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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee schwächt gegnerische Positionen im Gebiet Dnjepropetrowsk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee schwächt gegnerische Positionen im Gebiet DnjepropetrowskQuelle: Sputnik © SERGEI BOBYLJOW
  • 27.07.2026 18:43 Uhr

    18:43 Uhr

    Polen: Immer mehr Anfeindungen gegenüber Ukrainern

    Das ukrainische Generalkonsulat in Warschau beklagt die zunehmende Gewalt und Aggression gegen Ukrainer in Polen. Damit reagiert die diplomatische Vertretung auf einen weiteren Vorfall in Breslau.

    Ukrainische Medien berichteten, drei polnische Bürger hätten einen Flüchtling aus der Ukraine "wegen seines Akzents" brutal zusammengeschlagen. Die Freundin des Ukrainers sei ebenfalls angegriffen worden. Beide sollen Gehirnerschütterungen erlitten haben.

    Das Generalkonsulat der Ukraine forderte demnach die polnischen Strafverfolgungsbehörden auf, unverzüglich auf den Zwischenfall zu reagieren.

    Zuvor berichteten polnische Medien, die Zahl der Hassverbrechen gegen Ukrainer im Land sei um 30 Prozent gestiegen. Die Haltung der Polen gegenüber ukrainischen Bürgern habe sich verschlechtert, unter anderem aufgrund der Verherrlichung der OUN (Organisation Ukrainischer Nationalisten) und der UPA (Ukrainische Aufständische Armee) durch Kiew.

    Die russischsprachige RT-Redaktion teilt Aufnahmen des Vorfalls in Breslau:

  • 18:11 Uhr

    Teilrepublik Krim: Mehrere Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Wohngebäude

    Zehn Zivilisten erlitten Verletzungen bei einer Drohnenattacke der ukrainischen Streitkräfte auf ein Hochhaus in der Stadt Kertsch auf der Krim. Drei Einwohner, darunter ein Kind, mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dies gibt der Berater des Republikchefs, Oleg Krjutschkow, bekannt.

  • 17:28 Uhr

    Gebiet Belgorod: Kiewer Kräfte greifen drei Gemeindebezirke an

    Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod fort. Am Montagnachmittag (Ortszeit) griffen ukrainische Kämpfer Ortschaften in drei Gemeindebezirken mit unbemannten Fluggeräten an. Dies gibt der lokale Krisenstab bekannt.

    Ein Zivilist in der gleichnamigen Gebietshauptstadt erlitt demnach Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Wie es weiter heißt, wurden bei den Drohnenangriffen zudem drei zivile Fahrzeuge, das Verwaltungsgebäude eines Unternehmens sowie ein Geschäftsgebäude beschädigt.

  • 16:59 Uhr

    Moskau: Kommunarowka im Raum Dnjepropetrowsk nun unter russischer Kontrolle (Video)

    Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen von der Befreiung der Ortschaft Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk. 

  • 16:27 Uhr

    Befreiung von Kommunarowka schwächt ukrainische Verteidigung im Gebiet Dnjepropetrowsk

    Die Befreiung der Ortschaft Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk ermöglichte es den russischen Truppen, die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt zu schwächen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

    "Die Befreiung von Kommunarowka ermöglichte es den Einheiten des Truppenverbands Ost, das Kontrollgebiet nördlich von der Siedlung Ternowatoje auszuweiten und die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte an diesem Abschnitt zu schwächen. Dies schafft die Voraussetzungen für den weiteren Vormarsch des Truppenverbands Ost in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje."

    Zuvor an diesem Montag hatte das russische Verteidigungsministerium die Befreiung von Kommunarowka gemeldet.

  • 16:08 Uhr

    Peskow: Keine neuen Vorschläge für Friedenslösung im Ukraine-Konflikt

    Bei einer Pressekonferenz am Montag ging Kremlsprecher Dmitri Peskow auf die Frage ein, ob Moskau über Informationen bezüglich der Luft-Waffenruhe verfüge, die laut Medienberichten von Kiew und Washington erörtert werden soll.

    Peskow antwortete wie folgt:

    "Es gibt nichts Konkretes zu dieser Angelegenheit."

    Die Berichte dazu seien zwar schon vor einigen Tagen aufgetaucht, sie seien aber im Moment nichts weiter als eine Erfindung der Medien, betonte der Sprecher.

    Ferner erklärte Peskow, es gebe auch hinsichtlich neuer Ansätze oder Vorschläge zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine keine konkreten Angaben.

  • 15:47 Uhr

    Russische Armee: Säuberung von Konstantinowka geht weiter

    Die Einheiten des russischen Truppenverbands Süd setzten die Säuberung der Stadt Konstantinowka (DVR) von den noch verbliebenen ukrainischen Kämpfern fort. Auch die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der Stadt dauere an. Dies erklärte der Kommandeur einer Aufklärungsdrohneneinheit mit dem Rufnamen Fartowy gegenüber RIA Nowosti.

    "Wir setzen die Säuberung von Konstantinowka fort und unterstützen die verbliebene Zivilbevölkerung. Alles erfolgt mithilfe von Drohnen. Wir werfen Lebensmittel und Medikamente ab und haben die Zivilbevölkerung ebenfalls mit Drohnen evakuiert."

    Am 4. Juli gab das russische Verteidigungsministerium die Befreiung von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk bekannt.

  • 15:24 Uhr

    Frontbericht des Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.435 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 210 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, ein  Artilleriegeschütz und mehrere Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos und ein Feldartilleriegeschütz.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 230 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion und 19 Autos  zerstört.  

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 365 Kämpfer. Die russische Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Autos außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 380 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos und ein Artilleriegeschütz.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 14 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren, Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 147 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte haben fünf gelenkte Bomben und 498 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 190.438 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.325 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer, 35.925 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.581 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:00 Uhr

    Gebiet Rostow: Zahl der Todesopfer des nächtlichen Angriffs auf fünf gestiegen

    Juri Sljussar, der Gouverneur des Gebiets Rostow, gab bekannt, dass die Zahl der Todesopfer des nächtlichen Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf Rostow am Don auf fünf gestiegen sei.

    "Drei weitere Tote wurden aufgefunden – zwei Erwachsene und ein Kind. Rettungskräfte entdeckten sie bei Aufräumarbeiten in einem durch einen Drohnenangriff beschädigten Wohnhaus."

    Zuvor hatte der Gouverneur zwei Tote und acht Verletzte gemeldet.

    Das Gebiet Rostow war in der Nacht einem massiven Angriff ausgesetzt. Die Luftabwehrsysteme schossen etwa 50 Drohnen ab.

  • 14:34 Uhr

    Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Montag mit, dass die russischen Streitkräfte innerhalb der letzten 24 Stunden zwei Ortschaften befreit haben.

    Die Ortschaft Torskoje in der DVR wurde im Zuge des aktiven Handelns der Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit.

    Die Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fort und befreiten die Siedlung Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.