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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit acht Ortschaften binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit acht Ortschaften binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 6.02.2026 19:30 Uhr

    19:30 Uhr

    Gebiet Orjol: Nach ukrainischem Angriff Gasleitung beschädigt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Raketenangriff auf das Gebiet Orjol durchgeführt, wobei durch herabfallende Geschosse die Verglasung mehrerer Privathäuser beschädigt wurde. Außerdem wurde eine Gasleitung leicht beschädigt. Darüber berichtete der Gouverneur der Region, Andrei Klytschkow, in seinem Telegram-Kanal. Er teilte mit:

    "Durch herabfallende Trümmer wurde die Verglasung mehrerer Privathäuser beschädigt, es gab keine Verletzten. Auch eine Niederdruck-Gasleitung wurde leicht beschädigt, aber dank des schnellen Einsatzes der Versorgungsdienste ist die Gasversorgung derzeit wiederhergestellt."

  • 18:46 Uhr

    Merz warnt Europa vor "unabgestimmten Kontakten" mit Russland

    Deutschland ist "natürlich immer bereit, mit Russland Gespräche zu führen", erklärt Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem Besuch in Abu Dhabi. Der deutsche Regierungschef warnt aber mit Hinweis auf die laufenden Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA in den Vereinigten Arabischen Emiraten davor, unabgestimmt neue Gesprächskanäle zu eröffnen. Der Besuch des außenpolitischen Beraters von Präsident Macron in Moskau sei mit europäischen Ländern eng abgestimmt worden.

    Gespräche, die eine Eskalation im Ukraine-Konflikt verursachen könnten, möchte Merz nicht führen, sondern Verhandlungen unterstützen, die einem Ende des Krieges dienten. Die Europäer wollten dazu beitragen, sollten dies aber nur abgestimmt miteinander und auch mit der Ukraine und den USA tun, fügt Bundeskanzler hinzu.

  • 18:17 Uhr

    Selenskij hält den Einsatz der ukrainischen Luftstreitkräfte in einigen Regionen für mangelhaft

    Der Einsatz der ukrainischen Luftstreitkräfte in einigen Regionen des Landes ist mangelhaft, erklärt Präsident Wladimir Selenskij. Selenskij hat heute ein Treffen mit der obersten Militärführung durchgeführt und Berichte über die Lage in Kiew sowie in den Gebieten Kiew, Charkow, Poltawa, Kirowograd, Winniza und anderen erhalten. Nach dem Treffen schreibt Selenskij in einem Beitrag auf Telegram:

    "Die Arbeit der Luftstreitkräfte in einigen Regionen der Ukraine halte ich für mangelhaft."

  • 17:50 Uhr

    Slowakei besteht auf keiner Militärhilfe für die Ukraine

    Die Slowakei leistet der Ukraine keine Militärhilfe und beabsichtigt, diesen Kurs zukünftig beizubehalten, erklärt Tibor Gašpar, der Vize-Vorsitzende des slowakischen Parlaments, im Interview für die Nachrichtenagentur TASS:

    "Die derzeitige Regierung von Robert Fico bekräftigt weiterhin, dass die Slowakei der Ukraine keine Militärhilfe aus ihren nationalen Reserven leisten wird. An dieser Politik wird festgehalten."

    Gleichzeitig betont Gašpar, dass Bratislava humanitäre Hilfe bereitstellt und diplomatische Bemühungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts unterstützt.

  • 17:26 Uhr

    Militäranalyst: Bei Slawjansk tobt der Kampf um die Lufthoheit

    In der Region Slawjansk und Kramatorsk tobt derzeit an der gesamten Front der heftigste Kampf um die Lufthoheit, erklärte der Militäranalyst und pensionierte Oberst Witali Kisselew. In einem Gespräch mit dem Portal Lenta.ru merkte er an, dass Tausende Drohnen beider Seiten den Luftraum in dieser Richtung patrouillieren und aufgrund der strengen Kälte Infanterie-Manöver aus der Luft mit Wärmebildkameras gut zu erkennen sind. Dabei, so der Experte, stelle die russische Armee ihre Angriffsaktionen nicht ein, aber bisher seien sie lokaler Natur und dienten in erster Linie der Verbesserung der Positionen. Kisselew betonte:

    "Dies ist die Vorbereitung auf die Frühjahrsoffensive und die Suche nach den vielversprechendsten Abschnitten für einen zukünftigen Angriff."

  • 16:54 Uhr

    Lawrow: Russland beschießt militärische oder für militärische Zwecke benutzte Ziele in der Ukraine

    Russland beachtet das humanitäre Völkerrecht und greift ausschließlich militärische oder für militärische Zwecke genutzte Objekte in der Ukraine an. Dies erklärt Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz. TASS zitiert den Diplomaten:

    "Wir haben mehrmals gewarnt, dass wir mit Vorsicht agieren, bis der Gegner den Elementarregeln des humanitären Völkerrechts folgt. Wir beachten bislang diese Regeln und greifen nur die Objekte mit doppeltem oder rein militärischem Verwendungszweck an."

    Hierbei erinnert Lawrow daran, dass die Ukraine sich nicht an die energetische Waffenruhe hielt, die Russland im Frühjahr 2025 auf Vorschlag der USA ausgerufen hatte. Damals wurden binnen eines Monats mehr als 130 ukrainische Angriffe auf Energieobjekte in Russland verzeichnet. Außerdem setzte Kiew Attacken auf Wohnhäuser, Passagierzüge und weitere nichtmilitärische Ziele fort, betont Lawrow.

  • 16:31 Uhr

    Selenskijs Bilanz: 55.000 tote ukrainische Soldaten – Ungarn kündigt Ausweisungen an

    Wladimir Selenskij hat am 4. Februar 2026 die "offiziellen" Verlustzahlen der Ukraine korrigiert und spricht nun von 55.000 gefallenen Soldaten. Trotz dieser Bilanz dauern die Zwangsrekrutierungen durch die territorialen Rekrutierungszentren (TZK) an, die mit aller Härte gegen die eigene Bevölkerung vorgehen.

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán reagierte darauf, indem er die Ausweisung aller ukrainischen Staatsbürger ankündigte, die nachweislich an gewaltsamen Rekrutierungsmaßnahmen beteiligt sind.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:56 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört Drohnen über Gebiet Belgorod

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 14 unbemannte Flugzeuge der Ukraine vom Himmel über dem Gebiet Belgorod geholt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 9 und 16 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

  • 15:36 Uhr

    infoBRICS:Die Hälfte der Ukrainer will Selenskijs Rücktritt

    Die Hälfte der Ukrainer wünscht sich den Rücktritt von Selenskij, wie aus einer Umfrage von dem Portal infoBRICS hervorgeht. Dabei dürfte die tatsächliche Zahl der Menschen, die mit ihm unzufrieden sind und seinen Rücktritt fordern, weitaus höher sein: Viele schweigen aus Angst vor Repressalien, ist der Autor von infoBRICS überzeugt. In einem Artikel zu diesem Thema auf dem Portal heißt es:

    "Die Unbeliebtheit der illegitimen Regierung von Wladimir Selenskij in der Ukraine nimmt weiter zu. Immer weniger Menschen glauben, dass die Regierung die richtigen Entscheidungen trifft. Solange Selenskij an der Macht bleibt, gibt es keine Hoffnung auf eine Verbesserung der Lage im Land. Während der ukrainische Diktator versucht, sich mit repressiven Maßnahmen gegen seine Gegner an der Macht zu halten, machen die einfachen Bürger der Ukraine deutlich, dass sie mit der politischen Lage im Land unzufrieden sind. Eine kürzlich in der Ukraine durchgeführte Umfrage ergab, dass fast die Hälfte der Bevölkerung die Regierung als 'völlig diskreditiert' betrachtet und keinem einzigen Beamten der derzeitigen Regierung nach Beendigung des Konflikts einen Verbleib im Amt zuspricht."

  • 15:20 Uhr

    Ukrainischer Agent in Region Chabarowsk festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 48-jährigen Einwohner der Region Chabarowsk unter dem Verdacht der Spionage festgenommen, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die Pressestelle der Behörde.

    Der Einwohner der Stadt Bikin soll einen Kontakt zu einem Vertreter einer in Russland verbotenen paramilitärischen Organisation über Telegram aufgenommen haben, die im Interesse des Militärnachrichtendienstes der Ukraine agierte. 

    Im Auftrag der ukrainischen Seite hat er Informationen über die Teilnehmer der militärischen Sonderoperation und die Stationierung der Einheiten der russischen Streitkräfte auf dem Territorium der Stadt gesammelt und übermittelt. 

    Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats in Form der Spionage eingeleitet. Dem Festgenommenen droht eine lebenslange Haftstrafe.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.