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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee beschleunigt Vormarsch in der Volksrepublik Donezk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee beschleunigt Vormarsch in der Volksrepublik DonezkQuelle: TASS © Alexei Konowalow
  • 23.01.2026 20:13 Uhr

    20:13 Uhr

    Russische Artillerie eliminiert Ziele entlang der Front (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Ost und Süd im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie bei ihren Angriffen in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Saporoschje Personal, ein Munitionsdepot, temporäre Standorte und Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee außer Gefecht.

  • 19:42 Uhr

    Gouverneur: Ukrainische Terroristen greifen Ortschaft im Gebiet Brjansk mit Kamikaze-Drohnen an

    Alexander Bogomas, Gouverneur des russischen Gebiets Brjansk, berichtet über eine ukrainische Drohnenattacke auf das Dorf Alejnikowo. Bei dem Terroranschlag mithilfe von Kamikaze-Drohnen am Freitagabend (Ortszeit) erlitt ein Zivilist eine leichte Quetschverletzung. Der Mann sei mittlerweile medizinisch versorgt worden.

    Laut dem Beamten geriet zudem ein Auto durch den Angriff in Brand. Alle zuständigen Dienste sollen vor Ort im Einsatz sein.

  • 19:17 Uhr

    Erneute Drohnenangriffe auf russisches Gebiet Belgorod gemeldet

    Das ukrainische Militär hat am Freitagnachmittag erneut Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mithilfe von Drohnen angegriffen. Dies gibt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram bekannt. Die russische Luftverteidigung schoss laut dem Beamten mehrere Ziele ab.

    Bei einer Drohnenattacke auf die Stadt Graiworon seien drei Frauen verletzt worden, berichtet Gladkow weiter. Wie es heißt, explodierte eine FPV-Drohne in der Nähe von Zivilistinnen. Diese seien mit Explosions- und Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

  • 18:46 Uhr

    Russische Drohnenpiloten lassen dem Feind weiterhin keine Chance (Video)

    Fachleute des russischen Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme zerstören mit FPV-Drohnen feindliche Ausrüstung, Bodenrobotersysteme, Stellungen, Drohnenleistellen, Anlagen der elektronischen Kampfführung, temporäre Truppenstandorte und Funkrelaisstationen. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 18:19 Uhr

    Kiew bestellt weitere Flugabwehrsysteme aus deutscher Produktion

    Die Ukraine ‌hat 18 neue Flugabwehrsysteme vom Typ Iris-T beim deutschen Rüstungskonzern Diehl Defence bestellt. Das Land sei außerdem an weiteren Feuereinheiten ‍interessiert, teilte Diehl-Chef Helmut ​Rauch mit. Neun Iris-T-Systeme sind demzufolge bereits in ⁠der Ukraine im Einsatz.

    Das Flugabwehrsystem Iris-T SLM hat eine Reichweite von bis zu 40 ⁠Kilometern.

  • 17:47 Uhr

    EU erfährt wohl aus Medien von Ergebnissen der Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi

    Die europäischen Staats- und Regierungschefs äußern sich nicht zu dem Treffen der Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine in Abu Dhabi, da sich die EU faktisch selbst vom Friedensprozess ausgeschlossen hat. Ralph Niemeyer, der Chef des Deutschen Verfassungs- und Souveränitätsrats, erklärte dies in einem Interview.

    Brüssel habe keinerlei konstruktive Schritte mit Bezug zur Beilegung des Ukraine-Konflikts unternommen, sagte Niemeyer der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die EU forderte immer dasselbe – mehr Geld für die Ukraine und neue Sanktionen gegen Russland, meinte der Politiker.

    Selbst beim WEF-Forum Davos habe die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, stolz verkündet, 90 Milliarden Euro für Kiew bereitgestellt zu haben. Die EU habe also mit Ukraine-Gesprächen überhaupt nichts zu tun, betonte Niemeyer. Möglicherweise werde Brüssel die Ergebnisse der Verhandlungen in Abu Dhabi nicht einmal von ihren Teilnehmern selbst, sondern aus den Medien erfahren.

     

  • 17:25 Uhr

    Russische Artillerie trifft erfolgreich Ziele im Gebiet Charkow (Video)

    Bei Aktivitäten russischer Aufklärungskräfte wurde in einer befestigten Anlage im Raum Charkow eine gegnerische Drohnenleitstelle aufgespürt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, zerstörten die Artilleriesoldaten anschließend das Ziel mit einer präzisionsgelenkten Granate vom Typ Krasnopol.

    Die russische Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 17:01 Uhr

    Vereinigte Arabische Emirate: Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi gestartet

    Das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bestätigt den Beginn der Verhandlungen zwischen Delegationen aus Russland, den USA und der Ukraine in Abu Dhabi. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Der Außenminister der VAE, Abdullah bin Zayed Al Nahyan, äußerte demnach die Hoffnung, dass das trilaterale Treffen die Beilegung des Ukraine-Konflikts näher bringen würde.

  • 16:47 Uhr

    Italiens Außenminister kritisiert Selenskijs Rede in Davos

    Antonio Tajani, Italiens Außenminister, hat die Rede von Wladimir Selenskij beim Weltwirtschaftsforum in Davos als "ungerecht" bezeichnet. Dies berichtet die Zeitung Corriere della Sera.

    "Meiner Ansicht nach hat Europa die Unabhängigkeit der Ukraine garantiert, indem es politische, finanzielle und militärische Unterstützung geleistet hat. Deshalb halte ich diese Rede nicht für wohlwollend."

    Selenskij hatte Europa in Davos scharf kritisiert und ihm Untätigkeit sowie mangelnde Eigenständigkeit vorgeworfen. Zudem erklärte er, Verbündete rieten Kiew, gegenüber den USA weder über Tomahawk-Raketen zu sprechen, um "die Stimmung nicht zu verderben", noch das Thema Taurus-Raketen anzusprechen.

  • 16:27 Uhr

    Medien: Ukrainerinnen fürchten Dienst in der Armee wegen sexueller Belästigung

    Ukrainische Frauenorganisationen berichten, dass sexuelle Belästigung in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte Frauen vom Militärdienst abhält. Dies geht aus Recherchen von RIA Nowosti hervor:

    "Das Fehlen eines wirksamen Mechanismus, mit dem man sich geschützt fühlen kann, ist eine der Hürden für Frauen, die über einen Eintritt in den Militärdienst nachdenken."

    Dabei werde ein solcher Schutzmechanismus nicht nur für Frauen benötigt. Auch Männer seien in der ukrainischen Armee nicht vor sexueller Gewalt durch Kameraden gefeit, betonen die Autoren.

    Das ukrainische Verteidigungsministerium hatte im Frühjahr 2024 angekündigt, die Einführung von "Gendergleichstellung" in der Armee voranzutreiben und rund 200 sogenannte Genderberater auszubilden. Aktivisten bezweifeln jedoch deren Wirksamkeit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.