Liveticker Ukraine-Krieg: Dmitrijew wirft Kallas Sabotage der Friedensbemühungen vor

30.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:56 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Charkow: Mann und Frau verletzt
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein ziviles Auto im befreiten Gebiet der Region Charkow sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der Leiter der Militär- und Zivilverwaltung der Region, Witali Gantschew, mit:"Ukrainische Kämpfer griffen mit einer FPV-Drohne ein ziviles Fahrzeug an, das sich auf befreitem Gebiet der Region Charkow bewegte. Darin befanden sich zwei Personen. Der Mann erlitt leichte Splitterverletzungen, die Frau eine Gehirnerschütterung."
Er betonte, dass sich solche Angriffe seitens der ukrainischen Streitkräfte zuletzt gehäuft hätten. Die Verantwortlichen für diese Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung würden unweigerlich zur Rechenschaft gezogen.
21:44 Uhr
Marotschko: Russische Truppen rücken im Raum Gluchow vor
Russische Einheiten haben sich im nördlich des Gebiets Kursk liegenden Gebiet Sumy festgesetzt. Nach der Einnahme des Ortes Belaja Berjosa würden sie in Richtung Gluchow vorrücken. Dies erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko.
Dort würden russische Kräfte gegnerische Truppen binden und zerschlagen, so Marotschko. Trotz "äußerst heftigen Widerstands" habe es in der vergangenen Woche entlang der Frontlinie Erfolge gegeben.
21:30 Uhr
US-Magazin warnt vor Abkehr von Nukleardeal mit Russland
Einige Berater von US-Präsident Donald Trump könnten ihm wegen des Ukraine-Konflikts von einem Vertrag über strategische Offensivwaffen mit Russland abraten. Dies schreibt The American Conservative.
Dies sei zwar nachvollziehbar, aber "ein riesiger Fehler". Die strategische Stabilität mit Russland, das über das größte Nukleararsenal verfügt, sei für die nationale Sicherheit der USA zu wichtig, um sie vom Ausgang der Kämpfe in der Ukraine abhängig zu machen.
Die Aufrechterhaltung des nuklearen Gleichgewichts mit Russland würde den USA demnach enorme sicherheits- und wirtschaftspolitische Vorteile bringen. Ein solcher Schritt entspräche zudem Trumps Leitmotiv "America First".
21:22 Uhr
Reuters: Dmitrijew trifft sich in Miami mit Vertretern der US-Regierung
Der Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, Kirill Dmitrijew, reist am Samstag in die USA. In Miami will er sich mit Mitgliedern der Regierung von Präsident Donald Trump treffen. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf Quellen.
21:15 Uhr
Dmitrijew wirft Kallas Sabotage der Friedensbemühungen vor

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.Dursun Aydemir/Anadolu / Gettyimages.ru Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas untergrabe die Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt. Dies erklärte der Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), Kirill Dmitrijew. Kallas hatte nach einem Treffen der EU-Außenminister gesagt, die EU wolle keinen Dialog mit Russland initiieren und keine Zugeständnisse machen. Dmitrijew schrieb auf X:
"Jede normale Organisation hätte Kaja allein für diese Rede entlassen."
Sie untergrabe den Friedensprozess von US-Präsident Donald Trump und die "harte Arbeit der Friedensvermittler", während sie "idiotisch" das Treffen in Abu Dhabi angreife.
"Keine Lösungen. Nur Sabotage. Mit einer böswilligen Kaja ist kein Fortschritt möglich."21:12 Uhr
Italienisches Medium kritisiert Vorwurf der NATO gegen Russland
Die Zeitung L’Antidiplomatico kritisiert die Aussagen des Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses, Admiral Giuseppe Cavo Dragone. Dieser hatte erklärt, Russland sei nicht zu Kompromissen in den Verhandlungen über die Ukraine bereit. In der Veröffentlichung heißt es:
"Natürlich kann der 'Barbar aus dem Osten' keinen 'Kompromiss' eingehen, wie es die Eurobürokraten behaupten. Sie nutzen die Friedensgespräche weiterhin nur, um dem Naziregime in Kiew eine Atempause zu verschaffen und es für eine Wiederaufnahme des Konflikts aufzurüsten, bis Brüssel bereit ist, in direkte Konfrontation zu treten."
Der Autor betont, dass das Interview Dragones mit dem Corriere della Sera ein weiteres Beispiel für die "antirussische Hysterie" sei, die von den aggressiven europäischen Medien ständig angeheizt werde.
20:40 Uhr
Westlicher Druck auf Russland über IAEA gescheitert
Die von den Niederlanden initiierte außerordentliche Sitzung des Gouverneursrats der IAEA am Freitag, die sich mit der Ukraine befasste, hatte nach Ansicht des russischen Ständigen Vertreters bei Internationalen Atomenergie-Organisationen in Wien, Michail Uljanow, keine objektiven Gründe und war politisch motiviert.
Er betonte, dass sich in ukrainischen Atomkraftwerken unter Kiewer Kontrolle in den vergangenen Monaten nichts geändert habe, was objektive Gründe für die Sitzung geliefert hätte. Diese Einschätzung werde durch Berichte des IAEA-Generaldirektors Rafael Grossi bestätigt.
Uljanow vermutet, dass die Sitzung auf Wunsch der Ukraine stattfand, die west- und mitteleuropäische Mitglieder des Rates mobilisiert hatte. Das Ziel sei gewesen, den Eindruck zu erwecken, russische Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur gefährdeten die Atomkraftwerke und könnten zu Katastrophen führen.
"In Wahrheit geschieht in den ukrainischen AKW nichts Katastrophales. Es gibt nur gelegentliche, unbedeutende Unterbrechungen der Energieversorgung. Erfahrene ukrainische Atomkraftexperten bewältigen das problemlos."
Er erläuterte außerdem das Risikomaß der IAEA, das aus sieben Stufen besteht, wobei Stufe 7 die gefährlichste ist. Ein bloßer Ausfall der externen Stromversorgung falle unter die niedrigste Stufe und sei somit deutlich unterhalb eines Notfalls einzuordnen.
20:20 Uhr
Dmitrijew fordert volle Unterstützung von Trumps Friedensplan durch Kiew und Europa
Die Ukraine und Europa müssten den Friedensplan von Donald Trump zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vollständig unterstützen, statt sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Dies erklärte Kirill Dmitrijew, Leiter des russischen Investmentfonds RDIF und Sonderbeauftragter des Präsidenten für investitions-ökonomische Zusammenarbeit mit dem Ausland, auf X. So kommentierte er die aktuelle Diskussion um die verzögerten Raketenlieferungen für die Patriot-Luftabwehrsysteme:"Die Ukraine und Europa müssen Trumps Friedensplan vollumfänglich unterstützen, anstatt sich gegenseitig die Schuld zuzuschieben."
20:04 Uhr
Ukrainische Armee besteht überwiegend aus 40- bis 50-Jährigen
Der Großteil der ukrainischen Soldaten ist heute zwischen 40 und 50 Jahre alt. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
"Nach verschiedenen Angaben liegt das Durchschnittsalter in der ukrainischen Armee bei über 40 Jahren und nähert sich rasch der Marke von 50."
Auch das Alter ukrainischer Kriegsgefangener liege im Schnitt bei 40 bis 50 Jahren. Früher habe dies nur einzelne, wenig bekannte Brigaden betroffen, heute zeige sich dieses Bild in allen Verbänden der ukrainischen Armee, so der Vertreter der Sicherheitsstrukturen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
