International

Liveticker Ukraine-Krieg: Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 250 ukrainische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 250 ukrainische DrohnenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 23.03.2026 10:22 Uhr

    10:22 Uhr

    Agent des ukrainischen Sicherheitsdienstes festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 48-jährigen Einwohner der Republik Krim festgenommen, der Informationen über russische Militärtechnik an Kiew übermittelt haben soll. Dies teilte TASS unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der Republik mit.

    Als Gegner der Durchführung der militärischen Sonderoperation soll der Mann einen Kontakt zu einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) aufgenommen haben. Auf Anweisung des Kontaktmannes sollte der Festgenommene Informationen über die Standorte der Ausrüstung, Militärtechnik und Verteidigungsanlagen sammeln.

    Nach Angaben der russischen Behörde habe der Mann Foto- und Videoaufnahmen von Flugzeugen und Militärtransport gemacht und sie der ukrainischen Seite übergeben.

    Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

  • 09:44 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 39 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 22. März bis 7:00 Uhr am 23. März wurden insgesamt 51 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Einmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete zwei Verletzte. 

    Infolge der Angriffe wurden ein Auto und ein Mehrfamilienhaus beschädigt.

  • 09:04 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Am 23. März zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 29 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Leningrad, Kaluga, Kursk, Rjasan, Lipezk und der Region Moskau abgefangen und zerstört."

  • 08:28 Uhr

    Gebiet Brjansk: Zwei Männer bei Drohnenangriff verletzt 

    Infolge eines Drohnenangriffs auf einen Betrieb erlitten zwei Mitarbeiter Verletzungen, wie Alexander Bogomas, der Gouverneur des Gebiets Brjansk, mitteilte. 

    "Ukrainische Terroristen haben mithilfe der Kamikaze-Drohnen die Siedlung Sosniza im Bezirk Sewsk angegriffen. Infolge eines gezielten Schlags auf das Gelände des agrarindustriellen Unternehmens Miratorg wurden leider zwei Mitarbeiter des Betriebs verletzt." 

    Die beiden Männer wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

  • 07:51 Uhr

    Umerow meldet Fortschritte bei Verhandlungen mit Washington

    Das Treffen der ukrainischen und US-amerikanischen Delegationen in Miami führte zu Fortschritten bei der Annäherung der Positionen. Dies schrieb Rustem Umerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, auf Telegram.

    "In Florida haben wir eine weitere Verhandlungsrunde mit der amerikanischen Seite im Rahmen des Prozesses zur Erreichung eines nachhaltigen Friedens abgeschlossen. Wir haben Fortschritte bei der Koordinierung der Positionen und der weiteren Reduzierung der ungelösten Fragen erzielt."

    Ihm zufolge konzentrierten sich die Seiten auf das Thema der "verlässlichen Sicherheitsgarantien" und die humanitären Fragen, "insbesondere den Austausch und die Rückkehr unserer Staatsbürger".

  • 07:11 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 250 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 249 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Starrflüglerdrohnen wurden über den Gewässern des Asowschen Meeres, der Region Moskau sowie über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Smolensk, Twer und Tula zerstört.

  • 22.03.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:59 Uhr

    Russische Flugabwehr schießt Dutzende Drohnen innerhalb von zwei Stunden ab

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben Einheiten der Flugabwehr weitere unbemannte Flugzeuge der Ukraine über Russland zerstört. Zwischen 18 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden insgesamt 60 Drohnen vom Himmel über folgenden Regionen Russlands geholt:

    • Brjansk – 33
    • Smolensk – 14
    • Nowgorod – sieben
    • Leningrad – drei
    • Twer – zwei
    • Kursk – eine
  • 19:46 Uhr

    Kiew verzichtet auf Grundausbildung für Soldaten im Ausland

    Die Ukraine wird keine Soldaten mehr zur militärischen Grundausbildung ins Ausland schicken, sondern diese auf heimischem Territorium durchführen, erklärte der Generalstab in Kiew. Diese Entscheidung hänge damit zusammen, dass die Ausbilder in den westlichen Ländern nicht über moderne Kampferfahrung verfügen und von der Realität auf dem Schlachtfeld abgekoppelt seien.

    Großbritannien sei das erste Land, das vorgeschlagen habe, die gesamte Ausbildung in die Ukraine zu verlegen.

  • 19:31 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 13 und 18 Uhr Moskauer Zeit 97 ukrainische Drohnen abgeschossen. Die Regionen Russlands, über denen die Flugziele zerstört wurden, listete das Verteidigungsministerium wie folgt auf:

    • Brjansk – 47
    • Smolensk – 25
    • Belgorod – zehn
    • Nowgorod – sieben
    • Kursk – fünf
    • Leningrad – zwei
    • Pskow – eine

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.