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Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Russlands Armee befreite über 80 Orte im Winter

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Russlands Armee befreite über 80 Orte im WinterQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 2.03.2026 18:40 Uhr

    18:40 Uhr

    Bloomberg: Neue Verhandlungsrunde zur Ukraine könnte in Istanbul stattfinden

    Eine neue Runde der trilateralen Gespräche zur Beilegung des Ukraine-Konflikts könnte in Istanbul abgehalten werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle. In der Veröffentlichung heißt es:

    "Der Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate ist aufgrund des Risikos von Raketen- und Drohnenangriffen derzeit geschlossen, sodass Gespräche in Abu Dhabi unwahrscheinlich sind. Als alternativer Veranstaltungsort wird Istanbul geprüft."

  • 18:20 Uhr

    Szijjarto: Zwei ethnische Ungarn von ukrainischen Rekrutierern entführt

    Mitarbeiter der ukrainischen Musterungsbehörden haben nach Angaben des ungarischen Außenministers Peter Szijjarto im Gebiet Transkarpatien rechtswidrig zwei ethnische Ungarn entführt. In einer Videoansprache, die er auf seiner Facebook-Seite teilte, erklärte er:

    "Ein junger Mann, ethnischer Ungar, der an psychischen Störungen litt, wurde entführt und ist heute bereits verschwunden."

    Ein weiterer Bewohner der Stadt Beregowo, der unter anderem über die ungarische Staatsangehörigkeit verfügt, wurde zudem laut Szijjarto "von Mitarbeitern der Musterungsbehörde brutal gefangen, obwohl er eine offizielle Freistellung hatte".

    Der Minister betonte, dass Ukrainer versuchen, aus dem Land zu fliehen, und sich die Zwangsrekrutierung in eine "Menschenjagd" verwandelt habe.

  • 17:45 Uhr

    Gebiet Cherson: Fünf Polizisten sterben bei ukrainischem Angriff

    Das ukrainische Militär hat am Samstag einen Angriff auf Polizisten im Gebiet Cherson verübt, der zahlreiche Todesopfer forderte, berichtet die Hauptverwaltung des russischen Innenministeriums im Gebiet Cherson. In einer Meldung gibt die Behörde bekannt:

    "Am 28. Februar 2026 gegen 15:00 Uhr haben die Streitkräfte der Ukraine einen Angriff gegen Mitarbeiter des russischen Innenministeriums in Golaja Pristan ausgeführt. Dadurch kamen fünf Polizisten ums Leben, sechs wurden verwundet."

  • 17:17 Uhr

    Bloomberg: Europa sorgt sich um US-Waffenbestände nach Angriffen auf Iran

    Europäische Staaten befürchten einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge, dass die US-Operation gegen Iran Auswirkungen auf die amerikanischen Waffenbestände und die Lieferfähigkeit Washingtons gegenüber der Ukraine haben könnte. Die Agentur beruft sich dabei auf informierte Kreise. In dem Bericht heißt es:

    "Europäische Beamte sind besorgt, dass der Einsatz großer Mengen an Munition bei den Schlägen der USA und Israels gegen Iran die amerikanischen Bestände und die Fähigkeit Washingtons beeinträchtigen könnte, Waffen an die Ukraine zu verkaufen."

    Den Quellen zufolge konzentriert sich die Europäische Union derzeit darauf, ihre eigenen Luftverteidigungsressourcen zu stärken und die USA im Verhandlungsprozess zur Ukraine eingebunden zu halten.

  • 16:44 Uhr

    Ein Toter und eine Verletzte durch ukrainische Angriffe in Gebieten Saporoschje und Cherson

    Ein ziviler Bewohner des Dorfs Welikaja Snamenka im Bezirk Kamenka-Dneprowskaja im Gebiet Saporoschje ist bei einem ukrainischen Angriff ums Leben gekommen, eine weitere Frau wurde verletzt. Die Ortsverwaltung meldet dazu gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Bewaffnete Verbände der Ukraine haben mit einer Drohne ein Haus im Dorf Welikaja Snamenka angegriffen. Dadurch starb ein Mann, ein Rentner, an Ort und Stelle. Zudem wurde eine Frau, ebenfalls eine Rentnerin, verwundet."

    Ein weiterer Mann erlitt Verletzungen durch einen Drohnenangriff auf sein Auto im Gebiet Cherson. Die Verwaltung des Bezirks Gornostajewka berichtet dazu:

    "Während des vergangenen Tages wurden 46 Artillerieangriffe und 21 Drohnenangriffe gegen folgende Orte festgestellt: Siedlungen Gornostajewka, Kairy, Sawodowka. Durch einen Drohnenangriff gegen einen Pkw in der Siedlung Kairy wurde ein Mann des Jahrgangs 1970 verwundet."

  • 16:14 Uhr

    Budapest bestellt ukrainischen Botschafter ein – Streit um Zwangsmobilisierung

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat den ukrainischen Botschafter in Budapest, Fjodor Schandor, einbestellt. Hintergrund ist die anhaltende Zwangsmobilisierung in der Ukraine. Laut Szijjártó habe Ungarn Berichte über zwei weitere ungarische Opfer im Zusammenhang mit der Zwangsmobilisierung erhalten. Unter den Betroffenen seien auch ethnische Ungarn aus der Region Transkarpatien. In einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft begründete der Minister das diplomatische Vorgehen mit deutlichen Worten:

    "Auf den Straßen der Ukraine findet eine offene Jagd auf Menschen statt, um den Krieg aufrechtzuerhalten. Deshalb haben wir heute den Botschafter der Ukraine in Budapest einbestellt, um unsere Ablehnung der auf den Straßen fortgesetzten offenen Jagd auf Menschen zum Ausdruck zu bringen."

  • 15:45 Uhr

    Kiew beschließt Zwangsevakuierung von Kindern aus Kampfgebieten

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat ein Gesetz unterzeichnet, das die Zwangsevakuierung von Kindern aus Gebieten mit aktiven Kampfhandlungen auch gegen den Willen der Eltern erlaubt. Dies teilt das ukrainische Parlament mit.

    Zuvor hatte das ukrainische Medium Strana unter Bezugnahme auf das Innenministerium berichtet, dass die Werchowna Rada für eine zwangsweise Evakuierung von Kindern aus Gebieten aktiver Kampfhandlungen ohne Zustimmung der Eltern gestimmt habe.

    Die Kinderrechtsbeauftragte beim Präsidenten der Russischen Föderation, Maria Lwowa-Belowa, erklärte, das Dokument könne "Raum für Willkür" schaffen.

  • 15:20 Uhr

    Militärexperte: Russlands Armee befreite über 80 Orte im Winter

    Im Verlaufe des Winters haben russische Streitkräfte über 80 Ortschaften in den Gebieten Sumy, Charkow, Saporoschje Dnjepropetrowsk und der Donezker Volksrepublik befreit und eine Fläche von knapp 1.400 Quadratkilometern unter ihre Kontrolle gebracht, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

    "Insgesamt haben Russlands Streitkräfte im Dezember 34 Siedlungen in den Gebieten Sumy, Charkow, Saporoschje Dnjepropetrowsk und der Donezker Volksrepublik befreit. Nach Zählungen von Beobachtern wurde ein Territorium von über 540 Quadratkilometern befreit. Im Januar des laufenden Jahres befreiten Russlands Streitkräfte 24  Siedlungen in den genannten Gebieten und in der DVR und etwa 470 Quadratkilometer Fläche. Im Februar des laufenden Jahres wurden 24 Siedlungen befreit und über 360 Quadratkilometer Fläche unter Kontrolle gebracht."

    Marotschko hob weiter hervor, dass die russische Armee während des Winters insgesamt ihre taktische Stellung entlang der Frontlinie verbessert habe.

  • 14:53 Uhr

    Selenskij: Neue Verhandlungsrunde könnte zwischen 5. und 8. März stattfinden

    Nach Angaben von Wladimir Selenskij soll die nächste Verhandlungsrunde zur Beilegung des Ukraine-Konflikts zwischen dem 5. und 8. März abgehalten werden. Die Agentur Ukrinform zitierte Selenskij:

    "Das Treffen war in dem Zeitraum vom 5. bis 8. März geplant, also etwa für den 5. und 6. März. Es sollte in Abu Dhabi stattfinden. Aufgrund der aktuellen Kampfhandlungen können wir derzeit nicht bestätigen, dass das Treffen in Abu Dhabi stattfinden wird. Dennoch hat niemand das Treffen abgesagt."

    Selenskij zufolge könnten neben Abu Dhabi auch die Türkei oder die Schweiz als mögliche Austragungsorte dienen.

  • 14:35 Uhr

    Peskow: Sicherheitsgarantien und Territorialfragen Thema bei Ukraine-Verhandlungen

    Bei den Verhandlungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts werden unter anderem Sicherheitsgarantien und Gebietsfragen thematisiert, sagt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. In einem Interview an Journalisten erklärte er:

    "Neben anderen Fragen, neben der Hauptfrage, nämlich der Territorialfrage, stehen natürlich auch Sicherheitsgarantien auf der Agenda."

    Peskow fügte hinzu, dass Russland auch nach dem Angriff der USA gegen Iran einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Konflikts gegenüber aufgeschlossen sei:

    "Russland behält seine Position, die mehrmals vom Präsidenten Putin erläutert wurde, dass eine politisch-diplomatische Regulierung vorzuziehen sei, und Russland bleibt dafür offen, die eigenen Interessen gerade mit diesen friedlichen Methoden zu sichern."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.