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Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Sieg bei Sonderoperation hat Vorrang vor Verhandlungen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Sieg bei Sonderoperation hat Vorrang vor VerhandlungenQuelle: Sputnik © Jekaterina Schtukina
  • 2.03.2026 20:29 Uhr

    20:29 Uhr

    Medien: US- und Israel-Operation gegen Iran birgt große Risiken für Kiew

    Aus Sicht des ukrainischen Mediums Strana.ua birgt die Militäroperation der USA und Israels gegen Iran erhebliche Risiken für die Ukraine:

    "Die Ukraine als Energieimporteur wird mit enormen zusätzlichen Kosten konfrontiert sein. Zudem wird die finanzielle Stabilität des wichtigsten Geldgebers Kiews, der Europäischen Union, durch steigende Energiepreise deutlich sinken. Zweitens könnten die Lieferungen von Raketen für Luftverteidigungssysteme an die Ukraine vollständig ausbleiben, da die Raketen vorrangig für den Krieg mit Iran eingesetzt würden."

    Laut dem Bericht fürchte das Kiewer Regime außerdem eine Verschärfung des Drucks seitens der USA im Verhandlungsprozess zur Beendigung des Konflikts mit Russland und signalisiere daher Unterstützung für die Operation gegen Iran.

  • 20:10 Uhr

    Medwedew: Sieg bei Sonderoperation hat Vorrang vor Verhandlungen

    Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat den Sieg Russlands in der militärischen Sonderoperation in der Ukraine als oberste Priorität bezeichnet. Verhandlungen seien nicht entscheidend, erklärte er im Interview mit TASS. Derzeit versuche man, Russland zu Gesprächen zu bewegen, um der Ukraine Zeit für eine erneute Aufrüstung zu verschaffen, so Medwedew.

    "Aber Verhandlungen sind keineswegs das Wichtigste. Das Wichtigste ist der Sieg in der militärischen Sonderoperation mit der Erreichung aller Ziele, die unser Oberbefehlshaber gesetzt hat."

    Seinen Worten zufolge könne Russland einen solchen Sieg auch ohne Verhandlungen erreichen.

  • 19:43 Uhr

    Drohnenangriff der Ukraine auf Noworossijsk: 15-Jähriger unter den Verletzten

    Unter den Opfern des Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte auf die russische Stadt Noworossijsk befindet sich ein 15-jähriger Teenager, der eine Splitterwunde am Bein erlitten hat. Dies teilt Bürgermeister Andrei Krawtschenko auf Telegram mit.

    Insgesamt seien sieben Menschen verletzt worden, fünf von ihnen wurden in die städtische Klinik eingeliefert. Sie erhalten medizinische Versorgung wegen leichter bis mittelschwerer Verletzungen.

    Nach vorläufigen Angaben wurden bei dem Angriff 41 Mehrfamilienhäuser, 61 Privathäuser und drei Kindergärten beschädigt. In der Stadt wurde der Notstand ausgerufen.

  • 19:19 Uhr

    Moskalkowa: Ukrainischer Soldat ergab sich im Gefecht seinem Bruder

    Die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Tatjana Moskalkowa, hat im Gespräch mit RIA Nowosti von einem außergewöhnlichen Fall berichtet. Ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte habe sich im Gefecht seinem eigenen Bruder ergeben.

    Eine Mutter habe sich an sie gewandt, deren zwei Söhne auf unterschiedlichen Seiten kämpften. Die Familie war noch vor Beginn der militärischen Sonderoperation wegen russophober Anfeindungen aus der Ukraine nach Russland gezogen. Einer der Söhne sei jedoch in der Ukraine geblieben und später von Mitarbeitern des Militärkommissariats in die ukrainischen Streitkräfte eingezogen worden. Der andere habe sich in Russland freiwillig zur militärischen Sonderoperation gemeldet.

    Im Gefecht trafen die Brüder aufeinander. "Ein Bruder schlug dem anderen vor, sich zu ergeben. Er ergab sich und geriet in Gefangenschaft", erzählte Moskalkowa.

    Die Mutter habe darum gebeten, ihren Sohn nicht im Rahmen eines Gefangenenaustauschs an die Ukraine zu überstellen. Zudem wollte sie erfahren, ob er lebt. Dank der zuständigen Behörden sei ein Video aufgenommen worden, das zeige, dass er "lebt und gesund ist".

  • 19:00 Uhr

    Gouverneur des Gebiets Cherson: Fünf Zivilisten bei ukrainishen Angriffen getötet

    Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Cherson sind am Wochenende fünf Zivilisten getötet worden. Weitere 15 Menschen seien verletzt worden, darunter ein Kind. Dies teilt Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit.

  • 18:40 Uhr

    Bloomberg: Neue Verhandlungsrunde zur Ukraine könnte in Istanbul stattfinden

    Eine neue Runde der trilateralen Gespräche zur Beilegung des Ukraine-Konflikts könnte in Istanbul abgehalten werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle. In der Veröffentlichung heißt es:

    "Der Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate ist aufgrund des Risikos von Raketen- und Drohnenangriffen derzeit geschlossen, sodass Gespräche in Abu Dhabi unwahrscheinlich sind. Als alternativer Veranstaltungsort wird Istanbul geprüft."

  • 18:20 Uhr

    Szijjarto: Zwei ethnische Ungarn von ukrainischen Rekrutierern entführt

    Mitarbeiter der ukrainischen Musterungsbehörden haben nach Angaben des ungarischen Außenministers Peter Szijjarto im Gebiet Transkarpatien rechtswidrig zwei ethnische Ungarn entführt. In einer Videoansprache, die er auf seiner Facebook-Seite teilte, erklärte er:

    "Ein junger Mann, ethnischer Ungar, der an psychischen Störungen litt, wurde entführt und ist heute bereits verschwunden."

    Ein weiterer Bewohner der Stadt Beregowo, der unter anderem über die ungarische Staatsangehörigkeit verfügt, wurde zudem laut Szijjarto "von Mitarbeitern der Musterungsbehörde brutal gefangen, obwohl er eine offizielle Freistellung hatte".

    Der Minister betonte, dass Ukrainer versuchen, aus dem Land zu fliehen, und sich die Zwangsrekrutierung in eine "Menschenjagd" verwandelt habe.

  • 17:45 Uhr

    Gebiet Cherson: Fünf Polizisten sterben bei ukrainischem Angriff

    Das ukrainische Militär hat am Samstag einen Angriff auf Polizisten im Gebiet Cherson verübt, der zahlreiche Todesopfer forderte, berichtet die Hauptverwaltung des russischen Innenministeriums im Gebiet Cherson. In einer Meldung gibt die Behörde bekannt:

    "Am 28. Februar 2026 gegen 15:00 Uhr haben die Streitkräfte der Ukraine einen Angriff gegen Mitarbeiter des russischen Innenministeriums in Golaja Pristan ausgeführt. Dadurch kamen fünf Polizisten ums Leben, sechs wurden verwundet."

  • 17:17 Uhr

    Bloomberg: Europa sorgt sich um US-Waffenbestände nach Angriffen auf Iran

    Europäische Staaten befürchten einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge, dass die US-Operation gegen Iran Auswirkungen auf die amerikanischen Waffenbestände und die Lieferfähigkeit Washingtons gegenüber der Ukraine haben könnte. Die Agentur beruft sich dabei auf informierte Kreise. In dem Bericht heißt es:

    "Europäische Beamte sind besorgt, dass der Einsatz großer Mengen an Munition bei den Schlägen der USA und Israels gegen Iran die amerikanischen Bestände und die Fähigkeit Washingtons beeinträchtigen könnte, Waffen an die Ukraine zu verkaufen."

    Den Quellen zufolge konzentriert sich die Europäische Union derzeit darauf, ihre eigenen Luftverteidigungsressourcen zu stärken und die USA im Verhandlungsprozess zur Ukraine eingebunden zu halten.

  • 16:44 Uhr

    Ein Toter und eine Verletzte durch ukrainische Angriffe in Gebieten Saporoschje und Cherson

    Ein ziviler Bewohner des Dorfs Welikaja Snamenka im Bezirk Kamenka-Dneprowskaja im Gebiet Saporoschje ist bei einem ukrainischen Angriff ums Leben gekommen, eine weitere Frau wurde verletzt. Die Ortsverwaltung meldet dazu gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Bewaffnete Verbände der Ukraine haben mit einer Drohne ein Haus im Dorf Welikaja Snamenka angegriffen. Dadurch starb ein Mann, ein Rentner, an Ort und Stelle. Zudem wurde eine Frau, ebenfalls eine Rentnerin, verwundet."

    Ein weiterer Mann erlitt Verletzungen durch einen Drohnenangriff auf sein Auto im Gebiet Cherson. Die Verwaltung des Bezirks Gornostajewka berichtet dazu:

    "Während des vergangenen Tages wurden 46 Artillerieangriffe und 21 Drohnenangriffe gegen folgende Orte festgestellt: Siedlungen Gornostajewka, Kairy, Sawodowka. Durch einen Drohnenangriff gegen einen Pkw in der Siedlung Kairy wurde ein Mann des Jahrgangs 1970 verwundet."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.