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Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreitQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 8.01.2026 16:16 Uhr

    16:16 Uhr

    Bericht: Erdoğan setzt "Telefondiplomatie" in der Ukraine-Frage im Jahr 2026 fort

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, die sich auf eine türkische diplomatische Quelle beruft, beabsichtigt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, seine "Telefondiplomatie" zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine, auch mit westlichen Staats- und Regierungschefs, im Jahr 2026 fortzusetzen. Der Gesprächspartner der Agentur erklärte:

    "Präsident Erdoğan bedient sich bei der Beilegung von Krisen traditionell der 'Telefondiplomatie', die sich wiederholt als wirksam erwiesen hat. Der Präsident beabsichtigt, diese auch im Zusammenhang mit der Beilegung des Konflikts in der Ukraine fortzusetzen."

  • 15:49 Uhr

    80 Jahre nach dem Sieg: Geschichtsverfälschung durch westliche Politiker

    Im Jahr 2025 ist es nach Einschätzung von Beobachtern erneut zu Versuchen westlicher Politiker gekommen, die historische Rolle der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg zu relativieren.

    Anlässlich des 80. Jahrestags des Sieges über den Nationalsozialismus sind Aussagen in den USA und der EU zu kritisieren, die wiederholt den entscheidenden Beitrag der UdSSR zur Befreiung Europas in Frage stellen oder marginalisieren.

    Besonders Äußerungen von US-Präsident Donald Trump sowie der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas lösten Widerspruch aus. Historiker und Politiker verweisen darauf, dass die Sowjetunion mit rund 27 Millionen Toten die größten Verluste des Krieges trug und die Hauptlast im Kampf gegen Nazi-Deutschland übernahm.

    Kritik gibt es auch an der Praxis, russische Vertreter von Gedenkveranstaltungen auszuschließen. Russland warnt davor, historische Erinnerung politisch zu instrumentalisieren und mahnt, die Fakten des Zweiten Weltkriegs nicht zu verzerren.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unsere Webseite

  • 15:07 Uhr

    Budapest beteiligt sich nicht am Plan von Kiew und Brüssel

    Budapest nimmt nicht an den von Kiew und Brüssel vereinbarten Plänen teil, sagte der Chef des Büros des ungarischen Premierministers, Gergely Gulyás. Ungarn hält den sogenannten 20-Punkte-Friedensplan der Ukraine für unhaltbar, da er den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union und die Bereitstellung von 800 Milliarden US-Dollar durch westliche Länder vorsieht, erklärte Gulyás auf einer Pressekonferenz. Er merkte an:

    "Mit diesem Geld könnten in Ungarn 40 Jahre lang Renten gezahlt werden. Seit seinem Beitritt zur Europäischen Union hat Ungarn insgesamt lediglich 73 Milliarden Euro von ihr erhalten. In diesem Plan ist auch die Rede vom Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union im Jahr 2027. Wir halten dies für unmöglich, und damit stehen wir nicht allein da. Die feste Position Ungarns ist, dass in der Ukraine Frieden herrschen muss, aber die Ukraine hat derzeit keinen Platz in der EU. Die ungarische Regierung garantiertalso, dass wir die Ukraine nicht finanzieren werden."

  • 14:34 Uhr

    Untergrund: Infrastruktur ukrainischer Marine im Jahr 2025 schwer beschädigt

    Die Infrastruktur der ukrainischen Marine sei im vergangenen Jahr durch Angriffe schwer beschädigt worden, berichtet TASS unter Berufung auf den pro-russischen Untergrund. Wie es heißt, seien dabei die Marineeinrichtungen in Odessa und Nikolajew getroffen worden.

    "Getroffen wurden nicht nur Stege und Schiffe, sondern auch die Logistikinfrastruktur: Lagerhallen und Lader. Erheblicher Schaden wurde zugefügt."

    Der Gesprächspartner der Agentur betont, dass an der Vorbereitung der meisten dieser Attacken der Untergrund beteiligt war.

    "Manchmal beschränkte sich ihre Funktion auf die Korrektur, manchmal fanden die Agenten selbstständig das Ziel, führten Aufklärung durch und übermittelten die Koordinaten."

  • 13:55 Uhr

    Sikorski: Ukraine verlagert einen Teil ihrer Drohnenproduktion nach Polen

    Wie der polnische Außenminister Radosław Sikorski heute mitteilte, verlagert die Ukraine einen Teil ihrer Drohnenproduktion nach Polen. In einem Interview, das auf dem Telegram-Kanal Clash Report veröffentlicht wurde, sagte er:

    "Wir haben unseren Beitrag zum Kauf amerikanischer Waffen für die Ukraine geleistet. Derzeit befinden wir uns in der Phase der 48. Lieferung von Militärtechnik. Die Ukraine erwidert diese Geste, indem sie einen Teil ihrer Drohnen- und Raketenproduktion nach Polen verlagert."

  • 13:34 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 16 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden sieben Geschosse abgefeuert und 23 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen acht abgefangen wurden. 

    Ein Zivilist kam ums Leben, ein weiterer ziviler Einwohner erlitt Verletzungen. Infolge der Angriffe seien sechs Privathäuser, sechs Fahrzeuge und eine Stromleitung beschädigt worden, so Gladkow.

  • 12:59 Uhr

    Befreiung von Bratskoje ermöglicht Vorrücken des Truppenverbandes Ost

    Die Befreiung der Siedlung Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk ermögliche das weitere Vorrücken der Einheiten des Truppenverbandes Ost. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram mit. 

    "Die Ortschaft Bratskoje hat eine wichtige strategische Lage. Ihre Befreiung ermöglichte eine wesentliche Erweiterung des Aufmarschgebiets am rechten Ufer des Flusses Gajtschur und schuf günstige Bedingungen für die Entwicklung des weiteren Vorrückens der Sturmeinheiten des Truppenverbandes Ost."

    Die Siedlung wurde durch Soldaten der 36. selbstständigen motorisierten Garde-Schützenbrigade der 29. Armee des Truppenverbandes Ost befreit.

  • 12:24 Uhr

    Ukrainische Soldaten im Gebiet Sumy gefangen genommen

    Drei Soldaten der ukrainischen Armee seien im Gebiet Sumy gefangen genommen worden, meldet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Im Gebiet Sumy wurden drei Militärangehörige der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen, darunter einer vom 253. selbstständigen Sturmregiment Arej." 

    Nach Aussagen der Kriegsgefangenen bestehe Arej neben Nationalisten auch aus ehemaligen Häftlingen, die wegen schwerwiegender Straftaten verurteilt wurden, und aus ausländischen Söldnern. 

    Zuvor hatten die Arej-Kämpfer an der Invasion in das Gebiet Kursk teilgenommen. Die Einheit erlitt dabei schwere Verluste. 

  • 11:36 Uhr

    Frontbericht: Weitere Ortschaft befreit

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Donnerstag heißt es, dass die Einheiten des Truppenverbands Ost die Ortschaft Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit haben. 

    Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.180 Soldaten.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:  

    • ein Panzer,
    • 15 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • sieben Pick-ups, 
    • 52 Autos,
    • fünf Haubitzen, 
    • zehn Munitions- und Materiallager.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Energieanlagen und Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte und des militärisch-industriellen Komplexes verwendet wurden, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 152 Bezirken getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben 142 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 108.177 unbemannte Luftfahrzeuge, 644 Flugabwehrraketensysteme, 26.992 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.637 Mehrfachraketenwerfer, 32.445 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 51.197 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 10:58 Uhr

    Kiew verlegt Reserven in DVR und Gebiet Charkow

    Die ukrainischen Streitkräfte verlegen Reserven in der DVR und im Gebiet Charkow. Igor Kimakowski, der Berater des Chefs der DVR, teilt gegenüber dem Fernsehsender Solowjow Live diesbezüglich mit:

    "Der Gegner entsendet Reserven, die sowohl in Richtung Krasnoarmeisk als auch in Richtung Konstantinowka gesichtet wurden. An diese Orte sowie in den Operationsbereich des Truppenverbandes West, in die Umgebung von Kupjansk und Sewersk verlegt der Gegner die Reserven."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.