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Liveticker Ukraine-Krieg: Putin ordnet Freilassung zweier zwangsrekrutierter Ungarn an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Putin ordnet Freilassung zweier zwangsrekrutierter Ungarn anQuelle: Sputnik © Gawriil Grigorow
  • 4.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    "Ukrainische Truppen verschonen nicht mal Zivilisten" – Was im Gebiet Charkow passiert

    Im Gebiet Charkow dauern erbitterte Kämpfe an, während in frontnahen Dörfern Tausende Zivilisten verbleiben, die sich aus unterschiedlichsten Gründen nicht evakuieren lassen wollen. Ihre Versorgung ist eine schwierige und riskante Aufgabe.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:40 Uhr

    Colby: Fragen der strategischen Stabilität bei europäischen Langstreckenwaffen möglich

    Falls Europa eigene Systeme für hochpräzise Langstreckenangriffe entwickelt, könnten Fragen der strategischen Stabilität aufkommen. Dies räumte der stellvertretende US-Verteidigungsminister für politische Angelegenheiten, Elbridge Colby, in einer Rede vor dem Rat für Auswärtige Angelegenheiten ein:

    "Im Großen und Ganzen wollen wir ein Europa sehen, das in der Lage ist, die Hauptverantwortung für seine eigene konventionelle Verteidigung zu übernehmen. Konventionelle Langstreckenwaffen sind ein äußerst wichtiger Bestandteil des Gefechtsfelds – das lässt sich in der Ukraine beobachten." 

    Zugleich betonte er, dass dabei "natürlich Fragen der strategischen Stabilität" entstünden. Er denke jedoch, dass sich diese grundsätzlich regeln ließen.

  • 21:30 Uhr

    Kallas besorgt über Ablenkung von der Ukraine durch Nahost-Konflikt

    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat eingeräumt, besorgt darüber zu sein, dass der Konflikt im Nahen Osten die Aufmerksamkeit von der Ukraine ablenken könnte. Dies sagte sie auf einer Pressekonferenz nach dem Treffen der Außenminister der baltischen Staaten:

    "Es besteht die Sorge, dass dies die Aufmerksamkeit ablenkt. Genau deshalb haben wir heute auch dieses Treffen abgehalten. Wir können nicht zulassen, dass dieses Thema von der Tagesordnung verschwindet, denn es stellt eine reale und sehr unmittelbare Bedrohung für Europa dar."

    Zugleich äußerte Kallas Bedenken, dass die im Nahen Osten benötigten Ressourcen und Kapazitäten ebenfalls von der Ukraine gebraucht würden.

  • 21:22 Uhr

    Putin bezeichnet Angriff auf russischen Gastanker im Mittelmeer als Terrorakt

    Russlands Präsident Wladimir Putin stuft den Angriff auf einen russischen Gastanker im Mittelmeer als terroristische Attacke ein. Er sagte dem Autor der Sendung Westi, Pawel Sarubin:

    "Das ist eine terroristische Attacke. Wir sind nicht zum ersten Mal mit derartigen Dingen konfrontiert."

    Zuvor hatte das russische Verkehrsministerium mitgeteilt, dass das Schiff am Vortag in der Nähe der maltesischen Hoheitsgewässer von unbemannten ukrainischen Booten angegriffen worden sei.

  • 21:11 Uhr

    Tschuwaschien: Unterricht in Schulen wegen Drohnenangriffen ausgesetzt

    Wie der Bildungsminister der russischen Region Tschuwaschien, Dmitri Sacharow, heute mitteilte, wird der Unterricht in allen Bildungseinrichtungen vorerst im Fernunterricht stattfinden. Grund dafür ist die ständige Gefahr von Angriffen durch ukrainische Drohnen. In seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Achtung. Aufgrund der Gefahr eines UAV-Angriffs werden die Schulen der Republik im Fernunterricht betrieben. Wir bitten Sie, Ihre Kinder zu Hause zu lassen. Eltern von Kindergartenkindern empfehlen wir ebenfalls, heute auf den Besuch des Kindergartens zu verzichten und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Auch Studenten von Fachschulen und Hochschulen werden im Fernunterricht unterrichtet. Sicherheit geht vor!"

    Zuvor hatte auch der Bürgermeister von der Stadt Tscheboksary, Stanislaw Trofimow, über die Absage des Präsenzunterrichts in den Schulen informiert, schreibt die Zeitung Kommersant. Er forderte die Hausverwaltungen auf, die Keller zu öffnen, und bat die Einwohner, Fenster zu meiden und sich in der Stadt nur eingeschränkt zu bewegen.

  • 20:55 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt.

    Im Laufe des Tages wurden an allen Frontabschnitten rund 1.150 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • zwei Panzer,
    • fünf gepanzerte Truppentransporter,
    • neun Artilleriegeschütze,
    • neuen EloKa-Anlagen,
    • elf gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 26 Munitions- und Materiallager,
    • 86 Autos.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 149 Orten durch. Entlang der Front zerstörte die Luftverteidigung neun gelenkte Bomben und 204 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 20:39 Uhr

    Bericht: Moskau prüft Ukraine-Pläne der USA

    Die Ereignisse in Venezuela und in Iran sowie die Hinterlist amerikanischer Unterhändler, die Verhandlungen zur Expansion und zum Angriff nutzen, haben das wahre Gesicht Washingtons gezeigt, schreiben die Autoren der polnischen Zeitung Myśl Polska. Im Grunde genommen sei die Politik der USA nach wie vor antirussisch und auf die Schwächung und Zerstörung Russlands ausgerichtet. Und wie die Autoren bemerken, wissen die russischen Unterhändler das – deshalb spielen sie ein "starkes diplomatisches Spiel" und lassen sich nicht von Illusionen einer vermeintlichen Partnerschaft mit den USA blenden. In dem Zeitungsartikel heißt es dazu:

    "Naive Märchen darüber, dass Trump gemeinsam mit Präsident Wladimir Putin die Welt regieren will und in unserer Region Strukturen entstehen werden, deren Tätigkeit auf die Zusammenarbeit mit Moskau und Washington ausgerichtet ist, kann man getrost in die Schublade mit Literatur für Grundschüler legen. Die Ziele Washingtons haben sich nicht geändert – es wird weiterhin danach streben, Russland und seine Verbündeten zu schwächen und zu zerstören. Washington wird die Feindschaft zwischen Moskau und Warschau schüren. Es ist Zeit, mit naiven Illusionen Schluss zu machen."

  • 20:20 Uhr

    Duma-Abgeordneter droht Kiew mit Sperrung aller Lieferungen wegen Angriff auf russischen Gastanker

    Russland könnte seine U-Boot-Flotte einsetzen, um alle Lieferungen von Gütern in die Ukraine zu unterbinden, falls die Angriffe auf russische Zivilschiffe fortgesetzt werden. Diese Erklärung gab der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Staatsduma, Alexej Tschepa, ab, als er den Angriff auf den Gastanker "Arktik Metagas" im Mittelmeer kommentierte. In einem Interview mit dem Portal News.ru bemerkte er:

    "Im Falle wiederholter Aktionen gegen unsere Schiffe werden wir gezwungen sein, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Wir verfügen dafür über eine hervorragende U-Boot-Flotte, und wenn man ihr diese Aufgabe stellt, kann man sofort alle Lieferungen von Waren in die Ukraine unterbinden."

  • 19:41 Uhr

    Ukrainischer Raketenwerfer vom Typ "Flamingo" im Gebiet Nikolajew zerstört

    In der Nähe der Stadt Wosnessensk im Gebiet Nikolajew ist laut Sergei Lebedew, dem Koordinator des Nikolajewer Untergrunds, ein ukrainischer Raketenwerfer vom Typ "Flamingo" zerstört worden. 

    "Die Rakete landete an derselben Stelle, von der diese Flamingos gestartet waren. Der Werfer wurde vollständig zerstört, teilweise sogar eingeschmolzen."

    Dabei erlitten nach seinen Angaben auch Offiziere aus NATO-Ländern Verletzungen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.