International

Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Gebietsfrage als Teil der "Anchorage-Formel" ist grundlegend

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Gebietsfrage als Teil der "Anchorage-Formel" ist grundlegendQuelle: Sputnik © Alexei Nikolski
  • 26.01.2026 14:40 Uhr

    14:40 Uhr

    Gebiet Kursk: 30 Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 30 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. 

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 25. Januar bis 7:00 Uhr am 26. Januar wurden insgesamt 24 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat 30 Mal Artillerie gegen evakuierte Bezirke eingesetzt. Zweimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet zwei Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Bei den Drohnenangriffen wurden eine Gasleitung und ein Privathaus beschädigt.

  • 14:13 Uhr

    LVR: Energieanlagen und Schule bei Drohnenangriffen getroffen

    In der Nacht zum Montag und am Morgen haben die ukrainischen Streitkräfte mindestens zehn Drohnenangriffe auf die Volksrepublik Lugansk verübt, berichtet Leonid Passetschnik, das Oberhaupt der Republik, auf Telegram. Dabei wurden mehrere Energieanlagen und eine Schule beschädigt. 

    "Heute Morgen hat eine gegnerische Drohne eine der Schulen in der Siedlung Jubileinoje getroffen. Die Drohne ist auf den Sportplatz auf dem Gelände gefallen. Die Schule wurde auf Fernunterricht umgestellt. Infolge der Detonation der Drohne zersplitterten die Fenster, und das Dach des Gebäudes wurde beschädigt."

    Passetschnik erklärt, dass die Wiederherstellungsarbeiten an den beschädigten Energieanlagen erst beginnen würden, wenn die Gefahr weiterer Angriffe ukrainischer Streitkräfte vorbei sein werde.

    Der Gouverneur vermeldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

  • 13:44 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums – Teil II

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden in den vergangenen 24 Stunden Energieinfrastruktureinrichtungen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, Munitionsdepots, Montageorte für Drohnen sowie vorübergehende Stationierungsorte ukrainischer bewaffneter Formationen und ausländischer Söldner in 142 Bezirken zerstört.

    Russische Luftabwehrsysteme schossen zwei gelenkte Flugbomben und 109 flugzeugähnliche Drohnen ab.

    Die Kräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten im zentralen Teil des Schwarzen Meeres ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.

    Insgesamt wurden seit Beginn der Sondermilitäroperation zerstört:

    • 670 Flugzeuge,
    • 283 Hubschrauber,
    • 111.126 Drohnen,
    • 646 Flugabwehrraketenkomplexe,
    • 27.324 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 1.651 Mehrfachraketenwerfer,
    • 32.845 Feldartilleriegeschütze und Mörser,
    • 52.846 Einheiten spezieller militärischer Fahrzeugtechnik.
  • 13:15 Uhr

    Alice Weidel: Die Ukraine ist kein Freund Deutschlands

    Am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, startete die AfD Baden-Württemberg in Heilbronn ihren Wahlkampf für die am 8. März 2026 stattfindende Landtagswahl. In ihrer Rede attackierte die Parteichefin Alice Weidel die Bundespolitik scharf, unter anderem in Bezug auf den Ukraine-Krieg. 

    Sie lobte US-Präsident Donald Trump als einzigen ernsthaften Friedensstifter und warf Deutschland und der EU vor, Verhandlungen zu blockieren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 12:46 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums – Teil I

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums nahmen Einheiten des Truppenverbands "Nord" in den letzten 24 Stunden günstigere Positionen ein. Die ukrainischen Truppen verloren demnach bis zu 150 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug und 20 Autos.

    Militärs des Truppenverbands "West" verbesserten ihre Position an der Front. Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte beliefen sich auf über 200 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos und zwei Artilleriegeschütze. Vier Munitionsdepots wurden vernichtet.

    Einheiten des Truppenverbands "Süd" nahmen günstigere Stellungen ein. Die ukrainische Armee verlor bis zu 150 Soldaten, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze. Zwei Stationen für elektronische Kampfführung (kurz EloKa) wurden zerstört.

    Soldaten des Truppenverbands "Mitte" verbesserten ihre Position an der Front. Die Verluste der ukrainischen Truppen beliefen sich auf bis zu 415 Soldaten, einen gepanzerten Mannschaftstransporter, zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge und fünf Autos.

    Einheiten des Truppenverbands "Ost" setzten ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fort. Die ukrainische Armee verlor bis zu 350 Soldaten, einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze.

    Infolge der Handlungen der Militärs des Truppenverbands "Dnjepr" wurden bis zu 50 Soldaten, drei Fahrzeuge und zwei Lagerhäuser mit Material der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 12:02 Uhr

    Peskow: Gebietsfrage als Teil der "Anchorage-Formel" ist für Moskau grundlegend

    Ein Teil der in Anchorage vereinbarten Formel, der die Frage der Territorien betrifft, sei für Moskau von grundlegender Bedeutung, erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow.  

    "Es ist kein Geheimnis, das ist unsere konsequente Position, die Position unseres Präsidenten, dass die Frage der Territorien, die ein Teil der 'Anchorage-Formel' ist, für die russische Seite natürlich von grundlegender Bedeutung ist."

  • 11:39 Uhr

    Puschilin: Wichtige Logistikknotenpunkte bei Konstantinowka abgeschnitten

    Die russischen Streitkräfte haben wichtige Logistikknotenpunkte der ukrainischen Armee bei der Stadt Konstantinowka in der DVR abgeschnitten, teilt der DVR-Chef Denis Puschilin in einer Sendung des Senders Rossija-24 mit.

    "Der Frontabschnitt Konstantinowka. Hier finden die Kampfhandlungen direkt in der Stadt, in der Nähe des Bahnhofs, statt. Zudem verzeichnen wir auch eine weitreichende Umfassung durch unsere Einheiten und die Unterbrechung wichtiger Logistikknotenpunkte sowie der Kommunikation des Gegners."

  • 10:57 Uhr

    Belgorod: Mehr als 30 Wohngebäude binnen einer Woche beschädigt

    Im Laufe der vergangenen Woche haben die ukrainischen Streitkräfte 31 Wohngebäude in der Stadt Belgorod beschädigt, teilt der Gouverneur Walentin Demidow auf Telegram mit. 

    "Die Anzahl der beschädigten Objekte ist auf 31 gestiegen. Aktuell müssen insgesamt 637 Wohnobjekte repariert werden, darunter 187 Privathäuser und 450 Wohnungen."

    Zudem sei geplant, nächste Woche weitere 55 Wohngebäude wiederherzustellen.

  • 10:25 Uhr

    Medien: Ukraine erhält Drohnen mit 500 Kilometern Reichweite

    Medienberichten zufolge erhielt die Ukraine französische Rodeur-Drohnen mit einer Reichweite von 500 Kilometern. Der Start erfolgt demnach über eine Katapultvorrichtung. Das Gerät kann sowohl Aufklärungsaufgaben übernehmen als auch als Kamikaze-Drohne eingesetzt werden.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 09:59 Uhr

    Ukrainische Drohnenhangars im Gebiet Tschernigow zerstört

    Hangars der Achilles-Brigade für unbemannte Systeme, in denen Kampfdrohnen gelagert waren, wurden im Gebiet Tschernigow zerstört. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Im Gebiet Tschernigow zerstörten Iskander-M-Raketenangriffe Hangars, in denen Kampfdrohnen der 429. separaten Achilles-Brigade für unbemannte Systeme gelagert waren. Fünf Lkw, zwei Pick-ups und bis zu einem Zug Soldaten wurden eliminiert."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.