Liveticker Ukraine-Krieg: FSB vereitelt Sabotageakt an Ölraffinerie im Auftrag Kiews

27.04.2026 14:04 Uhr
14:04 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär brachte Iljitschowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) und Taratutino im Gebiet Sumy unter eigene Kontrolle.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.145 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 68 Fahrzeuge
- sieben Artilleriegeschütze
- ein Mehrfachraketenwerfer
- elf gepanzerte Kampffahrzeuge
- vier Anlagen der elektronischen Kampfführung
- ein Artillerieaufklärungsradar
- sieben Munitionslager
- 15 Lagerhallen für Ausrüstung.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 143 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwei Lenkbomben und 114 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
13:36 Uhr
Republik Komi: FSB vereitelt Sabotageakt im Auftrag der Ukraine

Symbolbild: Spezialkräfte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSBDmitri Makejew / Sputnik Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Sabotageakt verhindert, der von zwei russischen Staatsbürgern im Auftrag ukrainischer Geheimdienste in der Stadt Uchta in der Republik Komi geplant war.
Wie die Behörde in Moskau mitteilt, nahmen die Täter über ausländische Kurznachrichtendienste Kontakt zu ukrainischen Geheimdiensten auf und übermittelten Angaben über Ölraffinerien in der Region. Kiew erhielt außerdem Informationen über russische Armeeangehörige und Polizeibeamte, die an der Spezialoperation beteiligt sind.
Auf Anweisung aus der Ukraine sollten die Russen Drohnen mit selbst gebauten Sprengsätzen aus einem Versteck holen und eines der Ölindustrieunternehmen in die Luft sprengen.
Als FSB-Beamte versuchten, die Personen festzunehmen, leisteten diese bewaffneten Widerstand und wurden in einem Schusswechsel getötet. Weder Sicherheitskräfte noch Zivilisten seien verletzt worden, gibt der russische Geheimdienst bekannt.
Die regionale FSB-Direktion leitete in dem Fall ein Strafverfahren ein.
12:55 Uhr
Weitere Todesopfer und Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Gebiet Cherson
Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf rund 25 Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Das ukrainische Militär setzte dabei Artillerie und Drohnen ein.
Wie der Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt, wurden am vergangenen Wochenende bei Terroranschlägen des Kiewer Regimes zwei Zivilisten getötet. Zwei weitere Menschen seien verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Durch Beschuss und Drohnenattacken seien laut dem Beamten außerdem ein Kulturzentrum, sechs leer stehende Gebäude, mehrere Wohngebäude und Fahrzeuge sowie ein Aufzugsgebäude beschädigt worden.
12:08 Uhr
RIA Nowosti: Ukrainischer Bataillonskommandeur der Korruption beschuldigt
Ukrainische Nationalisten aus den Stoßtrupps werfen dem Kommandeur eines Bataillons der Drohnentruppe die Korruption vor. Waleri Powarow wird beschuldigt, ein korruptes System aufgebaut zu haben, das auf illegalen Zahlungen an Personal und der fingierten Beschaffung teurer Drohnen beruht. Dies teilte ein russischer Sicherheitsbeamter gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Wie es heißt, führten die Soldaten des Bataillons sämtlichen Rechenschaftsberichten zufolge angeblich Kampfeinsätze im Raum Sumy durch, bei denen ihnen unbemannte Luftfahrzeuge abhandenkämen.
In Wirklichkeit lebten die Drohnenpiloten jedoch in Elitevierteln von Kiew und Odessa. Die unbemannten Fluggeräte selbst würden nur auf dem Papier angeschafft.
11:27 Uhr
AKW Saporoschje: Mitarbeiter bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Das ukrainische Militär hat das Gelände der Werkstatt für Kraftfahrzeuge im Kernkraftwerk Saporoschje angegriffen. Bei der Drohnenattacke am Montag wurde ein Fahrer getötet, wie der Pressedienst der Anlage mitteilt.
"Dies ist ein schwerer und unersetzlicher Verlust. Wir trauern tief mit der Familie und den Verwandten des Verstorbenen", heißt es in der Mitteilung. Den Angehörigen werde jede notwendige Hilfe und Unterstützung zuteil.
Und weiter:
"Die Beschäftigten der Atomindustrie dürfen nicht zur Zielscheibe werden. Jegliche Angriffe auf das AKW Saporoschje stellen nicht nur eine Bedrohung für die Menschen, sondern auch für die Sicherheit allgemein dar. Es ist ein Schlag gegen das Leben und die Zukunft."
10:38 Uhr
Russische Artilleriebesatzungen zerschlagen gegnerische Kräfte entlang der Front
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände West und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie die Behörde bekanntgibt, machten sie Drohnenleitstellen und Ansammlungen des gegnerischen Personals unschädlich.
09:42 Uhr
Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee: Lage an der Front schwierig
"Der Gegner hat seine Offensivoperationen entlang fast der gesamten Frontlinie intensiviert", schreibt der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, auf Telegram. "Die Lage bleibt schwierig", fügt der General hinzu.
Wie zuvor der Chef der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, berichtete, drängten die russischen Truppen Kiews Kräfte an gesamter Front zurück.
09:00 Uhr
Flugabwehr holt erneut ukrainische Drohnen vom Himmel
In der Nacht zum Montag hat die russische Luftverteidigung drei unbemannte Fluggeräte über dem Grenzgebiet Brjansk zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt. Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.
08:35 Uhr
Ukrainische Einheiten terrorisieren weiterhin Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod
In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen mindestens 17 Ortschaften mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod, auf Telegram bekannt. Der Beamte meldet ein Todesopfer im Kreis Schebekino. Weitere sechs Zivilisten erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.
Außerdem berichtet der Gouverneur über zahlreiche Sachschäden. Ihm zufolge wurden insgesamt acht Eigenheime, 22 zivile Fahrzeuge, drei Geschäftsräume, ein landwirtschaftlicher Betrieb, drei soziale Einrichtungen sowie mehrere Garagen beschädigt. Ein Eigenheim brannte aus.
07:51 Uhr
Kim Jong-un verspricht Russland weiterhin Unterstützung bei Spezialoperation
Kim Jong-un, das Staatsoberhaupt der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), hat erklärt, sein Land werde "die Politik der Russischen Föderation zur Verteidigung der nationalen Souveränität, der territorialen Integrität und der Sicherheitsinteressen wie immer vollumfänglich unterstützen". Dies berichtet die Nachrichtenagentur KCNA.
Er sei überzeugt, "dass die russische Armee und das russische Volk gewiss einen Sieg in dem gerechten, heiligen Krieg erringen werden", sagte Kim im Gespräch mit dem russischen Verteidigungsminister Andrei Beloussow. Dieser hatte die DVRK am Wochenende besucht.
Laut Beloussow vereinbarten beide Seiten, die militärische Zusammenarbeit auf eine langfristige Basis zu stellen und noch in diesem Jahr einen Kooperationsplan für die Jahre 2027 bis 2031 zu unterzeichnen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
