International

Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainischer Oberst-Flieger fällt beim Kampfeinsatz

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainischer Oberst-Flieger fällt beim Kampfeinsatz© Soziale Medien
  • 9.03.2026 18:18 Uhr

    18:18 Uhr

    Putin: Russland ist bereit, mit Europäern bei Öl- und Gaslieferungen zusammenzuarbeiten

    Russland ist bereit, mit den Europäern bei der Öl- und Gasversorgung zusammenzuarbeiten, doch wir brauchen Signale ihrer Bereitschaft dazu, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin. Bei dem heutigen Treffen zum globalen Öl- und Gasmarkt sagte er:

    "Wir sind bereit, mit den Europäern zusammenzuarbeiten, aber wir brauchen von ihnen Signale, dass sie bereit und willens sind, mit uns zusammenzuarbeiten und dass sie diese Stabilität und Widerstandsfähigkeit gewährleisten werden."

    Putin betonte außerdem, dass Russland weiterhin Energie liefern werde, unter anderem an die Slowakei und Ungarn. Der Präsident erklärte:

    "Ich betone, und ich wiederhole, dass Russland ein zuverlässiger Energielieferant ist – das war schon immer so. Wir werden selbstverständlich weiterhin Öl und Gas an jene Länder liefern, die selbst zuverlässige Partner sind. Ich spreche hier nicht nur von unseren Partnern im asiatisch-pazifischen Raum, sondern auch von osteuropäischen Ländern wie der Slowakei und Ungarn."

  • 17:45 Uhr

    Ukraine: Mann greift TZK-Mitarbeiter mit Messer an

    Ein Wehrpflichtiger im Gebiet Iwano-Frankowsk in der Westukraine griff Mitarbeiter des Wehrdienstamtes mit einem Messer an, die ihn zum Wehrdienst einberufen wollten. Dies teilt das operative Kommando der Streitkräfte der Ukraine "West" mit. In einer auf der Facebook-Seite des Kommandos veröffentlichten Erklärung heißt es:

    "In der Ortschaft Broschnew-Ossada im Bezirk Kalusch verübte ein Wehrpflichtiger während einer Veranstaltung zur Benachrichtigung ukrainischer Bürger über das Wehrpflichtalter ein Massaker, indem er zwei Mitarbeiter des Wehrdienstamtes (TZK) im Bezirk Kalusch mit Stich- und Schnittwunden verletzte."

    Die Mitarbeiter des Wehrdienstamtes hatten den Mann nach seinen Wehrdienstunterlagen gefragt, woraufhin er zu fliehen versuchte. Als sie ihn einholten, griff er die TZK-Mitarbeiter mit einem Messer an. Das Kommando fügte hinzu:

    "Die Mitarbeiter des Wehrdienstamtes wurden ins Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt; sie sind nicht in Lebensgefahr. Die Polizei fahndet nach dem Angreifer."

  • 17:13 Uhr

    Orbán fordert von der Leyen auf, EU-Sanktionen gegen russische Energieunternehmen auszusetzen

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat einen Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, geschickt und die sofortige Aufhebung der EU-Sanktionen gegen russische Energieunternehmen gefordert.

    Orbán erklärte, er habe diesen Vorschlag angesichts der drohenden drastischen Preiserhöhungen bei Öl und Gas infolge des Nahostkonflikts unterbreitet. In einer Videoansprache, die vom Fernsehsender M1 ausgestrahlt wurde, sagte Orbán:

    "Wir müssen alle Sanktionen gegen russische Energieunternehmen in ganz Europa überprüfen und aussetzen. Diesen Vorschlag habe ich heute in einem Brief der Präsidentin der Europäischen Kommission, von der Leyen, unterbreitet."

    Er wies darauf hin, dass die drohenden steigenden Energiepreise in Europa nicht nur durch den militärischen Konflikt im Nahen Osten, sondern auch durch die Aussetzung des russischen Öltransits durch die Ukraine über die Druschba-Pipeline entstanden seien. Der Ministerpräsident betonte:

    "Die von Wladimir Selenskij verhängte Ölblockade stellt nicht nur für Ungarn und die Slowakei, sondern für die gesamte Europäische Union eine große Bedrohung dar."

    Seiner Ansicht nach sei es in dieser Situation nicht nur notwendig, das Verbot russischer Öl- und Gaslieferungen an EU-Länder aufzuheben, sondern auch zu verhindern, dass die Diesel- und Benzinpreise im Inland auf ein unannehmbares Niveau steigen. Orbán erklärte:

    "Zu diesem Zweck habe ich für heute eine außerordentliche Regierungssitzung einberufen."

  • 16:27 Uhr

    Ukrainischer Oberst-Flieger fällt beim Kampfeinsatz

    Oberst Alexander Dowgatsch, Kommandeur der 39. Brigade der taktischen Luftwaffe der Ukraine, kam bei einem Kampfeinsatz im Kriegsgebiet ums Leben. Dies teilt die Pressestelle der ukrainischen Luftwaffe mit und präzisiert, dass dies "unter Bedingungen einer erheblichen Überlegenheit des Luftgegners und eines starken Widerstands der feindlichen Luftabwehrsysteme" geschehen sei.

  • 15:53 Uhr

    Gebiet Cherson: Frau bei Angriff ukrainischer Streitkräfte ums Leben gekommen

    Bei einem Angriff ukrainischer Kämpfer im Gebiet Cherson wurde eine Person getötet und zwei weitere verletzt, wie Gouverneur Wladimir Saldo mitteilte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "In Tawrijskoje wurde eine 1962 geborene Frau bei einem durch Beschuss verursachten Brand in einem Privathaus getötet."

    Ein Mann wurde in Tschistopolje durch die Detonation eines Sprengsatzes verletzt, ein weiterer in Kostogrysowo durch Beschuss; beide wurden ins Krankenhaus eingeliefert, fügte Saldo hinzu.

    In Skadowsk wurden Rettungskräfte bei der Löschung eines Fahrzeugbrandes zweimal von Drohnen angegriffen; niemand wurde verletzt.

    Der Feind griff außerdem Aljoschki, Dnjeprjany, Schelesny Port, Kachowka, Korobki, Nowaja Kachowka, Pestschanowka und Proletarka an, so der Gouverneur weiter.

  • 15:26 Uhr

    Putin über Beziehungen zwischen Ukraine und EU: "Der Schwanz wedelt mit dem Hund"

    Der russische Präsident hat geäußert, dass Europa derzeit mit den Folgen seiner Politik in der Ukraine konfrontiert sei, darunter auch mit der sich verschärfenden Energiekrise, und bezeichnete den Konflikt als einen systemischen Fehler des Westens.

    In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin bezeichnete der russische Präsident Wladimir Putin die Situation in den Beziehungen zwischen Kiew und Europa als seltsam. Seiner Meinung nach entsteht der Eindruck, dass in diesen Beziehungen "der Schwanz mit dem Hund wedelt" und nicht umgekehrt.

    Zur Erinnerung: Der Transit von russischem Öl über die Pipeline Druschba nach Ungarn und in die Slowakei wurde Ende Januar eingestellt. Kiew führte dies auf eine Beschädigung der durch die Ukraine verlaufenden Pipeline zurück. Budapest und Bratislava warfen Kiew "Energie-Erpressung" vor und waren der Ansicht, dass die Ukraine die Lieferungen aus politischen Gründen nicht wieder aufnimmt.

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:52 Uhr

    Selenskij-Berater beklagt sich über mangelnde Hilfe des Westens

    In den vier Jahren des Konflikts mit Russland soll die Ukraine nur 600 Patriot-Flugabwehrraketen erhalten haben. Diese Zahlen nannte Selenskijs Berater Dmitri Litwin in einem Gespräch mit der Zeitung New York Times.

    Der EU-Kommissar für Verteidigung, Andrius Kubilius, gab unterdessen ganz andere Zahlen an. Ihm zufolge habe die Ukraine in drei Wintermonaten 700 PAC-3-Abfangraketen für Patriot eingesetzt. Er merkte an, dass die USA und ihre Verbündeten eine solche Menge an Raketen in nur wenigen Tagen des Konflikts mit Iran verbraucht hätten.

  • 14:19 Uhr

    Ukrainisches Gericht nimmt Kommandeur der Logistik ukrainischer Streitkräfte in Untersuchungshaft

    Das Oberste Antikorruptionsgericht der Ukraine gab bekannt, dass es Andrei Ukrainez, den Kommandeur der Logistikabteilung der ukrainischen Luftwaffe, wegen Korruptionsverdachts in Untersuchungshaft genommen hat. In einer auf dem Telegram-Kanal des Gerichts veröffentlichten Erklärung heißt es:

    "Am 9. März 2026 bestätigte die Berufungskammer des Obersten Antikorruptionsgerichts der Ukraine die Entscheidung des Untersuchungsrichters vom 27. Februar 2026, den Kommandeur der Logistikabteilung der ukrainischen Luftwaffe vorsorglich in Untersuchungshaft zu nehmen. Alternativ ordnete das Gericht die Hinterlegung einer Kaution in Höhe von sieben Millionen Griwna (159.200 US-Dollar) an. Die Kaution wurde bisher nicht hinterlegt, und der Beschuldigte befindet sich weiterhin in Haft."

    Das Gericht nannte den Namen des Verdächtigen nicht, laut dem ukrainischen Fernsehsender Obschtschestwennoje handelt es sich jedoch um Andrei Ukrainez.

  • 13:44 Uhr

    Fünfzehn ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Die Luftabwehrkräfte im Einsatz haben innerhalb von sechs Stunden 15 ukrainische Drohnen zerstört, darunter vier über dem Gebiet Nowgorod und eine über dem Gebiet Leningrad, so das russische Verteidigungsministerium. In der Erklärung der Behörde heißt es:

    "Am 9. März dieses Jahres, zwischen 8:00 und 14:00 Uhr, fingen die Luftabwehrkräfte im Einsatz 15 ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte ab und zerstörten sie:

    • sieben Drohnen über dem Gebiet Belgorod,
    • vier Drohnen über dem Gebiet Nowgorod,
    • zwei Drohnen über dem Gebiet Brjansk und
    • je eine Drohne über den Gebieten Leningrad und Kursk."
  • 13:16 Uhr

    Russische Streitkräfte zerstören MLRS-Raketenwerfer nahe Charkow

    Russische Streitkräfte haben laut Angaben des russischen Verteidigungsministeriums einen MLRS-Raketenwerfer, einen Mehrfachraketenwerfer, nahe des Dorfes Molodowaja im Gebiet Charkow mit zwei Lenkraketen angegriffen. Die Behörde erklärte:

    "Der MLRS-Raketenwerfer, seine Begleitfahrzeuge und bis zu zehn ukrainische Soldaten wurden zerstört."

    Die russischen Truppenverbände "Nord" und "West" operieren in diesem Frontabschnitt. In den vergangenen 24 Stunden beliefen sich die Verluste des Gegners in ihrem Verantwortungsbereich auf insgesamt 415 Kämpfer. Zudem wurden zwei Panzer, ein Schützenpanzer, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 55 Fahrzeuge, drei MLRS-Raketenwerfer, zwei Munitionsdepots und acht Versorgungslager eliminiert.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.