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Liveticker Ukraine-Krieg: DVR meldet sechs ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: DVR meldet sechs ukrainische Angriffe binnen 24 StundenQuelle: Sputnik © TAISSIJA WORONZOWA
  • 11.01.2026 11:08 Uhr

    11:08 Uhr

    Ungarn kritisiert Großbritannien und Frankreich für Pläne zur Truppenentsendung in die Ukraine

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat bei einem Kongress der Regierungspartei Fidesz die Pläne Großbritanniens und Frankreichs kritisiert, im Fall eines Waffenstillstands ihre Truppen in die Ukraine zu entsenden. Somit würden die Länder nur einen Krieg gegen Russland entfesseln. Der Diplomat stellte am Samstag in seiner Rede fest, dass unter den europäischen Staats- und Regierungschefs der "militaristische Fanatismus" grassiere.    

    "In Paris wurde eine Erklärung veröffentlicht, laut der zwei europäische Atommächte den Beschluss fassten, ihre Truppen in die Ukraine zu schicken. In der Tat bedeutet dies, dass sie einen Krieg beginnen. Ihr Ziel besteht darin, dass ganz Europa vom Kriegsfeuer ergriffen wird."     

    Szijjártó unterstrich, dass die ungarische Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán eine solche Entwicklung verhindern wolle.

  • 10:32 Uhr

    Russlands Oreschnik-Rakete kühlt heiße Gemüter in Kiew, Lwow und Brüssel ab

    Teile der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind am Freitag ohne Wärme und Strom geblieben. Zudem wurde das größte unterirdische Gasspeicherlager im Gebiet Lwow schwer beschädigt. Dies war die Folge des russischen "Vergeltungsschlags" mit der Oreschnik-Rakete. Der Einsatz löste heftige Reaktionen westlicher Politiker und Medien aus.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Jewgeni Posdnjakow auf unserer Website.

  • 10:03 Uhr

    LVR-Feuerwehrchef: Ukrainische Truppen beschädigten im vergangenen Jahr acht Löschfahrzeuge

    Im Gespräch mit der russischen Nachrichtenagentur TASS hat der Chef des Katastrophenschutzes der Volksrepublik Lugansk (LVR), Jewgeni Kazawalow, über gezielte ukrainische Attacken auf die örtlichen Rettungsdienste berichtet. Nach Angaben des Feuerwehrchefs habe der Gegner im vergangenen Jahr in der LVR elfmal Löschfahrzeuge unter Beschuss genommen. Infolge der Attacken seien acht Spezialfahrzeuge beschädigt worden. Sie seien inzwischen repariert worden und wieder im Einsatz, so Kazawalow.

  • 09:36 Uhr

    Finnland ist nicht mehr Mitglied des Abkommens gegen Antipersonenminen

    Seit diesem Wochenende ist Finnland offiziell nicht mehr Mitglied des Ottawa-Abkommens zum Verbot von Antipersonenminen. Die finnische Regierung hat am 10. Juli 2025 den Vertrag offiziell bei den UN gekündigt. Ein Austritt wird sechs Monate danach wirksam. Das nordische EU- und NATO-Land begründet seine Entscheidung mit Verteidigungsgründen und verweist auf die Verschlechterung der Sicherheitslage seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges. Der Austritt aus dem Vertrag ermöglicht es Finnland, Antipersonenminen wieder in sein militärisches Arsenal aufzunehmen.

    Auch Estland, Litauen, Lettland und Polen haben das Ottawa-Übereinkommen gekündigt.

  • 09:05 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 10. Januar 23 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Golaja Pristan — 4,
    • Nowaja Kachowka — 2,
    • Sburjewka — 3,
    • Ljubimowka — 2,
    • Aljoschki — 5,
    • Kachowka — 7.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanoje, Sawodowka, Tschernjanka und Wolynskoje seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:30 Uhr

    Merz will Indiens Kontakte zu Russland für Friedenslösung nutzen

    Bundeskanzler Friedrich Merz bricht am Sonntag zu einem zweitägigen Indien-Besuch auf. Das mit mehr als 1,4 Milliarden Einwohnern bevölkerungsreichste Land der Welt bezieht viel Gas und Öl aus Russland. Kurz vor Merz' Reise hat die Bundesregierung das südasiatische Land aufgefordert, die Käufe von Brennstoffen aus Russland zurückzuschrauben. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer sagte:

    "Die Bundesregierung wirkt ebenso wie die EU darauf hin, dass die indische Regierung die Umgehung von gegen Russland gerichteten Sanktionen durch indische Unternehmen unterbindet, sowie die Energieimporte aus Russland nach Indien auch reduziert werden."

    Dazu führe die Bundesregierung auf verschiedenen Ebenen Gespräche. Dies gelte auch für die bevorstehende Reise, hieß es. Außerdem geht die Bundesregierung davon aus, dass Indien mit seinen Kontakten nach Russland womöglich hilfreich bei den diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Krieges sein könnte.

    Auch die USA fordern von Indien, den Kauf von Öl aus Russland zu beschränken.

  • 08:02 Uhr

    Ein Todesopfer, drei Verletzte und Schäden durch ukrainische Drohnenattacke auf Woronesch

    In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Woronesch und zwei weitere Bezirke des gleichnamigen russischen Gebiets mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Alexander Gussew meldete auf Telegram mehrere Verletzte und Schäden. Über der Gebietshauptstadt und zwei anderen Bezirken des Gebiets seien 17 gegnerische Drohnen abgefangen worden, gab der Politiker bekannt. Es habe sich um eine der massivsten Attacken auf die Region gehandelt.

    Gussew teilte mit, dass infolge der Drohnenattacke drei Frauen und ein Mann verletzt worden seien. Eine Einwohnerin habe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Eine andere sei mit einer penetrierenden Wunde am Bauch ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die restlichen zwei Opfer hätten sich leichte Schnittwunden zugezogen.

    In einem späteren Eintrag schrieb der Politiker, dass eine der Verletzten ihren schweren Wunden erlegen sei. Er drückte der Familie und den Angehörigen der Frau sein Beileid aus.

    Unter den Sachschäden erwähnte der Gouverneur zehn Mehrfamilienhäuser. Zwei Gebäude seien in Brand geraten. Die Flammen seien aber schnell gelöscht worden. Darüber hinaus seien zehn Einfamilienhäuser, eine Schule, eine Stelle der örtlichen Rettungskräfte, etliche Verwaltungsgebäude, ein Spezialfahrzeug und zwei Autos zu Schaden gekommen.

  • 07:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von drei Stunden 33 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium hat in der Nacht zum Sonntag auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte gemeldet, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 18 Uhr MEZ bis 21 Uhr MEZ am Samstag 33 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listete die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Woronesch – 17,
    • Gebiet Kursk – 8,
    • Gebiet Brjansk – 5,
    • Gebiet Belgorod – 3.

    Weitere Einzelheiten teilte das Ministerium nicht mit.

  • 07:00 Uhr

    DVR meldet sechs ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sechs Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sechs Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 10. Januar bis 0 Uhr am 11. Januar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen mehrere Autos und ein ziviles Infrastrukturobjekt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer und Schäden lagen nicht vor.

  • 10.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.