Liveticker Ukraine-Krieg – Gerassimow: Russische Truppen auf allen Fronten in der Offensive

16.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Reiche: Gaskauf aus Russland hieße, einen Kriegstreiber zu unterstützen

Am Rande eines EU-Energieministertreffens in Brüssel am Montag hat die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU), Fragen der Presse beantwortet. Auf die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Energielieferungen aus Russland erklärte Reiche:
"Eine Gasversorgung aus Russland wäre ein Rückschritt und hieße, sich zurückzubegeben in eine absolut unsichere Situation und einen Kriegstreiber zu unterstützen. Das kommt für uns nicht infrage."Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:43 Uhr
London: Großbritannien liefert Munition und Tausende Drohnen an die Ukraine
Innerhalb eines Monats hat das Vereinigte Königreich 3.500 Drohnen, 18.000 Artilleriegeschosse und drei Millionen Schuss Munition an die Ukraine geliefert. Dies gab der britische Verteidigungsminister John Healey im Parlament bekannt.
Zuvor hatte der russische Botschafter in London, Andrei Kelin, erklärt, die britischen Behörden hätten sich bislang kein einziges Mal für eine friedliche Beilegung des Konflikts ausgesprochen und nähmen weiterhin eine Russland feindliche Position ein. Ihn beunruhigten insbesondere die Waffenlieferungen, "kriegerische Erklärungen" und die einseitige Haltung Londons.
Kelin fügte hinzu, er habe von der Regierung des Vereinigten Königreichs "kein einziges Wort" über die Notwendigkeit einer diplomatischen Beendigung des Konflikts gehört.
21:22 Uhr
Energodar: Ukrainische Drohne greift Café an – Feuerwehr unter Beschuss
Die ukrainischen Streitkräfte haben versucht, Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums anzugreifen, als diese einen Brand in der Stadt Energodar löschen wollten. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, auf Telegram mit:
"Der Feind hat die Löscharbeiten bewusst behindert und versucht, Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums anzugreifen."
Zuvor hatte Puchow berichtet, dass ukrainische Drohnen ein Gebäude eines nicht mehr betriebenen Cafés in der Stadt angegriffen hätten. Dabei sei das Gebäude schwer beschädigt worden und ein Brand ausgebrochen. Verletzte habe es nicht gegeben.
21:01 Uhr
Wegen Blockade von Gesetzen: Selenskij droht Abgeordneten mit Entsendung an die Front

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij.Urheberrechtlich geschützt Weil wichtige Gesetzesvorhaben in den vergangenen Monaten nicht die nötige Mehrheit im Parlament erhielten, droht Wladimir Selenskij nun Abgeordneten der Werchowna Rada mit der Einberufung zur Front, sollten sie ihre Arbeit im Parlament nicht erfüllen.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.20:43 Uhr
Gebiet Belgorod: Frau bei Drohnenangriff der Ukraine auf Agrarbetrieb verletzt
Im Kreis Borissowka im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf ein landwirtschaftliches Unternehmen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.
"Im Dorf Grusskoje des Gebiets Belgorod erlitt eine Frau infolge von Angriffen dreier FPV-Drohnen auf ein landwirtschaftliches Unternehmen ein Drucktrauma. Ihr wurde die notwendige medizinische Hilfe geleistet."
20:22 Uhr
Trump: "Ich weiß nicht, ob ich selbst in der Ukraine leben wollte"
US-Präsident Donald Trump hat bezweifelt, ob er angesichts des anhaltenden Konflikts in der Ukraine selbst dort leben wollte. Vor Journalisten sagte Trump im Weißen Haus:
"Die Menschen leben in der Ukraine. Eigentlich sollte man meinen, dass sie dort nicht leben sollten – aber sie tun es. Ich weiß nicht, ob ich das tun würde. Doch sie leben dort."
Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, Ziel der militärischen Sonderoperation in der Ukraine sei der "Schutz der Menschen im Donbass, die acht Jahre lang Misshandlungen und einem Genozid durch das Kiewer Regime ausgesetzt waren". Die Operation sei eine erzwungene Maßnahme gewesen, da Russland "keine andere Wahl" gehabt habe und Sicherheitsrisiken entstanden seien, auf die anders nicht reagiert werden konnte.
20:00 Uhr
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 59 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:
- Gebiet Brjansk – 34,
- Gebiet Moskau – 13,
- Gebiete Kaluga und Smolensk – je vier,
- Gebiet Twer – zwei,
- Teilrepublik Adygeja und Gebiet Belgorod – je eine.
19:41 Uhr
Fico über Konfrontation mit Kiew: "Wir führen einen Energie-Krieg"

Der slowakische Regierungschef hat sich in einem am Montagmorgen veröffentlichten Video erneut zu dem Energie-Konflikt zwischen Selenskijs Kiewer Regime und EU-Ländern, die der Brüsseler Linie zu einem Fortsetzen des Ukraine-Kriegs trotzen, geäußert.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.19:26 Uhr
Gerassimow: Russische Truppen an allen Frontabschnitten in der Offensive
Die Aufgaben der militärischen Sonderoperation werden weiterhin umgesetzt. Die russischen Truppen führen offensive Maßnahmen in allen Frontabschnitten durch, erklärte der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Generaloberst Waleri Gerassimow. In den ersten beiden Märzwochen hätten die Truppen zwölf Ortschaften befreit.
Der Truppenverband Nord errichtet eine Sicherheitszone in den Grenzgebieten der Regionen Sumy und Charkow.
Die Einheit Mitte führt die härtesten Gefechte und baut eine Sicherheitszone im Gebiet Dnjepropetrowsk auf. Dort finden aktuell Kämpfe um die Kontrolle über Nowopawlowka und Nowopodgorodnjeje statt.
Der Truppenverband Süd treibt die Offensive weiter voran. Gerassimow zufolge unternimmt der Gegner alles, um das Vorrücken zu stoppen und einen Durchbruch russischer Stoßtrupps in der Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte im Raum Slawjansk-Kramatorsk-Konstantinowka zu verhindern. In Konstantinowka finden Straßenkämpfe in der nordöstlichen Stadtregion statt, mehr als 60 Prozent der Stadt stehen unter Kontrolle russischer Truppen.
Die Ost-Truppen halten die Initiative und rücken aktiv nach Westen vor. Die ukrainischen Streitkräfte konnten ihren Vormarsch im Osten des Gebiets Saporoschje nicht stoppen.
Die Einheit West beendet derzeit die Befreiung von Alexandrowka und setzt die Vernichtung der eingeschlossenen Reste ukrainischer Einheiten am Ostufer des Flusses Oskol fort. Mehr als die Hälfte der Stadt Krasny Liman steht inzwischen unter ihrer Kontrolle.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


