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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bestätigt massiven Angriff auf Energieanlagen der Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bestätigt massiven Angriff auf Energieanlagen der Ukraine© Urheberrechtlich geschützt
  • 20.01.2026 19:25 Uhr

    19:25 Uhr

    Miroschnik: Trumps Aussage macht Selenskij in Davos zur Randfigur

    US-Präsident Donald Trump habe Wladimir Selenskij mit einer einzigen Erklärung faktisch "am Rand" des Weltwirtschaftsforums in Davos stehen lassen. Dies sagte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Keine Probleme der Ukraine oder der Ukrainer hätten Selenskij davon abgehalten, mit Volldampf nach Davos zu reisen, wenn es eine Perspektive für ein Treffen mit dem US-Präsidenten gegeben hätte."

    Selenskij und seine Unterstützer hätten große Anstrengungen unternommen, um seinen "Auftritt" in Davos zu organisieren. Trump habe jedoch "mit einer einzigen Aussage die gesamte Agenda des Wirtschaftsforums verändert" und das "Ukraine-Thema ans Ende der Liste geschoben", so der Diplomat. Zugleich habe Trump empfohlen, dass sich Europa mit der Ukraine befassen soll.

    Selenskij habe erkannt, dass er mit seinen "Projekten" abseits der zentralen Themen des Forums geblieben ist und versuche jetzt, dies zu kaschieren. Er erklärte, in der Ukraine zu bleiben und "mit den unglücklichen Ukrainern zu frieren", da er "in dieser schwierigen Zeit nicht anders handeln könne".

  • 19:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist stirbt bei gezieltem Drohnenangriff der Ukraine

    Im Gebiet Belgorod ist ein Mann infolge eines gezielten ukrainischen Drohnenangriffs ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Nach vorläufigen Angaben ereignete sich der Vorfall in der Stadt Schebekino. Die Identität des Opfers wird noch festgestellt. Laut Gladkow brannte das Auto des Mannes vollständig aus.

  • 18:38 Uhr

    Orbán: "Deutsche Kriegstroika" lenkt Europa in den Krieg

    In einer Rede in Budapest hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán Europa  als von einer "deutschen Kriegstroika" gesteuert bezeichnet. Diese bestehe aus EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Bundeskanzler Friedrich Merz und dem Vorsitzenden der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Manfred Weber, den Orbán als "größten Kriegstreiber" brandmarkte.

    Orbán warnte am Montag eindringlich, Europa bereite sich auf einen Krieg vor, "Friedenstruppen" würden zu "Kriegstruppen" und Ungarn dürfe nicht in diese "Koalition der Willigen" hineingezogen werden.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 18:08 Uhr

    Ukraine will chinesische Mavic-Drohnen ersetzen

    Die Ukraine will die chinesischen Mavic-Drohnen durch eigene Modelle ersetzen. Dies erklärt Verteidigungsminister Michail Fedorow gegenüber dem ukrainischen Medium Babel.

    "Noch in diesem Monat werden wir eine bestimmte Lösung testen, um diese Drohnen zu ersetzen. Wir werden unseren eigenen Mavic-Analog haben – gleiche Kamera, aber größere Reichweite."

    Mavic-Drohnen werden vom chinesischen Privatunternehmen DJI hergestellt. Die ukrainischen Streitkräfte versuchen, den Mangel an Waffen durch die Massenproduktion von Drohnen auszugleichen, wie russische Sicherheitskreise am 16. Januar gegenüber RIA Nowosti berichteten.

  • 17:44 Uhr

    Ukraine beziffert notwendige Militärausgaben: Gut 600 Milliarden Euro innerhalb von zehn Jahren

    Für den Unterhalt der ukrainischen Armee sind nach Angaben der Regierung innerhalb der nächsten zehn Jahre mehrere Hundert Milliarden Euro notwendig. Der für die EU- und NATO-Integration zuständige ukrainische Vizeregierungschef Taras Katschka sagte bei einer Diskussionsveranstaltung beim Weltwirtschaftsforum in Davos:

    "Wenn sich die Situation nicht ändert, das heißt das aggressive Verhalten Russlands bezüglich Europas und der Welt, dann kann das in den nächsten zehn Jahren bis zu 700 Milliarden US-Dollar kosten."

    Dem ukrainischen Wirtschaftsminister Alexei Sobolew zufolge handelt es sich bei der Summe um Verteidigungsausgaben, die nicht im ukrainischen Etat festgeschrieben sind – und somit von außerhalb kommen müssen. Den dazu kommenden ukrainischen Anteil aus dem Haushalt an den Verteidigungsausgaben der kommenden zehn Jahre beziffert er auf umgerechnet 425 Milliarden Euro.

    Laut Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft sind für das osteuropäische Land Militärhilfen von über 200 Milliarden Euro bereitgestellt worden.

  • 17:20 Uhr

    EU plant ab 2028 Ukraine-Hilfen von 100 Milliarden Euro

    Die EU plant, die Ukraine ab dem Jahr 2028 mit bis zu 100 Milliarden Euro zu unterstützen. Das Programm soll den Zeitraum bis 2034 abdecken. Dies teilt EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrowskis nach dem Treffen des Rates für Wirtschaft und Finanzen in Brüssel mit.

    "Nach 2027 sieht unser Vorschlag für den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen 100 Milliarden Euro für ein Unterstützungsprogramm für die Ukraine vor. Derzeit ist es nur ein Vorschlag, da wir nicht wissen, wie sich die Lage vor Ort entwickeln wird und wie hoch der konkrete Bedarf sein wird."

  • 16:55 Uhr

    Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, haben russische Luftabwehrkräfte am Dienstag zwischen 9.00 und 16.00 Uhr Moskauer Zeit 23 ukrainische Drohnen abgeschossen. Demnach wurden 16 Drohnen über dem Gebiet Belgorod, fünf über dem Gebiet Astrachan sowie je eine über den Gebieten Brjansk und Kursk zerstört.

  • 16:34 Uhr

    Trump lädt auch Ukraine in seinen Friedensrat ein

    Wladimir Selenskij ist nach eigenen Angaben eingeladen worden, an dem von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen Friedensrat teilzunehmen. Am Dienstag sagte der ukrainische Staatschef vor Journalisten:

    "Wir haben eine Einladung erhalten. Unsere Diplomaten arbeiten daran."

    Zugleich betonte Selenskij, dass es für ihn noch "sehr schwierig" sei, sich vorzustellen, dass die Ukraine und Russland zusammen in einem Gremium sitzen würden.

    Weitere Länder, darunter Deutschland und Russland, hatten bereits eine Einladung für eine Mitgliedschaft in dem Friedensrat erhalten.

    Trump will mit dem Rat, den er selbst leiten will, ein Gremium schaffen, das in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen weltweit Konflikte beilegen soll. Für einen ständigen Sitz in Trumps Friedensrat sollen Mitgliedstaaten eine Gebühr in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar zahlen. Wer sie nicht bezahlt, hat nur Anrecht auf einen dreijährigen Sitz in dem Gremium.

  • 16:15 Uhr

    Grönland gegen Ukraine? Europas riskanter Deal mit Trump

    Trump verhängt Zölle gegen acht europäische Länder – Anlass ist ihre Haltung zu Grönland. Derweil ist eine Delegation aus Kiew nach einer weiteren Beratungsrunde mit den Europäern zu einer neuen Runde von Friedensgesprächen in die USA gereist. Diesmal sind diese Gespräche ohne Kontext unmöglich, und der Kontext hier ist natürlich die unverhohlene Absicht der USA, die NATO zu schwächen – nämlich durch einen Akt der Aggression auf einen Verbündeten und die Abspaltung Grönlands von Dänemark.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Alexander Nossowitsch auf unserer Website.

  • 16:00 Uhr

    Einwohner von Aljoschki im Gebiet Cherson bei Drohnenangriff aus Ukraine getötet

    Gouverneur Wladimir Saldo berichtet auf Telegram über eine tödliche ukrainische Drohnenattacke auf die Stadt Aljoschki im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen etwa 60 Jahre alten Mann. Der Gegner habe in den letzten 24 Stunden zudem mehr als zwei Dutzend Ortschaften mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Bei einer Drohnenattacke auf die Ortschaft Golaja Pristan sei ein Auto beschädigt worden. Sein Anhänger mit Benzin sei dabei völlig ausgebrannt. Eine Drohne habe außerdem einen Gasverteiler in der Stadt Kachowka beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.