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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet SaporoschjeQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 24.02.2026 18:40 Uhr

    18:40 Uhr

    Peskow warnt vor "wahnsinnigen" Nuklearplänen für Kiew

    Kremlsprecher Dmitri Peskow hat mögliche Schritte von Paris und London zur Weitergabe von Nukleartechnologien an Kiew als "an Wahnsinn grenzend" bezeichnet. Er sagte dem Fernsehsender Rossija-1:

    "Dass es um derart an Wahnsinn grenzende Schritte gehen könnte, ist natürlich eine sehr ernste Nachricht."

    Russland rechne damit, dass die Öffentlichkeit und die Parlamente Frankreichs und Großbritanniens diese Informationen zur Kenntnis nehmen würden, so Peskow weiter.

    "Wir hoffen, dass zumindest die Öffentlichkeit und die Parlamentarier dieser Länder darauf hören."

    Der außenpolitische Berater des Präsidenten, Juri Uschakow, kündigte an, Moskau werde die USA über entsprechende Absichten Kiews informieren.

    "Das wird den Amerikanern selbstverständlich mitgeteilt. Sie wissen bereits Bescheid, es laufen Kommentare über alle Kanäle. Ich hoffe, dass die Information ankommt. Wir werden das gezielt ansprechen."

  • 18:18 Uhr

    Selenskij: Ukrainer zu Kompromissen bereit, aber ohne Verlust von Würde

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat erklärt, die Ukrainer seien zu bestimmten Kompromissen bei einer Beilegung des Konflikts mit Russland bereit. Dies sagte er im Interview mit dem kanadischen Sender CBC News:

    "Ich denke, die Menschen sind zu jeglichen Kompromissen bereit, die nicht zum Verlust der Würde und der Unabhängigkeit des Landes führen."

  • 18:00 Uhr

    Russischer Auslandsgeheimdienst: London und Paris planen Atombombe für Kiew

    London und Paris arbeiten derzeit aktiv daran, der Ukraine eine Atombombe zur Verfügung zu stellen. Dies geht aus einer Mitteilung des Auslandsgeheimdienstes der Russischen Föderation (SWR) vom Dienstag hervor.

    Dabei wollen Frankreich und Großbritannien alles so gestalten, dass die Ukraine angeblich selbst eine Atombombe entwickeln konnte. "Dabei ist jedoch unzweifelhaft, dass die Ukraine ohne Unterstützung von außen keine Möglichkeit hat, solche Entwicklungen eigenständig voranzutreiben", so der Stellvertretende Vorsitzende des Föderationsrates Russland,Konstantin Kosatschew.

    Dahinter stecke das Kalkül, dass Kiew vorteilhaftere Bedingungen für ein Ende der Kampfhandlungen beanspruchen könne, wenn es über eine Atombombe oder zumindest eine sogenannte schmutzige Bombe verfügen würde.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:55 Uhr

    Ukrainische Angriffe auf LVR: Ein Todesopfer, zwei Verletzte

    Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, berichtet auf der Plattform MAX über ukrainische Drohnenangriffe auf die Region. Demnach werde der Norden der LVR seit Montagabend attackiert. Der Politiker meldet dabei Opfer unter der Zivilbevölkerung.

    Wie Passetschnik bekannt gibt, habe eine ukrainische Drohne im Zentrum der Stadt Kremennaja eingeschlagen. Ein 75 Jahre alter Passant sei ums Leben gekommen, ein weiterer Zivilist habe Verletzungen erlitten. In der Ortschaft Swatowo sei eine 36 Jahre alte Frau verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ihr Auto angegriffen habe.       

    Der LVR-Chef beklagt außerdem Angriffe auf lokale Energieanlagen. Eine Reihe von Ortschaften müsse ohne Strom auskommen.

  • 17:30 Uhr

    Kiew: Kein Gebietsverzicht – Stopp entlang der Front möglich

    Kiew sei bereit, die Kampfhandlungen entlang der aktuellen Frontlinie einzufrieren, werde jedoch keine Gebiete abtreten. Dies erklärte Sergei Leschtschenko, Berater des Büros von Präsident Wladimir Selenskij, im Interview mit dem Sender Al Jazeera:

    "Wir sind bereit, den Krieg an den Kontaktlinien zu stoppen, aber wir werden unser Territorium nicht abtreten. Gebietsverzicht ist für uns inakzeptabel, dennoch diskutieren wir das Problem, um eine Lösung zu erreichen."

    Die Gespräche in Genf beträfen auf Wunsch der Partner Kiews derzeit die territoriale Frage. Voraussetzung für ihren Erfolg sei Vertraulichkeit. Sollte Kiew den Donbass aufgeben, werde der russische Präsident Wladimir Putin "auch andere Gebiete unter Kontrolle bringen", so Leschtschenko.

    "Wir unterstützen den Wunsch Washingtons, den Krieg zu beenden, wollen aber, dass Druck auf Russland ausgeübt wird, damit es Zugeständnisse macht."

  • 17:17 Uhr

    Großbritannien verabschiedet neues Sanktionspaket gegen Russland

    Die britische Regierung hat zum vierten Jahrestag des Ukraine-Kriegs neue Sanktionen gegen Russland verhängt. Premierminister Keir Starmer sagte, das Vereinigte Königreich stehe so lange, wie es nötig sei, an der Seite der Ukraine. Er würdigte die "unglaubliche Widerstandsfähigkeit" des europäischen Partners. Es sei kein Krieg, der weit vom Vereinigten Königreich entfernt sei. Es sei Putin, der einem möglichen Frieden im Wege stehe.

    Das Sanktionspaket ist nach Angaben der britischen Regierung das größte seit den frühen Monaten des Krieges. Es zielt insbesondere auf die Finanzierung der russischen Sonderoperation. Mit Sanktionen sind unter anderem der Pipeline-Gigant PJSC Transneft sowie 175 Unternehmen und 48 Öltanker der sogenannten Schattenflotte belegt. Die britischen Sanktionen sollen auch Unternehmen treffen, die Teile für Drohnen liefern. Darüber hinaus stehen Banken und Firmen aus der Kernenergie- und Gasindustrie auf der Liste.

  • 16:55 Uhr

    Orbán: Selenskij setzt Ungarn mit Drohungen unter Druck

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij vorgeworfen, Ungarn unter Druck zu setzen. Das schrieb er im sozialen Netzwerk X:

    "Ungarn hat sich von Anfang an für den Frieden eingesetzt. Und dennoch droht Präsident Selenskij selbst heute, am Jahrestag des Konfliktbeginns, Ungarn und übt Druck aus, weil wir uns weigern, in den Krieg hineingezogen zu werden, Geld an die Ukraine zu schicken und auf günstige russische Energie zu verzichten."

    Zudem beschuldigte er die ungarische Opposition, Selenskij zu unterstützen und die Interessen des ungarischen Volkes zu verraten.

  • 16:40 Uhr

    "Werden uns keiner ausländischen Macht beugen" – Orbán kontert Öl-Stopp der Ukraine

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán kritisierte am Montag vor dem ungarischen Parlament den Stopp russischer Öllieferungen durch die Ukraine via Druschba-Pipeline scharf. Da es keine technischen Hindernisse gebe, bezeichnete er die Blockade als "offene politische Erpressung", der sich Ungarn nicht beugen werde.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:00 Uhr

    Tausende Zivilisten wurden seit Kriegsbeginn Opfer von Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte

    Seit Februar 2022 wurden mehr als 27.000 zivile Einwohner Opfer der ukrainischen Armee. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.

    "Infolge der verbrecherischen Taten der ukrainischen Kämpfer wurden in den vergangenen vier Jahren 27.000 Zivilisten verletzt, 8.000 kamen dabei ums Leben. Im Jahr 2025 haben wir jede Woche 100 bis 150 verletzte Zivilisten registriert. Seit 2014 hat die Zahl der Opfer 41.000 überschritten. Darunter sind 2.000 Kinder."

    Miroschnik zufolge wurden seit Februar 2022 1.400 Kinder Opfer von Verbrechen ukrainischer Streitkräfte, 240 von ihnen kamen ums Leben.

  • 15:44 Uhr

    Passagierbus im Gebiet Brjansk mit Drohnen angegriffen

    Die ukrainischen Kämpfer haben einen fahrenden Passagierbus im Gebiet Brjansk angegriffen. Laut dem Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, gab es keine Verletzten.

    "Die ukrainischen Nazis haben einen gezielten Angriff mit Kamikaze-Drohnen auf einen fahrenden Bus mit Passagieren in der Siedlung Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewski durchgeführt. Es gibt keine Verletzten. Infolge der Attacke wurde der Bus beschädigt. Die Einsatzkräfte sind vor Ort."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.