Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Russische Truppen erweitern Kontrollzone bei Slawjansk

9.04.2026 08:09 Uhr
08:09 Uhr
Militärexperte: Russische Kräfte rücken bei Konstantinowka vor
Russische Truppen verbessern nach eigenen Angaben trotz starken Widerstands der ukrainischen Streitkräfte ihre Positionen bei Konstantinowka. Dies sagte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Agentur TASS:"Im Raum Konstantinowka dauert die aktive Phase der Kämpfe an. Es gibt zudem kleinere Fortschritte östlich von Iljinowka und südlich von Nowodmitrowka. Insgesamt kann ich sagen, dass unsere Soldaten trotz erbitterten Widerstands sehr schwere Gefechte führen – es gibt dort nahezu täglich Erfolge."
Zuvor hatte der Berater des DVR-Chefs, Igor Kimakowski, mitgeteilt, russische Drohnen hätten im Zuge der Einkreisung von Konstantinowka die logistischen Verbindungen der ukrainischen Kräfte rund um die Stadt unter Kontrolle gebracht.
07:42 Uhr
Marotschko: Russische Truppen erweitern Kontrollzone bei Slawjansk

SymbolbildAlexander Polegenko / TASS Russische Einheiten haben nach eigenen Angaben ihre Kontrollzone bei Slawjansk ausgeweitet. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Im Tagesverlauf gab es leichte Vorstöße südwestlich von Nikiforowka. Zwischen Nikiforowka und Minkowka haben unsere Soldaten ihre taktische Lage verbessert und die Kontrollzone erweitert."Zudem seien russische Kräfte in der Agglomeration Slawjansk–Kramatorsk in Richtung Slawjansk vorgerückt – ausgehend von Tschassow Jar. Zuvor hatte Marotschko berichtet, russische Einheiten hätten östlich von Slawjansk auf dem Abschnitt Kriwaja Luka–Nikiforowka mehr als zehn Kilometer Frontlinie begradigt.
07:08 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 69 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Kursk und Astrachan, der Region Krasnodar sowie über dem Asowschen Meer zerstört.
8.04.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:30 Uhr
Podoljaka: Kiew setzt unsere eigene Taktik gegen uns ein – und zwar sehr effektiv

RT Drohnen sind derzeit der entscheidende Faktor im Krieg, erklärt der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka in seinem jüngsten Frontbericht. Gegnerische Angriffe reichen inzwischen bis zu 50 km tief ins Hinterland, was auf technologisch fortgeschrittene Systeme hindeutet.
"Es besteht der Verdacht, dass diese Drohnen keine behelfsmäßigen Hinterhof-Produktionen sind, wie sonst üblich, sondern höchstwahrscheinlich entweder unter Einbeziehung der Europäer oder von diesen selbst hergestellt wurden", führt Podoljaka weiter aus. Die Drohnen könnten den geplanten Frühjahrs-/Sommer-Vormarsch gefährden, wenn keine Lösung gefunden werde.
An der Front verzeichnen die russischen Truppen lokale Fortschritte, besonders im Süden und im Raum Konstantinowka, wo die gegnerische Logistik stark unter Druck steht. Gleichzeitig bleibt die Lage angespannt: Es gibt heftige Gefechte entlang der gesamten Front, besonders bei Kupjansk, Liman und im Norden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:48 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Bei erneuten ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod sind mehrere Menschen verletzt worden. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow traf eine FPV-Drohne der Ukraine ein Auto in der Stadt Graiworon. Dabei erlitt ein Mann Verletzungen. In der Stadt Schebekino wurden zwei Angehörige der Orlan-Drohnenabwehreinheit betroffen. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe, betont Gladkow.
20:01 Uhr
Kiew: USA sollten sich auf Ukraine-Konflikt konzentrieren
Die Ukraine begrüßt das Abkommen zwischen den USA und Iran über die Öffnung der Straße von Hormus und über den Waffenstillstand sowie die Vermittlungsbemühungen Pakistans. Dies erklärt der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga in einem Beitrag auf X (Twitter). Sibiga fordert Washington auf, sich auf die Lösung des Ukraine-Konfliktes zu konzentrieren:
"Die Entschlossenheit der USA zeigt Wirkung. Wir sind überzeugt, dass es nun an der Zeit ist, Moskau mit der nötigen Entschlossenheit zum Waffenstillstand und zur Beendigung des Krieges gegen die Ukraine zu zwingen."
19:30 Uhr
"Beispiellos seit dem Krieg" – Netschajew kritisiert Russophobie in Deutschland

Der russische Botschafter in Deutschland, Sergei NetschajewNikolai Filjakow / Sputnik Die Russophobie in Deutschland habe ein beispielloses Ausmaß erreicht, warnt der russische Botschafter Netschajew. Gleichzeitig sieht er kaum Interesse westlicher Staaten an einer politischen Lösung des Ukraine-Konflikts und spricht von einer weiteren Eskalationsspirale.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
19:01 Uhr
Russisches Außenministerium bestellt japanischen Botschafter ein
Das russische Außenministerium hat am Mittwoch den japanischen Botschafter in Moskau, Akira Muto, einbestellt. Grund dafür ist laut der offiziellen Erklärung das Investitionsabkommen zwischen der in Tokio ansässigen Firma Terra Drone Corporation und dem ukrainischen Drohnenhersteller Amazing Drones.
Russland betrachtet diesen Schritt Japans als "offenbar feindselig" und "schädlich für die Interessen im Bereich Sicherheit, einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung". Wenn Japan an der Wiederaufnahme des zwischenstaatlichen Dialogs interessiert ist, muss es diesen Wunsch nicht in Worten, sondern durch konkrete praktische Maßnahmen unter Beweis stellen, fordert das Ministerium auf.
18:25 Uhr
Selenskij fordert Russland zu Waffenruhe auf
Vor dem Hintergrund des Waffenstillstandes im Nahen Osten fordert Wladimir Selenskij Russland dazu auf, die Kampfhandlungen im Ukraine-Konflikt einzustellen. In einem Beitrag auf Telegram schreibt der ukrainische Präsident:
"Der Waffenstillstand ist eine richtige Entscheidung, die zum Kriegsende führt. Es bedeutet, Menschenleben zu retten, auf die Zerstörung von Städten und Dörfern zu verzichten, einen sicheren Betrieb von Kraftwerken und anderer Infrastruktur zu ermöglichen und mithin Zeit und notwendige Bedingungen für eine erfolgreiche Diplomatie zu gewährleisten."
Sollte Russland seine Angriffe stoppen, würde die Ukraine gleichermaßen reagieren, betont Selenskij. Es sei offensichtlich, dass eine Waffenruhe die richtigen Voraussetzungen für Vereinbarungen schaffen könnte.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


