Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee weitet Pufferzone in Gebieten Sumy und Charkow aus

16.02.2026 16:55 Uhr
16:55 Uhr
Orbán schließt Trump-Besuch in Budapest nicht aus
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat einen baldigen Besuch von US-Präsident Donald Trump in Budapest nicht ausgeschlossen. Eine Ankündigung könne auch kurzfristig erfolgen. Dies sagte er auf einer Pressekonferenz mit US-Außenminister Marco Rubio:
"In der heutigen internationalen Politik sollte man keine langfristige Planung erwarten. Dass wir uns diesen Donnerstag mit dem US-Präsidenten in Washington treffen, war vor zwei Wochen noch nicht geplant."
Die aktuelle US-Regierung sei für ihre schnelle Reaktionsfähigkeit bekannt, so Orbán.
"Dass wir im Moment nichts Genaues wissen, heißt nicht, dass es nicht passiert. Es kann sogar das Gegenteil bedeuten: Je weniger wir wissen, desto wahrscheinlicher ist es. Man sollte es nicht ausschließen."16:39 Uhr
Medien: Kiew erhält 4,4 Millionen Schuss Munition im Rahmen der tschechischen Initiative

SymbolbildUheberrechtlich geschützt Im Rahmen der tschechischen Initiative zur Lieferung der Munition, die in Drittländern erworben wurde, habe die Ukraine etwa 4,4 Millionen Schuss großkalibriger Munition erhalten. Dies meldet die Nachrichtenagentur ČTK.
Im Jahr 2024 wurden 1,5 Millionen Schuss geliefert. Im vergangenen Jahr waren es 1,8 Millionen Schuss großkalibrige Munition.
An dem Programm beteiligten sich etwa 20 Staaten. Insgesamt haben die Geberländer 100 Milliarden Kronen (etwa 4,6 Milliarden US-Dollar) aufgebracht. Nach Angaben der Agentur habe Prag nicht mehr als drei Milliarden Kronen (etwa 140 Millionen US-Dollar) zur Verfügung gestellt.
Bei der Umsetzung des Programms arbeitet Tschechien hauptsächlich mit Dänemark und den Niederlanden zusammen.
16:15 Uhr
Sacharowa: Kiew ist zu einer "Terrorzelle mit neonazistischen Zügen" geworden
Die Ukraine betreibt internationalen Terrorismus, finanziert durch Waffen, Geld und politische Unterstützung von außen. Dies erklärte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa im Staatsfernsehen Perwy Kanal. Bei den äußeren Kräften handele es sich um einen Staatenverbund unter der Schirmherrschaft der NATO, fügte sie hinzu.
In Kiew habe zuvor ein Marionettenregime regiert, das sich als demokratisch ausgegeben habe, meinte die Sprecherin. Mittlerweile habe sich das Kiewer Regime zu einer "internationalen Terrorzelle mit neonazistischen Zügen" entwickelt.
Hierbei wird Sacharowa von der Nachrichtenagentur RIA Nowosti wie folgt zitiert:
"Ich habe eine Frage an die zehntausenden Experten weltweit, die sich mit dem internationalen Terrorismus beschäftigen. Wo seid Ihr denn alle? Warum gab es beispielsweise auf der Münchner Konferenz keine Podiumsdiskussion oder einen Runden Tisch zu diesem Thema?"
Das ukrainische Militär verübe Terroranschläge nicht nur gegen Zivilisten, betonte die Sprecherin weiter. Mitarbeiter sozialer Einrichtungen, Rettungskräfte und Ärzte würden auch angegriffen, wenn sie am Tatort ankämen, um den Betroffenen zu helfen.
15:48 Uhr
Orbán: Ungarn kann Gipfeltreffen zwischen Moskau und Washington veranstalten
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat Ungarns Bereitschaft bekräftigt, einen Austragungsort für das Gipfeltreffen zwischen Moskau und Washington zur Beilegung der Ukraine-Krise zur Verfügung zu stellen. Bei einer Pressekonferenz mit dem US-Außenminister Marco Rubio erklärte Orbán:
"Natürlich ist Ungarn weiterhin bereit, einen Friedensgipfel hier in Budapest zu veranstalten, falls er stattfinden wird. Und ich habe dem Außenminister Rubio bestätigt, dass die Einladung an Präsident Trump, nach Ungarn zu kommen, weiterhin gilt."
15:23 Uhr
Russische Armee weitet Sicherheitszone in Gebieten Sumy und Charkow weiter aus
Einheiten des russischen Truppenverbands Nord sind dabei, die Pufferzone in den Grenzgebieten Sumy und Charkow weiter auszuweiten. Dies gibt Russlands Verteidigungsministerium bekannt.
"Unsere Truppen drängen den Gegner jeden Tag von der Grenze zurück, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten", teilt die Behörde in Moskau mit.
15:03 Uhr
Stadt Belgorod: mehrere Wohnungen und Privathäuser durch ukrainische Angriffe beschädigt
Nach Angaben von Walentin Demidow, dem Bürgermeister der Stadt Belgorod, bleibt die Lage in der Stadt angespannt. Der Gegner setzte den Beschuss der zivilen Stadtviertel fort. Im Laufe der Woche seien 20 Privathäuser und 19 Wohnungen zu Schaden gekommen.
Derzeit werden die Reparaturarbeiten in insgesamt 540 Objekten durchgeführt, darunter in 206 Privathäusern und 334 Wohnungen.
14:36 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt hat das russische Militär den ukrainischen Truppen binnen 24 Stunden Verluste in Höhe von 1.190 Soldaten zugefügt. Zudem wurden folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners zerstört:
- ein Panzer,
- 15 Pick-ups,
- 21 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 50 Kraftfahrzeuge,
- sechs Artilleriegeschütze,
- vier EloKa-Anlagen,
- elf Munitions- und Materiallager.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Ziele der Energie- und Transportinfrastruktur sowie mehrere Lager- und Startplätze für Langstreckendrohnen und Stationierungsorte ukrainischer Truppen und ausländischer Söldner in 152 Kreisen. Die Flugabwehr zerstörte acht US-amerikanische HIMARS-Raketen und schoss 345 unbemannte Flugzeuge ab.
14:14 Uhr
Präzise Angriffe russischer Artillerie auf Verteidigungsknoten im Raum Sumy (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Wie es heißt, nahmen sie mithilfe einer D-30-Haubitze einen weiteren feindlichen Stützpunkt im Gebiet Sumy samt Personal auseinander. Ukrainische Infanterie habe versucht, sich einzugraben, doch die Artilleristen hätten sie trotzdem aufgespürt, so die Behörde in Moskau.
14:04 Uhr
Medien: Jede Woche Brandanschläge auf Ukrposchta-Filialen
In der Ukraine werden nach Angaben der Unternehmensführung nahezu wöchentlich Filialen von Ukrposchta in Brand gesetzt. Hintergrund sei der Versand von Einberufungsbescheiden. Dies erklärt Generaldirektor Igor Smiljanski. Er wurde vom Telegram-Kanal des ukrainischen Mediums Strana zitiert:
"Fast jede Woche werden unsere Filialen angezündet, weil wir Einberufungsbescheide verteilen."
Zugleich räumte Smiljanski ein, dass Ukrposchta zur militärischen Infrastruktur zähle. Das Unternehmen habe einen Vertrag mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium über die Verteilung der Bescheide abgeschlossen. Zudem verfügten 100 Prozent der wehrpflichtigen Mitarbeiter über eine Freistellung vom Wehrdienst.
13:50 Uhr
Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Sumy und in DVR
Einheiten des Truppenverbandes Nord haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Pokrowka im Gebiet Sumy befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Die Siedlung Minkowka in der Volksrepublik Donezk wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Süd befreit.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
