Liveticker Ukraine-Krieg – Massive Drohnenattacke auf Moskau und Umgebung: Tote und Verletzte

17.05.2026 09:35 Uhr
09:35 Uhr
"Keine negativen Auswirkungen" – USA stoppen Verlegung von 4.000 Soldaten nach Polen

Die USA haben die geplante Verlegung von rund 4.000 Soldaten nach Polen gestoppt. Hintergrund ist eine Entscheidung der Trump-Regierung zur Reduzierung der Truppenpräsenz in Europa.
Polen betonte am Freitag, dass die Maßnahme keine direkten Auswirkungen auf die Sicherheit des Landes habe. Außerdem habe das Land eine Zusicherung erhalten, "dass die Entscheidung von Präsident Trump, Truppen aus Deutschland abzuziehen, keine negativen Auswirkungen auf Polen haben wird", erklärte Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
09:00 Uhr
DVR meldet 19 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 19 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 19 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 16. Mai bis 0 Uhr am 17. Mai (Ortszeit) kam ein Jugendlicher ums Leben. Weitere zehn zivile Personen, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, ein ziviles Infrastrukturobjekt, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist wurde dabei getötet. Neun weitere Menschen erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen sieben Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos.
08:32 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 556 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der zurückliegenden Nacht 556 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Kaluga, Kursk, Orjol, Brjansk, Woronesch, Tula, Smolensk, Pskow, Lipezk, Twer und Rostow, der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
08:03 Uhr
Schäden und Stromabschaltungen wegen Drohnenattacke auf Sewastopol
In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte auch in der Stadt Sewastopol auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zugeschlagen. Über der Stadt und dem Schwarzen Meer wurden mindestens 25 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Auf der Plattform MAX schrieb Gouverneur Michail Raswoschajew, dass eine abgeschossene Drohne eine Hochspannungsleitung beschädigt habe. Daher komme es in Sewastopol zu Störungen bei der Energieversorgung. Mit den Reparaturarbeiten werde man erst nach dem Ende des Luftalarms beginnen. Der Politiker meldete außerdem Sachschäden an mehreren Mehrfamilienhäusern. Weitere Schäden wurden an drei Einfamilienhäusern gemeldet.
07:30 Uhr
Massive Drohnenattacke auf Moskau und Umgebung: mehrere Tote und Verletzte

Ukrainische Soldaten starten am 13. März 2026 an der Kontaktlinie im Gebiet Charkow eine Aufklärungsdrohne (Archivbild).Nikoletta Stoyanova / AP In der zurückliegenden Nacht haben Moskau und seine Umgebung die wohl schwerste Drohnenattacke aus der Ukraine erlebt. Im Anflug auf die russische Hauptstadt wurden in den vergangenen 24 Stunden mehr als 120 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen – mehr als 80 davon allein in der Nacht zum Sonntag.
Am Morgen meldete der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, mindestens zwölf Verletzte. Bei ihnen handele es sich um Bauarbeiter einer Erdölraffinerie im Südosten der russischen Hauptstadt. Die technische Ausrüstung des Betriebs sei nicht beschädigt worden. Darüber hinaus seien drei Wohnhäuser zu Schaden gekommen, schrieb Sobjanin auf der Plattform Telegram.
Der Gouverneur des Gebiets Moskau, Andrei Worobjow, meldete drei Tote. Eine ukrainische Drohne sei in einem Einfamilienhaus eingeschlagen. Eine Frau sei ums Leben gekommen. Ein Mensch befinde sich noch unter den Haustrümmern. Im Dorf Pogorelki seien zwei Männer getötet worden, als herabfallende Drohnenteile ein im Bau befindliches Haus getroffen hätten. Darüber hinaus hätten unbemannte Luftfahrzeuge Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser in den Ortschaften Istra und Krasnogorsk beschädigt. Nach vorläufigen Angaben seien drei Männer und eine Frau verletzt worden. Auch im Dorf Subbotino habe ein Wohnhaus Feuer gefangen. Der Gegner habe zudem Infrastrukturobjekte attackiert, teilte Worobjow mit.
Die Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo mussten aus Sicherheitsgründen den Betrieb einstellen. Auf dem Gelände des Airports Scheremetjewo wurden Teile von Drohnen entdeckt. Es gab aber nach vorläufigen Angaben weder Opfer noch Schäden.
16.05.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:58 Uhr
Generalstabschef Gerassimow: Russische Armee rückt im Gebiet Charkow auf breiter Front vor

Der Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Waleri Gerassimow, hat am Samstag den Truppenverband West inspiziert.
Gerassimow meldete die Befreiung mehrerer Ortschaften und erklärte, dass die 20. Armee, welche die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen hatte, im Gebiet Charkow auf breiter Front nach Westen vorrückt.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
20:36 Uhr
Gebiet Kursk: Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen
Laut einer Mitteilung von Gouverneur Alexander Chinschtein haben ukrainische Drohnen Zivilisten in den Grenzgebieten angegriffen. So wurde ein 66-jähriger Bewohner des Dorfes Nekrasowo im Bezirk Rylsk von einer Drohne angegriffen, als er im Garten arbeitete; einen weiteren Angriff verübte das ukrainische Militär auf den Bauernhof Fonow. Chinshtein schreibt in den sozialen Netzwerken:
"Ein 66-jähriger Bewohner des Dorfes Nekrasowo arbeitete im Garten neben seinem Haus, als er von einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte angegriffen wurde. Glücklicherweise kam es zu keinen schweren Verletzungen, ein Krankenhausaufenthalt ist nicht erforderlich. Ein weiterer Angriff wurde auf den Bauernhof Fonow verübt, wobei eine Frau, Jahrgang 1957, verletzt wurde. Sie erlitt Splitterverletzungen am rechten Oberschenkel – auch sie bleibt unter ambulanter Beobachtung."
20:18 Uhr
Fico: Ukraine-Konflikt könnte sich hinziehen

Archivbild: Robert Fico in MoskauRIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow / Sputnik Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico geht davon aus, dass sich der Konflikt in der Ukraine hinziehen wird. Dies erklärt er bei einem Treffen mit Studenten. Dabei ist Fico der Ansicht, dass die Strategie des Westens, Russland durch den Ukraine-Konflikt zu schwächen, nicht aufgegangen sei und eine Illusion darstelle. Die Slowakei werde hingegen weiterhin eine souveräne Außenpolitik betreiben – Frieden sei, wie er betont, der wichtigste Wert, und die Republik tue alles, damit dieser in Europa erhalten bleibe. Fico merkt an:
"Ich denke, dass dieser Krieg noch ziemlich lange andauern wird. Ich kann nicht abschätzen, wann der Krieg in der Ukraine enden wird. Sie können mich tausendmal danach fragen, ich kann es nicht abschätzen. Ich habe mit dem russischen Präsidenten Putin gesprochen. Dann habe ich auch mit (...) Selenskij gesprochen. Jeder von ihnen hat seine eigene Sichtweise auf das Geschehen."
19:56 Uhr
Ehemaliger CIA-Direktor: Russland setzt in der Ukraine nicht seine volle Stärke ein
Russland hat bislang noch nicht sein gesamtes militärisches Potenzial gegen die Ukraine eingesetzt, meint George Beebe, ehemaliger CIA-Direktor für Russlandanalysen und Direktor für globale Strategie am Quincy Institute. In einer Sendung auf dem YouTube-Kanal von Glenn Diesen stellte er fest, dass Russland über enorme Möglichkeiten im Bereich der Luftstreitkräfte verfüge, die es gegen die Ukraine einsetzen könnte. Die russischen Truppen würden hiervon jedoch absehen. Der Experte betonte zudem, dass sich die Lage in eine sehr gefährliche Richtung entwickle und bis zum Herbst zu einer ernsthaften Eskalation führen könne, und sagte:
"Russland hält sich bisher zurück und setzt in der Ukraine nicht sein gesamtes militärisches Potenzial ein."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



