Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift bei Vergeltungsschlag Kiews Militärobjekte an

20.04.2026 16:33 Uhr
16:33 Uhr
"Schlimmer kann es nicht mehr werden": Peskow zum Verhältnis EU – Russland nach Ungarn-Wahlen

In der Sendung "Moskau, Kreml, Putin" vom Sonntag sprach der Journalist Pawel Sarubin mit dem Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, über den Status der Beziehungen zwischen Brüssel und Moskau. "Können die Beziehungen zur EU nach den Wahlen in Ungarn insgesamt schlimmer werden?", fragte Sarubin, worauf Peskow erwiderte: "Schlimmer können sie nicht werden."
Daraufhin gab der Journalist zu bedenken, dass nun mit einer neuen Regierung in Budapest dem Brüsseler Waffen-Kredit von 90 Milliarden Euro für Kiew keine Hindernisse mehr im Weg stünden.
"So oder so hätten sie einen Weg gefunden, dieses Geld freizugeben – mit oder ohne Orbán", erläuterte der Sprecher des russischen Präsidenten und ergänzte, dass "man sich diesbezüglich keine Illusionen machen sollte."
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
15:54 Uhr
Ukrainische Truppen beschießen das Gelände des Kernkraftwerks Saporoschje
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die Kommunikationsdirektorin des Kernkraftwerks Saporoschje, Jewgenija Jaschina, berichtet, haben ukrainische Truppen das gesamte Wochenende über das Gelände des Kernkraftwerks sowie dessen Satellitenstadt Energodar beschossen. Laut Jaschina ist die Intensität der Beschüsse weiterhin extrem hoch. Sie merkte an:
"Über das Wochenende hörten die Beschüsse des Gebiets in der Nähe des Kernkraftwerks Saporoschje und von Energodar nicht auf. Besonders intensiv war es am Freitag: Drohnen und Angriffe wurden im Bereich der städtischen Bebauung, unweit von Tankstellen, registriert – die Aktivität der ukrainischen Streitkräfte bleibt hoch."15:19 Uhr
Gebiet Kursk: Bei Angriff auf Agrarunternehmen kommt ein Zivilist ums Leben
Wie der Gouverneur der russischen Region Kursk, Alexander Chinschtein, mitteilte, haben die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe einer Drohne das Gelände eines Agrarunternehmens im Bezirk Chomutowskij angegriffen. In seinen sozialen Netzwerken schrieb der Gouverneur darüber:
"Eine ukrainische Drohne hat das Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs im Bezirk Chomutowskij angegriffen. Nach vorläufigen Informationen wurden drei Menschen verletzt. Ein weiterer ist leider ums Leben gekommen – ich spreche den Angehörigen mein Beileid aus."14:40 Uhr
Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 20. April zwischen 8:00 Uhr und 15:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 33 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Kursk, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört."
14:02 Uhr
Ermittlungskomitee: Ukrainische Truppen setzten US-Drohne bei Angriff auf Busdepot in Donezk ein
Das ukrainische Militär hat nach vorläufigen Angaben eine Drohne aus US-Produktion bei einem Angriff auf ein Busdepot eingesetzt. Dies meldet RIA Nowosti unter Berufung auf einen Beamten des russischen Ermittlungskomitees.
"Nach vorläufigen Angaben wurden bei der Untersuchung des Angriffsortes Fragmente von US-amerikanischen Starrflügler-Kampfdrohnen gefunden."
Am Morgen berichtete Alexei Kulemsin, der Bürgermeister der Stadt Donezk, dass bei einem ukrainischen Drohnenangriff am Sonntag sieben Busse zerstört wurden, zwei weitere wurden beschädigt.
13:14 Uhr
Mehrere vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Armee in DVR zerstört
Die Militärangehörigen des russischen Truppenverbandes Süd haben mehrere vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Konstantinowka in der DVR zerstört. Dies berichtete TASS unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Wie es heißt, versuchte der Gegner, der erhebliche Verluste erleidet, in verlassenen Häusern und Kellern Zuflucht zu suchen.
"Infolge der Luftaufklärung wurden Unterkunftsorte des gegnerischen Personals gesichtet. Nachdem die Koordinaten präzisiert worden waren, führten Artilleriebesatzungen und Drohnenpiloten der Einheit für unbemannte Systeme […] den Angriff auf die identifizierten Ziele durch."
12:35 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.205 Soldaten verloren hat.
Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen kombinierten Schlag mit hochpräzisen Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen durchgeführt. Getroffen wurden Objekte des militärisch-industriellen Komplexes sowie Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 195 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Panzer, 13 Autos, ein Feldartilleriegeschütz, eine Station für elektronische Kampfführung, ein Munitionslager, sechs Materiallager und ein Brennstofflger.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, zwei Artilleriegeschütze sowie zwei Munitionslager.
Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd hat das ukrainische Militär mehr als 205 Kämpfer eingebüßt. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, ein Artilleriegeschütz, vier Stationen für elektronische Kampfführung, vier Munitionslager und ein Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 315 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Autos und ein Artilleriegeschütz.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 230 Mann hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, fünf Autos, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ RAK-SA-12 aus kroatischer Produktion und zwei Materiallager.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf mehr als 50 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband zwei Feldartilleriegeschütze, 28 Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung und ein Munitionslager.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energieinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Drohnenwerkstätten und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 147 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben vier gelenkte Bomben und 274 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 135.918 unbemannte Luftfahrzeuge, 656 Flugabwehrraketensysteme, 28.984 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.704 Mehrfachraketenwerfer, 34.541 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 59.812 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
11:52 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Dutzende ukrainische Drohnenangriffe binnen 24 Stunden
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 31 Orte in acht Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 23 Geschosse abgefeuert und 60 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 22 abgefangen wurden.
Gladkow meldet keine Opfer.
Infolge der Angriffe wurden sechs Privathäuser, drei Geschäfte, zwei soziale Einrichtungen, ein Infrastrukturobjekt sowie fünf Fahrzeuge beschädigt.
11:13 Uhr
Lukaschenko: Selenskij riskiert, Ukraine zu verlieren, wenn er sich vom Westen leiten lässt
Wladimir Selenskij riskiere, die Ukraine zu verlieren, sollte er sich vom Westen leiten lassen. Dies erklärte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko in einem Interview für RT.
"Er muss begreifen, dass er einen zu hohen Preis für das bezahlt, was geschehen ist, für diese Politik, für diesen Krieg, der heute läuft. Er muss das begreifen. Er muss auch begreifen, dass er die Ukraine verlieren wird, wenn er nicht aufhört. […] Er hat wieder den Weg der Militarisierung eingeschlagen, er hat sich wieder vom Westen leiten lassen, der ihm angeblich Geld und Waffen geben wird."
10:29 Uhr
Von Kiew organisierter Terroranschlag verhindert
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag vereitelt, in den eine deutsche Staatsbürgerin verwickelt wurde. Wie die Pressestelle der Behörde berichtete, sei eine Explosion in der Nähe eines Objekts der Strafverfolgungsbehörden in der Stadt Pjatigorsk geplant worden.
"Ein vom Kiewer Regime geplanter Terroranschlag auf eine Einrichtung der Strafverfolgungsbehörden in der Region Stawropol unter Beteiligung einer deutschen Staatsbürgerin, Jahrgang 1969, wurde vereitelt."
Wie es heißt, konnte ein Sprengsatz, der im Rucksack der Frau gefunden worden sei, dank Ausrüstung zur elektronischen Kampfführung entdeckt und entschärft werden.
Die Frau sei festgenommen worden, so die Behörde weiter. Der improvisierte Sprengsatz bestand aus einem Sprengstoff mit einer Sprengkraft von 1,5 Kilogramm TNT-Äquivalent.
Zudem sei ein Staatsbürger einer der zentralasiatischen Republiken, Jahrgang 1997, festgenommen worden. Nach Angaben der Behörde "sollte er den Sprengsatz fernzünden, woraufhin die Frau an Ort und Stelle sterben sollte."
"Die Handlungen des Mannes wurden von ukrainischen Geheimdienstbeamten koordiniert, die sich als Mitglieder einer in der Russischen Föderation verbotenen internationalen Terrororganisation ausgaben."
Die beiden Festgenommenen haben ein Geständnis abgelegt. Sie sollen den Sprengsatz aus Verstecken abgeholt haben, die von ukrainischen Geheimdiensten eingerichtet worden waren.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
