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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Truppen lassen gefallene Soldaten im Gebiet Sumy zurück

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 3.03.2026 10:44 Uhr

    10:44 Uhr

    Zahlreiche Schäden bei ukrainischen Angriffen auf 59 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 59 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens zwei Geschosse ab und setzte 199 Drohnen ein, von denen 108 abgeschossen wurden.

    In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines Einwohners der Siedlung Golowtschino. In der Siedlung Neschegol wurde ein Kämpfer der Verteidigungseinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes verletzt.

    Gladkow meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach wurden in den letzten 24 Stunden insgesamt zerstört oder beschädigt: fünf Mehrfamilienhäuser, 19 Einfamilienhäuser, fünf soziale Einrichtungen, ein Betrieb, ein Landwirtschaftsbetrieb, vier Infrastrukturobjekte, eine Garage, zwei Stromleitungen, eine Gasleitung, drei Lkw und 29 Autos.

  • 10:31 Uhr

    Explosionen in der Umgebung von Charkow gemeldet

    Im Umland von Charkow sollen sich Explosionen ereignet haben, berichtet der ukrainische Fernsehsender Obschtschestwennoje. Zuvor hatte derselbe Sender bereits über Explosionen in der Stadt Charkow selbst berichtet.

    Nach Angaben der Online-Karte des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation wurde in einem Teil der Region Charkow eine Luftangriffswarnung ausgerufen.

  • 10:13 Uhr

    IWF-Kredit: Ukraine erhält ersten Teil in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar

    Die Ukraine hat den ersten Teil eines über vier Jahre laufenden Kredits des Internationalen Währungsfonds (IWF) ausgezahlt bekommen. Premierministerin Julia Swiridenko schrieb am Dienstag auf X, dass die Ukraine 1,5 Milliarden US-Dollar erhalten habe. Die Mittel würden zur Finanzierung des Haushaltsdefizits und zur Stabilität des Finanzsystems verwendet.

    Die Ministerpräsidentin dankte den Partnern ihres Landes für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Die Regierung in Kiew setze die vereinbarten Reformen fort, um die makroökonomische Stabilität zu wahren, die staatlichen Institutionen zu stärken und die europäische Integration der Ukraine voranzutreiben.

    Der IWF-Kredit beläuft sich insgesamt auf 8,1 Milliarden US-Dollar und ist Teil eines internationalen Unterstützungspakets für die Ukraine in Höhe von 136,5 Milliarden US-Dollar.

  • 10:04 Uhr

    Ukrainische Truppen nehmen Wohnhaus in AKW-Stadt Energodar unter Beschuss

    Die Behörden der Stadt Energodar im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje melden eine nächtliche Attacke aus der Ukraine. Wie Bürgermeister Maxim Puchow auf Telegram schreibt, schlug ein Geschoss direkt auf dem Hof eines Mehrfamilienhauses ein. In zahlreichen Wohnungen gingen die Fensterscheiben zu Bruch. Durch die Druckwelle wurden mehrere Autos in Mitleidenschaft gezogen.

    Der Bürgermeister meldet ein Opfer. Es handelt sich um einen Mann des Jahrgangs 1982. Er erlitt Splitterverletzungen und wurde ärztlich versorgt. Sein Leben sei jetzt außer Gefahr, schreibt Puchow. Der Politiker verurteilt die Attacke als Terroranschlag:

    "Das ist ein gezielter Terrorakt gegen eine Stadt, deren Einwohner schliefen. Ich bin mir sicher, dass jeder Beteiligte an diesem Verbrechen seiner verdienten Strafe nicht entgehen wird. Das Übel muss bestraft werden."

  • 09:56 Uhr

    Podoljaka: "Gestern haben wir mit dem Artillerie-Beschuss von Kramatorsk begonnen"

    Die Konterattacken der ukrainischen Truppen im Gebiet der militärischen Sonderoperation Russlands waren zwar stellenweise erfolgreich, aber die Kiewer Kräfte sind nicht in der Lage, das Blatt zu wenden. Selbst an den Abschnitten, wo die russischen Streitkräfte in Bedrängnis sind, kann die russische Armee weiterhin Offensivoperationen durchführen.

    In den Worten von Juri Podoljaka rücken die Streitkräfte Russlands "ohne jede Eile" an mehreren Frontabschnitten vor. Mehr dazu in seiner Videoanalyse auf unserer Website.

  • 09:38 Uhr

    Medien: Ausländische Söldner plündern in Putiwl

    Lateinamerikanische Söldner, die ihren Vertrag mit den ukrainischen Streitkräften gekündigt haben und nicht an den Kämpfen an der Front teilnehmen wollen, führen angeblich Plünderungen in der Stadt Putiwl in der Region Sumy durch. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

    "Die Einwohner von Putiwl beklagen sich in sozialen Netzwerken, dass in der Umgebung der Stadt Gruppen spanischsprachiger Plünderer ihr Unwesen treiben."

  • 09:15 Uhr

    Militärexperte: Ukrainische Armee hat Gegend entlang des Kanals Sewerski Donez-Donbass vermint

    Soldaten der ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet entlang des Kanals Sewerski Donez-Donbass vermint, behauptet der Militärexperte Andrei Marotschko.

    Er fügt hinzu, dass die Analyse der Lage an den östlichen Grenzen des Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk eine Zunahme der Waffen, der militärischen Ausrüstung und des Personals der ukrainischen Streitkräfte in diesem Abschnitt gezeigt habe.

    "Aus der Art der Aktionen des Gegners lässt sich schließen, dass die Zunahme der Waffen, der Technik und des Personals der bewaffneten Formationen der Ukraine mit einer Verstärkung der Verteidigungsfähigkeit in diesem Abschnitt zusammenhängt."

    Die Einwohner der Volksrepublik Donezk erhalten nicht mehr als 35 Prozent der benötigten Wassermenge, da Kiew den Betrieb des wichtigen Kanals Sewerski Donez-Donbass, der in einem Vorort von Slawjansk beginnt, unterbrochen hat. Seit Juli 2025 wird in einigen Städten die Wasserversorgung nach einem Zeitplan geregelt. Die Behörden ergreifen Maßnahmen, um die Wasserkrise zu überwinden.

  • 08:56 Uhr

    In einer Woche starben 22 Einwohner Russlands durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte

    22 Zivilisten aus mehreren Regionen der Russischen Föderation starben in der vergangenen Woche durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte. Außerdem wurden über 130 Menschen, darunter ein Kind, verletzt. Dies teilt Rodion Miroschnik, der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für Fragen in Bezug auf die Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes, mit.

    "Die meisten Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden in den Regionen Belgorod, Cherson und Saporoschje registriert. In diesen Regionen wurden zivile Objekte und die Zivilbevölkerung von den bewaffneten Formationen Kiews mit Drohnen, Raketen und Artillerie angegriffen."

    Miroschnik merkt an, dass die meisten der verletzten Zivilisten Opfer von Drohnenangriffen geworden seien. So seien in der vergangenen Woche 141 Zivilisten von Angriffen ukrainischer Drohnen betroffen gewesen – das sind etwa 92 Prozent der Gesamtzahl der Opfer.

  • 08:42 Uhr

    DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 2. März bis 0 Uhr am 3. März (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus und drei zivile Infrastrukturobjekte zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk vier Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde eine zivile Person getötet. Zwei weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Drei Wohnhäuser wurden beschädigt.

  • 08:21 Uhr

    Explosion in Charkow gemeldet

    In Charkiw soll sich eine Explosion ereignet haben, berichtet der ukrainische Fernsehsender Obschtschestwennoje.

    Laut der Online-Karte des Ministeriums für digitale Transformation der Ukraine gilt in einem Teil der Region Charkow eine Luftangriffswarnung.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.