International

Liveticker zum Ukraine-Krieg: Ukrainische Kriegsgefangene gestehen Befehl zum Mord an Zivilisten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker zum Ukraine-Krieg: Ukrainische Kriegsgefangene gestehen Befehl zum Mord an ZivilistenQuelle: Sputnik
  • 26.05.2022 07:00 Uhr

    07:00 Uhr

    DVR: Russische Truppen entminen Küstenstreifen in Mariupol (Video)

    Das am Montag veröffentlichte Filmmaterial zeigt, wie die Militärangehörigen mit Spezialausrüstung und unter Einsatz von Diensthunden explosive Objekte aufspüren. Auch der Minenräumroboter Uran-6 war an der Operation beteiligt.

    Das russische Verteidigungsministerium teilte am Dienstag mit, die Minenräumung im Hafen von Mariupol und an der Küste des Asowschen Meeres sei abgeschlossen. Nach Angaben des Ministeriums wurden über 12.000 explosive Objekte neutralisiert.

  • 25.05.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:30 Uhr

    Schokoladentafel "Aljoschka" zu Ehren des Jungen, der russisches Militär begrüßte

    Das Gebiet Belgorod hat eine "Aljoschka"-Schokoladentafel zu Ehren des Jungen Aljoscha hergestellt. Der Junge verabschiedete sich täglich vom russischen Militär, wenn es die Stadt in Richtung der Ukraine verließ.

    Aljoscha begrüßte die russischen Soldaten auch, wenn sie zurückkehrten. Die erste Charge der Schokolade wurde in Krankenhäusern und an der Front verteilt. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur des Gebiets Belgorod, sagte wörtlich:

    "Die Probepartie wurde an unsere Jungs in den Krankenhäusern und an der Frontlinie verteilt. Und natürlich an Aljoscha. Er ist unser Nationalheld. Aber ich muss Sie gleich warnen: Die Schokolade kann man nicht im Geschäft kaufen. Ich bin mir aber sicher, dass sie sehr beliebt wäre."

  • 22:00 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium: Internationales Rotes Kreuz stoppt Lieferung lebensrettender Medikamente in den Donbass

    Das russische Verteidigungsministerium hat einen neuen Bericht über die militärische Sonderoperation in der Ukraine veröffentlicht. Das Verteidigungsministerium erklärte, das Internationale Rote Kreuz habe unter dem Vorwand der instabilen Lage die Lieferung lebenswichtiger Medikamente in den Donbass eingestellt. Mehr als 12.000 Patienten werden in den kommenden Monaten ohne die notwendige Hilfe dastehen. Russland fordert die WHO und das Internationale Komitee des Roten Kreuzes auf, die Lieferung lebensrettender Medikamente in den Donbass wieder aufzunehmen.

    Das Verteidigungsministerium Russlands berichtete außerdem, dass ukrainische bewaffnete Verbände schwere Waffen in medizinischen Einrichtungen in Kramatorsk, Lissitschansk, Slowjansk und Odessa eingesetzt hätten.

    Russland öffne seinerseits zwei Korridore für ausländische Schiffe zur Ausfahrt aus Häfen am Schwarzen Meer und am Asowschen Meer: am Schwarzen Meer zur Ausfahrt aus den Häfen von Cherson, Nikolajew, Tschernomorsk, Otschakow, Odessa und Juschny in südwestlicher Richtung aus dem ukrainischen Hoheitsgewässer, das 80 Meilen lang und drei Meilen breit ist; sowie am Asowschen Meer, zur Ausfahrt aus dem Hafen von Mariupol auf einer Länge von 115 Meilen und einer Breite von zwei Meilen in Richtung des Schwarzen Meeres, fügte das russische Verteidigungsministerium hinzu.

  • 21:30 Uhr

    Russischer UN-Gesandter: Ukrainische Kriegsgefangene gestehen Befehl zum Mord an Zivilisten

    Die gefangenen ukrainischen Soldaten gaben zu, dass sie die Befehle erhalten hätten, auf Zivilisten zu schießen und keine russischen Soldaten gefangenzunehmen. Dies erklärte der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen Wassili Nebensja:

    "Ich möchte die Aufmerksamkeit besonders auf die Folter und den Missbrauch russischer Kriegsgefangener durch ukrainische Nationalisten und die ukrainischen Streitkräfte lenken. Es gibt zahlreiche Geständnisse von gefangenen ukrainischen Soldaten, dass sie den Befehl erhalten hätten, Zivilisten zu erschießen und russische Soldaten nicht in Kriegsgefangenschaft zu nehmen."

    Nebensja wies zugleich darauf hin, dass russische Soldaten ukrainische Kriegsgefangene auf ganz andere Weise behandeln:

    "Bei den russischen Streitkräften wiederum ist eine humane Behandlung von Kriegsgefangenen die Norm."

    Dies soll durch die Behandlung der ukrainischen Soldaten und ukrainischen Nationalisten des berüchtigten "Asow-Regiments", die sich kürzlich ergaben, bestätigt worden sein.

  • 21:00 Uhr

    Nazi-Literatur in Kinderbibliothek in Melitopol aufgefunden

    In einer Kinderbibliothek in der Stadt Melitopol soll Nazi-Literatur entdeckt worden sein. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti. Die Nachrichtenagentur zeigt die Bücher in einem Video auf Telegram.

    Der Leiter der Abteilung für Kultur, Sport und Jugend der Militär- und Zivilverwaltung von Melitopol, Andrei Boiko, teilte Reportern mit, dass in einer verlassenen Kinderbibliothek bei der ersten Inspektion Bücher mit eindeutig pseudohistorischem und nationalistischem Inhalt gefunden worden seien.

    Die Leiterin der Kinderbibliothek, Irina Michaltschuk, erklärte, dass die Bibliothek über Bücher verfüge, die nach 2014 herausgegeben wurden. Darin würden die "Helden" des Maidan und der sogenannten "Anti-Terror-Operation" im Donbass beschrieben.

    Auch soll Literatur über die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges aufgetaucht sein, bei dem die Kämpfer der Ukrainischen Aufständischen Armee, die auf dem Gebiet der Ukraine mit Nazideutschland kollaborierten, als Helden dargestellt werden. Darüber hinaus sei in der Bibliothek ein Buch über einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine entdeckt worden, den es nie gab. Es trägt den Titel "Der russisch-ukrainische Krieg 2014-2016".

  • 20:30 Uhr

    Selenskij unterstützt Petition zur Visaregelung für russische Bürger

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine Petition zur Visaregelung für russische Staatsbürger unterstützt und Premierminister Denis Schmygal beauftragt, das Thema zu prüfen. Wörtlich hieß es:

    "Ich unterstütze die Notwendigkeit, das System zur Kontrolle der Einreise russischer Bürger in die Ukraine zu verstärken. Ein entsprechendes Schreiben wurde an den ukrainischen Premierminister Denis Schmygal mit der Bitte um Klärung der Angelegenheit gesandt."

    Selenskij fügte hinzu, dass die von den Bürgern aufgeworfene Frage unter den derzeitigen Umständen "wichtig und dringend" sei.

    Die Onlinepetition "Schaffung einer Visaregelung für Bürger der Russischen Föderation" war am 11. Februar auf der Webseite des ukrainischen Präsidenten registriert worden. Diese wurde von 26.742 der 25.000 für die Prüfung erforderlichen Bürger unterstützt.

  • 20:00 Uhr

    DVR: Stadt Krasnyi Liman wird bald befreit

    Mehr als 50 Prozent des Territoriums der Stadt Krasnyi Liman sei bereits unter der Kontrolle der Streitkräfte der Donezker Volksrepublik. Dies verkündete DVR-Chef Denis Puschilin und fügte hinzu, dass es nur noch wenige Tage bis zur Befreiung der Stadt bleiben:

    "Derzeit sind bereits mehr als 50 Prozent der Siedlung unter unserer Kontrolle. Unsere Einheiten sind bereits in die Stadt eingedrungen und räumen sie auf, so dass ich denke, dass es nur noch wenige Tage sind, bis Krasnyi Liman als befreite Siedlung betrachtet werden kann."

  • 19:30 Uhr

    Korrespondent: Ukraine weigert sich, Leichen der getöteten Kämpfer abzuholen – Russland übernimmt

    Das DVR-Notfallministerium holt die Leichen der toten Asow-Kämpfer aus dem Hüttenwerk Asow-Stahl. Rostislaw Schorochow, Sonderkorrespondent der Nachrichtenagentur Readovka beschreibt die Situation am Ort wie folgt:

    "Hier ist ein stechender Leichengeruch wahrnehmbar, der aus mehreren Dutzend Metern Entfernung scharf in die Nase sticht."

    Schorochow weist auch darauf hin, dass einige der Toten schon seit mehr als zwei Monaten in den Kellern liegen:

    "Es gibt auch viele nicht identifizierte, bereits vollständig verweste Leichen, die bei diesen Temperaturen, in der Hitze, schon länger liegen."

    Rostislaw Schorochow fügte hinzu, dass die ukrainische Seite sich geweigert habe, ihre toten Kämpfer abzuholen und diese Verluste anzuerkennen, was bedeute, dass viele Leichen nicht identifiziert und den Familien nicht übergeben werden konnten.

  • 19:00 Uhr

    Donezk wieder beschossen: Ein Zivilist getötet, sechs weitere verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte sollen den Stadtteil Kiewski in der Stadt Donezk beschossen haben. Dies gab der Stab der Territorialverteidigung der DVR bekannt und präzisierte, dass eine Person getötet und sechs weitere verletzt worden seien. In diesem Zusammenhang schrieben die Vertreter der Territorialverteidigung auf Telegram:

    "Passen Sie auf sich und Ihre Angehörigen auf! Versuchen Sie, Ihr Haus nicht unnötig zu verlassen. Verlassen Sie Ihre Unterkunft während des Beschusses nicht."

    Ebenfalls am 25. Mai sei nach Angaben des Bürgermeisters von Donezk, Alexei Kulemsin, ein Kinderheim beschossen worden. Niemand sei verletzt, aber die Verglasung sei beschädigt worden.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team