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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Angriffe fordern hunderte zivile Opfer binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Angriffe fordern hunderte zivile Opfer binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Alexei Suchorukow
  • 14.04.2026 08:43 Uhr

    08:43 Uhr

    Russische Truppen drängen ukrainische Kräfte aus Osernoje zurück

    Russische Truppen drängen die ukrainischen Streitkräfte aus der Siedlung Osernoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) zurück. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.  Demnach rücken die Einheiten südöstlich des Ortes entlang des Flusses Sewerski Donez vor und umgehen die Ortschaft.

    "So drängen wir die ukrainischen Kämpfer auf das gegenüberliegende Ufer und zwingen sie, den Ort zu verlassen."

    Ein Großteil von Osernoje befinde sich inzwischen in der "grauen Zone", da sich die ukrainischen Kräfte zurückgezogen hätten. Zugleich verwies Marotschko darauf, dass strategische Höhen weiterhin unter der Kontrolle der ukrainischen Seite stünden, was das Vorrücken verlangsame.

  • 08:16 Uhr

    Experte wirft Kiew Beschuss eigener Gebiete vor

    Während der von Russlands Präsident Wladimir Putin ausgerufenen Oster-Waffenruhe sollen ukrainische Truppen eigene rückwärtige Gebiete beschossen haben. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "In den Gebieten Sumy, Charkow und Saporoschje wurden Fälle registriert, in denen ukrainische Einheiten ihre eigenen Hinterlandregionen beschossen haben."

    Ziel sei es dabei gewesen, "die russischen Streitkräfte zu diskreditieren". Solche Vorfälle seien "keine Neuheit" und träten "bei nahezu jeder Waffenruhe" auf, so Marotschko. Das russische Verteidigungsministerium meldete während der Oster-Waffenruhe vom 11. bis 12. April insgesamt 6.558 Verstöße durch die Ukraine.

  • 07:59 Uhr

    Durch ukrainische Angriffe binnen einer Woche 29 Zivilisten getötet, 170 verletzt 

    Binnen einer Woche wurden fast 200 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

    "In der vergangenen Woche erlitten 170 Zivilisten, darunter 12 Minderjährige, bei dem Beschuss der Nazis Verletzungen. 29 Menschen, darunter drei Minderjährige, wurden getötet. Die größte Zahl von Opfern wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje und in der DVR verzeichnet."

    Miroshnik stellte fest, dass die überwiegende Mehrheit der Zivilisten (174) durch ukrainische Drohnenangriffe verletzt wurde.

    Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen fast 2.900 Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

  • 07:19 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 100 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 97 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Lipezk, Rostow, Tula, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

  • 13.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Russische Drohnen treffen gegnerische Ausrüstung entlang der Front (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium zeigt Drohnenpiloten in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie eine Drohnenleitstelle, unbemannte Luftfahrzeuge und Kampfgerät der ukrainischen Truppen samt Personal außer Gefecht.

  • 21:47 Uhr

    Magyar: Ungarn sollte von Beteiligung an EU-Kredit an die Ukraine ausgeschlossen werden

    Auf einer Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg ging der künftige ungarische Premier Péter Magyar auf die Frage nach dem 90-Milliarden-Euro-Kredit ein, den die EU Kiew bereitstellen will. Bei einem Treffen des EU-Rates im Dezember vergangenen Jahres habe Viktor Orbán entschieden, dass Ungarn und möglicherweise auch die Slowakei und Tschechien nicht daran teilnehmen würden, sagte der Politiker.

    Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert Magyar wie folgt:

    "So wurde es entschieden. Ich verstehe es nicht ganz; ich werde mit den europäischen Staats- und Regierungschefs besprechen, warum dieses Thema erneut angesprochen werden muss. Ich persönlich bin der Meinung, dass Ungarn davon ausgenommen werden sollte."

  • 21:46 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 14 bis 20 Uhr Moskauer Zeit haben Russlands Flugabwehrkräfte insgesamt 23 ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda und Kursk zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 21:32 Uhr

    Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) mindestens elf Siedlungen im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen attackiert. Eine Zivilistin in der Stadt Schebekino erlitt nach Angaben von Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.

    Der Beamte meldet außerdem zahlreiche Sachschäden. Insgesamt seien sechs zivile Fahrzeuge, acht Eigenheime, zwei landwirtschaftliche Betriebe, ein Geschäft sowie mehrere Nebengebäude beschädigt worden. Ein Auto brannte aus.

  • 21:16 Uhr

    Russischer UN-Botschafter: EU macht die Ukraine zur Drehscheibe für illegalen Waffenhandel

    Die Waffen, die laut Papieren aus Europa an Kiew geliefert werden, tauchen anschließend in Afrika, Asien und Lateinamerika auf, was den betroffenen Ländern schadet. Dies erklärte Russlands Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.

    Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert den Diplomaten wie folgt:

    "Dank der Bemühungen der EU hat sich die Ukraine zu einem wichtigen Umschlagplatz für illegalen Waffenhandel entwickelt. Schätzungen des US-amerikanischen 'Institute for the Study of War' (ISW) zufolge stammt jedes dritte Sturmgewehr, das weltweit in die Hände extremistischer und terroristischer Gruppen gelangt, aus der Ukraine."

    Nebensja betonte außerdem, europäische Beamte lehnten die Idee einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Konflikts an sich ab und propagierten offen den Krieg.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.