Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 283 gegnerische Drohnen

21.03.2026 07:33 Uhr
07:33 Uhr
Verletzte und Sachschäden durch ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Saratow
Luftalarm hat in der vergangenen Nacht auch im Gebiet Saratow beiderseits des Unterlaufes der Wolga gegeben. Gouverneur Roman Bussargin meldet auf der Plattform Telegram Opfer und Sachschäden. In der Gebietshauptstadt Saratow seien zwei zivile Einwohner verletzt worden. In mehreren Wohnhäusern seien Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Schäden gebe es auch in der Stadt Engels. Dort seien zivile Infrastrukturen und Wohnhäuser beschädigt worden. Weitere Details gibt Bussargin nicht bekannt.
07:01 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 283 ukrainische Drohnen

Archivbild: Ein russischer Flugabwehrraketenkomplex des Typs Tor-M2 im Gebiet Saporoschje, 16. Februar 2026ALEXANDER POLEGENKO / TASS Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 283 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Smolensk, Kaluga, Belgorod, Woronesch, Rostow, Wolgograd, Tula, Rjasan, Kursk, Saratow, Samara, über den Teilrepubliken Krim und Tatarstan sowie über dem Großraum Moskau unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
20.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:50 Uhr
Medien: US-Ukraine-Gespräche am 21. März in Miami

Ukrainische und amerikanische Delegationen essen nach einem Treffen in Trumps Residenz Mar-a-Lago in Miami, Florida, am 28. Dezember 2025 zu Mittag.Ukrainische Präsidentschaft / Pressebild/Anadolu / Gettyimages.ru Ein Treffen der Delegationen der USA und der Ukraine soll am 21. März in Miami, Florida, stattfinden. Dies berichtet das ukrainische Medium Obschtschestwennoje unter Berufung auf Quellen.
Kiew werde demnach durch den Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates Rustem Umerow, den Leiter des Präsidentenbüros Kirill Budanow sowie den Fraktionschef der Partei "Diener des Volkes" David Arachamija vertreten. Nach Angaben von RBK-Ukraine sollen auf US-Seite der Sondergesandte des Präsidenten Steve Witkoff sowie Jared Kushner an den Gesprächen teilnehmen.Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, der politische Teil der ukrainischen Delegation sei bereits unterwegs. Zudem werde auch der stellvertretende Leiter des Präsidentenbüros Sergei Kissliza an den Treffen teilnehmen. Laut Selenskij hat Kiew zuletzt Signale aus den USA erhalten, dass trilaterale Konsultationen zur Beilegung des Konflikts bald wiederaufgenommen werden könnten.
21:44 Uhr
Trump: Gespräche zur Ukraine laufen täglich
US-Präsident Donald Trump erklärt, dass die Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts nahezu täglich stattfinden. Er sagt am Freitag vor Journalisten:"Sie finden fast jeden Tag statt. Wir machen große Fortschritte. Ich denke, er [der Konflikt] wird gelöst werden."
21:35 Uhr
Zwei Zivilisten in der DVR bei ukrainischen Angriffen verletzt
In der Volksrepublik Donezk (DVR) sind am Freitag zwei Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt worden. Dies teilt Republikchef Denis Puschilin mit. Im Bezirk Jasinowataja wurde ein 32-jähriger Mann auf der Straße Donezk–Gorlowka bei einem Drohnenangriff verletzt. In der Stadt Sugres erlitt zudem eine Frau des Jahrgangs 1962 auf einem Friedhof Verletzungen durch die Explosion eines Sprengkörpers. Den Verletzten wird qualifizierte medizinische Hilfe geleistet.
21:22 Uhr
Dmitrijew weist Bericht über angebliches Geheimdienstangebot zurück
Der Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds und Sonderbeauftragte des Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland Kirill Dmitrijew weist Medienberichte über ein angebliches russisches Geheimdienstangebot an die USA zurück.Zuvor hatte die Zeitung Politico berichtet, Dmitrijew habe bei einem Besuch in Miami ein Angebot Moskaus übermittelt. Demnach sollte Russland die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an Iran einstellen, während Washington im Gegenzug auf entsprechende Unterstützung für die Ukraine verzichten sollte.
Dmitrijew kommentiert die Meldung mit einem Wort: "Fake."
21:00 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört 91 ukrainische Drohnen
Die russischen Luftverteidigungskräfte haben am Freitag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 91 ukrainische Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Smolensk, Belgorod und dem Moskauer Gebiet abgefangen und zerstört.
20:38 Uhr
Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff in Belgorod verletzt
Im Gebiet Belgorod haben Drohnen der ukrainischen Streitkräfte vier Gemeinden angegriffen. Das teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. In der Ortschaft Wosnesenowka im Bezirk Schebekinski wurden dabei zwei Zivilisten bei der Detonation einer FPV-Drohne verletzt. Die Verletzten wurden von einer freiwilligen Helferin ins Krankenhaus gebracht.
20:20 Uhr
Selenskij: Dreiervorgespräche mit USA und Russland stehen im Fokus
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij bezeichnet die Abstimmung der Parameter für die Fortsetzung der trilateralen Treffen zwischen Russland, der Ukraine und den USA als Hauptaufgabe der ukrainischen Verhandlungsgruppe bei der bevorstehenden Begegnung mit der US-Seite am Samstag.
"Die Hauptaufgabe des Verhandlungsteams ist die Festlegung klarer Parameter für die Fortsetzung der trilateralen Treffen. Zweitens: Vorbereitung auf die entsprechenden Treffen, inklusive Bereitstellung der Unterlagen."
Darüber hinaus werde das ukrainische Team die PURL-Initiative (Prioritized Ukraine Requirements List) besprechen, die den Erwerb US-amerikanischer Waffen durch europäische Länder für Kiew vorsieht, sowie die bilateralen Beziehungen zwischen der Ukraine und den USA und ein Abkommen über Drohnen.
Zuvor hatte Selenskij angekündigt, dass das ukrainische Verhandlungsteam an diesem Tag in den USA bilaterale Gespräche mit US-Kollegen zum Friedensprozess führen werde. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow betont, dass Russland an den von Selenskij erwähnten Kontakten zwischen der Ukraine und den USA nicht teilnehmen werde, äußert aber die Hoffnung, dass die Pause im trilateralen Format nur vorübergehend sei.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

