International

Liveticker zum Ukraine-Krieg – VR Lugansk meldet vollständige Kontrolle über eigenes Territorium

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker zum Ukraine-Krieg – VR Lugansk meldet vollständige Kontrolle über eigenes TerritoriumQuelle: Sputnik © Алексей Майшев/РИА Новости
  • 27.05.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:50 Uhr

    Ukraine fordert Deutschland auf, "Nord Stream 1" abzuschalten

    Der Generaldirektor des ukrainischen Gastransportnetzbetreibers, Sergei Makogon, hat erklärt, er habe die deutsche Regierung gebeten, "Nord Stream 1" abzuschalten, und vorgeschlagen, stattdessen Gas über das ukrainische Gastransportsystem zu beziehen.

    "Wir haben zusammen mit Naftogaz einen Appell an das deutsche Wirtschaftsministerium und die deutsche Regulierungsbehörde bezüglich der Aussetzung von 'Nord Stream 1' geschickt, der Pipeline, die derzeit in Betrieb ist ... Wir stellen fest, dass die Gründe, die zur Erteilung der Ausnahmegenehmigung für Nord Stream 1 geführt haben, nicht mehr gültig sind. Und wir fordern die deutsche Regierung auf, diese Ausnahmen zu überdenken und die Gaslieferungen nach Europa durch 'Nord Stream 1' tatsächlich auszusetzen oder erheblich einzuschränken",

    sagte Makogon am Freitag im Fernsehsender Ukraina 24.

    Er fügte hinzu, dass es jetzt genügend freie Kapazitäten für den Gastransport aus Russland gebe, einschließlich des ukrainischen Systems, das bereit sei, russisches Gas anstelle von "Nord Stream 1" zu den europäischen Verbrauchern zu transportieren. Mit Blick auf das Kriegsgeschehen in seinem Land geht Makogon davon aus, dass die Lieferung von russischem Gas über das ukrainische Gastransportsystem das System vor seiner angeblich drohenden "Zerstörung" bewahren könne.

  • 22:20 Uhr

    Ideologe des "Asow"-Regiments erklärt: Gefangen genommene "Asow"-Angehörige werden nicht misshandelt

    Es gebe keine Grausamkeiten und keine Äußerungen, die die Würde der gefangengenommenen "Asow"-Kämpfer herabsetzten. Dies bestätigte Wladislaw Dudtschak, der Ideologe der "Asow"-Kämpfer, gegenüber dem Portal Donbass reschajet.

    Gerade dieser "Doktor der Philosophie" hatte die Ideen der Nazi-Ideologie und des Faschismus in die Köpfe seiner Untergebenen gepflanzt. Dudtschak beantwortete dem Portal die Fragen zunächst auf Ukrainisch und wechselte dann ins Russische.

    "Die Haftbedingungen sind zufriedenstellend und sogar gut, wenn man es mit dem Essen in 'Asow-Stahl' vergleicht. Die Haftbedingungen sind nicht schlecht. Es gibt absolut keine Misshandlungen, keine Handgreiflichkeiten",

    erklärte Dudtschak.

  • 22:00 Uhr

    Zwei Tote durch Raketenangriff mit Totschka-U in der Siedlung Swatowo (LVR) 

    TASS berichtet, dass bei einem "Totschka-U"-Raketenangriff auf die Stadt Swatowo durch die ukrainischen Streitkräfte zwei Menschen getötet und acht weitere verletzt worden seien. Dies teilte die Generalstaatsanwaltschaft der Lugansker Volksrepublik (LVR) am Freitag mit.

    "Die ukrainischen Streitkräfte griffen die städtische Siedlung Swatowo mit dem taktischen Raketensystem 'Totschka-U' an. Durch die herabfallenden Raketensplitter wurden zwei Menschen getötet und acht weitere leicht bis schwer verletzt",

    teilte die Behörde auf ihrem Telegram-Kanal mit.

    Auf Anweisung des Generalstaatsanwalts der LVR hätten sich Staatsanwälte an den Ort begeben, um den Beschuss zu dokumentieren.

  • 21:40 Uhr

    Hafen von Mariupol: Bis Juli soll eines der Getreideterminals wiederaufgebaut werden

    Die russische Nachrichtenagentur TASS meldet, dass im Hafen von Mariupol bis Juli eines der drei dortigen Getreideterminals wiederhergestellt werden soll. Dies teilte ein Vertreter der Hafenverwaltung am Freitag Reportern gegenüber mit.

    "Leider sind alle drei Getreideterminals zerstört, aber wir planen, sie wiederherzustellen und eines der Getreideterminals mit einer Kapazität von 30 000 Tonnen bis zur ersten Ernte im Juli wieder in Betrieb zu nehmen",

    sagte der Hafenvertreter. Er erklärte zugleich, dass es Pläne für den Wiederaufbau eines Getreideterminals gebe, das über einen Lastenaufzug mit einer Kapazität von 130.000 Tonnen Getreide verfügt.

  • 21:15 Uhr

    DVR: Ausländischen Söldnern droht die Todesstrafe

    Wie RIA Nowosti berichtet, hat die Donezker Volksrepublik (DVR) die Ermittlungen im Strafverfahren gegen zwei britische und einen marokkanischen Söldner abgeschlossen. Ihnen drohe die Todesstrafe, teilte die Generalstaatsanwaltschaft der Volksrepublik gegenüber RIA Nowosti mit.

    Sie erklärte, sie habe die Beteiligung der Briten Shaun Pinner und Andrew Hill sowie des Marokkaners Ibrahim Saadoun an den Militäraktionen gegen den Donbass festgestellt.

  • 20:45 Uhr

    UEFA-Entscheidung: Spiele ukrainischer und weißrussischer Teams gegeneinander ausgesetzt

    Mannschaften aus der Ukraine und aus Weißrussland werden in den Wettbewerben der Europäischen Fußball-Union vorerst nicht gegeneinander spielen, meldet die Nachrichtenagentur dpa.

    Das UEFA-Exekutivkomitee habe diesen erweiterten Beschluss am Freitag mitgeteilt. Anfang März war bereits beschlossen worden, dass in Weißrussland vorerst keine Partien ausgerichtet werden dürfen und Heimspiele der weißrussischen Nationalmannschaft unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden müssen. Die UEFA führte Sicherheitsbedenken an, da ansonsten nicht gewährleistet sei, die Spiele "reibungslos" durchführen zu können: 

    "Der heutige Beschluss wurde gefasst, um die reibungslose Durchführung von UEFA-Wettbewerben sicherzustellen, da die Sicherheit der Mannschaften, Offiziellen und von weiteren Beteiligten aufgrund des aktuellen bewaffneten Konflikts nicht vollständig gewährleistet werden kann."

  • 20:35 Uhr

    Ukrainische Orthodoxe Kirche (MP) erklärt Unabhängigkeit vom Moskauer Patriarchat

    Die Orthodoxe Kirche der Ukraine, die bis soeben dem Moskauer Patriarchat unterstand, hat ihre Unabhängigkeit und Selbständigkeit erklärt. Der Anlass war Nichteinverständnis mit der Position des Moskauer Patriarchen Kirill zum Geschehen in der Ukraine.

    Grund des Beschlusses sei Nichteinverständnis mit der Position gewesen, die der Patriarch Moskaus und der ganzen Rus Kirill vertrete.

    Die endgültige Entscheidung steht nach Ansicht mancher Experten des kanonischen Rechts noch aus und sei durch die Bischofskonferenz Archijerejskij Sobor zu fällen. 

  • 20:15 Uhr

    Hofreiter drängt zur Eile: "Marder"-Schützenpanzer an die Ukraine liefern

    Wie das Handelsblatt meldet, mahnt der Bundestagsabgeordnete Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen) eine schnelle Lieferung auch schwerer Waffen an die Ukraine an. Gegenüber dem Portal t-online sagte er:

    "Wir müssen dringend mehr Tempo machen bei der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine."

    Hofreiter, der Vorsitzender des Europa-Ausschusses des Bundestages ist, fragte demnach:

    "Wieso liefern wir keine Marder-Schützenpanzer?"

    Diese Frage müsse geklärt werden, so der Grünen-MdB.

  • 19:50 Uhr

    Henry Kissinger auf Todesliste des ukrainischen "Mirotworez"-Netzwerks

    Wie TASS meldet, wurde der ehemalige Außenminister (1973–1977) und Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten (1969–1975) Henry Kissinger in die Datenbank des berüchtigten ukrainischen Neonazi-Netzwerks "Mirotworez" ("Friedensstifter") aufgenommen.

    Kissinger wird beschuldigt, "an Russlands Informations-Sondereinsatz gegen die Ukraine" beteiligt gewesen zu sein.

    Zu den Gründen für die Aufnahme in das Denunziationsportal gehören auch die Verbreitung von "Propaganda, Erpressung und Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine". Die Autoren der "Mirotworez"-Webseite fordern die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden auf, die Auflistung als Aussage einer Person zu betrachten, die "vorsätzliche Handlungen gegen die nationale Sicherheit" begeht.

    Mehr zum Thema - Ex-US-Außenminister Kissinger: Ukraine soll Gebiete an Russland abgeben, um den Krieg zu stoppen

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team