Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Moskau und Kiew tauschen am Samstag Kriegsgefangene aus

10.04.2026 16:00 Uhr
16:00 Uhr
Peskow: Oster-Waffenruhe wird nicht verlängert – wir wollen dauerhaften Frieden

RT Russlands Präsident Wladimir Putin hat anlässlich des orthodoxen Osterfestes eine Waffenruhe von Samstag, 16 Uhr, bis zum 12. April, 24 Uhr, verkündet. Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat erklärt, dass die Ukraine die Oster-Waffenruhe unterstützen werde.
Auch nach Ostern hat "Russland die Chance, nicht zu Angriffen zurückzukehren", fügte Selenskij hinzu. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies diese Option jedoch zurück. Russland strebt keine vorübergehenden Waffenstillstände an, sondern will einen dauerhaften Frieden. Wladimir Selenskij müsse die volle Verantwortung übernehmen und entsprechende Entscheidungen treffen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:14 Uhr
Russischer Diplomat: Ukraine-Gespräche werden mit Bereitschaft aller Parteien wiederaufgenommen
Russland zieht sich nicht aus den Verhandlungen über die Ukraine zurück, die Gespräche werden fortgesetzt, sobald die drei Parteien, nämlich Moskau, Kiew und Washington, ihre Bereitschaft dafür erklärt haben. Dies gibt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.
Ihm zufolge werde der Ostern-Waffenstillstand diese Lage kaum ändern. Die Waffenruhe sei eine humanitäre Geste, mit der Russland seine Bereitschaft zu einer politischen und diplomatischen Lösung demonstriere.
Die Ukraine äußere ihren Wunsch nach Frieden eher zum Schein, glaubt Miroschnik. Kiews Vorstellungen über eine Lösung entsprächen nicht der Wirklichkeit.
14:35 Uhr
Ein Junge tot, zwei Männer verletzt nach ukrainischen Angriffen auf Gebiet Cherson
Ein Junge des Jahrgangs 2011 ist im Ort Kostogrysowo im Gebiet Cherson ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Wladimir Saldo fuhr das Kind mit seinem Moped an eine ukrainische Mine an.
Im Ort Nowaja Majatschka kamen zwei Männer wegen eines Drohnenangriffs zu Schaden. Sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert.
14:00 Uhr
Miroschnik: Kiew kann Oster-Waffenruhe nicht ausnutzen
Im Rahmen der kürzlich angekündigten Oster-Waffenruhe wird Russland jeden unfreundlichen Schritt der Ukraine beantworten, erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.
Den ukrainischen Streitkräften werde es wohl nicht gelingen, sich die Pause zunutze zu machen und die Oberhand zu gewinnen. Nach Ansicht von Miroschnik wünscht der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einen längeren Waffenstillstand, um das Kräftegleichgewicht auf dem Schlachtfeld zu ändern.
Solche Geschenke werde Russland niemandem machen, versichert Miroschnik. Die Vorteile auf dem Schlachtfeld zu teilen, stünde auch nicht auf dem Plan. Die russische Armee setze ihren Einsatz fort, bis umfassende Vereinbarungen mit Kiew erreicht worden seien.
13:38 Uhr
Medien: Moskau und Kiew tauschen am Samstag Kriegsgefangene aus

Russische Kriegsgefangene nach der Rückkehr aus der Ukraine. Aufnahme vom 6. März 2026Michail Woskressenski / Sputnik Russland und die Ukraine werden am Samstag, dem 11. April, einen nächsten Austausch von Kriegsgefangenen durchführen, berichten russische Medien mit Verweis auf unterrichtete Quellen.
Zuvor erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa, dass Moskau und Kiew im Vorfeld des Osterfestes eine "umfangreiche Arbeit" bezüglich der Gefangenenaustausche unternehmen.
Am Donnerstag tauschten Russland und die Ukraine erneut die sterblichen Überreste der Militärangehörigen aus. Der ukrainischen Seite wurden 1.000 gefallene Soldaten übergeben. Im Gegenzug erhielt Russland die Leichname von 41 seiner Soldaten.
13:16 Uhr
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Innerhalb der vergangenen sieben Tage haben die ukrainischen Streitkräfte 8.440 Soldaten in der Zone der Kampfhandlungen verloren, heißt es aus dem wöchentlichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- vier Panzer,
- 135 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 533 Kraftfahrzeuge,
- 69 Artilleriegeschütze,
- 50 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artilleriebekämpfungsradare,
- 13 Munitionslager,
- 115 Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung.
Russische Raketen- und Artillerieeinheiten sowie Drohnenbediener setzten vier Kampffahrzeuge des Grad-Mehrfachraketenwerfers und ein Raven-Flugabwehrsystem außer Gefecht. Die russische Flugabwehr schoss 54 Flugbomben, vier HIMARS-Raketen, drei Flamingo-Marschflugkörper, sechs Neptun-Marschflugkörper und 2.411 unbemannte Flugzeuge ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten vier unbemannte Boote und einen Neptun-Marschflugkörper.
12:50 Uhr
Moskau meldet mehrere Angriffe auf Militärziele in der Ukraine
Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte vom 4. bis zum 10. April fünf Gruppenangriffe auf Ziele in der Ukraine unternommen.
Getroffen wurden Betriebe der Rüstungsindustrie, Objekte der Energie-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, militärische Flugstützpunkte, Munitionsdepots, Montagehallen, Speicher und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge und Boote sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner.
Dafür wurden unter anderem Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite eingesetzt. Das Ministerium erläutert die Angriffe als Reaktion auf ukrainische Terrorattacken gegen zivile Objekte in Russland.
12:28 Uhr
Ukrainische Armee beschießt weiterhin Gebiet Kursk
Im Laufe eines Tages hat die Ukraine insgesamt 25 Artillerieangriffe auf Städte und Dörfer in Grenzkreisen des Gebietes Kursk unternommen, erklärt Gouverneur Alexander Chinstein. Dabei bezieht er sich auf den Zeitraum zwischen 9 Uhr am Donnerstag und 7 Uhr am Freitag. Außerdem wurden 32 gegnerische Drohnen zum Absturz gebracht. Chinstein zufolge gab es keine Opfer oder Schäden.
11:56 Uhr
Russische Armee befreit Orte in Gebiet Sumy und DVR

SymbolbildSergei Bobyljow / Sputnik Einheiten des russischen Truppenverbandes Nord haben am Donnerstag den Ort Miropolskoje im Gebiet Sumy eingenommen, so eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Moskau.
Außerdem wurde innerhalb des vergangenen Tages Dibrowa in der Volksrepublik Donezk (DVR) eingenommen. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz des Truppenverbandes Süd möglich.
11:32 Uhr
Gebiet Cherson: Alle Schulen und Kindertagesstätten in Aljoschki wegen ukrainischer Angriffe zerstört
Ukrainische Truppen haben mit ihren Angriffen alle Schulen und Kindertagesstätten der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson zerstört. Dies erklärt Gouverneur Wladimir Saldo im Interview für die Nachrichtenagentur TASS. Zudem ist das einzige Krankenhaus der Stadt dem wiederholten Beschuss der Ukraine ausgesetzt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


