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Liveticker Ukraine-Krieg: Stockholm kündigt weiteres Waffenhilfspaket für Kiew an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Stockholm kündigt weiteres Waffenhilfspaket für Kiew anQuelle: Legion-media.ru © Zoonar
  • 19.02.2026 20:04 Uhr

    20:04 Uhr

    Merz nach Genf-Gesprächen: Russland im "Zustand der tiefsten Barbarei"

    In Genf sind gestern die trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA zu Ende gegangen.

    Während dort um Verständigung gerungen wurde, erklärte Bundeskanzler Merz, "normale Beziehungen" zu Russland seien unmöglich. Das Land befinde sich – so wörtlich – "in einem Zustand der tiefsten Barbarei".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:53 Uhr

    34 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört

    Die diensthabenden Luftabwehrkräfte haben innerhalb von vier Stunden 34 ukrainische Drohnen über dem Territorium Russlands abgefangen und zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Im Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden 34 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

    • zwölf über dem Territorium des Gebiets Krasnodar,
    • zehn über dem Territorium des Asowschen Meeres,
    • sieben über dem Territorium des Schwarzen Meeres,
    • vier über dem Territorium der Republik Krim,
    • eine über dem Territorium des Gebiets Belgorod."
  • 19:19 Uhr

    Bericht: Saluschny wurde während Telefonats aus Büro von Selenskij verwundet

    Der ehemalige Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte Waleri Saluschny, der derzeit das Amt des ukrainischen Botschafters in Großbritannien bekleidet, wurde 2023 verletzt, als er einen Anruf aus dem Büro von Wladimir Selenskij erhielt, behauptet der ehemalige Kommandeur der 110. Saporoschje-Brigade der Territorialverteidigung der ukrainischen Streitkräfte Alexander Ignatjew. In einem Interview mit dem ehemaligen Abgeordneten der Werchowna Rada Borislaw Berjosa antwortet Ignatjew auf die Frage, ob Saluschny zum Zeitpunkt des Anrufs aus dem Büro von Selenskij verwundet worden sei, mit "Ja".

    Im Gespräch mit Ignatjew merkt Berjosa an, dass das Telefonat damals nur 30 Sekunden gedauert habe, Saluschny links vom Herzen verwundet worden sei und ihn die starken Wände des Unterstands gerettet hätten. Ignatjew fügt hinzu:

    "Solche Dinge passieren nicht einfach so, ein Zufall ist in solchen Fällen absoluter Unsinn. Alle Angriffe oder Sabotageakte unserer Geheimdienste auf den Kommandoposten des Oberkommandierenden und alle weiteren Maßnahmen bis hin zu seiner Entlassung aus dem Amt sind eindeutig das Ergebnis gezielter Interessen."

    Mehr zum Thema – Saluschny: Selenskij setzte Razzia ein, um mich einzuschüchtern

  • 18:43 Uhr

    Wer zählt schon mit? – Merz: "Ukraine-Krieg dauert schon länger als Zweiter Weltkrieg"

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine Rede auf dem sogenannten Politischen Aschermittwoch der CDU in Trier gehalten. Darin ließ er die letzten Jahre voller signifikanter Ereignisse Revue passieren und erklärte, dass "der Krieg in der Ukraine jetzt in wenigen Tagen vier Jahre dauert".

    "Der dauert jetzt schon länger als der Zweite Weltkrieg", fügte er direkt im Folgesatz hinzu. In wenigen Tagen – am 24. Februar – jährt sich der Beginn der militärischen Sonderoperation tatsächlich zum vierten Mal.
    Aber der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen und endete in Europa mit der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 beziehungsweise weltweit mit der Kapitulation Japans am 2. September 1945. Eine Gesamtdauer von sechs Jahren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:15 Uhr

    Medinski berichtet Putin über Verlauf der Ukraine-Verhandlungen in Genf

    Der Leiter der russischen Delegation, Wladimir Medinski, berichtete Wladimir Putin über den Verlauf der Verhandlungen zur Ukraine, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Er sagte:

    "Die Arbeit geht weiter, <...> sie ist komplex."

    Nach dem Treffen in Genf habe es keine neuen Kontakte zu den USA gegeben, präzisierte Peskow.

  • 18:02 Uhr

    Peskow: Äußerungen aus europäischen Hauptstädten tragen nicht zum Frieden in der Ukraine bei

    Die von den meisten europäischen Staaten vertretenen Ansichten tragen nicht zu den Bemühungen um eine friedliche Lösung bei, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Er sagte gegenüber Journalisten:

    "Die überwiegende Mehrheit der Standpunkte, die in den europäischen Hauptstädten geäußert werden, trägt eher zur Fortsetzung des Krieges als zu einer friedlichen Lösung bei."

    Peskow fügte hinzu, dass Zeitpunkt und Ort des nächsten Treffens zur Ukraine von der Analyse der Ergebnisse der Treffen in Genf abhängen.

  • 17:36 Uhr

    Lawrow: Europa will explizit gegen Russland gerichtete Sicherheitsgarantien für die Ukraine

    Europa ist gefangen in einer Art Hysterie, so der Außenminister Russlands, Sergei Lawrow, in einem Interview für den Fernsehsender Al-Arabiya.

    Einerseits fordere die EU von Moskau, unverzüglich Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine aufzunehmen, andererseits forciere sie den Konflikt und bestehe zugleich darauf, an diesen Verhandlungen teilzunehmen.

    Lawrow äußerte Zweifel daran, dass in dieser Situation ein konstruktiver Dialog möglich sei: "Worüber soll man mit den Europäern sprechen, wenn sie eindeutig davon reden, dass die Ukraine europäische Werte verteidigt?"

    Er betonte, dass die europäischen Länder nichts unternähmen, um Einfluss auf Kiew zu nehmen, damit es die Gesetze aufhebt, die die russische Sprache in der Ukraine sowie die Tätigkeit der kanonischen orthodoxen Kirche verbieten.

    Lawrow merkte zudem an, dass die EU lediglich von Sicherheitsgarantien für Kiew spreche. Dabei würden die russischen Interessen nicht nur nicht berücksichtigt, sondern diese Sicherheitsgarantien seien so formuliert, dass sie sich explizit gegen die russischen Interessen richteten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:59 Uhr

    Schweden kündigt weiteres Waffenhilfspaket für Ukraine an

    Schweden hat angekündigt, der Ukraine das inzwischen 21. Paket an militärischer Hilfe zu gewähren. Der Verteidigungsminister des Landes, Pål Jonson, meldet über X, dass sich der Wert des Pakets auf etwa 1,4 Milliarden US-Dollar belaufen soll, und verkündet:

    "Der Fokus ist klar: neu produzierte Luftabwehrsysteme, Langstreckenwaffen und Munition, um den dringendsten Bedarf der Ukraine zu decken."

    Wie Jonson weiter bekannt gibt, soll für etwa 330 Millionen US-Dollar Munition für Artillerie und Flakgeschütze angeschafft werden. Weitere 620 Millionen werden für Anschaffung und Entwicklung von Langstrecken-Drohnen ausgegeben. Der Minister betont, dass das Königreich seit 2022 Kiew insgesamt etwa 11,4 Milliarden US-Dollar an militärischer Hilfe gewährt habe.

  • 16:33 Uhr

    Dnjepropetrowsk: TZK-Mitarbeiter sprühen während Mobilisierung Gas in einem Bus

    Mitarbeiter des Militärkommissariats in Dnjepropetrowsk in der Ukraine haben während der Zwangsmobilisierung den Inhalt einer Gassprayflasche im im Inneren eines Busses versprüht, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Strana auf ihrem Telegram-Kanal. Dort heißt es:

    "In Dnjepr (seit der Umbenennung von Dnjepropetrowsk durch Kiew) haben Mitarbeiter des TZK (Territoriales Rekrutierungszentrum – so werden Militärkommissariate in der Ukraine genannt) einen Kleinbus mit Gas aus einer Sprühdose geflutet, um einen Mann zum Aussteigen zu zwingen."

  • 16:16 Uhr

    Weil er einen Beamten des TZK geschlagen hat: Ukrainischer Fußballspieler festgenommen

    Das oft brutale Vorgehen von Beamten des Territorialen Zentrums für Rekrutierung (TZK) in der Ukraine sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Am Mittwoch versuchten sie im Gebiet Kiew, einen vom Militärdienst befreiten Vater von drei Kindern zwangsweise zu mobilisieren.

    Wie auf einem Video zu sehen ist, das am Mittwoch in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde und von Überwachungskameras stammt, fährt ein Kleinbus des Militärkommissariats einen Mann an, der auf die Straße gelaufen ist, um einem der Militärangehörigen zu entkommen. Danach stiegen die Mitarbeiter des Militärkommissariats aus dem Kleinbus und versuchten, den Mann in das Fahrzeug zu zerren.

    Der Mann, den man zu mobilisieren versuchte, ist Vater von drei Kindern und hat eine offizielle Aussetzung vom Militärdienst. Sein Nachbar, der Fußballspieler Daniil Kolesnik, setzte sich für den Mann ein. Die Strafverfolgungsbehörden behaupten, dass Kolesnik selbst den Konflikt provozierte. Der 24-jährige Fußballspieler veröffentlichte auf Instagram ein Video, in dem er einem Beamten des Rekrutierungsbüros ins Gesicht schlägt. Später löschte er das Video und schloss seine Seite.

    Der ukrainische FС "Kolos" hat nach dem Vorfall Kolesniks Entlassung bekannt gegeben und seine bedingungslose Unterstützung für die ukrainische Armee erklärt. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und erklärt, den Sportler festgenommen zu haben. Ukrainische Medien berichten, dass dem Fußballer bis zu fünf Jahre Haft drohen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.