Liveticker Ukraine-Krieg: "Gefängnis oder Vertrag" – Ukrainische Frauen unter Rekrutierungsdruck

21.05.2026 11:11 Uhr
11:11 Uhr
Angriffe auf Gebiet Saporoschje: Zwei Tote und ein Verletzter gemeldet
Ukrainische Einheiten griffen die Siedlungen im Gebiet Saporoschje innerhalb von 24 Stunden 27-mal an. Dabei wurden zwei Menschen getötet und eine Person verletzt. Dies teilte der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, mit.
Demnach wurde nahe dem Dorf Osipenko im Bezirk Berdjansk ein ziviles Auto von einer Drohne getroffen. Dabei starb ein Mann des Jahrgangs 1977. Bei einem Angriff auf die Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja wurde ein Mann schwer verletzt und erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.
In Berdjansk wurde zudem ein weiterer Mann des Jahrgangs 1966 verletzt. Er wird medizinisch behandelt, Lebensgefahr bestehe nicht.
10:42 Uhr
Rutte: NATO-Reaktion auf möglichen Atomwaffeneinsatz wäre "verheerend"
Die Reaktion der NATO auf einen möglichen Einsatz von Atomwaffen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt wäre "verheerend". Dies sagte der NATO-Generalsekretär Mark Rutte auf einer Pressekonferenz, als er zu möglichen NATO-Schritten im Fall eines russischen Atomwaffeneinsatzes gegen die Ukraine befragt wurde.
"Sie wissen, dass die Reaktion verheerend sein wird, falls dies geschieht."
Zuvor hatte der russische Sondergesandte im Außenministerium, Andrei Beloussow, die Darstellung zurückgewiesen, Russland erwäge den Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine.
Moskau weist solche Spekulationen seit Jahren zurück und betont zugleich, dass die NATO-Aktivität an den westlichen Grenzen Russlands deutlich zugenommen habe. Aus dem Kreml heißt es, Russland stelle keine Bedrohung dar, werde aber Maßnahmen, die seine Interessen gefährden könnten, genau beobachten.
10:24 Uhr
Angriffe auf Gebiet Kursk: Zivilistin stirbt nach ukrainischer Drohnenattacke
Innerhalb von 24 Stunden griffen ukrainische Einheiten das Gebiet Kursk 138-mal mit Artillerie an. Zudem kam es zu drei Drohnenangriffen mit Sprengsätzen. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinschtein, mit. Im Krankenhaus ist zudem eine Zivilistin gestorben, die bereits am 18. Mai bei einem Drohnenangriff auf den Kreis Gluschkowo verletzt worden war.
09:59 Uhr
Drohnen- und Artillerieangriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter, acht Verletzte
Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb von 24 Stunden 107-mal angegriffen, berichtet der amtierende Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew. Dabei wurden acht Menschen verletzt, einer von ihnen befindet sich im Krankenhaus. Zudem erlag ein Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen, die er bereits am 18. Mai im Kreis Schebekino durch eine Sprengfalle erlitten hatte.
09:35 Uhr
"Entweder Gefängnis oder Vertrag": Frauen in Ukraine sollen mit Drohungen rekrutiert werden

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Im Gebiet Charkow sollen Frauen mit Erpressung und Drohungen zum Dienst in den ukrainischen Streitkräften gedrängt werden. Dies berichtet ein Einwohner der Region gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Aus Sicherheitsgründen wollte er anonym bleiben.
"Sie können jemanden ins Büro bestellen, ein Gespräch führen und ihn zwingen. So haben sie auch Frauen aus dem Gefängnis geholt – sie waren keine Spezialistinnen. Sie wurden aus dem Gefängnis geholt, damit sie nicht weiter einsitzen müssen."
Ihm zufolge könnten Frauen auch unter Druck gesetzt werden, indem ihnen beispielsweise Drogen untergeschoben würden. Dann heißt es: Entweder Gefängnis oder den Vertrag unterschreiben, erklärte er. Zudem würden Frauen demnach teils keine Anerkennung ihrer Behinderung erhalten oder Sozialleistungen verlieren, um sie zum Vertragsabschluss zu bewegen.
09:10 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff auf Sysran: Zwei Tote gemeldet
Ukrainische Drohnen haben die Stadt Sysran im Gebiet Samara angegriffen. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, zudem gibt es Verletzte. Dies teilte der Gouverneur des Gebiets Samara, Wjatscheslaw Fedorischtschew, auf Telegram mit.
08:45 Uhr
Diesen warnt vor russischem Vergeltungsschlag: "Rüstungsbetriebe in Europa werden legitime Ziele"

Im Interview mit Andrew Napolitano äußert der norwegische Politologe Glenn Diesen schwere Bedenken hinsichtlich der aktuellen Entwicklung im Ukraine-Krieg und warnt vor einer unmittelbaren russischen Reaktion.
Laut Diesen habe sich die Stimmung in Moskau fundamental gewandelt. Während Russland in den vergangenen viereinhalb Jahren trotz punktueller NATO-Eskalationen auf einen langsamen, aber stetigen militärischen Sieg gesetzt habe, sei mittlerweile ein Niveau erreicht worden, das für Moskau nicht mehr hinnehmbar sei. Durch die Unterstützung massiver Drohnenangriffe tief im russischen Hinterland – inklusive Kriegsplanung und Geheimdienstdaten – sei die NATO de facto zur Kriegspartei geworden.
Besonders merkwürdig dabei, so Diesen, sei, dass in Europa überhaupt nicht mehr über die Konsequenzen dieses Kurses diskutiert werde. Kritische Stimmen würden sofort als "Kreml-Propaganda" mundtot gemacht. Weil Europa die Augen vor den Folgen verschließt, droht laut Diesen nun eine Katastrophe. Westliche und europäische Rüstungsbetriebe könnten schon bald zu legitimen Angriffszielen Russlands werden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
08:22 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium meldet Abschuss von 121 Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die russischen Luftabwehrkräfte 121 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen Russlands sowie über dem Kaspischen Meer abgefangen und zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Rostow, Samara, Saratow sowie über den Republiken Kalmückien und Krim zerstört.
07:55 Uhr
Lawrow: Russland will Gebieten mit russischer Bevölkerung keinen Schaden zufügen
Im Rahmen der militärischen Sonderoperation setze Russland keine Mittel ein, die den Gebieten mit russischer Bevölkerung erheblichen Schaden zufügen könnten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit der Shanghai Media Group.
Wie Lawrow weiter ausführte, habe Präsident Wladimir Putin wiederholt betont, dass das russische Militär in der Sonderoperation nicht alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetze. Russland wolle "keinen übermäßigen Schaden an Gebieten verursachen, in denen im Grunde unsere Menschen leben, die von den Nazis unterdrückt werden".
Zugleich betonte Lawrow, dass die russischen Streitkräfte die Aufgaben der Sonderoperation weiterhin konsequent erfüllten.
07:30 Uhr
Medien: Ablehnung von Verhandlungen durch Kiew wirkt "selbstzerstörerisch"

Symbolbild: Ein Soldat der russischen Armee.Sergei Bobylew / Sputnik Der Widerstand des Kiewer Regimes gegen den Verhandlungsprozess zur Beilegung des Ukraine-Konflikts sei selbstzerstörerisch, da die Ukraine letztlich ohnehin zu weitreichenden schmerzhaften Zugeständnissen gezwungen sein werde. Dies schreibt das in Ungarn erscheinende Magazin The European Conservative.
Wie das Blatt betont, habe das Ungleichgewicht bei den Ressourcen zwischen Russland und der Ukraine von Anfang an bedeutet, dass Kiew keinen Erfolg erzielen könne. Die Entscheidung, den Konflikt im Jahr 2022 fortzusetzen, sei sowohl für die Ukraine als auch für ganz Europa "katastrophal" gewesen.
Demnach hat sich die Bevölkerung der Ukraine innerhalb von vier Jahren von rund 40 auf etwa 20 Millionen Menschen mehr als halbiert. Zugleich seien die europäischen Staaten mit steigenden Energiepreisen und einer beschleunigten Deindustrialisierung konfrontiert worden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


