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Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: Einigung über Sicherheitsgarantien für die Ukraine erzielt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: Einigung über Sicherheitsgarantien für die Ukraine erzieltQuelle: Gettyimages.ru © Chip Somodevilla
  • 28.01.2026 18:15 Uhr

    18:15 Uhr

    Ungarns Außenminister warnt vor weiterem Eingreifen Kiews in Wahlen

    Péter Szijjártó hat vor einer Fortsetzung der "offenen und groben Einmischung" Kiews in die ungarischen Parlamentswahlen gewarnt. Auslöser war die Einbestellung des ungarischen Botschafters Antal Heizer ins ukrainische Außenministerium. Zuvor hatte Budapest bereits den ukrainischen Botschafter in Ungarn, Fjodor Schandor, einbestellt. Grund dafür war die offene Einflussnahme Kiews auf den ungarischen Wahlkampf, so Szijjártó. Zu dem Schritt Kiews erklärte der Außenminister auf Facebook:

    "Wir waren nicht überrascht – weder von dem Schritt selbst noch von dem, was sie gesagt haben."

    Laut Szijjártó kritisierte die ukrainische Seite erneut, dass sich die ungarische Bevölkerung im Rahmen einer nationalen Konsultation gegen die Unterstützung und Bewaffnung der Ukraine ausgesprochen habe. Zugleich erklärte Szijjártó, Budapest habe keine Erklärung dafür erhalten, warum Wladimir Selenskij Ministerpräsident Viktor Orbán "auf unwürdige Weise beleidige" und warum der ukrainische Außenminister Orbán "mit Hitler vergleiche".

  • 17:45 Uhr

    Rubio: Einigung über Sicherheitsgarantien für die Ukraine erzielt

    Die USA und ihre Partner haben sich auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine verständigt. Dies erklärte US-Außenminister Marco Rubio vor dem Auswärtigen Ausschuss des Senats.

    "Es gibt derzeit viele Gespräche über Sicherheitsgarantien, und genau darüber besteht inzwischen ein allgemeiner Konsens, was die Ukraine betrifft."

    Die Garantien sähen die Stationierung eines "begrenzten Kontingents" europäischer Truppen, vor allem aus Frankreich und Großbritannien, vor. Entscheidend sei dabei die Unterstützung der USA. Ohne diese seien die europäischen Kräfte "nutzlos".

    Rubio betonte, dass sich ausschließlich europäische Soldaten in der Ukraine befinden würden, während die Vereinigten Staaten die Sicherheitsgarantien absicherten.

  • 17:14 Uhr

    Umfrage: 75 Prozent der EU-Bürger gegen beschleunigten Beitritt der Ukraine

    Eine Mehrheit der EU-Bürger lehnt einen beschleunigten EU-Beitritt der Ukraine ab. Dies zeigt eine Studie des ungarischen Forschungszentrums Századvég.

    Demnach sprechen sich 75 Prozent der Befragten gegen ein Schnellverfahren aus, das vom Prinzip einer "leistungsbasierten Mitgliedschaft" abweicht. Nur 18 Prozent unterstützen einen sofortigen Beitritt. 43 Prozent plädieren für das reguläre Verfahren, 32 Prozent lehnen einen EU-Beitritt der Ukraine grundsätzlich ab.

    Századvég verweist auf Aussagen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die einen möglichen Beitritt Kiews bis 2027 ins Spiel gebracht hatte. Kritiker sehen darin eine Bevorzugung gegenüber langjährigen Beitrittskandidaten. Selbst in skandinavischen Ländern bleibt die Zustimmung begrenzt: In Schweden befürworten 35 Prozent einen bedingungslosen Beitritt, in Finnland 32 Prozent. In Ungarn (93 Prozent) und Österreich (83 Prozent) ist die Ablehnung am deutlichsten zu beobachten.

    Als Hauptsorgen nennen die Befragten Nachteile für Landwirte, mögliche Importe "nicht geprüfter, gentechnisch veränderter Produkte", steigende Kriminalität sowie eine Umverteilung von EU-Geldern zugunsten der Ukraine. Die Umfrage wurde zwischen Oktober und Dezember 2025 telefonisch in 30 EU-Staaten durchgeführt. Befragt wurden rund 30.000 Erwachsene.

  • 16:51 Uhr

    Mironow: Selenskij träumt davon, "so viele Russen wie möglich zu töten"

    Wladimir Selenskij wolle dem Westen seine Wichtigkeit demonstrieren und träume davon, Russen zu töten. Diese Meinung vertritt Sergei Mironow, der Vorsitzende der Partei "Gerechtes Russland". In einem Gespräch mit TASS bezeichnete er den ukrainischen Politiker als einen "pathologischen Lügner und Verräter des ukrainischen Volkes", der "sich mit aller Kraft wichtigtut und versucht, seinen westlichen Herren seine Bedeutung zu zeigen". 

    "Er träumt davon, so viele Russen wie möglich zu töten, aber vernichtet in der Tat die Ukrainer."

    Mironow fügte hinzu, dass das Hauptziel der russischen Armee darin bestehe, Russen zu schützen und die Ukraine "von solchen Nazis wie Selenskij zu befreien". Er betonte weiter:

    "Auch wie der Verteidigungsminister bekräftigte der Ukroführer Selenskij seinen Wunsch, monatlich 50.000 russische Soldaten zu töten. Mit diesen Äußerungen erinnert er uns daran, dass wir alles richtig machen. Gleichzeitig demonstriert er der ganzen Welt, ob es sich lohnt, mit ihm Verhandlungen zu führen."

  • 16:15 Uhr

    Ukrainisches Außenministerium bekundet Ungarn Protest

    Das ukrainische Außenministerium bestellte den ungarischen Botschafter in Kiew ein, um die Einwände gegen die Forderungen Budapests nach einer Einstellung der Finanzhilfen für die Ukraine zum Ausdruck zu bringen. Dies gab der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft, Péter Szijjártó, auf seiner Facebook-Seite bekannt:

    "Die Ukrainer haben erneut ihre Unzufriedenheit darüber zum Ausdruck gebracht, dass das ungarische Volk in einer nationalen Petition seine Meinung zu den Absichten Brüssels und Kiews äußern wird, ungarische Gelder für das Funktionieren und die Bewaffnung der Ukraine auszugeben."

    Szijjártó betonte, dass dies die ungarische Regierung nicht dazu bewegen werde, ihre Politik gegenüber der Ukraine zu ändern.

  • 15:48 Uhr

    Putin-Berater: Wenn Selenskij zu einem Treffen mit Putin bereit ist, wird er in Moskau erwartet

    Wladimir Selenskij könnte nach Moskau kommen, wenn er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammentreffen will. An diese Position Russlands erinnerte der Berater des russischen Staatschefs, Juri Uschakow.

    "In den Gesprächen mit Journalisten hat unser Präsident mehrfach bekräftigt, dass, wenn Selenskij wirklich zu einem Treffen bereit ist, wir ihn nach Moskau einladen."

    Uschakow versicherte:

    "Wir garantieren ihm Sicherheit und notwendige Bedingungen für die Arbeit."

  • 15:20 Uhr

    Peskow kündigt Dreiertreffen zur Ukraine an

    Das dreiseitige Treffen zwischen Russland, den USA und der Ukraine ist für den 1. Februar in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate Abu Dhabi geplant. Dies kündigte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten an:

    "Ja, am 1. Februar, ja, vorläufig, davon gehen wir derzeit aus."

  • 14:46 Uhr

    Kreml sieht Fortschritte in Diskussionen zur Ukraine

    Im Kreml wird allein die Tatsache, dass schwierige Themen im Zusammenhang mit der Beilegung des Konflikts in der Ukraine diskutiert werden, als Fortschritt gewertet. Dies erwiderte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, auf die Frage, ob es Fortschritte im Verhandlungsprozess gibt:

    "Insgesamt kann die Tatsache, dass auf Expertenebene eine ganze Reihe komplexer Themen im Zusammenhang mit der Beilegung des Konflikts diskutiert wird, bereits als Fortschritt – der Beginn eines solchen Dialogs – angesehen werden."

  • 14:27 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Verletzte und Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 42 Orte in elf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 33 Geschosse abgefeuert und 80 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 57 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Vier Menschen, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen.

    Infolge der Angriffe wurden acht Privathäuser, zwei Betriebe, ein Landwirtschaftsbetrieb sowie 13 Fahrzeuge beschädigt.

  • 13:59 Uhr

    Selenskij befiehlt Armee, "Zehntausende Russen" zu töten

    Das ukrainische Militär soll Russland möglichst hohe Verluste zufügen, erklärte Wladimir Selenskij. 50.000 russische Verluste pro Monat bezeichnete er als "optimales Niveau". Dies sei die Aufgabe des Verteidigungsministeriums, der Armee und aller Sicherheitskräfte.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.