Liveticker Ukraine-Krieg: Angriff ukrainischer Kämpfer bei Kupjansk abgewehrt

30.01.2026 08:01 Uhr
08:01 Uhr
Gegenangriff ukrainischer Kämpfer bei Kupjansk abgewehrt
Russische Einheiten haben einen Gegenangriff ukrainischer Sturmgruppen abgewehrt, die versuchten, in Kupjansk im Gebiet Charkow einzudringen. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, gegenüber TASS.
"In den vergangenen 24 Stunden wurde am Frontabschnitt Kupjansk ein Gegenangriff der Sturmgruppen in der Nähe der Ortschaft Blagodatowka abgewehrt. Fünf Kämpfer wurden dabei eliminiert."
07:34 Uhr
Merz bremst EU-Beitritt der Ukraine – Kritik an Selenskij nimmt zu

Europäische Politiker sichern der Ukraine zwar weiterhin Unterstützung zu, weisen jedoch Forderungen nach einem schnellen EU-Beitritt zunehmend zurück.
Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, ein beschleunigter Beitritt der Ukraine zum 1. Januar 2027 sei ausgeschlossen, da alle Kandidaten die Kopenhagener Kriterien erfüllen müssten. Auch Luxemburgs Vizepremier mahnte Präsident Wladimir Selenskij, keine Ultimaten zu stellen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
07:00 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 18 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Brjansk – sieben,
- Republik Krim – fünf,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – zwei,
- Gebiet Rostow – zwei,
- Gebiet Astrachan – eine,
- Gebiet Kursk – eine
29.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Lawrow: Westliche Sicherheitsgarantien können keinen dauerhaften Frieden gewährleisten

Die westlichen Sicherheitsgarantien für die Ukraine, deren Ziel es ist, das Regime in Kiew in einem Teil der ehemaligen Ukraine zu erhalten, können kaum einen verlässlichen Frieden gewährleisten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow gegenüber Journalisten.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
21:41 Uhr
Witkoff meldet "riesigen" Fortschritt bei trilateralen Verhandlungen
Bei den trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine haben die Seiten einen erheblichen Fortschritt bei der Beilegung des Ukraine-Konflikts erreicht, sagte Steve Witkoff, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump. Während der Sitzung des Präsidialkabinetts im Weißen Haus führte er dazu aus:
"Am vergangenen Sonntag haben wir in Abu Dhabi fünf russische Generäle getroffen. Dort waren Jared Kushner und Daniel Driscoll. Und wir glauben, einen riesigen Fortschritt erreicht zu haben. Die Verhandlungen gehen in etwa einer Woche weiter, doch zwischen den Seiten passieren viele gute Dinge bei der Verhandlung der Territorialfrage."
Witkoff fügte hinzu, dass die Vereinbarung zu Sicherheitsgarantien "praktisch fertig" sei, und vermutete, dass ein Friedensabkommen in Kürze geschlossen werde.
21:23 Uhr
Szijjártó: Kiew fordert von der EU zusätzliches Geld über 1,5 Billionen Euro hinaus
Trotz der bereits diskutierten Bereitstellung von 1,5 Billionen Euro für die Ukraine erhebt Kiew weitere finanzielle Forderungen an die EU. Dies erklärte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.
"Heute sprechen sie von 1,5 Billionen Euro für ein Unterstützungsprogramm für die Ukraine als von einer beschlossenen Sache. Hier in Brüssel gilt es als selbstverständlich, dass wir den Ukrainern 800 Milliarden Euro für den Unterhalt ihres Staates und 700 Milliarden Euro für ihre Armee geben – insgesamt also 1,5 Billionen Euro."
Zugleich habe das "Brüssel-Kiewer Tandem" nun weitere, noch höhere finanzielle Forderungen zusätzlich zu dieser Summe erhoben, so Szijjártó.
20:55 Uhr
Uschakow: Keine Sicherheitsgarantien für Ukraine mit Russland abgestimmt
Im Rahmen der Regulierung des Ukraine-Konflikts hat keine Seite Sicherheitsgarantien für die Ukraine mit Russland abgestimmt, sagt Juri Uschakow, Assistent des russischen Präsidenten. Bei einem Kommentar gegenüber dem russischen Perwy Kanal betont er in Bezug auf Sicherheitsgarantien für Kiew:
"Mit der russischen Seite hat das niemand abgestimmt."
20:29 Uhr
Zivilist stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff auf Krankenhaus im Gebiet Belgorod
Ein Zivilist ist in der Stadt Graiworon im russischen Gebiet Belgorod ums Leben gekommen, nachdem eine ukrainische Drohne das städtische Krankenhaus angegriffen hatte. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"In der Stadt Graiworon griff eine gegnerische Drohne vorsätzlich das Krankenhausgelände an. Durch die Detonation kam der Fahrer des Graiworoner zentralen Bezirkskrankenhauses ums Leben. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand er sich im Auto und war gerade im Begriff, vom Gelände abzufahren. Zum großen Leidwesen erwiesen sich seine Wunden trotz der Bemühungen der Mediziner als tödlich."
19:52 Uhr
Lawrow: Von Selenskij angestrebter Waffenstillstand inakzeptabel für Moskau
Russland kann dem Plan der USA zur Lösung des Ukraine-Konflikts nicht zustimmen, weil dieser von Kiew und Europa nachträglich geändert wurde und für Moskau wichtige Punkte nicht beinhaltet, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow. In einem Interview für türkische Medien führte er dazu aus:
"Wir haben das Dokument, das Wladimir Selenskij ständig als '20-Punkte-Plan' bezeichnet, nicht gesehen. Wie wir es verstehen, haben Ukrainer und Europäer ihn im Vergleich zum ursprünglichen Plan der USA 'durchgewühlt' und versuchen jetzt, der amerikanischen Administration ihre eigene 'Sicht' dieses 'Friedens' zu verkaufen."
In Bezug auf die Änderungen des Plans fügte Lawrow hinzu, dass sie Russland nicht vollständig bekannt seien, aber Russlands Forderung nach einem Schutz der Minderheiten in der Ukraine fehle bereits:
"Wir haben den Plan in Gänze bisher immer noch nicht gesehen, doch bereits die Zwischenvarianten beinhalten nicht mehr die Forderung, nationale Minderheitenrechte zu sichern und zu respektieren."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

