International

Liveticker Ukraine-Krieg – FSB: Attentäter auf Generalleutnant Alexejew wurde von SBU rekrutiert

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – FSB: Attentäter auf Generalleutnant Alexejew wurde von SBU rekrutiert© FSB
  • 9.02.2026 15:30 Uhr

    15:30 Uhr

    Attentat auf russischen General: VAE liefern Ukrainer nach Russland aus

    Der FSB hat am Sonntag ein Video veröffentlicht, in dem die Ankunft eines mutmaßlichen Attentäters aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sehen sein soll. Kurz nach dem Anschlag soll der gebürtige Ukrainer Ljubomir Korba in die VAE geflohen sein, wo er unverzüglich festgenommen und ausgeliefert wurde. Korba soll am Freitag gemeinsam mit zwei Komplizen versucht haben, den stellvertretenden Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU zu töten. Ein Komplize, der Russe Wiktor Wassin, wurde in Moskau gefasst, während sich die Gehilfin Sinaida Serebrizkaja in die Ukraine abgesetzt haben soll. Sie soll eine Wohnung im selben Haus gemietet und Informationen über den Tagesablauf des Generals zur Vorbereitung des Attentats gesammelt haben.

    Das Opfer, Generalleutnant Wladimir Alexejew, wurde mit mehreren Schusswunden ins Krankenhaus eingeliefert, sein Zustand soll mittlerweile stabil sein. Laut FSB erfolgte die Rekrutierung des mutmaßlichen Killers mithilfe der polnischen Geheimdienste. Der ukrainische Geheimdienst SBU soll dem Verdächtigen 30.000 Dollar für die Tötung in Aussicht gestellt haben. Der Chef des beinah getöteten Generalleutnants leitete die jüngsten Verhandlungen in Abu Dhabi.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:15 Uhr

    Lawrow: Europa will sich an der Diskussion über Ukraine-Regelung beteiligen

    Vertreter europäischer Länder senden über nicht öffentliche Kanäle Signale, dass sie an den Verhandlungen über die Beilegung des Ukraine-Konflikts teilnehmen wollen, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit dem Fernsehsender NTV.

    "Die Signale, die sie über verschiedene, nicht öffentliche Kanäle senden, sind: Wir sind auch Teil des Problems, Teil des Prozesses, wir müssen einen Platz am Verhandlungstisch haben. Sie sagen dasselbe auch öffentlich, aber nichts Neues passiert."

  • 14:54 Uhr

    Politologe: Niemand in der Ukraine plant Wahlen im Frühjahr

    Laut einer Einschätzung des Militärpolitologen Alexander Perendschiew gegenüber dem Nachrichtenportal NEWS.ru seien in der Ukraine keine Wahlen im Frühjahr geplant. Seiner Meinung nach hängt diese Frage direkt mit dem fehlenden Willen Kiews zu einer echten friedlichen Lösung zusammen. Perendschiew merkte an:

    "Leider zeigen die Handlungen der Ukraine, dass sie keinen Frieden anstrebt. Die Machthaber des Landes verüben weiterhin Terrorakte und greifen friedliche Einwohner Russlands an. Daher würde ich nicht davon ausgehen, dass bald ein Friedensvertrag unterzeichnet wird, geschweige denn Wahlen stattfinden. Wladimir Selenskij wird diesen Moment so lange wie möglich hinauszögern."

  • 14:30 Uhr

    Puschilin: Befreiung von Stepanowka ermöglicht Umfassung von Konstantinowka

    Laut dem DVR-Chef Denis Puschilin ermögliche die Befreiung der Siedlung Stepanowka südwestlich von der Stadt Konstantinowka in der DVR die Umfassung der Stadt selbst. 

    "Laut der Erklärung des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation wurde in der vergangenen Woche die Ortschaft Stepanowka befreit. Das ist Richtung Konstantinowka. Dadurch können wir uns der Umfassung der Ortschaft aus einer anderen Richtung – Konstantinowka selbst – nähern."

    Er fügt hinzu, dass die Kämpfe in Konstantinowka in der Nähe des Bahnhofs andauerten.

    Die russischen Streitkräfte befreiten Stepanowka am 4. Februar.

  • 14:14 Uhr

    Peskow: "Geist von Anchorage" umfasst "Verständigungen" zwischen Russland und USA

    Der "Geist von Anchorage" sehe eine Reihe von "Verständigungen" zwischen Moskau und Washington vor, die zu einem Durchbruch bei der Lösung des Ukraine-Konfliktes führen könnten, erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow während eines Briefings am Montag.

    "Es gibt eine Reihe von Verständigungen, die in Anchorage erzielt wurden. Sie wurden bereits im Vorfeld des Anchorage-Treffens, während des Besuchs von Herrn Witkoff erläutert", so kommentierte Peskow eine Frage, was der "Geist von Anchorage" darstelle. "Und danach wurde die Notwendigkeit eines Gipfeltreffens deutlich", so Peskow. Weiter betont er:

    "Diese Verständigungen, die in Anchorage erreicht wurden, sind der Geist von Anchorage. Die in Anchorage erzielten Vereinbarungen sind von grundlegender Bedeutung. Genau diese Verständigungen können den Friedensprozess vorantreiben und einen Durchbruch ermöglichen."

    Peskow fügt hinzu, dass man im Kreml nicht "ins Detail gehen" möchte.

  • 13:55 Uhr

    Experte: Russische Soldaten nehmen Höhen bei Sewersk ein

    Russische Truppen haben mehrere Höhen bei Sewersk in der DVR eingenommen, von denen aus ukrainische Streitkräfte die benachbarte Volksrepublik Lugansk angegriffen hatten, berichtet der Militärexperte Witali Kisseljow.

    "Nahe Sewersk befreiten unsere Einheiten drei wichtige Höhen, von denen aus Konstantinowka und Kramatorsk nun mit dem Fernglas beobachtet werden können. Von hier aus führte der Gegner Drohnenangriffe auf Lissitschansk, Kremennaja, Rubeschnoje und weiter durch."

  • 13:29 Uhr

    Rostech: Igla-Spezialpatronen durchschlagen selbst die robustesten Drohnen

    Wie Bechan Osdojew, Industriedirektor des Rüstungsclusters der staatlichen Korporation Rostech, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, hat die Korporation spezielle Schrotpatronen der Igla-Reihe für Anti-Drohnen-Gewehre entwickelt, die in der Lage sind, unbemannte Fluggeräte aus Metall zu durchschlagen. Seinen Worten zufolge werden Kampfeinsätze der Sonderoperation oft als "Drohnenkrieg" bezeichnet, da die Drohnen sowohl Technik als auch Soldaten von allen Seiten angreifen. Daher werden die persönlichen Schusswaffen der Kämpfer und Besatzungen von Kampffahrzeugen zu einer wichtigen Verteidigungslinie. Laut Osdojew werden die Patronen bereits serienmäßig hergestellt und an Einheiten der russischen Armee geliefert. Er merkte an:

    "Für Gewehre haben russische Spezialisten spezielle Schrotpatronen der Igla-Reihe entwickelt. Sie enthalten hochfeste Schrotkugeln aus einer Wolframlegierung, die auf eine Entfernung von 100 Metern eine 4 Millimeter dicke Aluminiumplatte durchschlagen."

  • 12:54 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.075 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 205 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, zehn Autos, eine Station für elektronische Kampfführung sowie drei Munitions- und Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 130 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband zehn Autos und vier Munitionslager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär etwa 125 Kämpfer ein. Ein Leopard-Panzer aus US-Produktion, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eines vom Typ М113 aus US-Produktion, zehn Autos, ein Feldartilleriegeschütz sowie ein Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 240 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und acht Autos.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 355 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich fünf gepanzerte Kampffahrzeuge und zwei Autos.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 20 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, sechs Autos sowie zwei Materiallager der ukrainischen Armee.

    Russische Luftabwehrkräfte haben drei gelenkte Bomben und 72 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben die Infrastruktur eines Militärflugplatzes, Anlagen des Brennstoff- und Energiekomplexes sowie Verkehrsinfrastruktur angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet wurde. Überdies wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 142 Bezirken getroffen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.996 unbemannte Luftfahrzeuge, 650 Flugabwehrraketensysteme, 27.568 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.661 Mehrfachraketenwerfer, 33.163 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 53.959 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 12:10 Uhr

    DVR: Diversanten in russischer Uniform versuchen, ins Gebiet der Republik einzudringen

    Ukrainische Saboteure verstärken ihre Aktionen aus dem Gebiet Saporoschje. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitskräfte. So versuchen ukrainische Diversanten in russischer Kampfuniform erfolglos, in den Rücken der russischen Streitkräfte in der Volksrepublik Donezk vorzudringen. Quellen der Agentur berichteten:

    "In den letzten Tagen haben ukrainische Saboteure ihre Aktivitäten verstärkt. Sie versuchen, in russischer Uniform vom Gebiet Saporoschje aus in den südwestlichen Teil der DVR einzudringen. Bislang ohne Erfolg. Alle werden vernichtet."

  • 11:29 Uhr

    Mehrere Zivilisten im Gebiet Cherson verletzt

    Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, seien mehrere Zivilisten binnen eines Tages verletzt worden. 

    "Infolge von Kiews Aggression erlitten sieben zivile Einwohner des Gebiets Cherson Verletzungen in den vergangenen 24 Stunden."

    Bei den Drohnen- und Artillerieangriffen, darunter auch auf Wohnhäuser und fahrende Fahrzeuge, erlitten drei Frauen und vier Männer Verletzungen. 

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.