Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau bestätigt Vergeltungsschlag auf Rüstungswerke und Energieanlagen

17.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:53 Uhr
Russische Artillerie durchbricht gegnerische Verteidigung im Gebiet Dnjepropetrowsk (Video)
Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Ost führten massive Angriffe auf Stützpunkte und Befestigungsanlagen der ukrainischen Armee im Raum Dnjepropetrowsk durch. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, kamen dabei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad zum Einsatz.
21:45 Uhr
Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod gemeldet
Das ukrainische Militär hat am Dienstagabend (Ortszeit) erneut sieben Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie die lokalen Behörden bekannt geben, erlitt eine Zivilistin Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.
Wie es heißt, wurden mindestens zehn zivile Fahrzeuge, fünf Eigenheime, Stromleitungen, Infrastruktureinrichtungen, ein Geschäftsraum und eine Lagerhalle erheblich beschädigt.
Weitere Angaben zu Sachschäden werden derzeit geklärt.
21:29 Uhr
Moskau: Starlink-Abschaltung beeinträchtigt die Kampfkraft russischer Drohnenpiloten nicht
Die Starlink-Terminals sind nun seit zwei Wochen offline, was jedoch keine Auswirkungen auf die Einsatzfähigkeit der russischen Drohneneinheiten hat. Dies erklärte der stellvertretende Verteidigungsminister Russlands, Alexei Kriworutschko, im Staatsfernsehen. Dies werde durch Daten zur Zielkontrolle bestätigt.
Wie der hochrangige Militär betonte, gewährleisten die bei den russischen Streitkräften eingesetzten Kontroll- und Kommunikationssysteme einen stabilen Informationsaustausch über sichere Kanäle.
21:14 Uhr
Russische Drohnenpiloten vereiteln feindliche Pläne entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Dnjepr, Mitte, Süd und Ost im Einsatz. Wie es heißt, machten sie Kommandostellen, Ansammlungen von Personal, Aufklärungsdrohnen, einen Schützenpanzer und einen Pick-up in ihren Operationsgebieten unschädlich. Außerdem wehrten die russischen Soldaten ukrainische Drohnenangriffe im Gebiet Saporoschje mithilfe von FPV-Drohnen ab.
20:57 Uhr
Irischer Journalist: Ukrainische Armee erleidet jeden Tag enorme Verluste
Es gebe Beweise dafür, dass die Ukraine täglich massive Verluste an der Front erleide, berichtet der aus Irland stammende Journalist Chay Bowes. Doch westliche Medien würden diese Beweise bewusst ignorieren oder seien dazu angewiesen worden, schreibt Bowes auf der Plattform X.
"Während westliche Medien lügen, ist die Realität an der Front unbestreitbar", fügt der Journalist hinzu.
"Es bereitet mir keinerlei Freude, diese Realität zu schildern, aber es ist die Realität, und die westlichen Lügen müssen entlarvt werden."
As western media lies, the reality on the front is undeniable. Massive Ukrainain losses every day, there is evidence, but Western media chooses (is ordered) to ignore it. Again I take no pleasure in posting this reality. But it is the reality, and Western lies must be exposed pic.twitter.com/GulHfAVAA9
— Chay Bowes (@BowesChay) February 17, 202620:25 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 15:00 Uhr bis 22:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 13 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Grenzgebieten Belgorod, Kursk und Brjansk abgefangen oder zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.
20:03 Uhr
RT-Quelle meldet angespannte Atmosphäre bei Treffen in der Schweiz
Die Gespräche in Genf waren sowohl bilateraler als auch trilateraler Natur, berichtete eine Quelle im Verhandlungsteam gegenüber RT. Der Dialog habe im Format russisch-amerikanischer, russisch-ukrainischer und russisch-amerikanisch-ukrainischer Verhandlungen stattgefunden.
Die Gespräche hätten sechs Stunden gedauert und seien sehr angespannt verlaufen, so die Quelle. Vorerst seien die Verhandlungen beendet.
"Wir haben vereinbart, morgen weiterzumachen."
19:44 Uhr
Verletzte durch Drohnenangriffe aus Ukraine im Raum Belgorod
Die ukrainischen Kämpfer haben am Dienstagnachmittag (Ortszeit) Ortschaften in drei Bezirken mit Drohnen attackiert. Dies gibt der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod bekannt. Insgesamt fünf Zivilisten erlitten laut dem Beamten Verletzungen unterschiedlicher Schwere.
Wie es heißt, wurden bei den Angriffen ein Geschäftsraum und ein ziviles Fahrzeug beschädigt. Ein Fahrzeug brannte aus.
19:18 Uhr
Sapasnoje im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Befreiung von Sapasnoje im Raum Saporoschje durch Stoßtrupps des Truppenverbands Dnjepr.
Wie es heißt, wurden nach der Luftaufklärung die Zielkoordinaten an Drohnenpiloten und Artillerie übermittelt. "Ein massiver Angriff führte zu erheblichen Verlusten für die ukrainischen Streitkräfte", berichtet die Behörde in Moskau. Die Ortschaft sei innerhalb weniger Tage mit minimalen Verlusten eingenommen worden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.