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Liveticker Ukraine-Krieg – Angriff auf Berufsschule in LVR: Zahl der Todesopfer steigt auf zehn

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Angriff auf Berufsschule in LVR: Zahl der Todesopfer steigt auf zehnQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 23.05.2026 11:39 Uhr

    11:39 Uhr

    Acht Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 52 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 52 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen hat. Demnach habe der Gegner mindestens 28 Geschosse abgefeuert und 113 Drohnen eingesetzt, von denen 50 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne habe ein Mitarbeiter eines Betriebs in der Siedlung Jasnyje Sori Verletzungen erlitten. Drei Einwohner der Siedlung Krasiwo seien zu Schaden gekommen, als eine gegnerische Drohne ihr Auto attackiert habe. In der Stadt Schebekino habe ein Lkw-Fahrer Verletzungen erlitten. Eine ähnliche Attacke habe sich in der Siedlung Neschegol ereignet, wobei dort ein Lkw-Fahrer zu Schaden gekommen sei. Zwei weitere Männer seien verletzt worden, als eine ukrainische Drohne in der Nähe der Ortschaft Schdanow einen Kleintransporter angegriffen habe.

    Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden sechs Einfamilienhäuser, mehrere Geschäfte, drei soziale Einrichtungen, ein Betrieb, vier Lkw, ein Bus, zwei Kleintransporter, zwölf Autos und zwei Lkw-Anhänger zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:07 Uhr

    Rubio: Bemühungen um Frieden in Ukraine "leider nicht fruchtbar"

    Die US-Vermittlungsbemühungen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine sind in eine Sackgasse geraten. Auch US-Außenminister Marco Rubio, der am Freitag am NATO-Außenministertreffen im schwedischen Helsingborg teilnahm, räumte dies ein. Ihm zufolge hätten die diplomatischen Bemühungen um ein Ende der Kampfhandlungen keine nennenswerten Ergebnisse hervorgebracht.

    Im Verlauf des vergangenen Jahres seien die Verhandlungen "leider nicht fruchtbar" gewesen, sagte er. Momentan gebe es keine Gespräche. Diese könnten jedoch wieder aufgenommen werden, wenn Washington eine Chance auf Fortschritte sehe, erklärte Rubio.

  • 10:35 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 22. Mai bis 8 Uhr am 23. Mai (MESZ) 108 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 73-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Darüber hinaus habe es sieben Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet jedoch über Sachschäden in den Ortschaften Kuibyschew, Bolschegneuschewo, Salnoje und Wischnewo. Dort seien zwei Wohnhäuser, ein landwirtschaftlicher Betrieb, ein Traktor und ein Auto beschädigt worden. Im Bezirk Lgow sei ein Energieobjekt zu Schaden gekommen. In 18 Ortschaften und Teilen der Stadt Lgow sei die Stromversorgung ausgefallen.

  • 10:02 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 22. Mai 23 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Golaja Pristan — 3,
    • Kachowka — 4,
    • Solonzy — 2,
    • Nowaja Kachowka — 7,
    • Aljoschki — 5,
    • Proletarka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Korsunka, Proletarka und Nowaja Majatschka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:33 Uhr

    DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der letzten 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 21 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 22. Mai bis 0 Uhr am 23. Mai (Ortszeit) wurden acht Zivilisten, darunter ein Kind, verletzt. Durch den Beschuss wurden zwölf Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kam eine zivile Person ums Leben. Acht Einwohner erlitten Verletzungen. Ein ziviles Infrastrukturobjekt und mehrere Autos wurden beschädigt.

  • 09:06 Uhr

    Ukrainischer Angriff auf Berufsschule in LVR: Zahl der Todesopfer steigt auf zehn

    Nach einem ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule in der Stadt Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) haben die russischen Behörden die Zahl der Opfer erneut nach oben korrigiert. Am Samstagmorgen erklärte Republikchef Leonid Passetschnik, dass mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen seien. Die Zahl der Toten könnte demnach weiterhin steigen, da noch elf Schüler vermisst würden. Die Zahl der Verletzten bezifferte Passetschnik auf 38. Rettungskräfte hätten die ganze Nacht über die Trümmer geräumt.

    Das Wohnheim und das Lehrgebäude waren in der Nacht zum Freitag getroffen worden, als sich dort mehr als 80 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren aufgehalten hatten. Russland machte die ukrainischen Streitkräfte für den Angriff verantwortlich und sprach von einem gezielten Angriff auf eine zivile Einrichtung. Moskau beantragte in diesem Zusammenhang eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats und leitete Ermittlungen wegen Terrorismus ein. Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Angriff als "Manifestation des Neonazismus" und kündigte eine Reaktion an.

    Die niederländische Journalistin Sonja van den Ende sprach im Interview mit RT DE von einem Kriegsverbrechen und erklärte, Europa müsse sich für seine Unterstützung der Ukraine "zutiefst schämen".

  • 08:31 Uhr

    Ukrainische Drohne tötet Autofahrer im russischen Grenzgebiet Brjansk

    In der Nacht zum Samstag hat das ukrainische Militär erneut im russischen Gebiet Brjansk zugeschlagen. Interimsgouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet auf Telegram über eine Drohnenattacke auf ein fahrendes Auto im Bezirk Starodub. Infolge der Attacke sei der Autofahrer ums Leben gekommen.

    Der Politiker bezeichnet die Attacke auf die Zivilbevölkerung des Grenzgebiets als terroristisch und spricht der Familie des Getöteten sein Beileid aus. Kowaltschuk zufolge werde die örtliche Regierung die Angehörigen des Todesopfers finanziell unterstützen.

  • 08:04 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Hafenstadt Noworossijsk an: Feuer in Erdöldepot, zwei Verletzte

    In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte die russische Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer angegriffen. Der Krisenstab der Region Krasnodar berichtet auf Telegram über Opfer und Schäden.

    Demnach hätten herabfallende Drohnenteile auf dem Gelände eines Erdöldepots einen Brand ausgelöst. Davon seien einige technische und Verwaltungsgebäude betroffen gewesen. Wrackteile seien zudem auf das Gelände eines Erdölterminals im Hafen gestürzt, heißt es.     

    Wie der Krisenstab weiter mitteilt, seien in der Stadt zwei Männer verletzt worden. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Bürgermeister Andrei Krawtschenko bestätigt diese Informationen und fügt hinzu, dass in zwei Mehrfamilienhäusern in Noworossijsk die Fensterscheiben zu Bruch gegangen seien. Er rief die Einwohner zur Vorsicht auf, da nach der nächtlichen Attacke noch Drohnenteile in der Stadt liegen könnten. Beim Fund solle umgehend der Rettungsdienst alarmiert werden.

  • 07:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 348 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Freitag bis 6 Uhr am Samstag (MESZ) 348 gegnerische Drohnen abgefangen.

    Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan und Tula, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Tatarstan, dem Großraum Moskau sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 22.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.