Liveticker Ukraine-Krieg – Anschlag auf GRU-General in Moskau: Attentäter und Helfer gefasst

8.02.2026 12:10 Uhr
12:10 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

SymbolbildJEWGENI BIJATOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Sidorowka im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle gebracht und in der Nähe der Ortschaften Andrejewka und Ugrojedy im selben Gebiet sowie Weliki Burluk, Malaja Woltschja, Kolodesnoje, Nesternoje, Ochrimowka, Petropawlowka und Tichoje im Gebiet Charkow Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen. Der Gegner habe bis zu 210 Soldaten verloren. Ein Transportpanzer, zwölf Wagen, sechs Munitionslager und fünf Materiallager seien zerstört worden.
Der Truppenverband West habe die Ortschaft Gluschkowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kowscharowka, Netschwolodowka, Nowoossinowo, Petschenegi und Schijkowka im Gebiet Charkow getroffen. Mehr als 150 ukrainische Kämpfer seien getötet oder verletzt worden. Zudem habe der Gegner zwölf Pick-ups und vier Munitionslager verloren.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Artjoma, Druschkowka, Kondratowka, Konstantinowka, Kramatorsk, Nikolaipole und Slawjansk in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 120 Armeeangehörige. Darüber hinaus habe das russische Militär ein Panzerfahrzeug, 14 Wagen, drei Geschütze und ein Materiallager zerstört.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Belizkoje, Wodjanskoje, Grischino, Dobropolje, Kutusowka, Kutscherow Jar, Swetloje, Sergejewka und Torezkoje in der DVR und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 205 Kämpfer verloren. Dabei seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zwei Pick-ups und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orly und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Barwinowka, Wosdwischewka, Kommunarowka, Rownoje, Samoilowka, Staroukrainka, Zwetkowoje und Schirokoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 390 Armeeangehörige. Dabei seien acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen und ein Mehrfachraketenwerfer außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Schtscherbaki im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem zwei Wagen und ein Materiallager verloren.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieattacken auf Energie- und Verkehrsanlagen in der Ukraine, welche der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Darüber hinaus seien 145 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern getroffen worden. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den letzten 24 Stunden 27 HIMARS-Raketen, drei Langstreckenraketen vom Typ Neptun und 42 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.924 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.553 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.661 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.150 Geschütze und Mörser verloren.
11:34 Uhr
Orbán warnt vor EU-Plänen: Es besteht Gefahr, dass junge Ungarn als Soldaten eingezogen werden

Ungarns Premierminister Viktor Orbán hat erneut erklärt, dass er sich nicht an "EU-Friedenstruppen" in der Ukraine beteiligen werde. Heute bestehe die Gefahr, dass ungarisches Geld in die Ukraine geschickt werde. Morgen könnten es junge Ungarn sein, die in den Krieg geschickt würden, warnte der Politiker.
"Die Russen haben deutlich gemacht und tun dies auch weiterhin jeden Tag, dass dies nicht geschehen darf. Denn wenn westliche Truppen in das Gebiet der Ukraine einmarschieren, werden sie von Russland als militärische Ziele betrachtet, was bedeutet, dass sie beschossen werden würden."
Das wäre ein direkter Kampf zwischen EU-Truppen und Russland auf dem Territorium der Ukraine, so Orbán.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
11:06 Uhr
Gouverneur meldet zwei Verletzte bei Angriffen auf 17 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär im Zeitraum von 12 Uhr MEZ am 7. Februar bis 5 Uhr MEZ am 8. Februar 17 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens acht Geschosse und acht Raketen abgefeuert sowie 25 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 16 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Stadt Graiworon seien ein Mann und eine Frau verletzt worden, als eine ukrainische FPV-Drohne ihr Auto angegriffen habe. Die beiden Zivilisten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Mann schwebe in Lebensgefahr. Außerdem habe am Samstag ein Einwohner der Siedlung Krinitschnoje eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 6. Februar bei einer Drohnenattacke eine Splitterwunde an einem Unterschenkel sowie zahlreiche Schürfwunden und Quetschungen an beiden Beinen erlitten habe.
Gladkow meldet außerdem Sachschäden. Durch die jüngsten Attacken seien demnach eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, vier Einfamilienhäuser, zwei Betriebe, eine Scheune, mehrere Infrastrukturobjekte, eine Gasleitung und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.
10:35 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium: Großangelegter Gegenschlag gegen Ukraine

Als Reaktion auf die jüngsten Angriffe Kiews hat die russische Armee nach eigenen Angaben einen groß angelegten Gegenschlag durchgeführt. Dieser richtete sich gegen das Energiesystem und die Logistik der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden könnten.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
10:02 Uhr
Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über weitere Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 7. Februar bis 5 Uhr MEZ am 8. Februar 28 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 23-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet dennoch über ein beschädigtes Landhaus in der Siedlung Ditschnja im Bezirk Kurtschatow.
09:33 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 7. Februar 21 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 5,
- Nowaja Majatschka — 2,
- Dnjeprjany — 4,
- Pestschanowka — 5,
- Nowaja Sburjewka — 2,
- Kasatschji Lageri — 3.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Korsunka, Aljoschki und Golaja Pristan seien insgesamt 16 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:00 Uhr
Selenskij: AKWs produzieren nach Angriffen weniger Strom
Ukrainische Atomkraftwerke produzieren zuletzt weniger Strom. Ursache sind russische Raketenangriffe auf Umspannwerke und Hochspannungsleitungen. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in seiner abendlichen Videobotschaft gesagt, dass sich ein Reaktor automatisch abgeschaltet habe. Der Politiker warf Russland Terrorismus vor und verlangte Konsequenzen: Im Interesse der Sicherheit der Region müsse Russland die Reaktion der "ganzen Welt" darauf spüren.
Last night, the Russians struck facilities critical to the operation of Ukraine’s nuclear power plants. Today, units at Ukraine’s NPPs reduced power generation, and one unit was automatically shut down. This is a level of attack that no terrorist in the world has ever dared, and… pic.twitter.com/u2MTGc3olz
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) February 7, 2026Am Samstagmorgen hatten die russischen Streitkräfte unter anderem Energieanlagen in der Ukraine mit Drohnen und Raketen angegriffen. Laut Medienberichten waren unter den Zielen auch das Umspannwerk Westukraine im Gebiet Lwow sowie westukrainische Wärmekraftwerke. Bereits bestehende Probleme bei der Versorgung mit Strom, Wasser und Wärme im Land wurden dadurch bei frostigen Temperaturen noch verstärkt.
08:36 Uhr
Sachschäden im Gebiet Brjansk bei Drohnenattacke aus Ukraine
Die russische Luftabwehr hat in der vergangenen Nacht im Gebiet Belgorod eine Drohnenattacke aus der benachbarten Ukraine abgeschlagen. Am Morgen schrieb das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram von elf abgefangenen unbemannten Luftfahrzeugen.
Gouverneur Alexander Bogomas bestätigte diese Informationen. Auf Telegram meldete der Politiker keine Opfer. Dennoch berichtete er über Sachschäden. In einem Viertel der Gebietshauptstadt Brjansk seien die Zäune, die Fassaden und die Fenster von zwei Einfamilienhäusern beschädigt worden.
08:01 Uhr
Anschlag auf GRU-General in Moskau: Attentäter und Helfer gefasst

Der in Dubai festgenommene mutmaßliche Schütze Ljubomir Korba wird von FSB-Mitarbeitern eskortiert, 8. Februar 2026FSB Die russischen Sicherheitsbehörden haben die Verantwortlichen für den versuchten Mord an Generalleutnant Wladimir Alexejew in Moskau identifiziert. Wie der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) in einer entsprechenden Pressemitteilung vom Sonntagmorgen erklärt, handele es sich bei ihnen um drei russische Staatsbürger. Der mutmaßliche Attentäter Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) sei in Dubai mithilfe der Sicherheitsbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate verhaftet und nach Russland ausgeliefert worden.
Der FSB nennt auch seine beiden Helfer: Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) sei in Moskau gefasst worden, während sich Sinaida Serebrizkaja (Jahrgang 1971) in die Ukraine abgesetzt habe.
07:30 Uhr
Am zweiten Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 7. Februar bis 0 Uhr am 8. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen auch gestern keine Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden vor.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



