Liveticker Ukraine-Krieg: Massiver Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte auf russische Regionen

15.03.2026 18:09 Uhr
18:09 Uhr
"Ungarn wird keine Kolonie der Ukraine!": Orbán attackiert Selenskij wegen Ölblockade

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Samstag, dem 14. März 2026, erklärt, Ungarn werde keine ukrainische Kolonie werden, und forderte die Bevölkerung dazu auf, sich gegen die Erpressung durch die Ukraine zu wehren.
Er gab an, dass sich ungarische Experten seit Tagen in Kiew aufhalten würden, doch man gewähre ihnen nach wie vor keinen Zugang zur angeblich beschädigten Druschba-Pipeline.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:53 Uhr
Gebiet Kursk: Bei Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte drei Menschen verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben mithilfe einer Drohne den Bezirk Korenewo im Gebiet Kursk angegriffen; drei Zivilisten wurden verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Auf seinem Kanal auf der Plattform Max schrieb er:
"Heute hat eine feindliche Drohne die Ortschaft Korenewo im Bezirk Korenewo angegriffen. Durch den Angriff erlitt eine 56-jährige Frau eine Streifwunde durch Splitter an der rechten Schulter und der Hüfte. Eine 49-jährige Frau erlitt eine Streifwunde durch Splitter am linken Oberschenkel und am rechten Bein. Ein 57-jähriger Mann erlitt eine Streifwunde am Kopf, blinde Splitterwunden am Rücken, am Arm, am Fuß, an der Schulter und an der Hand sowie Verletzungen an der Brust."
Der Leiter der Region wies darauf hin, dass den Verletzten Erste Hilfe geleistet worden sei und sie in Kürze in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht würden. Chinschtein fügte hinzu:
"Unsere Ärzte werden alles tun, um die Menschen so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu bringen."
17:17 Uhr
Fico: Ungenügender Druck auf Selenskij – EU kann Inspektion der Druschba-Pipeline nicht durchsetzen

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat sich am Samstag, dem 14. März 2026, zu den ausbleibenden Öllieferungen über die Druschba-Pipeline geäußert. Er warf der Europäischen Union vor, die Interessen der Ukraine über die der Mitgliedstaaten zu stellen.
Obwohl Präsident Selenskij um Geld bitte, könne die EU keine Inspektionsmission der angeblich beschädigten Pipeline durchsetzen. "Dafür gibt es im diplomatischen Wörterbuch eine einfache Formulierung: 'Lieber Wladimir, du willst europäisches Geld, also komm uns entgegen'", sagte Fico.
Der Politiker kritisierte, dass eine solche Art der Kommunikation jedoch nur gegenüber EU-Mitgliedstaaten angewendet werde, die es wagen, souveräne Meinungen zu vertreten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
16:48 Uhr
Gebiet Brjansk: Mann bei Angriff ukrainischer Streitkräfte verletzt
Der Bezirk Pogar im Gebiet Brjansk wurde von den ukrainischen Streitkräften angegriffen; ein Zivilist wurde verletzt, ein Traktor beschädigt, wie Gouverneur Alexander Bogomas mitteilte. Auf seinem Kanal auf der Plattform Max schrieb er:
"Die ukrainischen Streitkräfte haben den Bezirk Pogar angegriffen. Bei einem Angriff mit Kamikaze-Drohnen auf das Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs im Dorf Tschaussy im Bezirk Pogar wurde leider ein Zivilist verletzt. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er die notwendige medizinische Versorgung erhielt. Ein Traktor wurde beschädigt."
Der Gouverneur präzisierte, dass Einsatz- und Rettungsdienste vor Ort im Einsatz seien.
16:16 Uhr
Nordeuropa und Kanada bekräftigen Absicht, Ukraine weiterhin zu unterstützen
Dänemark, Norwegen, Schweden, Island, Finnland und Kanada werden der Ukraine weiterhin wirtschaftliche und militärische Unterstützung gewähren, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Ministerpräsidenten dieser Länder. In dieser Erklärung, die auf der Webseite des kanadischen Außenministeriums veröffentlicht wurde, heißt es:
"Wir werden der Ukraine weiterhin wirtschaftliche, zivile, militärische und humanitäre Hilfe leisten und rufen alle Mitglieder der Koalition auf, ihre Unterstützung zu verstärken. Wir werden unsere gemeinsame Hilfe weiterhin koordinieren."
15:56 Uhr
Kommando der 159. Brigade der ukrainischen Streitkräfte verharmlost tatsächliche Verluste an der Front
Das Kommando der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte gibt die tatsächlichen Verluste der Einheit im Gebiet Charkow zu niedrig an, wie aus russischen Sicherheitskreisen verlautete. Die Quelle sagte:
"Bei Verhören gefangener Soldaten wurde bekannt, dass das Kommando der Einheit Soldaten der Brigade, die von Kämpfern der russischen Streitkräfte des Truppenverbands Nord im Gebiet Charkow vernichtet wurden, als im Donbass vermisst bezeichnet."
An diesem Abschnitt der Front sind die Truppenverbände West und Nord im Einsatz. In den vergangenen 24 Stunden beliefen sich die Gesamtverluste des Gegners auf bis zu 415 Kämpfer, einen Schützenpanzer, zwei M113-Panzertransporter, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 37 Fahrzeuge, fünf Artilleriegeschütze, eine Abschussrampe für das MLRS-Mehrfachraketenwerfersystem, zwei Gegenartillerie-Stationen und mehrere Munitionsdepots.
15:23 Uhr
Selenskij: US-Team will Treffen mit Vertretern aus Ukraine und Russland nächste Woche in USA
Die US-Vermittler wollen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zufolge nächste Woche in den USA trilaterale Gespräche mit Russland und der Ukraine über eine Beendigung des Krieges abhalten. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump sei nötig, unterstrich Selenskij nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters.
Der Politiker sagte zudem vor Journalisten, dass die Ukraine nicht die Unterstützung der gegen Iran kämpfenden USA verlieren wolle. Die Regierung in Kiew zeige ihre Bereitschaft, den USA und ihren Verbündeten in der Golfregion zu helfen, indem sie angeboten habe, ihr Fachwissen über Drohnen zu teilen.
"Wir hoffen stark, dass die USA sich wegen des Nahen Ostens nicht von der Frage des Ukraine-Krieges abwenden werden."
14:51 Uhr
Frau im Gebiet Saporoschje bei Attacke aus Ukraine verletzt
Gouverneur Jewgeni Balizki teilt auf Telegram mit, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden zivile Objekte in fünf Bezirken des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje unter Beschuss genommen habe. Eine ukrainische Drohne habe ein Einfamilienhaus in der Siedlung Werschina attackiert. Dabei sei eine 48 Jahre alte Frau verletzt worden. In mehreren Ortschaften sei es zu Stromausfällen gekommen. Die Stromversorgung sei teilweise wiederhergestellt worden.
14:35 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört weitere 125 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 12 Uhr MEZ 125 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 51,
- Großraum Moskau – 38, davon 28 im Anflug auf die russische Hauptstadt,
- Gebiet Kaluga – 19,
- Gebiet Belgorod – 5,
- Gebiet Tula – 5,
- Gebiet Smolensk – 3,
- Gebiet Wladimir – 2,
- Gebiet Kursk – 1,
- Gebiet Twer – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
14:18 Uhr
Peskow im FT-Gespräch: "Die Europäer wollen dem Friedensprozess nicht helfen"
Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat in einem Interview für die britische Zeitung Financial Times den Besuch eines französischen Vermittlers in Moskau bestätigt. Dennoch gab der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verstehen, dass dieses Treffen keinen Fortschritt mit sich gebracht hatte. Peskow wurde mit den Worten zitiert:
"Die Europäer wollen dem Friedensprozess nicht helfen. Als Frankreichs Vertreter kam, brachte er keine positiven Signale mit. Deswegen bekam auch er nichts Gutes zu hören."
Der hochrangige Beamte fügte hinzu, dass die EU einen Fehler mit negativen Folgen für ihre Zukunft begehe, indem sie auf der Fortsetzung der ukrainischen Kampfhandlungen gegen Russland beharre. Dabei verwies Peskow auf die jüngsten Erfolge der russischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld. Trotzdem sei Russland offen für eine diplomatische Lösung.
Wie das Blatt ferner unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtete, habe die französische Seite den Kreml davon überzeugen wollen, dass sich Europa an Friedensgesprächen zur Lösung der Ukraine-Krise beteiligen müsse. Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow habe aber diese Forderung ziemlich grob zurückgewiesen.
Ukraine peace talks fizzle out as Trump’s focus shifts to Iran https://t.co/78ktG9c6Qk
— FT Europe (@ftbrussels) March 15, 2026
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

