Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift weiterhin Hafeninfrastruktur und Frachter an

7.08.2026 20:12 Uhr
20:12 Uhr
Gebiet Belgorod: Radfahrer bei ukrainischem Drohnenangriff umgekommen
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod ist ein Mann ums Leben gekommen. Laut dem regionalen Krisenstab war der Zivilist mit einem Fahrrad im Ort Samostje im Kreis Graiworon unterwegs. Der Mann erlag noch vor Ort den Verletzungen.
19:37 Uhr
Russland greift weiterhin Hafeninfrastruktur und Frachter an

SymbolbildAlexander Polegenko / TASS Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte Behälter mit Treib- und Schmierstoffen im ukrainischen Hafen von Juschny getroffen, wie das Verteidigungsministeriums in Moskau in einer Erklärung bekannt gab. Der Treibstoff war für die ukrainische Armee bestimmt.
Im Schwarzen Meer wurden zwei Frachter mit Waffen und Ausrüstung an Bord angegriffen. Für die Attacken setzten russische Truppen bodengestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen ein.
18:56 Uhr
WaPo: Europa will keine Patriot-Raketen an die Ukraine liefern
Aus Angst, ihre eigene Verteidigung zu schwächen, zögern europäische Länder mit den Lieferungen ihrer Patriot-Raketen an die Ukraine, berichtet die Zeitung Washington Post (WaPo) unter Berufung auf Quellen.
Demnach forderte die Trump-Regierung Anfang des Jahres europäische Länder zur Übergabe von Abfangraketen an Kiew auf, doch einige weigerten sich. Am Freitag kündigte Trump ein Abkommen über die Lizenzproduktion der Patriot-Raketen in der Ukraine.
Die Zeitung merkt unter Berufung auf offizielle Stellungnahmen von NATO-Vertretern an, dass die Produktion US-amerikanischer Luftverteidigungssysteme und anderer Waffensysteme hinter dem Tempo globaler Konflikte zurückbleibt.
18:17 Uhr
Wohnhaus auf der Krim von ukrainischer Drohne angegriffen – zwei Tote
Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ist in ein mehrstöckiges Wohnhaus in der Stadt Kertsch eingeschlagen, berichtet der Chef der Teilrepublik Krim, Sergei Axjonow. Nach seinen Angaben kamen zwei Menschen ums Leben, ein Mensch wurde verletzt.
16:50 Uhr
TASS: Kiews Truppen stationieren Söldner in im laufenden Betrieb befindlichem Kinderlager
Ein sich in laufendem Betrieb befindendes Erholungslager für Kinder im ukrainischen Gebiet Lwow wird vom Kiewer Militär als Unterkunftsort für Söldner und Waffenlager genutzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine russische militärische Quelle. Der Gesprächspartner der Agentur erklärte dazu:
"Eltern von Kindern aus dem Gebiet Sumy, die ihre Jungen in ein Lager im Dorf Sprynja schickten, klagen in sozialen Netzwerken, dass auf dem Gelände des Erholungslagers auch Söldner aus Kolumbien und anderen lateinamerikanischen Ländern wohnen. Darüber hinaus befinden sich auf dem Lagergelände Arsenale einiger Spezialverbände der ukrainischen Streitkräfte, deren Angehörige Treffen mit den Kindern veranstalten."
16:38 Uhr
"Zum Scheitern verurteilt" – Selenskij will russisch-chinesische Beziehung sabotieren

Der Aufruf Wladimir Selenskijs an ukrainische Diplomaten, eine Annäherung zwischen Moskau und Peking zu verhindern, sei zum Scheitern verurteilt, erklärte Alexej Fadejew, stellvertretender Direktor der Abteilung für Information und Presse des russischen Außenministeriums.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
15:37 Uhr
Russland meldet massive Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur
Im Verlauf der vergangenen Woche haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes insgesamt 14 kombinierte Angriffe gegen ukrainische militärische Infrastruktur ausgeführt. Nach Angaben der Behörde wurden dabei Rüstungsbetriebe, logistische Zentren, Energie- und Verkehrsobjekte, die vom ukrainischen Militär genutzt werden, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärs und ausländischer Söldner unter Einsatz von Präzisionswaffen und Drohnen angegriffen.
Weitere Angriffe erfolgten gegen Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur und Schiffe, die zur Lagerung sowie zum Transport von Kriegsgerät und Treibstoff für das ukrainische Militär eingesetzt wurden. Dabei wurden 31 Frachtschiffe und drei Schlepper getroffen.
14:55 Uhr
"Wir wollen auch Raketen" – Trump weist Selenskijs Waffenforderungen zurück

Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus erteilte Donald Trump neuen Waffenlieferungen an die Ukraine eine Absage und verwies auf den Eigenbedarf der USA.
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14:09 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen dem 1. und 7. August bekannt.
Der Meldung zufolge verlor die ukrainische Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord bis zu 1.640 Soldaten. Zwei Panzer, 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 105 Autos, 16 Geschütze und 14 Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.
Die ukrainischen Verluste am Frontabschnitt des Truppenverbands West beliefen sich auf über 1.495 Soldaten, 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 131 Autos, 15 Geschütze und zehn Eloka-Anlagen.
Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd verlor Kiew über 1.335 Kämpfer. Ein Panzer, 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 166 Autos und 16 Geschütze wurden zerstört.
Auch die Einheiten des Truppenverbands Mitte verbesserten ihre taktische Lage, wobei das ukrainische Militär 2.375 Soldaten verlor. Die Materialverluste beliefen sich in diesem Frontabschnitt auf 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 63 Autos, zwölf Geschütze und sieben Eloka-Anlagen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost verlor die Ukraine über 2.505 Soldaten. Ein Panzer, 29 gepanzerte Kampffahrzeuge, 79 Autos, 14 Geschütze und vier Eloka-Anlagen wurden zerstört.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 250 Soldaten, 124 Autos, vier Geschütze und 19 Eloka-Anlagen.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie 91 Lenkgleitbomben, elf HIMARS-Raketen und 6.575 Drohnen ab. Parallel dazu versenkten die Kräfte der Schwarzmeerflotte fünf ukrainische unbemannte Drohnen.
13:28 Uhr
Russische Armee befreit binnen einer Woche acht Orte
Im Verlauf der vergangenen Woche haben Russlands Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation insgesamt acht Ortschaften unter ihre Kontrolle gebracht.
Aus Angaben des russischen Verteidigungsministeriums geht hervor, dass die Siedlungen Bely Kolodes, Ustinowka, Bakschejewka und Aniskino im Gebiet Charkow sowie Ryschewka im Gebiet Sumy von Einheiten des Truppenverbands Nord befreit wurden. Ebenfalls im Gebiet Charkow wurde Olgowka von Einheiten des Truppenverbands West eingenommen.
Die Ortschaften Ljubizkoje und Sarniza im Gebiet Saporoschje wurden von Soldaten des Truppenverbands Ost befreit.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


