Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Truppen in DVR verzeichnen Defizit an Stoßtrupps

13.05.2026 14:56 Uhr
14:56 Uhr
Propaganda à la Goebbels und Kokainkonsum – Selenskijs ehemalige Sprecherin packt aus

Julia Mendel ist eine ukrainische Journalistin und war von 2019 bis 2021 Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. In einem Interview mit dem US-Journalisten Tucker Carlson hat sie schwere Vorwürfe gegen ihren ehemaligen Chef erhoben.
In einer eindringlichen Schilderung sprach sie über Korruption, Drogenkonsum und die autoritäre Führung in der Ukraine. Sie beschrieb den Präsidenten als "emotional unkontrolliert" und warf ihm unter anderem die Unterdrückung Oppositioneller vor.
Besonders brisant waren ihre Aussagen über Selenskijs vermeintliche Forderung nach einer "Propaganda à la Goebbels", um sinkende Umfragewerte zu kaschieren, sowie ihre Hinweise auf ein "offenes Geheimnis" bezüglich seines Kokainkonsums.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
14:36 Uhr
Peskow: Gespräche nur möglich, wenn Kiew Truppenabzug aus russischen Gebieten anordnet
Wladimir Selenskij muss den ukrainischen Streitkräften befehlen, das Feuer einzustellen und den Donbass zu verlassen, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. Ferner müsse Kiew den Abzug seiner Truppen aus weiteren Regionen Russlands anordnen.
Peskow führte aus:
"In diesem Moment kommt es zur Feuereinstellung und die Parteien können in Ruhe Verhandlungen aufnehmen."
14:16 Uhr
Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie es heißt, setzen sie Ausrüstung, unbemannte Luftfahrzeuge und Funkgeräte der ukrainischen Truppen samt Personal außer Gefecht. Darüber hinaus übermitteln die Drohnenpiloten Koordinaten gegnerischer Anlagen an die Besatzungen der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte.
14:01 Uhr
Außenministerium: Tausende Ukrainer in Europa wollen nach Russland umziehen
Eine große Anzahl von ukrainischen Staatsbürgern, die nach dem Beginn der militärischen Spezialoperation 2022 in europäische Länder auswanderten, ist daran interessiert, nach Russland zu ziehen. Dies erklärt Gennadi Owetschko, der im russischen Außenministerium für die Arbeit mit Landsleuten im Ausland zuständig ist.
Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert den Diplomaten wie folgt:
"Es handelt sich um Tausende und Zehntausende Menschen, die daran interessiert sind."
Laut Owetschko bleibt das Interesse von Ukrainern an einem Umzug nach Russland weiterhin recht stabil. Allerdings würden ukrainische Staatsbürger bei ihrer Ankunft in Russland einem speziellen Überprüfungsverfahren unterzogen, betont der Diplomat.
13:32 Uhr
Terroranschläge aus der Ukraine fordern Todesopfer im Gebiet Cherson
Das ukrainische Militär setzt Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson fort.
In den zurückliegenden 24 Stunden kamen infolge der Angriffe zwei Frauen ums Leben. Ein weiterer Einwohner erlitt Verletzungen. Dies gibt der Gouverneur Wladimir Saldo in einem auf Telegram veröffentlichten Post bekannt.
Laut Saldo setzte der Gegner unbemannte Fluggeräte gegen 16 Ortschaften ein. Sieben Siedlungen wurden zudem mit Artilleriegeschützen beschossen.
12:52 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.060 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 80 Fahrzeuge
- 13 Artilleriegeschütze
- elf gepanzerte Kampffahrzeuge
- vier Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 147 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die russische Luftverteidigung drei Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, einen Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Neptun und 572 Starrflüglerdrohnen.
12:27 Uhr
Russland meldet Fortschritte bei Rückkehr von Zivilisten und Kindern

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich mit der Menschenrechtsbeauftragten Tatjana Moskalkowa getroffen, die ihm ihren Jahresbericht sowie eine Bilanz ihrer zehnjährigen Arbeit vorlegte. Im Mittelpunkt standen der Austausch russischer Kriegsgefangener, humanitäre Hilfe für Soldaten sowie die Rückführung vertriebener Zivilisten und Kinder. Moskalkowa sprach dabei auch über Familienzusammenführungen und die Zusammenarbeit mit russischen Behörden bei Gefangenenaustauschen.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
11:54 Uhr
Zug im russischen Gebiet Belgorod entgleist – Behörden vermuten Gleissprengung
Ein Regionalzug, der zwischen Rasumnoje und Tomarowka im russischen Grenzgebiet Belgorod unterwegs war, ist am Mittwochvormittag (Ortszeit) entgleist. Dies gibt der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram bekannt.
Nach vorläufigen Angaben sei der Vorfall dadurch verursacht worden, dass ein Gleisstück von etwa zwei Metern Länge auf der Strecke gefehlt habe. Dies könne wiederum durch die Detonation eines Sprengsatzes verursacht worden sein.
Der Lokführer musste laut dem Beamten eine Notbremsung einleiten, wodurch die Hälfte der Waggons entgleiste.
Wie es heißt, befanden sich im Zug 15 Personen. Eine Frau erlitt eine Schnittwunde am Bein und Prellungen am Rücken. Sie wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Die zuständigen Dienste, darunter die Pioniertruppe des russischen Verteidigungsministeriums, sind vor Ort im Einsatz. Die Umstände des Vorfalls und Informationen zu den Betroffenen werden derzeit ermittelt.
11:33 Uhr
Erneute Drohnenangriffe auf zivile Ziele in AKW-Stadt Energodar
Das ukrainische Militär greift auch am Mittwoch gezielt zivile Infrastruktur in Energodar an, wo sich das Kernkraftwerk Saporoschje befindet. Dies gibt der Bürgermeister Maxim Puchow auf Telegram bekannt.
Der Beamte meldet eine ukrainische Drohnenattacke auf eine Tankstelle in der Stadt. Wie es heißt, steht die Anlage in Flammen.
Die Drohnengefahr bleibe weiterhin hoch, warnt Puchow. Die Einwohner werden gebeten, die Tankstellen zu meiden, "weder zum Tanken noch aus Neugier".
10:56 Uhr
Russische Flugabwehr holt weitere gegnerische Drohnen vom Himmel
In der Zeitspanne von 7 Uhr bis 9 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 26 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Nischni Nowgorod, Wladimir, der Moskauer Region und den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

