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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Drohnenangriff auf zivile Schiffe tötet fünf Aserbaidschaner

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 5.06.2026 16:59 Uhr

    16:59 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 135 ukrainische Drohnen ab

    Die russische Luftabwehr hat am Donnerstag zwischen 08:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 135 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula sowie über der Region Moskau, der Region Krasnodar, der Krim und dem Schwarzen Meer vernichtet.

  • 16:46 Uhr

    Ukraine bricht Waffenstillstand um AKW Saporoschje

    Kiews Militär hat den zuvor von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) vermittelten lokalen Waffenstillstand im Umland des Atomkraftwerks Saporoschje gebrochen. Der Pressedienst des Kraftwerks gibt dazu bekannt:

    "Heute um 13:15 Uhr hat eine Drohne der Streitkräfte der Ukraine während der Reparaturarbeiten im Rahmen eines von der IAEA vermittelten Waffenstillstands beim Strommast Nr. 20 der 750-Kilovolt-Stromleitung 'Dnjeprowskaja' eine Sprengladung auf Angehörige eines Minenräumtrupps des Verteidigungsministeriums Russlands abgeworfen."

    Der Meldung zufolge wurden bei dem Angriff fünf Soldaten verwundet. Der Pressedienst des AKW betont:

    "Dieser Zwischenfall ereignete sich in den ersten Stunden des Waffenstillstands, der zur Reparatur der Dnjeprowskaja-Stromleitung vereinbart wurde. Diese Stromleitung hat eine wichtige Bedeutung für die Sicherheit des AKW Saporoschje.

    Der Vorfall ist eine grobe Verletzung der ukrainischen Sicherheitsgarantien, die von einer Note der IAEA vom 4. Juni 2026 bestätigt wurden."

  • 16:28 Uhr

    Die Ukraine bringt Europas Vorbereitungen auf einen Krieg mit Russland aus dem Takt

    Kiews Luftkorridor für dessen Drohnen über dem Baltikum bringt die Karten der NATO bei der Vorbereitung einer Aggression gegen Russland durcheinander. Die ukrainischen Angriffe stehen im Widerspruch zur Vorbereitung eines weitaus größer angelegten Angriffs auf Russland.

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  • 15:43 Uhr

    Fünf Aserbaidschaner bei ukrainischem Drohnenangriff auf zivile Schiffe getötet

    Die Ukraine hat in der Nacht auf Freitag zwei nichtrussische zivile Frachtschiffe im Asowschen Meer mit Drohnen angegriffen. Bei dem Angriff wurden fünf Staatsangehörige Aserbaidschans getötet, wie der Pressedienst des Außenministeriums in Baku bekanntgab. 

    Es gibt auch Verletzte, die in dem Krankenhaus der russischen Stadt Jeisk behandelt werden. Aserbaidschanische Medien haben inzwischen Aufnahmen von einem der Schiffe veröffentlicht. Man sieht darauf, dass die Kapitänsbrücke getroffen wurde.

    Die beiden Frachtschiffe "Natra" und "Zirkon" waren unbeladen auf dem Weg aus der Türkei nach Rostow am Don, um dort Getreide zu laden. Wie das aserbaidschanische Außenministerium mitteilte, gehörten insgesamt 25 ihrer Landsleute zur Besatzung. Mehrere Mitarbeiter der Botschaft der Republik in Russland sind bereits zum Ort des Angriffs unterwegs.

    Laut marinetraffic.com fährt "Natra" unter der Flagge von Belize, "Zirkon" unter jener der Marshallinseln. Beim Letzteren soll es sich demnach allerdings um einen Öltanker handeln.

    Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, verdeutlichen die Angriffe auf zivile Schiffe einmal mehr den terroristischen Charakter des Kiewer Regimes. Ein vorbeikommendes Schiff des russischen Grenzschutzes habe den betroffenen Seeleuten Hilfe geleistet, fügte sie hinzu.

  • 15:09 Uhr

    Kiew bestätigt ukrainische Herkunft von Seedrohnen bei Constanța

    Die ukrainische Marine hat bestätigt, dass die am heutigen Freitag im rumänischen Hafen Constanța explodierte Seedrohne der Ukraine gehörte. In einer offiziellen Mitteilung heißt es dazu:

    "Während eines Einsatzes im Schwarzen Meer verlor eines der unbemannten Boote der Kriegsmarine der Ukraine unter Einfluss der gegnerischen elektronischen Kriegsführung die Steuerung und gelangte an die Küste Rumäniens."

    Das Marinekommando behauptet weiter, Rumäniens Seestreitkräfte im Voraus über den Vorfall informiert zu haben.

    Zuvor war im Hafen von Constanța eine Drohne an einer Sperre explodiert (wir berichteten in diesem Ticker). Später meldeten lokale Medien, dass drei weitere Drohnen in der Nähe des Hafens aufgespürt und entschärft wurden. Beim Zwischenfall sind keine Menschen zu Schaden gekommen, der Hafen wurde evakuiert. 

  • 14:31 Uhr

    Russland meldet weitere Angriffe gegen ukrainische Militär-Infrastruktur

    Zwischen dem 30. Mai und dem 5. Juni haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt sieben kombinierte Angriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine ausgeführt. Wie die Behörde angibt, wurden unter Einsatz von Präzisionswaffen und Drohnen Rüstungsbetriebe, Verkehrs-, Hafen- und Energieobjekte, die vom ukrainischen Militär genutzt werden, Militärflugplätze, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkünfte von ukrainischen Militärverbänden und ausländischen Söldnern angegriffen.

    Parallel dazu schoss Russlands Luftabwehr im gleichen Zeitraum 47 Lenkgleitbomben, 16 Geschosse der Mehrfachraketenwerfer HIMARS und Vampire sowie 3.084 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 13:37 Uhr

    Gefangenenaustausch: 185 russische Soldaten kehren heim

    185 russische Soldaten wurden von Russland aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet zurückgeholt, während 185 Kriegsgefangene an die ukrainischen Streitkräfte übergeben wurden. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    Die zurückgekehrten russischen Soldaten befinden sich derzeit auf weißrussischem Territorium. Die Vereinigten Arabischen Emirate fungierten demnach als Vermittler im Rahmen humanitärer Bemühungen.

  • 13:19 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf der vergangenen Woche bekannt.

    Zwischen 30. Mai und 5. Juni haben Kiews Truppen im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord nach Angaben der Behörde über 1.335 Soldaten verloren. Zwei Panzer, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 99 Autos, neun Artilleriegeschütze und fünf Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

    Einheiten des Truppenverbands West setzten ihre Offensive fort, in deren Rahmen das ukrainische Militär einen Verlust von 1.325 Kämpfern hinnehmen musste. Zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 97 Autos, ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad, 20 Geschütze und fünf Eloka-Anlagen wurden zerstört.

    Bei Kämpfen gegen den Truppenverband Süd musste die Ukraine über 935 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden ein Leopard-Panzer aus deutscher Produktion, 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 103 Autos, 22 Geschütze, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer sowie acht Eloka-Anlagen eliminiert.

    Ukrainische Verluste im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich auf über 2.360 Soldaten. Des Weiteren wurden 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 37 Autos, zwölf Geschütze und sieben Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt.

    Weitere über 3.045 Soldaten verlor Kiews Militär bei Gefechten gegen den russischen Truppenverband Ost. Am entsprechenden Frontabschnitt wurden zudem 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 57 Autos und acht Geschütze neutralisiert.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr musste die Ukraine  einen Verlust von über 335 Soldaten hinnehmen. Außerdem würden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 91 Autos, vier Artilleriegeschütze und 20 Eloka-Anlagen ausgeschaltet.

  • 12:06 Uhr

    Russlands Streitkräfte befreien zwei Ortschaften binnen einer Woche

    In der vergangenen Woche hat die russische Armee zwei Ortschaften im Gebiet der Sonderoperation befreit. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurde die Ortschaft Tichonowka durch Einheiten des russischen Truppenverbands Süd befreit. Zusätzlich befreiten Einheiten des Truppenverbands Ost im Rahmen ihrer Offensive die Siedlung Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje.

  • 11:36 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Toter und vier Verwundete nach ukrainischen Angriffen

    Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Gebiet Belgorod über 50 Mal angegriffen. Der provisorische Gouverneur der Region, Alexandr Schuwajew, berichtet dazu:

    "Am vergangenen Tag haben die Streitkräfte der Ukraine das Gebiet Belgorod 52 Mal angegriffen. Dabei wurden drei Zivilisten im Kreis Schebekino verwundet." 

    Der operative Stab der Region meldet zudem den Tod eines weiteren Zivilisten bei einem Angriff am heutigen Freitag:

    "Im Kreis Krasnaja Jaruga in der Siedlung Otradowski griff eine FPV-Drohne einen Betrieb an. Ein Mann, der sich auf dessen Gelände befand, starb an erlittenen Wunden."

    Ein weiterer Zivilist habe beim Angriff Splitterverletzungen erlitten, so die Meldung weiter.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.