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Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA streben eine für Russland akzeptable Lösung in der Ukraine an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA streben eine für Russland akzeptable Lösung in der Ukraine anQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Sergei Bulkin
  • 14.02.2026 15:35 Uhr

    15:35 Uhr

    Abgeordneter: Anhaltender Ukraine-Konflikt kommt Kiew und westlicher Waffenlobby zugute

    Trotz begonnener Friedensverhandlungen geht der Ukraine-Konflikt weiter. Der Abgeordnete und Journalist Anatoli Wasserman nannte in einem Gespräch mit der Zeitung Moskowski Komsomolez den Grund dafür. Wasserman ist der Ansicht, dass der Konflikt in erster Linie den Machthabern in Kiew zugutekommt, gefolgt von den Nutznießern im Westen und der Waffenlobby. Er betonte:

    "Dies ist vor allem für die Anführer der Terrororganisation Ukraine von Vorteil, da klar ist, dass mit der Beendigung der Kampfhandlungen auch ihre Position und vielleicht sogar das Leben der meisten dieser Anführer sofort beendet sein wird. Im Westen ist der Ukraine-Konflikt wahrscheinlich nicht für alle, aber für viele von Vorteil. Erstens ist es für die Waffenlobby von Vorteil, ihn fortzusetzen, da sie so die Möglichkeit hat, ihre Entwicklungen in realen Kampfsituationen zu testen [...] Außerdem profitieren diejenigen vom Fortbestehen des Ukraine-Konflikts, die immer noch hoffen, dass die Ukraine Russland besiegen wird. Bis heute hoffen viele, dass die Ukraine, wenn sie schon nicht das restliche Russland vernichtet, so doch zumindest dazu beiträgt, dass wir ziemlich viele Ressourcen aufwenden müssen. Und diejenigen hoffen, dass die Ukraine uns letztendlich so weit schwächt, dass sie uns ohne großes Risiko endgültig erledigen kann. Natürlich hoffen sie vergeblich, aber sie hoffen trotzdem."

  • 14:50 Uhr

    Rubio: USA streben eine für Russland akzeptable Friedenslösung in der Ukraine an

    US-Außenminister Marco Rubio erklärte, Washington werde weiterhin nach einer für Moskau akzeptablen Lösung für den Konflikt in der Ukraine suchen. In seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz legte der Chef des US-amerikanischen Außenministeriums die Prioritäten im diplomatischen Prozess dar. Seinen Worten zufolge bleibt die Suche nach einem Kompromiss eine zentrale Aufgabe. Er betonte insbesondere, dass die Parameter eines künftigen Friedensabkommens ausgewogen sein und auch Kiew zufriedenstellen müssten, und unterstrich:

    "Wir werden weiterhin nach einer Lösung suchen, die Russland akzeptieren kann."

  • 14:21 Uhr

    Russlands Argument, das den Lauf der Sonderoperation komplett umkrempeln wird

    Der Ausgang der militärischen Sonderoperation in der Ukraine wird vom Einsatz der Drohnen bestimmt, und dies nicht nur an der Front. Entscheidend für den künftigen Kriegsverlauf könnte die nachhaltige Deindustrialisierung der Ukraine durch Drohnengeschwader werden, die mit ausgeklügelter Kampftaktik eingesetzt werden.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Kirill Strelnikow auf unserer Webseite.

  • 13:39 Uhr

    Chinas Außenminister Wang: Beilegung der Ukraine-Krise erfordert gemeinsame Anstrengungen

    Am Samstag hat Chinas Außenminister Wang Yi in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) zum Dialog aufgerufen, um den bewaffneten Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zu lösen. Die internationale Gemeinschaft sollte ihre Bemühungen koordinieren, um eine friedliche Lösung zu finden. Der Diplomat sagte dabei:  

    "Wenn wir den Dialog nicht aufrechterhalten, wird ein Friedensabkommen nicht einfach so vom Himmel fallen."

    Wang wiederholte, dass die Position der Regierung in Peking eindeutig sei: Alle regionalen Probleme sollten auf dem Dialogweg gelöst werden.

    "Wir müssen eine politische Lösung finden."

    China sei keine unmittelbare Partei des Konflikts und habe nicht das letzte Wort, sagte der Minister. Peking fördere jedoch Friedensverhandlungen und nutze alle möglichen Kanäle. Wang erinnerte dabei an die Bemühungen der chinesischen Shuttle-Diplomatie.  

  • 13:06 Uhr

    Russische Behörden melden weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje: Ein Einwohner verletzt

    Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Dabei spricht er von Terrorangriffen auf friedliche Ortschaften und zivile Infrastrukturen. Demnach hat der Gegner ein Verwaltungsgebäude im Bezirk Kuibyschewski unter Beschuss genommen und schwer beschädigt. Durch Splitter wurden anliegende Einfamilienhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Ein 38 Jahr alter Mann erlitt Verletzungen. Auch in der Stadt Tokmak kamen mehrere Einfamilienhäuser zu Schaden. In der Ortschaft Welikaja Snamenka wurden das Dach und die Fassade einer Schule beschädigt.

    Der Politiker ruft seine Landsleute zur Umsicht auf. Die Terrorgefahr in der Region stuft er als hoch ein. Beim Fund von verdächtigen Gegenständen sollten umgehend die örtlichen Sicherheitsbehörden alarmiert werden.

  • 12:38 Uhr

    Protest am Rande des Wiener Opernballs: Kritik an Aufrüstung und NATO-Nähe

    Hunderte Menschen haben sich am Donnerstagabend während des Wiener Opernballs einer Protestaktion der Kommunistischen Jugend Österreichs angeschlossen. Die Demonstranten verurteilten die Aufrüstung und die zunehmende Annäherung Österreichs an die NATO – was die Regierung jedoch vehement bestreitet.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 12:09 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag mitteilt, verbesserte der Truppenverband Nord seine taktische Position und traf ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nowaja Setsch, Grafskoje und Miropolje im Gebiet Sumy sowie Ternowaja und Prikolotnoje im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor bis zu 190 Kämpfer. Das russische Militär zerstörte zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Geschütz, zwei Munitions- und sechs Materiallager.

    Auch der Truppenverband West bezog günstigere Stellungen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Drobyschewo, Krasny Liman, Swjatogorsk und Schtschurowo in der DVR sowie Borowaja im Gebiet Charkow traf. Dabei wurden mehr als 160 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Der Gegner verlor vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen, ein Geschütz und drei Munitionslager.

    Der Truppenverband Süd verbesserte ebenfalls seine Position an der Frontlinie, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Minkowka, Golubowka, Kriwaja Luka und Konstantinowka in der DVR traf. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 155 Soldaten. Außerdem wurden zwei Transportpanzer, fünf gepanzerte Fahrzeuge, 16 Wagen, ein Geschütz, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und drei Lager mit Kriegszubehör zerstört.

    Auch der Truppenverband Mitte bezog günstigere Stellungen und traf ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Grischino, Belizkoje, Kutscherow Jar und Sawido-Kudaschewo in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk. Der Gegner verlor mehr als 280 Kämpfer. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen und drei Geschütze wurden außer Gefecht gesetzt.

    Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und traf ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Bratskoje, Kolomijzy und Kommunarowka in der DVR sowie Seljonaja Dibrowa und Barwinowka im Gebiet Saporoschje. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 415 Armeeangehörige. Dabei wurden 14 gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen, vier Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt.

    Der Truppenverband Dnjepr verbesserte ebenfalls seine taktische Position, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Orechow, Wesseljanka, Juljewka, Grigorowka und Nowoalexandrowka im Gebiet Saporoschje traf. Dabei wurden bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt. Das russische Militär zerstörte darüber hinaus 20 Wagen, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Munitionslager.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsanlagen, welche der Gegner zu militärischen Zwecken nutzte, ein größeres Lager mit Raketen und Munition, Drohnenbasen sowie 154 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr fing in den letzten 24 Stunden hingegen acht HIMARS-Raketen und 118 unbemannte Luftfahrzeuge ab.

    Nach russischen Angaben verlor die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 114.075 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.679 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.664 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.277 Geschütze und Mörser.

  • 11:40 Uhr

    Gouverneur meldet zwei Tote und zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 35 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 35 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 36 Geschosse ab und setzte 63 Drohnen ein, von denen 28 abgeschossen wurden.

    Bei einer Attacke auf ein Infrastrukturobjekt in der Gebietshauptstadt Belgorod wurden drei Männer getötet und fünf weitere verletzt. Eine Frau erlitt in ihrer Wohnung ein Barotrauma. In der Siedlung Gruschewka erlitt ein Autofahrer Verletzungen, als eine ukrainische Drohne sein Fahrzeug angriff. Drei weitere Einwohner kamen bei einer Drohnenattacke auf einen Kleintransporter zu Schaden. Auch in der Siedlung Gora-Podol erlitt ein Einwohner Verletzungen, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackierte. Eine Einwohnerin der Siedlung Grafowka wurde bei der Detonation einer Drohne verletzt.

    Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden in der Region zerstört oder beschädigt: acht Mehrfamilienhäuser, 13 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, Energieanlagen, eine Stromleitung, ein Landwirtschaftsbetrieb, eine Scheune, drei Betriebsgebäude, zwei Geschäfte, ein Kleintransporter und 31 Autos.

  • 11:04 Uhr

    Selenskij: Ukraine will EU-Beitritt 2027

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij drängt erneut auf den EU-Beitritt seines Landes. Nun fordert er, dass bereits ein konkretes Datum für 2027 festgelegt wird. Seine Forderung hat Selenskij vor dem Hintergrund eines Treffens der NATO-Verteidigungsminister erhoben, bei dem weitere Unterstützung für die Ukraine beraten wurde.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 10:36 Uhr

    Ukrainische Einheiten töten Autofahrer im russischen Grenzgebiet Brjansk

    Gouverneur Alexander Bogomas berichtet auf Telegram über eine tödliche ukrainische Drohnenattacke auf ein ziviles Fahrzeug im russischen Grenzgebiet Brjansk. Demnach griff der Gegner am Samstagmorgen in der Siedlung Asarowka im Bezirk Starodub ein fahrendes Auto mit Kamikaze-Drohnen an. Der Fahrer wurde dabei getötet.

    Bogomas spricht den Angehörigen des Opfers sein tiefes Beileid aus. Seine Regierung werde die Familie des Getöteten finanziell unterstützen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.