Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee vernichtet dutzende Militärziele binnen einer Woche

14.08.2026 15:03 Uhr
15:03 Uhr
201 Tote, 24 beschädigte Busse, elf Wildberries-Lager: Miroschnik zieht Bilanz ukrainischer Angriffe im Juli
Der russische Sonderbeauftragte des Außenministeriums, Rodion Miroschnik, hat einen Bericht über ukrainische Angriffe auf zivile Ziele in Russland im Juli vorgelegt.
Demnach kamen im Juli wegen ukrainischer Drohnenangriffe allein mindestens 201 Zivilisten ums Leben, 1.441 weitere wurden verletzt. Zudem wurden mindestens 24 zivile Passagierbusse gezielt angegriffen, deutlich mehr als zuvor.
Ebenfalls im Juli wurden laut Miroschnik elf große Lager- und Logistikzentren des Handelsnetzwerks Wildberries gezielt attackiert, wobei Hunderttausende Quadratmeter Lagerfläche, Hunderte Fahrzeuge und Dutzende Gebäude niederbrannten.
Der Sonderbeauftragte erklärte, Kiew sei angesichts ausbleibender Erfolge an der Front zu zynischeren Methoden übergegangen, um durch Druck auf die Zivilbevölkerung Russlands Regierung zur Annahme der ukrainischen Forderungen zu zwingen – ein Ansatz, der völkerrechtlich als kriminell einzustufen sei.
14:45 Uhr
Russische Armee vernichtet dutzende Militärziele binnen einer Woche
Im Laufe dieser Woche haben die russischen Streitkräfte elf wichtige Logistikzentren, Flugplatzinfrastruktur, mehr als 20 Drohnenlager, mehr als zehn Produktionsstätten für Drohnen und deren Komponenten sowie Tankstellen und Treibstofflager der ukrainischen Armee angegriffen. Dies teilt eine Quelle in den russischen Militärbehörden mit. Wie es heißt, seien dabei Raketen und Drohnen zum Einsatz gekommen.
Infolge der Angriffe seien folgende Objekte getroffen worden:
in Kiew und im Gebiet Kiew: das Terminal Nowaja Potschta, das Transport- und Logistikzentrum Kiew-3, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, das Transport- und Logistikzentrum Browary Raben Ukraine;
im Gebiet Odessa: eine Brücke in der Siedlung Satoka, ein Verteilzentrum, eine Straßenbrücke in der Siedlung Majaki, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, zwei Treibstoff- und Schmierstofftanks, ein Steg, eine Montagehalle für Starrflüglerdrohnen, der Bahnhof im Hafen von Ismail;
im Gebiet Dnjepropetrowsk: ein Lager für Quadrocopter, zwei Logistikzentren, der Flugplatz Awiatorskoje, ein Lager für Drohnenkomponenten, ein Zug mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte;
im Gebiet Schytomir: eine Tankstelle, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, ein Drohnenlager;
im Gebiet Nikolajew: eine Werkstatt für die Montage und Lagerung von Backfire-Drohnen, ein Logistikzentrum, zwei Seeschlepper;
im Gebiet Poltawa: ein Drohnenlager;
im Gebiet Sumy: eine Tankstelle, sechs Drohnenlager, drei Montagewerkstätten für Drohnen, vier Umspannwerke, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, zwei Tankstellen für Diesellokomotiven;
im Gebiet Charkow: sieben Drohnenlager, eine Werkstatt für die Montage von Darts-Drohnen, zwei Logistikzentren;
im Gebiet Tschernigow: das Logistikzentrum Ukrtransbud, eine Werkstatt für die Montage und Lagerung von Langstreckendrohnen, drei Lager für Drohnen und deren Komponenten, eine Tankstelle, eine Gasverteilerstation;
im von Kiew kontrollierten Teil der DVR: ein Logistikzentrum, ein Lager für Aufklärungs- und Angriffsdrohnen, ein Lager für Kampfteile für Drohnen, vier Drohnenproduktionswerkstätten;
im von Kiew kontrollierten Teil des Gebietes Saporoschje: das Hüttenkombinat Saporoschstal, das Logistikzentrum Epizentr.
14:25 Uhr
Lawrow: Nicht Russland hat Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer begonnen
Die Türkei betont die Notwendigkeit einer Vereinbarung über die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer, doch es war nicht Russland, das die Angriffe begonnen hat. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.
"Nun sprechen unsere türkischen Kollegen wieder davon, dass man irgendwie übereinkommen müsse, damit die Schifffahrt nicht mehr Ziel von Angriffen wird. Aber wir haben damit nicht angefangen."
Weiter betonte der russische Chefdiplomat:
"Wenn eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein türkisches Trockenfrachtschiff, einen Tanker oder ein ziviles Schiff angreift, wenn dieselben Drohnen wiederholt die Infrastruktur des Kaspischen Pipeline-Konsortiums attackieren und dabei direkt Schiffe treffen, die mit den US-Unternehmen Chevron und ExxonMobil in Verbindung stehen, erklären weder die Türkei noch die USA öffentlich, dass diese Handlungen der ukrainischen Terroristen inakzeptabel sind."
13:59 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine in der Zeit vom 8. bis 14. August. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Die russischen Streitkräfte führten in diesem Zeitraum 14 Gruppenangriffe mit Präzisionswaffen und Kampfdrohnen durch. Getroffen wurden Rüstungsbetriebe, Logistikzentren, Energie- und Verkehrsinfrastruktur, Militärflugplätze sowie Produktions- und Lagerstätten für Drohnen und deren Bauteile, außerdem zeitweilige Stellungen ukrainischer Einheiten und ausländischer Söldner. Zudem wurden Hafeninfrastruktur-Objekte zum Entladen und Lagern militärischer Fracht und Treibstoffe angegriffen.
Bei den Kämpfen entlang der Frontlinie wurden in der vergangenen Woche mehr als 9.585 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 628 Fahrzeuge
- 89 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 45 Geschütze der Feldartillerie
- 44 Stationen für elektronische Kampfführung
- vier Panzer
- eine Startanlage des Mehrfachraketenwerfersystems RAK-SA-12
- ein Gefechtsfahrzeug des Mehrfachraketenwerfersystems "Grad"
Außerdem fing die russische Luftabwehr 64 Lenkbomben, 16 HIMARS- und Vampire-Geschosse, acht "Flamingo"-Marschflugkörper, fünf "Neptun"-Lenkraketen sowie 7078 Starrflüglerdrohnen ab.
Die Schwarzmeerflotte zerstörte acht unbemannte Boote der ukrainischen Marine. Insgesamt wurden in der vergangenen Woche 15 im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzte Schiffe getroffen, darunter: ein Tanker, sieben Frachtschiffe, zwei Schlepper sowie fünf Patrouillenboote der ukrainischen Marine.
13:18 Uhr
Russlands Streitkräfte zerstören von ukrainischen Truppen genutzte Tankstelle im Gebiet Tschernigow
Die russischen Streitkräfte haben eine Tankstelle in der Ortschaft Repky im Gebiet Tschernigow getroffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Der Angriff wurde demnach mit einer Drohne großer Reichweite durchgeführt.
Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
12:48 Uhr
Drohnenangriffe auf Gebiet Saporoschje – eine Tote und fünf Verletzte
In den vergangenen 24 Stunden wurde über dem Gebiet Saporoschje mehrere ukrainische Drohnen gesichtet, wie Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mitteilte. Die Anzahl der Drohnen präzisierte der Politiker nicht.
Infolge einer Drohnenattacke auf ein Privathaus sei eine Zivilistin ums Leben gekommen. Bei weiteren Angriffen erlitten fünf Zivilisten Verletzungen, so Balizki.
Insgesamt kamen ein Wohnhaus, ein Lebensmittelgeschäft, ein Lkw, vier Pkw und ein Kleinbus zu Schaden.
12:15 Uhr
Frontabschnitt Krasny Liman: Ukrainische Stellungen und Munitionslager zerstört
Besatzungen der schweren Selbstfahrlafetten "Pion" des Truppenverbands West haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zeitweilige Stellungen sowie Ansammlungen ukrainischer Soldaten am Frontabschnitt Krasny Liman getroffen. Dabei wurde auch ein in einem Waldstreifen eingerichtetes Munitionslager zerstört.
Die Geschütze feuerten demnach präzise auf eine Entfernung von bis zu 30 km.
Die russische Militärbehörde veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
11:42 Uhr
Russische Armee befreit binnen einer Woche acht Ortschaften

SymbolbildJewgeni Bijatow / Sputnik Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe dieser Woche insgesamt acht Ortschaften befreit:
- Wodjanoje, Iwanowka und Schtscherbakowka im Gebiet Charkow,
- Torezkoje, Petrowka, Nowonikolajewka und Wassjutinskoje in der Volksrepublik Donezk,
- Nowoje Pole im Gebiet Saporoschje.
11:29 Uhr
USA bilden weiterhin ukrainische Piloten an F-16-Kampfjets aus
Die USA bilden weiterhin ukrainisches Militärpersonal aus, unter anderem im Rahmen des F-16-Pilotentrainings. Dies geht aus einem Bericht der Generalinspekteure des Pentagons, des US-Außenministeriums und der US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) hervor, der sich auf den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2026 bezieht.
Darüber hinaus seien ukrainische Soldaten im Umgang mit verschiedenen Waffentypen und Militärtechnik, darunter Bradley-Panzerfahrzeuge, Stryker-Schützenpanzer und HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, sowie in deren Wartung ausgebildet worden.
Im genannten Berichtszeitraum hätten 575 ukrainische Soldaten eine US-Ausbildung "an verschiedenen Standorten in Deutschland, im Kosovo, in Polen, Rumänien, Spanien, der Ukraine und den Vereinigten Staaten" abgeschlossen, heißt es in dem Dokument.
11:04 Uhr
Gouverneur: Verletzte und Schäden nach Drohnenangriffen auf Sewastopol
In der vergangenen Nacht hat die Flugabwehr 17 ukrainische Drohnen über der Stadt Sewastopol in der Teilrepublik Krim abgeschossen. Michail Raswoschajew, der Gouverneur der Stadt, vermeldet drei Verletzte, darunter ein Kind. Einer der Verletzten sei in ein Krankenhaus gebracht worden.
Eine abgestürzte Drohne explodierte in der Nähe eines Mehrfamilienhauses, so Raswoschajew weiter. Die Fassade, mehrere Wohnungen und in der Nähe geparkte Autos seien dabei schwer beschädigt worden.
Insgesamt kamen vier Mehrfamilienhäuser, fünf Privathäuser und neun Autos zu Schaden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
