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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 283 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 283 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © ALEXANDER POLEGENKO
  • 21.03.2026 08:35 Uhr

    08:35 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Erdölraffinerien in Ufa an: Zwei Bauarbeiter verletzt

    Aus der russischen Teilrepublik Baschkortostan, die westlich des Uralgebirges liegt, werden ebenfalls ukrainische Drohnenangriffe gemeldet. Wie der Republikchef Radi Chabirow auf Telegram schreibt, seien gegnerische Drohnen im Anflug auf Erdölraffinerien am Rande der Republikhauptstadt Ufa abgefangen worden. Zwei der abgeschossenen unbemannten Luftfahrzeuge seien auf ein im Bau befindliches Haus herabgestürzt. Die Wärmedämmung des Gebäudes habe Feuer gefangen. Zwei Bauarbeiter hätten dabei leichte Verletzungen erlitten. Der Brand sei aber schnell gelöscht worden.

  • 08:02 Uhr

    Massive ukrainische Attacke auf Gebiet Rostow: Fast 90 Drohnen abgefangen

    Die russische Luftabwehr hat eine massive ukrainische Drohnenattacke auf das südrussische Gebiet Rostow abgeschlagen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf der Plattform Telegram mit, dass in der zurückliegenden Nacht und am Morgen über neun Bezirken der Region fast 90 gegnerische Drohnen abgefangen worden seien.

    Der Politiker meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Berichte über Sachschäden liegen bislang ebenfalls nicht vor. Sljussar warnt seine Landsleute vor andauernden Versuchen der ukrainischen Streitkräfte, die Region mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen, und ruft zur Umsicht auf.

  • 07:33 Uhr

    Verletzte und Sachschäden durch ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Saratow

    Luftalarm hat in der vergangenen Nacht auch im Gebiet Saratow beiderseits des Unterlaufes der Wolga gegeben. Gouverneur Roman Bussargin meldet auf der Plattform Telegram Opfer und Sachschäden. In der Gebietshauptstadt Saratow seien zwei zivile Einwohner verletzt worden. In mehreren Wohnhäusern seien Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Schäden gebe es auch in der Stadt Engels. Dort seien zivile Infrastrukturen und Wohnhäuser beschädigt worden. Weitere Details gibt Bussargin nicht bekannt.

  • 07:01 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 283 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 283 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Smolensk, Kaluga, Belgorod, Woronesch, Rostow, Wolgograd, Tula, Rjasan, Kursk, Saratow, Samara, über den Teilrepubliken Krim und Tatarstan sowie über dem Großraum Moskau unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 20.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:50 Uhr

    Medien: US-Ukraine-Gespräche am 21. März in Miami

    Ein Treffen der Delegationen der USA und der Ukraine soll am 21. März in Miami, Florida, stattfinden. Dies berichtet das ukrainische Medium Obschtschestwennoje unter Berufung auf Quellen.

    Kiew werde demnach durch den Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates Rustem Umerow, den Leiter des Präsidentenbüros Kirill Budanow sowie den Fraktionschef der Partei "Diener des Volkes" David Arachamija vertreten. Nach Angaben von RBK-Ukraine sollen auf US-Seite der Sondergesandte des Präsidenten Steve Witkoff sowie Jared Kushner an den Gesprächen teilnehmen.

    Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, der politische Teil der ukrainischen Delegation sei bereits unterwegs. Zudem werde auch der stellvertretende Leiter des Präsidentenbüros Sergei Kissliza an den Treffen teilnehmen. Laut Selenskij hat Kiew zuletzt Signale aus den USA erhalten, dass trilaterale Konsultationen zur Beilegung des Konflikts bald wiederaufgenommen werden könnten.

  • 21:44 Uhr

    Trump: Gespräche zur Ukraine laufen täglich

    US-Präsident Donald Trump erklärt, dass die Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts nahezu täglich stattfinden. Er sagt am Freitag vor Journalisten:

    "Sie finden fast jeden Tag statt. Wir machen große Fortschritte. Ich denke, er [der Konflikt] wird gelöst werden."

  • 21:35 Uhr

    Zwei Zivilisten in der DVR bei ukrainischen Angriffen verletzt

    In der Volksrepublik Donezk (DVR) sind am Freitag zwei Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt worden. Dies teilt Republikchef Denis Puschilin mit. Im Bezirk Jasinowataja wurde ein 32-jähriger Mann auf der Straße Donezk–Gorlowka bei einem Drohnenangriff verletzt. In der Stadt Sugres erlitt zudem eine Frau des Jahrgangs 1962 auf einem Friedhof Verletzungen durch die Explosion eines Sprengkörpers. Den Verletzten wird qualifizierte medizinische Hilfe geleistet.

  • 21:22 Uhr

    Dmitrijew weist Bericht über angebliches Geheimdienstangebot zurück

    Der Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds und Sonderbeauftragte des Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland Kirill Dmitrijew weist Medienberichte über ein angebliches russisches Geheimdienstangebot an die USA zurück.

    Zuvor hatte die Zeitung Politico berichtet, Dmitrijew habe bei einem Besuch in Miami ein Angebot Moskaus übermittelt. Demnach sollte Russland die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an Iran einstellen, während Washington im Gegenzug auf entsprechende Unterstützung für die Ukraine verzichten sollte.

    Dmitrijew kommentiert die Meldung mit einem Wort: "Fake."

  • 21:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 91 ukrainische Drohnen

    Die russischen Luftverteidigungskräfte haben am Freitag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 91 ukrainische Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Smolensk, Belgorod und dem Moskauer Gebiet abgefangen und zerstört.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.