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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 63 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 63 gegnerische DrohnenQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 18.01.2026 09:33 Uhr

    09:33 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 17. Januar 19 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Kostogrysowo – 3,
    • Nowaja Kachowka – 6,
    • Golaja Pristan – 5,
    • Dnjeprjany – 2,
    • Aljoschki – 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf Objekte der zivilen Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Kairy, Welikaja Lepeticha, Kasatschji Lageri, Gornostajewka und Aljoschki seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:05 Uhr

    DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert – erstmals seit dem 15. Januar. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 17. Januar bis 0 Uhr am 18. Januar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Beschädigt wurden fünf Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt.

  • 08:31 Uhr

    Wie Russland eine Wende im Kampfeinsatz von Drohnen erreichte

    Das Jahr 2025 hat im Hinblick auf den Einsatz von Kleindrohnen durch Russlands Streitkräfte eine Wende gebracht. Taktische Drohnen wurden zur Hauptschlagkraft der russischen Truppen. Wie gelang dies und welche Rolle spielen die Drohnen auf dem Schlachtfeld heute?

    Mehr dazu in dieser Analyse von Boris Dscherelijewski auf unserer Website.

  • 08:04 Uhr

    Selenskij ordnet schnellere Stromimporte an

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat wegen der anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieversorgung den schnellstmöglichen Ausbau der Stromimporte und der Einfuhr zusätzlicher Energieausrüstung angeordnet. Nach einem Treffen mit hochrangigen Regierungs- und Militärvertretern erklärte der Politiker am Samstag auf der Plattform X:

    "Alle dafür nötigen Entscheidungen sind bereits getroffen, und die Steigerung der Importe muss ohne Verzögerung erfolgen."

    Die schwierigste Lage besteht nach Angaben der ukrainischen Behörden in Kiew, Charkow und Saporoschje samt den umliegenden Regionen. Hinzu kommt noch, dass in den Regionen ein eisiges Wetter mit zweistelligen Minusgraden herrscht. Wohnungen kühlen aus, Fahrstühle in Hochhäusern funktionieren nicht.

  • 07:32 Uhr

    Herabfallende Drohnenteile beschädigen Wohnhaus im nordossetischen Beslan

    In den frühen Morgenstunden haben die ukrainischen Streitkräfte die Teilrepublik Nordossetien-Alanien mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium meldete auf Telegram die Zerstörung von sechs Drohnen. Der Chef der nordkaukasischen Region, Sergei Menjailo, bestätigte die Attacke und warnte die Bevölkerung vor möglichen vorübergehenden Einschränkungen beim Mobilfunk und beim Internet. Die Flughäfen Wladikawkas und Mosdok stellten aus Sicherheitsgründen den Betrieb ein.

    Später schrieb Menjailo auf Telegram, dass herabfallende Drohnenteile das Dach eines fünfgeschossigen Wohnhauses in der Stadt Beslan beschädigt hätten. In dem Gebäude seien darüber hinaus mehrere Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Aus Sicherheitsgründen habe man 70 Bewohner evakuiert, eine Person sei medizinisch versorgt worden. Der Politiker rief seine Landsleute dazu auf, die Ruhe zu bewahren und nur offiziellen Informationsquellen zu vertrauen.

    Der Telegram-Kanal Mash veröffentlichte ein Foto, das die Lage vor Ort zeigt.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 63 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Samstag bis 5 Uhr MEZ am Sonntag 63 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Belgorod – 23,
    • Gebiet Brjansk – 13,
    • Gebiet Rostow – 6,
    • Teilrepublik Nordossetien-Alanien – 6,
    • Gebiet Astrachan – 4,
    • Gebiet Wolgograd – 4,
    • Gebiet Kursk – 2,
    • Gebiet Woronesch – 1,
    • Gebiet Rjasan – 1,
    • Gebiet Stawropol – 1,
    • Teilrepublik Krim – 1,
    • Asowsches Meer – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 17.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:59 Uhr

    Ukraine: Die schwierigste Situation mit Stromversorgung in Borispol, Browary und Kiew

    Laut einer Analyse öffentlich zugänglicher Quellen, die von der ukrainischen Zeitung Jekonomitscheskaja Prawda durchgeführt wurde, ist die Situation mit der Stromversorgung Anfang 2026 in Borispol, Browary und Kiew am schwierigsten. An manchen Tagen gab es dort einen Großteil des Tages keinen Strom, oft sogar mehr als die Hälfte der Zeit.

    Mit dem Einbruch der Kälte verschärfte sich die Lage erheblich. Am 10. Januar fiel in Borispol 77 Prozent der Zeit der Strom aus, in Browary 63,7 Prozent und in Kiew 46,2 Prozent. Erhebliche Unterbrechungen wurden auch in Krementschug (44,5 Prozent), Irpen (42,7 Prozent), Petropawlowskaja Borschtschagowka (42,3 Prozent) und Butscha (41 Prozent) verzeichnet.

    Ähnliche Werte wurden in Wischnjowoje (39,2 Prozent), Sofijewskaja Borschtschagowka (38,9 Prozent), Kriukowschtschina (37 Prozent), Bojarka (33,7 Prozent), Dnjepropetrowsk (33,6 Prozent) und Kriwoi Rog (33,5 Prozent) gemessen. In Städten wie Tscherkassy, Belaja Zerkow, Odessa, Iwano-Frankowsk, Lwow und Winniza fiel der Strom zwischen 20 und 30 Prozent der Zeit aus. Am wenigsten Probleme mit Stromausfällen gab es in Luzk und Chmelnizki.

  • 19:24 Uhr

    40 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen

    Die Luftabwehr hat innerhalb von fünf Stunden 40 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Im Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 15 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden 40 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

    • 35 über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
    • zwei über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
    • zwei über dem Territorium des Gebiets Woronesch,
    • eine über dem Territorium des Gebiets Kursk."
  • 18:57 Uhr

    Kriwoi Rog: Einwohner blockieren Straße wegen seit vier Tagen fehlender Stromversorgung

    Die Einwohner von Kriwoi Rog in der Ukraine haben wegen eines seit vier Tagen andauernden Stromausfalls die Straße blockiert, berichtet die ukrainische Nachrichtenseite Strana. In der Meldung, die auf dem Telegram-Kanal veröffentlicht wurde, heißt es:

    "In Kriwoi Rog haben die Einwohner des Stadtteils Solnetschny die Straße wegen Stromausfalls blockiert. Ihren Angaben zufolge gibt es seit vier Tagen keinen Strom mehr."

    Wie das Medium berichtet, haben die Versorgungsunternehmen den Bürgern weder die Gründe noch die Dauer der Unterbrechungen erklärt und auch die Forderung ignoriert, Reparaturteams an den Ort des Geschehens zu schicken.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.