Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Europa untergräbt Chancen auf friedliche Lösung

3.04.2025 18:53 Uhr
18:53 Uhr
Russin im Gebiet Cherson wegen Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte festgenommen
Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat eine russische Staatsbürgerin im Gebiet Cherson wegen Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte festgenommen. Das berichtet das Presse- und Informationszentrum der Behörde am Donnerstag.
Wie es heißt, habe die Frau mehrfach persönliches Geld für den Kauf von gepanzerten Fahrzeugen, Munition, Ausrüstung sowie Medikamenten für die ukrainische Armee überwiesen.
Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet. Der Verdächtigen droht eine lebenslange Haftstrafe.
18:24 Uhr
Peskow: Russland möchte weiter mit den USA an einer Lösung des Ukraine-Konflikts arbeiten
Archivbild: Pressesekretär des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.Sergei Bobylew / Sputnik Moskau möchte weiterhin mit Washington zusammenarbeiten, um die Ukraine-Krise zu lösen. Das sagte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Wie die Agentur schreibt, erklärte Peskow in seinem Kommentar, dass Russland es vorziehe, bestimmte Anstrengungen fortzusetzen, um eine friedliche Lösung für den Konflikt in der Ukraine zu finden.
17:50 Uhr
Medien: Desertionen beim ukrainischen Militär nehmen zu
Symbolbild: Ukrainische Soldaten.Evgeniy Maloletka / AP Im vergangenen Jahr hat die Anzahl der Verurteilungen wegen Befehlsverweigerung, Fahnenflucht und Wehrdienstverweigerung beim ukrainischen Militär zugenommen. Das berichtet die ukrainische Zeitung Sudebno-juriditscheskaja Gaseta (Gerichtlich-juristische Zeitung).
Unter Verweis auf die Statistik des Obersten Gerichts der Ukraine meldet die Publikation eine Zunahme der Strafverfahren gegen Militärangehörige. Demnach seien im vergangenen Jahr 6.532 ukrainische Soldaten verurteilt worden, während sich diese Zahl 2023 auf 5.339 und 2022 auf 2.138 Personen belief. Die Zeitung meldet weiter:
"Zum Abschluss des Jahres 2024 ist eine Zunahme der Verurteilungen wegen Befehlsverweigerung, Wehrdienstverweigerung durch Selbstverstümmelung sowie Fahnenflucht zu verzeichnen."
17:08 Uhr
Kadyrow berichtet über Verhinderung gegnerischer Truppenrotation bei Rabotino
Kämpfer des Wostok-Achmat-Bataillons haben die Rotation der ukrainischen Soldaten in der Nähe der Siedlung Rabotin im Gebiet Saporoschje verhindert. Ramsan Kadyrow, das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, meldet:
"Kämpfer des Wostok-Achmat-Bataillons des russischen Verteidigungsministeriums unter dem Kommando von Wachi Chambulatow sind im Einsatz. Bei der Luftaufklärung in der Gegend der Siedlung Rabotino wurden Versuche des Feines beobachtet, Truppen zu rotieren. Der Aufklärungszug und die Drohnenpiloten haben sofort Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass diese Pläne nur auf dem Papier bleiben."
Durch das koordinierte Vorgehen der Einheiten und den gezielten Einsatz von Splitter- und anderer Munition sei es gelungen, die ukrainischen Militärs zu eliminieren.
16:26 Uhr
Mehr als 180 ukrainische Soldaten an einem Tag im Gebiet Kursk außer Gefecht gesetzt
Einheiten der russischen Streitkräfte setzen die Abwehr der Offensive gegen das Gebiet Kursk fort.
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Donnerstag heißt es, dass die russischen Einheiten in den zurückliegenden 24 Stunden drei gegnerischen Formationen unterschiedlicher Truppenarten Feuerschaden zugefügt hätten.
Die Gefechte fanden in der Nähe von insgesamt drei Ortschaften statt. Ein Gegenangriff des Feindes wurde abgewehrt.
"Im Laufe des Tages beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf mehr als 180 Soldaten. Außerdem wurden ein Schützenpanzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, zwei Mörser, fünf Drohnenleitstellen und ein Munitionslager zerstört oder getroffen."
Die Gesamtverluste der ukrainischen Streitkräfte seit dem Beginn der Offensive gegen das Gebiet Kursk beziffert das Ministerium in Moskau auf mehr als 71.750 Armeeangehörige.
Ferner seien zerstört oder getroffen worden:
- 403 Panzer,
- 330 Schützenpanzer,
- 293 gepanzerte Mannschaftstransportwagen,
- 2.244 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 2.602 Fahrzeuge,
- 592 Geschütze,
- 53 Mehrfachraketenwerfer, darunter 13 vom Typ HIMARS und sieben vom Typ MLRS aus US-Produktion,
- 26 Flugabwehrraketenkomplexe,
- ein Flugabwehrpanzer,
- zehn Ladefahrzeuge,
- 123 Stationen für elektronische Kampfführung,
- 18 Artillerieaufklärungsradare,
- zehn Luftabwehrradare,
- 56 Pioniergeräte.
15:53 Uhr
NYT: USA steuern Angriffe auf Russland aus Wiesbaden – Verstoß gegen Grundgesetz?
In Wiesbaden stationiertes US-Militär hat Recherchen der US-Zeitung New York Times (NYT) zufolge den ukrainischen Streitkräften Informationen über Stellungen der russischen Truppen übermittelt und "fast alle" Angriffe mit HIMARS-MLRS koordiniert. Wörtlich heißt es in dem am Sonnabend erschienenen Bericht:
"Das geheime Kooperationszentrum befand sich in der US-Armee-Garnison in Wiesbaden, Deutschland. Jeden Morgen legten amerikanische und ukrainische Militäroffiziere Zielprioritäten fest: russische Einheiten, Ausrüstungsteile oder Infrastruktur."
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:31 Uhr
Ankara unterstützt diplomatische Bemühungen zur Ukraine bei Gesprächen in Paris
Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat bei Gesprächen mit seinem französischen Amtskollegen Jean-Noel Barrot in Paris seine Unterstützung für diplomatische Bemühungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts zum Ausdruck gebracht. Das teilen Quellen im türkischen Außenministerium gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Fidan war am 2. April zu einem offiziellen Besuch in Frankreich.
"Minister Fidan brachte die Unterstützung (der Türkei) für die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zum Ausdruck. Er betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit aller Verbündeten in diesem Prozess und wies darauf hin, dass die Zustimmung beider Seiten (des Konflikts) notwendig ist, damit eine mögliche Lösung dauerhaft wird.
Der Minister wies auf die Bedeutung der Koordinierung mit Nicht-EU-Ländern bei der Gestaltung der neuen europäischen Sicherheitsarchitektur hin und äußerte die Erwartungen der Türkei an Frankreich, künstliche Hindernisse in den Beziehungen zur EU zu beseitigen und die Zollunion zu aktualisieren."
15:04 Uhr
Dodik: Ukraine-Krieg wäre zum Dritten Weltkrieg eskaliert, wenn Biden im Amt geblieben wäre
Der Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, gab während seines offiziellen Besuchs in Russland ein Interview. Er erklärte, dass das Land trotz des Drucks von außen und einiger innenpolitischer Kräfte keine Sanktionen gegen Russland verhängt habe.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
14:36 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Alle aktiven Truppenverbände der russischen Armee haben ukrainischen Truppen mehrere Feuerschäden zugefügt. Wie es heißt, seien im Laufe des Tages mehr als 1.135 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet worden.
Die Siedlung Lobkowoje im Gebiet Saporoschje wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Dnjepr befreit.
Darüber hinaus seien zerstört oder getroffen worden:
- vier Panzer, darunter einer vom Typ Leopard aus deutscher Produktion,
- sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eines vom Typ M113 aus US-Produktion, eines vom Typ VAB aus französischer Produktion,
- elf Pick-ups,
- 21 Autos,
- zwei Artilleriegeschütze,
- 17 Feldartilleriegeschütze, darunter eine Haubitze vom Typ M198 aus US-Produktion, eine selbstfahrende Artillerieeinheit vom Typ Krab aus polnischer Produktion,
- drei Stationen für elektronische Kampfführung,
- fünf Munitionslager.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben einen Betrieb der Raketen- und Raumfahrtindustrie der Ukraine, Produktionsstätten für unbemannte Luftfahrzeuge und Munitionslager getroffen. Angegriffen wurde auch militärisches Personal der ukrainischen Streitkräfte in 148 Bezirken.
Russische Luftabwehrkräfte haben eine gelenkte Bombe vom Typ JDAM und drei HIMARS-Raketen aus US-Produktion sowie 138 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 660 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 49.562 unbemannte Luftfahrzeuge, 601 Flugabwehrraketensysteme, 22.644 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.533 Mehrfachraketenwerfer, 23.198 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 33.624 Einheiten militärischer Spezialfahrzeuge zerstört.
13:44 Uhr
Kiews Truppen greifen Energieanlagen in vier russischen Gebieten an
In den vergangenen 24 Stunden setzten die ukrainischen Streitkräfte ihre Attacken auf Russlands Energieinfrastruktur fort.
Am Mittwoch haben ukrainische Einheiten Energieanlagen in den Gebieten Kursk, Belgorod, Saporoschje sowie auf dem Territorium der LVR angegriffen, teilt das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mit.
"Am 02. April um 00:43 Uhr wurde bei einem Angriff einer ukrainischen Kampfdrohne auf die Gasverteilungsstation Swatowo in der Stadt Lugansk die Anlage beschädigt. Die Gasversorgung von mehr als 11.000 Verbrauchern wurde unterbrochen."
Weitere Attacken wurden auf Stromversorgungsanlagen verübt.
Infolge eines nächtlichen Drohnenangriffs auf eine Anlage des Energieunternehmens Kurskenergo im Gebiet Kursk wurde eine Hochspannungsleitung beschädigt. Mehr als 1.200 Nutzer blieben ohne Strom.
Im Gebiet Belgorod blieben mehr als 1.700 Haushalte infolge des Beschusses eines Umspannwerks ebenfalls ohne Strom.
Der Angriff einer ukrainischen Kampfdrohne auf ein Umspannwerk im Gebiet Saporoschje führte zur Unterbrechung der Stromversorgung von rund 9.000 Haushalten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.