Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen jeweils 205 Kriegsgefangene aus
15.05.2026 11:25 Uhr
11:25 Uhr
FSB nimmt Agentin ukrainischer Geheimdienste fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine Einwohnerin der Stadt Mariupol in der DVR festgenommen, die mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hat. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die regionale Vertretung der Behörde. Die Frau wird des Landesverrats verdächtigt.
Sie soll der ukrainischen Seite Informationen über die Stationierungsorte der russischen Einheiten auf dem Territorium des Bezirks Mariupol übermittelt haben.
Wie es heißt, habe die Frau einen Kontakt mit ukrainischen Geheimdiensten über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen.
Gegen die Festgenommene wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.
10:48 Uhr
Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter und vier Verletzte
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen 24 Stunden mehrere Drohnenangriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei wurden 18 Orte in sechs Bezirken getroffen.
Infolge der Attacken kam ein Mensch ums Leben, vier weitere wurden verletzt.
Zu Schaden kamen vier Mehrfamilienhäuser, zwölf Privathäuser, zwei Infrastrukturobjekte, drei Geschäfte, eine Bushaltestelle sowie 25 Fahrzeuge.
10:09 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 350 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 355 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 23:00 Uhr am 14. Mai und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 15. Mai über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tulaо, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim und Kalmückien sowie den Gewässern des Asowschen und Kaspischen Meeres zerstört.
09:22 Uhr
Gefangenenaustausch: 205 russische Soldaten kehren in die Heimat zurück
Das russische Verteidigungsministerium hat am Freitag, dem 15. Mai, die Rückkehr von 205 russischen Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft bekannt gegeben. Im Gegenzug hat Moskau Kiew 205 gefangene ukrainische Soldaten übergeben.
Die russischen Militärangehörigen befinden sich derzeit in Weißrussland, wo sie medizinisch versorgt werden. Außerdem erhalten sie psychologische Hilfe. Sie werden zur Behandlung und Rehabilitation in medizinische Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums in die Russische Föderation gebracht, so die Militärbehörde.
Möglich wurde dies durch humanitäre Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate.
09:18 Uhr
Ukrainische Streitkräfte greifen Energodar mit Drohnen an
Bei einem massiven nächtlichen Drohnenangriff auf Energodar im Gebiet Saporoschje wurden mehrere Wohnhäuser beschädigt. Dies erklärte Maxim Puchow, Bürgermeister der Satellitenstadt des AKW Saporoschje.
"Die vergangene Nacht war sehr schwierig für das friedliche Energodar. Die Stadt wurde Ziel eines massiven Angriffs der FPV-Drohnen. Der Gegner hat gezielt zivile Objekte attackiert. Fassaden von Wohnhäusern wurden durch Splitter und Druckwellen beschädigt."
Auch zahlreiche Zivilfahrzeuge kamen zu Schaden, fügte er hinzu. Es wurden keine Opfer gemeldet.
07:36 Uhr
Gebiet Rjasan: Behörden melden Tote und Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

SymbolbildSwetlana Schewtschenko / Sputnik Die Stadt Rjasan wurde vom Kiewer Regime angegriffen, wobei drei Menschen ums Leben kamen. Weitere zwölf Einwohner, darunter Kinder, wurden verletzt, berichtete der Gouverneur der Region Rjasan, Pawel Malkow.
"Infolge der terroristischen Attacke des Kiewer Regimes in Rjasan wurden zwei mehrstöckige Wohngebäude beschädigt. Trümmer einer Drohne stürzten zudem auf das Gelände eines Industriebetriebs. […] Die Bewohner wurden evakuiert. Für diejenigen, die Hilfe benötigen, wurden Notunterkünfte eingerichtet."
Nach Angaben des russischen Gesundheitsministeriums wurden sieben Verletzte, darunter vier Kinder, in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Zustand zweier Erwachsener wird von Ärzten als ernst eingeschätzt.
14.05.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Lenkflugkörperangriff auf Flugzeugwerk bei Kiew – Instandsetzungshallen für F-16 getroffen

Landkarte: Geschätzte Flugbahnen der Langstrecken-Lenkflugkörper, die am Angriff der Streitkräfte Russlands auf Ziele im Hinterland der ehemaligen Ukrainischen SSR in der Nacht auf den 14. Mai 2026 beteiligt waren. OSINT. Ein Angriff traf ein Flugzeugreparaturwerk in Schuljany bei Kiew, wo das ukrainische Militär seine F-16-Kampfflugzeuge aus US-Fertigung reparieren lässt. Dies teilt Sergei Lebedew, Koordinator des prorussischen Untergrunds in Stadt und Gebiet Nikolajew, RIA Nowosti mit.
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Medien: Massenzusammenstoß zwischen Zivilisten und Mobilisierungsbeamten in Odessa
In Odessa ist es zu einem größeren Zusammenstoß zwischen Zivilisten sowie Mitarbeitern des Militärkommissariats und der Polizei gekommen. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana.ua.
Demnach setzten Mitarbeiter des Militärkommissariats gemeinsam mit Polizisten einen Mann gewaltsam in ein Fahrzeug, was bei Passanten Empörung auslöste. Daraufhin hätten sich nach Angaben ukrainischer Journalisten rund 30 Menschen versammelt, um dem Mobilisierten zu helfen, und die Weiterfahrt des Fahrzeugs des Militärkommissariats blockiert.
Später seien etwa 20 Polizeibeamte am Ort des Geschehens eingetroffen. Dabei sei eine anwesende Frau geschlagen und ein junger Mann festgenommen worden, berichtet das Medium.
21:35 Uhr
Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter und drei Verletzte
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs haben die ukrainischen Streitkräfte mehrere Drohnenangriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei kam ein Mensch ums Leben, drei weitere wurden verletzt.
Im Dorf Golowtschino im Bezirk Graiworon traf eine FPV-Drohne das Gelände eines Privathauses. Ein Mann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Ein weiterer Mann erlitt Splitterverletzungen an Kopf und Beinen und wurde in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht.
Im Dorf Berschakowo im Bezirk Schebekino wurden zwei Männer bei der Explosion einer Drohne verletzt. Sie erlitten Splitterverletzungen im Gesicht und Drucktraumata. Nach ambulanter Behandlung wurden sie wieder entlassen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

