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Liveticker Ukraine-Krieg: Merkel ruft europäische Länder zum Dialog mit Russland auf

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Merkel ruft europäische Länder zum Dialog mit Russland aufQuelle: Gettyimages.ru © Marcus Brandt/picture alliance
  • 8.03.2026 07:00 Uhr

    07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 72 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 72 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Astrachan – 20,
    • Teilrepublik Krim – 20,
    • Gebiet Rostow – 14,
    • Gebiet Belgorod – 8,
    • Region Krasnodar – 4,
    • Gebiet Kursk – 3,
    • Gebiet Wolgograd – 2,
    • Asowsches Meer – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 7.03.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:59 Uhr

    Fünf ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben innerhalb von drei Stunden fünf ukrainische Drohnen über zwei russischen Gebieten zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In der Erklärung auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 17 und 20 Uhr Moskauer Zeit zerstörten die russischen Luftabwehrkräfte fünf ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte:

    • drei Drohnen über dem Gebiet Kursk,
    • zwei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."
  • 19:41 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei Detonation ukrainischer Drohne verletzt

    Ein Zivilist wurde im Dorf Grusskoje im Gebiet Belgorod durch die Detonation einer ukrainischen Drohne verletzt, wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt. Auf der Plattform Max schreibt er:

    "Im Dorf Grusskoje im Bezirk Borissowka wurde ein Zivilist durch die Detonation einer feindlichen Drohne verletzt."

    Der Gouverneur fügt hinzu, dass der Mann, der eine Minenexplosion und mehrere Splitterwunden an Rücken, Unterarm und Hand erlitten hatte, in das Zentrale Bezirkskrankenhaus Borissowka eingeliefert wurde. Zur weiteren Behandlung wird er in das Krankenhaus Nr. 2 der Stadt Belgorod verlegt.

  • 19:31 Uhr

    Szijjártó an Kiew: "Niemals in ihrem stinkenden Leben werden sie EU-Mitglied"

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat am Freitag während einer Veranstaltung der Ukraine vorgeworfen, sich in die Wahlen in Ungarn einzumischen. Die Ukraine wolle, dass die oppositionelle Tisza-Partei gewinnt und Ungarn sich in den Ukraine-Konflikt hineinziehen lässt.

    "Aber wenn wir die Wahlen gewinnen, werden wir den Frieden und die Sicherheit Ungarns bewahren. Das Geld des ungarischen Volkes wird Ungarn zum Fortschritt verhelfen, und niemals in ihrem stinkenden Leben werden sie Mitglieder der Europäischen Union werden", betonte Szijjártó vor einer jubelnden Menge.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:11 Uhr

    Bastrykin erstattet Putin Bericht über Ermittlungen zu Verbrechen Kiews im Donbass

    Alexander Bastrykin, der Vorsitzender des russischen Ermittlungskomitees, berichtet Wladimir Putin über die Ergebnisse des Kampfes gegen die vom Kiewer Regime begangenen Verbrechen. Er erklärt:

    "Umfangreiche forensische Untersuchungen wurden durchgeführt, um das genaue Ausmaß und die Art der Schäden zu ermitteln, die durch die kriminellen Aktivitäten des Kiewer Regimes im Donbass verursacht wurden. Der Schaden beläuft sich auf 580 Milliarden Rubel."

    Gleichzeitig wurden fast 1.100 Kämpfer und Söldner verurteilt. Bastrykin präzisiert:

    "Darunter 71 Personen, die wegen Mordes an Zivilisten und grausamer Behandlung von Kriegsgefangenen zu lebenslanger Haft verurteilt wurden."

    Der Leiter des Ermittlungskomitees berichtet auch, dass er im vergangenen Jahr 20-mal persönlich in den Donbass gereist sei und dort Gespräche geführt habe.

  • 18:33 Uhr

    Orbán erklärt, er mache sich keine Sorgen über Selenskijs Drohungen

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärt, er mache sich keine Sorgen wegen der Drohungen Wladimir Selenskijs; dafür sei sein Sicherheitspersonal zuständig. Auf die Frage ungarischer Medien, warum er mit nur wenigen Sicherheitskräften zu einer Wahlkampfveranstaltung in Debrecen erschienen sei, sagt Orbán:

    "Das ist Sache der Profis; dafür gibt es ein Protokoll. Die Sicherheitsvorkehrungen werden üblicherweise verstärkt, wenn eine Bedrohung besteht. Aber zum Glück muss ich mir darüber keine Gedanken machen; das tun die Profis. In solchen Fällen sind sie natürlich besonders wachsam. Es ist unangenehm, und wir sollten dem nicht gleichgültig gegenüberstehen, aber wir sollten uns auch nicht davor fürchten."

    Der Ministerpräsident betont, dass Drohungen vermieden werden müssten und dass es notwendig sei, "unsere Arbeit entschlossen fortzusetzen". Orbán fügt hinzu:

    "Wir müssen klarstellen, dass wir natürlich vorsichtig sind, uns aber weder erpressen noch bedrohen lassen."

  • 17:42 Uhr

    Merkel ruft europäische Länder zum Dialog mit Russland auf

    Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft bei einem Empfang in Matthiä-Mahl im Hamburger Rathaus die europäischen Länder zum Dialog mit Russland auf, um den Ukraine-Konflikt beizulegen.

    Merkel wünscht sich, dass die EU der Ukraine nicht nur militärisch beisteht, sondern auch ihre diplomatische Macht einsetzt. Die ehemalige Kanzlerin sagt:

    "Es geht hier um vitale Interessen Europas. Nur mit beidem – militärischer und diplomatischer Stärke – werden wir das erreichen, was wir wollen, dass Russland den Krieg nicht gewinnt und somit die Ukraine als souveräner Staat in Frieden und Freiheit eine Zukunft hat."

    Ende 2025 behauptete Merkel, es sei falsch, die Verhandlungen mit Russland dem Ermessen der Vereinigten Staaten zu überlassen.

  • 16:57 Uhr

    37 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Die russische Luftabwehr hat innerhalb von sieben Stunden 37 ukrainische Drohnen über drei russischen Gebieten zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In der Erklärung der Behörde heißt es:

    "Am 7. März zerstörten die Einsatzkräfte der Luftabwehr zwischen 10:00 und 17:00 Uhr Moskauer Zeit 37 ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte:

    • 20 Drohnen über dem Gebiet Belgorod,
    • 12 Drohnen über dem Gebiet Kursk,
    • 5 Drohnen über dem Gebiet Brjansk."
  • 16:33 Uhr

    Streit um 90-Milliarden-Paket: Selenskij droht Orbán mit Gewalt

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist von bissigen Kommentaren zu offenen Drohungen gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán übergegangen. Demnach stellte Selenskij Vergeltungsmaßnahmen der ukrainischen Armee in Aussicht, falls Ungarn das 90-Milliarden-Euro-Paket der EU für die Ukraine blockieren sollte.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.