Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Streitkräfte scheitern bei mehreren Gegenangriffsversuchen

17.02.2026 09:26 Uhr
09:26 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Fast 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 16. Februar 26 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 5,
- Kachowka — 6,
- Golaja Pristan — 4,
- Sagi — 5,
- Nowaja Kachowka — 6.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanowka, Korsunka, Aljoschki, Dnjeprjany und Nowaja Sburjewka wurden insgesamt 22 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:07 Uhr
Explosionen in vier ukrainischen Städten gemeldet
In vier Städten der Ukraine sollen sich Explosionen ereignet haben, behaupten lokale Medien. Betroffen seien Kropiwnizki, Dnjepropetrowsk, Odessa und Achtyrka.
08:54 Uhr
DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 16. Februar bis 0 Uhr am 17. Februar (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen mehrere Straßenbaugeräte zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen keine Berichte über Schäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung vor.
08:31 Uhr
Trump: Trilaterales Treffen zur Ukraine in Genf wird bedeutend sein
Die bevorstehenden Verhandlungen zur Ukraine in Genf werden von großer Bedeutung sein, meint US-Präsident Donald Trump. Er geht davon aus, dass sie einfach verlaufen werden. Außerdem fordert Trump die Ukraine auf, sich rasch für einen Friedensprozess zu entscheiden.
Das Treffen wird trilateraler Natur sein und unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Die russische Delegation unter der Leitung von Präsidialberater Wladimir Medinski besteht aus mehr als 20 Personen. Die Schweiz hat allen Mitgliedern umgehend Visa ausgestellt. Bilaterale Kontakte mit Vertretern aus Kiew sind nicht ausgeschlossen.
07:45 Uhr
Massiver ukrainischer Drohnenangriff über Russland abgewehrt
Die russischen Luftabwehrkräfte haben über Nacht 151 ukrainische Drohnen über Russland sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Abgeschossen wurden:
- 38 Drohnen über der Republik Krim,
- 18 Drohnen über der Region Krasnodar,
- elf Drohnen über dem Gebiet Kaluga,
- vier Drohnen über dem Gebiet Brjansk,
- eine Drohne über dem Gebiet Kursk,
- 50 Drohnen über dem Schwarzen Meer
- 29 Drohnen über dem Asowschen Meer.
07:08 Uhr
Ukrainische Streitkräfte scheitern bei mehreren Gegenangriffsversuchen
Der russische Truppenverband Nord hat drei Gegenangriffe der ukrainischen Truppen in den Gebieten Charkow und Sumy abgewehrt, meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.
16.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:56 Uhr
Russische Supercam-Drohne lässt feindlichen Kräften kaum eine Chance (Video)
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands West spüren gegnerische Stellungen im Frontabschnitt Krasny Liman mithilfe der Aufklärungsdrohne vom Typ Supercam S350 auf. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, werden die Koordinaten umgehend an die Artilleriesoldaten übermittelt, die anschließend einen gezielten Angriff auf die Ziele durchführen.
21:47 Uhr
Schweiz: Ukraine-Gespräche finden hinter verschlossenen Türen statt
Das Schweizer Außenministerium hat bekannt gegeben, dass die Verhandlungen in Genf unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden werden.
"Medienvertretern ist die Teilnahme an den trilateralen Gesprächen zwischen Russland, der Ukraine und den USA untersagt", teilte die Behörde mit.
Wie es heißt, wird gegenüber dem Hotel InterContinental, wo die Gespräche stattfinden, ein Pressezentrum eingerichtet.
21:35 Uhr
Russische Panzersoldaten legen Routen für Infanterie frei (Video)
Die Panzerbesatzungen des russischen Truppenverbands West griffen Stellungen der ukrainischen Streitkräfte im Raum Charkow mit hochexplosiven Granaten aus einer Entfernung von über acht Kilometern an. Wie es heißt, brannten sie sämtliche feindlichen Anlagen nieder und machten damit die Routen für den Vormarsch der Infanterie frei. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.