Liveticker Ukraine-Krieg: Rutte sagt weitere Militärhilfe für Kiew zu

22.05.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Mehrere Verletzte in der DVR bei ukrainischen Angriffen gemeldet
Acht Zivilisten, darunter ein Kind, wurden im Laufe des Tages bei Angriffen ukrainischer Truppen in der Volksrepublik Donezk (DVR) verletzt. Dies gibt Republikchef Denis Puschilin auf Telegram bekannt.
Laut dem Beamten griffen Kiewer Kräfte mindestens fünf Ortschaften an.
21:56 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 14 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 41 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk und der Republik Krim zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.
21:42 Uhr
Medien: Paris will gemeinsam mit London und Berlin Langstreckenwaffen entwickeln
Frankreich will sich dem Plan Deutschlands und Großbritanniens anschließen, der die Entwicklung neuer Langstreckenraketen für mögliche Angriffe tief im russischen Hinterland vorsieht. Dies berichtet die Financial Times unter Berufung auf eigene Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sein sollen.
Wie es heißt, planen die drei Länder, Anfang Juni Gespräche zu dem Thema zu führen. Dem Bericht zufolge wolle Europa seine Fähigkeit stärken, ohne Beteiligung der USA Ziele tief in Russland anzugreifen.
London und Berlin haben bereits 2024 ein Programm zur Entwicklung landgestützter Raketen mit einer Reichweite von über 2.000 Kilometer ins Leben gerufen.
21:29 Uhr
Werchnjaja Tersa im Raum Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt die Befreiung von Werchnjaja Tersa im Gebiet Saporoschje durch den Truppenverband Ost. Wie es heißt, war die Ortschaft ein wichtiger logistischer Knotenpunkt und Teil der Verteidigungslinie der ukrainischen Einheiten in diesem Frontabschnitt.
Im Zuge der Gefechte seien unter anderem sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Pick-ups, mehr als 60 unbemannte Fluggeräte vom Typ R-18 und Dutzende bodengestützte Roboterkomplexe außer Gefecht gesetzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.
21:15 Uhr
Todesopfer bei ukrainischem Drohnenangriff auf Grenzgebiet Brjansk
"Ukrainische Terroristen haben in Sewsk ein ziviles Fahrzeug mit einer Drohne vom Typ Darts angegriffen", gibt der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk, Egor Kowaltschuk, bekannt.
Leider sei beim Terroranschlag eine Insassin ums Leben gekommen, schreibt der Beamte auf der Plattform Max. Die Fahrerin sei mit Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Auto wurde beschädigt.
Kowaltschuk sprach der Familie der Verstorbenen sein Beileid aus und kündigte an, dass ihre Familie Unterstützung und finanzielle Hilfe erhalten werde.
20:42 Uhr
Selenskji nimmt am Gipfel in der Türkei im Juli teil
Der Generalsekretär der NATO Mark Rutte kündigte an, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij werde am Gipfeltreffen des Bündnisses Anfang Juli in der türkischen Hauptstadt Ankara teilnehmen.
Beim Treffen der NATO-Außenminister in der schwedischen Stadt Helsingborg gab Rutte an, er selbst habe Selenskij eingeladen.
20:16 Uhr
Russische Rettungskräfte setzen Aufräumarbeiten nach Terroranschlag in Starobelsk fort (Video)
Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes sind weiterhin in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) im Einsatz. Nach den neuesten Angaben wurden dort bei einem Terroranschlag ukrainischer Streitkräfte auf ein Wohnheim der Berufsschule sechs Menschen getötet, 15 weitere werden vermisst und 39 erlitten Verletzungen. Die russischsprachige RT-Redaktion teilt einstrechende Aufnahmen auf Telegram.
19:27 Uhr
Rutte sagt weitere Militärhilfe für die Ukraine zu
Zum Abschluss des NATO-Außenministertreffens im schwedischen Helsingborg hat Generalsekretär Mark Rutte Kiew weitere militärische Unterstützung zugesagt.
"Wir werden weiterhin dafür sorgen, dass die Ukraine alles hat, was sie braucht", erklärte Rutte. Die Ukrainer hätten vor allem bei ihrer Drohnentechnik einen großen Einfallsreichtum gezeigt, sich selbst und auch ihre Streitkräfte zu erneuern.
Außerdem hat Rutte die Geschlossenheit des Bündnisses betont. "Niemand sollte so töricht sein, uns anzugreifen", warnte der NATO-Chef. Die Konsequenzen wären "verheerend".
Die NATO stehe "felsenfest" hinter Artikel 5, so Rutte weiter. Ein Angriff auf einen Mitgliedstaat ist demnach ein Angriff auf die gesamte Allianz.
19:00 Uhr
Putin: Angriff auf Berufsschule bestätigt den neonazistischen Charakter des Kiewer Regimes

Russlands Präsident Wladimir Putin im Kreml, 21. Mai 2026Stanislaw Krassilnikow / Sputnik Dem russischen Präsidenten zufolge handelt es sich bei dem Angriff auf das Internat in Starobelsk um ein neonazistisches Verbrechen. Er rief das ukrainische Militär zur Befehlsverweigerung auf und versprach einen militärischen Vergeltungsschlag.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
