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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verlegt verstärkt Sprengstoffexperten an die russische Grenze

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verlegt verstärkt Sprengstoffexperten an die russische GrenzeQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Ewgenij Bijatow
  • 5.04.2026 19:36 Uhr

    19:36 Uhr

    Cherson: Militärkommissare dringen in Häuser ein und entführen Menschen

    In der Ukraine werden weiterhin Übergriffe auf Zivilisten im von Kiew kontrollierten Teil von Cherson verzeichnet. Im Rahmen der Zwangsmobilisierung werden Männer direkt aus ihren Häusern entführt, melden Medien. Zudem schließen die Wehrämter Vereinbarungen mit Unternehmensleitungen über die Bereitstellung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern für die Mobilisierung. Bei Verweigerung der Unterstützung richten die Militärs Kontrollpunkte an den Zufahrten zu den Unternehmen ein.

  • 18:58 Uhr

    ifo-Institut: Deutsche Chemieindustrie in schwerer Krise

    Die deutsche Chemieindustrie steckt in der schwersten Krise seit Jahren. Das geht aus einem aktuellen Bericht des ifo-Instituts hervor. Demnach ist das Geschäftsklima in der Branche im März auf einen Rekordtiefstand gefallen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website.

  • 18:29 Uhr

    Sewastopol: Nach Angriffen ukrainischer Drohnen mehrere Stadtteile ohne Strom

    Infolge des heutigen Angriffs ukrainischer Drohnen auf Sewastopol haben Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne eine Stromleitung beschädigt, wie Gouverneur Michail Raswosschajew in mehreren sozialen Netzwerken mitteilte. Dies führte zu einem Stromausfall in mehreren Stadtteilen. Raswosschajew schrieb:

    "Durch herabfallende Trümmerteile der abgeschossenen Drohne wurde eine der Freileitungen beschädigt. Von der Stromversorgung abgeschnitten sind Ljubimowka, Poworotnoje, Fruktowoje, Dalneje, Mekensijewy Gory sowie die privaten Wohnhäuser in der Bogdanow-Straße."

  • 17:51 Uhr

    The Sunday Times: Russland ändert Taktik und schwächt die ukrainische Luftabwehr

    Russland ändert seine Taktik in der Ukraine und versucht, Luftabwehrsysteme wie die US-amerikanischen Patriots, die Washington nun größtenteils in den Nahen Osten schickt, zu erschöpfen. Dies berichtet die britische Zeitung The Sunday Times unter Berufung auf hochrangige ukrainische Militärs. So erklärte Oberst Juri Ignat, der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, dass die jüngsten russischen Angriffe ein Versuch waren, die Ukraine dazu zu zwingen, wertvolle Mittel der Luftabwehr zu verbrauchen, insbesondere die in den Patriot-Systemen eingesetzten Pac-3-Raketen, von denen jede vier Millionen US-Dollar kostet. Er präzisierte:

    "Seit Beginn des Krieges in Iran beobachten wir eine Zunahme der Angriffe und eine Veränderung der Flugbahnen dieser Täuschdrohnen, um unser Luftabwehrsystem zu zermürben. Uns gehen die Patriot-Raketen aus. Wir haben diesen schweren Winter dank der Patriot-Raketen überstanden. Wir bitten ständig um mehr. Wenn uns diese dringend benötigten Raketen ausgehen, haben wir nichts mehr, und die Russen werden unsere wichtigste Infrastruktur zerstören."

  • 17:15 Uhr

    Experte: Kiew siedelt im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk Bevölkerung zwangsweise um

    Aktivisten der dubiosen ukrainischen Organisation "Weiße Engel" evakuieren die Bevölkerung, darunter Kinder, gewaltsam aus dem Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk der Donetsker Volksrepublik. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Militärexperten Andrej Marotschko. Er erklärte gegenüber der Agentur:

    "Wenn wir von der Zwangsevakuierung von Bürgern und insbesondere von Kindern sprechen, dann hat diese im Grunde genommen bereits im gesamten Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk begonnen, vor allem in den kleineren Ortschaften. Derzeit streifen die sogenannten Weißen Engel durch die kleinen Ortschaften und versuchen, die Zivilbevölkerung ausfindig zu machen, die noch – in Anführungszeichen – evakuiert werden kann."

  • 16:37 Uhr

    Gouverneur: Widerstandskämpfer schwächen Kiew durch Angriffe auf die Logistik

    Wie der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, erklärte, setze der prorussische Untergrund seine Aktivitäten in Cherson trotz der Repressionen durch das ukrainische Militär fort. Saldo betonte, dass die Aktionen des Widerstands mit der Kontrolle des Luftraums koordiniert werden, die vom russischen Militär durchgeführt wird. Die Widerstandskämpfer führen Angriffe auf logistische Einrichtungen der ukrainischen Armee durch und leiten zudem wertvolle Geheimdienstinformationen an die russischen Streitkräfte weiter. Dies ermöglicht es, dem Gegner systematisch Schaden zuzufügen und den Boden für die Rückeroberung der Stadt durch Russland zu bereiten. Saldo betonte:

    "Der Feind ist gezwungen, ständig einen Schlag an einem unerwarteten Ort zu befürchten, von dem er nicht damit rechnet. Das ist ein schwerwiegender Faktor, der die ukrainischen Streitkräfte zermürbt. Das Wichtigste ist der moralische Effekt. Die Untergrundkämpfer am rechten Ufer zeigen, dass Cherson lebt und niemals gebrochen werden wird."

  • 15:56 Uhr

    Kritik am neuen Wehrdienstgesetz: Reiseregelung ist "kompletter Eingriff in die Freiheit"

    Das neue Wehrdienstmodernisierungsgesetz regelt seit Jahresbeginn die Wehrerfassung in Deutschland neu. Neben der Auskunftspflicht zur Wehrbereitschaft steht vor allem eine Klausel in der Kritik: Laut Paragraf 3 des Wehrpflichtgesetzes ist für Auslandsaufenthalte von mehr als drei Monaten auch in Friedenszeiten vorab eine Genehmigung der Bundeswehr erforderlich.

    Im Gespräch mit RT DE warnt der Autor und Publizist Wolfgang Effenberger vor einem massiven Eingriff in die Grundrechte und zieht die Verfassungsmäßigkeit dieser Reform in Zweifel.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:22 Uhr

    Kiew verlegt verstärkt Sprengstoffexperten an die russische Grenze

    Die ukrainischen Streitkräfte verlegen Pionierverbände in die Grenzgebiete, um dort Fernminen zu setzen und Angriffe durchzuführen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf russische Sicherheitsbehörden. Vertreter der Sicherheitskräfte betonten, dass russische Truppen diese Einheiten aufspüren und vernichten, und erklärten:

    "Der Feind verlegt aktiv verschiedene Pionierverbände aus den westlichen Gebieten an die Staatsgrenze, um dort Fernminen zu platzieren und Terroranschläge auf Objekte der russischen zivilen Infrastruktur durchzuführen."

  • 14:38 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 77 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 Uhr bis 13 Uhr MESZ 77 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Grenzgebieten Belgorod und Kursk, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, über dem Asowschen und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 14:09 Uhr

    Elf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 41 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 41 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen hat. Der Gegner habe mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 173 Drohnen eingesetzt, von denen 105 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik berichtet der Politiker über elf Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Gebietshauptstadt Belgorod seien ein Mann und eine Frau bei der Detonation einer Drohne verletzt worden. Eine weitere Frau habe in der Stadt Graiworon Verletzungen erlitten, als dort eine FPV-Drohne abgeschossen worden sei. Sieben Insassen eines Minibusses seien teils schwer verletzt worden, als eine gegnerische Drohne das Fahrzeug in der Nähe der Ortschaft Samostje attackiert habe. In der Stadt Schebekino sei bei der Detonation einer Drohne ein 16 Jahre altes Mädchen zu Schaden gekommen.

    Gladkow meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden fünf Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, acht Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, drei Betriebe, fünf Geschäfte, sechs Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, vier Busse und neun Autos zerstört oder beschädigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.