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Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Russlands Armee befreite über 80 Orte im Winter

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Russlands Armee befreite über 80 Orte im WinterQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 2.03.2026 17:17 Uhr

    17:17 Uhr

    Bloomberg: Europa sorgt sich um US-Waffenbestände nach Angriffen auf Iran

    Europäische Staaten befürchten einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge, dass die US-Operation gegen Iran Auswirkungen auf die amerikanischen Waffenbestände und die Lieferfähigkeit Washingtons gegenüber der Ukraine haben könnte. Die Agentur beruft sich dabei auf informierte Kreise. In dem Bericht heißt es:

    "Europäische Beamte sind besorgt, dass der Einsatz großer Mengen an Munition bei den Schlägen der USA und Israels gegen Iran die amerikanischen Bestände und die Fähigkeit Washingtons beeinträchtigen könnte, Waffen an die Ukraine zu verkaufen."

    Den Quellen zufolge konzentriert sich die Europäische Union derzeit darauf, ihre eigenen Luftverteidigungsressourcen zu stärken und die USA im Verhandlungsprozess zur Ukraine eingebunden zu halten.

  • 16:44 Uhr

    Ein Toter und eine Verletzte durch ukrainische Angriffe in Gebieten Saporoschje und Cherson

    Ein ziviler Bewohner des Dorfs Welikaja Snamenka im Bezirk Kamenka-Dneprowskaja im Gebiet Saporoschje ist bei einem ukrainischen Angriff ums Leben gekommen, eine weitere Frau wurde verletzt. Die Ortsverwaltung meldet dazu gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Bewaffnete Verbände der Ukraine haben mit einer Drohne ein Haus im Dorf Welikaja Snamenka angegriffen. Dadurch starb ein Mann, ein Rentner, an Ort und Stelle. Zudem wurde eine Frau, ebenfalls eine Rentnerin, verwundet."

    Ein weiterer Mann erlitt Verletzungen durch einen Drohnenangriff auf sein Auto im Gebiet Cherson. Die Verwaltung des Bezirks Gornostajewka berichtet dazu:

    "Während des vergangenen Tages wurden 46 Artillerieangriffe und 21 Drohnenangriffe gegen folgende Orte festgestellt: Siedlungen Gornostajewka, Kairy, Sawodowka. Durch einen Drohnenangriff gegen einen Pkw in der Siedlung Kairy wurde ein Mann des Jahrgangs 1970 verwundet."

  • 16:14 Uhr

    Budapest bestellt ukrainischen Botschafter ein – Streit um Zwangsmobilisierung

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat den ukrainischen Botschafter in Budapest, Fjodor Schandor, einbestellt. Hintergrund ist die anhaltende Zwangsmobilisierung in der Ukraine. Laut Szijjártó habe Ungarn Berichte über zwei weitere ungarische Opfer im Zusammenhang mit der Zwangsmobilisierung erhalten. Unter den Betroffenen seien auch ethnische Ungarn aus der Region Transkarpatien. In einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft begründete der Minister das diplomatische Vorgehen mit deutlichen Worten:

    "Auf den Straßen der Ukraine findet eine offene Jagd auf Menschen statt, um den Krieg aufrechtzuerhalten. Deshalb haben wir heute den Botschafter der Ukraine in Budapest einbestellt, um unsere Ablehnung der auf den Straßen fortgesetzten offenen Jagd auf Menschen zum Ausdruck zu bringen."

  • 15:45 Uhr

    Kiew beschließt Zwangsevakuierung von Kindern aus Kampfgebieten

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat ein Gesetz unterzeichnet, das die Zwangsevakuierung von Kindern aus Gebieten mit aktiven Kampfhandlungen auch gegen den Willen der Eltern erlaubt. Dies teilt das ukrainische Parlament mit.

    Zuvor hatte das ukrainische Medium Strana unter Bezugnahme auf das Innenministerium berichtet, dass die Werchowna Rada für eine zwangsweise Evakuierung von Kindern aus Gebieten aktiver Kampfhandlungen ohne Zustimmung der Eltern gestimmt habe.

    Die Kinderrechtsbeauftragte beim Präsidenten der Russischen Föderation, Maria Lwowa-Belowa, erklärte, das Dokument könne "Raum für Willkür" schaffen.

  • 15:20 Uhr

    Militärexperte: Russlands Armee befreite über 80 Orte im Winter

    Im Verlaufe des Winters haben russische Streitkräfte über 80 Ortschaften in den Gebieten Sumy, Charkow, Saporoschje Dnjepropetrowsk und der Donezker Volksrepublik befreit und eine Fläche von knapp 1.400 Quadratkilometern unter ihre Kontrolle gebracht, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

    "Insgesamt haben Russlands Streitkräfte im Dezember 34 Siedlungen in den Gebieten Sumy, Charkow, Saporoschje Dnjepropetrowsk und der Donezker Volksrepublik befreit. Nach Zählungen von Beobachtern wurde ein Territorium von über 540 Quadratkilometern befreit. Im Januar des laufenden Jahres befreiten Russlands Streitkräfte 24  Siedlungen in den genannten Gebieten und in der DVR und etwa 470 Quadratkilometer Fläche. Im Februar des laufenden Jahres wurden 24 Siedlungen befreit und über 360 Quadratkilometer Fläche unter Kontrolle gebracht."

    Marotschko hob weiter hervor, dass die russische Armee während des Winters insgesamt ihre taktische Stellung entlang der Frontlinie verbessert habe.

  • 14:53 Uhr

    Selenskij: Neue Verhandlungsrunde könnte zwischen 5. und 8. März stattfinden

    Nach Angaben von Wladimir Selenskij soll die nächste Verhandlungsrunde zur Beilegung des Ukraine-Konflikts zwischen dem 5. und 8. März abgehalten werden. Die Agentur Ukrinform zitierte Selenskij:

    "Das Treffen war in dem Zeitraum vom 5. bis 8. März geplant, also etwa für den 5. und 6. März. Es sollte in Abu Dhabi stattfinden. Aufgrund der aktuellen Kampfhandlungen können wir derzeit nicht bestätigen, dass das Treffen in Abu Dhabi stattfinden wird. Dennoch hat niemand das Treffen abgesagt."

    Selenskij zufolge könnten neben Abu Dhabi auch die Türkei oder die Schweiz als mögliche Austragungsorte dienen.

  • 14:35 Uhr

    Peskow: Sicherheitsgarantien und Territorialfragen Thema bei Ukraine-Verhandlungen

    Bei den Verhandlungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts werden unter anderem Sicherheitsgarantien und Gebietsfragen thematisiert, sagt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. In einem Interview an Journalisten erklärte er:

    "Neben anderen Fragen, neben der Hauptfrage, nämlich der Territorialfrage, stehen natürlich auch Sicherheitsgarantien auf der Agenda."

    Peskow fügte hinzu, dass Russland auch nach dem Angriff der USA gegen Iran einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Konflikts gegenüber aufgeschlossen sei:

    "Russland behält seine Position, die mehrmals vom Präsidenten Putin erläutert wurde, dass eine politisch-diplomatische Regulierung vorzuziehen sei, und Russland bleibt dafür offen, die eigenen Interessen gerade mit diesen friedlichen Methoden zu sichern."

  • 14:14 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.260 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 225 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär fünfzehn Autos, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Vampire aus tschechischer Produktion, eine Station für elektronische Kampfführung, zwei Munitionslager sowie sieben Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär bis zu 180 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 27 Autos, ein Artilleriegeschütz, eine Station für elektronische Kampfführung sowie vier Munitionslager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 135 Kämpfer einbüßen. Neun gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eines vom Typ Stryker und ein M113 aus US-Produktion, 23 Autos, ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Vampire aus tschechischer Produktion sowie fünf Material- und Brennstofflager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 320 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte vier gepanzerte Kampffahrzeuge, sechzehn Autos, drei Feldartilleriegeschütze, eine Station für elektronische Kampfführung sowie Munitionslager.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 340 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos und ein Artilleriegeschütz.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 60 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband neun Autos, ein Feldartilleriegeschütz, zwei Stationen für elektronische Kampfführung sowie vier Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energieinfrastruktur, die im Interesse des militärisch-industriellen Komplexes genutzt wurden, Munitionslager sowie Munitionsproduktionsstätten angegriffen. Überdies wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 146 Bezirken getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben vier gelenkte Bomben, drei HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen und 679 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Die russische Schwarzmeerflotte hat drei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 119.020 unbemannte Luftfahrzeuge, 651 Flugabwehrraketensysteme, 27.978 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.680 Mehrfachraketenwerfer, 33.571 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  55.642 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 13:56 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Verletzte und Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 54 Orte in zehn Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 19 Geschosse abgefeuert und 193 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 85 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet neun Verletzte. 

    Infolge der Angriffe wurden zwei Mehrfamilienhäuser, 16 Privathäuser, ein Infrastrukturobjekt, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb und 37 Fahrzeuge beschädigt.

  • 13:33 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden fünfzehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Belgorod – zwölf,  
    • Gebiet Kursk – drei.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.