Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zieht die Schlinge um Konstantinowka immer enger

19.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:48 Uhr
Ukrainisches Militär greift gezielt Ortschaft im Grenzgebiet Brjansk an
Die ukrainischen Streitkräfte führten am Donnerstagabend (Ortszeit) einen erneuten gezielten Artillerieangriff auf das Dorf Belajaa Bereska durch. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Brjansk Alexander Bogomas bekannt.
"Infolge des Terroranschlags wurden sieben Wohngebäude, ein Industriegebäude und ein ziviles Fahrzeug beschädigt", teilt der Beamte auf Telegram mit. Verletzte meldet er keine.
Die Rettungsdienste und Einsatzkräfte sind vor Ort im Einsatz.
21:34 Uhr
Russische Drohnenpiloten an gesamter Front erfolgreich im Einsatz (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, West, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Kampfgerät, Stellungen, Funkrelaisstationen, temporäre Standorte, Starlink-Anlagen, eine Drohnenleitstelle und Personal der ukrainischen Armee außer Gefecht.
21:14 Uhr
Ukrainische Unterhändler reisen zu Verhandlungen in die USA
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij kündigt weitere Gespräche der ukrainischen Unterhändler in den USA an. Ziel sei es, Fortschritte in den Friedensbemühungen im seit vier Jahren andauernden Konflikt zu erreichen.
"Es gab eine Pause in den Gesprächen. Es ist an der Zeit, diese zu beenden, und wir werden alles tun, damit die Gespräche wirklich sinnvoll sein können", sagt Selenskij in seiner abendlichen Videoansprache. Die ukrainische Delegation sei bereits unterwegs. Ein Treffen in den USA werde für Samstag erwartet.
20:47 Uhr
Poljanski: NATO an Kiews Verbrechen gegen russische Zivilisten mitschuldig
Der ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski nimmt am Donnerstag an der internationalen Online-Konferenz zu den Kriegsverbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod teil.
Eine Reihe westlicher Länder ignoriere lieber die Opferzahlen, die durch die Angriffe aus der Ukraine unter der russischen Zivilbevölkerung verursacht würden, sagt der Diplomat.
Polajnski betont, die Ukraine könne nur mithilfe des Westens Zivilisten im großen Stil töten und ihr Leben gefährden. Die NATO-Staaten, die die Verbrechen des Kiewer Regimes ignorierten, seien daran mitschuldig.
20:17 Uhr
Prorussischer Widerstand: Russisches Militär greift Tunnel an, der für Nachschub des Gegners in Slawjansk sorgte
Die russischen Streitkräfte zerstörten einen Tunnel in Losowaja im Gebiet Charkow, durch den die ukrainischen Einheiten in Slawjansk in der Volksrepublik Donezk Nachschub erhalten hatten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf einen Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew.
"Dieser Tunnel war für die ukrainischen Streitkräfte von großer Bedeutung", berichtet Lebedew. Durch den unterirdischen Gang führe die Route von Dnjepropetrowsk nach Slawjansk.
Die Versorgung der gegnerischen Kräfte mit Munition und Personal werde nun über Nebenstraßen erfolgen, von denen einige unbefestigt seien, fügt der Untergrundaktivist hinzu.
19:33 Uhr
Russische Artillerie lässt dem Gegner keine Chance (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände West und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mit Hilfe von Haubitzen Giazint B und D-30 eine Drohnenleistelle und einen Stützpunkt der ukrainischen Einheiten.
19:02 Uhr
Eisenbahnarbeiter bei ukrainischem Angriff in der Volksrepublik Donezk getötet
Zwei Mitarbeiter des Bahnbetriebswerks Wolnowacha in der Volksrepublik Donezk wurden durch den Angriff der ukrainischen Streitkräfte getötet. Wie das Unternehmen "Eisenbahnen von Noworossija" mitteilt, kamen der Diesellokomotivführer und sein Beifahrer im Dienst um.
Einer der getöteten Bahnmitarbeiter hinterließ zwei Kinder, der andere drei. Die beiden würden für staatliche Auszeichnungen nominiert, heißt es in der Mitteilung.
18:26 Uhr
Russische Nationalgardisten holen Hunderte Drohnen in Gebieten Cherson und Saporoschje vom Himmel
Angehörige der Nationalgarde Russlands bekämpfen erfolgreich gegnerische Drohnenpiloten und zerstören unbemannte Luftfahrzeuge in den Gebieten Cherson und Saporoschje. So haben die Nationalgardisten im Laufe einer Woche mehr als 240 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte abgefangen. Es wurde auch eine Stellung der gegnerischen Drohnenpiloten neutralisiert. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf den Pressedienst der Nationalgarde mit.
Wie es heißt, wurden zudem mindestens 138 illegale Waffen, mehr als 3.000 Schuss Munition verschiedener Kaliber und 100 Gramm Betäubungsmittel beschlagnahmt.
Darüber hinaus wurden der Mitteilung zufolge mehr als 300 Mörserminen und Artilleriegranaten, vier Panzerabwehrminen, drei selbst gebaute Sprengsätze und vier Drohnen entschärft.
17:42 Uhr
Ungarn und die Slowakei blockieren EU-Kredit an Kiew
Die Staats- und Regierungschefs der EU scheitern an der Freigabe eines Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine. Beim Gipfeltreffen in Brüssel am Donnerstag unterstützten 25 der 27 Mitgliedsstaaten den entsprechenden Vorschlag. Ungarn und die Slowakei stimmten dagegen. Eine Entscheidung kann nur mit der Zustimmung aller Mitglieder der Gemeinschaft getroffen werden.
Der EU-Gipfel dauert bis zum 20. März.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.