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Liveticker Ukraine-Krieg: Belgien setzt Schiff der russischen Schattenflotte fest

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Belgien setzt Schiff der russischen Schattenflotte fest© X / Theo Francken / @FranckenTheo
  • 1.03.2026 10:01 Uhr

    10:01 Uhr

    Ein Verletzter durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 28. Februar bis 5 Uhr MEZ am 1. März 33 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit zehnmal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem fünf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Wischnewo habe ein Einwohner ein Barotrauma erlitten. Ein Fahrzeug sei infolge der ukrainischen Drohnenattacke beschädigt worden. Schäden gebe es auch in der Siedlung Chomutowka. Dort seien drei Gebäude und drei Autos beschädigt worden. In der Siedlung Schadino sei ein Einfamilienhaus zu Schaden gekommen.

  • 09:36 Uhr

    Belgien setzt Schiff der russischen Schattenflotte fest

    Belgien hat nach eigenen Angaben in der Nacht einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte gekapert. Die belgischen Streitkräfte hätten das Schiff mit Unterstützung Frankreichs festgesetzt, schrieb Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken auf der Plattform X. Der Tanker werde zum Hafen von Seebrügge eskortiert, wo er beschlagnahmt werde. Weitere Informationen nannte Francken zunächst nicht. Aus Frankreich gab es zunächst keine Bestätigung.

    Belgiens Premierminister Bart De Wever gratulierte dem Militär auf X zu "der erfolgreichen Operation in dieser Nacht", ohne den Vorgang konkret zu benennen. Er dankte Frankreich und fügte hinzu:

    "Belgien wird das internationale Seerecht und die Sicherheit seiner Hoheitsgewässer wahren."

  • 09:00 Uhr

    Russlands UN-Vertreter: Westen ist zu Lösungen nicht bereit

    Die Rolle Europas im Verhandlungsprozess zur Ukraine, die Position der USA zur Beendigung des New-START-Atomwaffenvertrags und die Atmosphäre auf den Abrüstungskonferenzen der vergangenen Jahre: Darüber berichtet der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen, Gennady Gatilow, in einem Interview. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:34 Uhr

    Ukrainische Drohnen töten Frau im russischen Grenzgebiet Brjansk

    Gouverneur Alexander Bogomas meldet ein Todesopfer im russischen Grenzgebiet Brjansk. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe sich der tödliche ukrainische Angriff in der Siedlung Tschernookowo ereignet. Demnach habe der Gegner ein fahrendes Auto mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Dabei sei eine Frau ums Leben gekommen. Bogomas verurteilt die gezielte Attacke als terroristisch und spricht den Angehörigen der Getöteten sein tiefes Beileid aus. Die örtliche Regierung werde ihre Familie finanziell unterstützen.

    Darüber hinaus berichtet der Gouverneur über Schäden in den Ortschaften Pogar, Solowjowka und Susemka. Infolge der jüngsten Drohnenangriffe aus der Ukraine seien dort insgesamt sechs Wohnhäuser, eine Garage und zwei Autos beschädigt worden.

  • 08:02 Uhr

    Frau bei Drohnenattacke auf Donezk verletzt

    In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte die Volksrepublik Donezk mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Die Attacke galt unter anderem der Republikhauptstadt Donezk. Bürgermeister Alexei Kulemsin meldet ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Es handele sich um eine etwa 22 Jahre alte Frau. Sie habe Verletzungen erlitten. In mehreren Gebäuden im Bezirk Kalininski seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen.

  • 07:31 Uhr

    DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sieben Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 28. Februar bis 0 Uhr am 1. März (Ortszeit) erlitten zwei Zivilisten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden zudem fünf Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte und zwei Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Schäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung lagen nicht vor.

  • 07:03 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 27 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 27 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Brjansk – 8,
    • Gebiet Belgorod – 7,
    • Gebiet Kursk – 7,
    • Gebiet Tula – 2,
    • Gebiet Orjol – 2,
    • Gebiet Rostow – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 28.02.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 19:44 Uhr

    Selenskijs Büroleiter Budanow räumt unverzichtbare territoriale Zugeständnisse ein

    Kiew erkannte offiziell die Notwendigkeit eines territorialen Kompromisses mit Moskau als einzige Alternative zur endlosen gegenseitigen Vernichtung an. Der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Kirill Budanow, äußert dies in einem Interview mit nationalen Fernsehsendern:

    "Entweder finden wir mit der Russischen Föderation einen Kompromiss in der Territorialfrage, oder wir töten einander weiterhin, was wir recht gut und professionell machen."

    Seinen Worten zufolge glaubt er trotz der skeptischen Stimmung in der Gesellschaft an den Erfolg des diplomatischen Prozesses:

    "Derzeit finden parallel zu den Kampfhandlungen Friedensverhandlungen statt ... Und ich hoffe, dass wir Erfolg haben werden. Das wird unser Sieg sein."

    Zudem behauptet er, dass Russland in den letzten Verhandlungsrunden zugestimmt habe, ein Konzept zu akzeptieren, bei dem die USA Kiew Sicherheitsgarantien gewähren würden, die mit Artikel 5 des NATO-Vertrags vergleichbar seien, jedoch ohne direkte Beteiligung US-Truppen an den Kampfhandlungen.

  • 18:42 Uhr

    Ukrainische Medien melden Explosion in Sumy

    Eine Explosion soll sich in der Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine während des Luftalarms ereignet haben. Dies berichtet der ukrainische Fernsehsender Suspilne:

    "In Sumy war ein Explosionsgeräusch zu hören."

    Laut einer Online-Warnkarte des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation ertönt in einem Teil des Gebiets Sumy ein Luftangriffsalarm.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.