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Liveticker Ukraine-Krieg: Schiff mit NATO-Kampfgerät für Kiew bei Odessa getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Schiff mit NATO-Kampfgerät für Kiew bei Odessa getroffenQuelle: Sputnik © Sputnik
  • 19.03.2026 17:42 Uhr

    17:42 Uhr

    Ungarn und die Slowakei blockieren EU-Kredit an Kiew

    Die Staats- und Regierungschefs der EU scheitern an der Freigabe eines Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine. Beim Gipfeltreffen in Brüssel am Donnerstag unterstützten 25 der 27 Mitgliedsstaaten den entsprechenden Vorschlag. Ungarn und die Slowakei stimmten dagegen. Eine Entscheidung kann nur mit der Zustimmung aller Mitglieder der Gemeinschaft getroffen werden.

    Der EU-Gipfel dauert bis zum 20. März.

  • 17:13 Uhr

    Keine Einigung über das 20. EU-Sanktionspaket gegen Russland

    Die EU-Länder konnten sich bei ihrem Gipfeltreffen auf das neue 20. Sanktionspaket gegen Russland nicht einigen. Dies geht aus der Abschlusserklärung des Treffens in Brüssel hervor.

    Der Europäische Rat erwarte die zügige Verabschiedung des neuen  Sanktionspakets und rufe die EU-Mitgliedstaaten zu koordiniertem Vorgehen auf, heißt es in der Erklärung.

  • 16:42 Uhr

    Medienbericht: Russische Armee zieht die Schlinge um Konstantinowka immer enger

    Mit der Befreiung von Pawlowka in der Volksrepublik Donezk erlangten die russischen Truppen eine Reihe taktischer Vorteile. Nun setzen sie den Gegner in Druschkowka stärker unter Druck und ziehen die Schlinge um Konstantinowka immer enger. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

    Das russische Verteidigungsministerium gab am 19. März die Befreiung von Pawlowka bekannt.

    Die Stadt Konstantinovka ist ein Eisenbahn- und Straßenknotenpunkt und spielt als eine logistische Drehscheibe eine wichtige Rolle für die ukrainischen Streitkräfte.

  • 16:11 Uhr

    IKRK unterstützt im Ukraine-Krieg jeden Monat Austausch von 1.000 Leichen

    Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) unterstützt nach eigenen Angaben jeden Monat den Austausch von insgesamt etwa 1.000 Leichname getöteter Soldaten und anderer Kriegsopfer. IKRK-Generaldirektor Pierre Krähenbühl hat am Donnerstag in Genf nach einem Aufenthalt in der Ukraine gesagt, er sei erschüttert "vom Ausmaß und der Tragweite der Folgen" des Krieges. Er habe mehrere vom IKRK unterstützte forensische Einrichtungen im osteuropäischen Land besucht, die mit der "zermürbenden" Aufgabe beschäftigt seien, "Tausende und Abertausende Leichname zu identifizieren, um zutiefst besorgten Familien Antworten geben zu können". Krähenbühl zufolge handele es sich um Zahlen, "die wir in diesem Ausmaß in den vergangenen Jahren nicht in Konflikten gesehen haben".

  • 15:39 Uhr

    Peskow: Pause bei Ukraine-Gesprächen nur vorübergehend

    Die Pause in den trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine ist laut Kremlsprecher Dmitri Peskow nur vorübergehend. Es handele sich um eine "situative Pause aus nachvollziehbaren Gründen", so Peskow. Moskau gehe davon aus, dass die Gespräche fortgesetzt werden, sobald die Zeitpläne aller Beteiligten abgestimmt seien. Dabei seien insbesondere die Kapazitäten der US-Seite als Vermittler entscheidend.

    "Deshalb hoffen wir, dass diese Pause beendet wird und wir eine weitere Runde der trilateralen Verhandlungen durchführen können, sobald es möglich ist, sobald die Zeitpläne aller drei Seiten, vor allem die unserer amerikanischen Vermittler, abgestimmt sind und sie dem Ukraine-Thema mehr Aufmerksamkeit widmen können."

  • 15:14 Uhr

    Kallas: EU sucht Ukraine-Lösung ohne "Kapitulation" – Zweifel an Kredit

    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die Europäische Union dazu aufgerufen, eine Lösung für den Ukraine-Konflikt zu finden, die keine "vollständige Kapitulation" Kiews vor Russland bedeutet. Sie sagte vor dem EU-Gipfel:

    "Jetzt ist es wirklich an der Zeit, unsere Unterstützung für die Ukraine zu zeigen, denn der Krieg im Nahen Osten hängt mit dem Krieg in der Ukraine zusammen. Leider profitiert Russland vom Konflikt im Nahen Osten. Deshalb ist es auch äußerst wichtig, diesen Krieg zu beenden, um eine Lösung für die Ukraine zu finden, die keine vollständige Kapitulation vor Russland bedeutet."

    Zugleich zeigte sich Kallas skeptisch hinsichtlich neuer Finanzhilfen. Sie erklärte, dass sie nicht optimistisch sei, dass beim Gipfel eine Einigung über einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine erzielt werde.

    "Ich bin nicht sehr optimistisch, aber wir werden versuchen, das Richtige zu tun."

    Zuvor hatte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán angekündigt, auf dem Gipfel alle "proukrainischen" Beschlüsse blockieren zu wollen.

  • 14:27 Uhr

    Ungarns Premier Orbán will EU-Kredit für Kiew weiter blockieren

    Zum Auftakt des EU-Gipfels hat der ungarische Regierungschef Viktor Orbán bekräftigt, bei seinem Veto zum EU-Kredit für die Ukraine zu bleiben.

    Erst wenn wieder russisches ‌Öl ⁠über die Druschba-Pipeline in Ungarn ankomme, sei ​er zu Konzessionen bereit, erklärte Orbán. "Bis dahin können wir keinen proukrainischen Vorschlag unterstützen."

    Budapest wirft der Regierung in Kiew vor, die intakte Ölleitung politisch zu instrumentalisieren und die russischen Energieimporte, die Ungarn über das ukrainische Staatsgebiet bezieht, absichtlich zu verhindern.  

  • 13:57 Uhr

    Belgiens Premier bedauert fehlende Rolle der EU bei Ukraine-Verhandlungen

    Belgiens Premierminister Bart De Wever hat bedauert, dass die Europäische Union den Ukraine-Konflikt finanziere, jedoch nicht an den Verhandlungen beteiligt sei.

    "Ich bin der Ansicht, dass Europa am Verhandlungstisch vertreten sein sollte. Es ist nicht normal, dass wir den Krieg finanzieren, aber nicht an den Gesprächen teilnehmen."

    Zuvor hatte De Wever betont, dass der Dialog mit Russland wieder aufgenommen werden müsse, insbesondere mit Blick auf Energieimporte vor dem Hintergrund der globalen Krise. Er rief zudem zu Verhandlungen mit Moskau zur Beilegung des Ukraine-Konflikts auf und bezeichnete eine Einigung mit Russland als "einzige Lösung".

  • 13:38 Uhr

    Einwohner von Dobropolje klagen über Plünderungen durch ukrainische Truppen

    Zivilisten in Dobropolje in der Volksrepublik Donezk berichten von massiven Plünderungen durch ukrainische Streitkräfte. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit:

    "Die Einwohner von Dobropolje, das von ukrainischen Kämpfern besetzt ist, versuchen, alle zuständigen Stellen auf die Willkür der Soldaten aufmerksam zu machen. Unter dem Vorwand, Wohnungen zu überprüfen, brechen die Kämpfer Türen auf und nehmen alles Wertvolle an sich."

    Dem Experten zufolge bewegen sich die ukrainischen Gruppen mit ihrer Beute regelmäßig durch die Stadt, ohne ihre Handlungen zu verbergen. Zudem gibt es Berichte über Erpressungen durch ukrainische Soldaten unter Androhung von Gewalt.

  • 13:19 Uhr

    Prorussischer Widerstand: Schiff mit NATO-Kampfgerät bei Odessa getroffen

    Bei einem Angriff der russischen Streitkräfte in der Nacht zum 17. März wurde im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa ein Schiff mit der NATO-Ausrüstung an Bord getroffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf einen Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew. Laut dem Untergrundaktivisten transportierte das Schiff die Militärausrüstung von Rumänien in die Ukraine.  

    "Das Schiff sank nicht, geriet aber stark in Schieflage, wodurch mehrere militärische Fahrzeuge in die Donau stürzten", berichtete Lebedew. Der Beschreibung zufolge gehe es um die Luftverteidigungssysteme vom Typ Iris-T oder die Anlagen für Langstreckenraketen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.