Liveticker Ukraine-Krieg: Luftabwehr schlägt groß angelegten Drohnenangriff auf Moskau zurück

14.03.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:32 Uhr
Russische Luftabwehr schlägt groß angelegten Drohnenangriff auf Moskau zurück
Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin teilt mit, dass die Abwehr der auf Moskau zusteuernden ukrainischen Drohnen fortgesetzt werde. Die Gesamtzahl der Drohnen, die heute beim Anflug auf die Hauptstadt bereits abgeschossen wurden, belief sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf 47.
18:56 Uhr
FSB-Beamte neutralisieren ukrainische Sabotagegruppen bei Konstantinowka
Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB haben zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Stadt Konstantinowka in der DVR ausgeschaltet. Dies teilte der Pressedienst des FSB Russlands für die DVR mit:
"Kämpfer des FSB haben zwei Stellungen feindlicher Drohnenbetreiber sowie zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen des Gegners aufgespürt und neutralisiert, die versucht hatten, auf dem Weg der russischen Truppen Hinterhalte zu legen."
18:24 Uhr
DVR-Chef: "Donbass-Kuppel" schießt wöchentlich bis zu 500 ukrainische Drohnen ab
Das System zur elektronischen Kampfführung "Donbass-Kuppel" schießt wöchentlich zwischen 200 und 500 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte ab. Dies gab der Chef der DVR, Denis Puschilin, bekannt:
"Wenn man nur von Drohnen spricht und diese zählt, werden dank der koordinierten Arbeit des Systems zur elektronischen Kampfführung Donbass-Kuppel und aller Sicherheitsbehörden zwischen 200 und 500 Drohnen abgeschossen."
Puschilin fügte hinzu, dass diese Maßnahme es ermögliche, das Risiko von Angriffen auf die Infrastruktur der DVR erheblich zu verringern.
17:55 Uhr
"Hör auf": Ex-Präsident der Ukraine wendet sich an Orbán
Der ehemalige Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, hat einen offenen Brief an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán geschrieben. Darin argumentiert Juschtschenko, in der Politik gehe es nicht nur um Zahlen, Profit oder Gas. Es gehe vor allem um Werte:
"Indem Du Dich auf die Seite des Aggressors stellst, verrätst Du nicht nur die Ukraine – Du verrätst das Andenken Deines Volkes, das weiß, was sowjetische Panzer auf den Straßen von Budapest bedeuten. Viktor, hör auf und denk daran, wer Du einmal warst."
Er wies zudem darauf hin, dass die Ukraine für genau jene Werte "blutet", über die sie einst am Verhandlungstisch gesprochen hätten.
17:27 Uhr
Weitere drei Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen
Die russischen Luftabwehrkräfte haben drei weitere Drohnen abgeschossen, die auf Moskau zugeflogen sind. Dies teilte der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, mit. Insgesamt wurden damit bereits 25 Drohnen zerstört.
16:48 Uhr
Grünen-Chefin Brantner fordert Stopp für russische "Schattentanker"
Nach der Lockerung der US-Sanktionen gegen Erdöl aus Russland verlangt Grünen-Chefin Franziska Brantner ein härteres europäisches Vorgehen gegen russische Tanker. Russland exportiere einen Großteil seines Erdöls auf Schiffen seiner Schattenflotte, die täglich Nord- und Ostsee passierten, sagte die Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Wenn Kanzler Friedrich Merz (CDU) es ernst meine mit seiner Kritik an der Lockerung der Sanktionen, müsse er jetzt aktiv werden, forderte Brantner.
"Deutschland und Europa müssen jetzt die eigenen Hebel gegen Putins Kriegskasse bedienen und die Durchfahrt der Schattentanker durch unsere Gewässer stoppen."
16:23 Uhr
Iran bezeichnet die Ukraine wegen Hilfe für Israel als "legitimes Ziel"
Das Territorium der Ukraine sei für Iran zu einem legitimen Ziel geworden, da das Land Israel bei einer Operation gegen Teheran unterstütze. Dies erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit des iranischen Parlaments, Ebrahim Azizi, auf der Plattform X:
"Durch die Unterstützung des israelischen Regimes mit Drohnen hat sich die am Boden liegende Ukraine faktisch in den Krieg verwickelt und gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen ihr gesamtes Territorium zu einem legitimen Ziel für den Iran gemacht."
Kiew habe Abfangdrohnen und Drohnenexperten zum Schutz der US-Stützpunkte in Jordanien entsandt, berichtete der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij der Zeitung The New York Times am 9. März.
16:20 Uhr
Weitere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Belgorod
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet erneut über Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den jüngsten Attacken aus dem Nachbarland seien in der russischen Region insgesamt sieben Menschen, darunter ein Kämpfer der Verteidigungseinheit Orlan, verletzt worden.
Der Politiker berichtet über teils schwere Verletzungen. So habe ein Mann bei der Detonation einer FPV-Drohne auf dem Gelände eines Betriebs in der Siedlung Maximowka eine Bauchwunde erlitten und eine Hand verloren. In der Stadt Schebekino habe ein Kämpfer der örtlichen Drohnenabwehr Orlan zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Der Gegner habe zudem in den Ortschaften Nowaja Tawolschanka und Wessjolaja Lopan zugeschlagen. Infolge der Attacken seien zudem ein Einfamilienhaus, eine Produktionshalle, ein Kleintransporter und zwei Autos beschädigt worden.
15:51 Uhr
Rosatom-Chef und IAEO-Generaldirektor beraten in Moskau über nukleare Sicherheit

In Moskau hat sich Rosatom-Chef Alexei Lichatschow mit dem Generaldirektor der IAEO, Rafael Grossi, zu neuen Konsultationen getroffen. Im Mittelpunkt standen Sicherheitsfragen rund um das Kernkraftwerk Saporoschje in Energodar.
Lichatschow verwies dabei auf zunehmende "militärische Risiken" in der Region und nannte unter anderem Angriffe mit Drohnen und Artillerie. Grossi erklärte, Russland und die IAEO arbeiteten weiter eng zusammen, um die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten. Als Beispiel nannte er eine vereinbarte Waffenruhe, die Reparaturen an einer externen Stromleitung ermöglicht habe.
Den Videobericht dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
