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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 82 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 82 gegnerische DrohnenQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 7.02.2026 08:01 Uhr

    08:01 Uhr

    Mehrere Opfer bei Absturz einer ukrainischen Drohne auf Einfamilienhaus im russischen Gebiet Kursk

    Am späten Freitagabend ist es im russischen Grenzgebiet Kursk zu einer Tragödie gekommen. Wie Gouverneur Alexander Chinschtein in der Nacht zum Samstag auf Telegram schrieb, sei eine ukrainische Drohne auf ein Einfamilienhaus in der Siedlung Werchni Ljubasch abgestürzt. Dabei sei ein Brand ausgebrochen, der zwei Schuppen und ein Dampfbad ergriffen habe.

    Der Politiker meldete ein Todesopfer. Es handele sich um einen 27 Jahre alten Mann, der sich zum Zeitpunkt des Drohnenabsturzes in der Hausgarage befunden habe. Weitere drei Menschen – ein 39 Jahre alter Mann, eine 42 Jahre alte Frau und ein 13 Jahre altes Mädchen – seien mit Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Chinschtein drückte den Angehörigen des Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus und versprach der Familie alle notwendige Unterstützung. Die ukrainische Attacke auf die Zivilbevölkerung des Gebiets Kursk bezeichnete der Gouverneur als barbarisch.       

    "Solche niederträchtigen Verbrechen sind durch nichts zu rechtfertigen."

  • 07:32 Uhr

    Ukrainische Drohne löst Brand in Betrieb im russischen Gebiet Twer aus

    Infolge einer ukrainischen Drohnenattacke ist es im russischen Gebiet Twer zu einem Brand gekommen. Gouverneur Witali Koroljow teilte auf der Plattform MAX mit, dass das Feuer in der Nacht zum 7. Februar auf dem Gelände eines Betriebs im Bezirk Konakowo ausgebrochen sei. Der Politiker meldete keine Opfer. Vor Ort seien Rettungs- und Sicherheitskräfte im Einsatz. Seine Regierung beobachte die Situation genau, fügte Koroljow hinzu.

    Russlands Verteidigungsministerium berichtete auf der Plattform Telegram, dass die russische Luftabwehr über dem Gebiet Twer vier ukrainische Drohnen abgeschossen habe.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 82 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 82 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Wolgograd – 45,
    • Gebiet Brjansk – 8,
    • Gebiet Rostow – 6,
    • Gebiet Saratow – 6,
    • Gebiet Orjol – 4,
    • Gebiet Twer – 4,
    • Gebiet Kursk – 3,
    • Gebiet Astrachan – 1,
    • Gebiet Belgorod – 1,
    • Gebiet Woronesch – 1,
    • Gebiet Kaluga – 1,
    • Gebiet Lipezk – 1,
    • Gebiet Smolensk – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 6.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    Moskau: Attentat auf General – Lawrow: Kiew torpediert Verhandlungsprozess

    In Moskau ist der russische Generalleutnant Wladimir Aleksejew bei einem Anschlag schwer verletzt worden.

    Nach Angaben der Ermittler schoss ein bislang Unbekannter in einem Wohnhaus im Nordwesten der Hauptstadt mehrfach auf den hochrangigen Militärangehörigen, als dieser am Morgen seine Wohnung verließ.

    Das russische Ermittlungskomitee leitete ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes ein, wertet Überwachungsvideos aus und befragt Zeugen. Aleksejew gehört zur russischen Arbeitsgruppe bei den laufenden Gesprächen zur Ukraine in Abu Dhabi. Außenminister Sergej Lawrow sprach von einem weiteren Versuch, den Verhandlungsprozess zu sabotieren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:49 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod – ein Toter, eine Verletzte

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow traf ein unbemanntes Flugzeug ein Auto im Ort Murom im Kreis Schebekino. Der Fahrer erlag vor Ort den Verletzungen. Mit in dem Auto fuhr auch eine Frau. Sie wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Das Fahrzeug ging in Flammen auf, fügt Gladkow hinzu.

  • 21:28 Uhr

    Botschafter: Russland lehnt Stationierung britischer und französischer Truppen in der Ukraine ab

    Wie der russische Botschafter in London, Andrei Kelin, erklärte, hält die russische Seite die Stationierung britischer und französischer Truppen in der Ukraine im Rahmen einer friedlichen Beilegung des Konflikts für gänzlich inakzeptabel und wird einem solchen Schritt nicht zustimmen. In einem Interview mit dem Fernsehsender Rossija-24 sagte er:

    "Der NATO-Generalsekretär hat kürzlich in einer Rede vor der Werchowna Rada darüber gesprochen, als wäre dies bereits eine vereinbarte Maßnahme. Dabei wird jedoch versucht, unsere langjährige und weiterhin vertretene Haltung zu ignorieren, wonach dies völlig inakzeptabel ist. Wir werden einem solchen Abkommen nicht zustimmen. Sie scheinen sich von dem zu distanzieren, was in Anchorage in Alaska zwischen Präsident Trump und seinem Team und unserem Team unter der Leitung von Präsident Putin vereinbart wurde. Dort gab es ein bestimmtes Konzept, und die Ukrainer versuchen, obwohl sie in der aktuellen Situation eindeutig am Verlieren sind und die Sache allmählich auf eine Niederlage hinausläuft, was man hier in Europa versteht, dennoch ihr Modell durchzusetzen, nämlich die Vorbereitung ihrer Truppen auf den Einsatz in der Ukraine."

  • 20:54 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte führen Artillerieangriffe auf Energodar durch

    Laut Angaben des Gouverneurs der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, führen die ukrainischen Streitkräfte Artillerieangriffe auf die zur Kernkraftanlage Saporoschje gehörende Stadt Energodar durch. In seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Die ukrainischen Streitkräfte beschießen die Stadt Energodar mit Artillerie. Es liegen keine Informationen über Opfer vor. Die Gefahr weiterer Angriffe besteht weiterhin."

  • 20:25 Uhr

    Kiew geht von einer Offensive Russlands im April aus

    Der ukrainische Militärexperte Konstantin Maschowez äußerte die Vermutung, dass das russische Militärkommando mit den Vorbereitungen für eine großangelegte Offensive begonnen habe, die Ende April des Jahres 2026 starten soll. In seinem Telegram-Kanal wies er auf Anzeichen für eine Aufstockung der russischen Truppen und die Bildung von Angriffsgruppen für einen strategischen Durchbruch in Richtung Slawjansk-Kramatorsk und Orechowo-Saporoschje hin. Maschowez ist dabei überzeugt, dass die bevorstehende Kampagne entscheidend sein wird. Er schrieb:

    "Im weiteren Sinne wird der Kreml offenbar im Laufe dieses Jahres einen weiteren (und höchstwahrscheinlich letzten in diesem Krieg) Versuch unternehmen, ihn mit Gewalt zu seinen Bedingungen zu beenden."

  • 19:48 Uhr

    Peskow: Weiteres Treffen zur Beilegung des Konflikts findet in Kürze statt

    Ein weiteres Treffen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts findet in Kürze statt, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. RIA Nowosti zitiert den Beamten:

    "Es gibt noch kein genaues Datum. Es wird aber bald so weit sein."

    Peskow möchte sich nicht dazu äußern, ob die Gespräche in den Vereinigten Staaten stattfinden könnten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.