Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kündigt Selenskij am 24. Februar Wahlen an?

11.02.2026 09:00 Uhr
09:00 Uhr
Lawrow: Kiews Truppen werden aus dem noch von ihnen besetzten Teil des Donbass vertrieben
Die ukrainischen Streitkräfte werden letztendlich aus dem Teil des Donbass vertrieben, den sie noch besetzen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.
"Früher sagte Wladimir Selenskij, dass er keinen Zentimeter Land abtreten werde, da dies die Verfassung nicht zulasse. Gestern erklärte er, dass es nur um die Kampflinie gehen könne. Damit meinte er, dass er seine Terroristen nicht aus dem Teil des Donbass abziehen wolle, in dem sie sich noch befinden und aus dem sie letztendlich vertrieben werden."
08:25 Uhr
FT: Nach Druck aus Washington könnte Selenskij am 24. Februar Wahlen ankündigen
Nach Angaben der Zeitung Financial Times könnte Wladimir Selenskij am 24. Februar Pläne für Präsidentschaftswahlen in der Ukraine und ein Referendum über das Friedensabkommen ankündigen.
"Laut den ukrainischen und europäischen Beamten, die an der Planung beteiligt sind, sowie anderen mit der Situation vertrauten Personen beabsichtigt Selenskij, am 24. Februar Präsidentschaftswahlen und ein Referendum anzukündigen."
Die Ukraine hat mit der Planung begonnen, nachdem die Regierung von US-Präsident Donald Trump gefordert hatte, dass Kiew bis zum 15. Mai beide Abstimmungen abhalten müsse. Andernfalls drohe der Ukraine der Verlust der von den USA angebotenen Sicherheitsgarantien, berichtet der Kiew-Korrespondent der Zeitung, Christopher Miller, auf X.
Laut RBC Ukraine habe eine Quelle aus dem Umfeld von Selenskij die Information der britischen Zeitung dementiert.
"Solange es keine Sicherheit gibt, wird es auch keine Ankündigungen geben."
07:29 Uhr
Europa ringt um Kurswechsel im Umgang mit Russland

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wirbt für eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland aus europäischem Eigeninteresse ohne Naivität und ohne Druck auf die Ukraine. Europa müsse diplomatisch selbstständiger werden und dürfe solche Gespräche nicht an Dritte delegieren.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
07:00 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 108 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Wolgograd – 49,
- Gebiet Rostow – 29,
- Gebiet Saratow – sieben,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – sieben,
- Gebiet Astrachan – drei,
- Gebiet Brjansk – zwei,
- Republik Kalmückien – zwei,
- Republik Tatarstan – zwei,
- Gebiet Belgorod – eine,
- Gebiet Woronesch – eine,
- Gebiet Kursk – eine,
- Region Tula – eine,
- Gewässer des Asowschen Meeres – eine,
- Republik Krim – eine,
- Republik Nordossetien-Alanien – eine.
10.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Szijjártó: "Ukraine ist derzeit unser Feind, weil sie feindliche Schritte gegen Ungarn unternimmt"

Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat am Dienstag das 20. Sanktionspaket der EU gegen Russland kritisiert. Er warnte, dass neue Sanktionen die Energiesicherheit Ungarns beeinträchtigen würden. Budapest werde diese daher um jeden Preis blockieren.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
21:38 Uhr
EU plant Personalsanktionen gegen Chef der russischen ABC-Truppen

Archivbild: Generalmajor Alexei Rtischtschew, Chef der russischen ABC-TruppenIlja Pitalew / Sputnik Alexei Rtischtschew, Kommandant der russischen ABC-Abwehrtruppen, soll in die Sanktionslisten der EU aufgenommen werden, berichtet das Nachrichtenportal EUobserver unter Verweis auf interne Dokumente. Zusätzlich soll Rtischtschews Stellvertreter Andrei Martschenko ebenfalls mit Personalsanktionen belegt werden. Als Begründung führt die Union angebliche verbotene Tätigkeiten im Zusammenhang mit Chemiewaffen an.
21:29 Uhr
Ukrainische Drohne greift spielende Kinder im Gebiet Cherson an
Zwei Mädchen sind im Gebiet Cherson durch einen ukrainischen Drohnenangriff verwundet worden, berichtet der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo. Auf Telegram schreibt er:
"Heute haben die Kiewer Unmenschen Kinder in Welikaja Lepeticha angegriffen. Eine Drohne traf direkt eine Straße, in der zwei Mädchen im Alter von neun und zehn Jahren spielten. Beide erlitten zahlreiche Splitterwunden am Kopf und Gesicht. Inzwischen sind sie im Krankenhaus in Genitschesk und werden medizinisch versorgt."
21:12 Uhr
Drei Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Gebiet Kursk
Das ukrainische Militär hat erneut zivile Ziele im russischen Gebiet Kursk angegriffen. Wie der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, berichtet, wurden dabei drei Menschen, darunter ein Jugendlicher, verwundet. Auf Telegram gibt Chinstein bekannt:
"Eine Drohne des ukrainischen Militärs hat ein Auto bei dem Dorf Jankowo des Bezirks Rylsk angegriffen, wodurch zwei Menschen verwundet wurden. Ein 16-jähriger Jugendlicher ist in einem ernsten Zustand: Er hat ein offenes Schädel-Hirn-Trauma, Splitterverwundungen an den Beinen und liegt im Koma."
Der zweite Insasse des Fahrzeugs, ein 44-jähriger Mann, habe mittelschwere Verletzungen erlitten, so Chinstein weiter.
Zudem wurde nach Angaben des Gouverneurs eine 57-jährige Frau im Dorf Krasnaja Poljana bei einem Angriff auf ihr Auto verwundet. Wegen hoher Drohnengefahr könne sie nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
20:39 Uhr
Luftabwehr zerstört weitere ukrainische Drohnen
Russlands Luftabwehrkräfte haben in zwei Nachmittagsstunden des heutigen Dienstags weitere 44 ukrainische Drohnen zerstört. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden im Zeitraum zwischen 14:00 und 16:00 Uhr Moskauer Zeit 19 Starrflügler-Drohnen über dem Asowschen Meer, zwölf über der Krim, sechs über dem Gebiet Belgorod, fünf über dem Gebiet Kursk, sowie jeweils eine über dem Gebiet Brjansk und über dem Schwarzen Meer abgeschossen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


