Liveticker Ukraine-Krieg – FSB warnt vor Telegram-Nutzung: Ukrainische Geheimdienste haben Zugriff

21.02.2026 10:03 Uhr
10:03 Uhr
FSB warnt vor Telegram-Nutzung: Ukrainische Geheimdienste haben Zugriff
Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) warnt die russischen Bürger, insbesondere die Armeeangehörigen, vor der Nutzung des populären Messenger-Dienstes Telegram. In einer am Samstagmorgen verbreiteten Pressemitteilung heißt es, dass es glaubwürdige Informationen gebe, wonach der Gegner Zugriff auf Telegram-Inhalte habe. Die ukrainischen Streitkräfte und Geheimdienste könnten auf Telegram gepostete Daten zu militärischen Zwecken verwenden. Der FSB begründet die Warnung folgendermaßen:
"Eine durchgeführte Analyse der Nutzung des Messenger-Dienstes Telegram hat zahlreiche glaubwürdige Hinweise ergeben, dass dessen Verwendung durch Angehörige der Streitkräfte der Russischen Föderation in der Zone der militärischen Sonderoperation in den vergangenen drei Monaten wiederholt zu einer Gefährdung des Lebens von Armeeangehörigen geführt hat."
Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht mitgeteilt.
09:31 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. Februar 22 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 3,
- Nowaja Kachowka — 7,
- Golaja Pristan — 3,
- Kachowka — 4,
- Knjase-Grigorowka — 3,
- Nowaja Majatschka — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Rybaltsche, Solonzy und Ljubimowka wurden insgesamt 19 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:06 Uhr
DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 20. Februar bis 0 Uhr am 21. Februar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Sachschäden lagen ebenfalls nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden ebenfalls keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser und ein Auto beschädigt.
08:34 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von zwei Stunden zwölf ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über andauernde Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 Uhr bis 7 Uhr MEZ zwölf unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Rostow – 5,
- Region Krasnodar – 3,
- Gebiet Belgorod – 2,
- Gebiet Astrachan – 1,
- Gebiet Wolgograd – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
08:02 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen zwei Industriegelände im russischen Gebiet Samara an
In der Nacht zum Samstag wurde auch das russische Gebiet Samara Ziel einer ukrainischen Drohnenattacke. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew schrieb auf der Plattform Max, dass der Angriff Industrieobjekten in der Wolga-Region gegolten habe. Ohne Einzelheiten mitzuteilen, gab der Politiker bekannt, dass bei der Attacke zwei Industriegelände getroffen worden seien. Er meldete keine Opfer.
Russlands Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von fünf Drohnen über dem Gebiet Samara.
07:35 Uhr
Elf Verletzte durch ukrainische Drohnenattacke auf russische Teilrepublik Udmurtien
In der vergangenen Nacht hat das ukrainische Militär in der russischen Teilrepublik Udmurtien zugeschlagen. Der Republikchef Alexander Bretschalow schrieb auf Telegram, dass ein Objekt getroffen worden sei. Einzelheiten über das Objekt gab Bretschalow nicht bekannt. Er meldete allerdings Sachschäden und Verletzte.
"Die Aufgabe des Feindes ist es, Panik auszulösen, aber wir halten zusammen."
Bretschalow rief seine Landsleute dazu auf, auf Provokationen nicht einzugehen und keine falschen Informationen zu verbreiten.
Am frühen Morgen teilte der udmurtische Gesundheitsminister Sergei Bagin auf Telegram mit, dass bei der ukrainischen Drohnenattacke elf Menschen verletzt worden seien. Drei von ihnen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Die restlichen Betroffenen habe man an Ort und Stelle ärztlich versorgt. Den Zustand eines Patienten bezeichnete Bagin als schwer. Der Schwerverletzte sei mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in der Regionalhauptstadt Ischewsk eingeliefert und dort umgehend operiert worden. Weitere Einzelheiten gab der Minister nicht bekannt.
07:00 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 77 ukrainische Drohnen

SymbolbildJEWGENI BIJATOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 77 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Region Krasnodar – 24,
- Teilrepublik Krim – 13,
- Gebiet Kursk – 9,
- Gebiet Rostow – 9,
- Gebiet Belgorod – 8,
- Gebiet Samara – 5,
- Asowsches Meer – 4,
- Gebiet Saratow – 3,
- Gebiet Wolgograd – 1,
- Gebiet Woronesch – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
20.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
RT DE Exklusiv: Mut, Angst und Auftrag — Stimmen von der Front

Am Tag des Verteidigers des Vaterlandes, einem staatlichen Feiertag in Russland, richtet sich der Blick auf jene, für die der Dienst an der Front tägliche Realität ist. Der Kommandant einer Einheit des 177. Marieninfanterieregiments mit dem Kampfnamen Kasper berichtet im Gespräch mit dem Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij über seinen Weg vom Infanteristen zum FPV Drohnenoperator.
Der Kommandant einer Einheit des 177. Marieninfanterieregiments mit dem Kampfnamen Kasper berichtet im Gespräch mit dem Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij über seinen Weg vom Infanteristen zum FPV Drohnenoperator, über Einsätze unter schwerem Beschuss, erste Kampferfahrungen, technische Rückschläge und mehr als 2000 absolvierte Drohnenflüge.
Er schildert, wie Angst in den ersten Minuten weicht und der Fokus allein auf der Auftragserfüllung liegt, spricht über zerstörte gegnerische Technik, seine Auszeichnung für Tapferkeit nach der Rettung eines verwundeten Kompaniechefs unter Feuer und über seine Pläne, sich weiter im Drohnenkrieg zu spezialisieren, um dem Gegner taktisch überlegen zu sein.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:44 Uhr
Selenskij: USA und Russland fordern Rückzug aus dem Donbass

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij.Nuran Erkul Kaya/Anadolu / Gettyimages.ru Russland und die USA verlangen den Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass. Dies erklärte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Agence France-Presse:
"Die Amerikaner und die Russen sagen: Wenn ihr wollt, dass der Konflikt morgen endet, dann zieht euch aus dem Donbass zurück."
Wie zuvor im Kreml betont wurde, hätten die USA eingeräumt, dass ohne eine territoriale Lösung nach der auf dem Alaska-Gipfel vereinbarten Formel nicht mit einer langfristigen Regelung zu rechnen sei. Der Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass sei eine zentrale Forderung Moskaus.
Zudem räumte Selenskij ein, dass die ukrainischen Streitkräfte Probleme mit den Satellitenkommunikationsterminals von Starlink hätten.
"Es gibt Probleme, es gibt Herausforderungen. Ich habe den Verteidigungsminister gebeten, alles in seiner Macht Stehende zu tun."
Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hatte zuvor das Militär aufgerufen, alle Starlink-Terminals zu verifizieren, damit sie auch nach einer Blockierung weiter funktionieren.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


