Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 gegnerische Drohnen

31.01.2026 08:00 Uhr
08:00 Uhr
Peskow: Trump bat Putin um Aussetzung der Angriffe auf Kiew

Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine persönliche Bitte von US-Präsident Donald Trump erhalten, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt vorübergehend auszusetzen. Das bestätigte Kremlsprecher Dmitrij Peskow am Freitag.
Mehr dazu in diesem Videobericht auf unserer Website.
07:31 Uhr
Am zweiten Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 30. Januar bis 0 Uhr am 31. Januar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen auch gestern keine Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden vor.
07:03 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 ukrainische Drohnen

Archivbild: Ein russisches Flugabwehrraketensystem vom Typ Panzir im russischen Grenzgebiet Belgorod, 22. November 2023NIKOLAI GYNGASOW / TASS Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 26 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 17,
- Gebiet Smolensk – 7,
- Gebiet Belgorod – 1,
- Teilrepublik Krim – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
30.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:56 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Charkow: Mann und Frau verletzt
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein ziviles Auto im befreiten Gebiet der Region Charkow sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der Leiter der Militär- und Zivilverwaltung der Region, Witali Gantschew, mit:"Ukrainische Kämpfer griffen mit einer FPV-Drohne ein ziviles Fahrzeug an, das sich auf befreitem Gebiet der Region Charkow bewegte. Darin befanden sich zwei Personen. Der Mann erlitt leichte Splitterverletzungen, die Frau eine Gehirnerschütterung."
Er betonte, dass sich solche Angriffe seitens der ukrainischen Streitkräfte zuletzt gehäuft hätten. Die Verantwortlichen für diese Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung würden unweigerlich zur Rechenschaft gezogen.
21:44 Uhr
Marotschko: Russische Truppen rücken im Raum Gluchow vor
Russische Einheiten haben sich im nördlich des Gebiets Kursk liegenden Gebiet Sumy festgesetzt. Nach der Einnahme des Ortes Belaja Berjosa würden sie in Richtung Gluchow vorrücken. Dies erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko.
Dort würden russische Kräfte gegnerische Truppen binden und zerschlagen, so Marotschko. Trotz "äußerst heftigen Widerstands" habe es in der vergangenen Woche entlang der Frontlinie Erfolge gegeben.
21:30 Uhr
US-Magazin warnt vor Abkehr von Nukleardeal mit Russland
Einige Berater von US-Präsident Donald Trump könnten ihm wegen des Ukraine-Konflikts von einem Vertrag über strategische Offensivwaffen mit Russland abraten. Dies schreibt The American Conservative.
Dies sei zwar nachvollziehbar, aber "ein riesiger Fehler". Die strategische Stabilität mit Russland, das über das größte Nukleararsenal verfügt, sei für die nationale Sicherheit der USA zu wichtig, um sie vom Ausgang der Kämpfe in der Ukraine abhängig zu machen.
Die Aufrechterhaltung des nuklearen Gleichgewichts mit Russland würde den USA demnach enorme sicherheits- und wirtschaftspolitische Vorteile bringen. Ein solcher Schritt entspräche zudem Trumps Leitmotiv "America First".
21:22 Uhr
Reuters: Dmitrijew trifft sich in Miami mit Vertretern der US-Regierung
Der Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, Kirill Dmitrijew, reist am Samstag in die USA. In Miami will er sich mit Mitgliedern der Regierung von Präsident Donald Trump treffen. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf Quellen.
21:15 Uhr
Dmitrijew wirft Kallas Sabotage der Friedensbemühungen vor

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.Dursun Aydemir/Anadolu / Gettyimages.ru Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas untergrabe die Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt. Dies erklärte der Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), Kirill Dmitrijew. Kallas hatte nach einem Treffen der EU-Außenminister gesagt, die EU wolle keinen Dialog mit Russland initiieren und keine Zugeständnisse machen. Dmitrijew schrieb auf X:
"Jede normale Organisation hätte Kaja allein für diese Rede entlassen."
Sie untergrabe den Friedensprozess von US-Präsident Donald Trump und die "harte Arbeit der Friedensvermittler", während sie "idiotisch" das Treffen in Abu Dhabi angreife.
"Keine Lösungen. Nur Sabotage. Mit einer böswilligen Kaja ist kein Fortschritt möglich."21:12 Uhr
Italienisches Medium kritisiert Vorwurf der NATO gegen Russland
Die Zeitung L’Antidiplomatico kritisiert die Aussagen des Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses, Admiral Giuseppe Cavo Dragone. Dieser hatte erklärt, Russland sei nicht zu Kompromissen in den Verhandlungen über die Ukraine bereit. In der Veröffentlichung heißt es:
"Natürlich kann der 'Barbar aus dem Osten' keinen 'Kompromiss' eingehen, wie es die Eurobürokraten behaupten. Sie nutzen die Friedensgespräche weiterhin nur, um dem Naziregime in Kiew eine Atempause zu verschaffen und es für eine Wiederaufnahme des Konflikts aufzurüsten, bis Brüssel bereit ist, in direkte Konfrontation zu treten."
Der Autor betont, dass das Interview Dragones mit dem Corriere della Sera ein weiteres Beispiel für die "antirussische Hysterie" sei, die von den aggressiven europäischen Medien ständig angeheizt werde.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


