Liveticker Ukraine-Krieg: Widerstand gegen Zwangsrekrutierungen in der Ukraine nimmt zu

2.02.2026 16:46 Uhr
16:46 Uhr
Widerstand gegen Zwangsrekrutierungen in der Ukraine nimmt zu

Symbolbild: Ukrainische Rekrutierer überprüfen die Dokumente eines Manns im Gebiet Dnjepropetrowsk.Danylo Dubchak/Frontliner / Gettyimages.ru In der Ukraine hat die Anzahl von Fällen des Widerstands gegen Mitarbeiter der Musterungsbehörden zugenommen, berichtet der Leiter der ukrainischen Nationalpolizei, Iwan Wygowski. In einem Interview gegenüber dem Nachrichtenportal Zensor meldet er:
"Seit der Ausrufung des Kriegszustands hat die Polizei 526 Fälle des Widerstands gegen Mitarbeiter der Musterungsbehörden während ihrer Dienstausübung festgestellt. Insgesamt ist zwischen 2022 und 2026 eine Zunahme von Fällen des Widerstands gegen Mitarbeiter der Musterungsbehörden zu beobachten."
Nach Wygowskis Angaben belief sich die Anzahl der entsprechenden Fälle im vergangenen Jahr auf 341, während es 2022 nur noch fünf waren. Zusätzlich komme es fast täglich zu Überfällen auf Mitarbeiter der Musterungsbehörden, so der ukrainische Polizeichef weiter.
Im Zusammenhang mit dem Personalmangel beim ukrainischen Militär greift das Kiewer Regime zunehmend auf gewaltsame Rekrutierungen zurück. Im Netz kursieren zahlreiche Videoaufnahmen, die gewaltsame Festnahmen und Misshandlungen von ukrainischen Männern durch Mitarbeiter der Musterungsbehörden zeigen.
16:24 Uhr
Russische Armee setzt Iskander-Raketen gegen Stellungen mit S-300- und HIMARS-Systemen ein
Die russischen Streitkräfte haben die Stellungen der S-300-Flugabwehrraketensysteme nahe dem Ort Wolnjansk im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Dabei wurden ein Artillerieaufklärungsradar, ein Führungsfahrzeug und drei Startanlagen samt Besatzungen außer Gefecht gesetzt.
Zudem wurden die Stellungen der HIMARS-Mehrfachraketenwerfer nahe Wolodarowka im Gebiet Charkow getroffen. Bis zu zehn Soldaten des Gegners sowie eine Abschussvorrichtung wurden eliminiert. Für die beiden Angriffe setzte das russische Militär ballistische Raketen vom Typ Iskander-M ein.
Das Verteidigungsministerium veröffentlicht Videoaufnahmen, auf denen die Zerstörung der Ziele zu sehen ist.
15:47 Uhr
Medwedew: NATO-Truppen in der Ukraine werden zum legalen Ziel
Sollten die Truppen aus den NATO-Staaten in der Ukraine stationiert werden, würden sie zum legalen Ziel für die Vernichtung, meint der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew. In einem Interview für die Nachrichtenagenturen TASS, Reuters und den Telegramkanal Wargonzo sagte der Politiker:
"Von welcher Garantie kann die Rede sein, wenn das ausländische Kontingent aus den unfreundlichen NATO-Staaten auf dem Territorium dieses Landes stationiert wird? Es wurde schon hundertmal gesagt, dass es zu einem legalen Ziel für eine Vernichtung werden würde."
Medwedew betont, dass man solche Ideen trotzdem weiterhin zum Ausdruck bringe.
"Das ist erstaunlich. Offensichtlich wollen diese Menschen, die darüber diskutieren, einfach keine Einigung erzielen. Auf jeden Fall gilt das für europäische Staats- und Regierungschefs."
15:29 Uhr
TASS: Kiews Verluste bei Kämpfen um Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje betragen einen Zug Soldaten
Soldaten des russischen Truppenverbandes Ost haben bei der Befreiung der Ortschaft Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje bis zu einem Zug des Gegners eliminiert, berichtet TASS mit Verweis auf Quellen in russischen Sicherheitsdiensten.
Im Ergebnis der Kampfhandlungen erlangte das russische Militär einen Verteidigungsraum mit einer Fläche von mehr als 3 Quadratkilometern. Zudem verloren Kiews Truppen vier Kraftfahrzeuge, mehr als fünf "Baba-Jaga"-Drohnen und zwei unbemannte Bodenroboter.
Das russische Verteidigungsministerium meldete die Befreiung von Pridoroschnoje im Frontbericht vom Montag.
14:55 Uhr
Lawrow: Russland und die USA vertreten eigene Interessen – die Europäer die der Ukraine

Russlands Außenminister Sergei Lawrow weist in einem Interview über die Beziehungen zwischen den USA, Europa und Russland die Verantwortung für die Abhängigkeit Europas von den Vereinigten Staaten entschieden zurück.
Europa habe sich selbst in diese Lage gebracht, indem es den Kontakt zu Russland abgebrochen und eigene Interessen zugunsten der Unterstützung der Ukraine aufgegeben habe.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
14:34 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.
"Zwischen 11:00 Uhr und 15:00 Uhr Moskauer Zeit wurden fünfzehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: zwölf Drohnen über dem Gebiet Belgorod, zwei Drohnen über dem Gebiet Kursk und eine Drohne über dem Gebiet Brjansk."
14:15 Uhr
Gebiet Kursk: Zwölf Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages zwölf Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 1. Februar bis 7:00 Uhr am 2. Februar wurden insgesamt acht Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Sieben Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Drohnenangriffen wurde ein Privathaus beschädigt.
13:53 Uhr
Medwedew: Ukraine als Staat wird "in irgendeiner Form" fortbestehen
Nach dem Ende des Kiewer Regimes wird die Ukraine "in irgendeiner Form" fortbestehen. Diese Meinung bringt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates, im Interview für die Nachrichtenagenturen TASS, Reuters und den Telegramkanal Wargonzo zum Ausdruck. Medwedew erklärt:
"Es bedeutet nicht, dass der Staat selbst verschwindet. Er wird in irgendeiner Form fortbestehen. In welcher Form, ich wiederhole, weiß ich nicht."
Solange das gegenüber Russland feindliche Regime bestehe, würde es keine Ruhe geben, fügt Medwedew hinzu.
13:34 Uhr
Experte: Kiew verliert im Januar 15.000 Soldaten
Infolge des Vormarsches der russischen Truppenverbände Nord, Süd und West habe Kiew nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko im vergangenen Monat 15.000 Tote und Verletzte verzeichnet, darunter auch ausländische Söldner.
Gegenüber TASS teilte Marotschko mit, dass die größte Anzahl der ukrainischen Soldaten im Verantwortungsbereich der Einheiten des Verbandes West außer Gefecht gesetzt worden sei, insgesamt 5.370 Kämpfer. Beim Vorrücken des Truppenverbandes Süd habe die Ukraine über 1.020 Soldaten verloren, während der Verband Nord 4.690 ukrainische Kämpfer eliminiert habe.
Zudem seien neun Panzer, 159 Feldartilleriegeschütze, 62 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 258 Lager für Munition, Brennstoff und Material sowie fast 1.500 verschiedene gepanzerte Kampffahrzeuge außer Gefecht gesetzt worden.
13:09 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen bis zu 1.355 Soldaten an einem Tag in der Zone der Kampfhandlungen verloren. Die russischen Streitkräfte zerstörten zudem folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- einen Panzer,
- sieben gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 65 Kraftfahrzeuge,
- fünf Artilleriegeschütze,
- eine Anlage der Elektronischen Kampfführung,
- ein Kampffahrzeug des Grad-Mehrfachraketenwerfers,
- drei Abschussvorrichtungen der HIMARS-Mehrfachraketenwerfer,
- drei Startanlagen der S-300-Flugabwehrraketensysteme,
- vier Munitionslager und acht Ausrüstungslager.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Transportinfrastruktur, die vom ukrainischen Militär betrieben werden, Munitionsdepots, Lager mit unbemannten Flugzeugen, Kommandostellen und Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 147 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben, fünf HIMARS-Raketen und 202 unbemannte Flugzeuge ab.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

