Liveticker Ukraine-Krieg: Mehrere Opfer bei Kiews Drohnenangriff auf Markt im Gebiet Saporoschje

3.07.2026 14:12 Uhr
14:12 Uhr
Miroschnik: Kiew blockiert besiedelte Gebiete mithilfe von Fernminen
Ukrainische Truppen blockieren bewohnte Gebiete mithilfe von ferngesteuerten Minen und Drohnenangriffen. Das erzählte der russischen Nachrichtenagentur TASS der Vertreter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik. Er merkte an, dass die Zahl der ferngesteuerten Minenoperationen Kiews gegen zivile Ziele in letzter Zeit stark zugenommen habe, und erklärte:
"In den letzten Monaten haben ukrainische Militante massenhaft Minen eingesetzt, um Autobahnen und Orte mit zivilen Ansammlungen in Gefahr zu bringen und den Verkehr zu blockieren. Versuche von Militanten der ukrainischen Streitkräfte, Wohngebiete mithilfe von ferngesteuerten Minen und Drohnenangriffen auf Fahrzeuge von der Verkehrsanbindung abzuschneiden, wurden in der Republik Krim, den Regionen Cherson, Saporoschje und Belgorod sowie in der Volksrepublik Donezk dokumentiert."
13:35 Uhr
Konstantinowka: Russische Armee vertreibt ukrainische Drohnenbesatzungen
Ein Drohnenpilot des russischen Spezialkräftebataillons der Südlichen Streitkräftegruppe erklärte, russische Militärs hätten ukrainische Drohnenbesatzungen aus Kostantinowka vertrieben. Er erzählte auch, dass ukrainische Drohnenpiloten entweder getötet worden seien oder sich in Richtung Alexejewo-Druschkowka und Umgebung zurückgezogen hätten, was ihre Einsatzfähigkeit nun erheblich mindere. Der Pilot sagte gegenüber der Agentur TASS:
"Bis vor Kurzem waren feindliche Drohnenpiloten in Konstantinowka stationiert. Jetzt ist ihre Arbeit in dem Gebiet zu schwierig geworden."
12:59 Uhr
Miroschnik: Mehr als 20.000 Leichen gefallener Soldaten im Laufe eines Jahres an Kiew zurückgegeben
Moskau hat der Ukraine binnen eines Jahres die Leichname von 20.354 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zurückgegeben. Von ukrainischer Seite hat Russland 627 Leichname gefallener russischer Soldaten erhalten. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, am Freitag bei einem Briefing.
"Binnen eines Jahres, als der Austausch der Leichname der Gefallenen wieder aufgenommen wurde, hat Russland der Ukraine 20.354 Leichname übergeben. Im Gegenzug hat die Ukraine der russischen Seite 627 sterbliche Überreste gefallener russischer Soldaten zurückgegeben. Das ist das tatsächliche Verhältnis der Gefallenen auf dem Schlachtfeld, über das man weder in Kiew noch in Brüssel sprechen will."
12:15 Uhr
Drohnenangriff auf Markt im Gebiet Saporoschje: Fünf Tote und 18 Verletzte
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Markt in der Stadt Tokmak wurden fünf Menschen getötet und mindestens 18 weitere verletzt. Dies berichtete Jewgeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje.
"Es ist bereits bekannt, dass bei einem gezielten Angriff des Gegners auf den Stadtmarkt von Tokmak fünf Einwohner ums Leben gekommen sind. Weitere 18 Personen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrads. Es werden weiterhin Verletzte eingeliefert."
"Das ist ein Schlag gegen das friedliche Leben, gegen die Menschen, die gekommen sind, um Lebensmittel einzukaufen. Die Verantwortung für diese Tragödie liegt bei denen, die bewusst zivile Ziele angreifen".
Swetlana Petrenko, die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees, teilte mit, dass die Behörde ein Strafverfahren wegen eines Terroranschlags bereits eingeleitet hat.
11:50 Uhr
Ukrainische Drohnenleitstellen im Gebiet Dnjepropetrowsk zerstört
Russische Drohnenpiloten haben gegnerische Drohnenleitstellen im Gebiet Dnjepropetrowsk außer Gefecht gesetzt, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte.
"Im Gebiet Dnjepropetrowsk haben die Drohneneinheiten des Truppenverbandes Ost Drohnenleitstellen der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Dort befanden sich Drohnenpiloten, Kommunikationsmittel, Antennen und Drohnensteuerungstechnik. Die identifizierten Ziele wurden mit FPV-Drohnen und Starrflüglerdrohnen vom Typ Molnija angegriffen."
11:00 Uhr
Gouverneur: Mehrere Opfer bei Kiews Drohnenangriff auf Markt im Gebiet Saporoschje
Eine ukrainische Drohne hat einen Markt in der Stadt Tokmak im Gebiet Saporoschje angegriffen. Dies teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mit.
"In der Stadt Tokmak hat eine Drohne während eines gezielten Angriffs auf die zivile Infrastruktur einen Markt getroffen. Es gibt Tote und Verletzte. Die Verletzten wurden umgehend von Rettungswagen in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Tokmak gebracht, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhalten. "
Balizki betonte, dass der Angriff noch andauert.
10:37 Uhr
LVR: Behörden melden Opfer bei Drohnenangriff auf Fahrzeug
Eine ukrainische Drohne hat einen GAZelle-Kleintransporter auf der Autobahn Starobelsk-Belowodsk in der Volksrepublik Lugansk angegriffen, wie Leonid Passetschnik, der Leiter der Region, mitteilte. Infolge der Attacke gibt es Opfer.
"Heute Morgen hat eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte auf der Autobahn Starobelsk-Belowodsk einen GAZelle-Kleintransporter angegriffen, der Produkte einer Butterfabrik beförderte. Ein 50-jähriger Mann erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Ein 39-jähriger Mann wurde verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert."
09:58 Uhr
Gebiet Kursk: Auto mit Verwaltungsbeamten auf eine Mine gefahren
Ein Fahrzeug mit Verwaltungsbeamten des Bezirks Rylsk ist heute Morgen auf eine Mine gefahren, wie der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, auf Telegram mitteilte. Der Sprengsatz wurde ferngezündet. Infolge der Attacke wurde der Bezirksleiter Wladimir Kowaltschuk verletzt: Er erlitt eine Minenexplosionsverletzung und Splitterverletzungen an den Beinen. Er wird ins Krankenhaus in Kursk gebracht. Der Fahrer erlitt eine Bauchverletzung und Splitterverletzungen am Oberschenkel. Er wird im Krankenhaus in Rylsk operiert.
Zwei weitere Beamte, die sich zum Zeitpunkt der Explosion am Eingang des Gebäudes befanden, wurden ebenfalls verletzt und ins Krankenhaus in Rylsk eingeliefert.
09:12 Uhr
Fast 80 Drohnen binnen 24 Stunden über Gebiet Kursk abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 42 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 77 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet achtmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Infolge der Attacken wurde ein ziviler Einwohner verletzt.
Zu Schaden kam ein Privathaus. Ein weiteres Privathaus und ein Fahrzeug sind abgebrannt.
08:37 Uhr
Galusin: Kiews Kuratoren denken nur an Einfrieren der Kampfhandlungen
Die Kuratoren des Kiewer Regimes denken nur an ein Einfrieren der Kämpfe, um Zeit für die Stärkung ukrainischer Truppen zu gewinnen, sagte Russlands stellvertretender Außenminister Michail Galusin gegenüber RIA Nowosti.
"Kiew hat heute keine Entscheidungsfreiheit. Es gibt nur das weiter, was seine Kuratoren ihm sagen. Sie denken nur daran, wie man die Kampfhandlungen 'einfrieren' kann, um Zeit zu gewinnen, um die ukrainischen Streitkräfte zu stärken und ihre Truppen umzugruppieren."
Moskau brauche jedoch eine Lösung, die einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden in der Region bringe, indem die Ursachen des Ukraine-Konflikts beseitigt werden, betonte der Diplomat.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.