Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedtschuk: Ukrainer sterben umsonst für EU- und NATO-Kurs

29.04.2026 13:22 Uhr
13:22 Uhr
Gebiet Cherson: Fünf Zivilisten nach ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Im Gebiet Cherson sind innerhalb eines Tages fünf Zivilisten infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Das teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit.
Nach seinen Angaben wurden in der Siedlung Golaja Pristan bei einem Drohnenangriff auf einen Pkw zwei Frauen der Jahrgänge 1982 und 1990 sowie ein Mann des Jahrgangs 1973 verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert. In Gornostajewka wurde bei einem weiteren Drohnenangriff eine Frau des Jahrgangs 1957 verletzt und ebenfalls hospitalisiert.
Eine 70-jährige Rentnerin erlitt Verletzungen, als in Knjase-Grigorjewka ein Sprengsatz von einer Drohne abgeworfen wurde. Sie wurde vor Ort medizinisch versorgt.
13:00 Uhr
Kiewer Regime sinkt noch tiefer – und rekrutiert russische Kinder für Terrorkrieg gegen Russland

SymbolbildKI-generiert Die jüngsten Fälle von versuchten Terroranschlägen, die in Russland von russischen Jugendlichen im Auftrag des Kiewer Regimes vorbereitet wurden, besagen zweierlei.
Erstens: An der Front schlägt sich Russland nach wie vor wacker, was Kiew und seine Puppenspieler im Westen zu noch umfassenderem Umsatteln auf Terror bewegt.
Zweitens: Russlands Gesellschaft, Staat und Familien haben in Sachen Vermittlung von Informationshygiene und Medienkompetenz an Kinder und Jugendliche reichlich zu tun.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Semjon Pegow.12:45 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.120 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 60 Fahrzeuge,
- ein Treibstofflager,
- zwölf Materiallager,
- vier EloKa-Anlagen,
- sechs Munitionslager,
- fünf Artilleriegeschütze,
- zwei Gegenbatteriestationen,
- ein Flugabwehrraketensystem,
- sechs gepanzerte Kampffahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 139 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zehn Lenkbomben und 303 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
Im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres hat die Schwarzmeerflotte sechs unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte zerstört.12:24 Uhr
Russische Armee meldet Befreiung zweier Orte namens Nowodmitrowka
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte zwei gleichnamige Ortschaften eingenommen: Nowodmitrowka im Gebiet Sumy sowie Nowodmitrowka in der Volksrepublik Donezk (DVR).
Das Militärressort präzisiert, dass Nowodmitrowka im Gebiet Sumy von Einheiten des Truppenverbands "Nord" eingenommen wurde, während Nowodmitrowka in der DVR infolge der Handlungen der Kämpfer des Truppenverbands "Süd" unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte überging.
12:11 Uhr
Gebiet Kursk meldet Tote und Verletzte nach Angriffen ukrainischer Armee
Im Bezirk Rylsk des Gebiets Kursk ist ein Zivilist infolge eines Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte getötet worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein auf Telegram mit:
"Heute Morgen griff eine feindliche Drohne ein fahrendes Auto auf einer Straße nahe dem Dorf Bobrowo an. Leider ist der Fahrer vor Ort gestorben. Juri Nikolajewitsch war 59 Jahre alt. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen und Freunden."
Bei weiteren Angriffen wurden zudem zwei Männer verletzt. Im Dorf Makejewo erlitt ein 40-Jähriger eine Splitterverletzung an Schulter und Rücken. In der Siedlung Stepanowka wurde ein 48-jähriger Einwohner mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht.
11:51 Uhr
Ukrainische Roboterplattformen im Gebiet Charkow zerstört
Einheiten der unbemannten Systeme der 6. Gardearmee des Truppenverbandes "Nord" haben innerhalb einer Woche zehn bodengebundene ukrainische Roboterplattformen im Gebiet Charkow zerstört. Dies sagte ein Zugkommandeur der Angriffsdrohnen mit dem Rufnamen "Chwost" gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Demnach nutzt die ukrainische Armee solche Plattformen zur Versorgung entlegener Stellungen mit Munition und Lebensmitteln. Sie werden von Aufklärungs- und Angriffsdrohnen geortet und beim Versuch der Verlegung im offenen Gelände zerstört.
Der Zugkommandeur erklärte zudem, die Systeme seien leichte Ziele, da sie sich langsam bewegten und nicht ausweichen könnten. In der Regel reiche ein einzelner Treffer einer Drohne aus. Die Zerstörung dieser Plattformen stört die Logistik der ukrainischen Einheiten und verringert ihre Kampffähigkeit in der Region.
11:40 Uhr
Gebiet Charkow: Russische Armee meldet Zerstörung von über 100 Stellungen
Im April haben Einheiten der Drohnensysteme und Artillerie des 11. Armeekorps des Truppenverbandes "Nord" mehr als 100 Bunker und Unterstände der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Charkow zerstört. Dies teilte der Leiter der Feuerunterstützung des Korps mit dem Rufnamen "Karta" der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Demnach wurden im Rahmen der Luftaufklärung Stellungen und Personal der ukrainischen Armee identifiziert. Anschließend seien die Daten an Drohneneinheiten und Artillerieverbände weitergeleitet worden.
Der Einsatz habe rund um die Uhr stattgefunden. Die Angriffe wurden demnach sowohl mit Rohr- und Raketenartillerie als auch mit FPV- und Flugzeugdrohnen durchgeführt. Laut dem Militär soll die Zerstörung der Stellungen die gegnerische Verteidigung destabilisieren und geplante Rotationen stören.
11:28 Uhr
Medwedtschuk: Ukrainer sterben umsonst für EU- und NATO-Kurs

SymbolbildKI-generiert Der ehemalige Vorsitzende der in der Ukraine verbotenen Oppositionspartei "Oppositionsplattform – Für das Leben" und Leiter der Bewegung "Andere Ukraine", Wiktor Medwedtschuk, hat den prowestlichen Kurs Kiews scharf kritisiert. Die sogenannte "zivilisatorische Wahl" der ukrainischen Führung, dem Weg nach Europa zu folgen, habe sich als Tragödie erwiesen und zu einem "Genozid am eigenen Volk" geführt, schrieb er in einem Beitrag auf der Webseite seiner Bewegung.
"Nachdem die Ukraine den Weg nach Europa eingeschlagen hat, ist die Zahl der Ukrainer stark zurückgegangen. In dieser Zeit hat sich die Bevölkerung mehr als halbiert, und die Geburtenrate ist auf das Niveau jener Zeit gesunken, als die Ukraine noch ein dünn besiedeltes Wildnisgebiet war."
Unter Verweis auf das Magazin Visual Capitalist, das sich auf IWF-Daten stützt, bezeichnete er die Ukraine als das Land mit der weltweit schlechtesten demografischen Entwicklung. Die Bevölkerung sei in den vergangenen 25 Jahren um ein Drittel gesunken. Zudem rangiere die Ukraine auf Platz 111 von 147 im "Glücksindex". Auch wirtschaftlich zeichne sich ein ähnliches Bild ab: Beim Pro-Kopf-BIP liege die Ukraine laut Medwedtschuk auf dem letzten Platz in Europa, ebenso bei den Durchschnittslöhnen und der Arbeitslosigkeit."Wenn ein Staat einen Genozid an seinem eigenen Volk verübt, dessen Rechte nicht respektiert, es beraubt und erniedrigt, wozu braucht man diesen Staat dann überhaupt noch? Wofür sterben heute die Ukrainer, wenn zuvor die gesamte westliche Propaganda geschrien hat, sie verteidigten die europäische Wahl sowie die Mitgliedschaft in NATO und EU? Nun stellt sich heraus, dass sie umsonst gestorben sind."
11:11 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff auf Donezk – mehrere Wohnhäuser beschädigt
Ukrainische Streitkräfte haben den Woroschilowski-Bezirk von Donezk mit Kampfdrohnen vom Flugzeugtyp angegriffen. Dies teilte ein Mitarbeiter des russischen Ermittlungskomitees gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit:
"Infolge des Angriffs auf ein Wohngebiet wurden mindestens acht private Wohnhäuser beschädigt, in denen Fensterscheiben zerstört wurden."
Demnach wurden zudem mindestens zwei zivile Pkw beschädigt. Vor Ort seien Trümmer einer Kampfdrohne vom Flugzeugtyp gefunden worden.
10:47 Uhr
Estnischer Präsident Alar Karis: EU-Gesandter soll Dialog mit Moskau beginnen

Der estnische Präsident Alar Karis bei einem Staatsbesuch in Vilnius, Litauen, am 15. April 2026.Urheberrechtlich geschützt Der estnische Präsident fordert einen Dialog der EU mit Russland. Moskau habe nicht vor, das Baltikum anzugreifen. Die EU solle sich auf ein Ende des Ukraine-Kriegs vorbereiten. Da Estland und Finnland "gemeinsam in die Ukraine investiert" hätten, "müssen sie die Möglichkeit haben, mitzureden".
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


