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Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Europas Sicherheitsgarantien für Kiew richten sich gegen Moskau

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Europas Sicherheitsgarantien für Kiew richten sich gegen MoskauQuelle: Sputnik © Juri Kotschetkow
  • 18.02.2026 21:38 Uhr

    21:38 Uhr

    Lawrow: Europas Sicherheitsgarantien für die Ukraine richten sich gezielt gegen Russland

    Die derzeit in Europa als Priorität für die Konfliktlösung rund um die Ukraine diskutierten Sicherheitsgarantien seien ausdrücklich gegen Russland gerichtet, erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit dem Fernsehsender Al Arabiya:

    "Das, was Europa aktuell als Priorität für die Ukraine-Regelung 'bewirbt', sind Sicherheitsgarantien ausschließlich für die Ukraine – und sie sind gezielt gegen Russland formuliert."

    Laut dem Minister bedeute dies, dass Europa die Sicherheit nur so lange gewährleisten wolle, bis das Kiewer Regime als Gegner Russlands agiere und "den Krieg gegen uns fortführt, den die Europäische Union will".

  • 21:29 Uhr

    Europäische Delegationen nicht zu Ukraine-Gesprächen in Genf zugelassen

    Europäische Delegationen wurden nicht zu den Verhandlungen über die Ukraine in Genf zugelassen und nahmen weder an trilateralen noch an bilateralen Gesprächen teil. Dies berichtet eine Quelle der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Am Dienstag hatte RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle gemeldet, dass Gespräche der nationalen Sicherheitsberater Frankreichs, Großbritanniens, Deutschlands und Italiens mit den Delegationen der Ukraine und der USA am Rande des Treffens in Genf stattfinden könnten. Zuvor hatte eine Quelle berichtet, die britische Delegation wolle in Genf Informationen über die Ergebnisse der Ukraine-Gespräche erhalten.

    Am Mittwoch gingen im Hotel InterContinental Genf die trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine zur Beilegung des Konflikts zu Ende. Den Angaben zufolge hielten sich die europäischen Delegationen währenddessen im Hotel auf und warteten auf den Abschluss der Gespräche.

  • 21:11 Uhr

    Verteidigungsministerium: 120 ukrainische Drohnen in sechs Stunden abgefangen

    Die russische Luftabwehr hat innerhalb von sechs Stunden 120 unbemannte Flugzeuge der ukrainischen Armee über russischem Territorium abgefangen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugobjekte über den folgenden Regionen zerstört:

    • Brjansk – 81,
    • Smolensk – 22,
    • Kursk und Nowgorod – jeweils fünf, 
    • Twer, Kaluga, Moskau – jeweils zwei,
    • Belgorod – eins.
  • 21:00 Uhr

    Podoljaka: Ukrainer haben russische Angriffstaktik übernommen

    Der Gegner hat die russische Angriffstaktik übernommen, nachdem ihm klar geworden ist, dass seine eigene zu großen Verlusten führt, berichtet der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka in seinem jüngsten Frontbericht. 

    An mehreren Frontabschnitten, darunter Saporoschje, Guljaipole, Liman und Sumy, dauern die Gefechte an, während russische Verbände ihre Offensivaktionen fortsetzen. Podoljaka erwartet, dass der Kampf um Sumy bereits im Sommer dieses Jahres beginnen wird.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:49 Uhr

    Spectator: Selenskijs Spielraum bei Verhandlungen schrumpft

    Der Spielraum von Wladimir Selenskij bei Verhandlungen über eine Beilegung des Ukraine-Konflikts wird immer kleiner. Dies berichtet das britische Magazin The Spectator.

    In politischen Kreisen Kiews kursieren Gerüchte, wonach Dawid Arachamija, Rustem Umerow und Kirill Budanow eher zu einer Vereinbarung mit Moskau bereit sind als Selenskij. Ob es sich dabei um einen inneren Machtkampf oder um taktisches Kalkül handelt, ist offen. Klar ist jedoch: Selenskijs Handlungsspielraum schrumpft von Tag zu Tag.

    Der Autor verweist auf die infolge von Korruptionsskandalen sinkende Unterstützung für Selenskij, auf seinen schwindenden Einfluss im Parlament sowie auf die Festnahme des ehemaligen Energieministers Galuschtschenko bei einem Fluchtversuch. Zudem muss Kiew die bilateralen Kontakte zwischen dem Kreml und dem Weißen Haus berücksichtigen.

    Russland hat deutlich gemacht, an seinen harten Forderungen festzuhalten. Donald Trump drängt zunehmend auf einen schnellen "Deal". Die Ukraine bewegt sich schrittweise auf Zugeständnisse zu – widerwillig und stockend, heißt es in dem Beitrag.

  • 20:20 Uhr

    Ukraine kritisiert Ungarn nach Diesel-Lieferstopp scharf

    Der offizielle Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Georgi Tichi, hat sich beleidigend gegenüber Ungarn geäußert, nachdem Budapest die Diesel-Lieferungen nach Kiew vorübergehend gestoppt hatte. Dies berichtet das ukrainische Medium TSN:

    "Das erinnert tatsächlich an das Verhalten von Drogenabhängigen – bei allem Respekt vor der ernsten Problematik der Sucht."

    Zuvor hatte der ungarische Außen- und Wirtschaftsminister Péter Szijjártó erklärt, dass Ungarn den Export von Dieselkraftstoff in die Ukraine aussetzt, bis die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline wieder aufgenommen werden.

    Mehr zum Thema  Wegen der Ölkrise: Slowakei und Ungarn stoppen Treibstoffexporte in die Ukraine

  • 19:48 Uhr

    Ex-Diplomat: Ukraine wird Friedensvertrag nicht als Sieger unterzeichnen

    Der ehemalige tschechische Spitzenbeamte Petr Drulák erklärte in einem Interview mit Parlamentní listy, dass die ukrainische Regierung unter Wladimir Selenskij keinen Friedensvertrag als Sieger unterzeichnen könne:

    "Die Regierung Selenskijs kann den Frieden nicht akzeptieren, denn für sie würde Frieden das Ende bedeuten. Sie werden keinen Frieden als Gewinner schließen, sondern als Verlierer – und unter Bedingungen, die für sie inakzeptabel sind, wenn man sich ihre heutigen Aussagen vor Augen führt. Letztlich wird dieses Ende nicht durch Diplomatie, sondern durch Waffen herbeigeführt."

    Seiner Einschätzung nach ist die Ukraine bereits stark erschöpft und wird sich irgendwann gezwungen sehen, nachzugeben.

  • 19:29 Uhr

    Medien: Russische Delegation verlässt Genf nach Verhandlungen

    Nach zweitägigen Gesprächen mit Vertretern der USA und der Ukraine ist die russische Delegation aus Genf abgereist. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti. Ein Flugzeug des Typs Il-96 der Sonderflugstaffel "Rossija" hob mit den russischen Unterhändlern an Bord vom Flughafen Genf ab.

  • 19:00 Uhr

    Merz sabotiert die Diplomatie: Russischer Delegation Überflugrechte verweigert

    Deutschland ist gemeinsam mit der Koalition der Willigen das größte Hindernis auf dem Weg zum Frieden in der Ukraine. Die Bundesregierung tut alles dafür, Diplomatie zu verhindern und Verhandlungen zu sabotieren. Am Dienstag verweigerte sie einer russischen Diplomatenmaschine die Überflugrechte.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 18:18 Uhr

    Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Brjansk verletzt

    Bei einem Angriff ukrainischer FPV-Drohnen auf ein Auto im Dorf Woronok im Starodubski-Bezirk des Gebiets Brjansk sind zwei Männer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit.

    "Die ukrainischen Streitkräfte griffen das Dorf Woronok mit FPV-Drohnen an. Dabei wurde gezielt ein Fahrzeug attackiert, das Lebensmittel für die Dorfeinwohner transportierte. Infolge dieser terroristischen Handlung wurden zwei Zivilisten verletzt."

    Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem wurden ein Geschäft und das Fahrzeug beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.