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Liveticker Ukraine-Krieg – Klitschko: Kiew ist am Rande des Zusammenbruchs

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Klitschko: Kiew ist am Rande des ZusammenbruchsQuelle: Legion-media.ru © Mykhaylo Palinchak / SOPA Images/Sipa USA
  • 15.02.2026 19:37 Uhr

    19:37 Uhr

    Szijjártó: Ukraine blockiert weiterhin Öllieferungen aus Russland nach Ungarn

    Obwohl die Ölpipeline "Druschba" unbeschädigt und betriebsbereit ist, wird wegen politischer Entscheidungen der ukrainischen Regierung kein Öl aus Russland nach Ungarn geliefert. Dies erklärte der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft, Péter Szijjártó. Szijjártó sieht darin den Versuch, der ungarischen Regierung im Vorfeld der Parlamentswahlen Schwierigkeiten zu bereiten. In einem Kommentar zu Berichten über die Einstellung der Öllieferungen in die Slowakei und nach Ungarn über ukrainisches Gebiet stellte er im Radiosender Kossuth fest, dass "die Ölpipeline Druschba durch die jüngsten Angriffe nicht beschädigt wurde". Szijjártó betonte:

    "Die Beschädigung der Infrastruktur rund um die Ölpipeline stellt kein Hindernis für deren Betrieb dar. Technisch ist sie bereit, die Lieferungen wieder aufzunehmen. Somit gibt es nur politische Gründe für die Behinderung ihres Betriebs."

  • 19:15 Uhr

    Rund 123 ukrainische Drohnen über russischen Regionen innerhalb von fünf Stunden abgeschossen

    Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf das Verteidigungsministerium beruft, haben die russischen Luftabwehrkräfte innerhalb von fünf Stunden 123 ukrainische Drohnen über Russland abgeschossen, darunter auch Drohnen, die in Richtung Moskau flogen. In der Meldung des Ministeriums heißt es:

    "Die Luftabwehrkräfte haben zwischen 13:00 und 18:00 Uhr Moskauer Zeit 123 ukrainische Drohnen über den Regionen Brjansk, Kaluga, Tula, Kursk, Orjol, Belgorod, Wladimir und dem Moskauer Gebiet abgeschossen, darunter 15, die auf Moskau zuflogen."

  • 18:59 Uhr

    DikGazete: Europa gerät wegen mangelnder Beachtung von Putins Warnungen in Schwierigkeiten

    Die europäischen Länder erleben derzeit Krisen, die der russische Präsident Wladimir Putin bereits auf der Münchner Konferenz im Jahr 2007 vorhergesagt hatte. Darüber berichtet die türkische Zeitung dikGazete. Damals kritisierte Putin die unipolare Welt, die Erweiterung der NATO und die Pläne der USA, Raketenabwehrsysteme in Osteuropa zu stationieren. Wie die Zeitung schreibt, wurden seine Worte damals nicht ernst genommen. Die Autoren stellen fest, dass Europa sich geweigert habe, eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur mit Russland zu schaffen, und nun die Folgen seiner strategischen Kurzsichtigkeit zu spüren bekomme. In dem Artikel von dikGazete heißt es:

    "(...) Putins Signale (...) sind zu den wichtigsten Punkten auf der Tagesordnung Europas geworden. Sicherheit, Abschreckung, kollektive Verteidigung. All dies sind verspätete Echos der Warnungen, die damals in München ausgesprochen wurden."

  • 18:32 Uhr

    Fico: Europa wird zum Freilichtmuseum für chinesische Touristen

    Am Freitag, dem 13. Februar 2026, hat sich der Ministerpräsident der Slowakei, Robert Fico, zur Deindustrialisierung in der Europäischen Union geäußert. Fico warnte, dass die EU ohne eine stärkere Führung Gefahr laufe, wirtschaftlich zu stagnieren und ihre globale Bedeutung zu verlieren. Er sagte, dass der Block zu einem kulturellen Freilichtmuseum für chinesische Touristen werden könnte, wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 18:04 Uhr

    Außenministerium: Russland zu Gesprächen über temporäre externe Verwaltung der Ukraine bereit

    Nach Abschluss der militärischen Sonderoperation ist Russland bereit, Gespräche über die Möglichkeit einer externen Verwaltung der Ukraine unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen aufzunehmen. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Russlands, Michail Galusin. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS merkte er an, dass die Idee der Einrichtung einer externen Verwaltung für die Ukraine unter der Schirmherrschaft der UNO nicht neu sei und dass ähnliche Verwaltungsformen bereits von der UNO im Rahmen ihrer Friedensoperationen angewendet worden seien. Galusin betonte:

    "Insgesamt ist Russland bereit, mit den USA, europäischen und anderen Ländern die Möglichkeit einer vorübergehenden externen Verwaltung in Kiew zu diskutieren."

  • 17:38 Uhr

    Kiew verlegt seine am besten ausgebildeten Sturmtruppen in Richtung Saporoschje

    Das Kommando der ukrainischen Armee hat die am besten ausgebildeten Sturmtruppen aus anderen Gebieten in Richtung Saporoschje verlegt. Dies berichtet die Agentur TASS unter Berufung auf den Chef des Generalstabs der russischen Armee, General Waleri Gerassimow. Er erklärte unter anderem:

    "Die Truppengruppe Ost treibt ihren Vormarsch im östlichen Teil der Region Saporoschje voran. Um unseren Vormarsch zu stoppen, hat das feindliche Kommando die am besten ausgebildeten Sturmtruppen aus anderen Gebieten in diese Richtung verlegt. Die Verbände der Truppengruppe schlagen die Angriffe des Feindes souverän zurück, die feindlichen Formationen erleiden erhebliche Verluste."

  • 16:53 Uhr

    Aufrüstung ohne Rückhalt: Kaum Soldaten für Merz' NATO-Pläne

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz angekündigt, die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas auszubauen und mit einer Brigade in Litauen die NATO Ostflanke zu stärken. Doch der Realitätstest fällt ernüchternd aus.

    Nach Spiegel-Informationen fehlen massiv Freiwillige für den Einsatz nahe der russischen Grenze. Während die Bundeswehr mit fragwürdigen Werbeideen um Soldaten wirbt, wächst der politische und gesellschaftliche Widerstand. Im Video kritisieren unter anderem Sevim Dağdelen vom BSW, Klaus Ernst vom BSW sowie der Publizist Werner Rügemer die Militarisierung, die Ukraine Politik und die Abhängigkeit Europas von den USA.

    Zeitgleich startet die NATO mit Arctic Sentry eine neue Arktis Mission, an der sich Deutschland mit Eurofightern beteiligt. In München protestieren zahlreiche Menschen gegen Aufrüstung und Konfrontation und fordern Diplomatie, Verhandlungen und eine europäische Sicherheitsarchitektur unter Einbeziehung Russlands statt weiterer Eskalation.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 16:18 Uhr

    Außenministerium: Kiew reagiert nicht aufs Angebot zur Einrichtung der Feuerpause-Kontrollstelle

    Kiew hat das Angebot Russlands zur Einrichtung einer bilateralen Stelle zur Überwachung und Kontrolle der Feuerpause ignoriert, sagte der stellvertretende Außenminister Russlands, Michail Galusin. Damit bremst die ukrainische Seite den Verhandlungsprozess. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS erklärte er:

    "Kiew hat unsere Vorschläge zur Steigerung der Effizienz des Verhandlungsprozesses durch die Einrichtung eines bilateralen Zentrums zur Überwachung und Kontrolle des Waffenstillstands sowie von Arbeitsgruppen zur Lösung militärischer, politischer und humanitärer Fragen unbeantwortet gelassen. Auch auf unsere Bereitschaft, die Ebene der Delegationsleiter aufzuwerten, gab es keine klare Reaktion."

  • 15:48 Uhr

    Klitschko: Kiew ist am Rande des Zusammenbruchs

    Wie der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Vitali Klitschko, gegenüber der Zeitung Financial Times erklärte, steht Kiew am Rande des Zusammenbruchs. Die Hauptstadt befinde sich in dieser Lage aufgrund von Schäden an kritischen Infrastruktureinrichtungen, die in den letzten zwei Monaten entstanden seien, erklärte er. Die Einwohner der Stadt seien mit massiven Ausfällen der Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung konfrontiert. Klitschko ist überzeugt, dass seine langjährige politische Feindschaft mit Präsident Wladimir Selenskij die Situation nur noch verschlimmert. Nach Angaben des Bürgermeisters habe Selenskijs Einmischung in die lokale Selbstverwaltung durch die Ernennung von Militärverwaltungen wichtige Dezentralisierungsreformen geschwächt. Er erinnerte auch an die Strafverfahren gegen Beamte der Hauptstadt und merkte an, dass diese politisch motiviert seien.

  • 15:21 Uhr

    Zwischen Front und Heimat: Dokumentarfilme über Liebe, Krieg und Wiedersehen

    Beim Festival "RT.DOC: Time of Heroes" werden Dokumentarfilme über das Alltagsleben im vom Krieg zerrütteten Donbass präsentiert. Nach Stationen in sieben russischen Städten ist das Festival nun auch im Donbass angekommen. Soldaten sehen Filme über sich selbst und darüber, wie sehr sie zu Hause geliebt und erwartet werden.

    Die Vorführungen fanden entlang der gesamten Frontlinie in fünf Einheiten und einem Krankenhaus statt. Die Generalproduzentin des Festivals, Jekaterina Jakowlewa, besuchte die Frontlinie persönlich und erlebte ein emotionales Wiedersehen mit ihrem Bruder, der Verwundete von der Frontlinie evakuiert.

    In diesem Dokumentarfilm erleben Sie die tiefsten Gefühle der Kämpfer und ihre sehnsüchtig erwarteten Wiedersehen mit ihren Lieben. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.