Liveticker Ukraine-Krieg: Stockholm kündigt weiteres Waffenhilfspaket für Kiew an

19.02.2026 18:15 Uhr
18:15 Uhr
Medinski berichtet Putin über Verlauf der Ukraine-Verhandlungen in Genf
Der Leiter der russischen Delegation, Wladimir Medinski, berichtete Wladimir Putin über den Verlauf der Verhandlungen zur Ukraine, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Er sagte:
"Die Arbeit geht weiter, <...> sie ist komplex."
Nach dem Treffen in Genf habe es keine neuen Kontakte zu den USA gegeben, präzisierte Peskow.
18:02 Uhr
Peskow: Äußerungen aus europäischen Hauptstädten tragen nicht zum Frieden in der Ukraine bei
Die von den meisten europäischen Staaten vertretenen Ansichten tragen nicht zu den Bemühungen um eine friedliche Lösung bei, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Er sagte gegenüber Journalisten:
"Die überwiegende Mehrheit der Standpunkte, die in den europäischen Hauptstädten geäußert werden, trägt eher zur Fortsetzung des Krieges als zu einer friedlichen Lösung bei."
Peskow fügte hinzu, dass Zeitpunkt und Ort des nächsten Treffens zur Ukraine von der Analyse der Ergebnisse der Treffen in Genf abhängen.
17:36 Uhr
Lawrow: Europa will explizit gegen Russland gerichtete Sicherheitsgarantien für die Ukraine

Europa ist gefangen in einer Art Hysterie, so der Außenminister Russlands, Sergei Lawrow, in einem Interview für den Fernsehsender Al-Arabiya.
Einerseits fordere die EU von Moskau, unverzüglich Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine aufzunehmen, andererseits forciere sie den Konflikt und bestehe zugleich darauf, an diesen Verhandlungen teilzunehmen.
Lawrow äußerte Zweifel daran, dass in dieser Situation ein konstruktiver Dialog möglich sei: "Worüber soll man mit den Europäern sprechen, wenn sie eindeutig davon reden, dass die Ukraine europäische Werte verteidigt?"
Er betonte, dass die europäischen Länder nichts unternähmen, um Einfluss auf Kiew zu nehmen, damit es die Gesetze aufhebt, die die russische Sprache in der Ukraine sowie die Tätigkeit der kanonischen orthodoxen Kirche verbieten.
Lawrow merkte zudem an, dass die EU lediglich von Sicherheitsgarantien für Kiew spreche. Dabei würden die russischen Interessen nicht nur nicht berücksichtigt, sondern diese Sicherheitsgarantien seien so formuliert, dass sie sich explizit gegen die russischen Interessen richteten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
16:59 Uhr
Schweden kündigt weiteres Waffenhilfspaket für Ukraine an
Schweden hat angekündigt, der Ukraine das inzwischen 21. Paket an militärischer Hilfe zu gewähren. Der Verteidigungsminister des Landes, Pål Jonson, meldet über X, dass sich der Wert des Pakets auf etwa 1,4 Milliarden US-Dollar belaufen soll, und verkündet:
"Der Fokus ist klar: neu produzierte Luftabwehrsysteme, Langstreckenwaffen und Munition, um den dringendsten Bedarf der Ukraine zu decken."
Wie Jonson weiter bekannt gibt, soll für etwa 330 Millionen US-Dollar Munition für Artillerie und Flakgeschütze angeschafft werden. Weitere 620 Millionen werden für Anschaffung und Entwicklung von Langstrecken-Drohnen ausgegeben. Der Minister betont, dass das Königreich seit 2022 Kiew insgesamt etwa 11,4 Milliarden US-Dollar an militärischer Hilfe gewährt habe.
🇸🇪🇺🇦 Sweden presents its 21st military support package to Ukraine, worth approximately USD 1.4 billion. The focus is clear: newly manufactured air defence systems, long-range capabilities and ammunition to meet Ukraine’s most urgent operational needs. (1/4) pic.twitter.com/W5crNrm1T9
— Pål Jonson (@PlJonson) February 19, 202616:33 Uhr
Dnjepropetrowsk: TZK-Mitarbeiter sprühen während Mobilisierung Gas in einem Bus
Mitarbeiter des Militärkommissariats in Dnjepropetrowsk in der Ukraine haben während der Zwangsmobilisierung den Inhalt einer Gassprayflasche im im Inneren eines Busses versprüht, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Strana auf ihrem Telegram-Kanal. Dort heißt es:
"In Dnjepr (seit der Umbenennung von Dnjepropetrowsk durch Kiew) haben Mitarbeiter des TZK (Territoriales Rekrutierungszentrum – so werden Militärkommissariate in der Ukraine genannt) einen Kleinbus mit Gas aus einer Sprühdose geflutet, um einen Mann zum Aussteigen zu zwingen."
16:16 Uhr
Weil er einen Beamten des TZK geschlagen hat: Ukrainischer Fußballspieler festgenommen

RT Das oft brutale Vorgehen von Beamten des Territorialen Zentrums für Rekrutierung (TZK) in der Ukraine sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Am Mittwoch versuchten sie im Gebiet Kiew, einen vom Militärdienst befreiten Vater von drei Kindern zwangsweise zu mobilisieren.
Wie auf einem Video zu sehen ist, das am Mittwoch in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde und von Überwachungskameras stammt, fährt ein Kleinbus des Militärkommissariats einen Mann an, der auf die Straße gelaufen ist, um einem der Militärangehörigen zu entkommen. Danach stiegen die Mitarbeiter des Militärkommissariats aus dem Kleinbus und versuchten, den Mann in das Fahrzeug zu zerren.
Der Mann, den man zu mobilisieren versuchte, ist Vater von drei Kindern und hat eine offizielle Aussetzung vom Militärdienst. Sein Nachbar, der Fußballspieler Daniil Kolesnik, setzte sich für den Mann ein. Die Strafverfolgungsbehörden behaupten, dass Kolesnik selbst den Konflikt provozierte. Der 24-jährige Fußballspieler veröffentlichte auf Instagram ein Video, in dem er einem Beamten des Rekrutierungsbüros ins Gesicht schlägt. Später löschte er das Video und schloss seine Seite.
Der ukrainische FС "Kolos" hat nach dem Vorfall Kolesniks Entlassung bekannt gegeben und seine bedingungslose Unterstützung für die ukrainische Armee erklärt. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und erklärt, den Sportler festgenommen zu haben. Ukrainische Medien berichten, dass dem Fußballer bis zu fünf Jahre Haft drohen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:30 Uhr
Ukrainisches Militär greift Bus im Gebiet Cherson an
Im Dorf Tschernjanka im Gebiet Cherson haben Kiews Truppen einen Bus angegriffen. Pawel Filiptschuk, Leiter des regionalen Bezirks Kachowka, berichtet dazu auf seinem Telegramkanal:
"In Tschernjanka gab es einen zielgerichteten Abwurf einer Sprengladung von einer ukrainischen Militärdrohne auf einen zivilen Kleinbus. Opfer und Verletzte gibt es nicht."
15:14 Uhr
Sacharowa: USA unterstützen Ukraine-Konflikt weiter
Der Konflikt in der Ukraine wird von den USA weiterhin unterstützt, da Washington Waffen an Kiews Militär liefert, erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. In einem offiziellen Kommentar führt sie dazu aus:
"Die Position der USA ist tatsächlich einzigartig. Einerseits 'erbte' das Team des amtierenden Staatschefs der USA, Donald Trump, von der Biden-Administration den Ukraine-Konflikt, der nach wie vor 'US-amerikanische Förderung' in Form der Waffenlieferungen an Streitkräfte der Ukraine erhält. Andererseits bemüht sich die gegenwärtige US-Führung um Auswege aus der Ukraine-Krise, die Washington selbst vor mehr als zehn Jahren inspiriert hat."
14:39 Uhr
Kiews Truppen attackieren Gebiet Belgorod mit Dutzenden von Drohnen
Ukrainische Truppen haben im Laufe des Tages mehr als 70 Drohnen und knapp 30 Artilleriegeschosse auf Orte und Städte im Gebiet Belgorod abgefeuert. Die regionalen Behörden melden einen Verletzten. Nach dem gestrigen Drohnenangriff auf den Ort Meschkowoje im Kreis Schebekino stieg die Zahl der Verletzten auf vier.
14:05 Uhr
Medwedew: Russland will jahrzehntelangen Frieden

Dmitri Medwedew am 11. Februar 2026 in MoskauJekaterina Schtukina / Sputnik Das Ziel der militärischen Sonderoperation besteht darin, Frieden, Stabilität und die ruhige Entwicklung Russlands für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten. Dies erklärt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, während seiner Dienstreise im Gebiet Swerdlowsk. Der Beamte äußert sich zuversichtlich, dass die Sonderoperation zu Ende gebracht wird.
Zudem bezeichnet Medwedew in einem Beitrag auf X den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij als "nützlichen Idioten". Je länger er an der Macht sei, desto kleiner werde die Ukraine.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


