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Liveticker Ukraine-Krieg: Lwow-Bürgermeister meldet "verheerende Schäden" wegen Oreschnik-Angriff

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Lwow-Bürgermeister meldet "verheerende Schäden" wegen Oreschnik-AngriffQuelle: Sputnik © Stringer
  • 10.01.2026 17:58 Uhr

    17:58 Uhr

    Explosionen in Charkow und Tschernigow

    In Charkow ist es am Abend zu Explosionen gekommen, wie der ukrainische Fernsehsender Obschtschestwennoje berichtete.

    Der Bürgermeister der Stadt, Igor Terechow, sagte, dass ein Infrastrukturobjekt im Stadtteil Slobodski beschädigt wurde. Details über das Gebäude und die Art der Schäden nannte er nicht.

    Eine weitere Explosion ereignete sich in Tschernigow im Norden der Ukraine.

  • 17:35 Uhr

    Trump: Putin hat keine Angst vor Europa – aber vor mir

    "Präsident Putin hat keine Angst vor Europa. Er hat Angst vor den Vereinigten Staaten von Amerika – die von mir geführt werden", erklärte US-Präsident Donald Trump am Freitag bei einem Treffen mit Ölkonzernen, um Pläne für Investitionen in Venezuela zu besprechen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:17 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zwei Zivilisten durch ukrainische Drohne verletzt

    Durch die Explosion einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte im Dorf Nowaja Tawolschanka im Gebiet Belgorod wurden zwei Zivilisten verletzt. Dies teilt der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schreibt:

    "Zwei Zivilisten wurden durch den Angriff einer feindlichen Drohne verletzt. Im Dorf Nowaja Tawolschanka im Bezirk Schebekino detonierte eine FPV-Drohne auf dem Parkplatz eines Unternehmens."

    Weiter wird erläutert, dass die beiden Männer von Soldaten der "Orlan"-Einheit und der Selbstverteidigungskräfte in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Schebekino gebracht wurden. Bei einem von ihnen wurden eine minenexplosive Verletzung und eine Splitterwunde am Rücken diagnostiziert. Nach der Erstversorgung wird er in das städtische Krankenhaus Nr. 2 der Stadt Belgorod verlegt. Der Gouverneur fügte hinzu:

    "Der zweite Mann, der Splitterverletzungen an den Beinen erlitten hat, wird weiterhin im Krankenhaus medizinisch versorgt."

  • 16:37 Uhr

    Mehr als 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Die Luftabwehrkräfte haben innerhalb von sieben Stunden 33 ukrainische Drohnen über russischem Territorium abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 9:00 Uhr und 16:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 33 ukrainische unbemannte Fluggeräte vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

    • zehn über dem Territorium des Gebiets Rostow,
    • sieben über dem Kaspischen Meer,
    • vier über dem Territorium des Gebiets Wolgograd,
    • vier über dem Territorium des Gebiets Astrachan,
    • drei über dem Territorium der Republik Kalmückien,
    • drei über dem Territorium der Region Krasnodar,
    • zwei über dem Territorium des Gebiets Belgorod."
  • 16:03 Uhr

    Kiew: Notstromabschaltungen eingeführt

    In Kiew und im Gebiet Kiew wurden laut Angaben der Kiewer Stadtverwaltung Notstromabschaltungen eingeführt. In der Mitteilung auf dem Telegram-Kanal der Verwaltung heißt es:

    "Auf Anweisung des nationalen Energieunternehmens 'Ukrenergo' wurden in der Stadt Notstromabschaltungen eingeführt."

    Die Kiewer Behörden fügten hinzu, dass die Wasserversorgung, die Heizung und der öffentliche Nahverkehr eingestellt worden seien.

  • 15:41 Uhr

    DVR: Mehr als zehn Zivilfahrzeuge bei Angriff ukrainischer Streitkräfte beschädigt

    Mehr als zehn Zivilfahrzeuge wurden beschädigt, drei weitere brannten bei einem nächtlichen Angriff einer ukrainischen Drohne in Makejewka in der Donezker Volksrepublik (DVR) nieder, berichtete ein Korrespondent der RIA Nowosti.

    Der Angriff der Drohnen erfolgte nachts auf dem Gelände einer Wartungsstation, auf der sich zahlreiche PKW befanden. Bei der Detonation wurden mindestens zehn Fahrzeuge beschädigt, drei weitere brannten aus und wurden vollständig zerstört.

    Am Ort des Geschehens wurden charakteristische Fragmente einer ukrainischen Drohne mit Beschriftungen in ukrainischer Sprache gefunden.

  • 15:05 Uhr

    "Die Schäden sind verheerend": Lwow-Bürgermeister berichtet über Folgen des Oreschnik-Angriffs

    Eine der kritischen Infrastruktureinrichtungen des Gebiets Lwow wurde durch den Einschlag einer russischen "Oreschnik"-Rakete schwer beschädigt. Dies behauptete der Bürgermeister von Lwow, Andrei Sadowoi, gegenüber dem ukrainischen Fernsehsender Twoje Mesto. Er sagte:

    "Ja, eine der kritischen Infrastruktureinrichtungen wurde beschädigt. Es gibt keine menschlichen Opfer. Ja, die vorhandenen Schäden sind verheerend."

    Seinen Worten zufolge waren die ukrainischen Luftabwehrsysteme gegenüber der "Oreschnik" machtlos. Der Bürgermeister merkte an:

    "Diese Rakete wurde nirgendwo auf den Radargeräten angezeigt."

  • 14:28 Uhr

    Zwei Siedlungen im Gebiet Rostow nach Angriff aus Ukraine ohne Strom

    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Samstag erneut das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf Telegram mit, dass die russische Luftabwehr mehrere Drohnen über sechs Bezirken abgeschossen hat. Der Politiker meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So blieben die Siedlungen Swetly und Woltschenski ohne Elektrizität, weil eine Stromleitung beschädigt wurde. In etlichen Einfamilienhäusern in den Ortschaften Belgorodzew und Uglerodowski gingen Fensterscheiben zu Bruch. Außerdem wurden dort zwei Autos durch Splitter beschädigt.

  • 14:00 Uhr

    In nur wenigen Tagen: Russland befreit Selenoje im Gebiet Saporoschje und vier weitere Orte

    Das russische Verteidigungsministerium hat am Freitag die Befreiung von Selenoje im Gebiet Saporoschje gemeldet. Im Zeitraum vom 3. bis zum 9. Januar brachte die russische Armee zudem vier weitere Ortschaften unter ihre Kontrolle. In Grabowskoje im Gebiet Sumy, in Podoly im Gebiet Charkow, in Bondarnoje in der Volksrepublik Donezk und in Bratskoje im Gebiet Dnepropetrowsk weht nun die russische Flagge.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:39 Uhr

    Das Jahr 2026 wird ein Schicksalsjahr für die militärische Sonderoperation Russlands

    Ende Dezember letzten Jahres hat der russische Auslandsgeheimdienst mitgeteilt, dass nach Einschätzung westlicher Diplomaten der Korruptionsskandal in der Ukraine zu einem starken Rückgang der Moral der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte geführt habe. Die Meinung des westlichen diplomatischen Korps über die Demoralisierung der ukrainischen Streitkräfte spiegelt nicht die wahren Ursachen dieses Phänomens wider.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Boris Dscherelijewski auf unserer Website.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.