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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee zerstört HIMARS-Abschussanlage im Gebiet Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee zerstört HIMARS-Abschussanlage im Gebiet Charkow© Verteidigungsministerium Russlands
  • 2.02.2026 21:01 Uhr

    21:01 Uhr

    Ukrainische Besatzungsmitglieder der Marinera haben Angst vor Rückkehr in die Heimat

    Ukrainische Seeleute aus der Besatzung des von der US-Marine gekaperten Öltankers Marinera haben nicht vor, in ihre Heimat zurückzukehren. Der ukrainische Fernsehkanal Suspilne berichtet dazu:

    "Insgesamt bestand die Besatzung aus 28 Personen, 17 Seeleute sind Staatsbürger der Ukraine. Ein Großteil der Ukrainer stammt aus dem Gebiet Odessa, ein Teil aus dem Gebiet Cherson, ein Seemann aus Kiew. Von denen, mit denen wir gesprochen haben, plant niemand, in die Ukraine zurückzukehren."

    Der Kanal betont, dass sich die Seeleute vor Verfolgung und Vorwürfen des Staatsverrats in der Ukraine fürchten.

    Zuvor hatte die US-Marine am 3. Januar bekannt gegeben, den Tanker Marinera im Nordatlantik festgehalten zu haben. Als Begründung wurde die angebliche Verletzung des US-Sanktionsregimes gegen venezolanisches Öl angeführt. Zwei Besatzungsmitglieder der Marinera, die über die russische Staatsbürgerschaft verfügen, wurden inzwischen freigelassen und konnten nach Russland zurückkehren.

  • 20:36 Uhr

    Drei Zivilisten in Gebiet Belgorod durch ukrainische Angriffe verwundet

    Im russischen Grenzgebiet Belgorod sind drei Zivilisten durch Angriffe ukrainischer Drohnen verwundet worden. Der regionale Operativstab berichtet dazu:

    "Im Dorf Samostje des Bezirks Graiworon wurde ein Mann verwundet. Eine Drohne griff den Dienstwagen des stellvertretenden Oberhaupts des Dorfs Dunaika, Sergei Kulakow, an, als er Brot in die Siedlung brachte und parallel dazu zwei Dorfbewohner zur Apotheke fuhr. Der verwundete Passagier wurde ins zentrale Bezirkskrankenhaus von Graiworon eingewiesen."

    Nach weiteren Angaben der Behörde wurde bei dem Drohnenangriff auf die Stadt Schebekino ebenfalls ein Mann verletzt. Des Weiteren erlitt ein Lastwagenfahrer im Dorf Kosmodemjanowka des Bezirks Schebekino Verletzungen.

  • 20:06 Uhr

    Experte: Mit Befreiung von Pridoroschnoje wird russische Armee nach Stadt Saporoschje vorstoßen

    Mit der Befreiung der Ortschaft Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje wird die russische Armee den Vorstoß in Richtung der Stadt Saporoschje beginnen. Dies erklärt Militärexperte Andrei Marotschko in einem Kommentar für TASS:

    "Nach meinen Informationen wurde in Pridoroschnoje bereits eine Räumungsaktion durchgeführt, ein Vormarsch in westlicher Richtung – hin zur für uns wichtigen Stadt Saporoschje – ist im Gange."

  • 19:37 Uhr

    Duma-Ausschussleiter für Verteidigung: Ukrainischer Frontzusammenbruch unvermeidlich

    Ein Zusammenbruch der Front ist für das ukrainische Militär unvermeidlich, erklärt Andrei Kartapolow, Vorsitzender des Ausschusses der russischen Staatsduma für Verteidigung. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert ihn dazu:

    "Um irgendwie in Schwung zu kommen, benötigt das ukrainische Militär irgendeinen Erfolg, doch der bleibt aus. Es gibt weder taktische noch operative Erfolge. Und das schafft Voraussetzungen für diesen Zusammenbruch, der unweigerlich kommen wird – vielleicht nicht morgen, vielleicht übermorgen, doch er ist nah."

    Kartapolow betonte, dass die Lage der ukrainischen Truppen sehr schwierig sei. Es mangele an Personalverstärkungen und Nachschub. Die allgemeine Erschöpfung des Personals beeinträchtige die Moral, weil es keine Fronterfolge gebe:

    "Tag für Tag gibt es nur Niederlagen, nur Rückzüge, nur Hoffnungslosigkeit."

    Der Abgeordnete fügte hinzu, dass sich diese Erkenntnis bei Russlands Gegnern, darunter in Europa und den USA, ebenfalls durchgesetzt habe. Darauf seien die Änderungen in westlicher Rhetorik zurückzuführen.

  • 19:04 Uhr

    Von der Leyen verspricht Selenskij 20. Sanktionspaket gegen Russland

    Die Leiterin der Eurokommission, Ursula von der Leyen, kündigt das inzwischen 20. Sanktionspaket gegen Russland an. Auf X gibt sie bekannt, im Vorfeld des in der laufenden Woche anstehenden Treffens zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine ein Telefonat mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij geführt zu haben. Von der Leyen schreibt:

    "Tag für Tag, Jahr für Jahr bleibt Europas Unterstützung für die Ukraine unerschütterlich."

    In Bezug auf kommende Sanktionen behauptete die EU-Kommissionschefin:

    "Sehr bald werden wir unser 20. Sanktionspaket vorstellen. Es geht darum, Druck auf Russland zu erhöhen, damit es mit einer ernsthaften Friedensabsicht an den Verhandlungstisch kommt."

    Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg gemeldet, dass die EU im Rahmen des 20. Sanktionspakets plane, ihren Mitgliedsstaaten den Kauf des russischen Platins, Kupfers, Iridiums und Rhodiums zu verbieten.

  • 18:35 Uhr

    Umfrage: 65 Prozent der Ukrainer sind bereit, den Krieg so lange wie nötig zu ertragen

    Rund 43 Prozent der Ukrainer gehen davon aus, dass der Krieg mit Russland im Jahr 2027 oder später enden wird. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie (KIIS) hervor. Laut der Studie erwarten 20 Prozent der Befragten, dass der Konflikt in den nächsten Wochen oder mindestens in der ersten Hälfte des Jahres endet. Laut 18 Prozent der Befragten wird der Konflikt in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres beendet sein. 

    Die Mehrheit der Ukrainer (65 Prozent) sagte, sie seien bereit, den Krieg so lange zu ertragen, wie es nötig ist. Von einem kürzeren Zeitraum (ein halbes Jahr oder mehrere Monate) sprechen 17 Prozent der Befragten.

  • 18:02 Uhr

    Axios: Witkoff wird zu Russland-Ukraine-Treffen in Abu Dhabi eintreffen

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wird am Mittwoch und Donnerstag an dem russisch-ukrainischen Treffen in Abu Dhabi beteiligt sein, teilt Barak Ravid, ein Journalist des Nachrichtenportals Axios, mit Verweis auf eine hochrangige Quelle in der US-Regierung mit.

    Am Montag hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow bekannt gegeben, dass die zweite Verhandlungsrunde der Arbeitsgruppe für Sicherheitsfragen zwischen Russland, den USA und der Ukraine am Mittwoch und Donnerstag in Abu Dhabi stattfindet.

  • 17:26 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehrere Zivilisten nach ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Ukrainische Truppen haben das Gebiet Kursk erneut mit unbemannten Flugzeugen angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein traf eine Drohne ein Auto im Ort Michailowka im Kreis Rylsk.

    Zwei Zivilisten, nämlich eine 49-jährige Frau und ein 54-jähriger Mann, erlitten "leichte Splitterverletzungen". Sobald es die Lage erlaubt, werden die beiden Betroffenen ins Krankenhaus eingeliefert, fügt Chinstein hinzu.

    Ferner meldet der Gouverneur eine weitere Verletzte nach dem Angriff auf den Kreis Rylsk. Die 38-jährige Frau wird die notwendige medizinische Hilfe erhalten.

  • 16:46 Uhr

    Widerstand gegen Zwangsrekrutierungen in der Ukraine nimmt zu

    In der Ukraine hat die Anzahl von Fällen des Widerstands gegen Mitarbeiter der Musterungsbehörden zugenommen, berichtet der Leiter der ukrainischen Nationalpolizei, Iwan Wygowski. In einem Interview gegenüber dem Nachrichtenportal Zensor meldet er:

    "Seit der Ausrufung des Kriegszustands hat die Polizei 526 Fälle des Widerstands gegen Mitarbeiter der Musterungsbehörden während ihrer Dienstausübung festgestellt. Insgesamt ist zwischen 2022 und 2026 eine Zunahme von Fällen des Widerstands gegen Mitarbeiter der Musterungsbehörden zu beobachten."

    Nach Wygowskis Angaben belief sich die Anzahl der entsprechenden Fälle im vergangenen Jahr auf 341, während es 2022 nur noch fünf waren. Zusätzlich komme es fast täglich zu Überfällen auf Mitarbeiter der Musterungsbehörden, so der ukrainische Polizeichef weiter.

    Im Zusammenhang mit dem Personalmangel beim ukrainischen Militär greift das Kiewer Regime zunehmend auf gewaltsame Rekrutierungen zurück. Im Netz kursieren zahlreiche Videoaufnahmen, die gewaltsame Festnahmen und Misshandlungen von ukrainischen Männern durch Mitarbeiter der Musterungsbehörden zeigen.

  • 16:24 Uhr

    Russische Armee setzt Iskander-Raketen gegen Stellungen mit S-300- und HIMARS-Systemen ein

    Die russischen Streitkräfte haben die Stellungen der S-300-Flugabwehrraketensysteme nahe dem Ort Wolnjansk im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Dabei wurden ein Artillerieaufklärungsradar, ein Führungsfahrzeug und drei Startanlagen samt Besatzungen außer Gefecht gesetzt.

    Zudem wurden die Stellungen der HIMARS-Mehrfachraketenwerfer nahe Wolodarowka im Gebiet Charkow getroffen. Bis zu zehn Soldaten des Gegners sowie eine Abschussvorrichtung wurden eliminiert. Für die beiden Angriffe setzte das russische Militär ballistische Raketen vom Typ Iskander-M ein.

    Das Verteidigungsministerium veröffentlicht Videoaufnahmen, auf denen die Zerstörung der Ziele zu sehen ist.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.