 Erdbunker ukrainischer Armee samt Personal

    Die ukrainischen Truppen haben in den zurückliegenden 24 Stunden 31 Erdbunker samt Personal und drei Starlink-Terminals verloren. Wadim Astafjew, Leiter des Pressezentrums des Truppenverbands Süd, berichtete gegenüber der Nachrichtenagentur TASS, es handele sich dabei um die Verluste des Gegners bei Kämpfen an der Front bei Kramatorsk, Konstantinowka und Slawjansk in der Volksrepublik Donezk (DVR). 

    Außerdem seien drei Drohnenleitstellen und zwölf unbemannte Fluggeräte zerstört worden, fügte Astafjew hinzu.

  • 08:37 Uhr

    Ukraine: Netzüberlastung wegen "extremer Hitze" erwartet

    Die Ukraine bereitet sich auf einen "extremen" Temperaturanstieg in den kommenden Tagen vor. Für Dienstag werden laut dem staatlichen Hydrometeorologischen Zentrum Temperaturen von 35 Grad bis 38 Grad erwartet. Netzbetreiber in mindestens fünf Regionen kündigten in dem Zusammenhang zeitweise Einschränkungen beim Energieverbrauch an.

    Das Netz laufe bereits "an der Grenze seiner Kapazitäten", gab der Chef des Energieunternehmens Yasno, Sergei Kowalenko, bekannt.

    "Deshalb wird das Stromnetz in den kommenden Tagen unter großer Belastung laufen."

    Die Hitze sei ein ernsthafter Test für Anlagen, so Kowalenko weiter.

  • 07:53 Uhr

    Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 20 Uhr Moskauer Zeit am Montag bis 7 Uhr am Dienstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 419 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Lipezk, Saratow, Smolensk, Rostow, Tambow, Twer und Tula sowie über den Regionen Krasnodar, Moskau, der Republik Krim zerstört.

  • 07:14 Uhr

    Militärexperte: Russische Armee vertreibt Hauptteile des Gegners aus Krasny Liman in der DVR

    Russlands Streitkräfte haben die wichtigsten Kräfte der ukrainischen Truppen aus Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) abgedrängt. Der Militäranalyst Andrei Marotschko berichtete dies gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Ihm zufolge sind die russischen Einheiten derzeit dabei, die Gegend zu säubern.

    Man könne bereits von einer Niederlage der ukrainischen Streitkräfte in Krasny Liman sprechen, betonte Marotschko.  

  • 29.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Nicht mehr "neutral": Macron will mehr Beteiligung der USA im Ukraine-Konflikt

    Emmanuel Macron hat erklärt, die USA seien keine neutrale Partei bei den Verhandlungen zur Ukraine, und auf die Partnerschaft der USA und der Ukraine im militärischen Bereich verwiesen. In einer Reaktion darauf hieß es aus dem Kreml, die USA hätten im Ukraine-Konflikt nie "absolute Neutralität" gewahrt.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Oleg Issaitschenko. 

  • 21:45 Uhr

    DVR: Drei Tote und 13 Verletzte bei Drohnenangriffen der Ukraine

    Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte sind am Montag in der Donezker Volksrepublik (DVR) drei Menschen getötet und 13 weitere verletzt worden. Dies teilte DVR-Chef Denis Puschilin auf der Plattform Max mit.

    Demnach kamen im Starobeschewski-Bezirk drei Männer ums Leben. Eine Frau erlitt schwere und ein Mann mittelschwere Verletzungen. Im Nowoasowski-Bezirk wurden auf der Strecke Nowoasowsk–Mariupol zwei Männer verletzt.

    In Selidowo wurden zwei Männer verletzt, in Mironowski ein Mann und eine Frau. Im Manguschski-Bezirk wurde ein Mann mittelschwer verletzt. Ein Mann sowie zwei weitere Personen wurden im Kuibyschewski-Stadtteil von Donezk bei einem Drohnenangriff auf einen Tankstellenkomplex verletzt. In Staromlynowka wurde eine Frau verletzt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.