Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee rückt an gesamter Front vor

15.01.2026 08:52 Uhr
08:52 Uhr
Putin: Russische Ermittler decken aktiv Verbrechen in der Zone der Sonderoperation auf
In der Zone der militärischen Sonderoperation werden aktiv Verbrechen des neonazistischen ukrainischen Regimes durch die russischen Ermittler aufgedeckt, sagt der russische Präsident Wladimir Putin. Sie tragen zur Festigung der Ordnung in den neuen Regionen Russlands bei.
08:21 Uhr
Russische Streitkräfte neutralisieren eingeschlossenen Gegner auf Ostseite des Flusses Oskol
Der russische Truppenverband West setzt die Neutralisierung der ukrainischen Verbände am östlichen Ufer des Flusses Oskol am Frontabschnitt Kupjansk fort. Dies berichtet Waleri Gerassimow, Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte.
07:47 Uhr
Trump glaubt, dass Russland bereit ist, einen Deal zur Ukraine zu schließen
Die Schuld für die Verzögerungen bei der Beilegung des Ukraine-Konflikts liege bei der Ukraine und nicht bei Russland, sagt US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.
Nach Angaben der Agentur sei der Chef des Weißen Hauses der Meinung, dass der russische Präsident Wladimir Putin im Gegensatz zu Wladimir Selenskij zu Friedensvereinbarungen bereit ist.
07:10 Uhr
Gerassimow: Russische Armee rückt an gesamter Front vor
Der Vormarsch der russischen Armee erfolgt praktisch an allen Frontabschnitten, berichtet Waleri Gerassimow, der Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte.
Er überprüfte die Durchführung der Kampfaufgaben durch die russischen Verbände und Einheiten des Truppenverbandes Mitte, die im Rahmen der militärischen Sonderoperation im Raum Dnjepropetrowsk operieren.
14.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Luftalarm in mehreren ukrainischen Gebieten
In acht Gebieten der Ukraine ist der Luftalarm ausgerufen worden. Dies geht aus Angaben der Online-Karte des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation hervor. Betroffen sind demnach die Gebiete Dnjepropetrowsk, Charkow, Sumy, Poltawa, Tscherkassy, Kirowograd, Nikolajew sowie Tschernigow.
21:26 Uhr
Ukraine: Ex-PM Timoschenko drohen bis zu zehn Jahre Haft wegen Korruption

Julia Timoschenko drohen bis zu zehn Jahre Haft. NABU und SAP durchsuchten ihr Parteibüro in Kiew und veröffentlichten eine Audioaufnahme, in der sie angeblich Stimmen im Parlament "bezahlt" koordinierte. Die Politikerin weist alle Vorwürfe als politisches Manöver zurück.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
20:51 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Energieinfrastruktur der LVR an
Das ukrainische Militär hat zum zweiten Mal während des Tages die Energieinfrastruktur der Lugansker Volksrepublik (LVR) mit Drohnen angegriffen. Das Ministerium für Treibstoff, Energie und Kohleindustrie der LVR berichtet dazu auf Telegram:
"Kiewer Kämpfer haben wiederholt die Energieinfrastruktur in der LVR angegriffen. Durch den Angriff einer Starrflügler-Drohne kam es zum Brand eines Energieobjekts."
Nach Angaben der Behörde führte der Angriff zu einer Unterbrechung der Stromversorgung in den Gemeindekreisen Krasnodon und Swerdlowsk.
19:52 Uhr
Selenskij kündigt Energienotstand an

Symbolbild: Stromausfall in Kiew am 11. JanuarNurPhoto / Gettyimages.ru Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat einen Notstand im ukrainischen Energiesystem angekündigt. Während einer Sondersitzung bezeichnete er die Folgen der russischen Angriffe als "schwer" und gab bekannt, dass zur Koordinierung der Lage in Kiew ein ganztägiger Stab eingerichtet werden solle. Zudem werde die Regierung der Ukraine die Regeln für Sperrstunden während des kalten Wetters revidieren. Selenskij betonte weiter:
"Wir arbeiten ebenfalls an einer beträchtlichen Steigerung des Stromimports in die Ukraine."
Die Regierung der Ukraine werde die "Zusammenarbeit mit Partnern maximal aktivieren", um zusätzliche Unterstützung und Ausrüstung zu erhalten, so Selenskij weiter.
19:26 Uhr
Russische Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Am Nachmittag des heutigen Mittwochs haben Russlands Luftabwehrtruppen insgesamt 39 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt, dass zwischen 13:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit zwölf Drohnen über Gebiet Krasnodar, elf über dem Asowschen Meer, sieben über dem Gebiet Belgorod, vier über dem Gebiet Rostow, drei über dem Gebiet Kursk sowie zwei über der Krim zerstört wurden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

