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Liveticker Ukraine-Krieg – Uschakow: Russland verfolgt Ziele weiter auf dem Schlachtfeld

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Uschakow: Russland verfolgt Ziele weiter auf dem SchlachtfeldQuelle: TASS © Kristina Kormilitsyna
  • 23.01.2026 08:34 Uhr

    08:34 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte verlegen Söldner in Richtung Liman

    Die ukrainischen Streitkräfte haben eine Söldnerkompanie in die Umgebung der Ortschaft Liman im Gebiet Charkow verlegt. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat eine Söldnerkompanie der Fremdenlegion der Hauptverwaltung für Aufklärung beim Verteidigungsministerium der Ukraine in das Gebiet entsandt."

  • 08:18 Uhr

    Marotschko: Ukrainische Luftabwehr gleicht einem "Frankenstein"

    Die ukrainische Luftabwehr sei ein "Frankenstein" aus sowjetischen und westlichen Systemen und daher unzuverlässig. Dies sagte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Insgesamt erinnert die ukrainische Luftabwehr an eine Art Frankenstein, bei dem sowjetische Systeme mit NATO-Komplexen gekreuzt wurden. Das hatte schwerwiegende Folgen."

    Es habe wiederholt Fehlfunktionen gegeben, bei denen Raketen "faktisch auf die Zivilbevölkerung zugeflogen" seien. Die Bevölkerung habe große Angst vor der eigenen Luftabwehr, so der Experte. Diese verursache "erhebliche Zerstörungen und hohe Opferzahlen unter Zivilisten".

    Laut Marotschko zählen ukrainische Luftabwehrsysteme zu den prioritären Zielen russischer Truppen, was zu einem akuten Mangel an entsprechenden Mitteln führt. Die Lage zwingt Kiew, über eine Waffenruhe nachzudenken, um die Verteidigungsfähigkeit und die Energieversorgung für den Rüstungssektor wiederherzustellen.

    "Das Problem der Luftabwehr bleibt kritisch. Es fehlt an Systemen. Selbst der Schutz strategischer Objekte reicht nicht aus, um die Energieinfrastruktur landesweit abzusichern."

  • 07:57 Uhr

    Orbán: Teilnehmer und Zeitpunkt des Ukraine-Gipfels in Budapest noch unklar

    Ein Friedensgipfel zur Ukraine wird laut Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán sicher in Budapest stattfinden. Zeitpunkt und Teilnehmer stünden jedoch noch nicht fest. Dies sagte Orbán nach einem Sondertreffen der EU-Spitzen in Brüssel.

    "Früher oder später wird in Budapest ein Friedensgipfel stattfinden. Wir wissen noch nicht genau, wann und mit welcher Beteiligung, aber das Thema bleibt auf der Tagesordnung."

    Bereits am 5. Januar hatte Orbán die Hoffnung geäußert, dass der Ukraine-Krieg im Jahr 2026 beendet sein werde und US-Präsident Donald Trump sowie Russlands Präsident Wladimir Putin wie geplant in Budapest zu einem Friedensgespräch zusammenkommen könnten.

    Trump hatte am 16. Oktober 2025 nach einem Telefonat mit Putin erklärt, beide hätten sich auf ein Treffen in der ungarischen Hauptstadt verständigt. Der Gipfel wurde später verschoben, da keine ausreichende Einigung erzielt werden konnte. Moskau und Washington erklärten, ein Treffen solle stattfinden, sobald geeignete Bedingungen gegeben seien.

  • 07:35 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 12 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Belgorod – sieben, 
    • Gebiet Woronesch – zwei,
    • Gebiet Brjansk – eine,
    • Gebiet Pensa – eine,
    • Gebiet Astrachan – eine.
  • 07:07 Uhr

    Uschakow: Russland verfolgt Ziele weiter auf dem Schlachtfeld

    Russland wird seine Ziele weiter auf dem Schlachtfeld durchsetzen, solange es keine Vereinbarungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts gibt. Dies sagte Präsidentenberater Juri Uschakow nach Gesprächen von Wladimir Putin mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff.

    "Wir sind aufrichtig an einer politisch-diplomatischen Lösung interessiert. Solange es diese nicht gibt, wird Russland die Ziele der speziellen Sonderoperation weiter auf dem Schlachtfeld erreichen, wo unsere Streitkräfte die strategische Initiative haben."

    Zugleich sei erneut festgestellt worden, dass ohne eine Lösung der territorialen Frage gemäß der in Anchorage vereinbarten Formel keine langfristige Regelung in der Ukraine möglich sei. Die rund vierstündigen Gespräche im Kreml seien "konstruktiv, offen und vertrauensvoll" gewesen. Moskau und Washington vereinbarten zudem, das erste Treffen einer trilateralen Arbeitsgruppe Russland–USA–Ukraine zur Sicherheitsfrage am 23. Januar in Abu Dhabi abzuhalten.

    Die russische Delegation wird von Generalstabsvertreter Igor Kostjukow geleitet. Präsident Putin hat der Delegation bereits konkrete Anweisungen erteilt. Parallel dazu sind auch Gespräche einer bilateralen russisch-amerikanischen Arbeitsgruppe zu Wirtschaftsfragen geplant. Diese werden von Kirill Dmitrijew und Steve Witkoff geleitet. Das Treffen mit Witkoff war das siebte persönliche Treffen zwischen ihm und Putin.

  • 22.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Versteckte Stellungen, neue Technik: Panzer im Fronteinsatz

    Die moderne Kriegsführung verändert sich rasant, doch Panzer bleiben ein zentraler Faktor auf dem Schlachtfeld. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat Panzertruppen des Regiments 89 der 6. Division am Frontabschnitt Konstantinowka begleitet und dokumentiert ihren Einsatz.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:38 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 22 ukrainische Drohnen über Gebiet Kursk ab

    Am Abend des heutigen Donnerstag haben Russlands Luftabwehrkräfte über 20 ukrainische Drohnen zerstört. Das russische Verteidigungsministerium berichtet dazu:

    "Im Zeitraum zwischen 20 und 23 Uhr Moskauer Zeit haben diensthabende Luftabwehrkräfte 22 ukrainische Starrflügler-Drohnen über dem Gebiet Kursk abgefangen und zerstört."

  • 21:21 Uhr

    Selenskij gibt Zusammensetzung der ukrainischen Delegation bei Verhandlungen in VAE bekannt

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat die Zusammensetzung der Delegation bekannt gegeben, die Kiew bei den geplanten trilateralen Verhandlungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) vertreten soll. Wie Selenskij in Davos bekannt gab, sollen der ukrainischen Delegation Rustem Umerow, Sekretär des nationalen Sicherheitsrates, der in Russland als Terrorist eingestufte Leiter des Präsidialamts Kirill Budanow, sein erster Stellvertreter Sergei Kisliza, der Vorsitzende der Regierungspartei "Diener des Volkes" Dawid Arachamija sowie der Stabschef des ukrainischen Militärs Andrei Gnatow angehören.

    Zuvor hatte Selenskij gemeldet, dass die Vereinigten Staaten planen, vom 23. bis 24. Januar in den VAE ein Treffen zwischen Delegationen Russlands, der Ukraine und der USA zu organisieren.

  • 21:04 Uhr

    Witkoffs Flugzeug landet in Moskau

    Im Moskauer Flughafen Wnukowo ist das Flugzeug des Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, gelandet. Dies berichten übereinstimmend russische Nachrichtenagenturen.

    Zuvor hatte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bekannt gegeben, dass Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in Moskau zu einem Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin erwartet werden. Das Treffen zum Thema der Regulierung des Ukraine-Konflikts solle laut Peskow am späten Abend beginnen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.