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Liveticker Ukraine-Krieg: Belgien nennt Bedingungen für Weitergabe russischer Vermögenswerte an Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Belgien nennt Bedingungen für Weitergabe russischer Vermögenswerte an KiewQuelle: Gettyimages.ru © Nicolas Economou/NurPhoto
  • 30.11.2025 19:15 Uhr

    19:15 Uhr

    Gebiet Rostow: Lokaler Notstand nach Luftangriffen ausgerufen

    In der Stadt Taganrog im Gebiet Rostow ist nach einer Serie von Luftangriffen ein lokaler Notstand ausgerufen worden. Betroffen sind 45 Adressen. Dies teilt Bürgermeisterin Swetlana Kambulowa auf Telegram mit.

    "In Taganrog laufen die Wiederaufbauarbeiten nach der Serie von Luftangriffen, denen unsere Stadt in dieser Woche ausgesetzt war. Ein lokaler Notstand wurde für 45 Adressen verhängt. Bis heute wurden 243 Wohnungen begutachtet. Die Vermessung der Fensterkonstruktionen läuft. Aufgrund der Kälte ist klar, dass diese Arbeiten so schnell wie möglich abgeschlossen werden müssen."

    Laut Angaben Kambulowas wurden 20 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 451 Wohnungen, neun Privathäuser, vier soziale Einrichtungen, 14 wirtschaftliche und industrielle Objekte sowie zahlreiche Fahrzeuge beschädigt.

  • 18:43 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 10 bis 14 Uhr MEZ fünf unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Kursk – 2
    • Gebiet Belgorod – 1
    • Teilrepublik Krim – 1
    • Teilrepublik Tatarstan – 1
  • 18:08 Uhr

    Ukraine-Konflikt – Orbán warnt vor "politischem Erdbeben in der europäischen Politik" 

    Ein Eingeständnis der Niederlage der Ukraine im Konflikt mit Russland würde in Europa "ein politisches Erdbeben auslösen", erklärte der ungarische Premier Viktor Orbán. Er warnte, dass sich der Westen darauf vorbereitet, Truppen in die Ukraine zu entsenden, und zulässt, dass der Konflikt "zu einem Geschäft wird".

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  • 17:45 Uhr

    Belgien nennt Bedingungen für die Weitergabe russischer Vermögenswerte an Kiew

    Belgien ist grundsätzlich bereit, russische Staatsvermögen zur Kreditvergabe an die Ukraine freizugeben – allerdings nur unter klar definierten Bedingungen. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung unter Verweis auf einen Brief des belgischen Premierministers Bart De Wever.

    Er fordere die Erfüllung von drei Bedingungen. Erstens bestehe er darauf, dass die EU-Staaten rechtlich bindende, bedingungslose, unwiderrufliche und auf Abruf verfügbare Garantien bereitstellen, heißt es in dem Bericht. Zweitens wolle De Wever, dass alle Risiken im Zusammenhang mit Streitbeilegungsverfahren von den EU-Partnern gemeinsam getragen würden.

    Die dritte Bedingung sei, dass sich alle EU-Mitgliedstaaten, in deren Hoheitsgebiet sich russische Staatsvermögen befinden, an dem Programm beteiligen müssen.

    Wie die Süddeutsche Zeitung weiter berichtet, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereits signalisiert, dass sie bereit ist, diese Bedingungen zu erfüllen. De Wever fordert jedoch eine klare Bestätigung und Unterstützung auch von den übrigen EU-Mitgliedern. Es wird erwartet, dass die nötigen Garantien bis Dezember vorliegen.

  • 17:22 Uhr

    Selenskij verhängt Sanktionen gegen russische Öl- und Gaskonzerne

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat Sanktionen gegen mehrere große russische Energieunternehmen verhängt – darunter "Rosneft", Betriebe von "Lukoil" sowie eine Reihe russischer Raffinerien. Dies geht aus einem neuen Dekret hervor, das auf der Website des Präsidentenbüros veröffentlicht wurde. Die Maßnahmen richten sich gegen Unternehmen aus dem Öl- und Gassektor Russlands und sehen umfassende wirtschaftliche Einschränkungen vor.

  • 17:00 Uhr

    Ukrainische Analyse: Kiews Kriegskosten laufen aus dem Ruder

    Im ukrainischen Haushalt wird die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben immer größer. Das zeigt eine Studie der Kyiv School of Economics. Auf steigende Kriegskosten reagiert Kiew mit dem Rückbau der Sozialausgaben. Allerdings kann dadurch die Finanzlücke nicht geschlossen werden. Es droht der Crash.

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  • 16:45 Uhr

    Gebiet Kursk: 26 Häuser bei Angriff der ukrainischen Streitkräfte beschädigt

    Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Ljgow im Gebiet Kursk sind am 25. November insgesamt 26 Wohnhäuser beschädigt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Chinschtein auf Telegram mit.

    Bei dem Beschuss wurden drei Menschen verletzt. Sie wurden medizinisch untersucht, lehnten jedoch eine Behandlung im Krankenhaus ab. 

    "In Ljgow läuft die Wiederherstellung der Häuser, die infolge des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte beschädigt wurden. Am 25. November hat der Feind einen Schlag gegen die Stadt geführt. Durch die Einschläge wurden Wohngebäude beschädigt: 20 Mehrfamilienhäuser und 6 Privathäuser."

    Er fügte hinzu, dass sofort Kommissionen zur Schadensbewertung sowie Reparaturteams vor Ort waren, um die Gebäude wieder winterfest zu machen. Derzeit werden in den beschädigten Häusern neue Fenster installiert.

  • 16:26 Uhr

    Ex-Oberbefehlshaber Saluschny für Frieden auch ohne "vollständigen Sieg" über Russland

    Der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, Waleri Saluschny, unterstützt die Idee eines Friedensschlusses ohne "vollständigen Sieg" über Russland. Er hat dazu aufgerufen, eine langfristige Beendigung des Konflikts nicht abzulehnen, und betont, dass sich die Bedingungen für eine Fortsetzung der Kampfhandlungen für die Ukraine verschlechtern.

    Mehr zum Thema in diesem Artikel auf unserer Webite.

  • 15:55 Uhr

    Peskow: Westen kontrolliert ukrainische Behörden 

    Der Kreml sieht die Verantwortung für das politische Chaos in der Ukraine vor allem bei westlichen Akteuren. Dies betreffe sowohl gescheiterte Verhandlungen als auch den innenpolitischen Kurs in Kiew. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow in einem Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin vom staatlichen Fernsehsender WGTRK.

    Der Westen übe direkten Einfluss auf zentrale ukrainische Institutionen aus, so Peskow. "Sie haben ihre eigenen Beziehungen zu den Westlern, die – so oder so – das NABU und eine weitere Struktur [die SAP] kontrollieren." Selenskij sei mehrfach gezwungen gewesen, Entscheidungen "unter Druck des Westens" zurückzunehmen.

    Nach Ansicht Peskows ist der ukrainische Präsident mit der Krise im Land überfordert – nicht zuletzt wegen der Vielzahl externer Akteure, die die politischen Prozesse bestimmen.

    "Er hat sehr, sehr viele politische Fehler gemacht: Es wurden Gesetzesinitiativen beschlossen und dann wieder zurückgenommen. Und natürlich gibt es jetzt, da sich eine Tendenz zu einer friedlichen Lösung abzeichnet, sehr viele Spieler."

  • 15:54 Uhr

    DVR: Zwei Zivilisten bei Explosion eines Sprengkörpers verletzt

    Im Dorf Krasnaja Poljana in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind zwei Zivilisten durch die Detonation eines explosiven Gegenstands verletzt worden. Dies teilt Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mit:

    "Nach vorläufigen Informationen wurden im Dorf Krasnaja Poljana infolge der Detonation eines explosiven Gegenstands zwei Männer verletzt."

    Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.