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Liveticker Ukraine-Krieg: Mehr als 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Mehr als 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossenQuelle: Sputnik © RIA Nowosti
  • 20.01.2026 07:04 Uhr

    07:04 Uhr

    Mehr als 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Die Luftabwehr hat letzte Nacht 32 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "In der vergangenen Nacht, zwischen 23:00 Uhr Moskauer Zeit am 19. Januar und 7:00 Uhr Moskauer Zeit am 20. Januar, wurden 32 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

    • neun Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
    • neun Drohnen – über dem Territorium der Republik Krim,
    • drei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Woronesch,
    • zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
    • zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Kursk,
    • zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Wolgograd,
    • zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Astrachan,
    • zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Samara,
    • eine Drohne – über dem Territorium des Gebiets Smolensk."
  • 19.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 21:53 Uhr

    Fast 50 ukrainische Drohnen binnen drei Stunden abgeschossen

    Die russische Luftabwehr hat innerhalb von drei Stunden 47 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über russischem Gebiet zerstört oder abgefangen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit und präzisierte, dass 21 Drohnen über dem Gebiet Rostow, 19 über dem Gebiet Brjansk, fünf über dem Gebiet Kaluga und jeweils eine Drohne über den Gebieten Belgorod und Kursk zerstört worden seien.

  • 21:35 Uhr

    Rada-Abgeordneter bezweifelt Umsetzbarkeit der Offensivpläne des Oberkommandierenden Syrski

    Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Dmitri Rasumkow, äußerte Zweifel daran, dass die Streitkräfte der Ukraine die vom Oberkommandierenden Alexander Syrski angekündigten Offensivoperationen durchführen können.

    Insbesondere berichtete Rasumkow, dass er jeden Tag die Frontlinie über elektronische Ressourcen verfolge, wo die ständigen Gebietsverluste der Ukraine angezeigt würden:

    "Minus 8, minus 15, minus 40 Quadratkilometer verlieren wir jeden Tag … Ihr könnt das Gebiet nicht halten, aber ihr wollt in die Offensive gehen. Wie soll das gehen? Wie soll das funktionieren? Mit welchen Kräften?"

    Weiterhin merkte der Abgeordnete an, dass die ukrainische Armee einen spürbaren Personalmangel habe:

    "Es gibt einen enormen Personalmangel in den Streitkräften der Ukraine. Etwa 300.000 Soldaten haben ihre Einheit eigenmächtig verlassen. Ich weiß nicht, wie viele gesucht werden, aber ich denke, dass es fast eine Million oder vielleicht sogar mehr Menschen sind, die auf der Fahndungsliste stehen."

  • 20:58 Uhr

    Gouverneur von Saporoschje: Ukrainischer Angriff auf Schule ist Terrorakt

    Der Angriff der ukrainischen Streitkräfte mit drei Drohnen auf das Gelände einer Schule in der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje stellt einen Terrorakt dar. Dies erklärte der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki:

    "Die ukrainischen Streitkräfte haben gezielt eine zivile Einrichtung angegriffen, in der sich während der Unterrichtszeit Kinder und Lehrer aufhalten. Der Einsatz von drei Drohnen gegen eine Schule ist ein eklatanter Terrorakt, ein grober Verstoß gegen alle Normen des humanitären Völkerrechts und durch nichts zu rechtfertigen."

  • 20:18 Uhr

    Ukrainischer Kriegsgefangener: Die Front ist übersät mit Bergen von Leichen

    Der ukrainische Kriegsgefangene Pawel Gejko schildert das erschütternde Ausmaß der ukrainischen Verluste an der Front. "Dort herrscht völlige Zerstörung, überall sind Berge von Leichen ukrainischer Soldaten", so Gejko.

    Seine Einheit war an einer der Kiewer Kontraoffensiven beteiligt und konnte sich keine Stunde lang halten, nachdem sie in einem Haus Stellung bezogen hatte. Schon 20 Minuten später fingen die Drohnenangriffe an und weitere 20 Minuten später kamen die russischen Soldaten, berichtet Gejko. Ihm und seinen Kameraden blieb keine Wahl: "Wir ergaben uns natürlich, weil wir leben wollen. Wir wollen den Krieg nicht."

    Gejko schließt mit den Worten: "Wir sind für diesen Krieg nicht gerüstet. Wir können ihn nicht gewinnen, selbst wenn wir wollten."

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:54 Uhr

    Medien: EU erwägt Schaffung neuer Militärallianz mit der Ukraine ohne die USA

    Vor dem Hintergrund der Zweifel an der Rolle der NATO erwägen eine Reihe europäischer Politiker eine sogenannte "Koalition der Willigen" als mögliche Grundlage für ein neues Verteidigungsbündnis mit der Ukraine ohne Beteiligung der Vereinigten Staaten. Dies berichtet die Zeitung Politico.

    Der Zeitung zufolge seien hochrangige Beamte in Europa der Ansicht, dass US-Präsident Donald Trump nicht mehr als verlässlicher Handelspartner und "erst recht nicht als verlässlicher Verbündeter im Bereich der Sicherheit" wahrgenommen werde.

    Politico merkt an, dass Europa unter diesen Umständen versuchen könnte, ein eigenes Sicherheitssystem aufzubauen, ohne sich auf die Unterstützung der USA zu stützen. Als Grundlage für ein solches Format werde die "Koalition der Willigen" angesehen, die ursprünglich zur Unterstützung der Ukraine gegründet wurde:

    "Das Format der Koalition der Willigen könnte potenziell die Grundlage für ein neues Sicherheitsbündnis in einer Zeit bilden, in der die USA die NATO und die europäische Sicherheit nicht mehr unterstützen. Das neue Abkommen schließt eine Zusammenarbeit mit Amerika nicht aus, setzt sie aber auch nicht als selbstverständlich voraus."

    Nach Einschätzung der Zeitung könnten sowohl Nuklearstaaten als auch Nicht-Nuklearstaaten, insbesondere die Ukraine, Frankreich, Deutschland, Polen und Großbritannien, einer solchen Koalition beitreten.

  • 19:23 Uhr

    Trump: Europa sollte sich auf Ukraine-Konflikt konzentrieren, nicht auf Grönland

    US-Präsident Donald Trump äußerte in einem Interview mit NBC, dass Europa sich auf den Ukraine-Konflikt konzentrieren solle:

    "Europa sollte sich auf den Krieg zwischen Russland und der Ukraine konzentrieren, denn, offen gesagt, man sieht, wohin das geführt hat."

    Trump präzisierte:

    "Darauf sollte sich Europa konzentrieren, nicht auf Grönland."

  • 18:49 Uhr

    Selenskij liegt in Vertrauensrangliste der Ukrainer hinter zwei Politikern zurück

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij liegt in der Vertrauensrangliste der Ukrainer hinter dem ukrainischen Botschafter in Großbritannien und Ex-Oberkommandierenden der Streitkräfte, Waleri Saluschny, sowie dem Leiter seines Büros Kirill Budanow. Dies geht aus einer Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie hervor.

    Selenskij belegte den dritten Platz in der Gesamtwertung: 62 Prozent der Befragten vertrauen ihm, 34 Prozent vertrauen ihm nicht (Vertrauenssaldo: plus 28 Prozent). Saluschny, der die Rangliste anführt, vertrauen 72 Prozent der befragten Ukrainer, 21 Prozent vertrauen ihm nicht (Vertrauenssaldo: plus 51 Prozent). Fast das gleiche Ergebnis erzielt Budanow: 70 Prozent der Befragten vertrauen ihm, 19 Prozent nicht.

    Die Umfrage wurde vom 9. bis 14. Januar 2026 auf dem von Kiew kontrollierten Gebiet der Ukraine mittels Telefoninterviews unter 601 Befragten durchgeführt.

  • 18:07 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohnen greifen Schule während des Unterrichts an

    In der Stadt Kamenka-Dneprowskaja des Gebiets Saporoschje haben ukrainische Drohnen ein Schulgebäude angegriffen, während im Inneren der Unterricht lief. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu die lokale Verwaltung:

    "Um 14:55 Uhr Moskauer Zeit haben drei Quadrokopter die Mittelschule Nr. 1 der Stadt Kamenka-Dneprowskaja angegriffen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich in der Lehranstalt fünfzehn Schüler und zehn Lehrer."

    Die Behörde gab weiter bekannt, dass keine Menschen bei dem Angriff zu Schaden gekommen sind. Ein Wachfahrzeug und Fenstergläser am Gebäude wurden beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.