Liveticker Ukraine-Krieg: Flugabwehr zerstört in der Nacht mehrere Drohnen über Russland

3.02.2026 08:35 Uhr
08:35 Uhr
Gebiet Belgorod: Zahl der Opfer ukrainischer Angriffe seit Jahresbeginn wesentlich gestiegen
Die Zahl der Todesopfer durch ukrainische Angriffe auf das Gebiet Belgorod ist seit Jahresbeginn um das Zehnfache gestiegen, erklärt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow. Insgesamt kamen seit dem 1. Januar 21 Zivilisten ums Leben. TASS zitiert Gladkow:
"Im Grenzgebiet der Region Belgorod bleibt die Lage äußerst schwierig. Seit Jahresbeginn, seit dem 1. Januar 2026, haben wir tragischerweise 21 Zivilisten verloren, 98 Menschen, darunter 6 Kinder, wurden verletzt."
08:19 Uhr
DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 2. Februar bis 0 Uhr am 3. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk dagegen drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kamen zwei Zivilisten, darunter ein sechs Jahre altes Kind, ums Leben. Zwei weitere Zivilisten, darunter ein acht Jahre altes Kind, erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden fünf Wohnhäuser und zwei Autos beschädigt.
07:50 Uhr
Diplomat: Kiews Angriffe töten zwölf russische Zivilisten in einer Woche, darunter ein sechsjähriges Kind
In der vergangenen Woche sind zwölf russische Staatsbürger, darunter ein sechsjähriges Kind, wegen der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, berichtet Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS. Zudem wurden nach seinen Angaben 63 Menschen, darunter vier Minderjährige, verletzt.
Die meisten Betroffenen verzeichneten Behörden in den Gebieten Belgorod, Cherson und Saporoschje, fügt der Diplomat hinzu. Ukrainische Truppen feuerten insgesamt mehr als 2.900 Einheiten Munition verschiedener Art auf russische Regionen ab, wobei 92 Prozent aller Opfer durch Drohnenangriffe betroffen wurden.
07:26 Uhr
Gouverneur im Gebiet Brjansk meldet einen Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff
Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf den Ort Podywotje im Gebiet Brjansk ist ein Mann verletzt worden, teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Nach seinen Angaben traf das unbemannte Flugzeug das Gelände eines Agrarunternehmens, wo der Verletzte als Fahrer tätig ist. Der Mann erhielt alle notwendige Hilfe in einem örtlichen Krankenhaus.
Zudem wurden bei dem Angriff ein landwirtschaftliches Fahrzeug und ein Auto zerstört. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz, betont Bogomas.
07:00 Uhr
Flugabwehr zerstört in der Nacht mehrere Drohnen über Russland

SymbolbildAlexei Konowalow / TASS In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehrtruppen zehn ukrainische Drohnen abgefangen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Orjol, Kaluga, Kursk und Rostow zerstört.
2.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Russische Truppen rücken im Gebiet Sumy vor
Nach Angaben des russischen Militärnachrichtenkanals Woennaja Chronika ("Militärchronik") haben Russlands Streitkräfte die Grenze zum ukrainischen Gebiet Sumy an einer weiteren Stelle in der Nähe des Dorfs Miropolje überquert und dabei taktische Erfolge erzielt. Den Meldungen zufolge besetzten russische Stoßtrupps dabei eine taktisch wichtige Höhe und brachten ein Territorium von 34 Quadratkilometern unter ihre Kontrolle. Damit liege Miropolje und das umliegende Gebiet, das von der Ukraine zur Konzentration von Truppen beim Überfall auf das Gebiet Kursk im August 2024 genutzt wurde, inzwischen unter russischer Feuerkontrolle.
21:46 Uhr
TASS: Ukrainische Mobilisierungsressourcen fast erschöpft
In der Ukraine sind fast keine diensttauglichen Männer mehr verblieben. Zugleich nimmt die Anzahl von vom Dienst freigestellten Männern zu. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS und zitiert dazu eine Quelle beim russischen Militär:
"Die Ukraine steht kurz vor der Erschöpfung ihrer Mobilisierungsressourcen. Es gibt in der Ukraine keine Wehrpflichtigen mehr, die nach dem Erhalt des Einberufungsbescheids sofort bereit sind, zur Musterung zu erscheinen. Unterdessen steigt die Anzahl von freigestellten Männern rapide."
Die Quelle fügte hinzu, dass diese Tatsache indirekt durch die Zunahme der Fälle von gewaltsamer Mobilmachung und des Widerstands dagegen belegt werde:
"Freilich haben Mitarbeiter von Musterungsbehörden auch schon zuvor nur negative Emotionen hervorgerufen, doch gegenwärtig ist eine weitere Spitze erreicht."
Der Gesprächspartner von TASS verwies auf einzelne Mitarbeiter der Musterungsbehörden, die Menschen mit Waffen einzuschüchtern versuchten. Außerdem fügte er hinzu, dass es bei der Freistellung von Männern vom Wehrdienst kein konsequentes System gebe. So werden etwa Propagandisten, die gegen sogenannte "Wehrdienstverweigerer" wettern, selbst vom Wehrdienst freigestellt.
21:33 Uhr
Russlands Außenministerium: Über 12.000 Leichen ukrainischer Soldaten seit Juni 2025 an Kiew übergeben
Seit Juni 2025 hat die russische Seite der Ukraine die Überreste von über 12.000 gefallenen ukrainischen Soldaten übergeben, meldet Russlands Außenministerium. Im Gegenzug seien von Kiew über 200 Leichen russischer Soldaten entgegengenommen worden.
Das Ministerium fügte in seiner Meldung hinzu, dass unter Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate in den Jahren 2024 und 2025 zwischen Russland und der Ukraine insgesamt 17 Mal Gefangene ausgetauscht wurden. Dabei wurden über 4.000 Menschen befreit.
21:22 Uhr
Zivilist durch ukrainischen Drohnenangriff im Gebiet Saporoschje getötet
Im Gebiet Saporoschje ist ein Zivilist durch einen Drohnenangriff des ukrainischen Militärs tödlich verwundet worden. Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, meldet dazu auf Telegram:
"In der Stadt Wassiljewka ist ein einheimischer Mann des Jahrgangs 1975 an Wunden gestorben, die er durch einen gegnerischen Drohnenangriff erlitten hatte. Leider waren die Wunden mit dem Leben unvereinbar."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
