Liveticker Ukraine-Krieg: Mehrere Kompanien ukrainischer Truppen im Gebiet Sumy vermisst

14.04.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Russische Pioniere räumen Minen im befreiten Krasnoarmeisk
Soldaten der Pioniertruppe, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte im Einsatz ist, entfernen Minen in Krasnoarmeisk in der Volksrepublik Donezk (DVR). Die Stadt wurde Anfang Dezember 2025 befreit.
Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. "Die Drohne wurde abgeschossen, und es stellte sich heraus, dass der Sprengsatz nicht explodierte", berichtet ein Soldat im Video. "Wir entfernen den Zünder, und damit ist die Munition unschädlich gemacht."
Wie es heißt, kommt das Militär allen Anfragen der Einwohner nach, untersucht und entschärft die entdeckten Sprengkörper.
21:58 Uhr
Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Ortschaften im Gebiet Belgorod
Das ukrainische Militär hat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) mindestens fünf Siedlungen im Grenzgebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten attackiert. Ein Zivilist im Dorf Meschkowo erlitt nach Angaben von Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow Splitterwunden und musste medizinisch versorgt werden.
Der Beamte meldet außerdem zahlreiche Sachschäden. Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an fünf Fahrzeugen, zwei Eigenheimen, einem landwirtschaftlichen Betrieb sowie einem Nebengebäude.
21:43 Uhr
EU-Kommissar Dombrovskis: Ukraine hat noch viel zu tun, um EU-Mitglied zu werden
"Wir haben deutlich gemacht, dass die Zukunft der Ukraine in der Europäischen Union liegt", sagte EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis auf einer IWF-Veranstaltung in Washington.
Die Ukraine müsse jedoch noch viel tun, um die Anforderungen für eine EU-Mitgliedschaft zu erfüllen, fügte Dombrovskis hinzu. "Und dafür sind noch viele Reformen nötig", betonte der EU-Wirtschaftskommissar.
21:33 Uhr
Selenskij: Ukrainische Armee wünscht sich Rückkehr der Wehrpflichtigen, die sich im Ausland aufhalten
Berlin wird mit Kiew zusammenarbeiten, um ukrainische Flüchtlinge in ihre Heimat zurückzuführen. Bundeskanzler Friedrich Merz gab dies bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij bekannt.
Laut Merz will Berlin außerdem die Zahl der ukrainischen Männer, die im Land einen Flüchtlingsstatus erhalten, reduzieren.
Selenskij erklärte seinerseits, die ukrainischen Streitkräfte würden die Rückkehr derjenigen Ukrainer im wehrpflichtigen Alter begrüßen, die die Ukraine vorübergehend verlassen haben.
Die Geheimdienste der Ukraine und Deutschlands sollten Selenskij zufolge zusammenarbeiten, um die ukrainischen Staatsbürger zurückzuführen, die das Land illegal verlassen haben.
21:13 Uhr
TASS: Zwangsrekrutierte Ukrainer in Ausbildungszentrum hinter Stacheldraht
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hält zwangsmobilisierte Soldaten wegen massenhafter Desertion hinter Stacheldraht fest. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Ein Beleg dafür seien Fotos und Videos aus einem Ausbildungszentrum in einem Waldgebiet, die jüngst in der Ukraine veröffentlicht worden seien. Das Material zeige deutlich einen Stacheldraht, hinter dem zwangsrekrutierte Soldaten zu sehen seien.
Die Verhöre von ukrainischen Kriegsgefangenen sowie öffentlich zugängliche Angaben zeugten davon, dass die Mehrheit der Ukrainer während ihrer Ausbildung desertiere, teilte die Quelle gegenüber TASS mit.
Im Februar 2022 wurde in der Ukraine die allgemeine Mobilmachung ausgerufen, die seither mehrfach verlängert wurde.
20:51 Uhr
Magyar: Budapest bereit für pragmatische Zusammenarbeit mit Russland

Die neue ungarische Regierung ist zu einer pragmatischen Zusammenarbeit mit Russland bereit. Dies hat Péter Magyar angekündigt. Der Vorsitzende der ungarischen Partei Tisza, die am 12. April die Parlamentswahlen in Ungarn gewonnen hatte, widmete besondere Aufmerksamkeit den Energieträgern aus Russland. Laut Magyar bestehe die Aufgabe der Regierung darin, die Öl- und Gaslieferungen ins Land zu diversifizieren, um sichere Lieferungen zum günstigsten Preis zu beziehen, unabhängig davon, aus welcher Himmelsrichtung diese Lieferungen kommen.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
19:37 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit haben Russlands Flugabwehrkräfte insgesamt elf ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, über der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Dienstag Starrflüglerdrohnen ein.
19:34 Uhr
TASS: Laut ukrainischen Soldaten helfen Zivilisten im von Kiew kontrollierten Teil der DVR russischer Armee
Einwohner in den Gebieten der Volksrepublik Donezk (DVR), die unter Kontrolle der Ukraine stehen, übermitteln den russischen Truppen regelmäßig Informationen über Aktivitäten der Stoßtrupps und Ausrüstung der ukrainischen Einheiten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Ukrainische Nationalisten beschwerten sich demnach in den sozialen Netzwerken, dass im Donbas nur noch prorussisch eingestellte Einwohner geblieben seien. Sie trauten sich, Staatssymbole Russlands auch in Konstantinowka zu zeigen, wo derzeit heftige Kämpfe stattfänden.
19:03 Uhr
Berlin und Kiew vereinbaren Waffendeal in Milliardenhöhe
Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums haben sich die Ukraine und Deutschland auf ein neues Militärpaket im Wert von vier Milliarden Euro geeinigt.
Dafür wird das Geld verwendet:
- Berlin finanziert einen Vertrag über mehrere hundert Patriot-Raketen und liefert 36 IRIS-T-Raketensysteme an Kiew;
- Deutschland investiert Mittel in Höhe von 300 Millionen Euro in die Entwicklung von Langstreckenwaffen, um die ukrainische Waffenproduktion auszubauen;
- Beide Länder wollen eine gemeinsame Produktion von KI-gesteuerten Mid-Strike-Drohnen aufbauen. Zunächst sollen 5.000 unbemannte Luftfahrzeuge für die ukrainischen Streitkräfte produziert werden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
