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Liveticker Ukraine-Krieg: Kupjansk – Vormarsch der ukrainischen Armee vereitelt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kupjansk – Vormarsch der ukrainischen Armee vereiteltQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 8.01.2026 08:01 Uhr

    08:01 Uhr

    Russisches Militär vereitelt Versuche der ukrainischen Armee, nach Kupjansk vorzudringen

    Das Militär des Truppenverbandes West habe im Laufe der vergangenen 24 Stunden zwei Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte abgewehrt, und den Versuch, in Richtung der Stadt Kupjansk im Gebiet Charkow vorzudringen, vereitelt. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes, gegenüber TASS.

    "In Richtung Kupjansk haben die Einheiten der 6. Armee im Laufe des Tages zwei Gegenangriffe der Einheiten der 92. Strurmbrigade der ukrainischen Streitkräfte und der 15. Brigade der Nationalgarde nahe der Ortschaften Netschwolodowka und Blagodatowka abgewehrt, und den Versuch, nach Kupjansk vorzudringen, vereitelt. Mehr als zehn Kämpfer wurden eliminiert."

  • 07:03 Uhr

    Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 66 ukrainische Drohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Republik Krim – 14,
    • Gewässer des Asowschen Meeres – 13,
    • Gewässer des Schwarzen Meeres – zwölf,
    • Region Krasnodar – elf,
    • Gebiet Rostow – sechs,
    • Gebiet Orjol – fünf,
    • Gebiet Kursk – zwei,
    • Gebiet Wolgograd – zwei,
    • Gebiet Brjansk – eine.
  • 7.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Szijjártó: "Koalition der Willigen" macht neuen Schritt zum Konflikt mit Russland

    Die "Koalition der Willigen" hat während ihres Treffens in Paris einen neuen Schritt in Richtung eines Konflikts mit Russland gemacht, schrieb der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft, Péter Szijjártó, im sozialen Netzwerk X. Der Politiker betonte auch, dass Ungarn weiterhin Friedensgespräche unterstütze, darunter Treffen zwischen den USA und Russland auf höchster Ebene, und die jüngsten Entscheidungen Brüssels, die einen Krieg näher bringen, ablehne. Szijjártó schrieb:

    "Mit ihrem Bestreben, eine militärische Präsenz in der Ukraine sicherzustellen, verstärken die westeuropäischen Länder die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland."

  • 21:36 Uhr

    Trump: "Ohne mich hätte Russland längst die Kontrolle über die Ukraine"

    US-Präsident Donald Trump erklärte am 7. Januar, dass Russland ohne sein Eingreifen bereits das gesamte Gebiet der Ukraine kontrollieren würde. Der US-Präsident äußerte auch Zweifel daran, dass die NATO die USA im Ernstfall unterstützen würde, und erklärte, dass die Allianz ohne die USA weder für Russland noch für China eine Bedrohung darstelle. Im sozialen Netzwerk Truth Social schrieb Trump:

    "Ohne mein Eingreifen würde Russland jetzt die gesamte Ukraine kontrollieren."

  • 21:18 Uhr

    Stockholm: Schweden wird Kiew mit Kampfflugzeugen unterstützen

    Im Falle einer Friedensvereinbarung in der Ukraine werde Schweden Kiew Kampfjets des Typs Gripen zur Luftraumüberwachung sowie Ausrüstung zur Seeminenräumung zur Verfügung stellen, wie der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson bekannt gab. Auf dem sozialen Netzwerk X schreibt er:

    "Nach dem Abschluss eines Friedensabkommens in der Ukraine ist Schweden bereit, einen Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheitsgarantien für die Ukraine und den Rest Europas zu leisten."

  • 21:09 Uhr

    Insider: Etwa zehn NATO-Offiziere von russischen Truppen in Odessa getötet

    Das russische Militär hat NATO-Offiziere und ukrainische Elitekämpfer in Odessa ausgeschaltet. Dies berichtete Sergei Lebedew, Koordinator der prorussischen Untergrundbewegung in der Stadt Nikolajew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er fügte hinzu, dass mindestens zwei US-Offiziere ebenfalls ums Leben gekommen seien. Lebedew erklärte:

    "In Odessa wurde eine Eliteeinheit der ukrainischen Armee angegriffen, die von britischen Unterwasser-Spezialisten für Sabotageaktionen ausgebildet worden war. Die Briten wurden ebenfalls ausgeschaltet, unter den getöteten Ausländern befinden sich acht Offiziere. [Unklar ist,] wie viele ukrainische Spezialisten außer Gefecht gesetzt wurden – man spricht von Dutzenden."

  • 20:59 Uhr

    Bundesregierung besteht auf US-Sicherheitsgarantien für Ukraine

    Nach dem Treffen der Koalition der Willigen in Paris erklärte der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, die USA seien zu einer "substanziellen Unterstützung" von Sicherheitsgarantien für Kiew bereit.

    "Wir gehen davon aus, dass die Zusagen der USA stark sind", sagte Kornelius nach den Beratungen am Dienstag. "Und ich glaube, es ist auch ohne diese Zusage schwer vorstellbar, dass der nötige Druck entsteht, um in dem politischen Prozess voranzukommen", so der Regierungssprecher.

    Und weiter:

    "Wir sind in diesem politischen Prozess nur deswegen an dieser Stelle, weil die Vereinigten Staaten nun bereit sind, diesen Druck auszuüben und diese Kaskade an politischen, militärischen und wirtschaftlichen Maßnahmen in Aussicht zu stellen."

  • 20:43 Uhr

    Russische Artillerie eliminiert Ziele im Gebiet Saporoschje (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Selbstfahrlafetten vom Typ 2S1 Gwosdika im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten die Artilleriebesatzungen des Truppenverbands Ost damit ukrainische Stoßtrupps außer Gefecht.

  • 20:15 Uhr

    Starmer: Ukraine-Einsatz britischer Truppen nur mit parlamentarischem Mandat

    Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte vor dem britischen Parlament, dass Großbritannien nur nach einem Waffenstillstand und nach Zustimmung des britischen Parlaments Truppen in die Ukraine entsenden könne. Starmer betonte:

    "Wir werden die Einzelheiten so bald wie möglich in einer Erklärung darlegen. Ich werde das Unterhaus über die Entwicklung der Lage auf dem Laufenden halten, und wenn Truppen gemäß der unterzeichneten Erklärung entsandt werden, werde ich diese Frage im Unterhaus zur Abstimmung stellen."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.