Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

20.03.2026 14:27 Uhr
14:27 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.
Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine mehr als 8.440 Soldaten.
Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 14. März bis zum 20. März einen massiven und sechs kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine, Objekte der Treibstoff- und Energie-, Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.655 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 76 Autos, zehn Feldartilleriegeschütze, acht Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 47 Munitions- und Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.250 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 30 gepanzerte Kampffahrzeuge, 157 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze, vier Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 23 Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.110 Kämpfer einbüßen. 28 gepanzerte Kampffahrzeuge, 86 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze, sechs Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 47 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.125 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte zwei Panzer, 57 gepanzerte Kampffahrzeuge, 113 Autos, 18 Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 1.900 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 63 Autos, neun Artilleriegeschütze sowie sechs Munitions- und Materiallager außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 400 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, 25 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 17 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager der ukrainischen Armee.
Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben binnen einer Woche drei Raketenwerfer, darunter einen vom Typ HIMARS, einen vom Typ MLRS aus US-Produktion sowie einen vom Typ Grad, getroffen.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 40 gelenkte Bomben, zwölf HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen, eine Flamingo-Rakete und 2.615 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 125.225 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.366 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer, 33.961 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 57.328 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
14:10 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 29 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: 27 Drohnen über dem Gebiet Brjansk und zwei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."
13:39 Uhr
Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 60 Drohnen angegriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 23 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens sechs Geschosse abgefeuert und 61 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 21 abgefangen wurden.
Gladkow meldet zwei Opfer: Ein Zivilist kam ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden zwölf Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen und acht Fahrzeuge beschädigt.
13:10 Uhr
Orbán verließ Brüssel nach EU-Gipfel in bester Laune

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán beim EU-Gipfel in Brüssel, 19. März 2026Urheberrechtlich geschützt Ungarns Regierungschef Viktor Orbán hat einen EU-Kredit für Kiew blockiert und damit laut einem Bericht des Nachrichtenportals Politico einen erneuten politischen Erfolg erzielt. Nach dem jüngsten Gipfeltreffen habe der Politiker seine Freude nicht verbergen können.
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12:30 Uhr
Industriegebiet in LVR mit Drohnen angegriffen
Die ukrainischen Streitkräfte haben Drohnen für einen Angriff auf ein Industriegebiet in der Stadt Altschewsk in der Volksrepublik Lugansk eingesetzt. Dies gab der Chef der Republik, Leonid Pasetschnik, bekannt.
"Heute Morgen hat der Gegner unsere Republik erneut angegriffen. Gegnerische Drohnen sind in ein Industriegebiet in der Stadt Altschewsk eingeschlagen. Ein ziviles Unternehmen, das Produktion ausschließlich für friedliche Zwecke herstellt, wurde beschädigt. Zwei Werkstätten und das umliegende Gelände des Eisenhüttenwerks wurden getroffen."
11:44 Uhr
FSB: Terroranschlag auf einen Beamten in DVR vereitelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1973, in der DVR festgenommen, als er versuchte, das Auto eines Beamten der Regionalverwaltung in die Luft zu sprengen. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.
Laut der Behörde sei der Mann von ukrainischen Geheimdiensten angeworben worden. Er soll Kontakt mit einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben.
Auf Anweisung des Kontaktmannes habe der Mann Komponenten für einen Sprengsatz aus einem Versteck abgeholt, um das Auto eines Beamten der Volksrepublik Donezk zu sprengen. Bei ihm seien ein 3.500 Gramm schwerer Sprengsatz mit Splittern, ein elektrischer Zünder und eine Fernbedienung sichergestellt worden, hieß es weiter.
Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt.
10:49 Uhr
Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

Stanislaw Krassilnikow / Sputnik Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt vier Orte in der DVR befreit: Alexandrowka, Kaliniki, Fjodorowka Wtoraja und Pawlowka.
Darüber hinaus haben die russischen Truppen die Siedlung Sopytsch im Gebiet Sumy unter Kontrolle gebracht.
10:00 Uhr
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 14 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 19. März bis 7:00 Uhr am 20. März wurden insgesamt 36 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Einmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet eine Verletzte.
Infolge der Angriffe wurde eine Stromleitung beschädigt. 17 Ortschaften waren ohne Strom. Die Energieversorgung wurde bereits wiederhergestellt.
09:25 Uhr
Ein Toter nach ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, haben die ukrainischen Streitkräfte die Ortschaft Murom angegriffen. Dabei wurde ein ziviler Einwohner getötet.
"Infolge eines Drohnenangriffs auf das Dorf Murom kam ein Zivilist ums Leben. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch am Unfallort."
08:54 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 26 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Region Krasnodar – 14,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – sechs,
- Gebiet Belgorod – zwei,
- Republik Krim – zwei
- Gebiet Brjansk – eine,
- Gebiet Rostow – eine.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

