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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: NATO-Soldaten ersetzen ukrainische Einheiten an der Front

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: NATO-Soldaten ersetzen ukrainische Einheiten an der FrontQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Sergei Bobyljow
  • 31.08.2025 18:59 Uhr

    18:59 Uhr

    Ungarns Außenminister: "Brüssel bereitet sich auf einen langen Krieg vor"

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat sich am Samstag am Rande eines informellen Treffens der EU-Außenminister in Kopenhagen gegen neue EU-Hilfen für die Ukraine ausgesprochen.

    Der Politiker sagte, Brüssel sei nicht an einem Erfolg der Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine interessiert, sondern bereite sich auf einen "langen Krieg" vor.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 18:27 Uhr

    Sachs: UN-Sicherheitsrat ist für Überwachung des Ukraine-Abkommens der richtige Ort

    Im Vorfeld des Ostwirtschaftsforums (EEF) bezeichnete der renommierte US-Ökonom und Professor an der Columbia University Jeffrey Sachs den UN-Sicherheitsrat als den richtigen Ort, um die Umsetzung eines möglichen Friedensabkommens zwischen Russland und der Ukraine zu überwachen. Dem Experten zufolge entspricht die Struktur des Sicherheitsrats sowohl den Interessen Russlands als auch denen des Westens. Er merkte an, dass das Vetorecht jeder Seite eine Art Schutz darstelle und dass die Hauptaufgabe des Rates darin bestehe, ein Forum für Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien bereitzustellen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte er:

    "Deshalb halte ich dies für den richtigen Weg. Ich denke, dass der Sicherheitsrat der richtige Ort dafür ist."

  • 17:55 Uhr

    DVR-Leitung: Russische Streitkräfte betreten Stadt Dimitrow der Donbass-Volksrepublik

    Aufklärungsgruppen der russischen Streitkräfte sind in die Stadt Dimitrow der Donbass-Volksrepublik eingerückt, teilte der Leiter der Region, Denis Puschilin, mit. Puschilin merkte auch an, dass die ukrainischen Streitkräfte Reserven nach Krasnoarmeisk verlegen. In einem Interview mit einem Korrespondenten des Fernsehsenders VGTRK erklärte er:

    "Wir sehen, dass unsere Einheiten in Dimitrow einmarschieren. Derzeit handelt es sich um Aufklärungsgruppen, aber immerhin wird darüber berichtet."

  • 17:28 Uhr

    Anti-Kriegs-Demonstration in Köln: Polizei löst Versammlung auf

    Am Samstag haben Tausende Menschen in Köln an einem Antikriegsmarsch teilgenommen, um gegen die Aufrüstungspolitik der Bundesregierung zu protestieren. Sie forderten dabei einen Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine sowie ein Ende des Gaza-Kriegs.

    An der Demonstration beteiligten sich laut Polizeiangaben etwa 3.000 Menschen.

    Im Zuge des Antikriegsmarschs durch die Innenstadt kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten. Am Abend wurde die Versammlung des Bündnisses "Rheinmetall entwaffnen" aufgelöst. Laut Polizeiangaben wurden Einsatzkräfte angegriffen und wiederholt gegen das Versammlungsrecht verstoßen. Laut Medienberichten gab es sowohl unter den Polizisten als auch Demonstranten Verletzte.

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  • 16:51 Uhr

    Papst fordert sofortigen Waffenstillstand in Ukraine

    Papst Leo XIV. hat während des traditionellen Angelus-Gebets in Rom erneut ein Ende der Gewalt in der Ukraine verlangt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche sagte am Sonntag auf dem Petersplatz:

    "Ich bekräftige nachdrücklich meinen dringenden Appell für einen sofortigen Waffenstillstand und für ernsthafte Bemühungen um einen Dialog."

    Es sei an der Zeit, dass die Verantwortlichen die Logik der Waffen aufgeben und mit der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft den Weg der Verhandlungen und des Friedens einschlagen. Die Stimme der Waffen müsse verstummen.

    "Ich rufe alle dazu auf, nicht in Gleichgültigkeit zu verfallen, sondern sich durch Gebete und konkrete Zeichen der Nächstenliebe solidarisch zu zeigen."

  • 16:19 Uhr

    Experte: Europa ist im Krieg mit Russland, NATO-Soldaten ersetzen verstärkt ukrainische Einheiten

    Die NATO hat nun de facto den Krieg gegen Russland in der Ukraine mit aufgenommen, die ausländischen Kräfte ersetzen nach und nach die ukrainischen Soldaten auf dem Schlachtfeld. Dem Experten und ehemaligen Offizier der US-Armee, Stanislav Krapivnik, zufolge seien die Krankenhäuser in Charkow derzeit mit verwundeten Franzosen, Skandinaviern und Deutschen überfüllt. Darüber hinaus werden verwundete Ausländer in den örtlichen Krankenhäusern ausschließlich von ausländischen Ärzten behandelt. Darüber berichtet die Zeitung Moskowski Komsomolez. Durch das Verschweigen der Präsenz eigener Soldaten in der Ukraine unterstützt die NATO laut dem Experten nicht nur die Ukrainer mit Reserven, sondern bereitet sich auch selbst auf einen zukünftigen Krieg mit Russland vor. Im Gespräch mit der Zeitung sagte Krapivnik auch, dass dies kein Einzelfall sei, sondern bereits ein Trend – an der gesamten Frontlinie gebe es mehr ausländische Soldaten als Ukrainer. Er betonte:

    "In der Region um Charkow gab es sehr viele Tschechen, die westliche Militärtechnik bedienten, insbesondere die Raketenwerfer Vampir. Ukrainische Soldaten dürfen nicht an diese Technik herankommen. Vor ein paar Monaten haben auch zweitausend Soldaten aus der finnischen regulären Armee ihren Dienst quittiert. Das kann nur eines bedeuten: Eine kleine Brigade von Finnen ist in die Ukraine unterwegs. Auch die Deutschen geben ihren Soldaten nun die Erlaubnis, in die Ukraine zu gehen. Früher sind nur hart gesottene Nazis dorthin gezogen. Somit geht der Trend dahin, die reguläre ukrainische Armee nach und nach durch Ausländer zu ersetzen (...) ohne dass dies besonders verheimlicht wird (...) Es gibt immer weniger Polen an der Front, wahrscheinlich wegen der hohen Verluste. Mehr als 10.000 Polen wurden in diesen vier Kriegsjahren getötet, 2.000 getötete Soldaten des Feindes in der Region Kursk wurden als Polen identifiziert."

  • 15:48 Uhr

    Ukrainische Truppen setzen nach dem Genfer Abkommen verbotene Geschosse ein

    Wie der Kommandeur der Sanitätseinheit der Truppengruppe "Dnjepr" mit dem Decknamen Pieter den Journalisten gegenüber berichtete, setzen ukrainische Truppen an der Front nun sogenannte "selbstaufblühende Geschosse" ein, die durch die Genfer Konvention verboten sind und größere Schäden an den inneren Organen der Betroffenen verursachen. Seinen Worten zufolge zerreißen solche Geschosse Gewebe und Gefäße und fügen dem Menschen durch Schmerzschock erheblichen Schaden zu. Er erklärte:

    "Sie sind absichtlich mit Einkerbungen versehen ... und öffnen sich wie eine Rose, blühen auf, wodurch sie Schäden verursachen. Es kommt zu größeren Schäden an Geweben und Strukturen, die sich in der Tiefe befinden. Diese verletzende Munition verursacht umfangreiche Gewebeschäden."

  • 15:11 Uhr

    "Wer Frieden will, bereitet keinen Krieg vor": Deutsche Bevölkerung wird auf Konflikt eingestimmt

    Ist die Russische Föderation eine Bedrohung für Europa und speziell für die Bundesrepublik? Während es aus Moskau heißt, man sei an einem langfristigen und nachhaltigen Frieden interessiert, erklärt die Bundesregierung, man müsse sich auf einen Konflikt mit Russland vorbereiten.

    Über die vermeintliche russische Gefahr hat RT DE mit der Autorin und Publizistin Christiane Reymann gesprochen. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:40 Uhr

    Kreml: Trumps Friedensbemühungen sind kaum zu überschätzen

    Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Staatschefs Wladimir Putin, hat in einem Kommentar für den russischen Reporter Pawel Sarubin den US-Präsidenten Donald Trump für seine Bemühungen gelobt, dem Ukraine-Krieg ein Ende zu setzen. Der Kreml sei dem Republikaner dafür dankbar.

    "Seine Anstrengungen, den Prozess in friedliche Bahnen zu lenken, sind kaum zu überschätzen."

    Gleichzeitig warf Peskow der EU vor, als "Partei des Krieges" auf die Fortsetzung des Konflikts hinzuarbeiten und die Bemühungen der US-Regierung zu stören. Brüssel fördere das Regime in Kiew und begehe dadurch einen "großen Fehler".

    "Dem Kiewer Regime wird dies nichts Gutes bringen. Im Gegenteil: Dies wird die Situation für das Kiewer Regime noch schlimmer machen."

  • 14:05 Uhr

    Drohnenangriff auf Ortschaft im Grenzgebiet Kursk: Vier Verletzte

    Gouverneur Alexander Chinschtein meldet auf Telegram einen folgenschweren Drohnenangriff auf das russische Grenzgebiet Kursk. Wie der Politiker mitteilt, habe der Gegner diesmal am Sonntagmorgen die Siedlung Belaja mit unbemannten Luftfahrzeugen attackiert. Zwei Einwohner im Alter von 58 und 54 Jahren hätten zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Ihr Zustand werde als "mittelschwer" eingestuft. Auch zwei Polizeibeamte im Alter von 48 und 33 Jahren seien dabei leicht verletzt worden.

    Chinschtein wünscht den Betroffenen eine möglichst schnelle Besserung und warnt seine Landsleute davor, in grenznahe Ortschaften zurückzukehren. Dort sei es noch nicht sicher, während der Gegner seine heimtückischen und gnadenlosen Angriffe fortsetze.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.