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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee nimmt zwei weitere Orte im Gebiet Sumy ein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee nimmt zwei weitere Orte im Gebiet Sumy einQuelle: Sputnik © Sergei Boblylew
  • 26.05.2026 14:22 Uhr

    14:22 Uhr

    Sacharowa: Erklärung des Außenministeriums sollte Vorwürfe gegen Russland verhindern

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die Erklärung des Außenministeriums zu den angekündigten Angriffen auf Objekte in Kiew erläutert. Ziel sei es gewesen, die internationale Gemeinschaft vorab zu informieren, um spätere Vorwürfe gegen Moskau zu verhindern.

    "Mit der Erklärung des Außenministeriums und entsprechenden Kontakten wurde die internationale Gemeinschaft über die Notwendigkeit informiert, geeignete Maßnahmen in Bezug auf ihr diplomatisches Personal und ihre Bürger zu ergreifen."

    Dies sei erfolgt, "damit man anschließend nicht unser Land beschuldigt, keine Vorwürfe erhebt und nicht unsere Botschafter einbestellt mit Fragen wie: 'Was geschieht da und warum?'", so Sacharowa weiter.

  • 14:04 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs innerhalb des vergangenen Tages bekannt.

    Nach Angaben der Behörde verloren Kiews Truppen in Gebieten Sumy und Charkow durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord bis zu 195 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und ein Artilleriegeschütz wurden ausgeschaltet.

    Einheiten des Truppenverbands West bezogen günstigere Stellungen, wobei die Ukraine über 190 Soldaten, drei US-produzierte gepanzerte Fahrzeuge, 18 Autos, ein Geschütz und eine Eloka-Anlage verlor.

    Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Stellung. Kiews Militär verlor am entsprechenden Frontabschnitt über 85 Soldaten, zwei gepanzerte Mannschaftstransporter aus US-Produktion, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, zwei Geschütze und einen Grad-Mehrfachraketenwerfer.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor die ukrainische Armee über 310 Soldaten, einen Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.

    Die ukrainischen Verluste gegen den vorrückenden Truppenverband Ost beliefen sich auf über 240 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos und ein Artilleriegeschütz wurden zerstört.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 55 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, zehn Autos und eine Eloka-Anlage.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie drei SCALP-Marschflugkörper aus französischer Produktion, zehn Lenkgleitbomben und 255 Starrflügler-Drohnen ab. Zudem zerstörte die Schwarzmeerflotte zwei ukrainische Seedrohnen.

  • 13:45 Uhr

    Spaltung der Ukraine: Russland verstärkt Angriffe auf Kiew

    Die anhaltenden Angriffe des Kiewer Regimes auf zivile Objekte und der Terroranschlag in Starobelsk haben Moskaus Geduld überstrapaziert. Russland geht nunmehr zu einer neuen Phase der Militäroperation über. Von nun an würden die Angriffe auf militärische Einrichtungen in Kiew systematisch erfolgen, heißt es.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Oleg Issaitschenko.

  • 13:31 Uhr

    Finnisches Medium: Ukrainische Luftabwehr ist gegen "Oreschnik" machtlos

    Laut dem finnischen Sender Yle verfügt die Ukraine über keine Möglichkeit, die russische Rakete "Oreschnik" abzufangen. In dem Bericht heißt es:

    "Ihre Flugbahn besteht aus einem steilen Aufstieg und einem abrupten Sturzflug, wobei die Sprengköpfe einzelne Ziele treffen können. Das macht die Waffe für die derzeitigen ukrainischen Luftabwehrsysteme praktisch unerreichbar."

    Der Autor betonte zudem, dass sich die russische Rakete schneller bewege als die meisten modernen Vergleichssysteme.

  • 13:15 Uhr

    Ombudsfrau: Internationale Medien verbreiten Falschdarstellungen über Angriff in Starobelsk

    Die russische Ombudsfrau Jana Lantratowa warf den internationalen Medien vor, den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Berufsschule in der Volksrepublik Lugansk falsch dargestellt zu haben. Vor Journalisten sagte sie:

    "In der internationalen Presse wird kaum darüber gesprochen, dass die gesamte Operation 45 Stunden dauerte und 15-mal unterbrochen wurde, weil erneut geschossen wurde."

    Zugleich warf Lantratowa westlichen Medien vor, die Ereignisse bewusst umzudeuten.

    "Heute habe ich gelesen, dass dort angeblich ein Militärstützpunkt gewesen sei. Ihnen fällt einfach nichts anderes mehr ein – dabei ist das Gegenteil eine Tatsache."

  • 13:10 Uhr

    Mehrere Sachschäden bei ukrainischen Angriffen auf 41 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 41 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 19 Geschosse abgefeuert und 124 Drohnen eingesetzt, von denen 64 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über ein Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei ihm handelt es sich um eine Einwohnerin der Siedlung Dubowoje, die infolge der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten habe.

    Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, 21 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, ein Verwaltungsgebäude, ein Landwirtschaftsbetrieb, drei Infrastrukturobjekte, eine Gasleitung, zwei Stromleitungen, zwei Lkw, ein Kommunalfahrzeug und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 12:53 Uhr

    Türkischer Journalist: Westliche Medien wollen das wahre Gesicht der Ukraine nicht zeigen

    Nachdem ausländische Journalisten nach Starobelsk eingeladen worden sind, berichten sie über ihre dort gewonnenen Eindrücke. Starobelsk ist der Ort, an dem 21 Jugendliche in einem Studentenwohnheim durch ukrainischen Beschuss getötet wurden.

    In einem kurzen Interview vor Ort erklärt der türkische Journalist Eldran Ajar, er verstehe nicht, warum das ukrainische Militär ausgerechnet ein Wohnheim mit Kindern als Ziel für seinen Angriff ausgewählt habe.

    Auf die Frage, warum CNN und BBC auf die Reise verzichtet hätten, antwortete Eldran ohne zu zögern: Die westlichen Medien wollen das wahre Gesicht der Ukraine nicht zeigen, eines Landes, das sie selbst so aktiv unterstützen und das zugleich Kinder tötet.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 12:44 Uhr

    Russlands Armee nimmt zwei weitere Orte im Gebiet Sumy ein

    Im Gebiet Sumy haben Russlands Streitkräfte zwei weitere Ortschaften befreit. Das russische Verteidigungsministerium gibt hierzu in seinem Frontbericht bekannt:

    "Einheiten des Truppenverbands Nord haben durch ihre offensive Gefechtsführung die Siedlungen Sapselje und Rjasnoje im Gebiet Sumy unter ihre Kontrolle gebracht."

  • 12:22 Uhr

    "Nastja, hilf mir, ich habe Angst" – letzte Worte einer Studentin aus Starobelsk

    Eine Studentin der Berufsschule in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk hat wenige Minuten vor ihrem Tod noch Videos und Nachrichten an ihre Angehörigen gesendet. Nach Angaben des Senders Lugansk 24 auf Telegram handelt es sich bei der jungen Frau um Darja Serdjuk.

    In einer der letzten Nachrichten schrieb die Studentin: "Nastja, ich wurde getötet." Bereits eine Minute später habe sie nicht mehr geantwortet, berichten Angehörige. Auf einem der Videos, die sie kurz vor dem Angriff verschickte, bittet sie ihre Tante um Hilfe. "Nastja, hilf mir, ich habe Angst. Ich stecke in den Trümmern fest", sagt sie darin. Kurz darauf brach die Verbindung ab. Auf eine anschließende Sprachnachricht konnte sie nicht mehr reagieren.

    Den Angaben der Familie zufolge gelten die über Telegram verbreiteten Aufnahmen als ihre letzten Lebenszeichen. Die Studentin stammte aus Rubeschnoje und war nach Angaben ihrer Angehörigen Vollwaise. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sie sich im Wohnheim der Berufsschule.

  • 11:55 Uhr

    Mirosсhnik: Europa hat keinen einzigen Friedensplan für die Ukraine vorgelegt

    Die Europäische Union hat nach Angaben des russischen Sonderbotschafters Rodion Mirosсhnik keinen einzigen konkreten Vorschlag zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vorgelegt. Er sagte der Zeitung Iswestija:

    "Von europäischer Seite haben wir keinen einzigen Plan für eine Friedensregelung gesehen."

    Die europäischen Staaten forderten stattdessen Kapitulation und Reparationen und seien nicht auf eine politische Lösung des Konflikts ausgerichtet, so Miroschnik. Alle entsprechenden Schritte zielten seiner Aussage nach darauf ab, den Verhandlungsprozess zu unterbrechen – insbesondere unter Einbindung der USA.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.