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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland führt "Oreschnik"-Schlag auf kritische Objekte der Ukraine durch

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland führt "Oreschnik"-Schlag auf kritische Objekte der Ukraine durch© Russlands Verteidigungsministerium
  • 9.01.2026 12:42 Uhr

    12:42 Uhr

    Russische Armee befreit fünf Siedlungen binnen einer Woche

    Im Laufe der Woche haben die russischen Streitkräfte insgesamt fünf Siedlungen in der Volksrepublik Donezk, im Gebiet Sumy, im Gebiet Charkow, im Gebiet Dnjepropetrowsk und im Gebiet Saporoschje befreit. 

    Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Siedlung Grabowskoje im Gebiet Sumy befreit.

    Die Siedlung Podoly im Gebiet Charkow wurde durch Einheiten des Truppenverbands West befreit.

    Die Ortschaft Bondarnoje in der DVR wurde durch Einheiten des Truppenverbands Süd befreit.

    Durch Einheiten des Truppenverbandes Ost wurden die Ortschaften Seljonoje im Gebiet Saporoschje und Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit.

  • 11:59 Uhr

    Einsatz im Donbass: Oberleutnant Nikita Sagerson berichtet über den Drohnenkrieg

    Sagerson beschreibt den Einsatz von Drohnen zur Aufklärung, zur Unterstützung von Angriffsgruppen sowie zur Versorgung eigener Einheiten. Trotz einer Verwundung blieb der Offizier im Einsatz, um den Auftrag zu erfüllen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 11:25 Uhr

    Selenskij fordert mehr Luftabwehrsysteme für Kiew nach "Oreschnik"-Angriff 

    Nach den russischen Luftangriffen und dem Einsatz des "Oreschnik"-Raketensystems fordert der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erneut mehr Luftverteidigungssysteme von westlichen Ländern.

    Laut Selenskij soll die Attacke die westlichen Partner daran erinnern, dass "die Luftverteidigungsunterstützung für die Ukraine für uns ständige Priorität" habe. 

    "Wir dürfen keinen einzigen Tag bei Lieferungen, Produktion oder Vereinbarungen verlieren. Heute werden wir unsere Partner auf allen Ebenen darüber informieren, was geschehen ist und welche Gegenmaßnahmen wir benötigen."

  • 10:29 Uhr

    Ukrainische Armee führt fast 100 Angriffe auf Gebiet Cherson binnen 24 Stunden durch

    Die ukrainische Armee hat innerhalb eines Tages 98 Artillerie- und Drohnenangriffe auf das linke Ufer des Dnjepr in der Region Cherson durchgeführt, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die Rettungsdienste der Region. Elf Siedlungen seien dabei getroffen worden. 

    "Tagsüber haben die ukrainischen Streitkräfte 62 Artillerie- und 14 Drohnenangriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer im Gebiet Cherson durchgeführt. In der Nacht wurden 22 Angriffe von Kämpfern des Kiewer Regimes verzeichnet. Insgesamt führte der Gegner in den vergangenen 24 Stunden 98 Artillerieangriffe auf elf Siedlungen in der Region Cherson durch."

  • 09:34 Uhr

    Gebiet Belgorod: Eine halbe Million Menschen bleibt ohne Strom 

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, blieben 556.000 Verbraucher ohne Stromversorgung infolge eines nächtlichen Beschusses aus der Ukraine. Auf Telegram teilt der Politiker mit: 

    "Um 6:00 Uhr haben wir 556.000 Menschen ohne Strom in sechs Bezirken, fast dieselbe Anzahl ohne Heizung, vor allem in 1.920 Mehrfamilienhäusern. Fast 200.000 Menschen sind ohne Wasser und Abwasserentsorgung."

    Zuvor berichtete Gladkow über einen Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Belgorod. Nach vorläufigen Angaben gebe es keine Verletzten. Eine Infrastrukturanlage sei schwer beschädigt worden.

  • 08:40 Uhr

    Ukrainische Armee erhöht Intensität von Drohnenangriffen im Gebiet Sumy

    Die ukrainischen Streitkräfte hätten im Gebiet Sumy die Angriffe mit FPV-Drohnen verstärkt, vor dem Hintergrund eines Mangels an Infanterie, meldet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Am Frontabschnitt Krasnopolje ist eine Zunahme der Intensität von FPV-Angriffen seitens der ukrainischen Streitkräfte zu verzeichnen. Auf diese Weise versucht das ukrainische Kommando, den Mangel an Infanterie an vordersten Stellungen auszugleichen."

  • 07:50 Uhr

    Russische Armee führt "Oreschnik"-Schlag auf kritische Objekte der Ukraine durch

    Als Reaktion auf Kiews Angriff auf die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin haben russische Soldaten einen massiven Schlag, unter anderem mit dem Raketenkomplex "Oreschnik", auf kritische Objekte der Ukraine ausgeführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitagmorgen auf Telegram mit.

    "Heute Nacht haben die russischen Streitkräfte als Reaktion auf den Terroranschlag des Kiewer Regimes auf die Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation im Gebiet Nowgorod in der Nacht zum 29. Dezember 2025 einen massiven Schlag mit hochpräzisen, luft- und seegestützten Langstreckenwaffen, darunter mit dem Raketenkomplex mittlerer Reichweite 'Oreschnik', sowie mit unbemannten Kampfdrohnen gegen kritische Objekte auf dem Territorium der Ukraine durchgeführt."

    Wie es heißt, seien die Ziele des Angriffs erreicht worden.

    "Es wurden Produktionsstätten für Drohnen, die bei dem Terroranschlag eingesetzt wurden, und Objekte der Energieinfrastruktur, die den Betrieb des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine gewährleisten, getroffen."

  • 07:04 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt fünf ukrainische Drohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Brjansk – zwei,
    • Gebiet Belgorod – eine,
    • Gebiet Rostow – eine,
    • Gebiet Orjol – eine.
  • 8.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Experte: Ohne Russland scheitern alle Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts

    Alle Treffen westlicher Staats- und Regierungschefs zur Beilegung des Ukraine-Konflikts sind ohne Beteiligung Russlands zum Scheitern verurteilt. Dies erklärte der pensionierte Oberstleutnant der US-Armee Daniel L. Davis im sozialen Netzwerk X. In einem Kommentar zum jüngsten Treffen der "Koalition der Willigen" in Paris schrieb er:

    "Diese Treffen sind von vornherein zum Scheitern verurteilt. Man kommt auf dem Weg zum Frieden nicht voran, wenn man nicht einmal mit der russischen Seite spricht. Und ein 20-Punkte-Friedensplan ist bedeutungslos, wenn er die grundlegenden Forderungen Russlands ignoriert. Denn um eine Lösung des Konflikts zu erreichen, müssen beide Seiten denselben Bedingungen zustimmen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.