International

Liveticker Ukraine-Krieg – Trump stimmt Putin zu: Ende des Ukraine-Kriegs ist nahe

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Trump stimmt Putin zu: Ende des Ukraine-Kriegs ist naheQuelle: AP © Manuel Balce Ceneta

 

  • 12.05.2026 22:02 Uhr

    22:02 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:54 Uhr

    Trump stimmt Putin zu: Ende des Ukraine-Kriegs ist nahe

    Nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer Pressekonferenz am 9. Mai erklärt hatte, dass die militärische Sonderoperation in der Ukraine offenbar ihrem Ende zugehe, stimmte sein US-amerikanischer Kollege Donald Trump dieser Sicht zu. Vor seinem Abflug nach China erklärte der Republikaner vor Journalisten:

    "Ich glaube, dass das Ende des Krieges in der Ukraine schon sehr nahe ist."

    Er werde sein Bestes tun, damit dies geschehe, erklärte Trump und verwies darauf, dass er inzwischen acht bewaffnete Konflikte beendet habe. Zugleich verneinte er, dass es eine Abmachung mit Russland gebe, wonach die Ukraine den gesamten Donbass als Teil einer Einigung an das Nachbarland abtreten müsse. Auf die Frage, ob er noch im laufenden Jahr Russland besuchen werde, schloss der US-Präsident diese Möglichkeit nicht aus.

  • 21:30 Uhr

    Kritik im US-Senat: Hegseth legt weiterhin keinen Zeitplan für Ukraine-Hilfen vor

    Vor einem Senatsausschuss hat US-Kriegsminister Pete Hegseth am Dienstag angekündigt, dass Verteidigungshilfen für die Ukraine im Wert von 400 Millionen US-Dollar (fast 340 Millionen Euro) wie geplant fließen sollen. Einen konkreten Zeitplan legte der Republikaner allerdings nicht vor. Das Pentagon wolle mit dem für Europa zuständigen Regionalkommando (EUCOM) zusammenarbeiten, um die Mittel "entsprechend und ordnungsgemäß auszugeben", sagte Hegseth lediglich.

    Senator Chris Coons kritisierte, dass das Pentagon bislang keinen einzigen Groschen aus diesem Paket für Waffen für die Ukraine ausgegeben habe. Auf die Nachfrage des Demokraten nach einem konkreten Ausgabenplan wich Hegseth aus. Coons machte auf die folgende Tatsache aufmerksam:

    "Es ist Mai, und dies ist seit Januar geltendes Recht. Sie oder Ihre Abgeordneten wurden von Mitgliedern dieses Ausschusses wiederholt und parteiübergreifend dazu aufgefordert."

    US-Präsident Donald Trump hatte für die Haushaltsjahre 2026 und 2027 jeweils Ukraine-Hilfen in Höhe von 400 Millionen Dollar unterschrieben.

  • 21:06 Uhr

    Pistorius attestiert Russland "Phase der Schwäche"

    Verteidigungsminister Boris Pistorius sieht Anzeichen für eine Kehrtwende im schwierigen Abwehrkampf der Ukraine gegen russische Angriffe. Zugleich macht er deutlich, dass er aus den Erfahrungen des osteuropäischen Landes beim Kampfeinsatz unbemannter Waffensysteme weitere Schlüsse für die Bundeswehr ziehen will. Der SPD-Politiker wird von der Deutschen Presse-Agentur mit den Worten zitiert:

    "Ich glaube, dass die Ukrainer tatsächlich ein Momentum haben. Russland hat eine Phase der Schwäche, sowohl wirtschaftlich als auch innenpolitisch, als auch auf dem Gefechtsfeld."

    Die Ukrainer machten riesige Fortschritte. Die Schläge gegen russische Militärinfrastruktur im Hinterland würden empfindlicher und hinterließen Wirkung, so Pistorius.

    "Heute reden viele von einer entscheidenden Phase des Krieges, möglicherweise zugunsten der Ukraine."

    Eine für die Ukraine sehr pessimistische Prognose über den weiteren Kriegsverlauf werde heute nicht mehr geteilt, so der Verteidigungsminister. Das erkläre vielleicht auch, warum der russische Präsident Wladimir Putin über ein baldiges Ende des Krieges spreche, obwohl er selbst ihn sofort beenden könne.

  • 20:47 Uhr

    Ukraine arbeitet bei Drohnenabwehr mit Palantir zusammen

    Die Ukraine setzt beim Wettrüsten in der Nutzung Künstlicher Intelligenz auf dem Schlachtfeld auf Kooperation mit dem US-Konzern Palantir. Die Zusammenarbeit mit dem Datenanalyse-Spezialisten solle ausgebaut werden, schreibt Präsident Wladimir Selenskij auf der Plattform X nach einem Treffen mit Palantir-Chef Alex Karp.

    "Palantir ist ein renommiertes globales Unternehmen mit großem Potenzial."

    Es gebe sicherlich Bereiche, in denen man sich gegenseitig nützlich sein und die Verteidigung der Ukraine, der USA und der Partner stärken könne.

    Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow teilt nach seinem Treffen mit Karp auf der Plattform Telegram mit, dass Technologie, Datenanalyse und Berechnungen der Kriegsführung inzwischen direkte Auswirkungen auf das Geschehen auf dem Schlachtfeld hätten. In Zusammenarbeit mit Palantir habe die Ukraine ein System zur detaillierten Analyse von Luftangriffen entwickelt. Zudem seien KI-Lösungen für die Verarbeitung großer Mengen an Geheimdienstdaten implementiert und die Technologien in die Planung ukrainischer Angriffe tief im feindlichen Hinterland integriert worden, so Fjodorow.

  • 20:29 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 14 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 16 bis 19 Uhr MESZ 14 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod und Brjansk unschädlich gemacht worden. Weitere Details teilt das Ministerium nicht mit.

  • 20:15 Uhr

    Drei Zivilisten im russischen Grenzgebiet Brjansk durch Drohnenattacken aus Ukraine verletzt

    Das ukrainische Militär hat am Dienstagabend erneut im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Bogomas berichtet auf der Plattform Telegram über einen weiteren "heimtückischen Angriff der ukrainischen Nazis". Demnach sei die Siedlung Kister im Bezirk Pogar von FPV-Drohnen attackiert worden. Der Gegner habe dabei gezielt ein fahrendes ziviles Auto angegriffen. Ein Zivilist habe Verletzungen erlitten und sei in einem Krankenhaus ärztlich versorgt worden. Das Fahrzeug ist beschädigt worden.

    Darüber hinaus meldet Bogomas einen Drohnenangriff auf den Bahnhof der Stadt Unetscha. Demnach habe der Gegner für die gezielte Attacke ein unbemanntes Luftfahrzeug des Typs Darts eingesetzt. Zwei Eisenbahnmitarbeiter seien verletzt worden.

    Zudem berichtet der Politiker über den Abschuss von fünf ukrainischen Drohnen über dem Grenzgebiet im Zeitraum von 8 bis 16 Uhr MESZ. Dadurch seien weder Opfer noch Schäden entstanden, so Bogomas.

  • 19:42 Uhr

    Kiew bietet NATO-Ländern Lieferung weitreichender Waffen an

    Angesichts der Weigerung der US-Regierung, Tomahawk-Marschflugkörper zur Abschreckung gegen Russland in Deutschland zu stationieren, hat Kiew Berlin die Lieferung weitreichender Drohnen und Raketen angeboten. Wenn NATO-Länder wie Deutschland in Zukunft danach fragten, könnte die Ukraine ihre "Erfahrungen und effektive Waffen anbieten: weitreichende Drohnen und Raketen", zitiert die Zeitung Welt die ukrainische Botschafterin bei der NATO-Mission in Brüssel, Aljona Getmantschuk. Ihr Land sei in der Lage, "ab einem bestimmten Zeitpunkt" Fähigkeitslücken der NATO für "Präzisionsschläge in der Tiefe zu schließen". Dazu gehörten auch "jene Fähigkeiten für Präzisionsschläge, die man sich von den Amerikanern erwartet hatte". Die Ukraine habe diesbezüglich "eine Menge anzubieten", so Getmantschuk.

  • 19:11 Uhr

    Gespräche zu EU-Bedingungen: Moskau wird dem niemals zustimmen

    Die von Russlands Präsident Wladimir Putin vorgeschlagene Einbindung von Altkanzler Gerhard Schröder in Ukraine-Friedensverhandlungen stößt in der EU und in der Ukraine auf klare Ablehnung. Der Jurist Gunnar Beck erklärt, die EU verstehe die tatsächliche Haltung Russlands im Ukraine-Konflikt nicht.

    Mehr dazu in diesem Videobeitrag auf unserer Website.

  • 18:48 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 40 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 8 bis 16 Uhr MESZ 40 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Samara, Kursk und Orenburg sowie über der Teilrepublik Krim unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.