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Liveticker Ukraine-Krieg – US-Militärdienstleister: Verluste von 70 Prozent für Kiews Armee Routine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – US-Militärdienstleister: Verluste von 70 Prozent für Kiews Armee RoutineQuelle: Gettyimages.ru © Metin AktaÅ/Anadolu Agency
  • 8.12.2022 12:47 Uhr

    12:47 Uhr

    Kremlsprecher: Konflikt in der Ukraine kann morgen enden, wenn Kiew es will

    Der Konflikt in der Ukraine könne jederzeit beendet werden, wenn es der politische Wille Kiews sei, und der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wisse dies, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn wörtlich: 

    "In diesem Fall können wir bis zum Gehtnichtmehr spekulieren, wann das alles endet. Selenskij weiß, wann alles zu Ende sein kann, es kann morgen zu Ende sein, wenn er es will."

    Die neuen Gebiete seien sowohl aufgrund von Volksabstimmungen der Einwohner zu Russland gekommen, als auch aufgrund der Bemühungen Moskaus, diese Menschen zu schützen, so Peskow. Zugleich unterstrich er, dass andere Gebiete nicht beitreten würden, sondern nur russische Gebiete befreit würden.

  • 12:19 Uhr

    Sacharowa: Merkels Geständnis bezüglich der Minsker Abkommen kann Grundlage für Tribunal sein

    Maria Sacharowa, die Vertreterin des russischen Außenministeriums, hat zum Ausdruck gebracht, dass die Worte von Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Interview mit der Zeit, dass die Minsker Abkommen unterzeichnet worden seien, um der ukrainischen Seite Zeit zu geben, durchaus für Prozesse im Rahmen eines Tribunals genutzt werden könnten. Weiter hieß es:

    "Was Merkel in ihrem Interview sagte, ist das Zeugnis einer Person, die direkt erklärte, dass alles, was 2014 bis 2015 getan wurde, ein Ziel hatte: Die Weltgemeinschaft von echten Problemen abzulenken, Zeit zu schinden, das Kiewer Regime mit Waffen vollzupumpen und die Angelegenheit zu einem großen Konflikt zu führen."

    Am 7. Dezember erklärte Merkel gegenüber der Zeit, die Minsker Abkommen seien angenommen worden, um der Ukraine Zeit zu geben und ihr zu helfen, stärker zu werden. Die Ex-Kanzlerin merkte an, dass Putin die Ukraine damals leicht hätte überrennen können.

  • 11:56 Uhr

    Außenministerium Russlands: NATO wird zunehmend direkt in den Ukraine-Konflikt hineingezogen

    Die NATO-Staaten werden zunehmend in den Konflikt in der Ukraine hineingezogen, dabei verfolgen die Vereinigten Staaten bewusst einen Eskalationskurs. Dies teilte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow am Donnerstag im Fernsehsender Rossija 24 mit. TASS zitiert ihn wörtlich:

    "Die NATO wird mehr und mehr direkt in den Konflikt hineingezogen. Die Vielschichtigkeit der Hilfe für Kiew ist jetzt viel höher als vor einigen Monaten. Dies spiegelt die bewusste Linie Washingtons und der Europäer wider, die ihr gehorsam folgen, um den Konflikt zu eskalieren. Das ist ein Spiel mit dem Feuer, die Risiken nehmen zu."

  • 11:30 Uhr

    Ukrainische Delegation wischt sich Füße mit DVR-Fahne im US-Kongress ab

    Teilnehmer einer Delegation aus der Ukraine haben im US-Kongress demonstrativ auf der Flagge der Donezker Volksrepublik herumgetrampelt und ihre Schuhe mit der Fahne abgewischt. Eine Reaktion seitens der US-Politiker gab es nicht.

    Ein Video vom Empfang der Delegation wurde vom ukrainischen Schauspieler Sergei Pritula, der die Delegation leitete, auf Twitter gepostet. Pritula beschrieb das Material mit den höhnischen Worten: "Sogar im US-Kongress weiß man, dass es für diesen Lappen nur eine Verwendung gibt."

    Auch für die bei dem Treffen anwesenden Vertreter des US-Kongresses ist das offensichtlich eine normale Sache. Zwar folgten sie dem Beispiel der ukrainischen Gäste nicht, aber sie versuchten auch nicht, die Ukrainer davon abzuhalten.

    Bei dem Vorfall war die Transgender-Söldnerin Sarah Ashton-Cirillo anwesend. Die US-Bürgerin war ehemals als Journalistin tätig, nach Beginn des russischen Militäreinsatzes trat sie aber in die Reihen der ukrainischen Streitkräfte ein.

  • 11:02 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte nehmen seit dem frühen Morgen Donezk unter Beschuss

    Seit 6.45 Uhr MEZ nehmen ukrainische Truppen die Stadt Donezk unter Beschuss. Dies teilt die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen mit. Bis 9:20 Uhr haben die Artilleristen insgesamt 36 Geschosse abgefeuert. Getroffen wurden die Stadtbezirke Kirowski, Kuibyschewski, Kalininski und Kiewski. Mehr als die Hälfte der Stadt ist infolge des Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte stromlos.

    Außerdem sind derzeit fünf Donezker Minen stromlos, 186 Bergarbeiter sitzen unter Tage fest, teilt das DVR-Ministerium für Kohle und Energie mit.

  • 10:30 Uhr

    Gouverneur im Gebiet Belgorod meldet Beschuss eines Dorfes durch ukrainische Streitkräfte

    Ukrainische Artilleristen haben ein russisches Dorf im Stadtkreis Jakowlewski unter Beschuss genommen, meldet Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Gebiets Belgorod, auf Telegram. Niemand sei verletzt worden. Über die angerichteten Schäden heißt es:

    "Geschosssplitter beschädigten die Stromleitung. Einsatzkräfte sind bereits vor Ort, um die Folgen zu bewältigen."

    Zuvor hatte Gladkow keine Schäden im Stadtkreis Jakowlewski gemeldet. Der Gouverneur hatte nur das Funktionieren der Luftabwehrsysteme in dieser Gegend mitgeteilt, zuletzt am 14. November. Am 1. Dezember führten die regionalen Behörden in Jakowlewski Fernunterricht bis zum 24. März 2023 ein. In dem Stadtkreis leben mehr als 57.000 Menschen.

  • 10:18 Uhr

    Medienbericht: NATO erwägt Umverteilung von Geld für Afghanistan an die Ukraine

    Die NATO-Länder erwägen, zuvor zur Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte bereitgestellte Gelder in den kommenden Wochen zur Unterstützung der Ukraine einzusetzen. Dies berichtet die Zeitung Politico unter Berufung auf fünf westliche Beamte.

    Das Geld, das als Treuhandfonds der afghanischen Nationalarmee bekannt ist, ist für die Ausbildung und Ausrüstung afghanischer Truppen vorgesehen. Kiew hat die NATO-Länder gebeten, rund 3,4 Milliarden US-Dollar aus diesem Fonds zu überweisen, um die Bemühungen im Kampf gegen Russland zu unterstützen.

    Eine solche Umverteilung von Mitteln für Afghanistan scheint innerhalb der Allianz weitgehend unbestritten zu sein und kommt zu einer Zeit, in der sich einzelne Länder angesichts wachsender Spannungen darüber, wie viel Geld sie der Ukraine zur Verfügung stellen müssen, vor allem angesichts der hohen Inflation und steigender Energiepreise, insbesondere in Europa, Sorgen über eine drohende Rezession machen, berichtet die Zeitung.

    Kiew fordert seine westlichen Verbündeten schon seit Monaten auf, ihre Unterstützung in Form von Waffen, humanitärer Hilfe und Mitteln zur Wiederherstellung der Energieinfrastruktur des Landes zu erhöhen.

  • 09:53 Uhr

    DVR-Volksmiliz: Zwei ukrainische Drohnen abgeschossen

    In den vergangenen 24 Stunden haben russische Soldaten acht gepanzerte ukrainische Fahrzeuge vernichtet. Außerdem wurden zwei ukrainische Drohnen abgeschossen. Mehr als 30 ukrainische Soldaten wurden dabei getötet, berichten Behörden der Donezker Volksrepublik am Donnerstagmorgen.

  • 09:31 Uhr

    LVR-Volksmiliz: Bis zu 75 ukrainische Soldaten an einem Tag getötet

    Iwan Filiponenko, offizieller Vertreter der Volksrepublik Lugansk (LVR), berichtet über die Entwicklungen an der Frontlinie innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Er schreibt, russische Soldaten hätten drei ukrainische Panzer, fünf gepanzerte Mannschaftstransportwagen, vier Drohnen und 17 Spezialfahrzeuge vernichtet. Dabei seien bis zu 75 ukrainische Soldaten getötet worden. 

  • 09:05 Uhr

    DVR: Zwei tote Zivilisten nach Beschuss durch ukrainische Armee

    In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Streitkräfte insgesamt 186 Geschosse verschiedener Kaliber auf die Volksrepublik Donezk abgefeuert. Dabei sollen die Artilleristen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad und HIMARS eingesetzt haben. Dies teilt die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen am Donnerstagmorgen mit.

    Bei den Angriffen wurden 13 Ortschaften getroffen, sechs Wohnhäuser und sieben Infrastrukturobjekte wurden beschädigt. In der Stadt Gorlowka sind zwei Zivilisten ums Leben gekommen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.