Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Karpowka in DVR befreit

21.02.2026 16:54 Uhr
16:54 Uhr
Ungarn folgt der Slowakei und stellt der Ukraine Ultimatum
Nach der Slowakei erwägt auch Ungarn die Einstellung der Stromlieferungen an die Ukraine, erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Békéscsaba sagte er:
"Wenn wir das tun, kann es zu unangenehmen Entwicklungen kommen. Die Slowakei erwägt [die Einstellung der Stromlieferungen], und wenn nötig, werden auch wir diese dritte Gegenmaßnahme ergreifen."
Budapest hat bereits zwei andere Schritte unternommen: Es hat die Lieferung von Diesel eingestellt und die Gewährung eines EU-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro an Kiew blockiert. Dabei trage Ungarn zu einem erheblichen Teil zur Stromversorgung der Ukraine bei, erinnerte Orbán.
16:31 Uhr
Fico: Selenskij verhält sich gegenüber der Slowakei böswillig
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij verhält sich gegenüber der Slowakei böswillig, weil die Slowakei den Krieg in der Ukraine nicht unterstützt, erklärte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er:
"Selenskij will unseren friedlichen Ansatz nicht verstehen und verhält sich gegenüber der Slowakei böswillig, weil wir den Krieg nicht unterstützen. Zuerst hat er die Gaslieferungen in die Slowakei gestoppt und uns damit einen Schaden von 500 Millionen Euro pro Jahr zugefügt. Jetzt hat er die Öllieferungen gestoppt, was uns weiteren Schaden zufügt und logistische Schwierigkeiten verursacht."
Fico erklärte, dass die Slowakei die slowakisch-ukrainischen Beziehungen nicht als etwas betrachten könne, das ausschließlich für die Ukraine von Vorteil sei.
Am Samstag hatte der slowakische Ministerpräsident gesagt, dass die Notstromversorgung der Ukraine eingestellt werde, wenn Selenskij die Öllieferungen an die Slowakei bis Montag nicht wieder aufnehme.
16:00 Uhr
Ukraine bietet EU Ersatz für Druschba-Pipeline an
Kiew schlägt der Europäischen Union (EU) vor, die Pipeline "Odessa–Brody" anstelle der "Druschba"-Leitung zu nutzen, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Jewropeiskaja Prawda. In der Veröffentlichung heißt es:
"Die Ukraine schlägt der EU insbesondere vor, Öl über 'Odessa–Brody' zu beziehen."
Ein Schreiben mit dieser Initiative wurde an die Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission geschickt, heißt es in dem Artikel.
15:45 Uhr
Ukrainische Truppen greifen Schulgebäude in Wassiljewka an
Gouverneur Jewgeni Balizki wirft der Ukraine ein weiteres "heimtückisches und zynisches" Verbrechen vor. Wie der Politiker schreibt, nahm der Gegner die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje unter Beschuss. Die Attacke galt einem Schulgebäude. Die Fassade und das umliegende Gelände wurden dabei beschädigt. Auch mehrere Schulbusse wurden in Mitleidenschaft gezogen. Balizki betont dabei:
"Das Kiewer Regime greift gezielt Einrichtungen für Kinder an. Das ist der reinste Terror, der sich gegen unsere Zukunft richtet."
Die Ukraine versuche, die örtliche Bevölkerung einzuschüchtern, aber auf jeden derartigen Schlag werde eine gerechte Vergeltung folgen. Der Gouverneur teilt auf Telegram ein Video vom Ort des Geschehens.
Darüber hinaus berichtet Balizki über einen Angriff auf ein Einfamilienhaus in der Siedlung Wischnjowoje. Niemand wurde verletzt, allerdings wurde ein Auto beschädigt.
15:14 Uhr
Massive ukrainische Drohnenattacke auf russische Teilrepublik Tatarstan
Die Regierung der russischen Teilrepublik Tatarstan hat am Samstag eine massive Attacke gemeldet. In einer entsprechenden Mitteilung hieß es, dass der Gegner unbemannte Luftfahrzeuge und "andere Mittel" eingesetzt habe. Der Angriff sei abgewehrt worden. Die Behörden meldeten zwar weder Opfer noch Zerstörungen, sagten aber alle größeren Veranstaltungen anlässlich des traditionellen Masleniza-Festes in der Republikhauptstadt Kasan ab.
Die Verwaltung der Stadt Almetjewsk, die ein wichtiges Zentrum der Ölförderung ist und in der die Druschba-Pipeline beginnt, teilte mit, dass die ukrainische Attacke offenbar den Industrieanlagen vor Ort gegolten habe. Bürgermeisterin Gjusel Chabutdinowa bestätigte, dass der Angriff erfolgreich abgewehrt worden sei. Der Betrieb in den örtlichen Werken sei nicht gestört worden.
14:46 Uhr
Raffinerie PCK Schwedt: Bund übernimmt Kontrolle über Rosneft Deutschland

Die EU-Kommission gibt dem Bund grünes Licht dafür, die vollständige Kontrolle über die Raffinerie in Schwedt zu übernehmen und somit auch über Rosneft Deutschland. Alle Einzelheiten darüber in unserem Bericht. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:33 Uhr
Slowakei und Ungarn drohen Ukraine mit Diesel- und Strom-Boykott
Der Streit zwischen der Ukraine und den Nachbarländern Ungarn und Slowakei droht zunehmend zu eskalieren. Die beiden EU-Länder haben einen Lieferstopp von Diesel und Strom an die Ukraine angekündigt. Hintergrund der Auseinandersetzungen ist die Druschba-Pipeline, über die Erdöl aus Russland nach Ost- und Mitteleuropa transportiert wird. Seit Ende Januar ist diese stillgelegt, und die Ukraine verweist auf eine Beschädigung infolge eines russischen Angriffs. Budapest und Bratislava beschuldigen Kiew mittlerweile, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich hinauszuzögern. Beide Regierungen sprechen von "Erpressung".
Ungarn will zudem das EU-Darlehen für die Ukraine im Wert von 90 Milliarden Euro blockieren.
14:09 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von fünf Stunden 31 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über andauernde Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 Uhr bis 12 Uhr MEZ 31 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Teilrepublik Tatarstan – 11,
- Gebiet Belgorod – 11,
- Gebiet Kursk – 4,
- Gebiet Uljanowsk – 2,
- Gebiet Pensa – 2,
- Gebiet Samara – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
13:37 Uhr
Polen tritt aus Ottawa-Abkommen aus – Tusk: "Werden die Grenze bald verminen können"

Polen ist offiziell aus der Ottawa-Konvention zum Verbot von Antipersonenminen ausgetreten. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte nach der Vorführung des unbemannten Minenlegesystems "Bluszcz" ("Efeu"), Polen werde im Bedrohungsfall bald in der Lage sein, die östliche Grenze innerhalb von 48 Stunden zu verminen.
Die Maßnahmen sind Teil des Befestigungsprogramms "Eastern Shield" entlang der Grenzen zu Weißrussland und Russland. Warschau begründet den Schritt mit der Sorge vor einer angeblichen russischen Bedrohung von NATO-Gebiet.
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
13:10 Uhr
Ukrainischer Botschafter kritisiert deutsche Firmen für Geschäfte in Russland
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Alexei Makejew, hat scharf kritisiert, dass deutsche Unternehmen noch immer in Russland aktiv sind. Es gebe noch genug Firmen, die im eurasischen Land Geschäfte machen, erklärte der Diplomat im Deutschlandfunk. Diese würden dort weiterhin Geld verdienen und mit Steuern auf die Einnahmen die russischen Streitkräfte finanzieren. Der Botschafter sprach von "über 100 deutschen Firmen".
Makejew rief dazu auf, die Wirtschaftsbeziehungen mit Russland zu kappen und die dort noch aktiven europäischen Firmen dazu zu bringen, dass sie Russland verlassen. Der Botschafter forderte auch, dass die russischen Vermögen nicht nur eingefroren, "sondern weggenommen werden". Zudem benötige die Ukraine "weitreichende Waffensysteme". Russland müsse spüren, "dass es politisch, wirtschaftlich und militärisch keinen Sinn macht, den Krieg weiterzuführen".
Ein langes Gespräch mit @Adlerdradio über 12 Jahre russischen Krieg gegen Europa. Über Russlandausschuss der Deutschen Wirtschaft, über die Führungsrolle von @bundeskanzler und über unseren Beitrag zur Sicherheit Deutschlands.Sonntag, 11:05 bei @DLF.https://t.co/Fhdt3KDpRK
— Oleksii MAKEIEV 🇺🇦 (@Makeiev) February 20, 2026
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

