Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Stariza im Gebiet Charkow befreit

24.01.2026 12:39 Uhr
12:39 Uhr
Russland bestätigt Vergeltungsschlag auf Energieanlagen in Ukraine
Russlands Verteidigungsministerium berichtet auf Telegram über einen massiven Angriff auf die Ukraine. Die Behörde spricht dabei von einem Vergeltungsschlag als Reaktion auf Terrorattacken, welche das ukrainische Militär in Russland begangen haben soll. Bei der russischen Attacke seien boden- und luftbasierte hochpräzise Langstreckenwaffen und Drohnen zum Einsatz gekommen. Alle anvisierten Ziele seien dabei getroffen worden. Unter den zerstörten Objekten erwähnt das Ministerium ein Drohnenwerk und Energieanlagen, welche der Gegner zu militärischen Zwecken nutze.
Ferner meldet die Behörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenlager, Schulen für Drohnenpiloten und 157 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr ihrerseits vier HIMARS-Raketen und 137 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Zuvor haben die ukrainischen Behörden mehrere Opfer bei der nächtlichen Attacke aus Russland gemeldet. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb von mindestens einem Todesopfer und vier Verletzten. Aus der Großstadt Charkow nahe der Grenze zu Russland wurden mindestens 19 Verletzte gemeldet, darunter eine Schwangere und ein Kind.
12:05 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Stariza im Gebiet Charkow befreit

SymbolbildJEWGENI BIJATOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Stariza im Gebiet Charkow komplett unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Woltschanskije Chutora und Ochrimowka im Gebiet Charkow sowie Kislaja Dubina, Iwolschanskoje, Sadki und Choten im Gebiet Sumy getroffen. Bis zu 145 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, acht Wagen und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.
Der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Wassilewka, Berjosowka, Netschwolodowka, Kowaljowka und Kutkowka im Gebiet Charkow sowie Jarowaja, Krasny Liman, Alexandrowka und Iljitschewka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 180 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, ein Geschütz und fünf Munitionslager zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Lipowka, Nikiforowka, Slawjansk, Kramatorsk, Minkowka, Stepanowka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 140 Kämpfer. Sieben Wagen, fünf Geschütze, zwei Panzerhaubitzen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager seien zerstört worden.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wessjoloje, Rodinskoje, Grischino, Swetloje, Torezkoje, Artjomowka und Belizkoje in der DVR sowie Fjodorowskoje, Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr als 445 Armeeangehörige verloren. Sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vierzehn Wagen und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Nowoskelewatoje und Wolnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk und Wosdwischenka, Ternowatoje, Petrowka, Nowoje Polje, Staroukrainka und Risdwjanka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 355 Soldaten. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, fünfzehn Wagen und drei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Nowojakowlewka und Wesseljanka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Außerdem habe der Gegner vier Wagen und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 110.949 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.292 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.650 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.801 Geschütze und Mörser verloren.
11:34 Uhr
TASS: Ukraine-Treffen in Abu Dhabi auch am Samstag hinter verschlossenen Türen
Der zweite Tag der Gespräche in Abu Dhabi, an denen die Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine teilnehmen, findet erneut unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine eigene Quelle.
Alle Parteien sollen demnach zugestimmt haben, dass die Medienvertreter nicht zugelassen werden und das Treffen hinter geschlossenen Türen ausgetragen wird.
11:07 Uhr
Wieder tausende Gebäude in Kiew ohne Strom
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach dem nächtlichen Angriff aus Russland wiederholt tausende Gebäude von der Wärmeversorgung abgeschnitten worden. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko spricht auf Telegram von rund 6.000 betroffenen Häusern. Dabei präzisiert er:
"Die meisten davon sind jene, die nach dem Beschuss am 9. und 20. Januar bereits zweimal an das Heizungsnetz angeschlossen wurden oder die bald angeschlossen werden sollten."
Auch die Wasserversorgung sei am linken und teilweise am rechten Dnjepr-Ufer beeinträchtigt, so Klitschko. Der Politiker meldet zudem mindestens ein Todesopfer und vier Verletzte infolge der Attacke.
Die Außentemperatur in Kiew liegt derzeit bei minus zwölf Grad.
10:32 Uhr
Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 23. Januar bis 5 Uhr MEZ am 24. Januar 14 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 49 Mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abließen.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in der Siedlung Nowoiwanowka im Bezirk Rylsk. Dort sei eine Garage völlig ausgebrannt. Ein Auto sei beschädigt worden.
10:03 Uhr
Frankreich leitet mutmaßlichen russischen "Schatten"-Tanker nach Marseille um
Die französische Marine hat den festgesetzten Öltanker "Grinch" in den Hafen von Marseille umgeleitet. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag aus Ermittlerkreisen. Die Marine hatte das Schiff unter dem Verdacht abgefangen, zur sogenannten Schattenflotte zu gehören. Das Schiff soll zudem unter falscher Flagge gefahren sein. Das Schiff, das Anfang Januar den russischen Hafen Murmansk verlassen hatte, fuhr unter der Flagge der Komoren.
Ein Großteil des russischen Erdöls wird von einer sogenannten Schattenflotte transportiert, die versucht, sich westlichen Kontrollen und Sanktionen zu entziehen.
09:35 Uhr
Stromversorgung in Ukraine verschlechtert sich weiter
Die Energiesituation in der Ukraine hat sich nach den jüngsten russischen Luftangriffen "erheblich" verschlechtert. Das teilte der Netzbetreiber Ukrenergo mit. In den meisten Regionen sei es zu Stromausfällen gekommen, wodurch auch die Heizungen ausgefallen seien. Mehrere Anlagen würden nach den jüngsten Angriffen repariert. Man hoffe, die Arbeiten in "naher Zukunft" abschließen zu können.
"Die Anlagen arbeiten an der Grenze ihrer Kapazitäten."
Auch Energieminister Denis Schmygal nannte die Stromversorgungslage schwierig. Zugleich sagte er jedoch, dass er eine Verbesserung der Lage erwarte.
"Dank der gemeinsamen Anstrengungen von Ukrenergo und den Verteilernetzbetreibern sehen wir eine Tendenz zur teilweisen Stabilisierung."
09:02 Uhr
Orbán: "Atomschlag in die Magengrube" – EU winkt 800 Milliarden der Ukraine-Forderung durch

Die Ukraine hat bei der EU einen Finanzbedarf von 800 Milliarden Euro für die nächsten zehn Jahre eingereicht. Nach einem EU-Sondergipfel in Brüssel berichtete Viktor Orbán am Donnerstag von einem noch nicht veröffentlichten Dokument, dem zufolge die EU diesen Antrag sowie weitere 700 Milliarden Euro für Militärausgaben gebilligt habe. Der ungarische Regierungschef zeigte sich schockiert darüber, dass die Forderungen offenbar eins zu eins übernommen wurden und die Finanzierung über neue gemeinsame Schulden erfolgen soll.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:30 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 46 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 23. Januar 23 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Staraja Sburjewka — 6,
- Nowaja Sburjewka — 5,
- Nowaja Kachowka — 7,
- Malokachowka — 3,
- Malaja Lepeticha — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kasatschji Lageri, Nowaja Kachowka, Golaja Pristan, Sawodowka und Malaja Lepeticha seien insgesamt 23 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
08:04 Uhr
DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 23. Januar bis 0 Uhr am 24. Januar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk auch einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer und Schäden lagen nicht vor.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

