Liveticker Ukraine-Krieg: Trump plädiert für Treffen zwischen Putin und Selenskij

24.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Erneuter Rückschlag für Kiew: Frühjahrsoffensive gerät angesichts russischer Erfolge ins Stocken

Die von westlichen Medien vielgepriesene "Frühjahrsoffensive" der ukrainischen Armee gleicht vor allem einem Strohfeuer. Die Behauptungen über zurückgewonnenes Gebiet haben sich weitgehend als haltlos erwiesen, da Russlands Truppen ihre Positionen von Sumy bis Saporoschje festigen.
Mehr dazu in dieser Analyse von Sergei Poletajew.21:42 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört 139 ukrainische Drohnen
Die russischen Luftabwehrkräfte haben zwischen 20:00 und 23:00 Uhr Moskauer Zeit 139 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp abgefangen und zerstört, teilt das Verteidigungsministerium mit. Die Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Smolensk, Kaluga, Nowgorod und Leningrad sowie über der Region Moskau und der Krim abgeschossen.
21:31 Uhr
Trump plädiert für Treffen zwischen Putin und Selenskij
Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus erklärte der US-Präsident Donald Trump, er würde ein Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij begrüßen, um eine Vereinbarung zur Ukraine zu erzielen.
"Ich würde mir wünschen, dass Präsident Putin und Präsident Selenskij sich an einen Tisch setzen und eine Vereinbarung treffen."
Zugleich betonte er, dass sich die Konfliktparteien aus seiner Sicht einer Lösung annähern:
"Ich denke, sie sind dem sehr nahe. Ich sage das schon lange: Ich habe acht Kriege beendet, und jeder einzelne hätte schwieriger sein müssen als dieser."21:20 Uhr
Bericht: Rund 60 Abgeordnete wollen aus Angst nicht zur Rada-Sitzung erscheinen
Rund 60 Abgeordnete der Werchowna Rada planen, am Mittwoch nicht zur Sitzung zu erscheinen. Grund dafür sind Drohungen gegen Parlamentarier, wie der ukrainische Abgeordnete Alexei Gontscharenko mitteilte.
Gontscharenko zufolge hatten Abgeordnete zuvor Drohungen mit körperlicher Gewalt von Medienvertretern erhalten, die dem Büro von Präsident Wladimir Selenskij nahestehen. Für Mittwoch, den 25. März, seien Provokationen und eine "exemplarische" Prügelattacke auf Abgeordnete geplant.
Laut Gontscharenko könnten sich auch Abgeordnete anderer Fraktionen der Sitzung fernhalten. Dadurch stehe die geplante Abstimmung vor dem Scheitern. Der Druck auf die Parlamentarier solle sie dazu zwingen, einen Gesetzentwurf zu verabschieden, der für die Fortsetzung der Finanzierung durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) erforderlich ist.
21:11 Uhr
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, haben die russischen Luftabwehrkräfte am 24. März zwischen 14:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 42 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet abgefangen und zerstört. Dabei wurden 19 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, zehn über dem Gebiet Kursk, jeweils fünf über den Gebieten Belgorod und Smolensk, zwei über dem Gebiet Kaluga und eine über dem Gebiet Woronesch abgeschossen.
20:54 Uhr
Polnische Luftstreitkräfte heben wegen angeblicher russischer Aktivitäten ab
Die polnischen Luftstreitkräfte und ihre Verbündeten sind nach Angaben des Operativen Kommandos der Streitkräfte Polens wegen angeblicher russischer Aktivitäten in der Ukraine in die Luft gegangen. Neben Jagdflugzeugen wurde demnach auch ein Hubschrauber der polnischen Luftwaffe eingesetzt.
Das Operative Kommando betonte zudem, dass alle verfügbaren Kräfte und Ressourcen mobilisiert wurden. Boden-Luftabwehrsysteme und Radarüberwachung wurden auf maximale Einsatzbereitschaft gebracht.
Solche Meldungen veröffentlichten die polnischen Streitkräfte in letzter Zeit regelmäßig. Meist fallen diese Maßnahmen zeitlich mit der Ausrufung von Luftalarm in der Ukraine zusammen. Nach einigen Stunden wurde der Einsatz beendet. "Wir informieren, dass keine Verletzung des polnischen Luftraums festgestellt wurde", teilte das Kommando im sozialen Netzwerk X mit.
20:32 Uhr
Ukraine: Ehemann schickt Sprengsatz – Frau tot, zwei Kinder verletzt
Im Gebiet Nikolajew ist eine Frau durch eine Explosion in ihrer Wohnung getötet worden, nachdem ihr Ehemann, ein ukrainischer Soldat, ein Paket mit einem selbst gebauten Sprengsatz geschickt hatte. Zwei Kinder der Frau wurden verletzt, teilte die Polizei der Region mit:
"Der Mann wurde wegen des Verdachts auf vorsätzlichen Mord an seiner Frau sowie der Verletzung von zwei Minderjährigen festgenommen. Er hatte das Sprenggerät zusammen mit Lebensmitteln verschickt. Die Frau starb noch am Tatort."
Bei einer Durchsuchung der Wohnung fanden die Ermittler weitere Sprengstoffe: sieben Handgranaten, fünf TNT-Blöcke, plastische Sprengstoffe, Zündhölzer, Zünder und Detonatoren. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen vorsätzlichen Mordes und illegalen Waffenbesitzes eingeleitet. Ihm droht lebenslange Haft.
20:02 Uhr
Krankenwagen im Gebiet Cherson angegriffen – Sanitäter verletzt
Im Gebiet Cherson ist ein Krankenwagen von den Streitkräften der Ukraine angegriffen worden. Dabei erlitt ein Sanitäter eine Gehirnerschütterung, während Patient und Fahrer unverletzt blieben, teilte der stellvertretende Vorsitzende der Regionalregierung, Sergei Tscherewko, mit. Der Angriff habe sich in der Nacht ereignet, so Tscherewko.
19:39 Uhr
Kind durch Drohnenteil im Gebiet Saporoschje verletzt
Ein Kind ist im Gebiet Saporoschje verletzt worden, nachdem ein Teil einer ukrainischen Drohne in seinen Händen detoniert war. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit:
"In die chirurgische Abteilung des Krankenhauses in Wassiljewka wurde ein Kind, Jahrgang 2015, eingeliefert, in dessen Händen ein explosiver Gegenstand detonierte. Der Junge hatte ein Teil einer feindlichen Drohne aufgehoben und dabei eine Handverletzung sowie Verbrennungen erlitten."
Laut Balizki wird das Kind medizinisch versorgt, Lebensgefahr besteht nicht.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
