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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit vier Ortschaften binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit vier Ortschaften binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 13.02.2026 18:53 Uhr

    18:53 Uhr

    Peskow: Europäer nehmen nicht an Ukraine-Gesprächen in Genf teil

    Die nächste Runde der Ukraine-Gespräche in Genf werde im trilateralen Format ohne Beteiligung Europas stattfinden, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow.  

    "Nein, es handelt sich nur um ein trilaterales Format, also zwischen Russland, den USA und der Ukraine. Europäer werden nicht teilnehmen", so antwortete Peskow auf die Frage, ob Vertreter der EU oder internationaler Organisationen sich in irgendeiner Form an den Verhandlungen beteiligen werden.

  • 18:31 Uhr

    Mehrere Ortschaften im Gebiet Kursk ohne Strom 

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sei eine Stromleitung infolge eines Angriffs auf die Region beschädigt worden. 

    "Infolge eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf den Bezirk Rylsk wurde eine Stromleitung beschädigt. In der Stadt Rylsk, den Bezirken Rylsk, Korenewo und Gluschkowo ist es zum Stromausfall gekommen. Es wurde auch eine Unterbrechung der Wärmeversorgung registriert."

    Die Wiederherstellungsarbeiten seien im Gange, so Chinstein.

  • 17:54 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Kiews Truppen greifen soziale Einrichtung an – ein Verletzter

    Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Saporoschje unter Beschuss genommen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki traf der Gegner ein Verwaltungsgebäude im Ort Sladkowodnoje. In dem Gebäude befinden sich ein Stab der humanitären Hilfe und ein Postamt. Im Ergebnis des Angriffs wurde ein Mann des Jahrgangs 1988 verletzt.

    Die ukrainischen Streitkräfte führten eine gezielte Attacke durch, um die Arbeit der sozialen Einrichtung zu stören, betont Balizki.

  • 17:22 Uhr

    Ukraine-Treffen in Genf – Umerow nennt Zusammensetzung der ukrainischen Delegation 

    Rustem Umerow, der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, gab die Zusammensetzung der ukrainischen Delegation für die trilateralen Gespräche am 17. und 18. Februar in Genf bekannt. 

    "Der ukrainische Präsident hat die vorläufige Zusammensetzung des Verhandlungsteams festgelegt. Neben mir gehören der Delegation an: Kirill Budanow, Andrei Gnatow, David Arachamija, Sergei Kisliza und Wadim Skibizki."

    Laut Umerow habe die "ukrainische Delegation die Vorbereitung auf das Treffen bereits begonnen".

  • 16:47 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 39 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens fünf Geschosse abgefeuert und 76 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 30 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung: Ein Einwohner wurde getötet, sieben weitere erlitten Verletzungen. 

    Infolge der Angriffe wurden 16 Fahrzeuge, ein Landwirtschaftsbetrieb, vier Infrastrukturobjekte, elf Privathäuser, eine soziale Einrichtung sowie mehrere Stromleitungen beschädigt.

  • 16:12 Uhr

    Tausende Haushalte im Gebiet Cherson ohne Strom

    Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs auf das Gebiet Cherson seien Tausende Haushalte ohne Stromversorgung. Dies berichtet Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson.

    "Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs auf Stromnetze sind 26.000 Menschen in 44 Ortschaften in den Bezirken Aljoschki, Golaja Pristan und Skadowsk ohne Strom." 

    Die Wiederherstellungsarbeiten seien im Gange, so Saldo.

  • 15:32 Uhr

    Nach Auflösung der ukrainischen Fremdenlegion – Kiew leugnet Existenz der Einheit

    Vor dem Hintergrund der umstrittenen Auflösung der sogenannten "Internationalen Legion der Ukraine" bestreitet das ukrainische Verteidigungsministerium die Existenz einer solchen Einheit. In einer Meldung auf ihrem Telegram-Kanal behauptet die Behörde:

    "Das Internationale Legion lässt sich nicht auflösen, denn es ist ein Sammelbegriff für ein Netzwerk von Freiwilligenverbänden, die in unterschiedlichen Strukturen der ukrainischen Armee agieren."

    Zuvor hatte die Rada-Abgeordnete Marjana Besuglaja bekannt gegeben, dass das ukrainische Militärkommando die Legion auflöse und deren Angehörige in Stoßtrupps versetze. Auch Quellen bei den russischen Streitkräften teilten diese Information und gaben zusätzlich an, dass ausländische Söldner in ukrainischen Diensten seit sechs Monaten keinen Sold erhalten.

  • 15:06 Uhr

    Peskow: Nächste Runde der Ukraine-Gespräche findet am Dienstag und Mittwoch statt

    Der Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigt, dass das nächste Treffen zum Ukraine-Konflikt in der kommenden Woche abgehalten werde. Die trilateralen Verhandlungen zwischen Moskau, Kiew und Washington finden am Dienstag und Mittwoch in Genf statt, präzisierte Peskow. Die Delegation wird von dem russischen Präsidentenberater Wladimir Medinski geleitet.

  • 14:39 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört.

    "Am 13. Februar zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 14 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: sieben Drohnen über der Republik Krim, vier Drohnen über dem Gebiet Kursk und drei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."

  • 14:02 Uhr

    Russland meldet Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

    Im Zeitraum zwischen 7. und 13. Februar haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums als Reaktion auf Kiews Terrorangriffe gegen russische zivile Ziele Objekte der ukrainischen militärischen Infrastruktur angegriffen. Wie die Behörde weiter meldet, wurden bei insgesamt sechs kombinierten Angriffen Energieobjekte, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden, Materiallager, militärische Flugplätze, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärs und ausländischer Söldner angegriffen.

    Die russische Luftabwehr zerstörte ihrerseits im genannten Zeitraum fünf Flamingo-Marschflugkörper, 28 Lenkgleitbomben, 39 HIMARS-Geschosse, vier Marschflugkörper vom Typ Neptun sowie 1.243 Starrflügler-Drohnen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.