International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär rückt bei Orechow im Gebiet Saporoschje vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär rückt bei Orechow im Gebiet Saporoschje vorQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 16.02.2026 21:17 Uhr

    21:17 Uhr

    Russische Luftverteidigung zerstört mehrere Ziele über Sewastopol

    In der Hafenstadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim wurde kurz nach 19 Uhr (Ortszeit) der Luftalarm ausgelöst. Wie der Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram bekannt gab, wehrte die Luftverteidigung einen ukrainischen Angriff ab. Laut dem Beamten wurden insgesamt fünf Luftziele über den Gewässern des Schwarzen Meeres abgeschossen.

  • 20:48 Uhr

    Russische Drohnenpiloten entlang der gesamten Front im Einsatz (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Mitte, Süd und Nord im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie in ihren Operationsgebieten feindliche unbemannte Fluggeräte, ein gepanzertes Kampffahrzeug, temporäre Truppenstandorte sowie Deckungen samt Personal außer Gefecht.

  • 20:30 Uhr

    Wadephul: Fehlende Bestände bremsen Raketenlieferungen an Kiew

    Deutschland liefert der Ukraine derzeit nicht regelmäßig Flugabwehrraketen, weil entsprechende Bestände fehlen. Das erklärte Außenminister Johann Wadephul in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.

    "Die Flugabwehrraketen, die wir haben, beispielsweise die Patriot-Systeme, stammen aus den US-amerikanischen Produktionsstätten", so der Minister weiter. Derzeit werde alles, was aus der Produktion kommt, direkt an die Ukraine geliefert.

    Die europäischen Staaten bezahlten die in den USA produzierten Waffen, die anschließend an Kiew geliefert würden, wobei Deutschland den Großteil der Mittel trage. Andere europäische Länder könnten sich daran stärker beteiligen, fügte Wadephul hinzu.

  • 20:11 Uhr

    Erneuter ukrainischer Angriff auf zivile Infrastruktur im Gebiet Saporoschje

    Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) mit zwei Lenkbomben einen Abschnitt der Autobahn Charkow–Simferopol–Jalta angegriffen. Dies gab der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt.

    Dies sei "ein weiterer Angriff des Kiewer Nazi-Regimes auf die zivile Infrastruktur unserer Region", betont der Beamte. Durch den Einschlag sei der Straßenbelag teilweise beschädigt worden.

    "Glücklicherweise gab es keine Opfer", schreibt Balizki auf Telegram. "Mein Dank gilt unseren Flugabwehrkräften und allen, die für die Sicherheit der Region sorgen."

  • 19:37 Uhr

    Russische Drohnenpiloten und Artillerie als perfektes Duo (Video)

    Eine Orlan-10-Drohnenbesatzung des russischen Truppenverbands Dnjepr spürte die feindliche Anlage auf und übermittelte die Koordinaten an Artilleristen. Danach sei alles wie am Schnürchen gelaufen, berichtet das russische Verteidigungsministerium und teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, zerstörte die Rohrartillerie durch präzise Treffer einen temporären Standort der ukrainischen Armee.

  • 19:11 Uhr

    Ombudsfrau: Teil geretteter Ukrainer will in Russland bleiben

    Ein Teil der aus der Kampfzone geretteten ukrainischen Bürger ist nach Hause zurückgekehrt. Andere hätten jedoch den Wunsch geäußert, in Russland zu bleiben. Dies erklärt die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa:

    "Ukrainische Staatsbürger, die von unseren Streitkräften aus der Kampfzone gerettet wurden, brachten wir an einen sicheren Ort. Wer Dokumente hatte, kehrte in die Heimat zurück. Jene ohne Papiere oder mit dem Wunsch, aus Angst vor erneuten Kämpfen in Russland zu bleiben, halten sich weiterhin auf unserem Territorium auf."

  • 18:58 Uhr

    Fico: Erst wollten sie nicht, dass ich nach Moskau fliege – danach wollten sie alles von mir wissen

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico äußerte sich am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem US-Außenminister Marco Rubio in Bratislava kritisch zum Vorgehen der Europäischen Union gegenüber Moskau. Er forderte statt weiterer Sanktionen Friedensbemühungen.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 18:28 Uhr

    Rubio: Weder UN noch Europa konnten Ukraine-Konflikt beilegen

    Es liege im Interesse der USA, den Krieg in der Ukraine zu beenden, erklärte US-Außenminister Marco Rubio auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orbán.

    Und weiter:

    "Und wir setzen alles daran, dies zu erreichen. Offenbar sind wir das einzige Land weltweit, dem es gelungen ist, die Parteien an den Verhandlungstisch zu bringen. Die UN hat es nicht geschafft. Und keinem Land in Europa ist es bisher gelungen."

    Wie Rubio betonte, werden derzeit tatsächlich zum ersten Mal seit vielen Jahren Verhandlungen auf technischer Ebene geführt. Militärvertreter von beiden Seiten hätten sich bereits im Nahen Osten getroffen. Die Gespräche würden im Laufe dieser Woche in Genf fortgesetzt.

  • 18:00 Uhr

    Schweizer Politiker: Ukraine und EU werden erst aus Schwäche mit Russland verhandeln

    Die Ukraine und die Europäische Union werden einer Einigung mit Russland erst dann zustimmen, wenn Kiew weiter geschwächt ist. Dies sagte der Schweizer Journalist und Abgeordnete des Genfer Kantonsparlaments, Guy Mettan, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Sie – die Ukraine und die EU – werden dies tun, wenn die Ukraine noch stärker geschwächt ist und sie selbst noch mehr finanzielle Mittel sowie wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit verloren haben."

  • 17:35 Uhr

    Militärexperte: Russische Truppen westlich von Orechow auf dem Vormarsch

    Russische Truppen rücken erfolgreich westlich von Orechow im Gebiet Saporoschje vor. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Militärexperten Andrei Marotschko. In der Stadt selbst habe Kiew "sehr stark befestigte Bereiche" errichtet.

    Die Befreiung von Orechow sei "der Schlüssel zu Saporoschje", meinte Marotschko. Sonst sei der Vormarsch auf die Gebietshauptstadt zwar möglich, aber "äußerst unlogisch und gefährlich".

    Laut dem Militärexperten haben russische Truppen ihre Offensive im Raum Saporoschje seit Anfang Februar verstärkt und bereits acht Ortschaften befreit.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.