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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit sechs Orte binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit sechs Orte binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Sergei Mirny
  • 6.03.2026 19:56 Uhr

    19:56 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zwei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Lastwagen im Bezirk Graiworon im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Der Mann erlitt ein Barotrauma sowie multiple Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Laut dem Gouverneur wurde auch das Fahrzeug beschädigt.

    Zuvor war bereits ein Zivilist infolge der Detonation einer ukrainischen Drohne im Dorf Kosinka im Gebiet Belgorod verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Der Mann erlitt eine Minen-Sprengverletzung sowie multiple Splitterwunden im Gesicht, am Bauch, an der Schulter und am Bein, als eine FPV-Drohne explodierte.

  • 19:26 Uhr

    "Zeit für NATO-Artikel 5" – Peskow spottet über Selenskijs Drohung gegen Orbán

    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die Drohung von Wladimir Selenskij gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán kommentiert. "Man muss Artikel 5 des NATO-Vertrags anwenden", riet Peskow ironisch, als er mit dem Journalisten Pawel Sarubin über die Äußerungen Selenskijs diskutierte.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 18:52 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Mehr als 1.000 Haushalte nach ukrainischem Drohnenangriff ohne Strom

    Mehr als 1.000 Haushalte in der frontnahen Stadt Kamenka-Dneprowskaja im Gebiet Saporoschje sind nach einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte ohne Strom geblieben. Dies teilt die Verwaltung des Kommunalbezirks Kamenka-Dnjeprowski der Nachrichtenagentur TASS mit. 

    Demnach griffen ukrainische Truppen gegen 13 Uhr eine Stromleitung in Kamenka-Dnjeprowskaja mit einer Kamikaze-Drohne an. Dabei wurde ein Strommast beschädigt. Infolgedessen sind derzeit 1.152 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Reparaturarbeiten werden nach Angaben der Verwaltung durch die Gefahr weiterer Angriffe erschwert. Informationen über Verletzte liegen bislang nicht vor.

    Zugleich erinnerte die Verwaltung daran, dass ukrainische Streitkräfte bereits am Vortag eine massive Attacke auf den Bezirk durchgeführt hätten. Dabei brannten ein Hangar einer stillgelegten Farm sowie eine Stromleitung im Ort Welikaja Snamenka nieder. Zudem wurden eine Tankstelle im Dorf Dnjeprowka sowie eine Gasleitung und eine weitere Stromleitung in Kamenka-Dnjeprowskaja beschädigt. 

  • 18:23 Uhr

    Witkoff erwartet Fortschritte bei Ukraine-Verhandlungen

    Die Vereinigten Staaten arbeiten weiterhin an einer Lösung des Konflikts in der Ukraine, behauptet der Sondergesandte des US-Präsidenten, Steve Witkoff. In einem Kommentar zum Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine auf X schreibt er:

    "Wir erreichen weiterhin beträchtliche Ergebnisse, während wir an einem Friedensabkommen arbeiten, das dem Krieg ein für allemal ein Ende setzen soll. Die Diskussionen laufen weiter, und wir erwarten, in den nächsten Wochen zusätzlichen Fortschritt zu erzielen"

  • 17:17 Uhr

    Russland setzt auf Dialog mit den USA – Details bleiben geheim

    Russland rechnet weiterhin mit einer Zusammenarbeit mit den USA zur Ukraine in verschiedenen Formaten, hält es aber für unangebracht, den Inhalt der Kontakte öffentlich zu diskutieren. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Sergei Rjabkow im Interview mit RIA Novosti.

    "Der Prozess läuft, im Gegensatz zu der Kommunikation, die wir mit der vorherigen US-Administration faktisch nicht hatten. Wir führen einen insgesamt konstruktiven Dialog und rechnen mit der Fortsetzung dieser Arbeit in verschiedenen Formaten."

    Gleichzeitig betonte er, dass es vor dem Erreichen konkreter, abgestimmter Ergebnisse nicht sinnvoll sei, selbst einzelne Aspekte der Kontakte mit den Amerikanern öffentlich zu besprechen.

    "Unser Hauptziel bleibt in jedem Fall die Erreichung der Ziele der militärischen Sonderoperation, sei es auf diplomatischem oder militärischem Weg."

  • 16:41 Uhr

    Peskow: Es ist an der Zeit, dass Kiew alles für den Erfolg der Verhandlungen tun muss

    Laut dem Kremlsprecher Dmitri Peskow sei es an der Zeit, dass Kiew Verantwortung übernehmen und alles für den Erfolg der Friedensgespräche tun müsse. 

    "Wie Putin sagte, ist der Zeitpunkt in den Verhandlungen längst gekommen, an dem jemand in Kiew Verantwortung übernehmen muss. Logischerweise muss es Selenskij sein. Und sie müssen alles tun, damit die Verhandlungen erfolgreich verlaufen. Sie wissen genau, was man tun muss."

    Solange Kiew dies nicht tue, verschlechtere sich die Lage für die Ukraine von Tag zu Tag, betonte Peskow. 

    "Deswegen gibt es solche Nervosität. Die Nervosität, die an Hysterie grenzt. Ich denke, dass sich die Situation weiterhin verschlechtern wird."

  • 16:18 Uhr

    Orbán: "Wir werden die ukrainische Ölblockade mit voller Kraft durchbrechen"

    In einer jüngsten Videoansprache hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán scharfe Töne gegenüber der Ukraine angeschlagen. Hintergrund ist der anhaltende Lieferstopp russischen Rohöls über die Druschba-Pipeline. Er wirft Kiew vor, die Energieversorgung Ungarns und der Slowakei als politisches Druckmittel zu missbrauchen. Anstatt weiter auf Verhandlungen oder Kompromisse zu setzen, wird er Kiew dazu zwingen, die Ölversorgung durch die Pipeline wieder aufzunehmen, so Orbán.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:44 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.

    Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 8.800 Soldaten.

    Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 28. Februar bis zum 6. März sieben kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Energieobjekte, die den Betrieb des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine gewährleisteten, Transport-, Hafen- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde, Eisenbahnzüge mit Waffen und militärischer Ausrüstung, Munitionslager, Produktions- und Lagerstätten sowie Leitstellen für Langsteckendrohnen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.500 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär neun Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 124 Autos, neun Feldartilleriegeschütze, sieben Stationen für elektronische Kampfführung sowie 56 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.280 Kämpfer. Zusätzlich schaltete  der Verband 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, 139 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze, fünf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 23 Munitionslager der ukrainischen Armee aus.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.035 Kämpfer einbüßen. Zwei Panzer, 27 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter sechs aus westlicher Produktion, 102 Autos, 18 Artilleriegeschütze, elf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 41 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden eliminiert.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.425 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte fünf Panzer, 52 gepanzerte Kampffahrzeuge, 83 Autos, 14 Feldartilleriegeschütze, neun Stationen für elektronische Kampfführung und acht Munitions- und Brennstofflager. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 2.185 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 26 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos, sieben Feldartilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung sowie fünf Munitions- und Materiallager außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 375 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 87 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, 18 Stationen für elektronische Kampfführung sowie 20 Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.

    Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben binnen einer Woche sieben Mehrfachraketenwerfer, darunter einen vom Typ HIMARS aus US-Produktion und drei vom Typ Vampire aus tschechischer Produktion, getroffen. 

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 62 gelenkte Bomben, 22 HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen, eine Flamingo-Rakete und 2.154 Drohnen ab.

    Die russische Schwarzmeerflotte hat acht unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 119.960 unbemannte Luftfahrzeuge, 651 Flugabwehrraketensysteme, 28.060 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.681 Mehrfachraketenwerfer, 33.654 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 55.999 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 15:17 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken

    In Russland haben ukrainische Drohnenangriffe erneut Zivilisten getroffen. Im Gebiet Saporoschje ist ein 74-jähriger Mann aus Wassiljewka bei einem Angriff auf ein Auto verletzt worden. Der Mann wurde mit Minensplitterverletzungen und einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit. Bereits zuvor hatte Balizki berichtet, dass ein weiteres ziviles Fahrzeug in Richtung Wassiljewka angegriffen worden war und der Fahrer verletzt wurde.

    Im Gebiet Cherson kamen zwei Menschen bei einem Drohnenangriff ums Leben. Wie Gouverneur Wladimir Saldo mitteilte, wird ihre Identität noch festgestellt. Die Leichen wurden auf der Strecke Tarassowka–Winogradowo gefunden.

    Saldo ergänzte, dass allein an diesem Tag im Gebiet vier Menschen getötet und 14 verletzt wurden. Weitere Verletzte gab es durch Drohnenangriffe auf einen Lastwagen in der Siedlung Mirnoje sowie durch den Abwurf von Munition im Dorf Raiskoje. Zuvor hatte Saldo bereits berichtet, dass in Aljoschki zwei Menschen getötet und zwölf verletzt wurden, als sich Zivilisten vor einem Lebensmittelgeschäft versammelt hatten.

  • 14:52 Uhr

    Miroschnik: Mehr als 70 Zivilisten im Februar durch Angriffe der ukrainischen Armee getötet

    Im Februar wurden fast 470 russische Staatsbürger, darunter 19 Kinder, bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt. Mehr als 70 Menschen, darunter ein Minderjähriger, kamen ums Leben. Dies teilt Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.

    "In den 28 Tagen des Februars sind 149 Zivilisten mehr als im Januar 2026 durch die kriminellen Aktionen ukrainischer Streitkräfte betroffen gewesen. Insgesamt wurden mindestens 536 Menschen verwundet oder getötet. 72 Menschen starben, 464 wurden verletzt, darunter 19 Minderjährige, von denen einer getötet wurde."

    Der Diplomat betonte, dass die ukrainischen Streitkräfte im Februar fast 14.000 Munitionseinheiten gegen zivile Ziele in Russland eingesetzt hätten.

    "Die Intensität der Angriffe blieb etwa auf dem Niveau zu Jahresbeginn. Gleichzeitig stieg die Zahl der Drohnenangriffe deutlich. Hauptziele waren Wohnhäuser, Energieinfrastruktur, ziviler Verkehr, soziale Einrichtungen sowie medizinische und Bildungseinrichtungen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.