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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Salisnitschnoje im Gebiet SaporoschjeQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 10.02.2026 14:10 Uhr

    14:10 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Präzision im Verborgenen – Russlands Elite-Scharfschützen im Einsatz

    Unbemerkt vom Gegner agieren russische Scharfschützen schnell und präzise – Millimeter entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet über Ausbildung und Einsatz der Elite der Elite aus der Spezialeinheit des Truppenverbands Zentrum. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:35 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen innerhalb der vergangenen 24 Stunden 1.245 Soldaten verloren. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstungsgegenstände des Gegners:

    • zwei Panzer,
    • fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter einen M113-Mannschaftstransportwagen,
    • 40 Kraftfahrzeuge,
    • fünf Artilleriegeschütze,
    • zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung,
    • fünf Munitionslager und neun Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, Montagehallen, Lager und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Munitionsdepots sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 139 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben, eine HIMARS-Rakete, einen Neptun-Marschflugkörper und 72 Drohnen ab.

  • 13:06 Uhr

    Ukraine kann auf EU-Hilfe für Ausbildungsstützpunkte hoffen

    Die Ukraine kann nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur bei der geplanten Modernisierung von Ausbildungszentren für ihre Streitkräfte auf die Unterstützung der EU hoffen. Wie eine ranghohe EU-Beamtin in Brüssel sagte, sollen an diesem Mittwoch bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister Optionen für zwei Einrichtungen im Westen der Ukraine besprochen werden. Demnach werde die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas um politische und finanzielle Unterstützung für das Projekt bitten.

    Zudem soll es bei dem Ministertreffen demzufolge auch um die Frage gehen, wie die EU nach einem möglichen Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland die Überwachung des Waffenstillstands unterstützen könnte. Ein federführend von den USA erarbeitetes Konzept sieht vor, die etwa 1.200 Kilometer lange Kontaktlinie vor allem mit unbemannten Hightech-Systemen zu bewachen. Eine große Truppenpräsenz direkt an der Kontaktlinie wäre dann vermutlich nicht erforderlich.

  • 12:44 Uhr

    Gouverneur meldet ukrainische Angriffe auf 36 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 36 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens eine Rakete ab und setzte 85 Drohnen ein, von denen 46 abgeschossen wurden.

    In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Einwohner der Siedlung Tschapajewski wurde verletzt, als ein unbemanntes Luftfahrzeug in seiner Nähe detonierte. Darüber hinaus suchten am Montag zwei Zivilisten medizinische Einrichtungen auf, nachdem sie bei Attacken am 5. und 7. Februar Verletzungen erlitten hatten.

    Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, sieben Einfamilienhäuser, ein Verwaltungsgebäude, ein Geschäft, zwei Betriebe, zwei Stromleitungen, ein Landwirtschaftsgerät und 15 Autos.

  • 12:20 Uhr

    Durch Einsatz optimiert: Kampferprobte russische Waffen auf Rüstungsmesse in Riad

    Die Verteidigungsmesse "World Defense Show" hat am Sonntag in der saudischen Hauptstadt Riad begonnen und wird bis Donnerstag andauern. Unter den Ausstellern befinden sich auch diverse russische Rüstungskonzerne, die ihre technischen Errungenschaften präsentieren.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 12:05 Uhr

    Zwei Tote durch ukrainische Drohnenattacken auf Gebiet Saporoschje

    Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über weitere Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker schreibt, wurden in den vergangenen 24 Stunden zwei Menschen durch Drohnenangriffe getötet. Bei einem der Opfer handelt es sich um einen Einwohner der Siedlung Wodjanoje. In der Nähe der Stadt Wassiljewka kam ein Mann ums Leben, als eine ukrainische Drohne sein Auto angriff.  

    Die Situation in der Region bezeichnet der Politiker als angespannt. Er ruft seine Landsleute zur Umsicht auf. Wer Informationen über die Vorbereitung von Verbrechen habe, müsse unverzüglich die Polizei darüber benachrichtigen.

  • 11:47 Uhr

    Peskow begrüßt Macrons Aussage zum Dialog mit Russland

    Russland nehme die Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zur Wiederaufnahme des Dialogs zur Kenntnis, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Diese Haltung stoße in Moskau auf Anerkennung. Gegenüber Journalisten sagte Peskow am Dienstag, bislang habe – abgesehen von Frankreich – kein weiteres europäisches Land eine solche Initiative erwogen.

    Zudem bestätigte Peskow jüngste Kontakte zwischen Moskau und Paris. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitierte ihn mit den Worten:

    "Wir können bestätigen, dass tatsächlich Kontakte stattgefunden haben. Wenn dies gewünscht oder erforderlich ist, könnten sie zur Aufnahme eines Dialogs auf höchster Ebene beitragen."

    Russland habe sich stets für den Dialog eingesetzt, so Peskow weiter. Nur Dialog – nicht Konfrontation – könne helfen, auch die schwierigsten Herausforderungen zu bewältigen.

  • 11:30 Uhr

    Macron schlägt europäischen Kollegen Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland vor

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat "einigen europäischen Kollegen" vorgeschlagen, den Dialog mit Russland wiederaufzunehmen. Im Interview mit der Zeitung Tagesanzeiger erklärte das Staatsoberhaupt:

    "Daher ist es wichtig, dass wir die Wiederaufnahme einer europäischen Diskussion mit den Russen strukturieren, ohne naiv zu sein, ohne Druck auf die Ukrainer auszuüben, aber auch, um in dieser Diskussion nicht von Dritten abhängig zu sein."

    Außerdem gab Macron bekannt, Paris habe die Gesprächskanäle mit Moskau auf technischer Ebene wiederhergestellt. Sollte es zu einem Frieden kommen, müsse Europa in der Lage sein, eigenständig zu agieren – etwa bei Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Ukraine, ohne dass diese von US-Vertretern geführt würden. Macron betonte:

    "Das ist eine Frage des Selbstwertgefühls. Selbstwertgefühl ist gut, wir brauchen es. Wir sollten also keine Angst haben, wir selbst zu sein. Das ist im Interesse Europas."

  • 11:15 Uhr

    "Unsere Drohnen" aus Deutschland: Selenskij sieht Ukraine als Tech-Pionier für Europas Sicherheit

    Wladimir Selenskij hat bei einer Podiumsdiskussion am Nationalen Luftfahrtinstitut in Kiew erklärt, dass die künftige Sicherheit Europas maßgeblich von ukrainischen Technologien und Spezialisten abhängen werde. In diesem Zuge kündigte er am 8. Februar an, bereits Mitte Februar persönlich die erste in Deutschland produzierte ukrainische Drohne entgegenzunehmen.

    Dabei betonte der ukrainische Präsident, dass es sich um eine Fertigungslinie für "unsere Drohnen" handele, die vollständig auf ukrainischer Technologie basiere. Laut Selenskij würden künftige europäische Großprojekte wie der "Drohnenwall" primär auf ukrainischem Wissen beruhen. Bis Ende des Jahres 2026 sollen zudem zehn Waffen-Exportzentren in Europa im Betrieb sein.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 10:44 Uhr

    Russische Armee befreit Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje

    Die russischen Streitkräfte haben Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje eingenommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbands Ost ermöglicht.

    Salisnitschnoje liegt einige Kilometer westlich der Stadt Guljaipolje, deren Befreiung das Verteidigungsministerium Ende Dezember 2025 meldete.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.