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Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau bestätigt Vergeltungsschlag auf Rüstungswerke und Energieanlagen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau bestätigt Vergeltungsschlag auf Rüstungswerke und EnergieanlagenQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 17.02.2026 19:44 Uhr

    19:44 Uhr

    Verletzte durch Drohnenangriffe aus Ukraine im Raum Belgorod

    Die ukrainischen Kämpfer haben am Dienstagnachmittag (Ortszeit) Ortschaften in drei Bezirken mit Drohnen attackiert. Dies gibt der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod bekannt. Insgesamt fünf Zivilisten erlitten laut dem Beamten Verletzungen unterschiedlicher Schwere.  

    Wie es heißt, wurden bei den Angriffen ein Geschäftsraum und ein ziviles Fahrzeug beschädigt. Ein Fahrzeug brannte aus. 

  • 19:18 Uhr

    Sapasnoje im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Befreiung von Sapasnoje im Raum Saporoschje durch Stoßtrupps des Truppenverbands Dnjepr.

    Wie es heißt, wurden nach der Luftaufklärung die Zielkoordinaten an Drohnenpiloten und Artillerie übermittelt. "Ein massiver Angriff führte zu erheblichen Verlusten für die ukrainischen Streitkräfte", berichtet die Behörde in Moskau. Die Ortschaft sei innerhalb weniger Tage mit minimalen Verlusten eingenommen worden.

  • 18:37 Uhr

    Grüne fordern Merz zu mehr Unterstützung für Ukraine auf

    Angesichts der neuen Gespräche zwischen Russland und der Ukraine haben die Grünen von Bundeskanzler Friedrich Merz mehr Unterstützung für Kiew gefordert. Der SPD-Politiker müsse seiner außenpolitischen Grundsatzrede auf der Münchner Sicherheitskonferenz "Taten folgen lassen", sagte Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Es sei richtig, dass Merz in München ein Programm für Freiheit und mehr europäische Eigenständigkeit formuliert habe, so Haßelmann.

    "Doch nicht allein Bekenntnisse reichen – Taten zählen."

    Die Konsequenz aus Merz’ Rede müsse "mehr militärische Unterstützung, deutlich verschärfte Sanktionen und ein konsequentes Vorgehen gegen Sanktionsverstöße und ein hartes Durchgreifen gegen Russlands Schattenflotte" sein.

    Haßelmann verwies auf das Leid der Menschen in der Ukraine. Während in Genf verhandelt werde, lasse Präsident Wladimir Putin weiter Raketen und Drohnen auf Städte und Energieanlagen feuern. Das koste täglich unschuldige Menschenleben. Es sei keine Diplomatie, sondern ein Spiel auf Zeit, erklärte die Grünen-Politikerin.

  • 18:05 Uhr

    RIA Nowosti: Briten werden sich über Verhandlungsergebnisse in der Schweiz informieren

    Die britische Delegation in Genf wird versuchen, Informationen über die Ergebnisse der Ukraine-Gespräche zu erhalten, sagte eine mit der Situation vertraute Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    "Sie nehmen nicht an dem Treffen teil, möchten aber eine Rückmeldung zu den Verhandlungen über die Ukraine erhalten", so die Quelle.

    Eine große Delegation aus Großbritannien hält sich im Hotel InterContinental auf, wo die Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine stattfinden, heißt es im Bericht. Sie werde von Jonathan Powell, dem nationalen Sicherheitsberater des britischen Premierministers Keir Starmer, geleitet.

  • 17:33 Uhr

    Gebiet Saporoschje erneut unter ukrainischem Beschuss – Zivilist betroffen

    Das ukrainische Militär hat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ein weiteres Mal die zivile Infrastruktur in der Ortschaft Wodjanoje beschossen. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt.  

    Ein Mann des Jahrgangs 1975 sei verletzt worden und werde derzeit medizinisch versorgt, berichtet der Beamte.

  • 17:03 Uhr

    Orbán: Ungarn hilft USA, die Lage in der EU und in der Ukraine zu verstehen

    Ungarn helfe den USA, die Lage in Mitteleuropa und den Konflikt in der Ukraine besser zu verstehen, um eine friedliche Lösung zu fördern, erklärt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Kommentar zum Besuch des US-Außenministers Marco Rubio in Budapest.

    "War das für die USA nützlich? Ich denke schon. Was wirklich interessant ist, ist, ob wir ihnen helfen konnten. Denn Amerika ist weit weg, Mitteleuropa ist komplex, es ist schwer zu verstehen, und von hier aus sehen sie den Krieg aus einer ganz anderen Perspektive. Und genau dabei versuche ich, ihnen, den Amerikanern, zu helfen. Ich versuche, ihnen eine andere Perspektive zu geben, eine näher liegende, umfassendere, historischere, tiefere, damit sie die richtige Entscheidung für eine friedliche Lösung treffen können."

  • 16:28 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen zwei Autos im russischen Grenzgebiet Kursk an: Mann getötet

    Aus dem russischen Grenzgebiet Kursk wird über einen tödlichen Drohnenangriff aus der Ukraine berichtet. Gouverneur Alexander Chinschtein meldet auf Telegram einen Getöteten in der Siedlung Kalinowka. Demnach habe das ukrainische Militär ein ziviles Auto angegriffen. Der Fahrer sei ums Leben gekommen. Der Politiker spricht der Familie und den Angehörigen des Opfers sein aufrichtiges Beileid aus.

    Darüber hinaus habe der Gegner in der Siedlung Beliza zugeschlagen. Bei einem ähnlichen Drohnenangriff sei der Fahrer unversehrt geblieben, so Chinschtein. Der Gouverneur bezeichnet die beiden Attacken als "barbarische Nazi-Verbrechen".

  • 15:56 Uhr

    Luftverteidigung zerstört Dutzende ukrainische Drohnen über Sewastopol

    Die ganze Nacht hindurch wehrten die Luftverteidigung und Kräfte der russischen Schwarzmeerflotte Drohnenangriffe auf die Hafenstadt Sewastopol aus der Ukraine ab. Dies gibt der Gouverneur Michail Raswoschajew am Dienstag bekannt.  

    "Es war eine der längsten Attacken auf Sewastopol in jüngster Zeit", schreibt der Beamte auf Telegram. Insgesamt seien mehr als 24 unbemannte Fluggeräte abgeschossen worden.

    "Je näher die nächsten Verhandlungen mit der Ukraine rücken, desto häufiger greifen die ukrainischen Streitkräfte Russland an, darunter auch Sewastopol", betont Raswischajew. "Dies ist eine bekannte Taktik der Ukronazis."

    Wie es heißt, erlitt ein neunjähriger Junge Splitterverletzungen, als die durch den Drohnenabschuss verursachte Druckwelle Fenster eines Eigenheims zerstörte. Das Kind werde in einem Krankenhaus behandelt und befinde sich in einem zufriedenstellenden Zustand, teilt der Gouverneur mit.

    Die zuständigen öffentlichen Dienste hätten umgehend damit begonnen, die Folgen der nächtlichen Angriffe zu beseitigen, fügt der Beamte hinzu. 

  • 15:32 Uhr

    Zivilist bei Drohnendetonation im russischen Grenzgebiet Belgorod verletzt

    Aus dem russischen Grenzgebiet Belgorod wird über ein weiteres Opfer berichtet. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, sei in der Siedlung Krinitschnoje eine ukrainische Drohne detoniert. Der Vorfall habe sich auf dem Gelände eines Geschäfts ereignet. Ein Mann habe dabei eine Splitterwunde am Bauch erlitten und werde nun ärztlich versorgt. Ein Lkw sei beschädigt worden, teilt Gladkow mit.

  • 15:17 Uhr

    Ukrainische Angriffe ließen in der vergangenen Woche gut 450.000 Menschen in Russland ohne Strom

    Rodion Miroschnik, der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen im Zusammenhang mit den ukrainischen Verbrechen, hat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS die ukrainischen Streitkräfte bezichtigt, unerträgliche Lebensverhältnisse für die Zivilbevölkerung in den russischen Grenzregionen zu schaffen. Zu diesem Zweck habe das ukrainische Militär russische Energieanlagen, insbesondere Umspannwerke, angegriffen. So seien dadurch in der vergangenen Woche mindestens 454.000 Menschen vorübergehend ohne Strom geblieben. Am stärksten hätten die Stromabschaltungen in der vergangenen Woche das Gebiet Belgorod betroffen. Etwa 220.000 Menschen hätten dort ohne Strom ausharren müssen. Im Gebiet Brjansk seien es 107.000 Einwohner gewesen, im Gebiet Saporoschje 35.000 Menschen und im Gebiet Kursk 27.000 Einwohner.

    Darüber hinaus warf der Diplomat der Ukraine vor, das AKW Saporoschje erneut unter Beschuss genommen zu haben. Einige Infrastrukturobjekte, darunter eine Hochspannungsleitung, seien beschädigt worden. Somit gefährde die Ukraine die Atomsicherheit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.