Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreit

1.02.2026 17:42 Uhr
17:42 Uhr
Medwedew: Man muss auch daran denken, was nach dem Sieg kommt
Der militärische Sieg bei der Spezialoperation in der Ukraine ist sehr wichtig, meint Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates. Genauso wichtig sei es aber, darüber nachzudenken, was danach passieren werde.
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS führte Medwedew aus:
"Letztendlich besteht das Ziel eines Sieges darin, neue Konflikte zu verhindern. Das ist völlig offensichtlich."
Eine Reihe von Parametern deute darauf hin, dass der Sieg Russlands sichtbar sei, fügte Medwedew hinzu. Er wünsche sich, dass die Ziele der militärischen Spezialoperation so schnell wie möglich erreicht würden.
17:17 Uhr
Feuerschlag gegen ukrainische Stellungen im Raum Saporoschje (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artillerieeinheiten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, wurden dabei mithilfe von D-30-Haubitzen gegnerische Stützpunkte im Gebiet Saporoschje samt Personal außer Gefecht gesetzt.
16:47 Uhr
Lawrow: Europäische Eliten instrumentalisieren Kiewer Regime gegen Russland
Die meisten europäischen Eliten haben ihre Interessen gegen die des ukrainischen Regimes eingetauscht. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow im Staatsfernsehen Rossija 1 am Sonntag. Sie nutzten es auf jede erdenkliche Weise, um gegen Russland zu kämpfen, ohne dies zu verheimlichen, sagte der Spitzendiplomat im Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin.
Europas Eliten bereiteten sich direkt auf einen Krieg "unter eigener Beteiligung vor", fügte Lawrow hinzu.
Ferner warf der russische Außenminister Europa vor, nach wie vor einen Keil zwischen Russland und die USA zu treiben. Der Grund dafür sei, dass die USA unter Präsident Donald Trump aus Sicht der europäischen Spitzenpolitiker eine russlandfreundliche Politik verfolgten, zum Nachteil Europas.
16:22 Uhr
Orbán: Kredite für Kiew werden nicht mit russischen Reparationen zurückgezahlt
Die europäischen Bürger werden getäuscht, dass die EU-Kredite für die Ukraine mit russischen Geldern zurückgezahlt werden. Dies erklärte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán bei einer Veranstaltung im ungarischen Hatvan.
Den Europäern werde erzählt, so Orbán, der Krieg werde nichts kosten. Die Kredite würden durch Reparationen aus Russland zurückgezahlt.
"Es ist eine Illusion, doch viele glauben daran."
15:54 Uhr
Musk: Maßnahmen gegen Starlink-Nutzung durch russische Drohnen scheinen zu wirken
Elon Musk hat die Erklärung der ukrainischen Behörden bestätigt, wonach sein Unternehmen SpaceX nun gegen russische Drohnen vorgeht, die für Angriffe auf Ziele in der Ukraine das Satellitennetzwerk Starlink nutzen. Auf seiner Plattform X schrieb der Tech-Milliardär:
"Die Schritte, die wir unternommen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, scheinen zu funktionieren."
Damit kommentierte Musk an diesem Sonntag einen X-Eintrag des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow vom 29. Januar, in dem er sich bei Musk zweimal bedankt hatte: erstens für eine schnelle Reaktion auf die Berichte über die Nutzung von Starlink durch Russland und zweitens für die Unterstützung seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs.
Als Antwort auf Musks Eintrag bestätigte Fjodorow, dass die ersten Schritte bereits Wirkung zeigten.
"Wir arbeiten mit Ihrem Team an den nächsten wichtigen Schritten eng zusammen. Danke, dass Sie uns beistehen. Sie sind ein wahrer Verfechter der Freiheit und ein wahrer Freund des ukrainischen Volkes."
The first steps are already delivering real results. We are working very closely with your team on the next important steps. Thank you for standing with us. You are a true champion of freedom and a true friend of the Ukrainian people.
— Mykhailo Fedorov (@FedorovMykhailo) February 1, 202615:24 Uhr
Raketenabwehr Donbass Dome verhindert hunderte ukrainische Drohnenattacken
Das System der elektronischen Kampfführung Donbass Dome hat innerhalb einer Woche 215 terroristische Drohnenangriffe des ukrainischen Militärs auf die Volksrepublik Donezk (DVR) abgewehrt. Dies gab die regionale Direktion des Inlandsgeheimdienstes FSB bekannt.
Wie die Behörde mitteilte, versuchen Kiews Kräfte weiterhin, die Energieinfrastruktur der Republik mit Kampfdrohnen anzugreifen. So seien zwei ukrainische Darts-Drohnen mit kumulativen Gefechtsköpfen in der Nähe des Umspannwerks in Dokutschajewsk abgefangen worden. Diese auf Granatwerfergeschossen basierenden Sprengköpfe sind Spezialmunition, die zur Zerstörung gepanzerter Fahrzeuge und Befestigungsanlagen entwickelt wurde.
In der Nähe eines Umspannwerks in der Stadt Gorlowka wurde demnach ein Schwarm von FPV-Drohnen, die mit improvisierten Sprengsätzen bestückt waren, abgefangen.
14:54 Uhr
Medienbericht: Ukrainische Soldaten desertieren im Operationsgebiet des Truppenverbands West
Igor Kimakowski, ein Berater des Oberhaupts der Volksrepublik Donezk, berichtet in einem Interview über die Desertation in der ukrainischen Armee.
"Die höchste Anzahl an Fällen von Fahnenflucht wurde in den Reihen der 60. und 6. separaten mechanisierten Brigaden verzeichnet", sagte Kimakowski der Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Sonntag.
Wie es heißt, stellten ukrainische Kommandeure fest, dass es im Operationsgebiet des russischen Truppenverbands West Söldner aus Lateinamerika desertiert hätten. Neu rekrutierte Ukrainer versuchten auch, von der Front zu flüchten.
Laut dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums kämpfen die Einheiten des Truppenverbands West im Gebiet Charkow und in der Volksrepublik Donezk.
14:30 Uhr
Gewaltige Artillerieangriffe auf Kiews Truppen an der Front bei Krasnoarmeisk (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, dass die Artilleriesoldaten mithilfe des Grad-Mehrfachraketenwerfers einen gegnerischen Stützpunkt zerstören. Wie es heißt, handelt es sich um einen Kampfeinsatz im Frontabschnitt Krasnoarmeisk.
13:57 Uhr
Ukrainische Drohnen töten Zivilisten bei Mariupol
Bei einem Angriff ukrainischer Kampfdrohnen auf die Ortschaft Sartana im Vorort von Mariupol wurden eine Frau des Jahrgangs 1991 und ein im Jahr 2020 geborener Junge getötet. Dies gibt Denis Puschilin, Chef der Volksrepublik Donezk, bekannt.
"Ich spreche den Familien und Freunden der Verstorbenen mein tiefstes Beileid aus", schreibt der Beamte auf Telegram.
Laut Puschilin erlitt auch ein Achtjähriger Verletzungen. Er werde derzeit medizinisch versorgt.
Durch die Drohnenattacken wurden außerdem drei Wohngebäude zerstört.
13:40 Uhr
Vizeaußenminister: Russland gegen Stationierung jeglicher westlicher Truppen in Ukraine
Moskau hat mehrfach erklärt, dass die Präsenz ausländischer Militärs in der Ukraine ebenso inakzeptabel sei wie die NATO-Mitgliedschaft des Landes. Alexander Gruschko, stellvertretender Außenminister Russlands, äußerte sich dazu in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
"Es spielt keine Rolle, ob beispielsweise ein französischer Korporal ein Käppi mit der Aufschrift 'NATO' oder 'EU' trägt. Das ändert nichts an der Situation. Deshalb sind wir von unserer Position nicht abgewichen."
US-Außenminister Marco Rubio gab kürzlich bekannt, dass die vorläufige Variante von Sicherheitsgarantien die Entsendung "eines kleinen europäischen Truppenkontingents" in die Ukraine beinhalte. Es handele sich vor allem um französische und britische Armeeangehörige. Rubio nannte jedoch keine Einzelheiten.
Wie Gruschko klarstellte, werde die Sicherheit der Ukraine nur dann gewährleistet sein, wenn Moskau erkennen würde, dass das Gebiet des Nachbarlandes nicht als Brückenkopf für die Schaffung von Bedrohungen für Russland genutzt werde.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.