Liveticker Ukraine-Krieg – US-Finanzminister: Selenskij hat den einfachsten Deal der Welt verdorben

5.04.2025 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:44 Uhr
Ukrainische Drohne trifft Auto im Gebiet Belgorod – drei Verletzte
Eine ukrainische Drohne verletzte drei Menschen im Gebiet Belgorod, teilt der Gouverneur Wjateschlaw Gladkow auf Telegram mit. Ihm zufolge traf das unbemannte Flugzeug ein fahrendes Auto. Die Verletzten seien zwei Männer und ein 15-jähriger Jugendlicher. Den Betroffenen werde alle erforderliche Hilfe geleistet, fügt der Gouverneur hinzu.
20:12 Uhr
Putins Gesandter: Wir bitten nicht um Aufhebung der Sanktionen – unsere Wirtschaft gedeiht
RT CNN fragte den russischen Vertreter bei den Verhandlungen mit den USA Kirill Dmitrijew, ob Russland darum gebeten habe, Sanktionen aufzuheben.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:48 Uhr
US-Finanzminister: Selenskij hat den einfachsten Deal der Welt verdorben
Der Präsident der Ukraine, Wladimir Selenskij, war bereit, ein Rohstoffabkommen mit den USA zu unterzeichnen, hat aber "den einfachsten Deal der Welt" kaputt gemacht, meint US-Finanzminister Scott Bessent im Interview mit Tucker Carlson.
Dem Minister zufolge könnte ein Wirtschaftsabkommen die Partnerschaft zwischen den USA und der Ukraine vertiefen. Außerdem würde es ein Signal an die russische Führung senden, dass Washington Kiew nicht im Stich lasse, und dem amerikanischen Volk zeigen, dass die USA ihre wirtschaftlichen Interessen schützen.
Bessent erinnerte zudem an seinen Besuch in Kiew am 12. Februar. Damals sei Selenskij bereit gewesen, das Abkommen zu unterzeichnen. Im letzten Moment habe der Präsident dann gesagt, er wolle das Dokument erst auf der Münchner Sicherheitskonferenz unterzeichnen.
Auch dort sei dies nicht erfolgt. Ferner habe Kiew um einen Besuch im Weißen Haus gebeten, um das Abkommen zu schließen. Was weiter passierte, beschreibt Bessent so:
"Und dann kam er ins Oval Office und sprengte in die Luft, was eigentlich die einfachste Sache der Welt hätte sein sollen."
19:16 Uhr
Finnisches Außenministerium: Russland ist kein Feind
Finnland sieht Russland nicht als Feind, sondern verurteilt sein Vorgehen in der Ukraine und die vermeintlichen Verstöße gegen das internationale Recht. Dies erklärte die finnische Außenministerin Elina Valtonen gegenüber dem Nachrichtenportal Yle. Sie sagte:
"Wir hoffen auf gute nachbarschaftliche Beziehungen, aber dieser Zeitpunkt ist noch nicht gekommen. Alles hängt davon ab, wann Russland den Wunsch zeigt, zum internationalen Vertragssystem zurückzukehren."
Bis dies geschehe, sei es noch zu früh, von einer Normalisierung der Beziehungen zu sprechen, fügte Valtonen hinzu. Zudem sei es nicht an der Zeit, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs den russischen Präsidenten Wladimir Putin anrufen. Derzeit sollte Europa seine Unterstützung für die Ukraine fortsetzen, Russland weiterhin durch Sanktionen schwächen und die eigene Verteidigung stärken.
18:50 Uhr
Panne im US-Heimatschutzministerium: Ukrainer werden irrtümlich zur Heimkehr aufgefordert
Archivbild: Ukrainische Flüchtlinge treffen am 21. April 2022 in einer Flüchtlingsunterkunft in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana ein.Gregory Bull / AP Zahlreiche Einwanderer sitzen in den USA wie auf glühenden Kohlen. Im Zuge der drakonischen Antimigrationspolitik von US-Präsident Donald Trump sind schon hunderte Lateinamerikaner abgeschoben worden. Eine irrtümlich verschickte E-Mail verblüffte nun Flüchtlinge aus der Ukraine.
Mehr zum Thema in einem Artikel hier auf unserer Webseite.
18:15 Uhr
Russische Soldaten zerstören Artilleriegeschütz im Gebiet Sumy
Soldaten des russischen Truppenverbandes Nord haben ein Artilleriegeschütz des Gegners im Gebiet Sumy zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurde das Ziel mit einer FPV-Drohne getroffen und samt der Besatzung außer Gefecht gesetzt. Das Ministerium veröffentlicht zudem entsprechende Videoaufnahmen.
17:58 Uhr
Bürgermeister von Gorlowka meldet vier Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Nach den ukrainischen Angriffen auf die Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik sind vier Zivilisten verletzt worden, teilt der Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit.
Außerdem verzeichneten die städtischen Behörden Schäden an einer medizinischen Einrichtung, betont Prichodko. In einem Wohnbezirk in Gorlowka und in mehreren Ortschaften um die Stadt sei es zu Stromausfällen gekommen.
17:39 Uhr
Britischer Außenminister: "Wir sehen Sie, Wladimir Putin – wir wissen, was Sie tun"
RT Der britische Außenminister David Lammy ist für seine russophoben Ausfälle bekannt. Am Freitag legte er nochmals nach.
"Wir sehen Sie, Wladimir Putin. Wir wissen, was Sie tun. Und deshalb sind wir entschlossen, die Ukraine weiterhin militärisch, wirtschaftlich und humanitär in die bestmögliche Position zu bringen", erklärte der britische Außenminister David Lammy.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:15 Uhr
Russische Drohnen zerstören Flugzeuge und Hangar auf Flughafen von Dnjepropetrowsk
Das russische Militär hat fünf Flugzeuge und einen Hangar auf dem Flughafen von Dnepropetrowsk zerstört, wo zivile Flugzeuge für militärische Zwecke umgerüstet wurden.
Dies berichtet Wladimir Rogow, der Vorsitzende des Ausschusses für Souveränitätsfragen der Gesellschaftskammer Russlands, gegenüber RIA Nowosti:
"Auf dem Gelände des internationalen Flughafens Dnjepropetrowsk wurden mindestens fünf Flugzeuge zerstört, zwei weitere wurden beschädigt. Außerdem wurde ein Hangar vernichtet, in dem die Arbeiten zur Umrüstung dieser zivilen Flugzeuge für militärische Zwecke durchgeführt wurden. Diese militärische Produktionsstätte wurde zerstört."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.