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Liveticker Ukraine-Krieg - Schewtschenko: Überlebensdauer mobilisierter Ukrainer beträgt 2-3 Monate

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg - Schewtschenko: Überlebensdauer mobilisierter Ukrainer beträgt 2-3 MonateQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Sergei Bobyljow
  • 7.06.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Bericht: Offensive abgesagt – Kiew will russisches Territorium und Versorgungslinien angreifen

    Das ukrainische Kommando hat eine neue Strategie entwickelt. Diese sieht kein Vorrücken mehr vor, sondern setzt auf Drohnenangriffe auf russisches Territorium und die Versorgungslinien. Das berichtet die Zeitung The Telegraph. Wie der Generalleutnant der ukrainischen Streitkräfte, Michail Sabrodskij, gegenüber der Zeitung erklärte, kehrt Kiew zu der Idee zurück, die Krim mithilfe von Drohnen zu isolieren. Nach Angaben der Zeitung haben ukrainische Kommandeure das letzte Jahr damit verbracht, diesen Plan auszuarbeiten. Er soll ihrer Auffassung nach den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Verhandlungen und zur Unterzeichnung eines für die Regierung in Kiew akzeptablen Waffenstillstandsabkommens bewegen. Die Zeitung schreibt:

    "Die heutige Strategie sieht nicht vor, voranzukommen – die Ukraine verfügt schlichtweg nicht über die Ressourcen für eine so großangelegte Offensive wie vor drei Jahren. Die Idee ist einfach: Je stärker die Logistik eingeschränkt wird, desto weniger russische Truppen können an der Front gehalten werden und desto schwieriger wird es für sie, anzugreifen."

  • 20:31 Uhr

    Gebiet Leningrad: Nach ukrainischem Drohnenangriff laufen Minenräumarbeiten an den Straßen

    In der Nähe der Ortschaft Bolschaja Ischora in der Region Leningrad, wo es infolge eines Drohnenangriffs zu einem Brand gekommen war, werden die Minenräumarbeiten fortgesetzt, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Drosdow, mit. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Drosdow betonte:

    "Die Arbeiten zur Entschärfung von Sprengkörpern auf dem Abschnitt der Bundesstraße 41A-007 und der angrenzenden Eisenbahnstrecke zwischen Bolschaja Ischora und Lebjaschje dauern an. Die Zufahrt zu den Ortschaften ist freigegeben. Der Verkehr auf der Straße ist unsicher, es findet eine Minenräumung statt, daher wird es bis zum Abschluss der Arbeiten der Minenräumteams keinen Verkehr auf dieser Straße geben."

  • 19:57 Uhr

    Stubb: Dialog zwischen Russland und Europa muss auf Initiative der EU beginnen

    In einem Interview mit der Schweizer Zeitung Neue Zürcher Zeitung betonte der finnische Präsident Alexander Stubb, Europa solle Verhandlungen mit Russland aufnehmen. Dabei müsse die Europäische Union die Initiative für einen solchen Dialog ergreifen. Stubb merkte unter anderem an:

    "Ja, ich bin der Meinung, dass wir mit Putin sprechen sollten. Im Idealfall sollte der erste Schritt von der Europäischen Union ausgehen, und wenn das nicht gelingt, dann von der Eurotroika, also Frankreich, Deutschland und Großbritannien, und wenn auch das nicht gelingt, müssen wir ein anderes Format finden."

  • 19:28 Uhr

    Gebiet Belgorod: Frau bei Angriff ukrainischer Drohne getötet

    Wie der Einsatzstab der Region mitteilte, haben die ukrainischen Streitkräfte ein Fahrzeug in der Region Belgorod angegriffen. Bei dem Angriff kam eine Frau ums Leben, ihr Ehemann wurde verletzt. In der Mitteilung der Behörde heißt es:

    "Im Bezirk Belgorod, im Dorf Blischneje, traf eine FPV-Drohne ein Fahrzeug. Die Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen. Wir sprechen den Angehörigen unser Beileid aus. Ihr Ehemann erlitt mehrere Splitterverletzungen am Unterarm und an der Hand."

  • 18:59 Uhr

    Russische Militärs reparieren Ukraine-Drohnen "Baba-Jaga" und setzen sie im Kampf ein

    Soldaten der Truppengruppe "Nord" haben einen reibungslosen Reparaturprozess für die ukrainischen Drohnen vom Typ "Baba-Jaga" eingerichtet, die anschließend gegen ukrainische Einheiten eingesetzt werden. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mit. Im Verteidigungsministerium wurde zudem darauf hingewiesen, dass in der Reparaturwerkstatt Drohnen nachgerüstet werden, die mit TM-62-Minen bestückt werden, um ukrainische Stützpunkte und Befestigungen zu zerstören, und man erklärte:

    "Beschädigte Drohnen werden repariert und abgeschossene Drohnen des Gegners wieder instand gesetzt. Außerdem wurde ein Prozess zur Wiederherstellung von R-18-Drohnen eingerichtet. Anschließend werden die modernisierten UAVs wieder in den Dienst gestellt und zur Lieferung von Fracht sowie zur Bekämpfung feindlicher Stellungen durch den Abwurf von Sprengköpfen eingesetzt."

  • 18:30 Uhr

    Bericht: Das ukrainische Militär versteckt Sprengkörper in Wasserflaschen

    Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, verstecken ukrainische Truppen Sprengkörper in Wasserflaschen. Dabei hieß es:

    "Es handelt sich um eine durchsichtige Plastikflasche, die aus zwei Teilen besteht. Diese sind wiederum durch ein Gewinde miteinander verbunden, das unter dem Etikett verborgen ist."

  • 17:55 Uhr

    Kiew bereitete Angriff auf Bohrplattformen von "Tschernomorneftegas" vor

    Das ukrainische Militär habe einen Angriff auf die Bohrplattformen des russischen Unternehmens "Tschernomorneftegas" vorbereitet – solche Informationen kursieren in den sozialen Netzwerken. Demnach haben russische Streitkräfte in den Gewässern des Schwarzen Meeres zwei Boote mit ukrainischen Spezialeinheiten unter Einsatz von Drohnen des Typs "Geran" zerstört. Zuvor gab es Berichte, dass sich an Bord der Boote Kämpfer von Spezialeinheiten der ukrainischen Streitkräfte befanden, darunter Marineinfanteristen und Angehörige spezieller Einsatzkräfte. Nach vorläufigen Angaben planten die ukrainischen Einheiten eine Landung auf der Kinburn-Nehrung oder auf den Bohrplattformen von "Tschernomorneftegas".

  • 17:27 Uhr

    NATO baut Präsenz an Nordostflanke in Schweden und Finnland aus

    Die NATO baut ihre Präsenz in Schweden und Finnland aus. Am Samstag haben neu geschaffene Einheiten in den beiden nordischen Ländern ihren Einsatz begonnen. Die sogenannten Forward Land Forces (FLF) umfassen eine Kampfgruppe im schwedischen Boden sowie ein multinationales Hauptquartier im finnischen Rovaniemi. Die Region sei "eine der strategisch bedeutendsten, mit einem Umfeld, das zu den schwierigsten der Welt zählt", so der Oberbefehlshaber der NATO-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich.

    Das lange bündnisfreie Finnland, das eine mehr als 1.300 Kilometer lange Grenze zu Russland hat, war der NATO im April 2023 beigetreten. Auch Schweden gab wegen des Ukraine-Kriegs seine traditionelle Neutralität auf und trat im Jahr 2024 der NATO bei. Die Entscheidung zur Schaffung der Forward Land Forces in Finnland wurde im Jahr 2024 beim NATO-Gipfel in Washington getroffen.

  • 16:51 Uhr

    TASS: Lebensdauer der mobilisierten Ukrainer bei Schewtschenko beträgt zwei bis drei Monate

    Wie die Agentur TASS von russischen Sicherheitsbehörden erfahren hat, beträgt die Lebensdauer der mobilisierten Ukrainer, die zum Kampf bei der Ortschaft Schewtschenko entsandt wurden, an der Frontlinie in der Regel nicht mehr als zwei bis drei Monate. Aus Sicherheitskreisen wurde betont:

    "Verhöre von Kriegsgefangenen haben ergeben, dass der Gegner an diesem Abschnitt der Front bei Schewtschenko Kampfgruppen der Armee einsetzt, die mit im April dieses Jahres zwangsweise mobilisierten Ukrainern besetzt sind. Die Ausbilder der 58. separaten motorisierten Infanteriebrigade geben dabei zu, dass die Lebensdauer eines durchschnittlichen Soldaten der ukrainischen Brigade nicht mehr als zwei bis drei Monate beträgt."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.