Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Westliche Militärs in der Ukraine gelten als legitime Ziele

8.01.2026 20:18 Uhr
20:18 Uhr
Tucker Carlson: Die USA benötigen Beziehungen zu Russland, um zu überleben

In seinem neuesten Video äußert sich der US-Moderator Tucker Carlson zur aktuellen geopolitischen Lage und warnt eindringlich vor einem drohenden globalen Konflikt.
Auslöser seiner Analyse ist die massive Erhöhung des US-Rüstungsshaushalts auf 1,5 Billionen Dollar, die er als eindeutiges "Kriegsbudget" interpretiert. Laut Carlson deuten alle Anzeichen darauf hin, dass sich die USA auf einen großflächigen Krieg zubewegen.
Vor diesem Hintergrund fordert Carlson eine radikale strategische Neuausrichtung: Anstatt Russland als Feind zu betrachten, sollten die USA aufgrund der russischen Landmasse und der enormen Ressourcen eine Partnerschaft mit Moskau suchen.
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19:47 Uhr
Spanischer Ministerpräsident setzt auf eine Beilegung des Ukraine-Konflikts im Jahr 2026

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Wie der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte, hofft Madrid auf eine Beilegung des Ukraine-Konflikts bereits im Jahr 2026. Er berichtete auch über die Hilfe Spaniens für Kiew im vergangenen Jahr. Sánchez sagte bei einer Konferenz der Botschafter des Königreichs im Außenministerium des Landes:
"Wir wollen, dass das Jahr 2026 […] ein Jahr des Friedens wird. Auch in der Ukraine. Das scheint schwierig zu sein, aber ich glaube, dass Spanien alles in seiner Macht Stehende tun wird, um zu diesem Frieden beizutragen … im Jahr 2025 haben wir erneut eine Milliarde Euro für die Unterstützung Kiews bereitgestellt, in erster Linie für militärische, aber auch für finanzielle und natürlich humanitäre Hilfe."19:06 Uhr
UK-Medien: London liefert 13 Luftabwehrsysteme nach Kiew
Laut Angaben der Zeitschrift UK Defence Journal hat Großbritannien 13 Raven-Luftabwehrsysteme und zwei Prototypen des Flugabwehrsystems Gravehawk in die Ukraine geliefert. In dem Magazin wird berichtet, dass von den fünfzehn im Vertrag vorgesehenen Gravehawk-Systemen bereits zwei Prototypen in der Ukraine angekommen seien. Eine weitere Lieferung werde in Kürze erfolgen.
18:35 Uhr
Kim Jong-un ehrt in Kursk gefallene Soldaten Nordkoreas

Der Staatchef der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), Kim Jong-un, hat am Montag die Baustelle einer neuen Gedenkstätte in Pjöngjang besucht. Das "Museum für Kampfleistungen bei Auslandseinsätzen" ist vor allem den im Ukraine-Konflikt getöteten Soldaten der DVRK gewidmet.
Die am Dienstag von staatlichen Medien veröffentlichten Aufnahmen zeigen Kim Jong-un bei der aktiven Teilnahme an einer Baumpflanzzeremonie, unter anderem am Steuer eines Gabelstaplers.
Medienberichten zufolge soll Nordkorea mehr als 10.000 Soldaten nach Russland entsandt haben, um es im Ukraine-Krieg zu unterstützen. Beide Länder bestätigten die aktive Beteiligung nordkoreanischer Truppen an gemeinsamen Militäroperationen im Grenzgebiet Kursk.
Die Errichtung der neuen Gedenkstätte unterstreicht nun die enge militärische und diplomatische Verbindung zwischen Pjöngjang und Moskau. Diese Allianz wurde bereits im Juni 2024 durch den von Kim und Wladimir Putin unterzeichneten Vertrag über eine umfassende strategische Partnerschaft gefestigt.
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17:59 Uhr
In Dnjepropetrowsk herrscht nach einem Stromausfall "Ausnahmezustand nationaler Tragweite"
Wie der Bürgermeister der Stadt, Boris Filatow, erklärte, herrscht nach einem vollständigen Stromausfall in Dnjepropetrowsk im Südosten der Ukraine "Ausnahmezustand nationaler Tragweite". Der Leiter der Militärverwaltung der Region Dnjepropetrowsk, Iwan Fjodorow, räumte im Fernsehsender "My – Ukraina" ebenfalls ein, dass dies der erste totale Stromausfall in der Region seit Jahren sei. Wie die Agentur Ukrinform berichtete, gab es in der Nacht zum 8. Januar Explosionen in Dnjepropetrowsk. Am Mittwochabend fielen in der Stadt Strom, Wasserversorgung, Heizung, Mobilfunk und Internet aus. Der Betrieb der lokalen U-Bahn wurde eingestellt. Der Bürgermeister der Stadt betonte:
"In der Region Dnjepropetrowsk ist die Lage eine der schwierigsten, es wurde der nationale Notstand ausgerufen. [...] Alternative Stromquellen sind in Betrieb."17:32 Uhr
Außenministerium: Westliche Militäreinrichtungen in der Ukraine gelten als legitime Ziele

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Militäreinheiten und -einrichtungen westlicher Länder, die in der Ukraine stationiert werden, gelten als legitime Kampfziele der russischen Streitkräfte. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in einem Kommentar zu den Plänen einer Reihe westlicher Länder, den Militarisierungskurs in der Ukraine fortzusetzen. In ihrer auf der offiziellen Website des Außenministeriums Russlands veröffentlichten Erklärung heißt es:
"Die Stationierung von Militäreinheiten, militärischen Einrichtungen, Lagern und anderer Infrastruktur westlicher Länder auf dem Territorium der Ukraine wird als ausländische Intervention gewertet, die eine direkte Bedrohung für die Sicherheit nicht nur Russlands, sondern auch anderer europäischer Länder darstellt. Alle derartigen Einheiten und Objekte werden als legitime Kriegsziele betrachtet. Diese Warnungen wurden wiederholt auf höchster Ebene ausgesprochen und behalten ihre Gültigkeit."
16:51 Uhr
Im Gebiet Belgorod zwei Menschen bei Drohnenangriff verletzt
Nach Angaben des Gouverneurs Wjatscheslaw Gladkow wurden zwei Zivilisten bei einem Angriff des ukrainischen Militärs auf ein Auto in der Stadt Grajworon im Gebiet Belgorod verletzt. In seinem Telegram-Kanal teilte der Gouverneur mit:
"In der Stadt Grajworon hat eine ukrainische Drohne ein fahrendes Auto getroffen. Zwei Zivilisten wurden verletzt. Sie wurden ins Zentralkrankenhaus von Grajworon gebracht. Bei einem Mann diagnostizierten die Ärzte eine Verletzung durch Minenexplosion und mehrere Splitterwunden an Kopf und Schulter, bei dem anderen ein Barotrauma."16:16 Uhr
Bericht: Erdoğan setzt "Telefondiplomatie" in der Ukraine-Frage im Jahr 2026 fort
Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, die sich auf eine türkische diplomatische Quelle beruft, beabsichtigt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, seine "Telefondiplomatie" zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine, auch mit westlichen Staats- und Regierungschefs, im Jahr 2026 fortzusetzen. Der Gesprächspartner der Agentur erklärte:
"Präsident Erdoğan bedient sich bei der Beilegung von Krisen traditionell der 'Telefondiplomatie', die sich wiederholt als wirksam erwiesen hat. Der Präsident beabsichtigt, diese auch im Zusammenhang mit der Beilegung des Konflikts in der Ukraine fortzusetzen."15:49 Uhr
80 Jahre nach dem Sieg: Geschichtsverfälschung durch westliche Politiker

Im Jahr 2025 ist es nach Einschätzung von Beobachtern erneut zu Versuchen westlicher Politiker gekommen, die historische Rolle der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg zu relativieren.
Anlässlich des 80. Jahrestags des Sieges über den Nationalsozialismus sind Aussagen in den USA und der EU zu kritisieren, die wiederholt den entscheidenden Beitrag der UdSSR zur Befreiung Europas in Frage stellen oder marginalisieren.
Besonders Äußerungen von US-Präsident Donald Trump sowie der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas lösten Widerspruch aus. Historiker und Politiker verweisen darauf, dass die Sowjetunion mit rund 27 Millionen Toten die größten Verluste des Krieges trug und die Hauptlast im Kampf gegen Nazi-Deutschland übernahm.
Kritik gibt es auch an der Praxis, russische Vertreter von Gedenkveranstaltungen auszuschließen. Russland warnt davor, historische Erinnerung politisch zu instrumentalisieren und mahnt, die Fakten des Zweiten Weltkriegs nicht zu verzerren.
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15:07 Uhr
Budapest beteiligt sich nicht am Plan von Kiew und Brüssel

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Budapest nimmt nicht an den von Kiew und Brüssel vereinbarten Plänen teil, sagte der Chef des Büros des ungarischen Premierministers, Gergely Gulyás. Ungarn hält den sogenannten 20-Punkte-Friedensplan der Ukraine für unhaltbar, da er den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union und die Bereitstellung von 800 Milliarden US-Dollar durch westliche Länder vorsieht, erklärte Gulyás auf einer Pressekonferenz. Er merkte an:
"Mit diesem Geld könnten in Ungarn 40 Jahre lang Renten gezahlt werden. Seit seinem Beitritt zur Europäischen Union hat Ungarn insgesamt lediglich 73 Milliarden Euro von ihr erhalten. In diesem Plan ist auch die Rede vom Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union im Jahr 2027. Wir halten dies für unmöglich, und damit stehen wir nicht allein da. Die feste Position Ungarns ist, dass in der Ukraine Frieden herrschen muss, aber die Ukraine hat derzeit keinen Platz in der EU. Die ungarische Regierung garantiertalso, dass wir die Ukraine nicht finanzieren werden."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.





