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Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Gebietsfrage als Teil der "Anchorage-Formel" ist grundlegend

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Gebietsfrage als Teil der "Anchorage-Formel" ist grundlegendQuelle: Sputnik © Alexei Nikolski
  • 26.01.2026 12:46 Uhr

    12:46 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums – Teil I

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums nahmen Einheiten des Truppenverbands "Nord" in den letzten 24 Stunden günstigere Positionen ein. Die ukrainischen Truppen verloren demnach bis zu 150 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug und 20 Autos.

    Militärs des Truppenverbands "West" verbesserten ihre Position an der Front. Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte beliefen sich auf über 200 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos und zwei Artilleriegeschütze. Vier Munitionsdepots wurden vernichtet.

    Einheiten des Truppenverbands "Süd" nahmen günstigere Stellungen ein. Die ukrainische Armee verlor bis zu 150 Soldaten, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze. Zwei Stationen für elektronische Kampfführung (kurz EloKa) wurden zerstört.

    Soldaten des Truppenverbands "Mitte" verbesserten ihre Position an der Front. Die Verluste der ukrainischen Truppen beliefen sich auf bis zu 415 Soldaten, einen gepanzerten Mannschaftstransporter, zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge und fünf Autos.

    Einheiten des Truppenverbands "Ost" setzten ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fort. Die ukrainische Armee verlor bis zu 350 Soldaten, einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze.

    Infolge der Handlungen der Militärs des Truppenverbands "Dnjepr" wurden bis zu 50 Soldaten, drei Fahrzeuge und zwei Lagerhäuser mit Material der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 12:02 Uhr

    Peskow: Gebietsfrage als Teil der "Anchorage-Formel" ist für Moskau grundlegend

    Ein Teil der in Anchorage vereinbarten Formel, der die Frage der Territorien betrifft, sei für Moskau von grundlegender Bedeutung, erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow.  

    "Es ist kein Geheimnis, das ist unsere konsequente Position, die Position unseres Präsidenten, dass die Frage der Territorien, die ein Teil der 'Anchorage-Formel' ist, für die russische Seite natürlich von grundlegender Bedeutung ist."

  • 11:39 Uhr

    Puschilin: Wichtige Logistikknotenpunkte bei Konstantinowka abgeschnitten

    Die russischen Streitkräfte haben wichtige Logistikknotenpunkte der ukrainischen Armee bei der Stadt Konstantinowka in der DVR abgeschnitten, teilt der DVR-Chef Denis Puschilin in einer Sendung des Senders Rossija-24 mit.

    "Der Frontabschnitt Konstantinowka. Hier finden die Kampfhandlungen direkt in der Stadt, in der Nähe des Bahnhofs, statt. Zudem verzeichnen wir auch eine weitreichende Umfassung durch unsere Einheiten und die Unterbrechung wichtiger Logistikknotenpunkte sowie der Kommunikation des Gegners."

  • 10:57 Uhr

    Belgorod: Mehr als 30 Wohngebäude binnen einer Woche beschädigt

    Im Laufe der vergangenen Woche haben die ukrainischen Streitkräfte 31 Wohngebäude in der Stadt Belgorod beschädigt, teilt der Gouverneur Walentin Demidow auf Telegram mit. 

    "Die Anzahl der beschädigten Objekte ist auf 31 gestiegen. Aktuell müssen insgesamt 637 Wohnobjekte repariert werden, darunter 187 Privathäuser und 450 Wohnungen."

    Zudem sei geplant, nächste Woche weitere 55 Wohngebäude wiederherzustellen.

  • 10:25 Uhr

    Medien: Ukraine erhält Drohnen mit 500 Kilometern Reichweite

    Medienberichten zufolge erhielt die Ukraine französische Rodeur-Drohnen mit einer Reichweite von 500 Kilometern. Der Start erfolgt demnach über eine Katapultvorrichtung. Das Gerät kann sowohl Aufklärungsaufgaben übernehmen als auch als Kamikaze-Drohne eingesetzt werden.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 09:59 Uhr

    Ukrainische Drohnenhangars im Gebiet Tschernigow zerstört

    Hangars der Achilles-Brigade für unbemannte Systeme, in denen Kampfdrohnen gelagert waren, wurden im Gebiet Tschernigow zerstört. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Im Gebiet Tschernigow zerstörten Iskander-M-Raketenangriffe Hangars, in denen Kampfdrohnen der 429. separaten Achilles-Brigade für unbemannte Systeme gelagert waren. Fünf Lkw, zwei Pick-ups und bis zu einem Zug Soldaten wurden eliminiert."

  • 09:24 Uhr

    Peskow: Trilaterale Gespräche sollen nächste Woche fortgesetzt werden

    Nach Angaben des Kremlsprechers Dmitri Peskow sei die Fortsetzung der trilateralen Kontakte in Abu Dhabi für nächste Woche geplant, es gebe noch keinen genauen Termin.

    "Sie sind für nächste Woche geplant. Ich kann jetzt noch kein genaues Datum nennen."

  • 08:49 Uhr

    Asow-Kämpfer ergeben sich bei Dimitrow

    Sechs Kämpfer der Asow-Brigade (in Russland als Terrororganisation eingestuft und verboten) haben sich in der Nähe von Dimitrow, in der DVR, ergeben, wie ein Korrespondent von TASS berichtet.

    Den Gefangenen zufolge seien fünf Gruppen in der Nähe von Dimitrow eingekesselt worden, vier davon seien eliminiert worden. 

    Ihr Anführer, ein Kämpfer namens Daniel, habe sich ebenfalls mit der Gruppe ergeben, so TASS.

  • 08:11 Uhr

    SWR-Chef Naryschkin: Westen räumt Unmöglichkeit ein, "Oreschnik" zu blockieren

    Westliche Spezialisten hätten eingeräumt, dass sie über keine militärtechnischen Mittel zur Blockierung des russischen ballistischen Raketensystems "Oreschnik" verfügen. Dies erklärt der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR), Sergei Naryschkin, in einem Interview mit RIA Nowosti. Er sagt: 

    "Sowohl Experten als auch Militärspezialisten haben eingeräumt, dass sie nicht über die militärtechnischen  Mittel verfügen, um diese Systeme zu blockieren."

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte in der Nacht zum 9. Januar mit einem Angriff unter dem Einsatz eines "Oreschnik"-Bodenraketenkomplexes das ukrainische Flugzeugreparaturwerk in Lwow außer Gefecht gesetzt hätten. 

    Die Behörde wies darauf hin, dass dieses Werk Kampfflugzeuge vom Typ F-16 und MiG-29 gewartet und auch Kampfdrohnen hergestellt habe, die für Angriffe auf russische zivile Objekte eingesetzt worden seien.

  • 07:34 Uhr

    Krankenwagen im Gebiet Saporoschje angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Krankenwagen mithilfe einer Drohne in der Ortschaft Wassiljewka im Gebiet Saporoschje angegriffen, teilt TASS unter Berufung auf das Gesundheitsministerium der Region mit.

    "In Wassiljewka hat eine Drohne einen Krankenwagen angegriffen, als er einen Patienten ins Krankenhaus lieferte. Der Angriff erfolgte bei der Einfahrt in die medizinische Einrichtung. Der Fahrer wurde verletzt. Sein Zustand wird als mittelschwer eingeschätzt. Alle notwendige medizinische Hilfe wird geleistet."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.