Liveticker Ukraine-Krieg – Helsinki an Kiew: Verletzung des Luftraums durch Drohnen inakzeptabel

4.05.2026 10:44 Uhr
10:44 Uhr
DVR: Nachschubwege der ukrainischen Truppen in Richtung Dobropolje abgeschnitten
Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef der Volksrepublik Donezk, hat die russische Armee die Nachschubwege der ukrainischen Streitkräfte in Richtung der Stadt Dobropolje abgeschnitten. Dies teilte Puschilin gegenüber dem Fernsehsender Westi mit.
"Nach der Befreiung von Nowoalexandrowka beobachten wir das Vorrücken unserer Einheiten. Die Nachschubwege sind hier bereits abgeschnitten. Die Logistik des Gegners in Richtung Dobropolje ist unter Kontrolle, sodass wir auch hier eine Verbesserung der Stellungen feststellen."
Am 30. April meldete das russische Verteidigungsministerium, dass Einheiten des Truppenverbandes Mitte die Ortschaft Nowoalexandrowka in der Volksrepublik Donezk befreit haben.
10:04 Uhr
Drohnenpiloten der Asow-Brigade ins Gebiet Sumy verlegt
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat aufgrund der kritischen Lage die Drohnenpiloten der Asow-Brigade in die Region Sumy verlegt. Dies teilten russische Sicherheitsdienste gegenüber TASS mit.
"Die Lage in der Nähe von Sumy ist kritisch. Zehn Drohnenbesatzungen des Asow-Bataillons wurden eilig an diesen Frontabschnitt verlegt, um die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte zu verstärken."
Wie es heißt, seien die ukrainischen Drohnenpiloten an Grenzstellungen nahe der Kontaktlinie in der Region Sumy verlegt worden, die unter der Feuerkontrolle der russischen Streitkräfte stehen.
09:25 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 100 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 117 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 3. Mai und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 4. Mai über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Woronesch, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Uljanowsk und der Region Moskau zerstört.
08:31 Uhr
Helsinki an Kiew: Verletzung des finnischen Luftraums durch Drohnen inakzeptabel
Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo hat bei einem Treffen mit Wladimir Selenskij das Auftauchen der Drohnen im finnischen Luftraum besprochen und betont, dass die Verletzung von Finnlands Luftraum nicht hinnehmbar sei. Dies meldete der Rundfunksender Yle.
"Ich habe betont, dass Finnland die Ukraine unterstützt und deren Selbstverteidigung versteht. Dennoch ist es inakzeptabel, dass der finnische Luftraum verletzt wird und Drohnen in unseren Luftraum eindringen."
Orpo wies darauf hin, dass die Regierung in Helsinki die Situation unter Kontrolle halte und der finnische Luftraum gut vor Drohnen geschützt sei.
Am Sonntag meldeten die finnischen Behörden, dass zwei unbekannte Drohnen am frühen Morgen möglicherweise den Luftraum des Landes verletzt haben sollen.
07:31 Uhr
Moskauer Bürgermeister: Drohne trifft Gebäude nahe der Mosfilmowskaja-Straße
Eine Drohne beschädigt ein Gebäude in Moskau nahe der Mosfilmowskaja-Straße, wie Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin auf Telegram mitteilte.
"Nach vorläufigen Angaben hat eine Drohne ein Gebäude nahe der Mosfilmowskaja-Straße getroffen. Es gab keine Verletzten. Die Einsatzkräfte sind vor Ort."
3.05.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Fico: Slowakei beteiligt sich in Zukunft nicht mehr an Ukraine-Krediten
Die Slowakei wird an zukünftigen Krediten für die Ukraine nicht mehr beteiligt sein. Dies erklärte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. In einer Videobotschaft auf Facebook betonte der Regierungschef, dass die Slowakei und die Ukraine Nachbarn sind. Die beiden Länder müssen einen Dialog führen und nach Lösungen suchen, die den bilateralen Beziehungen keinen Schaden zufügen. Fico erinnert daran, dass Bratislava bereits den jüngsten EU-Kredit für Kiew in Höhe von 90 Milliarden Euro nicht unterstützte.
Die Gaslieferungen durch die Ukraine nach Mitteleuropa unter Benutzung der slowakischen Transportinfrastruktur lägen im nationalen Interesse des Landes, führte Fico weiter aus. Dieses Thema werde bei allen Treffen mit der ukrainischen Führung erörtert.
20:37 Uhr
Erneut gegnerische Drohnen über Russland abgefangen
Die russische Flugabwehr hat 33 unbemannte Flugzeuge des Gegners über den Regionen des Landes zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden die Drohnen zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Smolensk und Moskau abgefangen.
20:01 Uhr
AKW Saporoschje: IAEA-Chef Grossi warnt vor nuklearem Risiko

Archivbild: Das Atomkraftwerk SaporoschjeAlexei Konowalow / TASS Jeder Angriff auf Objekte in der Nähe von Atomanlagen kann die nukleare Sicherheit gefährden, erklärt der Pressedienst der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) mit Verweis auf Generaldirektor Rafael Grossi.
In der Erklärung wird zudem erwähnt, dass die Organisation über einen heutigen Drohnenangriff auf das Strahlungsüberwachungslabor des Atomkraftwerks Saporoschje informiert wurde. Berichte über Verletzte habe es keine gegeben. Ob das Labor, das außerhalb des AKW-Geländes liegt, beschädigt worden sei, ist nicht bekannt. Die IAEA-Gruppe am Atommeiler habe Zugang zu dem Labor beantragt.
Die russischen Behörden hatten zuvor am Sonntag über eine ukrainische Drohnenattacke auf das Labor berichtet. Solche Handlungen stellen eine Gefahr für die Atomsicherheit dar.
19:11 Uhr
Gebiet Brjansk unter ukrainischen Drohnenangriffen – ein Jugendlicher verletzt
Ukrainische Truppen haben das Gebiet Brjansk mit Kamikaze-Drohnen angegriffen, wie Gouverneur Alexander Bogomas berichtet. Dabei schlug im Ort Woronok ein unbemanntes Flugzeug in ein Wohnhaus ein, wodurch ein 17-jähriger Junge verletzt wurde. Der Jugendliche wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
