Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert zahlreiche westliche Militärtechnik

8.04.2026 17:28 Uhr
17:28 Uhr
Russlands Botschafter in Südkorea: Waffenlieferungen an Kiew würden Beziehungen zwischen Moskau und Seoul schädigen
Laut Medienberichten vom Februar zögen die südkoreanischen Behörden die Möglichkeit einer Anschließung an die PURL-Initiative in Erwägung, erklärte der russische Botschafter in der Republik Korea, Georgi Sinowjew, in einem Interview mit TASS.
Der Diplomat warnte, dass Waffenlieferungen Seouls an Kiew den Beziehungen zwischen Südkorea und Russland "irreparablen Schaden" zufügen würden. Er hoffe, dass die südkoreanische Regierung diese Position berücksichtigen werde und Moskau keine Reaktionsmaßnahmen vorbereiten müsse.
Im Rahmen des Programms "Priority Ukraine Requirements List" (PURL) ist der Kauf von Waffen aus US-Beständen für die Ukraine vorgesehen.
16:44 Uhr
Gebiet Belgorod: Behörden melden Opfer nach Angriff auf ein Auto
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur der Region Belgorod, kam bei einem ukrainischen Angriff auf ein Auto ein Zivilist ums Leben. Vier weitere wurden verletzt.
"Infolge der Attacke der ukrainischen Streitkräfte kam ein Mensch ums Leben, vier erlitten Verletzungen. Im Dorf Neschegol im Bezirk Schebekino hat eine Drohne ein Auto angegriffen. Der Mann erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen."
16:15 Uhr
Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa bei Explosionen beschädigt
Infolge der nächtlichen Explosionen wurden Objekte der Hafeninfrastruktur in der Stadt Ismail im Gebiet Odessa beschädigt. Dies teilte die ukrainische Hafenverwaltung auf Telegram mit.
Der Behörde zufolge brachen infolge der Explosionen Brände in Lagerhallen und auf einem Schiff aus, die später gelöscht wurden.
15:40 Uhr
Vance lobt Orbán als "sehr wichtigen Partner für Frieden"
US-Vizepräsident JD Vance lobt bei seinem Besuch in Budapest den ungarischen Regierungschef Viktor Orbán für seine Bemühungen um die Lösung des Ukraine-Konflikts. Die meisten europäischen Länder seien bei weitem nicht so hilfreich wie Orbán, den Vance als einen "sehr, sehr wichtigen Partner für Frieden" bezeichnet.
Darüber hinaus seien die USA vom Großteil der politischen Führung in Europa enttäuscht, da sie kein besonderes Interesse an der Lösung des Konfliktes zu haben scheinen, führt Vance weiter aus. Als Ausnahmen nennt er die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und "einige westeuropäische Hauptstädte". Orbán sei jedoch derjenige, der Washington dazu ermutigt habe, den Konflikt wirklich zu verstehen.
15:10 Uhr
Gebiet Saporoschje: Behörden melden Tote und Verletzte binnen 24 Stunden
Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur der Region Saporoschje, wurden vier Menschen getötet und zehn weitere verletzt infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Region.
"In den vergangenen 24 Stunden wurden acht Fälle der Aggression der Kiewer Nazis registriert. Angegriffen wurden die Bezirke Wassiljewka, Kamenka Dnjeprowskaja und Akimowka. Dabei kamen vier Menschen ums Leben, zehn weitere wurden in ein Krankenhaus eingeliefert."
14:35 Uhr
Peskow: Russland erwartet Wiederaufnahme trilateraler Konsultationen
Russland rechnet in absehbarer Zukunft mit einer aktiveren Beteiligung der US-Seite am Friedensprozess um die Ukraine, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Zudem erwarte Moskau die Wiederaufnahme der trilateralen Konsultationen. Der Beamte antwortet somit auf die Frage der Journalisten, ob der Waffenstillstand im Iran-Krieg die Bemühungen um die Ukraine-Lösung intensivieren würde.
14:07 Uhr
15 Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Schule im Gebiet Saporoschje

RT Im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Drohnen eine Dorfschule während des Unterrichts angegriffen. Dabei sollen 15 Menschen verletzt worden sein, darunter auch Kinder. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, dass während der Evakuierung der stellvertretende Leiter des Gemeidebezirks Kamenka-Dnjeprowskaja ums Leben gekommen ist.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
13:30 Uhr
Untergrund: Entladestelle mit NATO-Militärtechnik im Gebiet Odessa getroffen
Russische Streitkräfte haben eine Entladestelle im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa angegriffen. Sergei Lebedew, einer der Koordinatoren des Nikolajewer Untergrunds, teilt gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti diesbezüglich mit:
"Nach vorliegenden Informationen erfolgte der Angriff während der Entlade- und Verladearbeiten. Ein Schiff mit einer Charge an Militärtechnik nach NATO-Standard und Drohnen war eingetroffen."
Lebedew zufolge wurde das Schiff beschädigt.
12:51 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Symbolbild: Ein ukrainischer Soldat bedient einen Leopard-PanzerUrheberrechtlich geschützt Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.110 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 170 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, zwei Munitionslager und sechs Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West musste das ukrainische Militär etwa 200 Kämpfer einbüßen. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Artilleriegeschütz, ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 aus US-Produktion sowie zwei Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd verlor das ukrainische Militär mehr als 165 Kämpfer. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge vom Typ Kosak, 14 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, eine Selbstfahrlafette vom Typ Krab aus polnischer Produktion, eine Station für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager und ein Brennstofflager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 335 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Panzer vom Typ Leopard aus deutscher Produktion, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Flugabwehrraketensystem vom Typ Raven aus britischer Produktion sowie neun Autos.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 200 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Schützenpanzer, einen Mannschaftstransportwagen, fünf Autos und ein Munitionslager außer Gefecht.
Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr etwa 40 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband 13 Autos, ein Artilleriegeschütz, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, eine RADA-RPS-42-Radarstation aus israelischer Produktion, zwei Munitionslager und ein Materiallager der ukrainischen Armee.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Brennstoff- und Energieinfrastruktur sowie Objekte der Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 143 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben 13 gelenkte Bomben und 265 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
12:19 Uhr
Gebiet Kursk: Dutzende Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 63 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 7. April bis 7:00 Uhr am 8. April wurden insgesamt 31 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Elfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete eine Verletzte. Infolge der Angriffe wurden mehrere Wohnhäuser, Fahrzeuge, Stromleitungen sowie ein leerer Öltank eines Öldepots in der Stadt Lgow beschädigt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

