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Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Kiew setzt auf Verunsicherung der russischen Gesellschaft

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Kiew setzt auf Verunsicherung der russischen GesellschaftQuelle: Sputnik © Gawriil Grigorow
  • 23.06.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Putin: Kiews Terrorangriffe können Lage an der Front nicht beeinflussen

    Die Angriffe Kiews könnten die Situation an der Front nicht verändern. Dies erklärte der russisch Präsident Wladimir Putin bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern.

    "All diese im Grunde terroristischen Angriffe verändern die Ereignisse an der Front und an der Kontaktlinie nicht und können sie auch nicht beeinflussen."

    Die russischen Streitkräfte würden weiterhin "einen Ort nach dem anderen und ein Gebiet nach dem anderen befreien". Zugleich erklärt der Präsident, die ukrainischen Streitkräfte würden "ein Gebiet nach dem anderen verlieren". Russland werde seine Offensive in allen Richtungen fortsetzen und sich dabei auf die Stabilisierung der Wirtschaft sowie militärische Erfolge stützen.

    Putin äußert sich dabei auch zu den jüngsten Angriffen auf einen Bus mit Kindern aus Weißrussland sowie auf ein Studentenwohnheim in Starobelsk. Die ukrainische Seite führe solche Angriffe aus, um den Eindruck einer stärkeren Verhandlungsposition zu erwecken, so der russische Präsident.

  • 20:53 Uhr

    Vier ukrainische Bodenroboter bei Konstantinowka zerstört (Video)

    Russische Drohnenpiloten des Truppenverbandes Süd haben vier bodengestützte Robotersysteme der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium auf Telegram. Die unbemannten Fahrzeuge hatten versucht, zu eingeschlossenen ukrainischen Einheiten in Konstantinowka durchzubrechen. Durch die Vernichtung der Robotersysteme wurden die Möglichkeiten des Gegners, die eingeschlossenen Verbände mit Munition, Lebensmitteln und anderem Nachschub zu versorgen, erheblich eingeschränkt.

  • 20:44 Uhr

    NYT: Unterstützung Kiews gehört zu Ruttes zentralen Zielen

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte konzentriert sich in seiner Amtsführung auf drei zentrale Ziele. Dies berichtet die New York Times unter Verweis auf die NATO-Botschafter der Mitgliedstaaten.

    Demnach will Rutte erstens die aktive Beteiligung der USA am Bündnis unter Präsident Donald Trump sichern. Zweitens setzt er sich für höhere Verteidigungsausgaben der europäischen NATO-Staaten und Kanadas ein. Drittens soll die Unterstützung der Ukraine durch die USA und die Verbündeten fortgesetzt werden.

    Nach Angaben von Diplomaten legt Rutte besonderen Wert darauf, dass Washington Kiew weiterhin mit Geheimdienstinformationen versorgt und über den PURL-Mechanismus Waffen an europäische Staaten verkauft, die diese anschließend an die Ukraine weitergeben können.

    Am 23. Juni beginnt Rutte einen Besuch in Washington. Dort will er im Vorfeld des NATO-Gipfels im Juli mit US-Präsident Trump zusammentreffen. Die Reise dauert bis zum 25. Juni.

  • 20:35 Uhr

    Kiews Armee setzt Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Belgorod fort

    Im Bezirk Rakitnoje im Gebiet Belgorod ist ein Mann im Dorf Proletarski durch die Detonation einer Drohne verletzt worden. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs auf der Plattform Max erlitt er eine Splitterverletzung am Kniegelenk. Der Verletzte wurde medizinisch versorgt und wird ambulant weiterbehandelt. Durch den Angriff wurden zudem Fenster und die Fassade eines sozialen Gebäudes beschädigt.

    Auch aus anderen Teilen der Region melden die Behörden weitere Schäden. Im Bezirk Graiworon wurden demnach zwei Fahrzeuge, ein Wohnhaus und eine Gasleitung beschädigt. Zudem erlitt eine Frau durch die Explosion einer ukrainischen FPV-Drohne ein Drucktrauma. Sie begab sich selbstständig in ein örtliches Krankenhaus und wird ebenfalls ambulant behandelt.

  • 20:20 Uhr

    Lawrow: Der "Führer" Selenskij stellt Russland und Europa unverschämte Bedingungen

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow sprach am Dienstag im Rahmen eines Runden Tischs mit in Moskau akkreditierten Botschaftern über die Ukraine-Krise. Russlands Chefdiplomat legte die Position Russlands dar und betonte die offenkundig mangelnde Ernsthaftigkeit in Europa mit Blick auf eine mögliche Verhandlungslösung des Konflikts.

    Das sei umso mehr der Fall "angesichts der von Herrn Selenskij gestellten, völlig unrealistischen und darüber hinaus nicht nur gegenüber Moskau, sondern auch gegenüber seinen europäischen Schutzherren unverschämten Bedingungen für Verhandlungen."

    "Der Führer ist eben der Führer", so Lawrow zum Auftreten von Wladimir Selenskij, den Europa an die Spitze gestellt habe, um einmal mehr Krieg gegen Russland zu führen.

    "Wie schon das Deutschland unter Hitler vor dem Zweiten Weltkrieg vereinen Brüssel, Paris, Berlin und London einmal mehr den Kontinent unter den Fahnen des Neonazismus und der Russophobie."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:53 Uhr

    Putin: Kiew will mit Angriffen Stärke für mögliche Verhandlungen demonstrieren

    Die ukrainischen Angriffe auf zivile Objekte in Russland dienten dem Versuch, vor einer möglichen Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen den Eindruck einer starken Verhandlungsposition zu erwecken. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern.

    "All das, was das Kiewer Regime in dieser Richtung unternimmt, geschieht nur zu einem Zweck: günstige Bedingungen für sich selbst zu schaffen, falls die von der Ukraine abgebrochenen Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden – aus einer sogenannten Position der Stärke."

    Tatsächlich gehe es jedoch lediglich darum, einen solchen Eindruck zu erzeugen. "Denn die Realität auf dem Schlachtfeld sieht völlig anders aus", so Putin.

    Zugleich bekräftigt er die Bereitschaft zu Friedensgesprächen mit der Ukraine. Diese müssten jedoch auf den in Istanbul 2022 erzielten Vereinbarungen, den später diskutierten Modalitäten in Anchorage sowie den "Realitäten vor Ort" beruhen. "Ich sehe keinen Grund, warum wir von diesen Vereinbarungen abrücken sollten", sagt der Präsident mit Blick auf die von der ukrainischen Delegation damals paraphierten Dokumente.

  • 19:30 Uhr

    DVR: Drohnenangriff auf Fahrzeug eines Straßenbetriebs – ein Verletzter

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Lastwagen des kommunalen Straßenbau- und Instandhaltungsbetriebs im Petrowski-Bezirk von Donezk ist ein 56-jähriger Mann verletzt worden. Dies teilt Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mit.

  • 19:09 Uhr

    Gebiet Belgorod: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto verletzt

    Im Dorf Urasowo im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Fahrzeug verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf der Plattform Max mit. Die Verletzte wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt und wird nun ambulant weiterbehandelt. Zudem wurden in mehreren Bezirken der Region Schäden an ziviler Infrastruktur gemeldet. Laut Behördenangaben wurden unter anderem Wohnhäuser, Fahrzeuge, Stromleitungen, soziale Einrichtungen sowie weitere Infrastruktur- und Gewerbeobjekte beschädigt.

  • 18:44 Uhr

    Gorlowka: Ermittler finden Splitter eines Sprengsatzes nach Angriff auf Linienbus

    Der von den ukrainischen Streitkräften auf einen Linienbus in Gorlowka abgeworfene Sprengsatz war ersten Erkenntnissen zufolge mit Splitterelementen ausgestattet. Dies teilt ein Vertreter des russischen Ermittlungskomitees der Nachrichtenagentur TASS mit.

    Bei der Untersuchung des Angriffsortes wurden demnach Fragmente eines bislang nicht identifizierten Sprengkörpers mit Splitterelementen entdeckt. Die sichergestellten Teile sollen nun forensisch untersucht werden, um Typ und Art des Sprengsatzes zu bestimmen.

    Nach Angaben der Chefärztin des städtischen Krankenhauses Nellja Jakunenko stieg die Zahl der Verletzten inzwischen auf 18, zuvor war von 15 Verletzten die Rede gewesen. Acht Personen, darunter ein Jugendlicher, wurden mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Angriff auf den Stadtbus der Linie 2 ereignete sich am 22. Juni gegen 16:30 Uhr Moskauer Zeit.

  • 18:30 Uhr

    "Bis diese Ars...öcher verschwinden" – McGovern rechnet mit EU-Politikern ab

    In einem aktuellen Interview mit Andrew Napolitano sieht der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern Russland entgegen westlicher Medienberichte klar auf der Siegerstraße. Mit der baldigen Einnahme von Konstantinowka öffne sich in wenigen Monaten der Weg zum Fluss Dnjepr.

    Während der Westen vor politischen Umbrüchen stehe, sei die Lage für Moskau ein Geduldsspiel. Nach dem tatsächlichen Rückzug des britischen Premierministers Keir Starmers prognostiziert McGovern auch für Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein baldiges Scheitern.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.