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Liveticker Ukraine-Krieg: Schlagkräftige Haubitzen nehmen ukrainische Stellungen auseinander

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Schlagkräftige Haubitzen nehmen ukrainische Stellungen auseinanderQuelle: Sputnik © SERGEI BOBYLJOW
  • 6.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:53 Uhr

    RIA Nowosti: Wälder im Gebiet Sumy mit Leichen von ukrainischen Elitesoldaten übersät

    Angehörige von Soldaten der 80. separaten Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte, die bei Kämpfen im Raum Sumy getötet wurden, berichten, dass die Gefallenen nicht herausgebracht werden. Die Wälder dort sollen von Leichnamen übersät sein.

    Die ehemals elitäre Einheit wird heute als Kanonenfutter eingesetzt. Die ukrainischen Fallschirmjäger werden in Stellungen geschickt, von denen niemand zurückkehrt. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

  • 21:38 Uhr

    Rettungssanitäter im Raum Belgorod nach ukrainischen Drohnenattacken verletzt

    Behörden des russischen Gebiets Belgorod melden am Montagabend (Ortszeit) weitere Angriffe aus der Ukraine. Wie es heißt, attackierte das ukrainische Militär Ortschaften in sieben Gemeinden mit unbemannten Fluggeräten.  

    Im Dorf Borissowka griff demnach eine Drohne einen Notarztwagen an. Nach vorläufigen Angaben erlitten zwei Rettungssanitäter und der Fahrer ein Barotrauma. Die Betroffenen seien ins Bezirkskrankenhaus gebracht worden. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

    Ferner melden die Behörden zahlreiche Sachschäden, unter anderem durch herabfallende Trümmerteile. Mindestens zehn zivile Fahrzeuge, sieben Eigenheime, ein Geschäftsraum, ein Verwaltungsgebäude und eine Garage wurden beschädigt. Ein Auto brannte aus.

  • 21:27 Uhr

    DVR-Chef meldet Verletzte nach Angriffen aus der Ukraine

    Sechs Zivilisten – vier Frauen und zwei Männer – wurden in der Volksrepublik Donezk (DVR) am Montag durch Angriffe aus der Ukraine verletzt. Das ukrainische Militär setzte Kampfdrohnen gegen zivile Ziele ein. Dies gab Republikchef Denis Puschilin bekannt.

    Ein Einwohner in Marjinka erlitt laut dem Beamten mittelschwere Verletzungen durch die Explosion einer international verbotenen PFM-1-"Blütenblatt"-Mine.

    Wie es heißt, erhalten alle Betroffenen qualifizierte medizinische Versorgung. 

    Ferner meldet Puschilin Sachschäden an fünf Wohngebäuden und zwei zivilen Infrastruktureinrichtungen in der gleichnamigen Hauptstadt der Republik sowie in Gorlowka.  

  • 21:11 Uhr

    Haubitzen nehmen ukrainische Stellungen entlang der Front auseinander (Video)

    Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Mitte haben schlagkräftige D-30-Haubitzen gegen Erdbunker und Stellungen der ukrainischen Armee eingesetzt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, handelt es sich um Angriffe an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) und im Raum Dnjepropetrowsk.  

  • 20:43 Uhr

    Massive Schäden an Stromversorgung im Raum Saporoschje nach ukrainischen Angriffen

    Infolge gezielter, großangelegter Angriffe des ukrainischen Militärs auf die Energieinfrastruktur wurde das Stromversorgungssystem im Gebiet Saporoschje erheblich beschädigt. Dies gab der Gouverneur des Gebiets, Jewgeni Balizki, bekannt.

    "Die Energieingenieure tun alles, was sie können, und arbeiten rund um die Uhr", schrieb der Beamte in einem auf Telegram veröffentlichten Post. "Aber wir müssen uns darauf einstellen, dass die Wiederherstellungsphase nicht einfach sein wird."

    "Stromausfälle werden weiterhin auftreten", warnte Balizki weiter. Grund dafür sei das Ausmaß der Schäden.

    Ferner teilte der Gouverneur mit, die gesamte kritische Infrastruktur sei betriebsbereit und werde durch Notstromsysteme und Generatoren versorgt. Die Behörden hätten die Situation voll im Griff.

  • 19:55 Uhr

    Kiew setzt Graphitbomben gegen Energieanlagen in der DVR ein

    Die Verteidigungskräfte der Volksrepublik Donezk (DVR) geben bekannt, dass das ukrainische Militär außer Drohnen auch sogenannte Graphitbomben bei seinen Angriffen auf die Wärmekraftwerke eingesetzt hat.

    Durch die Attacken am Sonntag kam es zu flächendeckenden Stromausfällen, sodass fast 500.000 Haushalte vorübergehend ohne Versorgung waren. Graphitbomben explodieren in der Luft und setzen Graphitwolken frei, die Kurzschlüsse in den Stromleitungen verursachen.

    Die Flugabwehrkräfte der DVR setzten insgesamt zehn unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners außer Gefecht.  

  • 19:21 Uhr

    Erneut Verletzte im Gebiet Belgorod nach Drohnenangriffen aus der Ukraine

    Die ukrainischen Kämpfer setzen den Drohnenterror gegen Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod fort. Am Montagnachmittag (Ortszeit) griffen sie zwei Ortschaften, darunter die gleichnamige Gebietshauptstadt, mit unbemannten Luftfahrzeugen an. Der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über drei Personen, die Verletzungen unterschiedlicher Schwere erlitten haben. 

    Zudem meldet der Beamte Sachschäden an drei zivilen Fahrzeugen, einem Kommunikationsobjekt und einem Nebengebäude.

  • 18:46 Uhr

    Russische Drohnenpiloten greifen gegnerisches Personal im Raum Charkow an (Video)

    Besatzungen der russischen Drohnenabwehr haben einen temporären Standort der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Truppen angegriffen. Bei dem Angriff in der Ortschaft Kolodes im Gebiet Charkow setzte das russische Militär unbemannte Fluggeräte vom Typ Geran ein. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 18:16 Uhr

    Orbán: Ukraine beweist täglich ihre Ungeeignetheit für EU-Mitgliedschaft

    Die Ukraine hat die Anfrage Ungarns und der Slowakei zurückgewiesen, die Ölleitung Druschba durch ihre Experten inspizieren zu lassen. Das erklärte der ungarische Regierungschef Viktor Orbán auf einer Pressekonferenz in der Nähe einer Verdichterstation der TurkStream-Pipeline an der Grenze zu Serbien.

    Brüssel habe daraufhin angekündigt, eigene Beobachter dorthin zu entsenden, fügte der Politiker hinzu. "Aber bisher sehe ich nicht, dass sie dort angekommen sind."

    Orbán führte in dem Zusammenhang aus:

    "Das Verhalten der Ukraine gegenüber Europa und Ungarn geht somit über die Erwartungen an ein Land hinaus, das einen EU-Beitritt anstrebt. Daher beweisen die Ukrainer täglich ihre Ungeeignetheit für eine Mitgliedschaft in der Gemeinschaft."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.