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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee kontrolliert alle Stadtteile von Kupjansk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee kontrolliert alle Stadtteile von KupjanskQuelle: Sputnik © Pressedienst des russischen Verteidigunsministeriums
  • 16.01.2026 19:44 Uhr

    19:44 Uhr

    Ukrainische Kämpfer greifen DVR erneut mit Drohne an

    Das ukrainische Militär attackierte die gleichnamige Hauptstadt der Volksrepublik Donezk ein weiteres Mal mit einer Drohne. Dies gibt Bürgermeister Alexei Kulemsin bekannt.  

    Glücklicherweise gab es keine Todesopfer oder Verletzten im Stadtteil Kuibyschew, schreibt der Beamte am Freitagabend (Ortszeit) auf Telegram. Mehrere Wohngebäude sollen beschädigt worden sein.

  • 19:24 Uhr

    Bürgermeister: Kiew hat nur die Hälfte des notwendigen Stroms

    Der ukrainischen Hauptstadt steht nur die Hälfte des benötigten Stroms zur Verfügung. Dies gab Bürgermeister Vitali Klitschko gegenüber Reuters bekannt.

    "Es ist das erste Mal in der Geschichte unserer Stadt, dass bei so strengem Frost im größten Teil der Stadt die Heizung ausgefallen ist und es einen massiven Strommangel gibt", sagte Klitschko.

    Des Weiteren gab der Bürgermeister an, westliche Partner hätten der Ukraine zusätzliche Generatoren bereitgestellt. Reparaturteams hätten rund um die Uhr gearbeitet, um die Heizung wiederherzustellen.

  • 18:44 Uhr

    General: Russische Armee kontrolliert alle Stadtteile von Kupjansk

    Generaloberst Sergei Kusowlew, Befehlshaber des russischen Truppenverbands West, gab bekannt, dass seine Einheiten weiterhin offensive Gefechte in allen vier Abschnitten durchführen. Die gesamte Länge der Frontlinie betrage derzeit 320 Kilometer, berichtete Kusowlew bei einer Sitzung am Freitag, an dem Russlands Verteidigungsminister Andrei Beloussow teilnahm.

    Ferner teilte der General mit, dass alle Stadtteile von Kupjansk im Gebiet Charkow unter der Kontrolle russischer Truppen stünden, trotz der erfolglosen Versuche des Gegners, in der Gegend durchzubrechen. Damit beantwortete Kusowlew die Frage des Verteidigungsministers, ob es stimme, dass die Ortschaft derzeit gesäubert werde.

  • 18:16 Uhr

    Medien: Über eine halbe Million Männer seit 2022 aus der Ukraine geflohen

    Seit Beginn des Jahres 2022 haben mehr als eine halbe Million Männer im wehrfähigen Alter die Ukraine verlassen, teils auf illegalem Weg. Dies berichtet das ukrainische Antikorruptionszentrum NGL.media unter Bezugnahme auf Daten mehrerer Grenzbehörden.

    Demnach sind rund 470.000 Männer legal ausgereist und nicht zurückgekehrt. Mindestens 70.000 weitere haben die Grenze illegal überquert. Grundlage sind Angaben der Grenzdienste Polens, Rumäniens, der Slowakei, Moldawiens und Ungarns.

    NGL.media verweist zugleich auf den zunehmenden Personalmangel in den ukrainischen Streitkräften. Gewaltmaßnahmen bei der Mobilisierung führten regelmäßig zu Skandalen und Protesten. Der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez hatte zuvor von massenhaften Rechtsverletzungen durch Mitarbeiter der Wehrämter gesprochen.

  • 17:46 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort

    In der Zeitspanne von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 63 ukrainische unbemannte Fluggeräte über sechs Regionen zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 17:28 Uhr

    Ukrainischer Energieminister beklagt niedrige Temperaturen im Büro

    Der ukrainische Energieminister Denis Schmygal hat sich darüber beschwert, dass er wegen der Kälte in seinem Büro eine Jacke tragen müsse. Dies sagte er während einer Sitzung der Werchowna Rada, die live auf dem YouTube-Kanal des Parlaments übertragen wurde.

    "Ich habe die Temperatur nicht gemessen, aber es ist ziemlich kühl. Ich sitze im Büro und trage eine Jacke."

    Zuvor hatte Schmygal erklärt, dass in der ukrainischen Energiebranche der Ausnahmezustand herrsche. Staatliche Unternehmen seien verpflichtet, in diesem Winter mindestens die Hälfte ihres Stroms von ausländischen Lieferanten zu beziehen. Laut seinen Angaben ist kein Kraftwerk mehr unbeschädigt und es sind tausende Megawatt an Erzeugungskapazitäten verloren gegangen.

  • 17:03 Uhr

    Russische Drohnenpiloten führen erfolgreiche Einsätze entlang der Front durch (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Kampffahrzeuge, sonstige Fahrzeuge, Panzer, Artilleriekomplexe, Stellungen, temporäre Truppenstandorte und Drohnen der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht.

  • 16:47 Uhr

    Grossi: Risiko einer Atomkatastrophe in der Ukraine höher als Einsatz von Atomwaffen

    Der Chef der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Rafael Grossi, erklärte, im Ukraine-Konflikt sei das Risiko einer nuklearen Havarie höher als die Wahrscheinlichkeit eines Atomwaffeneinsatzes. Im Interview mit dem spanischen Sender RTVE sagte er:

    "Ich halte die Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von Atomwaffen in diesem Konflikt für gering. Kurzfristig beunruhigt uns daher eher das Risiko einer nuklearen Katastrophe als der tatsächliche Einsatz von Atomwaffen."

    Besondere Sorge bereite der IAEA die Lage um das Kernkraftwerk Saporoschje, das sich weiterhin im Kampfgebiet befindet. Die Anlage könne sowohl durch direkte Angriffe als auch durch Stromausfälle bei der Reaktorkühlung beschädigt werden, warnte Grossi.

  • 16:31 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte richteten Munitionslager in Kirche bei Charkow ein

    In einer Kirche im Ort Stary Saltow im Gebiet Charkow haben die ukrainischen Streitkräfte ein Munitionslager eingerichtet. Dies erklärte der stellvertretende Leiter der russischen Gebietsverwaltung Charkow, Jewgeni Lissnjak, vor Journalisten.

    "Soldaten der ukrainischen Streitkräfte besetzten das Kirchengebäude in Stary Saltow, um in den Kellerräumen ein Munitionslager einzurichten."

    Er betonte, dass das humanitäre Völkerrecht die Nutzung religiöser Stätten zu militärischen Zwecken verbiete und solche Handlungen als schwere Verstöße einstufe.

  • 16:16 Uhr

    "Multinationale Truppe" in Ukraine: Immer mehr Deutsche zeigen Verständnis für Bundeswehr-Beteiligung

    In der deutschen Bevölkerung wächst die Zustimmung zu einer möglichen Beteiligung deutscher Truppen an einem potenziellen Einsatz zur Friedenssicherung in der Ukraine. Dies geht aus einer aktuellen YouGov-Umfrage hervor.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.