Liveticker Ukraine-Krieg: Volksrepublik Lugansk vollständig befreit

1.04.2026 15:43 Uhr
15:43 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.315 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 255 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zehn Autos, drei Artilleriegeschütze, eine Station für elektronische Kampfführung, vier Munitionslager, ein Brennstofflager und fünf Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 170 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei vom Typ Kosak, 16 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze sowie ein Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 175 Kämpfer einbüßen. Ein Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, ein Artilleriegeschütz, vier Munitionslager und drei Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 370 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte einen Panzer vom Typ Abrams aus US-Produktion, 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 275 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos, eine Station für elektronische Kampfführung und ein Materiallager.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 70 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und eine Haubitze vom Typ M777 aus US-Produktion.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärflugplätze, Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, Energie- und Brennstoffanlagen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 149 Bezirken wurden getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben zehn Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete aus US-Produktion und 261 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 129.921 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.630 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.694 Mehrfachraketenwerfer, 34.212 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 58.337 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
15:14 Uhr
Naryschkin: Kiew ist nicht in der Lage, Verpflichtungen im Rahmen einer Waffenruhe einzuhalten
Das Kiewer Regime sei nicht in der Lage, seine Verpflichtungen im Rahmen eines Waffenstillstands einzuhalten. So kommentierte der Chef des russischen Auslandsgeheimdiensts (SWR), Sergei Naryschkin, gegenüber TASS die Aussagen von Wladimir Selenskij bezüglich eines Waffenstillstands zu Ostern.
"Man muss sagen, dass das Kiewer Regime natürlich Vertrauen verloren hat. Die ganze Welt weiß und hat bereits zuvor beobachtet, dass dieses Regime nicht in der Lage ist, seine Verpflichtungen in Bezug auf jegliche Vorschläge für einen Waffenstillstand einzuhalten."
Zuvor hatte Selenskij erklärt, dass die Ukraine zu einer Waffenruhe über Ostern bereit sei. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat Selenskijs Äußerungen ebenfalls kommentiert. Am Dienstag sagte er, dass die Aussagen des ukrainischen Politikers bezüglich eines Waffenstillstands zu Ostern keine konkreten Vorschläge enthalte.
14:32 Uhr
Russlands Ermittlungskomitee leitet über 4.700 Strafverfahren wegen ukrainischer Angriffe ein
Russische Ermittler haben mehr als 4.700 Strafverfahren wegen Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Russlands Regionen eingeleitet, gab Alexander Bastrykin, Vorsitzender des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation, bekannt.
"Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden 4.746 Strafverfahren wegen ukrainischer Artillerie-, Raketen- und Drohnenangriffe auf 51 Regionen der Russischen Föderation außerhalb der Zone der militärischen Sonderoperation sowie wegen der Invasion in russisches Territorium im August 2024 eingeleitet."
Nach Angaben von Bastrykin seien 1.249 Zivilisten infolge dieser Angriffe ums Leben gekommen und mehr als 5.700 verletzt worden.
Er fügte hinzu, dass europäische Staaten von Anfang an in die Finanzierung der Ukraine und Waffenlieferungen verwickelt seien und daher "Komplizen der Verbrechen sind, die das Kiewer Regime gegen russische Bürger begeht".
"Es handelt sich nicht nur um die Aggression gegen Bewohner des Donbass, sondern um die Angriffe auf zivile Objekte in Grenzregionen."
13:37 Uhr
Kiews Drohnen kommen aus EU-Staaten: Russisches Militär analysiert und bewertet die Lage

RT Russland werde die notwendigen Maßnahmen ergreifen, sollte sich bestätigen, dass Länder der Europäischen Union Kiew ihren Luftraum für Drohnenangriffe auf Russland zur Verfügung stellen. Das erklärte der Sprecher des Präsidenten, Dmitri Peskow.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
12:41 Uhr
Russlands Verteidigungsministerium: Volksrepublik Lugansk vollständig befreit

Symbolbild: Russische SoldatenStanislaw Krassilnikow / Sputnik Die Einheiten des Truppenverbandes West haben die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch mit.
Die russische Armee setzt die Befreiung weiterer Orte in der Zone der militärischen Sonderoperation fort.
Im Laufe der vergangenen 24 Stunden haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Ortschaft Werchnjaja Pissarewka im Gebiet Charkow erlangt.
Darüber hinaus haben die Soldaten des Verbandes Ost die Siedlung Boikowo im Gebiet Saporoschje befreit.
12:15 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgefangen
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 1. April zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 16 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: 13 Drohnen über der Region Krasnodar, zwei Drohnen über der Republik Krim und eine Drohne über dem Gebiet Woronesch."
11:40 Uhr
Mehrere Zivilisten verletzt bei Angriff auf Gebiet Saporoschje
Vier Menschen wurden aus den Trümmern eines Wohnhauses geborgen, das bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden war, wie der Gouverneur der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telegram mitteilte.
"Diese Nacht hat der Gegner einen Angriff auf ein zweistöckiges Wohnhaus in der Stadt Wassiljewka durchgeführt. Das Haus ist fast vollständig zerstört. Aus den Trümmern wurden vier Verletzte geborgen: drei Frauen, Jahrgänge 1942, 1970, 1993 und ein Kind, Jahrgang 2022."
Nach Angaben des Gouverneurs könnten sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befinden, weswegen die Rettungsarbeiten fortgesetzt werden.
10:57 Uhr
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages elf Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 31. März bis 7:00 Uhr am 1. April wurden insgesamt 24 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zweimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete keine Opfer.
Infolge der Angriffe wurden ein Auto und ein Privathaus beschädigt.
10:20 Uhr
Außenministerium: USA drängen Kiew zu Kompromissen mit Moskau
Washington arbeite daran, Kiew zu Kompromissen mit Moskau zu bewegen, sagte der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin gegenüber TASS.
"Wir gehen davon aus, dass es notwendig ist, den Dialog im Rahmen des trilateralen Formats auf der Grundlage der Verständigungen zu führen, die der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump bei ihrem Gipfeltreffen in Alaska am 15. August des vergangenen Jahres erzielt haben."
Galusin zufolge habe Washington "bestimmte Kompromissvorschläge" gemacht, die Moskau akzeptiert habe. Diese Ideen konzentrierten sich auf die Beseitigung der Ursachen des Konflikts und auf die Situation an der Front. Jetzt bestehe die Aufgabe darin, dass Washington die Zustimmung der ukrainischen Seite zu diesen Vorschlägen erhalte, so der Diplomat.
09:39 Uhr
Kallas: Kiew erhält 80 Millionen Euro aus Erlösen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten
Die EU hat der Ukraine 80 Millionen Euro aus den Erlösen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten zugewiesen. Dies gab die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Kiew bekannt.
"Heute freue ich mich, dass wir der Ukraine weitere 80 Millionen Euro zur Verfügung stellen, die aus den Erträgen der eingefrorenen russischen Vermögenswerte stammen."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

