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Liveticker Ukraine-Krieg: Su-27-Kampfflugzeug der ukrainischen Luftstreitkräfte abgeschossen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Su-27-Kampfflugzeug der ukrainischen Luftstreitkräfte abgeschossen© Urheberrechtlich geschützt
  • 10.03.2026 12:58 Uhr

    12:58 Uhr

    Zwei Opfer bei ukrainischen Angriffen auf zivile Fahrzeuge im Gebiet Saporoschje

    Das ukrainische Militär setzt seine Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje fort. Gouverneur Jewgeni Balizki meldet zwei weitere Opfer in der Region.

    Wie der Politiker auf Telegram schreibt, griff der Gegner im Bezirk Pologi ein ziviles Auto an. Bei der Drohnenattacke wurde ein Mann des Jahrgangs 1986 verletzt. Darüber hinaus nahm das ukrainische Militär eine Straße im Bezirk Wassiljewka unter Beschuss. Ein Mann des Jahrgangs 1995, der Lebensmittel transportierte, kam dabei zu Schaden.

    Die beiden Männer wurden mit zahlreichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Balizki bezeichnet ihren Gesundheitszustand als schwer.

  • 12:44 Uhr

    Elf Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje

    Gouverneur Jewgeni Balizki teilt auf Telegram mit, dass das ukrainische Militär in den zurückliegenden 24 Stunden zwölf gezielte Angriffe auf friedliche Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje unternommen hat. Demnach nahm der Gegner sechs Bezirke unter Beschuss. Infolge der Attacken wurden insgesamt elf Menschen, darunter drei Minderjährige, verletzt. Alle Verletzten wurden ärztlich versorgt.

    Darüber hinaus teilt der Politiker mit, dass gegnerische Drohnen in der Region in der vergangenen Woche besonders aktiv waren.

  • 12:30 Uhr

    Lager mit ausländischen Waffen in LVR entdeckt

    Soldaten der Nationalgarde haben in der Nähe einer Ortschaft in der Lugansker Volksrepublik (LVR) ein Lager der ukrainischen Armee mit ausländischen Waffen und Munition entdeckt, wie der Pressedienst der Behörde mitteilte.

    In einem von einem Minenspürhund entdeckten unterirdischen Versteck fanden die Soldaten einen Panzerabwehrgranatwerfer vom Typ AT4 aus schwedischer Produktion und einen Handgranatenwerfer vom Typ Bulspike aus bulgarischer Produktion.

    Neben Granatwerfern wurden im Versteck auch Handgranaten, elektrische Zünder, Artilleriepulver und TNT gelagert.

  • 12:06 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine durch entschlossene Aktionen der russischen Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr im Laufe des Tages etwa 1.265 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 240 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, drei Feldartilleriegeschütze, zwei Anlagen für elektronische Kampfführung, zwei Munitionslager und sieben Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 190 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, vier Artilleriegeschütze, ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 aus US-Produktion sowie drei Munitionslager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 145 Kämpfer einbüßen. Zwei Radschützenpanzer vom Typ Stryker und ein MRAP-Fahrzeug vom Typ MaxxPro aus US-Produktion, fünf Autos, vier Feldartilleriegeschütze, ein Munitionslager und sechs Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär 325 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und zwei Anlagen für elektronische Kampfführung.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 300 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Autos und eine Haubitze vom Typ M777 aus US-Produktion.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 65 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband ein Artilleriegeschütz, neun Autos, fünf Anlagen für elektronische Kampfführung, ein Munitionslager und ein Materiallager der ukrainischen Armee.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 144 Bezirken getroffen.

    Die russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte haben ein Su-27-Kampfflugzeug der ukrainischen Luftstreitkräfte abgeschossen. Darüber hinaus haben die russischen Luftabwehrkräfte acht gelenkte Bomben, drei HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 241 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 121.335 unbemannte Luftfahrzeuge, 651 Flugabwehrraketensysteme, 28.143 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.685 Mehrfachraketenwerfer, 33.760 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 56.352 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 11:48 Uhr

    Puschilin: Russische Truppen in der DVR auf Vormarsch

    Nach Angaben des DVR-Chefs Denis Puschilin rücken die russischen Streitkräfte in der Donezker Volksrepublik weiterhin vor.

    "Wir sehen den Vormarsch unserer Einheiten im Gebiet der Siedlungen Grischino und Sergejewka. Außerdem beobachten wir das Vorrücken unserer Einheiten und heftige Gefechte an den Zugängen zu Belizkoje und Nowy Donbass. Unsere Stoßtrupps rücken zudem in Richtung der Ortschaft Solotoi Kolodes vor."

  • 11:30 Uhr

    Drohnenattacke auf Auto: Zivilist im russischen Grenzgebiet Brjansk verletzt

    Gouverneur Alexander Bogomas wirft den ukrainischen Streitkräften ein weiteres "barbarisches Verbrechen" im russischen Gebiet Brjansk vor. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, griff der Gegner die Siedlung Klimowo mit FPV-Drohnen an. Eine gezielte Attacke galt einem fahrenden zivilen Pkw. Ein Zivilist erlitt dabei Verletzungen. In einem Krankenhaus wurde ihm die nötige medizinische Hilfe erwiesen. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Bogomas bezeichnet die Angreifer als "ukrainische Terroristen".

  • 11:12 Uhr

    Russische Unteroffizierin über Militärlaufbahn, Auszeichnungen und Frontdienst

    RT DE richtet den Blick auf Lebensrealitäten, die selten im Mittelpunkt stehen und haben mit jungen Frauen gesprochen, die an der speziellen Militäroperation teilnehmen. Sie geben Einblicke in eine Welt, die sonst als Männersache gilt – die Front aus den Augen einer Frau. Eine von ihnen: Unteroffizierin Anna Isakowa. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 10:58 Uhr

    EU-Sanktionsbeauftragter O'Sullivan: Russlands Wirtschaft kurz vor dem Kollaps

    Der EU-Sanktionsbeauftragte David O'Sullivan hat der russischen Wirtschaft einen "verheerenden Zustand" attestiert. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte der Ire, zwar könnten Sanktionen allein den Ukraine-Krieg nicht stoppen, er sei sich jedoch absolut sicher, dass vier Jahre Sanktionen "erhebliche Auswirkungen" hätten.

    "Alle Wirtschaftsindikatoren blinken rot. Das Land taumelt in eine Rezession, hat große Probleme mit den öffentlichen Finanzen, mit der Inflation und mit sehr hohen Zinsen."

    Der Top-Beamte der EU-Kommission behauptete weiter, die Banken würden auf sehr schlechten Krediten sitzen. Russland stehe kurz vor einer Finanzkrise. Irgendwann werde die Situation für das Land unhaltbar. Man wisse nur nicht genau, wann dieser Moment komme, fügte O'Sullivan hinzu.

    Einige Experten sind jedoch der Meinung, dass die Sanktionsstrategie des Westens im Fall von Russland nicht aufgeht. Denn das Modell funktioniere nur, solange keine materielle Knappheit herrsche, meint Henry Johnston. Seine Analyse gibt es hier auf unserer Webseite zu lesen.

  • 10:41 Uhr

    Ukrainische Feuergruppe im Gebiet Sumy eliminiert

    Eine Drohneneinheit des russischen Truppenverbands Nord, die im Rahmen der Erweiterung der Pufferzone im Gebiet Sumy operiert, hat eine mobile ukrainische Feuergruppe der Luftverteidigung nahe der Ortschaft Tjotkino vollständig eliminiert. Dies meldete eine Militärangehörige des Truppenverbands Nord mit dem Rufnamen "Fanat" gegenüber RIA Nowosti

    Ihr zufolge bewegte sich der Gegner in einem als ziviles Auto getarnten Fahrzeug. Die ukrainischen Soldaten wurden jedoch aufgespürt und durch russische Drohnenpiloten außer Gefecht gesetzt. 

    "Infolgedessen wurden alle Drohnenabwehrwaffen und -ausrüstung sowie drei Soldaten neutralisiert."

  • 10:19 Uhr

    Streit zwischen Kiew und Budapest geht weiter: Ukrainisches Außenministerium bestellt Ungarns Botschafter ein

    Nach der Beschlagnahmung eines ukrainischen Geldtransporters in Ungarn und der Festnahme von sieben Begleitern hat das ukrainische Außenministerium den ungarischen Botschafter einbestellt. In einer Protestnote warf Kiew Budapest unter anderem Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention im Umgang mit ukrainischen Staatsbürgern vor. Darüber hinaus bezichtigte die diplomatische Behörde das EU- und NATO-Land illegaler Festnahmen, übermäßiger Gewaltanwendung und Einschüchterung.

    Die ungarische Polizei hatte in der vergangenen Woche zwei Geldtransporter mit sieben Mitarbeitern der staatlichen ukrainischen Sparkasse kurzzeitig festgesetzt und Geldwäschevorwürfe erhoben. Trotz eines offiziellen Antrags sei ukrainischen Konsularbeamten kein Zugang zu den Festgenommenen gewährt worden, hieß es nun aus dem Kiewer Außenministerium.

    Hintergrund des Skandals ist der Streit zwischen Ungarn und der Ukraine um Erdöllieferungen aus Russland. Seit der Beschädigung der Pipeline und der Aussetzung der Lieferungen am 27. Januar fordert Budapest Kiew zur schnellen Reparatur und zur Wiederaufnahme des Transits auf. Der ukrainischen Darstellung zufolge ist eine schnelle Reparatur nicht möglich, was Ungarn und auch die Slowakei bezweifeln.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.