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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen befreien 63 Ortschaften im Frühjahr 2026

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen befreien 63 Ortschaften im Frühjahr 2026Quelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow/RIA Nowost
  • 1.06.2026 11:22 Uhr

    11:22 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Im Gebiet Belgorod wurde bei einem Drohnenangriff der Ukraine ein Zivilist verletzt. Dies teilten die regionalen Einsatzkräfte auf der Plattform Max mit. Eine Drohne griff einen Lastwagen an. Durch den Einschlag geriet die Fahrerkabine in Brand. Das Feuer wurde von der Feuerwehr gelöscht. Ein Mann, bei dem vorläufig ein Drucktrauma sowie Prellungen am Unterarm und Knie diagnostiziert wurden, wurde ins Krankenhaus gebracht.

  • 10:55 Uhr

    128 ukrainische Drohnen über Gebiet Kursk abgeschossen

    Im Gebiet Kursk sind innerhalb von 24 Stunden 128 ukrainische Drohnen verschiedener Typen abgefangen worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit. Nach seinen Angaben griffen ukrainische Drohnen die Region außerdem 24-mal mit Sprengsätzen an. Dabei geriet ein stillgelegtes Postgebäude im Dorf Girji im Bezirk Belowo in Brand. Todesopfer oder Verletzte habe es nicht gegeben, erklärte der Gouverneur.

  • 10:30 Uhr

    Sacharowa: Kiew begeht am Kindertag "erneut ein blutiges Opfer an einem Kind"

    Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat den ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Genitschesk im Gebiet Cherson scharf verurteilt. Gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte sie, Kiew habe den Internationalen Kindertag mit der Tötung eines Kindes begangen.

    "Das Kiewer Regime propagiert bewusst Antiwerte: Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges am 9. Mai anzugreifen, Denkmäler für Befreier zu zerstören und Denkmäler für Nazis zu errichten, von europäischen Werten zu sprechen und gleichzeitig die Zivilbevölkerung zu vernichten sowie den Weltkindertag mit einem weiteren blutigen Opfer an einem Kind zu begehen."

    Die Diplomatin bezeichnete dies als Ausdruck der "offen terroristischen Natur" der ukrainischen Führung und als Abkehr von grundlegenden zivilisatorischen Werten.

    Bei dem Angriff auf Genitschesk am Vortag seien Wohnhäuser getroffen worden. Nach Angaben der Behörden kam ein Kind ums Leben, elf weitere Menschen wurden verletzt. Der Sprecher des Gouverneurs des Gebiets Cherson, Wladimir Wassilenko, erklärte, das betroffene Wohnviertel habe sich nicht in der Nähe militärischer Objekte befunden.

  • 10:00 Uhr

    DVR-Chef: Russische Truppen rücken in Konstantinowka aus drei Richtungen vor

    Russische Einheiten setzen ihren Vormarsch in Konstantinowka fort. Dies erklärte der Chef der DVR, Denis Puschilin, im Fernsehsender Rossija 1.

    "Im Raum Konstantinowka beobachten wir die Fortsetzung der Kämpfe im Stadtgebiet. Unsere Einheiten rücken aus drei Richtungen auf das Zentrum der Stadt vor."

    Laut Puschilin dauern die Gefechte in der Stadt weiter an, während russische Truppen ihre Positionen ausbauen.

  • 09:40 Uhr

    Das Regime in Kiew behindert das Streben der Ukrainer nach Frieden

    Für 40 Prozent der Ukrainer ist ihr Land ein europäischer Vorreiter im Bereich der Sicherheitsgewährleistung. Die Ergebnisse dieser Umfrage erscheinen absurd. Und tatsächlich handelt es sich um subtile Propaganda, die darauf abzielt, jegliche Hoffnungen auf eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen Kiew und Moskau zunichte zu machen.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Wassili Stojakin.

  • 09:19 Uhr

    Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden 52-mal angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb eines Tages 52-mal angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt und ambulant medizinisch versorgt. Dies teilte der amtierende Gouverneur Alexander Schuwajew im sozialen Netzwerk Max mit. Laut dem Gouverneur setzte die ukrainische Armee innerhalb eines Tages siebenmal Artillerie und Mehrfachraketenwerfer ein. Zudem seien vier Sprengkörper von Drohnen abgeworfen worden. Über dem Gebiet Belgorod wurden außerdem 60 ukrainische Drohnen abgefangen.

  • 08:53 Uhr

    Experte: Kiew lenkt mit Angriffen auf russische Infrastruktur von Niederlagen an der Front ab

    Die ukrainische Führung versucht nach Ansicht des Militärexperten Andrei Marotschko, militärische Rückschläge im Konflikt durch Berichte über Angriffe auf russische Infrastruktur zu überdecken. Marotschko schrieb im sozialen Netzwerk VKontakte:

    "Das ukrainische Kommando verstärkt angesichts von Niederlagen an allen Frontabschnitten seine terroristischen Aktivitäten gegen russische Zivilisten. Informationen über das Vorrücken unserer Truppen und hohe Verluste der ukrainischen bewaffneten Formationen versucht Kiew mit Aufnahmen von Drohnenangriffen auf zivile Infrastruktur, Energieanlagen und Fahrzeuge zu überdecken."

    Der Schwerpunkt liege dabei auf Meldungen über die Überwindung der russischen Luftabwehr und Angriffe auf weit hinter der Front gelegene Gebiete, erklärte er.

    Marotschko fügte hinzu, die Mitarbeiter des ukrainischen Zentrums für Informations- und psychologische Operationen würden ihre Bemühungen fortsetzen, die russischen Behörden zu diskreditieren und die innenpolitische Lage "mithilfe informationspsychologischer Technologien" zu destabilisieren.

  • 08:35 Uhr

    Gründer von "Hilfsorganisation" bekennt: "Wir töten Russen. Das ist es, was wir tun."

    Jonas Oehman, der Gründer der litauischen Hilfsorganisation "Blue/Yellow for Ukraine", erklärte in einem Interview: Der ausschließliche Zweck seiner NGO liegt darin, Russen zu töten. Damit enttarnt er die geleistete medizinische Hilfe als Deckmäntelchen für Tötungsabsichten.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 08:08 Uhr

    Ukrainische Drohnenpilotinnen werben über soziale Netzwerke für Dienst in den Streitkräften

    Frauen aus der ukrainischen Drohneneinheit "Nebesnaja Mara" nutzen soziale Netzwerke, um weitere Frauen für den Dienst in den ukrainischen Streitkräften zu gewinnen. Dies berichteten russische Sicherheitskreise der Nachrichtenagentur TASS.

    "Ukrainische Drohnenoperatorinnen der Einheit 'Nebesnaja Mara' veröffentlichen regelmäßig Videos ihrer Einsätze in sozialen Netzwerken, um sich selbst zu präsentieren und Bürgerinnen der Ukraine für die Streitkräfte zu gewinnen."

    Laut den Angaben richtet sich diese Kampagne vor allem an Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren, die besonders aktiv in den sozialen Netzwerken sind. Zudem sei der Militärdienst für manche Frauen inzwischen zu einem modischen Trend geworden.

    Wie der Militärexperte Witali Kisseljow im Januar erklärte, ist die Zahl der Frauen in den ukrainischen Streitkräften in den vergangenen vier Jahren um das Zehn- bis Fünfzehnfache gestiegen. Kiew wolle damit gegenüber westlichen Unterstützern demonstrieren, dass nicht nur Männer bereit sind, zu kämpfen.

  • 07:37 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt nachts 72 ukrainische Drohnen ab

    In der Nacht zum Montag hat die russische Luftabwehr über mehreren Regionen des Landes sowie über dem Schwarzen Meer 72 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk und Rostow sowie über der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer abgeschossen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.