Liveticker Ukraine-Krieg: Journalist aus Jekaterinburg bei Sonderoperation gefallen

8.08.2026 20:59 Uhr
20:59 Uhr
Russlands Luftabwehr schießt 360 ukrainische Drohnen ab
Im Verlauf des heutigen Samstags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 360 ukrainische Drohnen abgeschossen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rjasan, Orjol, Smolensk, Twer, Tula, Moskau, Krasnodar, der Krim sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.
20:36 Uhr
Häfen im Sturm: Wie Kiews "Krieg gegen Amazon" die Ukraine ihre Küste kostete

Rauch steigt über dem Ort eines russischen Raketenangriffs in Odessa auf (29. Juli 2026)Urheberrechtlich geschützt Wladimir Selenskij hatte Ende Juni eine 40-tägige Kampagne des militärischen Drucks angekündigt, um Moskau zu westlichen Konditionen an den Verhandlungstisch zu zwingen. Während dieser Zeit hat seine Armee es vor allem auf das "russische Amazon" abgesehen. Moskaus Reaktion folgte prompt – und hat den Seehandel der Ukraine praktisch beendet.
Lesen Sie den gesamten Artikel dazu hier auf unserer Webseite.
20:11 Uhr
Kiews Militär greift Krankenwagen im Gebiet Cherson an
Im Gebiet Cherson haben ukrainische Truppen einen Krankenwagen angegriffen und damit den Tod eines Patienten verursacht. Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"In Nowaja Majatschka hat eine ukrainische Drohne einen Krankenwagen angegriffen, der auf dem Weg zu einem Mann mit einem Herzinfarkt war. Der Arzt und der Fahrer wurden verwundet. Der Patient erhielt keine rechtzeitige Hilfe und ist verstorben."
19:30 Uhr
Journalist aus Jekaterinburg bei Sonderoperation gefallen

Der bei der Sonderoperation gefallene russische Journalist Alexander RodionowSoziale Medien Alexander Rodionow, ein russischer Journalist aus Jekaterinburg, ist im Gebiet der Sonderoperation ums Leben gekommen. Dies berichtet die Zeitung Kommersant unter Verweis auf die Schwester des Gefallenen, Irina. Nach Angaben der Frau war Rodionow bereits im August des vergangenen Jahres gefallen, allerdings sei dies erst jetzt bekannt geworden.
Irina schreibt, dass ihr Bruder als Kind von einer Pilotenkarriere träumte, allerdings an einer Artillerieschule studierte und später ein Geschichtsstudium absolvierte. Er arbeitete in regionalen und föderalen russischen Medien und erhielt mehrere Preise. Zur Sonderoperation meldete sich Rodionow freiwillig, wurde in deren Zuge zweimal verwundet und erhielt zwei Medaillen sowie einen Orden.
18:53 Uhr
Weitere russische Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe
Im Verlauf des heutigen Samstags haben Russlands Streitkräfte weitere Angriffe gegen Hafeninfrastruktur der Ukraine und in Interessen des ukrainischen Militärs eingesetzten Schiffe ausgeführt. Dabei kamen luftgestützte Präzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz.
Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurde im Hafen von Odessa eine Lagerhalle mit Funkgeräten und Eloka-Anlagen getroffen. Ein weiteres Waffenlager wurde im Hafen von Nikolajew angegriffen. Außerdem wurden im Hafen von Nikolajew und im Schwarzen Meer zwei Schiffe getroffen, die Kriegsgerät für das ukrainische Militär transportiert hatten.
18:19 Uhr
Charkow: Drohnenabwehrnetze über Straßen und Versorgungsrouten gespannt

In Charkow werden Anti-Drohnen-Netze über Straßen und Versorgungsrouten gespannt. So soll die Infrastruktur der zweitgrößten Stadt der Ukraine besser vor russischen Drohnenangriffen geschützt werden.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
17:41 Uhr
Selenskij: Kaum intakte Wärmekraftwerke in der Ukraine übrig
In der Ukraine sind beinahe keine unbeschädigten Wärmekraftwerke mehr übrig geblieben, geht aus einer Mitteilung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij hervor. Anlässlich seines Treffens mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić erklärte Selenskij:
"Wir haben die Herausforderungen des kommenden Winters besprochen, wobei in der Ukraine praktisch keine intakten Wärmekraftwerke mehr übrig sind."
Der ukrainische Staatschef betonte, dass die Zusammenarbeit mit Serbien im Vorfeld des Winters besonders wichtig sei.
Vučić hatte zuvor bekannt gegeben, dass die beiden Seiten nicht über eine militärische Zusammenarbeit verhandelt hätten.
17:02 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilisten bei Drohnenangriff auf Lkw verletzt

Kanal des Operativstabs des Gebiets Belgorod auf der Plattform Max Bei einem Drohnenangriff auf einen Lkw im Gebiet Belgorod wurden drei Personen verletzt. Wie der regionale Operativstab auf der Plattform Max mitteilte, seien die Männer in das regionale Krankenhaus gebracht worden.
"Im Dorf Bogaty griff eine Drohne einen Lkw auf dem Gelände eines Betriebs an. Ein Mann erlitt Verletzungen am Bauch und befindet sich in ernstem Zustand. Zwei weitere Männer erlitten Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen."
16:34 Uhr
Selenskij fordert erneut vom Westen Lieferung von Raketen für Luftverteidigungssysteme
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij fordert von westlichen Partnern, den Druck auf Moskau durch neue Sanktionen zu verstärken und Abfangraketen an Kiew zu liefern. Diese Forderung äußerte Selenskij am Samstag auf X, nachdem die ukrainische Luftabwehr in der Nacht keine der russischen Raketen abgeschossen hatte.
Laut Selenskij funktionierten "Raketenabwehrsysteme, Abfangraketen für Patriot, SAMP/T, NASAMS, Hawk und F-16" nur, wenn sie in der Ukraine im Einsatz seien, "anstatt in Lagerhallen zu liegen, die Tausende von Kilometern von den russischen Angriffen entfernt sind".
15:55 Uhr
Saldo: Kiew greift Zivilisten wegen militärischer Rückschläge an
Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson, ist der Ansicht, dass die ukrainischen Streitkräfte aufgrund militärischer Rückschläge den Terror gegen russische Zivilisten fortsetzen. Gegenüber TASS sagte der Politiker:
"Wenn der Gegner an der Front keine Erfolge erzielt, greift er mit Drohnen zivile Fahrzeuge, Krankenhäuser, Straßen, Busse, Schiffe und Wohnhäuser an. Der Terror gegen die Zivilbevölkerung wird zum Ersatz für militärische Erfolge."
Im Gebiet Cherson zeigten sich die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Objekte täglich, fügte Saldo hinzu.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



