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Liveticker Ukraine-Krieg – Russischer Diplomat: Friedensverhandlungen auf Pause

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russischer Diplomat: Friedensverhandlungen auf PauseQuelle: Sputnik © Jekaterina Tschesnokowa
  • 25.03.2026 19:15 Uhr

    19:15 Uhr

    Orbán: "Wir stellen die Gaslieferungen an die Ukraine schrittweise ein"

    Budapest wird die Gaslieferungen an Kiew einstellen, bis der Öltransit aus Russland über die Druschba-Ölleitung wieder aufgenommen wird. Das erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in einer am Mittwoch auf den sozialen Medien veröffentlichten Videobotschaft.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 18:36 Uhr

    Kiew führt verpflichtende Militärausbildung für Schüler und Studenten ein

    Die ukrainische Werchowna Rada hat einen Gesetzentwurf bewilligt, wonach die Schüler und Studenten des Landes eine verpflichtende Ausbildung in "Landesverteidigung" auf Militärübungsplätzen erhalten müssen. In einer zugehörigen Pressemeldung heißt es dazu:

    "Studenten und Schüler werden Fähigkeiten der Landesverteidigung bei professionellen Ausbildern erhalten. Die Werchowna Rada hat ein Gesetz Nr. 13347 bewilligt, das die Einrichtung von speziellen Ausbildungszentren und die Einführung von neuen Schulfächern vorsieht. Dafür stimmten 263 Abgeordnete. Feuerübungen werden auf Ausbildungsplätzen der Streitkräfte der Ukraine und modernen interaktiven Trainingsgeräten geübt."

    Zuvor hatte der stellvertretende Leiter der ukrainischen Abteilung des ukrainischen Verteidigungsministeriums für Politik des nationalen Widerstands, Igor Chort, Anfang August 2025 behauptet, dass ukrainische Kinder ab einem Alter von 14 Jahren auf den "nationalen Widerstand" vorbereitet werden.

  • 18:05 Uhr

    Gebiet Cherson: Zwei Tote nach ukrainischem Drohnenangriff auf Aljoschki

    Ukrainische Truppen haben am frühen Mittwochmorgen Aljoschki im Gebiet Cherson mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wladimir Saldo berichtet, wurden von den Drohnen mehrere Sprengsätze auf ein Wohnhaus abgeworfen.

    Eine Frau kam dabei ums Leben. Ein 74-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen, denen er später im Krankenhaus erlag, betont Saldo.

  • 17:38 Uhr

    Sacharowa: Europa will keinen Frieden mit Rücksicht auf Russland

    Die Europäische Union will keinen Frieden in der Ukraine mit Rücksicht auf die Interessen Russlands, erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Europa beabsichtige stattdessen, die Ukraine "in der schlimmsten Tradition des Neokolonialismus" nach wie vor auszubeuten, gegen Russland zu hetzen und zum Zweck der Aggression auszunutzen.

    In Übereinstimmung mit der Eskalationspolitik des Westens versuche Wladimir Selenskij, die Angriffe außerhalb der Zone der Kampfhandlungen zu intensivieren, führt Sacharowa weiter aus. Dabei würden die am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen ins Visier genommen.

  • 17:02 Uhr

    Russland wirft Kiew Ausbildung von afrikanischen Terroristen vor

    Die Ukraine arbeitet mit Terrormilizen zusammen und bildet deren Angehörige zum Kampf gegen legitime Staatsregierungen, insbesondere in Afrika, aus, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Im Rahmen ihrer wöchentlichen Pressekonferenz führte sie aus:

    "Das Kiewer Regime setzt nicht nur selbst offensichtlich terroristische Methoden ein, sondern arbeitet eng mit internationalen Terrorgruppierungen zusammen – unter anderem, um Kämpfer gegen legitime Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent auszubilden."

    Mehr zum Thema – "PR im Stile des IS": Was Kiew mit Terrormilizen in Afrika verbindet

  • 16:34 Uhr

    Ukrainische Drohne trifft Auto im Gebiet Belgorod – Fahrer tot

    Ein unbemanntes Flugzeug der Ukraine hat das Dorf Bondarenkow im Kreis Schebekino des Gebietes Belgorod angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow traf die FPV-Drohne ein Auto. Der Fahrzeugführer erlag noch an Ort und Stelle seinen Verletzungen.

  • 16:00 Uhr

    Russischer Diplomat: Ukraine-Verhandlungen pausiert

    Trilaterale Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine zur Regulierung des Ukraine-Konflikts sind angehalten, sagt Michail Galusin, stellvertretender Außenminister Russlands und Teilnehmer der russischen Delegation. Auf die Frage eines Journalisten nach dem Stand der Verhandlungen antwortete er:

    "Ich bin jetzt nicht bereit, etwas zu sagen, was (der Pressesprecher des russischen Präsidenten) Dmitri Sergejewitsch Peskow nicht schon gesagt hat: Die Verhandlungen sind pausiert."

    Galusin führte weiter aus:

    "Ich will keine Prognosen machen, um später nicht erklären zu müssen, warum sie sich nicht erfüllten."

  • 15:39 Uhr

    Fico: Europa wird Selenskij überdrüssig

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij wird für Europa zunehmend lästig, erklärt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. Während eines Treffens mit Studenten, dessen Aufnahme auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht wurde, sagte er:

    "Ich denke, dass Selenskij große Fehler in Bezug auf die Länder der Europäischen Union macht. Europa wird seiner zunehmend überdrüssig."

    Nach Ficos Ansicht verliere Selenskij an Unterstützung, was in Zukunft eine mögliche Mitgliedschaft der Ukraine bei der Europäischen Union beeinträchtigen könne.

  • 14:45 Uhr

    Russophobie: Stader Journalist fordert Ausgrenzung Russischsprachiger bei Stadtführung

    Antirussischer Rassismus hat viele Gesichter. Besonders schäbig ist es, wenn die Presse ihre Reichweite benutzt, um Russen auszugrenzen. In der Hansestadt Stade meint die Lokalpresse, gegen eine auf Russisch geführte Stadtführung anzuschreiben zu müssen.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 14:22 Uhr

    Kiews Truppen greifen Gebiet Belgorod mit knapp 120 Drohnen an

    Im Laufe des Tages haben die ukrainischen Streitkräfte 116 unbemannte Flugzeuge und zehn Artilleriegeschosse auf das Gebiet Belgorod abgefeuert, so die Mitteilung des regionalen Krisenstabs. Bei dem Drohnenangriff auf den Ort Samostje im Kreis Graiworon wurden zwei Männer verletzt.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.