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Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: Ohne US-Hilfe wäre Kiew nach einem Tag erledigt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: Ohne US-Hilfe wäre Kiew nach einem Tag erledigt© Urheberrechtlich geschützt
  • 17.03.2026 19:29 Uhr

    19:29 Uhr

    Wadephul besteht auf Sanktionen gegen Russland

    Die Sanktionen gegen Russland jetzt zu lockern, sei in jedem Fall der falsche Weg, meint Außenminister Johann Wadephul. Bei einer Pressekonferenz mit seinem griechischen Amtskollegen Giorgos Gerapetritis in Berlin betonte der CDU-Politiker, dass Moskau ein Kriegsgewinnler der aktuellen Krise im Nahen Osten sei. Das Land profitiere von höheren Öl- und Gaspreisen, das fülle seine Kriegskasse, um die Kampfhandlungen gegen die Ukraine unvermindert fortzusetzen. Umso mehr müssten sich die EU und Deutschland hinter die Energiesanktionen stellen und die Einnahmen Russlands mit weiteren Maßnahmen beschneiden.

  • 18:42 Uhr

    Trump: Ohne US-Hilfe wäre Kiew nach einem Tag erledigt

    Ohne Hilfe der USA hätte die Ukraine innerhalb eines Tages eine Niederlage erlitten, meint Präsident Donald Trump. Bei einer Pressekonferenz mit dem irischen Premierminister Micheál Martin im Weißen Haus betonte Trump:

    "Ich bin nicht gerade begeistert, dass wir ihnen in der Ukraine geholfen haben. Die Ukraine wäre innerhalb eines Tages erledigt, wenn wir nicht geholfen hätten."

    Trump zufolge lieferten die USA die besten Waffen der Welt kostenfrei an die Ukraine. Nun gebe Washington kein Geld mehr aus:

    "Sie kaufen zu vollen Kosten von uns. Aber [Ex-Präsident Joe] Biden gab ihnen 350–400 Milliarden US-Dollar in bar für Waffen. Bezüglich dieses Geldes müssen wir Ermittlungen anstellen."

  • 17:46 Uhr

    Bericht: Mitarbeiter ukrainischer Medien könnten Freistellung vom Wehrdienst verlieren

    Vier ukrainische Fernsehkanäle könnten die Möglichkeit verlieren, ihren Mitarbeitern eine Freistellung von der Mobilmachung anzubieten. Das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua berichtet dazu:

    "Das Kulturministerium hat Mitarbeitern des Unternehmens '1+1 Internet' das Recht auf Freistellung vom Wehrdienst entzogen. Einige Kanäle schreiben, dass Mitarbeiter der Nachrichtenportale TSN, UNIAN, Glawred, 1+1, 2+2 und TET davon betroffen sein könnten."

    In diesem Zusammenhang erklärte ein Mitarbeiter eines der Kanäle gegenüber Strana.ua, dass sein Unternehmen seine Mitarbeiter zwar immer noch von der Mobilisierung freistelle, es aber keine Garantien auf eine Fortsetzung dieser Praxis gebe.

  • 17:10 Uhr

    Reuters: EU leistet Hilfe bei Reparaturen an Druschba-Pipeline

    Die Ukraine hat das Angebot der Europäischen Union auf technische und finanzielle Unterstützung zur Wiederherstellung der Öllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei über die beschädigte Druschba-Pipeline angenommen. Dies berichtet Reuters unter Verweis auf EU-Ratspräsident António Costa.

    In einem Schreiben an die EU habe der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, die Reparaturarbeiten an der Pipeline stünden kurz vor dem Abschluss, die Pumpenstation werde voraussichtlich in anderthalb Monaten wieder in Betrieb genommen, sofern es nicht zu weiteren Angriffen Russlands komme.

    Die Vorwürfe, dass die Ukraine den Öltransport durch die Druschba-Pipeline absichtlich behindere, seien grundlos, betonte Selenskij laut Reuters.

  • 16:35 Uhr

    EU will Kredit für Kiew vor dem Gipfel bewilligen

    Paula Pinho, die Sprecherin der Europäischen Kommission, gibt im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass der 20. Sanktionspaket gegen Russland und der Kredit für die Ukraine immer noch nicht bewilligt seien. In Bezug auf das von Ungarn blockierte Sanktionspaket sagt sie:

    "Zum 20. Sanktionspaket gibt es noch keine Neuigkeiten."

    Der Kredit in Umfang von 90 Milliarden Euro könnte indessen laut Pinho noch vor dem EU-Gipfel bewilligt werden, der am 19. und 20. März stattfinden soll:

    "Die Verhandlungen zum Kredit setzen wir aktiv fort. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir es noch vor dem EU-Gipfel bewilligen könnten."

  • 15:54 Uhr

    Szijjártó: Wadephul droht uns offen wegen Verteidigung unserer nationalen Interessen

    Nach dem Treffen des EU-Außenrats am Montag hat der ungarische Chefdiplomat Péter Szijjártó seine erste Einschätzung zu Brüssels und Berlins Forderungen an Budapest abgegeben.

    "Der deutsche Außenminister hat uns heute ohne jegliche Umschweife, offen, direkt, klar und sehr deutlich gedroht, dass es für Ungarn sehr harte Konsequenzen haben wird, wenn wir nicht auf die Verteidigung der ungarischen nationalen Interessen verzichten", erklärte Szijjártó.

    "Wenn wir nicht bedingungslos aufhören, wichtige Entscheidungen für die Ukrainer zu blockieren" – wie das derzeit geplante 20. Sanktionspaket gegen Russland –, dann werde dies laut Wadephuls Drohungen schwere Folgen haben, fügte der ungarische Volksvertreter hinzu.

    "Ungarn kann weder bedroht noch erpresst werden – weder von Kiew, noch von Brüssel, noch von Berlin", stellte Szijjártó klar.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:29 Uhr

    Schoigu: Keine Region Russlands vor ukrainischen Drohnen sicher

    Keine Region Russlands könne, was ukrainische Drohnen und die ständige Weiterentwicklung unbemannter Systeme angehe, in Sicherheit sein. Das erklärte Sergei Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, bei einem Besuch in Jekaterinburg im Föderationskreis Ural. Bislang sei die Ural-Region außerhalb der Reichweite der Angriffe vom ukrainischen Territorium aus gewesen.

    Stand Ende 2025 sei die Zahl der von Kiew auf russischem Staatsgebiet organisierten Terrorangriffe um 40 Prozent auf 1.830 gestiegen, betonte Schoigu. Dabei sehe sich Russland organisiertem Widerstand aus 56 Staaten gegenüber. Diese Länder nutzten ihre Erfahrungen und zahlreiche Mechanismen ihrer Geheimdienste, um Terroranschläge und Sabotageakte gegen kritische Einrichtungen durchzuführen.

    Als Reaktion darauf sollte Russland in Fragen der Verteidigung "höchste Organisation und operative Disziplin" an den Tag legen, meinte Schoigu. Hauptziel sei die wirksame Abwehr von Bedrohungen durch Staaten, die den Betrieb strategischer Einrichtungen Russlands stören wollten.

  • 14:53 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Drei Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Wassiljewka

    Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadt Wassiljewka im Gebiet Saporoschje mit einer Drohne angegriffen. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über drei Verletzte. Nach seinen Angaben waren zwei Männer zur Zeit des Angriffs in einem Auto, ein Mann befand sich nahe dem Ort des Vorfalls. Alle Betroffenen wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

  • 14:26 Uhr

    Ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson: Zwei Tote, mehrere Verletzte an einem Tag

    Innerhalb von 24 Stunden sind bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Cherson zwei Zivilisten ums Leben gekommen, sieben Menschen erlitten Verletzungen. Das berichtet Gouverneur Wladimir Saldo. Bei einem Angriff traf die Drohne einen Krankenwagen, so Saldo weiter. Getroffen wurden eine Sanitäterin und zwei Sanitäter sowie die Patientin.

  • 13:47 Uhr

    Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 30 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 9 und 13 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:

    • Region Krasnodar – 16,
    • Gebiet Leningrad – fünf,
    • Teilrepublik Krim – zwei,
    • Teilrepublik Adygeja – eins.

    Zudem wurden sechs Drohnen vom Himmel über dem Asowschen Meer geholt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.