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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 85 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 85 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © ALEXANDER POLEGENKO
  • 4.04.2026 09:03 Uhr

    09:03 Uhr

    Lehre aus dem Iran-Krieg: Moskau muss umziehen, am besten schon gestern

    Mehr als zehn Prozent der russischen Bevölkerung sind im Großraum Moskau konzentriert. Im Fall eines Krieges könnte der Westen sie alle schon mit dem ersten Nuklearschlag vernichten. Aber auch mit konventionellen Waffen ist die russische Hauptstadt zunehmend verwundbar. Höchste Zeit, umzuziehen.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Kirill Strelnikow auf unserer Website.

  • 08:34 Uhr

    Ukrainische Attacke auf Toljatti: Drohne prallt gegen Hausdach, Mitarbeiter eines Betriebs verletzt

    Auch im russischen Wolga-Gebiet Samara hat es in der Nacht zum Samstag Luftalarm gegeben. Wie Gouverneur Wjatescheslaw Fedorischtschew auf der Plattform MAX schreibt, habe die ukrainische Drohnenattacke der Stadt Toljatti gegolten. Infolge des Angriffs habe ein Mitarbeiter eines Industriebetriebs eine Splitterverletzung erlitten. Er werde nun in einem Krankenhaus behandelt. Der Straßenverkehr in der Nähe des Industriegeländes im Norden der Stadt seien jetzt eingeschränkt. Zudem sei ein unbemanntes Luftfahrzeug gegen das Dach eines Mehrfamilienhauses geprallt. In mehreren Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Man habe den betroffenen Bewohnern bis auf Weiteres eine Notunterkunft zur Verfügung gestellt.      

  • 08:01 Uhr

    Ukrainische Attacke auf Taganrog: Mehrere Opfer, Lager beschädigt, Brand auf Schiff

    In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf der Plattform Telegram mit, dass die russische Luftabwehr über der Taganrog-Bucht im Asowschen Meer und über zwei Bezirken des Gebiets mehrere Drohnen abgefangen habe, dennoch habe die Attacke "tragische Folgen" gehabt.

    Wie Sljussar mitteilt, sei in der Stadt Taganrog ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere Stadtbewohner, darunter ein ausländischer Bürger, hätten schwere Verletzungen erlitten. Die Ärzte kämpfen derzeit um das Leben und die Gesundheit der Opfer. Der Gouverneur spricht den Angehörigen des Todesopfers sein Beileid aus und verspricht ihnen alle notwendige Unterstützung.

    Der Gouverneur meldet außerdem Infrastrukturschäden. Das Lager eines Logistik-Unternehmens habe Feuer gefangen. Das Personal sei rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Die Feuerwehr habe den Brand inzwischen eingedämmt. Durch herabfallende Drohnenteile sei zudem ein ausländisches Handelsschiff beschädigt worden. Zum Zeitpunkt der Attacke habe es sich einige Kilometer vor der Küste befunden. An Bord sei ein Brand ausgebrochen, der ebenfalls schon eingedämmt sei.

  • 07:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 85 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 85 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Orjol, Rostow, Samara, Saratow und Tula, der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 3.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele an gesamter Front sicher (Video)   

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Ausrüstung, Kampfgerät, Drohnenleitstellen und Erdbunker der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.

  • 21:58 Uhr

    RIA Nowosti: Keine Ukraine-Hilfe im US-Haushaltsentwurf 2027 vorgesehen

    Der Haushaltsentwurf des Weißen Hauses für 2027 enthält keinerlei Mittel für die Unterstützung der Ukraine. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine eigene Datenanalyse.

    Das Wort "Ukraine" kommt demnach in dem 92-seitigen Dokument kein einziges Mal vor. Die US-Regierung soll weder die Lieferung von Waffen und Munition an Kiew noch die Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel planen. Außerdem seien keine Ausgaben für humanitäre Hilfe vorgesehen.

    Zugleich plane Washington für das Haushaltsjahr 2027 eine massive Erhöhung des US-Militärbudgets auf 1,5 Billionen US-Dollar.

  • 21:48 Uhr

    Erneute Drohnenattacken auf Gebiet Belgorod aus der Ukraine gemeldet

    Das ukrainische Militär hat am Freitagabend (Ortszeit) mindestens zehn Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten attackiert. Ein Zivilist erlitt laut Behördenangaben bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der Siedlung Oktjabrskoje Verletzungen.

    Wie es heißt, wurden sechs zivile Fahrzeuge, zehn Eigenheime, eine Kirche, eine Garage und ein Nebengebäude durch die Angriffe beschädigt. Ein Auto brannte aus.

  • 21:43 Uhr

    Mehrfachwerfer zerstört Stützpunkt ukrainischer Armee in der DVR (Video)

    Die Besatzung eines Grad-Mehrfachraketenwerfers, die als Teil des russischen Truppenverbands Süd kämpft, nahm einen gegnerischen Stützpunkt auseinander. Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen des Einsatzes im Frontabschnitt Kramatorsk-Druschkowka in der Volksrepublik Donezk auf Telegram.     

  • 21:31 Uhr

    Russische Flugabwehrkräfte holen weitere ukrainische Drohnen vom Himmel

    In der Zeitspanne von 16 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 40 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk und der Republik Krim zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.