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Liveticker Ukraine-Krieg: Fünf Kinder nach Kiews Angriff auf Schule im Gebiet Saporoschje verletzt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Fünf Kinder nach Kiews Angriff auf Schule im Gebiet Saporoschje verletztQuelle: Sputnik
  • 7.04.2026 18:06 Uhr

    18:06 Uhr

    Orbán rechnet mit baldiger Aufhebung der ukrainischen Ölblockade

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat die Zuversicht geäußert, dass sich sein Land nach den Parlamentswahlen am 12. April von der ukrainischen Ölblockade befreien und erneut russisches Öl erhalten werde. Im Rahmen einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit dem US-Vizepräsidenten J. D. Vance in Budapest erinnerte Orbán daran, dass Ungarn seit dem 27. Januar kein russisches Öl über die Druschba-Pipeline erhalte und deshalb auf eigene strategische Reserven zurückgreifen musste. Er fügte hinzu:

    "Wir machen zwei Dinge. Wir wurden vom Öl abgeschnitten, doch wir müssen die ungarische Wirtschaft und ungarische Nutzer mit Treibstoff und Energie versorgen. Gleichzeitig müssen wir die Ukrainer zwingen, den Betrieb der Pipeline wieder aufzunehmen. Wir haben einen Plan, wie das zu tun ist, und setzen ihn Schritt für Schritt um."

  • 17:37 Uhr

    Vize-Ministerpräsident der DVR fordert Höchststrafe für Angreifer auf Schule im Saporoschje

    Ukrainische Militärangehörige, die im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Schule im Gebiet Saporoschje am heutigen Dienstag stehen, sollen sich vor einem Militärtribunal verantworten, fordert der stellvertretende Ministerpräsident der Donezker Volksrepublik, Kirill Makarow. In einem Interview für die Nachrichtenagentur TASS betont er: 

    "Es kann nur eine Strafe geben: ein Militärtribunal und eine lebenslange Haftstrafe oder Höchststrafe ohne Recht auf Begnadigung. Sowohl jene, die den Befehl gaben, als auch jene, die ihn ausführten, wussten hervorragend, wohin das Geschoss fliegt. Und Ausreden 'ich sah es nicht' funktionieren im Jahr 2026 nicht. Alle sahen es und griffen trotzdem an."

    Makarow betonte den vorsätzlichen Charakter des Angriffs und führte aus, dass ein zufälliger Angriff gegen eine Schule bei gegenwärtigem Stand der Militärtechnik ausgeschlossen sei:

    "Heute gibt es an der Front so viele Aufklärungsdrohnen und Beobachtungssysteme, dass der Pilot nicht bloß das Gebäude, sondern den einzelnen Schultisch mit dem Kind dahinter sieht. Jeder Befehl passiert Dutzende Augen. Wärmesensoren, hochauflösende Kameras, Feuerkorrektur in Echtzeit – derjenige, der den Knopf drückte, sah, dass er eine Schulklasse angreift. Das Gleiche gilt für den Angriff auf den Krankenwagen."

  • 17:06 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff auf Auto in Belgorod – Ehepaar verletzt

    Im Gebiet Belgorod sind bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto ein Mann und eine Frau verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Demnach erlitt der Mann multiple Splitterverletzungen an Beinen und Arm. Die Frau zog sich Splitterverletzungen am Kopf, an Brust und Bauch sowie einen Beinbruch zu.

    Vorbeifahrende brachten die Verletzten in ein zentrales Krankenhaus in Borisowka. Der Zustand der Frau wird als kritisch eingeschätzt. Die Ärzte leisten die notwendige Hilfe. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.

  • 16:39 Uhr

    Vance: Kiew wollte Wahlen in den USA und Ungarn beeinflussen

    Der US-Vizepräsident erklärte auf einer Pressekonferenz in Budapest, ukrainische Geheimdienste hätten versucht, Wahlen in den USA und in Ungarn zu beeinflussen. 

    "Uns ist natürlich bekannt, dass es in den ukrainischen Geheimdiensten Elemente gibt, die versucht haben, den Ausgang der Wahlen in Amerika und in Ungarn zu beeinflussen. Das liegt einfach in ihrem Stil."

    Zugleich betonte Vance, dass sich die USA weiter an den Bemühungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts beteiligen werden. Er fügte hinzu, dass US-Präsident Donald Trump und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán mehr zur Beendigung des Konflikts beigetragen hätten als jeder andere Staatschef.

    "Und das haben sie durch Diplomatie erreicht, indem sie mit den Menschen gesprochen und versucht haben, die Bedürfnisse der Ukraine und Russlands zu verstehen."

  • 15:50 Uhr

    Syrski inspiziert Brennpunkt bei Konstantinowka

    Der ukrainische Oberbefehlshaber Alexander Syrski hat einen Frontabschnitt besucht, an dem russische Truppen rasch vorgerückt sind. Über die Reise berichtete er auf Telegram. Syrski erklärte, er sei in der Donezker Volksrepublik (DVR) bei Konstantinowka gewesen. Dort versuchten russische Kräfte, ihre taktische Lage zu verbessern. Sie kombinierten Angriffe kleiner Infanteriegruppen mit massiven Drohnenangriffen.

    Der General habe Vorschläge der Kommandeure zu dringenden Bedürfnissen analysiert. Mehrere Probleme seien "umgehend gelöst" worden. Von entscheidender Bedeutung seien die Abwehr russischer Drohnen sowie die Versorgung mit Munition und Ausrüstung.

    Im März hatte der Chef der DVR, Denis Puschilin, von schweren Kämpfen südlich von Konstantinowka berichtet. Die Stadt steht seit August 2024 unter Kontrolle russischer Truppen. Die Kämpfe im Umland dauern an.

  • 15:14 Uhr

    Gouverneur des Gebiets Saporoschje: Stellvertretendes Bezirksoberhaupt bei Evakuierung von Kindern nach ukrainischem Angriff umgekommen

    Die Evakuierung von Kindern aus der Schule im Dorf Welikaja Snamenka im Gebiet Saporoschje, die vom ukrainischen Militär angegriffen wurde, ist vollständig abgeschlossen. Dies berichtet der Gouverneur der Region Jewgeni Balizki. Dabei betont er, dass die operative Lage angespannt bleibe.

    Balizki fügte hinzu, dass während der Evakuierung der stellvertretende Leiter des Gemeidebezirks Kamenka-Dnjeprowskaja ums Leben gekommen ist:

    "Laut operativen Angaben ist während der Evakuierung von Kindern aus der Schule in Welikaja Snamenka der stellvertretende Leiter des Gemeidebezirks Kamenka-Dnjeprowskaja, Alexandr Olegowitsch Resnitschenko ums Leben gekommen, der bei der Rettung von Kindern mithalf."

    Zuvor hatte am heutigen Dienstag Kiews Militär eine Schule im Dorf Welikaja Snamenka unter Beschuss genommen (wir berichteten in diesem Ticker). Inzwischen ist die Anzahl von Verletzten auf zehn Menschen angestiegen.

  • 14:42 Uhr

    Selenskij: Kiew hat Moskau Energiewaffenstillstand zum orthodoxen Ostern vorgeschlagen

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Montag erklärt, dass Kiew der russischen Seite einen gegenseitigen Energiewaffenstillstand zu Ostern vorgeschlagen habe. Selenskij zufolge wurde das Angebot über Washington an Russland unterbreitet. Das orthodoxe Ostern wird 2026 am Sonntag, den 12. April gefeiert.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 13:54 Uhr

    Ukrainischer Angriff tötet Zivilistin im Gebiet Cherson

    Beim Beschuss eines Hauses im Gebiet Cherson durch das ukrainische Militär ist eine Zivilistin getötet worden. Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Während des vergangenen Tages ist im Dorf Maslowka des Stadtbezirks Nowaja Kachowka beim Beschuss eines Einfamilienhauses eine Frau des Jahrgangs 1969 ums Leben gekommen."

    Ein weiterer Mann des Jahrgangs 1968 hat laut Saldos Angaben im Dorf Welikije Kopani durch eine Minendetonation Verletzungen erlitten.

  • 12:41 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlaufe des vergangenen Tages bekannt.

    Der Meldung zufolge Verlor Kiew in Gebieten Sumy und Charkow gegen den russischen Truppenverband Nord über 175 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos sowie zehn Munitions- und Materiallager.

    Einheiten des Truppenverbands West verbesserte seine taktische Stellung, wobei das ukrainische Militär über 190 Kämpfer verlor. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 18 Autos, ein Artilleriegeschütz und ein Munitionslager wurden ausgeschaltet.

    Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen. An diesem Frontabschnitt beliefen sich ukrainische Verluste auf bis zu 165 Soldaten. Vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, drei Artilleriegeschütze, eine Eloka-Anlage sowie sechs Munitions- und Materiallager wurden zerstört.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor Kiew über 360 Soldaten sowie zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Autos und eine Selbstfahrlafette vom Typ Caesar aus französischer Produktion.

    Einheiten des Truppenverbands Ost drangen tiefer in die ukrainische Verteidigung ein, wobei Kiews Militär über 320 Kämpfer verlor. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos und ein Artilleriegeschütz wurden zerstört.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 60 Soldaten, 15 Autos, sechs Eloka-Anlagen und ein Materiallager.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie drei Lenkgleitbomben und 217 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 11:21 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Fünf Kinder nach ukrainischem Angriff auf Schule verletzt

    Im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Drohnen eine Dorfschule während des Unterrichts angegriffen. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet dazu:

    "Die allgemeinbildende Schule im Dorf Welikaja Snamenka im Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja wurde durch gegnerische Drohnen angegriffen. Sechs Personen sind verletzt, davon fünf Kinder. Die Kinder wurden umgehend in eine medizinische Einrichtung evakuiert."

    Balizki betonte, dass der Angriff gezielt erfolgte.

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS befindet sich das Dorf weiterhin unter Artilleriefeuer. Zudem berichtete die lokale Verwaltung gegenüber TASS, dass eine ukrainische Drohne einen Krankenwagen angegriffen hat, der sich auf dem Weg zur Schule befand:

    "Eine Drohne des ukrainischen Militärs griff einen Krankenwagen an, der zur angegriffenen Schule kam. Glücklicherweise wurde bei diesem barbarischen Angriff niemand verletzt."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.