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Liveticker Ukraine-Krieg: Fünf Kinder nach Kiews Angriff auf Schule im Gebiet Saporoschje verletzt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Fünf Kinder nach Kiews Angriff auf Schule im Gebiet Saporoschje verletztQuelle: Sputnik
  • 7.04.2026 12:41 Uhr

    12:41 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlaufe des vergangenen Tages bekannt.

    Der Meldung zufolge Verlor Kiew in Gebieten Sumy und Charkow gegen den russischen Truppenverband Nord über 175 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos sowie zehn Munitions- und Materiallager.

    Einheiten des Truppenverbands West verbesserte seine taktische Stellung, wobei das ukrainische Militär über 190 Kämpfer verlor. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 18 Autos, ein Artilleriegeschütz und ein Munitionslager wurden ausgeschaltet.

    Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen. An diesem Frontabschnitt beliefen sich ukrainische Verluste auf bis zu 165 Soldaten. Vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, drei Artilleriegeschütze, eine Eloka-Anlage sowie sechs Munitions- und Materiallager wurden zerstört.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor Kiew über 360 Soldaten sowie zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Autos und eine Selbstfahrlafette vom Typ Caesar aus französischer Produktion.

    Einheiten des Truppenverbands Ost drangen tiefer in die ukrainische Verteidigung ein, wobei Kiews Militär über 320 Kämpfer verlor. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos und ein Artilleriegeschütz wurden zerstört.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 60 Soldaten, 15 Autos, sechs Eloka-Anlagen und ein Materiallager.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie drei Lenkgleitbomben und 217 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 11:21 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Fünf Kinder nach ukrainischem Angriff auf Schule verletzt

    Im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Drohnen eine Dorfschule während des Unterrichts angegriffen. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet dazu:

    "Die allgemeinbildende Schule im Dorf Welikaja Snamenka im Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja wurde durch gegnerische Drohnen angegriffen. Sechs Personen sind verletzt, davon fünf Kinder. Die Kinder wurden umgehend in eine medizinische Einrichtung evakuiert."

    Balizki betonte, dass der Angriff gezielt erfolgte.

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS befindet sich das Dorf weiterhin unter Artilleriefeuer. Zudem berichtete die lokale Verwaltung gegenüber TASS, dass eine ukrainische Drohne einen Krankenwagen angegriffen hat, der sich auf dem Weg zur Schule befand:

    "Eine Drohne des ukrainischen Militärs griff einen Krankenwagen an, der zur angegriffenen Schule kam. Glücklicherweise wurde bei diesem barbarischen Angriff niemand verletzt."

  • 10:20 Uhr

    Militärexperte: Kiew plant Streichung von Geldzulagen für seine Armee

    Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte sucht nach Mitteln zur Kürzung der Finanzierung der Armee, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Verweis auf eigene Quellen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

    "Aus erhaltenen Angaben wurde bekannt, dass der ukrainische Generalstab an Optionen zur Kürzung von finanziellen Auslagen zum Unterhalt der Armee arbeitet. Einer der Vorschläge beinhaltet die Stärkung von disziplinären Strafen und die Streichung von Geldzulagen für Militärangehörige."

    Marotschko fügte hinzu, dass der ukrainische Generalstab die Vorschläge voraussichtlich bis zum 12. April an den Staatschef Wladimir Selenskij weiterleiten werde.

  • 09:27 Uhr

    Weitere ukrainische Angriffe gegen russische Grenzgebiete – ein Zivilist tot

    Im russischen Grenzgebiet Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, berichtet dazu:

    "Leider leben wir faktisch im Kriegszustand. Am Morgen kam ein Zivilist im Bezirk Graiworon ums Leben."

    Parallel dazu meldet Alexandr Chinstein, Gouverneur des Gebiets Kursk, dass seine Region am vergangenen Tag 17 Mal unter Artilleriefeuer genommen wurde. Zudem sei es zu elf Sprengladungsabwürfen von Drohnen gekommen, 13 Drohnen seien abgeschossen worden. Menschen kamen nach Chinsteins Angaben nicht zu Schaden, doch wurde die Stromversorgung von drei Orten durch die Beschädigung eines Energieobjekts unterbrochen.

  • 08:32 Uhr

    Russische Antiterror-Einheit reibt drei ukrainische Sabotagetrupps in Konstantinowka auf

    Die Antiterror-Einheit Gorynytsch der Donezker Volksrepublik hat drei ukrainische Sabotagetrupps und einen Drohnenleitstand in der im Norden der Republik liegenden Stadt Konstantinowka aufgerieben. Die regionale Verwaltung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB berichtet dazu:

    "Drohnenpiloten von Gorynytsch haben drei ukrainische Sabotage- und Terrorgruppen aufgerieben und einen Drohnenleitstand der ukrainischen Streitkräfte zerstört, von dem aus Angriffe gegen Gorlowka und Dserschinsk verübt wurden."

    Der Einsatz erfolgte in Zusammenarbeit mit der 4. Brigade des Truppenverbands Süd der Streitkräfte Russlands, so die Meldung weiter.

    Zuvor hatte der Chef des russischen Generalstabs, Waleri Gerassimow, Mitte März erklärt, dass Russlands Armee über 60 Prozent des Stadtgebiets von Konstantinowka unter Kontrolle genommen habe.

  • 07:59 Uhr

    Miroschnik: 25 Zivilisten durch ukrainische Angriffe binnen einer Woche getötet

    Zwischen dem 30. März und dem 5. April sind 25 russische Zivilisten, darunter zwei Kinder, durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, meldet der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik. In seinem wöchentlichen Bericht führt er dazu aus:

    "In der vergangenen Woche sind durch Angriffe der ukrainischen Nazis 176 Zivilisten ums Leben gekommen: Verwundet wurden 151 Menschen, darunter zehn Minderjährige, getötet wurden 25 Menschen, darunter zwei Minderjährige."

    Insgesamt habe nach Miroschniks Angaben Kiews Militär mindestens 3.301 Geschosse gegen zivile Ziele in Russland abgefeuert. Am stärksten waren Bewohner der Gebiete Belgorod, Cherson, Saporoschje, Brjansk und Krasnodar betroffen.

  • 07:17 Uhr

    Drei Tote bei Drohnenangriff im Gebiet Wladimir

    Im russischen Gebiet Wladimir sind drei Zivilisten nach einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Der Gouverneur des Gebiets, Alexandr Awdejew, berichtet dazu:

    "Feindliche Drohnen haben zivile Infrastruktur in unserem Gebiet angegriffen. Mit Bedauern berichte ich, dass es Tote und Zerstörungen gibt. Heute Nacht gab es im Bezirk Alexandrow einen Drohnenangriff. Eine der Drohnen traf ein Zweifamilienhaus. Zwei Erwachsene und ihr siebenjähriger Sohn wurden getötet."

    Awdejew fügte hinzu, dass die fünfjährige Tochter der Familie mit Verbrennungen überlebt habe. Sie befinde sich in einem Krankenhaus, ihr Leben sei außer Gefahr.

  • 6.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:53 Uhr

    RIA Nowosti: Wälder im Gebiet Sumy mit Leichen von ukrainischen Elitesoldaten übersät

    Angehörige von Soldaten der 80. separaten Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte, die bei Kämpfen im Raum Sumy getötet wurden, berichten, dass die Gefallenen nicht herausgebracht werden. Die Wälder dort sollen von Leichnamen übersät sein.

    Die ehemals elitäre Einheit wird heute als Kanonenfutter eingesetzt. Die ukrainischen Fallschirmjäger werden in Stellungen geschickt, von denen niemand zurückkehrt. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

  • 21:38 Uhr

    Rettungssanitäter im Raum Belgorod nach ukrainischen Drohnenattacken verletzt

    Behörden des russischen Gebiets Belgorod melden am Montagabend (Ortszeit) weitere Angriffe aus der Ukraine. Wie es heißt, attackierte das ukrainische Militär Ortschaften in sieben Gemeinden mit unbemannten Fluggeräten.  

    Im Dorf Borissowka griff demnach eine Drohne einen Notarztwagen an. Nach vorläufigen Angaben erlitten zwei Rettungssanitäter und der Fahrer ein Barotrauma. Die Betroffenen seien ins Bezirkskrankenhaus gebracht worden. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

    Ferner melden die Behörden zahlreiche Sachschäden, unter anderem durch herabfallende Trümmerteile. Mindestens zehn zivile Fahrzeuge, sieben Eigenheime, ein Geschäftsraum, ein Verwaltungsgebäude und eine Garage wurden beschädigt. Ein Auto brannte aus.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.