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Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: NATO bezahlt alle US-Waffen für die Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: NATO bezahlt alle US-Waffen für die Ukraine© Urheberrechtlich geschützt
  • 25.02.2026 08:35 Uhr

    08:35 Uhr

    Mehr als 150 ukrainische Kämpfer bei Konstantinowka eliminiert

    Russische Streitkräfte haben in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk binnen eines Tages über 150 ukrainische Soldaten eliminiert. Dies teilt der Militärexperte Wiltali Kisseljow der Nachrichtenagentur TASS mit.

    "Innerhalb von 24 Stunden wurden mehr als 150 ukrainische Soldaten getötet. Etwa 37 sind verletzt und befinden sich in ernstem Zustand. Die Evakuierung verläuft schwierig und nicht rechtzeitig." 

    Zuvor hatte Kisseljow berichtet, dass die ukrainischen Truppen versuchten, Gegenangriffe bei Konstantinowka durchzuführen. Wegen der Schlammperiode versagten jedoch die ukrainische Militärtechnik und Infanterie.

  • 08:01 Uhr

    Trump: NATO bezahlt alle US-Waffen für die Ukraine

    US-Präsident Donald Trump hat sich in seiner Rede zur Lage der Nation zum Thema US-Waffenlieferungen an Kiew geäußert. Er merkte an, dass die NATO alle an die Ukraine gelieferten US-Waffen vollständig bezahle.

    "Alles, was wir in die Ukraine schicken, wird über die NATO verschickt, und sie bezahlen uns die gesamten Beschaffungskosten."

    Trump bezeichnete die NATO-Staaten als "Freunde und Verbündete der USA", weil sie "vereinbart haben, fünf Prozent ihres BIP für Verteidigung auszugeben".

  • 07:05 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht Dutzende ukrainische Drohnen ab

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 69 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Brjansk – 24, 
    • Republik Krim – 18, 
    • Gebiet Smolensk – 14, 
    • Gebiet Tula – drei,  
    • Gebiet Orjol – drei, 
    • Gewässer des Schwarzen Meeres – drei, 
    • Gebiet Kursk – eine,
    • Gebiet Kaluga – eine,
    • Gebiet Belgorod – eine,  
    • Region Moskau – eine.
  • 24.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Jahrestag der militärischen Sonderoperation: Ursachen, Akteure und Beginn der Ereignisse

    Anders als im Westen behauptet, handelt es sich bei der militärischen Sonderoperation Russlands keineswegs um einen "grundlosen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg". Seit dem Euro-Maidan 2014 spitzte sich die Lage in der Ost-Ukraine immer weiter zu, sodass sich Moskau gezwungen sah, der Bevölkerung des Donbass zu Hilfe zu eilen und die Agression des Kiewer "Anti-Russlands" zu unterbinden.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Kirill Strelnikow.

  • 21:44 Uhr

    Witkoff: Neues Dreiertreffen mit Russland und Ukraine binnen zehn Tagen möglich

    Eine neue Runde dreiseitiger Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA zur Beilegung des Konflikts könnte innerhalb der nächsten zehn Tage stattfinden. Dies erklärte der Sondergesandte des US-Präsidenten, Steve Witkoff, auf der Konferenz "Jalta European Strategy" (YES), an der er online teilnahm. Das ukrainische Medium Interfax-Ukraine zitiert ihn:

    "Wie ich bereits sagte, treffen wir uns nicht nur in Genf. Ich denke tatsächlich, dass [der Leiter des ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates und Mitglied der Delegation] Rustem [Umerow] bald danach nach Florida kommen könnte, um sich mit uns zu treffen. Und es wird ein dreiseitiges Treffen geben. Ich spreche von einem dreiseitigen Treffen zwischen der ukrainischen Delegation, der russischen Delegation sowie mir, [dem Schwiegersohn von Donald Trump] Jared [Kushner] und unseren Teams – wahrscheinlich innerhalb der nächsten zehn Tage."

  • 21:35 Uhr

    Ukraine-Friedensdeal bis 4. Juli? Selenskij nennt Meldung "neu"

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij bezeichnete Berichte über die angebliche Absicht von US-Präsident Donald Trump, den Konflikt in der Ukraine bis zum 4. Juli zu beenden, als "neue Information". Zugleich stimmte er dem US-Präsidenten zu. Auf einer Pressekonferenz in Kiew sagte Selenskij:

    "Ich kann das nur unterstützen, wenn der Präsident der USA es gesagt hat. Für mich ist das eine neue Information."

    Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die USA eine Einigung zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine bis zum 4. Juli – dem amerikanischen Unabhängigkeitstag – anstreben.

  • 21:30 Uhr

    Unterirdischer Tunnel im Raum Saporoschje gebaut

    Auf dem Saporoschje-Abschnitt ist ein unterirdischer Betontunnel gezeigt worden, der zu einem Gefechtsstand der 36. Brigade der russischen Streitkräfte führt. Darüber berichtet der Telegram-Kanal "Woennyje Swodki".

    Nach Angaben des Kanals ist der Gefechtsstand drei Meter tief in die Erde eingelassen. Darüber befinde sich eine massive Schutzschicht aus Beton, Baumstämmen und Erdreich.

    Durch den Tunnel könne problemlos ein Fahrzeug fahren. Die Befestigung halte einem direkten Treffer durch eine Fliegerbombe oder eine GMLRS-Rakete stand.

  • 21:11 Uhr

    London weist Berichte über geplante Lieferung von Atomwaffen an Kiew zurück

    Das Pressebüro des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR hatte am Dienstag mitgeteilt, dass Großbritannien und Frankreich die Übergabe von Kernwaffen an Kiew vorbereiten. Demzufolge solle die Ukraine durch den Besitz einer Atombombe oder zumindest einer sogenannten "schmutzigen Bombe" bessere Bedingungen für ein Ende der Kampfhandlungen erhalten.

    Die britischen Behörden wiesen diese Darstellung jedoch umgehend zurück. Ein Sprecher der Downing Street sagte laut Sky News wörtlich:

    "Daran ist kein Körnchen Wahrheit." 

  • 21:00 Uhr

    Johnson: Ukrainische Generäle wollen Krieg wegen hoher Verluste rasch beenden

    Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte drängt angesichts schwerer Verluste auf ein möglichst schnelles Ende der Kampfhandlungen. Dies sagte der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson dem ukrainischen Sender 24 Kanal:

    "Ukrainische Generäle wollen den Krieg natürlich schneller beenden, weil die Verluste enorm sind."

    Zugleich betonte Johnson, er glaube nicht an Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts. Alles wirke "zu abstrakt und unklar".

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.