Liveticker Ukraine-Krieg – Lettlands Zentralbankchef: Europa ist schon im Krieg mit Russland

18.01.2026 17:31 Uhr
17:31 Uhr
Niederländischer Politiker bezeichnet Fortsetzung der Militärhilfe für die Ukraine als Verbrechen
Die fortgesetzte Militärhilfe der Niederlande für Kiew ist ein Verbrechen. Das erklärte der Gründer der rechtskonservativen Partei BVNL und ehemalige Abgeordnete des niederländischen Parlaments, Wybren van Haga:
"Ich halte das für ein abscheuliches Beispiel von Opportunismus. Und ich halte es für ein Verbrechen, dass wir diesen Krieg weiterhin unterstützen. Ich denke, wir hätten uns nicht einmischen sollen."
Van Haga ist überzeugt, dass hinter dem Scheitern aller Friedensinitiativen die Europäische Union, NATO-Generalsekretär Mark Rutte und die Niederlande selbst stünden, während "die Tötungen weitergehen, obwohl wir absolut keinen Grund haben, die Ukraine zu unterstützen". Nach Ansicht des Politikers neigen der niederländische Verteidigungsminister Ruben Brekelmans und Rutte besonders zum Militarismus und nutzen den Konflikt für ihre eigenen Interessen.
Zudem ist van Haga der Ansicht, dass die Fortsetzung des Konflikts ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstelle, da "niemand, der bei klarem Verstand ist, einen Krieg will, wenn es eine Chance gibt, ihn zum Wohle aller zu beenden". Der Politiker ist überzeugt, dass der derzeitige Kurs der Landesführung nicht die Interessen der Mehrheit der niederländischen Bevölkerung widerspiegele.
16:59 Uhr
Ex-Premierminister der Ukraine: Ausnahmezustand im Energiesektor ist für Selenskij von Vorteil
Der in der Ukraine verhängte Ausnahmezustand im Energiesektor kommt Wladimir Selenskij zugute. Diese Meinung äußerte der ehemalige Premierminister des Landes, Nikolai Asarow, auf Telegram:
"Der Ausnahmezustand ist für Selenskij von Vorteil. Wenn die Lage tatsächlich kritisch ist, ermöglicht ein solcher Zustand, Mittel ohne bestimmte Kontrollen auszugeben, was die Entscheidungsfindung erleichtert und beschleunigt. Hier ist kein Platz für Ausschreibungen."
Laut Asarow werde die Verringerung der Kontrolle über die Mittelverwendung in der Ukraine "zu einer weiteren Veruntreuung dieser Mittel führen".
16:25 Uhr
Russischer Politiker setzt auf Fortschritte in Sachen Beilegung des Konflikts in den kommenden Monaten
Der Vorsitzende des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, geht davon aus, dass in den nächsten drei Monaten sehr gute Chancen bestehen, Fortschritte bei der friedlichen Beilegung des Konflikts in der Ukraine zu erzielen:
"Die Chancen sind für die nächsten drei Monate sehr gut. US-Präsident Trump wird sich noch um den Frieden kümmern, danach beginnt für ihn die Vorbereitung auf die Kongresswahlen."
Zugleich zeige Kiew laut Konstantinow die Bereitschaft, den militärischen Konflikt fortzusetzen, indem es auf eine verstärkte Mobilisierung setze. Der Politiker merkte an:
"Die Ukraine hat genug von Selenskij, und wenn auch nur irgendeine Form des Friedens gefunden wird, wie auch immer sie heißen mag, werden sie zustimmen. Selenskij ist kein Sieger, er ist ein Verlierer und kümmert sich nur um seine eigene Sicherheit."
15:53 Uhr
Krim-Abgeordneter kommentiert Kiews Einführung von Bonus für Tötung russischer Soldaten
Michail Scheremet, Abgeordneter der Staatsduma von der Krim und Mitglied des Sicherheitsausschusses, äußerte sich gegenüber RIA Nowosti zur Einführung eines Bonussystems für die Tötung russischer Soldaten durch die ukrainischen Behörden:
"Leider sind durch die Verdummung des ukrainischen Volkes echte Neofaschisten an die Macht gekommen, die von einer menschenverachtenden Ideologie und dem Nazi-Virus befallen sind, weshalb es sinnlos ist, sie zu Humanismus zu ermahnen."
Zuvor hatte ein Korrespondent von RIA Nowosti nach Auswertung öffentlich zugänglicher Daten berichtet, dass der neue Verteidigungsminister der Ukraine, Michail Fjodorow, bereits vor seiner Ernennung ein System eingeführt habe, in dessen Rahmen ukrainische Soldaten für bestätigte Tötungen russischer Soldaten digitale Punkte erhalten und diese über einen Online-Marktplatz gegen Technik eintauschen können.
15:21 Uhr
Russische Streitkräfte befreien weitere Orte – Brückenkopf am Fluss Gaitschur erweitert

Russische Truppen haben die Ortschaften Priwolje in der Volksrepublik Donezk und Priluki im Gebiet Saporoschje unter ihre Kontrolle gebracht. Die Einnahme von Priluki ermöglichte es, den Brückenkopf am Westufer des Flusses Gaitschur zu erweitern und die Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken in die Tiefe des Gebietes Saporoschje zu schaffen. Außerdem wurde ein großer Verteidigungsknotenpunkt des Gegners mit einer Fläche von bis zu 15 Quadratkilometern unter Kontrolle gebracht.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:40 Uhr
Ukrainische Drohne trifft Tankstelle im Gebiet Cherson: Kassierer verletzt
Die Nachrichtenagentur TASS berichtet unter Berufung auf Pawel Filiptschuk, Leiter des Bezirks Kachowka im von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson, über eine Drohnenattacke auf die Siedlung Petropawlowka. Demnach sei dort eine Tankstelle getroffen worden. Ein Kassierer habe Splitterverletzungen erlitten. Es gebe keine Todesopfer. Die Tankstelle habe ihren Betrieb bis auf Weiteres eingestellt.
Auf Telegram teilt Filiptschuk ein Foto von dem Einschlagsort.
https://t.me/filipchukp/494613:37 Uhr
Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod: Frau getötet, Mann verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schreibt auf Telegram, dass bei einer Attacke auf die Ortschaft Netschajewka eine Frau getötet worden sei. Die Einwohnerin sei an Ort und Stelle ums Leben gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne detoniert sei. Der Politiker spricht den Angehörigen der Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus.
Außerdem meldet Gladkow einen Verletzten. Bei ihm handele es sich um einen Mann, den eine ukrainische Drohne auf dem Parkplatz eines Betriebs erwischt habe. Der Mann habe eine Splitterverletzung am Schenkel und Verbrennungen an der rechten Hand erlitten. Sein Auto und die Fassade des Betriebsgebäudes seien durch Splitter beschädigt worden.
13:10 Uhr
Russlands Drohnenstrategie: Militärische Innovation mit zivilem Nutzen

Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnet autonome und unbemannte Systeme als Notwendigkeit und fordert den schnellen Übergang von Tests zur flächendeckenden Einführung, da diese Schlüsseltechnologien zusammen mit KI und digitalen Plattformen Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität stärken. Drohnen und bodengestützte Robotersysteme seien zudem zentral, um angesichts demografischer Herausforderungen und im modernen Gefecht Soldatenleben zu schützen. Russland entwickle dafür verschiedene unbemannte Plattformen und Systeme mit unterschiedlichen Einsatzprofilen.
Mehr dazu berichtet unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij von einem Übungsgelände des Regiments für unbemannte Systeme. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
12:38 Uhr
Russische Behörden stellen Stromversorgung im Gebiet Cherson wieder her
Im von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson gibt es nun wieder Strom. Wie Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mitteilt, seien die Reparaturarbeiten die ganze Nacht durch auf Hochtouren gelaufen. Die Stromversorgung erfolge nun über eine Reservelinie. Saldo dankte den Reparaturteams und seinen Landsleuten für ihre Ausdauer.
Am Samstag ist der Strom auch im von Russland kontrollierten Gebiet Saporoschje ausgefallen. Nach Angaben von Gouverneur Jewgeni Balizki seien dort aktuell ungefähr 213.000 Haushalte in 386 Ortschaften ohne Strom. Die Reparaturarbeiten gingen weiter.
Die Ursache des massiven Stromausfalls waren ukrainische Drohnenangriffe auf Energieanlagen in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Saporoschje.
12:06 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

SymbolbildSERGEI BOBYLJOW / Sputnik Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der letzten 24 Stunden.
Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Rogosnoje, Nowaja Setsch, Jastrebinoje, Pissarewka und Miropolje im Gebiet Sumy sowie Watutino, Prikolotnoje, Rjasnoje, Pokaljanoje, Ochrimowka und Seljony Gai im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 175 Kämpfer verloren. Dabei seien 24 Wagen, fünf Geschütze, eine Radaranlage, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und vier Materiallager zerstört worden.
Auch der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners unweit der Ortschaften Blagodatowka, Berjosowka, Nowoossinowo, Petrowka, Kutkowka und Netschwolodowka im Gebiet Charkow sowie Jarowaja und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 200 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 19 Wagen und zwei Munitionslager zerstört.
Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kurtowka, Kramatorsk, Wassjutinskoje, Druschkowka, Konstantinowka und Malinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 135 Soldaten. Dabei seien zwei Transportpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Wagen, vier Geschütze und eine Anlage für elektronische Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Mitte habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Artjomowka, Annowka, Belizkoje, Spassko-Michailowka und Grischino in der DVR sowie Gawrilowka, Nowopawlowka, Fjodorowskoje und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 455 Kämpfer verloren. Dabei seien ein Kampfpanzer, zwei Transportpanzer, drei Panzerfahrzeuge, vier Pick-ups, drei Geschütze und eine Radaranlage außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Malomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Risdwjanka, Salisnitschnoje, Rosowka, Wosdwischenka, Staroukrainka, Doroschnjanka, Zwetkowoje und Ternowatoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 205 Armeeangehörige. Dabei seien drei Transportpanzer, acht Wagen, zwei Geschütze und ein Materiallager zerstört worden.
Seinerseits habe der Truppenverband Dnjepr ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Antonowka im Gebiet Cherson sowie Orechow und Magdalinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Bis zu 40 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe ein Flugabwehrraketensystem, vier Wagen, ein Geschütz, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Materiallager verloren.
Ferner meldet die Behörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke, militärisch relevante Energieanlagen und Verkehrsinfrastrukturen in der Ukraine sowie 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden sechs Lenkbomben, neun HIMARS-Raketen und 220 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 109.778 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.192 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.642 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.662 Geschütze und Mörser verloren.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


