Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift für Kiewer Truppen genutzte Hafenanlagen weiter an

9.08.2026 15:24 Uhr
15:24 Uhr
Kämpfer: Mehr als 20 Starlink-Stationen im Gebiet Charkow zerstört
Die Bediener der Drohnensysteme des 11. Armeekorps der Gruppierung Sewer haben seit Anfang August mehr als 20 Funkantennen und Starlink-Satellitenstationen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Charkow zerstört, wie der Kommandant der Einheit mit dem Rufnamen Pepel gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte. Er berichtete:
"Die Koordinaten der Ziele wurden von der Luftaufklärung bereitgestellt. Die Antennen wurden sowohl tagsüber als auch nachts anhand ihrer Wärmeabgabe entdeckt."
14:51 Uhr
Charkow: An Wirtschaftshochschule werden Bodenroboter für die ukrainische Armee montiert
In den Gebäuden der Nationalen Wirtschaftsuniversität Charkow werden derzeit bodengebundene Robotersysteme für die ukrainische Armee montiert, wie die Nachrichtenagentur TASS aus russischen Sicherheitskreisen erfuhr. Dabei wurde betont:
"In Charkow, in der Straße Schatilowa Datscha, werden im Gebäudekomplex der Nationalen Wirtschaftsuniversität derzeit bodengebundene Robotersysteme für den Bedarf des ukrainischen Militärs montiert."
14:19 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung befreite die russische Armee die Ortschaften Wasjutinskoje und Torezkoje in der Volksrepublik Donezk (DVR).
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.445 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Artillerieaufklärungsradar
- sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zehn Artilleriegeschütze
- 17 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 96 Fahrzeuge
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 164 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zehn Lenkbomben, vier Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 970 Starrflüglerdrohnen der ukrainischen Streitkräfte.
13:28 Uhr
Russisches Außenministerium: Rumänien leistet Kiew direkte militärische Unterstützung
Wie Juri Pilipson, der Direktor der Zweiten Europa-Abteilung des russischen Außenministeriums, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS erklärte, leistet Rumänien der Ukraine direkte militärisch-logistische Unterstützung. Ihm zufolge wird der einzige moldauische Seehafen Giurgiulești – faktisch von Bukarest erworben – als Transitknotenpunkt für verschiedene Lieferungen Rumäniens genutzt, darunter auch solche, die für den Bedarf der ukrainischen Armee bestimmt sind. Pilipson merkte an:
"Rumänien ist bereits heute an der direkten militärisch-logistischen Unterstützung des Kiewer Regimes beteiligt."
12:39 Uhr
Verteidigungsminister: Finnland liefert keine Flugabwehrraketen an die Ukraine
Helsinki habe bisher alles getan, was in seiner Macht stand, um Kiew zu helfen, erklärte der finnische Verteidigungsminister Antti Häkkänen. Darüber berichtet die Zeitung Ilta-Sanomat.
Finnland könne keine Flugabwehrraketen an Kiew übergeben, so der Minister weiter. Andernfalls würde das Land seine Kampfbereitschaft im Bereich der Luftverteidigung gefährden.
Damit reagierte Häkkänen auf die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, dass die europäischen Länder die in ihrem Besitz befindlichen Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot an die Ukraine liefern sollten.
Zuvor erklärten bereits Rumänien, Bulgarien, die Niederlande und Polen, ihre Kapazitäten zur Militärhilfe für Kiew seien erschöpft.
11:59 Uhr
Warum Selenskij bei Trump erneut nichts rausholen konnte

Wladimir Selenskij (l.) und Donald Trump (r.)Uheberrechtlich geschützt Wladimir Selenskijs jüngster Besuch im Weißen Haus geriet nicht zum Desaster wie im Februar 2025. Doch eine Katastrophe zu vermeiden, ist noch kein Erfolg. Der sorgfältig geplante und vorbereitete Besuch des ukrainischen Präsidenten bei Donald Trump war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
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11:28 Uhr
Prorussischer Widerstand: Ukrainische Kämpfer nutzen in Häfen von Nikolajew blockierte Schiffe als Drohnenstartplätze
Seit 2022 liegen zahlreiche Lastkähne, Schlepper, Motorschiffe und Trockenfrachter in den Häfen von Nikolajew fest. Sie sind dort blockiert, da der Zugang zum Schwarzen Meer über den Fluss Juschny But an der Kinburn-Nehrung vorbeiführt, die von der russischen Armee kontrolliert wird. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, teilte dies der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Die ukrainischen Streitkräfte nutzten derzeit diese Schiffe, um für russische Regionen wie das Gebiet Cherson, die Teilrepublik Krim und die Schwarzmeerküste mit Drohnen anzugreifen, sagte Lebedew weiter.
Auf manchen Schiffen seien ihm zufolge Anlagen zur Montage von unbemannten Luftfahrzeugen und Seedrohnen eingerichtet worden. Diese würden dann zum richtigen Zeitpunkt auf die Schiffe verladen, die als Drohnenstartplätze ausgestattet worden seien.
Aus diesem Grund greife das russische Militär aktuell immer wieder ukrainische Schiffe in den Häfen von Nikolajew an, vermutet der Untergrundaktivist.
Wie es heißt, liege der Vorteil der Drohnenproduktion auf den Schiffen darin, dass die Generatoren an Bord unabhängig vom Stromnetz von Nikolajew funktionierten. Sobald die Drohnen gestartet seien, fahre das Schiff weiter, wodurch es schwierig werde, die Startanlagen aufzuspüren.
10:38 Uhr
Todesopfer bei nächtlicher ukrainischer Drohnenattacke auf Belgorod
Bei einem Terroranschlag der ukrainischen Streitkräfte auf Belgorod in der Nacht zum Sonntag wurden drei Menschen getötet. Dies gibt der kommissarische Gouverneur des gleichnamigen Grenzgebiets, Alexander Schuwajew, bekannt. Laut dem Beamten erlitten 25 weitere Einwohner Verletzungen, darunter zwei Kinder im Alter von vier und neun Jahren.
10:04 Uhr
Russland greift für Kiewer Truppen genutzte Hafenanlagen und Schiffe weiter an
Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf ukrainische Hafenanlagen und zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte eingesetzte Schiffe fort. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
In der Nacht zum Sonntag wurden demnach folgende Ziele von luft- und bodengestützten Präzisionswaffen sowie von Kampfdrohnen getroffen:
- ein Lager für Treib- und Schmierstoffe, militärische Ausrüstung und ein Komplex für den Hafenumschlag im Hafen von Odessa
- ein Lager für Treib- und Schmierstoffe sowie militärische Ausrüstung im Hafen von Tschernomorsk
- Treibstofftanks in den Ortschaften Beljary und Novyje Beljary (jeweils 27 Kilometer und 28 Kilometer nordöstlich des Hafens von Odessa)
09:33 Uhr
Salvenfeuer russischer Artillerie am Sonntagmorgen (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten am frühen Sonntagmorgen im Einsatz. "Wir begrüßen den Sonnenaufgang mit kraftvollen Salven", heißt es im Beitrag der Behörde auf Telegram. "Der Vormarsch geht weiter."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
