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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Truppen lassen gefallene Soldaten im Gebiet Sumy zurück

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 3.03.2026 08:42 Uhr

    08:42 Uhr

    DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 2. März bis 0 Uhr am 3. März (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus und drei zivile Infrastrukturobjekte zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk vier Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde eine zivile Person getötet. Zwei weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Drei Wohnhäuser wurden beschädigt.

  • 08:21 Uhr

    Explosion in Charkow gemeldet

    In Charkiw soll sich eine Explosion ereignet haben, berichtet der ukrainische Fernsehsender Obschtschestwennoje.

    Laut der Online-Karte des Ministeriums für digitale Transformation der Ukraine gilt in einem Teil der Region Charkow eine Luftangriffswarnung.

  • 08:16 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 2. März bis 5 Uhr MEZ am 3. März 20 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 30-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus sechs Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet jedoch über Schäden in den Siedlungen Ilek und Chomutowka. Dort wurden zwei Wohnhäuser und ein Café beschädigt.

  • 08:07 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 2. März 27 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Nowaja Kachowka — 2,
    • Wassiljewka — 6,
    • Podstepnoje — 4,
    • Kachowka — 7,
    • Aljoschki — 3,
    • Staraja Sburjewka — 3,
    • Golaja Pristan — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Staraja Sburjewka, Gornostajewka, Nowaja Majatschka, Kachowka und Nowaja Kachowka wurden insgesamt 25 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 07:45 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört über Nacht über ein Dutzend ukrainischer Drohnen

    Die Luftabwehrkräfte der russischen Streitkräfte haben über Nacht 16 ukrainische Drohnen über den russischen Regionen zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Neutralisiert wurden:

    • acht Drohnen über der Teilrepublik Krim
    • fünf Drohnen über dem Gebiet Belgorod
    • drei Drohnen über dem Gebiet Astrachan
  • 07:08 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte lassen gefallene Soldaten im Gebiet Sumy zurück

    Die ukrainischen Truppen würden sich weigern, getötete und verwundete Soldaten, darunter auch ausländische Söldner, in der Region Sumy zu evakuieren, berichtet Apti Alaudinow, der stellvertretende Leiter der Hauptabteilung für militärpolitische Angelegenheiten des russischen Verteidigungsministeriums und Kommandeur der Spezialeinheit Achmat. Die Verwundeten würden in ihren Stellungen bleiben und langsam sterben.

    Zuvor hatte Alaudinow gegenüber RIA Nowosti erklärt, dass die meisten ausländischen Söldner, die auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte kämpfen, nicht lebend von ihren Stellungen in der Region Sumy zurückkehren.

  • 2.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Personalmangel an der Front: Ukraine will mehr ausländische Söldner anwerben

    Desertion und Wehrdienstverweigerung erschweren es der Ukraine zusätzlich, die Verluste an der Front durch die Mobilisierung neuer Rekruten auszugleichen. Deswegen will Kiews Verteidigungsminister Michail Fjodorow verstärkt auf ausländische Söldner setzen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:50 Uhr

    Kiew will über Nahost-Staaten Druck auf Russland erhöhen

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij versucht, den Konflikt im Nahen Osten für eigene Zwecke zu nutzen. Im Gegenzug für Unterstützung in den Verhandlungen mit Russland stellt er Hilfe in Aussicht. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg sagte Selenskij:

    "Wir werden unsere besten Operatoren von Abfangdrohnen in Länder des Nahen Ostens entsenden." 

    Im Austausch verlangt er von den Staats- und Regierungschefs der Region, ihre "ausgezeichneten Beziehungen zu den Russen" zu nutzen, um eine von Kiew angestrebte Waffenruhe zu erreichen.

  • 21:40 Uhr

    Selenskij schlägt Nahost-Staaten Waffentausch vor

    Angesichts von Engpässen bei Waffen und Technik hat Wladimir Selenskij den Ländern des Nahen Ostens einen Austausch von Rüstungsgütern vorgeschlagen. Konkrete Angebote nannte er nicht. In einem vom Portal Nowosti.LIVE veröffentlichten Video sagte Selenskij:

    "Was den Austausch von Waffen betrifft, haben wir Interesse. Wir haben eigene Produktionskapazitäten und es gibt Defizite. Auch die Länder des Nahen Ostens haben im Grunde solche Defizite. Wir haben einen Vorschlag, wie man diese ausgleichen und unsere Probleme lösen kann. Deshalb sind wir zu Kontakten bereit."

    Zuvor hatte die Abgeordnete der Werchowna Rada, Galina Jantschenko, vor einem möglichen "Einbruch" der ukrainischen Verteidigungsindustrie gewarnt, da die Inlandsnachfrage gering sei. Ihrer Ansicht nach lasse sich ein Niedergang durch einen dosierten Waffenexport verhindern.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.