Liveticker Ukraine-Krieg – Oberst Reisner: Ukraine wird offenbar Territorium abgeben müssen

29.03.2026 17:59 Uhr
17:59 Uhr
Sumy: Ukrainischer Ölriese Naftogaz meldet intensiven Beschuss seiner Anlagen
Der ukrainische Ölkonzern Naftogaz teilte mit, dass seine Anlagen erneut angegriffen worden seien. Auf seinem Telegram-Kanal teilte das Unternehmen mit, dass die Anlagen von Naftogaz bereits den vierten Tag in Folge unter intensivem Beschuss stehen. Diesmal wurde die Infrastruktur im Gebiet Sumy beschädigt.
Das Unternehmen berichtete zudem von einem Brand, der unmittelbar nach dem Beschuss der Anlagen ausgebrochen war. Dabei wurde niemand verletzt, so heißt es aus dem Unternehmen weiter.17:41 Uhr
"Ich bin Amerikaner" – Mann entkommt knapp Zwangsmobilisierung in Lwow

Ein Mann, der angab, US-Staatsbürger zu sein, konnte knapp der Zwangsmobilisierung in der Ukraine entkommen. Die Aufnahmen kursieren seit Freitag im Internet und sollen in Lwow entstanden sein. Der Mann wurde wiederholt geschlagen und getreten.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
17:25 Uhr
Ukrainische Drohne detoniert in Siedlung Rschewka: Frau verletzt, Minibus beschädigt
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet ein weiteres Opfer im russischen Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, sei in der Siedlung Rschewka eine gegnerische Drohne detoniert. Dabei sei eine Zivilistin verletzt worden. Man habe die Frau mit einem Explosionstrauma und zahlreichen Wunden an einer Schulter und einem Unterschenkel in ein Krankenhaus in der Stadt Schebekino eingeliefert. Durch die Explosion seien ein Minibus, ein Geschäft und ein Einfamilienhaus beschädigt worden. Gladkow teilt auf Telegram ein Foto mit dem beschädigten Fahrzeug.
16:39 Uhr
Experte: Ukraine in "militärischen Schengen" für Drohnenangriffe auf Russland aufgenommen
Die Ukraine sei faktisch in das "militärische Schengen"-Format aufgenommen worden, erklärte der Militärexperte Alexander Stepanow vom Institut für Recht und nationale Sicherheit der Russischen Akademie für Staatsverwaltung und Staatswirtschaft gegenüber der Nachrichtenagentur TASS und begründete damit, warum das Land seine Drohnen ungehindert im Luftraum der NATO-Staaten, einschließlich des Baltikums, bewegen könne. Im Laufe der vergangenen Woche startete das ukrainische Militär praktisch täglich Drohnen in Richtung der nordwestlichen Grenzregionen, insbesondere der Gebiete Leningrad und Pskow – und höchstwahrscheinlich flogen die Drohnen über die baltischen Staaten. Stepanow erklärte:
"De facto ist die Ukraine in das sogenannte Militär-Schengen-Abkommen eingebunden, wodurch sie ihre militärischen Mittel, darunter auch Drohnen, ungehindert im Luftraum der NATO-Staaten bewegen kann. Ich möchte betonen, dass die baltischen Staaten diesen Prozess nicht nur kontrollierten, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Möglichkeiten zur Zielerfassung und zur Festlegung der aus Sicht der Angriffe auf russisches Territorium optimalen Route sicherstellten. Das Baltikum fungiert somit als Zwischenstützpunkt für militärische Eingriffe in die Energie- und Logistikinfrastruktur des nordwestlichen Industriezentrums. Diese Aggression wird mit hoher Wahrscheinlichkeit fortgesetzt."
15:55 Uhr
Bericht: Die USA können Kiew keine zusätzlichen Waffen verkaufen – wegen Iran-Krieg

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Die wachsende Verzweiflung von Wladimir Selenskij sei eine der weniger offensichtlichen Folgen des neuen Krieges im Nahen Osten, schreiben die Autoren des chinesischen Medienportals Sohu. Washingtons geopolitischer Fokus hat sich verlagert, wodurch Kiew ohne zusätzliche Waffenlieferungen zurückblieb. Gleichzeitig hat Russland einen enormen finanziellen Vorteil dadurch erzielt. In dem Artikel auf dem Portal heißt es insbesondere:
"Die USA haben ihre strategischen Ressourcen auf den Nahen Osten konzentriert, was der Ukraine einen schweren Schlag versetzt hat. In dem Versuch, sich die Unterstützung der USA zu sichern, entsandte Selenskij ukrainische Militärexperten für die Bekämpfung von Drohnen nach Iran. Da die USA jedoch im Nahen Osten enorme Mengen an Munition verbrauchen, können sie der Ukraine nicht die erforderliche Menge an Waffen zur Verfügung stellen, selbst wenn die EU und die NATO dafür bezahlen würden."15:16 Uhr
Kupjansk: Unter Drogen gesetzte Gruppe von ukrainischen Saboteuren ausgeschaltet
Etwa 30 ukrainische Saboteure versuchten, Kupjansk unter dem Einfluss von Drogen anzugreifen, berichtet der Telegram-Kanal SHOT. Bei den neutralisierten Kämpfern wurde Ecstasy gefunden. Im Verlauf der Gefechte konnten Einheiten der russischen Streitkräfte den Angriff erfolgreich abwehren und die vorrückende feindliche Gruppe vollständig zerschlagen, schreibt SHOT.
Die Autoren berichteten, dass das ukrainische Militär versucht habe, die Vororte von Kupjansk vom russischen Militär zurückzuerobern. Nach Angaben des Kanals waren in der vergangenen Woche sechs Gruppen aktiv, wurden jedoch vernichtet.14:38 Uhr
Erstmals seit zwölf Jahren: Vertreter der Staatsduma in Washington

Abgeordnete der russischen Staatsduma sind in die USA gereist, um sich mit Mitgliedern des US-Kongresses zu treffen und Moskaus Standpunkte auf der internationalen Bühne darzulegen. Es handelt sich um die ersten parlamentarischen Treffen zwischen den USA und Russland seit zwölf Jahren.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:10 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört weitere 27 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 bis 12 Uhr MESZ 27 gegnerische Drohnen abgefangen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Kursk, Belgorod, Orjol, Tula, Smolensk, Leningrad, Pskow, über der Teilrepublik Krim und dem Großraum Moskau zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
13:39 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Kowscharowka im Gebiet Charkow befreit

SymbolbildSTANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wolnaja Sloboda, Iskriskowschtschina, Nowaja Setsch, Nowodmitrowka und Schostka im Gebiet Sumy sowie Werchnjaja Pissarewka, Woltschanskije Chutora, Malaja Woltschja und Ternowaja im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 200 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem einen Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Wagen, ein Munitionslager und zwei Langer mit Kriegszubehör zerstört.
Der Truppenverband West habe die Ortschaft Kowscharowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Blagodatowka, Monatschinowka, Moskowka und Studentok im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Stary Karawan in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen. Dabei seien bis zu 190 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe außerdem einen Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen und zwei Munitionslager verloren.
Auch der Truppenverband Süd habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Alexejewo-Druschkowka, Gorodeschtschino, Kondratowka, Konstantinowka, Kramatorsk und Rai-Alexandrowka in der DVR getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 225 Soldaten. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen, fünf Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie zwei Munitions- und vier Materiallager zerstört worden.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Belizkoje, Wassiljewka, Grischino, Dobropolje, Kutusowka, Lenina, Marjewka, Nowogrigorowka, Sergejewka, Torskoje und Schewtschenko in der DVR sowie Raipole im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 310 Armeeangehörige verloren. Ein Kampfpanzer, zwei Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Welikomichailowka, Dobropassowo und Lugowoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischewka, Dolinka, Kopani, Komsomolskoje und Mirnoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Das Ministerium in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 280 Soldaten. Das ukrainische Militär habe darüber hinaus einen Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Wagen und ein Materiallager verloren.
Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Kamyschewacha im Gebiet Saporoschje sowie Molodezkoje und Nadeschdowka im Gebiet Cherson getroffen habe. Dabei seien bis zu 70 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem 19 Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.
Ferner berichtet das Ministerium in Moskau über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Militärflughäfen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, Drohnenbasen, Lager mit Marschflugkörpern des Typs Flamingo und 143 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden im Gegenteil 13 Lenkbomben und 345 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 129.093 Drohnen, 652 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.562 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.694 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.150 Geschütze und Mörser verloren.
13:08 Uhr
Zwei Zivilisten bei ukrainischer Drohnenattacke auf Siedlung im Grenzgebiet Brjansk verletzt
Das ukrainische Militär hat am Sonntagvormittag erneut im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Bogomas berichtet auf Telegram über eine ukrainische Attacke mit Kamikaze-Drohnen. In der Siedlung Kurkowitschi seien zwei friedliche Einwohner verletzt worden. Bei den Opfern handele es sich um zwei Männer. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Politiker bezeichnet den Angriff als terroristisch.
Außerdem meldete Bogomas den Abschuss von 48 unbemannten Luftfahrzeugen in der zurückliegenden Nacht. Bei der nächtlichen Attacke seien keine Schäden entstanden. Niemand sei zu Schaden gekommen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



