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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij weigert sich, Territorien abzutreten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij weigert sich, Territorien abzutretenQuelle: Gettyimages.ru © Harun Ozalp/Anadolu
  • 25.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:59 Uhr

    Zwischen Verhandlungstisch und Front: Neue Spannungen nach Abu-Dhabi-Treffen

    Nach dem Ende der trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi hat ein Drohnenangriff im Gebiet Cherson auf einen Krankenwagen drei Menschen das Leben gekostet, weitere Angriffe trafen medizinisches Personal in Saporoschje.

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums warf der Ukraine schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und Heuchelei in ihren Friedensbekundungen vor, während Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, es gebe keinen schnellen Weg zur Lösung des Konflikts.

    Die Gespräche fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt; laut Weißem Haus wurden Sicherheitsfragen, eine Pufferzone und Kontrollmechanismen erörtert. Die Vereinigten Arabischen Emirate äußerten die Hoffnung auf Fortschritte, während Moskau von einem langen und schwierigen Verhandlungsprozess spricht

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 25. Januar 2026]

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:45 Uhr

    Vier ukrainische Drohnen über Gebiet Kursk abgeschossen

    Die diensthabenden Luftabwehrkräfte haben innerhalb von acht Stunden vier ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug über dem Territorium des Gebiets Kursk abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 12:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden vier ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug über dem Territorium des Gebiets Kursk von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört."

  • 19:26 Uhr

    Puschilin: Russische Streitkräfte rücken in Konstantinowka bei Bahnhof vor

    Die russischen Truppen verzeichnen in der Zone der militärischen Sonderoperation Erfolge in den Frontabschnitten Konstantinowka, Krasny Liman, Slawjansk und Dobropolje. Dies teilte der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, mit. Er berichtete:

    "Wir sehen Fortschritte in Konstantinowka selbst im Bereich des Bahnhofs sowie in der Umgebung der Ortschaften Berestok, Stepanowka und Iljinowka."

    Unterdessen rücken die russischen Kämpfer im Frontabschnitt Krasny Liman bei den Dörfern Aleksandrowka und Korowi Jar, den Siedlungen Sosnowoje, Jarowaja und Drobyschewo sowie in der Nähe von Krasny Liman vor. Im Raum Dobropolje, in der Nähe des Dorfes Nowoje Schachowo, finden heftige Kämpfe statt. Puschilin fügte hinzu:

    "Im Frontabschnitt Slawjansk dauern die Kämpfe in der Nähe von Beresnjakowka und Nikiforowka an."

  • 18:58 Uhr

    Poltawa: Mann direkt aus der Toilette mobilisiert

    Mitarbeiter des Militärkommissariats in Poltawa in der Ukraine haben die Tür eingetreten und einen Mann direkt aus der Toilette einer Tankstelle mobilisiert, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Strana. In der Meldung, die auf dem Telegram-Kanal der Nachrichtenagentur veröffentlicht wurde, heißt es:

    "In Poltawa haben Mitarbeiter des territorialen Rekrutierungszentrums [so werden Militärkommissariate in der Ukraine genannt] die Tür eingetreten und einen Mann direkt aus der Toilette einer Tankstelle mobilisiert. Der Mann versuchte, vor ihnen zu fliehen und sich in der Toilette der Tankstelle zu verstecken. Eine Putzfrau und eine Kassiererin versuchten, ihn zu schützen, wurden jedoch von den Mitarbeitern des regionalen Rekrutierungszentrums an den Armen weggezogen."

  • 18:33 Uhr

    Selenskij: Hauptfeinde Kiews sind sowjetisches Moskau und imperiales Sankt Petersburg

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij bezeichnete in seiner Rede in Vilnius anlässlich der Feierlichkeiten zum Jahrestag des Aufstands von 1863–1864 "das sowjetische Moskau und das imperiale Sankt Petersburg" als die Hauptfeinde Kiews.

    In seiner Rede wandte er sich an die Verbündeten der Ukraine und nannte unter ihnen Polen und Litauen, alle nördlichen Länder Europas, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, alle Staaten Südeuropas und fast alle Länder Mitteleuropas.

    Selenskij forderte diese Staaten auf, Kiew "zu einhundert Prozent und nicht nur zur Hälfte" zu unterstützen. Er behauptete, dass es sich um einen Konflikt zwischen zwei Gesellschaftsordnungen handele, wobei auf der einen Seite die Ukraine stehe und auf der anderen Seite die Regierung, die er als Erbe des "sowjetischen Moskaus und des imperialen Sankt Petersburgs" bezeichnete.

    Die Rede des ukrainischen Staatschefs erfolgte im Rahmen seines Besuchs in Litauen, wo er sich mit den Präsidenten Litauens und Polens traf, um die weitere Unterstützung der Ukraine und die Koordinierung der Maßnahmen zu besprechen.

  • 18:00 Uhr

    Selenskij weigert sich, Territorien abzutreten, und fordert Kompromisse von den USA

    In den Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine sind noch zahlreiche strittige Fragen zu klären. So will Kiew "unter keinen Umständen" auf seine Gebietsansprüche verzichten, sagte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij.

    Er betonte, dass seine Position in der Territorialfrage unverändert sei und alle drei Verhandlungsparteien – einschließlich der USA – Kompromisse eingehen müssten. Selenskij fügte hinzu:

    "Es gab viele problematische Fragen, aber es werden immer weniger."

    Der Machthaber teilte außerdem mit, dass das Dokument über Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu 100 Prozent fertig sei und Kiew auf ein Signal der USA bezüglich des Datums und des Ortes der Unterzeichnung warte. Danach werde das Dokument im US-Kongress und im ukrainischen Parlament ratifiziert.

  • 17:28 Uhr

    Frankreich stoppt mutmaßlichen russischen Öltanker

    Die französische Marine hat am Donnerstag einen Öltanker im Mittelmeer abgefangen, der unter Verdacht steht, russisches Öl zu transportieren. Zudem werde das Schiff verdächtigt, unter falscher Flagge zu fahren, und sei mit internationalen Sanktionen belegt, teilte Präsident Emmanuel Macron auf X mit.

    Das Schiff wurde zur Inspektion in französische Gewässer gebracht. Aufnahmen vom Samstag zeigen den Tanker "Grinch" vor Fos-sur-Mer, begleitet von einem Schiff der französischen Marine und unter strenger Überwachung.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:10 Uhr

    Peskow: Europäische Politiker verstehen das derzeitige Koordinatensystem nicht

    Die derzeitigen europäischen Politiker verstehen die Koordinaten der heutigen Zeit nicht und sind nicht in der Lage, in die Zukunft zu blicken, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow. In einem Interview mit dem Rossija-1-Journalisten Pawel Sarubin sagte Peskow über die Inkompetenz der derzeitigen Generation europäischer Politiker:

    "Nennen Sie mir irgendjemanden. Es gibt dort keine politischen Visionäre, sondern nur Funktionäre, die ungebildet und inkompetent sind, nicht in die Zukunft blicken können und das heutige Koordinatensystem nicht verstehen."

    Der Pressesprecher des Kremls ging gesondert auf die Chefin der europäischen Diplomatie, Kaja Kallas, ein. Peskow betonte, dass weder Russland noch die USA jemals etwas mit ihr besprechen würden. Er sagte:

    "Wie kann man etwas mit Kaja Kallas besprechen? Denn weder wir noch die Amerikaner werden jemals etwas mit ihr besprechen, und das ist offensichtlich. Was soll man tun? Man muss nur warten, bis sie zurücktritt."

  • 16:37 Uhr

    Orbán: "Europa zieht nicht in den Krieg – Europa ist bereits im Krieg"

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Samstag auf einer Friedenskundgebung in Kaposvár gesprochen. Er warnte, dass sich die EU bereits im Krieg befinde.

    Unter anderem sagte Viktor Orbán in seiner Ansprache:

    "Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben beschlossen, dass Russland in einem Krieg an der ukrainischen Front besiegt werden soll. Diese Entscheidung ist gefallen (…) Waffen, Geld, und jetzt gibt es sogar eine unterzeichnete Vereinbarung, bei Bedarf Soldaten in die Ukraine zu entsenden."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.