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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Kämpfer ritzen Hakenkreuz in russischen Kriegsgefangenen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Kämpfer ritzen Hakenkreuz in russischen KriegsgefangenenQuelle: Sputnik © Gennadi Dubowoi
  • 26.02.2026 18:54 Uhr

    18:54 Uhr

    Saporoschje: Reparatur der Reserveleitung wegen Beschuss noch nicht möglich

    Intensiver Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte rund um das Kernkraftwerk Saporoschje verhindern derzeit die Reparatur der Reserveleitung Ferrosplaw-1. Die Anlage wird aktuell nur über eine einzige Leitung versorgt. Dies teilt die Kommunikationsdirektorin des Kraftwerks Jewgenija Jaschina RIA Nowosti mit:

    "Die Lage erlaubt keinen Beginn der Reparatur – es gibt ziemlich intensive Beschüsse im Bereich des Kernkraftwerks Saporoschje und in der Umgebung von Energodar."

    Sie betont, dass die Energieversorgung für den Eigenbedarf der Anlage über die Leitung Dnjeprowskaja gesichert sei. Das Personal überwache die Sicherheitsparameter kontinuierlich.

  • 18:35 Uhr

    Bericht: Ukrainische Kämpfer ritzen Hakenkreuz in russischen Kriegsgefangenen

    Laut dem zweiten Bericht "Geheime Gefängnisse" des Sondergesandten des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes Rodion Miroschnik sollen ukrainische Kämpfer einem russischen Kriegsgefangenen ein Hakenkreuz in den Rücken geritzt haben. Der Bericht liegt RIA Nowosti vor.

    Der betroffene russische Soldat, Artjom Samoilow, geriet im Winter 2024 in der Nähe des Dorfes Terna im Gebiet Charkow in ukrainische Gefangenschaft. Samoilow berichtete Miroschnik:

    "Er zieht ein Messer heraus, um 'sein Zeichen' zu setzen. Sie begannen, ein faschistisches Kreuz auf meinen Rücken zu ritzen. Und ich bin klein, sie haben mir mit einem Messer ein Hakenkreuz über den ganzen Rücken geritzt. Ich habe aber nichts gespürt, mein Körper war vollständig erfroren."

    Die Erfrierung seines Rückens ist auf die vorausgegangene Folter bei eisigen Temperaturen zurückzuführen, wie Samoilow weiter berichtete. Ukrainische Kämpfer sollen russische Kriegsgefangene mit Wasser übergossen und gezwungen haben, nackt durch den Schnee zu kriechen. Dabei sollen sie die Gefangenen mit Schusswaffen bedroht haben.

    "Sie führten uns aus dem Keller und begannen, uns zu schlagen. Sie sagten: 'Ihr seid zu trocken. Zieht euch aus.' Dann brachten sie ein Fass mit eiskaltem Wasser und übergossen uns damit. Wir wurden auf den Boden geworfen und gezwungen, etwa 100 Meter durch den Schnee zu kriechen. Danach stellten sie mich auf die Knie und richteten eine Waffe auf meinen Kopf. Er sagte: 'Ich werde dich umlegen.' Ich antwortete: 'Schieß.' Dann fragte er mich, ob ich Verwandte habe. Ich sagte, dass ich eine Mutter und eine Schwester habe. In diesem Moment schrie jemand: 'Lass ihn in Ruhe!' Dann warf man mich zurück in den Keller."

  • 18:18 Uhr

    Selenskij: Ausländische Staatschefs rieten Kiew, nicht über die Krim zu sprechen

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij behauptet, ausländische Staatschefs hätten den Kiewer Behörden geraten, das Thema Krim nach deren Rückkehr zu Russland im Jahr 2014 nicht aufzugreifen. Selenskij schreibt auf seinem Telegram-Kanal:

    "Der Ukraine wurde geraten, zu schweigen."

    Bereits Anfang Dezember hatte Selenskij eingeräumt, dass eine Rückkehr der Krim in die Ukraine nicht möglich sei.

    Im selben Monat hatte Sergei Lawrow bei der territorialen Frage des ukrainischen Konflikts betont, dass die Krim sowie die Gebiete Donezk, Lugansk, Saporoschje und Cherson nach der Verfassung Russlands untrennbare Teile des Landes seien.

  • 17:55 Uhr

    Bericht: Netzwerk geheimer Gefängnisse für russische Kriegsgefangene in der Ukraine

    Die meisten Verbrechen an russischen Kriegsgefangenen würden in geheimen Gefängnissen der ukrainischen Streitkräfte begangen. Dies erklärt der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für die Verbrechen des Kiewer Regimes Rodion Miroschnik RIA Nowosti:

    "Nach zahlreichen glaubwürdigen Zeugenaussagen wird gerade dort, in einer Atmosphäre von Willkür und Straflosigkeit, die größte Zahl an Verbrechen gegen Kriegsgefangene verübt."

    Die geheimen Haftanstalten befinden sich in Kiew sowie in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk, Sumy und weiteren Gebieten der Ukraine. Kiew lasse keine humanitären Organisationen in diese Einrichtungen. Zugleich räumten diese das Vorhandensein solcher Folterstätten ein, verschwiegen diesen Umstand jedoch.

    Russische Kriegsgefangene seien in der Gefangenschaft sexueller Gewalt, "raffinierten Foltermethoden" und moralischen Demütigungen ausgesetzt, erklärt Miroschnik. Es seien Zeugenaussagen über Drohungen, Schlafentzug, den Entzug von Wasser und Nahrung sowie zahlreiche weitere Qualen dokumentiert worden.

    "Die betroffenen russischen Soldaten berichteten detailliert über ein bewusst organisiertes und aktiv angewandtes System ausgeklügelter Folter und Erniedrigung durch die ukrainischen Streitkräfte, Geheimdienste und andere bewaffnete Formationen, einschließlich der Nutzung 'elektrischer Stühle' und anderer Vorrichtungen."

  • 17:35 Uhr

    Wie Russland im vierten Kriegsjahr die ukrainische Verteidigungsstrategie durchbrach

    Einkesselungen, Pufferzonen und zusammenbrechende Linien zeugen von zunehmendem Druck auf die ukrainische Verteidigung. Von Kupjansk bis Gulaipolje haben die russischen Streitkräfte den Gegner im vierten Kriegsjahr zurückgedrängt, während die ukrainische Armee nur zu lokal begrenzten Gegenangriffen in der Lage war.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:00 Uhr

    Dmitrijew trifft zu erwarteten Gesprächen mit US-Delegation in Genf ein

    Kirill Dmitrijew, der Sondergesandte des russischen Präsidenten und Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds, ist im Hotel Four Seasons in Genf eingetroffen. Dort soll er voraussichtlich Gespräche mit der US-Seite führen. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti.

    Dmitrijew traf um 16:25 Uhr Ortszeit (18:25 Uhr Moskauer Zeit) in einem getönten Minivan am Hotel ein. Im Four Seasons hält sich die US-Delegation auf, die seit 14 Uhr Ortszeit inoffizielle Gespräche mit der ukrainischen Delegation geführt hat.

    Zum Zeitpunkt seiner Ankunft begann die Polizei, die Fahrzeuge der ukrainischen Delegation wegzuschicken und für die Abfahrt vorzubereiten.

  • 16:44 Uhr

    Sacharowa: London verhindert Lösung des Ukraine-Konflikts

    Die Stationierung britischer Truppen in der Ukraine wird das Risiko eines großangelegten Militärkonflikts erhöhen, glaubt Maria Sacharowa, die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums. So kommentiert die Diplomatin die jüngste Aussage des britischen Verteidigungsministers John Healey über Londons Wunsch, nach dem Ende des Konflikts Truppen in die Ukraine zu verlegen. Sacharowa betont:

    "Entgegen Healeys irriger Annahme wird die Entsendung britischer Truppen in die Ukraine nicht das Ende des Krieges bedeuten."

    "Wie wir bereits wiederholt betont haben, werden ausländische Kontingente im Fall einer militärischen Intervention in der Ukraine ein legitimes militärisches Ziel für uns darstellen."

    Großbritannien bemühe sich aktiv darum, die Instabilität in der Nähe Russlands aufrechtzuerhalten, und mache dafür alles Mögliche, um eine langfristige und nachhaltige Lösung der Krise zu verhindern.

  • 16:25 Uhr

    Bürgermeister: Drohnen auf dem Weg nach Moskau abgeschossen

    Zwei auf Moskau zufliegende Drohnen sind abgeschossen worden. Dies teilt der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, auf der Plattform Max mit. Am Ort des Absturzes der Trümmerteile seien Einsatzkräfte der Notdienste im Einsatz, so Sobjanin weiter.

  • 16:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Mann nach ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Laut dem regionalen Krisenstab traf ein unbemanntes Flugzeug ein Auto auf der Straße zwischen den Orten Kasinka und Leonowka. Dabei erlitt ein Mann Verletzungen. Er werde ins Krankenhaus eingeliefert, betont Gladkow.

  • 15:40 Uhr

    Gespräche zwischen USA und Ukraine in Genf begonnen

    In Genf haben Verhandlungen zwischen Delegationen der USA und der Ukraine begonnen. Dies berichten der britische Sender Sky News und die Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP). Auch der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umerow, bestätigte den Auftakt auf seinem Telegram-Kanal:

    "Ein bilaterales Treffen mit der amerikanischen Delegation – Steve Witkoff und Jared Kushner – hat begonnen."

    Nach seinen Angaben will die ukrainische Seite mit Washington Mechanismen der wirtschaftlichen Unterstützung und des Wiederaufbaus erörtern. Zudem gehe es um Instrumente zur Anwerbung von Investitionen und um eine langfristige Zusammenarbeit. Die Unterhändler wollten an "praktischen Lösungen" arbeiten. Über die Ergebnisse solle nach Abschluss des Treffens informiert werden. Umerow wörtlich:

    "Ein wichtiger Block ist die humanitäre Schiene und Fragen möglicher Austausche. Wir rechnen mit konkreten Ergebnissen bei der Rückkehr unserer Bürger."

    Darüber hinaus beabsichtigt Kiew, die Vorbereitung auf eine weitere trilaterale Gesprächsrunde unter Beteiligung Russlands zu besprechen. "Es ist notwendig, die Positionen vor dieser Etappe zu synchronisieren", so Umerow.

    Neben Umerow gehören der ukrainischen Delegation der Fraktionschef der Partei "Diener des Volkes" in der Werchowna Rada, Dawid Arachamija, Wirtschaftsminister Alexei Sobolew sowie dessen Stellvertreterin Darja Martschak an.

    Bereits zuvor waren beide Delegationen im Hotel Four Seasons in Genf eingetroffen, wo die Gespräche stattfinden. Laut RIA Nowosti traf die ukrainische Delegation zuerst ein. Die US-Delegation kam im Anschluss an eine weitere Gesprächsrunde zum iranischen Atomdossier, die unter Vermittlung Omans stattfand. Das Hotel wurde weiträumig von der Polizei abgesperrt. Entlang des Perimeters waren Polizeikräfte und Sicherheitsmitarbeiter in Zivil im Einsatz.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.