Liveticker Ukraine-Krieg – Saluschny: Kiews Truppen überlassen russischem Militär das Feld

7.05.2026 20:18 Uhr
20:18 Uhr
Mehrfachraketenwerfer zerstört Anlage ukrainischer Truppen im Raum Saporoschje (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, machten sie eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Truppen im Gebiet Saporoschje mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers unschädlich.
19:48 Uhr
Medien: Westliche humanitäre Hilfe für ukrainische Armee wird auf Markt in Odessa verkauft
Mehr als 50 Tonnen Kleidung, Schuhe und andere Artikel, die von europäischen Ländern an die ukrainischen Streitkräfte als humanitäre Hilfe geschickt wurden, sind bereits auf dem bekannten Groß- und Einzelhandelsmarkt "Siebter Kilometer" in der Hafenstadt Odessa verkauft worden. Darüber berichtet die polnische Nachrichtenseite Niezależny Dziennik Polityczny (NDP).
Wie es heißt, handelt es sich um keinen Einzelfall. Es sei ein typischer Umgang der Ukraine mit humanitärer Hilfe. Seit 2022 seien von Polen gelieferte Generatoren, Lebensmittel, Schutzwesten und andere humanitäre Hilfsgüter ständig auf ukrainischen Märkten und in Geschäften zu finden, heißt es im Bericht.
"Was die Polen aus reiner Herzensgüte verschenkten oder was die Behörden in Warschau auf Kosten der polnischen Steuerzahler an Kiew übergaben, wurde zum Handelsgegenstand."
19:26 Uhr
Moskau verkündet Waffenpause anlässlich der Feierlichkeiten am 9. Mai
Gemäß der Entscheidung des Präsidenten der Russischen Föderation und Oberbefehlshabers der Streitkräfte, Wladimir Putin, erklärt Russland von Mitternacht am 8. Mai bis zum 10. Mai einen Waffenstillstand. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.
Während des festgelegten Zeitraums würden sämtliche Truppenverbände die Feindseligkeiten vollständig einstellen, so die Behörde. Zugleich würden kombinierte Angriffe auf militärische Ziele tief in der Ukraine eingestellt.
"Wir fordern die ukrainische Seite auf, diesem Beispiel zu folgen."
Sollte Kiew gegen die Waffenruhe in der Zone der militärischen Spezialoperation verstoßen oder Angriffe auf russische Gebiete und Einrichtungen in russischen Regionen durchführen, würden die Streitkräfte Russlands angemessen reagieren.
"Wir erinnern außerdem daran, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven Raketenangriff auf das Zentrum von Kiew starten werden, sollte das Kiewer Regime versuchen, die Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg in Moskau zu stören."
Ferner appelliert Moskau erneut an die Zivilbevölkerung von Kiew und die Mitarbeiter ausländischer diplomatischer Vertretungen: Es sei notwendig, die Stadt unverzüglich zu verlassen.
18:43 Uhr
Russischer Oberst: Moskau übertrifft Kiew bei Zahl eingesetzter Drohnen
Die russische Armee übertrifft die ukrainischen Streitkräfte in der Gesamtzahl der eingesetzten Drohnen. Dies erklärte Oberst Rustam Saifullin, stellvertretender Kommandeur der Höheren Militäringenieurschule in Tjumen und Held Russlands, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS."Ich würde sogar sagen, dass wir derzeit bei der Anzahl der Drohnen überlegen sind – unabhängig davon, wie stark die ukrainischen Streitkräfte versorgt werden und wie viele Drohnen sie besitzen."
Nach seinen Angaben verfügen inzwischen alle russischen Einheiten über reguläre Drohnenabteilungen. Diese würden je nach Aufgabe zur Zerstörung von Technik, zur Verminung von Gelände sowie zur Versorgung mit Munition und Lebensmitteln eingesetzt.
Zudem erklärte Saifullin, Russland verfüge über Systeme zur Bekämpfung feindlicher Drohnen und über elektronische Kampfführungssysteme. Besonders in den Pioniertruppen kämen Drohnen inzwischen bei einem breiten Spektrum an Aufgaben zum Einsatz.
18:13 Uhr
Dodik: Zukunft der Welt hängt von Russlands Souveränität ab

Der ehemalige Präsident der Republika Srpska in Bosnien und Herzegowina und der Vorsitzende der Partei "Allianz der unabhängigen Sozialdemokraten", Milorad Dodik.Stanislaw Krassilnikow / Sputnik Milorad Dodik sieht Russland als Schlüssel zur künftigen Weltordnung. Moskaus Kurs entscheide über Stabilität und Souveränität weltweit. Zugleich wirft er dem Westen Lügen vor – und bezeichnet die Ukraine als Instrument europäischer Machtpolitik.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.17:45 Uhr
EU hält Botschaft in Kiew trotz Warnung aus Moskau offen
Die Europäische Union wird ihre Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt laut eigenen Angaben trotz einer russischen Aufforderung zur Evakuierung nicht räumen.
"Wir werden weder unsere Haltung noch unsere Präsenz ändern", teilte ein Sprecher der EU-Kommission mit.
17:24 Uhr
Russischer Präsidentenberater: Weitere trilaterale Ukraine-Gespräche sinnlos
Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag ging der russische Präsidentenberater Juri Uschakow auf eine Frage ein, wie es um die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Moskau, Washington und Kiew stehe.
Alle Parteien, darunter auch die ukrainischen Unterhändler, verstünden, dass Kiew jetzt nur noch einen ernsthaften Schritt unternehmen müsse, erklärte Uschakow. Hierbei betonte er, die Ukraine müsse ihre Truppen aus dem Donbass abziehen.
Und weiter:
"Danach werden erstens die Kampfhandlungen eingestellt und zweitens wird der Weg für weitere ernsthafte Gespräche über die Aussichten auf eine langfristige Beilegung frei."
Da dies jeder verstehe, sei der Versuch, einander jetzt noch zu überzeugen, größtenteils Zeitverschwendung, meinte Unschakow.
16:48 Uhr
Ex-Armeechef Saluschny: Ende des Konflikts in der Ukraine wird immer weniger offensichtlich
Waleri Saluschny, der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, erklärt, die Ukraine habe die Initiative an der Front an Russland abgetreten.
Laut dem General erleiden die ukrainischen Truppen in den Kämpfen mit der russischen Armee schwere Verluste. Es werde immer unwahrscheinlicher, dass der Konflikt in der Ukraine enden werde.
Saluschny betont auch, dass die Mobilmachung im Land sowie die Art und Weise, wie diese durchgeführt werde, immer mehr zum Mittelpunkt des Konflikts zwischen der Bevölkerung und der Regierung in Kiew würden.
16:26 Uhr
Perm: Operationen im Krankenhaus trotz Drohnenangriff der Ukraine fortgesetzt
Bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Perm ist nach Angaben des Gouverneurs Dmitri Machonin ein Gebäude der Neurochirurgie beschädigt worden. Dennoch seien die laufenden Operationen nicht unterbrochen worden. In einem auf seinem Max-Kanal veröffentlichten Video sagte er:
"Das nahegelegene Gebäude der Neurochirurgie wurde beschädigt. Ich möchte den Ärzten für ihre Arbeit danken. Während des Vorfalls wurden zwei Operationen durchgeführt. Beide verliefen erfolgreich. Inzwischen läuft der Betrieb wieder normal."Zuvor hatte der Gouverneur mitgeteilt, dass das Verwaltungszentrum des Gebiets am Donnerstag Ziel eines Drohnenangriffs geworden sei.
16:08 Uhr
Drohnenkrieg der EU lässt Russland keine Wahl: Kiewer Regime muss dringend abgeschafft werden

Symbolbild aus Archivbestand: Montage von Aufklärungs- und Kamikazedrohnen für den Fronteinsatz. Ukraine, 8. Dezember 2025.Urheberrechtlich geschützt Europas Rüstungsindustrie hinkt Russland bei klassischer Munition weiter hinterher. Doch für Kiew zählen offenbar vor allem spektakuläre Bilder für den Westen statt Fronterfolge. Dafür eignen sich Langstrecken-Kamikazedrohnen besser – und ihre Produktion kann Europa rasch ausbauen. Das hat Folgen für Russland.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Starsche Eddy.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

