Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Potapowka im Gebiet Sumy befreit

22.03.2026 17:53 Uhr
17:53 Uhr
Gebiet Belgorod: Schäden an sozialen Einrichtungen nach ukrainischem Beschuss
Ukrainische Truppen haben den Ort Byzenkow im Gebiet Belgorod unter Beschuss genommen. Laut dem regionalen Krisenstab werden Schäden an sozialen Einrichtungen verzeichnet.
In einem Gebäude wurden die Mauern zerstört, das Dach und die Verglasung beschädigt. In einer anderen Einrichtung und drei Privathäusern verzeichnen die Behörden Schäden an Fassaden und Fenstern. Außerdem wurden eine Gasleitung und eine Stromleitung beschädigt.
Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.
17:18 Uhr
Hochrangige NATO-Delegation zu Besuch in Kiew eingetroffen
Erstmals seit dem Ausbruch des Ukraine-Konfliktes im Februar 2022 ist eine hochrangige NATO-Delegation in Kiew eingetroffen, berichtet das ukrainische Präsidialamt am Sonntag. Geleitet wird die Delegation vom Oberbefehlshaber des Allied Command Transformation, Admiral Pierre Vandier.
Die Parteien diskutierten über die Beteiligung des ukrainischen Militärs an zukünftigen NATO-Übungen als angenommener Gegner. Außerdem wurde die Zukunft des JATEC, Joint Analysis, Training and Education Centre, besprochen.
16:43 Uhr
Peskow: Ukraine kein Top-Thema mehr für Europa
Für die Europäische Union ist das Thema Ukraine in den Hintergrund gerückt, glaubt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Derzeit sei Europa über die hohen Preise besorgt, die es für Benzin, Gas und Strom zu zahlen habe. Peskow betont:
"Europa ist von Widersprüchen zerrissen. Es will immer noch nicht mit uns sprechen, Europa will immer noch, dass der Krieg in der Ukraine fortgesetzt wird, und weiß nicht, wie das bezahlt werden kann."
16:00 Uhr
FSB-Direktor: Russland kann ukrainische Geheimdienste "zur Vernunft bringen"
Die Ukraine unternimmt ständig Provokationen, Moskau kann aber Kiew "zur Vernunft bringen", meint der Direktor vom Föderalen Sicherheitsdienst Russlands, Alexander Bortnikow, im Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin.
Anfang März hatte Botnikow erklärt, dass Kiew und seine ausländischen Verbündeten den Sinn für Realität verloren haben, indem sie Russen in Sabotageaktivitäten einbeziehen.
Gegenüber Sarubin betont der FSB-Direktor, Russland sei in der Lage, die ukrainischen Geheimdienste in angemessener Weise "zur Vernunft zu bringen". Die westlichen Verbündeten der Ukraine, insbesondere Großbritannien, sollen der Ukraine bei Leitung, Finanzierung und Ausbildung für Sabotageaktivitäten in Russland Hilfe leisten, fügt Bortnikow hinzu.
15:23 Uhr
Beschädigter russischer Tanker wird nach Libyen abgeschleppt
Ein Anfang März durch einen mutmaßlichen Angriff im Mittelmeer beschädigter russischer Tanker soll nach Angaben des staatlichen libyschen Ölkonzerns NOC nach Libyen abgeschleppt werden. Am Samstag erklärte das Unternehmen, die "Arctic Metagaz" werde "nach Abstimmung mit den zuständigen Behörden sicher in einen der libyschen Häfen geschleppt werden". Der Bergungseinsatz werde in Zusammenarbeit mit dem italienischen Ölkonzern Eni stattfinden. Es seien bereits Maßnahmen ergriffen worden, um "das Risiko einer Verschmutzung zu verringern".
Am 3. März hatten sich mehrere Explosionen an Bord des Tankers ereignet. Nach russischen Angaben wurden die 30 Besatzungsmitglieder nach den Explosionen gerettet. Demnach befanden sich 700 Tonnen Treibstoff sowie Gas an Bord. Laut den libyschen Behörden transportierte das Schiff 62.000 Tonnen Flüssiggas, das für Ägypten bestimmt war. Auf Bildern war zu sehen, dass das Schiff von Bränden schwer beschädigt war und auf jeder Seite zwei Löcher hatte.
🇷🇺 Russian-flagged and sanctioned LNG tanker MV Arctic Metagaz caught fire and exploded in the Mediterranean between Malta & Libya last night. All 30 crew rescued.Cause unclear - possible 🇺🇦Ukrainian long-range USV attack? pic.twitter.com/73Okaz6ty5
— Navy Lookout (@NavyLookout) March 4, 2026Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit Drohnen attackiert zu haben. Die Ukraine hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.
14:54 Uhr
Sprachkonflikt reift heran – Warum im westukrainischen Lwow die Jugend zunehmend Russisch spricht

Archivbild: Protest ukrainischer und krimtatarischer Nationalisten gegen ein geplantes Gesetz zur Fortführung des russischsprachigen Unterrichts. Kiew, 16. Juli 2020. Plakate: "Die Mowa oder der Tod!" (Ukrainisch, Mitte; Krimtatarisch, rechts).Sputnik Russisch sei die Sprache der "Unverschämtheit" mit einer "direktiven Syntax", behauptet Jelena Iwanowskaja, die ukrainische Beauftragte für den Schutz der Staatssprache. Gibt es eine wissenschaftliche Grundlage für ihre Behauptungen, und warum wechseln Kinder in der Westukraine wirklich zum Russischen?
Mehr dazu in dieser Analyse von Sachar Andrejew auf unserer Website.
14:07 Uhr
Teile von Kiew und Umgebung ohne Strom
Ein Zwischenfall im Stromnetz hat mehrere Einwohner der ukrainischen Hauptstadt Kiew und deren Umgebung um Strom gebracht. Wie der Betreiber DTEK auf der Plattform Telegram mitteilt, seien von der Havarie, die sich an einer zuvor stark schwer beschädigten Energieanlage ereignet habe, die Bezirke Dnjeprowski und Darnizki betroffen. Elektrizität fehle zudem in mehreren Wohnhäusern des Bezirks Browary im Gebiet Kiew.
Der Stromversorger dankt den Betroffenen für ihre Geduld. Man arbeite mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Die Reparaturarbeiten sollen voraussichtlich bis 1.20 Uhr MEZ abgeschlossen werden.
13:38 Uhr
Ukrainische Drohne greift Auto im Gebiet Belgorod an: Fahrer verletzt
Das ukrainische Militär setzt seine Drohnenangriffe auf zivile Fahrzeuge im russischen Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über ein weiteres Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Vorfall habe sich demnach in der Stadt Graiworon ereignet. Ein Mann habe ein Barotrauma und eine Splitterwunde am Rücken erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Das Fahrzeug habe Feuer gefangen, die Feuerwehr habe den Brand gelöscht. Gladkow teilt in dem Telegram-Eintrag auch Fotos vom Ort des Geschehens.
13:09 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört weitere 74 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 bis 11 Uhr MEZ 74 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 40,
- Gebiet Smolensk – 19,
- Gebiet Tula – 8,
- Gebiet Kaluga – 4,
- Gebiet Kursk – 2,
- Teilrepublik Baschkortostan – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
12:40 Uhr
Ukraine will Angriffe auf Ziele in Russland ausweiten
Die Ukraine will ihre weitreichenden Angriffe auf "legitime Ziele" im russischen Staatsgebiet auszuweiten. Außenminister Andrei Sibiga schreibt auf der Plattform X, das ukrainische Militär steigere kontinuierlich den Umfang, die Intensität und die Wirkung dieser Angriffe:
"Dies sind unsere eigenen ukrainischen Sanktionen gegen die russische Kriegsmaschinerie, und wir werden sie nicht lockern."
Das ukrainische Militär habe jetzt die Fähigkeiten, "Ziele Tausende von Kilometern tief im Inneren" Russlands zu erreichen. Dies untergrabe auch die Fähigkeit der Führung in Moskau, den "Terror weiter nach Europa zu tragen und andere kriminelle Regime wie etwa das in Iran" zu unterstützen.
"Es ist effektiver, die Quellen des Terrors selbst zu zerstören, als die Terrormittel später über dem eigenen Luftraum abzufangen oder auf dem eigenen Boden zu stoppen."
Je länger sich Moskau weigere, den Krieg zu beenden, desto schlimmer werde es für die russische Bevölkerung werden, droht Sibiga.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
