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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bestätigt massive Präzisionsangriffe auf Militärziele in Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bestätigt massive Präzisionsangriffe auf Militärziele in UkraineQuelle: AP © Efrem Lukatsky
  • 30.08.2025 15:11 Uhr

    15:11 Uhr

    Einkaufszentrum in Krasnodar muss nach Drohnenangriff vorübergehend schließen

    Der Bürgermeister von Krasnodar, Jewgeni Naumow, hat auf Telegram weitere Details über den nächtlichen Angriff auf die südrussische Stadt mitgeteilt. Der Politiker gab bekannt, dass der Brand in der örtlichen Erdölraffinerie inzwischen gelöscht wurde. Die Folgen des Angriffs werden derzeit behoben.

    Darüber hinaus sind in den anliegenden Wohnhäusern in der Industrialnaja-Straße mindestens 24 Fenster beschädigt worden. Außerdem weist die Fassade des Einkaufszentrums "City Center" Schäden auf. Das Wichtigste sei aber, dass es keine Opfer gebe, betonte Naumow. Er sagte den Betroffenen Unterstützung zu und bedankte sich bei den Rettungskräften.

    Der regionale Notfallstab schrieb auf Telegram, dass das beschädigte Einkaufszentrum vorübergehend geschlossen sei. Zunächst war nur von diesem Samstag die Rede. Dies wurde mit den Reparaturarbeiten begründet.

  • 14:50 Uhr

    UNO besorgt über Auswirkungen des Ukraine-Konflikts auf die russische Zivilbevölkerung

    Wie der stellvertretende Leiter der Vereinten Nationen, Miroslav Jenča, erklärte, sei die UNO besorgt über die zunehmenden Auswirkungen des Ukraine-Konflikts auf die russische Zivilbevölkerung und halte Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur für inakzeptabel. Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats betonte Jenča, dass "Angriffe auf die Zivilbevölkerung und zivile Infrastruktur einen Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht darstellen" und "unverzüglich eingestellt werden müssen". Er erklärte:

    "Lokale Behörden in der Russischen Föderation meldeten Opfer unter der Zivilbevölkerung, darunter in den an die Ukraine angrenzenden Regionen Belgorod, Kursk und Brjansk. Am 24. August berichteten russische Beamte über einen Brand, der durch eine abgeschossene ukrainische Drohne in der Nähe des Kernkraftwerks Kursk ausgelöst wurde, die einen Transformator beschädigte. Außerdem wurde über Angriffe der Ukraine auf Ölraffinerien auf russischem Territorium berichtet. Die Vereinten Nationen sind nicht in der Lage, diese Informationen zu überprüfen, aber die zunehmenden Auswirkungen des Konflikts auf die Zivilbevölkerung der Russischen Föderation geben Anlass zur Sorge."

  • 14:32 Uhr

    Odessa: Zwangsmobilisierung scheitert an "Sicherheitstür"

    In Odessa wollten Mobilisierungsbeamte einen Mann zum Militärdienst einziehen. Doch dieser konnte durch ein Tor schlüpfen und den Beamten entkommen.

    Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 14:09 Uhr

    Weitere Angriffe auf Gebiet Belgorod: Drei Zivilisten verletzt

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet über einen weiteren folgenschweren Drohnenangriff auf das russische Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hat eine ukrainische FPV-Drohne in der Siedlung Sosuli ein Auto angegriffen. Ein Einwohner hat dabei ein Barotrauma erlitten und ist ins Krankenhaus eingeliefert worden. Gladkow meldet dabei Schäden an drei Autos und in zwei Haushalten.

    In einem anderen Eintrag berichtet der Gouverneur über einen Angriff auf die Siedlung Smorodino. Bei der Detonation einer ukrainischen Drohne sind ein Mann und ein dreijähriger Junge verletzt worden. Die beiden wurden mit zahlreichen Splitterwunden und Explosionsverletzungen in ein Krankenhaus der Stadt Graiworon eingeliefert.

  • 13:40 Uhr

    Beschuss auf Grenzgebiet Kursk: Stromversorgung gestört, Schule und Kulturzentrum beschädigt

    Alexander Chinstein, Gouverneur des russischen Grenzgebiets Kursk, berichtet über die Folgen zweier Angriffe, welche die ukrainischen Streitkräfte am späten Freitagabend und in der Nacht zum Samstag unternommen haben. Der Politiker schreibt auf Telegram, dass eine gegnerische Drohne am Abend ein Umspannwerk in der Siedlung Manturowo angegriffen hat. Als Folge ist in 33 Ortschaften mit ungefähr 8.600 Einwohnern der Strom ausgefallen. Noch in der Nacht wurde die Stromversorgung durch Umschaltung auf eine Reserveleitung wiederhergestellt.

    Ferner gibt der Gouverneur bekannt, dass die Siedlung Gustomoi in der Nacht zum Samstag unter Beschuss geraten ist. Durch Splitter wurden eine Schule, ein Postamt, ein Kulturzentrum, ein Einfamilienhaus und ein Auto beschädigt. Es gibt weder Tote noch Verletzte.

    Chinstein ruft seine Landsleute dazu auf, sich umsichtig zu verhalten und alle Sicherheitsanweisungen zu beachten.

  • 13:07 Uhr

    Russisches Militär: Ortschaft Kamyschewacha in DVR befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf Telegram schreibt, hat der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Krenidowka, Kondratowka, Leninskoje, Alexejewka und Junakowka im Gebiet Sumy sowie Kasatschja Lopan und Woltschansk im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner verlor dabei bis zu 185 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Wagen, sechs Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar, vier Lager mit Militärzubehör und ein Munitionslager sind zerstört worden.

    Der Truppenverband West hat seine taktische Position verbessert, indem er im Raum der Ortschaften Kupjansk und Boguslawka im Gebiet Charkow sowie Stawki, Kirowsk und Drobyschewo in der DVR Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen hat. Dabei wurden mehr als 270 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt. Der Gegner hat zehn gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen, sieben Geschütze, sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung und sieben Munitionslager verloren.

    Auch der Truppenverband Süd hat günstigere Stellungen bezogen, wobei er gegnerische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Sewersk, Dronowka, Berestok, Swjato-Pokrowskoje, Resnikowka und Konstantinowka in der DVR getroffen hat. Die russische Militärbehörde beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 200 Armeeangehörige. Dabei sind zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Wagen, fünf Geschütze, zwei Munitionslager und drei Lager mit Militärzubehör zerstört worden.

    Der Truppenverband Mitte hat ebenfalls seine Position an der vordersten Front verbessert, indem nahe den Ortschaften Krasnoarmeisk, Dimitrow, Rodinskoje und Udatschnoje in der DVR mehrere ukrainische Einheiten getroffen wurden. Der Gegner verlor bis zu 405 Kämpfer. Dabei sind ein Kampfpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Wagen und drei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost hat die Ortschaft Kamyschewacha in der DVR unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus wurden gegnerische Stellungen im Raum der Ortschaften Malomichailowka, Woronoje und Sosnowka getroffen. Das Ministerium in Moskau schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 250 Armeeangehörige. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Wagen, sechs Geschütze und ein Lager mit Militärzubehör wurden zerstört.

    Seinerseits hat der Truppenverband Dnjepr gegnerische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nowoandrejewka im Gebiet Saporoschje sowie Tscherwony Jar, Nikolskoje und Antonowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei sind mehr als 80 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner hat drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, fünf Munitionslager und zwei Lager mit Militärzubehör verloren.

    Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 666 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 80.600 Drohnen, 625 Flugabwehrraketenkomplexe, 24.878 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.588 Mehrfachraketenwerfer sowie 29.088 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:36 Uhr

    Russland bestätigt massive Präzisionsangriffe auf Militärziele in Ukraine

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform Telegram über massive Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Demnach hat das russische Militär hochpräzise luft-, boden- und seegestützte Waffen und Drohnen eingesetzt. Unter den getroffenen Zielen erwähnt die Behörde Rüstungswerke, darunter Raketenhersteller, und Militärflugplätze. Alle anvisierten Ziele sind getroffen worden.  

    Ferner meldet das Ministerium Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Munitionslager, unter anderem mit unbemannten Luftfahrzeugen, und 152 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern.  

    Ihrerseits hat die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden eine Lenkbombe, vier Neptun-Marschflugkörper und 233 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Zuvor hatten die ukrainischen Behörden einen massiven Angriff auf das Gebiet Dnjepropetrowsk gemeldet. Laut örtlichen Medienberichten waren in den Städten Dnjepropetrowsk und Pawlograd Explosionen zu hören. Auch die Verwaltung des von der Ukraine kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje berichtete am Samstag von Explosionen. Ein Zivilist ist ums Leben gekommen, mindestens 24 Menschen wurden verletzt, hieß es.

  • 12:00 Uhr

    Ex-NVA-Offizier: Für den Großteil der Bevölkerung ist Bundeswehrdienst schlichtweg unmöglich

    Die Debatte über Deutschlands Aufrüstung spitzt sich weiter zu. Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz dafür, im Wahlkampf Rüstungsthemen ausgeklammert zu haben. Sie wirft ihm vor, nach der Wahl plötzlich eine massive Aufrüstungspolitik zu verfolgen.

    Darüber hinaus hat das Kabinett einen Gesetzentwurf beschlossen, der den Weg für die befürchtete Wiedereinführung der Wehrpflicht ebnet. Im Gespräch mit RT DE äußert der ehemalige NVA-Offizier Siegfried Eichner jedoch, dass der Dienst für die breite Bevölkerung praktisch nicht machbar sei.

    Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 11:31 Uhr

    Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 29. August 18 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Welikije Kopani — 4,
    • Golaja Pristan — 2,
    • Nowaja Kachowka — 5,
    • Aljoschki — 4,
    • Kachowka — 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturanlagen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Nowaja Kachowka, Aljoschki, Kachowka und Dnjeprjany wurden insgesamt 20 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 11:09 Uhr

    Gouverneur: Mehrere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf 48 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 48 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen hat. Der Gegner hat mindestens 34 Geschosse abgefeuert und 97 Drohnen eingesetzt, von denen 30 abgeschossen wurden.

    In der Statistik beklagt der Politiker mehrere Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Krasny Oktjabr kam ein Einwohner ums Leben. Bei der Attacke einer FPV-Drohne auf ein Auto wurden in der Siedlung Oktjabrski zwei Männer verletzt. Ein Einwohner der Siedlung Borissowka erlitt bei der Detonation einer FPV-Drohne Verletzungen. Eine Frau wurde ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem eine ukrainische Drohne auf der Autostraße Stanowoje – Nowoalexandrowka ihr Auto angegriffen hatte. Bei einer Attacke auf ein Geschäft in der Siedlung Golowtschino wurden zwei Frauen verletzt. Außerdem kam ein Einwohner der Siedlung Murom zu Schaden.    

    Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Im Gebiet Belgorod wurden demnach in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: 18 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Geschäft, fünf Betriebsgebäude, ein Lagerhaus, eine Stromleitung, eine Gasleitung, ein Kesselwagen, vier Lkw und 16 Autos.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.