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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij fordert Russland zu Waffenruhe auf

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij fordert Russland zu Waffenruhe auf© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.04.2026 20:01 Uhr

    20:01 Uhr

    Kiew: USA sollten sich auf Ukraine-Konflikt konzentrieren

    Die Ukraine begrüßt das Abkommen zwischen den USA und Iran über die Öffnung der Straße von Hormus und über den Waffenstillstand sowie die Vermittlungsbemühungen Pakistans. Dies erklärt der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga in einem Beitrag auf X (Twitter). Sibiga fordert Washington auf, sich auf die Lösung des Ukraine-Konfliktes zu konzentrieren:

    "Die Entschlossenheit der USA zeigt Wirkung. Wir sind überzeugt, dass es nun an der Zeit ist, Moskau mit der nötigen Entschlossenheit zum Waffenstillstand und zur Beendigung des Krieges gegen die Ukraine zu zwingen."

  • 19:30 Uhr

    "Beispiellos seit dem Krieg" – Netschajew kritisiert Russophobie in Deutschland

    Die Russophobie in Deutschland habe ein beispielloses Ausmaß erreicht, warnt der russische Botschafter Netschajew. Gleichzeitig sieht er kaum Interesse westlicher Staaten an einer politischen Lösung des Ukraine-Konflikts und spricht von einer weiteren Eskalationsspirale.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 19:01 Uhr

    Russisches Außenministerium bestellt japanischen Botschafter ein

    Das russische Außenministerium hat am Mittwoch den japanischen Botschafter in Moskau, Akira Muto, einbestellt. Grund dafür ist laut der offiziellen Erklärung das Investitionsabkommen zwischen der in Tokio ansässigen Firma Terra Drone Corporation und dem ukrainischen Drohnenhersteller Amazing Drones.

    Russland betrachtet diesen Schritt Japans als "offenbar feindselig" und "schädlich für die Interessen im Bereich Sicherheit, einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung". Wenn Japan an der Wiederaufnahme des zwischenstaatlichen Dialogs interessiert ist, muss es diesen Wunsch nicht in Worten, sondern durch konkrete praktische Maßnahmen unter Beweis stellen, fordert das Ministerium auf.

  • 18:25 Uhr

    Selenskij fordert Russland zu Waffenruhe auf

    Vor dem Hintergrund des Waffenstillstandes im Nahen Osten fordert Wladimir Selenskij Russland dazu auf, die Kampfhandlungen im Ukraine-Konflikt einzustellen. In einem Beitrag auf Telegram schreibt der ukrainische Präsident:

    "Der Waffenstillstand ist eine richtige Entscheidung, die zum Kriegsende führt. Es bedeutet, Menschenleben zu retten, auf die Zerstörung von Städten und Dörfern zu verzichten, einen sicheren Betrieb von Kraftwerken und anderer Infrastruktur zu ermöglichen und mithin Zeit und notwendige Bedingungen für eine erfolgreiche Diplomatie zu gewährleisten."

    Sollte Russland seine Angriffe stoppen, würde die Ukraine gleichermaßen reagieren, betont Selenskij. Es sei offensichtlich, dass eine Waffenruhe die richtigen Voraussetzungen für Vereinbarungen schaffen könnte.

  • 18:08 Uhr

    Weiterhin ukrainische Drohnen über Russland zerstört

    Die russische Flugabwehr zerstört weiterhin unbemannte Flugzeuge der Ukraine. Laut dem Verteidigungsministerium wurden sechs Drohnen über den Gebieten Belgorod, Kursk und Brjansk sowie über der Teilrepublik Krim abgeschossen. Alle Flugziele wurden zwischen 9 und 15 Uhr Moskauer Zeit abgefangen.

  • 17:28 Uhr

    Russlands Botschafter in Südkorea: Waffenlieferungen an Kiew würden Beziehungen zwischen Moskau und Seoul schädigen

    Laut Medienberichten vom Februar zögen die südkoreanischen Behörden die Möglichkeit einer Anschließung an die PURL-Initiative in Erwägung, erklärte der russische Botschafter in der Republik Korea, Georgi Sinowjew, in einem Interview mit TASS

    Der Diplomat warnte, dass Waffenlieferungen Seouls an Kiew den Beziehungen zwischen Südkorea und Russland "irreparablen Schaden" zufügen würden. Er hoffe, dass die südkoreanische Regierung diese Position berücksichtigen werde und Moskau keine Reaktionsmaßnahmen vorbereiten müsse.

    Im Rahmen des Programms "Priority Ukraine Requirements List" (PURL) ist der Kauf von Waffen aus US-Beständen für die Ukraine vorgesehen. 

  • 16:44 Uhr

    Gebiet Belgorod: Behörden melden Opfer nach Angriff auf ein Auto

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur der Region Belgorod, kam bei einem ukrainischen Angriff auf ein Auto ein Zivilist ums Leben. Vier weitere wurden verletzt.

    "Infolge der Attacke der ukrainischen Streitkräfte kam ein Mensch ums Leben, vier erlitten Verletzungen. Im Dorf Neschegol im Bezirk Schebekino hat eine Drohne ein Auto angegriffen. Der Mann erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen."

  • 16:15 Uhr

    Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa bei Explosionen beschädigt

    Infolge der nächtlichen Explosionen wurden Objekte der Hafeninfrastruktur in der Stadt Ismail im Gebiet Odessa beschädigt. Dies teilte die ukrainische Hafenverwaltung auf Telegram mit.

    Der Behörde zufolge brachen infolge der Explosionen Brände in Lagerhallen und auf einem Schiff aus, die später gelöscht wurden.

  • 15:40 Uhr

    Vance lobt Orbán als "sehr wichtigen Partner für Frieden"

    US-Vizepräsident JD Vance lobt bei seinem Besuch in Budapest den ungarischen Regierungschef Viktor Orbán für seine Bemühungen um die Lösung des Ukraine-Konflikts. Die meisten europäischen Länder seien bei weitem nicht so hilfreich wie Orbán, den Vance als einen "sehr, sehr wichtigen Partner für Frieden" bezeichnet.

    Darüber hinaus seien die USA vom Großteil der politischen Führung in Europa enttäuscht, da sie kein besonderes Interesse an der Lösung des Konfliktes zu haben scheinen, führt Vance weiter aus. Als Ausnahmen nennt er die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und "einige westeuropäische Hauptstädte". Orbán sei jedoch derjenige, der Washington dazu ermutigt habe, den Konflikt wirklich zu verstehen.

  • 15:10 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Behörden melden Tote und Verletzte binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur der Region Saporoschje, wurden vier Menschen getötet und zehn weitere verletzt infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Region.

    "In den vergangenen 24 Stunden wurden acht Fälle der Aggression der Kiewer Nazis registriert. Angegriffen wurden die Bezirke Wassiljewka, Kamenka Dnjeprowskaja und Akimowka. Dabei kamen vier Menschen ums Leben, zehn weitere wurden in ein Krankenhaus eingeliefert."  

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.