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Liveticker Ukraine-Krieg: Rutte will kurz nach Friedensvertrag NATO-Truppen in die Ukraine entsenden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Rutte will kurz nach Friedensvertrag NATO-Truppen in die Ukraine entsendenQuelle: Legion-media.ru © Antony Robinson
  • 3.02.2026 16:19 Uhr

    16:19 Uhr

    Selenskij: Kiew modifiziert Arbeit seines Verhandlungsteams

    Kiew wird die Arbeit seines Verhandlungsteams modifizieren, erklärt Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram vor dem Hintergrund russischer Angriffe auf die Ukraine. Nach Ansicht von Selenskij nimmt Moskau die Diplomatie nicht ernst. Das ukrainische Außenministerium werde Partner über die Entwicklungen informieren.

    Ein neues Treffen der Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine wird am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi stattfinden.

    Am Dienstag berichtete das russische Verteidigungsministerium über einen Großangriff auf Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie und für deren Betrieb benutzte Objekte des Energiesektors. Der Angriff wurde als Reaktion auf terroristische Attacken Kiews auf zivile Objekte in Russland erklärt.

  • 15:52 Uhr

    Macron: Vorbereitungen für Kontakte zu Putin bereits im Gange

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag vor Journalisten bestätigt, dass seine Regierung mittlerweile ein Gespräch mit Russlands Staatschef Wladimir Putin vorbereite. Die Vorbereitungen liefen "auf technischer Ebene", sagte der Politiker und präzisierte zugleich, dass parallel dazu Beratungen mit anderen EU-Staaten und dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij im Gange seien. Angaben zu einem möglichen Termin seines Gesprächs mit dem Kremlchef gab Macon allerdings nicht. Dabei sagte er:

    "Ich glaube, das wäre nützlich, aber ich bin nicht der Meinung, dass Russland jetzt bereit ist, in den kommenden Tagen oder gar Wochen den Frieden zu schließen."

    Am 6. Januar hatte Macron gesagt, er wolle möglichst bald mit Putin telefonieren. Russlands Außenminister Sergei Lawrow zeigte sich skeptisch, indem er auf frühere Erklärungen des französischen Präsidenten verwies, als dieser die Notwendigkeit betont hatte, mit Putin zu sprechen. Zu einem solchen Telefonat kam es jedoch bislang nicht.

  • 15:05 Uhr

    Von der Leyen plant Ukraine-Besuch zum vierten Jahrestag des Kriegsausbruchs

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant zum vierten Jahrestag des Ausbruchs des Ukraine-Krieges einen Besuch im osteuropäischen Land. Von der Leyen habe eine entsprechende Einladung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij angenommen, so ihre Sprecherin Paula Pinho. Die Details des Besuchs werden noch erörtert.

    Die EU unterstützt Kiew seit dem 24. Februar 2022 mit Waffenlieferungen und anderen Hilfsleistungen. Bei ihrem Gipfel im Dezember haben die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen, der Ukraine ein zinsloses Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 zur Verfügung zu stellen.

  • 14:46 Uhr

    Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod: Mann verletzt, Lkw und Haus beschädigt

    Ukrainische Drohnen haben am Dienstag einen zivilen Lkw und ein Wohnhaus im russischen Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schreibt auf Telegram, dass sich der Angriff auf den Lkw in der Siedlung Dunaika im Bezirk Graiworon ereignet habe. Dabei sei ein Zivilist verletzt worden. Der Mann habe ein Barotrauma und Splitterverletzungen am Kopf und am Brustkorb erlitten. Der Verletzte sei von Kämpfern der Verteidigungseinheit BARS-Belgorod evakuiert worden. Das Fahrzeug sei beschädigt worden.

    Beim Drohnenangriff auf das Wohnhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod sei niemand zu Schaden gekommen, teilt Gladkow mit. Das Dach und der Dachboden des Hauses seien in Brand geraten.

  • 14:27 Uhr

    Keine Regierungsvertreter Russlands zu Sicherheitskonferenz in München erwartet

    Die russische Regierung hat nach Angaben der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) bisher kein Interesse signalisiert, an dem Treffen von Spitzenpolitikern und Experten in der kommenden Woche teilzunehmen. Der MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger sagte der Deutschen Presse-Agentur:

    "Vonseiten der russischen Botschaft, die vor 2022 regelmäßig Einladungswünsche präsentierte, gab es keinerlei Kontaktaufnahme. Das zeigt mir: Das Interesse an konstruktiven Gesprächen ist gleich null."

    Ischinger brachte gleichzeitig seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wie in den vergangenen beiden Jahren nach München kommt.

    "Davon gehe ich fest aus."

    Die Konferenz findet vom 13. bis zum 15. Februar im Hotel Bayerischer Hof statt.

  • 13:57 Uhr

    Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehrtruppen haben zwischen 10 und 14 Uhr Moskauer Zeit 21 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden 20 Flugziele vom Himmel über dem Gebiet Belgorod geholt. Eine weitere Drohne zerstörte die Flugabwehr über dem Gebiet Brjansk.

  • 13:49 Uhr

    Rutte: Ausländische Truppen werden sofort nach Abschluss eines Friedensvertrags in der Ukraine stationiert

    Ausländische Truppen werden sofort nach dem Abschluss eines Friedensabkommens in die Ukraine verlegt, erklärt NATO-Generalsekretär Mark Rutte in einer Rede im ukrainischen Parlament. Ukrainische Medien zitieren Rutte:

    "Sobald ein Friedensabkommen abgeschlossen worden ist, stellen die NATO-Mitglieder, die zugestimmt haben, Streitkräfte, Flugzeuge in der Luft und Unterstützung auf See bereit."

    Rutte zufolge hatten sich bislang die USA, Europa und Kanada für bereit erklärt, gewisse Sicherheitsgarantien zu gewährleisten. Die sogenannte Koalition der Willigen habe Fortschritte bei der Arbeit an diesen Garantien erzielt, im Einzelnen während des Treffens im vergangenen Monat in Paris.

    Diejenigen NATO-Länder, die keine Entsendung ihrer Truppen in die Ukraine billigen möchten, würden ihren Beitrag in sonstiger Form leisten, betont Rutte. Ein Abkommen über den Frieden im Ukraine-Konflikt werde "schwierige Entscheidungen" erfordern.

  • 13:25 Uhr

    NATO-Generalsekretär Rutte zu Besuch in Kiew

    Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte ist zu einem Besuch in der Ukraine eingetroffen. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij veröffentlichte auf der Plattform X eine gemeinsame Videoaufnahme vom Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Es sei wichtig, das Andenken derjenigen zu ehren, die ihr Leben für die Verteidigung ihrer Heimat geopfert hätten, schrieb der Politiker dazu.

    Ruttes Besuch findet vor dem Hintergrund neuer schwerer russischer Angriffe sowie diplomatischer Treffen in Abu Dhabi statt. In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate soll am Mittwoch eine neue Gesprächsrunde zur Beendigung des Krieges beginnen. Die USA fungieren dort als Vermittler.

  • 13:07 Uhr

    Ukrainische Artillerie beschießt Nowaja Kachowka: Mehrere Tote und Verletzte

    Ukrainische Truppen haben am Dienstagmorgen die Stadt Nowaja Kachowka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson unter Beschuss genommen. Infolge des Artillerieangriffs gibt es nach Angaben der örtlichen Behörden mehrere Tote und Verletzte.

    Gouverneur Wladimir Saldo hat die Attacke als niederträchtig bezeichnet. Auf der Plattform Telegram gab der Politiker bekannt, dass die gegnerische Artillerie zivile Objekte beschossen hat: ein Zentrum für öffentliche Dienstleistungen und ein Lebensmittelgeschäft. Drei Menschen, darunter ein Mitarbeiter der örtlichen Verwaltung, kamen ums Leben. Mehrere weitere Zivilisten wurden verletzt.

    Saldo teilte auf Telegram Fotos, um das Ausmaß der Schäden zu zeigen. Dort waren auch getötete Menschen zu sehen.

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    Der Gouverneur versprach den Angehörigen der Opfer Unterstützung und fügte hinzu:

    "Das ist ein weiteres Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes. Es greift Zivilisten an – jene Menschen, die einfach leben und arbeiten. Die ukrainischen Streitkräfte sind Mörder, die vor nichts zurückschrecken. Das alles geschieht vor dem Hintergrund der lautstarken Erklärungen über den 'Friedenswillen'."

  • 12:40 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Laut dem Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen 1.375 Soldaten an einem Tag in der Zone der Kampfhandlungen verloren. Das russische Militär zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • zwei Panzer,
    • zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 78 Kraftfahrzeuge,
    • acht Artilleriegeschütze,
    • fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung,
    • sechs Munitionslager sowie elf Depots mit Munition, Ausrüstung und Treibstoff.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 149 Bezirken. Die Flugabwehr schoss eine Flugbombe, eine HIMARS-Rakete und 99 unbemannte Flugzeuge ab.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.