Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA streben eine für Russland akzeptable Lösung in der Ukraine an

14.02.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:55 Uhr
Kim Jong-un: Heldentat nordkoreanischer Soldaten im Gebiet Kursk geht in die Geschichte ein

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Der nordkoreanische Oberste Führer Kim Jong-un erklärt, dass die Heldentaten nordkoreanischer Soldaten während der Operation im Gebiet Kursk "zu Recht in die Geschichte eingehen werden". Er wendet sich während einer Besichtigung des Baus des Gedenkmuseums für militärische Heldentaten in ausländischen Militäroperationen an die Soldaten und sagt:
"Die beispiellose Tapferkeit und der heldenhafte Einsatz unserer Soldaten in ausländischen Militäroperationen müssen zu Recht als Siegesbanner in die Geschichte eingehen."
19:33 Uhr
LVR: 15 Menschen bei massivem Drohnenangriff verletzt
Wie das Oberhaupt der Republik Leonid Pasetschnik mitteilt, wurden im Bezirk Perewalski in der Volksrepublik Lugansk infolge eines Angriffs von ukrainischer Seite 15 Menschen verletzt. Er berichtet, dass mehrere Straßen von dem Angriff betroffen waren, wodurch Dutzende von Wohngebäuden und sozialen Einrichtungen, darunter eine Schule, ein Postamt und der Gemeinderat, beschädigt wurden, und teilt mit:
"Mitten am Wochenende griffen mehrere Drohnen der ukrainischen Streitkräfte die Siedlung Zentralny im Bezirk Perewalski an. Leider gibt es Verletzte. Bislang haben 15 Menschen medizinische Hilfe in Anspruch genommen, vier von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand. Die Rettungsdienste sind weiterhin im Einsatz."
19:14 Uhr
"Verändern oder sterben" – Von der Leyen fordert EU-Beistandsklausel und konsequente Aufrüstung

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag, dem 14. Februar 2026, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine fundamentale Mobilisierung Europas gefordert.
In ihrer Rede verlangte sie, die Beistandsklausel nach Artikel 42 Abs. 7 des EU-Vertrags "zum Leben zu erwecken", um die gegenseitige Hilfe im Ernstfall als verbindliche Verpflichtung operativ abzusichern. Unter Verweis auf den laut von der Leyen ukrainischen Leitsatz "Verändern oder sterben" betonte sie, dass Europa sich dieses auch zu eigen machen müsse.
Mit dem 800-Milliarden-Euro-Investitionsplan "SAFE" mahnte sie eine konsequente Aufrüstung in allen Bereichen an – von der Luft- und Raketenabwehr bis zur militärischen Mobilität. Ziel sei es, die europäische Industrie nach ukrainischem Vorbild vollständig auf militärische Handlungsfähigkeit und Skalierbarkeit auszurichten.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
19:05 Uhr
Sewastopol: Groß angelegter Raketenangritt findet statt
Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den Telegram-Kanal von Gouverneur Michail Raswosschajew beruft, haben russische Luftabwehrsysteme bei dem heutigen ukrainischen Angriff auf Sewastopol sechs Luftziele abgeschossen. Er schreibt insbesondere:
"In Sewastopol wehren die Streitkräfte den Angriff weiterhin ab, die Luftabwehr ist im Einsatz. Sechs Luftziele im Bereich der Nordseite und Balaklawa wurden bereits abgeschossen. Verlassen Sie offene Flächen und bleiben Sie an sicheren Orten. Beim Abschuss von Raketen können Antriebsmodule von Flugabwehrraketen und Trümmer von Drohnen auf den Boden fallen."
18:54 Uhr
Botschafter: NATO-Staaten wollen Russland eine Seeblockade verhängen
Wie der russische Botschafter in Oslo Nikolai Kortschnunow erklärt, unternehmen die Länder der nordatlantischen Allianz Schritte, um Russland eine Seeblockade zu verhängen. Dabei zielen die Pläne der NATO-Staaten auf eine vollständige oder teilweise Blockade des Landes auf See ab, betont der Botschafter. In einem Gespräch mit RIA Nowosti erklärt er:
"Die Bündnisstaaten, darunter auch Norwegen, versetzen die baltisch-arktische Region buchstäblich in einen 'Kriegszustand', indem sie überall ihre 'Wachen' aufstellen und die Freiheit der Schifffahrt unter Verletzung des Völkerrechts einschränken."
Im August letzten Jahres erklärte der Berater des Präsidenten und Vorsitzende des Marinekollegiums Nikolai Patruschew, dass der Westen, nachdem er Russland auf dem Schlachtfeld nicht besiegen konnte, seine Bemühungen auf einen Wirtschaftskrieg konzentriere, vor allem auf die Blockade des Seeverkehrs.18:31 Uhr
Merz kündigt stärkste Armee Europas an – Medwedew: "Es ist das Jahr 2026, nicht 1933!"

In seiner Rede zur Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz am Freitag, dem 13. Februar 2026, hat Bundeskanzler Friedrich Merz das Ziel erklärt, die Bundeswehr schnellstmöglich zur "stärksten konventionellen Armee Europas" auszubauen, die im Bedarfsfall "standhält".
Merz verwies dabei auf die begonnene Wehrdienstreform sowie den derzeit laufenden Aufbau der Brigade Litauen und kündigte eine verstärkte Präsenz von Eurofightern im Norden an. Dmitri Medwedew, stellvertretender Leiter des russischen Sicherheitsrates, nahm auf der Social-Media-Plattform Max Bezug auf diese Äußerungen. Er zitierte das Vorhaben und kommentierte: "Dämon, hast du dich in der Zeit geirrt? Es ist das Jahr 2026, nicht 1933!" Seinem Post fügte Medwedew ein KI-generiertes Bild bei, das Merz in einer Kleidung zeigt, die eine NS-Uniform darstellen soll.
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17:53 Uhr
Bericht: Nach Einschränkung von Starlink gehen ukrainische Einheiten zum Angriff über
Ukrainische Einheiten haben nach Einschränkungen der Nutzung von Starlink-Terminals für das russische Militär lokale Gegenangriffe an mehreren Frontabschnitten gestartet. Das Unternehmen SpaceX hat vor einiger Zeit Einschränkungen für den Betrieb von Starlink-Terminals eingeführt, um den unbefugten Zugriff auf das Satellitensystem zu verhindern, das nicht nur von ukrainischen Einheiten, sondern auch von der russischen Armee genutzt wurde. Dies berichtet die Zeitung The Telegraph unter Berufung auf Daten des Instituts für Kriegsforschung (ISW). Darüber hinaus habe Kiew die Angriffe auf militärische Einrichtungen auf russischem Territorium verstärkt, wie die Zeitung berichtet. Insbesondere wird über den Einsatz von Flamingo-Flugkörpern berichtet.
Nach Angaben von Experten unternehmen die ukrainischen Streitkräfte Schritte, um ihre Positionen an der Frontlinie zwischen dem Süden von Dobropolje und dem Norden der Ortschaft Warwarowka wiederherzustellen. Veröffentlichte Karten zeigen Kampfeinsätze in der Gegend von Ternowatoje, Dobropolje und Salisnitschnoje, die sich in der Nähe der Grenze der Gebiete Dnjepropetrowsk und Saporoschje befinden.
17:15 Uhr
Selenskij fordert erneut NATO-Mitgliedschaft der Ukraine
Wladimir Selenskij hat erneut die NATO-Mitgliedschaft seines Landes gefordert. Die ukrainische Armee sei die stärkste in Europa, sagte der ukrainische Präsident auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
"Es wäre nicht schlau, die größte Armee Europas von einer NATO-Mitgliedschaft auszuschließen. Aber stellen Sie sicher, dass dies Ihre Entscheidung ist und nicht Putins."
Außerdem verlangte der Politiker mehr Luftabwehrsysteme und Abfangraketen. Er verwies auf andauernde russische Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine und sagte in diesem Zusammenhang:
"In der Ukraine gibt es kein einziges unbeschädigtes Kraftwerk mehr."
Selenskij kündigte gleichzeitig an, dass die Ukraine künftig ausreichend Drohnen herstellen werde, um alle russischen unbemannten Luftfahrzeuge unschädlich zu machen. Derzeit wisse die Ukraine mehr über Drohnenabwehr als jedes andere Land.
16:42 Uhr
Außenministerium: Rund 20.000 ausländische Söldner nahmen am Krieg in der Ukraine teil
Rund 20.000 ausländische Söldner nahmen auf Seiten der ukrainischen Streitkräfte an den Kampfhandlungen teil. Dies teilte Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes, heute mit. Laut Miroschnik könnte die Zahl der Söldner sogar noch höher sein, da Kiew solche Personen geheim hält. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte er:
"Die Zahl der Söldner, die durch den Fleischwolf geschickt wurden, beläuft sich auf etwa 20.000 Personen."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


