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Liveticker Ukraine-Krieg – Rutte: Wirksamkeit der ukrainischen Luftabwehr nimmt ab

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rutte: Wirksamkeit der ukrainischen Luftabwehr nimmt abQuelle: Gettyimages.ru © Dursun Aydemir/Anadolu
  • 26.01.2026 21:15 Uhr

    21:15 Uhr

    NATO-Generalsekretär: Wirksamkeit der ukrainischen Luftabwehr nimmt ab

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat vor Abgeordneten des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments erklärt, dass die Effektivität der ukrainischen Luftabwehr aufgrund eines Mangels an Abfangraketen deutlich nachlasse. Vor diesem Hintergrund werde es für Kiew zunehmend schwieriger, nächtliche Angriffe mit Raketen und Drohnen abzuwehren.

    "Das ist mein letzter Punkt hier, und dieser Punkt wurde von einigen von Ihnen aufgebracht. Wie ich bereits erwähnt habe, werden derzeit jede Nacht etwa 20 bis 50 Raketen auf Kiew, Charkow und andere große, sehr große Städte in der Ukraine abgefeuert. Dazu kommen Hunderte Drohnen."

    Der Abfanggrad sei gesunken, betonte Rutte. Der Grund dafür liege darin, dass einige der derzeit in der Ukraine eingesetzten Luft- und Raketenabwehrsysteme nicht über ausreichend Abfangraketen verfügten, um die Angriffe wirksam abzuwehren.

  • 21:11 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto getötet

    In der Stadt Schebekino im Gebiet Belgorod ist ein Zivilist durch den Angriff einer ukrainischen Drohne auf ein Auto getötet worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes. Laut dem Gouverneur wurde das Fahrzeug beschädigt.

  • 20:55 Uhr

    Moderne Kriegsführung aus der Luft: Russische Drohnenpiloten absolvieren Training

    Am Freitag, dem 23. Januar 2026, hatte ein Kamerateam die Möglichkeit, ein komplexes Einsatztraining russischer Drohnenpiloten im Gebiet Wladimir zu filmen.

    Trainiert wurden Steuerung und Angriffstechniken anhand verschiedener Modelle, darunter "Molnija-2", "WT-40" und "Bumerang". Die "VT-40" wurde nach dem im Jahr 2023 bei einem Anschlag ermordeten Kriegskorrespondenten Wladlen Tatarski benannt.

    "Jede Drohne kann alles Mögliche ins Visier nehmen: Ausrüstung, Personal oder beispielsweise eine Art Schutzraum. Es kommt auf den Sprengstoff an. Einige Sprengstoffe eignen sich am besten gegen Personal, andere gegen gepanzerte Fahrzeuge und wiederum andere gegen Betonbunker. Alles hängt davon ab, welche Aufgabe erfüllt werden soll und was das Ziel ist", erklärt einer der Ausbilder.

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:40 Uhr

    Explosionen und Stromausfall in ukrainischer Grenzstadt Charkow gemeldet

    In der ukrainischen Grenzstadt Charkow gab es Explosionen. Das teilt der Bürgermeister der Stadt, Igor Terechow, auf seinem Telegram-Kanal mit:

    "Charkow wurde von Raketen getroffen. Wir klären gerade die Folgen."

    Wie die ukrainische Zeitung Strana berichtet, habe es in der Stadt einen teilweisen Stromausfall gegeben, und zwei von drei U-Bahn-Linien seien nun ohne Strom.

    Auf Telegram kursieren Videos des Stromausfalls.

  • 20:19 Uhr

    Mehr als 40 Abgeordnete der Werchowna Rada wegen Korruption angeklagt

    Der Leiter der Speziellen Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) der Ukraine, Alexander Klimenko, hat erklärt, dass gegen mehr als vierzig Abgeordnete der aktuellen Werchowna Rada Korruptionsvorwürfe erhoben werden. Dies sagte Klimenko in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Ukrinform:

    "Insgesamt haben 41 Abgeordnete der IX. Werchowna Rada Anklagen von der SAP erhalten."

    Er fügte hinzu, dass seit der Gründung der Antikorruptionsbehörden vor zehn Jahren insgesamt 79 ehemalige und amtierende ukrainische Abgeordnete wegen Korruption angeklagt worden seien.

  • 20:00 Uhr

    Spanischer Ex-Soldat: Europas Hilfe für die Ukraine verlängert den Krieg

    Die Unterstützung der Ukraine durch Europa führt laut einem ehemaligen spanischen Soldaten, der in den Reihen der russischen Armee kämpfte, nur zu einer Verlängerung des Konflikts. Dies berichtet RIA Nowosti. Der Mann, der anonym bleiben wollte, sagte, dass Russland früher oder später siegen werde.

    Er betonte, dass die Hilfe für die Ukraine von gewöhnlichen Menschen bezahlt werde. Jedes Mal, wenn ein Spanier in den Supermarkt gehe, sehe er, dass die Preise deutlich gestiegen seien.

    "Ich denke, dass dieses Geld zum Beispiel für Infrastruktur, für Bildung, Gesundheit, für die Bürger ausgegeben werden sollte, die Steuern zahlen, und nicht für Hilfe in einem Krieg, der erstens nicht zweckmäßig ist, zweitens keinen Sinn hat und drittens längst hätte beendet sein müssen."

  • 19:44 Uhr

    "Neuronetz-generiertes Fake": Gouverneur von Cherson bestreitet HIV-Epidemie

    Der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, hat die Informationen über eine angebliche HIV-Epidemie in der Region zurückgewiesen und sie als vom Neuronetz generierten Fake und die Scans der Dokumente als Fälschung bezeichnet. Der Politiker schrieb auf Telegram:

    "Liebe Landsleute, der Gegner verbreitet auf Telegram Desinformationen über eine HIV-Epidemie im Gebiet Cherson. Das ist eine Lüge! Das Video, in dem angeblich medizinisches Personal auftritt und die Stimme unseres Gesundheitsministers zu hören ist, ist ein vom Neuronetz generierter Fake, und die Scans der Dokumente sind primitive Fälschungen."

    Saldo zufolge sei das Ziel der Desinformations- und Propagandaoperation der ukrainischen Seite die Destabilisierung der Lage in der Region und die Diskreditierung der Armee. Weiter hieß es:

    "Liebe Freunde, lasst euch nicht provozieren und vertraut nur offiziellen Informationsquellen! Die sanitäre Lage in der Region ist derzeit stabil und unter Kontrolle. Es gibt weder Epidemien noch Ausbrüche gefährlicher Infektionskrankheiten, und selbst die saisonale Erkrankungsrate an akuten Atemwegsinfektionen hat keine hohen Werte erreicht."

  • 19:25 Uhr

    Peskow: Europäer haben Trump nichts entgegenzusetzen und werden von ihm über's Knie gelegt

    Die Politiker Europas können sich gegen die Durchsetzungskraft des US-Präsidenten Donald Trump, der sich auf die Prinzipien "harter, gnadenloser Unternehmensführung" stützt, nicht behaupten, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow in einem Interview mit dem Reporter Pawel Sarubin.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:14 Uhr

    Peskow: Fragmentarische Diskussion der Ukraine-Agenda ist falsch

    Kremlsprecher Dmitri Peskow hat eine fragmentarische Diskussion einzelner Punkte der Agenda zur Regelung des Ukraine-Konflikts als falsch bezeichnet. Er sprach damit über die Ergebnisse der Verhandlungen in Abu Dhabi:

    "Das ist der Beginn der Arbeit. Arbeit auf Expertenebene. Diese Arbeit in der Arbeitsgruppe wird fortgesetzt. Einzelne Punkte der Agenda fragmentarisch zu diskutieren, wäre falsch."

    Auf die Frage, ob sich die Zusammensetzung der russischen Verhandlungsgruppe ändern werde, antwortete Peskow, dies hänge von Präsident Wladimir Putin ab. Bislang gebe es keine "Indikationen" in dieser Richtung.

  • 19:00 Uhr

    NATO-Generalsekretär Rutte: Europa kann Ukraine ohne US-Waffen nicht halten

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte räumte während einer Diskussion mit Abgeordneten des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europaparlaments ein, dass Europa die Ukraine nicht im erforderlichen Umfang mit Waffen versorgen könne. Ohne die Waffenlieferungen der USA könne die Ukraine den Konflikt nicht weiterführen.

    "Die EU leistet hier lebenswichtige Arbeit, das Paket über 90 Milliarden Euro wird einen großen Unterschied für die Sicherheit und den Wohlstand der Ukraine machen. Aber hier würde ich Sie wirklich dringend auffordern, Flexibilität bei der Verwendung dieser Mittel zu gewährleisten und nicht zu restriktiv mit der Klausel 'Kaufe in der EU' zu sein."

    "Europa baut derzeit seine Verteidigungsindustrie auf, und das ist lebenswichtig. Aber im Moment kann sie kaum genug liefern, um der Ukraine zu helfen, sich heute zu verteidigen und morgen abzuschrecken … Wir wissen alle, dass wir ohne die Zufuhr von Waffen aus den USA die Ukraine im Kampf nicht unterstützen können."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.