Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew räumt Erfolg russischer Drohnenangriffe ein

27.09.2026 16:41 Uhr
16:41 Uhr
Abgeordneter: Die Verluste der Ukraine sind um ein Vielfaches gestiegen
Wie Wiktor Wodolazkij, erster stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses der russischen Staatsduma für GUS-Angelegenheiten, eurasische Integration und Beziehungen zu Landsleuten, gegenüber der Agentur TASS erklärte, seien die Verluste in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte um ein Vielfaches gestiegen. Sie können nicht mehr durch Rekruten und gewaltsam Mobilisierte ausgeglichen werden. Wodolazkij merkte außerdem an, dass die ukrainische Armee allein bei Dobropolje täglich zwischen 30 und 50 Mann verliere. Er betonte zudem, dass der exponentielle Anstieg der Verluste darauf zurückzuführen sei, dass die russische Armee heutzutage an der Front Waffen und Systeme einsetzt, die in erster Linie den Schutz der russischen Soldaten gewährleisten und in größerem Maße die lebenden Kräfte des Gegners vernichten.
16:10 Uhr
Lawrow kritisiert Aufarbeitung von Butscha

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, teilte mit, dass der deutsche Außenminister Johann Wadephul bei einem Treffen mit Lawrow mit seinem Notizblock einen Bericht über die Ereignisse in Butscha verdeckte. Diese waren auch eines der Themen, die der russische Außenminister während der Pressekonferenz zu den Ergebnissen seiner Teilnahme an der 81. Sitzung der UNO-Generalversammlung vor Journalisten erörterte.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:36 Uhr
Ukrainische Truppen werfen im Gebiet Cherson Sprengsätze mit Ein-Griwna-Münzen ab
Ukrainische Truppen setzen im Gebiet Cherson Drohnen ein, um selbst gebaute Sprengsätze abzuwerfen, die mit Ein-Griwna-Münzen gefüllt sind. Das teilte der Leiter des Bezirks Kachowka, Pawel Filiptschuk, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS mit. Russische Pioniertrupps entdecken bei der technischen Aufklärung im Bezirk Kachowka demnach Kunststoffsprengsätze mit Sprengstoff, einem Elektrozünder und ukrainischen Ein-Griwna-Münzen, die als Hohlladungsaussparung und als Trefferelemente dienen. Filiptschuk betonte, den Pioniertrupps gelinge es, solche Sprengsätze erfolgreich zu entschärfen.
14:59 Uhr
Trump: "Ich beschäftige mich mit der Lösung des Ukraine-Konflikts"
US-Präsident Donald Trump erklärte, er arbeite weiterhin an einer Lösung des Ukraine-Konflikts. Dies teilte der US-Präsident in einem Interview mit dem Journalisten Clay Travis mit. Der US-Präsident bezeichnete den Ukraine-Konflikt als den schwierigsten und betonte:
"Ich habe acht Kriege beigelegt, mit denen ich größtenteils nichts zu tun hatte (…) Ich arbeite an dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der sich als der schwierigste von allen erwiesen hat."
14:30 Uhr
Kiew räumt Erfolg russischer Drohnenangriffe ein
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat eingeräumt, dass die ukrainischen Streitkräfte im September rund 45 Prozent der von Russland eingesetzten Jet-Drohnen nicht abschießen oder unterdrücken konnten. Ukrainische Medien zitieren seine Worte:
"Ein erheblicher Teil erreicht seine Ziele."
13:54 Uhr
Energodar: Eine Tote und zwei Verletzte durch ukrainischen Drohnenangriff
Der Bürgermeister der Stadt Energodar, Maxim Puchow, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte ein Wohnhaus in Energodar mit einer Quadrokopter-Drohne angegriffen haben. Dabei ist eine Frau ums Leben gekommen, zwei weitere Menschen wurden verletzt und erhalten die notwendige medizinische Hilfe.
13:23 Uhr
Ukrainischer Drohnenhersteller stoppt Produktion nach russischen Schlägen
Der ukrainische Rüstungshersteller Pegasus Arms hat die Fertigung von Drohnen nach russischen Angriffen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Das Unternehmen erklärte, sein Werk sei erheblich beschädigt worden. Ein erster Schlag hatte die Anlage am 2. September getroffen, danach wurde die Produktion an einen neuen Standort verlegt, der jedoch bereits kurz nach der Eröffnung – in der Nacht vom 23. auf den 24. September – ebenfalls getroffen wurde.
12:56 Uhr
Bericht: Bei ukrainischen Soldaten tritt zunehmend "Drohnenphobie" auf
Die französische Zeitung Le Monde berichtet, dass einige ukrainische Soldaten im Zuge der zunehmenden Intensität russischer Angriffe eine anhaltende Angst vor Drohnen entwickeln, die inoffiziell als "Drohnenphobie" bezeichnet wird. Dieser Zustand geht mit Symptomen einher, die denen einer posttraumatischen Belastungsstörung ähneln. Ein Militärpsychiater der ukrainischen Armee erklärte im Gespräch mit Journalisten:
"Diese Angst entsteht aus einem Gefühl völliger Hilflosigkeit. Diese Patienten hatten zwar keine körperlichen Verletzungen, benötigten aber psychologische Unterstützung."
12:25 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag, den 27. September, über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen den Einkesselungsring im Nordosten des Gebiets Charkow weiter zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone. Zwei Ausbruchsversuche des Gegners aus der Einkesselung wurden vereitelt. Binnen eines Tages beliefen sich die Verluste der eingekesselten ukrainischen Truppen auf bis zu 60 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Fahrzeug, ein Quad sowie zwei bodengestützte Robotersysteme.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.515 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 98 Fahrzeuge
- 13 Artilleriegeschütze
- zehn Stationen für elektronische Kampfführung
- neun gepanzerte Kampffahrzeuge
- ein gepanzerter Truppentransporter vom Typ М113
- ein Panzer vom Typ T-72
Zudem hat die Luftabwehr vier Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete aus US-Produktion sowie 505 Starrflügeldrohnen abgefangen.
Operativ-taktische Luftstreitkräfte, Kampfdrohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Truppenverbände haben Objekte der Transport- und Energieinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, sowie Werkstätten zur Produktion von Drohnen und deren Bauteilen getroffen. Betroffen waren zudem vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner – insgesamt in 149 Gebieten.
11:51 Uhr
Russischer Truppenverband Mitte befreit binnen eines Tages 94 Gebäude in Dobropolje
Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass Stoßtrupps der 51. Armee des Truppenverbands Mitte in Dobropolje in der Volksrepublik Donezk offensive Gefechtsführung betrieben und gemeinsam mit Einheiten der Marineinfanterie die eingekesselten ukrainischen Formationen in den West- und Ostteilen der Stadt weiter bekämpft haben. Dabei wurden 94 Gebäude befreit und mehr als 30 gegnerische Kämpfer getötet.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
