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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Zerstörung von Leopard-Panzer

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Zerstörung von Leopard-PanzerQuelle: Gettyimages.ru © Wolfgang Schwan/Anadolu
  • 12.02.2026 17:33 Uhr

    17:33 Uhr

    Ukrainische Drohnenführer töten gezielt Gemeindepfarrer bei Angriff auf Trauerprozession

    Es dürfte ein klares Kriegsverbrechen sein: Ukrainische Drohnenführer haben am 10. Februar 2026 im russisch kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje eine Trauerprozession angegriffen und einen an seiner Kleidung klar als Priester erkennbaren Geistlichen getötet.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:17 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Auto im russischen Grenzgebiet Brjansk an: Vorsteher einer Gemeinde verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Nachmittag im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Bogomas berichtete auf Telegram über eine Drohnenattacke auf ein ziviles Fahrzeug im Bezirk Pogar. Der Politiker bezeichnete den Angriff als "barbarisch". Der Vorfall habe sich demnach in der Nähe der Siedlung Markowsk ereignet. Der Vorsteher der Gemeinde Tschaussowo habe dabei eine Wunde erlitten und sei ärztlich versorgt worden. Zudem sei sein Auto beschädigt worden.

  • 16:45 Uhr

    Orbán: Europa sollte statt Ukraine-Hilfen eigene Wirtschaft ankurbeln

    Nach den Worten des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán sollte Europa die Ukraine nicht mehr finanziell unterstützen, wenn es seine eigene Wirtschaft ankurbeln möchte. Am Rande eines Treffens mit anderen europäischen Staats- und Regierungschefs sagte der Ungar am Donnerstag zu Reportern:

    "Schicken Sie Ihr Geld nicht an andere, wenn Sie es für Ihre Wettbewerbsfähigkeit brauchen, also schicken Sie das Geld nicht an die Ukraine."

    Orbán hatte sich auch früher skeptisch über die Unterstützung der EU für die Ukraine geäußert.

    Offiziellen Zahlen zufolge haben die EU und ihre Mitgliedstaaten seit dem Beginn des Krieges vor knapp vier Jahren bis Ende 2025 rund 177 Milliarden Euro an Hilfe geleistet. Das Bruttoinlandsprodukt der 27 EU-Staaten liegt bei fast 18 Billionen Euro.

  • 16:16 Uhr

    Linken-Co-Chef will Chinas Präsidenten bei Ukraine-Friedensgipfel sehen

    Linken-Co-Chef Jan van Aken hat Bundeskanzler Friedrich Merz aufgefordert, Chinas Präsident Xi Jinping zu einem Ukraine-Gipfel einzuladen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte van Aken in Anspielung auf das geplante Treffen des CDU-Politikers mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi:

    "Merz sollte auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Initiative ergreifen, den chinesischen Präsidenten Xi Jinping einzuladen, zusammen mit der EU einen Friedensgipfel für die Ukraine zu organisieren."

    Um die Friedensverhandlungen zwischen Moskau und Kiew einen entscheidenden Schritt voranzubringen, müsse man Peking mit ins Boot holen. Der Linken-Vorsitzende begründete seinen Vorstoß folgenderweise:

    "Russland wiederum ist in hohem Maße von China abhängig. Wenn Xi Jinping einlädt, muss Wladimir Putin kommen."

    Van Aken zeigte sich verwundert, dass er dieses Jahr nicht zur MSC eingeladen wurde. Damit fehle eine ganz bestimmte Perspektive auf der Sicherheitskonferenz.

  • 15:49 Uhr

    Rutte hofft auf baldigen Friedensschluss in der Ukraine

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat die Hoffnung auf einen zeitnahen Waffenstillstand in der Ukraine geäußert. Im Rahmen der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow behauptete er:

    "Ich hoffe auf einen baldigen, langfristigen Waffenstillstand oder, noch besser, ein Friedensabkommen. Die NATO arbeitet täglich sorgfältig an Sicherheitsgarantien."

  • 15:24 Uhr

    Russlands Verteidigungsminister Beloussow inspiziert Truppenverband Süd

    Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat im Kommandopunkt einer Einheit des Truppenverbands Süd eine Beratung abgehalten. Dort hörte er sich Berichte über die aktuelle Situation an der Kontaktlinie an. Der Befehlshaber des Truppenverbands Süd, Sergei Medwedew, informierte den Minister über den Verlauf der russischen Offensive und über die Handlungen des Gegners.

    Im Rahmen der Inspektion konnte Beloussow neue technische Entwicklungen zu Gesicht bekommen. So wurde dem Minister unter anderem über ein modernes unbemanntes Luftfahrzeug berichtet, das Funksignale an andere Kampfdrohnen weiterleiten und somit ihre Reichweite erweitern kann. Zudem wurden Beloussow mobile Störsender gezeigt, die gegnerische FPV-Drohnen bekämpfen und dadurch Stoßtruppen und Lieferrouten für Verpflegung und Munition decken.

    Der Minister schätzte die Kampfleistungen des Truppenverbands Süd hoch ein und überreichte Armeeangehörigen, die sich als besonders mutig und heldenhaft hervorgetan hatten, staatliche Auszeichnungen.

  • 15:00 Uhr

    Wegen ineffektiver Luftabwehr – Ukraine plant Aufstellung neuer Truppengattung

    Das ukrainische Militär plant, eine neue Truppengattung aufzustellen, da die herkömmliche Luftabwehr zu ineffektiv ist. Dies geht aus einer Meldung des Oberbefehlshabers des ukrainischen Militärs, Alexandr Syrski, hervor. Auf Facebook schrieb er:

    "Das Luftabwehrsystem funktioniert unter äußerst schwierigen Bedingungen. In den vergangenen zwei Jahren hält sich die Effektivität der Luftabwehr auf etwa 74 Prozent. Wir erhöhen die Effektivität der Drohnenkomponente der Luftabwehr und planen, die Funktionen zwischen Luftabwehr-Raketentruppen und einer neuen Truppengattung, die für die Deckung wichtiger Objekte zuständig sein wird, umzuverteilen."

    Zuvor hatte der Pressedienst des russischen Auslandsgeheimdienstes im Dezember erklärt, dass die Luftabwehrkräfte der Ukraine zum Abfangen der russischen Luftziele zu ineffektiv sind.

  • 14:40 Uhr

    Nawrocki: "Ich habe es nicht eilig, mich mit dem Verbrecher Putin an einen Tisch zu setzen"

    Das polnische Staatsoberhaupt Karol Nawrocki hat erklärt, dass er "als Präsident Polens dazu bereit" sei, sich mit dem "Verbrecher Putin" zu treffen, sofern es "im Interesse des polnischen Staates" liege. Schließlich komme es auch bei den UNO-Veranstaltungen zu ähnlichen Treffen auf relativ hoher diplomatischer Ebene, so der Politiker.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:18 Uhr

    Orbán kontert Selenskij: Bedingungen für EU-Beitritt werden von Mitgliedern und nicht von Kandidaten gestellt

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat mit deutlichen Worten auf die Forderung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij reagiert, wonach ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Krieges ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt seines Landes enthalten soll. Auf der Plattform X antwortete der Ungar auf einen entsprechenden Eintrag des Ukrainers, dass Selenskij auf dem Holzweg sei. Ein EU-Beitritt basiere auf Leistungen. Dabei betonte Orbán:      

    "Es sind die Mitgliedstaaten, die die Bedingungen stellen – und nicht die Beitrittskandidaten."

    In einem weiteren Eintrag verwies Orbán darauf, dass ukrainische Militärführer sogar Ungarn drohen würden. Der Politiker zeigte sich sicher:

    "Ein EU-Beitritt der Ukraine wird keinen Frieden bringen, er wird Krieg nach Europa bringen."

    In diesem Zusammenhang wiederholte Orbán seine These: Ungarn werde keine Bedrohungen für die Sicherheit des EU-Landes finanzieren oder legitimieren. Die Regierung in Budapest werde der Ukraine auch keine Waffen liefern.

  • 13:49 Uhr

    Russische Behörden melden Schäden durch ukrainische Attacken auf Siedlungen im Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo berichtet auf Telegram über Sachschäden, die die ukrainischen Streitkräfte bei ihren Angriffen auf Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson angerichtet haben. Dem Politiker zufolge seien in der Stadt Radensk bei Drohnenangriffen ein unbewohntes Einfamilienhaus, ein Mehrfamilienhaus und ein Lkw beschädigt worden. In Golaja Pristan seien zwei Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Saldo meldet weder Todesopfer noch Verletzte.

    Außerdem teilt Saldo mit, dass ein Krankenwagen auf dem Weg in die Stadt Aljoschki auf eine Mine aufgefahren sei. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. In Radensk und Petrowka seien vier Sprengsätze entdeckt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.