Liveticker Ukraine-Krieg: 15 Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Schule in Saporoschje
7.04.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:47 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Cherson – Zivilist verletzt
Im Gebiet Cherson ist ein Einwohner des Dorfes Kairy bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt die Verwaltung des Bezirks mit.
Seit Beginn des Tages wurden zudem 27 Artillerieangriffe und 19 Drohnenangriffe auf das Gebiet registriert. Unter anderem wurden Gornostajewka, Kairy und Sawodowka beschossen.21:22 Uhr
15 Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Schule in Saporoschje
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die ukrainischen Streitkräfte heute eine Schule im Gebiet Saporoschje mit Drohnen angegriffen. Dabei sollen 15 Menschen verletzt worden sein, darunter auch Kinder.
21:21 Uhr
Russische Luftabwehr meldet 15 abgeschossene Drohnen
Die russische Luftabwehr hat am Dienstag über mehreren Regionen 15 ukrainische Drohnen abgeschossen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit:
"Am 7. April wurden zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr Moskauer Zeit durch Luftabwehrsysteme 15 unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk und Leningrad zerstört."
20:46 Uhr
Ex-Branchenvertreter: Mobilisierung von Fahrern führt zu Problemen bei Treibstofflieferungen
Die Mobilisierung von Fahrern in der Ukraine hat laut Leonid Kosjantschuk, dem ehemaligen Leiter des Branchenverbands "Vereinigung der Betreiber des Mineralölmarktes", zu Problemen bei der Treibstoffversorgung geführt. Dies sagte er in einem Interview für den YouTube-Kanal "Superposition":
"Wir haben ein Problem mit der Lieferung. Warum? Weil viele Fahrer zwangsrekrutiert wurden. Ein anderer Teil ist einfach untergetaucht, um dem zu entgehen. Fahrer für solche Transporte gibt es in der Ukraine ohnehin nicht viele. Derzeit gibt es Transportmittel, aber niemanden, der sie fährt."
Zuvor hatte der Leiter des ukrainischen Büros für Migrationspolitik, Wassili Woskoboinik, erklärt, der Personalmangel im Land liege bei rund 30 Prozent und erreiche in einzelnen Branchen bis zu 50 Prozent.
20:24 Uhr
Bericht: Drohnenlieferung mit Drogen im Gebiet Charkow entdeckt
Im Gebiet Charkow haben Einsatzkräfte einen ukrainischen FPV-Drohnenflug mit einer mutmaßlichen Drogenladung entdeckt und abgeschossen. Dies teilte die Verwaltung des Innenministeriums der Region mit, wie RIA Nowosti berichtet.
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 28. März im Dorf Dwuretschnaja im Bezirk Kupjansk. Die Drohne trug ein angehängtes Paket. Als "Fracht" wurde ein in blaues Isolierband gewickelter Gegenstand identifiziert. In diesem befanden sich mehrere Zip-Beutel mit kristallinen Substanzen. Nach einer Untersuchung handele es sich um synthetische Opioide. Die Substanzen wurden als schwere Drogen eingestuft.
Zudem hieß es, die Drohne sei von Stellungen der ukrainischen Nationalgarde-Einheit "Hartija" gestartet worden. Aufgrund einer fehlerhaften Navigation habe sie ihr Ziel jedoch verfehlt und sei in ein von russischen Kräften kontrolliertes Gebiet gelangt.
19:59 Uhr
Vance: Europäische Energiepolitik hat Ukraine-Konflikt mit vorbereitet
Die europäischen Staaten haben nach Ansicht des US-Vizepräsidenten J. D. Vance zur Entstehung des Ukraine-Konflikts beigetragen. Dies sagte er auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán:
"Die Samen dieses Konflikts wurden lange vor Beginn der Kampfhandlungen gesät."
Die Ursachen lägen aus seiner Sicht in der Energiepolitik. Europäische Staaten hätten sich bewusst von russischen Öl- und Gaslieferungen aus dem Osten abgekoppelt. "Das war ein enormer Fehler", erklärte der US-Vizepräsident.
Zudem äußerte sich Vance zur Rolle der Europäischen Union in den Verhandlungen über die Ukraine. Diese versuche seit längerer Zeit vergeblich, einen Platz am Verhandlungstisch zu erhalten. Bereits zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärt, die EU habe keinen Anspruch auf eine Teilnahme an solchen Gesprächen.
19:35 Uhr
Beloussow: Vertragsrekrutierung der Armee läuft schneller als geplant

Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow.Wadim Sawitzki / Sputnik Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat erklärt, die Aufstockung der Streitkräfte mit Vertragssoldaten verlaufe schneller als geplant. Dies berichtet RIA Nowosti:
"Alle Pläne werden erfüllt. Wir stellen neue Einheiten und Verbände auf. Derzeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Ausbildung und Koordination. Das gilt insbesondere für Truppen unbemannter Systeme."Zuvor hatte Beloussow mitgeteilt, dass 47 Regionen das Moskauer Modell eines einheitlichen Einberufungszentrums übernehmen wollten. Die Umsetzung eines solchen Projekts könne nach Ende der militärischen Sonderoperation beginnen.
19:19 Uhr
Ukrainische Drohnenangriffe in Belgorod und DVR: zwei Zivilisten verletzt
Im Gebiet Belgorod sind zwei Zivilisten bei einem Drohnenangriff auf ein Auto verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Die Verletzten, die Sprengstoff- und Splitterverletzungen erlitten haben, wurden ins Kreiskrankenhaus Schebekino gebracht, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhalten. Das Fahrzeug wurde beschädigt.
Unterdessen griff eine ukrainische Drohne in der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) einen Linienbus an. Laut des Stadtobersten Iwan Prichodko gab es keine Verletzten.18:50 Uhr
Medien: Russland warnt Baltikum vor Folgen wegen ukrainischer Drohnen
Russland hat die baltischen Staaten vor Konsequenzen gewarnt, sollten sie den Überflug ukrainischer Drohnen zulassen. Das berichtet die Zeitung The Times:"Moskau hat NATO-Mitgliedstaaten im Baltikum gewarnt, dass sie eine Antwort erhalten werden, wenn sie der Ukraine erlauben, ihren Luftraum für Drohnenangriffe gegen Russland zu nutzen."
Zuvor hatte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärt, bei Missachtung der Warnungen werde es eine Antwort geben.
Hintergrund sind Vorfälle in der Region: Lettlands Premierministerin Evika Siliņa teilte am 25. März mit, dass eine ukrainische Drohne in Lettland eingedrungen sei und nahe der Grenze zu Weißrussland abgestürzt sei. Das Militär untersucht den Vorfall. Auch aus Litauen wurde ein ähnlicher Fall gemeldet. Laut Verteidigungsminister Robertas Kaukėnas kam eine Drohne vom Kurs ab, stürzte ab und explodierte.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
