Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Region wehren massiven Drohnenangriff ab

28.07.2026 11:20 Uhr
11:20 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 160 Drohnen abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 87 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 164 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Achtmal haben die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Laut Chinstein seien zwei Zivilisten verletzt worden. Bei den Attacken seien zudem ein Mehrfamilienhaus, ein Privathaus, mehrere Objekte der Energieinfrastruktur, eine Garage und ein Pkw beschädigt worden.
10:44 Uhr
Mehrere Ortschaften auf Krim ohne Strom
Aufgrund von ukrainischen Angriffen auf Energieanlagen in der Republik Krim wurde die Stromversorgung einiger Ortschaften im Osten der Halbinsel unterbrochen. Dies teilt das Energieunternehmen Krymenergo mit.
"In der Nacht waren Energieanlagen im Osten der Krim einem Drohnenangriff ausgesetzt. Einige Ortschaften sind ohne Strom. Die Situation hinsichtlich der ununterbrochenen Stromversorgung auf dem größten Teil der Halbinsel bleibt weiterhin angespannt."
10:02 Uhr
Gebiet Belgorod: Mehrere Verletzte bei Drohnenangriff auf Passagierbus

Telegram-Kanal von Alexander Schuwajew Heute Morgen hat eine ukrainische Drohne einen Linienbus in der Stadt Schebekino angegriffen. Nach Angaben von Alexander Schuwajew, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Belgorod, erlitten 19 Zivilisten dabei Verletzungen. 18 von ihnen seien ins Zentralkrankenhaus von Schebekino eingeliefert worden. Der Zustand von sechs Verletzten werde als kritisch eingeschätzt, präzisierte Schuwajew.
Infolge der Attacke seien ein Bus, ein Lkw und ein Pkw beschädigt worden, fügte er hinzu.
09:34 Uhr
Burnham: London bereit, nach Waffenstillstand multinationale Truppe in Ukraine zu entsenden
London sei bereit, nach Vereinbarung eines Waffenstillstands eine multinationale Truppe auf ukrainischem Territorium zu stationieren. Dies gab der neue britische Premierminister Andy Burnham bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf einem Marinestützpunkt in der Stadt Portsmouth bekannt. Burnham versicherte Selenskij, dass Großbritannien der Ukraine helfen werde, "den Frieden zu sichern."
"Wir werden gemeinsam mit unseren Verbündeten weiterhin die Führung der Koalition der Willigen übernehmen. Sobald endlich ein Waffenstillstand erreicht ist, werden wir bereit sein, eine multinationale Truppe zu entsenden, um die Sicherheit der Ukraine langfristig zu stärken."
Der britische Politiker bekräftigte, dass London "zu einhundert Prozent an der Seite der Ukraine" stehe.
"Und ich werde jedes Versprechen, das dieses Land der Ukraine gegeben hat, in vollem Umfang einhalten."
09:00 Uhr
Russisches Militär greift von ukrainischen Truppen genutzte Schiffe an
Am Dienstagmorgen haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe auf von den ukrainischen Truppen genutzte Seeschiffe verübt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres haben russische Kampfdrohnen einen Massengutfrachter beschädigt, der Militärgüter transportierte.
Im Hafen von Nikolajew wurde ein Hebeschiff getroffen.
08:20 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 350 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 356 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Tula, Rostow, Rjasan, Smolensk, der Region Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.
07:37 Uhr
Moskau und Region wehren massiven Drohnenangriff ab
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen. Zwischen 20:30 Uhr am 27. Juli und 6:30 Uhr am 28. Juli seien mehr als 390 gegnerische Drohnen in Richtung Moskau und in die Region um die Hauptstadt geflogen, erklärte Bürgermeister Sergei Sobjanin am Morgen. Ihm zufolge habe die Luftverteidigung den Großteil der Flugziele auf großer Entfernung neutralisiert. Dabei seien 81 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.

Das beschädigte Wohnhaus in der Stadt TschechowTelegram-Kanal von Andrei Worobjow Nach Angaben von Andrei Worobjow, dem Gouverneur der Region Moskau, ist eine ukrainische Drohne in ein Wohnhaus in der Stadt Tschechow gestürzt. Der Leiter des Stadtbezirks Tschechow, Michail Sobakin, präzisierte, dass die Fassade des Gebäudes und zwei Wohnungen dabei beschädigt worden seien. Niemand sei verletzt worden, fügte er hinzu.
Ferner berichtete Worobjow, dass ein Privathaus im Dorf Waulowo in Brand geraten sei. Zum Zeitpunkt der Attacke befand sich niemand im Haus.
Ein weiteres Privathaus sei durch Drohnenfragmente im Dorf Dubna beschädigt worden. Es gab dort ebenfalls keine Verletzten.
Insgesamt hätten die Luftverteidigungskräfte mehrere Dutzend Drohnen über den Städten Domodedowo, Podolsk, Ramenskoje und Kolomna abgefangen, fügte Worobjow hinzu.
27.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Gebiet Belgorod: Erneute ukrainische Angriffe fordern Todesopfer und Verletzte
Ukrainische Kämpfer haben am Montagabend (Ortszeit) acht Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab bekannt.
Wie es heißt, attackierte in der gleichnamigen Gebietshauptstadt eine Drohne ein Gewerbeobjekt. "Ein Mann erlag noch am Tatort seinen Verletzungen", teilt der Krisenstab mit. Ein weiterer Zivilist sei verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Im Gemeindebezirk Graiworon soll ein Einwohner durch die Explosion einer FPV-Drohne ein offenes Schädel-Hirn-Trauma und multiple Schrapnellwunden erlitten haben. Der Mann werde derzeit medizinisch versorgt, heißt es in der Mitteilung.
Insgesamt seien sechs zivile Fahrzeuge, mehrere Spezialfahrzeuge, eine Garage, drei Wohngebäude und ein Geschäftsraum beschädigt worden.
21:51 Uhr
Neuer britischer Premier sagt Kiew Unterstützung zu
Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij bei dessen Besuch in Großbritannien Unterstützung und neue Drohnentechnologie zugesagt. Burnham empfing Selenskij an einem Marinestützpunkt im südenglischen Portsmouth, wo sie gemeinsam einen Flugzeugträger besuchten.
"Wir stehen zu hundert Prozent an der Seite der Ukraine", betonte Burnham. Der ukrainische Präsident dankte dem Premier für ein "wichtiges Signal der Unterstützung" und erklärte, er habe Burnham in die Ukraine eingeladen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

