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Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: Russland will Friedensdeal, Selenskij muss sich beeilen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: Russland will Friedensdeal, Selenskij muss sich beeilen© Urheberrechtlich geschützt
  • 13.02.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Merz zeigt sich zu Gesprächen mit Russland bereit – "wenn es sinnvoll ist"

    Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich zurückhaltend nach der Aussage des französischen Präsidenten Emmanuel Macron über die Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland. Man wäre zu Gesprächen dann bereit, wenn es sinnvoll wäre. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt der Regierungschef:

    "Wenn es sinnvoll ist, zu reden, dann sind wir zu Gesprächen bereit."

    Russland demonstriere jedoch keine Bereitschaft zu "ernsthaften Gesprächen", meint Merz.

  • 19:40 Uhr

    Trump: Russland will Friedensdeal, Selenskij muss sich beeilen

    US-Präsident Donald Trump glaubt, dass Wladimir Selenskij sich in Richtung Frieden bewegen sollte. Russland sei an einer Lösung des Konfliktes interessiert. Im Gespräch mit Journalisten betont Trump:

    "Russland will ein Abkommen, Selenskij muss sich beeilen, sonst verpasst er eine große Chance. Er muss handeln."

  • 19:28 Uhr

    Medien: Russland entsendet mindestens 15 Vertreter zu Gesprächen nach Genf

    Russland entsendet eine Delegation von 15 bis 20 Vertretern zum dreiseitigen Treffen in Genf, erklärt die Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit Verweis auf eine Quelle. Gespräche in der Schweiz seien eine Fortsetzung der Verhandlungen in Abu Dhabi, nun aber in einem erweiterten Format, um sowohl militärische als auch andere Aspekte der Beilegung zu erörtern.

    Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow findet das Treffen von Vertretern Moskaus, Kiews und Washingtons am 17. und 18. Februar in Genf statt. Als Leiter der russischen Delegation wurde Präsidentenberater Wladimir Medinski erklärt.

  • 19:10 Uhr

    Gegenoffensive an der Südfront: Schwere Kämpfe im Raum Saporoschje und Dnjepropetrowsk

    Die Gegenangriffe des Gegners an der Südfront haben begonnen und erstrecken sich über einen breiten Frontabschnitt.

    Besonders im Raum Saporoschje sowie im Einsatzgebiet der Verbände Ost und Dnjepr kommt es zu heftigen Kämpfen, deren Ausgang noch nicht absehbar ist, berichtet der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka in seinem jüngsten Frontbericht.

    Auch in den Abschnitten Slawjansk–Kramatorsk, Liman und Kupjansk dauern die schweren Gefechte an. Die Lage bleibt dynamisch und hochintensiv.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:53 Uhr

    Peskow: Europäer nehmen nicht an Ukraine-Gesprächen in Genf teil

    Die nächste Runde der Ukraine-Gespräche in Genf werde im trilateralen Format ohne Beteiligung Europas stattfinden, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow.  

    "Nein, es handelt sich nur um ein trilaterales Format, also zwischen Russland, den USA und der Ukraine. Europäer werden nicht teilnehmen", so antwortete Peskow auf die Frage, ob Vertreter der EU oder internationaler Organisationen sich in irgendeiner Form an den Verhandlungen beteiligen werden.

  • 18:31 Uhr

    Mehrere Ortschaften im Gebiet Kursk ohne Strom 

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sei eine Stromleitung infolge eines Angriffs auf die Region beschädigt worden. 

    "Infolge eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf den Bezirk Rylsk wurde eine Stromleitung beschädigt. In der Stadt Rylsk, den Bezirken Rylsk, Korenewo und Gluschkowo ist es zum Stromausfall gekommen. Es wurde auch eine Unterbrechung der Wärmeversorgung registriert."

    Die Wiederherstellungsarbeiten seien im Gange, so Chinstein.

  • 17:54 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Kiews Truppen greifen soziale Einrichtung an – ein Verletzter

    Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Saporoschje unter Beschuss genommen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki traf der Gegner ein Verwaltungsgebäude im Ort Sladkowodnoje. In dem Gebäude befinden sich ein Stab der humanitären Hilfe und ein Postamt. Im Ergebnis des Angriffs wurde ein Mann des Jahrgangs 1988 verletzt.

    Die ukrainischen Streitkräfte führten eine gezielte Attacke durch, um die Arbeit der sozialen Einrichtung zu stören, betont Balizki.

  • 17:22 Uhr

    Ukraine-Treffen in Genf – Umerow nennt Zusammensetzung der ukrainischen Delegation 

    Rustem Umerow, der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, gab die Zusammensetzung der ukrainischen Delegation für die trilateralen Gespräche am 17. und 18. Februar in Genf bekannt. 

    "Der ukrainische Präsident hat die vorläufige Zusammensetzung des Verhandlungsteams festgelegt. Neben mir gehören der Delegation an: Kirill Budanow, Andrei Gnatow, David Arachamija, Sergei Kisliza und Wadim Skibizki."

    Laut Umerow habe die "ukrainische Delegation die Vorbereitung auf das Treffen bereits begonnen".

  • 16:47 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 39 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens fünf Geschosse abgefeuert und 76 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 30 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung: Ein Einwohner wurde getötet, sieben weitere erlitten Verletzungen. 

    Infolge der Angriffe wurden 16 Fahrzeuge, ein Landwirtschaftsbetrieb, vier Infrastrukturobjekte, elf Privathäuser, eine soziale Einrichtung sowie mehrere Stromleitungen beschädigt.

  • 16:12 Uhr

    Tausende Haushalte im Gebiet Cherson ohne Strom

    Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs auf das Gebiet Cherson seien Tausende Haushalte ohne Stromversorgung. Dies berichtet Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson.

    "Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs auf Stromnetze sind 26.000 Menschen in 44 Ortschaften in den Bezirken Aljoschki, Golaja Pristan und Skadowsk ohne Strom." 

    Die Wiederherstellungsarbeiten seien im Gange, so Saldo.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.