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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Kämpfer töten Zivilisten, um Häuser als Positionen zu nutzen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Kämpfer töten Zivilisten, um Häuser als Positionen zu nutzen© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.06.2026 17:27 Uhr

    17:27 Uhr

    Kiew erhält weitere EU-Hilfen in Milliardenhöhe

    Die EU-Kommission hat bekannt gegeben, die siebte Zahlung aus der sogenannten Ukraine-Fazilität getätigt zu haben. Es seien dem Land knapp 2,8 Milliarden Euro überwiesen worden.

    Laut der EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos sei die Zahlung durch das "Tempo und das Engagement der Ukraine bei der Umsetzung bedeutender Reformen" gerechtfertigt.

    Wie die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swiridenko erklärt, solle das Geld in die Finanzierung der wichtigsten Staatsausgaben fließen – darunter auch für den sozialen und humanitären Bedarf.

    Die Ukraine-Fazilität ist ein Finanzierungsinstrument, mit dem Kiew bis Ende 2027 bis zu 50 Milliarden Euro erhalten soll.

  • 16:52 Uhr

    Peskow: Paris, London und Berlin sind inkonsequent in ihrer Haltung im Ukraine-Konflikt

    Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premier Keir ‌Starmer und Frankreichs Präsident ​Emmanuel Macron sprechen von Frieden in der Ukraine, kündigen aber zugleich an, das Kiewer Regime weiterhin bei der Produktion neuer Waffentypen zur Fortsetzung des Krieges zu unterstützen. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte dies am Montag im Gespräch mit Journalisten. 

    "Ist das nicht widersprüchlich?", meinte Peskow. Eine solche Haltung zeuge von den wahren Absichten der europäischen Spitzenpolitiker, fügte er hinzu.  

    Mit Blick auf den jüngsten ukrainischen Drohnenangriff auf den Personenzug Moskau–Simferopol auf der Krim betonte der Kremlsprecher, Kiew tue alles, um den Friedensprozess zu stören.

  • 16:26 Uhr

    Russischer TOS-Flammenwerfer trifft den Gegner im Raum Sumy (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe eines Flammenwerfers vom Typ TOS-1A-Solnzepjok (dt.: Sonnenglut) einen Stützpunkt und Ansammlungen von ukrainischen Kämpfern im Gebiet Sumy außer Gefecht.

  • 16:01 Uhr

    Puschilin meldet Vorrücken russischer Armee in Krasny Liman in DVR

    Die Einheiten der russischen Armee rücken vor und nähern sich dem nördlichen Stadtrand von Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin gegenüber Westi. Er fügte hinzu, dass heftige Kämpfe in der Stadt andauern und die ukrainischen Kräfte in großer Menge Drohnen einsetzen. 

    "Unsere Einheiten rücken in Krasny Liman in den Bezirken Kommunalny und Zentralny vor. Der Gegner versucht, Gegenangriffe durchzuführen, um unsere Truppen vom östlichen Stadtrand zurückzudrängen. Unsere Einheiten halten die Lage jedoch unter Kontrolle."

  • 15:41 Uhr

    Lichatschow: Ukrainische Armee setzte Angriffe auf Energodar am Wochenende fort

    Die Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf Energodar, der Satellitenstadt des AKW Saporoschje, wurden übers Wochenende fortgesetzt. Dies meldete der Rosatom-Chef Alexei Lichatschow am Montag gegenüber Journalisten. 

    "Leider haben die Angriffe das ganze Wochenende angedauert. Sie sind mittlerweile zur Routine geworden: Soziale Infrastruktur, Wohnhäuser, Zivilisten, zivile Fahrzeuge werden angegriffen." 

  • 15:16 Uhr

    Gebiet Cherson meldet mehrere Opfer nach ukrainischen Attacken

    In den vergangenen drei Tagen haben die ukrainischen Angriffe auf das Gebiet Cherson zu mehreren Opfern unter der Zivilbevölkerung geführt. Auf Telegram teilte Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, mit:

    "Zwischen dem 5. und dem 8. Juni wurde infolge der terroristischen Attacken des Kiewer Regimes ein Zivilist getötet und sechs weitere Personen erlitten Verletzungen."

    Laut seinen Angaben kam ein Mann, Jahrgang 1970, nach einem Drohnenangriff auf ein ziviles Fahrzeug ums Leben.

  • 14:54 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.445 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 235 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen und 14 Autos.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung.  

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär mehr als 180 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, fünf Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.  

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 325 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug und zwei Autos außer Gefecht. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 450 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos und ein Artilleriegeschütz.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 35 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Munitions- und Brennstofflager sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 139 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben und 634 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 158.461 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.664 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.729 Mehrfachraketenwerfer, 35.268 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 63.602 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

  • 14:29 Uhr

    Luftabwehr schießt mehr als 120 ukrainische Drohnen binnen sechs Stunden ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten eliminiert, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 124 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört.

  • 13:54 Uhr

    Russische Armee befreit weitere Ortschaft in DVR

    Das russische Militär hat eine weitere Siedlung in der Volksrepublik Donezk befreit, berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag. 

    "Die Einheiten des Truppenverbandes Süd haben infolge der entschlossenen Handlungen die Ortschaft Chimik in der Volksrepublik Donezk befreit."

  • 13:20 Uhr

    Selenskij bittet Großbritannien um zusätzliche Flugabwehrraketen

    Der ⁠ukrainische Präsident Wladymir Selenskij hat nach eigenen Angaben ​den britischen Premier Keir Starmer über ‌den ⁠Bedarf an weiteren ​Raketen für die Luftverteidigung informiert.

    Selenskij schrieb auf X, dass sie bei einem ​Gespräch am Sonntag auch ihre Positionen vor den anstehenden Gipfeln der G7 und der NATO sowie vor ⁠Treffen der ​sogenannten Koalition der Willigen abgestimmt hätten.

    Weitere ​Themen waren laut Selenskij der Schutz der ukrainischen Energieinfrastruktur und die ​Vorbereitung auf den Winter.

    Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Ministerpräsident Keir ‌Starmer, Frankreichs Präsident ​Emmanuel Macron ⁠und ​Selenskij hatten sich in London getroffen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.