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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit Botschkowo im Gebiet Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit Botschkowo im Gebiet CharkowQuelle: Sputnik © Sergei Boblylew
  • 25.04.2026 18:12 Uhr

    18:12 Uhr

    Ukrainischer Major soll Informationen an russische Seite verkauft haben

    Ein ukrainischer Major soll Informationen über die Streitkräfte seines Landes an Russland weitergegeben und dafür Geld verlangt haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsstrukturen.

    Demnach handelt es sich um den Kommandeur des 157. Bataillons der 118. Separaten Territorialverteidigungsbrigade der Ukraine, Dmitri Nikonow mit dem Rufnamen Ryba.

    Der Quelle zufolge hat der Offizier "weiterhin im Verband der Streitkräfte der Ukraine gedient und gleichzeitig eine zusätzliche Einnahmequelle organisiert", indem er militärisch relevante Informationen weitergegeben habe. Für diese Übermittlungen habe er etwa 150 bis 200 US-Dollar erhalten. Laut dem Gesprächspartner hat Nikonow vor allem versucht, "das Geld so schnell wie möglich zu bekommen".

  • 17:48 Uhr

    Drei Tote nach ukrainischem Drohnenangriff auf LVR

    In der Volksrepublik Lugansk sind drei Zivilisten nach einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Leonid Passetschnik, das Oberhaupt der LVR, berichtet dazu:

    "In der Nacht gab es einen schweren Angriff gegen Wohnhäuser im Dorf Solonzy im Bezirk Troizkoje. Leider sind dort drei Menschen ums Leben gekommen, zwei weitere wurden verwundet."

  • 17:14 Uhr

    Selenskij: Ukraine zu trilateralen Gesprächen in Aserbaidschan bereit

    Die Ukraine ist bereit, trilaterale Gespräche mit Russland und den USA in Aserbaidschan zu führen, behauptet der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij. Während einer Pressekonferenz mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilcham Alijew sagte er:

    "Zweifellos schätzen wir die Rolle unserer Partner bei der Vermittlung dieses Prozesses. Ich habe Aserbaidschans Präsidenten mitgeteilt, dass wir zu trilateralen Gesprächen bereit sind. Wir hatten solche Gespräche in der Türkei, mit US-amerikanischen Partnern in der Schweiz. Wir sind zu solchen Gesprächen in Aserbaidschan bereit."

    Selenskij war am heutigen Samstag erstmals seit dem Beginn der russischen Sonderoperation zu einem Arbeitsbesuch in Aserbaidschan eingetroffen, nachdem er zuvor Saudi-Arabien besucht hatte.

    Das jüngste trilaterale Treffen zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine hatte am 17. und 18. Februar in Genf stattgefunden.

  • 16:41 Uhr

    Aserbaidschan und Ukraine könnten Rüstungsgüter gemeinsam herstellen

    Ilcham Alijew, der Präsident von Aserbaidschan, kündigt nach einem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij in der aserbaidschanischen Stadt Gabala an, dass Baku gemeinsam mit der Ukraine militärische Produkte herstellen könnte. Der aserbaidschanische Präsident sagt dazu:

    "Es fand ein Meinungsaustausch zu Angelegenheiten der militärtechnischen Zusammenarbeit statt, und hier gibt es sehr große Perspektiven. Der militärindustrielle Komplex entwickelt sich sowohl in Aserbaidschan, als auch in der Ukraine, und es gibt hervorragende Möglichkeiten für gemeinsame Produktion, insgesamt für gemeinsame Industrieproduktion."

    Alijew betont weiter, dass die Zusammenarbeit zwischen Kiew und Baku auf einer "sehr festen politischen Grundlage" fuße.

    Selenskij kündigt seinerseits an, dass beide Staaten sechs Abkommen in den Bereichen Sicherheit und Steigerung des Warenumsatzes unterzeichnet haben.

  • 16:03 Uhr

    Fünf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Belgorod

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf das russische Grenzgebiet Belgorod haben insgesamt fünf Zivilisten Verletzungen erlitten, berichtet der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow.

    Laut Gladkows Angaben wurde eine Bewohnerin des Dorfs Nowaja Tawolschanka im Bezirk Schebekino verwundet, nachdem eine FPV-Drohne ihr Auto getroffen hatte. Bei einem ähnlichen Angriff erlitt ein Mann im Dorf Woltschja Alexandrowka im Bezirk Wolokonowka Verletzungen. Darüber hinaus wurden eine Frau und zwei Männer in der Stadt Graiworon, im Weiler Massytschewo sowie im Dorf Gora-Podol des Bezirks Graiworon verwundet.

    Ein weiterer Drohnenangriff auf die Stadt Belgorod habe zu einer Unterbrechung der Stromversorgung geführt, fügt Gladkow hinzu.

  • 15:32 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Am Samstagmorgen und -mittag haben Russlands Luftabwehrkräfte weitere ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden im Zeitraum zwischen 08:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 42 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk sowie über der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer zerstört.

  • 14:56 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs innerhalb der vergangenen 24 Stunden bekannt.

    Der Meldung zufolge verlor Kiew bei Gefechten gegen den russischen Truppenverband Nord in den Gebieten Charkow und Sumy über 160 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, vier Autos, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie drei Materiallager.

    Einheiten des Truppenverbands West haben ihre Frontstellungen verbessert. Die ukrainische Seite verlor dabei über 190 Soldaten, 14 Autos, ein Geschütz sowie vier Munitionslager.

    Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, wobei die Ukraine über 180 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Artilleriegeschütz sowie drei Lager verlor.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 310 Soldaten. Außerdem wurden zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Beim Vorrücken des Truppenverbands Ost verlor Kiews Militär bis zu 260 Kämpfer, drei Autos und ein Materiallager.

    Die ukrainischen Verluste durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr betrugen über 25 Soldaten. Zudem wurden fünf Autos sowie drei Lager zerstört.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie elf Lenkgleitbomben und 256 Starrflüglerdrohnen ab.

  • 14:20 Uhr

    Merz: "So bitter der Ukraine-Krieg auch ist, er hat einen positiven Effekt"

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf einer Pressekonferenz im Rahmen des informellen EU-Gipfels in Zypern erklärt, dass der Ukraine-Krieg – trotz Leid und Zerstörung – auch einen beschleunigenden Effekt auf Innovationen im militärischen Bereich habe.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 13:12 Uhr

    Russlands Armee befreit Botschkowo im Gebiet Charkow

    Die Ortschaft Botschkowo im Gebiet Charkow ist unter die Kontrolle des russischen Truppenverbands Nord übergegangen, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Wie eine militärische Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur TASS berichtete, wurde das Dorf durch Stoßtrupps des 126. Motorschützenregiments der 71. Motorschützendivision des 14. Armeekorps befreit. Die Stoßtrupps schlugen die Kämpfer der ukrainischen 159. mechanisierten Brigade zurück. Die Quelle erklärte weiter:

    "Die Siedlung war ein gegnerischer Stützpunkt am Nordufer des Flusses Woltschja. Der Gegner wollte Botschkowo für Angriffe auf das Hinterland unserer Truppen bei Woltschansk sowie zur Entsendung von Sabotagetrupps an diesem Frontabschnitt nutzen. Um das Dorf zu halten, schonte der Gegner sein Personal nicht: Von zehn ukrainischen Militärangehörigen, die an diesem Frontabschnitt den Fluss Woltschja überquerten, erreichte nur ein Soldat die Keller der Gebäude von Botschkowo."

    Der Gesprächspartner der Agentur fügte hinzu, dass die Befreiung von Botschkowo den Sicherheitsstreifen entlang der russischen Grenze erweitere.

  • 12:15 Uhr

    Russischer Kriegsgefangener in der Ukraine ermordet

    Nach Informationen von RT ist ein russischer Soldat in ukrainischer Gefangenschaft ermordet worden. Wie Spezialisten des 522. Zentrums für die Identifizierung Gefallener des russischen Verteidigungsministeriums gegenüber dem Sender berichteten, handelt es sich dabei um den 1987 im Gebiet Belgorod geborenen Jewgeni Solodowtschenko.

    Ukrainische Medien hatten eine Videoaufnahme des Verhörs von Solodowtschenko am 5. August 2024 veröffentlicht, wobei er explizit als Kriegsgefangener bezeichnet wurde. Am 10. Oktober 2024 wurde Solodowtschenkos Leiche an Russland übergeben, wobei ukrainische Quellen behaupteten, er sei am 12. Dezember 2024 nach dem Austausch gestorben.

    Spezialisten des 522. Zentrums erklärten gegenüber RT, dass die Leiche des Soldaten Spuren einer Autopsie hatte, um die Prozedur der Feststellung der Todesursache zu imitieren. Als tatsächliche Todesursache wurde eine Sprengwunde mit Splitterverletzungen an der Brust festgestellt. Solodowtschenkos Todesdatum ist nicht genau bekannt, liegt aber zwischen August und Oktober 2024.

    Zuvor waren RT bereits drei Mordfälle von russischen Kriegsgefangenen bekannt geworden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.