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Liveticker zum Ukraine-Krieg – Russische Streitkräfte zerstören zwei HIMARS-Raketenwerfer der USA

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker zum Ukraine-Krieg – Russische Streitkräfte zerstören zwei HIMARS-Raketenwerfer der USAQuelle: AFP © FADEL SENNA

 

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  • 6.07.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:55 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen weiteres Dorf im Gebiet Brjansk

    Das im russischen Gebiet Brjansk an ukrainischer Grenze gelegene Dorf Nekislizy wurde am Abend des heutigen Mittwochs vom ukrainischen Militär unter Beschuss genommen. Dies meldete der Gouverneur der Region Aleksandr Bogomas in seinem Telegram-Kanal.

    Der Angriff habe keine Sachbeschädigungen verursacht und niemanden verletzt, fügte Bogomas hinzu. Notfalldienste seien vor Ort im Einsatz.

    Seit dem Beginn des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine sind die an der Grenze gelegenen russischen Dörfer, darunter auch im Gebiet Brjansk, wiederholt zum Ziel von ukrainischen Artillerie- und Raketenangriffen geworden.

  • 22:20 Uhr

    Russische Truppen kontrollieren etwa 20 Prozent des Gebiets Charkow

    Die russischen Streitkräfte kontrollieren etwa 20 Prozent des Gebiets Charkow, erklärten das Oberhaupt der militärisch-zivilen Verwaltung der Region Witali Gantschew der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Ganchew zufolge ist Russland gegenwärtig in vier von sieben Bezirken des Gebiets präsent. Auf Grund laufender Kampfhandlungen seien genaue Angaben allerdings schwer zu ermitteln:

    "Es ist schwer, eine genaue Zahl zu nennen, denn die Frontlinie sich laufend verschiebt. Aber in Prozentzahlen ausgedrückt, kann ich sagen, dass bis jetzt etwa 20 Prozent befreit worden sind."

    Gantschew betonte, dass alle von Russland kontrollierten Ortschaften mit Elektrizität und Wasser versorgt werden. Die Siedlungen an der Frontlinie stehen jedoch unter Beschuss, wobei die ukrainischen Truppen auf Infrastrukturanlagen wie Elektrizitätswerke zielen, so Gantschew.

  • 21:50 Uhr

    Brand im Tanklager von Donezk nach ukrainischem Beschuss

    Im Tanklager von Donezk ist nach einem Beschuss durch ukrainisches Militär ein Brand ausgebrochen. Der Stab für Territorialverteidigung der Donezker Volksrepublik meldete den Brand und zeigte Aufnahmen von Rauchschwaden, die über Donezk aufsteigen. Die genauen Folgen des Beschusses werden derzeit ermittelt, so der Stab.

    Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte am heutigen Mittwoch über 100 Geschosse auf das Gebiet der DVR abgefeuert.

  • 21:20 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen wieder Makejewka – zwei Kinder tot, drei verwundet

    Wie das Gemeinsame Zentrum für Kontrolle und Koordination (JCCC) der Donezker Volksrepublik gemeldet hat, haben die ukrainischen Truppen am heutigen Abend die Stadt Makejewka wiederholt unter Beschuss genommen. Dabei seien drei Geschosse vom Kaliber 152 mm abgefeuert worden.

    Nach Angaben des Stabs der Territorialverteidigung der DVR sind beim Beschuss zwei Kinder ums Leben gekommen, drei weitere erlitten Verletzungen. Außerdem seien zwei erwachsene Zivilisten verwundet worden.

  • 20:50 Uhr

    Ukrainische Wehrpflichtige dürfen Wohnorte wieder verlassen

    Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Walerij Saluschnyj, hat bekannt gegeben, dass die Vorschrift, wonach Wehrpflichtige ihre Wohnorte nur mit einer Erlaubnis der lokalen Musterungsbehörde verlassen dürfen, aufgehoben wird.

    Die Regelung war am Tag zuvor vom ukrainischen Generalstab erlassen worden und hatte unter der Bevölkerung für Entrüstung gesorgt. Danach ordnete Präsident Wladimir Selenski dem Stab an, die Vorschrift aufzuheben. Saluschnyj erklärte die Rücknahme der Regelung in seinem Telegram-Kanal wie folgt:

    "Um weitere Manipulationen um diese Frage zu vermeiden, wurde beschlossen, die Regelung aufzuheben und sie zur Nachbearbeitung zu schicken."

    Das überarbeitete Dokument solle Neuerungen in ukrainischen Gesetzen berücksichtigen, die den Personenverkehr im Kriegszustand regeln. Die vorhandene Gesetzgebung würde der gegenwärtigen Realität nicht entsprechen und keine effektiven Mechanismen für Mobilisierung ermöglichen, fügte Saluschnyj hinzu.

  • 20:15 Uhr

    Verwaltungschef: Hafen von Mariupol wieder in vollem Betrieb  

    Der Hafen von Mariupol ist wieder zum vollständigen Betrieb aus der Zeit vor Beginn der russischen militärischen Sonderoperation in der Ukraine zurückgekehrt. Dies erklärte der Direktor der Hafenverwaltung Pawel Schwazki am Mittwoch gegenüber TASS. Er sagte:

    "Ja, das stimmt vollkommen. Der Hafen von Mariupol ist in vollem Betrieb."

    Zuvor hatte das Ministerium für Kohle und Energie der Volksrepublik Donezk gemeldet, dass die Stromversorgung des Handelsseehafens in Mariupol komplett wiederhergestellt worden sei. Nach Angaben der Behörde wird der Hafen seit dem 16. Juni von Generatoren aus Russland eingespeist.

  • 19:50 Uhr

    Scholz kündigt weitere Waffenlieferungen an die Ukraine an

    Bundeskanzler Olaf Scholz hat angekündigt, dass weitere Waffenlieferungen in die Ukraine im Zuge des sogenannten Ringtauschs unmittelbar bevorstehen. Die Bundesregierung habe "mit mehreren Ländern diese Vereinbarungen jetzt so weit konkretisiert, dass sie unmittelbar mit Auslieferung verbunden sein werden", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Bundestag. Einzelheiten nannte er nicht.

    Ringtausch bedeutet, dass osteuropäische Bündnispartner Waffen sowjetischer Bauart in die Ukraine liefern und dafür Waffen aus Deutschland als Ausgleich erhalten. Die Waffen sowjetischer Bauart können von den ukrainischen Soldaten leichter bedient werden als Geräte aus westlicher Produktion, die für sie neu sind.

    Zum Ringtausch hat die Bundesregierung mit Ländern wie Tschechien, Griechenland, Polen und Slowenien Gespräche geführt. Scholz fügte hinzu:

    "Wir haben sehr viel Energie da 'reininvestiert, dass das auch passiert."

    In den nächsten Wochen werde nun die Umsetzung folgen.

    Des Weiteren kündigte der Bundeskanzler an, dass die Ausbildung ukrainischer Soldaten und Soldatinnen an den Mehrfachraketenwerfern vom Typ MARS II, deren Lieferung an Kiew zuvor zusammen mit Großbritannien und den USA vereinbart worden war, bereits begonnen habe. Das Gleiche gelte auch für weitere zugesagte Militärlieferungen, darunter den FlaK-Panzer Gepard, das Artillerie-Ortungsradar COBRA sowie das IRIS-T-Luftabwehrsystem, so Scholz.

  • 19:20 Uhr

    LVR: Zahlreiche ausländische Söldner im Kessel von Sewerodonezk und Lissitschansk eliminiert

    Der Oberstleutnant der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik, Andrei Marotschko, hat die Eliminierung zahlreicher Söldner bekannt gegeben. Er erklärte der Nachrichtenagentur TASS:

    "Die Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik erhält immer mehr Hinweise, die die Verkündung des Generalstabs der Russischen Föderation über die Liquidierung einer großen Anzahl von Söldnern im Kessel von Sewerodonezk und Lissitschansk bestätigen."

    Marotschko fügte hinzu, dass sich unter den getöteten Söldnern auch Angehörige des weißrussischen nationalistischen Bataillons "Wolat" befinden würden.

  • 18:45 Uhr

    RTL/ntv-Trendbarometer: 69 Prozent der Deutschen glauben nicht an Sieg der Ukraine, 47 Prozent sind für Gebietsabtretungen an Russland

    Laut einer Meinungsumfrage im Auftrag von RTL und ntv sprechen sich die Deutschen zwar mit 56 Prozent mehrheitlich für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine aus. Zugleich glauben 69 Prozent der Befragten aber nicht, dass das Land den Krieg mit den schweren Waffen, die Selenskij fordert, gewinnen kann. Nur 26 Prozent antworteten auf die Frage, ob die Ukraine den Krieg mit mehr Waffen gewinnen könne, positiv. 

    Auf die Frage, ob die Ukraine für Frieden auf Gebiete im Osten des Landes verzichten soll, antwortete eine relative Mehrheit von 47 Prozent der Befragten mit "Ja", 41 Prozent lehnten diesen Weg des Friedensschlusses ab.  

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