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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee nimmt Kämpfe um Grigorowka in der Region Saporoschje auf

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee nimmt Kämpfe um Grigorowka in der Region Saporoschje aufQuelle: Sputnik © Alexei Maischew
  • 4.03.2026 10:54 Uhr

    10:54 Uhr

    Schule in Wolgograd wegen vermeintlicher Drohnentrümmer evakuiert

    Eine Schule in Wolgograd wurde evakuiert, nachdem in der Nähe des Eingangs Gegenstände gefunden wurden, die wie Trümmer eines Drohnenflugzeugs aussahen, teilt Maxim Bannow, der Vorsitzende des Ausschusses für Informationspolitik der Verwaltung von Wolgograd, mit.

    "Auf dem Gelände der Schule Nr. 117 wurden in der Nähe des Eingangs Gegenstände gefunden, die wie Trümmer eines Drohnenflugzeugs aussahen. Sofort wurden Mitarbeiter der Rosgwardija (Russische Nationalgarde) hinzugezogen. Auf ihre Empfehlung hin wurden die Schüler der Schule evakuiert."

    Zuvor hatte Gouverneur Andrei Botscharow berichtet, dass fünf Menschen bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf die Region Wolgograd verletzt worden seien.

  • 10:28 Uhr

    Russische Armee nimmt Kämpfe bei Grigorowka in der Region Saporoschje auf

    Das russische Militär habe Kämpfe um die Befreiung von Grigorowka im Gebiet Saporoschje aufgenommen, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko.

    "Im Rahmen der aktiven Befreiungsmaßnahmen in der Region Saporoschje sind unsere Einheiten an die Ortschaft Grigorowka herangerückt und haben mit den Maßnahmen zu ihrer Befreiung begonnen."

    Grigorowka liegt etwa 26 Kilometer von Saporoschje entfernt.

  • 09:53 Uhr

    In Udmurtien gilt Gefahr durch Drohnen

    Im russischen Gebiet Udmurtien, 1400 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt, gilt die Warnung vor Drohnenangriffen. Dies teilte die Regierung dieser Region mit. Wie das Portal Lenta.ru schreibt, wurde der Drohnenalarm in diesem russischen Gebiet schrittweise in bestimmten Gegenden eingeführt, wo das Risiko von Angriffen am höchsten ist – zuerst im Süden, dann im Westen und Norden. Momentan gilt die Drohnengefahr für das gesamte Gebiet von Udmurtien. In einer Mitteilung der lokalen Regierung wurde den Einwohnern empfohlen, bei der Entdeckung einer ukrainischen Drohne nicht in Panik zu geraten, die Notdienste anzurufen, sich in einem Schutzraum zu verstecken sowie die Trümmer der Drohne nicht zu berühren.

  • 09:24 Uhr

    Militärexperte: Kiew verstärkt Truppen bei Gorki mit Sturmtruppen aus ehemaligen Häftlingen

    Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verstärke seine Truppen bei Gorki in der Region Saporoschje mit Sturmtruppen, die aus ehemaligen Häftlingen bestehen. Dies behauptet der Militärexperte Andrei Marotschko. Er fügt hinzu, dass Kiew in Kürze versuchen werde, an diesem Frontabschnitt einen Gegenangriff zu starten.

  • 08:49 Uhr

    Ukrainisches Kommando versetzt massenhaft Soldaten, die sich im Krankenhaus befinden, in Sturmtruppen

    Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte versetze Artilleristen, die sich im Krankenhaus befinden, in Sturmtruppen, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

    "Artilleristen der 58. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die sich im Lazarett befinden oder chronische Erkrankungen haben, werden massenhaft in Sturmtruppen versetzt, wo ihre Lebenserwartung nicht mehr als drei bis vier Tage beträgt."

    In letzter Zeit berichten die russischen Sicherheitskräfte über einen Mangel an Personal in der ukrainischen Armee. Um die Verluste auszugleichen, schickt das ukrainische Kommando unter anderem Grenzsoldaten, Deserteure und zwangsrekrutierte Soldaten an die Front.

  • 08:25 Uhr

    Kiew schickt Neonazis ins Gebiet Charkow

    Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat Neonazis aus der Einheit "Kraken" des Hauptnachrichtendienstes der Ukraine in den Bezirk Woltschansk in der Region Charkow verlegt, meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf russische Sicherheitskräfte. Die Neonazis würden sich jedoch weigern, Aufgaben an der Front zu erfüllen.

    Infolge russischer Angriffe seien mehrere temporäre Stellungen der Nationalisten zusammen mit Fahrzeugen und Eigentum zerstört worden.

  • 07:56 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört über Nacht 32 ukrainische Drohnen

    Luftabwehrkräfte der russischen Armee haben über Nacht 32 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Neutralisiert wurden:

    • 21 Drohnen über dem Gebiet Wolgograd,
    • jeweils vier Drohnen über den Gebieten Rostow und Belgorod,
    • zwei Drohnen über dem Gebiet Astrachan,
    • und eine Drohne über dem Gebiet Kursk.
  • 07:14 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte verlegen Spezialeinheiten und Söldner in die Gegend des Dorfes Korenjok

    Das ukrainische Kommando hat mehrere Gruppen der Spezialeinheiten der Ukraine und ausländische Söldner in die Gegend des Dorfes Korenjok in der Region Sumy verlegt, meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf russische Sicherheitskreise. Eine Quelle erklärt:

    "Um den Vormarsch unserer Sturmtruppen im Bezirk Schostka aufzuhalten, hat der Feind mehrere Gruppen aus 140 Spezialeinheiten und ausländischen Söldnern in die Gegend um das Dorf Korenjok verlegt."

    Sie merkt an, dass das gegnerische Kommando hofft, mit Hilfe der Verlegung von Elitetruppen die Motivation der Soldaten der Territorialverteidigung der Ukraine zu steigern.

  • 3.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Wolgograd – Gouverneur meldet fünf Verletzte

    Einheiten der Flugabwehr wehren einen ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Wolgograd ab, teilt Gouverneur Andrei Botscharow mit. Nach seinen Angaben schlug eine Drohne in ein mehrstöckiges Wohnhaus in der Stadt Wolgograd ein, fünf Anwohner erlitten dabei Verletzungen. Allen Betroffenen wird medizinische Hilfe geleistet, betont Botscharow.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.