Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnenpiloten treffen Ziele entlang gesamter Front

18.03.2026 16:07 Uhr
16:07 Uhr
Ukrainische Streitkräfte greifen Energodar mit Artillerie an
Das ukrainische Militär hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) Energodar unter Einsatz von Artillerie beschossen. Dies gibt der Bürgermeister Maxim Puchow bekannt. In der Stadt befindet sich das Atomkraftwerk Saporoschje.
"Vermutlich kam es infolge des Artilleriebeschusses zu einem kompletten Stromausfall in Energodar", schreibt der Beamte in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag. Die zuständigen Dienste würden die Versorgung wiederherstellen, sobald sich die Lage normalisiert habe.
Puchow fordert die Einwohner auf, möglichst wenig in der Stadt unterwegs zu sein und sich an sicheren Orten aufzuhalten, bis weitere Informationen vorliegen.
15:40 Uhr
Russische Drohnenpiloten entlang der Front erfolgreich im Einsatz (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie er heißt, setzten die Drohnenpiloten Ausrüstung, Selbstfahrlafetten, Teile von Fernmeldeanlagen, Deckungen und unbemannte Luftfahrzeuge der ukrainischen Einheiten außer Gefecht.
15:13 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen
Die russische Flugabwehr hat weitere ukrainische Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 28 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."
Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Region Krasnodar – 13,
- Gewässer des Asowschen Meeres – sieben,
- Region Stawropol – drei,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – drei,
- Republik Krim – zwei.
14:52 Uhr
Kiew terrorisiert weiterhin Zivilbevölkerung im Raum Cherson
Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. In den zurückliegenden 24 Stunden griff das ukrainische Militär mindestens 32 Ortschaften mit Drohnen und Artillerie an.
"Infolge der barbarischen Angriffe des Kiewer Regimes wurde ein Zivilist getötet und sechs weitere Menschen, darunter drei Kinder, verletzt", gibt der Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram bekannt.
Durch den Beschuss und Drohnenattacken seien mehrere Eigenheime, Fahrzeuge, ein Verwaltungsgebäude und eine Kulturhalle zu Schaden gekommen, so der Beamte.
14:31 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Symbolbild: Russischer DrohnenpilotStanislaw Krassilnikow / Sputnik Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.175 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 255 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 13 Autos, drei Artilleriegeschütze und drei Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge vom Typ HMMWV aus US-Produktion, 25 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze sowie ein Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 135 Kämpfer einbüßen. Zwei Schützenpanzerwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, drei Munitionslager und sechs Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 275 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, eine Radaranlage sowie drei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 275 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 55 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband elf Autos, ein Artilleriegeschütz, fünf Stationen für elektronische Kampfführung, ein unbemanntes Boot, ein Munitionslager und drei Materiallager der ukrainischen Armee.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 145 Bezirken getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben drei gelenkte Bomben und 316 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 124.731 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.326 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer, 33.917 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 57.130 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
14:12 Uhr
LVR: Mehrere Privathäuser bei Drohnenangriffen beschädigt
Die ukrainischen Streitkräfte haben Drohnenangriffe auf die Stadt Rowenki in der Volksrepublik Lugansk durchgeführt, wobei mehrere Privathäuser beschädigt wurden. Dies gab der Chef der Republik, Leonid Pasetschnik, bekannt.
"Die Stadt Rowenki wurde von gegnerischen Drohnen angegriffen. Glücklicherweise gab es keine Opfer. Nach ersten Informationen kamen elf Privathäuser in mehreren Straßen zu Schaden: Fenster, Fassaden und Dächer wurden beschädigt".
13:40 Uhr
Ukraine will Abfangdrohnen an Verbündete liefern
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij ist die Ukraine in der Lage, täglich etwa 2.000 Abfangdrohnen zu produzieren. Die Hälfte davon könnte ihm zufolge an die Verbündeten geliefert werden, um deren Verteidigung zu stärken. In einer Rede vor dem britischen Parlament in London fügte Selenskij hinzu, dass Kiew bereits mehr als 200 ukrainische Flugabwehrexperten in den Nahen Osten geschickt habe. Außerdem werde derzeit an Unterwasserdrohnen sowie an Fluggeräten gearbeitet, die auf den Ozeanen eingesetzt werden können.
13:05 Uhr
Moldawien könnte zu einem Transitpunkt für illegale Waffen aus Ukraine werden
Nach dem Ende des Konfliktes in der Ukraine könnte Moldawien zu einem Teil einer Transitroute für illegale Waffen und Munition aus der Ukraine werden. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf Serghei Diaconu, den Leiter des Nationalen Krisenmanagementzentrums der moldawischen Regierung.
"Derzeit analysieren wir Sicherheitsrisiken, die wir nach Kriegsende sehen. All diese Waffen, die sich auf ukrainischem Territorium befinden, werden illegal in Moldawien transportiert. Wir haben mehrere Treffen mit Partnern abgehalten und erarbeiten verschiedene Szenarien und Einsatzpläne."
Diaconu zufolge planten die Behörden, sich im Voraus auf das Risiko vorzubereiten. Chișinău setze auf die Unterstützung der EU bei der Stärkung der Grenzen.
12:43 Uhr
Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 80 Drohnen angegriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 22 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens neun Geschosse abgefeuert und 83 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 28 abgefangen wurden.
Gladkow meldet fünf Opfer: Ein Zivilist kam ums Leben, vier weitere erlitten Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden neun Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude und zwölf Fahrzeuge beschädigt.
12:09 Uhr
FSB nimmt einen Jugendlichen fest, der Terroranschlag auf eine Kirche an Ostern plante
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB und das russische Ermittlungskomitee haben einen Jugendlichen, Jahrgang 2009, festgenommen, der auf Anweisung eines ukrainischen Kontaktmannes Schüler für terroristische Aktivitäten rekrutierte und einen Terroranschlag auf eine orthodoxe Kirche in der Stadt Ufa plante.
Es wurde festgestellt, dass der Jugendliche von Ufa von einem in der Ukraine lebenden Vertreter einer in Russland verbotenen internationalen Terrororganisation über Telegram angeworben worden sei. Auf seine Anweisung soll der Festgenommene die ideologische Bearbeitung der Studierenden durchgeführt haben, mit dem Ziel, sie in terroristische Aktivitäten einzubeziehen.
Der FSB berichtete, dass der junge Mann auf die Anweisung des Kontaktmannes hin plante, an Ostern einen Selbstmordanschlag zu verüben, um Zivilisten zu töten. Wie es heißt, habe der Kurator dem Jugendlichen Anweisungen zum Bau von improvisierten Sprengsätzen, insbesondere eines Selbstmordgürtels, geschickt.
Der Festgenommene habe während des Verhörs ein Geständnis abgelegt. Ihm zufolge habe er gewusst, dass sein Kontaktmann in der Ukraine lebte und auf Anweisung ukrainischer Geheimdienste handelte.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
