Liveticker Ukraine-Krieg – Abgeordneter: 15.000 Polen bei Kämpfen in der Ukraine gefallen

19.03.2026 13:57 Uhr
13:57 Uhr
Belgiens Premier bedauert fehlende Rolle der EU bei Ukraine-Verhandlungen
Belgiens Premierminister Bart De Wever hat bedauert, dass die Europäische Union den Ukraine-Konflikt finanziere, jedoch nicht an den Verhandlungen beteiligt sei."Ich bin der Ansicht, dass Europa am Verhandlungstisch vertreten sein sollte. Es ist nicht normal, dass wir den Krieg finanzieren, aber nicht an den Gesprächen teilnehmen."
Zuvor hatte De Wever betont, dass der Dialog mit Russland wieder aufgenommen werden müsse, insbesondere mit Blick auf Energieimporte vor dem Hintergrund der globalen Krise. Er rief zudem zu Verhandlungen mit Moskau zur Beilegung des Ukraine-Konflikts auf und bezeichnete eine Einigung mit Russland als "einzige Lösung".
13:38 Uhr
Einwohner von Dobropolje klagen über Plünderungen durch ukrainische Truppen
Zivilisten in Dobropolje in der Volksrepublik Donezk berichten von massiven Plünderungen durch ukrainische Streitkräfte. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit:
"Die Einwohner von Dobropolje, das von ukrainischen Kämpfern besetzt ist, versuchen, alle zuständigen Stellen auf die Willkür der Soldaten aufmerksam zu machen. Unter dem Vorwand, Wohnungen zu überprüfen, brechen die Kämpfer Türen auf und nehmen alles Wertvolle an sich."
Dem Experten zufolge bewegen sich die ukrainischen Gruppen mit ihrer Beute regelmäßig durch die Stadt, ohne ihre Handlungen zu verbergen. Zudem gibt es Berichte über Erpressungen durch ukrainische Soldaten unter Androhung von Gewalt.
13:19 Uhr
Prorussischer Widerstand: Schiff mit NATO-Kampfgerät bei Odessa getroffen
Bei einem Angriff der russischen Streitkräfte in der Nacht zum 17. März wurde im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa ein Schiff mit der NATO-Ausrüstung an Bord getroffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf einen Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew. Laut dem Untergrundaktivisten transportierte das Schiff die Militärausrüstung von Rumänien in die Ukraine.
"Das Schiff sank nicht, geriet aber stark in Schieflage, wodurch mehrere militärische Fahrzeuge in die Donau stürzten", berichtete Lebedew. Der Beschreibung zufolge gehe es um die Luftverteidigungssysteme vom Typ Iris-T oder die Anlagen für Langstreckenraketen.
13:01 Uhr
Ukrainische Drohnenangriffe auf "TurkStream" abgewehrt – Moskau warnt vor Folgen
Nach Angaben aus Moskau hat die Ukraine erneut versucht, die Gasinfrastruktur der Pipelines "TurkStream" und "Blue Stream" anzugreifen. Betroffen waren Anlagen, die für den Export russischen Gases in die Türkei von zentraler Bedeutung sind.
Der Energiekonzern Gazprom teilte mit, dass zwischen dem 17. und 19. März insgesamt 26 Drohnen eingesetzt worden seien. Ziel waren unter anderem Verdichterstationen. Die Station "Russkaja" sei von 22 Drohnen angegriffen worden, "Kasatschja" von drei und "Beregowaja" von einer. Das Unternehmen kommentierte:
"Durch gemeinsame Maßnahmen des Verteidigungsministeriums und mobiler Einsatzgruppen wurden die Angriffe abgewehrt. Schäden an Einrichtungen von Gazprom konnten verhindert werden."
Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow haben die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe zuletzt intensiviert. Ziel seien insbesondere Verdichterstationen gewesen, die den Betrieb der Pipelines an der Küste sicherstellen. Peskow versicherte, dass das Militär alles tue, um diese Bedrohung einzudämmen. Er bezeichnete die Angriffe als "unverantwortlich".
"In einer Situation, in der sich die globalen Energiemärkte, gelinde gesagt, in einer schwierigen Lage befinden, sind derart unverantwortliche und unüberlegte Handlungen des Kiewer Regimes geeignet, die Lage nicht nur in der Region, sondern weltweit weiter zu destabilisieren."
12:41 Uhr
Russische Artilleristen zerstören gegnerischen Stützpunkt samt FVP-Drohnen (Video)
Bei einem Kampfeinsatz im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk eliminierten die Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Mitte einen Stützpunkt der ukrainischen Armee mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers. Bei der zerstörten Anlage handelte es sich um einen Standort der gegnerischen Drohnenbesatzungen. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
12:22 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.185 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es in dem täglichen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Zudem setzte die russische Armee folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- zwei Panzer,
- 62 Kraftfahrzeuge,
- acht Schützenpanzer,
- sechs Artilleriegeschütze,
- 18 Munitions- und Materiallager,
- neun gepanzerte Kampffahrzeuge,
- vier Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, eine Produktionsanlage und Startanlagen auf Flugstützpunkten für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 148 Kreisen. Die Flugabwehr schoss sechs Flugbomben und 356 Drohnen ab.
12:00 Uhr
Russische Armee befreit zwei weitere Siedlungen
Das russische Militär befreit zwei weitere Ortschaften – Fjodorowka Wtoraja und Pawlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dies berichtet das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation.
Das Militärressort präzisiert, dass Fjodorowka Wtoraja von Einheiten des Truppenverbands Süd eingenommen worden sei, während Pawlowka infolge der Handlungen der Kämpfer des Truppenverbands Mitte unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte übergegangen sei.11:39 Uhr
Gebiet Cherson unter ukrainischem Drohnenbeschuss: Kindergarten getroffen
Im Gebiet Cherson haben ukrainische Drohnen mehrere Ziele getroffen. Wie Gouverneur Wladimir Saldo berichtete, wurde dabei die Heizungsanlage des Kindergartens "Solnyschko" im Dorf Michailowka im Kreis Skadowsk beschädigt. 35 Menschen, darunter 30 Kinder, wurden evakuiert. Saldo fügte hinzu, dass auf der Straße Skadowsk–Nowonikolajewka ein Lkw in Brand geraten sei und ein Lebensmittelgeschäft im Dorf Briljowka durch einen Drohnenangriff Feuer gefangen habe. Insgesamt seien innerhalb von 24 Stunden Drohnenangriffe auf 29 Siedlungen des Gebiets Cherson registriert worden.
11:11 Uhr
Belgorod: Mehr als 60 Drohnenangriffe der Ukraine – ein Zivilist verletzt
In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Streitkräfte sechs Grenzbezirke des Gebiets Belgorod mit mehr als 60 Drohnen angegriffen, wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilte. Demnach waren 21 Siedlungen von den Angriffen betroffen. Von den 63 eingesetzten Drohnen konnten 12 abgeschossen oder neutralisiert werden. Ein Zivilist wurde verletzt. Es wurden Schäden an einem Mehrfamilienhaus, vier Privathäusern, einem Gewerbeobjekt, einem Verwaltungsgebäude und 14 Fahrzeugen festgestellt.10:40 Uhr
Über 240 Wohnungen in Brjansk nach ukrainischem Raketenangriff beschädigt
Bei einem Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte am 10. März wurden in Brjansk 33 Häuser und 244 Wohnungen beschädigt. Die Zahlen sind vorläufig, teilte die Stadtverwaltung mit. Eine Kommission hatte bis zum 18. März bereits 236 Wohnungen begutachtet und die entsprechenden Unterlagen erstellt. Am 19. März sollen zwei weitere Wohnungen geprüft werden. Sechs Eigentümer haben sich bislang nicht gemeldet.
Parallel dazu werden Kostenschätzungen erstellt, die anschließend von der staatlichen Expertise überprüft werden. Die abschließende Kontrolle erfolgt durch Mitarbeiter der regionalen Regierungsbehörden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.