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Liveticker Ukraine-Krieg – Journalist: Atomwaffen-Forderung macht die Ukraine zur Trümmerwüste

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Journalist: Atomwaffen-Forderung macht die Ukraine zur TrümmerwüsteQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 28.03.2026 17:52 Uhr

    17:52 Uhr

    EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will am 31. März nach Kiew reisen

    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will am 31. März in die Ukraine reisen. Sie werde in Kiew gemeinsam mit EU-Außenministern den ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga treffen, kündigt die Estin auf der Plattform X an. Bei den Gesprächen soll es um die Unterstützung der EU für die Ukraine gehen. Dabei fügt Kallas hinzu:

    "Wir werden auch mit einer klaren Botschaft kommen, dass Russland für seine Kriegsverbrechen zur Verantwortung gezogen werden muss."

    Sibiga zufolge wird es bei den Beratungen um die Unterstützung der EU für sein Land und Möglichkeiten gehen, Druck auf Russland auszuüben.

  • 17:20 Uhr

    Kämpfer: Die meisten Söldner nutzen Zivilisten hinterhältig als Schutzschild

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen Kämpfer der Rosgwardia berichtet, nutzt die überwiegende Mehrheit der Söldner, die auf Seiten der Ukraine kämpfen, Zivilisten als lebenden Schutzschild. Der Kämpfer Lew Makejew betonte, dass seine Einheit auf dem Schlachtfeld im Zuge der militärischen Sonderoperation auf Söldner aus Polen sowie aus verschiedenen afrikanischen und nahezu allen europäischen Ländern gestoßen sei. Makejew erklärte:

    "Nur Grausamkeit – sie haben sich dort in keiner Weise von ihrer guten Seite gezeigt. Die überwiegende Mehrheit von ihnen hat Zivilisten hinterhältig als Schutzschild und Wohngebiete als Festungsanlagen missbraucht. Dadurch zwangen sie unsere Einheiten, sich zu offenbaren, und versuchten anschließend punktuell, zu uns vorzudringen, um ihre Sabotage- und Aufklärungsaktivitäten direkt durchzuführen, was jedoch nicht von Erfolg gekrönt war [...] Alle ihre Angriffe wurden abgewehrt, und praktisch alle Einheiten, die dort an den Kämpfen beteiligt waren, wurden vollständig vernichtet."

  • 16:36 Uhr

    Orbán fordert Selenskij auf: "Ziehen Sie Ihre Agenten sofort aus Ungarn ab"

    In etwas mehr als zwei Wochen stehen in Ungarn Wahlen an. Vor diesem Hintergrund hat Ministerpräsident Viktor Orbán in einer über die sozialen Medien verbreiteten Videobotschaft Wladimir Selenskij aufgefordert, "seine Agenten sofort abzuziehen" und den "Willen der Ungarn zu respektieren".

    Orbán erklärte, die Ukraine habe Ungarn in ein "Operationsgebiet des ukrainischen Geheimdienstes" verwandelt. Zudem sagte er, in der oppositionellen Tisza-Partei gingen ukrainische "Spione" sowie "von den Ukrainern bezahlte IT-Spezialisten" ein und aus.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:57 Uhr

    Militärkorrespondent: Forderung nach Atomwaffen macht die Ukraine zu einer Trümmerwüste

    Der Militärkorrespondent Alexander Sladkow reagierte scharf auf die Äußerung von Wladimir Selenskij, wonach der Ukraine Atomwaffen zur Verfügung gestellt werden müssten. Nach Ansicht des Journalisten wäre ein solcher Schritt fatal für das Land und seine Bevölkerung. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Er wird die Überreste des ukrainischen Volkes vernichten. Dieser Mann wird erreichen, dass das von ukrainischen Truppen kontrollierte Gebiet in eine rauchende Trümmerwüste verwandelt wird. Seine Provokationen werden das, was einst die Ukraine war, ins Verderben stürzen."

  • 15:26 Uhr

    FSB vereitelt von Kiew geplanten Mordanschlag in Südrussland

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen Terroranschlag im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste in Stawropol verhindert. Ein russischer Staatsbürger des Jahrgangs 1995 soll demnach auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste ein Attentat auf einen Polizeibeamten und seine Familienangehörigen geplant haben. Bei der Festnahme des mutmaßlichen Saboteurs durch FSB-Spezialeinheiten habe sein ukrainischer Auftraggeber per Fernsteuerung einen Sprengsatz gezündet, wodurch der Täter eine tödliche Verletzung erlitten habe, heißt es in einer FSB-Mitteilung.

    Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Webseite. 

  • 14:45 Uhr

    Gouverneur von Cherson: Art der Kampfhandlungen rund um Dnjepr verändert sich

    Wie der Gouverneur der Region Cherson, Wladimir Saldo, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte, haben sich die Kampfbedingungen in dem Gebiet deutlich erschwert. Laut Saldo habe die Entwicklung von Drohnen den Charakter der Kampfeinsätze vollständig verändert. Der Gouverneur merkte an, dass die Zone, die von Drohnen vollständig abgedeckt wird, derzeit mindestens 15 Kilometer auf beiden Seiten des Flusses umfasst. Im Gespräch mit der Agentur sagte er:

    "Die Frontlinie am Dnjepr ist heute ganz anders als noch vor zwei oder drei Jahren. Die Entwicklung unbemannter Systeme hat den Charakter der Kampfhandlungen in diesem Abschnitt völlig verändert. Das bedeutet, dass jede Bewegung von Fahrzeugen, Booten und Personal sofort in die Gefahrenzone gerät. Daher sind klassische große Frontalangriffe heute nicht mehr denkbar. Das ist für beide Seiten eine äußerst schwierige Aufgabe."

  • 14:10 Uhr

    Ukraine und VAE kooperieren bei Luftverteidigung

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Muhammed bin Sajid al-Nahjan, zu Gesprächen über die Sicherheitslage im Nahen Osten getroffen. Dabei sei es um die Situation in den Emiraten, iranische Angriffe sowie die "Blockade der Straße von Hormus, die den globalen Ölmarkt unmittelbar beeinträchtigt", gegangen. Für die Ukraine gehe es auch um eine Grundsatzfrage, schrieb Selenskij nach dem Treffen in den Emiraten auf der Plattform X:

    "Terror darf nirgends auf der Welt walten. Der Schutz muss überall ausreichend sein."

    Man habe mit dem Präsidenten der Emirate eine entsprechende Kooperation vereinbart, erklärte Selenskij. Die Details sollen demnach noch ausgearbeitet werden.

    Am Donnerstag hatte die ukrainische Regierung bereits ein ähnliches Abkommen mit Saudi-Arabien abgeschlossen.

    Die Regierung in Kiew drängt seit Wochen auf einen Tauschhandel, bei dem die Golfstaaten elektronische Störsender und mobile Waffen aus der Ukraine erhalten würden, um damit iranische Drohnen abzuwehren. Im Gegenzug würde die Ukraine Abwehrraketen erhalten, mit denen sie sich gegen Marschflugkörper aus Russland schützen könnte.

  • 13:36 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Familie im Gebiet Saporoschje an: Eine Tote, zwei Verletzte

    Gouverneur Jewgeni Balizki meldet weitere Opfer im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hat eine ukrainische Drohne in der Siedlung Burtschak ein ziviles Auto angegriffen. Im Fahrzeug befand sich eine Familie: ein 27-jähriger Mann, eine 26-jährige Frau und zwei Kinder im Alter von sechs und vier Jahren. Die Frau erlag ihren Verletzungen. Der Mann und das vierjährige Kind wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Das andere Kind kam mit dem Schrecken davon. Balizki betont:    

    "Das ist kein Angriff auf Militärobjekte. Das ist eine gezielte Tötung von Zivilisten."

    Der Politiker sichert der betroffenen Familie jede erforderliche Unterstützung zu.

  • 13:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Brussowka in DVR befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, verbesserte der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie und traf ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Miropolje, Malaja Kortschakowka und Kondratowka im Gebiet Sumy sowie Isbizkoje, Bely Kolodes, Pokaljanoje und Werchnjaja Pissarewka im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor mehr als 195 Armeeangehörige. Das russische Militär zerstörte darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Wagen, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie vier Munitions- und zehn Materiallager.    

    Der Truppenverband West brachte die Ortschaft Brussowka in der DVR unter seine Kontrolle und traf zudem Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Jazkowka, Stary Karawan, Swjatogorsk und Krasny Liman in der DVR sowie Borowaja und Schijkowka im Gebiet Charkow. Dabei wurden bis zu 160 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt. Der Gegner verlor einen Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Wagen, ein Geschütz und drei Munitionslager.    

    Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, indem er gegnerische Einheiten nahe den Ortschaften Ischewka, Kurtowka, Alexejewo-Druschkowka, Konstantinowka, Kriwaja Luka, Nikolajewka, Artjoma und Iljinowka in der DVR traf. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 130 Soldaten. Ein Kampfpanzer, ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Wagen, ein Geschütz, zwei Munitions- und fünf Materiallager wurden zerstört.

    Der Truppenverband Mitte verbesserte ebenfalls seine Position an der vordersten Linie, wobei er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Sergejewka, Nowopawlowka, Grischino, Belizkoje, Prijut und Torskoje in der DVR sowie Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk traf. Der Gegner verlor mehr als 335 Armeeangehörige. Dabei wurden sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen und vier Geschütze außer Gefecht gesetzt.

    Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und traf zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Boikowo, Kopani, Wosdwischewka, Dolinka, Nosossjolowka, Ljubizkoje und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 265 Soldaten. Dabei wurden zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Wagen, ein Mehrfachraketenwerfer und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt.

    Der Truppenverband Dnjepr verbesserte seine taktische Position, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kamyschewacha, Saporoschez, Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje traf. Dabei wurden mehr als 55 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Zudem zerstörte das russische Militär 14 Wagen, ein Artillerieaufklärungsradar, fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und drei Lager mit Kriegszubehör.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsobjekte, Drohnenbasen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hat in den vergangenen 24 Stunden acht Lenkbomben, vier Flamingo-Marschflugkörper und 385 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

  • 12:38 Uhr

    Medienbericht: Kallas gerät wegen Ukraine in Streit mit Rubio

    Beim Gipfel der Außenminister der G7 soll es laut Medienberichten zu einem Streit zwischen der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und dem US-Außenminister Marco Rubio gekommen sein. Nach Angaben der Nachrichtenwebseite Axios kritisierte die EU-Chefdiplomatin die USA dafür, dass Washington den Druck auf Moskau nicht verstärkt. Rubio habe daraufhin mit einem vollständigen Rückzug Washingtons aus dem Verhandlungsprozess gedroht. Dabei habe der US-Außenminister seine Stimme erhoben.

    Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.