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Liveticker Ukraine-Krieg – Ukraine meldet massive russische Angriffe: Dicke Rauchwolken in Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Ukraine meldet massive russische Angriffe: Dicke Rauchwolken in Kiew© Urheberrechtlich geschützt
  • 16.04.2026 09:33 Uhr

    09:33 Uhr

    Keine Opfer und Schäden bei zahlreichen ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 15. April bis 6 Uhr MESZ am 16. April 37 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 61-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet weder Schäden noch Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker ruft jedoch seine Landsleute zur Wachsamkeit auf, da die Attacken aus der Ukraine nach wie vor ziemlich intensiv seien.

  • 09:04 Uhr

    DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik acht Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. April bis 0 Uhr am 16. April (Ortszeit) wurden fünf zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen ein ziviles Infrastrukturobjekt, ein Linienbus und ein Auto zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls acht Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei zivile Personen erlitten Verletzungen. Dabei wurden mehrere Wohnhäuser, zivile Infrastrukturobjekte und Autos beschädigt.

  • 08:31 Uhr

    Ukraine meldet massive russische Angriffe: Dicke Rauchwolken in Kiew und Explosionen in Odessa

    In der Nacht zum Donnerstag hat es in mehreren Gebieten der Ukraine erneut Luftalarm gegeben. Die Sirenen heulten unter anderem in der Hauptstadt Kiew sowie in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Odessa. Die örtlichen Behörden meldeten mehrere Tote und viele Verletzte.

    Am Morgen waren über Kiew dicke schwarze Rauchwolken zu sehen. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko seien infolge der Angriffe mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. 45 Einwohner seien verletzt worden. Kiews Militärverwalter Timur Tkatschenko meldete zudem Schäden an Geschäfts- und Wohnhäusern in mehreren Stadtteilen. In den sozialen Medien kursierten Fotos und Videos, die das Ausmaß der Schäden zeigten. 

    Auch in der Stadt Dnjepropetrowsk kam es zu Bränden. Gouverneur Aleksander Ganscha berichtete über mindestens zwei Tote und 27 Verletzte. Bei einem Luftangriff auf die Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa ​seien nach Angaben der örtlichen Behörden ⁠sechs Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. ​Zudem seien Infrastrukturobjekte und ein Wohnhaus beschädigt ‌worden.

    Ein Kommentar des russischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.

  • 08:02 Uhr

    Ukrainische Drohnen töten zwei Kinder in Tuapse an Russlands Schwarzmeer-Küste

    In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte mehrere Objekte an der russischen Schwarzmeer-Küste mit unbemannten Luftfahrzeugen attackiert. Der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, bestätigte auf der Plattform Telegram die massive gegnerische Attacke. Er bezeichnete den Angriff als terroristisch. Durch herabfallende Drohnenteile seien in der Hafenstadt Tuapse fünf Einfamilienhäuser und ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. Wrackteile stürzten auch in der Siedlung Loo herab. In einem Einfamilienhaus sei das Vordach beschädigt worden, zudem seien dort die Fensterscheiben zu Bruch gegangen.

    Der Politiker meldete Opfer unter der Zivilbevölkerung. In Tuapse seien zwei Kinder im Alter von 5 und 14 Jahren ums Leben gekommen. Zwei Erwachsene hätten Verletzungen erlitten. Kondratjew drückte den Angehörigen der Todesopfer sein tiefstes Beileid aus.

  • 07:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 207 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet am Donnerstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 207 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Smolensk, Kursk, Brjansk und Orjol, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgeschossen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 15.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    DVR: Vier Verletzte durch ukrainische Angriffe

    Eine Frau und drei Männer haben durch ukrainische Drohnenangriffe auf zivile Ziele in der Donezker Volksrepublik Verletzungen erlitten. Denis Puschilin, Oberhaupt der Region, berichtet dazu:

    "In Gorlowka erlitt ein Mann des Jahrgangs 1962 Verletzungen durch den Angriff einer ukrainischen Kampfdrohne gegen einen Stadtbus, ein Mann des Jahrgangs 1959 und eine Frau des Jahrgangs 1965 wurden verwundet. Auf der Straße von Selidowo nach Ukrainsk wurde zudem ein Mann des Jahrgangs 1988 beim Angriff einer ukrainischen Kampfdrohne verletzt."

  • 21:33 Uhr

    Milliarden für Kiew: Kritik an Merz wächst

    Bundeskanzler Friedrich Merz kündigt weitere Milliardenhilfen für die Ukraine an und will damit nach eigenen Worten auch die deutsche Verteidigungsfähigkeit stärken. Geplant sind unter anderem zusätzliche Mittel für Luftabwehr, Raketen und militärische Ausrüstung.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:06 Uhr

    Russlands Auslandsgeheimdienst-Chef: Frieden kommt nach Niederlage des Kiewer Militärs

    Russland ist an einem Frieden auf dem Gebiet der Ukraine interessiert und wird diesen durch die Zerschlagung des ukrainischen Militärs ermöglichen, sagt der Leiter des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR), Sergei Naryschkin. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert ihn dazu:

    "Russland will Frieden auf dem Gebiet der Ukraine schaffen und stellt das regelmäßig unter Beweis. Nicht mehr weit ist der Tag, an dem die Streitkräfte der Ukraine die Fähigkeit zum organisierten Widerstand verlieren werden, dann kehrt der gerechte Frieden ein."

    Naryschkin fügte hinzu, dass mehrere EU-Staaten und die europäische Bürokratie gegen einen solchen Frieden eintreten.

  • 20:41 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff tötet Zivilistin im Gebiet Belgorod

    Im Gebiet Belgorod ist eine Frau durch einen ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Im Weiler Jekaterinowka des Bezirks Wolokonowka hat eine FPV-Drohne das Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs angegriffen. Durch die erlittenen Verletzungen ist eine Frau an Ort und Stelle verstorben."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.