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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Armee im Frontabschnitt Belizkoje in einer Feuerfalle

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Armee im Frontabschnitt Belizkoje in einer FeuerfalleQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 13.04.2026 19:11 Uhr

    19:11 Uhr

    Russischer Diplomat: Ernsthaftigkeit der Ukraine bei Einhaltung der Abkommen am wichtigsten

    Es gibt zahlreiche Beispiele in der Geschichte, in denen Abkommen durch einen entsprechenden Beschluss des UN-Sicherheitsrates bestätigt wurden. Es gibt aber auch Präzedenzfälle, in denen der Westen die Umsetzung verbindlicher, vom UN-Gremium verabschiedeter Dokumente umgangen hat. Kirill Logwinow, Direktor der Abteilung für Internationale Organisationen im russischen Außenministerium, äußerte sich zu dem Thema in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Die Minsker Abkommen und der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan zum iranischen Atomprogramm (JCPOA) seien solche Fälle, meinte der russische Diplomat. Die USA zogen sich aus dem letztgenannten Abkommen zurück und ignorierten dabei die Resolution des UN-Sicherheitsrates, die den JCPOA verankerte.

    Logwinow wörtlich im Interview:

    "Für uns ist daher nicht die rechtliche Formalisierung möglicher Vereinbarungen [mit der Ukraine] wichtiger, sondern die Ernsthaftigkeit der Absicht der Teilnehmer am Verhandlungsprozess, alle Bestimmungen einzuhalten."

  • 18:35 Uhr

    Peskow: Ergebnisse der Parlamentswahlen in Ungarn werden Ukraine-Konflikt nicht beeinflussen

    Die Ergebnisse der am Sonntag stattgefundenen Parlamentswahlen in Ungarn werden den Ukraine-Konflikt nicht beeinflussen, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. Peskow wörtlich:

    "Ich glaube nicht, dass dies mit der Perspektive der Entwicklung des russisch-ukrainischen Konflikts zu tun hat. Das sind unterschiedliche Prozesse. Deswegen sehe ich keinen Zusammenhang."

    In Bezug auf die Zukunft des EU-Kredits an Kiew hat Peskow vorgeschlagen, die ersten Schritte der neuen ungarischen Behörden abzuwarten.

  • 17:58 Uhr

    Russische Artillerie stets einsatzbereit (Video)

    Die Besatzungen der Msta-S-Selbstfahrlafette, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte kämpfen, haben gegnerische Befestigungen und ein Munitionslager samt Personal außer Gefecht gesetzt. Das russische Verteidigungsministerium teilte Aufnahmen des Einsatzes bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk auf Telegram.

  • 17:28 Uhr

    Péter Magyar will keinen beschleunigten EU-Beitritt der Ukraine unterstützen

    Ungarns Oppositionsführer Péter Magyar erklärte bei einer Pressekonferenz in Budapest, seine Tisza-Partei lehne einen beschleunigten Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union ab. "Wir haben das von Anfang an gesagt", meinte der Politiker. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Weiter sagte er:

    "Es geht um ein Land, das sich im Kriegszustand befindet, und für ein Land, das sich im Kriegszustand befindet, ist ein Beitritt zur Europäischen Union absolut unmöglich."

    Wenn die Ukraine alle Verhandlungen abschließt, soll in Ungarn ein Referendum über den EU-Beitritt des Landes stattfinden, kündigte Magyar an.  

    "Ich glaube aber, dass dies in naher Zukunft nicht passieren wird, und auch in den nächsten zehn Jahren nicht."

  • 16:55 Uhr

    TASS: Ukrainische Armee in Belizkoje in der DVR in einer Feuerfalle

    Das russische Militär greift die ukrainischen Einheiten, die in der Stadt Belizkoje in der Volksrepublik Donezk (DVR) stationiert sind, aus nördlicher, südlicher und östlicher Richtung an. Der Gegner sitzt in dem Frontabschnitt in einer Feuerfalle fest. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

    Wie es heißt, sind die ukrainischen Truppen im Süden der Stadt den heftigsten Angriffen ausgesetzt.

  • 16:41 Uhr

    Nach Orbáns Niederlage: Berlin hofft auf schnelle Freigabe von Milliardenkredit für Kiew

    Die Bundesregierung hat ihre Hoffnung bekundet, dass nach der Niederlage von Viktor Orbán bei der Parlamentswahl am Sonntag der ausstehende Milliardenkredit an die Ukraine freigegeben werden kann.

    Die deutsche Regierung arbeite daran und freue sich auf eine schnelle Regierungsbildung in Ungarn, hieß es in einer Mitteilung zum Thema. Budapest hatte den 90-Milliarden-Euro-Kredit bisher blockiert.

    "Natürlich erwarten wir ​jetzt ein politisches Signal von ungarischer Seite", meinte die Sprecherin des Auswärtigen ‌Amtes, ⁠Kathrin Deschauer. Zur Freigabe des ​Kredits reiche eine Abstimmung über den EU-Rat oder unter ​den ständigen Vertretern in Brüssel.

    Auf dem EU-Gipfel im Dezember 2025 wurde beschlossen, der Ukraine einen Milliardenkredit zu gewähren, der durch eingefrorene russische Vermögenswerte abgesichert ist.

  • 16:19 Uhr

    Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.500 Soldaten und Söldner 

    Im Laufe der vergangenen Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf fast 8.500 Soldaten, darunter auch ausländische Söldner. Dies schrieb der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners beliefen sich auf etwa 8.440 ukrainische Kämpfer und Söldner. Den größten Schaden haben dem Gegner die Soldaten des Truppenverbands Mitte zugefügt, der an den westlichen Grenzen der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert."

    Darüber hinaus hat das russische Militär vier Panzer, 50 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 128 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager, mehr als 2.400 Drohnen sowie fast 700 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört.

  • 15:54 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Behörden melden Opfer binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur der Region Saporoschje, kam ein Mensch ums Leben und fünf weitere wurden verletzt infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Region.

    "In den vergangenen 24 Stunden wurden neun gezielte Angriffe des Gegners auf zivile Ortschaften in der Region Saporoschje registriert. Leider wurden fünf Menschen verletzt und eine Person kam ums Leben."

  • 15:29 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet fast 100 ukrainische Drohnenangriffe binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 30 Orte in zehn Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 13 Geschosse abgefeuert und 99 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 54 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet drei Verletzte. Infolge der Angriffe wurden neun Privathäuser, drei Betriebe sowie fünf Fahrzeuge beschädigt.

  • 14:54 Uhr

    Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 67 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda, Kursk, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.