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Liveticker Ukraine-Krieg – Medienbericht: Deutsche Söldner im Gebiet Saporoschje eliminiert

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medienbericht: Deutsche Söldner im Gebiet Saporoschje eliminiertQuelle: AP © Gregor Fischer

  • 31.05.2026 13:40 Uhr

    13:40 Uhr

    AKW Saporoschje: IAEA-Experten bekommen Zugang zum Ort des ukrainischen Angriffs unter einer Bedingung

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff am Samstag wurde die Turbinenhalle des Reaktorblocks Nummer 6 im Atomkraftwerk Saporoschje getroffen. Daraufhin forderte die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) den Zugang zu dem Ort.

    Jewgenija Jaschina, Sprecherin der russischen nuklearen Anlage, äußert sich dazu im Gespräch mit der Agentur TASS:

    "Was den gestrigen Angriff angeht, werden wir den IAEA-Experten den Ort des Einschlags zeigen, sobald die Situation es zulässt und es für die Mitarbeiter der Organisation selbst sicher sein wird."

  • 13:08 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Choten, Malaja Rybiza, Woroschba, Batschewsk, Iwolschanskoje, Korenek und Krasnopolje im Gebiet Sumy sowie Isbizkoje, Lipzy, Chatnee und Rubeschnoje im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 185 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem 19 Autos, eine Haubitze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Auch der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und gegnerische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Blagodatowka und Schijkowka im Gebiet Charkow sowie Sidorowo und Swjatogorsk in der DVR getroffen. Mehr als 200 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem zwei Transportpanzer, ein Panzerfahrzeug, 17 Autos, drei Geschütze und einen Mehrfachraketenwerfer verloren.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Nikolajewka, Kramatorsk, Jurkowka, Rai-Alexandrowka, Orechowatka, Konstantinowka und Malinowka in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 165 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Autos, zwei Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer, ein Artillerieaufklärungsradar und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen und dabei gegnerische Einheiten nahe den Ortschaften Grusskoje, Torezkoje, Kutscherow Jar, Wassilewka, Belizkoje, Sergejewka und Solotoi Kolodes in der Donezker Volksrepublik (DVR) sowie Iwanowka und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe bis zu 340 Armeeangehörige verloren. Zudem seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, vier Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Kolomijzy und Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Kopani, Trudowoje, Tersjanka, Nowossjolowka, Ljubizkoje und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 445 Kämpfer. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe gegnerische Einheiten im Raum der Ortschaften Grigorowka, Orechow und Malojekaterinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem elf Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Rüstungswerke, Drohnenbasen, Brennstoffdepots sowie Energie- und Verkehrsanlagen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, und 143 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden vier Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 405 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 154.089 Drohnen, 661 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.561 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.729 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.151 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:39 Uhr

    Sacharowa: "Merz hat Deutschland bereits angegriffen"

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, behauptet, Bundeskanzler Friedrich Merz habe Deutschland bereits angegriffen. In einem Interview mit dem deutschen Journalisten Patrik Baab sagt die Diplomatin: 

    "Besiegen Sie ihn erst einmal, und machen Sie sich dann Gedanken darüber, ob noch jemand anderes Sie angreifen könnte."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 12:10 Uhr

    Drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 47 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 47 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 24 Geschosse abgefeuert und 124 Drohnen eingesetzt, von denen 63 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Oktjabrski sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. Bei einer ähnlichen Attacke habe ein Einwohner der Siedlung Orlowka Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer Drohne auf dem Gelände eines Geschäfts in der Siedlung Borissowka sei außerdem ein Mann zu Schaden gekommen.

    Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden sechs Mehrfamilienhäuser, 15 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Geschäft, drei Betriebe, zwei Lagerhäuser, ein Verwaltungsgebäude, ein Infrastrukturobjekt, eine Garage, zwei Gasleitungen, zwei Lkw, ein Kleintransporter und 19 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:36 Uhr

    Eine Verletzte und Sachschäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 30. Mai bis 8 Uhr MESZ am 31. Mai 75 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 64-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sechs Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über eine Verletzte. Bei ihr handele es sich um eine 62 Jahre alte Frau. Zudem seien drei Wohnungen, neun Einfamilienhäuser, ein Schulgebäude und ein Auto beschädigt worden.

  • 11:02 Uhr

    IAEA fordert Zugang zum AKW Saporoschje

    Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat Zugang zu der von einer Drohne getroffenen Turbinenhalle im Kernkraftwerk Saporoschje gefordert. Die Behörde ​sei über einen Angriff informiert worden, ⁠bei dem ein Loch in die ​Wand der Halle gerissen worden sei, teilte die IAEA auf der Plattform X ⁠mit. Dies sei der erste Drohnenangriff innerhalb eines Kraftwerkgeländes seit April 2024 gewesen, hieß es weiter.

    IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi zeigte sich ernsthaft besorgt ​über den Vorfall. Angriffe auf Atomanlagen seien wie ein Spiel mit dem Feuer, sagte er.

    Zuvor hatte der russische Atomkonzern ⁠Rosatom mitgeteilt, dass eine ​ukrainische Glasfaserdrohne in dem von Russland kontrollierten Kernkraftwerk Saporoschje eingeschlagen sei. Wichtige Anlagen seien bei der Explosion nicht beschädigt worden, erklärte Rosatom-Chef Alexei Lichatschow. Die Strahlungswerte im AKW seien im normalen Bereich. Das ukrainische Militär wies die Anschuldigung, eine ukrainische Kamikaze-Drohne habe die Turbinenhalle des Reaktorblocks Nummer 6 angegriffen, als "Propagandatrick" zurück.

  • 10:33 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 30. Mai 19 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Malokachowka — 2,
    • Ljubimowka — 2,
    • Kachowka — 4,
    • Nowaja Kachowka — 5,
    • Aljoschki — 6.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Korsunka, Kachowka und Aljoschki seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:01 Uhr

    DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik acht Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 30. Mai bis 0 Uhr am 31. Mai (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 34 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden sechs Zivilisten verletzt. Zu Schaden kamen sechs Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw, ein Kommunalfahrzeug, ein Linienbus und mehrere Autos.

  • 09:37 Uhr

    Drohnenwrackteile setzten Brennstoffdepot im südrussischen Gebiet Rostow in Brand

    In der zurückliegenden Nacht hat das südrussische Gebiet Rostow erneut eine ukrainische Drohnenattacke überstanden. Gouverneur Juri Sljussar meldete auf der Plattform Telegram den Abschuss von mehr als 50 unbemannten Luftfahrzeugen über neun Bezirken der Region. Der Politiker berichtete über keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, sprach aber von einem starken Brand in der Siedlung Matwejew Kurgan.

    Wie Sljussar mitteilte, seien Wrackteile auf ein Brennstoffdepot herabgestürzt, das Landwirtschaftsunternehmen mit Treibstoff versorge. Dabei sei ein starker Brand entstanden. Mehrere Anwohner seien in Sicherheit gebracht worden. Zudem seien in der Siedlung Matwejew Kurgan eine Apotheke, zwei Geschäfte und ein Auto zu Schaden gekommen.

  • 09:08 Uhr

    Medienbericht: Deutsche und britische Söldner im Gebiet Saporoschje eliminiert

    Die Nachrichtenagentur TASS berichtet unter Berufung auf russische Militärkreise über den Tod von mehreren Söldnern aus Deutschland und Großbritannien, die an der Seite der Ukraine gegen Russland gekämpft haben sollen. Demnach sei die Söldnereinheit in einem Waldstreifen im Gebiet Saporoschje eliminiert worden. Ihre Staatsangehörigkeit sei mittels ihrer Ausweise festgestellt worden. Die Söldner seien Angehörige des dritten Stoßbataillons des Regiments "Skala" (auf Deutsch: "Felsen") gewesen.  

    Unter den Getöteten erwähnt die russische Nachrichtenagentur Philipp Maximilian Latermann des Jahrgangs 2000 und Jaycee Jason Largan des Jahrgangs 2003. Weitere Namen und Einzelheiten werden bislang nicht erwähnt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.