Liveticker Ukraine-Krieg: 56 Tote durch Angriffe der Ukraine auf zivile Ziele seit Jahresbeginn

22.01.2026 09:14 Uhr
09:14 Uhr
Ukraine: Notabschaltungen wegen Energiekrise ausgeweitet
In sieben ukrainischen Regionen sind Pläne für Notabschaltungen des Stroms eingeführt worden. Dies teilen die regionalen Niederlassungen des nationalen Energiekonzerns "Ukrenergo" mit. Betroffen sind die Regionen Kiew, Dnjepropetrowsk, Charkow, Poltawa, Sumy und Tscherkassy.
In der Ukraine gilt derzeit der Ausnahmezustand im Energiesektor. In allen Regionen kommt es täglich zu mehrstündigen Stromausfällen. Ursache sind massive Schäden an Erzeugungs- und Verteilungsanlagen. Laut den Behörden ist die Lage in Kiew und der Hauptstadtregion am schwierigsten.
In Kiew fehlt bereits seit drei Tagen die Wärmeversorgung in rund 3.000 Mehrfamilienhäusern, sagte Bürgermeister Witali Klitschko. In der Stadt werden weiterhin Notabschaltungen der Elektrizität durchgeführt.
09:09 Uhr
Moskau kritisiert Westen: Ukrainische Verbrechen im Donbass werden ignoriert

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat internationalen Menschenrechtsorganisationen vorgeworfen, Verbrechen an der Zivilbevölkerung im Donbass zu ignorieren. Stattdessen sammele ein internationales öffentliches Tribunal systematisch Beweise, Zeugenaussagen und Namen mutmaßlicher Täter.
Das im Jahr 2022 gegründete Tribunal, dem Journalisten, Juristen und Aktivisten aus mehr als 30 Ländern angehören, untersucht mutmaßliche Kriegsverbrechen ukrainischer Einheiten und legt gesammelte Materialien auch internationalen Gremien vor.
Über die Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes, die Wahrnehmung einseitiger westlicher Berichterstattung und die Kriminalisierung pro-russischer Positionen in Deutschland hat RT DE mit der Vorsitzenden des Vereins "Friedensbrücke", Liliane Kilinc, gesprochen.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.09:00 Uhr
Ukrainische Armee verliert binnen eines Tages Dutzende Kampfdrohnen
Durch das Vorgehen des russischen Truppenverbandes West hat die ukrainische Armee innerhalb von 24 Stunden 56 schwere Kampfdrohnen sowie 50 Drohnen des Typs Flugzeug verloren. Dies teilt der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes, Iwan Bigma, mit.
"Luftabwehrkräfte und mobile Feuergruppen haben eine HIMARS-Rakete, drei gelenkte Fliegerbomben, 50 Drohnen vom Flugzeugtyp sowie 56 schwere Kampfdrohnen des Gegners in der Luft abgeschossen."
Zudem seien 39 Kontrollpunkte für Drohnen, eine Anlage zur elektronischen Kampfführung, zwei Starlink-Satellitenkommunikationsstationen sowie vier Munitionslager der ukrainischen Streitkräfte entdeckt und zerstört worden.
08:48 Uhr
DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 21. Januar bis 0 Uhr am 22. Januar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Berichte über zivile Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.
08:29 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse von Ukraine aus abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 21. Januar 21 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der in den Ortschaften eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Dnjeprjany – fünf,
- Nowaja Kachowka – sieben,
- Malokachowka – zwei,
- Aljoschki – drei,
- Malaja Lepeticha – vier.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Gornostajewka, Kasatschji Lageri und Aljoschki seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
08:14 Uhr
Moskalkowa: 56 Tote durch Angriffe der Ukraine auf zivile Ziele seit Jahresbeginn

Einwohner des Gebiets Saporoschje zündeten Kerzen zum Gedenken an die Opfer des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen auf die Ortschaft Chorly im Gebiet Cherson an.Pressestelle des Gouverneurs/RIA Nowosti / Sputnik Seit Jahresbeginn sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Objekte in Russland insgesamt 56 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befinden sich drei Kinder, wie die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa mitteilte.
Insgesamt seien 227 Menschen verletzt worden. Kiew greife täglich zivile Einrichtungen in Russland an, sagte Moskalkowa.Besonders häufig betroffen sind die Gebiete Woronesch, Cherson, Brjansk und Kursk. Dort komme es regelmäßig zu Raketenbeschuss sowie zu massiven Angriffen mit Drohnen und FPV-Drohnen.
08:00 Uhr
Russische Armee vereitelt zwei Durchbruchsversuche Richtung Kupjansk
Russische Truppen haben innerhalb von 24 Stunden zwei Gegenangriffe ukrainischer Einheiten abgewehrt, die versucht haben, nach Kupjansk im Gebiet Charkow vorzudringen. Dies teilt der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, Iwan Bigma, mit.
"In Richtung Kupjansk haben Einheiten der 6. Armee zwei Gegenangriffe der 1. Brigade der Nationalgarde sowie der 92. Sturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Ossinowo und Netschwolodowka zurückgeschlagen."
Dabei seien zehn Kämpfer, ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ Kosak sowie ein Pick-up zerstört worden.07:45 Uhr
Menschenrechtsbeauftragte: Kiew übergab Leichen zweier russischer Kriegsgefangener
Im Rahmen eines Austauschs hat die Ukraine die Leichen zweier russischer Soldaten an Russland übergeben. Dies teilt die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa mit.
Den Angaben zufolge gerieten die beiden Militärangehörigen im Mai 2025 unverletzt in die Hände der ukrainischen Streitkräfte. Ein ukrainischer Telegram-Kanal veröffentlichte am 5. Juni 2025 ein Video, in dem die Soldaten ihre Gefangennahme ohne sichtbare Verletzungen bestätigten.
Offizielle Anfragen der russischen Seite seien von Kiew nicht bestätigt worden. Im September und Oktober 2025 seien die Leichen schließlich im Zuge eines Austauschs an Russland übergeben worden.
Moskalkowa erklärte zudem, sie habe dieses und weitere mutmaßliche Kriegsverbrechen der ukrainischen Streitkräfte am 16. Januar 2026 bei einem Treffen in Genf mit der Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Mirjana Spoljaric, thematisiert.
07:33 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 14 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Wolgograd – vier,
- Teilrepublik Krim – drei,
- Gebiet Rostow– drei,
- Gebiet Brjansk – zwei,
- Gebiet Belgorod – eine,
- Region Krasnodar – eine.
07:15 Uhr
Nach Ukraine-Invasion 524 Leichen in Massengräbern im Gebiet Kursk entdeckt

Aktivisten in Donezk legen am Denkmal "Russland" Blumen zum Gedenken an die von ukrainischen Streitkräften getöteten Opfer nieder.Pressedienst des Ministeriums für Jugendpolitik der DVR / Sputnik Nach dem bewaffneten Eindringen der ukrainischen Streitkräfte in das Gebiet Kursk sind dort 524 Leichen in Massengräbern entdeckt worden. Dies teilt die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa mit:
"Seit dem 6. August 2024 wurden 524 Leichen an Orten massenhafter Bestattung gefunden."
Seit dem "hinterhältigen und zynischen Eindringen ukrainischer bewaffneter Formationen in das Gebiet Kursk und der Geiselnahme von Zivilisten" seien sämtliche Ressourcen mobilisiert worden, um Menschen bei der Suche nach ihren Angehörigen zu helfen, erklärte sie.
In die Datenbank der Vermissten seien 2.173 Personen aufgenommen worden. Davon wurden 1.378 Menschen gefunden, während 452 weiterhin als vermisst gelten und 343 ums Leben gekommen sind.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


