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Liveticker Ukraine-Krieg – Regierungskonsultationen: Selenskij heute in Berlin

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 14.04.2026 12:54 Uhr

    12:54 Uhr

    Über 180 Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod gemeldet – mehrere Verletzte

    Im Gebiet Belgorod wurden innerhalb eines Tages mehr als 180 Drohnenangriffe aus der Ukraine registriert. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

    Demnach waren 15 Gemeinden direkt betroffen, 59 Ortschaften standen unter Beschuss. Insgesamt wurden 183 Drohnenangriffe verzeichnet, von denen 113 über dem Gebiet abgeschossen wurden.

    Nach Angaben der Behörden wurden acht Zivilisten verletzt. Zudem kam es zu Sachschäden. Betroffen waren demnach Wohnhäuser, Fahrzeuge sowie landwirtschaftliche, soziale und industrielle Einrichtungen.

  • 12:36 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.180 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • ein Panzer
    • 95 Fahrzeuge
    • zwölf Artilleriegeschütze
    • 20 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • elf Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • zehn Munitionslager
    • neun Lagerhallen für Ausrüstung.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 14 Lenkbomben, sechs Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 391 ukrainische Starrflüglerdrohnen. In Gewässern des Schwarzen Meeres wurden zwei Seedrohnen unschädlich gemacht.

  • 12:08 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium meldet Einsatz im Hinterland

    Das russische Verteidigungsministerium hat eine Operation im ukrainischen Hinterland gemeldet, bei der wichtige Dokumente und mehrere Gefangene erbeutet worden sein sollen. Laut dem Ministerium entdeckte eine Gruppe unter der Leitung von Garde-Leutnant Dmitri Birjukow einen temporären Stützpunkt der ukrainischen Streitkräfte. In dessen Nähe wurde ein Fahrzeug beobachtet, in das Dokumentenkisten verladen wurden.

    "Unter dem Schutz von Rauchgranaten haben sich die Aufklärer auf verschiedene Flanken verteilt und ohne einen einzigen Schuss mehrere Kämpfer festgesetzt."

    Demnach wurden drei Gefangene sowie die erbeuteten Unterlagen in die eigenen Stellungen gebracht. Auf Grundlage dieser Informationen habe das Kommando anschließend Ziele identifiziert und diese mit Raketen angegriffen. Das Ministerium erklärte zudem, die Operation habe zur "Befreiung eines Ortes im Rahmen der militärischen Sonderoperation" beigetragen.

  • 11:42 Uhr

    Bericht: Kolumbianische Söldner kehren schwer verletzt aus Ukraine zurück

    Nach ihrem Einsatz in der Ukraine sollen kolumbianische Söldner teilweise schwer verletzt in ihre Heimat zurückgekehrt sein. Dies berichtet eine mit dem Rekrutierungsumfeld vertraute Quelle gegenüber RIA Nowosti. Der Informant sagte:

    "Mir sind drei Fälle bekannt, in denen Männer mit schweren Verletzungen zurückgekehrt und zu etwa 70 Prozent behindert sind."

    Demnach habe ein Kämpfer ein Bein verloren, ein weiterer einen Arm sowie Splitterverletzungen erlitten. Ein dritter  Kämpfer sei durch Granatsplitter im Gesicht und am Körper schwer verletzt worden. Zugleich hieß es, über das Schicksal der Mehrheit der kolumbianischen Kämpfer in der Ukraine sei nichts bekannt.

    Im März hatte Kolumbien vor dem Hintergrund der Rekrutierung seiner Staatsbürger für den Krieg in der Ukraine ein Gesetz zur Ratifizierung der UN-Konvention gegen Söldnertum beschlossen. Präsident Gustavo Petro bezeichnete Söldnertum zudem als "Plünderung des Landes".

  • 11:19 Uhr

    FSB meldet vereitelten Anschlag auf hochrangigen Sicherheitsbeamten in Moskau

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat eigenen Angaben zufolge einen geplanten Anschlag auf einen hochrangigen Sicherheitsbeamten in Moskau verhindert und mehrere Verdächtige festgenommen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Laut der FSB-Zentralstelle habe einer der Verdächtigen, ein ukrainischer Staatsbürger aus Truskawez im Gebiet Lwow, in einem Video gestanden, im Dezember 2025 nach Russland eingeschleust worden zu sein. Ziel sei die Vorbereitung eines Attentats mit einem Sprengsatz gewesen. Später habe er einen gefälschten Pass sowie Sprengstoff erhalten und den Auftrag bekommen, den Sprengsatz in einem Elektroroller zu verstecken. Der Verdächtige erklärte:

    "Ich wurde von einem SBU-Mitarbeiter namens Anton über WhatsApp angeworben. Später habe ich auf Anweisung des Koordinators einen Sprengsatz gebaut und ihn in eine Stromstation eingesetzt, die ich dann in einen Elektroroller gelegt habe. Den Roller habe ich dann am 2. April in der Nähe eines Einkaufszentrums abgestellt."

    Ein weiterer Festgenommener aus Russland berichtete, er habe über Telegram ein Angebot für eine "Nebenbeschäftigung" erhalten und sei gegen Bezahlung mit Aufklärungsaufgaben betraut worden. Für seine Videoaufnahmen habe er 5.000 Rubel (rund 55 Euro) erhalten. Auch ein dritter Verdächtiger aus Moldawien gab an, im Auftrag eines ukrainischsprachigen Kontaktmanns Videoaufnahmen von Objekten in Moskau erstellt zu haben. Er habe entsprechende Anweisungen befolgt.

    Laut FSB waren insgesamt drei Personen aus der Ukraine, Moldawien und Russland in den Fall involviert. Der Sprengsatz sei in einem als Ladeeinheit getarnten Behälter in einem Elektroroller versteckt worden. Der Anschlag wurde im Vorfeld entdeckt und verhindert.

  • 10:55 Uhr

    Regierungskonsultationen: Selenskij heute in Berlin

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij reist am Dienstag zu einem offiziellen Besuch nach Berlin. Dort sind deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen sowie ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz geplant. Dies berichten ukrainische Regierungskreise gegenüber Euronews. Informationen zu den konkreten Themen liegen bislang nicht vor.

    Parallel zu den politischen Gesprächen auf Regierungsebene finden in Berlin auch Treffen auf Verteidigungsebene statt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius empfängt seinen ukrainischen Amtskollegen Michail Fjodorow. Für Mittwoch sind zudem Gespräche mit dem britischen Verteidigungsminister John Healey sowie NATO-Generalsekretär Mark Rutte vorgesehen.

    Im Vorfeld seines Besuchs hatte Selenskij angekündigt, in den kommenden Tagen mit europäischen Staats- und Regierungschefs über eine gemeinsame europäisch-ukrainische Luftverteidigungsarchitektur zu sprechen. Eine solche Struktur könne nach seinen Worten zu einem zentralen Bestandteil der europäischen Sicherheitsarchitektur werden. Selenskij sagte wörtlich:

    "Ich bin überzeugt, dass die Ukraine zu einem zentralen Bestandteil des europäischen Sicherheitssystems werden wird. Die Alternative liegt auf der Hand: Andernfalls laufen einige europäische Länder Gefahr, Teil des russischen Einflussbereichs zu werden."

  • 10:35 Uhr

    85 ukrainische Drohnen innerhalb eines Tages über Kursk abgeschossen

    Über dem Gebiet Kursk sind innerhalb von 24 Stunden insgesamt 85 ukrainische Drohnen verschiedener Typen abgeschossen worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein auf der Plattform Max mit. Demnach habe es zudem 17 Artillerieangriffe auf evakuierte Gebiete gegeben. Siebenmal seien Sprengsätze per Drohne eingesetzt worden. Bei den Angriffen wurden mehrere Menschen verletzt. Alle Betroffenen wurden in das Regionalkrankenhaus in Kursk gebracht. Es gab keine Todesopfer.

  • 10:14 Uhr

    Finnischer Politiker warnt nach Drohnenvorfällen vor Folgen für Kiew

    Ein finnischer Politiker hat die Ukraine nach mehreren Drohnenvorfällen in Finnland gewarnt. Andernfalls könne das Land die Unterstützung Helsinkis verlieren. Armand Mema von der Partei "Allianz der Freiheit" schrieb im sozialen Netzwerk X:

    "Selenskij kann sicher sein, die Unterstützung Finnlands zu verlieren, wenn noch mehr Drohnen auf finnischem Gebiet abstürzen."

    Zuvor hatten finnische Medien berichtet, dass in der Gemeinde Iitti eine Drohne mit einer nicht detonierten Sprengladung gefunden worden war. Ende März wurden zudem mehrere ähnliche Vorfälle gemeldet, unter anderem nahe Kouvola sowie auf einem zugefrorenen See in Parikkala an der Grenze zu Russland. Laut Polizei sollen alle vier in diesem Zeitraum registrierten Luftraumverletzungen durch ukrainische Drohnen erfolgt sein.

  • 09:55 Uhr

    Sicherheitskreise: Munition auf zivilem Flughafen in Charkow gelagert

    Die ukrainischen Streitkräfte sollen den zivilen Flughafen in Charkow zur Lagerung von Munition nutzen. Dies berichten Vertreter der russischen Sicherheitsstrukturen gegenüber RIA Nowosti:

    "Auf dem Gelände des Flughafens Charkow werden Munition und Ausrüstung gelagert. Sie werden getarnt, doch man nutzt bewusst ein ziviles Objekt als zusätzliche Absicherung."

    Demnach sollen dort auch Waffen gelagert werden, die für Angriffe auf grenznahe Regionen Russlands vorgesehen sind.

  • 09:34 Uhr

    Experte meldet Minenfelder und neue Befestigungen der Ukraine

    Laut dem Militärexperten Andrei Marotschko haben ukrainische Truppen eine rund sieben Kilometer lange Uferlinie des Sewerski Donez in der Donezker Volksrepublik (DVR) vermint. Er erklärte unter Berufung auf eigene Quellen:

    "Die ukrainischen Formationen haben die sieben Kilometer lange Uferlinie des Flusses in der Nähe von Starodubowka und Piskunowka vermint."

    Zudem hätten ukrainische Einheiten östlich von Nikolajewka neue Befestigungsanlagen mit dauerhaften Feuerstellungen errichtet, so Marotschko.

    "Sie reichen nahezu bis Kriwaja Luka und Koleniki. Alle Positionen sind durch ein Grabensystem verbunden. Die Versorgungswege sind mit Drohnenschutznetzen abgesichert."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.