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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Sumy und Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Sumy und SaporoschjeQuelle: Sputnik © Sergei Boblylew
  • 18.02.2026 14:30 Uhr

    14:30 Uhr

    Sacharowa: Absicht Europas, Waffen an Kiew zu liefern, zeigt Unwilligkeit zum Frieden

    Die Erklärungen von Kiews europäischen Partnern, die Ukraine weiterhin mit Waffen zu beliefern, demonstrierten die Unwilligkeit Europas zum Frieden. Dies erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, gegenüber Journalisten. 

    "Jetzt sagen sie, dass sie das Kiewer Regime trotz des Verlaufs der Friedensverhandlungen mit Waffen beliefern werden. Das zeigt, dass sie nur an eins denken – die Fortsetzung des Gemetzels, die Fortsetzung des hybriden Krieges."

  • 14:14 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt. 

    Nach Angaben der Behörde verlor Kiew bei Kämpfen gegen den russischen Truppenverband Nord bis zu 210 Soldaten, 23 Autos, zwei Artilleriegeschütze, eine Eloka-Anlage sowie vier Munitions- und Materiallager.

    Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre taktische Stellung, wobei das ukrainische Militär bis zu 140 Kämpfer einbüßen musste. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, zwei Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer sowie ein Munitionslager wurden zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen. In dessen Zuständigkeitsbereich mussten Kiews Truppen Verluste von über 145 Kämpfern, vier gepanzerten Kampffahrzeugen, sechs Autos, einem Geschütz, zwei Eloka-Anlagen und einem Materiallager hinnehmen.

    Ukrainische Verluste bei Kämpfen gegen den Truppenverband Mitte beliefen sich auf bis zu 340 Soldaten. Vier gepanzerte Kampffahrzeuge und neun Autos wurden ausgeschaltet.

    Gegen den vorrückenden Truppenverband Ost verlor die ukrainische Armee bis zu 345 Soldaten, einen gepanzerten Mannschaftstransporter, zwölf Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer und ein Materiallager.

    Einheiten des Truppenverbands Dnjepr verbesserten ihre taktische Stellung, wobei Kiew bis zu 55 Kämpfer, 16 Autos und drei Munitions- und Materiallager verlor.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie zwei Lenkgleitbomben, elf HIMARS-Geschosse sowie 155 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 14:05 Uhr

    Russische Armee drängt ukrainische Truppen zurück, um Beschuss von Grenzgebieten zu verhindern

    Die russischen Streitkräfte drängten den Gegner von der Staatsgrenze zurück, um Angriffe auf die Grenzregionen zu verhindern, berichtet das russische Verteidigungsministerium in Moskau.

    "Die Truppen setzen den Vormarsch täglich fort und drängen damit den Gegner von der Staatsgrenze zurück, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Das Hauptziel ist es, den Gegner daran zu hindern, Grenzregionen mit Kampfdrohnen zu beschießen und anzugreifen."

  • 13:56 Uhr

    Peskow zu Genf-Gesprächen: Direkte Berichte werden dem Präsidenten vorgelegt

    Im Verlauf der Friedensverhandlungen in Genf werden dem russischen Präsidenten Wladimir Putin direkte Berichte vorgelegt, sagt der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.

    "Es gibt natürlich direkte Berichte an den Präsidenten, aber es ist noch zu früh, um über irgendwelche Einschätzungen zu sprechen."

  • 13:32 Uhr

    Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Sumy und Saporoschje

    Einheiten des Truppenverbandes Nord haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Charkowka im Gebiet Sumy befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

    Die Siedlung Krinitschnoje im Gebiet Saporoschje wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Ost befreit.

  • 13:12 Uhr

    Medien: Europäische Delegationen auf Bitte Selenskijs nach Genf eingeladen

    Die Delegationen aus Europa seien nach Genf eingeladen worden, nachdem Wladimir Selenskij die USA gebeten hatte, sie in den Prozess einzubeziehen. Dies berichtet die Zeitung Mundo unter Berufung auf die Quellen.

    "Die Delegationen aus mehreren europäischen Ländern waren in Genf anwesend, nahmen aber nicht an den trilateralen Friedensverhandlungen teil. Die Europäer wurden eingeladen, nachdem Selenskij die US-Beamten gebeten hat, sie in den Prozess einzubeziehen."

    Einer der Quellen zufolge würden die Vertreter der USA und der Ukraine die europäischen Partner über den Verlauf der Gespräche informieren.

  • 12:48 Uhr

    Tausende Haushalte im Gebiet Odessa ohne Strom

    Nach Angaben von Artjom Nekrassow, dem ersten stellvertretenden Energieminister der Ukraine, seien im Gebiet Odessa aufgrund von Schäden an der Energieinfrastruktur und des Unwetters mehr als 99.000 Nutzer ohne Strom. 

    Zudem seien mehrere Haushalte in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Sumy und auf dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Cherson wegen Schäden an Energieobjekten ohne Stromversorgung. 

    Nach Angaben des Energieunternehmens Ukrenergo würden am Mittwoch in den meisten Regionen der Ukraine weiterhin stündliche Notstromabschaltungen durchgeführt.

  • 12:24 Uhr

    Szijjártó: Selenskijs Aussage über Verteidigung Europas durch Ukraine ist eine Lüge

    Die Erklärung von Wladimir Selenskij, dass die Ukraine Europa angeblich verteidige, sei eine Lüge, meint der ungarische Außenminister Péter Szijjártó.

    "Deswegen sind die Erklärungen der ukrainischen und europäischen Politiker, dass die Ukraine Europa angeblich verteidige, eine große Lüge. Die europäischen Länder werden von der NATO und nicht von der Ukraine verteidigt. Die Ukraine kämpft für sich selbst."

    Szijjártó betont, dass Ungarn seit Kriegsbeginn keine Waffen an die Ukraine geliefert habe. Budapest sei überzeugt, dass die Ukraine-Krise nur durch Verhandlungen beigelegt werden könne. Deswegen habe Ungarn die Kommunikationskanäle zu Russland immer offen gehalten, so Szijjártó.

  • 11:58 Uhr

    Gebiet Cherson: Zwei Zivilisten sterben durch ukrainische Minen

    Im Gebiet Cherson sind während des vergangenen Tages zwei Zivilpersonen ums Leben gekommen, nachdem sie auf die vom ukrainischen Militär gelegten Minen getreten sind. Wie der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo, berichtet, ereigneten sich die Vorfälle im Dorf Podlesnoje sowie in der Stadt Aljoschki.

    Saldo fügt hinzu, dass insgesamt acht Orte des Gebiets mit Artillerie und 18 mit Drohnen angegriffen wurden. In den Siedlungen Nowaja Kachowka, Plodowoje und Preobraschenka wurden dabei mehrere Wohnhäuser beschädigt.

  • 11:29 Uhr

    Nach zwei Stunden: Verhandlungen in Genf beendet

    Die Gespräche zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine in Genf sind zu Ende. Nach einem etwa zweistündigen Gespräch verlässt die russische Delegation den Verhandlungsort, wie RT berichtet.

    Wladimir Medinski, Assistent des Präsidenten Wladimir Putin und Leiter der russischen Delegation, verzichtete auf ausführlichere Kommentare zum Stand der Verhandlungen, erklärte aber gegenüber den Journalisten:

    "Die Verhandlungen waren schwierig, aber sachlich. In nächster Zeit wird ein weiteres Treffen stattfinden."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.