Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Westen versucht, Russlands Wirtschaft zu erdrosseln

27.07.2026 15:24 Uhr
15:24 Uhr
Frontbericht des Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.435 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 210 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, ein Artilleriegeschütz und mehrere Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos und ein Feldartilleriegeschütz.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 230 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion und 19 Autos zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 365 Kämpfer. Die russische Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Autos außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 380 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos und ein Artilleriegeschütz.
Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 14 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren, Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 147 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben fünf gelenkte Bomben und 498 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 190.438 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.325 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer, 35.925 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.581 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
15:00 Uhr
Gebiet Rostow: Zahl der Todesopfer des nächtlichen Angriffs auf fünf gestiegen
Juri Sljussar, der Gouverneur des Gebiets Rostow, gab bekannt, dass die Zahl der Todesopfer des nächtlichen Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf Rostow am Don auf fünf gestiegen sei.
"Drei weitere Tote wurden aufgefunden – zwei Erwachsene und ein Kind. Rettungskräfte entdeckten sie bei Aufräumarbeiten in einem durch einen Drohnenangriff beschädigten Wohnhaus."
Zuvor hatte der Gouverneur zwei Tote und acht Verletzte gemeldet.
Das Gebiet Rostow war in der Nacht einem massiven Angriff ausgesetzt. Die Luftabwehrsysteme schossen etwa 50 Drohnen ab.
14:34 Uhr
Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Montag mit, dass die russischen Streitkräfte innerhalb der letzten 24 Stunden zwei Ortschaften befreit haben.
Die Ortschaft Torskoje in der DVR wurde im Zuge des aktiven Handelns der Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit.
Die Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fort und befreiten die Siedlung Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.
14:05 Uhr
Putin: Westen versucht, Russlands Wirtschaft zu untergraben

Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Duma-Abgeordneten, 27. Juli 2026Sergei Bobylew / Sputnik Dem Westen werde es nicht gelingen, die russische Gesellschaft mit seinen Aktionen zu spalten und die russische Wirtschaft zu "erdrosseln". Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Montag bei einem Treffen mit Duma-Abgeordneten.
Putin wies auf die Wirkungslosigkeit der Sanktionen hin, die der Westen seit 2022 gegen Russland verhängt habe. Der Präsident betonte, dass diese Einschränkungen in erster Linie den "Initiatoren sowie den Völkern einiger europäischer und auch anderer Staaten" schadeten.
"In der Absicht, den russischen Staat zu erschüttern, eine Spaltung der Gesellschaft in unserem Land zu provozieren, haben sie versucht, unsere Wirtschaft, unser Finanzsystem und unseren Bankensektor zu erdrosseln sowie das Potenzial von Wissenschaft, Industrie und Bildung zu untergraben."
Da es den westlichen Staaten nicht gelungen sei, "Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen", setzten sie nun auf "terroristische Kampfmethoden" gegen das russische Volk, fügte Putin hinzu.
"Aber niemand wird das russische Volk jemals brechen. Das war noch nie der Fall und wird auch nie geschehen."
13:40 Uhr
Puschilin: Befreiung von Belizkoje störte wichtige Nachschubwege der ukrainischen Streitkräfte
Die Befreiung der Stadt Belizkoje in der Volksrepublik Donezk hat die gegnerischen Versorgungswege in der Region unterbrochen. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin in einem Interview für Westi.
"Die Kämpfe um die Stadt Belizkoje, die der Gegner in eine stark befestigte Anlage verwandelt und als Stützpunkt für Angriffe und zur Haltung von Stellungen genutzt hatte, dauerten viele Monate an. Die Befreiung ermöglichte es uns, die Kontrollzone auszuweiten und wichtige Nachschubwege des Gegners zu unterbrechen."
Am vergangenen Mittwoch teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass die Einheiten des Truppenverbands Mitte die Befreiung der Stadt Belizkoje abgeschlossen hätten.
12:59 Uhr
Selenskij gibt Pläne zum Bau einer Drohnenfabrik in Großbritannien bekannt
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Pläne zum Bau einer großen Drohnenfabrik in Großbritannien angekündigt. Zudem wolle die Ukraine einen Drohnendeal mit London abschließen. In einem Interview für Sky News erklärte der Politiker, dass Kiew bereit sei, seine gesammelten Erfahrungen und Technologien im Bereich Drohnenentwicklung mit der britischen Seite zu teilen.
"Wir sind bereit, unsere gesamte Erfahrung mit Großbritannien zu teilen, und ich hoffe, dass Großbritannien dasselbe tun wird."
Weitere Details zum Bau der neuen Drohnenproduktionsanlage gab Selenskij nicht an.
12:14 Uhr
Zwei Tote und sieben Verletzte nach Drohnenangriffen auf Fahrzeuge in LVR
Wie der Chef der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, mitteilte, haben die ukrainischen Streitkräfte den Terror gegen die Zivilbevölkerung fortgesetzt.
Heute Morgen wurde in der Stadt Perewalsk ein ziviler Lkw angegriffen, wobei der Fahrer getötet wurde.
Bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug der Gasversorgung im Stadtbezirk Perwomaisk kam ebenfalls der Fahrer vor Ort ums Leben, drei weitere Mitarbeiter wurden verletzt.
Weitere Attacken ereigneten sich im Stadtbezirk Nowoaidarsk. Ein Ehepaar wurde bei einem Angriff auf einen Gazelle-Lkw verletzt. Ein weiterer Mann erlitt Verletzungen, als sein Auto getroffen wurde.
Darüber hinaus wurde ein Fahrer nach einem Angriff auf einen Passagierbus in der Stadt Lugansk verletzt.
In den vergangenen 24 Stunden seien über 40 Luftziele abgeschossen worden, fügte Passetschnik hinzu.
11:43 Uhr
Gebiet Rostow: Gouverneur meldet Verletzte und Sachschäden
In der Nacht war das Gebiet Rostow einem massiven Drohnenangriff ausgesetzt, bei dem etwa 50 gegnerische Drohnen abgefangen wurden. Dies teilt Juri Sljusar, der Gouverneur des Gebietes Rostow, mit. Ihm zufolge seien acht Personen durch herabfallende Drohnenteile auf Wohnhäuser in der Stadt Rostow verletzt worden. Sechs Verletzte seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Ein Mann befindet sich demnach in ernstem Zustand. Der Zustand weiterer Opfer wird als stabil eingeschätzt. Die Bewohner der betroffenen Wohnhäuser wurden evakuiert und 56 Personen in einer Notunterkunft untergebracht.
Bei den Attacken wurde zudem ein Zentrum für Obdachlose getroffen. Zum Zeitpunkt des Angriffs auf die soziale Einrichtung befanden sich dort 43 Bewohner und drei Mitarbeiter. Sie alle blieben unverletzt.
Durch herabfallende Drohnenfragmente seien insgesamt drei Mehrfamilienhäuser, 17 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, fünf Pkw, ein Café und mehrere Lagerhallen beschädigt worden, präzisierte der Gouverneur.
11:09 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 100 Drohnen abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 108 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 114 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Elfmal haben die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Laut Chinstein seien vier Zivilisten verletzt worden. Bei den Attacken seien zudem ein Mehrfamilienhaus, ein Traktor und zwei Pkw beschädigt worden.
10:40 Uhr
Mehrere Ortschaften auf Krim ohne Strom
Infolge der Angriffe ukrainischer Drohnen auf Stromversorgungsanlagen ist es in mehreren Ortschaften der Republik Krim zu Stromausfällen gekommen. Dies vermeldet das Energieunternehmen Krymenergo. Im Nordwesten, Osten und Süden der Halbinsel sei die Lage aktuell schwierig.
"In der Republik Krim gelten Einschränkungen der Stromversorgung. Stromabschaltungen hängen von der Lage in den Versorgungsgebieten ab. Die Energieversorger führen rund um die Uhr Wiederherstellungsarbeiten am Stromnetz durch."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
