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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift Häfen von Nikolajew und Odessa an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift Häfen von Nikolajew und Odessa anQuelle: Sputnik © RIA Nowosti
  • 1.08.2026 19:15 Uhr

    19:15 Uhr

    Gebiet Brjansk: Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Kleinbus

    Eine ukrainische Kamikazedrohne attackierte am Samstagnachmittag (Ortszeit) einen Kleinbus, der in der Nähe der Ortschaft Pogar unterwegs war. Dies gab der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk, Egor Kowaltschuk, auf der Plattform Max bekannt. Der Fahrer und zwei Fahrgäste erlitten laut dem Beamten Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.

    Das ukrainische Militär greift im Raum Brjansk fast täglich zivile Ziele an. Kürzlich wurde ein 61-Jähriger bei einer Drohnenattacke im Bezirk Starodub getötet.

  • 18:54 Uhr

    Sumy: Russische Streitkräfte richten unterirdische Infrastruktureinrichtungen ein

    Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, haben die Nachschubdienste der russischen Streitkräfte zur Gewährleistung der Sicherheit des Personals unterirdische Verpflegungsstellen und Infrastruktureinrichtungen in der Region Sumy eingerichtet. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

    "Neben der Versorgung der Einheiten organisieren die Nachschubdienste die Arbeit in den Hinterlandgebieten. Dort wurden mobile Bade- und Waschanlagen, Bäckereien, Wasserausgabestellen sowie unterirdische Verpflegungsstellen und Kantinen eingerichtet, die direkt unter der Erde betrieben werden, um die Sicherheit des Personals zu gewährleisten."

  • 18:22 Uhr

    Verteidigungsministerium: Häfen von Nikolajew und Odessa getroffen

    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden heute die Angriffe mit hochpräzisen Waffen auf ukrainische Häfen fortgesetzt. Dabei wurden wichtige Ziele in den Häfen von Nikolajew und Odessa getroffen – darunter auch Infrastruktur, die für die Durchführung der Seeangriffe Kiews genutzt wird. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

    "Im Laufe des Tages haben die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe auf Häfen, Seeschiffe und die Verkehrsinfrastruktur der Ukraine fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Armee eingesetzt werden. Durch den Einsatz hochpräziser luftgestützter Waffen sowie unbemannter Fluggeräte wurden getroffen: im Hafen von Odessa – Tanks mit Treib- und Schmierstoffen, die für die Versorgung der ukrainischen Armee bestimmt waren; im Hafen von Nikolajew – ein Seeschlepper, der für den Einsatz unbemannter Boote umgerüstet wurde."

  • 17:50 Uhr

    Politico: USA übergeben Führung der Ukraine-Unterstützungsgruppe an Europa

    Die USA werden die Führung der NATO-Gruppe abgeben, die von Wiesbaden aus die militärische Unterstützung für die Ukraine koordiniert – eine Gruppe, die für die Abstimmung westlicher Waffenlieferungen, die Ausbildung ukrainischer Truppen und die Logistik zuständig ist. Dies berichtet das US-Magazin Politico. Im Laufe des kommenden Jahres soll das Kommando über die "Security Assistance Group – Ukraine" (SAG-U) an einen europäischen NATO-Mitgliedstaat übergeben werden, so Politico weiter. Die USA werden jedoch weiterhin eine stellvertretende Rolle innerhalb der Struktur wahrnehmen und das US-Europakommando wird sich weiterhin an den operativen Abläufen beteiligen. Dem Artikel zufolge ist dieser Schritt Teil umfassenderer Bemühungen um eine Lastenteilung innerhalb der NATO und steht im Einklang mit der neuen US-Verteidigungsstrategie.

  • 17:21 Uhr

    Ukrainische Seedrohnen versenken Containerschiff eines Tochterunternehmens von Rosatom

    In der Nacht zum Samstag attackierten Kiewer Kräfte im Schwarzen Meer das Motorschiff "Janina" der Firma FESCO mit Seedrohnen. Das Unternehmen ist Teil des russischen Energiekonzerns Rosatom. Das Schiff wurde beschädigt und sank.

    Wie der Rosatom-Chef Alexei Lichatschow in einer Mitteilung bekannt gibt, seien alle 17 Besatzungsmitglieder gerettet worden und wohlauf. Ferner betont Lichatschow, es habe sich um ein "ganz gewöhnliches, friedliches Containerschiff" gehandelt.

    "Janina" sei in den internationalen Gewässern unterwegs gewesen und habe zivile Güter von Tiefkühlkost bis zu Bau- und Ausbaumaterialien transportiert. Der Angriff des ukrainischen Militärs könne nur als "Piraterie und Raub" interpretiert werden, so der Konzernchef.

  • 16:54 Uhr

    Kiew verlegt Elitebrigade an die Grenze zur Region Brjansk

    Das Kommando der ukrainischen Armee hat Kampfgruppen der 1. Separaten Brigade der Territorialverteidigung an die Grenze zwischen den Regionen Tschernigow und Brjansk verlegt. Dies wird auf dem Telegram-Kanal"Sewernyj Weter" unter Berufung auf die russische Heeresgruppe Sewer berichtet. In der Meldung heißt es:

    "Der Feind baut seine Reserven im Gebiet Tschernigow weiter aus. Eine Analyse der Beiträge ukrainischer Freiwilliger hat ergeben, dass aus Richtung Welikoburluk Kampfgruppen der ehemals elitären 1. Separaten Brigade der Territorialverteidigung an die Grenze zum Gebiet Brjansk verlegt wurden."

  • 16:22 Uhr

    Russischer Soldat: Ukrainische Einheiten missbrauchen Kinder als menschliche Schutzschilde

    Die ukrainischen Streitkräfte wandeln Wohngebäude in Drohnenleitstellen um, berichtete ein Soldat der russischen Drohneneinheit mit dem Rufnamen Skitalez (dt.: Wanderer). Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS gab er an, dass die ukrainischen Kämpfer Zivilisten – einschließlich Kinder – als menschliche Schutzschilde genutzt hätten.

    Er habe derartige Vorfälle im Gebiet Cherson und in der Volksrepublik Donezk erlebt, wo sich Kiewer Kräfte beim Angriff der russischen Stoßtrupps hinter zwei achtjährigen Kindern versteckt haben und über die Autobahn gerannt seien.

    Es sei die Standardstrategie der NATO, die Einheimischen als Schutzschilde zu benutzen, betonte der russische Drohnenpilot.

  • 15:48 Uhr

    Sobjanin: Im Juli steuerten mehr als 6.000 ukrainische Drohnen auf die Region Moskau zu

    Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin hat Statistiken zu ukrainischen Drohnenangriffen auf die russische Hauptstadt veröffentlicht. Er teilte mit, dass allein im Juli mehr als 6.000 ukrainische Drohnen in Richtung der Region Moskau geflogen seien. Der Bürgermeister veröffentlichte eine Infografik auf seinen Social-Media-Kanälen und schrieb:

    "Im Zeitraum vom 1. Juli, 0:00 Uhr, bis zum 31. Juli, 23:59 Uhr, flogen 6.225 unbemannte Fluggeräte (UAVs) auf die Region Moskau zu. Die Luftabwehrkräfte neutralisierten 780 Drohnen, während diese sich Moskau näherten."

  • 15:17 Uhr

    Moskau: Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium teilt auf Telegram Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Ljubizkoje im Raum Saporoschje durch den Truppenverband Ost.

  • 14:41 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung brachte das russische Militär Olgowka im Gebiet Charkow und Ljubizkoje im Raum Saporoschje unter eigene Kontrolle.

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.330 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • ein Panzer
    • ein Artillerieaufklärungsradar
    • sechs Artilleriegeschütze
    • acht gepanzerte Kampffahrzeuge
    • sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • 98 Fahrzeuge.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 152 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 15 Lenkbomben und 743 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.