Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen 1000 ukrainische gegen 35 russische Gefallene aus

26.02.2026 10:42 Uhr
10:42 Uhr
FSB vereitelt Terroranschlag auf hochrangigen Offizier in Sankt Petersburg
Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat den Terroranschlag auf einen hochrangigen Offizier des russischen Verteidigungsministeriums in Sankt Petersburg vereitelt. Laut der offiziellen Mitteilung stehen zwei russische Staatsbürger unter Verdacht.
Auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste holten sie einen improvisierten Sprengsatz aus einem Versteck, ermittelten die Wohnadresse des Offiziers und platzierten die Bombe am Boden seines Autos. Der Sprengsatz wurde von Mitarbeitern des FSB entdeckt und entschärft. Die Verdächtigen wurden festgenommen, sie gestanden die Tat, fügt der FSB hinzu.
10:09 Uhr
Russland und Ukraine tauschen Gefallene aus
Russland und die Ukraine haben einen Austausch von Gefallenen durchgeführt, berichtet der Assistent des russischen Präsidenten, Wladimir Medinski. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:
"Der Ukraine wurden die Leichen von 1.000 gefallenen ukrainischen Militärangehörigen übergeben. Russland wurden die Leichen von 35 gefallenen russischen Kriegern übergeben."
Der vorherige Gefallenenaustausch hatte am 29. Januar stattgefunden. Damals wurden die Leichen von 38 russischen und 1.000 ukrainischen gefallenen Soldaten ausgetauscht.
09:52 Uhr
Gebiet Saporoschje: Ukrainischer Agent festgenommen
Im Gebiet Saporoschje ist ein mutmaßlicher ukrainischer Agent festgenommen worden, berichtet der Pressedienst des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB. Wie es in der Meldung weiter heißt, habe der Mann des Jahrgangs 1994 über den Messenger Signal Kontakt mit einem Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU aufgenommen und ihm Angaben über Stellungen und Bewegungen der russischen Streitkräfte "für anschließende Raketen- und Bombenangriffe" übermittelt.
In einer vom FSB geteilten Videoaufnahme der Festnahme und der Befragung antwortet der Verdächtigte über seine Beweggründe:
"Das war nur so, ohne Geld, ohne etwas."
Ein Strafverfahren wegen Spionage und Hochverrat wurde eingeleitet. Im Fall einer Verurteilung droht dem Festgenommenen eine lebenslange Haft.
08:57 Uhr
Ukrainisches Militär beschießt Gebiet Kursk – ein Toter
Das ukrainische Militär hat im Verlaufe des vergangenen Tages das russische Gebiet Kursk mehrmals angegriffen. Wie Alexandr Chinstein, Gouverneur der Region, berichtet, kam dabei 26 Mal Artillerie zum Einsatz. Zudem warf eine ukrainische Drohne einen Sprengsatz ab, 23 Drohnen wurden abgeschossen. Ein Mann kam bei den Angriffen ums Leben. Chinstein schreibt:
"Durch den Angriff im Dorf Markowo kam ein 62-jähriger Mann ums Leben, ein 33-jähriger Mann wurde verwundet."
08:10 Uhr
Alaudinow: Asow-Kämpfer ergeben sich bei erster Gelegenheit
Kämpfer der ukrainischen nationalistischen Verbände Asow und Aidar ergeben sich bei der ersten Gelegenheit an russische Militärangehörige, sagt Generalleutnant Apty Alaudinow, stellvertretender Leiter der militärisch-politischen Hauptverwaltung der Streitkräfte Russlands und Kommandeur der Spezialeinheit Achmat. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS führt er aus:
"Heute gibt es diese Kämpfer von Asow und Aidar, die sich bei erstbester Gelegenheit gerne in die Gefangenschaft ergeben, um zu überleben. Das ist ein anderes Personal, als das, gegen das wir den Kampf angefangen haben."
Alaudinow fügte hinzu, dass ursprünglich als eine neonazistische Miliz gegründete Asow inzwischen zu einer großen Einheit herangewachsen sei, die ständig aufgestockt werde. Dabei erklärte er:
"Doch jene Kader, hartgesottene Nazis, die dort ursprünglich waren, beobachten wir heutzutage in einer solchen Anzahl nicht."
07:33 Uhr
Russische Luftabwehr schießt in der Nacht mehrere ukrainische Drohnen ab
Russlands Luftabwehrkräfte haben in der vergangenen Nacht insgesamt 17 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgeschossen. Wie das Verteidigungsministerium des Landes berichtet, wurden im Zeitraum zwischen 23:00 Uhr Moskauer Zeit am 25. Februar und 07:00 Uhr am 26. Februar sieben Drohnen über dem Gebiet Brjansk, zwei über dem Gebiet Kaluga sowie jeweils eine über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört.
07:05 Uhr
Explosionen in mehreren ukrainischen Städten gemeldet
In der vergangenen Nacht ist es in den ukrainischen Städten Poltawa, Charkow, der Hauptstadt Kiew sowie in der vom ukrainischen Militär kontrollierten Stadt Saporoschje zu Explosionen gekommen. Dies geht aus Angaben des Fernsehkanals Suspilne hervor. Zuvor war in den Gebieten Charkow, Saporoschje und Kiew der Luftalarm ausgelöst worden.
Russlands Streitkräfte greifen als Reaktion auf Attacken des ukrainischen Militärs gegen russische zivile Ziele regelmäßig Objekte der ukrainischen militärischen Infrastruktur an.
25.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
JD Vance zeigt sich optimistisch über Beilegung des Konflikts
Washington macht bei der Lösung des Ukraine-Konflikts sowohl mit Russland als auch mit der Ukraine Fortschritte, erklärt Vizepräsident JD Vance im Interview mit Fox News. Was die Aussichten auf eine Lösung angeht, zeigt sich Vance optimistisch und weist dabei auch auf die Position von Präsident Donald Trump hin:
"Im Moment ist der Präsident optimistisch, dass wir dies zu einem erfolgreichen Abschluss bringen können."
Trotzdem mache sich Washington keine Illusionen und verfolge deshalb seinen aktuellen diplomatischen Kurs, führt Vance aus und betont:
"Wir sind optimistisch, dass wir einen Punkt erreichen können, an dem sowohl die Russen als auch die Ukrainer das Gefühl haben, genug für einen Waffenstillstand getan zu haben."
21:49 Uhr
Selenskij berichtet über Telefonat mit Trump

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij. Aufnahme vom 16. Mai 2025Urheberrechtlich geschützt Wladimir Selenskij und Donald Trump haben am Mittwochabend telefoniert. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten nahmen auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Gespräch teil.
Während des Telefonats wurden die Themen erörtert, an denen Vertreter der Ukraine und der USA beim bilateralen Treffen in Genf am Donnerstag arbeiten werden, sowie die Vorbereitungen für das Treffen Anfang März im trilateralen Format. Selenskij erwartet, dass dadurch Verhandlungen auf Führungsebene ermöglicht werden könnten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
