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Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: Russland will Friedensdeal, Selenskij muss sich beeilen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: Russland will Friedensdeal, Selenskij muss sich beeilen© Urheberrechtlich geschützt
  • 13.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Trump: Selenskij muss sich bewegen

    Während es sich die europäischen Eliten in München gemütlich machen und sich gegenseitig in ihrer Überzeugung bestätigen, den Krieg in der Ukraine aufrechterhalten zu wollen, gibt es aus Washington wieder einmal Störfeuer von Donald Trump.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:46 Uhr

    Macron wird direkten Kommunikationskanal mit Russland einrichten

    Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigt die Einrichtung eines "direkten Kommunikationskanals mit Russland" an. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt er, dass Frieden in der Ukraine "ohne die Beteiligung der Europäer unmöglich" ist. Deshalb habe er beschlossen, einen direkten Kommunikationskanal mit Russland einzurichten, der für die Ukraine, europäische und US-amerikanische Partner voll transparent sein werde.

    Zu Debatten über die Entsendung von Truppen in die Ukraine äußert sich der Präsident wie folgt:

    "Vom ersten Tag an haben wir uns entschieden, die Ukraine zu unterstützen, aber gleichzeitig eine Eskalation mit Russland zu vermeiden. Das heißt, kein russisches Territorium anzugreifen oder Bodentruppen zu entsenden. Wir halten weiterhin an diesem Rahmen fest."

  • 21:30 Uhr

    Kiews Truppen attackieren Belgorod – Tote und Verletzte

    Ukrainische Truppen haben einen Raketenangriff auf die Stadt Belgorod unternommen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow wurde ein Infrastrukturobjekt getroffen. Dabei kamen zwei Männer ums Leben, drei erlitten Verletzungen. Einer der Verletzten befindet sich in einem schweren Zustand. Der Angriff führte zu einem Ausfall von Strom-, Wärme- und Wasserversorgung, fügt Gladkow hinzu.

    Ferner präzisiert der Gouverneur, dass die Zahl der Verletzten auf fünf Menschen gestiegen ist.

  • 21:02 Uhr

    "Russland muss wirtschaftlich und militärisch am Ende sein" – Merz nicht bereit für Gespräche

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag, dem 13. Februar 2026, im Hotel Bayerischer Hof die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) eröffnet.

    In der direkt anschließenden Podiumsdiskussion stellte der MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger die Frage, ob es nicht an der Zeit sei, zumindest von deutscher Seite aus einen erneuten Versuch zu unternehmen, Gespräche mit Russland aufzunehmen.

    Merz erklärte dazu, dass solche Initiativen derzeit "nicht sinnvoll" seien, da Russland laut seiner Aussage "nicht ernsthaft bereit zu reden" ist. Er verwies darauf, dass ein Ende des Krieges erst dann realistisch werde, wenn das Land "wirtschaftlich und militärisch am Ende" sei. Der Bundeskanzler ergänzte dabei, man nähere sich diesem Zeitpunkt bereits an, sei aber noch nicht am Ziel. Zudem unterstrich er die historische Dimension der Lage mit der Behauptung, dass dieser Krieg bereits länger andauere als der Zweite Weltkrieg.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:35 Uhr

    Flugabwehr zerstört knapp 50 ukrainische Drohnen über Gebieten Brjansk, Kursk und Belgorod

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 41 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Brjansk zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem wurden fünf Drohnen über dem Gebiet Kursk und eine über dem Gebiet Belgorod abgeschossen. Die Flugabwehr zerstörte alle Flugziele zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit.

  • 20:18 Uhr

    Bericht: Russischer Sonderbeauftragter Dmitrijew reist zu Gesprächen mit US-Vertretern nach Genf

    Nach Angaben einer unterrichteten Quelle wird Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, in nächster Zukunft zu Verhandlungen mit US-Vertretern nach Genf reisen.

    Dmitrijew konzentriere sich auf die Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten. Nach wie vor würde der Beamte nicht der russischen Delegation angehören, die an den dreiseitigen Gesprächen zwischen Moskau, Kiew und Washington beteiligt sei.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte zuvor betont, dass Dmitrijew sich im Rahmen der Russland-USA-Arbeitsgruppe mit Fragen der "potenziellen Handels- und Wirtschaftskooperation" befasst.

  • 20:00 Uhr

    Merz zeigt sich zu Gesprächen mit Russland bereit – "wenn es sinnvoll ist"

    Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich zurückhaltend nach der Aussage des französischen Präsidenten Emmanuel Macron über die Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland. Man wäre zu Gesprächen dann bereit, wenn es sinnvoll wäre. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt der Regierungschef:

    "Wenn es sinnvoll ist, zu reden, dann sind wir zu Gesprächen bereit."

    Russland demonstriere jedoch keine Bereitschaft zu "ernsthaften Gesprächen", meint Merz.

  • 19:40 Uhr

    Trump: Russland will Friedensdeal, Selenskij muss sich beeilen

    US-Präsident Donald Trump glaubt, dass Wladimir Selenskij sich in Richtung Frieden bewegen sollte. Russland sei an einer Lösung des Konfliktes interessiert. Im Gespräch mit Journalisten betont Trump:

    "Russland will ein Abkommen, Selenskij muss sich beeilen, sonst verpasst er eine große Chance. Er muss handeln."

  • 19:28 Uhr

    Medien: Russland entsendet mindestens 15 Vertreter zu Gesprächen nach Genf

    Russland entsendet eine Delegation von 15 bis 20 Vertretern zum dreiseitigen Treffen in Genf, erklärt die Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit Verweis auf eine Quelle. Gespräche in der Schweiz seien eine Fortsetzung der Verhandlungen in Abu Dhabi, nun aber in einem erweiterten Format, um sowohl militärische als auch andere Aspekte der Beilegung zu erörtern.

    Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow findet das Treffen von Vertretern Moskaus, Kiews und Washingtons am 17. und 18. Februar in Genf statt. Als Leiter der russischen Delegation wurde Präsidentenberater Wladimir Medinski erklärt.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.