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Liveticker Ukraine-Krieg: Lawrow erinnert an Selenskijs Aufruf, Russischsprachige in Ruhe zu lassen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Lawrow erinnert an Selenskijs Aufruf, Russischsprachige in Ruhe zu lassen© Urheberrechtlich geschützt
  • 18.04.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:51 Uhr

    Lawrow erinnert an Selenskijs Aufruf, Russischsprachige in Ruhe zu lassen

    Im Jahr 2014 forderte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die Ukraine auf, die Russischsprachigen "in Ruhe zu lassen", erklärt Außenminister Sergei Lawrow auf dem Diplomatie-Forum in Antalya. Dabei zitiert Lawrow eine Rede von Selenskij vom Sommer 2014 nach der Krim-Angliederung:

    "Russland und die Ukraine sind Brudervölker vom gleichen Blut, teilen dieselbe Geschichte und dieselbe Kultur. Wenn die Menschen in der Ostukraine Russisch sprechen wollen, sollte man sie in Ruhe lassen und ihnen erlauben, Russisch legal zu sprechen."

    Seitdem habe sich die Meinung über Russen und russischsprachige Bürger jedoch geändert, betont Lawrow. Noch vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation habe Selenskij Russen wiederholt als "Kreaturen" bezeichnet. Außerdem seien in der Ukraine Gesetze zum Verbot der russischen Sprache gebilligt worden.

  • 20:09 Uhr

    Gouverneur des Gebiets Belgorod meldet einen Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod ist ein Zivilist verletzt worden. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schlug die Drohne nahe des Ortes Maslowa Pristan im Kreis Schebekino ein. Der Verletzte erhielt medizinische Hilfe im örtlichen Krankenhaus.

  • 19:32 Uhr

    Gebiet Brjansk: Eine Tote, eine Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff

    Ukrainische Truppen haben ein Passagierbus im Gebiet Brjansk mit einer FPV-Drohne attackiert. Laut Gouverneur Alexander Bogomas ereignete sich der "barbarische und absichtliche" Angriff im Ort Tschernookowo im Kreis Klimowo. Eine Frau kam dabei ums Leben. Eine weitere Zivilistin erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

  • 18:36 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört erneut gegnerische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 46 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden die Drohnen über den Gebieten Samara, Brjansk, Belgorod, Wologda, Kursk, Nischni Nowgorod und Rjasan sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 8 und 16 Uhr neutralisiert.

  • 18:00 Uhr

    Sonderoperation macht elektronische Kampfführung zu einem Grundpfeiler der modernen Kriegsführung

    Am Mittwoch, dem 15. April, wurde in Russland der Tag des Spezialisten für elektronische Kampfführung begangen. Wie entstand dieser Feiertag in Russland und warum war gerade die derzeitige militärische Sonderoperation in der Ukraine der Auslöser, der sowohl die Rolle als auch die Aufgaben der elektronischen Kampfführung erheblich verändert hat?

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 17:19 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Auto im Gebiet Kursk an – drei Verletzte

    Die ukrainischen Streitkräfte haben erneut das Gebiet Kursk mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein traf ein unbemanntes Flugzeug ein Auto auf der Straße zwischen den Orten Budki und Suchaja in den Grenzkreisen des Gebietes. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt.

  • 16:36 Uhr

    Türkischer Außenminister: Nach Iran-Konflikt muss die Ukraine im Fokus stehen

    Nach einer stabilen Lösung des Iran-Konflikts müsse man sich unverzüglich auf den diplomatischen Prozess um die Ukraine konzentrieren, meint der türkische Außenminister Hakan Fidan. Ihm zufolge hatte der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran die Verhandlungen über den Ukraine-Konflikt in den Hintergrund gedrängt. Obwohl es aktuell keine Ergebnisse bei der Ukraine-Lösung gebe, würden die diplomatischen Kontakte fortgesetzt. Die Türkei rufe zum Dialog und zu einem Waffenstillstand auf, betont Fidan.

  • 15:57 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.145 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 190 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 17 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, fünf Munitionslager und zwölf Materiallager.  

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, vier Artilleriegeschütze, ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 aus US-Produktion sowie zwei Munitionslager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd hat das ukrainische Militär mehr als 160 Kämpfer eingebüßt. Fünf Artilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Caesar aus französischer Produktion, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, neun Autos, ein Munitionslager und sieben Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 315 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos, zwei Artilleriegeschütze und ein Munitionslager.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 225 hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei Artilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Paladin aus US-Produktion, sechs Autos und vier Materiallager. 

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf mehr als 45 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 30 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager und ein Materiallager.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Drohnenlager und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 145 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben neun gelenkte Bomben, eine HIMARS-Rakete und 568 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 135.370 unbemannte Luftfahrzeuge, 656 Flugabwehrraketensysteme, 28.950 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.703 Mehrfachraketenwerfer, 34.505 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  59.669 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 15:14 Uhr

    Lawrow: Wiederaufnahme der Ukraine-Gespräche hat keine Priorität

    Die Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Ukraine habe derzeit keine Priorität, Russland begrüße jedoch die Idee, die Gespräche wieder in Istanbul abzuhalten, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf dem Diplomatieforum in Antalya.

    "Wir stehen der Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Verhandlungen in Istanbul positiv gegenüber. Dieses Thema, die Wiederaufnahme der Verhandlungen, hat derzeit keine oberste Priorität in unseren Angelegenheiten. Wir haben Verhandlungen niemandem aufgezwungen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.