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Liveticker zum Ukraine-Krieg - Moskau: Werden Ziele trotz Waffenlieferungen des Westens erreichen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker zum Ukraine-Krieg - Moskau: Werden Ziele trotz Waffenlieferungen des Westens erreichenQuelle: Sputnik © Wiktor Antonjuk

 

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  • 5.07.2022 09:20 Uhr

    09:20 Uhr

    Italienischer Kolumnist räumt Aussichtslosigkeit einer weiteren Unterstützung der Ukraine bei der russischen Sonderoperation ein

    Es sei an der Zeit, dass der Westen aufhöre, die unterlegene Ukraine zu unterstützen und sie an den Verhandlungstisch mit Russland bringe, um die schlimmsten Folgen der Konfrontation mit Russland zu vermeiden, schrieb der italienische Kolumnist Gian Micalessin in der italienischen Tageszeitung Il Giornale.

    Kurz nach der Befreiung von Lissitschansk durch russische Truppen fragen sich Medienschaffende in den NATO-Ländern, ob sie die Ukraine "so lange wie nötig" unterstützen und die Verhandlungen mit dem Kreml aufschieben sollten, so Micalessin. Er stellte auch die Frage, ob es sich lohne, bis zum G20-Gipfel in Indonesien im November zu warten, um ein Treffen zwischen Russland und der NATO abzuhalten.

    Der Kolumnist erklärte, die ukrainischen Streitkräfte seien der russischen Armee nicht gewachsen. Darüber hinaus bezeichnete er es als eine Illusion, dass westliche Waffen, insbesondere HIMARS-Raketensysteme, den Verlauf der Kampfhandlungen irgendwie beeinflussen könnten. Micalessin erinnerte an die technische Komplexität der NATO-Waffen sowie daran, dass die ukrainischen Streitkräfte diese nicht instand halten können.

  • 08:55 Uhr

    Russischer Untersuchungsausschuss fordert von Russischer Nationalgarde Daten über Arbeit der OSZE im Interesse der Ukraine

    Ermittler des russischen Untersuchungsausschusses haben von der Russischen Nationalgarde Daten angefordert, die die Arbeit von OSZE-Beobachtern im Interesse der ukrainischen Sonderdienste beweisen sollen. Das teilte der Untersuchungsausschuss laut RIA Nowosti mit.

    Zuvor hatte die Nationalgarde berichtet, dass ihre Spezialkräfte im Haus des ehemaligen SBU-Chefs im Gebiet Cherson General Wjatscheslaw Sawtschenko Dokumente der internationalen OSZE-Beobachtungsmission gefunden hätten, die auf eine Zusammenarbeit mit den ukrainischen Spezialdiensten hinweisen. Außerdem wurde ein handschriftliches Schema der Einsatzorte der russischen Streitkräfte auf der Krim, in den Gebieten Rostow, Smolensk, Belgorod und Woronesch beschlagnahmt. Das Ermittlungskomitee teilte in einer Erklärung auf seinem Telegram-Kanal mit:

    "Die Ermittler des russischen Ermittlungskomitees werden von der Russischen Nationalgarde Informationen anfordern, die die Arbeit der OSZE-Beobachter im Interesse der ukrainischen Sonderdienste bestätigen."

    "Beamte des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation werden eine strafrechtliche Untersuchung dieser Tatsachen und der Handlungen der an den illegalen nachrichtendienstlichen Aktivitäten beteiligten Personen durchführen."

  • 08:30 Uhr

    Japan verlängert Individual- und Exportsanktionen gegen Russland und Weißrussland

    Im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine hat die japanische Regierung die Einzel- und Exportsanktionen gegen Russland und Weißrussland erweitert. Einem Bericht zufolge, den das japanische Finanzministerium am Dienstag auf seiner Webseite veröffentlicht hat, wurde gegen 90 Unternehmen ein Ausfuhrverbot verhängt. Darüber hinaus habe man beschlossen, die Vermögenswerte von 57 Einzelpersonen und sechs Organisationen aus Russland sowie von fünf weiteren Personen einzufrieren, die "der Destabilisierung der Lage in der Ukraine beschuldigt werden".

    Japan hat wegen der Lage in der Ukraine bereits mehrere Sanktionspakete gegen Russland verabschiedet. Auf den Sanktionslisten stehen bereits mehr als 800 Bürger aus Russland, Weißrussland, der LVR und der DVR sowie mehr als 250 russische Unternehmen und Organisationen.

    Die Liste der für die Ausfuhr verbotenen Güter und Technologien umfasst über 300 Güter, darunter Halbleiter, Sicherheitsausrüstung für den See- und Luftverkehr, Telekommunikationsausrüstung, militärische Produkte einschließlich Waffen, Software und Ölraffinerieausrüstung. Darüber hinaus besteht ein Verbot für die Lieferung von Luxusgütern nach Russland einschließlich Autos mit einem Verkaufspreis von mehr als sechs Millionen Yen (ungefähr 42.200 Euro).

  • 08:05 Uhr

    Journalisten in Donezker Volksrepublik unter Beschuss

    Journalisten des russischen Fernsehsenders NTV sind in der Volksrepublik Donezk unter Beschuss geraten. Das russische Untersuchungskomitee will alle Umstände des Vorfalls aufklären.

    Wie NTV auf Telegram berichtete, war ein Kamerateam des Senders nahe der Stadt Slawjansk unter Mörserbeschuss durch ukrainische Streitkräfte geraten. Ein Kameramann sei hierbei verletzt worden, hieß es. Aus einer entsprechenden Erklärung geht hervor:

    "Die Ermittler des russischen Ermittlungskomitees werden die Handlungen aller an der Begehung dieses Verbrechens beteiligten Personen juristisch bewerten."

    Nach Angaben des Untersuchungskomitees habe der Kameramann trotz seiner Verletzung weiter gefilmt, um das Geschehen während des Beschusses festzuhalten. Die Behörde merkte an:

    "Das erwähnte Videomaterial war eine weitere Bestätigung über die illegalen Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte."

  • 07:35 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen Ortschaft Krasny Partisan in der Donezker Volksrepublik

    Das Hauptquartier für territoriale Verteidigung der Donezker Volksrepublik meldet, dass ukrainische Truppen das Dorf Krasny Partisan beschossen haben. Dabei seien zwei Frauen verwundet wurden, meldet RIA Nowosti.

  • 07:00 Uhr

    Sekretär des russischen Sicherheitsrates: Werden Ziele der Sonderoperation in der Ukraine trotz Waffenlieferungen des Westens erreichen

    Die Ziele der russischen Sonderoperation werden trotz der militärischen Unterstützung der Ukraine durch die USA und weitere westliche Länder erreicht. Das verkündete der Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew.

    Ziel der Sonderoperation sei es, die Bevölkerung vor dem Völkermord durch das ukrainische Neonazi-Regime zu schützen, das ukrainische Territorium zu entmilitarisieren und entnazifizieren und damit den in der ukrainischen Verfassung verankerten neutralen Status des Landes zu erreichen, so Patruschew.

    Er erklärte, dass Russland die Militäroperation einleiten musste, da "die Ausbreitung des Neonazismus in der Ukraine, das Betreiben von Biolabors, die am militärischen und biologischen Programm der USA beteiligt sind, sowie die von den Kiewer Behörden angekündigten Pläne zur Herstellung von Atomwaffen und zum NATO-Beitritt nicht nur für Russland, sondern auch für die Welt eine erhebliche Sicherheitsbedrohung darstellen".

  • 4.07.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:50 Uhr

    Kiew gesteht ein: Ukrainische Flagge auf Schlangeninsel vom Hubschrauber aus abgeworfen

    Kiew hat eingeräumt, dass die ukrainische Flagge nach dem Abzug russischer Truppen auf der Schlangeninsel nicht gehisst, sondern lediglich von einem Hubschrauber aus abgeworfen wurde. Im Gespräch mit dem Fernsehsender CNN sagte die Sprecherin des ukrainischen Verteidigungsministeriums, Natalja Gumenjuk:

    "Die Flagge wurde auf die Insel mit einem Hubschrauber gebracht. Sie wird warten, bis die Truppen eintreffen, und dann wird sie wehen."

    In Bezug auf ihre eigenen früheren Worte darüber, dass die Flagge auf der Schlangeninsel gehisst worden sei, forderte Gumenjuk, diesen Ausdruck "metaphorisch" zu verstehen. Sie führte aus:

    "Es ist niemand auf der Insel gelandet. Wer wird sie aufstellen, hissen?"

  • 22:30 Uhr

    Wasserleitung zur Versorgung von Donezk soll Mitte Juli fertig sein

    Wie RIA Nowosti auf ihrem Telegram-Kanal berichtet, soll der Bau einer Pipeline zur Wasserversorgung von Donezk am 15. Juli abgeschlossen sein. Dies habe das Bauministerium der Donezker Volksrepublik gegenüber RIA Nowosti mitgeteilt.

    Nach Angaben von Sergei Bannikow, dem Leiter eines der russischen Bauteams, ist die Pipeline nun zu 95 Prozent fertig und wird eine Kapazität von etwa 70.000 Kubikmetern pro Tag haben.

    Das Wasser soll hauptsächlich aus dem Chanschenkow-Wasserreservoir entnommen werden, das für mindestens drei Jahre ausreiche. Die Arbeiten hatten am 24. Mai dieses Jahres begonnen.

  • 22:10 Uhr

    Ex-Präsident Poroschenko meldet Kauf von italienischen gepanzerten Fahrzeugen 

    Der ehemalige ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat den Kauf einer Tranche von modernsten gepanzerten Fahrzeugen des Typs MLS SHIELD aus Italien für das ukrainische Militär gemeldet. Laut dem Politiker wurden die elf Fahrzeuge aus Spenden bezahlt. Auf seinem Twitter-Account schrieb Poroschenko:

    "Es ist das erste Mal, dass neue gepanzerte NATO-Fahrzeuge für die ukrainischen Streitkräfte mit privaten Mitteln gekauft werden. Nach drei Monaten intensiver Verhandlungen haben wir von der italienischen Regierung eine Exportlizenz für die Kampffahrzeuge erhalten. Das ist ein Präzedenzfall, wir liefern gemeinsam Kampffahrzeuge an die ukrainischen Luftlandetruppen."

    Ihm zufolge sind die Fahrzeuge für eine Gegenoffensive ausgelegt. Poroschenko fügte hinzu:

    "Solche hochmodernen gepanzerten MLS SHIELD-Fahrzeuge aus italienischer Produktion werden bald an die Front geschickt."

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