Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Nowoboikowskoje im Gebiet Saporoschje befreit

12.01.2026 14:05 Uhr
14:05 Uhr
Kiew fordert von Streaming-Diensten ein Verbot russischer Musik

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt / RT Die ukrainischen Behörden forcieren fortdauernd ihre Bemühungen, die Sprache und Kultur Russlands "auszulöschen". Ihre Blockierungsversuche russischer Künstler richten sich unter anderem auch an internationale Streaming-Dienste wie "Spotify" und "YouTube".
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.13:44 Uhr
Kriegsgefangener: Ukrainische Führung plünderte strategische Vorräte
Die strategischen Lebensmittel- und Technikreserven aus Sowjetzeiten seien von der ukrainischen Führung vollständig geplündert worden. Auch große Mengen militärischer Technik seien dort gelagert gewesen. Dies erklärt der ukrainische Kriegsgefangene Anatoli Sorokin in einem Video, das der Nachrichtenagentur TASS vorliegt.
"Ich diente im Jahr 1994 in der Armee, in Desna. Dort gab es Lager mit Lebensmitteln für zehn Jahre – für den gesamten Sowjetstaat, für den Kriegsfall. Selbst wenn kein einziges Werk in Betrieb gewesen wäre, hätte der Vorrat für zehn Jahre gereicht. Ganz abgesehen von der Ausrüstung: Wie viel war da überhaupt vorhanden? Wo ist das alles hin? Ob unter Selenskij oder schon davor – unsere ukrainische Regierung hat alles gestohlen."
13:29 Uhr
Ukrainische Armee führt fast 90 Angriffe auf Gebiet Cherson binnen 24 Stunden durch
Die ukrainischen Kämpfer haben innerhalb eines Tages insgesamt 86 Artillerie- und Drohnenangriffe auf das linke Ufer des Dnjepr im Gebiet Cherson durchgeführt, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die Rettungsdienste der Region. 13 Siedlungen seien dabei getroffen worden.
"Tagsüber haben die ukrainischen Streitkräfte 60 Artillerie- und 13 Drohnenangriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer im Gebiet Cherson durchgeführt. In der Nacht wurden 13 Beschüsse durch Kämpfer des Kiewer Regimes verzeichnet. Insgesamt führte der Gegner in den vergangenen 24 Stunden 86 Angriffe auf 13 Siedlungen in der Region Cherson durch."
13:13 Uhr
Frontbericht: Weitere Ortschaft befreit
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Einheiten des Truppenverbands Dnjepr die Ortschaft Nowoboikowskoje im Gebiet Saporoschje befreit haben.
Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.265 Soldaten.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei vom Typ М113, zwei vom Typ HMMWV und eines vom Typ Stryker aus US-Produktion, eines vom Typ Puma aus italienischer Produktion, eines vom Typ Bushmaster aus australischer Produktion,
- 15 Pick-ups,
- 40 Autos,
- acht Haubitzen, darunter eine vom Typ Krab aus polnischer Produktion, eine vom Typ Paladin aus US-Produktion, eine vom Typ Archer aus schwedischer Produktion,
- eine Station für elektronische Kampfführung,
- ein Artillerieaufklärungsradar,
- zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer,
- zehn Munitions- und Materiallager.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Energieanlagen und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet wurden, Militärflugplätze sowie Produktions- und Lagerstätten für Langstreckendrohnen angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 157 Bezirken getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben fünf gelenkte Bomben, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 52 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 108.458 unbemannte Luftfahrzeuge, 645 Flugabwehrraketensysteme, 27.074 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.640 Mehrfachraketenwerfer, 32.517 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 51.537 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
13:00 Uhr
Kiew muss dem IWF bis Tagesende rund 179 Millionen Dollar zahlen
Die ukrainische Regierung muss am Montag eine Summe von rund 179 Millionen US-Dollar an den Internationalen Währungsfonds (IWF) überweisen. Dies geht aus Angaben auf der Website des IWF hervor. Demnach beläuft sich die fällige Zahlung auf knapp 125 Millionen Sonderziehungsrechte, was der genannten Summe entspricht.Zuvor hatte die ukrainische Premierministerin Julija Swiridenko erklärt, das Land benötige in den kommenden zehn Jahren rund 800 Milliarden Dollar für Wiederaufbau und Wirtschaftswachstum. Das Geld wolle Kiew über Zuschüsse, Kredite und private Investitionen erhalten.
Der Haushalt für 2026 wurde mit einem Rekorddefizit verabschiedet. Nach Einschätzung des Abgeordneten Dmitri Rasumkow könnten bereits ab Februar Mittel fehlen – auch für Soldgehälter und Bewaffnung. Kiew setzt dabei weiterhin auf westliche Hilfe, die jedoch schrittweise zurückgeht.
12:34 Uhr
Zivilisten bei Beschuss im Gebiet Cherson getötet
Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf Ortschaften im Gebiet Cherson sind innerhalb eines Tages zwei Zivilisten getötet und ein weiterer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit.
"Infolge der Aggression des Kiewer Regimes starben in den vergangenen 24 Stunden zwei Menschen, ein weiterer wurde verletzt."
Im Kreis Golaja Pristan seien bei nächtlichem Beschuss der Ortschaften Nowowladimirowka und Tschulakowka zwei Männer getötet worden. Zudem habe die ukrainische Seite einen terroristischen Angriff auf ein ziviles Fahrzeug im Dorf Tarassowka im Kreis Aljoschki verübt. Dabei sei eine Person verletzt und das Auto stark beschädigt worden.Laut dem Gouverneur wurden außerdem die Orte Aljoschki, Kachowka, Nowaja Kachowka, Welikije Kopani, Welikaja Lepeticha, Gornostajewka, Kamenka, Knjase-Grigorjewka, Malaja Lepeticha, Pestschanowka, Tschernjanki, Kairy und Sawodowka beschossen.
11:59 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 280 ukrainische Drohnen seit Jahresbeginn abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien mehr als 280 ukrainische Drohnen von unterschiedlichen Typen im Zeitraum vom 1. bis zum 10. Januar abgeschossen worden. Wie es heißt, habe der Gegner etwa 70 Mal Artillerie eingesetzt. Am häufigsten seien die Bezirke Gluschkowka, Sudscha und Chomutowka getroffen worden.
Chinstein meldet zehn Opfer: Ein Mensch sei ums Leben gekommen, neun weitere erlitten Verletzungen.
11:42 Uhr
Mehrere ukrainische Gebiete teilweise ohne Stromversorgung
Nach Angaben des Energieunternehmens Ukrenergo bleiben mehrere Haushalte in der Ukraine wegen Schäden an Energienalagen ohne Strom. Wie es heißt, sei die Stromversorgung teilweise in den Gebieten Odessa, Schitomir, Tschernigow, Sumy, Charkow, Djepropetrowsk und in den von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Teilen der DVR unterbrochen worden.
11:15 Uhr
Selenskij will Mobilmachung und Kriegsrecht in der Ukraine verlängern
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat der Werchowna Rada vorgeschlagen, die allgemeine Mobilmachung und das Kriegsrecht in der Ukraine um weitere 90 Tage zu verlängern. Die entsprechenden Gesetzentwürfe, die eine Verlängerung ab dem 3. Februar vorsehen, wurden am Montag auf der Website des ukrainischen Parlaments registriert.
Am 30. Oktober 2025 hatte Selenskij Gesetze unterzeichnet, mit denen das Kriegsrecht und die Mobilmachung bis zum 3. Februar verlängert wurden. In der Ukraine gilt das Kriegsrecht seit dem 24. Februar 2022, einen Tag später ordnete Selenskij die allgemeine Mobilmachung an.10:55 Uhr
Szijjártó: London und Paris erklären Russland de facto den Krieg
Frankreich und Großbritannien erklären Russland de facto den Krieg. Dies sagte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó mit Blick auf Äußerungen zur möglichen Entsendung europäischer Truppen in die Ukraine. RIA Nowosti zitiert ihn:
"Zwei europäische Atommächte, Frankreich und Großbritannien, haben den Beginn eines Krieges angekündigt. Ihre diplomatisch formulierten Aussagen über die Entsendung von Soldaten in die Ukraine bedeuten nichts anderes, als dass sie faktisch einen Krieg beginnen."
Nach seinen Worten birgt dieses Vorgehen "ein kritisches Risiko eines direkten Konflikts zwischen der NATO und Russland". Ein solches Szenario würde "nichts anderes als den Dritten Weltkrieg" bedeuten. Szijjártó betonte zudem, dass sich Ungarn aus dem Konflikt heraushalten müsse und nicht zulassen dürfe, dass Europa das Land hineinziehe.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
