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Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew planen Austausch von Kriegsgefangenen für Freitag

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew planen Austausch von Kriegsgefangenen für FreitagQuelle: Sputnik © Alexei Filippow
  • 5.03.2026 18:30 Uhr

    18:30 Uhr

    Nahostkrise bremst den Dialog zur Lösung des Konflikts in Ukraine

    Die Operation der USA und Israel gegen Iran kann die Verhandlungen zur Beilegung des Krieges in der Ukraine verzögern. Das Weiße Haus konzentriert sich derzeit auf den Nahen Osten. Außerdem könnte Kiew einen Teil seiner Militärhilfe verlieren. 

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 17:38 Uhr

    Russischer Militärnachrichtendienst: Washington braucht Friedensgespräche mehr als Moskau

    Die USA brauchen die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew mehr als Russland, erklärt Igor Kostjukow, der Chef des Militärnachrichtendienstes, im russischen Fernsehen. Auf die Frage, wie Russland die USA zurück an den Verhandlungstisch bringen werde, antwortet Kostjukow:

    "Sie brauchen ja die Verhandlungen mehr als wir."

    Derzeit seien Konsultationen über eine nächste Runde der Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew im Gange, betont Kostjukow.

  • 16:59 Uhr

    Selenskij droht, denjenigen, die EU-Kredit für Kiew blockieren

    Während eines Gesprächs mit ukrainischen Journalisten sprach Wladimir Selenskij eine Drohung aus, die vermutlich an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán gerichtet war. Er erklärte:

    "Wir hoffen, dass eine gewisse Person in der Europäischen Union die 90 Milliarden (Euro) oder die erste Tranche von den 90 Milliarden nicht blockieren wird. Und die ukrainischen Soldaten werden Waffen erhalten, sonst geben wir die Adresse dieser Person an unsere Streitkräfte, unsere Jungs, weiter, damit sie ihn anrufen und mit ihm auf ihre Weise sprechen können."

    Kiew hat Ende Januar die Durchleitung von Erdöl über die Pipeline Druschba nach Ungarn und in die Slowakei eingestellt. Ungarn hat seinerseits am 18. Februar die Lieferungen von Dieselkraftstoff an die Ukraine gestoppt und am 20. Februar die Gewährung eines Kredits der Europäischen Union in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine blockiert, bis die Ölförderung aus Russland wieder aufgenommen wird.

  • 16:21 Uhr

    Peskow kommentiert Pause in den Ukraine-Verhandlungen

    Die Pause in den Gesprächen zum Ukraine-Konflikt sei aus objektiven Gründen erfolgt, denn Washington sei derzeit mit anderen Angelegenheiten beschäftigt, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow. 

    "Aus objektiven Gründen gibt es derzeit eine Pause. Es ist verständlich, dass die Amerikaner als Vermittler, deren Rolle wir hoch schätzen, derzeit mit anderen Angelegenheiten beschäftigt sind. Wir haben viel Geduld in diesem Fall. Wir werden sehen, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden."

  • 15:58 Uhr

    Nächster Austausch von Kriegsgefangenen für Freitag geplant

    Russland und die Ukraine werden am Freitag, dem 6. März, einen weiteren Austausch von Kriegsgefangenen durchführen, teilt das russische Außenministerium mit. Es wird erwartet, dass Moskau und Kiew jeweils 300 Soldaten zurückbringen.

    Am Donnerstag haben Russland und die Ukraine jeweils 200 Kriegsgefangene ausgetauscht. Insgesamt werden am 5. und 6. März 500 russische Soldaten in die Heimat zurückkehren, betont das Außenministerium.

  • 15:41 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Am 5. März zwischen 8:00 Uhr und 15:00 Uhr Moskauer Zeit wurden sieben ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: fünf Drohnen über dem Gebiet Belgorod, eine Drohne über dem Gebiet Kursk und eine Drohne über der Republik Krim."

  • 15:26 Uhr

    Kallas: Krise im Nahen Osten wirkt sich negativ auf Hilfe für Ukraine aus

    Die Krise im Nahen Osten wirke sich direkt negativ auf die Waffenlieferungen der EU an die Ukraine aus, behauptet Kaja Kallas, die Leiterin der EU-Außenpolitik. Es gebe auch das Problem der Lieferketten, der Ölpreise und der Sicherstellung von Möglichkeiten, die die Ukraine nutzen kann, beispielsweise wenn es um die Luftabwehr geht, fügt sie hinzu.

    Russland ist der Ansicht, dass Waffenlieferungen an die Ukraine die Beilegung des Konflikts behindern, die NATO-Staaten direkt in den Konflikt hineinziehen und ein "Spiel mit dem Feuer" sind.

  • 14:59 Uhr

    Medien: Slowakei verfügt über Daten, die Behauptungen über eine Störung der Druschba-Pipeline widerlegen

    Der slowakische Nachrichtendienst verfügte über Satellitenbilder, die die Behauptung Kiews widerlegen, dass die Ölpipeline Druschba am 27. Januar beschädigt worden sei, was angeblich die Lieferung von Öl in die Slowakei und nach Ungarn unmöglich gemacht habe. Dies meldet die slowakische Nachrichtenagentur TASR unter Berufung auf Natalja Golubowa, die Sprecherin des Geheimdienstes,.

    Ihren Angaben zufolge würden diese Daten durch Satellitenbilder bestätigt, die am 21. Februar und 1. März aufgenommen wurden.

  • 14:34 Uhr

    Russland und Ukraine tauschen jeweils 200 Kriegsgefangene aus 

    Moskau und Kiew haben nach offiziellen Angaben des russischen Verteidigungsministeriums heute insgesamt 400 Kriegsgefangene ausgetauscht. Es seien 200 russische Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft zurückgekehrt. Im Gegenzug habe Moskau Kiew ebenfalls 200 gefangene Soldaten übergeben, so die Behörde.

    Die russischen Soldaten befinden sich derzeit auf dem Territorium Weißrusslands, wo sie medizinisch versorgt werden. Außerdem erhalten sie dort psychologische Hilfe.

    "Alle russischen Militärangehörigen werden zur Behandlung und Rehabilitation in medizinische Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums in die Russische Föderation gebracht."

    Der Gefangenenaustausch wurde unter Vermittlung der USA und der Vereinigten Arabischen Emirate durchgeführt.

  • 13:57 Uhr

    Medien: Türkei ist bereit, Sicherheit der Ukraine-Gespräche zu gewährleisten

    Die Türkei sei in der Lage, die Sicherheit der möglichen Ukraine-Verhandlungen selbst vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts zu gewährleisten. Dies berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf das türkische Präsidialamt. 

    "Wir haben noch keine Anfragen der Parteien über die Durchführung der Verhandlungen erhalten. Erst nachdem es konkrete Details gibt, kann man über ihre Organisation sprechen."  

    Der Gesprächspartner der Agentur betonte, dass die Türkei ihre Fähigkeit mehrmals demonstriert habe, Verhandlungen auf verschiedenen Ebenen auszurichten.

    "Die Parteien hatten nie Probleme mit Sicherheit. Während der Treffen in Istanbul war Sicherheit immer auf höchster Ebene. Als Zentrum der globalen Diplomatie ist die Türkei in der Lage, Verhandlungen auszurichten."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.