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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow befreitQuelle: Sputnik © ALEXEI MAISCHEW
  • 26.03.2026 14:20 Uhr

    14:20 Uhr

    Drei Frauen bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Wassiljewka im Gebiet Saporoschje verletzt

    Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über andauernde ukrainische Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Der Politiker wirft den ukrainischen Streitkräften gezielte Drohnenangriffe auf zivile Infrastrukturen vor und bezeichnet sie als Terrorattacken. Demnach habe der Gegner Einfamilienhäuser in den Siedlungen Wodjanoje und Rosowka ins Visier genommen. Glücklicherweise sei niemand zu Schaden gekommen.

    Der Politiker berichtet jedoch über Opfer in der Stadt Wassiljewka. Eine im Jahr 1949 geborene Frau habe eine Splitterverletzung erlitten. Zwei weitere Frauen seien bei einer anderen Attacke verletzt worden, als eine ukrainische Drohne eine Tankstelle getroffen habe. Der Zustand einer der Frauen sei schwer. Auf Telegram zeigt Balizki die Folgen der Attacke.

  • 13:52 Uhr

    Selenskij setzt auf Waffenpartnerschaft mit Golfstaaten

    Die Ukraine verhandelt nach Angaben ihres Präsidenten Wladimir Selenskij mit den Staaten der Golfregion über eine Waffenpartnerschaft. Diese hätten wegen des Iran-Kriegs Interesse an der ukrainischen Expertise bei der Drohnenbekämpfung, sagte der Politiker in seiner abendlichen Videobotschaft.

    "Die Ukraine schlägt eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft vor: Wir können diejenigen stärken, die uns stärken können."

    Als Gegenleistung sei Kiew an Flugabwehrwaffen und Geld für den Widerstand gegen Russland interessiert, machte Selenskij deutlich.

    Sein Angebot an die Golfstaaten, bei der Drohnenabwehr zu helfen, begründete der Staatschef auch mit der Blockadehaltung Ungarns, das die Auszahlung eines EU-Milliardenkredits an die Ukraine verhindert. Deswegen müsse Kiew weitere Möglichkeiten zur eigenen Stärkung suchen.

    "Der Nahe Osten und der Golf sind aus unserer Sicht eine richtige Perspektive und eine echte Chance, uns zu verstärken."

  • 13:40 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 57 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 11 Uhr MEZ 57 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Nowgorod, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Rjasan, Kursk, Smolensk, Twer, Jaroslawl und Rostow sowie über dem Großraum Moskau unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 13:08 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Donnerstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht. Ukrainische Einheiten seien außerdem nahe den Ortschaften Wessjoloje, Rubeschnoje, Werchnjaja Pissarewka und Weliki Burluk im Gebiet Charkow sowie Dumowka, Chrapowschtschina, Miropolje, Iwolschanskoje und Nowodmitrowka im Gebiet Sumy getroffen worden. Der Gegner habe mehr als 210 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Wagen, vier Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar sowie acht Munitions- und Materiallager zerstört.     

    Der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Palamarewka, Monatschinowka und Blagodatowka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Iljitschowka in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 180 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 23 Wagen, zwei Geschütze und drei Munitionslager verloren.    

    Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Artjoma, Rai-Alexandrowka, Lipowka, Nikolajewka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 100 Soldaten. Dabei seien 14 Wagen, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager zerstört worden.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Grischino, Belizkoje, Dobropolje, Nowopawlowka und Krasnojarskoje in der DVR sowie Podgawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 315 Armeeangehörige verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, zwei Geschütze und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Lesnoje, Wosdwischewka, Kopani, Tschariwnoje, Komsomolskoje und Barwinowka im Gebiet Saporoschje sowie Prossjanaja im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 300 Soldaten. Der Gegner habe ein Artillerieaufklärungsradar und zwei Materiallager verloren.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Ljubimowka und Saporoschez im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 45 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 14 Wagen, eine Haubitze, vier Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Brennstoffdepot und vier Materiallager zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energieanlagen und Verkehrsobjekte, die die Ukraine zu militärischen Zwecken nutze, eine Produktionsstätte für Unterwasserdrohnen, Drohnenbasen und 153 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden dagegen sechs Lenkbomben und 439 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 127.904 Drohnen, 652 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.493 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.693 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.090 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:39 Uhr

    Einwohner des Gebiets Cherson durch ukrainische Drohnenattacke verletzt

    Gouverneur Wladimir Saldo hat auf der Plattform Telegram über einen Verletzten infolge der jüngsten ukrainischen Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson berichtet. Bei dem Opfer handele es sich um einen Einwohner der Siedlung Jubileinoje im Bezirk Aljoschki. Der 50-Jährige sei mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, als eine Drohne sein Auto angegriffen habe, teilte der Politiker mit.

    Darüber hinaus meldete der Gouverneur Sachschäden. In den Ortschaften Nowaja Majatschka, Knjase-Grigorowka, Nowaja Kachowka und Nowowladimirowka seien insgesamt drei Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte und zwei Gebäude zu Schaden gekommen. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in den vergangenen 24 Stunden acht Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus Drohnenangriffe auf 15 Ortschaften gegeben.

  • 12:10 Uhr

    Rumänien meldet herabfallende Drohnenteile in Grenzgebiet zu Ukraine

    Das rumänische Verteidigungsministerium hat auf der Plattform X über nächtliche russische Drohnenangriffe auf ukrainische Ziele nahe der rumänischen Grenze berichtet. Demnach seien Wrackteile eines von der ukrainischen Luftabwehr abgeschossenen unbemannten Luftfahrzeugs im rumänischen Grenzbezirk Tulcea abgestürzt. Der Vorfall habe sich knapp außerhalb des Dorfes Parcheș ereignet. Es seien keine Schäden festgestellt worden, präzisierte das Ministerium in Bukarest.

  • 11:38 Uhr

    Drei Tote und drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 62 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 62 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 51 Geschosse abgefeuert und 169 Drohnen eingesetzt, von denen 83 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik beklagt der Politiker den Tod von drei Zivilisten. In der Stadt Graiworon sei eine Frau ums Leben gekommen, als eine Drohne ein Auto angegriffen habe. Ein Mann habe dabei Verletzungen erlitten. Ein 18 Jahre alter Einwohner der Siedlung Semeiny sei durch eine Drohnenattacke auf sein Motorrad getötet worden. In der Siedlung Bondarenkow habe ein Mann tödliche Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne sein Auto attackiert habe. Bei einer ähnlichen Attacke sei eine Einwohnerin Beljanka verletzt worden. Eine Einwohnerin der Siedlung Perwomaiski habe Verletzungen erlitten, als in ihrer Nähe eine Drohne detoniert sei. Darüber hinaus habe am Mittwoch eine Einwohnerin der Siedlung Nowaja Tawolschanka eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie noch am 24. März bei einer Drohnenattacke ein Barotrauma erlitten habe.

    Gladkow meldet außerdem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, 14 Einfamilienhäuser, eine Kirche, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, ein Betrieb, zwei Gasleitungen, zwei Stromleitungen, ein Traktor, drei Lkw, 34 Autos und ein Motorrad zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:07 Uhr

    Medien: Unterwasserdrohne trifft Erdöltanker nahe Bosporus

    Ein aus Russland kommender Erdöltanker ist im Schwarzen Meer von einer Unterwasserdrohne angegriffen worden. Der Sender 24 TV berichtet unter Berufung auf den türkischen Transportminister Abdulkadir Uraloğlu, das Schiff habe um Mitternacht eine Explosion im Maschinenraum gemeldet. Man gehe davon aus, dass der Tanker gezielt mit einem unbemannten Unterwasserfahrzeug angegriffen worden sei. Es gebe keine Verletzten unter den 27 Mitgliedern der türkischen Besatzung.

    Laut Medienberichten war der unter der Flagge von Sierra Leone fahrende Tanker "Altura" vom russischen Hafen Noworossijsk aus in See gestochen. Mit dem Fall vertraute Kreise sagten der Deutschen Presse-Agentur, der Tanker sei vor der Einfahrt zur Meerenge Bosporus bei Istanbul angegriffen worden. Zurzeit bestehe nicht die Gefahr, dass das Schiff sinke.

    Das Schiff gehört der türkischen Firma Beşiktaş und steht auf der Sanktionsliste der Europäischen Union und Großbritanniens. Nach offiziellen Angaben transportiert der Tanker Rohöl. Medien berichten von einer Ladung von 140.000 Tonnen.

    Erst am Samstag war an der Küste der türkischen Provinz Ordu am Schwarzen Meer eine mit Sprengstoff beladene Unterwasserdrohne gefunden worden. Sie wurde kontrolliert gesprengt.

  • 10:32 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien am 26. März im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 25. März bis 5 Uhr MEZ 42 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit siebenmal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem zwölf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Allerdings berichtet der Politiker über Schäden in der Region. Infolge einer Attacke sei in der Siedlung Korenewo ein Geschäft völlig ausgebrannt. In der Siedlung Nowoiwanowka sei ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In den Siedlungen Kostrowa und Kalinowka seien zwei Autos zu Schaden gekommen.

  • 10:00 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 25. März 33 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Dnjeprjany – fünf,
    • Kachowka – sechs,
    • Staraja Sburjewka – fünf,
    • Aljoschki – sieben,
    • Korsunka – vier,
    • Nowaja Kachowka – sechs.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanowka, Golaja Pristan, Kardaschinka und Maslowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.