Liveticker Ukraine-Krieg: Witkoff in Moskau eingetroffen

22.01.2026 21:21 Uhr
21:21 Uhr
Selenskij gibt Zusammensetzung der ukrainischen Delegation bei Verhandlungen in VAE bekannt
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat die Zusammensetzung der Delegation bekannt gegeben, die Kiew bei den geplanten trilateralen Verhandlungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) vertreten soll. Wie Selenskij in Davos bekannt gab, sollen der ukrainischen Delegation Rustem Umerow, Sekretär des nationalen Sicherheitsrates, der in Russland als Terrorist eingestufte Leiter des Präsidialamts Kirill Budanow, sein erster Stellvertreter Sergei Kisliza, der Vorsitzende der Regierungspartei "Diener des Volkes" Dawid Arachamija sowie der Stabschef des ukrainischen Militärs Andrei Gnatow angehören.
Zuvor hatte Selenskij gemeldet, dass die Vereinigten Staaten planen, vom 23. bis 24. Januar in den VAE ein Treffen zwischen Delegationen Russlands, der Ukraine und der USA zu organisieren.
21:04 Uhr
Witkoffs Flugzeug landet in Moskau

Flugzeug des Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, bei der Landung in Moskau am 22. Januar.Maxim Blinow / Sputnik Im Moskauer Flughafen Wnukowo ist das Flugzeug des Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, gelandet. Dies berichten übereinstimmend russische Nachrichtenagenturen.
Zuvor hatte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bekannt gegeben, dass Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in Moskau zu einem Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin erwartet werden. Das Treffen zum Thema der Regulierung des Ukraine-Konflikts solle laut Peskow am späten Abend beginnen.
20:36 Uhr
"Der Krieg muss enden": Trump nach Treffen mit Selenskij in Davos

In Davos haben sich US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij zu einem Gespräch getroffen. Das rund einstündige Treffen fand ohne Kameras, Presse oder offizielles Foto statt.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
19:47 Uhr
Selenskij: Ukraine könnte im Falle einer NATO-Aufnahme Grönland beschützen
Die Ukraine könnte im Falle einer Aufnahme in die NATO Truppen in großer Zahl nach Grönland entsenden und die Insel beschützen. Das behauptet der ukrainische Präsident, Wladimir Selenskij. Während seines Auftritts beim Weltwirtschaftsforum in Davos verkündete er:
"Wenn Sie 30 oder 40 Soldaten nach Grönland schicken, dann zu welchem Zweck? Wir wissen, wie man dort kämpfen kann, wenn man uns bitten würde und wenn die Ukraine in der NATO wäre. Doch wir sind nicht in der NATO. Wir würden dieses Problem lösen."
Zuvor hatten mehrere europäische Staaten eine Handvoll Soldaten nach Grönland entsendet, die nach zwei Tagen wieder abgezogen worden waren. Das größte Kontingent stellte Deutschland mit 13 Soldaten, die in Grönland von Donnerstag bis Sonntag blieben.
19:04 Uhr
Macron meldet Festsetzung eines russischen Tankers im Mittelmeer
Frankreichs Marine hat einen Öltanker festgesetzt, der angeblich in Russland losgefahren sein soll. Der französische Präsident Emmanuel Macron berichtet dazu auf X:
"Heute Morgen hat die französische Marine einen aus Russland kommenden Öltanker besetzt, der unter internationalen Sanktionen stand und verdächtigt wurde, unter falscher Flagge zu fahren."
Macron behauptet weiter, dass der Einsatz im Mittelmeer "mit Hilfe einiger Verbündeter" und im Einklang mit dem UN-Seerechtsabkommen erfolgt sei. Er wirft der "Schattenflotte" eine Finanzierung des Krieges in der Ukraine vor und verkündet, "das Völkerrecht und eine effektive Durchsetzung der Sanktionen" zu gewährleisten.
Das Portal Maritima meldet unter Verweis auf Frankreichs Seepräfektur und die Staatsanwaltschaft von Marseille, dass es sich bei dem gekaperten Schiff um den Tanker Grinch handele, der unter der Flagge der Komoren von Murmansk aus unterwegs war.
We will not tolerate any violation.This morning, the French Navy boarded an oil tanker coming from Russia, subject to international sanctions and suspected of flying a false flag. The operation was conducted on the high seas in the Mediterranean,… pic.twitter.com/zhXVdzPx1r
— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) January 22, 202618:36 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört binnen einer Stunde vier ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium meldet auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 13 Uhr MEZ am Samstag bis 14 Uhr MEZ unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Die Zahl der zerstörten ukrainischen Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Belgorod – zwei,
- Teilrepublik Krim – zwei.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
18:09 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff trifft Wohngebiet in Russland – Kinder unter Verletzten

In der russischen Teilrepublik Adygeja hat ein ukrainischer Drohnenangriff in der Nacht zu Mittwoch schwere Schäden an Wohnhäusern verursacht. Nach Angaben der regionalen Behörden wurden dabei dreizehn Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Mehrere Wohngebäude sowie zahlreiche Fahrzeuge wurden beschädigt, mindestens ein Dutzend Autos brannte vollständig aus.
Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge soll die Luftabwehr in der Nacht zu Mittwoch insgesamt 95 ukrainische Drohnen über verschiedenen Regionen Russlands abgeschossen haben. Aufgrund der Angriffe wurde der Flugverkehr an mehreren Flughäfen im Süden des Landes vorübergehend ausgesetzt.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
17:34 Uhr
Selenskij bestätigt erste Gespräche zwischen USA, Russland und Ukraine

US-Sondergesandter Steve Witkoff spricht in Davos nach Gesprächen mit Kirill Dmitriev vom Russian Direct Investment Fund beim Weltwirtschaftsforum (WEF) mit den Medien.Sputnik Vertreter der USA, Russlands und der Ukraine treffen sich am Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu ersten trilateralen Gesprächen über ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges.
Den gesamten Artikel dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
17:03 Uhr
Deutschland weist Mitarbeiter der russischen Botschaft in Berlin aus
Die Bundesregierung hat nach der Festnahme einer mutmaßlichen Spionin in Berlin mit scharfen Maßnahmen reagiert. Am Donnerstag bestellte das Auswärtige Amt den russischen Botschafter Sergei Netschajew zu einem Gespräch ein. Dem Diplomaten wurde mitgeteilt, dass der stellvertretende Militärattaché innerhalb von 72 Stunden Deutschland verlassen müsse, da er für einen der russischen Geheimdienste tätig sei und die festgenommene Spionin seit langer Zeit geführt habe.
Spionage in Deutschland toleriert die Bundesregierung nicht - erst recht nicht unter dem Deckmantel des Diplomatenstatus. Wir haben heute den Botschafter Russlands einbestellt und ihm die Ausweisung der betreffenden Person mitgeteilt, die im Auftrag von #Russland spioniert hat.
— Auswärtiges Amt (@AuswaertigesAmt) January 22, 2026Zuvor hatte die Bundesanwaltschaft die Deutsch-Ukrainerin Ilona W. festnehmen lassen. Den Ermittlern zufolge habe sie in Deutschland gezielt militärische Informationen zum Ukraine-Krieg gesammelt und an einen Kontaktmann in der russischen Botschaft weitergegeben haben. Die Frau sei seit dem Jahr 2023 mit der russischen Botschaft in Kontakt gewesen und habe dort immer wieder militärisch sensible Informationen abgeliefert, zuletzt über Standorte der deutschen Rüstungsindustrie, Drohnentests und geplante Drohnenlieferungen an die Ukraine, hieß es.
16:32 Uhr
Russland will Freigabe seiner eingefrorenen Vermögenswerte für Trumps Friedensrat
Russland will bei einer möglichen Teilnahme an dem von US-Präsident Donald Trump geplanten Friedensrat die vorgeschlagene eine Milliarde US-Dollar aus seinem in den USA eingefrorenen Vermögen beisteuern. Washington müsse die im Zusammenhang mit der russischen Sonderoperation in der Ukraine blockierten Gelder freigeben, wenn sie für humanitäre Zwecke zum Wiederaufbau des Gazastreifens genutzt werden sollten, so Kremlsprecher Dmitri Peskow. Russland verliere die Hoffnung nicht, seine in den USA eingefrorenen Aktiva wiederzuerhalten, und kämpfe weiter um sie.
Im neu geschaffenen Friedensrat des Republikaners können sich Staaten unbefristet einen Sitz sichern, wenn sie innerhalb eines Jahres eine Milliarde US-Dollar zum Etat beisteuern. Dies geht aus dem Entwurf der Charta hervor.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



