Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaften im Gebiet Sumy und in der DVR

29.07.2026 17:20 Uhr
17:20 Uhr
Selenskij bittet Trump um 300 Patriot-Raketen für den Winter
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat im Gespräch mit US-Präsident Donald Trump um ein "Winterpaket" von 300 Abfangraketen für Patriot-Systeme gebeten. Dies teilt Selenskij im Interview gegenüber Axios mit. Die Waffen seien notwendig, um im kommenden Winter mögliche Angriffe gegen die Energieinfrastruktur abzuwehren.
Trump habe während des Treffens zugesagt, die Frage der Lizenz für die Ukraine zur Produktion von Patriot-Raketen voranzutreiben, betont der ukrainische Präsident. Das Thema erörterte er auch mit Vertretern der US-Rüstungskonzerne Lockheed Martin und Raytheon.
Trump versprach zwar Hilfe, machte aber deutlich, dass dies durch den anhaltenden Bedarf der USA an Abfangraketen im Konflikt mit Iran schwierig sei, führt Selenskij aus. Kiew wäre bereit, jegliche Militärtechnologie mit den USA im Austausch für Patriot-Raketen zu teilen.
Laut Axios werde die Massenproduktion der Abfangraketen selbst mit der Lizenz ein bis fünf Jahre dauern, die Patriots habe die Ukraine aber "bereits gestern" gebraucht.
16:43 Uhr
Truppenverband Süd stößt nördlich von Konstantinowka in der DVR vor
Einheiten des russischen Truppenverbands Süd setzen ihren Vorstoß in der Donezker Volksrepublik (DVR) fort und nähern sich dem Ort Druschkowka, heißt es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums.
Druschkowka liegt nördlich von Konstantinowka, dessen Befreiung das Verteidigungsministerium Anfang Juli gemeldet hatte.
16:13 Uhr
"Unsinn" – Medwedew weist Berichte über Mobilmachung zurück

RT Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, bezeichnete Gerüchte über eine bevorstehende Mobilmachung in Russland als "verlogene Provokation" und erklärte, dass dafür keinerlei Notwendigkeit bestehe.
Beiträge, die in sozialen Netzwerken kursieren und Bürger auffordern, sich "jetzt für Geld zum Militär zu melden" und "nicht auf die Mobilmachung zu warten", wies er zurück.
Medwedew zufolge stehen solche Aktivitäten im Zusammenhang mit Versuchen des Feindes, die Stimmung der Bürger in Russland zu beeinflussen und die Lage im Land zu destabilisieren.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:24 Uhr
Beloussow: Russische Armee in DVR auf dem Vormarsch
Die russischen Streitkräfte rücken an der Front in der Donezker Volksrepublik (DVR) sicher vor, erklärt Verteidigungsminister Andrei Beloussow. Der Beamte gratuliert der Armee zudem zur Befreiung der Ortschaft Swetloje.
14:43 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben im Zuge der Kampfhandlungen bei der militärischen Sonderoperation im Laufe des Tages 1.330 Soldaten verloren, heißt es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russischen Truppen setzten dabei folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- einen Panzer,
- einen Mannschaftstransportwagen,
- fünf Schützenpanzer,
- fünf gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 81 Kraftfahrzeuge,
- acht Artilleriegeschütze,
- drei Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
- eine Anlage der elektronischen Aufklärung,
- ein Artillerieaufklärungsradar.
Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Lager mit Waffen, Munition und Treibstoff, Montagehallen und Speicher für unbemannte Flugzeuge, Objekte der Treibstoff- und Transportinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 137 Kreisen.
Die Flugabwehr schoss sechs Flugbomben, vier Neptun-Marschflugkörper und 619 Drohnen ab. Ein Flugzeug der Marineflieger der Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot.
13:44 Uhr
Selenskij bespricht mit Trump Produktion von Patriot-Munition
Donald Trump und Wladimir Selenskij haben sich am Dienstag im Weißen Haus getroffen. Die beiden Staatschefs sprachen hinter verschlossenen Türen.
Später bezeichnete Selenskij sein Treffen mit Trump als "gut". Unter den erörterten Themen war ihm zufolge die Lizenz für die Produktion von Patriot-Raketenabwehrsystemen.
Sowohl Wladimir Selenskij als auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der ebenfalls am Dienstag zu Besuch im Weißen Haus war, nahmen an der Beerdigung von Senator Lindsey Graham teil.
13:07 Uhr
Ukrainische Drohnen attackieren Betrieb in Region Perm
Ukrainische Drohnen haben einen Industriebetrieb in der russischen Ural-Region Perm angegriffen. Wie der Leiter der Region, Dmitri Manochin, berichtet, gibt es nach vorläufigen Angaben keine Verletzten. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.
12:22 Uhr
Russische Armee befreit weitere Ortschaften im Gebiet Sumy und in der DVR

SymbolbildJewgeni Bijatow / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben Nowaja Setsch im Gebiet Sumy eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium wurde die Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbands Nord befreit.
Außerdem übernahmen Einheiten des Truppenverbands Mitte die Kontrolle über Swetloje in der Donezker Volksrepublik (DVR).
11:50 Uhr
Russland und die Ukraine arbeiten an Gefangenenaustausch – Rückkehr verwundeter Soldaten möglich
Russland und die Ukraine setzen die Arbeit an einem weiteren Gefangenenaustausch fort, erklärt Jana Lantratowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte. Angaben zum Zeitpunkt gibt die Beamtin aktuell nicht bekannt, um den Prozess nicht zu untergraben.
Lantratowa äußert die Hoffnung, dass Russland im Rahmen des Austauschs verwundete Soldaten zurück in die Heimat bringen wird.
11:14 Uhr
Selenskij: Rücknahme der Krim nicht auf der Tagesordnung
Die Rücknahme der Krim stehe derzeit nicht auf der Tagesordnung. Das erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im Gespräch mit Fox News während seiner Reise in die USA. Das Staatsoberhaupt bedauere dies, glaube jedoch, es sei am wichtigsten, "keine Menschen zu verlieren".
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

