Liveticker Ukraine-Krieg: Rubio sichert Lawrow Unterstützung der USA bei Ukraine-Regelung zu

26.05.2026 08:00 Uhr
08:00 Uhr
Kiew zieht Europa in Krieg hinein

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Die Ukraine bereitet sich nach Angaben des russischen Auslandsgeheimdienstes darauf vor, Drohnen gegen russische Regionen von lettischem Gebiet aus abzufeuern. Indessen wird der Luftraum der baltischen Republiken bereits jetzt für solche Angriffe genutzt. RIA Nowosti analysiert die möglichen Folgen.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.07:47 Uhr
Rubio hält Eskalation des Ukraine-Konflikts für möglich
US-Außenminister Marco Rubio hält eine weitere Eskalation des Ukraine-Konflikts für möglich. Dies geschehe "in allen Kriegen", erklärte er vor Journalisten während seines Indien-Besuchs.
"Die Gefahr in allen Kriegen besteht darin, dass mit ihrer Fortdauer immer das Risiko einer Eskalation wächst und sie sich auf neue Bereiche ausweiten. So läuft es in allen Kriegen ab. Die Eskalation setzt sich fort."
Rubio sprach von einer Spirale gegenseitiger Angriffe:
"Ein massiver Schlag der einen Seite, darauf ein noch stärkerer Gegenschlag. So entwickelt sich das weiter."07:30 Uhr
Russisches Militär meldet Abschuss von 59 ukrainischen Drohnen
In der Nacht vom 25. auf den 26. Mai hat die russische Luftabwehr zwischen 20 und 7 Uhr (Moskauer Zeit) laut Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 59 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen. Diese wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Nowgorod, Smolensk und der Teilrepublik Krim zerstört.
07:07 Uhr
Rubio sichert Lawrow Unterstützung der USA bei Ukraine-Regelung zu
US-Außenminister Marco Rubio hat seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow nach eigenen Angaben die Bereitschaft Washingtons zugesichert, zu einer Lösung des Ukraine-Konflikts beizutragen. Rubio sagte mit Blick auf das Telefonat vom 25. Mai:
"Ich habe gesagt, dass derzeit keine Verhandlungen mit der Ukraine stattfinden oder geplant sind. Aber die USA sind immer bereit, eine konstruktive Rolle zu spielen und Unterstützung zu leisten, wenn sich eine Möglichkeit ergibt."
Zugleich erklärte er, der Konflikt müsse beendet werden:
"Die USA sind bereit, alles zu tun, um zu helfen, diesen Krieg zu beenden."Das russische Außenministerium teilte zuvor mit, Lawrow habe Rubio darüber informiert, dass die russischen Streitkräfte mit systematischen Angriffen auf in Kiew gelegene Objekte beginnen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt würden.
Zudem habe Lawrow an die im August 2025 in Anchorage auf US-Initiative erzielten Vereinbarungen erinnert und erklärt, diese würden durch das Vorgehen europäischer Eliten und des Kiewer Regimes untergraben.
07:00 Uhr
Lawrow informiert Rubio: Übergang zu systematischen Schlägen auf militärische Ziele in Kiew

Sergei Lawrow und Marco Rubio, CollageAußenministerium der Russischen Föderation / RT Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat am Montag, dem 25. Mai 2026, mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio telefoniert. Dabei habe er ihm im Auftrag von Wladimir Putin offiziell bekanntgegeben, dass die russische Armee mit systematischen Schlägen gegen militärische Objekte in Kiew begonnen habe.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.25.05.2026 22:40 Uhr
22:40 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
22:34 Uhr
Botschafterin: EU-Diplomaten werden Kiew nicht verlassen
Die EU-Diplomaten werden Kiew nicht verlassen, erklärte Katarína Mathernová, die EU-Botschafterin in der Ukraine, auf Facebook. Damit kommentiert sie die Warnung des russischen Außenministeriums, ausländische Bürger, einschließlich Diplomaten, sollten die ukrainische Hauptstadt verlassen.
Mathernová glaubt, dass die Warnung dazu diene, Angst und Panik zu säen sowie die Ukraine zu isolieren:
"Das wird nicht gelingen. Die EU geht nicht fort. Wir bleiben in Kiew. Wir bleiben an der Seite der Ukraine."
22:17 Uhr
Russische Ombudsfrau zu Besuch im Gebiet Rostow – Unterstützung für Zivilisten im Fokus
Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat am Montag das Gebiet Rostow in Südrussland besucht. Laut einer offiziellen Mitteilung wurde bei einem Treffen mit Gouverneur Juri Sljussar die Unterstützung für Menschen, die aus der Ukraine und vier neuen Regionen ankommen, sowie für Angehörige der Soldaten der militärischen Sonderoperation erörtert.
Außerdem besprachen die Beamten, wie Kinder schneller in Kindergärten, Schulen und Berufsschulen untergebracht werden können, und einigten sich auf Kooperation in Bezug auf Notunterkünfte. Derzeit befinden sich in 23 Notunterkünften des Gebietes Rostow mehr als 2.000 Menschen, ein Viertel von ihnen sind Kinder.
Lantratowa erzählte zudem, dass sie am Vortag Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik besucht hatte. Dort besichtigte sie zusammen mit ausländischen Journalisten die Berufsschule und das Wohnheim, die von ukrainischen Truppen angegriffen wurden. Das Büro der Menschenrechtsbeauftragten habe bereits Appelle an internationale Menschenrechtsorganisationen gerichtet.
22:05 Uhr
Diplomat: OSZE will Terrorangriff auf Starobelsk nicht verurteilen

Journalisten am Angriffsort in Starobelsk der Lugankser Volksrepublik. Aufnahme vom 24. Mai 2026Jewgeni Bijatow / Sputnik Russland hat eine Antwort auf seinen Appell an die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bezüglich des Angriffs auf Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik erhalten, berichtet Dmitri Poljanski, der Ständige Vertreter Russlands bei der Organisation.
Das Schreiben vom schweizerischen Vorsitz enthalte sorgfältig gewählte Worte auf Englisch, aber keinerlei Anzeichen einer Verurteilung. Stattdessen sei provokativ betont worden, dass sich der "mutmaßlich getroffene" Ort im "vorübergehend besetzten Gebiet der Ukraine" befinde.
Gleichzeitig sollen die Schweizer eine Sondersitzung des Ständigen Rates am 26. Mai angekündigt haben, um die "jüngsten Luftangriffe" zu erörtern, erklärt Poljanski und betont:
"Wir wissen jedoch mit Sicherheit, dass sie diese erst nach unserer Vergeltungsmaßnahme auf den Terroranschlag, auf Betreiben der Westmächte und unter dem Tagesordnungspunkt der berüchtigten 'russischen Aggression' einberufen haben."
Letztendlich beschuldigt Poljanski die OSZE der Heuchelei.
21:51 Uhr
Litauen: Drohne nahe der Grenze zu Weißrussland abgeschossen
Der litauische Grenzschutz hat eine Drohne im Kreis Šalčininkai an der Grenze zu Weißrussland abgefangen. Laut einer Mitteilung ereignete sich der Vorfall am vergangenen Samstag. Auf Anfrage der Luftstreitkräfte überprüfte der Grenzschutz die Lage am Himmel und entdeckte das unbemannte Fluggerät, das auf die Staatsgrenze zuflog.
Es wurde zweimal versucht, die Drohne durch Abwehrsysteme zu neutralisieren, bis das Flugobjekt etwa 500 Meter von der Staatsgrenze entfernt abstürzte. Dabei wurde die selbstgebaute Drohne ohne Nutzlast schwer beschädigt. Das Objekt wurde zu einem Grenzposten gebracht.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


