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Liveticker Ukraine-Krieg – Militärberater in Kiew: UFOs können neue russische Waffen sein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Militärberater in Kiew: UFOs können neue russische Waffen seinQuelle: RT

 

  • 11.05.2026 19:00 Uhr

    19:00 Uhr

    Militärberater in Kiew: UFOs können neue russische Waffen sein

    Kiew vermutet, dass es sich bei UFOs um eine geheime russische Waffe handeln könnte. Dies schreibt Sergei Beskrestnow, ein Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, in sozialen Medien.

    Ihm zufolge sei die UFO-Forschung in der Ukraine seit dem Ausbruch des militärischen Konflikts besonders aktiv geworden und habe sich eher zu einer militärischen Aufgabe entwickelt. Beskrestnow betont:

    "Daher befassen sich nicht nur die USA mit solchen Fragen, da sich hinter dem Konzept der UFOs eine neue Waffe unseres Gegners verbergen könnte."

    In den ukrainischen Streitkräften gebe es ein separates Dokument zu diesem Thema, das mit dem Befehlshaber abgestimmt sei, versichert Beskrestnow.

  • 18:30 Uhr

    Kaja Kallas schließt nicht aus, dass sie zur EU-Unterhändlerin mit Russland wird

    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas schloss nicht aus, dass sie in künftigen Gesprächen mit Russland als Verhandlungsführerin der Europäischen Union auftreten könnte. Sie beantwortete damit am Montag eine Frage von Journalisten danach, ob sie sich vorstellen könne, statt Gerhard Schröder mit dem Kreml zu verhandeln.

    Kallas verwies auf ihre Verhandlungskompetenz, die sie während der Tätigkeit in einer Anwaltskanzlei erworben habe.

    "Ich muss zugeben, ich glaube, ich werde die Fallen erkennen können, die Russland stellt", zitiert sie RIA Nowosti.

    Die EU-Außenbeauftragte merkte an, dass man im privaten Sektor, wenn man ein guter Jurist oder Verhandlungsführer ist, nicht selbst darüber sprechen muss – das tun andere –, aber in der Politik, so sagte sie, sei dies notwendig.

    Zuvor hatte Wladimir Putin Gerhard Schröder als bevorzugten Verhandlungsführer genannt. Doch die deutsche Regierungskoalition hat sich laut Medienberichten gegen die Kandidatur des Altbundeskanzlers ausgesprochen.

  • 18:08 Uhr

    WP: Mehrere europäische Länder weigern sich, der Ukraine Patriot-Raketen zu liefern

    Eine Reihe europäischer Länder hat sich geweigert, der Ukraine ihre Patriot-Raketen zur Verfügung zu stellen, da sie eine Schwächung ihrer eigenen Verteidigung befürchten. Dies berichtet die Washington Post unter Berufung auf Quellen.

    Nach Angaben der Zeitung sind die PAC-3-Raketen für das Patriot-Luftabwehrsystem in der Ukraine fast vollständig aufgebraucht.

    "Anfang dieses Jahres drängte die Regierung Trump eine Reihe europäischer Länder dazu, ihre eigenen Bestände an Patriot-Raketen an die Ukraine zu liefern, doch einige lehnten dies ab, da sie befürchteten, dass dies ihre eigene Verteidigung beeinträchtigen würde", heißt es in dem Bericht.

    Ein namentlich nicht genannter Vertreter des Pentagons erklärte gegenüber der Zeitung, dass die Liste der Waffen, die im Rahmen der PURL-Initiative – die schnelle Waffenlieferungen durch Beiträge der NATO-Staaten vorsieht – zum Kauf zur Verfügung stehen, mit der Ukraine, dem Europäischen Kommando der US-Streitkräfte und hochrangigen Führungskräften des Verteidigungsministeriums abgestimmt ist, die potenzielle Risiken für die Einsatzbereitschaft der US-Streitkräfte bewerten.

    Dabei entspricht die über PURL bereitgestellte Ausrüstung laut Quellen der Zeitung nicht den hohen Anforderungen, die Kiew gestellt hatte.

  • 18:00 Uhr

    Brüssel verhängt neue Russland-Sanktionen wegen "Verschleppung ukrainischer Kinder"

    Die Europäische Union hat Sanktionen gegen 16 Personen und sieben Organisationen in Russland verhängt. Der EU-Rat begründete die Einschränkungen mit "systematischen und unrechtmäßigen Deportationen ukrainischer Kinder".

    Die Strafmaßnahmen umfassten Einreiseverbote sowie das Einfrieren von Vermögenswerten. Sanktioniert wurde demnach unter anderem die Leiterin eines Ferienlagers für Kinder in Russland, in dem ukrainische Minderjährige untergebracht sein sollen, Organisationen der militärisch-patriotischen Erziehung sowie für diesen Bereich zuständige Beamte in russischen Regionen.

    Russland bestreitet die "Verschleppung" oder "Deportation" von Kindern. Tatsächlich sind elternlose Minderjährige aus Kampfgebieten, die nach russischer Verfassung russisches Staatsgebiet sind, evakuiert worden. In Fällen, in denen sich Erziehungsberechtigte in der Ukraine finden, erfolgt regelmäßig die Übergabe an diese.

  • 17:30 Uhr

    Mehr als 120 Einwohner des Gebietes Kursk mithilfe des IKRK nach Russland zurückgekehrt

    Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat 125 Einwohnern des Gebietes Kursk bei der Rückkehr aus der Ukraine geholfen. Dies erklärt Rania Machlab, die Leiterin der IKRK-Delegation in Moskau, gegenüber RIA Nowosti.

    Ihr zufolge bestand die Rolle der Organisation darin, als neutraler Vermittler zu agieren, den Parteien bei der Koordinierung zu helfen und reibungslose Operationen sicherzustellen. IKRK-Teams in der Ukraine, in Weißrussland und Russland begleiteten die Zivilisten auf der gesamten Reise von Sumy bis ins Gebiet Kursk. Machlab betont:

    "Es war eine komplexe Operation, an der viele verschiedene Behörden beteiligt waren, aber letztendlich verlief alles erfolgreich. Wir haben diese Personen den örtlichen Behörden und dem Russischen Roten Kreuz übergeben."

  • 17:08 Uhr

    Außenminister Sibiga: Kiews Drohnen in Lettland abgestürzt

    Der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga gibt zu, dass in Lettland ukrainische Drohnen abgestürzt sind. Nach einem Gespräch mit der lettischen Amtskollegin Baiba Braže schreibt Sibiga in einem Beitrag auf X (Twitter), die Ukraine sei zur Kooperation mit den baltischen Staaten und Finnland bereit, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden und zur Sicherheit der Partner im Luftraum beizutragen.

    Dem Minister zufolge wurde im Laufe der Ermittlungen festgestellt, dass die Vorfälle im Ergebnis einer "gezielten Wirkung der russischen Elektronischen Kampfführung" erfolgt sind, bei denen die ukrainischen Drohnen von ihren Zielen in Russland abgelenkt wurden.

  • 16:46 Uhr

    Bundesregierung: Deutsche Befindlichkeiten beim Thema Vermittler hintanstellen

    Das Angebot des russischen Präsidenten Wladimir Putin, den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder als Vermittler in den Ukraine-Verhandlungen einzusetzen, stößt in Berlin weiterhin auf Ablehnung.

    Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte am Montag auf einer Pressekonferenz, man müsse wirklich über seriöse Vorschläge reden, die von allen Parteien angenommen würden. Weiter betonte Kornelius:

    "Ich rate hier, deutsche Befindlichkeiten hintanzustellen, vielleicht auch den Spaltungsversuch zu erkennen, der in diesen Vorschlägen liegt."

  • 16:30 Uhr

    Uschakow: Für weitere Verhandlungen müssen Kiews Truppen Donbass verlassen

    Kiew ist durchaus bewusst, dass die ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass abgezogen werden müssen, erklärt Juri Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten, in einem Interview.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:58 Uhr

    Kiew berichtet über Gespräche mit den USA zu Verhandlungen auf Führungsebene

    Die ukrainische Delegation hat mit US-amerikanischen Unterhändlern mögliche Formate für Treffen und Verhandlungen auf Führungsebene zur Lösung des Ukraine-Konflikts erörtert, berichtet Präsident Wladimir Selenskij.

    Nach seinen Angaben traf sich Rustem Umerov, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, bereits Ende vergangener Woche mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner.

    Die USA seien weiterhin am diplomatischen Prozess beteiligt und wirkten insbesondere beim Gefangenenaustausch als Vermittler mit. Die Kontakte würden auf dem erforderlichen Niveau fortgesetzt. Zudem seien die Listen der Kriegsgefangenen übergeben worden, und die ukrainische Seite erwarte von den USA, dass sie proaktiv die Umsetzung dieser Vereinbarung sicherstellen.

  • 15:25 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium meldet mehr als 23.000 Verletzungen der Waffenruhe durch die Ukraine

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium hat die russische Armee den von Präsident Wladimir Putin verkündeten Waffenstillstand seit Mitternacht des 8. Mai strikt eingehalten und ist auf den zuvor eingenommenen Positionen geblieben.

    Ukrainische Truppen sollen trotz der Waffenruhe weitere Angriffe auf russische Stellungen mit dem Einsatz von Drohnen, Artilleriegeschützen, Mörsern und Mehrfachraketenwerfern unternommen haben.

    In den zurückliegenden 24 Stunden habe es nach Angaben des Ministeriums zwölf Vorstoßversuche und 767 Artillerieangriffe gegeben. Außerdem seien 6.905 Attacken mit unbemannten Flugzeugen verzeichnet worden.

    Die Militärbehörde wirft ukrainischen Truppen insgesamt 23.802 Verstöße während des Waffenstillstands vor. Zudem habe der Gegner zivile Objekte im Gebiet Belgorod mit 18 Drohnen attackiert, wobei zwei Zivilisten verletzt worden seien.

    Als Reaktion auf die Verletzungen habe die russische Armee gegnerische Mehrfachraketenwerfer, Artilleriegeschütze, Mörser und Drohnenstützpunkte unter Beschuss genommen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.