Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Kampfhubschrauber treffen gepanzerte Fahrzeuge in Gebiet Kursk
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27.02.2025 10:46 Uhr
10:46 Uhr
Mann in Gebiet Cherson durch Beschuss verletzt
Im Dorf Malaja Lepeticha im Gebiet Cherson wurde ein Mann beim Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte verwundet, teilt Wladimir Wassilenko mit, der Pressesprecher des Gouverneurs. Nach Angaben der Rettungsdienste der Region haben die ukrainischen Streitkräfte im Laufe des Tages 42 Geschosse auf Siedlungen des Gebietes Cherson abgefeuert.
10:41 Uhr
Starmer lädt europäische Staats- und Regierungschefs zu Ukraine-Gesprächen ein
ArchivbildLeon Neal / AP Großbritanniens Premierminister Keir Starmer will mit Staats- und Regierungschefs der EU-Länder die Reaktion Europas auf den Vorstoß von US-Präsident Donald Trump für Gespräche zwischen den USA und Russland über einen Frieden in der Ukraine diskutieren.
Das Treffen ist für diesen Sonntag nach Starmers Rückkehr aus Washington geplant. Erwartet werden auch die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Italiens und Polens. Möglicherweise wird auch der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij dem Treffen beiwohnen.
10:29 Uhr
EU-Ratspräsident Costa lädt Selenskij zu Sondergipfel ein – EU zu mehr Verantwortung bei Sicherheit bereit
EU-Ratspräsident António Costa hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zum Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am 6. März eingeladen. Auf dem Gipfel soll über die künftige Unterstützung der Ukraine beraten werden. Im Schreiben, das in Costas Profil auf der Plattform X zu lesen ist, steht, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten bereit seien, "mehr Verantwortung für die Sicherheit Europas zu übernehmen".
"Wir sollten deswegen auf einen möglichen europäischen Beitrag zu den Sicherheitsgarantien vorbereitet sein, die notwendig sind, um einen dauerhaften Frieden in der Ukraine zu gewährleisten."
My invitation letter for the Special European Council of 6 March.#EUCO
— António Costa (@eucopresident) February 27, 202510:04 Uhr
Zwei Menschen in Gorlowka durch Beschuss verletzt
Das Wohngebiet Komsomolez in Gorlowka in der Donezker Volksrepublik geriet unter Beschuss der ukrainischen Armee, zwei Zivilisten wurden verletzt, meldet Bürgermeister Iwan Prichodko.
Die Abteilung der Verwaltung des Oberhauptes der Teilrepublik für die Dokumentation von Kriegsverbrechen der Ukraine verzeichnete seit Beginn des Tages fünf Angriffe auf die Stadt.
09:48 Uhr
Gouverneur meldet Angriffe auf Dutzende Ortschaften in Gebiet Belgorod
Archivbild: Ein mobiler Luftschutzraum in der Stadt Belgorod, 27. November 2024.KONSTANTIN MICHALTSCHEWSKI / Sputnik Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über Angriffe der ukraijischen Armee auf Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod.
Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 30 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 34 Geschosse abgefeuert und 77 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 58 abgeschossen worden seien.
In der Statistik beklagt der Politiker zwei Opfer unter der Bevölkerung. In der Stadt Graiworon sei ein Zivilist ums Leben gekommen. Ein weiterer Einwohner sei verletzt worden und werde in einem Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod behandelt.
Gladkow meldet außerdem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, ein Einfamilienhaus und acht Autos beschädigt worden.
09:29 Uhr
Russische Streitkräfte zerstören Drohnen-Startplatz in Gebiet Sumy
Soldaten der russischen Armee haben in der Region Sumy einen getarnten Startplatz für Kamikazedrohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium mit.
"Das russische Verteidigungsministerium hat ein Video von einem Raketenschlag eines operativ-taktischen Raketensystem des Typs Iskander auf einen getarnten Langstrecken-Kamikaze-Drohnen-Startpunkt der ukrainischen Armee in der Region Sumy, nördlich der Ortschaft Schostka, veröffentlicht. Infolge des Treffers wurden mehrere Einheiten feindlicher Fahrzeuge mit Ausrüstung, etwa 14 Einheiten von Langstrecken-Kamikazedrohnen vom Typ Cobra und mehr als 20 Spezialisten der Drohneneinheiten ausgeschaltet."
08:57 Uhr
Ukrainische Artillerie nimmt Gebiet Cherson erneut ins Visier
Archivbild: Ukrainische Armeeangehörige beschießen am 26. Januar 2025 mit einer Haubitze vom Typ M777 russische Stellungen in der Nähe der Ortschaft Welikaja Nowossjolka.Evgeniy Maloletka / AP Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Februar 23 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der in den Ortschaften eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Nowaja Kachowka – 5,
- Golaja Pristan – 6,
- Plodowoje – 3,
- Nowaja Sburjewka – 3,
- Knjase-Grigorowka – 3,
- Malaja Lepeticha – 3.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von der russischen Armee kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Solonzy, Kasatschi Lageri und Gornostajewka seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.
In der Ortschaft Malaja Lepeticha sei ein ziviler Einwohner verletzt worden. Er sei mit einem Explosionstrauma und zahlreichen Splitterverletzungen im Gesicht und an der Schulter ins Krankenhaus eingeliefert worden, heißt es.
08:44 Uhr
Experte: Russische Armee entlang Flussbett des Sewerski Donez auf dem Vormarsch
Soldaten der russischen Streitkräfte haben mit dem Vormarsch entlang des Flussbettes des Sewerski Donez in der Nähe von Belogorowka in der Volksrepublik Lugansk (LVR) begonnen, wobei aktive Maßnahmen durch Minenfelder des ukrainischen Militärs behindert werden. Dies meldet der Militärexperte Witali Kisseljow.
Er berichtet auch, dass an der Kontaktlinie in der LVR die Wetterbedingungen durch Nebel und strengen Frost von bis zu minus 26 Grad Celsius gekennzeichnet sind.
08:35 Uhr
Verstärkter Zug ukrainischer Streitkräfte scheitert mit Angriff auf Stellungen nahe Nadija
Ein verstärkter Zug der ukrainischen Streitkräfte, der von Artillerie, gepanzerten Fahrzeugen und unbemannten Flugzeugen unterstützt wurde, hat versucht, russische Truppen in der Nähe der befreiten Sieglung Nadija in der Volksrepublik Lugansk anzugreifen. Der Versuch des Gegners, zuvor verlorene Stellungen zurückzugewinnen, sei gescheitert, meldet der Militärexperte Andrei Marotschko.
Weiter stellt Marotschko fest, dass die Art der Aktionen der ukrainischen Truppen darauf schließen lässt, dass die sie trotz der "schwierigen operativen und taktischen Situation in dem Gebiet" weiterhin angreifen werde, "um den Plan des Kommandos umzusetzen".
08:26 Uhr
DVR meldet sieben Angriffe binnen 24 Stunden
Archivbild: Folgen einer Attacke der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Donezk am 10. Januar 2025TAISSIJA WORONZOWA / Sputnik Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Den Angaben zufolge wurden auf das Territorium der Volksrepublik 22 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 26. Februar bis 0:00 Uhr am 27. Februar (Ortszeit) wurden drei Zivilisten, darunter ein neun Jahre altes Kind, verletzt. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 29 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde ein Mensch verletzt. Zu Schaden kamen fünf zivile Infrastrukturobjekte.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.