Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit fünf Ortschaften binnen einer Woche

16.01.2026 11:44 Uhr
11:44 Uhr
Ukrainische Botschafterin in USA kündigt weitere Gespräche zwischen Kiew und Washington an
Eine weitere Runde der Verhandlungen zwischen der Ukraine und den USA werde in den nächsten zwei Tagen stattfinden. Dies gab Olga Stefanischina, die ukrainische Botschafterin in Washington, bekannt.
"Unsere Teams werden weiterhin zusammenarbeiten. In den nächsten zwei Tagen wird es eine neue Runde des Dialogs geben."
Die Diplomatin präzisierte weder die Zusammensetzung der Delegationen noch den Verhandlungsort. Sie fügte hinzu, dass derzeit kein weiterer Besuch des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in den USA geplant werde, sich die beiden Staatschefs jedoch in der kommenden Woche in Davos treffen könnten.
11:19 Uhr
Orbán: Europäer glauben an "Kindermärchen" über russische Reparationen
Ungarns Premierminister Viktor Orbán zeigte sich verwundert darüber, dass viele Europäer an "Kindermärchen" über angebliche Reparationen Russlands glauben. Zugleich würden sie nicht gegen Politiker aufbegehren, die Milliarden an Steuergeldern in die Ukraine schicken. Dies sagte Orbán im Radio Kossuth.
Europäische Politiker "werfen Hunderte Milliarden aus Steuergeldern zum Fenster hinaus", so Orbán. Sie setzten darauf, dass Russland Reparationen zahlen und Europa so sein Geld aus der Ukraine zurückerhalten werde.
"Ich habe noch keinen seriösen Experten getroffen, der behauptet, man könne die Russen militärisch so besiegen, dass sie Reparationen zahlen müssten. Das liegt jenseits von Kindermärchen."
Die Bürger Westeuropas würden mit solchen Geschichten ruhig gestellt. Er beobachte "mit Überraschung", wie lange dies anhalte, ohne dass "das Volk aufstehe". In Ungarn wäre er nach eigenen Worten "keine Woche im Amt geblieben", da solche Aussagen als Betrug entlarvt worden wären.Das russische Außenministerium hatte wiederholt erklärt, dass die Ideen der EU über angebliche russische Reparationen an die Ukraine realitätsfern seien.
11:03 Uhr
Russische Armee befreit fünf Ortschaften binnen einer Woche
Im Laufe der Woche haben die russischen Streitkräfte insgesamt fünf Siedlungen in der Volksrepublik Donezk, im Gebiet Sumy und im Gebiet Saporoschje befreit.
Einheiten des Truppenverbandes Süd haben die Siedlung Sakotnoje in der DVR befreit.
Die Siedlung Schowtnewoje im Gebiet Saporoschje wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Ost befreit.
Die Ortschaft Komarowka im Gebiet Sumy wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Nord befreit.
Durch Einheiten des Truppenverbandes Dnjepr wurden die Ortschaften Belogorje und Nowoboikowskoje im Gebiet Saporoschje befreit.
10:38 Uhr
Gebiet Rjasan: Zivilisten bei Drohnenangriffen verletzt
Nach Angaben von Pawel Malkow, dem Gouverneur des Gebiets Rjasan, erlitten zwei Zivilisten bei Drohnenangriffen auf die Region Verletzungen. Außerdem seien zwei Mehrfamilienhäuser, eines davon noch nicht bewohnt, und ein Betrieb beschädigt worden. Insgesamt haben die Luftverteidigungskräfte 22 nächtliche Drohnenangriffe über dem Gebiet abgewehrt.
10:17 Uhr
Medien: Trump und von der Leyen könnten über die Ukraine sprechen
US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen könnten am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos Gespräche zur Ukraine führen. Dies berichtet die spanische Zeitung El País unter Verweis auf EU-Quellen.
Dem Blatt zufolge planen Trump und von der Leyen ein Treffen in Davos, um über "Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts" zu sprechen.
Das Treffen sei vorläufig für Mittwoch, den 21. Januar angesetzt. Es sei jedoch "nicht zu 100 Prozent bestätigt". Ziel sei die Fortsetzung der Gespräche zur Ukraine. El País merkt an, zuletzt seien das Thema Venezuela sowie anhaltende Drohungen in Richtung Grönland in den Vordergrund gerückt.
09:59 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 80 Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages mehr als 80 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 15. Januar bis 7:00 Uhr am 16. Januar wurden insgesamt 29 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat 84 Mal Artillerie gegen abgesiedelte Bezirke eingesetzt. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein vermeldet weder zivile Opfer noch materielle Schäden.
09:36 Uhr
Kreml: "Entscheidungsspielraum für Selenskij wird immer enger"

Kremlsprecher Dmitri PeskowAlexander Kasakow / TASS Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij sollte Verantwortung für die Lösung des Konflikts übernehmen. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, Kiew sei ein Hindernis für den Frieden mit Russland. Kremlsprecher Dmitri Peskow stimmt dieser Einschätzung zu.
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09:07 Uhr
Übergang über Oskol-Fluss zerstört
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte einen ukrainischen Übergang über den Fluss Oskol bei der Ortschaft Ossinowo im Gebiet Charkow mit FAB-500-Bomben zerstört. Die Behörde in Moskau teilt Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, sei der Übergang von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte aktiv für den Transport von Ausrüstung, Truppen und militärischen Gütern genutzt worden.
08:34 Uhr
Ukrainische Truppen verminen Gebiet Charkow mit Vampire-Drohnen
Die ukrainischen Streitkräfte führen im Gebiet Charkow ferngesteuerte Verminungen mit Drohnen vom Typ R-18 Vampire durch. Dies meldet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Um einen weiteren Vormarsch der russischen Streitkräfte im Gebiet Charkow zu verhindern, führt der Gegner ferngesteuerte Minenoperationen mit R-18 Vampire-Drohnen durch."
08:00 Uhr
Zwei ukrainische Eliteeinheiten im Gebiet Saporoschje teilweise eliminiert
Nach Angaben von Igor Kimakowski, dem Berater des Chefs der DVR, seien die ukrainischen Elite-Sturmeinheiten "Skala" und "Schkwal" im Gebiet Saporoschje teilweise vernichtet worden.
"Die Eliteeinheiten des Gegners, "Skala" und "Schkwal", erlitten schwere Verluste im Gebiet Saporoschje, sie wurden teilweise eliminiert. Eine große Anzahl der Gruppen dieser Einheiten wurde durch FAB- und Drohnenangriffe in verschiedenen Ortschaften der Region vernichtet."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
