Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

3.04.2026 13:29 Uhr
13:29 Uhr
Medwedew: EU könnte zum feindlichen Militärbündnis werden
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, ist der Ansicht, dass die Europäische Union zu einem gegenüber Russland feindlichen Militärbündnis, "schlimmer als die NATO", werden könnte.
"Es ist offensichtlich, dass es innerhalb der Union starke Widersprüche gibt, die durch die iranische Kampagne noch verschärft wurden."
Medwedew zufolge erwägen europäische Politiker, "insbesondere in Brüssel, ernsthaft die Schaffung einer vollwertigen Militärkomponente innerhalb der EU".
Er wies darauf hin, dass Russlands Rhetorik in Bezug auf den EU-Beitritt seiner Nachbarländer, einschließlich der Ukraine, bisher zurückhaltend gewesen sei.
"Jetzt muss sich jedoch alles ändern. Die EU ist kein Wirtschaftsbündnis mehr. Es kann ziemlich schnell ein vollwertiges und gegenüber Russland feindliches Militärbündnis werden, in gewisser Hinsicht schlimmer als die NATO."
12:56 Uhr
Zivilistin bei Angriff auf Gebiet Saporoschje verletzt
Eine Zivilistin, Jahrgang 1943, wurde bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Wassiljewka verletzt, wie der Gouverneur der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, mitteilte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Balizki zufolge wurden in den vergangenen 24 Stunden insgesamt sieben gezielte Drohnenangriffe auf zivile Objekte registriert.
"Ziel ist es, die Zivilbevölkerung einzuschüchtern und die Infrastruktur zu zerstören. Angegriffen wurden die Bezirke Kamenka Dneprowskaja, Wassiljewka, Kuibyschew, Berdjansk und die Stadt Energodar. Die zivile Infrastruktur wurde beschädigt."
12:17 Uhr
Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sieben Orte befreit.
Die Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Ortschaften Malaja Kortschakowka im Gebiet Sumy und Werchnjaja Pissarewka im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.
Die Einheiten des Truppenverbandes West haben die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen. Die Soldaten des Verbandes haben im Laufe der Woche die Kontrolle über die Ortschaften Brussowka in der DVR sowie Kowscharowka und Nowoossinowo im Gebiet Charkow erlangt.
Die Siedlungen Lugowskoje und Boikowo im Gebiet Saporoschje wurden durch Einheiten des Truppenverbandes Ost befreit.
11:48 Uhr
Russische Streitkräfte erweitern Kontrollzone bei Dibrowa
Die russischen Truppen haben die Kontrollzone bei Dibrowa nahe Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk erweitert. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko in einem Gespräch mit TASS mit. Seinen Angaben zufolge haben die russischen Soldaten ihre taktische Position nördlich von Krasny Liman verbessert.
"In den vergangenen 24 Stunden wurde die Kontrollzone im Waldgebiet in Dibrowa ausgeweitet."
Zuvor hatte Marotschko erklärt, dass die russischen Streitkräfte damit begonnen hätten, die ukrainischen Streitkräfte aus Dibrowa zurückzudrängen.
11:08 Uhr
Ukrainische Soldaten errichten unterirdische Stadt in Konstantinowka
Ukrainische Truppen haben in der Stadt Konstantinowka (DVR) unterirdische Schutzräume errichtet, die in ihrer Größe mit einer Kleinstadt verglichen werden können, berichtete TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsdienste.
"Der Gegner hat gelernt zu graben, und zwar gut. Fast die gesamte Verteidigung des Gegners in Konstantinowka ist unter der Erde gebaut; alle wichtigen Prozesse finden dort statt. Das sind großangelegte Anlagen, die man mit einer Kleinstadt vergleichen kann."
10:30 Uhr
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 34 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 2. April bis 7:00 Uhr am 3. April wurden insgesamt 84 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Elfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.
09:52 Uhr
Rjabkow nennt kürzesten Weg zur Lösung des Ukraine-Konflikts
Der kürzeste Weg zur Beilegung des Ukraine-Konflikts ist die Einstellung der Waffenlieferungen der USA und der NATO-Staaten an Kiew. Dies erklärte Sergei Rjabkow, Russlands stellvertretender Außenminister, in einem Interview für TASS.
"Wir haben wiederholt betont, dass der kürzeste Weg zur Beendigung dieser Krise, dieses Konflikts, dieser tragischen Situation die Einstellung der militärisch-technischen Lieferungen und Unterstützung für das Kiewer Regime seitens der USA und ihrer NATO-Verbündeten ist."
Der Diplomat betonte, dass Russlands "Signale nach Washington übermittelt werden", jedoch "nicht die gewünschte Wirkung" erzielen.
09:05 Uhr
Ukrainische Armee in Charkow erhält große Charge an Starlink-Terminals
Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko haben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Charkow eine große Charge an Starlink-Terminals erhalten. Gegenüber TASS sagte der Experte:
"Ein ziviler Lkw mit europäischen Kennzeichen ist in Charkow eingetroffen, beladen mit Kommunikationsausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte. Der Großteil der Ladung bestand aus Starlink-Terminals und zusätzlicher Ausrüstung für sie."
Die Entladung erfolgte in einem Hangar eines zivilen Unternehmens, sagte der Experte unter Berufung auf eigene Quellen.
Er präzisierte weiter, dass insgesamt acht Militärfahrzeuge den Hangar verlassen haben.
08:22 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 200 ukrainische Drohnen

SymbolbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 192 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Nowgorod, Kursk, Kaluga, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tula, Twer, Orjol, über den Regionen Moskau und Krasnodar sowie über der Teilrepublik Krim zerstört.
07:34 Uhr
FSB zerstört ukrainische Sabotagegruppen in Konstantinowka
Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk eliminierte zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen der ukrainischen Streitkräfte.
"Drohnenpiloten von 'Gorynytsch' haben zwei gegnerische Sabotage- und Aufklärungsgruppen sowie ein gepanzertes Kampffahrzeug, in dem die Saboteure am Stadtrand transportiert worden waren, aufgespürt und eliminiert."
Die Eliminierung des Gegners wurde gemeinsam mit der 4. Brigade des Truppenverbands Süd im Rahmen der Aufspürung der ukrainischen Saboteure in Konstantinowka durchgeführt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
