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Liveticker Ukraine-Krieg: Kreml bestätigt Aussetzung von Angriffen auf Bitte Trumps

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kreml bestätigt Aussetzung von Angriffen auf Bitte TrumpsQuelle: Sputnik © Alexei Nikolski
  • 30.01.2026 14:10 Uhr

    14:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Zeitraum zwischen dem 24. und 30. Januar bekannt.

    Demnach verloren Kiews Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord über 950 Soldaten. Fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 74 Autos, acht Artilleriegeschütze, drei Eloka-Anlagen sowie elf Munitions- und Materiallager wurden zerstört.

    Gegen den Truppenverband West musste das ukrainische Militär über 1.300 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 132 Autos, 13 Geschütze und 29 Munitionslager eliminiert.

    Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd verlor die Ukraine über 1.020 Soldaten, 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 98 Autos, 25 Geschütze, sieben Eloka-Anlagen sowie 22 Lager.

    Auch der Truppenverband Mitte setzte seine Offensive fort. Die ukrainischen Verluste während der Woche beliefen sich dabei auf 2.680 Kämpfer, zwei Panzer, 54 gepanzerte Kampffahrzeuge, 80 Autos und zehn Artilleriegeschütze.

    Der Truppenverband Ost führte seinen Vormarsch ebenfalls weiter, wobei Kiew den Verlust von über 2.315 Soldaten hinnehmen musste. Zwei Panzer, 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 104 Autos und acht Geschütze wurden außer Gefecht gesetzt.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 315 Soldaten. Außerdem wurden 54 Autos, drei Geschütze, 16 Eloka-Anlagen sowie vier Lager zerstört.

  • 13:49 Uhr

    Ukraine hält noch zwölf Zivilisten aus Gebiet Kursk fest

    Die Ukraine hält in der Stadt Sumy immer noch zwölf Zivilisten, die nach dem Überfall auf das russische Gebiet Kursk interniert wurden, als Geiseln fest. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu den Sondergesandten des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik:

    "Zwölf Zivilisten aus dem Gebiet Kursk befinden sich weiterhin als Geiseln auf ukrainischem Territorium in der Stadt Sumy. Seit vielen Monaten fordert Kiew für ihre Rückkehr eine Freilassung von ukrainischen Kriegsverbrechern, die sich in unserer Gefangenschaft befinden."

    Miroschnik fügte hinzu, dass parallel dazu im Gebiet Kursk Ermittlungen von ukrainischen Kriegsverbrechen fortgesetzt werden, die weitere zivile Opfer aufdecken:

    "Im Gebiet Kursk werden Ermittlungen fortgesetzt, die immer neue Fakten von Verbrechen der ukrainischen Nazis aufdecken. Gegenwärtig ist nachweislich bekannt, dass 460 Zivilisten, darunter zwei Kinder, durch ukrainische Kämpfer getötet wurden, 1.279 Zivilisten wurden verwundet. Das Schicksal von über 500 weiteren Zivilisten bleibt unbekannt."

  • 13:28 Uhr

    Russische Armee befreit sieben Ortschaften binnen einer Woche

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sieben Ortschaften in vier Gebieten befreit:

    • Ternowatoje, Nowojakowlewka und Retschnoje im Gebiet Saporoschje,
    • Berestok in der Volksrepublik Donezk,
    • Belaja Berjosa im Gebiet Sumy,
    • Kupjansk-Uslowoj und Stariza im Gebiet Charkow.
  • 13:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist durch Drohnenangriff getötet

    Nach Angaben des operativen Stabs des Gebiets Belgorod hat das ukrainische Militär während des vergangenen Tages die Region mit zehn Drohnen und 27 Artilleriegeschossen angegriffen. Wie die Behörde weiter mitteilt, kam bei einem Drohnenangriff gegen ein ziviles Fahrzeug der Fahrer, ein Mitarbeiter des städtischen Krankenhauses im Bezirk Graiworon, ums Leben. Bei einem weiteren Drohnenangriff im gleichen Bezirk wurde zudem ein Ehepaar verwundet.

    Nach weiteren Angaben der Behörde beschädigte eine Drohne im Bezirk Borissowka ein Wohnhaus. Zudem wurden die Kreise Krasnaja Jaruga und Schebekino angegriffen, ohne dass es zu Personen- oder Sachschäden kam.

  • 12:36 Uhr

    Kreml bestätigt, dass Russland auf Bitte von Trump Angriffe auf Ukraine ausgesetzt hat

    Russland hat auf Bitte von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, Langstreckenangriffe auf ukrainische Ziele teilweise auszusetzen, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte.

    "Präsident Trump hat Präsident Putin tatsächlich persönlich gebeten, bis zum 1. Februar eine Woche lang von Angriffen auf Kiew abzusehen, um günstige Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen."

    Auf die Frage, ob die Aussetzung bis einschließlich 1. Februar gelte, antwortete Peskow: "Bis zum 1. Februar".

    Er lehnte es ab, weitere Details zu dieser Vereinbarung zu nennen, darunter auch, ob Kiew irgendwelche Gegenleistungen zugesagt hat.

  • 11:59 Uhr

    Über 1.000 Zivilisten im Jahr 2025 infolge der Kiewer Aggression getötet

    Nach Angaben von Rodion Miroschnik, dem für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständigen Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, seien im vergangenen Jahr bei den ukrainischen Angriffen mehr als 1.000 zivile Einwohner getötet worden. Gegenüber Journalisten führte der Diplomat die genauen Zahlen an: 

    "Im Jahr 2025 wurden mindestens 6.483 Zivilisten zum Opfer der kriminellen Attacken, Terroranschläge und außergerichtlichen Hinrichtungen, die von den bewaffneten Formationen der Ukraine organisiert wurden. Darunter erlitten mindestens 5.418 Menschen unterschiedliche Verletzungen. Nicht weniger als 1.065 Zivilisten wurden getötet."

    Im Vergleich zum Jahr 2024 sei die Anzahl der Verletzten um 1.080 Menschen gestiegen, und die Anzahl der Toten habe sich um 256 erhöht, so Miroschnik weiter.

    Seinen Angaben zufolge seien seit Februar 2022 insgesamt mindestens 7.746 zivile Einwohner durch die Aggression des Kiewer Regimes ums Leben gekommen. Die Anzahl der Verletzten belief sich auf mindestens 18.402 Zivilisten. 

  • 11:35 Uhr

    Ukrainische Armee nimmt Gebiet Kursk unter Beschuss

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages neun Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Bei einem Drohnenangriff erlitten zwei Zivilisten Verletzungen.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 29. Januar bis 7:00 Uhr am 30. Januar wurden insgesamt acht Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat neunmal Artillerie gegen evakuierte Bezirke eingesetzt. Viermal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Beschädigungen.

  • 10:53 Uhr

    Russischer Diplomat: Kiew reagiert auf Friedensinitiativen mit Anschlägen

    Auf jede Initiative zur Regulierung des Ukraine-Konflikts reagiert die Regierung in Kiew mit einer Eskalation der Angriffe auf Russlands Territorium und mit Terroranschlägen. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der Verbrechen des Kiewer Regimes. Der Diplomat betont, dass die Intensität der Angriffe und die Anzahl der zivilen Opfer "sprunghaft angestiegen und unmittelbar mit der Aktivierung des Friedensprozesses verbunden" waren.

    Laut Miroschniks Angaben forderten im Jahr 2025 die Monate März, Mai und Juli die meisten zivilen Opfer:

    "Im März reagierte Kiew mit einer Steigerung der Angriffe auf die Wiederherstellung der Kommunikation und erste Friedensinitiativen, die im Dialog zwischen den Präsidenten Russlands und der USA entstanden waren. Im März erreichte die Anzahl der geschädigten Zivilisten 636, davon starben 117."

    In Bezug auf die Angriffe der folgenden Monate erklärte Miroschnik:

    "Die Zunahme der Anzahl von Angriffen gegen Zivilisten kann als Versuch betrachtet werden, einen provokativen Hintergrund zur zweiten und dritten Sitzung im Istanbul-Verhandlungsformat zur Regulierung des Konflikts zu schaffen."

  • 10:19 Uhr

    Selenskij weigert sich, nach Moskau zum Treffen mit Putin zu reisen

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij gibt am Freitag bekannt, dass er nicht zu Verhandlungen nach Moskau reisen werde. Seine Worte werden von der Nachrichtenagentur RBC-Ukraine zitiert:

    "Es ist natürlich unmöglich, dass ich mich mit Putin in Moskau treffe." 

    Diese Woche bekräftigte Juri Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten, dass Selenskij nach Moskau kommen könnte, wenn er mit Wladimir Putin zusammentreffen will. Uschakow betonte, dass Moskau solche Kontakte nie abgelehnt habe. Er versicherte, dass Moskau bereit sei, Selenskij "Sicherheit und notwendige Bedingungen für die Arbeit" zu garantieren.

  • 09:57 Uhr

    FSB vereitelt Attentat auf russischen Militärangehörigen in Sankt Petersburg

    Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben in Sankt Petersburg ein Attentat auf einen russischen Militärangehörigen durch einen ukrainischen Agenten vereitelt. Der Pressedienst des FSB gibt dazu bekannt:

    "Russlands föderale Sicherheitsdienst hat in Sankt Petersburg die rechtswidrige Tätigkeit eines Anhängers einer in Russland verbotenen ukrainischen Terrororganisation unterbunden. Im Auftrag ukrainischer Geheimdienste plante er ein Attentat auf einen russischen Militärangehörigen."

    Der FSB teilt ein Video der Festnahme. Dabei wurde bei dem Verdächtigen eine Pistole mit Schalldämpfer sichergestellt. Wie aus der vom FSB veröffentlichten Befragung des Festgenommenen hervorgeht, sei er auf eigene Initiative über Telegram mit einem ukrainischen Anwerber in Kontakt getreten und habe die Bereitschaft zu einem Terroranschlag geäußert, "um sich nützlich zu machen". Von seinem Kurator erhielt er die Waffe und erkundete zur Vorbereitung des Mords den Wohnort seines potenziellen Ziels.

    Gegen den Festgenommenen ist ein Verfahren wegen Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung eingeleitet worden. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.