Liveticker Ukraine-Krieg: Rutte sagt weitere Militärhilfe für Kiew zu

22.05.2026 21:15 Uhr
21:15 Uhr
Todesopfer bei ukrainischem Drohnenangriff auf Grenzgebiet Brjansk
"Ukrainische Terroristen haben in Sewsk ein ziviles Fahrzeug mit einer Drohne vom Typ Darts angegriffen", gibt der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk, Egor Kowaltschuk, bekannt.
Leider sei beim Terroranschlag eine Insassin ums Leben gekommen, schreibt der Beamte auf der Plattform Max. Die Fahrerin sei mit Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Auto wurde beschädigt.
Kowaltschuk sprach der Familie der Verstorbenen sein Beileid aus und kündigte an, dass ihre Familie Unterstützung und finanzielle Hilfe erhalten werde.
20:42 Uhr
Selenskji nimmt am Gipfel in der Türkei im Juli teil
Der Generalsekretär der NATO Mark Rutte kündigte an, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij werde am Gipfeltreffen des Bündnisses Anfang Juli in der türkischen Hauptstadt Ankara teilnehmen.
Beim Treffen der NATO-Außenminister in der schwedischen Stadt Helsingborg gab Rutte an, er selbst habe Selenskij eingeladen.
20:16 Uhr
Russische Rettungskräfte setzen Aufräumarbeiten nach Terroranschlag in Starobelsk fort (Video)
Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes sind weiterhin in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) im Einsatz. Nach den neuesten Angaben wurden dort bei einem Terroranschlag ukrainischer Streitkräfte auf ein Wohnheim der Berufsschule sechs Menschen getötet, 15 weitere werden vermisst und 39 erlitten Verletzungen. Die russischsprachige RT-Redaktion teilt einstrechende Aufnahmen auf Telegram.
19:27 Uhr
Rutte sagt weitere Militärhilfe für die Ukraine zu
Zum Abschluss des NATO-Außenministertreffens im schwedischen Helsingborg hat Generalsekretär Mark Rutte Kiew weitere militärische Unterstützung zugesagt.
"Wir werden weiterhin dafür sorgen, dass die Ukraine alles hat, was sie braucht", erklärte Rutte. Die Ukrainer hätten vor allem bei ihrer Drohnentechnik einen großen Einfallsreichtum gezeigt, sich selbst und auch ihre Streitkräfte zu erneuern.
Außerdem hat Rutte die Geschlossenheit des Bündnisses betont. "Niemand sollte so töricht sein, uns anzugreifen", warnte der NATO-Chef. Die Konsequenzen wären "verheerend".
Die NATO stehe "felsenfest" hinter Artikel 5, so Rutte weiter. Ein Angriff auf einen Mitgliedstaat ist demnach ein Angriff auf die gesamte Allianz.
19:00 Uhr
Putin: Angriff auf Berufsschule bestätigt den neonazistischen Charakter des Kiewer Regimes

Russlands Präsident Wladimir Putin im Kreml, 21. Mai 2026Stanislaw Krassilnikow / Sputnik Dem russischen Präsidenten zufolge handelt es sich bei dem Angriff auf das Internat in Starobelsk um ein neonazistisches Verbrechen. Er rief das ukrainische Militär zur Befehlsverweigerung auf und versprach einen militärischen Vergeltungsschlag.
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18:16 Uhr
Kiews Sperreinheiten töteten mehrere ukrainische Soldaten beim Versuch, sich zu ergeben
Die ukrainischen Sperreinheiten töteten im Gebiet Sumy mehrere Soldaten, die versuchten, sich zu ergeben. Dies teilten die russischen Sicherheitsdienste gegenüber TASS mit.
"In der Region Sumy wurden mehrere Kampfgruppen der ukrainischen Streitkräfte aus der 21. separaten mechanisierten Brigade bei dem Versuch, sich zu ergeben, von ihren eigenen Sperreinheiten getötet."
Die Sperreinheiten der ukrainischen Streitkräfte operieren entlang der gesamten Kontaktlinie, wie Aussagen ukrainischer Gefangener und Experten wiederholt bestätigt haben. Ihre Aufgabe ist es, die Flucht der ukrainischen Soldaten aus ihren Stellungen zu verhindern.
17:38 Uhr
IAEA verhandelt mit Moskau und Kiew über Waffenruhe nahe AKW Saporoschje
Das Kernkraftwerk Saporoschje ist weiterhin auf die letzte externe Stromleitung angewiesen, erklärt Rafael Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA). Ihm zufolge verhandelt die Behörde mit Russland und der Ukraine über eine vorübergehende Waffenruhe vor Ort, um Reparaturarbeiten durchführen zu können. Eine Mitteilung dazu wurde am Freitag auf der Webseite der IAEA veröffentlicht.
Wie es heißt, wird das AKW nach der Abschaltung der Hauptleitung Dnjeprowskaja mit einer Leistung von 750 Kilowatt am 24. März über die Notstromleitung mit einer Leistung von 330 Kilowatt extern versorgt. Mittlerweile sei die externe Stromversorgung der nuklearen Anlage bereits dreimal ausgefallen.
Laut der Mitteilung berichten IAEA-Teams, die vor Ort im Einsatz sind, über andauernde militärische Aktivitäten in der Nähe des AKW Saporoschje und der Wohnorte der Mitarbeiter.
"Die Angriffe auf Mitarbeiter von Kernkraftwerken, wo immer sie stattfinden, erzeugen einen inakzeptablen psychologischen Druck mit potenziell schwerwiegenden Folgen für die nukleare Sicherheit", so Grossi. "Derartige Aktionen dürfen niemals zugelassen werden", fügte er hinzu.
16:46 Uhr
Duma-Abgeordneter: Westen trägt volle Verantwortung für Angriff auf Starobelsk
Auch der Westen trägt die Verantwortung für den nächtlichen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Berufsschule und ein Schulwohnheim in Starobelsk in der LVR, erklärte Leonid Sluzki, Vorsitzender des Ausschusses für Internationale Angelegenheiten in der Staatsduma, gegenüber TASS.
"Die westlichen Kuratoren des Kiewer Regimes, die Selenskij weiterhin unterstützen und finanzieren und gleichzeitig all seine blutigen Abenteuer verschweigen, tragen die volle Verantwortung für den Tod unschuldiger Menschen. Sie alle sind, wie ich schon mehrfach gesagt habe, Komplizen der Neonazis."
16:35 Uhr
Russische Ombudsfrau: Terroranschlag der ukrainischen Streitkräfte auf das Wohnheim in der LVR ist ein Kriegsverbrechen
Jana Lantratowa, Russlands Menschenrechtsbeauftragte, hat sich gegenüber der russischsprachigen RT-Redaktion zu dem ukrainischen Angriff auf das Wohnheim in Starobelsk (LVR) geäußert.
Die Kernaussagen der Ombudsfrau lauten:
- die Zahl der verletzten Kinder ist auf 40 gestiegen; einige von ihnen sind in einem ernsten Zustand
- weitere 18 Kinder befinden sich unter den Trümmern, ihre Familien suchen nach ihnen
- Rettungskräfte, Psychologen und die LVR-Ombudsfrau Anna Sorok sind vor Ort im Einsatz
- Nach humanitärem Recht kann der Terroranschlag nur als ein Kriegsverbrechen bezeichnet werden. Es wurden entsprechende Anträge an die OSZE und das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) vorbereitet.
Die Bürosprecherin Shabia Mantu gab mittlerweile gegenüber der Agentur RIA Nowosti an, die Behörde sei dabei, zusätzliche Informationen zu dem Anschlag in Starobelsk zu sammeln.
16:05 Uhr
Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen der Truppenverbände Nord und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Stellungen, Stützpunkte und eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Streitkräfte samt Personal außer Gefecht. Bei ihren Angriffen setzten die Artilleristen Schleppgeschütze vom Typ Giazint-B und eine D-30-Haubitze ein.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
