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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiew hat nur noch bis Juni Geld zur Finanzierung seiner Armee

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 27.03.2026 11:22 Uhr

    11:22 Uhr

    Medien: Kiew verfügt nur noch bis Juni über Geld zur Finanzierung seiner Armee

    Für Kiew bestehe die Gefahr, innerhalb von zwei Monaten kein Geld mehr für die Verteidigung zu haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Quellen. Wie es heißt, reichten die Mittel derzeit nur noch bis Juni.

    Für die Ukraine sei die Unterstützung durch die westlichen Partner Kiews entscheidend gewesen, um den Krieg über vier Jahre hinweg fortsetzen zu können.

    Die Agentur schrieb, dass "eine Reihe von Rückschlägen in jüngster Zeit den Handlungsspielraum der Ukraine erheblich eingeschränkt" habe. Dabei handelt es sich vor allem um das ungarische Veto gegen einen EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro und die Streitigkeiten um das jüngste Hilfspaket des Internationalen Währungsfonds.

    Kiew sollte den EU-Kredit bereits im April erhalten, nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der EU im Dezember auf Kredite für dieses Jahr und 2027 geeinigt hatten.

    Dieser Zeitplan sei jedoch gescheitert, so die Agentur weiter. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, dass er den Kredit blockieren werde, bis Kiew den Transit von russischem Öl durch die Druschba-Pipeline wiederaufnehme. Das Schicksal dieses EU-Kredits werde wahrscheinlich "mindestens bis nach den Parlamentswahlen in Ungarn am 12. April ungewiss bleiben".

  • 10:44 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 38 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 26. März bis 7:00 Uhr am 27. März wurden insgesamt 52 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 14 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

    Infolge der Angriffe wurden vier Wohnhäuser und zwei Fahrzeuge beschädigt.

  • 10:06 Uhr

    Budanow: Kiew und Moskau könnten an Ostern Gefangenenaustausch durchführen

    Nach Angaben von Kirill Budanow, dem Leiter des ukrainischen Präsidentenbüros, könnten Russland und die Ukraine an Ostern einen weiteren Gefangenenaustausch durchführen. Dies erklärte Budanow bei einer Veranstaltung. Die Agentur Interfax-Ukraine zitiert ihn:

    "Unsere gemeinsame Arbeit wird täglich durchgeführt. Die Verhandlungen werden fortgesetzt und es werden neue Austausche stattfinden. Ich hoffe sehr, dass wir an Ostern einen großen Austausch sehen. Wir werden dafür alles tun, was notwendig ist." 

  • 09:35 Uhr

    Selenskij: Washington fordert von Kiew Truppenabzug aus Donbass im Austausch für Garantien 

    In einem Interview mit Reuters erklärte Wladimir Selenskij, dass die USA bereit sind, Sicherheitsgarantien "auf hoher Ebene zu vereinbaren", sobald Kiew seine Truppen aus dem Donbass zurückzieht. Selenskij merkte an, dass Washington Druck auf die ukrainische Seite ausübt. 

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  • 08:54 Uhr

    Experte: Ukrainische Armee führt Gegenangriffe bei Guljaipole durch

    Einheiten der ukrainischen Streitkräfte führen regelmäßig Gegenangriffe bei der Stadt Guljaipole im Gebiet Saporoschje durch, um die Lage in dieser Richtung angesichts des Vormarsches der russischen Armee zu stabilisieren. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

    "Der Gegner führt eine Reihe von Gegenangriffen bei Guljaipole durch, um die Lage an diesem Frontabschnitt zu stabilisieren."

    Zuvor hatte Marotschko mitgeteilt, dass die russische Armee an mehreren Abschnitten bei Guljaipole tief in die gegnerischen Verteidigungsstellungen eingedrungen sei.

    Ihm zufolge hätten russische Soldaten Erfolge südwestlich der Stadt erzielt: Die Ortschaften Guljaipolskoje und Mirnoje seien unter fast vollständiger Kontrolle der russischen Truppen.

  • 08:00 Uhr

    Russische Armee beginnt Kämpfe um Ambarnoje im Gebiet Charkow

    Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko hätten die russischen Truppen Kämpfe für die Befreiung der Siedlung Ambarnoje im Gebiet Charkow begonnen. Gegenüber TASS sagte der Experte: 

    "Infolge der aktiven Handlungen der russischen Streitkräfte ist es ihnen gelungen, die Kontrollzone südwestlich der Ortschaft Melowoje auszuweiten und an das Dorf Ambarnoje heranzurücken. Derzeit werden Maßnahmen für die Befreiung dieser Siedlung ergriffen."

    Marotschko präzisierte, dass die Kämpfe um Ambarnoje durch die Stellungen der ukrainischen Soldaten an diesem Abschnitt erschwert worden seien. Die gegnerischen Positionen befinden sich auf strategischen Höhen, was den ukrainischen Streitkräften einen taktischen Vorteil gebe.

  • 07:03 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 85 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gewässern des Schwarzen Meeres, der Republik Krim, der Region Moskau sowie über den Gebieten Brjansk, Leningrad, Wologda, Smolensk, Belgorod, Kursk und Pskow zerstört.

  • 26.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Russische Drohnenpiloten immer einsatzbereit (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium zeigt Drohnenpiloten in den Gebieten Saporoschje, Sumy, Charkow, Cherson und in der Volksrepublik Donezk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Befestigungen, Drohnenleitstellen, Stellungen, Standorte, Ausrüstung und gepanzerte Kampffahrzeuge der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.  

  • 21:48 Uhr

    TASS: Ukrainer fordern Einstellung der Kämpfe

    Die ukrainischen Bürger halten es für notwendig, die Kampfhandlungen einzustellen, da sie zur Erkenntnis kommen, dass an der Front unvermeidlich weitere Tausende von Soldaten getötet werden würden. Diese Meinung äußern sowohl erbitterte Nationalisten als auch normale Bürger. Die Nachrichtenagentur TASS meldet das unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.