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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: US-Ukraine-Gespräche am 21. März in Miami

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: US-Ukraine-Gespräche am 21. März in MiamiQuelle: Gettyimages.ru © Ukrainische Präsidentschaft / Pressebild/Anadolu
  • 20.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:50 Uhr

    Medien: US-Ukraine-Gespräche am 21. März in Miami

    Ein Treffen der Delegationen der USA und der Ukraine soll am 21. März in Miami, Florida, stattfinden. Dies berichtet das ukrainische Medium Obschtschestwennoje unter Berufung auf Quellen.

    Kiew werde demnach durch den Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates Rustem Umerow, den Leiter des Präsidentenbüros Kirill Budanow sowie den Fraktionschef der Partei "Diener des Volkes" David Arachamija vertreten. Nach Angaben von RBK-Ukraine sollen auf US-Seite der Sondergesandte des Präsidenten Steve Witkoff sowie Jared Kushner an den Gesprächen teilnehmen.

    Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, der politische Teil der ukrainischen Delegation sei bereits unterwegs. Zudem werde auch der stellvertretende Leiter des Präsidentenbüros Sergei Kissliza an den Treffen teilnehmen. Laut Selenskij hat Kiew zuletzt Signale aus den USA erhalten, dass trilaterale Konsultationen zur Beilegung des Konflikts bald wiederaufgenommen werden könnten.

  • 21:44 Uhr

    Trump: Gespräche zur Ukraine laufen täglich

    US-Präsident Donald Trump erklärt, dass die Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts nahezu täglich stattfinden. Er sagt am Freitag vor Journalisten:

    "Sie finden fast jeden Tag statt. Wir machen große Fortschritte. Ich denke, er [der Konflikt] wird gelöst werden."

  • 21:35 Uhr

    Zwei Zivilisten in der DVR bei ukrainischen Angriffen verletzt

    In der Volksrepublik Donezk (DVR) sind am Freitag zwei Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt worden. Dies teilt Republikchef Denis Puschilin mit. Im Bezirk Jasinowataja wurde ein 32-jähriger Mann auf der Straße Donezk–Gorlowka bei einem Drohnenangriff verletzt. In der Stadt Sugres erlitt zudem eine Frau des Jahrgangs 1962 auf einem Friedhof Verletzungen durch die Explosion eines Sprengkörpers. Den Verletzten wird qualifizierte medizinische Hilfe geleistet.

  • 21:22 Uhr

    Dmitrijew weist Bericht über angebliches Geheimdienstangebot zurück

    Der Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds und Sonderbeauftragte des Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland Kirill Dmitrijew weist Medienberichte über ein angebliches russisches Geheimdienstangebot an die USA zurück.

    Zuvor hatte die Zeitung Politico berichtet, Dmitrijew habe bei einem Besuch in Miami ein Angebot Moskaus übermittelt. Demnach sollte Russland die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an Iran einstellen, während Washington im Gegenzug auf entsprechende Unterstützung für die Ukraine verzichten sollte.

    Dmitrijew kommentiert die Meldung mit einem Wort: "Fake."

  • 21:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 91 ukrainische Drohnen

    Die russischen Luftverteidigungskräfte haben am Freitag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 91 ukrainische Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Smolensk, Belgorod und dem Moskauer Gebiet abgefangen und zerstört.

  • 20:38 Uhr

    Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff in Belgorod verletzt

    Im Gebiet Belgorod haben Drohnen der ukrainischen Streitkräfte vier Gemeinden angegriffen. Das teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. In der Ortschaft Wosnesenowka im Bezirk Schebekinski wurden dabei zwei Zivilisten bei der Detonation einer FPV-Drohne verletzt. Die Verletzten wurden von einer freiwilligen Helferin ins Krankenhaus gebracht.

  • 20:20 Uhr

    Selenskij: Dreiervorgespräche mit USA und Russland stehen im Fokus

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij bezeichnet die Abstimmung der Parameter für die Fortsetzung der trilateralen Treffen zwischen Russland, der Ukraine und den USA als Hauptaufgabe der ukrainischen Verhandlungsgruppe bei der bevorstehenden Begegnung mit der US-Seite am Samstag.

    "Die Hauptaufgabe des Verhandlungsteams ist die Festlegung klarer Parameter für die Fortsetzung der trilateralen Treffen. Zweitens: Vorbereitung auf die entsprechenden Treffen, inklusive Bereitstellung der Unterlagen."

    Darüber hinaus werde das ukrainische Team die PURL-Initiative (Prioritized Ukraine Requirements List) besprechen, die den Erwerb US-amerikanischer Waffen durch europäische Länder für Kiew vorsieht, sowie die bilateralen Beziehungen zwischen der Ukraine und den USA und ein Abkommen über Drohnen.

    Zuvor hatte Selenskij angekündigt, dass das ukrainische Verhandlungsteam an diesem Tag in den USA bilaterale Gespräche mit US-Kollegen zum Friedensprozess führen werde. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow betont, dass Russland an den von Selenskij erwähnten Kontakten zwischen der Ukraine und den USA nicht teilnehmen werde, äußert aber die Hoffnung, dass die Pause im trilateralen Format nur vorübergehend sei.

  • 19:49 Uhr

    Ukraine reduziert Auslandsausbildung ihrer Soldaten

    Die ukrainischen Streitkräfte kürzen die Ausbildung von Soldaten im Ausland. Grund hierfür seien zahlreiche Fälle von Desertion, erklärt der stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung für Doktrin und Ausbildung des Generalstabs Jewgeni Meschewikin auf einer Pressekonferenz am Freitag. Ein Ausschnitt seines Auftritts wurde vom ukrainischen Sender Novosti.Live auf Telegram veröffentlicht:

    "Wenn es bei der Verbesserung der Ausbildung im Ausland ein Problem gibt, das wir nicht beeinflussen können, dann stellen wir diese Ausbildung ein. Daher sind wir nicht die Einzigen, die ihre Auslandsausbildung reduzieren."

    Meschewikin zufolge hängt die Kürzung der Auslandstrainingslager auch mit rechtlichen Beschränkungen einiger Partnerländer zusammen. Außerdem wolle Kiew die Logistik zu den Ausbildungseinheiten vereinfachen und neue Erfahrungen schneller in die Ausbildungsstruktur integrieren.

  • 19:25 Uhr

    Medien: Selenskij verliert Kontrolle über Parlament

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij verliert laut Times zunehmend die Möglichkeit, Gesetze im ukrainischen Parlament durchzusetzen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Quellen in der Werchowna Rada. Die Abgeordnete Tamila Taschewa wird von der Zeitung zitiert:

    "Es reift eine echte parlamentarische Krise heran. Der Kern der Mehrheit, die sie noch vor zwei Monaten hatten, ist zusammengebrochen."

    Seit Beginn des Konflikts mit Russland haben 54 Abgeordnete ihre Ämter niedergelegt, während die verbliebenen Parlamentarier nicht für Regierungsprojekte stimmen wollen. Zudem wachse die Spannung aufgrund des verlängerten Kriegsrechts, da Selenskij seine Notstandsbefugnisse nutze, ohne Rücksicht auf die eigenen Abgeordneten zu nehmen. Am Sonntag drohte er den Rada-Mitgliedern, sie an die Front zu schicken, sollten sie "nicht gemäß dem ukrainischen Gesetz im Parlament dienen".

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.