Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnenpiloten lassen dem Feind weiterhin keine Chance

23.01.2026 21:14 Uhr
21:14 Uhr
Ukrainische Kämpfer greifen Ortschaft im Raum Saporoschje mit Artillerie an
Durch Artilleriebeschuss der ukrainischen Streitkräfte kam ein Eigenheim im Dorf Welikaja Snamenka zu Schaden. Dies berichtet der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telegram. Der Beamte teilt entsprechende Aufnahmen.
Wie es heißt, wurden Nebengebäude zerstört und ein Auto beschädigt. "Glücklicherweise gab es keine Verletzten", so Balizki.
20:56 Uhr
Peskow verkündet Fortschritte bei Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt
Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow hat auf Medienanfrage die Aussage von US-Präsident Donald Trump kommentiert, wonach die Parteien kurz vor einer Lösung des Konflikts in der Ukraine stünden.
In dem Zusammenhang sagte Peskow der Nachrichtenagentur TASS:
"Die Arbeit läuft weiter. Sie schreitet voran. Jetzt ist es entscheidend, die in Anchorage vereinbarte Formel umzusetzen."
Im August 2025 fand auf dem Militärstützpunkt Elmendorf-Richardson in Anchorage, Alaska, ein Treffen zwischen Wladimir Putin und Donald Trump statt.
20:39 Uhr
Ukrainische Drohne attackiert Dienstbus im Gebiet Belgorod – mehrere Verletzte

Quelle: Telegram-Kanal von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod Ein unbemanntes Fluggerät der ukrainischen Streitkräfte griff am Freitagabend (Ortszeit) einen Dienstbus auf einer Autostraße im Bezirk Graiworon an. Fünf Zivilisten – drei Männer und zwei Frauen – erlitten Explosions- und Splitterverletzungen unterschiedlicher Schwere. Das Fahrzeug brannte aus.
Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram berichtet, befindet sich einer der Männer in einem ernsten Zustand und wird derzeit operiert. Weitere Zivilisten würden derzeit medizinisch versorgt.
20:13 Uhr
Russische Artillerie eliminiert Ziele entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Ost und Süd im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie bei ihren Angriffen in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Saporoschje Personal, ein Munitionsdepot, temporäre Standorte und Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee außer Gefecht.
19:42 Uhr
Gouverneur: Ukrainische Terroristen greifen Ortschaft im Gebiet Brjansk mit Kamikaze-Drohnen an
Alexander Bogomas, Gouverneur des russischen Gebiets Brjansk, berichtet über eine ukrainische Drohnenattacke auf das Dorf Alejnikowo. Bei dem Terroranschlag mithilfe von Kamikaze-Drohnen am Freitagabend (Ortszeit) erlitt ein Zivilist eine leichte Quetschverletzung. Der Mann sei mittlerweile medizinisch versorgt worden.
Laut dem Beamten geriet zudem ein Auto durch den Angriff in Brand. Alle zuständigen Dienste sollen vor Ort im Einsatz sein.
19:17 Uhr
Erneute Drohnenangriffe auf russisches Gebiet Belgorod gemeldet
Das ukrainische Militär hat am Freitagnachmittag erneut Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mithilfe von Drohnen angegriffen. Dies gibt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram bekannt. Die russische Luftverteidigung schoss laut dem Beamten mehrere Ziele ab.
Bei einer Drohnenattacke auf die Stadt Graiworon seien drei Frauen verletzt worden, berichtet Gladkow weiter. Wie es heißt, explodierte eine FPV-Drohne in der Nähe von Zivilistinnen. Diese seien mit Explosions- und Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.
18:46 Uhr
Russische Drohnenpiloten lassen dem Feind weiterhin keine Chance (Video)
Fachleute des russischen Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme zerstören mit FPV-Drohnen feindliche Ausrüstung, Bodenrobotersysteme, Stellungen, Drohnenleistellen, Anlagen der elektronischen Kampfführung, temporäre Truppenstandorte und Funkrelaisstationen. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
18:19 Uhr
Kiew bestellt weitere Flugabwehrsysteme aus deutscher Produktion
Die Ukraine hat 18 neue Flugabwehrsysteme vom Typ Iris-T beim deutschen Rüstungskonzern Diehl Defence bestellt. Das Land sei außerdem an weiteren Feuereinheiten interessiert, teilte Diehl-Chef Helmut Rauch mit. Neun Iris-T-Systeme sind demzufolge bereits in der Ukraine im Einsatz.
Das Flugabwehrsystem Iris-T SLM hat eine Reichweite von bis zu 40 Kilometern.
17:47 Uhr
EU erfährt wohl aus Medien von Ergebnissen der Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi
Die europäischen Staats- und Regierungschefs äußern sich nicht zu dem Treffen der Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine in Abu Dhabi, da sich die EU faktisch selbst vom Friedensprozess ausgeschlossen hat. Ralph Niemeyer, der Chef des Deutschen Verfassungs- und Souveränitätsrats, erklärte dies in einem Interview.
Brüssel habe keinerlei konstruktive Schritte mit Bezug zur Beilegung des Ukraine-Konflikts unternommen, sagte Niemeyer der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die EU forderte immer dasselbe – mehr Geld für die Ukraine und neue Sanktionen gegen Russland, meinte der Politiker.
Selbst beim WEF-Forum Davos habe die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, stolz verkündet, 90 Milliarden Euro für Kiew bereitgestellt zu haben. Die EU habe also mit Ukraine-Gesprächen überhaupt nichts zu tun, betonte Niemeyer. Möglicherweise werde Brüssel die Ergebnisse der Verhandlungen in Abu Dhabi nicht einmal von ihren Teilnehmern selbst, sondern aus den Medien erfahren.
17:25 Uhr
Russische Artillerie trifft erfolgreich Ziele im Gebiet Charkow (Video)
Bei Aktivitäten russischer Aufklärungskräfte wurde in einer befestigten Anlage im Raum Charkow eine gegnerische Drohnenleitstelle aufgespürt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, zerstörten die Artilleriesoldaten anschließend das Ziel mit einer präzisionsgelenkten Granate vom Typ Krasnopol.
Die russische Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
