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Liveticker zum Ukraine-Krieg: Ukraine laut Medienberichten nun größter Empfänger von US-Militärhilfe

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker zum Ukraine-Krieg: Ukraine laut Medienberichten nun größter Empfänger von US-Militärhilfe© Peter Zay/Anadolu Agency via Getty Images
  • 18.05.2022 09:05 Uhr

    09:05 Uhr

    Australien verhängt Sanktionen gegen russische Journalisten und Staatsangestellte

    Australien hat Sanktionen gegen mehrere russische Journalisten und Staatsangestellte verhängt. Eine entsprechende Mitteilung wurde auf der Homepage des australischen Ministeriums für Äußeres und Handel veröffentlicht, berichtet RIA Nowosti.

    Unter anderem wurden Sanktionen gegen den Generaldirektor des Medienkonzerns Rossija Sewodnja Dmitri Kiseljow und den Generaldirektor von RT Aleksej Nikolow, mehrere russische Kriegsberichterstatter, den stellvertretenden Leiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB Sergej Koroljow, den ersten Stellvertreter des Generalstabschefs Nikolaj Bogdanowski und den Leiter des Zentralmuseums des Großen Vaterländischen Krieges Aleksandr Schkolnik verhängt. Des Weiteren wurde das private russische Sicherheitsunternehmen PMC Wagner auf die Sanktionsliste gesetzt.

    Auch gegen zwei weißrussische Unternehmen und zwei ehemalige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments wurden Einschränkungen verhängt.

    Aktuell umfasst Canberras Sanktionsliste 812 Personen und 47 Organisationen und Behörden.

  • 08:50 Uhr

    Washington: Mögliches Gespräch zwischen Blinken und Lawrow muss zur Deeskalation in der Ukraine führen

    US-Behörden sind der Ansicht, dass ein Gespräch zwischen US-Außenminister Anthony Blinken und seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow unter den derzeitigen Umständen nicht konstruktiv wäre. Sie würden aber die Möglichkeit solcher Gespräche in der Zukunft nicht ausschließen, wenn diese zu einer Deeskalation der Gewalt in der Ukraine führten. Das verkündete der Pressesprecher des US-Außenministeriums Ned Price am Dienstag bei einer regelmäßigen Pressekonferenz.

    "Der Außenminister hat seit Februar nicht mehr mit seinem russischen Amtskollegen gesprochen."

    "Die Russische Föderation hat uns keinen Grund zu der Annahme gegeben, dass ein Gespräch auf dieser Ebene – zwischen Blinken und Lawrow – unter den derzeitigen Bedingungen konstruktiv wäre."

    "Wenn die notwendigen Voraussetzungen gegeben sind und wir zu dem Schluss kommen, dass ein Gespräch zwischen ihnen dazu beitragen könnte, die Gewalt einzudämmen oder die humanitäre Lage des ukrainischen Volkes zu verbessern, dann könnten sie in Zukunft Gespräche führen."

  • 08:30 Uhr

    Ukraine soll trotz drohender Getreideknappheit Weizen nach Europa exportiert haben

    Unter dem Druck der Europäischen Union exportiere die Ukraine ihre Weizenreserven aus den Lagern im Hafen von Odessa auf alternativen Wegen, obwohl im eigenen Land eine Getreideknappheit drohe. Darauf wies ein ehemaliger Mitarbeiter des Seehafens von Odessa gegenüber RIA Nowosti hin. Er erklärte:

    "Der eingeschränkte Betrieb des Hafens von Odessa verhindert, dass die meisten Getreidemengen auf dem Seeweg exportiert werden können. Auf Druck der EU wurde eine alternative Route über die Häfen von Reni und Ismail erstellt, von wo aus sie weiter die Donau entlang transportiert werden. Und das, obwohl in der Ukraine selbst eine reale Gefahr der Weizenknappheit besteht. Wenn man bedenkt, dass es in diesem Jahr eine echte Aussicht auf eine Störung der Ernte gibt."

    Nach Angaben der namentlich nicht genannten Quelle der Nachrichtenagentur lagerten im Hafen von Odessa bis zum 24. Februar mehr als 200.000 Tonnen Weizen.

  • 08:05 Uhr

    Tokio appelliert an Peking, angesichts der Entwicklungen in der Ukraine den Frieden zu wahren

    Der japanische Außenminister Yoshimasa Hayashi hat am Mittwoch in einem Ferngespräch mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi die chinesische Regierung aufgefordert, in der aktuellen Situation um die Ukraine Frieden und Stabilität zu wahren. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo, die den Chefdiplomaten wie folgt zitierte:

    "Die internationale Gemeinschaft steht vor einer gewaltigen Herausforderung. In dieser Hinsicht muss eine enge Kommunikation aufrechterhalten werden und es müssen Anstrengungen unternommen werden, um konstruktive und stabile Beziehungen aufzubauen."

  • 07:30 Uhr

    Peskow: In der Ukraine ist ein Heer von PR-Firmen aktiv

    Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, hat erklärt, dass die Ukraine über ein Heer von PR-Firmen und Beratern verfüge, die Ströme von Lügen und ungeheuerlichen Fake News produzieren. Er sagte auf einer Veranstaltung am Dienstag:

    "Das Schlimmste ist wahrscheinlich, was wir in Bezug auf die monströse Informationskriegsführung gesehen haben, das sind Lügenströme. Das sind Ströme von Lügen, Fakes, Inszenierungen, die manchmal so ungeheuerlich sind, wie es sich der menschliche Verstand nicht vorstellen kann."

    Als Beispiel nannte er die Geschehnisse in Butscha. Hierzu stellte Peskow fest:

    "Es ist klar, dass die ukrainischen Spezialisten selbst kaum so professionell hätten arbeiten können, sie haben ein Heer von PR-Firmen, Informationsberatern und Spezialisten für Informationskriegsführung, die für sie arbeiten."

  • 07:05 Uhr

    Medienbericht: Ukraine ist zum weltweit größten Empfänger von US-Militärhilfe geworden

    Die Ukraine ist inzwischen der weltweit größte Empfänger von US-Militärhilfe und hat damit Ägypten und Israel überholt. Diese Schätzungen wurden in einem Artikel in der Washington Post vom Dienstag getätigt.

    In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass die USA von 2014 bis 2021 rund 2,7 Milliarden US-Dollar an Militärhilfe an Kiew geschickt haben. Allein seit Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine belief sich diese Hilfe auf 3,8 Milliarden US-Dollar. Der Autor betont, dass das neue Hilfspaket in Höhe von 40,1 Milliarden US-Dollar rund 20 Milliarden US-Dollar für den Verteidigungssektor enthält.

    Die Zeitung vergleicht diese Zahlen mit den jüngsten verfügbaren Daten für das Steuerjahr 2020, das in den USA am 1. Oktober beginnt. Israel war damals mit 3,3 Milliarden US-Dollar der weltweit größte Empfänger von US-Militärhilfe, gefolgt von Ägypten mit 1,3 Milliarden US-Dollar und Jordanien an dritter Stelle mit 510 Millionen US-Dollar.

  • 17.05.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:55 Uhr

    Kanada verbietet Einreise für 1.000 Russen, darunter auch Wladimir Putin

    Marco Mendicino, kanadischer Minister für öffentliche Sicherheit, hat bekannt gegeben, dass das Land rund 1.000 sanktionierten Russen die Einreise verbietet, darunter auch dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

    Zuvor hatte Russland dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau und 591 weiteren Kanadiern die Einreise in das Land untersagt.

  • 22:30 Uhr

    Russisches Militär: Ukraine bereitet weitere Provokation vor

    Die ukrainischen Streitkräfte hätten eine Straßenbrücke über Eisenbahngleisen in Sumy vermint und würden diese in die Luft jagen wollen, um die Schuld dann den russischen Truppen zuschieben zu wollen. Dies teilte der Leiter des russischen Zentrums für Verteidigungsmanagement Generaloberst Michail Misinzew am Dienstag mit:

    "In Sumy haben ukrainische Einheiten eine Straßenbrücke in der Charkowskaja-Straße über den Gleisen eines Abzweigs der Südbahn vermint, die sie in die Luft sprengen wollen, um das dann angeblich den anrückenden russischen Truppen in die Schuhe zu schieben."

    Misinzew betonte, solche Aktionen würden die inhumane Haltung gegenüber dem Schicksal ukrainischer Bürger zeigen und einen groben Verstoß gegen die Normen des humanitären Völkerrechts darstellen.

  • 22:10 Uhr

    Russische Zuckerfabrik im Gebiet Kursk durch ukrainische Truppen beschossen

    Eine Zuckerfabrik am Rande des Dorfes Tjotkino im russischen Gebiet Kursk soll von den ukrainischen Streitkräften mit Mörsergranaten beschossen worden sein. Dies wurde vom Gouverneur Roman Starowoit auf Telegram berichtet:

    "Das feindliche Feuer wurde durch Gegenmaßnahmen unseres Grenzschutzes und Militärs unterdrückt. Es gab keine Verletzten."

    So sieht die Zuckerfabrik aus:

    Es ist der zweite Beschuss des Gebiets Kursk durch die Ukraine am Dienstag. Zudem wurde ebenfalls am 17. Mai eine an der Grenze zur Ukraine liegende Siedlung im Gebiet Belgorod beschossen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt.

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