Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Soldaten desertieren aus Ausbildungszentrum in Tschernowzi

12.03.2026 08:59 Uhr
08:59 Uhr
Russische Armee hat im Gebiet Charkow über 20 Starlink-Anlagen zerstört
Der Truppenverband Nord der russischen Streitkräfte hat in der ersten Märzwoche mehr als 20 Starlink-Satellitenanlagen und mehr als 30 Kommunikationsantennen des Gegners in der Region Charkow zerstört. Dies meldet der Leiter der russischen Abteilung für Planung und Bekämpfung unbemannter Systeme mit dem Rufzeichen Karta.
Er präzisiert, dass in diesem Zeitraum auch mehr als 20 Kontrollpunkte für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden seien.
08:21 Uhr
Militärexperte: Ukrainische Streitkräfte nutzen fast alle Unternehmen in Charkow für militärische Zwecke
Soldaten der ukrainischen Streitkräfte würden fast alle Unternehmen in Charkow und im Gebiet Charkow für militärische Zwecke nutzen, darunter auch privatwirtschaftliche Unternehmen. Dies behauptet der Militärexperte Andrei Marotschko.
Er fügt hinzu, dass die ukrainischen Truppen auch temporäre Stützpunkte, Lager mit Technik und Munition in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern der Zivilbevölkerung von Charkow eingerichtet hätten.
07:45 Uhr
Russische Luftabwehr schießt über Nacht 80 ukrainische Drohnen ab
Die diensthabenden Einheiten der russischen Luftabwehr haben in der vergangenen Nacht 80 ukrainische Drohnen über Russland und dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zerstört wurden:
- 30 Drohnen über der Region Krasnodar,
- 14 Drohnen über der Krim,
- zehn Drohnen über dem Gebiet Rostow,
- acht Drohnen über dem Schwarzen Meer,
- jeweils fünf Drohnen über den Gebieten Brjansk und Belgorod,
- drei Drohnen über dem Gebiet Kursk,
- jeweils zwei über dem Gebieten Kaluga und dem Asowschen Meer,
- eine Drohne über der Region Woronesch.
07:13 Uhr
Medienbericht: Ukrainische Soldaten desertieren aus Ausbildungszentrum in Tschernowzi
Über 40 zur ukrainischen Armee eingezogene Ukrainer, die sich auf ihren Einsatz in der Region Sumy vorbereiteten, seien aus einem Ausbildungszentrum in Tschernowzi desertiert. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte mit. Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich die Deserteure bereits im benachbarten Rumänien befinden.
Wie der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fedorow zuvor mitteilte, gibt es im Land zwei Millionen Wehrdienstverweigerer, von denen 200.000 ihre Einheiten eigenmächtig verlassen haben. Vor dem Hintergrund der massenhaften Fahnenflucht und des unerlaubten Verlassens der Truppen, die oft bereits während der Ausbildung der Mobilisierten in der Ausbildungseinheit stattfindet, hat sich in der Ukraine ein Markt für illegale Dienstleistungen zur Umgehung des Militärdienstes entwickelt. Die Organisation der Flucht aus der Truppe kostet laut den Unterlagen der Strafverfahren zwischen 7.000 und 10.000 US-Dollar.
11.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne tötet zwei Beamte
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Saporoschje sind zwei Mitarbeiter der Verwaltung des Bezirks Wassiljewka ums Leben gekommen, teilen die örtlichen Behörden mit. Das unbemannte Flugzeug schlug in das Auto ein, mit dem die Beamten unterwegs waren.
21:41 Uhr
Orbán: "Die Ukrainer bedrohen bereits meine Familie"

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Aufnahme vom 5. Januar 2026Urheberrechtlich geschützt Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, er sei sich der ukrainischen Drohungen gegen seine Familie bewusst. Der Regierungschef zeigte sich zuversichtlich, dass er, seine Kinder und Enkelkinder damit umgehen können.
Auf Facebook veröffentlichte Orbán das Video eines Telefongesprächs mit einer seiner Töchter, in dem er sie bittet, keine Angst zu haben. Außerdem schrieb er:
"Die Ukrainer bedrohen bereits meine Familie, meine Kinder und meine Enkelkinder. Uns allen geht es gut, aber alles hat seine Grenzen!"
Orbán hat vier Töchter, einen Sohn sowie drei Enkelinnen und zwei Enkel.
20:45 Uhr
Flugabwehr zerstört ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 53 unbemannte Fluggeräte der Ukraine zerstört. Das Verteidigungsministerium listet die Regionen Russlands, über denen die Luftziele neutralisiert wurden, wie folgt auf:
- Teilrepublik Krim – 21,
- Region Krasnodar – 9,
- Gebiet Belgorod – 8,
- Gebiet Kursk – 6,
- Gebiet Woronesch – 2.
Zudem wurden sieben Drohnen über dem Schwarzen Meer abgeschossen.
20:25 Uhr
Präzise Treffer: Russische Drohnenpiloten neutralisieren Ziele entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, West, Süd und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerische Artilleriegeschütze, unbemannte Fluggeräte und Fahrzeuge mit Munition samt Personal außer Gefecht.
19:31 Uhr
Botschaft London: Großbritannien ist Komplize ukrainischer Kriegsverbrechen
Die russische Botschaft in London hält Großbritannien für einen Komplizen des Kiewer Regimes bei Kriegsverbrechen und Terrorangriffen. Damit kommentiert die diplomatische Vertretung die jüngste Attacke der ukrainischen Armee auf Brjansk, für die nach Angaben der örtlichen Behörden sieben Storm-Shadow-Marschflugkörper aus britischer Produktion eingesetzt worden sein sollen.
Die Bedienmannschaften dieser Raketen seien von britischen Ausbildern geschult worden, Zielinformationen hätten sie von britischen Geheimdiensten erhalten, erklärte die Botschaft. Ohne die Beteiligung britischer Fachleute wäre der Angriff unmöglich gewesen.
"Daher ist das britische Militär mit dem Blut der Einwohner von Brjansk, einschließlich Kindern, befleckt."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
