Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit drei Ortschaften

2.03.2026 13:56 Uhr
13:56 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Verletzte und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 54 Orte in zehn Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 19 Geschosse abgefeuert und 193 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 85 abgefangen wurden.
Gladkow meldet neun Verletzte.
Infolge der Angriffe wurden zwei Mehrfamilienhäuser, 16 Privathäuser, ein Infrastrukturobjekt, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb und 37 Fahrzeuge beschädigt.
13:33 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden fünfzehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Belgorod – zwölf,
- Gebiet Kursk – drei.
12:59 Uhr
Ukrainisches Militär greift Krankenhaus in Kremennaja an
Ukrainische Truppen haben mithilfe einer Drohne ein Krankenhaus in der Stadt Kremennaja in der Lugansker Volksrepublik angegriffen. Dies berichtet die Regierung der Republik unter Verweis auf Gesundheitsministerin Natalja Paschtschenko.
Der Meldung zufolge wurden beim Angriff mehrere Räume im Gebäude beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden.
12:15 Uhr
Tausende Nutzer ohne Strom im Gebiet Saporoschje
Infolge eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf das Stromnetz im Gebiet Saporoschje seien Tausende Haushalte ohne Versorgung. Dies gab der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, auf Telegram bekannt.
"Infolge eines feindlichen Angriffs auf die Energieinfrastruktur der Region sind die Bezirke Tokmak, Wassiljewka und Pologi von Stromausfall betroffen. Mehr als 12.000 Nutzer sind ohne Strom."
Balizki merkte an, dass die Wiederherstellungsarbeiten durch die Gefahr weiterer Drohnenangriffe erschwert seien.
11:28 Uhr
Russland befreit drei Orte im Gebiet Charkow und in DVR

Stanislaw Krassilnikow / Sputnik Einheiten des Truppenverbands Süd haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Resnikowka in der DVR befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Die Siedlung Drobyschewo in der DVR wurde durch Einheiten des Truppenverbands West befreit.
Überdies übernahm Russland infolge der Handlungen der Soldaten des Truppenverbands Nord die Kontrolle über die Ortschaft Krugloje im Gebiet Charkow.
10:53 Uhr
DVR-Chef berichtet von Situation an der Front
Denis Puschilin, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, schildert die Lage an der Front im Gebiet der Sonderoperation. In einer Sendung des Fernsehkanals Rossija-24 meldete er unter anderem Geländegewinne bei der Stadt Swjatogorsk:
"An den Zugängen zu Swjatogorsk verbessern unsere Einheiten ihre Stellungen. Die Kämpfe verlaufen bei Sosnowoje sowie in Jarowaja."
Zusätzlich haben Russlands Streitkräfte ihre Kontrollzone in der Stadt Konstantinowka ausgeweitet, so der DVR-Chef weiter.
In Bezug auf den Frontabschnitt Krasny Liman erklärte Puschilin:
"Hier sehen wir, dass die größten Kämpfe bei den Orten Alexandrowka und Korowi Jar verlaufen. In Krasny Liman selbst laufen erbitterte Stadtkämpfe, doch unsere Soldaten halten die Lage unter Kontrolle."
10:10 Uhr
Gebiet Kursk: Fast 30 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 29 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 1. März bis 7:00 Uhr am 2. März wurden insgesamt 35 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Zehnmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer. Bei den Attacken kamen zwei Privathäuser und zwei Fahrzeuge zu Schaden.
09:30 Uhr
DVR meldet vier ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden vier Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 1. März bis 0 Uhr am 2. März (Ortszeit) wurde ein Zivilist getötet, zwei weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Bei den Angriffen erlitten zwei Zivilisten Verletzungen. Zu Schaden kamen fünf Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte und zwei Autos.
08:51 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 170 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 172 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gewässer des Schwarzen Meeres – 67,
- Region Krasnodar – 66,
- Republik Krim – 23,
- Gewässer des Asowschen Meeres – acht,
- Gebiet Belgorod – vier,
- Gebiet Kursk – drei,
- Gebiet Astrachan – eine.
08:08 Uhr
Ausnahmezustand in Noworossijsk wegen Drohnenangriffe ausgerufen

Jewgeni Bijatow / Sputnik Nach mehreren ukrainischen Drohnenangriffen in der vergangenen Nacht sei in der Stadt Noworossijsk der Ausnahmezustand ausgerufen worden, wie Weniamin Kondratjew, der Gouverneur der Region Krasnodar, auf Telegram mitteilt.
"Unsere Truppen wehrten die ganze Nacht einen massiven Angriff ukrainischer Drohnen ab. Am schwersten wurde Noworossijsk getroffen, wo der Ausnahmezustand ausgerufen wurde."
Kondratjew zufolge seien acht Mehrfamilienhäuser, neun Privathäuser und ein Kindergarten beschädigt worden. Die Anzahl der Verletzten sei auf fünf gestiegen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

