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Liveticker Ukraine-Krieg – Fico: EU-Kommission muss politische Spielchen mit Selenskij stoppen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Fico: EU-Kommission muss politische Spielchen mit Selenskij stoppen© Urheberrechtlich geschützt
  • 31.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Erneut Drohne in Finnland aufgetaucht

    Eine unbekannte Drohne ist erneut auf finnischem Boden entdeckt worden. Nach Angaben des Grenzschutzes befand sich der Flugkörper auf dem Eis des Pyhäjärvi-Sees in Parikkala an der Ostgrenze des Landes. Angaben zu Herkunft und Art der Drohne oder Berichte über Verletzte gibt es nicht.

  • 21:39 Uhr

    Gebiet Belgorod: Mann wegen Detonation einer Drohne tot

    Ein Einwohner der Ortschaft Potschajewo im Gebiet Belgorod ist wegen der Detonation einer FPV-Drohne ums Leben gekommen, berichtet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow. Nach seinen Angaben erlag der Mann vor Ort seinen Verletzungen.

  • 21:12 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet vier Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow erlitten dadurch vier Menschen Verletzungen, unter ihnen der Leiter der Verwaltung vom Ort Kasinka im Kreis Waluiki, Wiktor Goschenko. Die FPV-Drohne traf sein Dienstauto, betont Gladkow. Der Beamte erhielt medizinische Hilfe im örtlichen Krankenhaus.

  • 20:25 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört weiterhin gegnerische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben weiterhin ukrainische Drohnen zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden vierzehn unbemannte Flugzeuge vom Himmel über dem Gebiet Belgorod geholt. Zudem eliminierte die Flugabwehr je zwei Drohnen über den Gebieten Brjansk und Kursk. Alle Flugziele wurden zwischen 9 und 20 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

  • 19:49 Uhr

    Fico: EU-Kommission muss politische Spielchen mit Selenskij stoppen

    Die Europäische Kommission sollte nicht länger so tun, als könnte sie Wladimir Selenskij nicht davon überzeugen, europäischen Experten Zugang zur Druschba-Ölpipeline zu gewähren und deren Betrieb wiederherzustellen. Dies erklärt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico auf einer Pressekonferenz im Ergebnis eines Treffens zwischen den Ministerkabinetten der Slowakei und Tschechiens. Fico betont:

    "Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um die Europäische Kommission erneut aufzufordern, ihre politischen Spielchen zu beenden."

  • 19:27 Uhr

    Selenskij: Russland fordert von der Ukraine Rückzug aus dem Donbas

    Im Rahmen seiner Kontakte mit den USA hat Russland der Ukraine zwei Monate Zeit gegeben, damit sie ihre Streitkräfte aus dem Donbass abzieht, erklärt Präsident Wladimir Selenskij. Ukrainische Medien zitieren das Staatsoberhaupt mit den Worten:

    "Die Ukraine hat zwei Monate, um sich zurückzuziehen, dann endet der Krieg. Sollte sich die Ukraine nicht zurückziehen, wird Russland den Donbass einnehmen. Dann gelten andere Bedingungen."

    Selenskij fügt hinzu, dass es von der russischen Seite keine Signale bezüglich eines "energetischen Waffenstillstands" gibt. Diesen Vorschlag werde er der US-Seite während der Gespräche am 1. April unterbreiten.

  • 18:45 Uhr

    FSB vereitelt Brandanschlag auf Umspannwerk in Region Krasnodar – Verdächtiger festgenommen

    Mitarbeiter des Föderalen Sicherheitsdienstes FSB haben einen Einwohner der Stadt Anapa in der Region Krasnodar festgenommen. Laut der Behörde plante der Mann, Jahrgang 2005, den Terrorangriff auf ein Umspannwerk, das für die Stromversorgung militärischer Objekte, Wohnhäuser und Sanatorien betrieben wird.

    Der Festgenommene wird als Anhänger einer proukrainischen Terrororganisation beschrieben, der auf Anweisung der ukrainischen Seite die Anlage in Brand hätte setzen müssen. Dafür sei ihm ein Entgelt versprochen worden.

    Der Mann wurde in Haft genommen. Er wird der Vorbereitung auf einen Terrorangriff verdächtigt, wofür eine Freiheitsstrafe von 12 bis 20 Jahren droht.

  • 17:59 Uhr

    Euractiv: Kiews Behinderung einer Inspektion der Druschba-Pipeline für EU "rätselhaft"

    War die EU zuvor gegen Ungarn und die Slowakei aufgebracht, die nicht nur Kredite an Kiew blockieren, sondern auch Erdöl von Russland beziehen, so scheint Brüssel nun zunehmend bereit sein, im zweiten Punkt nachzugeben und Druck auf Kiew auszuüben, das eine Inspektion der angeblich beschädigten Pipeline Druschba verweigert.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:37 Uhr

    Kallas: Ich habe keine guten Nachrichten bezüglich des Kredits für Kiew

    EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas erklärte, sie habe "keine guten Nachrichten" bezüglich der Gewährung eines EU-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro. Dies sagte Kallas am Dienstag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga in Kiew.  

    "Wir haben gewisse Hindernisse auf dem Weg. Dies betrifft sowohl das 20. Sanktionspaket, als auch die Gewährung des Kredits. Die Arbeit wird fortgesetzt, um diese Hindernisse zu überwinden. Leider habe ich momentan keine guten Nachrichten und ich kann nicht sagen, dass dieser Kredit gewährt wird." 

    Sie wiederholte, dass die Arbeit fortgesetzt werde, und sie hoffe, dass der Kredit auf der nächsten Sitzung des EU-Rates bewilligt werde. 

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.