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Liveticker Ukraine-Krieg – Prorussischer Widerstand: Intensität der Kämpfe in Cherson nimmt zu

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Prorussischer Widerstand: Intensität der Kämpfe in Cherson nimmt zu© Urheberrechtlich geschützt
  • 2.04.2026 10:14 Uhr

    10:14 Uhr

    Russlands Menschenrechtsbeauftragte: Moskau und Kiew planen Gefangenenaustausch zu Ostern

    Russland und die Ukraine bereiten einen Gefangenenaustausch vor, berichtet die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert sie dazu:

    "Im Vorfeld von Ostern wird eine große Arbeit zur Vorbereitung des Austauschens von Gefangenen geleistet."

    Moskalkowa fügte hinzu, dass zudem mit der ukrainischen Seite vereinbart wurde, "alles Mögliche zu tun, damit auch Kriegsgefangene diesen Feiertag spüren":

    "Die Kriegsgefangenen sind orthodox. Sowohl in Russland als auch in der Ukraine wird ihnen Osterbrot gereicht und die Gelegenheit geboten, mit einem Priester zusammenzutreffen."

    Nach orthodoxer Tradition wird das Osterfest im laufenden Jahr am 12. April begangen.

  • 09:28 Uhr

    Gebiet Kursk wird weiter von ukrainischen Drohnen angegriffen

    Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär erneut das russische Gebiet Kursk angegriffen. Alexandr Chinstein, Gouverneur der Region, meldet dazu:

    "Insgesamt wurden im Zeitraum zwischen 09:00 Uhr Moskauer Zeit am 1. April bis 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 2. April 47 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Der Gegner setzte 31 Mal Artillerie ein, sieben Mal griffen Drohnen unser Gebiet mit Sprengsätzen an."

    Nach Chinsteins Angaben wurden durch die Angriffe mehrere Fahrzeuge beschädigt. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

  • 08:41 Uhr

    Ukrainische Drohnenleitstände vom russischen Truppenverband Ost zerstört

    Im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Ost hat das ukrainische Militär neun Drohnenleitstände verloren. Michail Gerassimow, Pressesprecher des Verbands, berichtet dazu:

    "In den vergangenen 24 Stunden verlor der Gegner fünf Starlink-Stationen, 21 Starrflügler-Drohnen und neun Drohnenleitstände."

    Bei Angriffen gegen ukrainische Stellungen kamen unter anderem schwere Flammenwerfer zum Einsatz, so Gerassimow weiter.

  • 08:08 Uhr

    Russischer Truppenverband Süd zerstört 60 ukrainische Unterstände

    Am vergangenen Tag haben Einheiten des russischen Truppenverbands Süd unter anderem 60 ukrainische Unterstände zerstört. Wadim Astafjew, Pressesprecher des Verbands, berichtet:

    "An Frontabschnitten Kramatorsk, Konstantinowka und Slawjansk zerstörten Einheiten der Truppen für unbemannte Systeme 15 Antennen, einen Starlink-Terminal und acht Roboter-Landkomplexe. Es wurden zehn Drohnenleitstände sowie 60 Unterstände mit ukrainischem Militärpersonal getroffen, 14 gegnerische Drohnen wurden abgeschossen."

  • 07:35 Uhr

    Prorussischer Widerstand: Intensität der Kämpfe in Cherson nimmt zu

    Die Intensität der Kämpfe in unmittelbarem Umland der Stadt Cherson hat zugenommen, meldet der städtische prorussische Widerstand. Die Organisation "Chersoner Widerstand" berichtet laut Angaben der Nachrichtenagentur TASS:

    "Selenskijs Regime will verbrannte Erde nach sich lassen. In der vergangenen Woche nahm die Intensität der Kämpfe zu. In der Nähe der Antonow-Brücke und der Belogrudy-Insel zermalmen russische Truppen das ukrainische Militär und rücken in Richtung der Gebietshauptstadt vor."

    Vertreter des Widerstands betonten weiter, dass Kiew für ukrainische Soldaten vorsätzlich Bedingungen schaffe, die weder einen Rückzug noch ein Aufgeben zulassen:

    "Die nazistische Führung beabsichtigt, sowohl das Territorium als auch die Soldaten zu vernichten."

    Leonid Iwlew, Duma-Abgeordnete von der Republik Krim, erklärte parallel dazu gegenüber TASS, dass Kiew trotzt der Besatzung von Cherson die Stadtbewohner nicht mehr für Bürger der Ukraine halte. Damit bezog er sich auf die Meldung des russischen Gebietsgouverneurs Wladimir Saldo, wonach ukrainische Rekrutierungsbeamte die informelle Erlaubnis erhalten hatten, Waffen gegen die Stadtbewohner einzusetzen.

  • 07:04 Uhr

    Luftabwehr schießt 147 ukrainische Drohnen über russischen Regionen ab

    In der vergangenen Nacht hat Russlands Luftabwehr 147 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium teilt dazu mit:

    "In der vergangenen Nacht wurden im Zeitraum zwischen 23:00 und 07:00 Uhr Moskauer Zeit 147 ukrainische Starrflügler-Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Smolensk, Tula, Kaluga, Krasnodar, den Republiken Krim, Baschkortostan, Adygeja sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer abgefangen und zerstört."

  • 1.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Selenskij: Kiew und Washington wollen Sicherheitsgarantien verstärken

    Die Ukraine und die USA arbeiten nach Angaben des ukrainischen Machthabers Wladimir Selenskij an einer Verstärkung der Sicherheitsgarantien. Konkrete Details nannte er nicht. Selenskij erklärte, er habe ausführlich mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff sowie mit Jared Kushner gesprochen. Später hätten sich auch US-Senator Lindsey Graham und NATO-Generalsekretär Mark Rutte zugeschaltet.

    In einer Videobotschaft auf Telegram sagte Selenskij:

    "Wir haben darüber gesprochen, wie die Diplomatie gestärkt werden kann und welche Schritte möglich sind. Auch über Sicherheitsgarantien und die Einbindung der Europäer. Wir haben vereinbart, die Sicherheitsgarantien zu verstärken."

    Welche Garantien konkret gemeint sind und wie diese umgesetzt werden sollen, blieb offen.

  • 21:52 Uhr

    Deutscher Rüstungskonzern liefert erste Drohnen an die Ukraine

    Das deutsche Unternehmen Quantum Systems hat die erste Lieferung taktischer Drohnen des Typs Linza 3.0 an die ukrainischen Streitkräfte bekannt gegeben. Wie auf der Website des Unternehmens zu lesen ist, hat das Gemeinschaftsunternehmen Quantum Frontline Industries die Produktion der ersten Systeme abgeschlossen. In der Mitteilung heißt es:

    "Diese Systeme werden an die ukrainischen Streitkräfte geliefert."

    Demnach plant das Unternehmen, seine Produktionskapazitäten noch in diesem Jahr auszubauen und die Lieferungen von Drohnen an ukrainische Einheiten zu erhöhen. Weitere Details wurden nicht genannt.

    Zuvor hatte Quantum Systems im Rahmen der Initiative "Build With Ukraine" mit dem ukrainischen Start-up Frontline Robotics eine Vereinbarung zur Massenproduktion von Drohnen geschlossen. Laut Medienberichten sollen ab 2026 rund 10.000 Drohnen im Wert von 40 Millionen Euro in einem neuen Werk produziert werden – ausschließlich für den Einsatz in der Ukraine.

  • 21:41 Uhr

    US-Experte warnt: NATO-Austritt könnte Ukraine-Armee kollabieren lassen

    Ein möglicher Austritt der USA aus der NATO würde der Ukraine schweren Schaden zufügen. Diese Einschätzung äußerte der pensionierte US-Oberstleutnant Daniel Davis auf der Plattform X:

    "Das würde die Ukraine plötzlich allein zurücklassen und vermutlich ihre militärische Niederlage beschleunigen – nicht durch eine nüchterne Verhandlungslösung zu bestmöglichen Bedingungen, sondern durch den plötzlichen Zusammenbruch ihrer Armee."

    Auch die europäischen Verbündeten würden sich laut Davis "im Stich gelassen und gedemütigt" fühlen.

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump laut The Telegraph erklärt, er erwäge einen Austritt der Vereinigten Staaten aus dem Bündnis. Trump habe die NATO stets als "Papiertiger" betrachtet. Washington habe seine Verbündeten im Ukraine-Konflikt automatisch unterstützt, jedoch keine Hilfe bei einer Operation gegen Teheran erhalten.

    Trump hatte die NATO-Partner wiederholt wegen mangelnder Unterstützung kritisiert und einen Stopp von Hilfsleistungen nicht ausgeschlossen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte zudem, der Präsident werde nach einer möglichen Einigung im Konflikt mit Iran über die Zukunft des Bündnisses entscheiden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.