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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen erneut Gefallene aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 9.04.2026 13:45 Uhr

    13:45 Uhr

    Kreml: Keine Entscheidung zu möglichem Oster-Waffenstillstand

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat bislang keine Entscheidung zu einem möglichen Waffenstillstand zu Ostern getroffen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow auf Nachfrage von Journalisten. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, die Ukraine sei bereit für eine Feuerpause zu Ostern.

  • 13:30 Uhr

    Russland und Ukraine tauschen Gefallene aus

    Russland und die Ukraine haben Leichen von gefallenen Militärangehörigen ausgetauscht. Wie der Vertreter der russischen parlamentarischen Koordinationsgruppe für Angelegenheiten der Sonderoperation, Schamsail Saralijew, berichtete, wurden der ukrainischen Seite 1.000 gefallene Soldaten übergeben. Im Gegenzug erhielt Russland 41 eigene Gefallene.

    Der letzte Gefallenenaustausch hatte am 26. Februar stattgefunden, als Moskau Kiew ebenfalls 1.000 ukrainische Gefallene im Austausch für 35 russische übergeben hatte.

    Anfang April hatte Russlands Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa zudem berichtet, dass im Vorfeld des orthodoxen Osterfests, das am 12. April begangen wird, ein Gefangenenaustausch vorbereitet werde.

  • 13:12 Uhr

    Lawrow: Informelle Kontakte zur Ukraine laufen weiter

    Laut dem russischen Außenminister Sergei Lawrow laufen die Kontakte zum Ukraine-Thema weiterhin, allerdings überwiegend in informeller und vertraulicher Form:

    "Die Kontakte zum Ukraine-Thema laufen bei uns weiter, informell und vertraulich. Über längere Zeit haben wir keine besonderen Perspektiven für die Wiederaufnahme des Dialogs gesehen."

    Er räumte ein, dass mögliche US-amerikanische Vermittler derzeit mit anderen außenpolitischen Aufgaben beschäftigt seien. Dadurch sei es zu einer "gewissen Pause" im Prozess gekommen, da sich eine einzige Gruppe von Vermittlern um mehrere internationale Themen gleichzeitig kümmere.

  • 12:53 Uhr

    Finnische Firma plant Produktion von Boden-Drohnen mit ukrainischem Partner

    Das finnische Unternehmen New Paakkola will gemeinsam mit einem ukrainischen Partner bodengestützte Drohnen produzieren. Dies berichtete der finnische Rundfunk Yle. Demnach hat das Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung mit der ukrainischen Firma Remtechnology sowie mit finnischen Investoren unterzeichnet.

    Geplant ist die Produktion von kettengetriebenen Bodenplattformen, auf denen je nach Bedarf unterschiedliche Ausrüstung installiert werden kann. Laut Unternehmensangaben soll der Schwerpunkt des Projekts nicht auf der Ukraine, sondern auf den nordischen Märkten liegen. Der Hersteller betont, die Systeme an die nordischen Klima- und Geländebedingungen anzupassen. Der Produktionsstart ist noch für dieses Jahr vorgesehen.

  • 12:36 Uhr

    Was bringt Selenskij ein Konflikt im Baltikum?

    Die Initiatoren der Eskalation des Konflikts im Baltikum befinden sich nicht in Kiew, sondern in London. Denn gerade Großbritannien wäre der größte Nutznießer dieser Konfrontation in der baltischen Region.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Sergei Mirkin.

  • 12:11 Uhr

    Drohnenabsturz in Krymsk – drei Verletzte nach Brand auf Ölanlage

    In der Stadt Krymsk sind bei dem Absturz von Trümmern einer Drohne auf dem Gelände einer Ölanlage drei Menschen verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region Krasnodar mit. Zwei der Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, eine Person vor Ort medizinisch versorgt. Der Absturz der Drohnenfragmente führte zu einem Brand, der bis zum Morgen gelöscht wurde. An den Löscharbeiten waren insgesamt 80 Einsatzkräfte und 29 technische Einheiten beteiligt, darunter Kräfte des russischen Ministeriums für Katastrophenschutz.

  • 12:02 Uhr

    Sacharowa: Ukraine weltweit führend bei Kinderhandel und illegalem Organhandel

    Die Ukraine nimmt weltweit eine der führenden Positionen in den Bereichen Organhandel und Menschenhandel ein, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einer Pressekonferenz. Ihren Angaben zufolge sind Kinder, insbesondere Waisenkinder, die am stärksten gefährdeten Opfer dieser Machenschaften. Die Kinder werden unter dem Deckmantel "humanitärer Aktionen" ins Ausland gebracht, woraufhin ihre Spur verloren geht.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 11:44 Uhr

    35 ukrainische Drohnen im Gebiet Kursk abgeschossen 

    Im Gebiet Kursk sind innerhalb von 24 Stunden 35 Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen worden. Zudem wurde das Grenzgebiet mehrfach unter Artilleriefeuer gesetzt. Das teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinschtein, mit. In 21 Fällen seien die Drohnen mit Sprengsätzen eingesetzt worden. Sachschäden wurden unter anderem im Dorf Iljek im Bezirk Belowski sowie im Ort Dobroje Pole im Bezirk Chomutowski gemeldet. Tote oder Verletzte gab es laut Behörden nicht.

  • 11:10 Uhr

    Marotschko: Kiew setzt Züge für Armee ein – Verbindungen gestrichen

    Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko hat die ukrainische Eisenbahn mehrere Züge aus dem Betrieb genommen und für die Streitkräfte bereitgestellt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS. In der Folge sollen mehrere Verbindungen im Gebiet Charkow sowie die Strecke zwischen den Gebieten Charkiw und Poltawa eingestellt worden sein. Marotschko zufolge zeigt diese Entscheidung erneut die Verbrechen des Kiewer Regimes gegen die Zivilbevölkerung, da Züge zu legitimen Zielen der russischen Streitkräfte werden.

  • 10:41 Uhr

    Neuer Austausch von Gefallenen zwischen Russland und Ukraine geplant

    Für den 9. April ist ein weiterer Austausch von gefallenen Soldaten zwischen Russland und der Ukraine geplant. Dies erklärte der Abgeordnete der Staatsduma, Schamsail Saralijew, der Nachrichtenagentur RBK.

    Zuletzt war ein solcher Schritt Ende Februar erfolgt. Dabei wurden der Ukraine die sterblichen Überreste von 1.000 Soldaten übergeben, Russland erhielt im Gegenzug 35.
    Anfang März hatten zudem mehrere Gefangenenaustausche stattgefunden: Am 5. März wurden jeweils 200 Personen ausgetauscht, am 6. März jeweils 300.

    Zuvor hatte die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa erklärt, Moskau und Kiew arbeiteten an weiteren Austauschen von Kriegsgefangenen im Vorfeld des Osterfestes.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.