Liveticker Ukraine-Krieg: Sewastopol durch ukrainische Streitkräfte zweimal angegriffen

12.01.2026 09:52 Uhr
09:52 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 18 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden 14 Geschosse abgefeuert und 29 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen zehn abgefangen wurden.
Gladkow meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, drei Privathäuser und zwei Fahrzeuge beschädigt.
09:27 Uhr
Rotation ukrainischer Truppen in Richtung Konstantinowka vereitelt
Drohnenpiloten des Truppenverbandes Süd zerstörten das Personal und ein Lager der ukrainischen Streitkräfte und verhinderten damit die Rotation in Richtung Konstantinowka. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
"Während Kampfeinsätzen in Richtung Kontantinowka entdeckten Drohnenpiloten die Rotation der gegnerischen Truppen an drei Standorten. Durch präzise Treffer wurden sechs Angehörige der ukrainischen Streitkräfte eliminiert. Zudem entdeckten die Drohnenpiloten ein Treibstoff- und Schmierstofflager und führten einen Präzisionsschlag durch, bei dem das Ziel zerstört wurde."
Darüber hinaus entdeckten Aufklärer der 6. motorisierten Schützendivision bei Konstantinowka eine gegnerische Beobachtungsstelle und einen vorübergehenden Stationierungsort, und übermittelten die Koordinaten an die Artilleriebesatzungen der Msta-B. Durch Präzisionsschläge wurden beide Ziele zerstört.
08:54 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 12. Januar zwischen 7:00 Uhr und 8:00 Uhr Moskauer Zeit wurden sechs ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über dem Gebiet Rostow zerstört."
08:20 Uhr
Sewastopol durch ukrainische Streitkräfte zweimal angegriffen
Die ukrainischen Streitkräfte versuchten am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag zweimal, die Stadt Sewastopol mit Drohnen anzugreifen. Dies teilt Gouverneur Michail Raswoschajew am Morgen auf Telegram mit.
Nach seinen Angaben seien insgesamt vier Drohnen abgeschossen worden. Gouverneur meldet keine Opfer. Bei den Attacken seien zwei Mehrfamilienhäuser und zwei Autos beschädigt worden.
07:31 Uhr
Unterkünfte ukrainischer Kampfdrohnenbetreiber in Charkow zerstört
Unterkünfte von Kampfdrohnenbetreibern der ukrainischen Streitkräfte wurden in Charkow zerstört, die Verluste des Gegners beliefen sich auf mehr als einen Zug. Dies meldet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
07:00 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 13 ukrainische Drohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Rostow – vier,
- Republik Krim – zwei,
- Republik Adygeja – zwei,
- Gebiet Kursk – zwei,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – zwei,
- Gebiet Woronesch – eine.
11.01.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:39 Uhr
US-Botschafter in Belgien verweigert Kritik an Russland wegen Ukraine
Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, lehnte es in einem Interview mit dem Fernsehsender RTL ab, die Russische Föderation wegen der Ukraine zu kritisieren, und bezeichnete solche Kritik als kontraproduktiv. White antwortete auf die Frage, ob die Russische Föderation als Bedrohung angesehen werde, wie folgt:
"Die USA befinden sich nicht im Krieg mit Russland. Und während wir Friedensverhandlungen führen, fordern viele gern von Präsident Trump oder Präsident Selenskij harte Worte gegenüber Russland. Russland hat zweifellos die Ukraine angegriffen, aber derzeit arbeiten wir an der Erstellung eines Friedensabkommens. Wir vermeiden Kritik an der einen oder anderen Seite, da dies kontraproduktiv ist."
18:35 Uhr
Berliner Blackout, Regierungskrise Brandenburg & Merz’ Ukraine-Pläne

In der neuen Folge von "Realpolitik mit Alexander von Bismarck" stehen folgende Themen besonders im Fokus: Die Kritik an Kanzler Merz, der mit Geburtstagsgrüßen statt eines klaren Statements zum Berlin-Blackout auffällt und das Ende der Brandenburger Koalition.
Außerdem geht es um den Grund, warum Neuwahlen zum jetzigen Zeitpunkt vermieden werden und schließlich Merz’ Position zur deutschen Friedensbeteiligung in der Ukraine mit einer kompakten Einordnung der Pariser Gespräche, in denen Sicherheitsgarantien diskutiert wurden.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:58 Uhr
Medien: Ehemaliger NATO-Soldat in der LVR getötet
Infolge der Handlungen des russischen Militärs des Truppenverbands West ist in der LVR der ehemalige britische Soldat Michael Anthony Hogan ums Leben gekommen, der zuvor an NATO-Operationen im Nahen Osten teilgenommen hatte. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in den russischen Geheimdiensten:
"Russische Einheiten der 20. Armee des Truppenverbands West eliminierten in der Nähe der Ortschaft Petrowskoje eine Gruppe ausländischer Söldner der 3. separaten Angriffsbrigade der ukrainischen Streitkräfte, unter denen auch der ehemalige britische Soldat Michael Anthony Hogan kämpfte, der zuvor an NATO-Operationen im Nahen Osten teilgenommen hatte."
Dem Gesprächspartner der Zeitung zufolge seien unter den Söldnern auch Staatsangehörige der Türkei, Kolumbiens und Mexikos gewesen. Sie alle hätten zu einer Einheit der 3. separaten Angriffsbrigade der ukrainischen Streitkräfte gehört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
