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Liveticker Ukraine-Krieg: Mehr als 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Mehr als 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossenQuelle: Sputnik © RIA Nowosti
  • 20.01.2026 08:39 Uhr

    08:39 Uhr

    Kiew: Tausende Hochhäuser ohne Heizung

    Mehr als 5.600 Hochhäuser in Kiew sind ohne Heizung, behauptet der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Witali Klitschko. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

    "5.635 Hochhäuser sind ohne Heizung. Fast 80 Prozent davon sind Häuser, in denen die Wärmeversorgung seit dem 9. Januar wiederhergestellt wurde."

    Klitschko fügt hinzu, dass die Stadtteile am linken Ufer des Dnjepr noch ohne Wasserversorgung seien.

  • 08:23 Uhr

    Medien: Trump weicht Treffen mit Selenskij in Davos aus

    US-Präsident Donald Trump vermeidet den Kontakt zu Wladimir Selenskij am Rande des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos, schreibt Politico unter Berufung auf Quellen. In dem Artikel heißt es:

    "Laut einem Außenpolitikexperten der Republikanischen Partei [...] wünscht sich Selenskij sehr ein persönliches Treffen, doch die Zurückhaltung kommt aus dem Weißen Haus."

    Der Chef des Kiewer Regimes ist der Ansicht, dass die Vorteile einer Zusammenarbeit mit Trump die möglichen Kosten überwiegen. Und wenn er nicht mit dem amerikanischen Präsidenten zusammenarbeitet, werden andere dies tun, heißt es in dem Artikel.

  • 08:05 Uhr

    DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 19. Januar bis 0 Uhr am 20. Januar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen dementsprechend nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden ebenfalls keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen zwei zivile Infrastrukturobjekte.

  • 07:42 Uhr

    Gebiet Sumy: Russische Streitkräfte zerstören ukrainischen Grenzposten

    Das russische Militär hat den Kommandoposten der ukrainischen Grenzkontrollstelle in Stezkowka im Gebiet Sumy getroffen, wie russische Sicherheitskräfte mitteilten. Die Quelle sagte:

    "Durch einen konzentrierten Beschuss […] wurde der Kommandoposten der 2. Grenzkontrollstelle der 15. mobilen Einheit 'Stahlgrenze' des staatlichen Grenzschutzdienstes der Ukraine zerstört."

    Die ukrainischen Streitkräfte erlitten Verluste unter ihren Offizieren und verloren mehrere Fahrzeuge.

  • 07:26 Uhr

    Konstantinowka: Ukrainische Streitkräfte verhindern Evakuierung der Zivilbevölkerung

    Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte lassen Zivilisten nicht aus dem Kampfgebiet und setzen Drohnen gegen sie ein, berichtete der Drohnenpilot des russischen Truppenverbands "Süd" mit dem Rufzeichen "Woron" gegenüber RIA Nowosti. Der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur sagte:

    "Der Feind lässt die Zivilisten nicht aus der Zone heraus, sondern treibt sie zurück. Sie haben Waffen auf die Menschen gerichtet und sie daran gehindert, zu gehen."

    Er berichtete auch von einem dokumentierten Vorfall, bei dem eine Kampfdrohne gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt wurde. Der Drohnenpilot fügte hinzu:

    "Wir haben gesehen, wie eine ukrainische Drohne Munition auf eine Frau abgeworfen hat."

  • 07:04 Uhr

    Mehr als 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Die Luftabwehr hat letzte Nacht 32 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "In der vergangenen Nacht, zwischen 23:00 Uhr Moskauer Zeit am 19. Januar und 7:00 Uhr Moskauer Zeit am 20. Januar, wurden 32 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

    • neun Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
    • neun Drohnen – über dem Territorium der Republik Krim,
    • drei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Woronesch,
    • zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
    • zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Kursk,
    • zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Wolgograd,
    • zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Astrachan,
    • zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Samara,
    • eine Drohne – über dem Territorium des Gebiets Smolensk."
  • 19.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 21:53 Uhr

    Fast 50 ukrainische Drohnen binnen drei Stunden abgeschossen

    Die russische Luftabwehr hat innerhalb von drei Stunden 47 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über russischem Gebiet zerstört oder abgefangen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit und präzisierte, dass 21 Drohnen über dem Gebiet Rostow, 19 über dem Gebiet Brjansk, fünf über dem Gebiet Kaluga und jeweils eine Drohne über den Gebieten Belgorod und Kursk zerstört worden seien.

  • 21:35 Uhr

    Rada-Abgeordneter bezweifelt Umsetzbarkeit der Offensivpläne des Oberkommandierenden Syrski

    Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Dmitri Rasumkow, äußerte Zweifel daran, dass die Streitkräfte der Ukraine die vom Oberkommandierenden Alexander Syrski angekündigten Offensivoperationen durchführen können.

    Insbesondere berichtete Rasumkow, dass er jeden Tag die Frontlinie über elektronische Ressourcen verfolge, wo die ständigen Gebietsverluste der Ukraine angezeigt würden:

    "Minus 8, minus 15, minus 40 Quadratkilometer verlieren wir jeden Tag … Ihr könnt das Gebiet nicht halten, aber ihr wollt in die Offensive gehen. Wie soll das gehen? Wie soll das funktionieren? Mit welchen Kräften?"

    Weiterhin merkte der Abgeordnete an, dass die ukrainische Armee einen spürbaren Personalmangel habe:

    "Es gibt einen enormen Personalmangel in den Streitkräften der Ukraine. Etwa 300.000 Soldaten haben ihre Einheit eigenmächtig verlassen. Ich weiß nicht, wie viele gesucht werden, aber ich denke, dass es fast eine Million oder vielleicht sogar mehr Menschen sind, die auf der Fahndungsliste stehen."

  • 20:58 Uhr

    Gouverneur von Saporoschje: Ukrainischer Angriff auf Schule ist Terrorakt

    Der Angriff der ukrainischen Streitkräfte mit drei Drohnen auf das Gelände einer Schule in der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje stellt einen Terrorakt dar. Dies erklärte der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki:

    "Die ukrainischen Streitkräfte haben gezielt eine zivile Einrichtung angegriffen, in der sich während der Unterrichtszeit Kinder und Lehrer aufhalten. Der Einsatz von drei Drohnen gegen eine Schule ist ein eklatanter Terrorakt, ein grober Verstoß gegen alle Normen des humanitären Völkerrechts und durch nichts zu rechtfertigen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.