Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiew verletzt weiterhin Waffenruhe – 1.630 Verstöße registriert

8.05.2026 16:32 Uhr
16:32 Uhr
Rubio: USA wollen keine Zeit mit der Ukraine verschwenden
"Wir wollen keine Zeit und Energie in einen Prozess investieren, der nicht vorankommt", erklärte US-Außenminister Marco Rubio am Freitag im Hinblick auf die Ukraine-Gespräche.
Wenn die USA jedoch erkennen würden, dass beide Seiten durch ihre Beteiligung als Vermittler einem Friedensabkommen näherkämen, würden sie dies unterstützen, so Rubio gegenüber Journalisten.
16:07 Uhr
"Das empfehlen wir nicht" – Selenskij warnt vor Teilnahme am Tag des Sieges in Moskau

Der Anführer des Kiewer Regimes, Wladimir Selenskij, hat ausländische Vertreter vor der Teilnahme an der Siegesparade am 9. Mai in Moskau gewarnt. In einem Video auf seinem offiziellen Telegram-Kanal sagte Selenskij, er "empfehle" nicht, an den Feierlichkeiten in Moskau teilzunehmen.
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15:41 Uhr
Peskow: Keine Ausladung ausländischer Journalisten von Militärparade
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, wies einen Bericht des Magazins Spiegel zurück, wonach der Kreml angeblich ausländischen Journalisten die Akkreditierung für ihre Arbeit in Moskau am 9. Mai entzogen habe.
"Die Zahl der Journalisten, die bei der Parade anwesend sein werden, ist begrenzt, aber niemandem wurde die Akkreditierung entzogen", betonte Peskow bei einem Pressebriefing am Freitag.
Laut dem Sprecher werde es weniger Korrespondenten aus Russland und anderen Ländern geben als im letzten Jahr, was auf das Format der Veranstaltung zurückzuführen sei. Hierbei sagte Peskow, aufgrund der terroristischen Bedrohung durch die Ukraine werde dieses Jahr keine militärische Ausrüstung auf dem Roten Platz aufgeführt.
15:07 Uhr
Ukrainische Truppen greifen mehrere Orte im Gebiet Saporoschje an
Binnen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte die Städte Energodar und Melitopol sowie drei Bezirke des Gebiets Saporoschje attackiert. Dies meldete Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, auf Telegram.
"In den vergangenen 24 Stunden hat der Gegner erneut zivile Ortschaften des Gebiets Saporoschje angegriffen. Leider gab es Verletzte. Attackiert wurden Energodar, Melitopol sowie die Stadtbezirke Wassiljewka, Tokmak und Kamenka-Dnjeprowskaja."
Balizki zufolge erlitten zwei Männer, Jahrgänge 1963 und 1986, Verletzungen.
14:44 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 2. und 8. Mai bekannt.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands Nord brachten die Ortschaft Miropolje im Raum Sumy unter eigene Kontrolle. Der Truppenverband Süd befreite Kriwaja Luka in der Volksrepublik Donezk (DVR).
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 8.400 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 593 Fahrzeuge
- 94 Artilleriegeschütze
- 114 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 68 Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Als Reaktion auf die Terroranschläge auf zivile Ziele in Russland führten die russischen Streitkräfte sechs kombinierte Angriffe auf Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen auch präzisionsgelenkte Boden- und Luftwaffen mit großer Reichweite sowie Kampfdrohnen zum Einsatz.
Infolgedessen wurden Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes, Brennstoff- und Energieanlagen sowie Hafeninfrastruktur, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden, zerstört. Darüber hinaus wurden Militärflugplätze, Munitionslager, Start- und Lagerhallen für Kampfdrohnen und temporäre Truppenstandorte getroffen.
Entlang der Frontlinie zerstörte die russische Luftverteidigung 44 Lenkbomben, sechs Flamingo-Marschflugkörper, sechs Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Neptun, 18 Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 4.385 Starrflüglerdrohnen.
14:30 Uhr
Luftabwehr schießt im Laufe von sieben Stunden 145 ukrainische Drohnen ab
Zwischen 7:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 145 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Die ukrainischen Drohnen wurden über den Gebieten Kaluga, Tula, Belgorod, Brjansk, Kursk, Rjasan, Rostow, Smolensk, den Regionen Moskau, Perm, Krasnodar, Stawropol, den Republiken Krim, Tschetschenien, Adygeja sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres abgeschossen.
14:13 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Terroranschläge gegen Zivilisten im Raum Cherson fort
Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Armee in den vergangenen 24 Stunden mindestens 27 Orte mit Artillerie und Drohnen angegriffen.
Der Gegner setzte demnach 142 unbemannte Luftfahrzeuge gegen zivile Ziele ein und feuerte 35 Geschosse ab.
In der Ortschaft Welikaja Lepeticha wurde durch die Drohnenattacke eine Frau des Jahrgangs 1953 getötet.
13:56 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Verletzte binnen 24 Stunden
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 23 Orte in acht Bezirken angegriffen. Infolge der Attacken erlitten neun Zivilisten, darunter ein Kind, Verletzungen.
Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 13 Privathäuser, drei Betriebe, ein Geschäft, zwei soziale Einrichtungen sowie 27 Fahrzeuge.
13:25 Uhr
In ersten Stunden der Waffenpause greift ukrainisches Militär Industriegelände in der LVR an
Gleich zu Beginn des Waffenstillstands nahmen die ukrainischen Streitkräfte fünf Ortschaften in der Volksrepublik Lugansk (LVR) ins Visier.
"Das Industriegebiet in Rowenki wurde schwer getroffen. Angrenzende Wohngebäude wurden beschädigt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten", berichtet der Republikchef Leonid Passetschnik im russischen Kurznachrichtendienst Max.
Laut dem Beamten sind Rettungskräfte und weitere zuständige Dienste vor Ort im Einsatz.
12:49 Uhr
Gebiet Kursk: Fast 150 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 79 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 7. Mai bis 9:00 Uhr am 8. Mai wurden insgesamt 147 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 19 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Zu Schaden kamen drei Privathäuser, zwei Stromleitungen und eine Gasverteilerstation.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
