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Liveticker Ukraine-Krieg – UN-Vertreter: USA direkt am Tod von Zivilisten in Nowoajdar beteiligt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – UN-Vertreter: USA direkt am Tod von Zivilisten in Nowoajdar beteiligtQuelle: AP
  • 28.01.2023 22:15 Uhr

    22:15 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:00 Uhr

    RT-Kriegsreporter über Leopard-Panzer in der Ukraine: Sie werden brennen wie alle anderen

    RT-Militärberichterstatter Murad Gasdijew hat sich zu den Perspektiven des Einsatzes von modernen westlichen Panzern in der Ukraine geäußert. "Sie werden brennen, wie auch alle anderen Geräte, die hierher gebracht werden, brennen werden.", sagte er in der Internet-Sendung Solowjew Live. 

    Er schränkte zwar ein, dass diese Panzer eine gewaltige Waffe seien. "Ein Panzer ist wirklich ein furchtbares, beängstigendes Ding." Aber an einer Episode aus dem Frontgeschehen im Abschnitt Saporoschje machte er deutlich, dass diese sehr verwundbar seien. Bei einem Durchbruchversuch im September hätten die Ukrainer 60 Panzer verloren. 

    Außerdem wies er darauf hin, dass Leopard-Panzer noch nie in einem Krieg vergleichbarer Intensität wie der Krieg in der Ukraine erprobt seien, wogegen die russsichen T-90, deren erste Modelle bereits an die Front geschickt werden, angesichts Erkenntnissen und Felderfahrungen im Krieg angepasst und verbessert wurden. 

  • 21:30 Uhr

    Poljanski: USA direkt am Tod von Zivilisten in Nowoaidar beteiligt

    Washington sei direkt in den Angriff des ukrainischen Militärs auf das Gebäude eines Bezirkskrankenhauses in der LVR-Gemeinde Nowoaidar verwickelt gewesen, sagte der stellvertretende Ständige Vertreter Russlands bei der UNO Dmitri Poljanski.

    Ihm zufolge hat ein "weiteres abscheuliches Kriegsverbrechen der Ukraine" stattgefunden.

    "14 Zivilisten in einem Krankenhaus durch von den USA gelieferte Raketen getötet", schrieb er.

    Wie Poljanski feststellte, behaupteten ukrainische Beamte, dass die Ziele für die Angriffe mit den von den USA gelieferten HIMARS-Raketen "mit Washington abgestimmt" worden seien. Daher seien die Vereinigten Staaten "direkt involviert", erklärte er.

    Er fügte hinzu, dass die US-Steuerzahler wissen sollten, "wie ihr Geld verwendet wird".

    Das russische Verteidigungsministerium teilte am Samstag mit, dass 14 Patienten getötet und 24 Krankenhauspatienten sowie medizinisches Personal durch eine Attacke des Mehrfachraketenwerfers aus US-Produktion HIMARS unterschiedlich schwer verwundet worden waren. Der Angriff war am 28. Januar gegen 7.30 Uhr Ortszeit erfolgt und wurde von der russischen militärischen Behörde als "ein eindeutig schweres Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes" angeprangert. 

  • 21:00 Uhr

    Marjinka bald in russischer Hand – RT-Korrespondent Murad Gasdijew besucht umkämpfte Stadt

    Die Kleinstadt Marjinka mit gut 9.000 Einwohnern vor dem Krieg grenzt ganz im Westen an Donezk. Um sie wird fast ein Jahr gekämpft, denn sie gehört zu den am besten befestigten Wehranlagen der ukrainischen Armee. Sie war die ganzen acht Jahren seit Beginn des Donbass-Krieges 2014 ausgebaut worden. 

    In einem solchen ehemals ukrainischen Bunker hat RT-Korrespondent Murad Gasdijew zusammen mit russischen Soldaten übernachtet. Am frühen Morgen besuchte er die Feuerstellungen russischer Armee, zeigte, mit welchem Militärgerät sie kämpft, und blickte aus einem Fenster auf das Panorama der inzwischen völlig zerstörten Stadt.

    Eindrücklich wurde gezeigt, dass hier vor allem Artillerie – Mörser und Haubitzen –, aber auch Flugzeuge und Panzer zum Einsatz kommen. Er betonte, dass ukrainische Armee derzeit nur einen kleineren Teil der Stadt unter Kontrolle hat. Es werde aber nicht lange dauern, bis diese komplett in russischer Hand sei, prophezeite der RT-Korrespondent.

    Die Einnahme von Marjinka dränge die ukrainische Positionen weiter nach Westen ab und mache das friedliche Leben der Einwohner von Donezk endlich sicherer, denn Marjinka war einer der Orte gewesen, von dem aus die ukrainische Armee die Stadt andauernd beschossen hatte.

  • 20:35 Uhr

    Blutiger Angriff auf ein Krankenhaus: Chef der Volksrepublik Lugansk verurteilt stillschweigende Zustimmung des Westens scharf

    Die stillschweigende Billigung eines Angriffs der ukrainischen Armee auf ein Krankenhaus in Nowoaidar in der Volksrepublik Lugansk durch den Westen wird schwerwiegende Folgen für die Welt haben. Das erklärte das amtierende Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk Leonid Passetschnik.

    "Die stillschweigende Zustimmung des Westens zur frechen Missachtung der Grundsätze des humanitären Rechts durch das ukrainische Regime ermutigt Militante auf der ganzen Welt und wird zweifellos schwerwiegende Folgen für die gesamte Weltgemeinschaft haben", schrieb er auf Telegram.

    Passetschnik sprach den Familien und Freunden der Opfer sein Beileid aus. Die Raketen waren in das Klinikgebäude eingeschlagen, hatten 14 Menschen getötet und 24 Krankenhauspatienten und medizinisches Personal verletzt.

  • 20:02 Uhr

    Medien: Großbritannien befürchtet, dass Challenger-Panzer zu russischen Streitkräften gelangen könnten

    Das britische Militär entwickelt einen Notfallplan, um zu verhindern, dass Challenger-2-Panzer in die Hände des russischen Militärs fallen, berichtet die Zeitung Sun unter Berufung auf Quellen.

    Nach Angaben der Zeitung sieht der Plan vor, dass die Panzer im Falle einer Beschädigung vom Schlachtfeld evakuiert werden. Die britischen Verteidigungsquellen erklärten, dass die Inbesitznahme der Panzer durch das russische Militär ein "Alptraum" wäre, da die russische Seite dann in der Lage wäre, die Ausrüstung zu untersuchen. Die Quelle der Zeitung erklärte:

    "Das schlimmste Szenario ist die Zerstörung eines Panzers, der Zusammenbruch der Verteidigungslinien und der Rückzug der verbündeten Kräfte."

  • 19:37 Uhr

    "Nützliche Idiotin" – Der ehemalige russische Präsident Medwedew über Annalena Baerbock

    Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew bezeichnete Bundesaußenministerin Annalena Baerbock als "nützliche Idiotin", nachdem sie während der PACE-Sitzung am 24. Januar von einem "Krieg gegen Russland" gesprochen hatte. Auf seiner englischsprachigen Twitter-Seite schrieb er:

    "Schlagwort: 'Wir führen Krieg gegen Russland, nicht gegeneinander.' Ist es nicht großartig, wenn die deutsche Außenministerin so eine komplette und nützliche Idiotin ist?"

    Baerbock hatte auf der PACE-Sitzung am 24. Januar erklärt, dass die europäischen Länder einen "Krieg gegen Russland" führten. Sie forderte die europäischen Staaten auf, gemeinsam mehr für die Ukraine zu tun, anstatt die Schuldigen untereinander zu suchen.

  • 19:03 Uhr

    Weidel: Deutschland ist Hauptfinancier des Krieges und bezahlt die US-Waffen für die Ukraine

    Das US-amerikanische Investmentunternehmen BlackRock wurde für den Wiederaufbau der Ukraine und die zukünftige Ausbeutung der Rohstoffe in der Ostukraine für zuständig erklärt. Allein diese Tatsache zeigt laut Alice Weidel, Mitglied des Deutschen Bundestags und AfD-Fraktionsvorsitzende, was hier eigentlich gespielt wird.

  • 18:42 Uhr

    US-Admiral Bauer: NATO bereit für direkte Konfrontation mit Russland

    Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Admiral Rob Bauer, behauptet, dass das Bündnis für eine direkte Konfrontation mit Russland bereit sei und dass seine Priorität in der Wiederaufrüstung liege. Dies sagte er in einem Interview mit der portugiesischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk RTP.

    Nach Ansicht des Leiters des Militärausschusses der Allianz muss die zivile Industrieproduktion der NATO-Länder auf den militärischen Bereich ausgerichtet werden. Der Admiral spricht sich für eine "militärische Friedenswirtschaft" aus, so RTP. Die Rundfunkanstalt schrieb:

    "Rob Bauer versichert, dass die NATO auf eine direkte Konfrontation mit Russland vorbereitet ist, und räumt ein, dass die Priorität des Bündnisses die Aufrüstung ist."

    Er räumt ein, dass das nordatlantische Bündnis sein Monopol auf die militärische Initiative verloren hat. Gleichzeitig behauptet Bauer, dass die strategischen Ziele Russlands "über die Ukraine hinausgehen".

  • 18:09 Uhr

    Russischer Senator: NATO steuert auf direkten militärischen Konflikt mit Russland zu

    Der Wahnsinn, der Europa jetzt erfasst habe, ähnele dem vor dem Ersten Weltkrieg, als alle Länder versuchten, einander zu bekämpfen, erklärt Alexei Puschkow, Leiter der Kommission für Informationspolitik und Interaktion mit den Medien des russischen Föderationsrates. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Der Wahnsinn, der den Westen jetzt erfasst hat, ähnelt dem, der Europa am Vorabend des Ersten Weltkriegs heimgesucht hatte, als sich beide Seiten hemmungslos gegenseitig zu bekriegen versucht hatten. Jetzt sind sie unbändig auf einen Zusammenstoß mit Russland erpicht und erklären bereits offen, dass sie sich mit Russland im Krieg befinden."

    Der Senator fügte hinzu, dass nur ein Blinder nicht sehen könne, dass die NATO mit Volldampf auf einen direkten militärischen Konflikt mit Russland zusteuere und dabei alle Beschränkungen und Begrenzungen der militärischen Unterstützung für die Ukraine, die zuvor vom Bündnis selbst auferlegt wurden, beiseite schiebe. Puschkow erklärte:

    "Noch vor sechs Monaten sprach Biden davon, dass es sich bei der Versorgung mit Panzern um 'World War Three' handele, also um den Dritten Weltkrieg. Für seine Regierung gehört die Entscheidung über Panzer der Vergangenheit an, und die NATO diskutiert bereits über die Lieferung von Kampfflugzeugen an Kiew. Ja, der deutsche Verteidigungsminister behauptet, die Lieferung von Kampfflugzeugen sei ausgeschlossen. Aber das Gleiche hat man früher in Berlin über Panzer gesagt."

    Er stellte auch fest, dass Deutschland "als Staat zu schwach ist, um dem äußeren Druck der Polen und der Balten, die seit Langem seine Außenpolitik diktieren, sowie dem inneren Druck der vehementen Befürworter eines 'Krieges bis Russland besiegt ist' zu widerstehen". Puschkow schloss:

    "Von der Rationalität Westeuropas und seiner führenden Politiker, die in den 1960er- und 1980er-Jahren dazu beitrug, dass der Kalte Krieg mit der UdSSR nicht zu einem heißen Krieg eskalierte, ist keine Spur mehr übrig. (...) Auf der Jagd nach dem Trugbild des westlichen Sieges werden alle vernünftigen Warnungen beiseite geschoben, alle Lehren der Vergangenheit vergessen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.