International

Liveticker Ukraine-Krieg: US-Finanzminister bezeichnet Putin erneut als Kriegsverbrecher

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: US-Finanzminister bezeichnet Putin erneut als KriegsverbrecherQuelle: Gettyimages.ru © Tom Williams/CQ-Roll Call, Inc
  • 5.02.2026 20:59 Uhr

    20:59 Uhr

    Lawrow: Russland will neutrale und freundliche Ukraine als Nachbar

    Russland könne sich eine Ukraine als Nachbar vorstellen, die neutral und freundlich sei, erklärte Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit Rick Sanchez für RT anlässlich des Tages der Diplomaten:

    "Es sollte eine freundliche Ukraine sein. Nicht unbedingt ein Verbündeter, aber neutral und wohlgesinnt. Das bedeutet Respekt – nicht nur für die Rechte der Bewohner der Gebiete, die bei der Ukraine verbleiben, sondern auch für ihren Zugang zu zivilisatorischen Gütern wie Wärme, Nahrung und Wasser sowie für grundlegende Menschenrechte, einschließlich Sprache, Bildung und Religion."

    Lawrow betonte, dass in der Ukraine, die die Vereinbarungen unterzeichnet, weder das internationale Recht noch die ukrainische Verfassung, die die Rechte nationaler Minderheiten garantiert, verletzt werden dürften.

  • 20:44 Uhr

    TV-Interview: Selenskij glaubt nicht an Frieden, sondern an den Endsieg

    In einem Interview mit einem französischen Fernsehsender hantierte Wladimir Selenskij mit Zahlen über russische und ukrainische Verluste, die offenkundig nichts mit der Realität zu tun haben. Vielmehr dienen sie einem Zweck: Der ukrainische Präsident will dem Glauben an den "Endsieg" neue Nahrung verschaffen.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Achim Detjen.

  • 20:35 Uhr

    Lawrow: Westlicher Plan zu "Verstößen" Russlands ist Unsinn

    Der Plan des Westens für mögliche "Verstöße" Russlands gegen künftige Ukraine-Abkommen sei reiner Unsinn, erklärte Außenminister Sergei Lawrow.

    Zuvor hatte die Financial Times berichtet, dass die USA und die europäischen Staaten angeblich einen mehrstufigen Plan für den Fall vereinbart hätten, dass Russland die Abkommen verletze. Dabei sei sogar der Einsatz amerikanischer Truppen vorgesehen.

    "Das ist Unsinn, aber sehr aufschlussreich. Was bedeutet das? Im vergangenen Jahr hat der Westen nur eines gesagt: Es braucht verlässliche Sicherheitsgarantien und einen sofortigen Waffenstillstand. Ohne Lösung der Regelungsfragen würden diese Sicherheitsgarantien aber nur dazu dienen, die Ukraine mit Waffen aufzustocken. Diese Logik haben sie nicht verstanden und nicht reagiert."

    Lawrow erinnerte daran, dass US-Präsident Donald Trump öffentlich erklärt habe, dass bei einer Regelung des Ukraine-Konflikts die NATO außen vorbleibe und die Realität "vor Ort" berücksichtigt werden müsse.

    "Das wurde alles in Alaska besprochen. Wir haben unseren amerikanischen Kollegen erneut erklärt, dass es uns nicht primär um Territorien geht. Wichtig sind die Menschen, die dort lebten – Russen, die ihre Kinder auf Russisch erzogen und diese Gebiete über Jahrhunderte erschlossen haben."

  • 20:22 Uhr

    Gebiet Belgorod: Sechs Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen

    Im Kreis Schebekino im Gebiet Belgorod sind bei Angriffen ukrainischer Drohnen sechs Menschen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

    "In der Stadt Schebekino erlitt ein Mann bei der Detonation einer FPV-Drohne ein Minen-Explosionstrauma und eine Schrapnellwunde an der Brust.

    Im Dorf Grafowka wurden bei einem Drohnenangriff auf ein Auto vier weitere Personen verletzt.

    Auf einem Parkplatz eines Gewerbeobjekts wurde ein weiteres Auto von einer FPV-Drohne getroffen. Ein Mann erlitt eine Splitterverletzung am Rücken."

  • 20:00 Uhr

    Schweizer Außenminister Cassis trifft in Moskau ein

    Der Schweizer Außenminister Ignazio Cassis ist gemeinsam mit dem OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu in Moskau eingetroffen. Dies teilte Cassis auf X mit:

    "Nach unserem Besuch in der Ukraine bin ich heute zusammen mit dem OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu in Moskau angekommen. Dialog erfordert den Austausch mit allen Seiten."

  • 19:44 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 40 ukrainische Drohnen ab

    Die russische Luftabwehr hat am Dienstag zwischen 13:00 und 18:00 Uhr Moskauer Zeit 40 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen Russlands abgefangen und zerstört. Dies teilte das Verteidigungsministerium mit. Demnach wurden 24 Drohnen über dem Gebiet Belgorod abgeschossen, acht über dem Gebiet Rostow, fünf über dem Gebiet Brjansk und drei über dem Gebiet Kursk.

  • 19:18 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ukrainischer Drohnenangriff tötet Radiologen

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ist im Kreis Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod ein Radiologe der zentralen Kreisklinik ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

    Demzufolge griff am späten Dienstagabend im Dorf Ilek-Pjenkowka eine Drohne ein fahrendes Auto an. Der Mann starb noch am Tatort an seinen Verletzungen. Aufgrund der hohen Drohnenaktivität konnte der Leichnam erst am nächsten Tag geborgen werden.

    Gladkow sprach den Angehörigen sowie den Kollegen des Getöteten sein Beileid aus und betonte den Mut der medizinischen Mitarbeiter, die trotz schwieriger Bedingungen weiterarbeiteten und Menschenleben retteten.

  • 19:09 Uhr

    US-Finanzminister bezeichnet Putin erneut als Kriegsverbrecher

    US-Finanzminister Scott Bessent hat während einer Anhörung zur finanziellen Stabilität der USA am Mittwoch auf dem Capitol Hill in Washington erneut Fragen zu Russland beantwortet. Die kritischen Fragen stellte Senator Ruben Gallego, Demokrat aus Arizona.

    Auf die Frage, ob die russische Invasion der Ukraine illegal gewesen sei, und ob er Präsident Wladimir Putin für einen Kriegsverbrecher halte, antwortete Bessent:

    "Das sage ich seit Beginn meiner Amtszeit."

  • 18:50 Uhr

    Zwei Zivilisten beim ukrainischen Drohnenangriff im Gebiet Saporoschje verwundet

    In der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja im russischen Gebiet Saporoschje haben zwei Menschen durch einen ukrainischen Drohnenangriff Verletzungen erlitten. Die Bezirksverwaltung von Kamenka-Dnjeprowskaja meldet dazu:

    "Das ukrainische Militär hat mit einer Drohne einen Mobilfunkmast im Zentrum von Kamenka-Dnjeprowskaja angegriffen. Dadurch haben zwei Mitarbeiter des Sozialfonds Verletzungen an Armen und Beinen erlitten."

  • 18:28 Uhr

    Tusk: Polen bereitet 48. Militärhilfepaket für die Ukraine vor

    Polen bereitet ein 48. Paket militärischer Unterstützung für die Ukraine vor. Dieses werde unter anderem gepanzerte Technik enthalten, erklärte Ministerpräsident Donald Tusk nach einem Treffen mit Wladimir Selenskij in Kiew.

    "Das 47. Hilfspaket ist bereits umgesetzt, das 48. wird vorbereitet. Es umfasst unter anderem gepanzerte Fahrzeuge."

    Russland betont hingegen, dass Waffenlieferungen an die Ukraine eine politische Lösung behinderten und die NATO-Staaten direkt in den Konflikt hineinziehen würden. Außenminister Sergei Lawrow erklärte, Transporte mit Waffen für Kiew seien legitime militärische Ziele. Auch der Kreml warnte, die weitere Aufrüstung der Ukraine durch den Westen wirke sich negativ auf Verhandlungen aus.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.