Liveticker Ukraine-Krieg – Russischer Diplomat: Friedensverhandlungen auf Pause

25.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Ukrainischer Angriff tötet zwei Zivilisten im Gebiet Belgorod
Zwei zivile Bewohner des Gebiets Belgorod sind durch ukrainische Drohnenangriffe getötet worden. Wie der regionale Operativstab berichtet, griff eine ukrainische Drohne ein Motorrad im Weiler Semejny im Bezirk Rakitnoje an, wobei ein 18-jähriger Jugendlicher getötet wurde. Eine weitere Drohne attackierte einen Pkw in der Stadt Graiworon. Dabei kam eine Insassin des Fahrzeugs ums Leben, während der Fahrer schwer verwundet wurde. Das Auto geriet in Brand und wurde vollständig zerstört.
21:42 Uhr
Putin: Kiew versucht, zivile Geiseln gegen eigene Soldaten einzutauschen
Die Ukraine hat den Austausch von zivilen Geiseln gegen eigene kriegsgefangene Militärangehörige vorgeschlagen. Dies teilte Russlands Präsident Wladimir Putin mit. Während einer Sitzung des russischen Kulturrats führte er dazu aus:
"Die Kiewer Regierung hält immer noch einige Zivilisten fest, die sie gewaltsam aus dem Gebiet Kursk verschleppt hat, und versucht, sie gegen Militärs einzutauschen. Das sind keine Kombattanten, doch denen in Kiew ist es egal. Sie nutzen beliebige Methoden."
21:29 Uhr
Gebiet Saporoschje: Zivilistin durch ukrainischen Drohnenangriff getötet
Eine Frau ist durch den Angriff des ukrainischen Militärs auf das Dorf Nowoslatopol im Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen. Kirill Below, Oberhaupt des entsprechenden Bezirks, berichtet dazu nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS:
"Bewaffnete Verbände der Ukraine haben ein Einfamilienhaus in der Siedlung Nowoslatopol angegriffen. Durch einen Drohnenangriff kam eine Grundschul- und Musiklehrerin einer lokale Schule ums Leben. Neben dem Haus befinden oder befanden sich keine militärischen Einrichtungen."
21:12 Uhr
Russlands Luftabwehr schießt über 90 ukrainische Drohnen ab
Am Nachmittag und Abend des heutigen Mittwochs haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 91 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Starrflügler zwischen 13 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Smolensk, Tula und Moskau zerstört.
20:44 Uhr
Merz: Ukraine benötigt keine Taurus-Raketen
Die Ukraine hat gegenwärtig keinen Bedarf an Taurus-Marschflugkörpern von Deutschland, sagte der Bundeskanzler Friedrich Merz. Im Rahmen einer Rede im Bundestag begründete er seine Äußerung damit, dass Kiew bereits über weitreichende Waffen aus eigener Entwicklung verfüge, die effektiver seien, als die relativ kleine Anzahl an Taurus-Raketen, die Deutschland liefern könnte. Dabei räumte Merz ein, dass ukrainische Flugkörper mit deutscher Unterstützung entwickelt wurden.
Seine Forderungen nach Taurus-Lieferungen vor dem Antritt seiner Amtszeit als Bundeskanzler begründete Merz mit der Behauptung, dass er gedacht habe, dass die Bundeswehr über genügend einsatzfähige Raketen dieses Typs verfüge. Gegenwärtig sei Kiew dagegen "besser denn je" bewaffnet und benötige finanzielle statt militärischer Unterstützung.
20:17 Uhr
Russischer Verwaltungschef des Gebiets Charkow: Ukrainische Truppen greifen vorsätzlich Zivilisten an
Das ukrainische Militär im Gebiet Charkow setzt immer öfter Drohnen ein, um zivile Objekte in den befreiten Teilen der Region anzugreifen, und nimmt dabei keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Witali Gantschew, der Leiter der regionalen militärisch-zivilen Verwaltung, erklärt dazu gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Die Lage im Gebiet Charkow bleibt angespannt. Bewaffnete Verbände der Ukraine greifen weiterhin zivile Objekte an und ignorieren die Tatsache, dass friedliche Menschen unter Feuer geraten. Der Gegner nutzt immer öfter Drohnen, um die Zivilbevölkerung vorsätzlich anzugreifen, und demonstriert ein weiteres Mal seine Niedertracht und Missachtung menschlichen Lebens."
Mehr zum Thema – "Ukrainische Truppen verschonen nicht mal Zivilisten" – Was im Gebiet Charkow passiert
19:44 Uhr
Experte: Ukrainische Drohnen könnten im Baltikum gestartet worden sein
Die ukrainischen Drohnen, die am heutigen Mittwoch das Gebiet Leningrad angegriffen haben, könnten vom Territorium der baltischen Staaten aus gestartet worden sein. Diese Vermutung äußerte Alexandr Stepanow, Militärexperte des Instituts für Recht und Nationale Sicherheit der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Staatsdienst. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:
"Ich würde die Frage stellen, woher diese Drohnen geflogen kamen. Und diese Frage richtet sich vor allem an das Baltikum. Der Start könnte auch von den neutralen Gewässern der Ostsee aus erfolgt sein."
Stepanow hob hervor, dass sich der Angriff nicht nur gegen zivile Objekte, sondern auch gegen das kulturelle Erbe der Region, etwa die Stadt Wyborg, richtete, und vermutet, dass damit touristische Aktivitäten zum Saisonbeginn beeinträchtigt werden sollten.
Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexandr Drosdenko, gemeldet, dass die Luftabwehr 61 Drohnen über der Region abgeschossen hat. In Kronstadt wurden dabei mehrere Fenster und Fahrzeuge beschädigt.
19:15 Uhr
Orbán: "Wir stellen die Gaslieferungen an die Ukraine schrittweise ein"

Budapest wird die Gaslieferungen an Kiew einstellen, bis der Öltransit aus Russland über die Druschba-Ölleitung wieder aufgenommen wird. Das erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in einer am Mittwoch auf den sozialen Medien veröffentlichten Videobotschaft.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
18:36 Uhr
Kiew führt verpflichtende Militärausbildung für Schüler und Studenten ein

SymbolbildPaula Bronstein / Gettyimages.ru Die ukrainische Werchowna Rada hat einen Gesetzentwurf bewilligt, wonach die Schüler und Studenten des Landes eine verpflichtende Ausbildung in "Landesverteidigung" auf Militärübungsplätzen erhalten müssen. In einer zugehörigen Pressemeldung heißt es dazu:
"Studenten und Schüler werden Fähigkeiten der Landesverteidigung bei professionellen Ausbildern erhalten. Die Werchowna Rada hat ein Gesetz Nr. 13347 bewilligt, das die Einrichtung von speziellen Ausbildungszentren und die Einführung von neuen Schulfächern vorsieht. Dafür stimmten 263 Abgeordnete. Feuerübungen werden auf Ausbildungsplätzen der Streitkräfte der Ukraine und modernen interaktiven Trainingsgeräten geübt."
Zuvor hatte der stellvertretende Leiter der ukrainischen Abteilung des ukrainischen Verteidigungsministeriums für Politik des nationalen Widerstands, Igor Chort, Anfang August 2025 behauptet, dass ukrainische Kinder ab einem Alter von 14 Jahren auf den "nationalen Widerstand" vorbereitet werden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

