Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreit

31.01.2026 16:46 Uhr
16:46 Uhr
Auto in Wassiljewka durch Attacke aus Ukraine zerstört
Aus der Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje werden regelmäßig Angriffe der ukrainischen Streitkräfte gemeldet. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet am Samstag auf Telegram über eine Attacke auf ein ziviles Auto. Das Fahrzeug ist komplett ausgebrannt. Ein Geschäft, vor dem das Auto geparkt hatte, wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Politiker meldet keine Opfer. Auf Telegram teilt er ein Foto vom Ort des Geschehens.
16:20 Uhr
Ukraine setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 24 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Brjansk und Lipezk zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.
15:56 Uhr
Orbán stemmt sich weiter gegen Ukraine-Hilfen: Weder Soldaten noch Waffen noch Geld
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat auf der Plattform X die Unterstützung der EU für die Ukraine erneut kritisiert. Er warf Brüssel und Kiew vor, die ungarische Politik beeinflussen zu wollen. Sie hätten gern eine Regierung in Budapest, die ihren Forderungen nachgeben würde, erklärte Orbán.
"Wir lehnen das ab! Wir werden weder Soldaten noch Waffen noch Geld in die Ukraine schicken. Sie wollen Kredite und höhere Beiträge, die sogar unsere Kinder und Enkelkinder in die Verschuldung treiben werden."
Ungarn werde bei diesem "Spiel" nicht mitmachen, resümierte der Regierungschef.
❌ Brussels and Kyiv want a government in Hungary that gives in to their demands. We refuse! We will not send soldiers, weapons, or money to Ukraine. They want loans and higher contributions that would bury even our children and grandchildren in debt. Hungary will not play this… pic.twitter.com/ZwMAX1yEkm
— Orbán Viktor (@PM_ViktorOrban) January 31, 202615:37 Uhr
Weitere Verhandlungsrunde zwischen Russland und USA in Miami gestartet
Die Gespräche zwischen Russland und den USA in Miami (Florida) beginnen um 8:00 Uhr (Ortszeit) am Samstag, berichtet die russischsprachige RT-Redaktion und teilt dazu ein Video.
"Wieder in Miami", schrieb zuvor der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew auf Instagram. Dabei machte der Sondergesandte des russischen Präsidenten keine Angaben dazu, mit wem er sich trifft und worum es genau bei den Gesprächen geht.
15:11 Uhr
Petrowka im Raum Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Befreiung von Petrowka im Gebiet Saporoschje. Wie es heißt, räumten die Stoßtrupps gegnerische Stützpunkte sowie weitere wichtige Anlagen und setzten sich im Gelände fest. "Ein Verteidigungsgebiet von bis zu fünf Quadratkilometern wurde unter Kontrolle gebracht", gibt die Behörde in Moskau bekannt.
14:32 Uhr
Zwei Kämpfer der Drohnenabwehr im Gebiet Belgorod verletzt
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet weitere Verletzte im russischen Gebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, wurden bei der Detonation einer ukrainischen FPV-Drohne zwei Angehörige der Verteidigungseinheit Orlan verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Graiworon, als die Männer bei der Ausübung ihres Dienstes waren. Sie haben Splitterverletzungen am Kopf und Explosionstraumata erlitten und wurden von Kameraden in ein Krankenhaus in Graiworon befördert. Von dort aus wurden sie in eine Klinik der Gebietshauptstadt Belgorod verlegt.
13:57 Uhr
Etwa anderthalb Tage bis zur Stabilisierung der Stromversorgung in der Ukraine
Bis sich das ukrainische Stromnetz stabilisiert hat und die Kernkraftwerke wieder vollumfänglich Energie erzeugen, wird es noch 24 bis 36 Stunden dauern. Dies erklärte der Rada-Abgeordnete Sergei Nagornjak.
Zuvor hatte das Energieministerium der Ukraine mitgeteilt, die Stromversorgung werde innerhalb von zwei bis drei Stunden wiederhergestellt sein.
Laut dem ukrainischen Energieminister Denis Schmygal kam es landesweit zu einem kaskadierenden Stromausfall.
13:38 Uhr
Brigade Litauen als deutsche Vergangenheitsbewältigung

Soldaten der Panzerbrigade Litauen, 05.01.2026Urheberrechtlich geschützt Ein Panel der Körber-Stiftung hat sich mit den Auswirkungen der NS-Vergangenheit auf den Litauen-Einsatz der Bundeswehr beschäftigt. Das Fazit: Man fürchtet eine gegnerische Instrumentalisierung, sieht aber auch die Chance einer Rehabilitierung der Deutschen.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena auf unserer Webseite.
13:04 Uhr
Flächendeckender Stromausfall in der Ukraine gemeldet
In den meisten Regionen der Ukraine ist es aufgrund schwerwiegender Probleme im Stromnetz zur Notabschaltung gekommen. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenseite Strana.ua. Wie es heißt, sind unter anderem die Gebiete Tschernigow, Sumy, Schitomir und Odessa betroffen.
In Kiew und Charkow sei der U-Bahnverkehr eingestellt worden. In einigen Gebieten soll es zum Ausfall der Trinkwasserversorgung gekommen sein. Zuständige Behörden in Charkow meldeten Spannungsschwankungen und Probleme mit der Stromversorgung "im Zusammenhang mit der Situation im landesweiten Stromnetz".
Die Stromnetz-Krise in der Ukraine hat sich auch auf das Nachbarland Moldawien ausgewirkt, wie das Energieministerium mitteilte. Es kam zu Stromausfällen in weiten Teilen der Hauptstadt Chişinău, gab der Bürgermeister Ion Ceban bekannt. Vielerorts verkehrten keine Oberleitungsbusse mehr.
12:36 Uhr
Nach Befreiung von Petrowka: Russisches Militär kann Truppenrotation erfolgreich verhindern
Russlands Verteidigungsministerium gab am heutigen Samstag bekannt, dass der Truppenverband Ost das Dorf Petrowka im Gebiet Saporoschje befreit hat.
Die Befreiung der Ortschaft ermöglicht es der russischen Armee, die Feuerkontrolle über die Wege zu verstärken, welche das ukrainische Militär für die Rotation eigener Einheiten nutzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Es handelt sich demnach um die Routen, über die Kiew Personal an Stellungen entlang der Frontlinie westlich von Guljaipolje verlegt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
