Liveticker Ukraine-Krieg: Todesopfer nach ukrainischem Raketenangriff auf Brjansk

10.03.2026 19:58 Uhr
19:58 Uhr
EU-Kommission: Protokoll zur Bewilligung des Kredits an Ukraine noch nicht fertig
Das Protokoll des Abkommens zwischen der Europäischen Kommission und der Ukraine über die Bewilligung eines Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro an Kiew steht noch nicht fest. Valdis Dombrovskis, EU-Kommissar für Wirtschaft, sagte dazu:
"Wir arbeiten gemeinsam mit der ukrainischen Regierung an der Fertigstellung der Finanzstrategie und des Protokolls des Abkommens, das die Bedingungen für den Erhalt des Kredits festlegt. Dies wird es ermöglichen, die Mittel nach dem Ende des legislativen Prozesses zu bewilligen. Unter den Mitgliedsstaaten besteht ein breiter Konsens bezüglich der Dringlichkeit dieses Kredits für die Ukraine."
Zuvor hatte Ungarn am 20. Februar die Gewährung des Kredits an Kiew bis zur Wiederaufnahme der Öllieferungen aus Russland über die Ukraine blockiert. Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bezeichnete diesen Schritt als Reaktion auf die Erpressung durch das Kiewer Regime, das aus politischen Gründen den Energieträgertransit behindere.
19:24 Uhr
Merz lehnt Lockerung der Sanktionen gegen Russland ab
Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland wegen weltweit steigender Ölpreise abgelehnt. Am Dienstag sagte Merz in Berlin mit Blick auf den israelisch-amerikanischen Iran-Krieg:
"Ich teile die Hoffnung des amerikanischen Präsidenten, dass dieser Krieg schnell zu Ende geht. Und wenn er schnell zu Ende geht, dann werden wir auch relativ schnell eine Normalisierung wieder an den Ölmärkten und Energiemärkten sehen."
Deswegen sehe die Regierung in Berlin keine Veranlassung, über eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland nachzudenken. Die Hilfe für die Ukraine dürfe nicht unterbrochen werden.
"Vor die Wahl gestellt, Sanktionen oder Solidarität, dann steht unsere Haltung fest: Wir stehen auf der Seite der Ukraine und sind auch bereit, notfalls eine solche Phase durchzustehen."
Auch EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis sagte am Dienstag in Brüssel, dass die EU weiter maximalen Druck auf Russland ausüben müsse. Eine Lockerung der Erdöl-Sanktionen wäre "kontraproduktiv" und würde "Russlands Fähigkeit zur Kriegsführung stärken."
18:43 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört weitere 35 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 Uhr MEZ bis 14 Uhr MEZ 35 gegnerische Drohnen abgefangen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Belgorod – 21,
- Teilrepublik Krim – 9,
- Region Krasnodar – 2,
- Gebiet Kursk – 2,
- Asowsches Meer – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
18:16 Uhr
Putin: Russland muss Öl- und Gaslieferungen von Europa weg auf aussichtsreiche Märkte umleiten

Die de-facto-Einstellung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman im Indischen Ozean verbindet, hat zu einem Anstieg der Frachtraten für Tanker im Nahen Osten auf Rekordniveau geführt. Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten könnte zu einer Veränderung des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Weltmarkt für Öl und Gas führen, was die Voraussetzungen für eine Neuausrichtung der Lieferungen russischer Energieträger schafft. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am 9. März auf einer Sitzung zur Lage auf dem Weltmarkt für Öl und Gas. Putin wies bei dem Treffen darauf hin, dass die derzeit hohen Rohstoffpreise nur vorübergehender Natur seien. Die globale Logistik der Lieferungen werde sich jedoch angesichts des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten zugunsten lukrativerer, vielversprechenderer Märkte verändern.
Darüber hinaus plant die Europäische Union, bis zum Jahr 2027 vollständig auf den Kauf russischer Energieträger zu verzichten. In diesem Zusammenhang wurde der russischen Regierung die Aufgabe übertragen, die Möglichkeit und Zweckmäßigkeit einer Einstellung der Energielieferungen an den europäischen Markt zu prüfen, diese Mengen auf "interessantere Richtungen" umzuleiten und sich auf diesen Märkten zu etablieren.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
17:45 Uhr
Trump kündigt nach Telefonat mit Putin Lockerung von Ölsanktionen an

US-Präsident Donald Trump hat am Montag angekündigt, vorübergehend einige Ölsanktionen aufzuheben, um die stark gestiegenen Ölpreise zu drücken. Grund ist der laufende Konflikt im Nahen Osten, der die Märkte massiv belastet. Die Maßnahme soll nur gelten, bis sich die Lage beruhigt.
Trump betonte zudem, dass er diese Strategie bereits in einem "konstruktiven Telefonat" mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin thematisiert habe. Dabei sei neben der Energiepolitik auch über eine mögliche Beendigung des Konflikts in der Ukraine gesprochen worden.
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17:18 Uhr
Ukraine greift Brjansk mit Raketen an
Die in der Nähe der Grenze zur Ukraine gelegene russische Stadt Brjansk ist Ziel eines ukrainischen Angriffs geworden. Eine Quelle berichtete gegenüber RT, dass Kiews Militär Raketen vom Typ Storm Shadow gegen die Stadt abgefeuert habe. Alexander Bogomas, Gouverneur des Gebietes Brjansk, bestätigte den Angriff und schrieb auf seinem Telegram-Kanal:
"Gegen die Stadt Brjansk wurde ein Raketenangriff verübt. Ukrainische Nazis griffen vorsätzlich Zivilisten an. Leider gibt es Tote und Verletzte."
Bogomas bezeichnete den Angriff als einen "unmenschlichen Terroranschlag". Nach vorläufigen Angaben ist bei dem Angriff, der gegen eine Fabrik zur Produktion von Mikroschaltkreisen während eines Schichtwechsels erfolgte, mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, zwölf weitere wurden verletzt.
Auf sozialen Netzwerken veröffentlichen Einheimische Bilder von Rauchschwaden über der Stadt.
16:35 Uhr
Peskow: Noch keine Termine für weitere Runde der Ukraine-Gespräche
Nach Angaben des Kremlsprechers Dmitri Peskow gebe es noch keine konkreten Daten oder Orte für die Fortsetzung der trilateralen Gespräche über die Ukraine. In dieser Woche sei ein solches Treffen nicht zu erwarten, sagte Peskow gegenüber Journalisten. Gleichzeitig betonte er, dass die Verhandlungen im Dreierformat fortgesetzt werden sollen.
"Alle sind daran interessiert, und vor allem sind die Amerikaner bereit, ihre Vermittlungsbemühungen fortzusetzen", kommentierte Peskow das gestrige Telefonat zwischen Wladimir Putin und Donald Trump.
15:58 Uhr
Bortnikow: Terrorgefahr wird sich mit Verschlechterung der Lage der ukrainischen Armee verschärfen
Je schlechter die Lage der ukrainischen Streikräfte sein werde, desto höher sei die Terrorgefahr vonseiten des Regimes in Kiew. Dies erklärte Alexander Bortnikow, der Leiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB und Vorsitzender des Nationalen Komitees zur Bekämpfung des Terrorismus, in einem Interview für die Zeitung Rossijskaja Gaseta.
"Wir sind uns darüber im Klaren, dass unter dem heutigen Kiewer Regime, in dessen aggressive antirussische Politik der Westen erhebliche Mittel investiert und sogar sein Ansehen auf der internationalen Ebene geopfert hat, die terroristische Gefahr nicht nur bestehen bleibt, sondern sich mit der Verschlechterung der Lage der ukrainischen Streitkräfte an der Front weiter verschärfen wird."
"Wir sind darauf vorbereitet", betonte Bortnikow.
Ihm zufolge setze der FSB seine Arbeit gegen die ukrainischen Sabotage- und Terroraktivitäten beständig fort.
15:34 Uhr
Ein Toter und vier Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo meldet weitere Opfer nach ukrainischen Angriffen auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, seien infolge der Attacken in den letzten 24 Stunden ein Mensch getötet und weitere vier verletzt worden.
Ein Mann sei in der Nähe der Siedlung Korobki ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne auf sein Auto einen Sprengsatz abgeworfen habe. Das Fahrzeug habe Feuer gefangen. Eine Frau habe Verletzungen erlitten.
Bei einer ähnlichen Attacke sei ein Einwohner der Ortschaft Nowaja Sburjewka verletzt worden. Zwei weitere Zivilisten seien zu Schaden gekommen, als die ukrainische Artillerie die Siedlung Raiskoje unter Beschuss genommen habe.
Dem Gouverneur zufolge habe das ukrainische Militär insgesamt 25 Ortschaften unter Beschuss genommen. In der Siedlung Winogradowo habe ein Geschoss das Dach eines Einfamilienhauses beschädigt.
15:12 Uhr
Orbáns Wahlkampf: "Lassen wir Selenskij nicht zuletzt lachen"

Seit diesem Montag sind in Budapest neue Wahlplakate von Viktor Orbáns Regierungspartei Fidesz zu sehen. Auf ihnen sind der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, der ungarische Oppositionspolitiker Péter Magyar sowie die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen abgebildet.
Eines der aktuellen Wahlmottos lautet: "Lassen wir Selenskij nicht zuletzt lachen" und zeigt das Abbild eines grinsenden ukrainischen Präsidenten.
Laut Orbán wird sein politischer Widersacher Magyar sowohl von Selenskij als auch von von der Leyen unterstützt.
Die Parlamentswahlen in Ungarn finden am 12. April statt.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


