Liveticker Ukraine-Krieg – Orbán: "Die Ukrainer bedrohen bereits meine Familie"

11.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne tötet zwei Beamte
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Saporoschje sind zwei Mitarbeiter der Verwaltung des Bezirks Wassiljewka ums Leben gekommen, teilen die örtlichen Behörden mit. Das unbemannte Flugzeug schlug in das Auto ein, mit dem die Beamten unterwegs waren.
21:41 Uhr
Orbán: "Die Ukrainer bedrohen bereits meine Familie"

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Aufnahme vom 5. Januar 2026Urheberrechtlich geschützt Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, er sei sich der ukrainischen Drohungen gegen seine Familie bewusst. Der Regierungschef zeigte sich zuversichtlich, dass er, seine Kinder und Enkelkinder damit umgehen können.
Auf Facebook veröffentlichte Orbán das Video eines Telefongesprächs mit einer seiner Töchter, in dem er sie bittet, keine Angst zu haben. Außerdem schrieb er:
"Die Ukrainer bedrohen bereits meine Familie, meine Kinder und meine Enkelkinder. Uns allen geht es gut, aber alles hat seine Grenzen!"
Orbán hat vier Töchter, einen Sohn sowie drei Enkelinnen und zwei Enkel.
20:45 Uhr
Flugabwehr zerstört ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 53 unbemannte Fluggeräte der Ukraine zerstört. Das Verteidigungsministerium listet die Regionen Russlands, über denen die Luftziele neutralisiert wurden, wie folgt auf:
- Teilrepublik Krim – 21,
- Region Krasnodar – 9,
- Gebiet Belgorod – 8,
- Gebiet Kursk – 6,
- Gebiet Woronesch – 2.
Zudem wurden sieben Drohnen über dem Schwarzen Meer abgeschossen.
20:25 Uhr
Präzise Treffer: Russische Drohnenpiloten neutralisieren Ziele entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, West, Süd und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerische Artilleriegeschütze, unbemannte Fluggeräte und Fahrzeuge mit Munition samt Personal außer Gefecht.
19:31 Uhr
Botschaft London: Großbritannien ist Komplize ukrainischer Kriegsverbrechen
Die russische Botschaft in London hält Großbritannien für einen Komplizen des Kiewer Regimes bei Kriegsverbrechen und Terrorangriffen. Damit kommentiert die diplomatische Vertretung die jüngste Attacke der ukrainischen Armee auf Brjansk, für die nach Angaben der örtlichen Behörden sieben Storm-Shadow-Marschflugkörper aus britischer Produktion eingesetzt worden sein sollen.
Die Bedienmannschaften dieser Raketen seien von britischen Ausbildern geschult worden, Zielinformationen hätten sie von britischen Geheimdiensten erhalten, erklärte die Botschaft. Ohne die Beteiligung britischer Fachleute wäre der Angriff unmöglich gewesen.
"Daher ist das britische Militär mit dem Blut der Einwohner von Brjansk, einschließlich Kindern, befleckt."
18:52 Uhr
Deutschland: Bundeswehr bildete 25.000 ukrainische Soldaten aus
Die Bundeswehr hat nach eigenen Angaben gut 25.000 ukrainische Soldaten ausgebildet. Seit Beginn der ersten Programme im Oktober 2022 habe es mehr als 100 Trainingsmissionen an rund 50 Standorten gegeben, teilte ein Bundeswehrsprecher der Ausbildungsmission EUMAM mit.
Aktuell werden ukrainische Soldaten demnach in Sachsen-Anhalt am Leopard 1A5-Kampfpanzer und am Brückenlegepanzer vom Typ Biber geschult.
Europaweit sind nach Bundeswehrangaben bis Mai 2025 etwa 75.000 ukrainische Armeeangehörige im Rahmen der Mission ausgebildet worden.
18:22 Uhr
Diplomat: Ukrainische Angriffe fordern seit Anfang März 272 zivile Opfer in Russland
Seit Anfang März sind mindestens 272 Einwohner Russlands durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte zu Schaden gekommen, erklärte Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des Außenministeriums in Moskau, gegenüber TASS. Nach seinen Angaben kam jeder fünfte von ihnen ums Leben.
17:49 Uhr
Moskau meldet erneute ukrainische Drohnenattacke auf die TurkStream-Infrastruktur

Archivbild: Die "Russkaja"-Erdgaskompressorstation in Gai-Kodsor im Gebiet KrasnodarWitali Timkiw / Sputnik Das ukrainische Militär hat die Infrastruktur der "Russkaja"-Erdgaskompressorstation in Gai-Kodsor im Gebiet Krasnodar ein weiteres Mal mit zehn Starrflüglerdrohnen angegriffen. Die Anlage in Südrussland sichert die Gaslieferung durch die "TurkStream"-Pipeline.
Alle Kampfdrohnen wurden von der russischen Luftverteidigung zerstört, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwochnachmittag bekanntgibt.
Mit dem Angriff auf die wichtige Infrastruktur habe das Kiewer Regime die Gaslieferungen an europäische Verbraucher unterbinden wollen, heißt es in der Mitteilung.
Zeitgleich mit der Drohnenattacke in Gai-Kodsor griffen Kiews Kräfte auch die Verdichterstation Beregowaja der Pipeline "Blue Stream" in der Nähe der Stadt Tuapse mit 14 Starrflüglerdrohnen an.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium entstand dank des koordinierten Einsatzes der Luftabwehrsysteme und Anlagen der elektronischen Kampfführung kein Schaden an der Infrastruktur.
17:28 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 22 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Perm, Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

