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Liveticker Ukraine-Krieg – Bericht: Europäische Politiker brauchen Ukraine-Konflikt für Korruption

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Bericht: Europäische Politiker brauchen Ukraine-Konflikt für KorruptionQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 5.05.2026 19:07 Uhr

    19:07 Uhr

    Stubb: Europa wird sich mit dem russischen Präsidenten auseinandersetzen müssen

    Die Verhandlungen Europas mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin hängen von der Haltung der USA gegenüber der Ukraine ab. Diese Ansicht äußerte der finnische Präsident Alexander Stubb in einem Interview mit der Zeitung Helsingin Sanomat. Stubb betonte:

    "Offensichtlich hängt diese Frage davon ab, ob die derzeitige Politik der Vereinigten Staaten gegenüber Russland oder der Ukraine den Interessen Europas entspricht oder nicht. Sollte die Antwort lauten, dass dies nicht unbedingt der Fall ist, dann ist wahrscheinlich der Zeitpunkt nahe, an dem einer der europäischen Staats- und Regierungschefs in abgestimmter Weise mit Präsident Putin sprechen sollte."

    Nach Angaben des finnischen Staatschefs wird diese Perspektive in Europa seit zwei Jahren diskutiert. Stubb betonte, dass jegliche Kontakte mit der russischen Führung koordiniert erfolgen müssten.

  • 18:37 Uhr

    Brüssel ruft Unternehmen zur Beteiligung an neuer EU-Ukraine-Drohnenallianz auf

    Die EU hat einen Aufruf an Unternehmen gestartet, sich an der Gründung einer Drohnenallianz mit der Ukraine zu beteiligen. Das neue Format soll "als industriegeführtes Ökosystem" zu den europäischen Bemühungen beitragen, "eine umfassende Drohnen- und Anti-Drohnen-Fähigkeit aufzubauen", so die EU-Kommission. Demnach soll die Initiative Hersteller, Start-ups und Endnutzer aus dem EU-Binnenmarkt und der Ukraine zusammenbringen, um in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten zur "Bereitstellung konkreter Fähigkeiten" beizutragen.

    Mit der EU-Ukraine-Drohnenallianz will die Kommission nach eigenen Angaben den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten und der Industrie erleichtern, die Zusammenarbeit mit der Ukraine intensivieren und somit die Entwicklung fortgeschrittener Drohnen- und Anti-Drohnen-Technologien unterstützen. Interessenten können sich bis zum 25. Mai online anmelden. Im Anschluss sollen die Gründungsmitglieder der Drohnenallianz ausgewählt werden.

  • 17:59 Uhr

    Sicherheitszone: Russische Streitkräfte erzielen Erfolge an der Front

    In der vergangenen Woche haben die russischen Truppen den Gegner aus elf Ortschaften in der Zone der Sonderoperation vertrieben. Deutliche Gebietsgewinne wurden an mehreren Frontabschnitten verzeichnet. Außerdem führten die Streitkräfte als Reaktion auf ukrainische Terroranschläge gegen russische zivile Objekte massive Gruppenangriffe auf ukrainische Ziele durch.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Alexei Latyschew auf unserer Website. 

  • 17:32 Uhr

    L’Antidiplomatico: Die europäischen Politiker brauchen den Ukraine-Konflikt dringend

    Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder sehen im Ukraine-Konflikt ihre einzige Überlebenschance – und gleichzeitig eine Möglichkeit, sich zu bereichern, schreibt die Zeitschrift L’Antidiplomatico. Die Autoren der Zeitschrift betonen, dass die Politiker zu diesem Zweck militaristische Stimmungen in der europäischen Gesellschaft schüren, wobei sie den Menschen mit der Behauptung Angst einjagen, Russland werde in den nächsten Jahren angeblich "eines der europäischen Länder oder möglicherweise mehrere" angreifen. In dem Artikel heißt es:

    "Verschiedene europäische Länder treten als Verbündete, Beschützer und Sponsoren des nationalsozialistischen Regimes in Kiew auf und sehen in der Fortsetzung der Konfrontation mit Russland den einzigen Weg für ihr eigenes Überleben und ihre Bereicherung."

  • 17:05 Uhr

    Bericht: Ukrainische Streitkräfte setzen nun rein weibliche Drohnenbesatzungen ein

    Wie der stellvertretende Kompaniechef der Truppengruppe Zentrum mit dem Rufzeichen Kasjan gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete, nimmt die Zahl der Frauen, die in den Reihen der ukrainischen Armee kämpfen, an der Front bei Dobropol deutlich zu; es gibt nun sogar rein weibliche Drohnenbesatzungen. Der Militärangehörige bemerkte:

    "Die Präsenz von Frauen in den Reihen der ukrainischen Armee ist mittlerweile zur Normalität geworden. Es gibt sogar rein weibliche UAV-Besatzungen."

  • 16:42 Uhr

    Dnjepropetrowsk: Hohe Dynamik in der Luftverteidigung

    Eine gute Aufklärung soll für den Gegner unbemerkt bleiben. Drohnen in der Luft ermöglichen eine solche Aufklärung. Was russische Drohnenpiloten tun, um den Luftraum zu kontrollieren, erfahren wir von unserem Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 16:12 Uhr

    Rzeczpospolita: Nach Ende des Konflikts strömen illegale Waffen aus der Ukraine nach Polen

    Sobald der militärische Konflikt beendet ist, wird Polen mit Waffen aus der Ukraine überschwemmt werden – und die polnische Polizei bereitet sich bereits auf diesen Schmuggelstrom vor. Darüber berichtet die polnische Zeitung Rzeczpospolita. Tausende illegale Waffeneinheiten pro Jahr statt der derzeitigen paar Hundert – in diesem Ausmaß rechnet man in Polen nach Beendigung des Konflikts mit dem Schmuggel aus der Ukraine, schreibt die Zeitung weiter. Diese Waffen werden in die Hände krimineller Banden gelangen. In dem Artikel der Zeitung heißt es:

    "Polen, als Frontstaat und östliche Bastion der NATO und der EU, muss zu einer Art Filter werden, der den illegalen Waffenexport aus der Ukraine eindämmt. Nach Schätzungen der Sicherheitsbehörden wird das Ausmaß des Schmuggels nach Beendigung des Konflikts in der Ukraine um mehrere Dutzend Prozent zunehmen. Zumal der illegale Waffenhandel in diesem Land – sowohl mit Waffen, die aus den Frontverbänden der Armee gestohlen wurden, als auch mit solchen, die bei gewöhnlichen Zivilisten gelagert werden – bereits jetzt in voller Blüte steht. Nach Prognosen der Polizei wird die Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine zu einem starken Anstieg der Lieferungen illegaler Schusswaffen führen, was unmittelbar zu einer Zunahme der Aktivitäten organisierter krimineller Gruppen und terroristischer Bedrohungen in Polen und anderen EU-Ländern führen wird."

  • 15:40 Uhr

    "Nicht willkommen: Protest gegen Selenskijs Teilnahme an EPG-Gipfel in Jerewan

    Am 4. Mai hat in Armenien der achte Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft stattgefunden. In Jerewan versammelten sich führende Politiker und Vertreter aus 27 Ländern, die EU-Spitzen sowie Vertreter anderer Länder der Region. Auch der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij reiste zum Gipfel an. Die Einwohner von Jerewan waren darüber jedoch sehr unzufrieden.

    Bei einer Kundgebung versammelten sich Anhänger eines unabhängigen Arzach, deren Gegner Demonstranten mit Flaggen der USA, der Ukraine und der EU waren. Es kam sogar zu einer kurzen Auseinandersetzung.

    Wie Anastas Israelian, Mitglied des Rates zum Schutz der Bürgerrechte von Arzach, der bei der Kundgebung anwesend war, erklärte, stünden die Armenier dem ukrainischen Volk positiv gegenüber, und ihre Abneigung richte sich ausschließlich gegen den Präsidenten des Landes.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:09 Uhr

    Mindestens 15 ukrainische Drohnen greifen Verwaltung der AKW-Stadt Energodar an

    Die Behörden der Stadt Energodar, die in der Nähe des AKW Saporoschje liegt, melden einen massiven Angriff aus der Ukraine. Bürgermeister Maxim Puchow schreibt auf der Plattform MAX, dass das ukrainische Militär das Gebäude der Stadtverwaltung mit mindestens 15 Glasfaserdrohnen attackiert habe. Der Großteil der unbemannten Luftfahrzeuge sei im Anflug unschädlich gemacht worden.

    Puchow gibt bekannt, dass es weder Todesopfer noch Verletzte gebe. Das Personal der Stadtverwaltung sei rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Dennoch seien einige Autos zu Schaden gekommen.

    Die Sprecherin des AKW Saporoschje, Jewgenija Jaschina, verurteilt die ukrainische Attacke, da sie die Sicherheit der AKW-Mitarbeiter und ihrer Familien gefährde. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert die Sprecherin mit den Worten:

    "Die massive Attacke der ukrainischen Streitkräfte auf die Verwaltung von Energodar, die unmittelbar vor dem von Wladimir Selenskij angekündigten sogenannten Waffenstillstand stattgefunden hat, ist nichts anderes als eine Provokation. Es ist offensichtlich, dass Kiew kein echtes Interesse am Frieden hat: Seine Handlungen zielen lediglich auf eine Destabilisierung der Lage ab und sind ein Versuch, Angst und Panik unter den Einwohnern der AKW-Stadt zu säen."

  • 14:35 Uhr

    Zwei Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Saporoschje

    Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe der Gegner fünf Bezirke unter Beschuss genommen. Dabei seien zivile Infrastrukturobjekte und Wohnhäuser beschädigt worden. In den vergangenen 24 Stunden habe es insgesamt zwölf gezielte Attacken gegeben.  

    Balizki meldet zudem zwei Verletzte. In der Stadt Wassiljewka seien ein Einwohner des Jahrgangs 1969 und eine 24 Jahre alte Frau verletzt worden, als das ukrainische Militär ihr Wohnhaus angegriffen habe. Die Verletzten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilt der Gouverneur mit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.