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Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Kiews Truppen droht Einkesselung in Konstantinowka

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Kiews Truppen droht Einkesselung in KonstantinowkaQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 9.06.2026 09:11 Uhr

    09:11 Uhr

    Gebiet Belgorod: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Im Gebiet Belgorod ist ein Mann bei einem Angriff mit einer FPV-Drohne verletzt worden. Laut dem regionalen Krisenstab attackierte eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte im Dorf Dobroje im Kreis Schebekino ein Auto. Ein Mann mit mehrfachen Splitterverletzungen am Unterschenkel wurde ins Kreiskrankenhaus gebracht. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

  • 09:11 Uhr

    Wagenknecht fordert Kurswechsel: Kritik an deutscher Ukraine-Hilfe

    Nach Angaben der Vorsitzenden des Bündnisses Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW), Sahra Wagenknecht, sollte Bundeskanzler Friedrich Merz die Unterstützung für die Ukraine beenden. In einem Beitrag auf der Plattform X schrieb Wagenknecht:

    "Merz hat Deutschland mit den Milliarden-Geschenken an die korrupte Selenskij-Regierung zum Hauptfinanzier des Ukraine-Kriegs gemacht. Das ist nicht nur eine irre Veruntreuung von Steuergeld, sondern auch brandgefährlich!"

    Zudem erklärte sie, Kiew greife zunehmend Ziele tief im russischen Hinterland an. Dies sei ohne finanzielle und technologische Unterstützung aus Berlin nicht möglich und erhöhe das Risiko einer Eskalation mit Moskau.

  • 08:38 Uhr

    Berliner Zeitung: Selenskij setzt bei Forderung nach Putin-Treffen wohl auf Ablehnung

    Wladimir Selenskij drängt mit seiner Forderung nach einem direkten Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin möglicherweise nicht auf tatsächliche Verhandlungen. Zu diesem Schluss kommt die Berliner Zeitung. In dem Beitrag heißt es:

    "Gerade deshalb stellt sich die Frage, ob Selenskijs wiederholte Forderung nach einem direkten Treffen tatsächlich auf eine Verhandlung abzielt. Eine mögliche Erklärung lautet, dass Kiew weniger auf eine tatsächliche Zusammenkunft hofft als vielmehr darauf, die Verantwortung für das Ausbleiben von Friedensgesprächen dem Kreml zuzuschreiben." 

    Sollte Putin ein Treffen ablehnen, könnte die ukrainische Führung argumentieren, dass Moskau den Friedensprozess blockiere. Damit hätte Kiew die Möglichkeit, Russland mangelnde Verhandlungsbereitschaft vorzuwerfen. Zugleich weist die Berliner Zeitung darauf hin, dass aus russischer Sicht nur dann Verhandlungen sinnvoll wären, wenn die Ukraine bereit wäre, die russischen Bedingungen zu akzeptieren.

    "Wer davon ausgeht, Moskau werde in den kommenden Monaten aufgrund wachsender Schwierigkeiten zu weitreichenden Zugeständnissen gezwungen sein, übersieht die jüngste Entwicklung an der Front. Russland hält weiterhin die Initiative und erzielt insbesondere im Donbass schrittweise Geländegewinne. Vor diesem Hintergrund erscheint die Annahme fragwürdig, der Kreml werde seine Position allein durch politischen oder wirtschaftlichen Druck des Westens grundlegend ändern."

  • 08:08 Uhr

    Nebensja: Zehn Rüstungsbetriebe in Kiew getroffen

    Russische Streitkräfte haben nach Angaben des russischen UN-Botschafters Wassili Nebensja in Kiew zehn Unternehmen getroffen, die Militärgüter, darunter Kampfdrohnen, herstellen.

    Zudem seien drei territoriale Rekrutierungszentren der ukrainischen Streitkräfte in der Hauptstadt getroffen worden. Weitere Angriffe hätten Zielen in den Gebieten Saporoschje, Dnjepropetrowsk, Charkow, Sumy, Chmelnizki und Poltawa gegolten. Auch die Infrastruktur von Militärflugplätzen in den Gebieten Tscherkassy, Rowno, Schitomir, Kirowograd, Chmelnizki und Kiew sei angegriffen worden, so Nebensja.

  • 07:40 Uhr

    Marotschko: Bis zu 500 ukrainische Soldaten könnten in Konstantinowka eingekesselt werden

    Nach Einschätzung des Militärexperten Andrei Marotschko könnten im Zentrum von Konstantinowka bis zu 500 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte eingekesselt werden. Dies sagte er der Nachrichtenagentur TASS:

    "Meinen Einschätzungen zufolge befinden sich im Zentrum von Konstantinowka mehr als ein Bataillon ukrainischer Kämpfer – etwa 360 bis 500 Soldaten. Wenn sie nicht bereit sind, die Waffen niederzulegen, werden sie für immer im Zentrum von Konstantinowka bleiben."

    Zuvor hatte der Experte erklärt, russische Truppen rückten erfolgreich aus zwei Richtungen auf Konstantinowka vor – aus den Gebieten Iljinowka und Dolgaja Balka. 

  • 07:07 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört 140 Drohnen in der Nacht

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 140 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen Russlands abgefangen und zerstört. Diese wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Tula, der Moskauer Region und der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres vernichtet.

  • 8.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:47 Uhr

    Russische Drohnen lassen dem Gegner keine Chance (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Süd, Dnjepr, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie drei Bodenrobotersysteme, Drohnenleitstellen, Erdbunker, Kampfdrohnen sowie Personal der ukrainischen Armee außer Gefecht. Im Gebiet Saporoschje vereitelte das russische Militär eine Offensive der gegnerischen Kräfte.

  • 21:29 Uhr

    RIA Nowosti: Ukrainisches Militär unzufrieden mit möglichem Einfrieren der Front

    Ukrainische Nationalisten und Militärangehörige sind zunehmend unzufrieden damit, dass europäische Spitzenpolitiker das Einfrieren der Front als Ausgangspunkt für die Beilegung des Konflikts ins Spiel bringen. Dies berichtet die Agentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands. 

    In geschlossenen Chats sprachen die ukrainischen Nationalisten darüber, dass sie nichts davon halten, ihr Leben in frontnahen Gebieten zu riskieren, die am Ende ohnehin an Russland abtreten würden.

    In öffentlichen Erklärungen europäischer Staats- und Regierungschefs sei nicht mehr von einer Rückkehr zu den Grenzen von 1991 oder 2022 die Rede, sagte die Quelle von RIA Nowosti weiter. Als Hauptszenario für eine Einigung im Ukraine-Konflikt gelte nun die Einstellung der Kampfhandlungen entlang der aktuellen Frontlinie.

  • 21:22 Uhr

    Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Tankstelle im Raum Cherson getötet

    Die ukrainischen Einheiten haben eine Tankstelle in Skadowsk, an der sich eine Warteschlange gebildet hat, mit einer Drohne angegriffen. Dies gab der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, bekannt. Bei dem Angriff sei ein Mann getötet worden.

    In der Gegend gebe es keine militärischen Ziele, teilte der Beamte weiter mit. "Ukrainische Kämpfer greifen gezielt zivile Ziele und Zivilisten an", fügte er hinzu. Die Drohnenattacke auf die Tankstelle sei ein weiteres Verbrechen des Kiewer Regimes gegen die Zivilbevölkerung im Raum Cherson.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.