International

Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Truppen verlassen eilig ihre Stellungen im Gebiet Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Truppen verlassen eilig ihre Stellungen im Gebiet Charkow© Urheberrechtlich geschützt
  • 14.01.2026 10:14 Uhr

    10:14 Uhr

    Experte: Kiew greift bei Kupjansk an, um "irgendwelche Erfolge zu zeigen"

    Die ukrainischen Streitkräfte setzten ihre Angriffe bei Kupjansk im Gebiet Charkow fort, in der Hoffnung, wenigstens "irgendwelche Erfolge" in der Zone der militärischen Sonderoperation zu demonstrieren. Diese Meinung vertritt der Militärexperte Andrei Marotschko. Gegenüber TASS sagt er: 

    "Wenn wir darüber sprechen, warum der Gegner seine Versuche nicht aufgibt, nach Kupjansk einzudringen und unsere Soldaten zu vertreiben, dann werden hier politische Ziele verfolgt, weil Selenskij irgendwelche Erfolge zeigen muss. Und hierher bei Kupjansk werden sowohl Eliteeinheiten als auch ausländische Söldner verlegt. Also das Beste, was die ukrainischen Kämpfer haben, wird genau nach Kupjansk entsandt." 

    Marotschko merkt Erfolge der russischen Truppen bei Kupjansk trotz der ständigen ukrainischen Attacken an.

    "Der Gegner ist gezwungen, seine Ressourcen teilweise zu zerstreuen, um nicht in weitere Kessel in diesem Gebiet zu geraten."

  • 09:59 Uhr

    Medienbericht: Russische Armee zerschlägt gegnerische Angriffsgruppe im Gebiet Sumy

    Eine Angriffsgruppe der ukrainischen Streitkräfte auf gepanzerten Transportfahrzeugen wurde bei einem Vorstoßversuch bei Waratschin in der Region Sumy vollständig zerschlagen. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte mit.

  • 09:32 Uhr

    Experte: US-amerikanischer IT-Gigant beginnt mit Erprobung von Kampfdrohnen in der Ukraine

    Der US-amerikanische IT-Gigant Qualcomm habe mit der Produktion von Drohnen begonnen, die ausschließlich für den Kampfeinsatz durch die Streitkräfte der Ukraine bestimmt sind. Das Unternehmen habe bereits mit dem Test seiner Produkte in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte begonnen, behauptet Dmitri Kusjakin, Chefkonstrukteur des Zentrums für integrierte unbemannte Lösungen und Experte auf dem Gebiet der unbemannten Luftfahrt.

    Der Experte betont, dass Qualcomm über höchste Qualifikationen in den Bereichen maschinelles Sehen, mobiles Rechnen, Kommunikationsmittel und Kommunikationsorganisation verfügt.

  • 09:05 Uhr

    Ukrainische Armee greift Region Stawropol mit Drohnen an

    In Newinnomyssk in der Region Stawropol wurde ein ukrainischer Drohnenangriff abgewehrt. Eine der Drohnen stürzte in der Nähe eines Wohnhauses ab, es kam zu einem kleinen Brand, es gab keine Verletzten. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt, Michail Minenkow, mit. Er rief die Einwohner dazu auf, nicht in Panik zu geraten und keine Videos von den Absturzstellen der Drohnen zu veröffentlichen.

  • 08:57 Uhr

    Zivilistin stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod

    Die ukrainischen Streitkräfte griffen im Dorf Sosuli in der Region Belgorod mit einer Drohne ein Auto an, wobei eine Zivilistin ums Leben kam. Der Fahrer des Fahrzeugs wurde verletzt. Dies teilt die Einsatzzentrale für Notfälle der Region mit. Der Verletzte wurde in das Zentralkrankenhaus von Borisow gebracht, wo er medizinisch versorgt wird.

    Es wird darauf hingewiesen, dass das Auto infolge des Drohnenangriffs ausgebrannt ist.

  • 08:42 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte greifen Region Rostow an

    Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Region Rostow wurden vier Menschen verletzt, darunter ein vierjähriges Kind. Dies teilt Gouverneur Juri Sljussar mit. Es wird präzisiert, dass alle Verletzten in das Rostower Krankenhaus für medizinische Notfälle gebracht wurden, wo sie medizinisch versorgt werden.

  • 08:17 Uhr

    Ukrainische Antikorruptionsbehörden durchsuchen Wohnungen von Timoschenko und Arachamija

    Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden NABU und SAP haben die Wohnungen der Vorsitzenden der Partei "Batkiwschtschina", Julia Timoschenko, und des Fraktionsvorsitzenden der Partei "Diener des Volkes" in der Werchowna Rada, Dawid Arachamija, durchsucht, berichtet die ukrainische Zeitung Obosrewatel.

    Der Abgeordnete Alexei Gontscharenko bestätigte auf seinem Telegram-Kanal die Informationen über Timoschenko und fügte hinzu, dass die Politikerin angeblich mit Parlamentsabgeordneten über einen Beitritt zu ihrer Fraktion gegen Geld verhandelt habe. Am Dienstag gaben die Antikorruptionsbehörden des Landes bekannt, dass sie einen Gesetzgeber entlarvt hätten, der anderen Abgeordneten unrechtmäßige Vorteile für die Abstimmung über Gesetzesentwürfe angeboten habe.

  • 07:49 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 48 ukrainische Drohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Rostow – 25,
    • Region Stawropol – 13,
    • Gebiet Brjansk – fünf,
    • Republik Krim – drei,
    • Gebiet Belgorod – eine,
    • Gebiet Kursk – eine.
  • 07:20 Uhr

    Ukrainische Truppen verlassen eilig ihre Stellungen im Gebiet Charkow und verminen diese

    Die ukrainischen Streitkräfte verlassen eilig ihre Stellungen in der Region Charkow. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte. Die zurückgelassenen Schützengräben würden sorgfältig vermint.

  • 13.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.