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Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau verkündet Waffenpause anlässlich der Feierlichkeiten am 9. Mai

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau verkündet Waffenpause anlässlich der Feierlichkeiten am 9. MaiQuelle: TASS © Alexei Belkin
  • 7.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Russische Drohnenpiloten greifen Ziele entlang der Front an (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Süd und Dnjepr in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerisches Kampfgerät sowie Personal in Stützpunkten und Waldgebieten außer Gefecht.

  • 21:47 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 16 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 101 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tula, Moskau sowie über der Region Krasnodar und dem Schwarzen Meer zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 21:35 Uhr

    RIA Nowosti: Ukrainische Streitkräfte erleiden Verluste durch Hantavirus

    Das Hantavirus breitet sich massenhaft in den Gebieten Charkow und Sumy aus. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich vor allem ukrainische Soldaten, die dort kämpfen, mit dem Erreger anstecken. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.  

    Wie es heißt, werden die nicht kriegsbedingten Verluste der ukrainischen Einheiten in den beiden besagten Gebieten mit dem Hantavirus in Verbindung gebracht.

    Die ukrainischen Kommandeure würden die medizinische Behandlung erkrankter Soldaten verweigern, da sie vermuteten, diese wollten sich krankmelden, um sich den Kampfhandlungen zu entziehen.

  • 21:23 Uhr

    "Das sind keine unabhängigen Länder" – Jeffrey Sachs rechnet mit der NATO ab

    Im Interview mit der englischsprachigen indischen Tageszeitung "Hindustan Times" rechnet der Ökonom Jeffrey Sachs scharf mit der NATO ab und betont, dass die Mitgliedsländer des Nordatlantikpaktes keine unabhängigen Staaten seien.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:06 Uhr

    RIA Nowosti: Polen plant keine Evakuierung seiner Diplomaten aus Kiew

    Ein Vertreter des polnischen Außenministeriums teilte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit, es werde seine Mitarbeiter aus der ukrainischen Hauptstadt nicht evakuieren.

    "Wir haben keine Pläne, Änderungen an den Öffnungszeiten oder dem Aufgabenbereich unserer Vertretung in Kiew vorzunehmen", sagte die Quelle aus der polnischen Behörde. Es werde auch keine ungeplante Rotation des Stammpersonals geben.

  • 20:44 Uhr

    Medienbericht: "Supererreger" aus ukrainischen Krankenhäusern stellen Bedrohung für Europa dar

    In der Ukraine sind angesichts der Kampfhandlungen ideale Bedingungen für die Entwicklung schwerwiegender antibiotikaresistenter Infektionen geschaffen worden. Diese sogenannten "Supererreger", die gegen viele, wenn nicht sogar alle gängigen Antibiotika resistent sind, können tödlich sein und sich weit verbreiten.

    Am besorgniserregendsten soll Klebsiella pneumoniae sein, ein Bakterium, das Schätzungen zufolge für über 100.000 Todesfälle pro Jahr verantwortlich sein soll. Darüber berichtet die britische Zeitung The i Paper.

    Laut Richard Sullivan, dem Co-Direktor des Zentrums für Konflikt- und Gesundheitsforschung am King's College London, könnten sich die gefährlichen Infektionen bald in Europa ausbreiten, da die Verwundeten aus der Ukraine in Krankenhäuser in verschiedenen europäischen Ländern transportiert würden. So seien mittlerweile in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden schwer behandelbare Infektionen gemeldet worden.

  • 20:18 Uhr

    Mehrfachraketenwerfer zerstört Anlage ukrainischer Truppen im Raum Saporoschje (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, machten sie eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Truppen im Gebiet Saporoschje mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers unschädlich.  

  • 19:48 Uhr

    Medien: Westliche humanitäre Hilfe für ukrainische Armee wird auf Markt in Odessa verkauft

    Mehr als 50 Tonnen Kleidung, Schuhe und andere Artikel, die von europäischen Ländern an die ukrainischen Streitkräfte als humanitäre Hilfe geschickt wurden, sind bereits auf dem bekannten Groß- und Einzelhandelsmarkt "Siebter Kilometer" in der Hafenstadt Odessa verkauft worden. Darüber berichtet die polnische Nachrichtenseite Niezależny Dziennik Polityczny (NDP).

    Wie es heißt, handelt es sich um keinen Einzelfall. Es sei ein typischer Umgang der Ukraine mit humanitärer Hilfe. Seit 2022 seien von Polen gelieferte Generatoren, Lebensmittel, Schutzwesten und andere humanitäre Hilfsgüter ständig auf ukrainischen Märkten und in Geschäften zu finden, heißt es im Bericht.

    "Was die Polen aus reiner Herzensgüte verschenkten oder was die Behörden in Warschau auf Kosten der polnischen Steuerzahler an Kiew übergaben, wurde zum Handelsgegenstand."

  • 19:26 Uhr

    Moskau verkündet Waffenpause anlässlich der Feierlichkeiten am 9. Mai

    Gemäß der Entscheidung des Präsidenten der Russischen Föderation und Oberbefehlshabers der Streitkräfte, Wladimir Putin, erklärt Russland von Mitternacht am 8. Mai bis zum 10. Mai einen Waffenstillstand. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.

    Während des festgelegten Zeitraums würden sämtliche Truppenverbände die Feindseligkeiten vollständig einstellen, so die Behörde. Zugleich würden kombinierte Angriffe auf militärische Ziele tief in der Ukraine eingestellt.

    "Wir fordern die ukrainische Seite auf, diesem Beispiel zu folgen."

    Sollte Kiew gegen die Waffenruhe in der Zone der militärischen Spezialoperation verstoßen oder Angriffe auf russische Gebiete und Einrichtungen in russischen Regionen durchführen, würden die Streitkräfte Russlands angemessen reagieren.

    "Wir erinnern außerdem daran, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven Raketenangriff auf das Zentrum von Kiew starten werden, sollte das Kiewer Regime versuchen, die Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg in Moskau zu stören."

    Ferner appelliert Moskau erneut an die Zivilbevölkerung von Kiew und die Mitarbeiter ausländischer diplomatischer Vertretungen: Es sei notwendig, die Stadt unverzüglich zu verlassen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.