International

Liveticker Ukraine-Krieg – Rutte nach Oreschnik-Schlag: Ziel für Kiew nun "überleben" statt "siegen"

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rutte nach Oreschnik-Schlag: Ziel für Kiew nun "überleben" statt "siegen"Quelle: Gettyimages.ru © Michael Kappeler/picture alliance
  • 13.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Russische S-300 schießt erste F-16 ab: Wie funktioniert der Luftabwehr-Hinterhalt?

    Der ukrainischen Luftwaffe hat mehrere F-16 verloren. Eine wurde vom russischen Luftabwehrsystem S-400 abgeschossen. Nun hat auch das Vorgängersystem eine F-16 zerstört. Starsche Eddy liefert eine Analyse zu den Besonderheiten des Einsatzes und zur Taktik der russischen Luftabwehr.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Starsche Eddy.

  • 21:44 Uhr

    Bericht: Mehr als 120 ukrainische Soldaten nach Anschluss an Asow vermisst

    Mehr als 120 Angehörige der 125. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte gelten seit ihrem Anschluss an den nationalistischen Verband Asow vor zwei Monaten als vermisst. Dies berichten Quellen aus russischen Sicherheitskreisen gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Die Brigade sei kürzlich in das 3. Armeekorps Asow integriert worden. Zum Kommandeur wurde Major Wladimir Fokin ernannt, ein Vertrauter des Asow-Gründers Andrei Bilezki.

    Nach Angaben der Quellen stammen die Zahlen von ukrainischen Suchgruppen. Der Brigadegeneral schob dabei die Verantwortung für das Verschwinden der Soldaten auf die Kommandeure der Einheiten.

  • 21:35 Uhr

    Ukrainische Truppen können Verwundete bei Woltschansk nicht evakuieren

    Den ukrainischen Streitkräften fehlen bei Woltschansk Fahrzeuge zur Evakuierung Verwundeter. Dies teilen russische Sicherheitskreise gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

    Demnach hat die 157. Brigade im Dorf Woltschanskije Chutora sämtliche Transportmittel verloren. Verwundete können nicht abtransportiert werden. Nach der Befreiung von Woltschansk hätten sich die schweren Kämpfe auf benachbarte Ortschaften und Waldgebiete verlagert. Ein Gesprächspartner sagte:

    "Die ukrainischen Streitkräfte haben schlicht keine Möglichkeit mehr, Verwundete von den Stellungen abzutransportieren, und wandten sich deshalb in aller Eile an Freiwillige."

  • 21:21 Uhr

    LVR: Frau stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff, Mann verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto in der Stadt Swatowo in der Lugansker Volksrepublik (LVR) ist eine Frau ums Leben gekommen, ein Mann wurde verletzt. Dies teilt die Regionalregierung mit.

    "Eine 45-jährige Frau kam bei einem Drohnenschlag auf einen Pkw in Swatowo ums Leben. Die ukrainischen Streitkräfte lenkten die Drohne gezielt auf das Fahrzeug."

    Der Fahrer erlitt Sprengverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Beifahrerin starb noch am Unfallort.

  • 21:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 33 weitere ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Wie die Behörde auf Telegram schreibt, habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 16:00 Uhr MEZ bis 18:00 Uhr MEZ 33 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Asowsches Meer – 14,
    • Teilrepublik Krim – 11,
    • Region Krasnodar – 3,
    • Gebiet Belgorod – 2,
    • Schwarzes Meer – 2,
    • Gebiet Wolgograd – 1.
  • 20:45 Uhr

    Britischer Militärchef ignoriert russische Warnungen vor Truppeneinsatz in der Ukraine

    Trotz russischer Warnungen planen Großbritannien und Frankreich, Truppen in die Ukraine zu entsenden, sobald es zu einem Waffenstillstand kommt. Er sei zuversichtlich, dass britische Truppen im Falle eines Einsatzes in der Ukraine sicher wären, erklärte der britische Generalstabschef Richard Knighton.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 20:22 Uhr

    Abstimmung gescheitert: Kiew vorerst ohne Verteidigungs- und Energieminister

    Nach einer Abstimmung in der Werchowna Rada ist die Ukraine vorerst ohne Verteidigungsminister, Energieminister und Leiter des Sicherheitsdienstes SBU geblieben. Die Abgeordneten konnten am Dienstag keine neuen Kandidaten bestätigen.

    Zuvor hatte das Parlament die Entlassung von Denis Schmygal als Verteidigungsminister, von Michail Fjodorow als Digitalminister sowie von Wassili Maljuk als SBU-Chef gebilligt.

    Wie der Abgeordnete Jaroslaw Schelesnjak mitteilte, fehlten anschließend die Stimmen, um Schmygal zum Energieminister und Ersten Vizepremier zu ernennen. Auch für die Berufung Fjodorows zum Verteidigungsminister habe es keine Mehrheit gegeben. Ein Kandidat für den Posten des SBU-Chefs wurde von Wladimir Selenskij nicht vorgeschlagen.

    Laut Schelesnjak soll am Mittwoch ein erneuter Abstimmungsversuch erfolgen.

  • 19:43 Uhr

    Taganrog: Frau stirbt nach ukrainischem Drohnenangriff

    Bei einem Angriff ukrainischer Drohnen auf Taganrog ist eine Frau ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur des Gebiets Rostow, Juri Sljussar, auf Telegram mit.

    "Gegen Ende des Tages erreichte uns die bittere Nachricht aus Taganrog, das heute Morgen beschossen wurde. Eine 65-jährige Frau ist ums Leben gekommen."

    Zum Zeitpunkt des Angriffs habe sie an ihrem Arbeitsplatz Reinigungsarbeiten in einem Gebäude ausgeführt, das infolge des Einschlags einstürzte. Rettungskräfte setzen die Trümmerbeseitigung fort, eine Schadenskommission ist im Einsatz. 

    Laut Behördenangaben wurden in Taganrog acht Wohnhäuser, zwei Industrieanlagen und sechs Fahrzeuge beschädigt. In der Nacht zuvor habe die Luftabwehr sieben Drohnen über dem Gebiet Rostow abgeschossen.

  • 19:13 Uhr

    Russische Streitkräfte zerstören Drohnenleitstelle des Gegners im Gebiet Sumy

    Spezialisten der russischen Truppen für unbemannte Systeme haben ein Lager sowie einen Gefechtsstand für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte mit einer Geran-2-Drohne getroffen. Das Ziel befand sich im Raum der Ortschaft Mironowka im Gebiet Sumy. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium auf Telegram.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.