Liveticker Ukraine-Krieg: Tschongar-Brücke nach ukrainischem Drohnenangriff erneut beschädigt

9.06.2026 14:14 Uhr
14:14 Uhr
Polen: Keine Waffenlieferungen aus EU-Kreditprogramm SAFE an die Ukraine
Polen wird keine über das EU-Kreditprogramm SAFE finanzierte Bewaffnung an die Ukraine weitergeben. Dies erklärte der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz. Das Programm SAFE (Security Action for Europe) sieht zinsgünstige EU-Kredite zur Stärkung der militärischen und strategischen Infrastruktur der Mitgliedstaaten vor.
"Derzeit kursiert die Falschmeldung, dass alles an die Ukraine gehen soll. Keine militärische Ausrüstung und kein Teil davon wird an die Ukraine gehen."
Er betonte, der polnische Fonds zur Unterstützung der Streitkräfte werde ausschließlich für die Beschaffung der polnischen Armee genutzt. Das sei gesetzlich festgelegt und werde entsprechend umgesetzt.
13:53 Uhr
Russischer Vizeaußenminister: Wir sind bereit, Atomwaffen zur Verteidigung des Unionsstaates einzusetzen
Die NATO verstärkt ihre Truppenpräsenz in unmittelbarer Nähe der Grenzen Russlands und Weißrusslands "provokativ und demonstrativ". Konkret führt das Bündnis dort Übungen durch, und die Zahl der Drohnenvorfälle nimmt zu. Der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin erklärte dies gegenüber der Zeitung Iswestija.
Russland unterhalte eine militärische Präsenz in Weißrussland, und beide Länder prüften regelmäßig ihre Bereitschaft, betonte Galusin.
Und weiter:
"Wir bleiben in ständiger Bereitschaft, alle Mittel, einschließlich der nuklearen, einzusetzen, um die Sicherheit des Unionsstaates zu gewährleisten."
Der Vertrag über die Gründung des russisch-weißrussischen Unionsstaates wurde am 8. Dezember 1999 unterzeichnet.
Laut dem Vizeaußenminister verbessern Moskau und Minsk konsequent die gesamte Bandbreite der Zusammenarbeit im Bereich Verteidigung und Sicherheit gemäß dem Abkommen über gegenseitige Sicherheitsgarantien.
13:25 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.330 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 85 Fahrzeuge
- sieben Artilleriegeschütze
- 13 gepanzerte Kampffahrzeuge
- acht Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die russische Luftverteidigung neun Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 351 Starrflüglerdrohnen.
13:00 Uhr
Höcke über Ukraine-Konflikt: "US-Stellvertreterkrieg – Merz arbeitet noch immer für BlackRock"

Im Interview mit Roger Köppel von der Schweizer Weltwoche hat AfD-Politiker Björn Höcke die westliche Ukraine-Politik scharf kritisiert und den Konflikt als "Stellvertreterkrieg" zwischen den USA und Russland bezeichnet. Zugleich warf er den politischen Eliten in Deutschland vor, sich zu stark an transatlantischen Strukturen zu orientieren und deutsche Interessen zu vernachlässigen.
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
12:45 Uhr
Ukraine: Teilweise Stromausfälle in fünf Regionen
In mehreren ukrainischen Regionen ist es nach Angaben des Energieministeriums zu teilweisen Stromausfällen gekommen. Ein Teil der Verbraucher in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Odessa, Sumy, Charkow und Tschernigow bleibt vorübergehend ohne Stromversorgung, teilte das Ministerium auf Telegram mit. Die Behörden führen die Ausfälle auf beschädigte Energieinfrastruktur zurück.
12:20 Uhr
Gebiet Cherson: Zwei Tote und mehrere Verletzte nach Drohnenangriffen der Ukraine
Im Gebiet Cherson sind nach Angaben der Behörden innerhalb von 24 Stunden zwei Zivilisten getötet und vier weitere verletzt worden. Der Gouverneur Wladimir Saldo teilte auf der Plattform Max mit, dass mehrere Orte von Drohnenangriffen betroffen waren:
"In Skadowsk kostete ein Drohnenangriff auf ein Auto das Leben eines Mannes, geboren 1988. In Welikaja Kardaschynka starb ein Mann, geboren 1981, bei der Detonation einer Mine. In mehreren weiteren Orten wurden vier Menschen durch Drohnenangriffe verletzt und in Krankenhäuser gebracht."
Insgesamt seien nach Behördenangaben innerhalb eines Tages mindestens 136 ukrainische Drohnen über der Region eingesetzt worden.
11:51 Uhr
Zivilistin nach ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Belgorod gestorben
Im Gebiet Belgorod ist nach aktualisierten Angaben eine Zivilistin infolge eines FPV-Drohnenangriffs der Ukraine gestorben. Wie der regionale Krisenstab mitteilte, geriet durch den Angriff eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Dorf Malinowka in Brand.
11:34 Uhr
AntiDiplomatico: EU soll Selenskij zu "Putin-Brief" gedrängt haben
Die EU habe den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij dazu gedrängt, einen "harschen Brief" an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu schreiben, um den Konflikt fortzusetzen. Dies berichtet die Zeitung AntiDiplomatico. In dem Beitrag heißt es:
"Mit anderen Worten: Europa finanziert Kiew mit Geld und Waffen. Europa will, dass der Krieg weitergeht, und fordert Selenskij auf, Putin in einer Weise anzuschreiben, die den russischen Präsidenten indirekt zum 'Weiterkämpfen' auffordert."
11:11 Uhr
Gebiet Brjansk: Energieobjekt nach Drohnenangriff beschädigt – Zehntausende ohne Strom
Im Gebiet Brjansk ist nach Angaben der Behörden ein Energieobjekt durch einen nächtlichen Angriff der Ukraine beschädigt worden. Dadurch waren zeitweise mehr als 34.000 Menschen in mehreren Bezirken ohne Strom, wie der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mitteilte. Die Stromversorgung sei inzwischen weitgehend wiederhergestellt worden. Die Reparaturarbeiten dauerten jedoch noch an.
10:40 Uhr
Gebiet Belgorod: Sieben Verletzte nach Angriffen – 78 Drohnen abgeschossen
Innerhalb von 24 Stunden sind im Gebiet Belgorod sieben Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt worden, wie die Behörden mitteilten. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet insgesamt 74 Mal angegriffen. Dies teilte der amtierende Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Demnach wurden mehrere Städte und Bezirke der Region beschossen, unter anderem mit Artillerie, Raketenwerfern und Drohnen. Zudem seien 78 ukrainische Drohnen über der Region vernichtet worden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
