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Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA wollen keine Zeit mit der Ukraine verschwenden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA wollen keine Zeit mit der Ukraine verschwenden© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.05.2026 20:11 Uhr

    20:11 Uhr

    Ex-Premier der Ukraine: Selenskij lehnt Friedensabkommen ab, weil ihm Profit abhandenkommt

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist nicht bereit, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen. Sollte er ein solches Dokument unterschreiben, verliert er die durch den Konflikt in der Ukraine generierten Gewinne. Der frühere ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow schreibt das in seinem auf Telegram veröffentlichten Post.

    Hierbei führt Asarow aus:

    "Das Unternehmen FirePoint, das enge Verbindungen zu Selenskij hat und Drohnen entwickelt und herstellt, wird keine Gelder mehr erhalten, sollte ein Waffenstillstand vereinbart werden. Die Summen sind beträchtlich – 7,5 Milliarden US-Dollar."

    Laut dem ehemaligen Regierungschef ist dies genau der Grund dafür, dass bisher kein Erfolg bei Friedensverhandlungen erzielt werden konnte.

    "Die Bande um Selenskij" habe keinerlei Absicht, irgendeine Art von Waffenruhe zu vereinbaren, fügt Asarow hinzu. Diese Menschen verdienten Geld, es sei ihnen egal, wie viele Ukrainer an der Front sterben.

  • 19:28 Uhr

    Europa will Verhandlungsinitiative im Ukraine-Konflikt ergreifen

    Bundesaußenminister Johann Wadephul kündigt eine Verhandlungsinitiative der europäischen Staaten im Konflikt in der Ukraine an.

    "Wir sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen und sind darüber mit den USA und der Ukraine im Gespräch", sagte Wadephul der Welt am Sonntag laut Vorabbericht.

    "Im E3-Format mit Frankreich und Großbritannien unternehmen wir einen neuen Anlauf, wieder in die Verhandlungen hineinzukommen – mit einer größeren Rolle Europas in den nächsten Wochen und Monaten."

  • 18:50 Uhr

    Ukraine verstößt erneut gegen Waffenruhe: Todesopfer im Gebiet Cherson

    "Kiewer Terroristen haben gegen den vom Präsidenten verkündeten Waffenstillstand verstoßen und erneut Zivilisten im Raum Cherson angegriffen", teilt Gouverneur Wladimir Saldo mit.

    Am Freitagmorgen (Ortszeit) sei infolge eines Angriffs auf die Ortschaft Kairy ein Mann des Jahrgangs 1985 getötet worden. Seine 15-jährige Tochter sei schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    "Leider konnte das Mädchen nicht gerettet werden. Sie starb auf der Intensivstation an massivem Blutverlust."

    Dies sei nicht das erste Mal, dass Kiew die Friedensinitiativen zynisch ignoriere, schreibt der Beamte auf Telegram. Die Anführer des Kiewer Regimes beteuerten dem Westen ihren Friedenswillen, während ihre Truppen gleichzeitig weiterhin Zivilisten, Kinder und ältere Menschen töteten und verstümmelten.

    "Dieses Verbrechen wird nicht ungesühnt bleiben."

  • 18:13 Uhr

    Ukrainischer Oberst beklagt akuten Mangel an Abfangraketen für die Luftverteidigung

    Oberst Juri Ignat, der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, erklärte, es komme derzeit zu Lieferengpässen bei Abfangraketen für die Flugabwehr wegen des Iran-Krieges. Wie das Nachrichtenportal Strana.ua berichtet, sprach Ignat in dem Zusammenhang von einem akuten Raketenmangel.

    Die Vertreter der ukrainischen Luftstreitkräfte würden laut Ignat das Thema ständig sowohl auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein als auch in anderen Verhandlungsgruppen zur Sprache bringen. Man müsse sogar um nur wenige – fünf bis zehn – Raketen für die Systeme PAC-3, NASAMS, IRIS-T nachdrücklich bitten, da der Verbrauch auch angesichts des Iran-Krieges groß sei.

    "Die Abschussanlagen bestimmter Einheiten und Batterien sind heute – gelinde gesagt – nur halb voll", betonte Ignat weiter.

    Das Portal weist hierbei darauf hin, dass beim jüngsten Großangriff der russischen Streitkräfte auf militärische Ziele in der Ukraine nur eine der elf ballistischen Raketen abgeschossen werden konnte.

  • 17:32 Uhr

    Selenskij kündigt US-Gesandtenbesuch in der Ukraine an

    In einem auf der Plattform X veröffentlichten Post kündigt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einen Besuch von Sondergesandten des US-Präsidenten in Kiew an.

    Selenskij gibt an, Gespräche zwischen beiden Ländern seien substanziell. Das habe ihm sein Unterhändler Rustem Umerow nach dem jüngsten Treffen in den USA mitgeteilt.

    Die beiden Länder koordinierten laut dem ukrainsichen Präsidenten derzeit die Terminpläne für die Reise. "Wir hoffen, dass wir dieses Mal umsetzen können, was geplant wurde, und die Diplomatie wiederbeleben", schreibt Selenskij.

  • 16:57 Uhr

    Lawrow: "Jegliche von Kiew ausgehenden Bedrohungen müssen beseitigt werden"

    Jegliche Bedrohungen für die Sicherheit Russlands, die vom ukrainischen Territorium ausgehen, müssten beseitigt werden. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Freitag bei einer Blumenniederlegung an den Gedenktafeln im Gebäude des Außenministeriums.

    "Nicht umsonst wird die Entnazifizierung der Ukraine als eines der Ziele der militärischen Sonderoperation genannt. Die Ukraine ist nach dem vom Westen organisierten Staatsstreich im Jahr 2014 unter ein nazistisches Regime geraten. Zu den weiteren Zielen – der Präsident hat wiederholt auf diese Ziele hingewiesen – gehört, dass wir jegliche Bedrohungen unserer Sicherheit vom ukrainischen Territorium aus beseitigen müssen." 

  • 16:32 Uhr

    Rubio: USA wollen keine Zeit mit der Ukraine verschwenden

    "Wir wollen keine Zeit und Energie in einen Prozess investieren, der nicht vorankommt", erklärte US-Außenminister Marco Rubio am Freitag im Hinblick auf die Ukraine-Gespräche.

    Wenn die USA jedoch erkennen würden, dass beide Seiten durch ihre Beteiligung als Vermittler einem Friedensabkommen näherkämen, würden sie dies unterstützen, so Rubio gegenüber Journalisten.

  • 16:07 Uhr

    "Das empfehlen wir nicht" – Selenskij warnt vor Teilnahme am Tag des Sieges in Moskau

    Der Anführer des Kiewer Regimes, Wladimir Selenskij, hat ausländische Vertreter vor der Teilnahme an der Siegesparade am 9. Mai in Moskau gewarnt. In einem Video auf seinem offiziellen Telegram-Kanal sagte Selenskij, er "empfehle" nicht, an den Feierlichkeiten in Moskau teilzunehmen.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 15:41 Uhr

    Peskow: Keine Ausladung ausländischer Journalisten von Militärparade

    Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, wies einen Bericht des Magazins Spiegel zurück, wonach der Kreml angeblich ausländischen Journalisten die Akkreditierung für ihre Arbeit in Moskau am 9. Mai entzogen habe.

    "Die Zahl der Journalisten, die bei der Parade anwesend sein werden, ist begrenzt, aber niemandem wurde die Akkreditierung entzogen", betonte Peskow bei einem Pressebriefing am Freitag.

    Laut dem Sprecher werde es weniger Korrespondenten aus Russland und anderen Ländern geben als im letzten Jahr, was auf das Format der Veranstaltung zurückzuführen sei. Hierbei sagte Peskow, aufgrund der terroristischen Bedrohung durch die Ukraine werde dieses Jahr keine militärische Ausrüstung auf dem Roten Platz aufgeführt.

  • 15:07 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen mehrere Orte im Gebiet Saporoschje an

    Binnen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte die Städte Energodar und Melitopol sowie drei Bezirke des Gebiets Saporoschje attackiert. Dies meldete Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, auf Telegram.

    "In den vergangenen 24 Stunden hat der Gegner erneut zivile Ortschaften des Gebiets Saporoschje angegriffen. Leider gab es Verletzte. Attackiert wurden Energodar, Melitopol sowie die Stadtbezirke Wassiljewka, Tokmak und Kamenka-Dnjeprowskaja."

    Balizki zufolge erlitten zwei Männer, Jahrgänge 1963 und 1986, Verletzungen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.