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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee rückt an gesamter Front vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee rückt an gesamter Front vorQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 15.01.2026 11:39 Uhr

    11:39 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

    Der Meldung zufolge haben Einheiten des Truppenverbands Nord ihre taktische Stellung verbessert, wobei Kiews Truppen über 240 Soldaten verloren. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 25 Autos, drei Artilleriegeschütze, zwei Eloka-Anlagen sowie zwei Materiallager wurden zerstört.

    Auch der Truppenverband West bezog günstigere Stellungen. Das ukrainische Militär verlor dabei bis zu 190 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos, ein Geschütz, zwei Eloka- und eine Radaranlage sowie zwei Materiallager.

    Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd mussten Kiews Truppen über 185 Kämpfer einbüßen. Zwei Panzer, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, sechs Artilleriegeschütze, eine Eloka-Anlage sowie zwei Lager wurden zerstört.

    Die Verluste der ukrainischen Armee gegen den Truppenverband Mitte beliefen sich auf über 400 Soldaten. Ein Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, zwei Geschütze und eine Eloka-Anlage wurden außer Gefecht gesetzt.

    Einheiten des Truppenverbands Ost rückten tiefer in die ukrainische Verteidigung vor, wobei Kiews Truppen bis zu 245 Soldaten verloren. Sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und drei Artilleriegeschütze wurden eliminiert.

    Durch die Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor das ukrainische Militär bis zu 50 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos, eine Eloka-Anlage und ein Munitionslager.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie fünf Lenkgleitbomben, ein HIMARS-Geschoss, zwei Neptun-Marschflugkörper sowie 265 Starrflüglerdrohnen ab.

  • 11:14 Uhr

    Zahlreiche Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod: Zivilist verwundet

    Das ukrainische Militär hat während des vergangenen Tages über 70 Drohnen gegen das russische Gebiet Belgorod abgefeuert. Dies geht aus Angaben des operativen Stabs der Region hervor.

    Wie die Behörde meldet, wurde im Bezirk Krasnaja Jaruga bei den Angriffen ein Zivilist verwundet:

    "Im Dorf Ilek-Penkowka wurde bei einem Angriff durch eine Drohne gegen ein Auto ein Mann verwundet. Der Verwundete wurde im schweren Zustand in ein Krankenhaus eingewiesen."

    Zusätzlich wurden bei den Angriffen auf die Bezirke Belgorod, Waluiki, Wolokonowka, Graiworon und Schebekino mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt.

  • 10:45 Uhr

    Medienbericht: Idee, einen EU-Sonderbeauftragten für die Ukraine zu ernennen, wird derzeit nicht diskutiert

    Die Regierungen der europäischen Länder würden derzeit noch nicht die Möglichkeit diskutieren, einen EU-Sonderbeauftragten für die Ukraine zu ernennen. Dies berichtet das Portal Euractiv unter Berufung auf Diplomaten.

    Die Idee zur Schaffung dieses Amtes wurde von Frankreich und Italien vorgebracht. Wie das Portal erinnert, wurden zuvor der ehemalige italienische Ministerpräsident Mario Draghi oder der finnische Präsident Alexander Stubb als mögliche Kandidaten für dieses Amt genannt, jedoch seien weder der eine noch der andere für alle EU-Länder akzeptabel.

  • 10:18 Uhr

    Bloomberg: Europas Verbündete der Ukraine sind besorgt über Trumps Äußerungen über Selenskij

    Die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, dass Wladimir Selenskij die Lösung des Konfliktes hinauszögere, dürften Europas Verbündete Kiews beunruhigen, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg. Ihren Informationen zufolge seien sie besorgt, dass Trump der Ukraine harte Bedingungen auferlegen könnte, um den Konflikt beizulegen.

  • 09:57 Uhr

    Gebiet Kursk über 40 Mal vom ukrainischen Militär angegriffen

    Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das Gebiet Kursk 40 Mal unter Beschuss genommen und zwölf Sprengsätze mithilfe von Drohnen abgeworfen, berichtet der Gouverneur der Region, Alexandr Chinstein. Er fügte hinzu, dass im gleichen Zeitraum 15 ukrainische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen wurden. Bei dem Angriff seien keine Personen zu Schaden gekommen und keine Gebäude beschädigt worden, so Chinstein weiter.

  • 09:44 Uhr

    Dmitrijew: Trump hat deutlich gemacht, dass Selenskij die Beilegung des Konflikts untergräbt

    US-Präsident Donald Trump hat deutlich gemacht, dass Wladimir Selenskij die friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts sabotiert und verzögert. Diese Meinung äußert Kirill Dmitrijew, der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland. Er schreibt auf X:

    "Präsident Trump ist klar, dass Selenskij die Erreichung des Friedens sabotiert und verzögert."

  • 09:31 Uhr

    Zwei Raketen und sechs Drohnen über Gebiet Brjansk abgeschossen

    In der Nacht haben Russlands Luftabwehrtruppen einen kombinierten Angriff auf das Gebiet Brjansk abgewehrt und dabei zwei Marschflugkörper vom Typ Neptun sowie sechs Starrflügler-Drohnen abgeschossen. Dies berichtet der Gouverneur der Region, Alexandr Bogomas.

    Der Gouverneur betonte, dass beim Angriff keine Menschen zu Schaden gekommen sind. In der Gebietshauptstadt Brjansk und dem zugehörigen Bezirk wurden bei der Abwehr des Angriffs insgesamt drei Gebäude leicht beschädigt.

  • 09:23 Uhr

    Russische Armee befreite in den ersten beiden Januarwochen acht Ortschaften

    Einheiten der russischen Streitkräfte haben in den ersten beiden Januarwochen acht Ortschaften befreit und mehr als 300 Quadratkilometer unter ihre Kontrolle gebracht. Dies verkündet Waleri Gerassimow, Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte.

  • 08:52 Uhr

    Putin: Russische Ermittler decken aktiv Verbrechen in der Zone der Sonderoperation auf

    In der Zone der militärischen Sonderoperation werden aktiv Verbrechen des neonazistischen ukrainischen Regimes durch die russischen Ermittler aufgedeckt, sagt der russische Präsident Wladimir Putin. Sie tragen zur Festigung der Ordnung in den neuen Regionen Russlands bei.

  • 08:21 Uhr

    Russische Streitkräfte neutralisieren eingeschlossenen Gegner auf Ostseite des Flusses Oskol

    Der russische Truppenverband West setzt die Neutralisierung der ukrainischen Verbände am östlichen Ufer des Flusses Oskol am Frontabschnitt Kupjansk fort. Dies berichtet Waleri Gerassimow, Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.