International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bestätigt Vergeltungsschlag gegen ukrainische Energieanlagen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bestätigt Vergeltungsschlag gegen ukrainische Energieanlagen© Urheberrechtlich geschützt
  • 4.04.2026 16:33 Uhr

    16:33 Uhr

    Konstantinow: Kiew zieht seine Truppen wegen Korruptionsschemas nicht aus dem Donbass ab

    Wladimir Selenskij will die Truppen nicht aus dem Donbass abziehen, weil er befürchtet, dadurch ein großes Korruptionsnetzwerk zu verlieren. Dies erklärte der Vorsitzende des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Nach Angaben des Politikers seien auch hochrangige europäische Beamte an diesem Netzwerk beteiligt. Der Parlamentspräsident der Krim fügte hinzu, dass dies Teil eines großen europäischen Korruptionssystems sei, in dem sich der Wunsch, Russland zu schwächen, mit gewöhnlicher Gier vermische. Konstantinow merkte insbesondere an:

    "Zweifellos fürchtet Selenskij den Druck seiner politischen Gegner, aber das ist für ihn nicht ausschlaggebend – er verliert ein riesiges Korruptionssystem, dessen Urheber oder Fortführer er ist."

  • 15:58 Uhr

    Peskow: Kiew muss Donbass räumen – "besser schon gestern"

    Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat erklärt, dass der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij "Verantwortung übernehmen" und sich aus dem Donbass zurückziehen müsse, um den anhaltenden Konflikt zu beenden.

    "Das ist unerlässlich."

    Dabei betonte der Kremlsprecher, "tatsächlich würde dies den Weg zur Lösung des Konflikts durch politische und diplomatische Mittel erheblich erleichtern".

    Peskow hob hervor, dass Russland die militärische Sonderoperation so lange fortsetzen werde, bis alle Ziele erreicht seien.

    Das Audio gibt es hier auf unserer Website zu hören.

  • 15:27 Uhr

    Militärexperte: Verantwortung für Verlust des Donbass wird Syrski tragen

    Wladimir Selenskij wird die Verantwortung für den Verlust des Donbass vollständig dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, zuschreiben. Diese Meinung äußerte Oleg Iwannikow, Berater der Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewissenschaften und Oberstleutnant a. D., im Gespräch mit dem Portal aif.ru.
    Er merkte an, dass die Entlassung von Syrskij bereits in Selenskijs Büro diskutiert werde. Dabei räumte der Experte ein, dass dem Oberbefehlshaber eine noch härtere Maßnahme drohen könnte – nämlich die Verhaftung. Der Experte betonte:

    "Syrski ist sich bewusst, dass er, sobald die ukrainischen Streitkräfte unter dem Druck der russischen Truppen aus dem Donbass abziehen, zum Sündenbock und als russischer Spion hingestellt wird. Für das Verlassen des Donbass wird er nicht nur seines Amtes enthoben, sondern auch unweigerlich verhaftet, um vor Gericht gestellt zu werden."

  • 14:40 Uhr

    Selenskij zu Gesprächen mit Erdoğan in Istanbul

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist in Istanbul eingetroffen, um mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan zu sprechen. Nach Angaben des Präsidialamts in Kiew ist zudem ein Treffen mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus geplant. Auf der Plattform X teilt Selenskij mit, dass die Ukraine und die Türkei daran arbeiteten, ihre Partnerschaft in den Bereichen Sicherheit und Stabilität in Europa und im Nahen Osten zu stärken. Dabei betont der Politiker:

    "Gemeinsame Anstrengungen führen immer zu den besten Ergebnissen."

    Burhanettin Duran, Leiter des Leiters der Kommunikationsabteilung des türkischen Staatschefs, gibt auf der Plattform X bekannt, dass Erdoğan und Selenskij bilaterale Angelegenheiten, Entwicklungen in der Region und Aussichten für eine Waffenruhe und eine dauerhafte Lösung im Ukraine-Krieg erörtern werden.

  • 14:09 Uhr

    Energiekrise in der EU: "Es gibt ein Land, das uns mit allem versorgen kann, was wir brauchen"

    Aufgrund der Verschärfung der Spannungen im Nahen Osten sowie politischer Entscheidungen in der EU steuert der Staatenbund auf eine neue Phase der Energiekrise zu. In Deutschland haben die Preise für Benzin und Gas bereits die Rekordwerte von 2022 übertroffen. In Polen legt das Energieministerium die Preise nun selbst fest.

    Neben den einfachen Bürgern leidet auch die ohnehin schon geschwächte Industrie. Bereits am 1. April haben Experten die Wachstumsprognose für Deutschland revidiert und von einem Prozent auf 0,6 Prozent gesenkt.

    Ungarns Premier Viktor Orbán fordert, die Sanktionen aufzuheben und Öl und Gas aus Russland zu beziehen. Seiner Meinung nach sollten die EU-Politiker mehr an ihre Bürger denken und nicht daran, wie sie Putin ärgern können.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:39 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Batschewsk, Nowaja Setsch und Chrapowschtschina im Gebiet Sumy sowie Alexandrowka, Kasatschja Lopan, Isbizkoje und Woltschanskije Chutora im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 175 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 18 Wagen, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie neun Lager mit Munition und Kriegszubehör zerstört.

    Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streikkräfte nahe den Ortschaften Borowaja und Studenok im Gebiet Charkow sowie Schtschurowo, Stary Karawan und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Mehr als 180 ukrainische Kämpfer seien dabei getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem einen Schützenpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen, einen Mehrfachraketenwerfer, zwei Geschütze und drei Munitionslager verloren.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kramatorsk, Slawjansk, Druschkowka, Rai-Alexandrowka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 70 Soldaten. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, fünf Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer sowie sieben Lager mit Munition, Kriegszubehör und Kraftstoff seien dabei eliminiert worden.

    Auch der Truppenverband Mitte habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowopawlowka, Gawrilowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Dobropolje, Wodjanskoje, Petrowka und Warwarowka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 380 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe dabei vier Schützenpanzer, sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Geschütz, 15 Wagen und ein Munitionslager verloren.          

    Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Wosdwischewka, Ljubizkoje, Kopani und Nowossjolowka im Gebiet Saporoschje und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 290 Soldaten. Ein Schützenpanzer und neun Wagen seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Stadt Cherson und der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 65 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Munitionslager eingebüßt.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 131.025 Drohnen, 653 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.687 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.696 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.276 Geschütze und Mörser verloren.

  • 13:10 Uhr

    Russland bestätigt Vergeltungsschlag gegen Energieanlagen und Rüstungswerke in der Ukraine

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform MAX über einen Vergeltungsschlag gegen militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Bei dem massiven Angriff seien hochpräzise luft- und bodenbasierte Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz gekommen. Somit habe das russische Militär auf Terrorattacken des Nachbarlandes gegen zivile Objekte in Russland reagiert. Unter den anvisierten Zielen seien ukrainische Energieanlagen und Rüstungswerke gewesen, welche der Gegner zu militärischen Zwecken benutzt habe. Alle Ziele seien getroffen worden, heißt es.

    Ferner meldet die Militärbehörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf gegnerische Militärflughäfen und 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden sechs Lenkwaffen, einen Flamingo-Marschflugkörper und 308 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. 

    Die ukrainischen Behörden haben zuvor über russische Angriffe auf mehrere Städte, darunter Sumy, Kramatorsk, Nikopol und Kiew, mit ungefähr einem Dutzend Toten und etwa zwei Dutzend Verletzten berichtet. In der Hauptstadt Kiew soll durch herabfallende Drohnentrümmer ein Feuer im obersten Stock eines Bürogebäudes ausgebrochen sein. Die Ukraine meldete.

  • 12:38 Uhr

    Fünf Verletzte bei Angriffen auf 44 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 44 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 28 Geschosse abgefeuert und 145 Drohnen eingesetzt, von denen 94 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Oktjabrski sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. In der Siedlung Maximowka seien bei einem ähnlichen Angriff ein Mann und eine Frau zu Schaden gekommen. Bei einer Drohnenattacke auf einen Betrieb in der Stadt Schebekino habe ein Mitarbeiter Verletzungen erlitten. Außerdem sei ein Angehöriger der Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes in der Siedlung Kasinka verletzt worden. Darüber hinaus habe ein Einwohner der Siedlung Babenkow eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 31. März bei einer ukrainischen Attacke ein Barotrauma erlitten habe.

    Gladkow meldet viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden elf Einfamilienhäuser, eine Kirche, eine Produktionshalle, ein Lagerhaus, eine Garage, eine Stromleitung, ein Bus, zwei Lkw, ein Kommunalfahrzeug, ein Kleintransporter und zehn Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 12:06 Uhr

    Mehrere Energieanlagen im Gebiet Saporoschje durch Attacken aus Ukraine beschädigt

    Die Behörden des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje melden Probleme bei der Stromversorgung, nachdem die ukrainischen Streitkräfte in der vergangenen Nacht mehrere Energieanlagen unter Beschuss genommen hatten. Gouverneur Jewgeni Balizki verurteilt die ukrainischen Angriffe als "massive Terrorattacken" und teilt mit, dass eine Reihe von Energieobjekten getroffen worden sei.

    "Alle medizinischen Einrichtungen und kritisch wichtigen Infrastrukturobjekte werden aus Reserve-Quellen mit Strom versorgt."

    Dem Politiker zufolge laufen die Reparaturarbeiten auf Hochtouren, um möglichst viele Haushalte wieder mit Energie zu versorgen.

  • 11:36 Uhr

    Selenskij drängt Parlament zu Reformen für Milliardenhilfen

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat das Parlament zur raschen Verabschiedung wichtiger Gesetze aufgerufen, um eine Haushaltskrise abzuwenden. Die Reformen seien entscheidend für den EU-Beitritt und die Freigabe von Hilfsgeldern, erklärte der Politiker.

    Wegen eines langsamen Gesetzgebungsprozesses hat die Ukraine zuletzt Fristen verpasst, um Milliarden von ihren wichtigsten Geldgebern abzurufen. Der externe Finanzierungsbedarf des Landes liegt in diesem Jahr bei 52 Milliarden US-Dollar.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.