Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew hofft auf Treffen zwischen Putin, Trump und Selenskij bis Ende März

27.02.2026 16:52 Uhr
16:52 Uhr
Ukrainischer Verteidigungsminister: Wollen Luftabwehrraketen herstellen
Die Ukraine will eigene Flugabwehrraketen herstellen, um den Mangel an westlichen Geschossen zu kompensieren, sagt der Verteidigungsminister des Landes, Michail Fjodorow. Die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform zitiert ihn dazu:
"Uns mangelt es kritisch an Raketen vom Typ PAC-3 für die Luftabwehr, um sich vor russischen ballistischen Raketen zu schützen. Wir sprachen mit Wladimir Selenskij über die Gründung von gemeinsamen Konsortien, um Flugabwehrraketen schneller herzustellen."
Der Minister fügte hinzu, dass dazu ein separates Projekt mit komplizierten Berechnungen notwendig sein werde, was zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen werde.
16:21 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff tötet einen Zivilisten in Kursk
Das ukrainische Militär hat in der russischen Stadt Kursk eine Autoreparaturwerkstatt mit einer Drohne angegriffen. Wie der Gouverneur der Region, Alexandr Chistein, über Telegram berichtet, kam dabei ein 25-jähriger Mitarbeiter der Werkstatt ums Leben. Drei weitere Männer, darunter zwei Kunden, wurden durch Splitter verwundet und mussten in ein Krankenhaus eingewiesen werden.
15:49 Uhr
Sacharowa an die EU: "Unter dem Tisch sitzen bleiben und Klappe halten"

RT Niemand hat die Europäische Union zu den Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts eingeladen, weil sich ihre Vertreter nicht benehmen können. Dies erklärte die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, während einer Pressekonferenz.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:17 Uhr
Kiew hofft auf das Treffen zwischen Putin, Trump und Selenskij bis Ende März
Sollten die nächsten Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew "relativ gut verlaufen", dann könnte ein Treffen zwischen den Präsidenten Wladimir Putin, Donald Trump und Wladimir Selenskij noch vor Ende März stattfinden. Dies erklärte Selenskijs stellvertretender Büroleiter Sergei Kisliza in einem Interview für die Zeitung Corriere della Sera.
"Die grundlegenden politischen Fragen müssen bei einem trilateralen Gipfeltreffen zwischen Selenskij, Putin und Trump gelöst werden. Auch darüber haben Trump und Selenskij vor zwei Tagen am Telefon gesprochen. Wenn die nächsten Gespräche mit den Russen relativ gut verlaufen, könnte man über ein Gipfeltreffen der drei Präsidenten in den nächsten Wochen, vielleicht noch im März, nachdenken."
Kisliza zufolge werde dieses Format ermöglichen, "die wichtigsten Fragen" zu klären, die die Verhandlungsteams nicht lösen könnten.
14:55 Uhr
Lokale Waffenruhe nahe dem AKW Saporoschje eingerichtet
Die lokale Waffenruhe sei in der Nähe des AKW Saporoschje eingerichtet worden. Dies gab der Generaldirektor von Rosatom, Alexei Lichatschjow, gegenüber Journalisten bekannt.
"Heute, am 27. Februar, wurde ab 7:00 Uhr morgens in der Umgebung des Kernkraftwerks Saporoschje eine lokale Waffenruhe eingerichtet."
Diese Maßnahme werde den Reparaturbrigaden, darunter den Rosatom-Spezialisten, ermöglichen, mit den Wiederherstellungsarbeiten an dem Wärmekraftwerk Saporoschje und der Stromleitung Ferrosplawnaja zu beginnen.
Die beiden Objekte seien am 10. Februar bei den ukrainischen Angriffen beschädigt worden. Die Reparaturarbeite werden nicht weniger als eine Woche dauern, betonte Lichatschjow.
14:30 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf der vergangenen Woche bekannt.
Der Meldung zufolge beliefen sich die ukrainischen Verluste im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord auf über 1.485 Soldaten. Außerdem wurden fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, 15 Artilleriegeschütze, drei Mehrfachraketenwerfer, zwölf Radar- und EloKa-Anlagen sowie 34 Lager zerstört.
Beim Vorrücken des russischen Truppenverbands West verlor Kiews Militär über 1.260 Soldaten, 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 120 Autos, 18 Geschütze, sechs Radar- und Eloka-Anlagen sowie 18 Munitionslager.
Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Stellungen an der Front. An diesem Abschnitt musste die Ukraine über 940 Soldaten, 37 gepanzerte Kampffahrzeuge, 82 Autos, 15 Geschütze, 14 Radar- und Eloka-Anlagen sowie 24 Lager einbüßen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitt das ukrainische Militär einen Verlust von über 2.480 Soldaten. Zudem wurden 45 gepanzerte Kampffahrzeuge, 64 Autos, acht Artilleriegeschütze und vier Radar- und Eloka-Anlagen ausgeschaltet.
Die ukrainischen Verluste gegen den russischen Truppenverband Ost beliefen sich auf über 2.205 Soldaten, 25 gepanzerte Kampffahrzeuge, 74 Autos und neun Artilleriegeschütze.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 355 Soldaten. Zudem wurden 93 Autos, 15 Radar- und Eloka-Anlagen sowie elf Lager eliminiert.
Entlang der gesamten Frontlinie schoss Russlands Luftabwehr 22 Lenkgleitbomben, 50 HIMARS-Raketen, vier Marschflugkörper vom Typ Neptun und fünf vom Typ Flamingo sowie 2.041 Starrflügler-Drohnen ab.
13:55 Uhr
Peskow: Sehen keine Änderungen in ukrainischer Verhandlungsposition
Die Position der ukrainischen Seite bei Verhandlungen ändert sich nicht, sagt der Pressesekretär des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Bei einem Gespräch mit Journalisten antwortete er auf eine entsprechende Frage:
"Nein, bisher ist keine wesentliche Änderung der Position des Kiewer Regimes feststellbar."
Dabei bestätigte Peskow, dass die Verhandlungen weiterhin im trilateralen Format zwischen Russland, den USA und der Ukraine geführt werden:
"Was das Format angeht, so ist die Rede tatsächlich von einer Fortsetzung des trilateralen Formats."
13:27 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 27. Februar zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 44 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Kursk – 22,
- Gebiet Belgorod – 14,
- Republik Krim – sechs,
- Gebiet Brjansk – eine,
- Gewässer des Asowschen Meeres – eine.
12:59 Uhr
RT-Experte Penn: Atomwaffen in Händen Kiews – Gefahr für den Weltfrieden

RT Der Wirtschaftswissenschaftler und Geopolitikexperte Thomas Penn ist der Ansicht, dass die ganze Welt leiden würde, sollten Atomwaffen eingesetzt werden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
12:26 Uhr
Zwei Verletzte durch ukrainische Angriffe im Gebiet Cherson
Durch Angriffe des ukrainischen Militärs auf das Gebiet Cherson sind zwei Menschen verwundet worden. Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"In Aljoschki ist durch den Abwurf einer Sprengladung von einer Drohne ein Mann des Jahrgangs 1961 verwundet worden. Mit Splitterwunden und offener Fraktur wurde er in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Aljoschki eingeliefert.
In Tschulakowka im Bezirk Golaja Pristan wurde ein Mann des Jahrgangs 1952 verwundet. Er wurde ins zentrale Bezirkskrankenhaus von Skadowsk eingewiesen."
Saldo fügte hinzu, dass in drei weiteren Ortschaften des Gebiets zivile Gebäude und Fahrzeuge beschädigt wurden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

