International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen vereiteln Truppenrotation im Gebiet Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen vereiteln Truppenrotation im Gebiet SaporoschjeQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Sergei Bobyljow
  • 19.09.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Russische Streitkräfte zerstören im Tschernomorsk-Hafen ein Tanker mit militärischer Ausrüstung

    Wie das russische Verteidigungsministerium der Agentur TASS mitteilt, haben russische Truppen am Nachmittag im Hafen von Tschernomorsk einen Tanker zerstört, der Treib- und Schmierstoffe für die ukrainischen Streitkräfte geliefert hatte. Das Ministerium teilt außerdem mit, dass die russischen Streitkräfte weiterhin mit Hilfe von Drohnen Angriffe auf ukrainische Häfen und Seeschiffe durchführen, die im Interesse des Gegners genutzt werden. Zudem führten die russischen Streitkräfte mit Drohnen vom Typ Geran-4 Seeker Angriffe auf zwei Logistikzentren im Gebiet Odessa sowie eines im Gebiet Charkow durch. Die Zentren dienten der Lagerung militärischen Materials.

  • 20:36 Uhr

    Wagenknecht: "Ein Krieg mit Russland wird nicht mit Panzern geführt"

    Bei der letzten BSW-Wahlkampfveranstaltung vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl am Freitag machte Sahra Wagenknecht die NATO-Osterweiterung für den Ausbruch des Ukraine-Kriegs mitverantwortlich und forderte eine Abkehr von dieser Politik.

    Deutschland müsse aus dieser Konfrontation herauskommen und vor allem verhindern, dass der Krieg auf deutsches Gebiet übergreife. Dabei sei es völliger Unsinn, den Menschen einzureden, man könne Deutschland durch den Kauf von Panzern, Fregatten oder Drohnen für eine Auseinandersetzung mit einer Atommacht kriegstüchtig machen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 20:15 Uhr

    Bürgermeister: Luftabwehr zerstörte innerhalb einer Woche 2022 Drohnen auf dem Weg nach Moskau

    Wie der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin mitteilt, flogen innerhalb einer Woche 2022 Drohnen in Richtung der Region Moskau, wobei der Großteil bereits in weiter Entfernung von der Luftabwehr neutralisiert wurde. In den sozialen Netzwerken schreibt er:

    "Im Zeitraum vom 12. September, 08:30 Uhr, bis zum 19. September, 08:30 Uhr, flogen 2022 Drohnen in Richtung des Gebiets Moskau. Der Großteil davon wurde von der Luftabwehr bereits in großer Entfernung neutralisiert. 186 Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau zerstört."

  • 19:59 Uhr

    Gebiet Cherson: Ein Zivilist kommt bei Drohnenangriff ums Leben

    Der Bezirksvorsteher Pawel Filiptschuk berichtet, dass bei einer Drohnenattacke der ukrainischen Streitkräfte auf den Bezirk Kachowka im Gebiet Cherson ein Zivilist ums Leben gekommen ist. Der Mann wurde von einer Drohne angegriffen, während er am Steuer seines Autos saß. In den sozialen Netzwerken schreibt Filiptschuk:

    "Ein Zivilist ist ums Leben gekommen, zwei wurden bei den Drohnenangriffen verletzt … Die Ärzte haben alles in ihrer Macht Stehende getan, um das Leben des Mannes zu retten, doch seine Verletzungen waren lebensbedrohlich, und er ist auf der Intensivstation verstorben."

  • 19:42 Uhr

    DVR: Bus durch Drohnenangriff beschädigt

    Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte griff einen Linienbus im Kalininski-Bezirk von Gorlowka an. Wie der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko mitteilt, wurde das Fahrzeug durch den Angriff beschädigt – über Opfer wird nichts berichtet.

  • 19:28 Uhr

    Staatsduma-Wahl im Schatten des Ukraine-Kriegs: Mobile Wahlteams in Gorlowka

    In Teilen der russischen Grenzregionen ist die Stimmabgabe zur Staatsduma aus Sicherheitsgründen vorzeitig durchgeführt worden. Dazu zählt auch Gorlowka in der Volksrepublik Donezk.

    Wahlhelfer suchten demnach Wohngebiete auf, damit die Bewohner ihre Stimmen in der Nähe ihres Zuhauses abgeben konnten. Begleitet wurden die mobilen Wahlteams von Angehörigen der Nationalgarde und der Polizei. Wahllokale könnten zum Ziel ukrainischer Angriffe werden. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitete die Abstimmung vor Ort.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 18:56 Uhr

    Russischer Offizier: Ukrainische Armeeangehörige eröffneten Feuer auf fliehende Mitkämpfer

    Nachdem russische Artillerie Stellungen der ukrainischen Streitkräfte an der Front bei Dnjepropetrowsk beschossen hatte, begannen ukrainische Infanteriesoldaten, sich über freies Gelände zurückzuziehen.

    Russische Truppen stellten das Feuer ein, bemerkten aber, dass die sich zurückziehenden Ukrainer von eigenen Kameraden beschossen wurden, um sie am Rückzug zu hindern. Dies berichtete Alexander Tschuprow, ein Offizier des russischen Truppenverbands Mitte, gegenüber der Agentur RIA Nowosti.

  • 18:26 Uhr

    Kampfdrohnen zerstören weiterhin Ziele in der Ukraine (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, dass Geran-Kamikazedrohnen zwei Radaranlagen vom Typ 35D6 bzw. P-18 im Gebiet Charkow und einen Gefechtsstand der ukrainischen Truppen auf dem Flugplatz Wosnessensk im Raum Nikolajew zerstören.

  • 17:53 Uhr

    Gebiet Kursk: Bei einem Drohnenangriff wurde ein Mehrfamilienhaus beschädigt

    Wie der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinshtein, mitteilte, wurde heute in der Stadt Dmitriew ein Drohnenangriff abgewehrt. Bei dem Angriff wurde ein Mehrfamilienhaus beschädigt. Nach vorläufigen Angaben seien in neun Wohnungen Fenster zerbrochen, präzisierte der Regierungschef der Region. Keiner der Bewohner habe medizinische Hilfe in Anspruch genommen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.