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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Ukraine verletzte Osterfrieden 6.500 Mal

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 13.04.2026 14:54 Uhr

    14:54 Uhr

    Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 67 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda, Kursk, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört."

  • 14:35 Uhr

    Peskow: Spezialoperation wird fortgesetzt, bis ihre Ziele erreicht sind

    Russland ist entschlossen, seine Ziele hinsichtlich der Ukraine zu erreichen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing am Montag.

    Und weiter:

    "Es wäre uns lieber, unsere Ziele durch politische und diplomatische Verhandlungen zu erreichen, aber solange diese Verhandlungen keine Ergebnisse bringen, wird die militärische Spezialoperation fortgesetzt."

  • 14:10 Uhr

    Verletzte im Gebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

    Die ukrainischen Einheiten haben am Montagvormittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, wurden dabei vier Zivilisten verletzt.

    Drei Betroffene sind laut dem Beamten ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ein weiterer Verletzter konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Eine Einweisung in eine medizinische Einrichtung lehnte er ab.

  • 13:39 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die Waffenruhe zum orthodoxen Osterfest, die Russlands Präsident Wladimir Putin angeordnet hatte, ist um Mitternacht abgelaufen. Die Streitkräfte der Russischen Föderation setzten danach die militärische Spezialoperation fort.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt.

    Es wurden an allen Frontabschnitten rund 380 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 40 Fahrzeuge
    • zwei Panzer
    • 24 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • ein Radargerät.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 14 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 33 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 13:10 Uhr

    Puschilin: "Gorynytsch"-Einheit spürt Saboteure auf

    Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk spürt ukrainische Saboteure im Raum Konstantinowka auf, meldete der DVR-Chef Denis Puschilin.

    "Sie spüren Saboteure auf und zerstören Drohnenstartplätze im Raum Konstantinowka. Von dort aus führt der Gegner derzeit sehr aktive Operationen entlang der Autobahn durch, bei denen er Zivilfahrzeuge und auch verschiedene politische Infrastruktureinrichtungen ins Visier nimmt."

  • 12:23 Uhr

    Moskau wirft Kiew mehr als 6.500 Verstöße gegen Osterwaffenruhe vor

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über zahlreiche Verstöße gegen den von Präsident Wladimir Putin ausgerufenen Osterwaffenstillstand durch die ukrainischen Truppen. 

    "Gemäß dem Befehl des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Russischen Föderation hielten sich alle russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation vom 11. April, 16:00 Uhr, bis zum Ende des 12. April strikt an die Waffenruhe und sind an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben."

    Nach Angaben der russischen Behörde setzten die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe mit Drohnen und Artillerie gegen Stellungen russischer Truppen sowie gegen zivile Ziele in den Grenzregionen Belgorod und Kursk fort.

    Insgesamt wurden 6.558 ukrainische Verstöße gegen die Waffenruhe registriert. 

    Drei ukrainische Angriffe aus dem Raum der Siedlung Pokrowskoje in Richtung der Siedlungen Gai und Otradnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk wurden abgewehrt.

    Zudem sind fünf Versuche des Gegners gescheitert, russische Truppen im Raum der Ortschaften Kondratowka und Nowaja Setsch im Gebiet Sumy sowie Kaleniki in der DVR anzugreifen. 

    Während der Waffenruhe beschädigte eine gegnerische Drohne eine Rosneft-Tankstelle in der Ortschaft Lgow im Gebiet Kursk.

    Darüber hinaus wurden elf ukrainische Starrflüglerdrohnen außerhalb der Zone der militärischen Sonderoperation im Luftraum der Gebiete Belgorod und Kursk zerstört.

    Das ukrainische Militär führte 694 Angriffe auf Stellungen russischer Truppen unter dem Einsatz von Artillerie, Mehrfachraketenwerfern, Mörsern und Panzern durch.

    Die ukrainischen Truppen führten außerdem 5.844 Attacken mit Quadcoptern durch.

    Das Ministerium merkte jedoch an, dass insgesamt die Intensität der Kampfhandlungen seitens der ukrainischen Armee entlang der gesamten Frontlinie tagsüber zurückging.

  • 11:55 Uhr

    DVR-Chef meldet heftige Kämpfe in Krasny Liman und Konstantinowka

    Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef der Volksrepublik Donezk, finden derzeit heftige Kampfhandlungen in der Stadt Krasny Liman statt.

    "In Krasny Liman selbst, im nordöstlichen und östlichen Teil der Stadt, finden heftige Kämpfe statt."

    Darüber hinaus wird auch in Konstantinowka gekämpft. Puschilin zufolge dauern die Kämpfe "im Industriegebiet, in der Nähe des Bahnhofs sowie in den südlichen und östlichen Teilen der Stadt" an.

  • 11:30 Uhr

    Budanow gegen Selenskij

    Offene Widersprüche, politische Intrigen und wachsender Druck: Neue Aussagen aus dem ukrainischen Machtapparat werfen Fragen zur tatsächlichen militärischen Stärke auf. Beobachter sehen dahinter einen eskalierenden Machtkampf innerhalb der Führung in Kiew.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 10:59 Uhr

    Luftverteidigung wehrt einen Luftangriff auf Sewastopol ab       

    Russische Luftverteidigungskräfte schossen bei der Abwehr eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte mehrere Ziele in verschiedenen Bezirken der Stadt ab, berichtete Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram.

    "In Sewastopol wehren die Luftverteidigungskräfte und unsere Schwarzmeerflotte einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte ab. Sieben Luftziele wurden über dem Meer im Gebiet der Omega-Bucht, des Kaps Chersones und des Bezirks Sewernaja Storona abgeschossen. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Verletzten."

  • 10:12 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehrere Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages mehrere ukrainische Drohnen über der Region zerstört.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 12. April bis 7:00 Uhr am 13. April wurden insgesamt 27 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen."

    Chinstein meldete keine Opfer oder Sachschäden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.