Liveticker Ukraine-Krieg – US-Senator: Pentagon hält 400 Millionen Dollar Ukraine-Hilfe zurück

29.04.2026 20:45 Uhr
20:45 Uhr
Kiew greift Ölraffinerie in Tuapse an – "Weil sie unseren Vormarsch nicht aufhalten können"

Die Ölraffinerie in Tuapse wurde von ukrainischen Drohnen angegriffen. Infolge des Angriffs kam es zu einem Brand; aus dem beschädigten Tank liefen Ölprodukte aus und gelangten in die Küstengewässer. Nach Angaben des Gouverneurs der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, ist das Feuer derzeit unter Kontrolle.
An den Stellen, an denen Kraftstoff ausgelaufen ist, sind Teams des Katastrophenschutzes und Freiwillige im Einsatz, um die Folgen zu beseitigen.
Der russische Präsident Wladimir Putin widmete diesem Vorfall während einer Sitzung zu Sicherheitsfragen besondere Aufmerksamkeit. Er erklärte, dass die Ukraine, da sie auf dem Schlachtfeld keine Erfolge erzielen könne, mit Unterstützung des Westens dazu übergegangen sei, Terroranschläge gegen Zivilisten zu verüben. Solche Angriffe bergen die Gefahr weitreichender ökologischer Folgen, warnte Putin.
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20:31 Uhr
Nach Vorfällen mit ukrainischen Drohnen stellt Helsinki Millionen für Drohnenabwehr bereit
Nachdem in Finnland ukrainische Drohnen abgestürzt waren, stellt das Land der Grenzschutzbehörde 44 Millionen Euro für Maßnahmen zur Abwehr von Drohnen zur Verfügung, wie das Innenministerium mitteilte. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Mittel sollen für die Anschaffung von Systemen zur Erkennung, Identifizierung und Abwehr von Drohnen sowie zur Verbesserung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit verwendet werden.
Zuvor hatten Medien berichtet, dass es seit Ende März in Finnland zu vier Vorfällen mit abgestürzten ukrainischen Drohnen gekommen sei. Dabei hätten mindestens drei von ihnen nicht explodierte Munition transportiert.
19:57 Uhr
US-Menschenrechtsaktivist: Straßen Odessas unter der Kontrolle von Neonazis
Die Straßen von Odessa stehen unter der offenen Kontrolle neonazistischer Organisationen. Dies teilte der US-amerikanische Menschenrechtsaktivist und Koordinator der Solidaritätskampagne mit Odessa, Phil Wilayto, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Laut Wilayto sammeln amerikanische Aktivisten Zeugenaussagen von Einwohnern Odessas, um einen Bericht über die tatsächliche Lage in der Stadt zu erstellen. Wilayto ist überzeugt, dass die Verbreitung dieser Materialien den US-Amerikanern helfen wird, die offizielle Darstellung der Ereignisse in der Ukraine kritisch zu betrachten. Er betonte:
"Die Situation wird nicht nur von einer repressiven Regierung aufrechterhalten, sondern auch von offen nationalsozialistischen Organisationen, die die Straßen kontrollieren."
19:28 Uhr
General: Zerlegte ukrainische Drohnen gelangen heimlich nach Russland fürAngriffe im Landesinneren

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Die ukrainischen Streitkräfte greifen auf die Taktik der heimlichen Einfuhr von Drohnen in zerlegtem Zustand nach Russland zurück, um Angriffe auf Industrieanlagen durchzuführen. Dies erklärte Generalmajor Sergei Lipowoj in einem Interview mit dem Portal News.ru. Dem Experten zufolge werden auf diese Weise Sabotageakte durchgeführt, ähnlich den jüngsten Angriffen auf Objekte in der Nähe von Perm. Nach der Lieferung der Teile vor Ort kümmern sich Agenten, die im Landesinneren operieren, um den Zusammenbau und die Programmierung der Fluggeräte. Der General betonte:
"Wenn die technischen Möglichkeiten der Drohnen, die die NATO und die Europäische Union nach Kiew liefern, Angriffe aus den von Kiew kontrollierten Regionen ermöglichen, starten sie diese von dort aus. Ist dies nicht der Fall, werden die UAVs in zerlegtem Zustand unter verschiedenen Vorwänden nach Russland gebracht. Diese auf betrügerische Weise nach Russland eingeführten Drohnen gelangen in die Hände von Schläferzellen, die sie eigenhändig zusammenbauen und programmieren."18:55 Uhr
Merz nennt schnellen EU-Beitritt der Ukraine unrealistisch

Die Europäische Union zeigt sich zunehmend zurückhaltend beim möglichen Beitritt der Ukraine. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, dass ein EU-Beitritt erst nach einem Ende des Konflikts möglich sei. Solange die Ukraine Kriegspartei sei, komme eine Aufnahme nicht infrage.
Zudem müsse Kiew umfangreiche Voraussetzungen erfüllen, insbesondere in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung. Merz bezeichnete einen Beitritt bereits in den kommenden Jahren als unrealistisch.
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18:32 Uhr
TASS: Kiew versuchte, Nowodmitrowka mit ehemaligen Häftlingen zu verteidigen
Nach Angaben russischer Sicherheitskräfte, auf die sich die Nachrichtenagentur TASS beruft, versuchte das Kommando der ukrainischen Armee am Tag vor dem Verlust von Nowodmitrowka im Gebiet Sumy, den Ort mit Einheiten aus ehemaligen Strafgefangenen zu verteidigen. Ein Gesprächspartner der Agentur berichtete darüber:
"Sturmtruppen der 34. separaten Garde-Motorschützenbrigade der Truppengruppe Nord haben im Verlauf heftiger Kämpfe die Nationalisten der 157. separaten Mechanisierten Brigade und der 119. Brigade der Territorialverteidigung aus dem Dorf Nowodmitrowka im Bezirk Krasnopolskij vertrieben. Noch gestern versuchte der Feind, sich mithilfe von Einheiten, die aus ehemaligen Häftlingen gebildet wurden, an den Rändern des Dorfes zu halten."17:58 Uhr
Ukrainischer Flüchtling aus Polen abgeschoben und mobilisiert
Ein ukrainischer Flüchtling ist nach Angaben prorussischer Quellen aus Polen abgeschoben und anschließend in der Ukraine mobilisiert worden. Dies berichtet der Koordinator eines prorussischen Untergrundnetzwerks, Sergei Lebedew, unter Bezugnahme auf Angehörige des Betroffenen:
"Das ist einer der ersten Fälle der Abschiebung ukrainischer Flüchtlinge aus Europa in die Ukraine."Demnach hatte der junge Mann eine Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz und reiste nach Polen, um Verwandte zu besuchen. In einem Park habe er Alkohol konsumiert, woraufhin Polizeibeamte ihn festnahmen. Anstatt ein Verwaltungsprotokoll aufzunehmen, schoben sie ihn direkt in die Ukraine ab. An der Grenze sei er von Mitarbeitern des Militärkommissariats eingezogen worden.
Im Gebiet Schytomyr wurde er festgehalten. Er wurde in einer mit Planen abgedeckten Grube zusammen mit Obdachlosen, Drogenabhängigen und Tuberkulosekranken festgehalten. Später konnte er eigenen Angaben zufolge Wachpersonal mit 2.000 US-Dollar bestechen und fliehen.
17:37 Uhr
Menschenrechtsrat: Westen fürchtet russischen Alternativvorschlag für neue Weltordnung
Walerij Fadejew, Vorsitzender des Rates beim Präsidenten der Russischen Föderation für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte, äußerte sich zu den Ursachen der derzeitigen scharfen Konfrontation zwischen Russland und dem Westen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Fadejew vermutet, dass der Westen befürchtet, Russland könnte ein alternatives Projekt für eine gerechte und sichere Welt vorschlagen, das von anderen Ländern unterstützt wird. Er merkte an:
"Sie befürchten, dass wir, unser Land, eine Alternative vorschlagen werden – wie es bereits beim sowjetischen Projekt der Fall war –, eine Alternative zum westlichen Projekt. Und dass man dieser Alternative folgen wird. Sie befürchten, dass wir einen anderen Weg vorschlagen werden, einen gerechteren, sichereren für alle."16:59 Uhr
Bericht: Russische Aufklärer monatelang im Hinterland bei Krasnoarmeisk tätig
Russische Aufklärer haben nach eigenen Angaben mehrere Monate im Hinterland der ukrainischen Streitkräfte in Krasnoarmeisk operiert. Dies berichtet der Kommandeur einer Aufklärungsgruppe des 71. Separaten Spezialbataillons des Truppenverbandes Mitte, Sergei Maslennikow, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Meine konkrete Aufgabe war es, nach Krasnoarmeisk einzudringen und zwei Beobachtungsposten einzurichten. Wir sind erfolgreich hineingegangen, haben die Posten eingerichtet und Aufklärungsdaten gesammelt. Einige waren drei, andere vier Monate dort. Ich persönlich war drei Monate dort. Wir trugen zivile Kleidung."
Ihm zufolge befanden sich die russischen Aufklärungsposten rund um die gesamte Stadt. Unterstützung bei der Informationsbeschaffung hätten auch Einwohner geleistet.
16:31 Uhr
US-Senator: Pentagon hält 400 Millionen Dollar Ukraine-Hilfe zurück
Das US-Verteidigungsministerium verweigert offenbar die Weiterleitung von 400 Millionen Dollar an die Ukraine, die zuvor vom Kongress bewilligt worden waren. Dies schrieb der republikanische Senator Mitch McConnell in einem Beitrag für die Zeitung Washington Post:
"Die Hilfe für die Ukraine, die wir vor einigen Monaten genehmigt haben, verstaubt derzeit im Pentagon."
Die Mittel seien im Rahmen des US-Haushalts für das laufende Haushaltsjahr bereitgestellt worden. Laut dem Senator ignoriere das Verteidigungsministerium entsprechende Anfragen von Abgeordneten zum Verbleib der Gelder. McConnell warf dabei dem stellvertretenden Verteidigungsminister für politische Angelegenheiten, Elbridge Colby, faktisch Sabotage vor. Dieser habe bereits mehrfach die Umsetzung entsprechender Beschlüsse behindert.
Zudem sieht der von der US-Regierung vorgelegte Haushaltsentwurf für 2027, der der Nachrichtenagentur RIA Nowosti vorliegt, keine weiteren Hilfen für Kiew vor. Weder Waffenlieferungen noch zusätzliche Finanztransfers sind darin vorgesehen. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt erklärt, die USA hätten bereits rund 350 Milliarden Dollar für die Unterstützung der Ukraine ausgegeben, ohne dafür Gegenleistungen erhalten zu haben.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


