Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Zerstörung von Leopard-Panzer

12.02.2026 16:45 Uhr
16:45 Uhr
Orbán: Europa sollte statt Ukraine-Hilfen eigene Wirtschaft ankurbeln
Nach den Worten des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán sollte Europa die Ukraine nicht mehr finanziell unterstützen, wenn es seine eigene Wirtschaft ankurbeln möchte. Am Rande eines Treffens mit anderen europäischen Staats- und Regierungschefs sagte der Ungar am Donnerstag zu Reportern:
"Schicken Sie Ihr Geld nicht an andere, wenn Sie es für Ihre Wettbewerbsfähigkeit brauchen, also schicken Sie das Geld nicht an die Ukraine."
Orbán hatte sich auch früher skeptisch über die Unterstützung der EU für die Ukraine geäußert.
Offiziellen Zahlen zufolge haben die EU und ihre Mitgliedstaaten seit dem Beginn des Krieges vor knapp vier Jahren bis Ende 2025 rund 177 Milliarden Euro an Hilfe geleistet. Das Bruttoinlandsprodukt der 27 EU-Staaten liegt bei fast 18 Billionen Euro.
16:16 Uhr
Linken-Co-Chef will Chinas Präsidenten bei Ukraine-Friedensgipfel sehen
Linken-Co-Chef Jan van Aken hat Bundeskanzler Friedrich Merz aufgefordert, Chinas Präsident Xi Jinping zu einem Ukraine-Gipfel einzuladen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte van Aken in Anspielung auf das geplante Treffen des CDU-Politikers mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi:
"Merz sollte auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Initiative ergreifen, den chinesischen Präsidenten Xi Jinping einzuladen, zusammen mit der EU einen Friedensgipfel für die Ukraine zu organisieren."
Um die Friedensverhandlungen zwischen Moskau und Kiew einen entscheidenden Schritt voranzubringen, müsse man Peking mit ins Boot holen. Der Linken-Vorsitzende begründete seinen Vorstoß folgenderweise:
"Russland wiederum ist in hohem Maße von China abhängig. Wenn Xi Jinping einlädt, muss Wladimir Putin kommen."
Van Aken zeigte sich verwundert, dass er dieses Jahr nicht zur MSC eingeladen wurde. Damit fehle eine ganz bestimmte Perspektive auf der Sicherheitskonferenz.
15:49 Uhr
Rutte hofft auf baldigen Friedensschluss in der Ukraine
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat die Hoffnung auf einen zeitnahen Waffenstillstand in der Ukraine geäußert. Im Rahmen der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow behauptete er:
"Ich hoffe auf einen baldigen, langfristigen Waffenstillstand oder, noch besser, ein Friedensabkommen. Die NATO arbeitet täglich sorgfältig an Sicherheitsgarantien."
15:24 Uhr
Russlands Verteidigungsminister Beloussow inspiziert Truppenverband Süd
Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat im Kommandopunkt einer Einheit des Truppenverbands Süd eine Beratung abgehalten. Dort hörte er sich Berichte über die aktuelle Situation an der Kontaktlinie an. Der Befehlshaber des Truppenverbands Süd, Sergei Medwedew, informierte den Minister über den Verlauf der russischen Offensive und über die Handlungen des Gegners.
Im Rahmen der Inspektion konnte Beloussow neue technische Entwicklungen zu Gesicht bekommen. So wurde dem Minister unter anderem über ein modernes unbemanntes Luftfahrzeug berichtet, das Funksignale an andere Kampfdrohnen weiterleiten und somit ihre Reichweite erweitern kann. Zudem wurden Beloussow mobile Störsender gezeigt, die gegnerische FPV-Drohnen bekämpfen und dadurch Stoßtruppen und Lieferrouten für Verpflegung und Munition decken.
Der Minister schätzte die Kampfleistungen des Truppenverbands Süd hoch ein und überreichte Armeeangehörigen, die sich als besonders mutig und heldenhaft hervorgetan hatten, staatliche Auszeichnungen.
15:00 Uhr
Wegen ineffektiver Luftabwehr – Ukraine plant Aufstellung neuer Truppengattung
Das ukrainische Militär plant, eine neue Truppengattung aufzustellen, da die herkömmliche Luftabwehr zu ineffektiv ist. Dies geht aus einer Meldung des Oberbefehlshabers des ukrainischen Militärs, Alexandr Syrski, hervor. Auf Facebook schrieb er:
"Das Luftabwehrsystem funktioniert unter äußerst schwierigen Bedingungen. In den vergangenen zwei Jahren hält sich die Effektivität der Luftabwehr auf etwa 74 Prozent. Wir erhöhen die Effektivität der Drohnenkomponente der Luftabwehr und planen, die Funktionen zwischen Luftabwehr-Raketentruppen und einer neuen Truppengattung, die für die Deckung wichtiger Objekte zuständig sein wird, umzuverteilen."
Zuvor hatte der Pressedienst des russischen Auslandsgeheimdienstes im Dezember erklärt, dass die Luftabwehrkräfte der Ukraine zum Abfangen der russischen Luftziele zu ineffektiv sind.
14:40 Uhr
Nawrocki: "Ich habe es nicht eilig, mich mit dem Verbrecher Putin an einen Tisch zu setzen"

Das polnische Staatsoberhaupt Karol Nawrocki hat erklärt, dass er "als Präsident Polens dazu bereit" sei, sich mit dem "Verbrecher Putin" zu treffen, sofern es "im Interesse des polnischen Staates" liege. Schließlich komme es auch bei den UNO-Veranstaltungen zu ähnlichen Treffen auf relativ hoher diplomatischer Ebene, so der Politiker.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:18 Uhr
Orbán kontert Selenskij: Bedingungen für EU-Beitritt werden von Mitgliedern und nicht von Kandidaten gestellt
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat mit deutlichen Worten auf die Forderung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij reagiert, wonach ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Krieges ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt seines Landes enthalten soll. Auf der Plattform X antwortete der Ungar auf einen entsprechenden Eintrag des Ukrainers, dass Selenskij auf dem Holzweg sei. Ein EU-Beitritt basiere auf Leistungen. Dabei betonte Orbán:
"Es sind die Mitgliedstaaten, die die Bedingungen stellen – und nicht die Beitrittskandidaten."
In einem weiteren Eintrag verwies Orbán darauf, dass ukrainische Militärführer sogar Ungarn drohen würden. Der Politiker zeigte sich sicher:
"Ein EU-Beitritt der Ukraine wird keinen Frieden bringen, er wird Krieg nach Europa bringen."
In diesem Zusammenhang wiederholte Orbán seine These: Ungarn werde keine Bedrohungen für die Sicherheit des EU-Landes finanzieren oder legitimieren. Die Regierung in Budapest werde der Ukraine auch keine Waffen liefern.
⚠️ The Zelenskyy plan is no theory, it is reality. President @ZelenskyyUa openly demands EU membership by 2027 and treats it as a military security guarantee, while Ukrainian military leaders issue harsh threats against Hungary. EU accession for Ukraine would not bring peace, it… pic.twitter.com/lakyHtc2rm
— Orbán Viktor (@PM_ViktorOrban) February 12, 202613:49 Uhr
Russische Behörden melden Schäden durch ukrainische Attacken auf Siedlungen im Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo berichtet auf Telegram über Sachschäden, die die ukrainischen Streitkräfte bei ihren Angriffen auf Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson angerichtet haben. Dem Politiker zufolge seien in der Stadt Radensk bei Drohnenangriffen ein unbewohntes Einfamilienhaus, ein Mehrfamilienhaus und ein Lkw beschädigt worden. In Golaja Pristan seien zwei Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Saldo meldet weder Todesopfer noch Verletzte.
Außerdem teilt Saldo mit, dass ein Krankenwagen auf dem Weg in die Stadt Aljoschki auf eine Mine aufgefahren sei. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. In Radensk und Petrowka seien vier Sprengsätze entdeckt worden.
13:21 Uhr
Ukrainische Drohnen setzen Erdölraffinerie in Russlands Teilrepublik Komi in Brand
Die ukrainischen Streitkräfte haben an diesem Donnerstag in der nordrussischen Teilrepublik Komi zugeschlagen. Das Oberhaupt der dünn besiedelten Tundra- und Taiga-Region berichtete auf der Plattform MAX, dass der Drohnenangriff einer Erdölraffinerie in der Stadt Uchta gegolten habe. Nach Angaben von Rostislaw Goldschtein sei auf dem Betriebsgelände ein Brand ausgebrochen. Am Ort des Geschehens seien Blaulichtdienste im Einsatz. Man ergreife alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Der Politiker meldete weder Todesopfer noch Verletzte. Weitere Einzelheiten gab der Republikchef nicht bekannt.
Das russische Verteidigungsministerium bestätigte den Drohnenangriff auf die Teilrepublik Komi. Demnach habe die Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 10 Uhr MEZ über der nordrussischen Region neun unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Weitere Einzelheiten über die Attacke gab die Behörde in Moskau nicht bekannt.
12:53 Uhr
Russland meldet Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur
Während des vergangenen Tages haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums einen kombinierten Angriff gegen die ukrainische Militärinfrastruktur unternommen. Wie die Behörde meldet, wurden Objekte der Energieinfrastruktur, die zu militärischen Zwecken genutzt werden sowie Produktions- und Lagerstätten für Drohnen unter Einsatz von land- und luftgestützten Präzisionswaffen und Drohnen angegriffen. Das Ministerium gibt weiter bekannt:
"Die Ziele des Angriffs wurden erreicht. Alle anvisierten Objekte wurden getroffen."
Ihrerseits schoss die russische Luftabwehr im gleichen Zeitraum fünf ukrainische Marschflugkörper vom Typ Flamingo, sechs Lenkgleitbomben, acht HIMARS-Raketen sowie 211 Starrflügler-Drohnen ab.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
