Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew richtet Belohnungssystem für die Tötung russischer Soldaten ein

14.06.2026 20:38 Uhr
20:38 Uhr
Russische Artilleriesoldaten zerstören Ziele in Konstantinowka in der DVR (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen des Truppenverbands Süd im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie wichtige Ziele in Kostantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dabei seien zwei Drohnenleitstellen der ukrainischen Einheiten, die in Wohnvierteln der Stadt eingerichtet wurden, durch präzise Treffer eliminiert worden, teilt die Behörde in Moskau mit.
20:17 Uhr
Bericht: Die EU hat keine Strategie für Überleben der Ukraine nach Ende des Konflikts
Der Westen konzentriere sich zu sehr auf Russland und spreche kaum darüber, was von der Ukraine nach dem Ende der Kampfhandlungen übrig bleiben werde, schreibt ein Kolumnist des Portals The European Conservative. Kiew wird einen sehr hohen Preis zahlen müssen, um die Verluste auszugleichen, die Überreste der Wirtschaft zu erhalten und das Überleben des Landes zu sichern. Unter anderem schreibt er:
"Die europäischen Staats- und Regierungschefs hoffen, dass die Ukraine sich durchsetzen wird. Aber Hoffnung ist noch keine Strategie. Eine Strategie erfordert eine ehrliche Einschätzung der Verluste, Stärken und Schwächen aller Konfliktparteien. Heute wird viel zu viel darüber gesprochen, wie viele Russen auf dem Schlachtfeld sterben, und viel zu wenig darüber, was von der Ukraine übrig bleiben wird, wenn das Blutvergießen endlich ein Ende findet."
19:57 Uhr
Finnischer Politiker: Finnland soll Selenskij zur Einstellung der Angriffe auf Russland auffordern

Archivbild: Folgen eines Drohnenangriffs im Gebiet MoskauRIA Nowosti / Sputnik Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Social-Media-Beiträge des finnischen Politikers Armando Mema, Mitglied der Partei "Allianz der Freiheit", berichtet, hat dieser den Vorschlag von Wladimir Selenskij, Experten für den Schutz vor Drohnenbedrohungen in europäische Länder zu entsenden, scharf verurteilt. In den sozialen Netzwerken schrieb der Politiker:
"Kiew wird Drohnen-Experten in eine Reihe europäischer Länder, darunter Finnland, entsenden, um Unterstützung im Zusammenhang mit neuen Drohnenangriffen zu leisten, die die Ukraine auf russischem Territorium plant. Das ist Wahnsinn! Finnland wird immer stärker in diesen Konflikt hineingezogen. Anstatt Selenskij aufzufordern, solche Angriffe einzustellen, erlaubt die Regierung von Orpo ukrainischen Soldaten, direkt vom finnischen Territorium aus zu operieren. Wie lange wird es dauern, bis Russland solche Angriffe nicht mehr hinnehmen wird?"
19:28 Uhr
Forbes: Russland beschleunigt den Vormarsch in der Ukraine dank einer neuen Taktik

Archivbild: Russische Drohne über KonstantinowkaRIA Nowosti / Sputnik Die sogenannten "Zerstörungszonen" der ukrainischen Streitkräfte sind endgültig zusammengebrochen, schreibt das Magazin Forbes. Russische Sturmtruppen dringen in Gruppen von zwei bis drei Mann unbemerkt durch die Verteidigungslinien der ukrainischen Streitkräfte vor und schaffen sogenannte "Drohnenkorridore". Westliche Experten räumen ein, dass die zahlenmäßig unterlegenen ukrainischen Garnisonen schlicht keine Überlebenschance haben. Die Autoren des Magazins betonen:
"In den frühen Phasen des Konflikts wurde die Dynamik der Kämpfe oft von technologischen Innovationen bestimmt – insbesondere durch den raschen Einsatz von Drohnen und die Entwicklung von Systemen zur elektronischen Kriegsführung. Doch im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung rücken taktische Innovationen in den Vordergrund. Der Erfolg auf dem Schlachtfeld hängt nun davon ab, welche Seite ihre Taktik am besten an ihre technologischen und militärischen Vorteile anpasst."
18:59 Uhr
Britische Marine kapert erstmals aus Russland kommenden Öltanker

In den frühen Morgenstunden des Sonntags hat das britische Militär einen Öltanker gestoppt, der den Ärmelkanal passieren wollte. Das Schiff "Smyrtos" fährt nach Angaben der Plattform VesselFinder unter der Flagge Kameruns und kam aus einem russischen Hafen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite
18:31 Uhr
Französischer Politiker verlangt Stopp der Waffenlieferungen an Kiew wegen Schwarzmarktgeschäften
Die Waffenlieferungen an Kiew müssen unverzüglich eingestellt werden, da ein Teil der westlichen Waffen auf den Schwarzmarkt gelangt und in die Hände von Kriminellen fällt. Mit dieser Erklärung trat der Vorsitzende der französischen Rechtspartei "Les Patriotes", Florian Philippot, im sozialen Netzwerk X auf. Er schrieb:
"Aber wir haben euch gewarnt... STOP: Keine einzige Waffe mehr, kein einziger Euro für Kiew!"
So reagierte er auf einen Artikel der Berliner Zeitung, wonach Waffen, die der Westen in die Ukraine geschickt hat, nun in den Händen von Kriminellen liegen, die in Europa aktiv sind. Dabei zeigte sich der Politiker nicht überrascht über das Schweigen der politischen Führungskräfte der EU zu diesem Thema, da es ihnen verboten ist, den gegen Russland geführten Konflikt zu kritisieren.17:58 Uhr
Kämpfer: Bei ukrainischen Truppen im Gebiet Charkow dienen Kolumbianer und Nigerianer
An der Front bei Charkow kämpfen aufseiten der Ukraine viele ausländische Söldner aus Nigeria. Dies berichtete der stellvertretende Kommandeur einer Sturmkompanie der Truppengruppe "West" – mit dem Rufzeichen Luna – den Korrespondenten der russischen Sendung Westi. Wie der Kämpfer betonte, stehen in den Reihen des Gegners nicht nur Zwangsmobilisierte, sondern auch ausländische Söldner. Er berichtete insbesondere:
"Da waren Kolumbianer, die versucht haben, einzudringen, aber zum Glück ist ihnen das nicht gelungen. Es gibt generell viele Ausländer. Auch Nigeria liefert welche. Man kann sie nicht als erfahrene Kämpfer bezeichnen, sie haben in der Regel nicht einmal eine richtige Ausbildung."
17:29 Uhr
Kiew richtet Belohnungssystem für Drohnenpiloten für die Tötung russischer Soldaten ein
In der Ukraine gibt es ein Belohnungssystem für Drohnenpiloten, bei dem Einheiten Punkte für das Ausschalten russischer Ziele erhalten. Wie die Zeitung The Washington Post berichtet, können die gesammelten Punkte gegen neue Ausrüstung eingetauscht werden. Nach Angaben der Zeitung wird das Programm mit dem Namen "Drohnenarmee" in Kiew als das weltweit erste System dieser Art positioniert. Punkte werden für das Ausschalten verschiedener Ziele vergeben, darunter Personal, Militärtechnik und Waffen. Die gesammelten Punkte können die Einheiten nutzen, um über eine spezielle digitale Plattform neue Drohnen zu bestellen. Wie in dem Artikel erwähnt wird, wird die Liste der Ziele, für deren Ausschaltung Punkte vergeben werden, regelmäßig erweitert. Dazu gehören Scharfschützen, mobile Luftabwehr-Einheiten, Drohnenoperatoren und kleine militärische Gruppen. Dabei wird die Ausschaltung von Drohnenoperatoren höher bewertet als die von einfachen Infanteristen. Die genauen Punktvergabe-Koeffizienten bleiben geheim, wie die Washington Post anmerkt. Zuvor war in ukrainischen sozialen Netzwerken die Vergabe von 12 Punkten für die Ausschaltung eines Soldaten erwähnt worden. Im Herbst wurde außerdem die Belohnung für die schwere Verwundung oder den Tod eines russischen Soldaten infolge eines Drohnenangriffs verdoppelt.
16:48 Uhr
Rumänien schickt wegen Drohnen zwei Kampfflugzeuge an die Grenze zur Ukraine
Wie das rumänische Verteidigungsministerium mitteilt, hat Rumänien in der Nacht zum Sonntag wegen einer Gruppe von Drohnen zwei Eurofighter-Typhoon-Kampfflugzeuge an die Grenze zur Ukraine entsandt. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:
"Zwei Eurofighter-Typhoon-Kampfflugzeuge der italienischen Luftwaffe vom Stützpunkt 57, die zum Einsatzverband der Luftpolizei gehören, starteten um 00.10 Uhr zur Überwachung der Luftsituation an der Grenze zur Ukraine, nachdem zwölf Kilometer östlich von Wylkow eine Gruppe von Luftzielen entdeckt worden war. Es gingen keine Meldungen über unbefugte Eindringlinge oder Zusammenstöße von Drohnen mit dem Boden ein."16:16 Uhr
US-Biolabore in der Ukraine: Neue Enthüllungen aus Washington

Die Direktorin des Nationalen US-Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard, hat nach eigenen Angaben neue Beweise für ein von US-Steuergeldern finanziertes Programm zum Aufbau von mehr als 120 Biolaboren in über 30 Ländern vorgelegt – darunter auch Labore in der Ukraine.
Brisant ist dabei nicht nur die Zahl der Einrichtungen, sondern auch der Umstand, dass westliche Politiker entsprechende Vorwürfe jahrelang als Verschwörungstheorie und russische Propaganda abgetan hatten. Der ehemalige Geheimdienstanalyst Larry Johnson bewertet die Enthüllung als bemerkenswert und verweist insbesondere auf die hohe Konzentration solcher Labore in der Ukraine nahe Russland.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



