International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 33 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 33 gegnerische Drohnen
  • 30.11.2025 11:37 Uhr

    11:37 Uhr

    Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf neun Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden neun Ortschaften in fünf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens drei Geschosse abgefeuert und 21 Drohnen eingesetzt, von denen 14 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik berichtet der Politiker über zwei verletzte Zivilisten. In der Siedlung Glotowo habe eine ukrainische Drohne am Sonntagmorgen ein fahrendes Auto angegriffen. Dabei sei ein Mann verletzt worden. In der Siedlung Archangelskoje habe eine Frau Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne in ihrem Haus detoniert sei.

    Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden ein Einfamilienhaus, ein Verwaltungsgebäude, ein Infrastrukturobjekt und zwei Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:00 Uhr

    Grüne fordern Taurus-Lieferung

    Die Grünen haben sich auf ihrem Bundesparteitag für eine stärkere militärische Unterstützung der Ukraine ausgesprochen – auch in Form von Taurus-Marschflugkörpern. In einem in der Nacht verabschiedeten Leitantrag heißt es:

    "Die Durchhaltefähigkeit der Ukraine hängt nicht zuletzt von unserer Unterstützung ab."

    Bundeskanzler Friedrich Merz habe noch in der Opposition lautstark die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine gefordert, heute verstecke er sich hinter Worthülsen, während die Zeit gegen die Ukraine arbeite, kritisieren die Grünen. Dabei sollte Deutschland der Ukraine "alle nötigen Systeme liefern", die Deutschland liefern könne – auch Marschflugkörper, heißt es in dem Leitantrag weiter. Deutschland müsse die Ukraine nicht nur militärisch, sondern auch diplomatisch, humanitär und finanziell stärker unterstützen.

  • 10:36 Uhr

    Die verborgene Anatomie des russischen Vormarsches an allen Frontenabschnitten

    Das Geschehen an der Front im November zeigt, dass Kiews Fähigkeit zur groß angelegten Verteidigung schwindet, während Russlands Streitkräfte weiter vorrücken – und das in immer schnellerem Tempo.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Sergei Poletajew auf unserer Website.

  • 10:03 Uhr

    Kasachstans Außenministerium verurteilt ukrainische Attacke auf Erdölterminal bei Noworossijsk

    Nach Kasachstans Energieministerium hat nun auch das Außenministerium des zentralasiatischen Landes die gestrige ukrainische Attacke auf einen Erdölterminal des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (KTK) bei Noworossijsk an der Schwarzmeer-Küste Russlands verurteilt. Der kasachische Außenamtssprecher Aibek Smadijarow bezeichnete die Attacke als "gezielt" und den KTK-Erdölterminal als "ausschließlich zivil". Dies sei das dritte Mal, dass die KTK-Infrastruktur in Russland angegriffen werde. Der Diplomat hob insbesondere hervor, dass das KTK eine wichtige Rolle beim Aufrechterhalten der Stabilität im globalen Energiesystem spiele.    

    "Wir betrachten den Vorfall als eine Handlung, die den bilateralen Beziehungen zwischen der Republik Kasachstan und der Ukraine schadet und erwarten von der ukrainischen Seite, dass sie wirksame Maßnahmen ergreift, damit sich solche Vorfälle künftig nicht mehr wiederholen."

    Am Samstag hatte die KTK-Pressestelle über eine neue ukrainische Attacke auf das KTK-Erdölterminal bei Noworossijsk berichtet. In einer entsprechenden Meldung des Unternehmens hieß es, dass sich die "gezielte terroristische Attacke" um 2.06 Uhr MEZ ereignet habe. Das ukrainische Militär habe die Anlage mit unbemannten Wasserfahrzeugen angegriffen und eine Anlegestelle für Tanker schwer beschädigt. Die Anlage sei nicht mehr nutzbar.

    Zum KTK gehören mehrere große Energieunternehmen Russlands, Kasachstans, Europas und der USA.

  • 09:35 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 29. November 22 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki — 6,
    • Kachowka — 5,
    • Korsunka — 4,
    • Nowaja Kachowka — 5,
    • Kamenka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Nowaja Kachowka, Aljoschki, Kachowka und Dnjeprjany seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:02 Uhr

    DVR meldet drei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden drei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik drei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 29. November bis 0 Uhr am 30. November (Ortszeit) wurden zwei zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein 14-jähriger Junge erlitt dabei Verletzungen. Ein Wohnhaus wurde beschädigt.

  • 08:30 Uhr

    Drohnen-Skandal in Moldawien: Moskau weist Vorwürfe als "Brüsseler Druck" zurück

    In Moldawien sorgt der Fund einer mutmaßlich russischen Drohne für politischen Wirbel. Obwohl die Behörden Moskau für den Vorfall verantwortlich machen, fehlt bislang jeder belastbare Beweis.

    Die Drohne, angeblich ein russisches Modell mit dem Symbol "Z", war unbeschädigt gelandet, wurde später jedoch ohne Untersuchung als russisches Militärgerät eingestuft – ein Vorwurf, den Russlands Botschafter Oleg Oserow entschieden zurückweist. Er verweist darauf, dass das Modell erst Tage zuvor in der Ukraine abgeschossen worden sei, und wirft den moldawischen Behörden vor, voreilige Schuldzuweisungen zu treffen.

    Oserow sieht den Druck aus Brüssel als eigentlichen Auslöser: Moldawien folge der EU-Linie der Konfrontation mit Russland, breche kulturelle und institutionelle Verbindungen ab und erfülle damit Erwartungen, die an EU-Beitrittskandidaten gestellt würden.

    Den Videobeitrag gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:04 Uhr

    Mehrere Wohnhäuser bei Drohnenattacke auf Region Krasnodar beschädigt

    Nach einer nächtlichen Drohnenattacke aus der Ukraine melden die Behörden der südrussischen Region Krasnodar mehrere Sachschäden. Wie der örtliche Krisenstab auf Telegram schreibt, seien in der Stadt Slawjansk-na-Kubani ein Einfamilienhaus auf dem Gelände einer Gartengenossenschaft und sieben Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus beschädigt worden. Außerdem habe eine ukrainische Drohne eine Gasleitung auf dem Gelände der örtlichen Erdölraffinerie beschädigt. Durch herabfallende Drohnenteile sei darüber hinaus das Dach eines Einfamilienhauses in der Stadt Anapa zu Schaden gekommen. Der Krisenstab meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

  • 07:33 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Gebiet Rostow an: Kesselhaus beschädigt

    Gouverneur Juri Sljussar meldet auf Telegram einen neuen Drohnenangriff auf das südrussische Gebiet Rostow. Demnach habe der Gegner die Ortschaften Gukowo und Nowoschachtinsk sowie die Bezirke Tschertkowo und Tschaltyr attackiert. Die russische Luftabwehr habe dort 16 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Der Politiker berichtet über keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

    Dennoch berichtet Sljussar über Sachschäden. In der Siedlung Gukowo sei ein Kesselhaus beschädigt worden, das 128 Mehrfamilienhäuser, zwei Krankenhäuser, vier Schulen und sechs Kindergärten mit Wärme versorge. Die Wärmeversorgung sei bis auf Weiteres ausgefallen. Das Personal des Kesselhauses sei in Sicherheit gebracht worden. Zudem meldet der Gouverneur einen Brand in einem Betrieb in der Stadt Nowoschachtinsk. Das Feuer habe eine Fläche von 50 Quadratmetern ergriffen und sei schnell gelöscht worden.

  • 07:01 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 33 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 33 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Rostow – 16,
    • Gebiet Krasnodar – 7,
    • Gebiet Belgorod – 3,
    • Gebiet Kursk – 1,
    • Schwarzes Meer – 6.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.