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Liveticker Ukraine-Krieg: Militärziele in ukrainischen Häfen mit Kampfdrohnen getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Militärziele in ukrainischen Häfen mit Kampfdrohnen getroffenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krasilnikow
  • 7.09.2026 08:14 Uhr

    08:14 Uhr

    Grenzgebiet Belgorod binnen einer Woche mehr als 2.000 Mal angegriffen

    In der vergangenen Woche hätten die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Belgorod mehr als 2.000 Mal angegriffen, wie der Vorsitzende der Regionalduma Belgorod, Juri Klepikow, auf seinem Telegram-Kanal mitteilt. Diese Attacken hätten zu mehreren Opfern unter der Zivilbevölkerung geführt.

    "Die Lage im Gebiet Belgorod blieb in der vergangenen Woche leider angespannt. Mehr als 2.000 Angriffe der ukrainischen Streitkräfte wurden verzeichnet. Bei Angriffen auf das Gebiet Belgorod kamen 16 Zivilisten ums Leben und mehr als 100 weitere wurden verletzt."

    Klepikow fügte hinzu, dass ukrainische Einheiten gezielt Infrastruktur, Wohngebäude, Logistikobjekte sowie Zivilfahrzeuge, darunter Krankenwagen, angegriffen hätten.

  • 07:43 Uhr

    Militärziele in ukrainischen Häfen mit Kampfdrohnen getroffen

    Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf Hafeninfrastruktur und Marineschiffe fort, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Wie es heißt, seien dabei Kampfdrohnen eingesetzt worden.

    Am Sonntagabend sei der Trockenfrachter Mawka mit militärischer Ausrüstung im Hafen von Tschernomorsk getroffen worden.

    Zudem habe die russische Armee am Montagmorgen folgende Objekte angegriffen:

    einen Produktions- und Verladekomplex im Hafen von Ismail, der zum Entladen von Militärgütern westlicher Länder für die ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde;

    ein Patrouillenboot im Schwarzen Meer, das Schiffe mit militärischer Fracht begleitete.

  • 6.09.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Ukrainische Medien berichten von Warteschlangen in Supermärkten

    In zahlreichen ukrainischen Städten bilden sich in Supermärkten Warteschlangen aus Menschen, die massenhaft Lebensmittel und Bedarfsartikel einkaufen. Dies berichtet der ukrainische Radiosender NV. In einer entsprechenden Meldung heißt es dazu:

    "In Supermärkten Kiews, Odessas und anderer Städte gibt es Massen von Menschen und Warteschlangen an Kassen. Die Menschen kaufen massenhaft Graupen, Zucker, Mehl, Öl und andere Waren ein."

    Parallel dazu hat das ukrainische Nachrichtenportal Strana berichtet, dass das größte Supermarktnetz des Landes, ATB, Einschränkungen beim Verkauf bestimmter Warenkategorien eingeführt habe.

    Zuvor hatte das Oberhaupt der Kiewer Verwaltung des ukrainischen Staatsdienstes für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz, Anatoli Katerentschuk, Anfang September die Bewohner des Landes aufgerufen, Vorräte an Lebensmitteln und Trinkwasser für eine bis eineinhalb Wochen anzulegen.

  • 20:42 Uhr

    Luftabwehr schießt 29 ukrainische Drohnen ab

    Russlands Luftabwehrkräfte haben im Laufe des heutigen Sonntags insgesamt 29 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 8:00 und 20:00 Uhr über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rjasan und Tambow sowie über der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört.

  • 20:19 Uhr

    Zur Kriegsfinanzierung – Kiew erwägt Legalisierung von Pornographie

    Ein ukrainischer Gesetzentwurf sieht eine Legalisierung von Pornographie zur Auffüllung des Militärbudgets vor, berichtet die Zeitung The Wall Street Journal. Angaben des Blatts zufolge sei ein entsprechender Gesetzentwurf in der ersten Lesung im ukrainischen Parlament im Juli angenommen worden und erwarte gegenwärtig eine zweite Lesung. Das WSJ schreibt über einen der Autoren des Gesetzentwurfs, den Abgeordneten Jaroslaw Schelesnjnak:

    "Schelesnjak leitet jetzt eine Kampagne für die Legalisierung der Pornographie in der Ukraine. Er behauptet, dass dies nicht nur bei der Korruptionsbekämpfung helfen, sondern auch bis zu 25 Millionen US-Dollar an jährlichen Steuereinnahmen einbringen würde. Der vom Schelesnjak prognostizierte Betrag würde für die Anschaffung von 30.000 Drohnen ausreichen."

    Im Juni hatte Schelesnjak verkündet, dass sein Gesetzentwurf zur Dekriminalisierung von pornographischen Inhalten im Parlament registriert worden sei. Er pries seine Initiative für die Abschaffung "alter sowjetischer Normen und des Mittelalters". Das Projekt wurde bereits von 45 ukrainischen Abgeordneten aus unterschiedlichen Fraktionen unterzeichnet.

  • 19:44 Uhr

    Russische Verwaltung des Gebiets Charkow: Ukraine behindert Evakuierung von Zivilisten

    Das ukrainische Militär behindert die Evakuierung von Zivilisten aus den von Russland befreiten Orten des Gebiets Charkow. Dies erklärte Witali Gantschew, Leiter der russischen militärisch-zivilen Verwaltung der Region. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn folgendermaßen:

    "Mit dem Vormarsch unserer Militärangehörigen eröffnet sich eine reale Möglichkeit, Zivilisten aus dem Zentrum der Kämpfe zu evakuieren. Leider legt der Gegner überhaupt keinen Wert auf Menschenleben und versucht, die Evakuierung nach Kräften zu stören."

    Gantschew führte aus, dass Kiews Truppen aktiv das Gelände verminen und Zivilisten mit Drohnen angreifen. Dennoch gelinge es russischen Soldaten, "Dutzende" Zivilisten zu evakuieren.

  • 18:58 Uhr

    Witkoffs und Kushners Verhandlungen mit Selenskij beendet

    Der offizielle Teil der Verhandlungen des Sondergesandten des US-Präsidenten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von Donald Trump, Jared Kushner, mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij in Kiew ist beendet. Dies berichten ukrainische Medien übereinstimmend. Während der anschließenden Pressekonferenz bezeichnete Witkoff die vierstündigen Gespräche als "sehr inhaltsreich und wichtig".

    Wie das Nachrichtenportal Axios berichtet, haben Witkoff und Kushner während des Treffens in Kiew ihr Streben betont, eine Friedenslösung vor dem Eintreten des Winters zu erreichen. Witkoff äußerte die Hoffnung auf eine Erneuerung des trilateralen Verhandlungsformats unter der Teilnahme Russlands, der USA und der Ukraine. Seinerseits habe Selenskij mit der US-Delegation die Vorbereitung der Ukraine auf eine Fortsetzung der Kämpfe im Winter besprochen.

    Zuvor hatten Witkoff und Kushner am Samstag den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau getroffen.

  • 18:33 Uhr

    Russische Armee trifft Frachter mit Militärgerät an Bord im Schwarzen Meer

    Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte einen Frachter der Ukraine im Schwarzen Meer getroffen, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Mit dem Schiff wurde die von westlichen Ländern gelieferte Ausrüstung transportiert.

    Außerdem attackierte Russland zwei Logistikzentren im Gebiet Odessa. Dafür wurden Geran-Drohnen eingesetzt.

  • 17:51 Uhr

    Vorsitzender von Le Pens Partei: Frankreich kann die Ukraine nicht ewig finanzieren

    Angesichts hoher eigener Staatsschulden könne Frankreich der Regierung von Wladimir Selenskij in Kiew kein Geld mehr geben, so der Vorsitzende von Marine Le Pens Partei Rassemblement National. Paris brauche Garantien, dass Kiew die Gelder zurückzahle, die es während des Konflikts mit Moskau erhalten habe, sagte Jordan Bardella.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.