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Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Kiew setzt auf Eskalation des Konflikts

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Kiew setzt auf Eskalation des KonfliktsQuelle: Sputnik © Miria Dewachina
  • 12.03.2026 15:57 Uhr

    15:57 Uhr

    NATO: Operation in Iran hat keinen Einfluss auf Waffenlieferungen an Kiew

    Die USA liefern trotz der laufenden Militäroperation in Iran weiterhin Waffen an die Ukraine, erklärte der NATO-Oberbefehlshaber in Europa, Alexus G. Grynkewich, während einer Anhörung im US-Senat.

    "Was die Lieferungen angeht, würde ich Folgendes sagen: Wir liefern weiterhin Munition an die Ukraine."

  • 15:49 Uhr

    Fidan: Türkei bereit für neue Ukraine-Gespräche

    Die Türkei ist bereit, erneut eine Plattform für Verhandlungen zur friedlichen Beilegung des Ukraine-Konflikts zur Verfügung zu stellen. Dies erklärte der türkische Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bleibe ein wichtiger Punkt auf der internationalen Agenda, betonte der Minister. Die Türkei werde weiterhin mit allen beteiligten Seiten zusammenarbeiten, um einen Frieden durch Verhandlungen zu erreichen.

    "Es ist äußerst wichtig, dass die früheren Gespräche, bei denen erhebliche Fortschritte erzielt wurden und eine Annäherung an den Abschluss des Friedensprozesses gelang, ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Wir sind bereit, die nächste Runde der Gespräche bei uns auszurichten."

  • 15:40 Uhr

    Orbán: Lasse mich durch Erpressung und Drohungen von Selenskij nicht einschüchtern

    Die Erpressung und Drohungen von Wladimir Selenskij werden keine Wirkung zeigen, Ungarn nehme sie ernst, werde sich ihnen aber nicht beugen, verkündet der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Drohungen gegen ihn und seine Familie würden zu keinem Ergebnis führen.

    "Wir nehmen die Drohungen natürlich ernst, aber wir werden uns nicht davon einschüchtern lassen und nicht nachgeben. Wir sind stark genug, um uns zu verteidigen und die Ölblockade von ihrer Seite zu stoppen."

    Der ungarische Ministerpräsident erklärte, dass Ungarn keine Konflikte suche, aber auch nicht bereit sei, Ungerechtigkeiten hinzunehmen, und forderte Kiew auf, den Betrieb der Ölpipeline Druschba wieder aufzunehmen.

    Zuvor hatte Selenskij dem ungarischen Ministerpräsidenten wegen der Blockade eines weiteren EU-Kredits für die Ukraine durch die ungarische Seite mit einem "Treffen" mit dem ukrainischen Militär gedroht. Der ehemalige General des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), Grigori Omeltschenko, drohte daraufhin nicht nur Orbán selbst, sondern auch seinen Kindern und Enkeln.

  • 15:29 Uhr

    Gebiet Belgorod: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

    Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf drei Bezirke des russischen Gebiets Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf seinem Telegram-Kanal mit.

    "Im Dorf Rschewka im Bezirk Schebekino wurde ein Mann verletzt, nachdem eine Drohne ein Auto angegriffen hatte."

    Ein weiterer Drohnenangriff traf ein Auto im Dorf Otradnoje im Bezirk Belgorod. Zudem wurde eine Frau im Bezirk Graiworon bei einem Drohnenangriff verletzt. Zwei der Verletzten wurden mit Minen-Explosions- und Splitterverletzungen in Krankenhäuser gebracht. Eine weitere Person wird ambulant behandelt. 

  • 15:14 Uhr

    Nach Drohnenangriff: Brandfläche auf Ölbasis in Kuban auf 3.800 Quadratmeter gestiegen

    Wie der Fernsehsender Westi berichtet, ist die Brandfläche auf der Ölbasis im Krasnodar-Gebiet, die nach dem Absturz eines ukrainischen Drohnenwracks entstanden ist, auf 3.800 Quadratmeter angestiegen. Dies teilt die Einsatzzentrale von Kuban mit. Das Feuer auf dem Gelände des Öldepots brach am Morgen aus. Es wird darauf hingewiesen, dass 69 Einsatzfahrzeuge sowie ein Feuerwehrzug an der Bekämpfung des Notfalls beteiligt sind. Im Telegram-Kanal der Einsatzzentrale heißt es:

    "Die Brandfläche auf dem Ölterminal in einem Vorort von Tichoretzk beträgt 3.800 Quadratmeter. An der Löschaktion sind 257 Personen beteiligt, darunter Spezialisten des russischen Katastrophenschutzministeriums."

  • 15:06 Uhr

    Sacharowa: Kiew setzt auf Eskalation des Konflikts

    Die Ukraine sei auf eine weitere Eskalation des Konflikts ausgerichtet und lasse ihre Wut über militärische Misserfolge an der Zivilbevölkerung aus. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing:

    "Das Kiewer neonazistische Regime verletzt unter dem Vorwand einer angeblichen militärischen Zweckmäßigkeit weiterhin das internationale humanitäre Recht, begeht terroristische Akte und Angriffe und lässt seine Wut über das Scheitern an der Front an der Zivilbevölkerung aus. In der vergangenen Woche wurden mehr als 240 Zivilisten verletzt, darunter 13 Kinder. 31 Menschen kamen ums Leben."

    Die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten zeigten "die offensichtliche Bereitschaft der Bankowa, den Konflikt weiter zu eskalieren", fügte sie hinzu.

  • 14:27 Uhr

    Russischer Diplomat: Selenskij benutzt eigene Bevölkerung als menschlichen Schutzschild

    Wladimir Selenskij benutze friedliche Ukrainer als "menschlichen Schutzschild", sagt Dmitri Poljanski, der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der OSZE.

    "Wir haben es mit groben Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht zu tun – friedliche Ukrainer werden von Selenskij und seinen Handlangern im Grunde als 'lebender Schutzschild' benutzt.

    Wir stellen fest, dass unsere Gegner erneut versuchen, heuchlerisch die Augen davor zu verschließen, dass die Tragödien mit dem Tod von Zivilisten in der Ukraine auf die absichtliche Stationierung von Luftabwehrsystemen, schweren Waffen und Kommandozentralen durch die Kiewer Behörden in Wohngebieten, Krankenhäusern und Schulen zurückzuführen sind."

  • 13:58 Uhr

    Abgeordneter: Mit dem Angriff auf TurkStream verfolgt Kiew kommerzielle Ziele

    Kiew wird versuchen, in Zeiten der weltweiten Energiekrise die verbleibenden Gasvorräte zu überhöhten Preisen an Europa zu verkaufen. Genau zu diesem Zweck habe die Ukraine die Anlagen von Gazprom im Kuban angegriffen, meint der Abgeordnete der Staatsduma, Generalmajor der Reserve Leonid Iwlew. Der Abgeordnete erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Das Regime in Kiew versucht, seinen terroristischen Beitrag zu leisten und die Pipelines TurkStream und Blue Stream zu zerstören, um die weltweite Energiekrise im Kontext des Krieges gegen den Iran und der Schließung der Straße von Hormus weiter zu verschärfen. Gleichzeitig werden an den Ufern des Dnjepr ausschließlich kommerzielle Ziele verfolgt, indem versucht wird, die Restmengen an Gas aus den unterirdischen Gasspeichern zu extrem überhöhten Preisen nach Westeuropa zu verkaufen."

  • 13:30 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

    Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.325 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 76 Fahrzeuge
    • 19 gepanzerte Truppentransporter
    • ein Panzer
    • 13 Geschütze
    • ein Mehrfachraketenwerfer
    • 20 Munitions- und Warenlager
    • neun Stationen für elektronische Kampfführung

    Außerdem fing die russische Luftabwehr drei Lenkbomben, sechs HIMARS-Raketen und 447 Drohnen ab.

  • 13:01 Uhr

    Minengefahr: Zugang zum Bezirk Sudscha im Gebiet Kursk wird nur schrittweise geöffnet

    Der Zugang zu den Ortschaften des Bezirks Sudscha, der von den ukrainischen Streitkräften besetzt war, wird schrittweise und unter Berücksichtigung der Sicherheitslage geöffnet, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Bezirksvorsteher Alexei Spiridonow. Er wies darauf hin, dass ukrainische Einheiten weiterhin das Grenzgebiet verminen. Zuvor hatte die operative Einsatzzentrale der Region beschlossen, bis zum Abschluss der Minenräumarbeiten die Zufahrt zu 122 Siedlungen im Grenzgebiet sowie zu den angrenzenden landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Flächen zu sperren. Spiridonow betonte:

    "Wir können den Zugang zu den Siedlungen im Bezirk Sudscha teilweise freigeben, dies hängt von der Sicherheitslage ab. Die Entscheidung wird erst nach Genehmigung durch das Verteidigungsministerium Russlands und den Einsatzstab der Region Kursk getroffen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.