Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi haben begonnen

23.01.2026 12:19 Uhr
12:19 Uhr
US-Medium: Europa wird öffentlich wegen Russland-Politik gedemütigt
In den USA wird der EU wegen ihrer Haltung zu Russland ein öffentliches "Schelten" vorgeworfen. Dies schreibt das Magazin American Conservative. Demnach demütigen die USA Europa, weil es sich weigert, Verhandlungen mit Russland zu führen. In dem Beitrag heißt es:"Warum hält die Trump-Administration es für nötig, die Europäer öffentlich zu rügen, wie schlecht sie sich verhalten? Weil die Europäer nicht zuhören wollen."
Der Präsident und sein Umfeld hätten den Europäern wiederholt unmissverständlich klargemacht, dass der Krieg in der Ukraine beendet werden müsse und Europa einen Weg finden müsse, in Frieden mit Russland zu leben.Stattdessen nutzten die Europäer laut dem Artikel alle verfügbaren Mittel, um Friedensverhandlungen zu sabotieren.
"Ihre Strategie scheint darauf abzuzielen, den Krieg bis 2029 zu verlängern, in der Hoffnung, dass ein Kandidat der Demokratischen Partei an die Macht kommt und im Namen Europas gegen die Russen kämpft."
Vor zwei Tagen sagte Trump in Davos, Europa bewege sich in die falsche Richtung. Zudem kritisierte er die EU und Großbritannien dafür, ihre eigenen natürlichen Ressourcen nicht zu nutzen.
12:00 Uhr
Peskow: "Formel von Anchorage" wird nicht öffentlich erläutert
Der Kreml hat die Details der sogenannten "Formel von Anchorage" nicht offengelegt. Zuvor hatte der Präsidentenberater Juri Uschakow nach den russisch-amerikanischen Gesprächen im Kreml erklärt, dass ohne eine Lösung der territorialen Frage gemäß der in Anchorage vereinbarten Formel keine langfristige Regelung des Ukraine-Konflikts möglich sei.
Auf die Frage von Journalisten, ob diese Formel auch die Frage der territorialen Zugehörigkeit betreffe, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, eine öffentliche Diskussion solcher Details sei nicht sinnvoll.
"Wir wollen selbstverständlich nicht öffentlich in die Details der diskutierten Punkte gehen. Deshalb kann und werde ich Ihnen nicht sagen, welche konkrete Formel unter der 'Formel von Anchorage' gemeint ist. Wir halten das für nicht zweckmäßig."11:50 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche. Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine mehr als 8.810 Soldaten.
Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 17. Januar bis zum 23. Januar einen massiven und fünf kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Militärunternehmen, Energieobjekte und Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, Lager für Munition und Brennstoff, Drohnenproduktionsstätten, Drohnenlager sowie Vorbereitungs- und Startplätze für Langstreckendrohnen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.110 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär neun gepanzerte Kampffahrzeuge, 107 Autos, 18 Feldartilleriegeschütze, zehn Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 23 Munitions- und Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.400 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband zwei Panzer, 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 150 Autos, elf Feldartilleriegeschütze sowie 29 Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.255 Kämpfer einbüßen. 33 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei vom Typ Stryker und vier vom Typ М113 aus US-Produktion, 80 Autos, 18 Artilleriegeschütze, darunter sechs aus westlicher Produktion, 13 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie elf Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.970 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte vier Panzer, darunter einen vom Typ Leopard aus deutscher Produktion, 33 gepanzerte Kampffahrzeuge, 50 Autos sowie 15 Feldartilleriegeschütze, darunter zwei vom Typ Paladin aus US-Produktion.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen den Verlust von mehr als 1.740 Kämpfern verzeichnen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei Panzer, 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 67 Autos, elf Artilleriegeschütze sowie drei Munitions- und Materiallager außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 335 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband 37 Autos, zwei Artilleriegeschütze, 13 Stationen für elektronische Kampfführung sowie fünf Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.
Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben binnen einer Woche acht Mehrfachraketenwerfer, darunter drei aus westlicher Produktion, und ein Kampffahrzeug des Flugabwehrraketensystems vom Typ Osa getroffen.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 35 gelenkte Bomben, 47 HIMARS-Raketen aus US-Produktion, sieben Neptun-Raketen und 1.468 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 110.812 unbemannte Luftfahrzeuge, 646 Flugabwehrraketensysteme, 27.279 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.650 Mehrfachraketenwerfer, 32.775 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 52.611 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
11:44 Uhr
Medien: Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi haben begonnen
Die Gespräche mit Delegationen aus Russland, den USA und der Ukraine in Abu Dhabi haben bereits begonnen. Dies berichtet der Sender Sky News unter Verweis auf seine Korrespondentin Sally Lockwood. In dem Bericht heißt es:
"Die Friedensgespräche in Abu Dhabi haben bereits begonnen. Allerdings ist noch unklar, ob sich Vertreter Russlands und der Ukraine im selben Raum befinden."
Zuvor hatte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow mitgeteilt, dass am Freitag in Abu Dhabi die erste Sitzung der trilateralen Arbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen stattfindet. An ihr nehmen Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine teil. Die russische Delegation wird von Admiral Igor Kostjukow, dem Leiter der Hauptverwaltung des Generalstabs, angeführt.
11:41 Uhr
Selenskij: Abkommen über Sicherheitsgarantien fertiggestellt
Laut dem ukrainischen Präsidenten, Wladimir Selenskij, sei das Abkommen über die Sicherheitsgarantie für die Ukraine unterschriftsreif. Dies erklärt der Politiker am Freitag gegenüber Medien.
"Unsere Sicherheitsgarantien, die wirklich fertig sind. Und der Vertrag ist bereit zur Unterzeichnung. Sicherlich wird es noch viele verschiedene technische Details geben. Jetzt warte ich darauf, dass Präsident Trump das Datum und den Ort bekannt gibt. Wir sind bereit, dieses für uns so wichtige Dokument zu unterzeichnen, ich betone noch einmal, ich bin überzeugt, dass es sich um ein historisches Dokument handelt."
Selenskij weist darauf hin, dass das Dokument vom US-Kongress und von der Werchowna Rada ratifiziert werden muss.
11:22 Uhr
Saporoschje: Ukrainische Drohne trifft Krankenhaus – keine Verletzten
In der Stadt Wassiljewka im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Streitkräfte eine Drohne auf das zentrale Kreiskrankenhaus abgefeuert. Dabei wurden fünf Fenster der Therapieabteilung beschädigt, es gab keine Verletzten. Dies meldet Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram. Bei einem weiteren Drohnenangriff auf die Stadt geriet ein Auto in Brand. Das Feuer wurde gelöscht, auch hierbei gab es keine Verletzten.
11:10 Uhr
Peskow: Ukraine muss Streitkräfte aus dem Donbass abziehen
Die ukrainischen Streitkräfte müssen das Gebiet des Donbass verlassen. Das ist eine wichtige Forderung der russischen Seite. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten:
"Die Position Russlands ist bekannt: Die Ukraine, die ukrainischen Streitkräfte, müssen das Gebiet des Donbass verlassen. Sie müssen von dort abgezogen werden. Das ist eine sehr wichtige Bedingung."
11:00 Uhr
Zwei Agenten ukrainischer Geheimdienste wegen Sabotageakte auf der Krim festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei russische Staatsbürger, Jahrgang 1995, in der Republik Krim festgenommen, die in den Jahren 2024 und 2025 an einer Reihe von Sabotage- und Terroranschlägen im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste beteiligt waren, teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Freitag mit.
Aus der Erklärung geht hervor, dass die Täter im Jahr 2024 Kontakt mit einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste aufgenommen hätten.
Auf seine Anweisung hätten sie Informationen über Objekte des russischen Verteidigungsministeriums auf der Krim, Standorte der kritischen Infrastruktur, Bewegungen der russischen Militärtechnik sowie Ergebnisse der ukrainischen Raketenangriffe gesammelt und diese dann der ukrainischen Seite übermittelt.
Im Auftrag des ukrainischen Kontaktmannes hätten die Täter zudem Eisenbahn-Schaltschränke und Ausrüstung von Mobilfunkbasisstationen gesetzt.
Die beiden Männer haben Geständnisse abgegeben.
10:40 Uhr
Kosatschow: Ukraine-Konflikt verläuft nach russischem Szenario
Laut dem stellvertretenden Vorsitzenden des Föderationsrats, Konstantin Kosatschow, zeigen die Gespräche von Präsident Wladimir Putin mit der US-Delegation im Kreml sowie der Besuch von Wladimir Selenskij in Davos, dass der Konflikt in der Ukraine nach russischem, nicht nach ukrainischem oder europäischem Szenario verläuft. Er schrieb auf Telegram:
"Die ungeplante Ankunft von Selenskij in Davos auf Geheiß des US-Präsidenten und die geplanten, regulären Verhandlungen des russischen Präsidenten mit der amerikanischen Verhandlungsdelegation im Kreml bestätigen das Wichtigste: Der Konflikt entwickelt sich nach einem russischen und nicht nach einem ukrainischen und schon gar nicht nach einem europäischen Szenario. Ich bin sicher, dass dies in den USA klar verstanden wird, ohne die die Verhandlungen noch lange auf sich warten lassen würden."
Laut Kosatschow wird die weitere Entwicklung von militärischen, politischen und wirtschaftlichen Diplomaten abhängen. Er erwartet, dass die Arbeitsgruppen am 23. Januar mit der praktischen und fachlichen Erörterung wirtschaftlicher Fragen beginnen. Dazu könnte auch die Klärung des Mechanismus zur Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte in den USA gehören.
10:24 Uhr
Gebiet Kursk: Ukrainische Streitkräfte führen 78 Artillerieangriffe durch
In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 78 Mal Artillerie auf die evakuierten Grenzgebiete des Gebiets Kursk eingesetzt. Dies teilt Gouverneur Alexander Chinschtein mit.In der Zeit von 9:00 Uhr am 22. Januar bis 7:00 Uhr am 23. Januar wurden demnach zudem 51 feindliche Drohnen verschiedener Typen abgeschossen. Es gebe keine Toten und Verletzten, so Chinschtein. Er schrieb auf Telegram:
"13 Mal griffen Drohnen unser Territorium mit dem Abwurf von Sprengsätzen an."
Durch die Angriffe sei in der Stadt Rylsk die Fassade eines Hauses beschädigt und die Verglasung von drei Gebäuden zerstört worden. Zudem sei ein Auto ausgebrannt. In einem Privathaus im Dorf Bolschoje Schumakowo seien Fenster eingeschlagen worden und in der Ortschaft Lebjaschje habe ein Privathaus gebrannt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.