International

Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Russische Truppen hissen Flagge in Siedlung Rasliw

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Russische Truppen hissen Flagge in Siedlung RasliwQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew/RIA Nowosti
  • 31.03.2025 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Weltraumstreitkräfte – Das Betteln der Ukraine hat kosmische Ausmaße erreicht

    Kiew hat Pläne zur Schaffung von Weltraumstreitkräften angekündigt. Die Ukraine plant, bis zum Jahr 2030 nationale Satelliten für militärische Zwecke zu beschaffen. Experten weisen darauf hin, dass es dem Land an finanziellen und intellektuellen Ressourcen fehlt, um die Initiative umzusetzen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:42 Uhr

    Niederlande sagen Ukraine zwei Milliarden Euro Militärhilfe für 2025 zu

    Die Niederlande sind bereit, der Ukraine im Jahr 2025 militärische Hilfe in Höhe von zwei Milliarden Euro bereitzustellen. Dies teilt Verteidigungsminister Ruben Brekelmans auf X mit. Davon seien 500 Millionen Euro für die Produktion von Drohnen vorgesehen, so Brekelmans.

    "Ich bin mit meinem Kollegen, dem ukrainischen Verteidigungsminister Rustem Umerow, in Kiew. Ich habe ihm von der Unterstützung in Höhe von zwei Milliarden Euro berichtet, die wir 2025 bereitstellen werden."

    Bereits am 6. März hatte Reuters berichtet, dass die niederländische Regierung für 2026 eine Reserve von 3,5 Milliarden Euro zur Unterstützung der Ukraine einrichten will. Premierminister Dick Schoof betonte jedoch, dass diese Mittel schon 2025 eingesetzt werden könnten.

  • 21:39 Uhr

    Mehrere Drohnen über Brjansk abgeschossen

    Die russische Luftabwehr hat über dem Gebiet Brjansk sechs ukrainische Drohnen abgeschossen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mit. In der Erklärung des Ministeriums heißt es:

    "Am 31. März zwischen 20:45 und 21:50 Uhr Moskauer Zeit wurden sechs ukrainische Drohnen von den Luftverteidigungskräften abgeschossen."

  • 21:33 Uhr

    Schweden kündigt größtes Militärhilfepaket für die Ukraine seit 2022 an

    Schweden wird der Ukraine ein neues Militärhilfepaket im Wert von 1,6 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellen. Dies kündigt Verteidigungsminister Pål Jonson am Montag an.

    "Dies ist das 19. Hilfspaket für die Ukraine und gleichzeitig das größte, das wir bisher bereitgestellt haben."

    Der Minister erklärte, dass rund 912 Millionen Dollar für den Kauf neuer Ausrüstung von der Rüstungsindustrie vorgesehen sind. Weitere 465 Millionen Dollar fließen in multilaterale Initiativen im Rahmen der Ukraine-Kontaktgruppe. Darüber hinaus stellt Schweden Waffen im Wert von 93 Millionen Dollar aus eigenen Beständen zur Verfügung.

    Die Lieferungen umfassen unter anderem M/58-Maschinengewehre, Trainingswaffen, kleinkalibrige Munition, etwa 100 Fahrzeuge, Ausrüstung, medizinisches Material und andere Güter.

  • 21:13 Uhr

    Medien: Russische Truppen hissen Flagge in Siedlung Rasliw

    Russische Truppen haben in der Ortschaft Rasliw die russische Trikolore gehisst. Der Ort liegt an der Verwaltungsgrenze zwischen der Donezker Volksrepublik und dem ukrainischen Gebiet Dnjepropetrowsk. Dies berichtet Wladimir Rogow, der Vorsitzende des Ausschusses für Souveränitätsfragen der Gesellschaftskammer Russlands, gegenüber TASS:

    "Unsere Truppen haben die russische Trikolore in Rasliw an der Grenze zum Gebiet Dnjepropetrowsk gehisst. Die Säuberung der Stadt von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte ist praktisch abgeschlossen."

  • 20:52 Uhr

    Medienbericht: EU verbreitet Märchen vom Krieg mit Russland, um Bürger zu kontrollieren

    Seit Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde, herrscht in Europa Hysterie. Die politischen Eliten machen den Europäern unablässig Angst vor einem Krieg mit Russland, schreibt die polnische Zeitung Myśl Polska. Diese scheinbar verrückte Politik ist gar nicht so verrückt. Die Kontrolle über die Massen durch Einschüchterung ist ein seit Jahrhunderten angewandter Mechanismus, "der sich bewährt hat und teuflisch effektiv ist". Die Zeitung verweist auf die Ähnlichkeiten zwischen der aktuellen Einschüchterung und derjenigen während der COVID-Pandemie und stellt fest:

    "Indem sie eine Atmosphäre der Angst aufbauen und die Notwendigkeit anpreisen, sich zu bewaffnen, prägen die Vertreter dieser Politik den Europäern die Notwendigkeit ein, auf Komfort zu verzichten und bereit zu sein, Opfer zu bringen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Derselbe Mechanismus war während der COVID-Ära am Werk, als die Gesellschaft auf völlig unrechtmäßige Weise gezwungen wurde, sich zu opfern und ihre Bürgerrechte und Freiheiten aufzugeben [...] Als der beste Arzt der Welt im Februar des Jahres 2022 die Welt innerhalb eines einzigen Tages von COVID heilte, musste ein anderer Vorwand gefunden werden, um die Nation an die kurze Leine zu nehmen."

  • 20:34 Uhr

    Szijjártó bittet Kiew um Einstellung der Angriffe auf russische Energieanlagen

    Budapest hält Attacken auf die Infrastruktur, die für Ungarns Energiesicherheit wichtig ist, für inakzeptabel, erklärt Péter Szijjártó. Aus diesem Grund habe er Kiew über einen ukrainischen Minister gebeten, Angriffe auf entsprechende russische Anlagen zu unterlassen. 

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 20:15 Uhr

    Ukraine: Männer über fünfzig können zum Bau von Befestigungen im Hinterland einberufen werden 

    In der Ukraine können Wehrpflichtige über fünfzig Jahre sowie gesundheitlich eingeschränkte Männer künftig zum Bau von Verteidigungsanlagen im Hinterland einberufen werden. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Bezugnahme auf den stellvertretenden Leiter des Militärkommandos im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje:

    "Es gibt viele verschiedene Spezialaufgaben. Diese Einheiten übernehmen wichtige Arbeiten beim Bau von Befestigungen und der Versorgung der Kampfeinheiten mit Fahrern und anderen Fachkräften."

    Das Portal weist darauf hin, dass Männer dieser Altersgruppe nun auch in Einheiten ohne besondere Qualifikationsanforderungen eingezogen werden können.

  • 19:43 Uhr

    Bern leitet Ermittlungen gegen Schweizer Söldner in der Ukraine ein

    Der offizielle Vertreter des schweizerischen Militärjustizdienstes, Florian Menzi, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass die Schweiz derzeit gegen 14 mutmaßliche Schweizer Söldner ermittle, die unter Verletzung des schweizerischen Rechts in der ukrainischen Armee dienen. In der Schweiz ist es verboten, als Söldner in den Streitkräften anderer Staaten zu kämpfen. Wer dagegen verstößt, dem droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Menzi wörtlich:

    "Die Militärjustiz führt im Moment sieben Verfahren in Zusammenhang mit dem Verdacht auf Leisten von fremdem Militärdienst im Ukraine-Krieg."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.