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Liveticker Ukraine-Krieg: Trump sieht Selenskij als Hindernis für Frieden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 5.03.2026 21:34 Uhr

    21:34 Uhr

    Selenskij: USA bitten Ukraine um Hilfe bei Abwehr iranischer Shahed-Drohnen

    Die USA haben die ukrainische Führung um Unterstützung bei der Bekämpfung der Shahed-Drohnen im Iran-Krieg gebeten, erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij. Der Staatschef habe angewiesen, die erforderlichen Mittel bereitzustellen und die Anwesenheit ukrainischer Spezialisten sicherzustellen, damit die nötige Sicherheit gewährleistet werden könnte.

  • 21:13 Uhr

    Russische Menschenrechtsbeauftragte meldet Rückkehr eines für tot erklärten Soldaten

    Beim heutigen Gefangenenaustausch kehrte ein Militärangehöriger nach Russland zurück, der zuvor für tot erklärt worden war, berichtet die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa. Die Ehefrau des Soldaten bat Moskalkowa um Unterstützung bei der Suche, im Zuge der Nachforschungen stellte sich jedoch heraus, dass der Mann verstorben war.

    "Heute ein unglaublicher Moment, wenn viele unsere Jungs im Rahmen des Gefangenenaustauschs zurückkehren – 200 Personen. Unter ihnen ist ein absolut wundervoller Mann, der doch am Leben ist."

  • 20:48 Uhr

    Szijjártó kritisiert Selenskijs Drohungen gegen Ungarn

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat die jüngsten Aussagen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij über Ungarn und den Regierungschef Viktor Orbán kritisiert. Auf Facebook schreibt der Diplomat:

    "Das geht über alle Grenzen hinweg. Das ist die Ukraine, das ist die ukrainische 'Kultur', das ist der Mann, den Brüssel bewundert, das ist das Land, das man in die Europäische Union aufnehmen will."

    Niemand dürfe Ungarn oder den ungarischen Ministerpräsidenten bedrohen und erpressen, weil das Land nicht bereit sei, den Preis für den Ukraine-Krieg und die teurere Energie zu zahlen, betont Szijjártó. Ungarn wolle in keinen Krieg hineingezogen werden.

    Mehr zum ThemaKredit-Blockade: Selenskij droht Orbán mit militärischer Gewalt

  • 20:17 Uhr

    Gebiet Cherson wehrt ukrainischen Drohnenangriff ab

    Ukrainische Truppen unternehmen einen massiven Angriff mit unbemannten Flugzeugen auf das Gebiet Cherson, teilt Gouverneur Wladimir Saldo mit. Einheiten der Flugabwehr sind im Einsatz. Weitere Einzelheiten gibt Saldo bislang nicht bekannt.

  • 19:42 Uhr

    Trump sieht Selenskij als Hindernis für Frieden

    US-Präsident Donald Trump erklärt in einem Interview mit Politico, dass die Verhandlungen über den Ukraine-Konflikt fortgesetzt werden, und bringt seine Frustration über den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij zum Ausdruck. Trump wörtlich:

    "Selenskij muss endlich in die Gänge kommen und eine Einigung erzielen."

    Auf die Frage, welche Hindernisse für ein Friedensabkommen es vonseiten Selenskijs gibt, beharrt Trump darauf, dass der ukrainische Präsident nicht genügend Gesprächsbereitschaft demonstriert:

    "Es ist undenkbar, dass er das Hindernis ist. Du hast keine Karten. Jetzt hat er noch weniger Karten."

  • 19:19 Uhr

    Moskau und Kiew vereinbaren Wiedervereinigung von zehn Familien

    Tatjana Moskalkowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte, berichtet über eine Vereinbarung mit der ukrainischen Seite zur Wiedervereinigung von zehn getrennten Familien. Nach ihren Angaben handelt es sich um Kinder und Eltern, die in Russland und der Ukraine leben.

  • 18:30 Uhr

    Nahostkrise bremst den Dialog zur Lösung des Konflikts in Ukraine

    Die Operation der USA und Israel gegen Iran kann die Verhandlungen zur Beilegung des Krieges in der Ukraine verzögern. Das Weiße Haus konzentriert sich derzeit auf den Nahen Osten. Außerdem könnte Kiew einen Teil seiner Militärhilfe verlieren. 

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 17:38 Uhr

    Russischer Militärnachrichtendienst: Washington braucht Friedensgespräche mehr als Moskau

    Die USA brauchen die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew mehr als Russland, erklärt Igor Kostjukow, der Chef des Militärnachrichtendienstes, im russischen Fernsehen. Auf die Frage, wie Russland die USA zurück an den Verhandlungstisch bringen werde, antwortet Kostjukow:

    "Sie brauchen ja die Verhandlungen mehr als wir."

    Derzeit seien Konsultationen über eine nächste Runde der Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew im Gange, betont Kostjukow.

  • 16:59 Uhr

    Selenskij droht, denjenigen, die EU-Kredit für Kiew blockieren

    Während eines Gesprächs mit ukrainischen Journalisten sprach Wladimir Selenskij eine Drohung aus, die vermutlich an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán gerichtet war. Er erklärte:

    "Wir hoffen, dass eine gewisse Person in der Europäischen Union die 90 Milliarden (Euro) oder die erste Tranche von den 90 Milliarden nicht blockieren wird. Und die ukrainischen Soldaten werden Waffen erhalten, sonst geben wir die Adresse dieser Person an unsere Streitkräfte, unsere Jungs, weiter, damit sie ihn anrufen und mit ihm auf ihre Weise sprechen können."

    Kiew hat Ende Januar die Durchleitung von Erdöl über die Pipeline Druschba nach Ungarn und in die Slowakei eingestellt. Ungarn hat seinerseits am 18. Februar die Lieferungen von Dieselkraftstoff an die Ukraine gestoppt und am 20. Februar die Gewährung eines Kredits der Europäischen Union in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine blockiert, bis die Ölförderung aus Russland wieder aufgenommen wird.

  • 16:21 Uhr

    Peskow kommentiert Pause in den Ukraine-Verhandlungen

    Die Pause in den Gesprächen zum Ukraine-Konflikt sei aus objektiven Gründen erfolgt, denn Washington sei derzeit mit anderen Angelegenheiten beschäftigt, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow. 

    "Aus objektiven Gründen gibt es derzeit eine Pause. Es ist verständlich, dass die Amerikaner als Vermittler, deren Rolle wir hoch schätzen, derzeit mit anderen Angelegenheiten beschäftigt sind. Wir haben viel Geduld in diesem Fall. Wir werden sehen, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.