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Liveticker Ukraine-Krieg – Puschilin: Kiews Truppen kontrollieren weniger als 17 Prozent des Donbass

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Puschilin: Kiews Truppen kontrollieren weniger als 17 Prozent des DonbassQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 25.04.2026 19:46 Uhr

    19:46 Uhr

    Puschilin: Kiews Truppen kontrollieren weniger als 17 Prozent des Donbass

    Weniger als 17 Prozent des Territoriums des Donbass bleiben unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte. Dies erklärt Denis Puschilin, der Leiter der Volksrepublik Donezk, in einem Interview mit TASS. Die Nachrichtenagentur zitiert ihn folgendermaßen:

    "Heutzutage kann man sagen, dass der Gegner 15 bis 17 Prozent des Territoriums des Donbass kontrolliert."

  • 19:25 Uhr

    Rasmussen fordert europäische Führungsrolle ohne USA

    In einem Interview mit The Telegraph erklärt der ehemalige NATO-Generalsekretär und Ex-Ministerpräsident Dänemarks Anders Fogh Rasmussen, Frankreich und Großbritannien könnten die Sicherheitsverantwortung in Europa auch ohne die USA übernehmen. Zugleich schlägt er vor, dieses Format zu erweitern. In die Struktur zur Unterstützung Kiews solle auch die Ukraine selbst aufgenommen werden.

    Das Weiße Haus erklärte am 1. April, man prüfe einen möglichen Austritt der USA aus der NATO, da das Bündnis Washington bei einer Operation gegen Iran nicht unterstützt habe. Nach Ansicht der US-Behörden benötigten die Vereinigten Staaten keine Hilfe von NATO-Staaten, die "alles tun, um diese Hilfe nicht zu leisten".

  • 19:03 Uhr

    EU-Sanktionen gegen Russland: China protestiert gegen Aufnahme seiner Unternehmen auf die Liste

    Peking kritisiert die Aufnahme chinesischer Unternehmen und Personen ins 20. Sanktionspaket gegen Russland. Das chinesische Handelsministerium erklärt in einer Mitteilung, dass Brüssel diese Entscheidung trotz wiederholter Einwände und Proteste getroffen hat. Das Ministerium bringt seine äußerte Unzufriedenheit zum Ausdruck und fordert die EU auf, chinesische Unternehmen unverzüglich von der Sanktionsliste zu streichen.

  • 18:40 Uhr

    Nach Drohnenvorfall: Rumänien bestellt russischen Botschafter ein

    Rumänien hat den russischen Botschafter wegen des Absturzes einer Drohne in der Stadt Galați einbestellt. Das Verteidigungsministerium macht Russland dafür verantwortlich und spricht von Schäden an einem Nebengebäude auf dem Grundstück eines Hauses sowie an einem Strommast.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 18:12 Uhr

    Ukrainischer Major soll Informationen an russische Seite verkauft haben

    Ein ukrainischer Major soll Informationen über die Streitkräfte seines Landes an Russland weitergegeben und dafür Geld verlangt haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsstrukturen.

    Demnach handelt es sich um den Kommandeur des 157. Bataillons der 118. Separaten Territorialverteidigungsbrigade der Ukraine, Dmitri Nikonow mit dem Rufnamen Ryba.

    Der Quelle zufolge hat der Offizier "weiterhin im Verband der Streitkräfte der Ukraine gedient und gleichzeitig eine zusätzliche Einnahmequelle organisiert", indem er militärisch relevante Informationen weitergegeben habe. Für diese Übermittlungen habe er etwa 150 bis 200 US-Dollar erhalten. Laut dem Gesprächspartner hat Nikonow vor allem versucht, "das Geld so schnell wie möglich zu bekommen".

  • 17:48 Uhr

    Drei Tote nach ukrainischem Drohnenangriff auf LVR

    In der Volksrepublik Lugansk sind drei Zivilisten nach einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Leonid Passetschnik, das Oberhaupt der LVR, berichtet dazu:

    "In der Nacht gab es einen schweren Angriff gegen Wohnhäuser im Dorf Solonzy im Bezirk Troizkoje. Leider sind dort drei Menschen ums Leben gekommen, zwei weitere wurden verwundet."

  • 17:14 Uhr

    Selenskij: Ukraine zu trilateralen Gesprächen in Aserbaidschan bereit

    Die Ukraine ist bereit, trilaterale Gespräche mit Russland und den USA in Aserbaidschan zu führen, behauptet der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij. Während einer Pressekonferenz mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilcham Alijew sagte er:

    "Zweifellos schätzen wir die Rolle unserer Partner bei der Vermittlung dieses Prozesses. Ich habe Aserbaidschans Präsidenten mitgeteilt, dass wir zu trilateralen Gesprächen bereit sind. Wir hatten solche Gespräche in der Türkei, mit US-amerikanischen Partnern in der Schweiz. Wir sind zu solchen Gesprächen in Aserbaidschan bereit."

    Selenskij war am heutigen Samstag erstmals seit dem Beginn der russischen Sonderoperation zu einem Arbeitsbesuch in Aserbaidschan eingetroffen, nachdem er zuvor Saudi-Arabien besucht hatte.

    Das jüngste trilaterale Treffen zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine hatte am 17. und 18. Februar in Genf stattgefunden.

  • 16:41 Uhr

    Aserbaidschan und Ukraine könnten Rüstungsgüter gemeinsam herstellen

    Ilcham Alijew, der Präsident von Aserbaidschan, kündigt nach einem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij in der aserbaidschanischen Stadt Gabala an, dass Baku gemeinsam mit der Ukraine militärische Produkte herstellen könnte. Der aserbaidschanische Präsident sagt dazu:

    "Es fand ein Meinungsaustausch zu Angelegenheiten der militärtechnischen Zusammenarbeit statt, und hier gibt es sehr große Perspektiven. Der militärindustrielle Komplex entwickelt sich sowohl in Aserbaidschan, als auch in der Ukraine, und es gibt hervorragende Möglichkeiten für gemeinsame Produktion, insgesamt für gemeinsame Industrieproduktion."

    Alijew betont weiter, dass die Zusammenarbeit zwischen Kiew und Baku auf einer "sehr festen politischen Grundlage" fuße.

    Selenskij kündigt seinerseits an, dass beide Staaten sechs Abkommen in den Bereichen Sicherheit und Steigerung des Warenumsatzes unterzeichnet haben.

  • 16:03 Uhr

    Fünf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Belgorod

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf das russische Grenzgebiet Belgorod haben insgesamt fünf Zivilisten Verletzungen erlitten, berichtet der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow.

    Laut Gladkows Angaben wurde eine Bewohnerin des Dorfs Nowaja Tawolschanka im Bezirk Schebekino verwundet, nachdem eine FPV-Drohne ihr Auto getroffen hatte. Bei einem ähnlichen Angriff erlitt ein Mann im Dorf Woltschja Alexandrowka im Bezirk Wolokonowka Verletzungen. Darüber hinaus wurden eine Frau und zwei Männer in der Stadt Graiworon, im Weiler Massytschewo sowie im Dorf Gora-Podol des Bezirks Graiworon verwundet.

    Ein weiterer Drohnenangriff auf die Stadt Belgorod habe zu einer Unterbrechung der Stromversorgung geführt, fügt Gladkow hinzu.

  • 15:32 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Am Samstagmorgen und -mittag haben Russlands Luftabwehrkräfte weitere ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden im Zeitraum zwischen 08:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 42 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk sowie über der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.