International

Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow zur Oster-Waffenruhe: Wir wollen dauerhaften Frieden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 10.04.2026 18:35 Uhr

    18:35 Uhr

    Bericht: Ukraine setzt neue Hochgeschwindigkeitsdrohne ein

    An der russischen Grenze setzt die Ukraine nach Angaben eines Militärbloggers neue Hochgeschwindigkeitsdrohnen ein. Darüber berichtet Sergei Koljasnikow auf Telegram.

    Unter Berufung auf das Zentrum für Analyse von Strategien und Technologien erklärt er, die Drohne Marsianin erreiche Geschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde und habe eine Reichweite von bis zu 145 Kilometern. Zudem werde sie serienmäßig produziert und sei gegen elektronische Gegenmaßnahmen weitgehend resistent.

    Bereits zuvor hatte ein Vertreter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB erklärt, ukrainische Streitkräfte setzten zunehmend schnelle Drohnen ein. Diese seien wegen ihrer Geschwindigkeit schwer hörbar und würden oft erst im Moment des Einschlags wahrgenommen.

  • 18:08 Uhr

    "Bilden neue Truppengattung aus" – Russische Armee erhält modernisierte Drohnensysteme

    Die russische Armee treibt den Einsatz von Schwerlastdrohnen im Rahmen der militärischen Sonderoperation aktiv voran. Derzeit werden die Operatoren auf den Übungsplätzen in der Steuerung der modernsten Modelle dieser Fluggeräte ausgebildet.

    Ihr Vorteil liegt auf der Hand: Sie können jede Last mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm über eine Entfernung von bis zu 40 Kilometern transportieren, und das alles ohne Risiko für den Soldaten. Darüber hinaus kann eine Drohne dieses Typs vier Panzerabwehrminen tragen, um gegnerische Technik oder befestigte Stellungen direkt zu bekämpfen oder aus der Ferne Minen zu legen. Wie die Piloten selbst berichteten, ist die Steuerung der Multikopter-Drohnen trotz ihrer beachtlichen Größe recht einfach.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:45 Uhr

    Selenskij: Verzicht auf Atomwaffen war Fehler

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, die Ukraine hätte nach dem Budapester Memorandum nicht auf Atomwaffen verzichten sollen. Er schreibt auf Telegram:

    "Wenn sie [die Garantiestaaten] zum Verzicht auf Atomwaffen auffordern, hätten sie einen Sicherheitsschirm geben müssen. Möglicherweise einen nuklearen Schutzschirm."

    Das Budapester Memorandum von 1994 sah vor, dass die Ukraine im Gegenzug für Sicherheitsgarantien durch Russland, die USA und Großbritannien auf ihr Atomwaffenarsenal verzichtet. Kiew wirft Moskau vor, das Abkommen verletzt zu haben. Der Kreml weist diese Vorwürfe zurück.

    Zuvor hatte der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärt, künftige Sicherheitsgarantien für die Ukraine dürften nicht das Schicksal des Memorandums wiederholen. In Russland wurde zugleich vor der Idee gewarnt, Kiew Atomwaffen zu überlassen.

  • 17:14 Uhr

    Budanow hält baldige Lösung des Konflikts für möglich

    Kirill Budanow, der Leiter im ukrainischen Präsidialbüro und Chefunterhändler bei den Gesprächen mit Russland, sieht Fortschritte im Friedensprozess. Im Interview mit Bloomberg erklärt der Beamte, dass auch Russland dem Konflikt ein Ende setzen möchte. Budanow betont:

    "Sie verstehen alle, dass der Krieg beendet werden muss. Daher führen sie Gespräche. Ich glaube, es wird nicht lange dauern."

    Außerdem gibt Budanow zu, dass beide Seiten während der Verhandlungen auf "maximalistischen" Positionen bestanden. Wie ein Kompromiss, insbesondere bezüglich der territorialen Frage, aussehen könnte, kommentiert Budanow nicht, hebt aber hervor:

    "Eine endgültige Entscheidung ist noch getroffen worden. Aber im Prinzip verstehen nun alle klar die Grenzen dessen, was akzeptabel ist. Das ist ein enormer Fortschritt."

  • 16:47 Uhr

    Frau bei Beschuss im Gebiet Belgorod getötet

    Im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei einem Beschuss ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit:

    "Bei einem weiteren Angriff der ukrainischen Streitkräfte ist eine Zivilistin ums Leben gekommen. Im Dorf Nowaja Tawolschanka im Schebekino-Kreis starb eine Frau infolge von Beschuss noch am Ort ihrer Verletzungen."

  • 16:21 Uhr

    Peskow: Frieden kommt, wenn Selenskij sich verantwortungsvoll zeigt

    Frieden zwischen Russland und der Ukraine kann heute kommen, wenn Wladimir Selenskij die Verantwortung übernimmt und eine Entscheidung trifft, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow im Gespräch mit Journalisten.

    Laut Peskows Aussage ist Moskau über die Meldungen informiert, wonach Selenskyj einem Waffenstillstand über Ostern zugestimmt habe. Das Osterfest sei ein heiliger Feiertag sowohl für Russland als auch für die Ukraine und das ukrainische Volk, daher sei die Waffenruhe von rein humanitärer Natur.

  • 16:00 Uhr

    Peskow: Oster-Waffenruhe wird nicht verlängert – wir wollen dauerhaften Frieden

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat anlässlich des orthodoxen Osterfestes eine Waffenruhe von Samstag, 16 Uhr, bis zum 12. April, 24 Uhr, verkündet. Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat erklärt, dass die Ukraine die Oster-Waffenruhe unterstützen werde.

    Auch nach Ostern hat "Russland die Chance, nicht zu Angriffen zurückzukehren", fügte Selenskij hinzu. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies diese Option jedoch zurück. Russland strebt keine vorübergehenden Waffenstillstände an, sondern will einen dauerhaften Frieden. Wladimir Selenskij müsse die volle Verantwortung übernehmen und entsprechende Entscheidungen treffen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:37 Uhr

    Selenskij: Ukraine hat neue Munition für Patriot erhalten

    Die Partner der Ukraine übergeben nach wie vor Munition für Patriot-Flugabwehrraketensysteme. Laut Präsident Wladimir Selenskij hat das Land kürzlich eine neue Lieferung erhalten. Kiew arbeite weiterhin mit allen seinen Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass wir über Flugabwehrsysteme verfügen.

    Vor Kurzem hatte Selenskij in einem Interview mit Associated Press erklärt, er sei vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs über weitere Lieferungen von Patriot-Raketen besorgt. Ein anhaltender Konflikt im Nahen Osten könnte die Unterstützung für die Ukraine reduzieren.

  • 15:14 Uhr

    Russischer Diplomat: Ukraine-Gespräche werden mit Bereitschaft aller Parteien wiederaufgenommen

    Russland zieht sich nicht aus den Verhandlungen über die Ukraine zurück, die Gespräche werden fortgesetzt, sobald die drei Parteien, nämlich Moskau, Kiew und Washington, ihre Bereitschaft dafür erklärt haben. Dies gibt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.

    Ihm zufolge werde der Ostern-Waffenstillstand diese Lage kaum ändern. Die Waffenruhe sei eine humanitäre Geste, mit der Russland seine Bereitschaft zu einer politischen und diplomatischen Lösung demonstriere.

    Die Ukraine äußere ihren Wunsch nach Frieden eher zum Schein, glaubt Miroschnik. Kiews Vorstellungen über eine Lösung entsprächen nicht der Wirklichkeit.

  • 14:35 Uhr

    Ein Junge tot, zwei Männer verletzt nach ukrainischen Angriffen auf Gebiet Cherson

    Ein Junge des Jahrgangs 2011 ist im Ort Kostogrysowo im Gebiet Cherson ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Wladimir Saldo fuhr das Kind mit seinem Moped an eine ukrainische Mine an.

    Im Ort Nowaja Majatschka kamen zwei Männer wegen eines Drohnenangriffs zu Schaden. Sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.