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Liveticker Ukraine-Krieg: USA stoppten 99 Prozent ihrer Ukraine-Hilfen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 11.02.2026 11:19 Uhr

    11:19 Uhr

    Warum der "Geist von Anchorage" für Moskau so wichtig ist, aber nicht für Washington

    Laut Experten verfolgen Russland und die USA unterschiedliche Ansätze in Bezug auf den "Geist von Anchorage". Moskau hat kein Interesse daran, dass dieser "Geist" erschöpft wird, will aber auch nicht, dass die USA das in Anchorage erzielte gemeinsame Problemverständnis "zu weit" auslegen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 10:48 Uhr

    USA stoppten 99 Prozent ihrer Ukraine-Hilfen – So viele Milliarden zahlen Deutschland und die EU

    Europa hat im vergangenen Jahr den Einbruch der US-Hilfe weitgehend auffangen müssen. Das zeigen aktuelle Zahlen des "Ukraine Support Trackers", die vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) am Mittwoch veröffentlicht wurden. 

    Demnach fiel die Unterstützung der USA 2025 im Vergleich zu 2024 um rund 99 Prozent (98,96 Prozent; von 46,39 Mrd. Euro auf 0,48 Mrd. Euro). 

    Die EU-Militärhilfen stiegen demgegenüber von 2024 bis 2025 um rund 67 Prozent auf fast 29 Mrd. Euro (28,48 Mrd. Euro) – nach etwas mehr als 17 Mrd. Euro (17,0976 Mrd. Euro) in den Jahren 2022 bis 2024.

    Die größten europäischen Geber bei der Militärhilfe waren 2025:

    • Deutschland: 9,01 Milliarden Euro

    • Großbritannien: 5,44 Milliarden Euro

    • Schweden: 3,71 Milliarden Euro

    • Norwegen: 3,63 Milliarden Euro

    • Dänemark: 2,61 Milliarden Euro

  • 10:03 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.

    "Am 11. Februar zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: fünf Drohnen über der Republik Krim, drei Drohnen über der Republik Tatarstan, eine Drohne über dem Gebiet Belgorod sowie eine Drohne über den Gewässern des Kaspischen Meeres."

  • 09:33 Uhr

    Gebiet Wolgograd wehrt in der Nacht einen massiven Drohnenangriff ab

    Nach Angaben von Andrei Botscharow, dem Gouverneur des Gebiets Wolgograd, wurde in der Nacht eine massive ukrainische Drohnenattacke auf die Region abgewehrt.

    "Heute Nacht wehrten Luftverteidigungseinheiten des russischen Verteidigungsministeriums einen massiven terroristischen Drohnenangriff auf Energie- und zivile Infrastruktureinrichtungen im Gebiet Wolgograd ab."

    Infolge des Angriffs wurde ein mehrstöckiges Wohngebäude beschädigt. Die abgestürzten Drohnen verursachten einen Brand in einem Betrieb. Zudem fielen Trümmerteile auf das Gelände eines Kindergartens.

    Der Gouverneur vermeldet keine Opfer.

  • 09:00 Uhr

    Lawrow: Kiews Truppen werden aus dem noch von ihnen besetzten Teil des Donbass vertrieben

    Die ukrainischen Streitkräfte werden letztendlich aus dem Teil des Donbass vertrieben, den sie noch besetzen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.

    "Früher sagte Wladimir Selenskij, dass er keinen Zentimeter Land abtreten werde, da dies die Verfassung nicht zulasse. Gestern erklärte er, dass es nur um die Kampflinie gehen könne. Damit meinte er, dass er seine Terroristen nicht aus dem Teil des Donbass abziehen wolle, in dem sie sich noch befinden und aus dem sie letztendlich vertrieben werden."

  • 08:25 Uhr

    FT: Nach Druck aus Washington könnte Selenskij am 24. Februar Wahlen ankündigen

    Nach Angaben der Zeitung Financial Times könnte Wladimir Selenskij am 24. Februar Pläne für Präsidentschaftswahlen in der Ukraine und ein Referendum über das Friedensabkommen ankündigen.

    "Laut den ukrainischen und europäischen Beamten, die an der Planung beteiligt sind, sowie anderen mit der Situation vertrauten Personen beabsichtigt Selenskij, am 24. Februar Präsidentschaftswahlen und ein Referendum anzukündigen."

    Die Ukraine hat mit der Planung begonnen, nachdem die Regierung von US-Präsident Donald Trump gefordert hatte, dass Kiew bis zum 15. Mai beide Abstimmungen abhalten müsse. Andernfalls drohe der Ukraine der Verlust der von den USA angebotenen Sicherheitsgarantien, berichtet der Kiew-Korrespondent der Zeitung, Christopher Miller, auf X.

    Laut RBC Ukraine habe eine Quelle aus dem Umfeld von Selenskij die Information der britischen Zeitung dementiert.

    "Solange es keine Sicherheit gibt, wird es auch keine Ankündigungen geben."

  • 07:29 Uhr

    Europa ringt um Kurswechsel im Umgang mit Russland

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wirbt für eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland aus europäischem Eigeninteresse ohne Naivität und ohne Druck auf die Ukraine. Europa müsse diplomatisch selbstständiger werden und dürfe solche Gespräche nicht an Dritte delegieren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 07:00 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 108 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Wolgograd – 49,
    • Gebiet Rostow – 29,
    • Gebiet Saratow – sieben,
    • Gewässer des Schwarzen Meeres – sieben,
    • Gebiet Astrachan – drei,
    • Gebiet Brjansk – zwei,
    • Republik Kalmückien – zwei,
    • Republik Tatarstan – zwei,
    • Gebiet Belgorod – eine,
    • Gebiet Woronesch – eine,
    • Gebiet Kursk – eine,
    • Region Tula – eine,
    • Gewässer des Asowschen Meeres – eine,
    • Republik Krim – eine,
    • Republik Nordossetien-Alanien – eine.
  • 10.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Szijjártó: "Ukraine ist derzeit unser Feind, weil sie feindliche Schritte gegen Ungarn unternimmt"

    Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat am Dienstag das 20. Sanktionspaket der EU gegen Russland kritisiert. Er warnte, dass neue Sanktionen die Energiesicherheit Ungarns beeinträchtigen würden. Budapest werde diese daher um jeden Preis blockieren.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.