Liveticker Ukraine-Krieg: Massiver Drohnenangriff auf Russland – Flugabwehr in Einsatz

18.04.2026 19:32 Uhr
19:32 Uhr
Gebiet Brjansk: Eine Tote, eine Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff
Ukrainische Truppen haben ein Passagierbus im Gebiet Brjansk mit einer FPV-Drohne attackiert. Laut Gouverneur Alexander Bogomas ereignete sich der "barbarische und absichtliche" Angriff im Ort Tschernookowo im Kreis Klimowo. Eine Frau kam dabei ums Leben. Eine weitere Zivilistin erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
18:36 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört erneut gegnerische Drohnen

SymbolbildAlexei Konowalow / TASS Einheiten der russischen Flugabwehr haben 46 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden die Drohnen über den Gebieten Samara, Brjansk, Belgorod, Wologda, Kursk, Nischni Nowgorod und Rjasan sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 8 und 16 Uhr neutralisiert.
18:00 Uhr
Sonderoperation macht elektronische Kampfführung zu einem Grundpfeiler der modernen Kriegsführung

Ein Soldat eines Verbandes zur elektronischen Kampfführung der russischen Streitkräfte in EinsatzStanislaw Krassilnikow / Sputnik Am Mittwoch, dem 15. April, wurde in Russland der Tag des Spezialisten für elektronische Kampfführung begangen. Wie entstand dieser Feiertag in Russland und warum war gerade die derzeitige militärische Sonderoperation in der Ukraine der Auslöser, der sowohl die Rolle als auch die Aufgaben der elektronischen Kampfführung erheblich verändert hat?
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17:19 Uhr
Ukrainische Drohne greift Auto im Gebiet Kursk an – drei Verletzte
Die ukrainischen Streitkräfte haben erneut das Gebiet Kursk mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein traf ein unbemanntes Flugzeug ein Auto auf der Straße zwischen den Orten Budki und Suchaja in den Grenzkreisen des Gebietes. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt.
16:36 Uhr
Türkischer Außenminister: Nach Iran-Konflikt muss die Ukraine im Fokus stehen
Nach einer stabilen Lösung des Iran-Konflikts müsse man sich unverzüglich auf den diplomatischen Prozess um die Ukraine konzentrieren, meint der türkische Außenminister Hakan Fidan. Ihm zufolge hatte der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran die Verhandlungen über den Ukraine-Konflikt in den Hintergrund gedrängt. Obwohl es aktuell keine Ergebnisse bei der Ukraine-Lösung gebe, würden die diplomatischen Kontakte fortgesetzt. Die Türkei rufe zum Dialog und zu einem Waffenstillstand auf, betont Fidan.
15:57 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.145 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 190 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 17 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, fünf Munitionslager und zwölf Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, vier Artilleriegeschütze, ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 aus US-Produktion sowie zwei Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd hat das ukrainische Militär mehr als 160 Kämpfer eingebüßt. Fünf Artilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Caesar aus französischer Produktion, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, neun Autos, ein Munitionslager und sieben Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 315 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos, zwei Artilleriegeschütze und ein Munitionslager.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 225 hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei Artilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Paladin aus US-Produktion, sechs Autos und vier Materiallager.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf mehr als 45 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 30 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager und ein Materiallager.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Drohnenlager und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 145 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben neun gelenkte Bomben, eine HIMARS-Rakete und 568 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 135.370 unbemannte Luftfahrzeuge, 656 Flugabwehrraketensysteme, 28.950 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.703 Mehrfachraketenwerfer, 34.505 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 59.669 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
15:14 Uhr
Lawrow: Wiederaufnahme der Ukraine-Gespräche hat keine Priorität
Die Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Ukraine habe derzeit keine Priorität, Russland begrüße jedoch die Idee, die Gespräche wieder in Istanbul abzuhalten, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf dem Diplomatieforum in Antalya.
"Wir stehen der Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Verhandlungen in Istanbul positiv gegenüber. Dieses Thema, die Wiederaufnahme der Verhandlungen, hat derzeit keine oberste Priorität in unseren Angelegenheiten. Wir haben Verhandlungen niemandem aufgezwungen."
14:34 Uhr
Frau bei Drohnenangriff auf Gebiet Woronesch verletzt
Infolge der Drohnenangriffe auf das Gebiet Woronesch erlitt eine Zivilistin Verletzungen, berichtete Alexander Gusew, der Gouverneur der Region, auf Telegram.
"Nach vorläufigen Informationen erlitt eine Einwohnerin der Stadt Woronesch durch herabfallende Drohnentrümmer eine Schulterprellung. Sie hat bereits die notwendige medizinische Hilfe erhalten."
Bei den Angriffen wurden ein noch im Bau befindliches Mehrfamilienhaus, ein Geschäft und ein Fahrzeug beschädigt.
Die Luftabwehrkräfte haben in der Nacht und am Morgen insgesamt 44 ukrainische Drohnen zerstört, so Gusew.
13:45 Uhr
Miroschnik: Minsk spielt wichtige Rolle beim Gefangenenaustausch zwischen Moskau und Kiew
Weißrussland spiele eine wichtige Rolle beim Austausch von Kriegsgefangenen zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber der Zeitung Iswestija.
"Der Schlüsselfaktor ist in erster Linie die weißrussische Grenze, die die Sicherheit gewährleistet. Dies ist ein wesentlicher Faktor bei der Durchführung solcher Prozeduren."
Des Weiteren wies Miroschnik auf die Gewährleistung der medizinischen Versorgung hin.
"Wenn wir unsere Militärangehörigen austauschen, kommen sie in einem Zustand zurück, in dem Notbehandlung erforderlich ist."
Darüber hinaus leiste die weißrussische Seite organisatorische Hilfe, betonte der Diplomat.
"Dies umfasst Transport, Logistik und Grenzübertritt."
12:57 Uhr
Einzigartiges Anti-Drohnen-Netz in Russland entwickelt

Telegram-Kanal des Unternehmens "Systeme für mechanischen Schutz" In Russland wurde ein einzigartiges Anti-Drohnen-Netz namens "Darwin-Z" aus Polypropylen entwickelt, das nach einer Explosion Löcher selbst wieder verschließen kann. Dies erzählte Dmitri Dorofejew, Leiter des Unternehmens "Systeme für mechanischen Schutz", gegenüber RIA Nowosti. Die Maschen des Netzes seien in Form des lateinischen Buchstabens Z geflochten. Wenn eine Drohne auf dem Netz explodiere, zerfalle die Konstruktion nicht, so Dorofejew.
"Die benachbarten Maschen verschieben sich und schließen das entstandene Loch teilweise."
Dadurch verringere sich die beschädigte Fläche um bis zu 50 Prozent, was weitere Angriffe erschwere, betonte Dorofejew.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


