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Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Russland bleibt offen für Verhandlungen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 14.01.2026 13:32 Uhr

    13:32 Uhr

    Lawrow: Russland bleibt offen für Verhandlungen

    Russland ist offen für Verhandlungen über die Ukraine, sofern diese ernsthaft geführt werden, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Kommentar zu Berichten über einen möglichen Besuch des Sonderbeauftragten des US-Präsidenten Steve Witkoff und des Schwiegersohns des US-Präsidenten Jared Kushner in Moskau im Januar. Der russische Chefdiplomat betont:

    "Präsident Putin hat wiederholt, darunter auch in den letzten Wochen bei verschiedenen Veranstaltungen, unsere Position bekräftigt, dass wir für Verhandlungen über die Ukraine offen sind, wenn diese Verhandlungen ernsthaft sind und wenn die an solchen Verhandlungen interessierten Personen wirklich dazu bereit sind und etwas zu sagen haben."

  • 13:25 Uhr

    Medienbericht: Timoschenko drohen bis zu zehn Jahre Haft

    Julia Timoschenko, der Vorsitzenden der Partei Batkiwschtschina, drohen wegen eines Korruptionsverfahrens bis zu zehn Jahre Haft, schreibt das Portal Strana.ua.

    "Der Artikel, nach dem sie angeklagt ist (Teil 4 des Artikels 369 des Strafgesetzbuches der Ukraine – Angebot, Versprechen oder Gewährung einer unrechtmäßigen Vergünstigung an einen Amtsträger), sieht bis zu zehn Jahre Haft vor."

    Wie die Zeitung berichtet, würde Timoschenko im Falle einer Festnahme gegen Kaution freigelassen werden, falls sie überhaupt in Gewahrsam genommen würde.

  • 12:44 Uhr

    Frontbericht: Weitere Ortschaft befreit

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaft Komarowka im Gebiet Sumy befreit haben. 

    Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.310 Soldaten.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • zwei Panzer, 
    • 26 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eines vom Typ Puma aus italienischer Produktion, zwei vom Typ М113 aus US-Produktion, sechs vom Typ Kasak,
    • 95 Autos, 
    • ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Vampire aus tschechischer Produktion,
    • neun Haubitzen, davon zwei aus westlicher Produktion, darunter eine vom Typ Bogdana, 
    • zwei Artillerieaufklärungsradare, einer vom Typ AN/TPQ-50 aus US-Produktion,
    • fünf Stationen für elektronische Kampfführung,
    • elf Lager für Munition, Brennstoff und Material.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Drohnenlagerhallen, Ausbildungsorte für Langstreckendrohnen, Brennstofflager sowie Energieanlagen angegriffen, die den Betrieb des Militär-Industriekomplexes der Ukraine gewährleisteten. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 145 Bezirken getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben sieben gelenkte Bomben, sechs HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 260 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 108.925 unbemannte Luftfahrzeuge, 645 Flugabwehrraketensysteme, 27.115 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.641 Mehrfachraketenwerfer, 32.567 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 51.746 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 12:11 Uhr

    Bloomberg: Witkoff und Kushner planen Besuch in Moskau im Januar

    Der US-Sonderbeauftragte, Steve Witkoff, und der Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, wollen laut Bloomberg im Januar Verhandlungen in Russland führen. Nach Angaben der Agentur will die US-Delegation Sicherheitsgarantien für die Ukraine diskutieren und Entwürfe für Friedenspläne vorlegen.

  • 12:06 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 40 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages mehr als 40 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen worden. 

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 13. Januar bis 7:00 Uhr am 14. Januar wurden insgesamt 44 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat 49 Mal Artillerie gegen abgesiedelte Bezirke eingesetzt. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Drohnenangriffen wurden zwei Privathäuser beschädigt.

  • 11:53 Uhr

    LVR: Tausende Haushalte ohne Strom nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Mehr als 85.000 Nutzer in acht Ortschaften der Volksrepublik Lugansk bleiben ohne Stromversorgung nach ukrainischen Drohnenangriffen in der Nacht zum 14. Januar, berichtet die Energiebehörde der Region auf Telegram. 

    "Infolge der nächtlichen gegnerischen Drohnenangriffe auf die Energieanlagen bleiben acht Ortschaften ohne Strom: 85.000 Nutzer, sechs medizinische Einrichtungen, fünf Schulen und drei Pumpstationen."

    Nach Angaben der Behörde werden die Reparaturarbeiten durch die anhaltende Bedrohung durch wiederholte feindliche Drohnenangriffe erschwert.

  • 11:27 Uhr

    Terroranschlag auf einen Mitarbeiter der Rüstungsindustrie in St. Petersburg verhindert

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen von den ukrainischen Geheimdiensten vorbereiteten Terroranschlag auf einen Mitarbeiter des russischen Verteidigungsindustriekomplexes in St. Petersburg vereitelt, wie der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mitteilt. Eine russische Staatsbürgerin, Jahrgang 1966, wurde festgenommen.

    Wie es heißt, sei die Frau während ihres Aufenthalts in der Ukraine von dem Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) rekrutiert und in Sabotage und Terroranschlägen ausgebildet worden.

    Nach ihrer Einreise in Russland über Drittländer habe sie versucht, Waffen und einen improvisierten Sprengsatz aus einem Versteck im Gebiet Smolensk zu holen, mit denen sie einen Mitarbeiter eines Rüstungsunternehmens töten sollte.

    Der FSB stellte bei der Frau eine Makarow-Pistole, einen mit ausländischen Komponenten gefüllten improvisierten Sprengsatz sowie Kommunikationsmittel sicher, die Kommunikation mit Kontaktmännern in der Ukraine enthielten.

  • 11:02 Uhr

    Mehr als 7.000 Donbass-Einwohner seit 2014 durch Kiews Aggression ums Leben gekommen

    Nach Angaben von Alexander Bastrykin, dem Vorsitzenden des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation, seien seit 2014 mehr als 7.000 zivile Einwohner des Donbass ums Leben gekommen. In einem Interview mit TASS sagt Bastrykin:

    "Infolge der Aggression des Kiewer Regimes wurden 7.184 Zivilisten getötet und 21.000 erlitten Verletzungen."

    Als Geschädigte seien mehr als 132.000 Menschen anerkannt worden. Seit 2014 seien 8.800 Ermittlungen gegen 2.240 Personen eingeleitet worden, so Bastrykin weiter.

    "Das sind Vertreter der militärisch-politischen Führung der Ukraine, der ukrainischen Sicherheitsdienste und ausländische Söldner."

  • 10:38 Uhr

    Zivilist stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff auf Rostow am Don

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Rostow am Don wurde ein Mann getötet. Dies teilt Gouverneur Juri Sljusar mit. Er schreibt auf seinem Telegram-Kanal:

    "In einer der nach dem Angriff der Drohnen in Brand geratenen Wohnungen eines Rostower Hochhauses fanden Rettungskräfte bei der Beseitigung der Trümmer einen toten Mann."

  • 10:14 Uhr

    Experte: Kiew greift bei Kupjansk an, um "irgendwelche Erfolge zu zeigen"

    Die ukrainischen Streitkräfte setzten ihre Angriffe bei Kupjansk im Gebiet Charkow fort, in der Hoffnung, wenigstens "irgendwelche Erfolge" in der Zone der militärischen Sonderoperation zu demonstrieren. Diese Meinung vertritt der Militärexperte Andrei Marotschko. Gegenüber TASS sagt er: 

    "Wenn wir darüber sprechen, warum der Gegner seine Versuche nicht aufgibt, nach Kupjansk einzudringen und unsere Soldaten zu vertreiben, dann werden hier politische Ziele verfolgt, weil Selenskij irgendwelche Erfolge zeigen muss. Und hierher bei Kupjansk werden sowohl Eliteeinheiten als auch ausländische Söldner verlegt. Also das Beste, was die ukrainischen Kämpfer haben, wird genau nach Kupjansk entsandt." 

    Marotschko merkt Erfolge der russischen Truppen bei Kupjansk trotz der ständigen ukrainischen Attacken an.

    "Der Gegner ist gezwungen, seine Ressourcen teilweise zu zerstreuen, um nicht in weitere Kessel in diesem Gebiet zu geraten."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.