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Liveticker Ukraine-Krieg: DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 StundenQuelle: TASS © DMITRI JAGODKIN

 

  • 10.05.2026 09:07 Uhr

    09:07 Uhr

    EU-Ratspräsident Costa: EU wird mit Russland reden müssen

    EU-Ratspräsident António Costa hat am Europatag die grundsätzliche Offenheit der EU für Gespräche mit Russland bekräftigt. In Brüssel sagte er, man sei bereit, sich an Friedensverhandlungen zu beteiligen, um einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine zu erreichen. Im richtigen Moment werde man natürlich Gespräche mit Russland führen müssen, um gemeinsame Sicherheitsfragen zu besprechen.

    Zugleich machte Costa deutlich, dass es keine Alleingänge der EU geben soll. Man wolle die Friedensinitiative von US-Präsident Donald Trump nicht stören, betonte er.

    Kurz vor dem Auftritt in Brüssel hatte Costa am Samstagvormittag mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij telefoniert. In sozialen Netzwerken schrieb Costa zu dem Austausch:

    "Die Zukunft der Ukraine liegt in der Europäischen Union. Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte in ihrem Beitrittsprozess so bald wie möglich zu gehen."

  • 08:35 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen trotz der von Russland verkündeten dreitägigen Waffenruhe ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 9. Mai bis 8 Uhr MESZ am 10. Mai 98 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 102-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 18 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in den Siedlungen Durowo, Krupez und Rschweka. Dort seien insgesamt zwei Wohnhäuser und ein Getreidespeicher beschädigt worden.

  • 08:02 Uhr

    Fico will keinen "Eisernen Vorhang zwischen EU und Russland"

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat seine Teilnahme am Weltkriegsgedenken in Moskau verteidigt und zur neuerlichen Zusammenarbeit Europas mit Russland aufgerufen. In einem Facebook-Video auf dem Rückflug aus Moskau nach Bratislava sagte der Politiker:

    "Ich lehne einen neuen Eisernen Vorhang zwischen der EU und Russland ab."

    Er und seine Regierung hätten "Interesse an normalen, freundschaftlichen und gegenseitig vorteilhaften Beziehungen" zur Großmacht Russland ebenso wie zu allen anderen Ländern, die daran interessiert seien.

    Die Absicht der EU, sich vollkommen von russischen Energielieferungen loszulösen, betrachte er als rein "ideologisch" und zudem "schädlich für die europäische Konkurrenzfähigkeit". Es sei ein Fehler, "aus Hass gegen Russland eine Energie-Abhängigkeit durch eine andere zu ersetzen, diesmal eine amerikanische, die noch dazu weitaus teurer ist".

  • 07:29 Uhr

    DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sieben Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 9. Mai bis 0 Uhr am 10. Mai (Ortszeit) kam eine zivile Person ums Leben. Drei weitere friedliche Einwohner erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus und mehrere Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 13 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde eine zivile Person verletzt. Zu Schaden kamen elf Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Linienbus und mehrere Autos.

  • 9.05.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Putin: Konflikt nähert sich einem Ende

    Nach Ansicht des russischen Präsidenten Wladimir Putin sieht es so aus, als ob sich der Ukraine-Konflikt einem Ende nähert.

    Während einer Pressekonferenz in Moskau betonte der Präsident, dass die USA aufrichtig einen Frieden anstreben. Der Konflikt sei jedoch in erster Linie eine Angelegenheit Russlands und der Ukraine.

  • 20:42 Uhr

    Putin: Russische Armee muss sich auf Niederlage des Gegners konzentrieren

    Die russischen Streitkräfte müssen sich darauf konzentrieren, den Gegner vollständig zu zerschlagen. Dies erklärte Präsident Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz. Aus diesem Grund sowie aus Sicherheitsbedenken wurde laut dem Staatsoberhaupt keine Militärtechnik bei der heutigen Siegesparade auf dem Roten Platz vorgeführt.

    Diese Entscheidung wurde noch vor den Bedrohungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij getroffen. Das russische Verteidigungsministerium warnte vor einer Antwort auf Provokationen am Tag des Sieges, indem es einen Angriff auf das Zentrum von Kiew in Aussicht stellte.

    Moskau hat aber kein Interesse daran, die Beziehungen zu anderen Ländern zu verschlechtern. Deshalb wurde eine mögliche Reaktion der russischen Armee mit China, Indien, den USA und anderen Staaten erörtert.

    Bislang meldete das Verteidigungsministerium keine Provokationen der Ukraine am 9. Mai.

  • 20:28 Uhr

    Menschen legen am 9. Mai in Kiew Blumen nieder

    Am 9. Mai haben Menschen am Ehrenmal im Park des Ewigen Ruhms in Kiew Blumen niedergelegt. Laut ukrainischen Medien waren sowjetische Lieder zu hören. Eine Frau sei von der Polizei festgenommen worden.

  • 20:05 Uhr

    Lawrow: Kiew ist nicht verhandlungsfähig – keine Überraschung

    Die Ukraine war nie verhandlungsfähig, meint der russische Außenminister Sergei Lawrow im Gespräch mit Journalisten. Diese Situation bestehe seit dem Staatsstreich im Jahr 2014 und werde durch die Minsker Abkommen und die Vereinbarungen in Istanbul im April 2022 bewiesen. Lawrow betont:

    "Ich bin keineswegs davon überrascht, dass das Kiewer Regime nicht verhandlungsfähig ist."

  • 19:37 Uhr

    Gebiet Belgorod: Erneut Verletzte wegen ukrainischer Angriffe

    Ukrainische Truppen haben das Gebiet Belgorod erneut mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow wurde nahe Belgorod eine Frau bei der Attacke auf eine Haltestelle verletzt. Außerdem suchte ein Mann ein Krankenhaus auf, nachdem er früher am Samstag bei einem Drohnenangriff auf den Ort Rasumnoje Verletzungen erlitten hatte. Ein Angehöriger der "Orlan"-Einheit erhielt medizinische Hilfe, nachdem Schebekino am frühen Morgen attackiert worden war.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.