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Liveticker Ukraine-Krieg – Weidel: Kiews Kriegsführung setzt Deutschland hohem Sicherheitsrisiko aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 17.05.2026 20:59 Uhr

    20:59 Uhr

    Sacharowa bezeichnet ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau als Terror – Inder unter den Toten

    Der ukrainische Drohnenangriff auf die Moskauer Agglomeration in der Nacht zum Sonntag war einer der schwersten und massivsten seit Langem. Drei Menschen, darunter ein indischer Staatsbürger, wurden dabei getötet. Maria Sacharowa hat den Angriff als Terroranschlag bezeichnet, für den die EU mitverantwortlich sei.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:49 Uhr

    DVR: Ein Toter, mehrere Verletzte an einem Tag wegen ukrainischer Angriffe

    Am Sonntag ist ein Einwohner der Donezker Volksrepublik (DVR) durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, erklärt der Chef der Region, Denis Puschilin. Der Mann des Jahrgangs 1993 wurde beim Drohnenangriff nordöstlich von Gorlowka getötet. Darüber hinaus wurden vier Zivilisten verletzt, sie erhalten medizinische Hilfe.

  • 20:29 Uhr

    Erneut ukrainische Drohnen über Russland abgefangen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 36 Drohnen der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Nowgorod, Rostow, Smolensk und Moskau sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt. Alle unbemannten Flugzeuge wurden zwischen 14 und 21 Uhr Moskauer Zeit neutralisiert.

  • 20:14 Uhr

    DVR: Russische Truppen rücken in Konstantinowka vor

    Russische Truppen haben die Kontrollzone südlich von Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) erweitert und sind im Westen der Stadt vorgerückt, gibt der Chef der Region, Denis Puschilin, bekannt. Kampfhandlungen würden im Industriegebiet und um den Bahnhof fortgesetzt.

    Die Befreiung von Nikolajewka ermöglicht der russischen Armee, eine Ostflanke zur Einkesselung von Konstantinowka zu schaffen, betont Puschilin.

    Das russische Verteidigungsministerium hatte am Donnerstag über die Befreiung der Ortschaft Nikolajewka in der DVR berichtet.

  • 19:44 Uhr

    AKW Saporoschje: Kiews Truppen nehmen Umspannwerk und Transportdienst ins Visier

    Das Atomkraftwerk Saporoschje meldet erneut ukrainische Drohnenangriffe. Laut einer Mitteilung wurde ein unbemanntes Flugzeug im Anflug auf das Umspannwerk "Raduga" neutralisiert. Es gab keine Detonation, die Anlage wurde nicht beschädigt.

    Außerdem geriet der Transportdienst des AKW unter Beschuss. Dabei wurden das Gebäude und einige Busse beschädigt.

    Im Ergebnis der beiden Angriffe gab es keine Verletzten, der Betrieb des AKW wurde nicht beeinträchtigt.

  • 19:01 Uhr

    Weidel: Kiews Kriegsführung setzt Deutschland hohem Sicherheitsrisiko aus

    AfD-Chefin Alice Weidel sieht die Kriegsführung der Ukraine als "hohes sicherheitspolitisches Risiko auch für die Bundesrepublik Deutschland". Beim verteidigungspolitischen Forum der AfD-Fraktion im Bundestag erklärt die Politikerin:

    "Sie können nicht [...] dem großen Bären mit einem heißen Eisen die ganze Zeit im Auge herumstochern, wie der Drohnenangriff tief nach Russland hinein, und dann erwarten, dass nichts passiert."

    Der Bär, also Russland, werde irgendwann mit der Pranke ausholen.

    Die Ukraine-Politik der Bundesregierung habe Deutschland einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgesetzt, führt Weidel aus. Im Falle einer Machtübernahme werde die AfD auf eine Ausgleichspolitik setzen.

  • 18:37 Uhr

    DVR meldet Dutzende ukrainische Angriffe in der vergangenen Woche

    In der vergangenen Woche haben Einheiten der Flugabwehr 38 ukrainische Drohnenangriffe auf die Donezker Volksrepublik (DVR) verhindert, teilt der Chef der Region Denis Puschilin mit. Der Gegner wende nach wie vor die Taktik kombinierter Schläge gegen Zivilisten und die Infrastruktur der Teilrepublik an. Sprengstoffteams sollen die abgeschossenen Drohnen ohne Verletzte oder Schäden an Infrastrukturobjekten erfolgreich entschärft haben.

  • 17:31 Uhr

    Kindergarten bei ukrainischem Angriff auf AKW-Stadt Energodar getroffen – keine Verletzten

    Ukrainische Truppen haben erneut die Stadt Energodar nahe dem AKW Saporoschje angegriffen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow schlug eine Drohne in einen Kindergarten ein. Es habe keine Verletzten gegeben, das Gebäude werde derzeit nicht zur Kinderbetreuung benutzt.

    Auf dem Gelände des Kindergartens seien Fragmente der Drohne sowie Brandspuren entdeckt worden, fügt Puchow hinzu. Es bestehe die Gefahr weiterer Angriffe auf Energodar.

  • 16:55 Uhr

    Indische Bürger unter Opfern der ukrainischen Drohnenattacke auf Gebiet Moskau

    Die indische Botschaft in Moskau teilt auf der Plattform X mit, dass infolge der nächtlichen Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt und ihre Umgebung einige Bürger des asiatischen Landes zu Schaden gekommen sind. Ein Arbeiter sei ums Leben gekommen, drei weitere seien verletzt worden, heißt es.

    Mitarbeiter der indischen Botschaft hätten den Ort des Geschehens besichtigt und ihre verletzten Landsleute im Krankenhaus getroffen. Die diplomatische Vertretung arbeite mit den russischen Behörden eng zusammen, um den indischen Bürgern die notwendige Hilfe zu erweisen.

    Ohne die Ukraine in dem Eintrag zu erwähnen, teilt die Botschaft mit, dass sie den Tod eines indischen Bürgers bedauere.

  • 16:17 Uhr

    Selenskij rechtfertigt Angriffe auf Moskau

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die jüngsten Drohnenangriffe gegen Moskau und die Hauptstadtregion als "völlig gerechtfertigt" bezeichnet. Es handele sich um die Reaktion des Landes auf den andauernden russischen Krieg, schrieb der Politiker auf der Plattform X. Er veröffentlichte auch ein Video mit einer großen Rauchwolke und einer fliegenden Drohne. Dabei behauptete er:

    "Die Konzentration der russischen Luftabwehr im Gebiet Moskau ist am größten. Aber wir überwinden sie."

    Die ukrainischen weitreichenden Drohnen hätten Ziele in 500 Kilometern Entfernung von der Staatsgrenze der Ukraine erreicht.

    "Wir sagen den Russen ganz klar: Ihr Staat muss diesen Krieg beenden. Die ukrainischen Hersteller von Drohnen und Raketen setzen ihre Arbeit fort."

    Anschließend dankte Selenskij den ukrainischen Streitkräften und dem Geheimdienst SBU für ihre "Treffsicherheit".

    Die russischen Behörden hatten zuvor mindestens drei Tote und 17 Verletzte sowie Schäden unter anderem an zahlreichen Wohnhäusern in Moskau und im Gebiet der Hauptstadt gemeldet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.