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Liveticker Ukraine-Krieg – Nebensja: Ukraine setzt auf Krieg statt Frieden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Nebensja: Ukraine setzt auf Krieg statt FriedenQuelle: Sputnik © Sergei Gunejew
  • 23.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Unter Drohnenfeuer – So kämpfen russische Truppen bei Charkow

    Am Frontabschnitt bei Charkow versuchen russische Truppen nach eigenen Angaben, eine Sicherheitszone zum Schutz der Zivilbevölkerung zu schaffen und den Gegner zurückzudrängen. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet vor Ort über die Kämpfe um Woltschansk, wo Infanterie, Artillerie und Drohnen im Einsatz sind und Häuser teils in tagelangen Gefechten gestürmt wurden.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Nebensja: Kiew nicht an Friedensgesprächen interessiert

    Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja erklärte, die aktuelle ukrainische Führung sei nicht an Friedensgesprächen interessiert. Dies sagte er während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats:

    "Es wird immer offensichtlicher, dass die heutige ukrainische Regierung weder an Friedensgesprächen noch an elementaren humanitären Maßnahmen interessiert ist, die das Leid der Menschen lindern könnten."

    Russland habe sich hingegen eindeutig einem diplomatischen Lösungsweg und der Erreichung der Ziele der militärischen Sonderoperation verschrieben. Der Botschafter betonte, dass Kiew nicht zu einer diplomatischen Lösung bereit sei und bald mit neuen Bedingungen konfrontiert werde.

    "Für Kiew ist es heute offensichtlich wichtiger, in jede ausländische Auseinandersetzung involviert zu sein, als Wege zum Frieden im eigenen Land zu suchen."

    Die regelmäßigen Angriffe auf die Zivilbevölkerung seien eine bewusste Taktik Kiews, so Nebensja weiter:

    "Die ukrainischen Streitkräfte jagen buchstäblich mit Drohnen lebende Ziele. Regelmäßige gezielte Angriffe auf Zivilisten sind eine bewusste Taktik des Kiewer Regimes."

    Seit Februar 2022 seien mindestens 27.500 russische Zivilisten durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte zu Schaden gekommen.

  • 21:47 Uhr

    Bericht: Erneute Debatte über Mobilisierung von Frauen in der Ukraine

    In der Ukraine wird erneut über eine mögliche Mobilisierung von Frauen in die Streitkräfte diskutiert. Auslöser war die Entscheidung des Territorialen Zentrums für Rekrutierung im Gebiet Charkow, eine "wehrpflichtige" Frau zur Fahndung auszuschreiben, teilten russische Sicherheitskreise gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Frau verfügte weder über eine medizinische Ausbildung noch hatte sie je eine Verbindung zu den Streitkräften.

    Laut dem Gesprächspartner der Agentur wird damit de facto die öffentliche Meinung zur möglichen Mobilisierung unabhängig von Alter und Geschlecht getestet.

  • 21:35 Uhr

    DVR-Berater: Befreiung von Slawjansk hat "sakralen Charakter"

    Die Befreiung von Slawjansk in der Donezker Volksrepublik habe "sakralen Charakter", da von dort im Jahr 2014 der sogenannte Russische Frühling ausgegangen sei. Diese Ansicht äußerte der Berater des DVR-Chefs, Igor Kimakowski, im Interview mit Westi. Zugleich erklärte Kimakowski, Kiew wolle die Stadt "dem Erdboden gleichmachen" und sie zu einer "Informationsfestung" ausbauen.

  • 21:25 Uhr

    Russische Truppen treffen ausländische Militärangehörige bei Odessa

    Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben prorussischer Quellen einen Grenzposten im Vorort Fontanka bei Odessa angegriffen, wo sich ausländische Kämpfer aufgehalten haben sollen. Wie der Koordinator des prorussischen Untergrunds, Sergei Lebedew, gegenüber RIA Nowosti erklärte, wurde die siebente Grenzstation im Gebiet Fontanka getroffen. Er präzisierte:

    "Sie sprachen Französisch, waren aber keine Europäer."

    Lebedew zufolge könnte es sich um Söldner aus afrikanischen Ländern handeln, die mit dem französischen Kontingent der Fremdenlegion in Verbindung stehen.

  • 21:01 Uhr

    Eine Tote und zwei Verletzte bei Angriffen in Saporoschje und der DVR

    Bei einem Beschuss durch die Streitkräfte der Ukraine ist im Ort Michailowka im Gebiet Saporoschje eine Zivilistin getötet worden, teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit. In der Donezker Volksrepublik (DVR) wurden zudem zwei Zivilisten bei Drohnenangriffen verletzt, erklärte Republikchef Denis Puschilin:

    "In Awdejewka erlitt eine Frau, Jahrgang 1967, bei einem Angriff einer Kampfdrohne mittelschwere Verletzungen. Im Petrowski-Bezirk von Donezk wurde eine Frau, Jahrgang 1952, ebenfalls bei einem Drohnenangriff verletzt."

  • 20:46 Uhr

    Finnischer Politiker: Kiew verfolgt "sehr schlechte Pläne"

    Die ukrainische Führung bereitet einen "hinterhältigen Plan" gegen die neuen Regionen Russlands vor. Diese Ansicht äußerte Armando Mema, Mitglied der finnischen Partei "Freiheitsallianz". Er schrieb im sozialen Netzwerk X:

    "Anstatt auf Frieden hinzuarbeiten, habe ich den Eindruck, dass die ukrainischen Behörden sehr schlechte Pläne schmieden, die in naher Zukunft keinen Fortschritt bei der Konfliktlösung zulassen werden. Während Russland absoluten Respekt gegenüber den auf der Krim lebenden Ukrainern gewährleistet und die Zivilbevölkerung schützt, verfolgt die Ukraine alle Russischsprachigen auf ihrem Territorium."

    Dabei verwies Mema auf Äußerungen des ukrainischen Außenministers Andrei Sibiga zur Rolle der Krim für die Sicherheit im Schwarzen Meer. Nach Ansicht des finnischen Politikers müsse Kiew für einen dauerhaften Frieden die historischen Regionen Russlands anerkennen.

  • 20:19 Uhr

    Drei Verletzte bei Drohnenangriff der Ukraine auf Bus im Gebiet Brjansk

    Beim Angriff ukrainischer Kamikaze-Drohnen auf das Dorf Demjanki im Gebiet Brjansk sind ein Busfahrer und zwei Passagiere verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Bogomas mit. Der Bus wurde in eine sichere Zone gebracht. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert und medizinisch versorgt.

  • 19:50 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 67 ukrainische Drohnen

    Russische Luftabwehrkräfte haben am Montag zwischen 13:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit 67 ukrainische Drohnen über zwölf Regionen abgefangen und zerstört, teilte das Verteidigungsministerium mit. Betroffen waren die Gebiete Leningrad, Kursk, Kaluga, Tula, Rjasan, Brjansk, Belgorod, Smolensk, Orjol und Jaroslawl sowie die Krim und die Region Moskau.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.