Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet weitere Erfolge bei Gefechten um Krasnoarmeisk

30.11.2025 16:26 Uhr
16:26 Uhr
Ex-Oberbefehlshaber Saluschny für Frieden auch ohne "vollständigen Sieg" über Russland

ArchivbildUrheberrechtlich geschützt Der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, Waleri Saluschny, unterstützt die Idee eines Friedensschlusses ohne "vollständigen Sieg" über Russland. Er hat dazu aufgerufen, eine langfristige Beendigung des Konflikts nicht abzulehnen, und betont, dass sich die Bedingungen für eine Fortsetzung der Kampfhandlungen für die Ukraine verschlechtern.
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15:55 Uhr
Peskow: Westen kontrolliert ukrainische Behörden
Der Kreml sieht die Verantwortung für das politische Chaos in der Ukraine vor allem bei westlichen Akteuren. Dies betreffe sowohl gescheiterte Verhandlungen als auch den innenpolitischen Kurs in Kiew. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow in einem Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin vom staatlichen Fernsehsender WGTRK.
Der Westen übe direkten Einfluss auf zentrale ukrainische Institutionen aus, so Peskow. "Sie haben ihre eigenen Beziehungen zu den Westlern, die – so oder so – das NABU und eine weitere Struktur [die SAP] kontrollieren." Selenskij sei mehrfach gezwungen gewesen, Entscheidungen "unter Druck des Westens" zurückzunehmen.
Nach Ansicht Peskows ist der ukrainische Präsident mit der Krise im Land überfordert – nicht zuletzt wegen der Vielzahl externer Akteure, die die politischen Prozesse bestimmen.
"Er hat sehr, sehr viele politische Fehler gemacht: Es wurden Gesetzesinitiativen beschlossen und dann wieder zurückgenommen. Und natürlich gibt es jetzt, da sich eine Tendenz zu einer friedlichen Lösung abzeichnet, sehr viele Spieler."
15:54 Uhr
DVR: Zwei Zivilisten bei Explosion eines Sprengkörpers verletzt
Im Dorf Krasnaja Poljana in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind zwei Zivilisten durch die Detonation eines explosiven Gegenstands verletzt worden. Dies teilt Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mit:
"Nach vorläufigen Informationen wurden im Dorf Krasnaja Poljana infolge der Detonation eines explosiven Gegenstands zwei Männer verletzt."
Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht.
15:35 Uhr
Türkischer Außenminister Fidan: Auch Russland würde von Friedensabkommen profitieren
Der türkische Außenminister Hakan Fidan sieht bei den Regierungen Russlands und der Ukraine eine wachsende Bereitschaft für ein Friedensabkommen. Die Welt am Sonntag zitiert den Diplomaten mit den Worten:
"Nach vier Jahren Zermürbungskrieg sind die Parteien eher bereit als früher, Frieden zu schließen. Sie haben das Ausmaß des menschlichen Leids und der Zerstörung gesehen und ihre eigenen Grenzen erkannt."
Nach Ankaras Verständnis sei der Kremlchef Putin bereit, einem Waffenstillstand und einem umfassenden Friedensabkommen unter bestimmten Bedingungen zuzustimmen. Diese Haltung sei der ukrainischen Seite mitgeteilt worden, und die Türkei engagiere sich "in einigen Aspekten davon". Dieser Krieg verursache auch Russland sehr hohe Kosten, so Fidan. Das derzeit diskutierte Abkommen sei nicht nur wichtig, um den Krieg in der Ukraine zu beenden, "sondern auch, um dauerhaft Stabilität für ganz Europa zu schaffen".
"In diesem Zusammenhang sollten wir einige Artikel des Abkommens, das die Sicherheit Europas gewährleisten soll, genauer betrachten. Ich sehe darin eine historische Chance, weitere Angriffe zu verhindern."
15:05 Uhr
Europas emotionale Achterbahnfahrt entwickelt sich zunehmend zum "Rad der ewigen Schmachschlacht"

Bild generiert durch KISputnik Europa schwankt zwischen Optimismus und Pessimismus. Es ist offensichtlich, wie dieselben Experten und Kommentatoren auf einer emotionalen Achterbahnfahrt hin- und herpendeln, wenn es um den "Friedensplan" für den Ukraine-Konflikt geht.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Wladimir Kornilow auf unserer Website.
14:44 Uhr
Zwei Tote und drei Verletzte bei andauernden ukrainischen Angriffen auf Gebiet Belgorod
Der Gouverneur des russischen Grenzgebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, meldet andauernde Angriffe aus der Ukraine. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, seien in der Siedlung Berjosowka zwei Einwohner ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne ihr Auto attackiert habe. Das Fahrzeug sei in Flammen aufgegangen. Gladkow drückt den Angehörigen der Todesopfer sein aufrichtiges Beileid aus.
Außerdem berichtet der Gouverneur über drei Verletzte. Bei ihnen handele es sich um einen Einwohner der Ortschaft Moschtschonoje, der nach dem Angriff einer FPV-Drohne derzeit auf der Intensivstation behandelt werde, eine Einwohnerin der Stadt Graiworon, die ein Barotrauma erlitten habe, und eine Einwohnerin der Siedlung Glotowo, die beim Angriff einer Drohne auf ihr Auto Verbrennungen im Gesicht erlitten habe.
Gladkow meldet zudem viele Sachschäden durch die heutigen Angriffe aus der Ukraine. Insgesamt habe der Gegner neun Siedlungen attackiert. Dadurch seien insgesamt zehn Einfamilienhäuser, ein Traktor, ein Kleintransporter und sechs Autos beschädigt oder zerstört worden.
14:04 Uhr
Lawrow: Europa hat sich selbst aus Gesprächen über die Ukraine ausgeschlossen
Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat Europa vorgeworfen, sich selbst aus den Verhandlungen über eine Lösung des Ukraine-Konflikts ausgeschlossen zu haben – und dabei frühere Absprachen zu sabotieren. Dies sagte er in einem Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin vom staatlichen Fernsehsender WGTRK.
"Europa hat die ursprüngliche Vereinbarung zur Regelung vom Februar 2014 gebrochen. Es hat nichts unternommen, als die Opposition am Morgen nach der Unterzeichnung alle Regierungsgebäude besetzte. Europa hat genauso die Minsker Vereinbarungen scheitern lassen. Und natürlich passierte es zuletzt im April 2022, als auf Druck des damaligen britischen Premiers Boris Johnson und mit völliger Duldung – wenn nicht Zustimmung – Europas die Istanbuler Verständigungen zu Fall gebracht wurden."
Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte zuvor erklärt, dass Russland in der Frage der Ukraine-Regelung ausschließlich mit den USA im Gespräch sei.
13:40 Uhr
Budapest weist Kritik an Orbáns Besuch in Moskau zurück
Die ungarische Regierung hat den jüngsten Besuch von Ministerpräsident Viktor Orbán in Russland verteidigt. Nach der öffentlichen Empörung einiger EU-Politiker bezeichnete Außenminister Péter Szijjártó auf der Plattform X die Kritiker als Kriegsbefürworter. Der Diplomat hob dabei hervor, dass sein Land eine souveräne Außenpolitik verfolge. Ungarn treffe Entscheidungen aufgrund seiner nationalen Interessen:
"Wir Ungarn brauchen für Auslandsverhandlungen weder eine Erlaubnis noch ein Mandat aus Brüssel, Berlin oder sonst woher."
Damit reagierte Szijjártó unter anderem auf Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz, der im Vorfeld der Moskau-Reise des ungarischen Regierungschefs erklärt hatte, Orbán fahre ohne EU-Mandat und ohne Abstimmung mit anderen EU-Staaten.
13:09 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört weitere ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 Uhr MEZ bis 10 Uhr MEZ zehn unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Region Krasnodar – 5,
- Teilrepublik Krim – 4,
- Teilrepublik Tatarstan – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
12:39 Uhr
Russland meldet weitere Erfolge bei Gefechten um Krasnoarmeisk

SymbolbildSERGEI BOBYLJOW / Sputnik Das russische Militär kommt nach eigenen Angaben in der stark umkämpften Stadt Krasnoarmeisk kontinuierlich vorwärts. Wie Russlands Verteidigungsministerium auf Telegram schreibt, dauere der Vormarsch der russischen Truppen im Osten der Ortschaft und im Viertel Dinas an. Derzeit werde auch die Ortschaft Rownoje in der DVR gesäubert. Mittlerweile agierten russische Stoßtruppen bereits in der Siedlung Grischino.
Außerdem verhindern die russischen Streitkräfte die ukrainischen Versuche, aus dem Kessel im Raum Krasnoarmeisk auszubrechen. Nahe der Siedlung Grischino seien zehn Attacken des Gegners abgewehrt worden. Das ukrainische Militär habe dabei bis zu 35 Armeeangehörige verloren.
Nach russischen Angaben werde das ukrainische Militär zudem aus der Ortschaft Dimitrow verdrängt. Gekämpft werde im Süden der Stadt und in den östlichen und westlichen Vierteln. In den vergangenen 24 Stunden seien am Frontabschnitt Krasnoarmeisk insgesamt mehr als 260 ukrainische Armeeangehörige eliminiert worden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


