Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Truppen greifen Trauerzug im Gebiet Saporoschje an

10.02.2026 17:13 Uhr
17:13 Uhr
Mann im Gebiet Belgorod bei Drohnenangriff auf Auto verletzt
Im russischen Grenzgebiet Belgorod ist ein weiterer Zivilist infolge einer Attacke aus der Ukraine verletzt worden. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schreibt auf der Plattform Telegram, dass es sich bei dem Opfer um einen friedlichen Einwohner der Stadt Graiworon handele. Der Mann habe ein Explosionstrauma und zahlreiche Splitterwunden am Brustkorb und den beiden Beinen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Da der Zustand des Verletzten schwer sei, werde man ihn demnächst in ein Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod verlegen.
16:32 Uhr
Kiews Truppen greifen Trauerzug im Gebiet Saporoschje an – eine Person tot, mehrere verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben erneut das Gebiet Saporoschje angegriffen. Unter Beschuss geriet laut Gouverneur Jewgeni Balizki ein Trauerzug im Ort Skelki im Kreis Wassiljewka. Eine Person kam ums Leben, sechs Zivilisten erlitten Verletzungen. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe, weitere Einzelheiten des Unfalls werden geklärt, betont Balizki.
15:58 Uhr
Merz will auf Münchner Sicherheitskonferenz mit Selenskij und Marco Rubio sprechen
Bundeskanzler Friedrich Merz wird auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) nach Angaben aus Regierungskreisen mit US-Außenminister Marco Rubio und dem demokratischen Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, zusammentreffen. Der Kanzler plane außerdem am Freitagabend ein Treffen mit US-Kongressmitgliedern sowohl der Republikaner als auch der Demokraten, sagte ein Regierungsvertreter am Dienstag in Berlin. Zudem werde der Ukraine-Krieg eine wichtige Rolle auf der Konferenz spielen. So werde sich Merz mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij treffen. Ferner sei ein sogenanntes E3-Format mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer in München geplant.
15:24 Uhr
Zivilist bei Attacke auf Kleintransporter im russischen Grenzgebiet Belgorod getötet
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet ein weiteres Todesopfer infolge einer Drohnenattacke aus der Ukraine. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe sich der Vorfall in der Siedlung Nischneje Berjosowo-Wtoroje im Bezirk Schebekino ereignet, als eine ukrainische FPV-Drohne einen Kleintransporter angegriffen habe. Der Fahrer sei an Ort und Stelle seinen Verletzungen erlegen. Das Fahrzeug sei beschädigt worden. Im Namen aller Einwohner des Gebiets Belgorod spricht Gladkow den Angehörigen des Getöteten sein Beileid aus.
14:58 Uhr
Pistorius: Bis 2027 soll "einsatzbereite deutsche Kampftruppenbrigade" an NATO-Ostflanke stehen

Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius hält weiterhin an dem Zeitplan fest, laut dem bis zum Jahr 2027 dauerhaft eine "einsatzbereite deutsche Kampftruppenbrigade an der NATO-Ostflanke" stationiert sein soll. Konkret soll die Panzerbrigade 45 bis dahin mit rund 4.800 Soldaten sowie Leopard-2A8-Kampfpanzern fest in Litauen beheimatet sein.
Während Pistorius das Vorhaben als "Meilenstein" für die kollektive Sicherheit bewertet, weist Russlands Außenminister Sergei Lawrow etwaige Angriffsabsichten auf Europa als "völlig unnötig" zurück.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:27 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört gegnerische Drohnen über Kursk und Belgorod
Einheiten der russischen Flugabwehrtruppen haben zwölf unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Kursk zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Zudem wurden acht Drohnen über dem Gebiet Belgorod vom Himmel geholt. Die Flugabwehr schoss alle Flugziele zwischen 8 und 14 Uhr Moskauer Zeit ab.
14:10 Uhr
RT DE-Exklusiv: Präzision im Verborgenen – Russlands Elite-Scharfschützen im Einsatz

Unbemerkt vom Gegner agieren russische Scharfschützen schnell und präzise – Millimeter entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet über Ausbildung und Einsatz der Elite der Elite aus der Spezialeinheit des Truppenverbands Zentrum. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
13:35 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen innerhalb der vergangenen 24 Stunden 1.245 Soldaten verloren. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstungsgegenstände des Gegners:
- zwei Panzer,
- fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter einen M113-Mannschaftstransportwagen,
- 40 Kraftfahrzeuge,
- fünf Artilleriegeschütze,
- zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung,
- fünf Munitionslager und neun Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, Montagehallen, Lager und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Munitionsdepots sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 139 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben, eine HIMARS-Rakete, einen Neptun-Marschflugkörper und 72 Drohnen ab.
13:06 Uhr
Ukraine kann auf EU-Hilfe für Ausbildungsstützpunkte hoffen
Die Ukraine kann nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur bei der geplanten Modernisierung von Ausbildungszentren für ihre Streitkräfte auf die Unterstützung der EU hoffen. Wie eine ranghohe EU-Beamtin in Brüssel sagte, sollen an diesem Mittwoch bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister Optionen für zwei Einrichtungen im Westen der Ukraine besprochen werden. Demnach werde die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas um politische und finanzielle Unterstützung für das Projekt bitten.
Zudem soll es bei dem Ministertreffen demzufolge auch um die Frage gehen, wie die EU nach einem möglichen Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland die Überwachung des Waffenstillstands unterstützen könnte. Ein federführend von den USA erarbeitetes Konzept sieht vor, die etwa 1.200 Kilometer lange Kontaktlinie vor allem mit unbemannten Hightech-Systemen zu bewachen. Eine große Truppenpräsenz direkt an der Kontaktlinie wäre dann vermutlich nicht erforderlich.
12:44 Uhr
Gouverneur meldet ukrainische Angriffe auf 36 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 36 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens eine Rakete ab und setzte 85 Drohnen ein, von denen 46 abgeschossen wurden.
In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Einwohner der Siedlung Tschapajewski wurde verletzt, als ein unbemanntes Luftfahrzeug in seiner Nähe detonierte. Darüber hinaus suchten am Montag zwei Zivilisten medizinische Einrichtungen auf, nachdem sie bei Attacken am 5. und 7. Februar Verletzungen erlitten hatten.
Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, sieben Einfamilienhäuser, ein Verwaltungsgebäude, ein Geschäft, zwei Betriebe, zwei Stromleitungen, ein Landwirtschaftsgerät und 15 Autos.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

