Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij nennt Haushaltsdefizit seines Landes "astronomisch"

18.09.2026 20:15 Uhr
20:15 Uhr
Ex-Sprecherin Mendel: Selenskij ist süchtig nach Ruhm – er zerstört die Ukraine

Die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, erklärte, dass der ukrainische Staatschef seit 2022 mindestens fünf Friedensvorschläge abgelehnt habe. In einem Gespräch mit der Schweizer Weltwoche betonte sie, dass Selenskij das Land nicht verteidige, sondern zerstöre.
"Wie kann er das Land heute verteidigen, wenn die Menschen für die Soldaten immer noch mit ihren mageren Gehältern das Geld für Uniformen, Lebensmittel und alles andere zusammenlegen müssen? Denn an der Front fehlt es an allem."Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:02 Uhr
Energodar: Zivilist bei ukrainischem Artilleriebeschuss getötet
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadt Energodar, die Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje, mit Artillerie beschossen. Dabei kam ein Zivilist ums Leben. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt Maxim Puchow auf der Plattform Max mit:
"Heute kam infolge eines Artilleriebeschusses ein 1966 geborener Mann in einem Haus am Stroitelei-Prospekt ums Leben. Mein aufrichtiges Beileid gilt seinen Angehörigen und Freunden."
19:48 Uhr
Russische Streitkräfte treffen zwei Frachter und einen Tanker
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte am Freitag ihre Drohnenangriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt wurden.
Im Hafen von Odessa wurde demnach ein Tanker getroffen, der Treib- und Schmierstoffe für die ukrainische Armee geliefert hatte. Im Hafen Juschny im Gebiet Odessa trafen die russischen Streitkräfte einen Frachter mit Militärgütern.
Auf See wurde zudem ein Frachter getroffen, der Güter zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte zum Hafen von Odessa transportierte.
19:29 Uhr
Geran-Drohnen zerstören ukrainische Radar- und Elektronikanlagen
Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zufolge haben Angriffe mit Geran-Drohnen mehrere Anlagen der ukrainischen Streitkräfte zerstört.
Im Gebiet Dnjepropetrowsk wurde demnach im Raum Schyrokoje eine P-19MA-Radarstation sowie eine Kuppel-Anlage zur elektronischen Kampfführung zerstört.
Im Gebiet Odessa trafen die Drohnen im Raum Dalnik zudem eine 79K6-Radarstation vom Typ Pelikan.
19:11 Uhr
Selenskij nennt ukrainisches Haushaltsdefizit "astronomisch"
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bezeichnet das Haushaltsdefizit des Landes als "astronomisch". Dies sagt er bei einem Gespräch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, wie die ukrainische Zeitung Strana berichtet.
"Wir bereiten mehrere Strategien vor, um dieses, wie ich bereits sagte, astronomische Defizit zu überwinden."
Nach seinen Angaben hofft Kiew trotz des Ausmaßes des Problems, eine Lösung zu finden. Reuters hatte zuvor unter Berufung auf die Vorsitzende des Haushaltsausschusses der Werchowna Rada Roxolana Pidlassa berichtet, dass die Ukraine ihren Verteidigungsbedarf nicht mehr vollständig aus eigenen Mitteln decken könne.
Selenskij beziffert das Defizit bei der Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte auf 27 Milliarden US-Dollar. Er fordert Europa auf, einen Teil eines für das kommende Jahr vorgesehenen EU-Kredits bereits jetzt bereitzustellen.
18:49 Uhr
Putin: Russland hat die Produktion von Waffen und Munition deutlich gesteigert
Während der militärischen Sonderoperation hat Russland die Produktion und Lieferung von Waffen und Munition, Radaranlagen sowie gepanzerten Waffensystemen deutlich erhöht. Dies teilt Präsident Wladimir Putin in seiner Glückwunschbotschaft zum Tag des Waffenbauers mit.
Demnach wurde die Produktion und Lieferung von Waffen und Munition an die Streitkräfte um mehr als das 22-Fache, die von Radaranlagen um fast das Fünffache und die von gepanzerten Waffensystemen um das 2,5-Fache gesteigert.
Der Tag des Waffenbauers wird in Russland am 19. September begangen. Anlässlich dieses Feiertags hatte Putin am Vortag im Katharinensaal des Kreml staatliche Auszeichnungen an Mitarbeiter der russischen Rüstungsindustrie verliehen.
18:30 Uhr
Fico warnt vor NATO-Artikel 5: Ukraine-Krieg ist "außer Kontrolle"

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges und den möglichen Folgen für Europa gewarnt. Bei einer Rede am Donnerstag im ostslowakischen Prešov erklärte Fico, der Konflikt sei "außer Kontrolle geraten." Besonders besorgt zeigte er sich über eine zunehmend aggressive Kriegsrhetorik in Europa und die Gefahr eines größeren militärischen Konflikts.
Mit Blick auf die NATO stellte Fico zudem die Frage nach den drastischen Folgen einer Aktivierung von Artikel 5. Er verwies auf ein mögliches Szenario, in dem Regierungen Tausende Soldaten für einen Krieg bereitstellen müssten, und forderte die europäischen Politiker auf, deutlich stärker über Frieden und diplomatische Lösungen zu sprechen. Fico betonte zugleich, dass die Slowakei Mitglied der NATO sei und ihre Bündnisverpflichtungen anerkenne.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.18:18 Uhr
DVR: Ukrainische Drohne beschädigt Linienbus in Gorlowka
Im Nikitowski-Bezirk der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) ist ein Linienbus bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte beschädigt worden. Menschen wurden nicht verletzt. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko auf der Plattform Max mit.
18:08 Uhr
LVR: Vier Tote und fünf Verletzte bei ukrainischen Angriffen
Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf die Volksrepublik Lugansk (LVR) verstärkt. Innerhalb eines Tages kamen vier Menschen ums Leben, darunter ein 16-jähriges Mädchen. Fünf weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt LVR-Oberhaupt Leonid Passetschnik mit.
In der Nacht auf Freitag griffen Drohnen unter anderem ein Privathaus in der Siedlung Liman an. Dabei starb das Mädchen, eine ältere Frau wurde verletzt. In Kremennaja wurde eine 71-jährige Frau bei einem Drohnenangriff auf einen Pkw getötet. In Krasny Lutsch wurde ein 21-Jähriger durch einen Drohnenangriff im Bereich des Busbahnhofs verletzt.
Zudem griffen die ukrainischen Streitkräfte am Freitag zweimal Linienbusse in der LVR an. Auf der Straße Lugansk–Nowoaidar starben zwei ältere Frauen, drei Menschen wurden verletzt. Bei einem weiteren Angriff auf einen Bus auf der Strecke Starobelsk–Nowoaidar gab es keine Verletzten.
Nach Angaben Passetschniks wurden innerhalb von 24 Stunden insgesamt elf Kommunalbezirke beschossen. Dabei wurden Wohnhäuser, Fahrzeuge sowie zivile, kommunale und gewerbliche Infrastruktur beschädigt.
17:54 Uhr
Trotz neuer Kongress-Sanktionen: Trump will Moskau mit Deals zu Ende des Krieges bewegen

Präsident Wladimir Putin begrüßt die Gesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, vor Gesprächen im Senatspalast des Kremls, Moskau, 5. September 2026.Urheberrechtlich geschützt Während der US-Kongress neue Russland-Sanktionen beschlossen hat, erwägt Donald Trump nach Informationen der NYT bereits während des Krieges Wirtschaftsgeschäfte mit Moskau. Damit rückt er von seiner bisherigen Linie ab und setzt sich zugleich über die neuen Sanktionen hinweg.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


