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Liveticker Ukraine-Krieg – Drohnenangriff auf Adygeja: Behörden melden Verletzte und Schäden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Drohnenangriff auf Adygeja: Behörden melden Verletzte und Schäden© Telegram-Kanal von Murat Kumpilow
  • 21.01.2026 10:36 Uhr

    10:36 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Zwei Verletzte bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte

    In den vergangenen 24 Stunden sind im Gebiet Saporoschje zwei Menschen bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Max mit:

    "Im Laufe des vergangenen Tages wurden neun gezielte Angriffe des Gegners auf Ortschaften im Gebiet Saporoschje registriert. Leider wurden zwei Menschen verletzt."

    In der Stadt Wassiljewka seien bei Drohnenangriffen zwei Männer der Jahrgänge 1961 und 1939 verletzt worden. Zwei Autos wurden beschädigt. Einer der Verletzten wurde ins Krankenhaus eingeliefert, der andere ambulant behandelt. In Dneprorudnoje griff eine Drohne eine Tankstelle an. Der Brand wurde gelöscht, es gab keine Verletzten.

    In Kamenka-Dneprowskaja wurden durch Drohnenangriffe ein Auto und die Verglasung eines Wohnhauses beschädigt. Auch in Michailowka und im Dorf Oktjabrskoje wurden Fahrzeuge und Wohnhäuser beschädigt. Verletzte habe es dort nicht gegeben, so Balizki.

  • 10:02 Uhr

    Medien: Selenskij kritisiert Trump erstmals seit Langem

    Wladimir Selenskij hat erstmals seit langer Zeit öffentlich Unmut über US-Präsident Donald Trump geäußert. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua. Anlass war Selenskijs Verzicht auf ein Treffen mit Trump am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. In dem Bericht heißt es:

    "Selenskij erlaubte sich offenbar erstmals seit dem denkwürdigen Skandal im Oval Office, wenn schon keine offene Kritik, so doch deutlich verhaltene Unzufriedenheit gegenüber Trump."

    Er habe mehrere "vorsichtig negative" Kommentare zur Politik des US-Präsidenten abgegeben und zudem die "Souveränität und territoriale Integrität Dänemarks" unterstützt – mit Blick auf Trumps Pläne bezüglich Grönlands.

    Nach Einschätzung des Portals verzichtete Selenskij auf das Treffen wegen fehlender Fortschritte in den ukrainisch-amerikanischen Gesprächen in Miami sowie, um Meinungsverschiedenheiten mit Trump in der Grönland-Frage zu vermeiden.

  • 09:25 Uhr

    Drohnenangriff auf Adygeja – Anzahl der Verletzten gestiegen

    Die Anzahl der Verletzten bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf die Republik Adygeja sei von elf auf 13 gestiegen. Dies meldet Murat Kumpilow, der Leiter der Region, auf Telegram. Nach seinen Angaben befinden sich diese zwei Menschen auf der Intensivstation; ihr Zustand werde als stabil eingeschätzt.

  • 09:00 Uhr

    Ukrainische Truppen setzen wegen Logistikproblemen Baba-Jaga-Drohnen zur Versorgung ein

    Die ukrainischen Streitkräfte seien wegen logistischer Schwierigkeiten am Frontabschnitt Melowoje-Chatneje im Gebiet Charkow gezwungen, Baba-Jaga-Drohnen zur Versorgung einzusetzen. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Am Frontabschnitt bei Melowoje-Chatneje haben die Soldaten des Truppenverbandes Nord durch aktive Offensivoperationen und erfolgreiche Angriffe auf Brücken und Übergänge die Feuerkontrolle über die Nachschubwege des Gegners genommen und die Logistik erheblich erschwert. Deshalb ist der Gegner gezwungen, Drohnen vom Typ Baba Jaga zur Versorgung seiner Stellungen einzusetzen."

  • 08:32 Uhr

    Mehr als 4,5 Millionen Sprengkörper in russischen Grenzregionen entschärft

    Das russische Verteidigungsministerium gibt bekannt, dass im Donbass, in Noworossija und in den russischen Grenzregionen über 4,5 Millionen Sprengkörper entschärft worden seien.

    "Im Laufe der Minenräumungsarbeiten in den Volksrepubliken Lugansk und Donezk sowie in den Gebieten Saporoschje, Cherson, Kursk, Brjansk und Belgorod wurden bereits über 250.000 Hektar geräumt und mehr als 4,5 Millionen Sprengkörper entdeckt und vernichtet."

  • 07:56 Uhr

    Drohnenangriff auf Republik Adygeja: Behörden melden Verletzte und Schäden

    Nach Angaben von Murat Kumpilow, dem Leiter der Republik Adygeja, seien elf Zivilisten bei einem Drohnenangriff verletzt worden, neun von ihnen befinden sich in einem Krankenhaus. Der Republikchef teilt auf Telegram mit:

    "Nach aktuellen Informationen wurden elf Menschen verletzt, neun davon, darunter zwei Kinder, mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ich wünsche ihnen eine schnelle Genesung."

    Zuvor berichtete Kumpilow über eine Drohnenattacke auf den Bezirk Tachtamukaiski. Von dem Brand seien ein Mehrfamilienhaus und ein Parkplatz betroffen. Nach vorläufigen Angaben brannten 15 Autos aus, weitere 25 wurden beschädigt.

    Die Behörden riefen einen Ausnahmezustand auf dem Gebiet des Bezirks aus.

  • 07:04 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 75 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Region Krasnodar – 45, 
    • Gebiet Orjol – neun,
    • Gewässer des Schwarzen Meeres – sieben,
    • Gebiet Rostow – drei,
    • Republik Krim – drei,
    • Gebiet Astrachan– zwei,
    • Gebiet Brjansk – zwei,
    • Gebiet Kursk – zwei,
    • Gebiet Woronesch – eine,
    • Gewässer des Asowschen Meeres – eine.
  • 20.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Lawrow: "Merz, Starmer, Macron, Rutte bereiten sich ernsthaft auf Krieg gegen Russland vor"

    Am Dienstag, dem 20. Januar 2026, hat der russische Außenminister Sergei Lawrow die jährliche Pressekonferenz zur außenpolitischen Bilanz gegeben. Zu seinen Themen gehörten die Verhandlungen zur Ukraine, die gescheiterten Versuche des Westens, Russland zu isolieren, und die Interessen Moskaus in verschiedenen Regionen. Zu den Spannungen zwischen der EU und Großbritannien auf der einen Seite und Russland auf der anderen, sagte er Folgendes:

    "[Ursula] von der Leyen, [Friedrich] Merz, [Keir] Starmer, [Emmanuel] Macron, [Mark] Rutte – sie alle bereiten sich ernsthaft auf einen Krieg gegen die Russische Föderation vor. Und eigentlich machen sie auch keinen Hehl daraus."

    Außerdem erinnerte der Chefdiplomat daran, dass Merz auf dem CSU-Parteitag im Dezember 2025, gesagt hat, "man dürfe Russland nicht erlauben, in der Ukraine zu gewinnen, da dies der Beschwichtigungspolitik gegenüber Hitler [1938] gleichkäme".

    Gepaart mit "den Äußerungen von Bundeskanzler Merz, dass die deutsche Armee wieder die stärkste in Europa werden muss", fragte Lawrow rhetorisch, was Moskau unter Berücksichtigung der gemeinsamen Kriegsgeschichte mit Berlin im 20. Jahrhundert von all dem halten solle.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Medien: Ukraine nicht unter den Top-Themen in Davos

    Das Thema Ukraine gehört in Davos nicht zu den fünf wichtigsten Punkten auf der Agenda. Dies berichtet das Portal Semafor unter Verweis auf den Chef von Naftogas Ukraine, Sergei Korezki.

    "Ich habe gesehen, dass die Ukraine derzeit weder an erster noch an fünfter Stelle der Tagesordnung steht."

    Anlass war ein Abendessen für Führungskräfte globaler Öl- und Gaskonzerne am Montagabend in Davos. Wie Semafor weiter berichtet, nahmen an dem Treffen Vertreter der meisten europäischen und nahöstlichen Energieriesen teil. US-Unternehmen waren jedoch nicht vertreten.

    Das Weltwirtschaftsforum findet vom 19. bis 23. Januar im schweizerischen Davos statt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.