Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 289 gegnerische Drohnen

5.05.2026 10:05 Uhr
10:05 Uhr
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 4. Mai bis 8 Uhr MESZ am 5. Mai 95 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 14-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in drei Siedlungen. Dort seien ein Klub, ein Schuppen, eine Wohnung und ein Auto beschädigt worden.
09:33 Uhr
DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 4. Mai bis 0 Uhr am 5. Mai (Ortszeit) wurden drei zivile Personen, darunter ein Kind, verletzt. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, ein ziviles Infrastrukturobjekt und ein Kommunalfahrzeug beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 14 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei zivile Personen kamen dabei ums Leben, vier weitere erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen sieben Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Kommunalfahrzeug und mehrere Autos.
09:01 Uhr
Peskow: Militarisierung Europas führt zu "harter Konfrontation mit Russland"

Die von Russophobie getriebene Militarisierung Europas werde laut Dmitri Peskow zu einer Phase "harter Konfrontation" zwischen Russland und Europa führen. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten weist darauf hin, dass die Europäer durch die Erhöhung der Militärausgaben versuchten, den Wegfall der US-amerikanischen Waffenlieferungen auszugleichen.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:36 Uhr
Mindestens drei Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe auf Tschuwaschien am Oberlauf der Wolga
In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte unter anderem die russische Teilrepublik Tschuwaschien angegriffen, die am Oberlauf der Wolga liegt. Nach Angaben des Republikoberhaupts Oleg Nikolajew habe der Angriff vor allem der Hauptstadt Tscheboksary und ihrer Umgebung gegolten. Wie der Politiker auf der Plattform MAX mitteilt, hätten infolge der ukrainischen Attacke drei Einwohner Verletzungen erlitten. Eines der Opfer sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, während man die anderen am Ort des Geschehens medizinisch versorgt habe. Alle Verletzten seien außer Lebensgefahr.
Da es am Morgen wiederholte Drohnenangriffe auf Tscheboksary gegeben habe, sei es ratsam, bis auf Weiteres in sicheren Räumen zu bleiben, warnt Nikolajew weiter. Beim Fund von Wrackteilen sollte man diese auf keinen Fall berühren. Stattdessen sollte man den Rettungsdienst anrufen.
08:04 Uhr
Ukrainische Kamikaze-Drohnen greifen Grenzgebiet Brjansk an: Zwei Verletzte
Gouverneur Alexander Bogomas wirft den ukrainischen Streitkräften ein weiteres "niederträchtiges" Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung des russischen Gebiets Brjansk vor. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe der Gegner die Siedlung Demjanki im Bezirk Starodub mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Der Gouverneur bezeichnet die Attacke als terroristisch. Infolge des Angriffs seien eine Frau und ein Mann mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Darüber hinaus meldet Bogomas, dass in der zurückliegenden Nacht über dem Gebiet Brjansk insgesamt 98 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden seien. Im Einsatz seien Einheiten der Luftabwehr, des örtlichen Verteidigungsbataillons BARS – Brjansk und der russischen Nationalgarde (Rosgwardija) gewesen.
07:30 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 289 ukrainische Drohnen

SymbolbildALEXEI KONOWALOW / TASS Russlands Verteidigungsministerium meldet am Dienstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Montag bis 6 Uhr MESZ am Dienstag 289 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Woronesch, Kursk, Kaluga, Smolensk, Orjol, Twer, Tula, Rjasan, Pskow, Nowgorod, Leningrad, Rostow und Wolgograd, dem Großraum Moskau, den Teilrepubliken Krim und Tatarstan, der Region Krasnodar und über dem Asowschen Meer abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
4.05.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
"Die Sowjetunion hat uns vom Faschismus befreit" – Unsterbliches Regiment in Frankfurt

Am Sonntag ist in Frankfurt eine Prozession des "Unsterblichen Regiments" durch die Innenstadt gezogen. Zahlreiche Teilnehmer erinnerten mit Porträtfotos ihrer Angehörigen an die sowjetischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gegen den Faschismus gekämpft haben.
Mit der jährlichen Veranstaltung wird das Andenken an die Millionen Opfer des Großen Vaterländischen Krieges geehrt. Gleichzeitig soll die Erinnerung an ihren Einsatz gegen die nationalsozialistische Diktatur wachgehalten werden. Ein 1948 geborener Teilnehmer aus Westdeutschland kritisierte dabei die aktuelle Stimmung gegen Russland und erklärte:
"Ich möchte meinen Beitrag leisten, denn ich habe verstanden, dass die Sowjetunion uns vom Faschismus befreit hat."
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:55 Uhr
Ukrainische Nationalisten sollen "Mein Kampf" neu aufgelegt haben
Die in Russland verbotene autobiografische Schrift "Mein Kampf" von Adolf Hitler soll von ukrainischen Nationalisten neu herausgegeben worden sein. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf russische Sicherheitsstrukturen. Ein Gesprächspartner der Agentur sagte dazu:
"Ukrainische Nationalisten prahlen auf Facebook offen damit, dass sie die in praktisch allen Ländern verbotene Schrift Hitlers neu aufgelegt haben."
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, die deutschen Nationalsozialisten und die heutigen ukrainischen Nationalisten verbinde ihre Haltung gegenüber jenen, die sie unterwerfen wollten. Die einen verbrannten Juden, die anderen Russen. Er präzisierte, dass Ukrainer "am 2. Mai 2014 in Odessa russische Menschen verbrannten, nur weil sie Russen waren".
21:44 Uhr
Medwedew spottet über Treffen von Selenskij und Paschinjan in Jerewan
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat sich zu dem Gespräch zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und dem armenischen Premierminister Nikol Paschinjan in Jerewan geäußert. Auslöser war für Medwedew die Tatsache, dass die Politiker trotz guter Russischkenntnisse auf Englisch miteinander gesprochen haben, das sie seiner Einschätzung nach nur eingeschränkt beherrschen.
In einem Telegram-Beitrag schrieb er, beide hätten sich "in schlechtem Englisch" miteinander unterhalten, und äußerte sich abwertend über den Gesprächsverlauf. Zudem stellte er die Vermutung auf, Teile des Austauschs könnten lediglich für die Kamera erfolgt sein, während später auf Russisch weitergesprochen worden sei.
"Fehlten nur noch Donald Trump und JD Vance, um den 'Nichtskönnern' eine Prüfung in Englisch abzunehmen."
Das Treffen fand am 4. Mai in Armenien statt. Laut Angaben beider Seiten wurden dabei Fragen der regionalen Sicherheitslage, diplomatische Bemühungen um eine Konfliktlösung sowie wirtschaftliche Kooperationen besprochen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


