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Liveticker Ukraine-Krieg: Über 100 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Über 100 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossenQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 12.02.2026 12:53 Uhr

    12:53 Uhr

    Russland meldet Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

    Während des vergangenen Tages haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums einen kombinierten Angriff gegen die ukrainische Militärinfrastruktur unternommen. Wie die Behörde meldet, wurden Objekte der Energieinfrastruktur, die zu militärischen Zwecken genutzt werden sowie Produktions- und Lagerstätten für Drohnen unter Einsatz von land- und luftgestützten Präzisionswaffen und Drohnen angegriffen. Das Ministerium gibt weiter bekannt:

    "Die Ziele des Angriffs wurden erreicht. Alle anvisierten Objekte wurden getroffen."

    Ihrerseits schoss die russische Luftabwehr im gleichen Zeitraum fünf ukrainische Marschflugkörper vom Typ Flamingo, sechs Lenkgleitbomben, acht HIMARS-Raketen sowie 211 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 12:35 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen zwei Städte im Gebiet Saporoschje an: Postfiliale und Kinderspielplatz getroffen

    Das ukrainische Militär nimmt kontinuierlich den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje unter Beschuss. Auch in der zurückliegenden Nacht und am Morgen hat es Attacken aus der Ukraine gegeben. Gouverneur Jewgeni Balizki meldet Angriffe auf die Städte Primorsk und Wassiljewka.

    Wie der Politiker berichtet, sei in Primorsk ein Gebäude schwer beschädigt worden. Eine dort befindliche Postfiliale sei dabei zerstört worden. Es sei zu einem starken Brand gekommen. Balizki teilt ein Video von vor Ort, das das Ausmaß der Schäden zeigt.

    In Wassiljewka habe eine gegnerische Drohne in der Nähe eines Wohnhauses einen Sprengsatz abgelassen. Ein ziviles Auto und ein Kinderspielplatz seien beschädigt worden, schreibt Balizki. Er meldet aber keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

    "Es ist ein reiner und unverblümter Terror und Zynismus, wenn das friedliche Leben gezielt angegriffen wird."

  • 12:16 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs innerhalb des vergangenen Tages bekannt. 

    Der Meldung zufolge haben Einheiten des Truppenverbands Nord ihre taktische Stellung verbessert, wobei die Ukraine über 210 Soldaten verlor. Zudem wurden ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, zwei Artilleriegeschütze und zwölf Munitions- und Materiallager zerstört.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West musste Kiews Militär einen Verlust von bis zu 180 Soldaten hinnehmen. Zudem wurden  drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, vier Geschütze und drei Lager außer Gefecht gesetzt.

    Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine taktische Stellung. Dabei verloren die ukrainischen Truppen über 120 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, acht Autos und ein Geschütz.

    Der Truppenverband Mitte meldet ukrainische Verluste von bis zu 315 Soldaten. Außerdem wurden ein Leopard-Panzer aus deutscher Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug, neun Autos und zwei Geschütze ausgeschaltet.

    Gegen den vorrückenden Truppenverband Ost mussten Kiews Truppen über 390 Kämpfer einbüßen. Überdies wurden zwei gepanzerte Mannschaftstransporter, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos und drei Geschütze außer Gefecht gesetzt.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 55 Soldaten sowie 23 Autos, vier Geschütze, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer, vier Eloka-Anlagen und ein Munitionslager.

  • 11:58 Uhr

    Kiew: Anzahl der unbeheizten Häuser um das Dreifache zugenommen

    In Kiew ist die Wärmeversorgung von knapp 3.700 Häusern unterbrochen worden, berichtet der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Witali Klitschko. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:

    "Knapp 2.600 weitere Häuser in der Hauptstadt blieben ohne Wärmeversorgung, in den Bezirken Desnjanski, Dneprowski, Petscherski und Solomenski. Über 1.100 Wohnblöcke in den Bezirken Dneprowski und Darnizki sind ebenfalls ohne Wärme. Wegen kritischer Beschädigungen am Wärmekraftwerk Darniza ist ihre Beheizung nicht möglich."

    Zuvor hatte Klitschko gemeldet, dass ein Wiederaufbau des Wärmekraftwerks mindestens zwei Monate in Anspruch nehmen werde.

  • 11:37 Uhr

    Umfrage in Deutschland: Mehrheit für Gespräche zwischen Merz und Putin

    Eine große Mehrheit der Deutschen spricht sich für direkte Gespräche zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Russlands Staatschef Wladimir Putin über ein Ende des bewaffneten Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine aus. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.

    Demnach sagten 58 Prozent der Befragten, dass sie solche Gespräche eher oder sogar voll und ganz befürworten würden. Nur 26 Prozent sprachen sich dagegen aus.

    Besonders groß ist der Wunsch nach direkten Kontakten zwischen Merz und Putin im eigenen Lager des CDU-Chefs Merz. Von den Wählern der Union sind der Umfrage zufolge 64 Prozent dafür. Besonders niedrig ist die Zustimmung bei den Anhängern der Linken mit 47 Prozent.

  • 11:14 Uhr

    Selenskij will Datum für EU-Beitritt der Ukraine

    Wladimir Selenskij fordert, dass ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt seines Landes enthalten soll. Für die Ukraine sei es wichtig, alles dafür zu tun, bis zum Jahr 2027 für einen EU-Beitritt bereit zu sein, so der ukrainische Präsident.

    Wie der Politiker auf der Plattform X schreibt, werde sein Land zumindest die wichtigsten Schritte erreichen. Wenn in dem Abkommen, das die USA, Russland, die Ukraine und Europa unterzeichnen sollen, kein genaues Datum stehe, werde Russland alles dafür tun, um den Beitrittsprozess zu blockieren. Russland werde das nicht selbst, sondern über bestimmte europäische Vertreter tun, so Selenskij. Die EU sei für sein Land eine Sicherheitsgarantie.

    Außerdem bindet der ukrainische Staatschef eine Präsidentenwahl in seinem Land an die Sicherheitslage.

    "Wir können zu Wahlen übergehen, wenn es alle entsprechenden Sicherheitsgarantien gibt."

    Zuvor hat die Financial Times berichtet, dass Selenskij unter Druck der USA plane, eine Präsidentenwahl und ein Friedensreferendum noch vor dem 15. Mai anzusetzen.

  • 10:44 Uhr

    Lawrow in der Staatsduma: Ukraine-Krise, strategisches Gleichgewicht und westliche Doppelmoral

    Am Mittwoch hat in der russischen Staatsduma eine Regierungsstunde mit Russlands Außenminister Sergei Lawrow stattgefunden. Die Sitzung war den Prioritäten der russischen Außenpolitik gewidmet.

    Über die Veranstaltung und die wichtigsten Aussagen des Außenministers berichtet RT DE-Korrespondent Georg Sadownitschij. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 10:26 Uhr

    Zahlreiche Opfer und Schäden bei ukrainischen Angriffen auf 57 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 57 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 30 Geschosse und 18 Raketen abgefeuert und 159 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 94 abgeschossen worden seien.

    Gladkow berichtet über ein Todesopfer und 16 Verletzte. In der Siedlung Woltschja Alexandrowka sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei einer ähnlichen Attacke seien drei weitere Männer verletzt worden. Beim Einschlag einer ukrainischen Rakete in einem Einfamilienhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod habe ein Einwohner Verletzungen erlitten. Ein weiterer Zivilist habe bei der Detonation einer Drohne vor einem Mehrfamilienhaus Verletzungen erlitten. In der Siedlung Sewrjukowo sei ein vier Jahre altes Mädchen verletzt worden. In der Siedlung Dubowoje seien ein Mann und eine Frau durch Drohnenattacken verletzt worden. Bei der Attacke einer gegnerischen Drohne auf einen Betrieb in der Siedlung Golowino seien drei Männer verletzt worden. Infolge einer weiteren Attacke habe ein anderer Einwohner ein Barotrauma erlitten. In der Stadt Graiworon sei ein Zivilist zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei einer Drohnenattacke auf einen Bus in der Siedlung Iljok-Penkowka habe der Busfahrer Verletzungen erlitten. In der Nähe der Siedlung Rschawez sei ein anderer Autofahrer verletzt worden.

    Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zehn Mehrfamilienhäuser, 20 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, ein Verwaltungsgebäude, zehn Geschäfte, vier Betriebe, zwei Lagerhäuser, zwei Garagen, mehrere Infrastrukturobjekte, drei Gasleitungen, zwei Stromleitungen, drei Busse, ein Lkw und 81 Autos zerstört oder beschädigt worden.

     

  • 09:58 Uhr

    Ukrainische Reserven im Gebiet Charkow durch russischen Raketenangriff zerschlagen

    Russlands Streitkräfte haben eine Versammlung ukrainischer Truppen im Umland der Siedlung Petschenegi im Gebiet Charkow mit Raketen erfolgreich angegriffen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle beim russischen Militär:

    "Am Frontabschnitt Charkow haben Besatzungen von Iskander-Raketenkomplexen und Tornado-Mehrfachraketenwerfern eine Ansammlung von ukrainischen Reserven bei Petschenegi angegriffen. Durch den Angriff verlor der Gegner Personal in Stärke von bis zu einer Kompanie sowie bis zu 20 Lastkraftfahrzeuge."

  • 09:32 Uhr

    Keine Opfer und Schäden bei Dutzenden von Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 11. Februar bis 5 Uhr MEZ am 12. Februar 43 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 34-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Berichte über Schäden an zivilen Infrastrukturobjekten liegen ebenfalls nicht vor.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.