International

Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow zur Oster-Waffenruhe: Wir wollen dauerhaften Frieden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 10.04.2026 16:47 Uhr

    16:47 Uhr

    Frau bei Beschuss im Gebiet Belgorod getötet

    Im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei einem Beschuss ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit:

    "Bei einem weiteren Angriff der ukrainischen Streitkräfte ist eine Zivilistin ums Leben gekommen. Im Dorf Nowaja Tawolschanka im Schebekino-Kreis starb eine Frau infolge von Beschuss noch am Ort ihrer Verletzungen."

  • 16:21 Uhr

    Peskow: Frieden kommt, wenn Selenskij sich verantwortungsvoll zeigt

    Frieden zwischen Russland und der Ukraine kann heute kommen, wenn Wladimir Selenskij die Verantwortung übernimmt und eine Entscheidung trifft, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow im Gespräch mit Journalisten.

    Laut Peskows Aussage ist Moskau über die Meldungen informiert, wonach Selenskyj einem Waffenstillstand über Ostern zugestimmt habe. Das Osterfest sei ein heiliger Feiertag sowohl für Russland als auch für die Ukraine und das ukrainische Volk, daher sei die Waffenruhe von rein humanitärer Natur.

  • 16:00 Uhr

    Peskow: Oster-Waffenruhe wird nicht verlängert – wir wollen dauerhaften Frieden

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat anlässlich des orthodoxen Osterfestes eine Waffenruhe von Samstag, 16 Uhr, bis zum 12. April, 24 Uhr, verkündet. Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat erklärt, dass die Ukraine die Oster-Waffenruhe unterstützen werde.

    Auch nach Ostern hat "Russland die Chance, nicht zu Angriffen zurückzukehren", fügte Selenskij hinzu. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies diese Option jedoch zurück. Russland strebt keine vorübergehenden Waffenstillstände an, sondern will einen dauerhaften Frieden. Wladimir Selenskij müsse die volle Verantwortung übernehmen und entsprechende Entscheidungen treffen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:14 Uhr

    Russischer Diplomat: Ukraine-Gespräche werden mit Bereitschaft aller Parteien wiederaufgenommen

    Russland zieht sich nicht aus den Verhandlungen über die Ukraine zurück, die Gespräche werden fortgesetzt, sobald die drei Parteien, nämlich Moskau, Kiew und Washington, ihre Bereitschaft dafür erklärt haben. Dies gibt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.

    Ihm zufolge werde der Ostern-Waffenstillstand diese Lage kaum ändern. Die Waffenruhe sei eine humanitäre Geste, mit der Russland seine Bereitschaft zu einer politischen und diplomatischen Lösung demonstriere.

    Die Ukraine äußere ihren Wunsch nach Frieden eher zum Schein, glaubt Miroschnik. Kiews Vorstellungen über eine Lösung entsprächen nicht der Wirklichkeit.

  • 14:35 Uhr

    Ein Junge tot, zwei Männer verletzt nach ukrainischen Angriffen auf Gebiet Cherson

    Ein Junge des Jahrgangs 2011 ist im Ort Kostogrysowo im Gebiet Cherson ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Wladimir Saldo fuhr das Kind mit seinem Moped an eine ukrainische Mine an.

    Im Ort Nowaja Majatschka kamen zwei Männer wegen eines Drohnenangriffs zu Schaden. Sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

  • 14:00 Uhr

    Miroschnik: Kiew kann Oster-Waffenruhe nicht ausnutzen

    Im Rahmen der kürzlich angekündigten Oster-Waffenruhe wird Russland jeden unfreundlichen Schritt der Ukraine beantworten, erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.

    Den ukrainischen Streitkräften werde es wohl nicht gelingen, sich die Pause zunutze zu machen und die Oberhand zu gewinnen. Nach Ansicht von Miroschnik wünscht der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einen längeren Waffenstillstand, um das Kräftegleichgewicht auf dem Schlachtfeld zu ändern.

    Solche Geschenke werde Russland niemandem machen, versichert Miroschnik. Die Vorteile auf dem Schlachtfeld zu teilen, stünde auch nicht auf dem Plan. Die russische Armee setze ihren Einsatz fort, bis umfassende Vereinbarungen mit Kiew erreicht worden seien.

  • 13:38 Uhr

    Medien: Moskau und Kiew tauschen am Samstag Kriegsgefangene aus

    Russland und die Ukraine werden am Samstag, dem 11. April, einen nächsten Austausch von Kriegsgefangenen durchführen, berichten russische Medien mit Verweis auf unterrichtete Quellen.

    Zuvor erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa, dass Moskau und Kiew im Vorfeld des Osterfestes eine "umfangreiche Arbeit" bezüglich der Gefangenenaustausche unternehmen.

    Am Donnerstag tauschten Russland und die Ukraine erneut die sterblichen Überreste der Militärangehörigen aus. Der ukrainischen Seite wurden 1.000 gefallene Soldaten übergeben. Im Gegenzug erhielt Russland die Leichname von 41 seiner Soldaten.

  • 13:16 Uhr

    Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Innerhalb der vergangenen sieben Tage haben die ukrainischen Streitkräfte 8.440 Soldaten in der Zone der Kampfhandlungen verloren, heißt es aus dem wöchentlichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • vier Panzer,
    • 135 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 533 Kraftfahrzeuge,
    • 69 Artilleriegeschütze,
    • 50 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artilleriebekämpfungsradare,
    • 13 Munitionslager,
    • 115 Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung.

    Russische Raketen- und Artillerieeinheiten sowie Drohnenbediener setzten vier Kampffahrzeuge des Grad-Mehrfachraketenwerfers und ein Raven-Flugabwehrsystem außer Gefecht. Die russische Flugabwehr schoss 54 Flugbomben, vier HIMARS-Raketen, drei Flamingo-Marschflugkörper, sechs Neptun-Marschflugkörper und 2.411 unbemannte Flugzeuge ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten vier unbemannte Boote und einen Neptun-Marschflugkörper.

  • 12:50 Uhr

    Moskau meldet mehrere Angriffe auf Militärziele in der Ukraine

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte vom 4. bis zum 10. April fünf Gruppenangriffe auf Ziele in der Ukraine unternommen.

    Getroffen wurden Betriebe der Rüstungsindustrie, Objekte der Energie-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, militärische Flugstützpunkte, Munitionsdepots, Montagehallen, Speicher und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge und Boote sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner.

    Dafür wurden unter anderem Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite eingesetzt. Das Ministerium erläutert die Angriffe als Reaktion auf ukrainische Terrorattacken gegen zivile Objekte in Russland.

  • 12:28 Uhr

    Ukrainische Armee beschießt weiterhin Gebiet Kursk

    Im Laufe eines Tages hat die Ukraine insgesamt 25 Artillerieangriffe auf Städte und Dörfer in Grenzkreisen des Gebietes Kursk unternommen, erklärt Gouverneur Alexander Chinstein. Dabei bezieht er sich auf den Zeitraum zwischen 9 Uhr am Donnerstag und 7 Uhr am Freitag. Außerdem wurden 32 gegnerische Drohnen zum Absturz gebracht. Chinstein zufolge gab es keine Opfer oder Schäden.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.