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Liveticker Ukraine-Krieg – Frontbericht: Kiew verliert mehr als 9.000 Soldaten binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Frontbericht: Kiew verliert mehr als 9.000 Soldaten binnen einer Woche© Urheberrechtlich geschützt
  • 13.03.2026 16:02 Uhr

    16:02 Uhr

    Angriff auf Brjansk: Außenministerium in Moskau bestellt Botschafter von London und Paris ein

    Das russische Außenministerium hat am Freitag die Botschafter Großbritanniens und Frankreichs, Nigel Casey und Nicolas de Rivière, einbestellt. Grund dafür ist der Raketenangriff am 10. März auf die Stadt Brjansk mit Marschflugkörpern aus britisch-französischer Produktion. Die Diplomaten wurden darauf hingewiesen, dass dieser Terrorangriff ohne Beteiligung ihrer Länder, ohne britische und französische Fachleute und Geheimdienstdaten nicht möglich gewesen wäre.

    Sollten London und Paris auch weiterhin an den Kriegsverbrechen der Ukraine beteiligt sein, würden sie die Verantwortung für destruktive Folgen des Konfliktes und dessen Eskalation tragen, fügt das Ministerium hinzu. Moskau sieht den Angriff auf Brjansk als Versuch, die Bemühungen um die Lösung des Ukraine-Konfliktes zu unterlaufen.

    Außerdem werden London und Paris aufgefordert, eine deutliche Stellungnahme zum Ausdruck zu bringen und die Attacke auf Brjansk stark und unmissverständlich zu verurteilen.

  • 15:47 Uhr

    Verletzte bei erneuten Drohnenattacken aus Ukraine im Gebiet Belgorod

    Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod fort. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, erlitten zwei Einwohner im Dorf Butowo bei einem Angriff auf einen Geschäftsraum Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden. Ein geparktes Auto sei von Splittern getroffen und beschädigt worden.

    In der Stadt Graiworon kam laut dem Beamten ein örtliches Geschichtsmuseum durch die Drohnenattacke zu Schaden.

  • 15:16 Uhr

    Moskau meldet mehrere Angriffe in der vergangenen Woche auf Militärziele in der Ukraine

    In der vergangenen Woche haben die russischen Streitkräfte einen Massenangriff und sechs Gruppenattacken auf militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Getroffen wurden Betriebe der Rüstungsindustrie, Objekte der Treibstoff,- Energie-, Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse des Gegners betrieben werden, Anlagen für Produktion, Lagerung und Abschuss unbemannter Flugzeuge größerer Reichweite sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner. Die Attacken bezeichnet das Ministerium als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe auf zivile Objekte in Russland.

  • 15:00 Uhr

    Mehrere Zivilisten bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Cherson verletzt

    Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, erlitten im Laufe des Tages sechs Zivilisten Verletzungen. 

    "In Nowaja Kachowka wurden bei einem Drohnenangriff auf ein Zivilfahrzeug drei Frauen (Jahrgänge 1955, 1961 und 1964) sowie zwei Männer (Jahrgänge 1960 und 1966) verletzt. Alle wurden in ein Krankenhaus eingeliefert."

    Eine weitere Zivilistin (Jahrgang 1986) erlitt Verletzungen bei einem Drohnenangriff auf die Ortschaft Dnjepjany. Die Frau wurde ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert.  

    Laut Saldo seien mehrere Privathäuser durch den Beschuss der ukrainischen Armee beschädigt worden.

  • 14:39 Uhr

    Gladkow: Gebiet Belgorod mit 145 Drohnen binnen 24 Stunden angegriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 66 Orte in zwölf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 20 Geschosse abgefeuert und 145 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 81 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet vier Verletzte. 

    Bei den Angriffen kamen ein Mehrfamilienhaus, 25 Privathäuser, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Verwaltungsgebäude und zwölf Fahrzeuge zu Schaden.

  • 14:20 Uhr

    Russische Artillerie vereitelt gegnerische Pläne im Raum Saporoschje (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Dnjepr bei Orechow im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe einer D-30-Haubitze einen Stützpunkt der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.

  • 13:58 Uhr

    Russische Armee befreit zwei Orte binnen einer Woche

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt zwei Ortschaften befreit.

    Die Siedlung Tscherwonaja Sarja im Gebiet Sumy wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Nord unter Kontrolle genommen.

    Einheiten des Truppenverbandes Süd haben die Ortschaft Golubowka in der DVR befreit.

  • 13:34 Uhr

    Selenskij trifft zu Gesprächen mit Macron in Paris ein

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist laut Medienberichten zu Gesprächen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron in Paris eingetroffen.

    "Die Kernbotschaft und der Hauptzweck dieses Besuchs ist es zu ​zeigen, dass nichts – keine Krise und keine Entwicklung – unsere Aufmerksamkeit ⁠von der Ukraine ablenken wird", erklärte ein Vertreter des Präsidialamtes in Paris mit Blick auf den Irankrieg.  

    Die Ukraine bleibe ein ​zentrales Sicherheitsthema. "Unsere Unterstützung für die Ukraine wankt nicht."

  • 13:15 Uhr

    Botschafter: Kiew kontrolliert nur noch zehn Prozent des Donbass

    Die Ukraine steuert unaufhaltsam auf die Niederlage zu, erklärt der russische Botschafter im Vereinigten Königreich, Andrei Kelin, im Interview mit CNBC. Nach seinen Angaben kontrolliert Kiew derzeit nur noch zehn Prozent des Donbass. Kelin betont:

    "Auf der Tagesordnung stehen nun die rund zehn Prozent des Donbass-Territoriums, die sich noch nicht unter unserer Kontrolle befinden."

    Am 10. März hatte der russische Präsident Wladimir Putin verkündet, dass die Ukraine 17 Prozent des Gebiets der Volksrepublik Donezk kontrolliert.

  • 12:53 Uhr

    Sacharowa: Brüssel setzt auf Eskalation des Konflikts in der Ukraine

    Die EU rechne mit der Fortsetzung der Kampfhandlungen in der Ukraine, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber RIA Nowosti.

    "Brüssel setzt auf eine Eskalation des Ukraine-Konflikts, da es in anderen Bereichen keine Erfolge erzielt."

    Sacharowa zufolge untergrabe die EU-Kommission die Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts und tue alles, damit das Regime in Kiew an der Macht bleibe. Dies demonstriere insbesondere die Versuche der EU, der Ukraine einen Kredit unter Umgehung Ungarns und der Slowakei zu gewähren. 

    Mehr zum Thema Medien: EU könnte Kiew unter Umgehung Ungarns und der Slowakei finanzieren

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.