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Liveticker Ukraine-Krieg - Orbán: Energie-Sanktionen gegen Russland gehören "in den Müll"

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg - Orbán: Energie-Sanktionen gegen Russland gehören "in den Müll"Quelle: Sputnik © RIA Nowosti / Alexei Witwizkij
  • 4.04.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Gebiet Brjansk: Ein Toter nach Drohnenangriff auf Straßenbauunternehmen

    Berichten zufolge griff eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte die Sewskoje DRSU (Straßenbau- und Reparatureinrichtung) in der Region Brjansk an. Gouverneur Alexander Bogomas schreibt in den sozialen Netzwerken, dass ein Mitarbeiter des Unternehmens bei dem Angriff ums Leben gekommen sei:

    "Ukrainische Terroristen haben mithilfe einer Drohne die Stadt Sewsk im Bezirk Sewsk angegriffen. Bei einem gezielten Angriff auf das Gelände der Sewskoje DRSU kam leider ein Mitarbeiter des Unternehmens ums Leben. Den Angehörigen des Verstorbenen gilt mein tiefstes Beileid."

  • 20:39 Uhr

    LVR: Familie mit achtjährigem Kind kommt durch ukrainischen Beschuss ums Leben

    Wie der Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik mitteilt, haben die ukrainischen Streitkräfte Privathäuser im Dorf Michailowka im Bezirk Kremenskoj beschossen. Durch den Beschuss brach ein Feuer aus; Rettungskräfte trafen umgehend am Unfallort ein, doch in einem der Häuser kam die gesamte Familie ums Leben – ein Mann, eine Frau und ihr achtjähriges Kind, schreibt Pasetschnik in den sozialen Netzwerken und spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein Beileid aus.

  • 20:16 Uhr

    Experte: Regelmäßige Angriffe rund um Kiew beschleunigen Vormarsch russischer Truppen

    Wie der Militärexperte Wassili Dandykin dem Nachrichtenportal NEWS.ru erklärt, werden die Angriffe um Kiew den Vormarsch der russischen Streitkräfte an der Front beschleunigen. Dabei sollen die russischen Drohnen vor allem die Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie Munitionsdepots ins Visier nehmen. Dandykin betont:

    "Ich denke, dass häufige Angriffe in der Nähe von Kiew, etwa zweimal pro Woche, einen direkten Einfluss auf die Lage im Kampfgebiet zu unseren Gunsten haben werden. In erster Linie müssen wir die Verkehrsinfrastruktur und die Energieversorgung treffen. Natürlich dürfen wir auch Munitionsdepots, Kommandostellen und Kommunikationsanlagen nicht vergessen. Wenn die ukrainischen Luftabwehrsysteme dadurch so geschwächt sind, können wir auch bemannte Flugzeuge einsetzen, die mit lenkbaren Bomben operieren."

  • 19:59 Uhr

    Gouverneur: Kiew schickt statt humanitärer Hilfe abgelaufene Lebensmittel nach Cherson

    Die ukrainischen Behörden haben angeordnet, abgelaufene Lebensmittel als humanitäre Hilfe in das von den ukrainischen Streitkräften besetzte Cherson zu liefern. Dies erklärte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er betonte:

    "Anstelle von hochwertigen Lebensmitteln wurde unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe angeordnet, abgelaufene Produkte in die Stadt zu liefern."

    Saldo bezeichnete eine solche Entscheidung als eine Verhöhnung der lokalen Bevölkerung.

  • 19:28 Uhr

    LVR: Hotel durch Drohnenangriff zerstört

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Regionalchef Leonid Pasetschnik berichtet, wurde ein zweistöckiges Hotel in Belowodsk (LVR) infolge eines Drohnenangriffs zerstört, es gibt jedoch keine Opfer oder Verletzten. In seinen sozialen Netzwerken schreibt Pasetschnik:

    "In Belowodsk wurde ein zweistöckiges Hotelgebäude zerstört, Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden beschädigt. Der Katastrophenschutz reagierte umgehend und löschte das Feuer. Es gab keine Verletzten."

  • 18:58 Uhr

    Orbán: Ungarn und Slowakei streben Aufhebung der Sanktionen gegen russischen Energiesektor an

    Ungarn und die Slowakei haben vereinbart, gemeinsam von der EU-Führung die Aufhebung des Verbots für Lieferungen von russischem Öl und Gas nach Europa zu fordern. Dies teilte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán nach einem Telefongespräch mit seinem slowakischen Amtskollegen Robert Fico mit. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet über dieses Gespräch:

    "Er erklärte, dass Budapest und Bratislava es für notwendig halten, dringend Maßnahmen zu ergreifen, die es den EU-Ländern ermöglichen, Rohstoff- und Brennstoffengpässe sowie steigende Preise für alle Arten von Energieträgern zu vermeiden. 'Wir fordern von Brüssel die sofortige Aussetzung der Sanktionen und Beschränkungen, die gegen den russischen Energiesektor verhängt wurden', sagte Orbán in einer Videoansprache, die von ungarischen Fernsehsendern übertragen wurde.
    Die Europäische Union müsse 'Pläne aufgeben, die ein Verbot russischer Energieträger und den Übergang zu einer teureren und unzugänglichen Energiepolitik vorsehen', ist der Regierungschef überzeugt. Seinen Worten zufolge müssten solche Pläne 'in den Müll wandern'."

  • 18:29 Uhr

    Kiew räumt Fehler bei der Einberufung von Frauen zur Wehrpflicht ein

    Die Landstreitkräfte der Ukraine haben Fehler bei der Eintragung von Frauen in das Wehrregister eingeräumt. Wie das Portal STRANA berichtet, läuft derzeit eine dienstliche Untersuchung zu einem Fall, in dem eine Bürgerin ohne medizinische oder pharmazeutische Ausbildung in die Datenbank aufgenommen wurde. Die fehlerhaften Daten wurden bereits im Jahr 2021 in das staatliche elektronische System eingegeben. Im Zuge der Überprüfung wurden weitere ähnliche Fälle entdeckt. In einer entsprechenden Erklärung der Militärbehörden heißt es:

    "Es ist nicht möglich, solche Informationen in der zuständigen Wehrbehörde zu ändern. Das System bietet keine technische Möglichkeit, Daten über Bürger der Ukraine zu löschen, die keine Wehrpflichtigen, Wehrdienstpflichtigen oder Reservisten sind, da dies nicht mit den geltenden Rechtsvorschriften übereinstimmt."

  • 17:51 Uhr

    Gouverneur: In drei Gebieten um Belgorod entstehen Anti-Drohnen-Korridore

    In drei Bezirken der Region Belgorod werden auf den Straßen Korridore aus Netzen eingerichtet, um vor Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zu schützen. Dies teilte der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schrieb:

    "Ich bin dem Verteidigungsministerium dankbar, das vorzeitig mit der Einrichtung von Anti-Drohnen-Korridoren begonnen hat. […] Wir hoffen, dass dies eines der wirksamen Mittel zur Bekämpfung feindlicher Drohnen bei deren Angriffen auf die Zivilbevölkerung sein wird."

    Wjatscheslaw Gladkow fügte hinzu, dass in der Region insgesamt etwa 50 Kilometer Anti-Drohnen-Korridore eingerichtet werden sollen. Zuvor, so Gladkow weiter, habe er erfahren, dass es mobile, industriell gefertigte Anti-Drohnen-Korridore gebe, und habe sich mit deren Hersteller in Verbindung gesetzt.

  • 17:07 Uhr

    Kiew erweitert seine Sanktionsliste um mehr als 40 Unternehmen und Personen aus Russland

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat weitere Einschränkungen gegen russische Unternehmen und Bürger verhängt. Die Sanktionsliste wurde diesmal um 42 juristische und 33 physische Personen erweitert. Mit Restriktionen wurden neben Rüstungsbetrieben auch wissenschaftliche Organisationen bestraft, die auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim tätig sind.

    So wurden auf die schwarze Liste das Institut für Biologie der Südmeere und das Institut für Hydrophysik der Meere bei der Russischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Außerdem führte die Regierung in Kiew Sanktionen gegen den Präsidentenberater für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte, Alexander Brod, den Leiter des Präsidentenrats für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte, Waleri Fadejew, und den früheren Gouverneur der Region Krasnodar und früheren Landwirtschaftsminister, Alexander Tkatschow, ein.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.